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Deutschland – Bau von Feuerwachen – Schlüsselfertiger Neubau Löschzug 310 und Feuerwehrschule mit Übungsturm

76815-2026 - Wettbewerb
Deutschland – Bau von Feuerwachen – Schlüsselfertiger Neubau Löschzug 310 und Feuerwehrschule mit Übungsturm
OJ S 23/2026 03/02/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Bauleistungen

1. Beschaffer

1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: DIG Duisburger Infrastrukturgesellschaft mbH
Rechtsform des Erwerbers: Öffentliches Unternehmen
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Wirtschaftliche Angelegenheiten

2. Verfahren

2.1.
Verfahren
Titel: Schlüsselfertiger Neubau Löschzug 310 und Feuerwehrschule mit Übungsturm
Beschreibung: Im Rahmen des Vorhabens soll in Duisburg-Hamborn an der Walther-Rathenau-Straße ein neues Feuerwehrzentrum schlüsselfertig errichtet werden. Es umfasst ein Feuerwehrgerätehaus für die Freiwillige Feuerwehr Duisburg, Löschzug 310, sowie eine angeschlossene Feuerwehrschule. Ziel ist eine leistungsfähige und zukunftsorientierte Infrastruktur für den Einsatzbetrieb und die Aus- und Fortbildung, einschließlich der erforderlichen Funktions-, Werkstatt-, Lager- und Sozialbereiche sowie praxisnaher Übungsflächen. Das Grundstück liegt nordöstlich des Kreuzungsbereichs Walther-Rathenau-Straße und Duisburger Straße in unmittelbarer Nähe zur A59. Eine zuvor vorhandene Mehrzweckhalle ist bereits zurückgebaut. Im Zuge der Maßnahme werden bestehende Parkplatzflächen vollständig zurückgebaut und ordnungsgemäß entsiegelt. Westlich grenzt die A59 in Brückenlage an, östlich befindet sich mehrgeschossige Wohnbebauung. Die Erschließung erfolgt über die Walther-Rathenau-Straße, die innere Organisation ist auf kurze Wege und sichere Betriebsabläufe ausgelegt. Der Neubau entsteht als Gebäudekomplex mit zwei L-förmigen Gebäudeteilen - dem Bereich Löschzug 310 und dem Bereich Feuerwehrschule - und einem gemeinsamen Innenhof. Die Fahrzeughallen werden als Durchfahrtshallen ausgebildet, sodass Einsatzfahrzeuge über den Innenhof ausrücken und über die östliche Grundstückszufahrt wieder einfahren können. Im nördlichen Grundstücksbereich werden Alarmstellplätze sowie Stellplätze für Mitarbeitende und Auszubildende angeordnet, Besucherstellplätze entstehen entlang der Erschließung zur Walther-Rathenau-Straße. Ergänzend werden Außenübungsflächen, ein teilweise überdachter Übungsbereich sowie ein Sportplatz beziehungsweise Kleinspielfeld hergestellt. Das Grundstück wird eingefriedet und die Zufahrten werden über Tor- und Schrankenanlagen gesichert. Konstruktiv erfolgt die Gründung auf Sohlplatten und Fundamenten. Die aufgehenden Bauteile werden überwiegend in Massivbauweise als Mauerwerkskonstruktion mit Stahlbetondecken ausgeführt, ergänzt durch Stahlbetonelemente, wo dies statisch erforderlich ist. Treppenläufe werden in Stahlbeton hergestellt. Nichttragende Innenwände werden überwiegend in Kalksandstein ausgeführt, teilweise in Trockenbau zur flexiblen Raumaufteilung. Die Fahrzeughalle wird als Stahlbetonskelett mit Stützen und Bindern errichtet. Die Hauptgebäude erhalten eine Fassade aus Verblendmauerwerk mit mineralischer Kerndämmung, die Fahrzeughalle eine Fassade aus gedämmten Stahlblech-Sandwichelementen. Fenster- und Außentürprofile werden in Aluminium ausgeführt, der Sonnenschutz über außenliegende Jalousien realisiert. Für den Betrieb ist ein ressourcenschonendes Energiekonzept vorgesehen, das den Primärenergiebedarf reduziert und regenerative Energie anteilig nutzt. Hierzu werden die Dachflächen extensiv begrünt und zusätzlich mit Photovoltaik ausgestattet. Die öffentlich zugänglichen Verkehrsflächen werden in Anlehnung an DIN 18040 barrierefrei ausgebildet. Dies betrifft insbesondere Eingangsbereiche, Flure, Treppenräume, Aufzüge sowie eine ausreichende Anzahl barrierefreier Sanitäranlagen. Der Gebäudeteil Löschzug 310 umfasst insbesondere Fahrzeughalle, Mehrzweck- und Werkstattbereiche, Umkleiden und Sanitärflächen, Aufenthalts- und Ruheräume, Fitness- und Sportflächen, Verwaltungs- und Lagerbereiche sowie Ausbildungsflächen einschließlich eines eigenen Bereichs für die Jugendfeuerwehr. Die Feuerwehrschule umfasst Aufenthalts-, Umkleide-, Dusch- und Funktionsräume, Büroräume, Lehr- und Seminarräume sowie Sport- und Fitnessflächen und ist über eine witterungsgeschützte Verbindung mit dem Bereich des Löschzugs verbunden. Ergänzend wird ein freistehender Übungsturm als zentrales Element der praktischen Ausbildung errichtet. Er dient Trainings- und Simulationsübungen, wird über eine interne Treppe erschlossen und in robuster Bauweise aus Sichtbeton ausgeführt.
Kennung des Verfahrens: fa37d160-27c0-4ba1-9718-f1cec1d08e45
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45216121 Bau von Feuerwachen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 45214310 Bau von Berufsschulen
2.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Walther-Rathenau-Straße
Stadt: Duisburg
Postleitzahl: 47229
Land, Gliederung (NUTS): Duisburg, Kreisfreie Stadt (DEA12)
Land: Deutschland
2.1.3.
Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 25 000 000,00 EUR
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vob-a-eu -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Rein nationale Ausschlussgründe: Zusätzlich zu den nationalen Ausschlussgründen gelten sämtliche in den Vergabeunterlagen genannten Ausschlussgründe, insbesondere die gesetzlichen Ausschlussgründe nach §§ 123, bis 124 GWB

5. Los

5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Schlüsselfertiger Neubau Löschzug 310 und Feuerwehrschule mit Übungsturm
Beschreibung: Im Rahmen des Vorhabens soll in Duisburg-Hamborn an der Walther-Rathenau-Straße ein neues Feuerwehrzentrum schlüsselfertig errichtet werden. Es umfasst ein Feuerwehrgerätehaus für die Freiwillige Feuerwehr Duisburg, Löschzug 310, sowie eine angeschlossene Feuerwehrschule. Ziel ist eine leistungsfähige und zukunftsorientierte Infrastruktur für den Einsatzbetrieb und die Aus- und Fortbildung, einschließlich der erforderlichen Funktions-, Werkstatt-, Lager- und Sozialbereiche sowie praxisnaher Übungsflächen. Das Grundstück liegt nordöstlich des Kreuzungsbereichs Walther-Rathenau-Straße und Duisburger Straße in unmittelbarer Nähe zur A59. Eine zuvor vorhandene Mehrzweckhalle ist bereits zurückgebaut. Im Zuge der Maßnahme werden bestehende Parkplatzflächen vollständig zurückgebaut und ordnungsgemäß entsiegelt. Westlich grenzt die A59 in Brückenlage an, östlich befindet sich mehrgeschossige Wohnbebauung. Die Erschließung erfolgt über die Walther-Rathenau-Straße, die innere Organisation ist auf kurze Wege und sichere Betriebsabläufe ausgelegt. Der Neubau entsteht als Gebäudekomplex mit zwei L-förmigen Gebäudeteilen - dem Bereich Löschzug 310 und dem Bereich Feuerwehrschule - und einem gemeinsamen Innenhof. Die Fahrzeughallen werden als Durchfahrtshallen ausgebildet, sodass Einsatzfahrzeuge über den Innenhof ausrücken und über die östliche Grundstückszufahrt wieder einfahren können. Im nördlichen Grundstücksbereich werden Alarmstellplätze sowie Stellplätze für Mitarbeitende und Auszubildende angeordnet, Besucherstellplätze entstehen entlang der Erschließung zur Walther-Rathenau-Straße. Ergänzend werden Außenübungsflächen, ein teilweise überdachter Übungsbereich sowie ein Sportplatz beziehungsweise Kleinspielfeld hergestellt. Das Grundstück wird eingefriedet und die Zufahrten werden über Tor- und Schrankenanlagen gesichert. Konstruktiv erfolgt die Gründung auf Sohlplatten und Fundamenten. Die aufgehenden Bauteile werden überwiegend in Massivbauweise als Mauerwerkskonstruktion mit Stahlbetondecken ausgeführt, ergänzt durch Stahlbetonelemente, wo dies statisch erforderlich ist. Treppenläufe werden in Stahlbeton hergestellt. Nichttragende Innenwände werden überwiegend in Kalksandstein ausgeführt, teilweise in Trockenbau zur flexiblen Raumaufteilung. Die Fahrzeughalle wird als Stahlbetonskelett mit Stützen und Bindern errichtet. Die Hauptgebäude erhalten eine Fassade aus Verblendmauerwerk mit mineralischer Kerndämmung, die Fahrzeughalle eine Fassade aus gedämmten Stahlblech-Sandwichelementen. Fenster- und Außentürprofile werden in Aluminium ausgeführt, der Sonnenschutz über außenliegende Jalousien realisiert. Für den Betrieb ist ein ressourcenschonendes Energiekonzept vorgesehen, das den Primärenergiebedarf reduziert und regenerative Energie anteilig nutzt. Hierzu werden die Dachflächen extensiv begrünt und zusätzlich mit Photovoltaik ausgestattet. Die öffentlich zugänglichen Verkehrsflächen werden in Anlehnung an DIN 18040 barrierefrei ausgebildet. Dies betrifft insbesondere Eingangsbereiche, Flure, Treppenräume, Aufzüge sowie eine ausreichende Anzahl barrierefreier Sanitäranlagen. Der Gebäudeteil Löschzug 310 umfasst insbesondere Fahrzeughalle, Mehrzweck- und Werkstattbereiche, Umkleiden und Sanitärflächen, Aufenthalts- und Ruheräume, Fitness- und Sportflächen, Verwaltungs- und Lagerbereiche sowie Ausbildungsflächen einschließlich eines eigenen Bereichs für die Jugendfeuerwehr. Die Feuerwehrschule umfasst Aufenthalts-, Umkleide-, Dusch- und Funktionsräume, Büroräume, Lehr- und Seminarräume sowie Sport- und Fitnessflächen und ist über eine witterungsgeschützte Verbindung mit dem Bereich des Löschzugs verbunden. Ergänzend wird ein freistehender Übungsturm als zentrales Element der praktischen Ausbildung errichtet. Er dient Trainings- und Simulationsübungen, wird über eine interne Treppe erschlossen und in robuster Bauweise aus Sichtbeton ausgeführt.
Interne Kennung: LOT-0001 E41334567
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45216121 Bau von Feuerwachen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 45214310 Bau von Berufsschulen
5.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Walther-Rathenau-Straße
Stadt: Duisburg
Postleitzahl: 47229
Land, Gliederung (NUTS): Duisburg, Kreisfreie Stadt (DEA12)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Laufzeit: 23 Monate
5.1.5.
Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 25 000 000,00 EUR
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bieter muss zur Ausführung von Bauleistungen berechtigt sein. Der Nachweis erfolgt durch Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister des Niederlassungsstaates oder durch einen gleichwertigen Nachweis gemäß Anhang XI der Richtline 2014/24/EU.

Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Erforderlich ist ein Jahresumsatz des Unternehmens von mindestens 25 Mio. € mit vergleichbaren Bauleistungen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, 2022, 2023 und 2024. Es sind sowohl der allgemeine Gesamtumsatz des Unternehmens als auch der Umsatz aus Bauleistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, anzugeben. Die Angaben sind jahresbezogen vorzunehmen und auf Verlangen durch geeignete Nachweise (z.B. Bestätigung eines Wirtschaftsprüfers, Steuerberaters oder durch geprüfte Jahresabschlüsse) zu belegen.

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Zusätzlich hat der Bieter auf seine Kosten eine Betriebshaftpflichtversicherung für Personen und Sachschäden mit einer Deckungshöhe in Höhe von 10 Mio € netto pro Schadensfall und für Vermögensschäden mit einer Deckungshöhe in Höhe von 5 Mio € netto pro Schadensfall nachzuweisen.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es sind mindestens zwei Referenzprojekte aus den letzten fünf Jahren vorzulegen, mit Abnahme der Bauleistung nach dem 01.01.2021. Die Referenzen müssen hinsichtlich Art, Umfang und technischer Komplexität mit dem vorliegenden Bauvorhaben vergleichbar sein, z.B.: o komplexe Nichtwohngebäude, o funktionale Hallen- oder Werkstattbauten, o Gebäude mit hoher technischer Gebäudeausrüstung, o Objekte mit 24/7-Betrieb oder erhöhten Anforderungen an Sicherheit, Brandschutz und Organisation. Der Mindestauftragswert je Referenzprojekt beträgt 12,5 Mio. € netto.

Kriterium: Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Das für die Ausführung vorgesehene Schlüsselpersonal (Polier, Bauleiter und Projektleiter) ist namentlich zu benennen. Für jede dieser Personen sind jeweils mindestens zwei geeignete Referenzen aus den letzten fünf Jahren, maßgeblich ab dem Stichtag 01.01.2021, vorzulegen. Aus den Referenzen muss hervorgehen, dass die benannten Personen in verantwortlicher Funktion an Bauprojekten vergleichbarer Größe und Komplexität mitgewirkt haben. Maßgeblich ist die vergleichbare Aufgabenstellung und Verantwortung

Kriterium: Umweltmanagementmaßnahmen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bieter weist ein wirksames Qualitäts- und Umweltmanagement nach. Der Nachweis kann z.B. durch ISO 9001 / ISO 14001 erfolgen oder durch gleichwertige Nachweise (z.B. Auditberichte, dokumentierte Managementsysteme, gleichwertige Zertifikate)
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Beschreibung: 75 Punkte für Preis - Bewertungsmethode: Proportionale lineare Preiswertung Punkte Preis = (Niedrigster Angebotspreis / Angebotspreis des Bieters) × 75 Der günstigste Bieter erhält 75 Punkte, alle anderen proportional weniger.
Kriterium:
Art: Qualität
Beschreibung: 15 Punkte für Organisation, Bauablauf & Terminsicherheit - Bewertungsmethode: Bauablauf- und Terminmanagementkonzept 5 Punkte Schnittstellen- und Koordinationsmanagement 5 Punkte Maßnahmen zur Terminsicherung 5 Punkte Summe 15 Punkte Für jedes Teilkriterium wird eine von vier Bewertungsstufen vergeben. Einheitliche Bewertungslogik und Punkte sehr gut 100 % = 5,00 Punkte gut 75 % = 3,75 Punkte ausreichend 50 % = 2,50 Punkte unzureichend 0 % = 0,00 Punkte Allgemeiner Grundsatz für alle Teilkriterien Sehr gut (100 % / 5 Punkte): Das Konzept ist vollständig, klar strukturiert, projektspezifisch durchgearbeitet, enthält konkrete, belastbare Maßnahmen und zeigt ein überdurchschnittliches Steuerungs- und Beherrschungsniveau. Gut (75 % / 3,75 Punkte): Das Konzept ist plausibel, zeigt einen sichtbaren projektspezifischen Bezug, enthält überwiegend konkrete Maßnahmen, weist aber noch kleinere Lücken, Vereinfachungen oder weniger detaillierte Ausarbeitungen auf. Ausreichend (50 % / 2,50 Punkte): Das Konzept erfüllt die Mindestanforderungen, weist jedoch erkennbare Schwächen, Lücken, generische Inhalte oder geringe Projektspezifik auf. Es ist nicht fehlerhaft, aber nicht überzeugend und bleibt auf einem eher rudimentären Niveau. Unzureichend (0 % / 0 Punkte): Das Konzept ist nicht plausibel, unvollständig, widersprüchlich, nicht projektspezifisch, oder es fehlen wesentliche Bestandteile, sodass eine sachgerechte Bewertung nicht möglich ist. Oder: Das Konzept erfüllt nicht die Mindestanforderungen an Auftragserfüllung oder Termin-/Qualitätssicherung. Bewertungskriterien Bauablauf‑ und Terminmanagementkonzept Bewertet wird die Plausibilität und Nachvollziehbarkeit des Bauablauf‑ und Terminmanagementkonzeptes unter Berücksichtigung der projektspezifischen Rahmenbedingungen. Schnittstellen‑ und Koordinationsmanagement Bewertet wird die Eignung der dargestellten organisatorischen Maßnahmen zur Koordination der Schnittstellen zwischen den beteiligten Gewerken. Maßnahmen zur Terminsicherung Bewertet wird die Geeignetheit der vorgesehenen Maßnahmen zur Sicherstellung der Einhaltung der vertraglich vorgesehenen Termine. Übergeordnete Bewertungsgrundsätze Konzepte, die sich auf allgemeine Unternehmensstandards beschränken und keinen projektspezifischen Bezug erkennen lassen, werden maximal mit der Bewertungsstufe „ausreichend“ bewertet. Die Zuschlagskriterien stehen im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Auftragsgegenstand, sind transparent, diskriminierungsfrei und ermöglichen die Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots im Sinne von § 127 GWB.
Kriterium:
Art: Qualität
Beschreibung: 10 Punkte für Instandhaltungs-, Dokumentations- und Übergabekonzept - Bewertungsmethode: Instandhaltungskonzept Gewährleistungszeitraum 5 Punkte Dokumentations- und Übergabekonzept 5 Punkte Summe 10 Punkte Für jedes Teilkriterium wird eine von vier Bewertungsstufen vergeben. Einheitliche Bewertungslogik und Punkte sehr gut 100 % = 5,00 Punkte gut 75 % = 3,75 Punkte ausreichend 50 % = 2,50 Punkte unzureichend 0 % = 0,00 Punkte Allgemeiner Grundsatz für alle Teilkriterien Sehr gut (100 % / 5 Punkte): Das Konzept ist vollständig, klar strukturiert und projektspezifisch durchgearbeitet. Es enthält konkrete, belastbare und aufeinander abgestimmte Maßnahmen für Instandhaltung, Dokumentation und Übergabe. Gut (75 % / 3,75 Punkte): Das Konzept ist plausibel und weist einen klaren projektspezifischen Bezug auf. Es enthält überwiegend konkrete Maßnahmen, zeigt aber kleinere Lücken, Vereinfachungen, weniger detaillierte Ausarbeitungen oder teilweise generische Teilbereiche. Ausreichend (50 % / 2,50 Punkte): Das Konzept erfüllt die Mindestanforderungen, bleibt jedoch insgesamt auf einem rudimentären Niveau. Es weist erkennbare Schwächen, Lücken, generische Inhalte und eine geringe Projektspezifik auf. Unzureichend (0 % / 0 Punkte): Das Konzept ist nicht plausibel, unvollständig, widersprüchlich oder kaum projektspezifisch. Wesentliche Bestandteile der Instandhaltung, Dokumentation oder Übergabe fehlen, sodass eine sachgerechte Bewertung nicht möglich ist. Bewertungskriterien Instandhaltungskonzept (Gewährleistungszeitraum) Bewertet wird die Nachvollziehbarkeit und Eignung des Instandhaltungskonzeptes für den Gewährleistungszeitraum. Dokumentations‑ und Übergabekonzept Bewertet wird die Struktur und Nutzbarkeit des Dokumentations‑ und Übergabekonzeptes für den Gebäudebetrieb. Übergeordnete Bewertungsgrundsätze Konzepte, die sich auf allgemeine Unternehmensstandards beschränken und keinen projektspezifischen Bezug erkennen lassen, werden maximal mit der Bewertungsstufe „ausreichend“ bewertet. Die Zuschlagskriterien stehen im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Auftragsgegenstand, sind transparent, diskriminierungsfrei und ermöglichen die Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots im Sinne von § 127 GWB.
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.subreport.de/E41334567
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Zulässig
Adresse für die Einreichung: https://www.subreport.de/E41334567
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 03/03/2026 12:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 60 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 03/03/2026 12:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Rheinland
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: DIG Duisburger Infrastrukturgesellschaft mbH

8. Organisationen

8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: DIG Duisburger Infrastrukturgesellschaft mbH
Registrierungsnummer: Berichtseinheit-ID 00006476
Postanschrift: Alte Ruhrorter Str. 42-52
Stadt: Duisburg
Postleitzahl: 47119
Land, Gliederung (NUTS): Duisburg, Kreisfreie Stadt (DEA12)
Land: Deutschland
Telefon: +492038034210
Internetadresse: https://www.duisport.de
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland
Registrierungsnummer: 05315-03002-81
Postanschrift: c/o Bezirksregierung Köln Zeughausstraße 2-10
Stadt: Köln
Postleitzahl: 50667
Land, Gliederung (NUTS): Köln, Kreisfreie Stadt (DEA23)
Land: Deutschland
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: abakus Consulting GmbH
Registrierungsnummer: UST-IdNr. DE315666280
Postanschrift: Bleicherstraße 49
Stadt: Ravensburg
Postleitzahl: 88212
Land, Gliederung (NUTS): Ravensburg (DE148)
Land: Deutschland
Rollen dieser Organisation:
Beschaffungsdienstleister
8.1.
ORG-0004
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender

Informationen zur Bekanntmachung

Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 258f4b52-adf9-4777-b77f-ae7281f1ad04 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 30/01/2026 16:25:28 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 76815-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 23/2026
Datum der Veröffentlichung: 03/02/2026