1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Südwestrundfunk Anstalt des öffentlichen Rechts
Rechtsform des Erwerbers: Von einer regionalen Gebietskörperschaft kontrollierte Einrichtung des öffentlichen Rechts
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Freizeit, Sport, Kultur und Religion
2.1.
Verfahren
Titel: Rahmenvereinbarung für die Beschaffung von Workstations und Industrierechnern im 19-Zoll-Format für den Südwestrundfunk und weitere Bezugsberechtigte
Beschreibung: Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten sind zur Erfüllung ihrer Aufgaben auf eine leistungsfähige und funktionierende IT-Infrastruktur zwingend angewiesen. Hierzu gehören auch Industrierechner im 19-Zoll-Format und Workstations, die in verschiedenen Bereichen wie beispielsweise für Video- und Audioproduktion sowie anderen Aufgaben eingesetzt werden. Die zu beschaffenden 19-Zoll-Industrierechner sind primär für den Einbau in Sende- und Produktionsstudios sowie über KVM-Lösungen in zentrale Technikräume der jeweiligen Rundfunkanstalten vorgesehen. Darüber hinaus kommen sie auch für weitere Aufgaben zum Einsatz. Diese Rechner befinden sich im kontinuierlichen 24/7-Betrieb und übernehmen kritische Funktionen für senderelevante und produktionsbezogene Anwendungen. Daraus ergibt sich ein besonders hoher Anspruch an die Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit der eingesetzten Systeme. Bestehende Rahmenvereinbarungen zur Beschaffung dieser Systeme erreichen die Grenze ihrer maximalen Laufzeit, zudem sind die bisher eingesetzten Systeme durch neue, dem Stand der Technik entsprechende Geräte zu ersetzen. Deshalb wird eine neue Ausschreibung zur Beschaffung von Workstations und 19-Zoll-Industrierechner in zwei Losen durchgeführt. Unter Federführung des Südwestrundfunks (SWR) wird mit diesem EU-weiten Vergabeverfahren beabsichtigt, eine Rahmenvereinbarung mit einem Auftragnehmer für die Beschaffung von Workstations (Los 1) sowie die Beschaffung von Industrierechnern im 19-Zoll-Format (Los 2) abzuschließen. An diesen Rahmenvereinbarungen sind neben dem SWR als Auftraggeber dieser Rahmenvereinbarungen die weiteren im Dokument Verfahrens- und Vertragsunterlagen, unter Kapitel 3.5 Bezugsberechtigte benannten öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten sowie deren Tochter- und Beteiligungsunternehmen, sofern die Beteiligung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten mindestens 50% beträgt, als Bezugsberechtigte beteiligt. Ebenfalls bezugsberechtigt sind Gemeinschaftseinrichtungen (GSEA), für die der jeweilige Bezugsberechtigte die Federführung hat. Die in diesen Verfahrens- und Vertragsunterlagen enthaltenen Vertragsinhalte gelten für alle Bezugsberechtigten in gleichem Maße. Bezugsberechtigt aus dieser Rahmenvereinbarung und zum Abschluss von Einzelkaufverträgen berechtigt sind die nachfolgend aufgeführten Rundfunkanstalten, GSEAs und Einzeleinrichtungen: • Bayerischer Rundfunk (BR) • Deutsche Welle (DW) • Deutschlandradio (DR) • Hessischer Rundfunk (HR) • Norddeutscher Rundfunk (NDR) • Radio Bremen (RB) • Bremedia Produktion GmbH • Rundfunk Berlin Brandenburg (RBB) • ARD Hauptstadtstudio (vertreten durch RBB) • Saarländischer Rundfunk (SR) • Südwestrundfunk (SWR) • Westdeutscher Rundfunk (WDR) Die Rahmenvereinbarungen sollen je Los für eine Grundlaufzeit von 24 Monaten und zusätzlich zwei Verlängerungsoptionen von je 12 Monaten (max. Laufzeit 48 Monate) abgeschlossen werden. Die Verlängerungsoptionen werden bei Bedarf durch den Auftraggeber je Los separat ausgeübt und gelten auch für alle aus diesen Rahmenvereinbarungen Bezugsberechtigten. Die beschriebenen Anforderungen in diesen Verfahrens- und Vertragsunterlagen gelten für beide Lose gleichermaßen, außer es wird explizit auf ein Los hingewiesen. Die Rahmenvereinbarungen für beide Lose (Los 1 und Los 2) beginnen geplant am 01.04.2026 jedoch frühestens mit Erteilung des Zuschlags je Los. Die über dieses Vergabeverfahren ausgeschriebenen Hauptleistungen sind: Los 1: Workstations - Abschluss einer Rahmenvereinbarung zur Lieferung von Workstations verschiedener Leistungsklassen eines Herstellers sowie zugehörige Instandhaltungs- und Garantieleistungen für 36 Monate, - ein gemeinsames Abstimmungsgespräch zum Vertragsbeginn am Standort des Auftraggebers, - vertragliche Vereinbarung von optionalen Leistungen: - ergänzende Ausstattungsvarianten, - Garantieerweiterung auf 48 und 60 Monate. Los 2: 19-Zoll-Industrierechner - Abschluss einer Rahmenvereinbarung zur Lieferung von 19-Zoll-Industrierechner unterschiedlicher Bauhöhen eines Herstellers inkl. zugehörige Instandhaltungs- und Garantieleistungen für 36 Monate, - ein gemeinsames Abstimmungsgespräch zum Vertragsbeginn am Standort des Auftraggebers, Optionale Leistungen sind: - ergänzende Ausstattungsvarianten, - Garantieerweiterung auf 48 und 60 Monate. Wichtig sind für dieses Vorhaben in beiden Losen folgende Punkte: - technische Leistungsmerkmale, - Kontinuität und Qualität in der Abwicklung der Instandhaltungs- und Garantieleistungen, - logistische Leistung. - 2 x 12 Monate Verlängerungsoption für die Rahmenvereinbarungen Los 1 und Los 2 Es sind ausschließlich Neugeräte (keine wiederaufbereiteten Geräte) zulässig. Die konkreten Abnahmemengen sind im Dokument Verfahrens- und Vertragsunterlagen in den Kapiteln 6.3 und 6.4 aufgeführt. Abnahmemengen Workstations Los 1 (Stück): Leistungsklasse=LK Mindestabnahmemenge: Workstations der LK 1: 320; Workstations der LK 2: 70; Workstations der LK 3: 10; Gesamt: 410 Geplante Abnahmemenge: Workstations der LK 1: 770; Workstations der LK 2: 250; Workstations der LK 3: 60; Gesamt: 1.080 Optionale Höchstmenge: Workstations der LK 1: 870; Workstations der LK 2: 320; Workstations der LK 3:75; Gesamt:1.265 Abnahmemengen 19-Zoll Industrierechner Los 2 (Stück): Rechnerklasse= RK Mindestabnahmemenge: Rechnerklasse (RK) 1: 140; RK 2: 290; RK 3: 320 Gesamt: 750 Geplante Abnahmemenge: RK 1: 280; RK 2: 840; RK 3: 980 Gesamt: 2.100 Optionale Höchstmenge: RK 1: 325; RK 2: 920; RK 3: 1.085 Gesamt: 2.330 Die zu Grunde liegende Zeitplanung ist im Dokument Verfahrens- und Vertragsunterlage im Kapitel 2.2 aufgeführt. Die in den Leistungsblättern in der „Anlage 09a – Leistungs- und Preisblätter Los 1“ und „Anlage 09b – Leistungs- und Preisblätter Los 2“ aufgeführten optionalen Zusatzleistungen können vom Auftraggeber/Bezugsberechtigten während der Vertragslaufzeit abgerufen werden. Ein Anspruch des Auftragnehmers auf Abnahme der optionalen Leistungen besteht nicht.
Kennung des Verfahrens: 4fa3a37d-a02a-4141-a47a-18961fcd1e41
Interne Kennung: EU-I/T 7/2025
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Lieferungen
Haupteinstufung (cpv): 30200000 Computeranlagen und Zubehör
2.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Baden-Baden, Stadtkreis (DE121)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Hauptstandorte der Ausführung sind die Standorte des SWR (Baden-Baden, Mainz und Stuttgart) und die Standorte der Bezugsberechtigten siehe Vergabeunterlagen, Kapitel 3.5 Bezugsberechtigte, und Kapitel 6.9 Lieferung.
2.1.3.
Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 9 400 000,00 EUR
Höchstwert der Rahmenvereinbarung: 9 400 000,00 EUR
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: 1) Aufgrund der Sanktionsmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine sind sowohl Auftragsvergaben an Unternehmen verboten, die einen Bezug zu Russland haben als auch an Unternehmen, die am Auftrag als Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Unternehmen, die im Zusammenhang mit der Erbringung des Eignungsnachweises in Anspruch genommen werden, soweit auf die mehr als 10 % des Auftragswerts entfällt. Um die Einhaltung dieser Vorgaben prüfen zu können, ist vom Bieter die „Anlage 08 - Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014“ auszufüllen und vorzulegen. 2) Es wird darauf hingewiesen, dass das Tariftreue und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG) sowie das Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz) Anwendung finden. Die sich hieraus ergebenden Verpflichtungen, insbesondere auch beim Einsatz von Nach- und Verleihunternehmen, sind daher zu beachten und die erforderliche Verpflichtungserklärung (Anlage 02a - Erklärung Unterauftragnehmer und Eignungsleihe und Anlage 02b - Verpflichtungserklärung Unterauftragnehmer und Eignungsleihe) auszufüllen sowie abzugeben.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.5.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Höchstzahl der Lose, für die ein Bieter Angebote einreichen kann: 2
Auftragsbedingungen:
Höchstzahl der Lose, für die Aufträge an einen Bieter vergeben werden können: 2
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Korruption: Weitere zwingende und fakultative Ausschlussgründe nach § 123 und § 124 GWB sind Anlage 05 - Bieterauskunft mit Eigenerklärung der Vergabe- und Vertragsunterlagen zu entnehmen.
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Rahmenvereinbarung für die Beschaffung von Workstations für den Südwestrundfunk und weitere Bezugsberechtigte
Beschreibung: Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten sind zur Erfüllung ihrer Aufgaben auf eine leistungsfähige und funktionierende IT-Infrastruktur zwingend angewiesen. Hierzu gehören auch Industrierechner im 19-Zoll-Format und Workstations, die in verschiedenen Bereichen wie beispielsweise für Video- und Audioproduktion sowie anderen Aufgaben eingesetzt werden. Die zu beschaffenden 19-Zoll-Industrierechner sind primär für den Einbau in Sende- und Produktionsstudios sowie über KVM-Lösungen in zentrale Technikräume der jeweiligen Rundfunkanstalten vorgesehen. Darüber hinaus kommen sie auch für weitere Aufgaben zum Einsatz. Diese Rechner befinden sich im kontinuierlichen 24/7-Betrieb und übernehmen kritische Funktionen für senderelevante und produktionsbezogene Anwendungen. Daraus ergibt sich ein besonders hoher Anspruch an die Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit der eingesetzten Systeme. Bestehende Rahmenvereinbarungen zur Beschaffung dieser Systeme erreichen die Grenze ihrer maximalen Laufzeit, zudem sind die bisher eingesetzten Systeme durch neue, dem Stand der Technik entsprechende Geräte zu ersetzen. Deshalb wird eine neue Ausschreibung zur Beschaffung von Workstations und 19-Zoll-Industrierechner in zwei Losen durchgeführt. Unter Federführung des Südwestrundfunks (SWR) wird mit diesem EU-weiten Vergabeverfahren beabsichtigt, eine Rahmenvereinbarung mit einem Auftragnehmer für die Beschaffung von Workstations (Los 1) abzuschließen. An diesen Rahmenvereinbarungen sind neben dem SWR als Auftraggeber dieser Rahmenvereinbarungen die weiteren im Dokument Verfahrens- und Vertragsunterlagen, unter Kapitel 3.5 Bezugsberechtigte benannten öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten sowie deren Tochter- und Beteiligungsunternehmen, sofern die Beteiligung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten mindestens 50% beträgt, als Bezugsberechtigte beteiligt. Ebenfalls bezugsberechtigt sind Gemeinschaftseinrichtungen (GSEA), für die der jeweilige Bezugsberechtigte die Federführung hat. Die in diesen Verfahrens- und Vertragsunterlagen enthaltenen Vertragsinhalte gelten für alle Bezugsberechtigten in gleichem Maße. Bezugsberechtigt aus dieser Rahmenvereinbarung und zum Abschluss von Einzelkaufverträgen berechtigt sind die nachfolgend aufgeführten Rundfunkanstalten, GSEAs und Einzeleinrichtungen: • Bayerischer Rundfunk (BR) • Deutsche Welle (DW) • Deutschlandradio (DR) • Hessischer Rundfunk (HR) • Norddeutscher Rundfunk (NDR) • Radio Bremen (RB) • Bremedia Produktion GmbH • Rundfunk Berlin Brandenburg (RBB) • ARD Hauptstadtstudio (vertreten durch RBB) • Südwestrundfunk (SWR) • Westdeutscher Rundfunk (WDR) Die Rahmenvereinbarungen sollen je Los für eine Grundlaufzeit von 24 Monaten und zusätzlich zwei Verlängerungsoptionen von je 12 Monaten (max. Laufzeit 48 Monate) abgeschlossen werden. Die Verlängerungsoptionen werden bei Bedarf durch den Auftraggeber je Los separat ausgeübt und gelten auch für alle aus diesen Rahmenvereinbarungen Bezugsberechtigten. Die beschriebenen Anforderungen in diesen Verfahrens- und Vertragsunterlagen gelten für beide Lose gleichermaßen, außer es wird explizit auf ein Los hingewiesen. Die Rahmenvereinbarung für Los 1 beginnt geplant am 01.04.2026 jedoch frühestens mit Erteilung des Zuschlags. Die über dieses Vergabeverfahren ausgeschriebenen Hauptleistungen sind: Los 1: Workstations - Abschluss einer Rahmenvereinbarung zur Lieferung von Workstations verschiedener Leistungsklassen eines Herstellers sowie zugehörige Instandhaltungs- und Garantieleistungen für 36 Monate, - ein gemeinsames Abstimmungsgespräch zum Vertragsbeginn am Standort des Auftraggebers, - vertragliche Vereinbarung von optionalen Leistungen: - ergänzende Ausstattungsvarianten, - Garantieerweiterung auf 48 und 60 Monate. Wichtig sind für dieses Vorhaben in beiden Losen folgende Punkte: - technische Leistungsmerkmale, - Kontinuität und Qualität in der Abwicklung der Instandhaltungs- und Garantieleistungen, - logistische Leistung. - 2 x 12 Monate Verlängerungsoption für die Rahmenvereinbarungen Los 1 Es sind ausschließlich Neugeräte (keine wiederaufbereiteten Geräte) zulässig. Die konkreten Abnahmemengen sind im Dokument Verfahrens- und Vertragsunterlagen in den Kapiteln 6.3 und 6.4 aufgeführt. Abnahmemengen Workstations Los 1 (Stück): Mindestabnahmemenge: -Workstations der Leistungsklasse 1: 320 -Workstations der Leistungsklasse 2: 70 -Workstations der Leistungsklasse 3: 10 Gesamt: 410 Geplante Abnahmemenge: -Workstations der Leistungsklasse 1: 770 -Workstations der Leistungsklasse 2: 250 -Workstations der Leistungsklasse 3: 60 Gesamt: 1.080 Optionale Höchstmenge: -Workstations der Leistungsklasse 1: 870 -Workstations der Leistungsklasse 2: 320 -Workstations der Leistungsklasse 3: 75 Gesamt: 1.265 Die zu Grunde liegende Zeitplanung ist im Dokument Verfahrens- und Vertragsunterlage im Kapitel 2.2 aufgeführt. Die in den Leistungsblättern in der „Anlage 09a – Leistungs- und Preisblätter Los 1“ aufgeführten optionalen Zusatzleistungen können vom Auftraggeber/Bezugsberechtigten während der Vertragslaufzeit abgerufen werden. Ein Anspruch des Auftragnehmers auf Abnahme der optionalen Leistungen besteht nicht.
Interne Kennung: EU-I/T 7/2025 (Los 1)
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Lieferungen
Haupteinstufung (cpv): 30200000 Computeranlagen und Zubehör
Optionen:
Beschreibung der Optionen: - vertragliche Vereinbarung von optionalen Leistungen: o ergänzende Ausstattungsvarianten, o Garantieerweiterung auf 48 und 60 Monate. - zeitliche Verlängerung (Verlängerungsoption) - 2 x 12 Monate Verlängerungsoption für die Rahmenvereinbarungen Los 1
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Baden-Baden, Stadtkreis (DE121)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Hauptstandorte der Ausführung sind die Standorte des SWR (Baden-Baden, Mainz und Stuttgart) und die Standorte der Bezugsberechtigten siehe Vergabeunterlagen, Kapitel 3.5 Bezugsberechtigte, und Kapitel 6.9 Lieferung.
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/04/2026
Enddatum der Laufzeit: 31/03/2028
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 2
Weitere Informationen zur Verlängerung: -Die Rahmenvereinbarung soll für die Grundlaufzeit von 24 Monaten und zwei Verlängerungsoptionen von je 12 Monaten (max. Laufzeit 48 Monate) abgeschlossen werden. Die Verlängerungsoptionen werden bei Bedarf durch den Auftraggeber ausgeübt und gelten auch für alle aus dieser Rahmenvereinbarung Bezugsberechtigten. - 2 x 12 Monate Verlängerungsoption für die Rahmenvereinbarungen Los 1
5.1.5.
Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 5 900 000,00 EUR
Höchstwert der Rahmenvereinbarung: 5 900 000,00 EUR
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
Zusätzliche Informationen: Bei Erreichen der Höchstmenge oder des Höchstwerts verliert die Rahmenvereinbarung ihre Wirkung. Die Rahmenvereinbarung kann auch durch den zeitlichen Ablauf enden.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung: Bei Bildung einer Bietergemeinschaft müssen mit Abgabe des Angebots die im Dokument Verfahrens- und Vertragsunterlage unter Kapitel 3.12.1 geforderten Nachweise zum „Nichtvorliegen von Ausschlussgründen“, „Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung“ und „Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit“ von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft nachgewiesen werden. Die geforderten Nachweise für die „Technische und berufliche Leistungsfähigkeit“ können getrennt nach Aufteilung der Leistung innerhalb der Bietergemeinschaft eingereicht werden. Hinweis zu Unterauftragnehmern: Beim Einsatz von Unterauftragnehmern müssen mit Abgabe des Angebots die im Dokument Verfahrens- und Vertragsunterlage unter Kapitel 4.3 geforderten Nachweise zur „Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung“ und „Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit“ nur vom Bieter vorgelegt werden. Die geforderten Nachweise unter „Technische und berufliche Leistungsfähigkeit“ müssen vom Bieter für die geplanten Unterauftragnehmer gemäß den Angaben in im Dokument Verfahrens- und Vertragsunterlage in Kapitel 3.12.2 vorgelegt werden in dem Umfang, in welchem der/die Unterauftragnehmer für die entsprechenden Teilleistungen vorgesehen werden. Der geforderte Nachweis unter „Nichtvorliegen von Ausschlussgründen“ muss vom Bieter sowie für den geplanten Unterauftragnehmer gemäß im Dokument Verfahrens- und Vertragsunterlage in Kapitel 3.12.2 mit Abgabe des Angebots vorgelegt werden. Der geforderte Nachweis zu „Anlage 08 – Eigenerklärung Art. 5k der Verordnung (EU) Nr. 833-2014“ muss vom Bieter mit Abgabe des Angebots gemäß Dokument Verfahrens- und Vertragsunterlage Kapitel 3.2.1 vorgelegt werden. Hinweis zur Eignungsleihe: Im Falle der Eignungsleihe hat der Bieter bereits mit dem Angebot die Eignungsnach-weise des anderen Unternehmens, entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe, und die „Anlage 03 – Haftungserklärung § 47 Abs. 3 VgV“ vorzulegen. Der Auftraggeber wird für jeden Bieter / jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft, der / das gemäß den festgelegten Kriterien geeignet ist, einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundeskartellamt anfordern. Die Anforderung gilt für beide Lose. In der "wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit" müssen zur Eignung alle A-Kriterien erfüllt sein. In der "technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit" müssen zur Eignung ebenfalls alle A-Kriterien erfüllt sein. Eine vorgelegte Referenz wird als geeignet anerkannt, wenn die Rahmendaten voll-ständig sind, mindestens 6 der 8 projektbeschreibenden Kriterien erfüllt sind und die vertraglichen Leistungen im Referenztemplate wie gefordert anschaulich beschrieben wurden. Die Eignung wird insgesamt festgestellt, wenn der Bieter alle Nachweise einreicht und sämtliche Mindestanforderungen (A-Kriterien) erfüllt.
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung: A1.1 – Zum Nachweis des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen gemäß § 42 VgV in Verbindung mit §§ 123,124 GWB muss die „Anlage 05 – Bieterauskunft mit Eigenerklärung“ ausgefüllt dem Angebot beigelegt sein. Beim Einsatz von Unterauftragnehmern ist für jeden Unterauftragnehmer die Anlage 02b (Verpflichtungserklärung Unterauftragnehmer und Eignungsleihe) ausgefüllt beizulegen(A1.1).Die Anforderung gilt für beide Lose. In der "wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit" müssen zur Eignung alle A-Kriterien erfüllt sein. In der "technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit" müssen zur Eignung ebenfalls alle A-Kriterien erfüllt sein. Eine vorgelegte Referenz wird als geeignet anerkannt, wenn die Rahmendaten voll-ständig sind, mindestens 6 der 8 projektbeschreibenden Kriterien erfüllt sind und die vertraglichen Leistungen im Referenztemplate wie gefordert anschaulich beschrieben wurden. Die Eignung wird insgesamt festgestellt, wenn der Bieter alle Nachweise einreicht und sämtliche Mindestanforderungen (A-Kriterien) erfüllt.
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung: A2.1 – Zum Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung muss ein Nachweis vorgelegt werden, dass der Bieter im Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der Gemeinschaft oder des Vertragsstaates des EWR-Abkommens eingetragen ist (Handelsregisterauszug, nicht älter als 1 Jahr). Die Anforderung gilt für beide Lose. In der "wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit" müssen zur Eignung alle A-Kriterien erfüllt sein. In der "technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit" müssen zur Eignung ebenfalls alle A-Kriterien erfüllt sein. Eine vorgelegte Referenz wird als geeignet anerkannt, wenn die Rahmendaten voll-ständig sind, mindestens 6 der 8 projektbeschreibenden Kriterien erfüllt sind und die vertraglichen Leistungen im Referenztemplate wie gefordert anschaulich beschrieben wurden. Die Eignung wird insgesamt festgestellt, wenn der Bieter alle Nachweise einreicht und sämtliche Mindestanforderungen (A-Kriterien) erfüllt.
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung: A3.1 – Nachweis einer Betriebshaftpflicht-Versicherungsdeckung mit folgenden Deckungssummen: - für Sach- und Personenschäden min. 3.000.000 € je Schadensereignis / mindestens 6.000.000 € Jahreshöchstersatzleistung - für Vermögensschäden min. 1.000.000 € je Schadensereignis / mindestens 2.000.000 € Jahreshöchstersatzleistung oder - Einreichung einer Eigenerklärung, dass im Auftragsfall ggf. bestehende Unterdeckungen an die oben aufgeführten Deckungssummen angepasst werden und der Nachweis dieser Anpassung dem Auftraggeber noch vor Abschluss des ersten Einzelkaufvertrages vorgelegt wird. In der "wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit" müssen zur Eignung alle A-Kriterien erfüllt sein. In der "technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit" müssen zur Eignung ebenfalls alle A-Kriterien erfüllt sein. Eine vorgelegte Referenz wird als geeignet anerkannt, wenn die Rahmendaten voll-ständig sind, mindestens 6 der 8 projektbeschreibenden Kriterien erfüllt sind und die vertraglichen Leistungen im Referenztemplate wie gefordert anschaulich beschrieben wurden. Die Eignung wird insgesamt festgestellt, wenn der Bieter alle Nachweise einreicht und sämtliche Mindestanforderungen (A-Kriterien) erfüllt.
Kriterium: Finanzkennzahlen
Beschreibung: A3.2 – Vorlage von Bilanzen oder Bilanzauszügen zur Ermittlung der Eigenkapitalquote über die letzten drei Geschäftsjahre, falls deren Veröffentlichung nach dem Gesellschaftsrecht des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, vorgeschrieben ist oder, sofern das Unternehmen nicht veröffentlichungspflichtig ist, eine Eigenerklärung mit Angabe der Eigenkapitalquote der letzten drei Geschäftsjahre. Mindestanforderung: Nachweis einer mindestens positiven Eigenkapitalquote durch-schnittlich über die letzten 3 Geschäftsjahre. In der "wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit" müssen zur Eignung alle A-Kriterien erfüllt sein. In der "technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit" müssen zur Eignung ebenfalls alle A-Kriterien erfüllt sein. Eine vorgelegte Referenz wird als geeignet anerkannt, wenn die Rahmendaten voll-ständig sind, mindestens 6 der 8 projektbeschreibenden Kriterien erfüllt sind und die vertraglichen Leistungen im Referenztemplate wie gefordert anschaulich beschrieben wurden. Die Eignung wird insgesamt festgestellt, wenn der Bieter alle Nachweise einreicht und sämtliche Mindestanforderungen (A-Kriterien) erfüllt.
Kriterium: Finanzkennzahlen
Beschreibung: A3.3 – Bonitätsnachweis oder Unternehmensauskunft einer Wirtschaftsauskunftei (z.B. Creditreform) oder gleichwertiger Nachweis einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft aus dem Land, in dem der Bieter angemeldet ist (nicht älter als 6 Monate), aus welchem ei-ne Risikoklasse/Ausfallwahrscheinlichkeit zweifelsfrei ablesbar ist. Mindestanforderung: Nachweis einer Risikoklasse nicht höher als III (entspricht einer Ausfallwahrscheinlichkeit von maximal 1,5 %). Hinweis: Eigenerklärungen oder Auskünfte der Hausbank erfüllen diese Anforderung nicht. In der "wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit" müssen zur Eignung alle A-Kriterien erfüllt sein. In der "technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit" müssen zur Eignung ebenfalls alle A-Kriterien erfüllt sein. Eine vorgelegte Referenz wird als geeignet anerkannt, wenn die Rahmendaten voll-ständig sind, mindestens 6 der 8 projektbeschreibenden Kriterien erfüllt sind und die vertraglichen Leistungen im Referenztemplate wie gefordert anschaulich beschrieben wurden. Die Eignung wird insgesamt festgestellt, wenn der Bieter alle Nachweise einreicht und sämtliche Mindestanforderungen (A-Kriterien) erfüllt.
Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung: A4.1 – Nachweis, der aktuellen Unternehmenszertifizierung als Partner für den Vertrieb der angebotenen Produkte, wenn nicht Hersteller. In der "wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit" müssen zur Eignung alle A-Kriterien erfüllt sein. In der "technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit" müssen zur Eignung ebenfalls alle A-Kriterien erfüllt sein. Eine vorgelegte Referenz wird als geeignet anerkannt, wenn die Rahmendaten voll-ständig sind, mindestens 6 der 8 projektbeschreibenden Kriterien erfüllt sind und die vertraglichen Leistungen im Referenztemplate wie gefordert anschaulich beschrieben wurden. Die Eignung wird insgesamt festgestellt, wenn der Bieter alle Nachweise einreicht und sämtliche Mindestanforderungen (A-Kriterien) erfüllt.
Kriterium: Zertifikate von unabhängigen Stellen über Qualitätssicherungsstandards
Beschreibung: A4.2 – Nachweise eines zertifizierten Qualitätsmanagements des Bieters nach DIN EN ISO 9001:2015. In der "wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit" müssen zur Eignung alle A-Kriterien erfüllt sein. In der "technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit" müssen zur Eignung ebenfalls alle A-Kriterien erfüllt sein. Eine vorgelegte Referenz wird als geeignet anerkannt, wenn die Rahmendaten voll-ständig sind, mindestens 6 der 8 projektbeschreibenden Kriterien erfüllt sind und die vertraglichen Leistungen im Referenztemplate wie gefordert anschaulich beschrieben wurden. Die Eignung wird insgesamt festgestellt, wenn der Bieter alle Nachweise einreicht und sämtliche Mindestanforderungen (A-Kriterien) erfüllt.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung: A4.3 – Nachweis von drei Referenzen von IT-Liefer- und Dienstleistungs-Rahmenverträgen in vergleichbarer Art und Größe mit den angebotenen Produkten innerhalb der vergangenen drei Jahre mit den geforderten Angaben. Hierzu ist das je Referenz ausgefüllte Referenztemplate (Anlage 11a) mit dem Angebot vorzulegen. Die Prüfung der Referenzen in Los 1 erfolgt anhand der nachstehenden Kriterien. Eine vorgelegte Referenz wird als geeignet anerkannt, wenn die Rahmendaten vollständig sind, mindestens 6 der 8 projektbeschreibenden Kriterien erfüllt sind und die vertraglichen Leistungen im Referenztemplate wie gefordert anschaulich beschrieben wurden. Angabe der Rahmendaten Alle erforderlichen Angeben wurden gemacht. Ja/Nein Projektvolumen 1 Laufzeit der Rahmenvereinbarung beträgt mind. 24 Monate Ja/Nein Projektvolumen 2 Vertragsvolumen beträgt durchschnittlich mindestens 1.000.000 €/Jahr. Ja/Nein Projektvolumen 3 Anzahl der ausgelieferten Workstations war durchschnittlich mindestens 250/Jahr. Ja/Nein Projektvolumen 4 Mindestens 10 Standorte wurden beliefert. Ja/Nein Projektinhalt 1 Mindestens 2 verschiedene Leistungsklassen wurden konfiguriert und geliefert. Ja/Nein Projektinhalt 2 Verschiede Ausstattungsvarianten wurden mit wählbaren Komponenten bestückt/ausgeliefert. Ja/Nein Projektinhalt 3 Vertrag umfasste eine Haltbarkeitsgarantie inkl. Vor-Ort-Reparaturservice und Garantietausch. Ja/Nein Projektinhalt 4 Technischer Support/Störungsannahme, Bereitstellung eines Ticketsystem, definierte SLAs. Ja/Nein Systemumgebung Kurze, anschauliche Beschreibung der vertraglichen Leistungen. Ja/Nein In der "wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit" müssen zur Eignung alle A-Kriterien erfüllt sein. In der "technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit" müssen zur Eignung ebenfalls alle A-Kriterien erfüllt sein. Eine vorgelegte Referenz wird als geeignet anerkannt, wenn die Rahmendaten voll-ständig sind, mindestens 6 der 8 projektbeschreibenden Kriterien erfüllt sind und die vertraglichen Leistungen im Referenztemplate wie gefordert anschaulich beschrieben wurden. Die Eignung wird insgesamt festgestellt, wenn der Bieter alle Nachweise einreicht und sämtliche Mindestanforderungen (A-Kriterien) erfüllt.
Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung: A4.4 – Nachweis der beruflichen Befähigung von mindestens sechs zertifizierten Mitarbeitern (auch anonymisiert) für die Erbringung der Instandhaltungsleistungen. Die zugehörigen persönlichen Zertifizierungen sind beizulegen. In der "wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit" müssen zur Eignung alle A-Kriterien erfüllt sein. In der "technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit" müssen zur Eignung ebenfalls alle A-Kriterien erfüllt sein. Eine vorgelegte Referenz wird als geeignet anerkannt, wenn die Rahmendaten voll-ständig sind, mindestens 6 der 8 projektbeschreibenden Kriterien erfüllt sind und die vertraglichen Leistungen im Referenztemplate wie gefordert anschaulich beschrieben wurden. Die Eignung wird insgesamt festgestellt, wenn der Bieter alle Nachweise einreicht und sämtliche Mindestanforderungen (A-Kriterien) erfüllt.
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Bezeichnung: Der Zuschlag wird je Los auf das wirtschaftlichste Angebot unter Berücksichtigung des Preises und der Leistung erteilt.
Beschreibung der anzuwendenden Methode, wenn die Gewichtung nicht durch Kriterien ausgedrückt werden kann: Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt. Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot unter Berücksichtigung des Preises und der Leistung erteilt. Die Gesamtbewertung erfolgt durch die Ermittlung des Leistungs-Preis-Verhältnisses nach der „Einfachen Richtwertmethode“ gemäß UfAB 2018. Hierbei wird das Leistungs-Preis-Verhältnis gebildet. Dabei wird jeweils eine Kennzahl Z für das Leistungs-Preis-Verhältnis ermittelt. Das Angebot mit dem besten Leistungs-Preis-Verhältnis erhält den Zuschlag. Das Angebot mit der höchsten Leistungskennziffer Z je Los erhält den Zuschlag. Sollten zwei oder mehrere Angebote die gleiche Leistungskennziffer je Los ausweisen, erhält das Angebot mit dem niedrigsten Gesamtangebotspreis den Zuschlag für das Los.
Begründung, warum die Gewichtung der Zuschlagskriterien nicht angegeben wurde: Die B-Kriterien je Los und ggf. je Leistungsklasse werden einer – meist vergleichenden – Bewertung unterzogen. Der Bieter muss für das jeweils von ihm angebotene Modell technische Parameter angeben, welche angegebene Mindestanforderungen nicht unterschreiten dürfen. Bei Fragen, deren Antwort ein numerischer Wert ist, erhält der beste und für den Auftraggeber vorteilhafteste angebotene Wert die für das Kriterium festgelegte Höchstpunktzahl, der schlechteste 0 Punkte. Zwischenwerte alle weiteren Anbieter werden linear interpoliert. (vgl. ggf. auch die Erläuterungen zu den jeweiligen B-Kriterien im Dokument Verfahrens- und Vertragsunterlagen in den „Anlage 12a bzw. 12b – Leistungs- und Preisblätter Los 1 bzw. Los 2“). Die B-Kriterien im Leistungsblatt Allgemein fordern von den Bietern Konzepte zu den Prozessen für Abruf und Lieferung, Rücknahme von Verpackungsmaterial und Support. Aufgrund der unterschiedlichen Bedeutung der Konzepte für den Auftraggeber werden für die Konzepte maximal folgende Leistungspunkte vergeben: - Konzept Abruf- und Lieferprozesse (nur Los 1): max. 25 Punkte - Konzept Fertigungs- und Lieferprozesse (nur Los 2): max. 25 Punkte - Konzept Prozesse zur Rücknahme von Verpackungsmaterial: max. 10 Punkte - Konzept Supportprozesse: max. 25 Punkte Die erreichten Leistungspunkte werden je Angebot für alle Konzepte addiert. Somit sind für alle Konzepte gemeinsam maximal 60 Leistungspunkte zu erreichen. Die dazu eingereichten Konzeptbeschreibungen der Prozesse oder Vorgehensweisen werden unter Berücksichtigung der jeweiligen Fragestellungen vergleichend bewertet und in vier Zielerfüllungsgrade wie folgt eingestuft und bewertet. Dabei wird der errechnet Wert der Leistungspunkte kaufmännisch auf eine Nachkommastelle gerundet. Niedriger Zielerfüllungsgrad – 0% der je Konzept maximal erreichbaren Leistungspunkte: Ein Servicenutzen ist für den Auftraggeber nicht oder nur in geringem Maße erkennbar. Im ein-gereichten Konzept wurde auf weniger als zwei der genannten Aspekte anschaulich und nachvollziehbar eingegangen. Die Schilderung der anderen Aspekte enthält nur wenige anschauliche Angaben oder die Angaben sind lückenhaft, wenig aussagekräftig und nicht erkennbar auftragsbezogen. Beim Auftraggeber entstehende Aufwände sind nicht transparent. Für den Auftraggeber ist nur ein niedriger erwartbarer Servicegrad erkennbar. Mittlerer Zielerfüllungsgrad – 50% der je Konzept maximal erreichbaren Leistungspunkte: Ein Servicenutzen ist für den Auftraggeber in Grundzügen erkennbar. Im eingereichten Konzept wurde auf zwei bis drei der genannten Aspekte anschaulich und nachvollziehbar eingegangen. Die Angaben sind insgesamt mäßig aussagekräftig, aber auftragsbezogen. Die Serviceprozesse sind für den Auftraggeber im Wesentlichen nachvollziehbar. Beim Auftraggeber entstehende Aufwände sind als ungünstig einzuschätzen. Für den Auftraggeber ist ein mittelmäßiger Servicegrad erkennbar. Hoher Zielerfüllungsgrad – 80% der je Konzept maximal erreichbaren Leistungspunkte: Ein Servicenutzen ist für den Auftraggeber in hohem Maße erkennbar. Das Konzept wurde insgesamt schlüssig formuliert. Es wurde auf alle vier der genannten Aspekte anschaulich und nachvollziehbar eingegangen. Die Schilderung umfasst gut nachvollziehbare, aussagekräftige Angaben zu Prozessen und Bearbeitungszeiten. Ein systematisches und zielgerichtetes Vorgehen des Bieters ist zu erkennen. Die Unterstützung durch den Anbieter hält Aufwände beim Auftraggeber gering. Für den Auftraggeber kann eine verlässliche und nutzerorientierte Serviceabwicklung abgeleitet werden. Sehr hoher Zielerfüllungsgrad – 100% der je Konzept maximal erreichbaren Leistungspunkte: Das Durchführungskonzept wurde schlüssig dargestellt. Es enthält sehr aussagekräftige und umfassende Angaben zu allen genannten Aspekten. Darüber hinaus bezieht es zusätzliche Aspekte und Ansätze mit ein, die vom Auftraggeber möglicherweise nicht explizit adressiert wurden, die dem Bieter im Zusammenhang mit der Durchführung des Auftrags aber wesentlich erscheinen und einen Mehrwert für den Auftraggeber bewirken. Die Darstellung lässt erwarten, dass durch systematische und zielgerichtete Prozesse und ausgezeichnete Unterstützung nur sehr geringe Aufwände beim Auftraggeber entstehen. Für den Auftraggeber ist ein sehr hoher Servicegrad mit einem deutlichen Mehrwert ablesbar. Hinweis: Die Einreichung der drei Konzepte mit dem Angebot ist verpflichtend (A-Kriterium). Besonderheiten Anlage 12a für Los 1: Je Workstation-Leistungsklasse sind maximal 25 Leistungspunkte zu erreichen. Die Leistungspunkte werden je Angebot im Los 1 für alle Workstation-Leistungsklassen addiert. Somit sind für alle Leistungsklassen im Los 1 gemeinsam maximal 75 Leistungspunkte zu erreichen. Aus den Preisangaben des Bieters in den entspr. Zellen des „Preisblatts“ in „Anlage 12a bzw. 12b – Leistungs- und Preisblätter Los 1 bzw. Los 2“ wird der Gesamt-Angebotspreis je Los errechnet. Dieser bezieht sich auf die je Los angegebene optionale Höchstmenge unter Berücksichtigung der dabei geplanten spezifischen Ausführungsvarianten. Danach erfolgt die Wertung aller Angebote je Los hinsichtlich der Leistungspunkte sowie der Preise. Die Gesamtbewertung je Los erfolgt durch die Ermittlung des Leistungs-Preis-Verhältnisses nach der „Einfachen Richtwertmethode“ gemäß UfAB 2018. Das Angebot mit der höchsten Leistungskennziffer Z je Los erhält den Zuschlag. Sollten zwei oder mehrere Angebote die gleiche Leistungskennziffer je Los ausweisen, erhält das Angebot mit dem niedrigsten Gesamtangebotspreis den Zuschlag für das Los.
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 13/02/2026 23:59:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Frist, bis zu der das Angebot gültig sein muss: 4 Monate
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Der SWR behält sich vor, geforderte Erklärungen und Nachweise, die bis zum Ablauf der Angebotsfrist nicht vorgelegt wurden, innerhalb einer Nachfrist nachzufordern. Werden diese Erklärungen und Nachweise nicht innerhalb dieser Nachfrist vorgelegt, führt dies zum Ausschluss des Angebotes. Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung anhand der Zuschlagskriterien betreffen, den Gesamtpreis verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb beeinträchtigen ist ausgeschlossen.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungsdatum: 16/02/2026 08:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Schlichtungsstelle: IHK Karlsruhe
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Informationen über die Überprüfungsfristen: Die ausschreibende Stelle weist darauf hin, dass ein Nachprüfungsantrag vor, der im Dokument Verfahrens- und Vertragsunterlage in Kapitel 3.9.6 genannten Vergabekammer nur zulässig ist, soweit der Antragsteller • den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, • Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkenn-bar sind, spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat, • Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens mit Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, • den Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, stellt. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt. Auf die Regelungen in §§ 160, 161 GWB wird ausdrücklich hingewiesen.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Südwestrundfunk Anstalt des öffentlichen Rechts
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
5.1.
Los: LOT-0002
Titel: Rahmenvereinbarung für die Beschaffung von Industrierechnern im 19-Zoll-Format für den Südwestrundfunk und weitere Bezugsberechtigte
Beschreibung: Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten sind zur Erfüllung ihrer Aufgaben auf eine leistungsfähige und funktionierende IT-Infrastruktur zwingend angewiesen. Hierzu gehören auch Industrierechner im 19-Zoll-Format und Workstations, die in verschiedenen Bereichen wie beispielsweise für Video- und Audioproduktion sowie anderen Aufgaben eingesetzt werden. Die zu beschaffenden 19-Zoll-Industrierechner sind primär für den Einbau in Sende- und Produktionsstudios sowie über KVM-Lösungen in zentrale Technikräume der jeweiligen Rundfunkanstalten vorgesehen. Darüber hinaus kommen sie auch für weitere Aufgaben zum Einsatz. Diese Rechner befinden sich im kontinuierlichen 24/7-Betrieb und übernehmen kritische Funktionen für senderelevante und produktionsbezogene Anwendungen. Daraus ergibt sich ein besonders hoher Anspruch an die Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit der eingesetzten Systeme. Bestehende Rahmenvereinbarungen zur Beschaffung dieser Systeme erreichen die Grenze ihrer maximalen Laufzeit, zudem sind die bisher eingesetzten Systeme durch neue, dem Stand der Technik entsprechende Geräte zu ersetzen. Deshalb wird eine neue Ausschreibung zur Beschaffung von Workstations und 19-Zoll-Industrierechner in zwei Losen durchgeführt. Unter Federführung des Südwestrundfunks (SWR) wird mit diesem EU-weiten Vergabeverfahren beabsichtigt, eine Rahmenvereinbarung mit einem Auftragnehmer für die Beschaffung von Industrierechnern im 19-Zoll-Format (Los 2) abzuschließen. An diesen Rahmenvereinbarungen sind neben dem SWR als Auftraggeber dieser Rahmenvereinbarungen die weiteren im Dokument Verfahrens- und Vertragsunterlagen, unter Kapitel 3.5 Bezugsberechtigte benannten öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten sowie deren Tochter- und Beteiligungsunternehmen, sofern die Beteiligung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten mindestens 50% beträgt, als Bezugsberechtigte beteiligt. Ebenfalls bezugsberechtigt sind Gemeinschaftseinrichtungen (GSEA), für die der jeweilige Bezugsberechtigte die Federführung hat. Die in diesen Verfahrens- und Vertragsunterlagen enthaltenen Vertragsinhalte gelten für alle Bezugsberechtigten in gleichem Maße. Bezugsberechtigt aus dieser Rahmenvereinbarung und zum Abschluss von Einzelkaufverträgen berechtigt sind die nachfolgend aufgeführten Rundfunkanstalten, GSEAs und Einzeleinrichtungen: • Bayerischer Rundfunk (BR) • Deutschlandradio (DR) • ARD Hauptstadtstudio (vertreten durch RBB) • Saarländischer Rundfunk (SR) • Südwestrundfunk (SWR) Die Rahmenvereinbarungen sollen je Los für eine Grundlaufzeit von 24 Monaten und zusätzlich zwei Verlängerungsoptionen von je 12 Monaten (max. Laufzeit 48 Monate) abgeschlossen werden. Die Verlängerungsoptionen werden bei Bedarf durch den Auftraggeber je Los separat ausgeübt und gelten auch für alle aus diesen Rahmenvereinbarungen Bezugsberechtigten. Die beschriebenen Anforderungen in diesen Verfahrens- und Vertragsunterlagen gelten für beide Lose gleichermaßen, außer es wird explizit auf ein Los hingewiesen. Die Rahmenvereinbarung für Los 2 beginnt geplant am 01.04.2026 jedoch frühestens mit Erteilung des Zuschlags. Die über dieses Vergabeverfahren ausgeschriebenen Hauptleistungen sind: Los 2: 19-Zoll-Industrierechner - Abschluss einer Rahmenvereinbarung zur Lieferung von 19-Zoll-Industrierechner unterschiedlicher Bauhöhen eines Herstellers inkl. zugehörige Instandhaltungs- und Garantieleistungen für 36 Monate, - ein gemeinsames Abstimmungsgespräch zum Vertragsbeginn am Standort des Auftraggebers, Optionale Leistungen sind: - ergänzende Ausstattungsvarianten, - Garantieerweiterung auf 48 und 60 Monate. Wichtig sind für dieses Vorhaben in beiden Losen folgende Punkte: - technische Leistungsmerkmale, - Kontinuität und Qualität in der Abwicklung der Instandhaltungs- und Garantieleistungen, - logistische Leistung. - 2 x 12 Monate Verlängerungsoption für die Rahmenvereinbarungen Los 2 Es sind ausschließlich Neugeräte (keine wiederaufbereiteten Geräte) zulässig. Die konkreten Abnahmemengen sind im Dokument Verfahrens- und Vertragsunterlagen in den Kapiteln 6.3 und 6.4 aufgeführt. Abnahmemengen 19-Zoll Industrierechner Los 2 (Stück): Mindestabnahmemenge: -Rechnerklasse 1: 140 -Rechnerklasse 2: 290 -Rechnerklasse 3: 320 Gesamt: 750 Geplante Abnahmemenge: -Rechnerklasse 1: 280 -Rechnerklasse 2: 840 -Rechnerklasse 3: 980 Gesamt: 2.100 Optionale Höchstmenge: -Rechnerklasse 1: 325 -Rechnerklasse 2: 920 -Rechnerklasse 3: 1.085 Gesamt: 2.330 Die zu Grunde liegende Zeitplanung ist im Dokument Verfahrens- und Vertragsunterlage im Kapitel 2.2 aufgeführt. Die in den Leistungsblättern in der „Anlage 09b – Leistungs- und Preisblätter Los 2“ aufgeführten optionalen Zusatzleistungen können vom Auftraggeber/Bezugsberechtigten während der Vertragslaufzeit abgerufen werden. Ein Anspruch des Auftragnehmers auf Abnahme der optionalen Leistungen besteht nicht.
Interne Kennung: EU-I/T 7/2025 (Los 2)
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Lieferungen
Haupteinstufung (cpv): 30200000 Computeranlagen und Zubehör
Optionen:
Beschreibung der Optionen: - vertragliche Vereinbarung von optionalen Leistungen: o ergänzende Ausstattungsvarianten, o Garantieerweiterung auf 48 und 60 Monate. - zeitliche Verlängerung (Verlängerungsoption) - 2 x 12 Monate Verlängerungsoption für die Rahmenvereinbarungen Los 1
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Baden-Baden, Stadtkreis (DE121)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Hauptstandorte der Ausführung sind die Standorte des SWR (Baden-Baden, Mainz und Stuttgart) und die Standorte der Bezugsberechtigten siehe Vergabeunterlagen, Kapitel 3.5 Bezugsberechtigte, und Kapitel 6.9 Lieferung.
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/04/2026
Enddatum der Laufzeit: 31/03/2028
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 2
Weitere Informationen zur Verlängerung: -Die Rahmenvereinbarung soll für die Grundlaufzeit von 24 Monaten und zwei Verlängerungsoptionen von je 12 Monaten (max. Laufzeit 48 Monate) abgeschlossen werden. Die Verlängerungsoptionen werden bei Bedarf durch den Auftraggeber ausgeübt und gelten auch für alle aus dieser Rahmenvereinbarung Bezugsberechtigten. - 2 x 12 Monate Verlängerungsoption für die Rahmenvereinbarungen Los 2
5.1.5.
Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 3 500 000,00 EUR
Höchstwert der Rahmenvereinbarung: 3 500 000,00 EUR
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
Zusätzliche Informationen: Bei Erreichen der Höchstmenge oder des Höchstwerts verliert die Rahmenvereinbarung ihre Wirkung. Die Rahmenvereinbarung kann auch durch den zeitlichen Ablauf enden.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung: Bei Bildung einer Bietergemeinschaft müssen mit Abgabe des Angebots die im Dokument Verfahrens- und Vertragsunterlage unter Kapitel 3.12.1 geforderten Nachweise zum „Nichtvorliegen von Ausschlussgründen“, „Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung“ und „Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit“ von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft nachgewiesen werden. Die geforderten Nachweise für die „Technische und berufliche Leistungsfähigkeit“ können getrennt nach Aufteilung der Leistung innerhalb der Bietergemeinschaft eingereicht werden. Hinweis zu Unterauftragnehmern: Beim Einsatz von Unterauftragnehmern müssen mit Abgabe des Angebots die im Dokument Verfahrens- und Vertragsunterlage unter Kapitel 4.3 geforderten Nachweise zur „Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung“ und „Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit“ nur vom Bieter vorgelegt werden. Die geforderten Nachweise unter „Technische und berufliche Leistungsfähigkeit“ müssen vom Bieter für die geplanten Unterauftragnehmer gemäß den Angaben in im Dokument Verfahrens- und Vertragsunterlage in Kapitel 3.12.2 vorgelegt werden in dem Umfang, in welchem der/die Unterauftragnehmer für die entsprechenden Teilleistungen vorgesehen werden. Der geforderte Nachweis unter „Nichtvorliegen von Ausschlussgründen“ muss vom Bieter sowie für den geplanten Unterauftragnehmer gemäß im Dokument Verfahrens- und Vertragsunterlage in Kapitel 3.12.2 mit Abgabe des Angebots vorgelegt werden. Der geforderte Nachweis zu „Anlage 08 – Eigenerklärung Art. 5k der Verordnung (EU) Nr. 833-2014“ muss vom Bieter mit Abgabe des Angebots gemäß Dokument Verfahrens- und Vertragsunterlage Kapitel 3.2.1 vorgelegt werden. Hinweis zur Eignungsleihe: Im Falle der Eignungsleihe hat der Bieter bereits mit dem Angebot die Eignungsnach-weise des anderen Unternehmens, entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe, und die „Anlage 03 – Haftungserklärung § 47 Abs. 3 VgV“ vorzulegen. Der Auftraggeber wird für jeden Bieter / jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft, der / das gemäß den festgelegten Kriterien geeignet ist, einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundeskartellamt anfordern. Die Anforderung gilt für beide Lose. In der "wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit" müssen zur Eignung alle A-Kriterien erfüllt sein. In der "technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit" müssen zur Eignung ebenfalls alle A-Kriterien erfüllt sein. Eine vorgelegte Referenz wird als geeignet anerkannt, wenn die Rahmendaten voll-ständig sind, mindestens 6 der 8 projektbeschreibenden Kriterien erfüllt sind und die vertraglichen Leistungen im Referenztemplate wie gefordert anschaulich beschrieben wurden. Die Eignung wird insgesamt festgestellt, wenn der Bieter alle Nachweise einreicht und sämtliche Mindestanforderungen (A-Kriterien) erfüllt.
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung: A1.1 – Zum Nachweis des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen gemäß § 42 VgV in Verbindung mit §§ 123,124 GWB muss die „Anlage 05 – Bieterauskunft mit Eigenerklärung“ ausgefüllt dem Angebot beigelegt sein. Beim Einsatz von Unterauftragnehmern ist für jeden Unterauftragnehmer die Anlage 02b (Verpflichtungserklärung Unterauftragnehmer und Eignungsleihe) ausgefüllt beizulegen(A1.1).Die Anforderung gilt für beide Lose. In der "wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit" müssen zur Eignung alle A-Kriterien erfüllt sein. In der "technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit" müssen zur Eignung ebenfalls alle A-Kriterien erfüllt sein. Eine vorgelegte Referenz wird als geeignet anerkannt, wenn die Rahmendaten voll-ständig sind, mindestens 6 der 8 projektbeschreibenden Kriterien erfüllt sind und die vertraglichen Leistungen im Referenztemplate wie gefordert anschaulich beschrieben wurden. Die Eignung wird insgesamt festgestellt, wenn der Bieter alle Nachweise einreicht und sämtliche Mindestanforderungen (A-Kriterien) erfüllt.
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung: A2.1 – Zum Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung muss ein Nachweis vorgelegt werden, dass der Bieter im Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der Gemeinschaft oder des Vertragsstaates des EWR-Abkommens eingetragen ist (Handelsregisterauszug, nicht älter als 1 Jahr). Die Anforderung gilt für beide Lose. In der "wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit" müssen zur Eignung alle A-Kriterien erfüllt sein. In der "technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit" müssen zur Eignung ebenfalls alle A-Kriterien erfüllt sein. Eine vorgelegte Referenz wird als geeignet anerkannt, wenn die Rahmendaten voll-ständig sind, mindestens 6 der 8 projektbeschreibenden Kriterien erfüllt sind und die vertraglichen Leistungen im Referenztemplate wie gefordert anschaulich beschrieben wurden. Die Eignung wird insgesamt festgestellt, wenn der Bieter alle Nachweise einreicht und sämtliche Mindestanforderungen (A-Kriterien) erfüllt.
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung: A3.1 – Nachweis einer Betriebshaftpflicht-Versicherungsdeckung mit folgenden Deckungssummen: - für Sach- und Personenschäden min. 3.000.000 € je Schadensereignis / mindestens 6.000.000 € Jahreshöchstersatzleistung - für Vermögensschäden min. 1.000.000 € je Schadensereignis / mindestens 2.000.000 € Jahreshöchstersatzleistung oder - Einreichung einer Eigenerklärung, dass im Auftragsfall ggf. bestehende Unterdeckungen an die oben aufgeführten Deckungssummen angepasst werden und der Nachweis dieser Anpassung dem Auftraggeber noch vor Abschluss des ersten Einzelkaufvertrages vorgelegt wird. In der "wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit" müssen zur Eignung alle A-Kriterien erfüllt sein. In der "technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit" müssen zur Eignung ebenfalls alle A-Kriterien erfüllt sein. Eine vorgelegte Referenz wird als geeignet anerkannt, wenn die Rahmendaten voll-ständig sind, mindestens 6 der 8 projektbeschreibenden Kriterien erfüllt sind und die vertraglichen Leistungen im Referenztemplate wie gefordert anschaulich beschrieben wurden. Die Eignung wird insgesamt festgestellt, wenn der Bieter alle Nachweise einreicht und sämtliche Mindestanforderungen (A-Kriterien) erfüllt.
Kriterium: Finanzkennzahlen
Beschreibung: A3.2 – Vorlage von Bilanzen oder Bilanzauszügen zur Ermittlung der Eigenkapitalquote über die letzten drei Geschäftsjahre, falls deren Veröffentlichung nach dem Gesellschaftsrecht des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, vorgeschrieben ist oder, sofern das Unternehmen nicht veröffentlichungspflichtig ist, eine Eigenerklärung mit Angabe der Eigenkapitalquote der letzten drei Geschäftsjahre. Mindestanforderung: Nachweis einer mindestens positiven Eigenkapitalquote durch-schnittlich über die letzten 3 Geschäftsjahre. In der "wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit" müssen zur Eignung alle A-Kriterien erfüllt sein. In der "technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit" müssen zur Eignung ebenfalls alle A-Kriterien erfüllt sein. Eine vorgelegte Referenz wird als geeignet anerkannt, wenn die Rahmendaten voll-ständig sind, mindestens 6 der 8 projektbeschreibenden Kriterien erfüllt sind und die vertraglichen Leistungen im Referenztemplate wie gefordert anschaulich beschrieben wurden. Die Eignung wird insgesamt festgestellt, wenn der Bieter alle Nachweise einreicht und sämtliche Mindestanforderungen (A-Kriterien) erfüllt.
Kriterium: Finanzkennzahlen
Beschreibung: A3.3 – Bonitätsnachweis oder Unternehmensauskunft einer Wirtschaftsauskunftei (z.B. Creditreform) oder gleichwertiger Nachweis einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft aus dem Land, in dem der Bieter angemeldet ist (nicht älter als 6 Monate), aus welchem ei-ne Risikoklasse/Ausfallwahrscheinlichkeit zweifelsfrei ablesbar ist. Mindestanforderung: Nachweis einer Risikoklasse nicht höher als III (entspricht einer Ausfallwahrscheinlichkeit von maximal 1,5 %). Hinweis: Eigenerklärungen oder Auskünfte der Hausbank erfüllen diese Anforderung nicht. In der "wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit" müssen zur Eignung alle A-Kriterien erfüllt sein. In der "technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit" müssen zur Eignung ebenfalls alle A-Kriterien erfüllt sein. Eine vorgelegte Referenz wird als geeignet anerkannt, wenn die Rahmendaten voll-ständig sind, mindestens 6 der 8 projektbeschreibenden Kriterien erfüllt sind und die vertraglichen Leistungen im Referenztemplate wie gefordert anschaulich beschrieben wurden. Die Eignung wird insgesamt festgestellt, wenn der Bieter alle Nachweise einreicht und sämtliche Mindestanforderungen (A-Kriterien) erfüllt.
Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung: A4.1 – Nachweis, der aktuellen Unternehmenszertifizierung als Partner für den Vertrieb der angebotenen Produkte, wenn nicht Hersteller. In der "wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit" müssen zur Eignung alle A-Kriterien erfüllt sein. In der "technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit" müssen zur Eignung ebenfalls alle A-Kriterien erfüllt sein. Eine vorgelegte Referenz wird als geeignet anerkannt, wenn die Rahmendaten voll-ständig sind, mindestens 6 der 8 projektbeschreibenden Kriterien erfüllt sind und die vertraglichen Leistungen im Referenztemplate wie gefordert anschaulich beschrieben wurden. Die Eignung wird insgesamt festgestellt, wenn der Bieter alle Nachweise einreicht und sämtliche Mindestanforderungen (A-Kriterien) erfüllt.
Kriterium: Zertifikate von unabhängigen Stellen über Qualitätssicherungsstandards
Beschreibung: A4.2 – Nachweise eines zertifizierten Qualitätsmanagements des Bieters nach DIN EN ISO 9001:2015. In der "wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit" müssen zur Eignung alle A-Kriterien erfüllt sein. In der "technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit" müssen zur Eignung ebenfalls alle A-Kriterien erfüllt sein. Eine vorgelegte Referenz wird als geeignet anerkannt, wenn die Rahmendaten voll-ständig sind, mindestens 6 der 8 projektbeschreibenden Kriterien erfüllt sind und die vertraglichen Leistungen im Referenztemplate wie gefordert anschaulich beschrieben wurden. Die Eignung wird insgesamt festgestellt, wenn der Bieter alle Nachweise einreicht und sämtliche Mindestanforderungen (A-Kriterien) erfüllt.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung: A4.3 – Nachweis von drei Referenzen von IT-Liefer- und Dienstleistungs-Rahmenverträgen in vergleichbarer Art und Größe mit den angebotenen Produkten innerhalb der vergangenen drei Jahre mit den geforderten Angaben. Hierzu ist das je Referenz ausgefüllte Referenztemplate (Anlage 11a) mit dem Angebot vorzulegen. Die Prüfung der Referenzen in Los 2 erfolgt anhand der nachstehenden Kriterien. Eine vorgelegte Referenz wird als geeignet anerkannt, wenn die Rahmendaten vollständig sind, mindestens 6 der 8 projektbeschreibenden Kriterien erfüllt sind und die vertraglichen Leistungen im Referenztemplate wie gefordert anschaulich beschrieben wurden. Angabe der Rahmendaten Alle erforderlichen Angeben wurden gemacht. Ja/Nein Projektvolumen 1 Laufzeit der Rahmenvereinbarung beträgt mind. 24 Monate Ja/Nein Projektvolumen 2 Vertragsvolumen beträgt durchschnittlich mindestens 350.000 €/Jahr. Ja/Nein Projektvolumen 3 Anzahl der ausgelieferten 19-Zoll-Industrierechner war durchschnittlich mindestens 200/Jahr. Ja/Nein Projektvolumen 4 Mindestens 5 Standorte wurden beliefert. Ja/Nein Projektinhalt 1 Mindestens 2 verschiedene Leistungsklassen wurden konfiguriert und geliefert. Ja/Nein Projektinhalt 2 Verschiede Ausstattungsvarianten wurden mit wählbaren Komponenten bestückt/ausgeliefert. Ja/Nein Projektinhalt 3 Vertrag umfasste eine Haltbarkeitsgarantie inkl. Reparaturservice und Garantietausch. Ja/Nein Projektinhalt 4 Technischer Support/Störungsannahme wurde geleistet. Ja/Nein Systemumgebung Kurze, anschauliche Beschreibung der vertraglichen Leistungen. Ja/Nein In der "wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit" müssen zur Eignung alle A-Kriterien erfüllt sein. In der "technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit" müssen zur Eignung ebenfalls alle A-Kriterien erfüllt sein. Eine vorgelegte Referenz wird als geeignet anerkannt, wenn die Rahmendaten voll-ständig sind, mindestens 6 der 8 projektbeschreibenden Kriterien erfüllt sind und die vertraglichen Leistungen im Referenztemplate wie gefordert anschaulich beschrieben wurden. Die Eignung wird insgesamt festgestellt, wenn der Bieter alle Nachweise einreicht und sämtliche Mindestanforderungen (A-Kriterien) erfüllt.
Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung: A4.4 – Nachweis der beruflichen Befähigung von mindestens sechs zertifizierten Mitarbeitern (auch anonymisiert) für die Erbringung der Instandhaltungsleistungen. Die zugehörigen persönlichen Zertifizierungen sind beizulegen. In der "wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit" müssen zur Eignung alle A-Kriterien erfüllt sein. In der "technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit" müssen zur Eignung ebenfalls alle A-Kriterien erfüllt sein. Eine vorgelegte Referenz wird als geeignet anerkannt, wenn die Rahmendaten voll-ständig sind, mindestens 6 der 8 projektbeschreibenden Kriterien erfüllt sind und die vertraglichen Leistungen im Referenztemplate wie gefordert anschaulich beschrieben wurden. Die Eignung wird insgesamt festgestellt, wenn der Bieter alle Nachweise einreicht und sämtliche Mindestanforderungen (A-Kriterien) erfüllt.
Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung: A4.5 (nur für Los 2) – Nachweis der Durchführung von Prüfungen zur Ausstellung von Konformitätserklärungen für die gefertigten Systeme. In der "wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit" müssen zur Eignung alle A-Kriterien erfüllt sein. In der "technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit" müssen zur Eignung ebenfalls alle A-Kriterien erfüllt sein. Eine vorgelegte Referenz wird als geeignet anerkannt, wenn die Rahmendaten voll-ständig sind, mindestens 6 der 8 projektbeschreibenden Kriterien erfüllt sind und die vertraglichen Leistungen im Referenztemplate wie gefordert anschaulich beschrieben wurden. Die Eignung wird insgesamt festgestellt, wenn der Bieter alle Nachweise einreicht und sämtliche Mindestanforderungen (A-Kriterien) erfüllt.
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Bezeichnung: Der Zuschlag wird je Los auf das wirtschaftlichste Angebot unter Berücksichtigung des Preises und der Leistung erteilt.
Beschreibung der anzuwendenden Methode, wenn die Gewichtung nicht durch Kriterien ausgedrückt werden kann: Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt. Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot unter Berücksichtigung des Preises und der Leistung erteilt. Die Gesamtbewertung erfolgt durch die Ermittlung des Leistungs-Preis-Verhältnisses nach der „Einfachen Richtwertmethode“ gemäß UfAB 2018. Hierbei wird das Leistungs-Preis-Verhältnis gebildet. Dabei wird jeweils eine Kennzahl Z für das Leistungs-Preis-Verhältnis ermittelt. Das Angebot mit dem besten Leistungs-Preis-Verhältnis erhält den Zuschlag. Das Angebot mit der höchsten Leistungskennziffer Z je Los erhält den Zuschlag. Sollten zwei oder mehrere Angebote die gleiche Leistungskennziffer je Los ausweisen, erhält das Angebot mit dem niedrigsten Gesamtangebotspreis den Zuschlag für das Los.
Begründung, warum die Gewichtung der Zuschlagskriterien nicht angegeben wurde: Die B-Kriterien je Los und ggf. je Leistungsklasse werden einer – meist vergleichenden – Bewertung unterzogen. Der Bieter muss für das jeweils von ihm angebotene Modell technische Parameter angeben, welche angegebene Mindestanforderungen nicht unterschreiten dürfen. Bei Fragen, deren Antwort ein numerischer Wert ist, erhält der beste und für den Auftraggeber vorteilhafteste angebotene Wert die für das Kriterium festgelegte Höchstpunktzahl, der schlechteste 0 Punkte. Zwischenwerte alle weiteren Anbieter werden linear interpoliert. (vgl. ggf. auch die Erläuterungen zu den jeweiligen B-Kriterien im Dokument Verfahrens- und Vertragsunterlagen in den „Anlage 12a bzw. 12b – Leistungs- und Preisblätter Los 1 bzw. Los 2“). Die B-Kriterien im Leistungsblatt Allgemein fordern von den Bietern Konzepte zu den Prozessen für Abruf und Lieferung, Rücknahme von Verpackungsmaterial und Support. Aufgrund der unterschiedlichen Bedeutung der Konzepte für den Auftraggeber werden für die Konzepte maximal folgende Leistungspunkte vergeben: - Konzept Abruf- und Lieferprozesse (nur Los 1): max. 25 Punkte - Konzept Fertigungs- und Lieferprozesse (nur Los 2): max. 25 Punkte - Konzept Prozesse zur Rücknahme von Verpackungsmaterial: max. 10 Punkte - Konzept Supportprozesse: max. 25 Punkte Die erreichten Leistungspunkte werden je Angebot für alle Konzepte addiert. Somit sind für alle Konzepte gemeinsam maximal 60 Leistungspunkte zu erreichen. Die dazu eingereichten Konzeptbeschreibungen der Prozesse oder Vorgehensweisen werden unter Berücksichtigung der jeweiligen Fragestellungen vergleichend bewertet und in vier Zielerfüllungsgrade wie folgt eingestuft und bewertet. Dabei wird der errechnet Wert der Leistungspunkte kaufmännisch auf eine Nachkommastelle gerundet. Niedriger Zielerfüllungsgrad – 0% der je Konzept maximal erreichbaren Leistungspunkte: Ein Servicenutzen ist für den Auftraggeber nicht oder nur in geringem Maße erkennbar. Im ein-gereichten Konzept wurde auf weniger als zwei der genannten Aspekte anschaulich und nachvollziehbar eingegangen. Die Schilderung der anderen Aspekte enthält nur wenige anschauliche Angaben oder die Angaben sind lückenhaft, wenig aussagekräftig und nicht erkennbar auftragsbezogen. Beim Auftraggeber entstehende Aufwände sind nicht transparent. Für den Auftraggeber ist nur ein niedriger erwartbarer Servicegrad erkennbar. Mittlerer Zielerfüllungsgrad – 50% der je Konzept maximal erreichbaren Leistungspunkte: Ein Servicenutzen ist für den Auftraggeber in Grundzügen erkennbar. Im eingereichten Konzept wurde auf zwei bis drei der genannten Aspekte anschaulich und nachvollziehbar eingegangen. Die Angaben sind insgesamt mäßig aussagekräftig, aber auftragsbezogen. Die Serviceprozesse sind für den Auftraggeber im Wesentlichen nachvollziehbar. Beim Auftraggeber entstehende Aufwände sind als ungünstig einzuschätzen. Für den Auftraggeber ist ein mittelmäßiger Servicegrad erkennbar. Hoher Zielerfüllungsgrad – 80% der je Konzept maximal erreichbaren Leistungspunkte: Ein Servicenutzen ist für den Auftraggeber in hohem Maße erkennbar. Das Konzept wurde insgesamt schlüssig formuliert. Es wurde auf alle vier der genannten Aspekte anschaulich und nachvollziehbar eingegangen. Die Schilderung umfasst gut nachvollziehbare, aussagekräftige Angaben zu Prozessen und Bearbeitungszeiten. Ein systematisches und zielgerichtetes Vorgehen des Bieters ist zu erkennen. Die Unterstützung durch den Anbieter hält Aufwände beim Auftraggeber gering. Für den Auftraggeber kann eine verlässliche und nutzerorientierte Serviceabwicklung abgeleitet werden. Sehr hoher Zielerfüllungsgrad – 100% der je Konzept maximal erreichbaren Leistungspunkte: Das Durchführungskonzept wurde schlüssig dargestellt. Es enthält sehr aussagekräftige und umfassende Angaben zu allen genannten Aspekten. Darüber hinaus bezieht es zusätzliche Aspekte und Ansätze mit ein, die vom Auftraggeber möglicherweise nicht explizit adressiert wurden, die dem Bieter im Zusammenhang mit der Durchführung des Auftrags aber wesentlich erscheinen und einen Mehrwert für den Auftraggeber bewirken. Die Darstellung lässt erwarten, dass durch systematische und zielgerichtete Prozesse und ausgezeichnete Unterstützung nur sehr geringe Aufwände beim Auftraggeber entstehen. Für den Auftraggeber ist ein sehr hoher Servicegrad mit einem deutlichen Mehrwert ablesbar. Hinweis: Die Einreichung der drei Konzepte mit dem Angebot ist verpflichtend (A-Kriterium). Besonderheiten für im Dokument Verfahrens- und Vertragsunterlage zu Anlage 12b für Los 2: Je Leistungsklasse sind maximal 60 Leistungspunkte zu erreichen. Die Leistungspunkte werden je Angebot für alle Leistungsklassen addiert. Somit sind für alle Leistungsklassen gemeinsam maximal 180 Leistungspunkte zu erreichen. Aus den Preisangaben des Bieters in den entspr. Zellen des „Preisblatts“ in „Anlage 12a bzw. 12b – Leistungs- und Preisblätter Los 1 bzw. Los 2“ wird der Gesamt-Angebotspreis je Los errechnet. Dieser bezieht sich auf die je Los angegebene optionale Höchstmenge unter Berücksichtigung der dabei geplanten spezifischen Ausführungsvarianten. Danach erfolgt die Wertung aller Angebote je Los hinsichtlich der Leistungspunkte sowie der Preise. Die Gesamtbewertung je Los erfolgt durch die Ermittlung des Leistungs-Preis-Verhältnisses nach der „Einfachen Richtwertmethode“ gemäß UfAB 2018. Das Angebot mit der höchsten Leistungskennziffer Z je Los erhält den Zuschlag. Sollten zwei oder mehrere Angebote die gleiche Leistungskennziffer je Los ausweisen, erhält das Angebot mit dem niedrigsten Gesamtangebotspreis den Zuschlag für das Los.
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 13/02/2026 23:59:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Frist, bis zu der das Angebot gültig sein muss: 4 Monate
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Der SWR behält sich vor, geforderte Erklärungen und Nachweise, die bis zum Ablauf der Angebotsfrist nicht vorgelegt wurden, innerhalb einer Nachfrist nachzufordern. Werden diese Erklärungen und Nachweise nicht innerhalb dieser Nachfrist vorgelegt, führt dies zum Ausschluss des Angebotes. Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung anhand der Zuschlagskriterien betreffen, den Gesamtpreis verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb beeinträchtigen ist ausgeschlossen.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungsdatum: 16/02/2026 08:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Schlichtungsstelle: IHK Karlsruhe
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Informationen über die Überprüfungsfristen: Die ausschreibende Stelle weist darauf hin, dass ein Nachprüfungsantrag vor, der im Dokument Verfahrens- und Vertragsunterlage in Kapitel 3.9.6 genannten Vergabekammer nur zulässig ist, soweit der Antragsteller • den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, • Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkenn-bar sind, spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat, • Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens mit Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, • den Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, stellt. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt. Auf die Regelungen in §§ 160, 161 GWB wird ausdrücklich hingewiesen.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Südwestrundfunk Anstalt des öffentlichen Rechts
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
8.1.
ORG-0000
Offizielle Bezeichnung: Südwestrundfunk Anstalt des öffentlichen Rechts
Registrierungsnummer: t07119290
Postanschrift: Neckarstraße 230
Stadt: Stuttgart
Postleitzahl: 70190
Land, Gliederung (NUTS): Stuttgart, Stadtkreis (DE111)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Südwestrundfunk, Anstalt des öffentlichen Rechts, Hans-Bredow-Straße, 76530 Baden-Baden
Telefon: 000
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: IHK Karlsruhe
Registrierungsnummer: DE 143588945
Stadt: Karlsruhe
Postleitzahl: 76133
Land, Gliederung (NUTS): Karlsruhe, Stadtkreis (DE122)
Land: Deutschland
Telefon: +49 721174290
Rollen dieser Organisation:
Schlichtungsstelle
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Registrierungsnummer: 08-A9866-40
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Stadt: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land, Gliederung (NUTS): Karlsruhe, Stadtkreis (DE122)
Land: Deutschland
Telefon: +49 (721) 926-8730
Fax: +49 (721) 926-3985
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 97af5515-7b8f-4354-a52d-c7b702537ab4 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 13/01/2026 15:56:34 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 28108-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 10/2026
Datum der Veröffentlichung: 15/01/2026