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Deutschland – Dienstleistungen von Ingenieurbüros – Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (EU-weit) zur Vergabe von Dienstleistungen zur Durchführung von Detailanalysen, liegenschaftsbezogene Planung und Bauüberwachung für die Errichtung von Photovoltaik-Anlagen auf von der Bundeswehr genutzten Gebäuden, Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Zentrale (Vergabenummer VOEK 629-25)

28602-2026 - Wettbewerb
Deutschland – Dienstleistungen von Ingenieurbüros – Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (EU-weit) zur Vergabe von Dienstleistungen zur Durchführung von Detailanalysen, liegenschaftsbezogene Planung und Bauüberwachung für die Errichtung von Photovoltaik-Anlagen auf von der Bundeswehr genutzten Gebäuden, Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Zentrale (Vergabenummer VOEK 629-25)
OJ S 10/2026 15/01/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Dienstleistungen

1. Beschaffer

1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Rechtsform des Erwerbers: Von einer zentralen Regierungsbehörde kontrollierte Einrichtung des öffentlichen Rechts
Der Erwerber ist ein Auftraggeber
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung

2. Verfahren

2.1.
Verfahren
Titel: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (EU-weit) zur Vergabe von Dienstleistungen zur Durchführung von Detailanalysen, liegenschaftsbezogene Planung und Bauüberwachung für die Errichtung von Photovoltaik-Anlagen auf von der Bundeswehr genutzten Gebäuden, Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Zentrale (Vergabenummer VOEK 629-25)
Beschreibung: Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben ("AG") beabsichtigt, bis spätestens 31.12.2030 mindestens 500 und maximal 650 neue Photovoltaik-Anlagen ("PV-Anlagen") auf Dachflächen von der Bundeswehr genutzter Gebäude der AG zu errichten und zu betreiben. Es ist vorgesehen, dass die AG die Planung und die Errichtung der PV-Anlagen finanziert und Eigentümerin der PV-Anlagen bleibt. Die Bauunterhaltung der PV-Anlagen erfolgt durch die allgemeine Bauunterhaltung (Bundeswehr). Die Planung und Durchführung des Vergabeverfahrens obliegt der AG und erfolgt in enger Abstimmung mit dem Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr (BAIUDBw). Zum 16.01.2026 konnte die AG insgesamt bereits 761 Gebäude verteilt auf 119 Liegenschaften identifizieren, die für die Errichtung und den Betrieb von PV-Anlagen potenziell geeignet sind. Zum vorgenannten Datum konnte die AG jedoch nicht abschließend feststellen, ob diese Gebäude und Liegenschaften in jedem Einzelfall tatsächlich für die Errichtung und den Betrieb von PV-Anlagen geeignet sind. Vor diesem Hintergrund beabsichtigt die AG, die technische und wirtschaftliche Eignung dieser Gebäude für die Errichtung und den Betrieb von PV-Anlagen zu prüfen und sodann bis zum Ende des Kalenderjahres 2030 auf geeigneten Gebäuden PV-Anlagen zu planen, zu errichten und in Betrieb zu nehmen ("Vorhaben"). Drei stufenweise Arbeitspakete: Arbeitspaket 1: Überprüfung der technischen und wirtschaftlichen Eignung der Gebäude sowie der Liegenschaft für die Errichtung und den Betrieb von PV-Anlagen in Form einer sog. Allgemeinen Detailanalyse (Stufe 1) und einer sog. Erweiterten Detailanalyse (Stufe 2) (siehe Erläuterungen unter A.IV.1 der Bewerbungsbedingungen). Arbeitspaket 2: Liegenschaftsbezogene Planung der PV-Anlagen sowie sämtlicher erforderlichen Maßnahmen an der bestehenden Dachhaut bzw. des Dachaufbaus inkl. Unterkonstruktion der Gebäude, an der elektrischen Infrastruktur der Gebäude und der Liegenschaft sowie ggf. notwendige Erdarbeiten, die für die Errichtung, Montage und Inbetriebnahme der PV-Anlagen sowie deren Integration auf Liegenschaftsebene erforderlich sind, einschl. Fortschreibung und Zusammenstellung der Unterlagen für die liegenschaftsbezogene Bauausführung in Anlehnung an die Leistungsphasen 4 und 6 der einschlägigen Leistungsbilder der HOAI (siehe Erläuterungen unter A.IV.2 der Bewerbungsbedingungen). Arbeitspaket 3: Durchführung einer Bauüberwachung in Anlehnung an die Leistungsphase 8 der jeweils einschlägigen Leistungsbilder der HOAI inkl. sämtlicher organisatorischer, technischer oder dokumentarischer Aufgaben, die erforderlich sind, um eine ordnungsgemäße, vertragsgemäße und mängelfreie Bauausführung sicherzustellen (siehe Erläuterungen unter A.IV.3 der Bewerbungsbedingungen). Die AG beauftragt mit Zuschlagserteilung zunächst nur die Leistungen der Stufe 1: Allgemeine Detailanalyse des Arbeitspakets 1 (Detailanalysen). Die AG behält sich vor, die Leistungen der Stufe 2: Erweiterte Detailanalyse des Arbeitspakets 1 sowie der weiteren Arbeitspakete 2 und 3 ganz oder teilweise zu beauftragen. Die Leistungen des Auftragnehmers ("AN") sind in einer bestimmten Abfolge und unter Berücksichtigung weiterer von der AG beauftragter Leistungen zu erbringen. So plant die AG, in einem weiteren Verfahren die Erstellung eines Bau-Leistungsverzeichnisses ("Bau-LV") zu beauftragen, welches anschließend für die Vergabe einer Bau-Rahmenvereinbarung über die Errichtung und Inbetriebnahme von PV-Anlagen auf den auftragsgegenständlichen Liegenschaften der AG herangezogen werden soll. Der AN hat die AG sowohl bei Abstimmungen mit dem Ersteller des Bau-LVs zu unterstützen, als auch das Bau-LV selbst im Rahmen seiner Leistungserbringung im Arbeitspaket 1 Stufe 2 sowie Arbeitspaket 2 zu berücksichtigen. Den mittels der Bau- Rahmenvereinbarung gewonnenen Vertragspartner hat der AN zudem im Rahmen seines Arbeitspakets 3 bei der Bauausführung zu überwachen.
Kennung des Verfahrens: fc4de178-2b11-4589-8dba-cf3ae62879f7
Interne Kennung: VOEK 629-25
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
Zentrale Elemente des Verfahrens: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen, 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen, 71318000 Beratungsdienste von Ingenieurbüros, 71631400 Technische Überwachung an Ingenieurbauten
2.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Der angegebene Erfüllungsort bezieht sich auf den Sitz der AG, da diese Leistungsempfängerin ist. Die Leistungen sind gleichwohl teilweise an den jeweiligen durch die AG betreuten Gebäuden und Liegenschaften zu erbringen: - Los 1: BwKompZ Kiel (Region Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern) - Los 2: BwKompZ Hannover (Region Bremen, Niedersachsen) - Los 3: Bw KompZ Strausberg (Region Berlin, Brandenburg, Sachsen, Thüringen) - Los 4: BwKompZ Düsseldorf (Region Nordrhein-Westfalen) - Los 5: BwKompZ Wiesbaden (Region Rheinland-Pfalz, Saarland, Hessen) - Los 6: BwKompZ Stuttgart (Region Baden- Württemberg) - Los 7: BwKompZ München (Region Bayern)
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2009/81/EG
vsvgv -
2.1.5.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Höchstzahl der Lose, für die ein Bieter Angebote einreichen kann: 7
Auftragsbedingungen:
Höchstzahl der Lose, für die Aufträge an einen Bieter vergeben werden können: 3
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Korruption: Es gelten die §§ 123, 124 GWB.
Betrug: Es gelten die §§ 123, 124 GWB.
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung: Es gelten die §§ 123, 124 GWB.
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten: Es gelten die §§ 123, 124 GWB.
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit: Es gelten die §§ 123, 124 GWB.
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung: Es gelten die §§ 123, 124 GWB.
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter: Es gelten die §§ 123, 124 GWB.
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren: Es gelten die §§ 123, 124 GWB.
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen: Es gelten die §§ 123, 124 GWB.
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels: Es gelten die §§ 123, 124 GWB.
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften: Es gelten die §§ 123, 124 GWB.
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Rein nationale Ausschlussgründe: Zum Beleg des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen haben Bewerber/Bieter, Mitglieder einer Bewerber- /Bietergemeinschaft sowie Eignungsverleiher und/oder Unterauftragnehmer Eigenerklärungen, dass Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1 bis 4 GWB und § 124 Abs. 1 GWB, nach § 21 Abs. 1 i.V.m. § 23 AEntG, nach § 98c Abs. 1 AufenthaltG, nach §§ 19 Abs. 1 und Abs. 3 i. V. m. § 21 MiLoG, § 21 Abs.1 SchwarzArbG und nach § 22 Abs. 1 LkSG nicht vorliegen oder - bei Vorliegen eines oder mehrerer Ausschlussgründe - eine Eigenerklärung zur Selbstreinigung im Sinne des § 125 GWB einzureichen. Die Einzelheiten ergeben sich aus den Vergabeunterlagen (insb. Anlage II - Eignungs- und Auswahlkriterien). Das Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden. Zum Beleg der Erfüllung der Verpflichtungen nach Art. 5k der EU-VO Nr. 833 /2014 in der Fassung der Verordnung (EU) 2023/2878 des Rates vom 18.12.2023 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 haben Bewerber/Bieter sowie Mitglieder einer Bewerber-/Bietergemeinschaft eine Eigenerklärung zur Erfüllung der Verpflichtungen aus Art. 5k der VO 833/2014 in der Fassung der Verordnung (EU) 2023/2878 des Rates vom 18.12.2023 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 abzugeben. Das Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden. Zum Schutz von der Auftraggeberin als vertraulich eingestufter Informationen werden Unterlagen, die vertrauliche Informationen enthalten, insbesondere die Gebäudeliste (Anlage IV) erst mit Aufforderung zur Abgabe indikativer Erstangebote zur Verfügung gestellt. Bewerber sind vor diesem Hintergrund verpflichtet, mit dem Teilnahmeantrag eine Verschwiegenheitserklärung ausgefüllt einzureichen. Das Formblatt Anlage I - Formblatt 6 ist zu verwenden. Alle Bewerber müssen die Verschwiegenheitserklärung daher zur Teilnahme am weiteren Verfahren mit dem Teilnahmeantrag vorlegen.
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten: Es gelten die §§ 123, 124 GWB.
Falsche Angaben, verweigerte Informationen, die nicht in der Lage sind, die erforderlichen Unterlagen vorzulegen, und haben vertrauliche Informationen über dieses Verfahren erhalten.: Es gelten die §§ 123, 124 GWB.
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen: Es gelten die §§ 123, 124 GWB.
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen: Es gelten die §§ 123, 124 GWB.
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen: Es gelten die §§ 123, 124 GWB.
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern: Es gelten die §§ 123, 124 GWB.
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs: Es gelten die §§ 123, 124 GWB.
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens: Es gelten die §§ 123, 124 GWB.
Zahlungsunfähigkeit: Es gelten die §§ 123, 124 GWB.

5. Los

5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Los 1: BwKompZ Kiel (Region Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg- Vorpommern)
Beschreibung: Das Gebietslos umfasst 103 Gebäude auf 21 Liegenschaften mit einer durchschnittlichen Dachfläche von 1.262 m².
Interne Kennung: VOEK 629-25, Los 1
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen, 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen, 71318000 Beratungsdienste von Ingenieurbüros, 71631400 Technische Überwachung an Ingenieurbauten
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Es ist grundsätzlich keine Vertragsverlängerungsoption vorgesehen, da der Leistungsabschluss das Vertragsende darstellt. Die Auftraggeberin behält sich jedoch vor, i.R.d. Vergabeverfahrens - insbesondere während der Verhandlungsphase - andere Regelungen hierzu zu treffen.
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Der angegebene Erfüllungsort bezieht sich auf den Sitz der AG, da diese Leistungsempfängerin ist. Die Leistungen sind gleichwohl teilweise an den jeweiligen durch die AG betreuten Gebäuden und Liegenschaften zu erbringen: - Los 1: BwKompZ Kiel (Region Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern)
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/12/2026
Enddatum der Laufzeit: 31/12/2030
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 0
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme#,#Besonders auch geeignet für:other-sme#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Genehmigung oder Mitgliedschaft in einer bestimmten Organisation erforderlich für Dienstleistungsverträge
Beschreibung: Bauvorlageberechtigung: Zum Beleg der Erlaubnis, bei der jeweiligen Bauaufsichtsbehörde einen Bauantrag für die Errichtung oder die Änderung von Bauwerken zu unterschreiben (Bauvorlageberechtigung) haben Bewerber/Bieter, Mitglieder einer Bewerber-/Bietergemeinschaft, Eignungsverleiher (soweit deren Kapazitäten in Bezug auf die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit oder die einschlägige berufliche Erfahrung in Anspruch genommen werden) eine Eigenerklärung vorzulegen, dass mindestens eine der für die Leistungserbringung vorgesehenen Personen bauvorlageberechtigt ist und dass diese Person während der gesamten Laufzeit des Projekts für das Vorhaben eingesetzt wird bzw. dass im Falle des Ausscheidens der bauvorlageberechtigten Person unverzüglich eine gleichwertig bauvorlageberechtigte Person benannt und eingesetzt wird. Das Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden. Die AG behält sich vor, Nachweise über die Bauvorlageberechtigung (z. B. durch Kopie der Kammerurkunde oder Registrierungsnachweis bei der Architekten- /Ingenieurkammer) zu verlangen.

Kriterium: Durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung: Gesamtumsatz und Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Planung von PV-Anlagen) Anzugeben sind der Gesamtumsatz sowie der Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Planung von PV-Anlagen) in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren. Besteht das Unternehmen noch nicht drei Jahre sind entsprechende Angaben für die Jahre des Bestehens anzugeben. Der Umsatz von Bewerber-/Bietergemeinschaften wird kumuliert betrachtet. Das Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden. Mindestanforderung an den Gesamtumsatz: Der jährliche Gesamtumsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (bzw. seit Gründung des Unternehmens, falls der Zeitraum kürzer ist) muss für eine Bewerbung auf das jeweilige Los mindestens den für dieses Los nachfolgend festgelegten durchschnittlichen Mindestjahresumsatz erreichen: Los 1: 4.700.000 Euro netto, Los 2: 6.600.000 Euro netto, Los 3: 3.900.000 Euro netto, Los 4: 3.300.000 Euro netto, Los 5: 6.600.000 Euro netto, Los 6: 4.300.000 Euro netto, Los 7: 2.600.000 Euro netto. Bei einer Bewerbung auf mehrere Lose gelten erhöhte Mindestanforderungen an den nachzuweisenden durchschnittlichen Mindestjahresumsatz: Bei einer Bewerbung eines Unternehmens/einer Bietergemeinschaft auf zwei Lose muss das jeweilige Unternehmen die Mindestumsatzvorgabe des angegebenen Loses mit der höchsten Mindestumsatzvorgabe und zusätzlich 50 % der Mindestumsatzvorgabe des Loses mit der zweithöchsten Mindestumsatzvorgabe erfüllen. Bewirbt sich das Unternehmen auf drei oder mehr Lose muss es außerdem 25 % der Umsatzvorgabe des Loses mit der dritthöchsten Mindestumsatzvorgabe erfüllen. Beispiel: Bei einer Bewerbung auf Lose 1-3 müsste der Bewerber damit einen Umsatz in Höhe von 9.925.000 Euro nachweisen ((6.600.000 Euro * 1,00) + (4.700.000 Euro * 0,50) + (3.900.000 Euro * 0,25)). Der Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags: (Planung von PV- Anlagen) wird allein zur Begrenzung des Teilnehmerkreises herangezogen. Eine Mindestanforderung besteht insoweit nicht. Auswahlkriterium: Die 3 bis 5 Bewerber, die die meisten Punkte im Rahmen der gesamten Eignungsprüfung auf sich vereinigen können, werden für die Aufforderung zur Angebotsabgabe ausgewählt. Die Bewerber werden anhand der Auswahlkriterien "Umsatz im Tätigkeitsbereich" (25 %) und "Anzahl wertbarer Referenzen" (75 %) ausgewählt. Die Punkte für das Auswahlkriterium "Umsatz im Tätigkeitsbereich (Planung von PVAnlagen)" werden wie folgt vergeben: Der Bewerber mit dem höchsten Umsatz im Tätigkeitsbereich erhält 5 Punkte. Die anderen Bewerber erhalten nach Maßgabe der folgenden Formel entsprechend weniger Punkte: Punktzahl (zu bewertender Bewerber) = maximale Punktzahl * (zu bewertender Umsatz/höchster Umsatz). Die Punktzahl des Bewerbers wird mit 25 % gewichtet. Die resultierenden Punktwerte werden auf eine Nachkommastelle kaufmännisch gerundet. Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen. Gewichtung (Prozentanteil, genau): 25 Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung: Beschreibung: Berufshaftpflichtversicherung: Zum Beleg über das Bestehen oder den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung ist eine Eigenerklärung darüber vorzulegen, dass eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer jährlich zweifach maximierten Deckungssumme von mindestens - 5.000.000 Euro für Personenschäden - 5.000.000 Euro für Sachschäden - 5.000.000 Euro für sonstige Schäden bereits abgeschlossen wurde oder im Falle einer Auftragserteilung abgeschlossen wird. Im Falle von Bewerber-/Bietergemeinschaften muss die Eigenerklärung von jedem Mitglied der Bewerber- /Bietergemeinschaften /Bietergemeinschaften abgegeben werden, wenn der Versicherungsschutz die Beteiligung an einer Arbeitsgemeinschaft und die Versicherung aller weiteren Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft erfasst. Das Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden. Das Bestehen des Versicherungsschutzes ist innerhalb von 2 Wochen nach Auftragserteilung durch Vorlage einer aktuellen Versicherungsbestätigung des Versicherungsgebers über den Umfang und die Höhe der Deckung gegenüber der AG nachzuweisen.

Kriterium: Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
Beschreibung: Angaben zum qualifizierten technischen Fachpersonal: Angaben zu qualifiziertem technischen Fachpersonal, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, unabhängig davon, ob dieses dem Bewerber/Bieter angehört oder nicht. Anzugeben sind: - die Gesamtzahl des zur Verfügung stehenden technischen Fachpersonals, ausgedrückt in Vollzeitäquivalenten (VZÄ). Dabei sind sowohl festangestellte Beschäftigte als auch regelmäßig eingesetzte freie Mitarbeitende, sofern diese in den Geschäftsbetrieb eingegliedert sind, zu berücksichtigen, wobei Vollzeitkräfte voll, Teilzeitkräfte anteilig gezählt werden. Auszubildende oder Praktikanten werden nicht mitgezählt; - Vor- und Nachname der Fachkraft, - Unternehmen, in dem die Fachkraft tätig ist, - die jeweilige Qualifikation bzw. den Berufsabschluss, - die jeweilige Berufserfahrung im Tätigkeitsbereich der ausgeschriebenen Leistung (Planung von PV- Anlagen) in Jahren. Das Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden. Mindestanforderung: Die Anzahl an Vollzeitstellen (berechnet anhand der jeweiligen Vollzeitäquivalente, VZÄ) an qualifiziertem technischen Fachpersonal muss für eine Bewerbung auf das jeweilige Los mindestens die für dieses Los nachfolgend festgelegte Mindestanzahl erreichen: Los 1: 10 VZÄ Los 2: 14 VZÄ Los 3: 9 VZÄ Los 4: 7 VZÄ Los 5: 14 VZÄ Los 6: 9 VZÄ Los 7: 6 VZÄ Zum qualifizierten technischen Fachpersonal im Sinne der vorstehenden Anforderungen zählen (I.) Elektroplaner/innen bzw. Fachplaner/innen Elektrotechnik (VDE konform), (II.) Tragwerksplaner/innen, (III.) Fachplaner/innen mit Schwerpunkt Technische Ausrüstung nach ALG 4 (Starkstromanlagen), (IV.) Fachplaner/innen mit Schwerpunkt Gebäudetechnik, (V.) Netzanschlussplaner/innen mit Erfahrung im Netzanschluss von Erzeugungsanlagen mit Erfahrung im Bereich der Planung von PV-Anlagen. Für die Erfüllung der Mindestanforderungen muss jede der zuvor genannten Qualifikationen mindestens einmal vorhanden sein. Mehrere Qualifikationen können in einer Person vereint sein. Auf Verlangen sind geeignete Nachweise (z. B. Kopien von Zeugnissen, Lebensläufe etc.) vorzulegen. Bei einer Bewerbung auf mehrere Lose gelten erhöhte Mindestanforderungen an die nachzuweisenden Personalkapazitäten: Bei einer Bewerbung eines Unternehmens/einer Bietergemeinschaft auf zwei Lose muss das jeweilige Unternehmen die VZÄ-Mindestvorgabe des angegebenen Loses mit der höchsten VZÄ-Vorgabe und zusätzlich 50 % der VZÄ-Mindestvorgabe des Loses mit der zweithöchsten VZÄ- Mindestvorgabe erfüllen. Bewirbt sich das Unternehmen auf drei oder mehr Lose muss es außerdem 25 % der VZÄ-Mindestvorgabe des Loses mit der dritthöchsten Mindestumsatzvorgabe erfüllen. Es wird stets auf ganze Zahlen aufgerundet. Beispiel: Bei einer Bewerbung auf Lose 1-3 müsste der Bewerber damit 22 VZÄ nachweisen ((14 VZÄ * 1,00) + (10 VZÄ * 0,50) + (9 VZÄ * 0,25) = 21,25 VZÄ aufgerundet: 22 VZÄ).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung: Referenzen: Anzugeben sind unternehmensbezogene Referenzen über die Erbringung vergleichbarer Leistungen im Bereich Eignungsprüfung, Planung und Bauüberwachung von PV-Anlagen aus den letzten fünf (5) Jahren. Die Referenzen können von dem Bewerber, einem Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder einem eignungsverleihenden Unterauftragnehmer beigebracht werden. I. Detailanalyse: Eignungsprüfung von Wohn- und Nichtwohngebäuden (mindestens 1.000 qm Dachfläche oder 140 kWp Gesamtnennleistung) für die Planung und Errichtung von Photovoltaik-Anlagen. Eine Leistung ist mit der ausgeschriebenen Detailanalyse (Arbeitspaket 1) vergleichbar, wenn sie die Bewertung der Statik (Ermittlung der Lastreserven für die Installation einer PV-Anlage), der Dachhaut sowie der bestehenden elektrischen Infrastruktur von Bestandsgebäuden für die Errichtung von PV-Anlagen, Prüfung und Bewertung von Belegungsvarianten unter Berücksichtigung der gebäude- /dachspezifischen Rahmenbedingungen und Berechnung/Auslegung von Anlagengrößen mittels Simulationsprogrammen umfasst. II. Liegenschaftsbezogene Fachplanung: Fachplanung Technische Ausrüstung nach §§ 53 ff. HOAI (Anlagengruppe 4 - Starkstromanlagen). Eine Leistung ist mit der ausgeschriebenen liegenschaftsbezogenen Fachplanung (Arbeitspaket 2) vergleichbar, wenn sie die vollständige Planung von PV-Anlagen auf Dächern von Wohn- oder Nichtwohngebäuden (mindestens 1.000 qm Dachfläche oder 140 kWp Gesamtnennleistung), von dem PV-Modul bis über die Einbindung in die elektrische Infrastruktur des Gebäudes hin zum Netzanschluss, samt der Erstellung und Anfertigung aller erforderlichen Planungsunterlagen sowie unter Berücksichtigung der gebäude-/dachspezifischen Gegebenheiten umfasst. III. Bauüberwachung: Bauüberwachung hinsichtlich der Errichtung von Photovoltaik-Anlagen auf Wohn- oder Nichtwohngebäuden (mindestens 1.000 qm Dachfläche oder 140 kWp Gesamtnennleistung). Eine Leistung ist mit der ausgeschriebenen Bauüberwachung (Arbeitspaket 3) vergleichbar, wenn sie in Anlehnung oder Umsetzung der Leistungsphase 8 der HOAI sämtliche organisatorische, technische und dokumentarische Aufgaben umfasste, um eine ordnungs- und vertragsgemäße sowie mangelfreie Errichtung von PV-Anlagen auf Dächern von Wohn- bzw. Nichtwohngebäuden sicherzustellen. Mindestanforderung: Für die Arbeitspakete I. und II. sind jeweils mindestens fünf (5), für das Arbeitspaket III. drei (3) Referenzen über vergleichbare Leistungen einzureichen. Ein einzelnes Referenzprojekt kann, sofern es Leistungen aus mehreren Arbeitspaketen umfasst, für mehrere Arbeitspakete angerechnet werden. Berücksichtigt werden nur Referenzen, die folgende Angaben enthalten: Bezeichnung der Referenz, Name und Anschrift des Auftraggebers der Referenz (Ansprechperson, E-Mail-Adresse und Telefonnummer), Rolle des Bewerbers/Bieters bei der Auftragsausführung (d.h. Hauptauftragnehmer, Mitglied einer Arbeitsgemeinschaft, Eignungsverleiher, Unterauftragnehmer), Zuordnung der Leistungen in die abgefragten Leistungsbereiche (I. - III.), Leistungszeitraum (Beginn und Ende) (von MM /JJJJ bis MM/JJJJ)]. Die Leistung jeder Referenz muss innerhalb der letzten fünf (5) Jahre beendet worden sein, d.h. das Leistungsende jeder Referenz darf nicht mehr als fünf (5) Jahre zurückliegen. Maßgeblich ist der Monat der Absendung der Auftragsbekanntmachung (01 /2026). Das Formblatt Anlage I - Formblatt 3 ist zu verwenden. Auswahlkriterium: Die 3 bis 5 Bewerber, die die meisten Punkte im Rahmen der gesamten Eignungsprüfung auf sich vereinigen können, werden für die Aufforderung zur Angebotsabgabe ausgewählt. Die Bewerber werden anhand der Auswahlkriterien "Umsatz im Tätigkeitsbereich" (25 %) und "Anzahl wertbarer Referenzen" (75 %) ausgewählt. Die Punkte für das Auswahlkriterium "Anzahl wertbarer Referenzen" werden wie folgt vergeben: Der Bewerber mit der höchsten Anzahl Referenzen, die die oben genannten Mindestanforderungen erfüllen, erhält 5 Punkte. Hierbei werden sämtliche vorgelegten Referenzen für alle drei Arbeitspakete berücksichtigt. Die anderen Bewerber erhalten nach Maßgabe der folgenden Formel entsprechend weniger Punkte: Punktzahl (zu bewertender Bewerber) = maximale Punktzahl * (Anzahl Referenzen zu bewertender Bewerber/höchste Referenzanzahl). Die Punktzahl des Bewerbers wird mit 75 % gewichtet. Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen Gewichtung (Prozentanteil, genau): 75 Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Angebotspreis
Beschreibung: Angebotspreis Gewichtung: 50 % mögliche ungewichtete Punkte: 5 Bewertung mittels Dreisatz 5 Punkte erhält das Angebot mit dem jeweils niedrigsten angebotenen Gesamthonorar (Hn). Das Gesamthonorar setzt sich zusammen aus dem Angebotspreis (Gesamtsumme netto laut Preisblatt) für alle Leistungen: - Titel 1: Detailanalyse von Gebäuden auf Liegenschaftsebene, - Titel 2: Liegenschaftsbezogene Planung, - Titel 3: Bauüberwachung und - Titel 4: Einzelfallpauschalvergütung. Das Gesamthonorar wird durch Multiplikation sämtlicher im Preisblatt angegebener Einzelpreise mit der jeweils angegebenen Schätzmenge sowie Summierung der jeweiligen Produkte errechnet (= Gesamtsumme netto laut Preisblatt). 5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Gesamthonorar. Die anderen Angebote erhalten nach Maßgabe der folgenden Formel entsprechend weniger Punkte: Punktzahl (zu bewertendes Gesamthonorar) = maximale Punktzahl * (niedrigstes Gesamthonorar/zu bewertendes Gesamthonorar). Die resultierenden Punktwerte werden auf eine Nachkommastelle kaufmännisch gerundet. Das Preisblatt (Anlage VII – Formblatt 2) wird verbindlicher Bestandteil des Vertrages.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 50,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Personaleinsatzkonzept
Beschreibung: Personaleinsatzkonzept Gewichtung 10 % Mögliche ungewichtete Punkte 5 Relativ-vergleichende Bewertung Die Auftraggeberin erwartet Angaben zur Organisation des Projektteams. Hierzu ist insbesondere die Zusammensetzung des Projektteams, insbesondere Benennung der Projektleitung und stellvertretenden Projektleitung, einschließlich der Entscheidungs- und Vertretungsbefugnisse sowie Aufgabenverteilung darzustellen. Weiter sind die geplanten Verfügbarkeiten und Kapazitäten der maßgeblichen Projektverantwortlichen anzugeben. Die Auslastung dieser Personen durch andere Projekte ist transparent aufzuzeigen. Darüber hinaus ist zu erläutern, wie eine ausreichende Personalredundanz gewährleistet wird, insbesondere zur Sicherstellung der kontinuierlichen Projektbearbeitung bei Personalwechseln, Krankheit und Urlaub. Hierzu sind auch Reservekapazitäten zu beschreiben. Sofern eine Bietergemeinschaft gebildet wird oder Unterauftragnehmer /Eignungsverleiher eingebunden sind, ist die Aufgabenverteilung darzulegen und aufzuzeigen, welche organisatorischen und kommunikativen Maßnahmen eine reibungslose Zusammenarbeit sicherstellen. Ziel der Auftraggeberin ist es, dass eine kontinuierliche, termingerechte und qualitätsgesicherte Leistungserbringung im Rahmen einer klaren Verantwortungsstruktur auch bei personellen Veränderungen sichergestellt ist.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 10,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Projektorganisationskonzept
Beschreibung: Projektorganisationskonzept Gewichtung 15 % Mögliche ungewichtete Punkte 5 Relativ vergleichende Bewertung Die Auftraggeberin erwartet detaillierte Angaben zur Organisation des Projekts, einschließlich der vorgesehenen Arbeitsabläufe sowie der eingesetzten Instrumente und Maßnahmen zur Projektsteuerung und Qualitätssicherung. Insoweit werden auch bestehende Zertifizierungen positiv bewertet. Zudem sind die für die Leistungserbringung vorgesehenen IT-Systeme darzustellen, einschließlich ihrer konkreten Anwendung im Projektverlauf. Ziel der Auftraggeberin ist die kontinuierliche Sicherstellung der Leistungsqualität für die gesamte Leistungserbringung.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 15,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Risikomanagementkonzept
Beschreibung: Risikomanagementkonzept Gewichtung 10 % Mögliche ungewichtete Punkte 5 Relativ-vergleichende Bewertung Die Auftraggeberin erwartet Angaben dazu, wie projektspezifische Risiken erkannt und gesteuert werden. Darzustellen ist die angewandte Methodik des Risikomanagements einschließlich der Vorgehensweise zur Risikoidentifikation, -analyse und -bewertung über alle Projektphasen hinweg. Ferner ist zu erläutern, wie mit dem Fehlen oder der Unsicherheit relevanter Informationen umgegangen wird und welche Maßnahmen zur Minimierung von Projektrisiken vorgesehen sind. Erwartet werden beispielhafte Darstellungen typischer, projektspezifischer Risiken (z. B. zeitlicher, technischer oder organisatorischer Art) sowie geeigneter Gegenmaßnahmen. Darzustellen ist zudem, wie die Bearbeitung und Verfolgung von Risiken im Projektverlauf organisiert wird, einschließlich der vorgesehenen Eskalationswege bei auftretenden Problemstellungen. Ziel der Auftraggeberin ist es, projektspezifische Risiken frühzeitig zu erkennen und daraus resultierende negative Auswirkungen auf Termine, Qualität oder Zusammenarbeit zu vermeiden.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 10,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Kommunikationskonzept
Beschreibung: Kommunikationskonzept Gewichtung 5 % Mögliche ungewichtete Punkte 5 Relativ-vergleichende Bewertung. Die Auftraggeberin erwartet Angaben dazu, wie die Kommunikation des Bieters mit der Auftraggeberin, der Bundeswehr sowie weiterer relevanter Stakeholder strukturiert und organisiert wird. Darzustellen sind insbesondere die vorgesehenen Kommunikationswege, Abstimmungsprozesse und Entscheidungsstrukturen. Erwartet werden Angaben zu Kommunikationsformaten (z. B. Berichte, Besprechungen), deren Frequenz sowie den Instrumenten, die für eine transparente und effiziente Informationsweitergabe genutzt werden sollen. Ferner werden Angaben dazu erwartet, wie der Bieter sicherstellt, dass alle relevanten Stakeholder während des gesamten Projektverlaufs angemessen eingebunden, informiert und in ihrer jeweiligen Rolle berücksichtigt werden. Ziel der Auftraggeberin ist eine effektive Einbindung sowie möglichst reibungslose Zusammenarbeit aller relevanter Stakeholder.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 5,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Persönliche Erfahrung der Projektleitung und Stellvertretung
Beschreibung: Persönliche Erfahrung der Projektleitung und Stellvertretung Gewichtung 5 % Mögliche ungewichtete Punkte 5 Absolute Bewertung. Die persönliche Erfahrung der Projektleitung sowie der stellvertretenden Projektleitung wird jeweils nach folgendem Schema bewertet (max. 2,5 Punkte je Person): Berufserfahrung im Bereich Planung und Errichtung von PV-Anlagen auf Gebäuden: - Mindestens 10 Jahre = 0,5 Punkte - Mindestens 5 Jahre = 0,25 Punkte - Weniger als 5 Jahre = 0 Punkte Persönliche Referenzen als Projektleitung oder Stellvertretung im Bereich Planung von PV-Anlagen auf Gebäuden (Mindestdachfläche 1.000 qm oder 140 kWp Gesamtnennleistung): - Mindestens 10 Referenzen = 1 Punkt - Mindestens 5 Referenzen = 0,5 Punkte - Weniger als 5 Referenzen = 0 Punkte Persönliche Referenzen als Projektleitung im Bereich Bauüberwachung für PV-Anlagen auf Gebäuden (Mindestdachfläche 1.000 qm oder 140 kWp Gesamtnennleistung): - Mindestens 10 Referenzen = 1 Punkt - Mindestens 5 Referenzen = 0,5 Punkte - Weniger als 5 Referenzen = 0 Punkte Die Auftraggeberin erwartet unter Verwendung der Anlage VII – Formblatt 5 Angaben der Bieter zur Berufserfahrung und den persönlichen Referenzen der Projektleitung sowie der stellvertretenden Projektleitung.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 5,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Meilensteinplanung
Beschreibung: Meilensteinplanung Gewichtung 5 % Mögliche ungewichtete Punkte 5 Relativ-vergleichende Bewertung. Die Auftraggeberin erwartet konzeptionelle Angaben der Bieter dazu, wie der Pfad der Planung der PV-Anlagen und die Überwachung ihrer Errichtung unter Berücksichtigung der Vorgaben der Auftraggeberin bis zum Ende des Kalenderjahres 2030 erreicht wird. Es sind insbesondere diejenigen Termine, die für den Projekterfolg von besonderer Bedeutung sind (Meilensteine) anzugeben und dabei Abläufe und Abhängigkeiten aufzuzeigen. Darüber hinaus sind die notwendigen Arbeitsschritte zu plausibilisieren und die vollständige Projektrealisierung unterteilt in Maßnahmenabschnitte sowie monatsscharf darzustellen. Das Konzept muss mindestens die Fertigstellung der liegenschaftsspezifischen Fachplanung als verbindlichen Vertragstermin aufweisen. Ziel der Auftraggeberin ist es, dass ein möglichst plausibles und realistisches Konzept vorgelegt wird, das eine zeitnahe Errichtung der PVAnlagen und eine Inbetriebnahme bis spätestens Ende des Kalenderjahres 2030 vorsieht.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 5,00
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 05/02/2026
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=829715
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen:
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung: 14/04/2026
Bedingungen für die Einreichung:
Obligatorische Angabe der Vergabe von Unteraufträgen: Anteil des Auftrags, den der Bieter im Wege von Unteraufträgen zu vergeben gedenkt
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 16/02/2026 09:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Nachforderung, Vervollständigung oder Korrektur von Unterlagen, Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen und Nachweisen richten sich nach dem § 22 Abs. 6 VSVgV. Hierbei setzt die Auftraggeberin eine angemessene Frist und übt ihr Ermessen unter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes aus. Einen Anspruch auf Nachforderung haben die Bieter nicht.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: a. Der für die Detailanalyse erforderliche Zutritt ist mindestens sechs Wochen vor geplanten Besichtigungen bei der jeweils zuständigen Kasernenkommandantur unter Angabe der zu untersuchenden Gebäude zu beantragen. Dies erfordert die Angabe der amtlichen Kennzeichen der mitgeführten Fahrzeuge als auch Daten des teilnehmenden Personals der Auftragnehmer. Sofern für die Analyse die Erstellung von Bild- oder Filmmaterial erforderlich ist, ist dabei zusätzlich eine Genehmigung bei der Kasernenkommandantur zu beantragen. b. Es dürfen bei der Planung und Durchführung der Leistungen keine Beschäftigten eingesetzt werden, die aus Staaten, in denen nach Feststellung des Bundesministeriums des Innern (BMI) besondere Sicherheitsrisiken festzustellen sind (Staaten gem. § 13 Abs. 1 Nr. 17 SÜG), stammen.
Es ist eine Geheimhaltungsvereinbarung erforderlich: ja
Zusätzliche Angaben zur Geheimhaltungsvereinbarung: Der AN verpflichtet sich und seine Beschäftigten zur Geheimhaltung im Umgang mit Unterlagen der Einstufung VS-NfD (Anlage VII Formblatt 7 der Vergabeunterlagen).
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Finanzielle Vereinbarung: Die elektronische Rechnungsstellung ist verpflichtend.
Vergabe von Unteraufträgen:
Es gilt keine Verpflichtung zur Vergabe von Unteraufträgen.
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes
Informationen über die Überprüfungsfristen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Es gelten die Regelungen der §§ 155 ff. GWB. Insbesondere ist § 160 Abs. 3 GWB zu beachten: Verstöße gegen das Vergaberecht, die aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen hervorgehen, müssen bis zum Ablauf der Angebotsfrist gerügt werden. Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens muss innerhalb einer Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingereicht werden (vgl. § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB).
5.1.
Los: LOT-0002
Titel: Los 2: BwKompZ Hannover (Region Bremen, Niedersachsen)
Beschreibung: Das Gebietslos umfasst 153 Gebäude auf 22 Liegenschaften mit einer durchschnittlichen Dachfläche von 1.256 m².
Interne Kennung: VOEK 629-25, Los 2
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen, 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen, 71318000 Beratungsdienste von Ingenieurbüros, 71631400 Technische Überwachung an Ingenieurbauten
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Es ist grundsätzlich keine Vertragsverlängerungsoption vorgesehen, da der Leistungsabschluss das Vertragsende darstellt. Die Auftraggeberin behält sich jedoch vor, i.R.d. Vergabeverfahrens - insbesondere während der Verhandlungsphase - andere Regelungen hierzu zu treffen.
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Der angegebene Erfüllungsort bezieht sich auf den Sitz der AG, da diese Leistungsempfängerin ist. Die Leistungen sind gleichwohl teilweise an den jeweiligen durch die AG betreuten Gebäuden und Liegenschaften zu erbringen: - Los 2: BwKompZ Hannover (Region Bremen, Niedersachsen)
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/12/2026
Enddatum der Laufzeit: 31/12/2030
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 0
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme#,#Besonders auch geeignet für:other-sme#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Genehmigung oder Mitgliedschaft in einer bestimmten Organisation erforderlich für Dienstleistungsverträge
Beschreibung: Bauvorlageberechtigung: Zum Beleg der Erlaubnis, bei der jeweiligen Bauaufsichtsbehörde einen Bauantrag für die Errichtung oder die Änderung von Bauwerken zu unterschreiben (Bauvorlageberechtigung) haben Bewerber/Bieter, Mitglieder einer Bewerber-/Bietergemeinschaft, Eignungsverleiher (soweit deren Kapazitäten in Bezug auf die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit oder die einschlägige berufliche Erfahrung in Anspruch genommen werden) eine Eigenerklärung vorzulegen, dass mindestens eine der für die Leistungserbringung vorgesehenen Personen bauvorlageberechtigt ist und dass diese Person während der gesamten Laufzeit des Projekts für das Vorhaben eingesetzt wird bzw. dass im Falle des Ausscheidens der bauvorlageberechtigten Person unverzüglich eine gleichwertig bauvorlageberechtigte Person benannt und eingesetzt wird. Das Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden. Die AG behält sich vor, Nachweise über die Bauvorlageberechtigung (z. B. durch Kopie der Kammerurkunde oder Registrierungsnachweis bei der Architekten- /Ingenieurkammer) zu verlangen.

Kriterium: Durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung: Gesamtumsatz und Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Planung von PV-Anlagen) Anzugeben sind der Gesamtumsatz sowie der Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Planung von PV-Anlagen) in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren. Besteht das Unternehmen noch nicht drei Jahre sind entsprechende Angaben für die Jahre des Bestehens anzugeben. Der Umsatz von Bewerber-/Bietergemeinschaften wird kumuliert betrachtet. Das Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden. Mindestanforderung an den Gesamtumsatz: Der jährliche Gesamtumsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (bzw. seit Gründung des Unternehmens, falls der Zeitraum kürzer ist) muss für eine Bewerbung auf das jeweilige Los mindestens den für dieses Los nachfolgend festgelegten durchschnittlichen Mindestjahresumsatz erreichen: Los 1: 4.700.000 Euro netto, Los 2: 6.600.000 Euro netto, Los 3: 3.900.000 Euro netto, Los 4: 3.300.000 Euro netto, Los 5: 6.600.000 Euro netto, Los 6: 4.300.000 Euro netto, Los 7: 2.600.000 Euro netto. Bei einer Bewerbung auf mehrere Lose gelten erhöhte Mindestanforderungen an den nachzuweisenden durchschnittlichen Mindestjahresumsatz: Bei einer Bewerbung eines Unternehmens/einer Bietergemeinschaft auf zwei Lose muss das jeweilige Unternehmen die Mindestumsatzvorgabe des angegebenen Loses mit der höchsten Mindestumsatzvorgabe und zusätzlich 50 % der Mindestumsatzvorgabe des Loses mit der zweithöchsten Mindestumsatzvorgabe erfüllen. Bewirbt sich das Unternehmen auf drei oder mehr Lose muss es außerdem 25 % der Umsatzvorgabe des Loses mit der dritthöchsten Mindestumsatzvorgabe erfüllen. Beispiel: Bei einer Bewerbung auf Lose 1-3 müsste der Bewerber damit einen Umsatz in Höhe von 9.925.000 Euro nachweisen ((6.600.000 Euro * 1,00) + (4.700.000 Euro * 0,50) + (3.900.000 Euro * 0,25)). Der Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags: (Planung von PV- Anlagen) wird allein zur Begrenzung des Teilnehmerkreises herangezogen. Eine Mindestanforderung besteht insoweit nicht. Auswahlkriterium: Die 3 bis 5 Bewerber, die die meisten Punkte im Rahmen der gesamten Eignungsprüfung auf sich vereinigen können, werden für die Aufforderung zur Angebotsabgabe ausgewählt. Die Bewerber werden anhand der Auswahlkriterien "Umsatz im Tätigkeitsbereich" (25 %) und "Anzahl wertbarer Referenzen" (75 %) ausgewählt. Die Punkte für das Auswahlkriterium "Umsatz im Tätigkeitsbereich (Planung von PVAnlagen)" werden wie folgt vergeben: Der Bewerber mit dem höchsten Umsatz im Tätigkeitsbereich erhält 5 Punkte. Die anderen Bewerber erhalten nach Maßgabe der folgenden Formel entsprechend weniger Punkte: Punktzahl (zu bewertender Bewerber) = maximale Punktzahl * (zu bewertender Umsatz/höchster Umsatz). Die Punktzahl des Bewerbers wird mit 25 % gewichtet. Die resultierenden Punktwerte werden auf eine Nachkommastelle kaufmännisch gerundet. Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen. Gewichtung (Prozentanteil, genau): 25 Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung: Beschreibung: Berufshaftpflichtversicherung: Zum Beleg über das Bestehen oder den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung ist eine Eigenerklärung darüber vorzulegen, dass eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer jährlich zweifach maximierten Deckungssumme von mindestens - 5.000.000 Euro für Personenschäden - 5.000.000 Euro für Sachschäden - 5.000.000 Euro für sonstige Schäden bereits abgeschlossen wurde oder im Falle einer Auftragserteilung abgeschlossen wird. Im Falle von Bewerber-/Bietergemeinschaften muss die Eigenerklärung von jedem Mitglied der Bewerber- /Bietergemeinschaften /Bietergemeinschaften abgegeben werden, wenn der Versicherungsschutz die Beteiligung an einer Arbeitsgemeinschaft und die Versicherung aller weiteren Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft erfasst. Das Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden. Das Bestehen des Versicherungsschutzes ist innerhalb von 2 Wochen nach Auftragserteilung durch Vorlage einer aktuellen Versicherungsbestätigung des Versicherungsgebers über den Umfang und die Höhe der Deckung gegenüber der AG nachzuweisen.

Kriterium: Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
Beschreibung: Angaben zum qualifizierten technischen Fachpersonal: Angaben zu qualifiziertem technischen Fachpersonal, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, unabhängig davon, ob dieses dem Bewerber/Bieter angehört oder nicht. Anzugeben sind: - die Gesamtzahl des zur Verfügung stehenden technischen Fachpersonals, ausgedrückt in Vollzeitäquivalenten (VZÄ). Dabei sind sowohl festangestellte Beschäftigte als auch regelmäßig eingesetzte freie Mitarbeitende, sofern diese in den Geschäftsbetrieb eingegliedert sind, zu berücksichtigen, wobei Vollzeitkräfte voll, Teilzeitkräfte anteilig gezählt werden. Auszubildende oder Praktikanten werden nicht mitgezählt; - Vor- und Nachname der Fachkraft, - Unternehmen, in dem die Fachkraft tätig ist, - die jeweilige Qualifikation bzw. den Berufsabschluss, - die jeweilige Berufserfahrung im Tätigkeitsbereich der ausgeschriebenen Leistung (Planung von PV- Anlagen) in Jahren. Das Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden. Mindestanforderung: Die Anzahl an Vollzeitstellen (berechnet anhand der jeweiligen Vollzeitäquivalente, VZÄ) an qualifiziertem technischen Fachpersonal muss für eine Bewerbung auf das jeweilige Los mindestens die für dieses Los nachfolgend festgelegte Mindestanzahl erreichen: Los 1: 10 VZÄ Los 2: 14 VZÄ Los 3: 9 VZÄ Los 4: 7 VZÄ Los 5: 14 VZÄ Los 6: 9 VZÄ Los 7: 6 VZÄ Zum qualifizierten technischen Fachpersonal im Sinne der vorstehenden Anforderungen zählen (I.) Elektroplaner/innen bzw. Fachplaner/innen Elektrotechnik (VDE konform), (II.) Tragwerksplaner/innen, (III.) Fachplaner/innen mit Schwerpunkt Technische Ausrüstung nach ALG 4 (Starkstromanlagen), (IV.) Fachplaner/innen mit Schwerpunkt Gebäudetechnik, (V.) Netzanschlussplaner/innen mit Erfahrung im Netzanschluss von Erzeugungsanlagen mit Erfahrung im Bereich der Planung von PV-Anlagen. Für die Erfüllung der Mindestanforderungen muss jede der zuvor genannten Qualifikationen mindestens einmal vorhanden sein. Mehrere Qualifikationen können in einer Person vereint sein. Auf Verlangen sind geeignete Nachweise (z. B. Kopien von Zeugnissen, Lebensläufe etc.) vorzulegen. Bei einer Bewerbung auf mehrere Lose gelten erhöhte Mindestanforderungen an die nachzuweisenden Personalkapazitäten: Bei einer Bewerbung eines Unternehmens/einer Bietergemeinschaft auf zwei Lose muss das jeweilige Unternehmen die VZÄ-Mindestvorgabe des angegebenen Loses mit der höchsten VZÄ-Vorgabe und zusätzlich 50 % der VZÄ-Mindestvorgabe des Loses mit der zweithöchsten VZÄ- Mindestvorgabe erfüllen. Bewirbt sich das Unternehmen auf drei oder mehr Lose muss es außerdem 25 % der VZÄ-Mindestvorgabe des Loses mit der dritthöchsten Mindestumsatzvorgabe erfüllen. Es wird stets auf ganze Zahlen aufgerundet. Beispiel: Bei einer Bewerbung auf Lose 1-3 müsste der Bewerber damit 22 VZÄ nachweisen ((14 VZÄ * 1,00) + (10 VZÄ * 0,50) + (9 VZÄ * 0,25) = 21,25 VZÄ aufgerundet: 22 VZÄ).

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung: Referenzen: Anzugeben sind unternehmensbezogene Referenzen über die Erbringung vergleichbarer Leistungen im Bereich Eignungsprüfung, Planung und Bauüberwachung von PV-Anlagen aus den letzten fünf (5) Jahren. Die Referenzen können von dem Bewerber, einem Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder einem eignungsverleihenden Unterauftragnehmer beigebracht werden. I. Detailanalyse: Eignungsprüfung von Wohn- und Nichtwohngebäuden (mindestens 1.000 qm Dachfläche oder 140 kWp Gesamtnennleistung) für die Planung und Errichtung von Photovoltaik-Anlagen. Eine Leistung ist mit der ausgeschriebenen Detailanalyse (Arbeitspaket 1) vergleichbar, wenn sie die Bewertung der Statik (Ermittlung der Lastreserven für die Installation einer PV-Anlage), der Dachhaut sowie der bestehenden elektrischen Infrastruktur von Bestandsgebäuden für die Errichtung von PV-Anlagen, Prüfung und Bewertung von Belegungsvarianten unter Berücksichtigung der gebäude- /dachspezifischen Rahmenbedingungen und Berechnung/Auslegung von Anlagengrößen mittels Simulationsprogrammen umfasst. II. Liegenschaftsbezogene Fachplanung: Fachplanung Technische Ausrüstung nach §§ 53 ff. HOAI (Anlagengruppe 4 - Starkstromanlagen). Eine Leistung ist mit der ausgeschriebenen liegenschaftsbezogenen Fachplanung (Arbeitspaket 2) vergleichbar, wenn sie die vollständige Planung von PV-Anlagen auf Dächern von Wohn- oder Nichtwohngebäuden (mindestens 1.000 qm Dachfläche oder 140 kWp Gesamtnennleistung), von dem PV-Modul bis über die Einbindung in die elektrische Infrastruktur des Gebäudes hin zum Netzanschluss, samt der Erstellung und Anfertigung aller erforderlichen Planungsunterlagen sowie unter Berücksichtigung der gebäude-/dachspezifischen Gegebenheiten umfasst. III. Bauüberwachung: Bauüberwachung hinsichtlich der Errichtung von Photovoltaik-Anlagen auf Wohn- oder Nichtwohngebäuden (mindestens 1.000 qm Dachfläche oder 140 kWp Gesamtnennleistung). Eine Leistung ist mit der ausgeschriebenen Bauüberwachung (Arbeitspaket 3) vergleichbar, wenn sie in Anlehnung oder Umsetzung der Leistungsphase 8 der HOAI sämtliche organisatorische, technische und dokumentarische Aufgaben umfasste, um eine ordnungs- und vertragsgemäße sowie mangelfreie Errichtung von PV-Anlagen auf Dächern von Wohn- bzw. Nichtwohngebäuden sicherzustellen. Mindestanforderung: Für die Arbeitspakete I. und II. sind jeweils mindestens fünf (5), für das Arbeitspaket III. drei (3) Referenzen über vergleichbare Leistungen einzureichen. Ein einzelnes Referenzprojekt kann, sofern es Leistungen aus mehreren Arbeitspaketen umfasst, für mehrere Arbeitspakete angerechnet werden. Berücksichtigt werden nur Referenzen, die folgende Angaben enthalten: Bezeichnung der Referenz, Name und Anschrift des Auftraggebers der Referenz (Ansprechperson, E-Mail-Adresse und Telefonnummer), Rolle des Bewerbers/Bieters bei der Auftragsausführung (d.h. Hauptauftragnehmer, Mitglied einer Arbeitsgemeinschaft, Eignungsverleiher, Unterauftragnehmer), Zuordnung der Leistungen in die abgefragten Leistungsbereiche (I. - III.), Leistungszeitraum (Beginn und Ende) (von MM /JJJJ bis MM/JJJJ)]. Die Leistung jeder Referenz muss innerhalb der letzten fünf (5) Jahre beendet worden sein, d.h. das Leistungsende jeder Referenz darf nicht mehr als fünf (5) Jahre zurückliegen. Maßgeblich ist der Monat der Absendung der Auftragsbekanntmachung (01 /2026). Das Formblatt Anlage I - Formblatt 3 ist zu verwenden. Auswahlkriterium: Die 3 bis 5 Bewerber, die die meisten Punkte im Rahmen der gesamten Eignungsprüfung auf sich vereinigen können, werden für die Aufforderung zur Angebotsabgabe ausgewählt. Die Bewerber werden anhand der Auswahlkriterien "Umsatz im Tätigkeitsbereich" (25 %) und "Anzahl wertbarer Referenzen" (75 %) ausgewählt. Die Punkte für das Auswahlkriterium "Anzahl wertbarer Referenzen" werden wie folgt vergeben: Der Bewerber mit der höchsten Anzahl Referenzen, die die oben genannten Mindestanforderungen erfüllen, erhält 5 Punkte. Hierbei werden sämtliche vorgelegten Referenzen für alle drei Arbeitspakete berücksichtigt. Die anderen Bewerber erhalten nach Maßgabe der folgenden Formel entsprechend weniger Punkte: Punktzahl (zu bewertender Bewerber) = maximale Punktzahl * (Anzahl Referenzen zu bewertender Bewerber/höchste Referenzanzahl). Die Punktzahl des Bewerbers wird mit 75 % gewichtet. Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen Gewichtung (Prozentanteil, genau): 75 Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Angebotspreis
Beschreibung: Angebotspreis Gewichtung: 50 % mögliche ungewichtete Punkte: 5 Bewertung mittels Dreisatz 5 Punkte erhält das Angebot mit dem jeweils niedrigsten angebotenen Gesamthonorar (Hn). Das Gesamthonorar setzt sich zusammen aus dem Angebotspreis (Gesamtsumme netto laut Preisblatt) für alle Leistungen: - Titel 1: Detailanalyse von Gebäuden auf Liegenschaftsebene, - Titel 2: Liegenschaftsbezogene Planung, - Titel 3: Bauüberwachung und - Titel 4: Einzelfallpauschalvergütung. Das Gesamthonorar wird durch Multiplikation sämtlicher im Preisblatt angegebener Einzelpreise mit der jeweils angegebenen Schätzmenge sowie Summierung der jeweiligen Produkte errechnet (= Gesamtsumme netto laut Preisblatt). 5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Gesamthonorar. Die anderen Angebote erhalten nach Maßgabe der folgenden Formel entsprechend weniger Punkte: Punktzahl (zu bewertendes Gesamthonorar) = maximale Punktzahl * (niedrigstes Gesamthonorar/zu bewertendes Gesamthonorar). Die resultierenden Punktwerte werden auf eine Nachkommastelle kaufmännisch gerundet. Das Preisblatt (Anlage VII – Formblatt 2) wird verbindlicher Bestandteil des Vertrages.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 50,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Personaleinsatzkonzept
Beschreibung: Personaleinsatzkonzept Gewichtung 10 % Mögliche ungewichtete Punkte 5 Relativ-vergleichende Bewertung Die Auftraggeberin erwartet Angaben zur Organisation des Projektteams. Hierzu ist insbesondere die Zusammensetzung des Projektteams, insbesondere Benennung der Projektleitung und stellvertretenden Projektleitung, einschließlich der Entscheidungs- und Vertretungsbefugnisse sowie Aufgabenverteilung darzustellen. Weiter sind die geplanten Verfügbarkeiten und Kapazitäten der maßgeblichen Projektverantwortlichen anzugeben. Die Auslastung dieser Personen durch andere Projekte ist transparent aufzuzeigen. Darüber hinaus ist zu erläutern, wie eine ausreichende Personalredundanz gewährleistet wird, insbesondere zur Sicherstellung der kontinuierlichen Projektbearbeitung bei Personalwechseln, Krankheit und Urlaub. Hierzu sind auch Reservekapazitäten zu beschreiben. Sofern eine Bietergemeinschaft gebildet wird oder Unterauftragnehmer /Eignungsverleiher eingebunden sind, ist die Aufgabenverteilung darzulegen und aufzuzeigen, welche organisatorischen und kommunikativen Maßnahmen eine reibungslose Zusammenarbeit sicherstellen. Ziel der Auftraggeberin ist es, dass eine kontinuierliche, termingerechte und qualitätsgesicherte Leistungserbringung im Rahmen einer klaren Verantwortungsstruktur auch bei personellen Veränderungen sichergestellt ist.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 10,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Projektorganisationskonzept
Beschreibung: Projektorganisationskonzept Gewichtung 15 % Mögliche ungewichtete Punkte 5 Relativ vergleichende Bewertung Die Auftraggeberin erwartet detaillierte Angaben zur Organisation des Projekts, einschließlich der vorgesehenen Arbeitsabläufe sowie der eingesetzten Instrumente und Maßnahmen zur Projektsteuerung und Qualitätssicherung. Insoweit werden auch bestehende Zertifizierungen positiv bewertet. Zudem sind die für die Leistungserbringung vorgesehenen IT-Systeme darzustellen, einschließlich ihrer konkreten Anwendung im Projektverlauf. Ziel der Auftraggeberin ist die kontinuierliche Sicherstellung der Leistungsqualität für die gesamte Leistungserbringung.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 15,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Risikomanagementkonzept
Beschreibung: Risikomanagementkonzept Gewichtung 10 % Mögliche ungewichtete Punkte 5 Relativ-vergleichende Bewertung Die Auftraggeberin erwartet Angaben dazu, wie projektspezifische Risiken erkannt und gesteuert werden. Darzustellen ist die angewandte Methodik des Risikomanagements einschließlich der Vorgehensweise zur Risikoidentifikation, -analyse und -bewertung über alle Projektphasen hinweg. Ferner ist zu erläutern, wie mit dem Fehlen oder der Unsicherheit relevanter Informationen umgegangen wird und welche Maßnahmen zur Minimierung von Projektrisiken vorgesehen sind. Erwartet werden beispielhafte Darstellungen typischer, projektspezifischer Risiken (z. B. zeitlicher, technischer oder organisatorischer Art) sowie geeigneter Gegenmaßnahmen. Darzustellen ist zudem, wie die Bearbeitung und Verfolgung von Risiken im Projektverlauf organisiert wird, einschließlich der vorgesehenen Eskalationswege bei auftretenden Problemstellungen. Ziel der Auftraggeberin ist es, projektspezifische Risiken frühzeitig zu erkennen und daraus resultierende negative Auswirkungen auf Termine, Qualität oder Zusammenarbeit zu vermeiden.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 10,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Kommunikationskonzept
Beschreibung: Kommunikationskonzept Gewichtung 5 % Mögliche ungewichtete Punkte 5 Relativ-vergleichende Bewertung. Die Auftraggeberin erwartet Angaben dazu, wie die Kommunikation des Bieters mit der Auftraggeberin, der Bundeswehr sowie weiterer relevanter Stakeholder strukturiert und organisiert wird. Darzustellen sind insbesondere die vorgesehenen Kommunikationswege, Abstimmungsprozesse und Entscheidungsstrukturen. Erwartet werden Angaben zu Kommunikationsformaten (z. B. Berichte, Besprechungen), deren Frequenz sowie den Instrumenten, die für eine transparente und effiziente Informationsweitergabe genutzt werden sollen. Ferner werden Angaben dazu erwartet, wie der Bieter sicherstellt, dass alle relevanten Stakeholder während des gesamten Projektverlaufs angemessen eingebunden, informiert und in ihrer jeweiligen Rolle berücksichtigt werden. Ziel der Auftraggeberin ist eine effektive Einbindung sowie möglichst reibungslose Zusammenarbeit aller relevanter Stakeholder.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 5,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Persönliche Erfahrung der Projektleitung und Stellvertretung
Beschreibung: Persönliche Erfahrung der Projektleitung und Stellvertretung Gewichtung 5 % Mögliche ungewichtete Punkte 5 Absolute Bewertung. Die persönliche Erfahrung der Projektleitung sowie der stellvertretenden Projektleitung wird jeweils nach folgendem Schema bewertet (max. 2,5 Punkte je Person): Berufserfahrung im Bereich Planung und Errichtung von PV-Anlagen auf Gebäuden: - Mindestens 10 Jahre = 0,5 Punkte - Mindestens 5 Jahre = 0,25 Punkte - Weniger als 5 Jahre = 0 Punkte Persönliche Referenzen als Projektleitung oder Stellvertretung im Bereich Planung von PV-Anlagen auf Gebäuden (Mindestdachfläche 1.000 qm oder 140 kWp Gesamtnennleistung): - Mindestens 10 Referenzen = 1 Punkt - Mindestens 5 Referenzen = 0,5 Punkte - Weniger als 5 Referenzen = 0 Punkte Persönliche Referenzen als Projektleitung im Bereich Bauüberwachung für PV-Anlagen auf Gebäuden (Mindestdachfläche 1.000 qm oder 140 kWp Gesamtnennleistung): - Mindestens 10 Referenzen = 1 Punkt - Mindestens 5 Referenzen = 0,5 Punkte - Weniger als 5 Referenzen = 0 Punkte Die Auftraggeberin erwartet unter Verwendung der Anlage VII – Formblatt 5 Angaben der Bieter zur Berufserfahrung und den persönlichen Referenzen der Projektleitung sowie der stellvertretenden Projektleitung.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 5,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Meilensteinplanung
Beschreibung: Meilensteinplanung Gewichtung 5 % Mögliche ungewichtete Punkte 5 Relativ-vergleichende Bewertung. Die Auftraggeberin erwartet konzeptionelle Angaben der Bieter dazu, wie der Pfad der Planung der PV-Anlagen und die Überwachung ihrer Errichtung unter Berücksichtigung der Vorgaben der Auftraggeberin bis zum Ende des Kalenderjahres 2030 erreicht wird. Es sind insbesondere diejenigen Termine, die für den Projekterfolg von besonderer Bedeutung sind (Meilensteine) anzugeben und dabei Abläufe und Abhängigkeiten aufzuzeigen. Darüber hinaus sind die notwendigen Arbeitsschritte zu plausibilisieren und die vollständige Projektrealisierung unterteilt in Maßnahmenabschnitte sowie monatsscharf darzustellen. Das Konzept muss mindestens die Fertigstellung der liegenschaftsspezifischen Fachplanung als verbindlichen Vertragstermin aufweisen. Ziel der Auftraggeberin ist es, dass ein möglichst plausibles und realistisches Konzept vorgelegt wird, das eine zeitnahe Errichtung der PVAnlagen und eine Inbetriebnahme bis spätestens Ende des Kalenderjahres 2030 vorsieht.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 5,00
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 05/02/2026
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=829715
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen:
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung: 14/04/2026
Bedingungen für die Einreichung:
Obligatorische Angabe der Vergabe von Unteraufträgen: Anteil des Auftrags, den der Bieter im Wege von Unteraufträgen zu vergeben gedenkt
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 16/02/2026 09:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Nachforderung, Vervollständigung oder Korrektur von Unterlagen, Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen und Nachweisen richten sich nach dem § 22 Abs. 6 VSVgV. Hierbei setzt die Auftraggeberin eine angemessene Frist und übt ihr Ermessen unter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes aus. Einen Anspruch auf Nachforderung haben die Bieter nicht.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: a. Der für die Detailanalyse erforderliche Zutritt ist mindestens sechs Wochen vor geplanten Besichtigungen bei der jeweils zuständigen Kasernenkommandantur unter Angabe der zu untersuchenden Gebäude zu beantragen. Dies erfordert die Angabe der amtlichen Kennzeichen der mitgeführten Fahrzeuge als auch Daten des teilnehmenden Personals der Auftragnehmer. Sofern für die Analyse die Erstellung von Bild- oder Filmmaterial erforderlich ist, ist dabei zusätzlich eine Genehmigung bei der Kasernenkommandantur zu beantragen. b. Es dürfen bei der Planung und Durchführung der Leistungen keine Beschäftigten eingesetzt werden, die aus Staaten, in denen nach Feststellung des Bundesministeriums des Innern (BMI) besondere Sicherheitsrisiken festzustellen sind (Staaten gem. § 13 Abs. 1 Nr. 17 SÜG), stammen.
Es ist eine Geheimhaltungsvereinbarung erforderlich: ja
Zusätzliche Angaben zur Geheimhaltungsvereinbarung: Der AN verpflichtet sich und seine Beschäftigten zur Geheimhaltung im Umgang mit Unterlagen der Einstufung VS-NfD (Anlage VII Formblatt 7 der Vergabeunterlagen).
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Finanzielle Vereinbarung: Die elektronische Rechnungsstellung ist verpflichtend.
Vergabe von Unteraufträgen:
Es gilt keine Verpflichtung zur Vergabe von Unteraufträgen.
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes
Informationen über die Überprüfungsfristen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Es gelten die Regelungen der §§ 155 ff. GWB. Insbesondere ist § 160 Abs. 3 GWB zu beachten: Verstöße gegen das Vergaberecht, die aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen hervorgehen, müssen bis zum Ablauf der Angebotsfrist gerügt werden. Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens muss innerhalb einer Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingereicht werden (vgl. § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB).
5.1.
Los: LOT-0003
Titel: Los 3: BwKompZ Strausberg (Region Berlin, Brandenburg, Sachsen, Thüringen)
Beschreibung: Das Gebietslos umfasst 86 Gebäude auf 21 Liegenschaften mit einer durchschnittlichen Dachfläche von 1.337 m².
Interne Kennung: VOEK 629-25, Los 3
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen, 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen, 71318000 Beratungsdienste von Ingenieurbüros, 71631400 Technische Überwachung an Ingenieurbauten
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Es ist grundsätzlich keine Vertragsverlängerungsoption vorgesehen, da der Leistungsabschluss das Vertragsende darstellt. Die Auftraggeberin behält sich jedoch vor, i.R.d. Vergabeverfahrens - insbesondere während der Verhandlungsphase - andere Regelungen hierzu zu treffen.
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Der angegebene Erfüllungsort bezieht sich auf den Sitz der AG, da diese Leistungsempfängerin ist. Die Leistungen sind gleichwohl teilweise an den jeweiligen durch die AG betreuten Gebäuden und Liegenschaften zu erbringen: - Los 3: Bw KompZ Strausberg (Region Berlin, Brandenburg, Sachsen, Thüringen)
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/12/2026
Enddatum der Laufzeit: 31/12/2030
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 0
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme#,#Besonders auch geeignet für:other-sme#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Genehmigung oder Mitgliedschaft in einer bestimmten Organisation erforderlich für Dienstleistungsverträge
Beschreibung: Bauvorlageberechtigung: Zum Beleg der Erlaubnis, bei der jeweiligen Bauaufsichtsbehörde einen Bauantrag für die Errichtung oder die Änderung von Bauwerken zu unterschreiben (Bauvorlageberechtigung) haben Bewerber/Bieter, Mitglieder einer Bewerber-/Bietergemeinschaft, Eignungsverleiher (soweit deren Kapazitäten in Bezug auf die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit oder die einschlägige berufliche Erfahrung in Anspruch genommen werden) eine Eigenerklärung vorzulegen, dass mindestens eine der für die Leistungserbringung vorgesehenen Personen bauvorlageberechtigt ist und dass diese Person während der gesamten Laufzeit des Projekts für das Vorhaben eingesetzt wird bzw. dass im Falle des Ausscheidens der bauvorlageberechtigten Person unverzüglich eine gleichwertig bauvorlageberechtigte Person benannt und eingesetzt wird. Das Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden. Die AG behält sich vor, Nachweise über die Bauvorlageberechtigung (z. B. durch Kopie der Kammerurkunde oder Registrierungsnachweis bei der Architekten- /Ingenieurkammer) zu verlangen.

Kriterium: Durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung: Gesamtumsatz und Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Planung von PV-Anlagen) Anzugeben sind der Gesamtumsatz sowie der Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Planung von PV-Anlagen) in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren. Besteht das Unternehmen noch nicht drei Jahre sind entsprechende Angaben für die Jahre des Bestehens anzugeben. Der Umsatz von Bewerber-/Bietergemeinschaften wird kumuliert betrachtet. Das Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden. Mindestanforderung an den Gesamtumsatz: Der jährliche Gesamtumsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (bzw. seit Gründung des Unternehmens, falls der Zeitraum kürzer ist) muss für eine Bewerbung auf das jeweilige Los mindestens den für dieses Los nachfolgend festgelegten durchschnittlichen Mindestjahresumsatz erreichen: Los 1: 4.700.000 Euro netto, Los 2: 6.600.000 Euro netto, Los 3: 3.900.000 Euro netto, Los 4: 3.300.000 Euro netto, Los 5: 6.600.000 Euro netto, Los 6: 4.300.000 Euro netto, Los 7: 2.600.000 Euro netto. Bei einer Bewerbung auf mehrere Lose gelten erhöhte Mindestanforderungen an den nachzuweisenden durchschnittlichen Mindestjahresumsatz: Bei einer Bewerbung eines Unternehmens/einer Bietergemeinschaft auf zwei Lose muss das jeweilige Unternehmen die Mindestumsatzvorgabe des angegebenen Loses mit der höchsten Mindestumsatzvorgabe und zusätzlich 50 % der Mindestumsatzvorgabe des Loses mit der zweithöchsten Mindestumsatzvorgabe erfüllen. Bewirbt sich das Unternehmen auf drei oder mehr Lose muss es außerdem 25 % der Umsatzvorgabe des Loses mit der dritthöchsten Mindestumsatzvorgabe erfüllen. Beispiel: Bei einer Bewerbung auf Lose 1-3 müsste der Bewerber damit einen Umsatz in Höhe von 9.925.000 Euro nachweisen ((6.600.000 Euro * 1,00) + (4.700.000 Euro * 0,50) + (3.900.000 Euro * 0,25)). Der Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags: (Planung von PV- Anlagen) wird allein zur Begrenzung des Teilnehmerkreises herangezogen. Eine Mindestanforderung besteht insoweit nicht. Auswahlkriterium: Die 3 bis 5 Bewerber, die die meisten Punkte im Rahmen der gesamten Eignungsprüfung auf sich vereinigen können, werden für die Aufforderung zur Angebotsabgabe ausgewählt. Die Bewerber werden anhand der Auswahlkriterien "Umsatz im Tätigkeitsbereich" (25 %) und "Anzahl wertbarer Referenzen" (75 %) ausgewählt. Die Punkte für das Auswahlkriterium "Umsatz im Tätigkeitsbereich (Planung von PVAnlagen)" werden wie folgt vergeben: Der Bewerber mit dem höchsten Umsatz im Tätigkeitsbereich erhält 5 Punkte. Die anderen Bewerber erhalten nach Maßgabe der folgenden Formel entsprechend weniger Punkte: Punktzahl (zu bewertender Bewerber) = maximale Punktzahl * (zu bewertender Umsatz/höchster Umsatz). Die Punktzahl des Bewerbers wird mit 25 % gewichtet. Die resultierenden Punktwerte werden auf eine Nachkommastelle kaufmännisch gerundet. Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen. Gewichtung (Prozentanteil, genau): 25 Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung: Beschreibung: Berufshaftpflichtversicherung: Zum Beleg über das Bestehen oder den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung ist eine Eigenerklärung darüber vorzulegen, dass eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer jährlich zweifach maximierten Deckungssumme von mindestens - 5.000.000 Euro für Personenschäden - 5.000.000 Euro für Sachschäden - 5.000.000 Euro für sonstige Schäden bereits abgeschlossen wurde oder im Falle einer Auftragserteilung abgeschlossen wird. Im Falle von Bewerber-/Bietergemeinschaften muss die Eigenerklärung von jedem Mitglied der Bewerber- /Bietergemeinschaften /Bietergemeinschaften abgegeben werden, wenn der Versicherungsschutz die Beteiligung an einer Arbeitsgemeinschaft und die Versicherung aller weiteren Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft erfasst. Das Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden. Das Bestehen des Versicherungsschutzes ist innerhalb von 2 Wochen nach Auftragserteilung durch Vorlage einer aktuellen Versicherungsbestätigung des Versicherungsgebers über den Umfang und die Höhe der Deckung gegenüber der AG nachzuweisen.

Kriterium: Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
Beschreibung: Angaben zum qualifizierten technischen Fachpersonal: Angaben zu qualifiziertem technischen Fachpersonal, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, unabhängig davon, ob dieses dem Bewerber/Bieter angehört oder nicht. Anzugeben sind: - die Gesamtzahl des zur Verfügung stehenden technischen Fachpersonals, ausgedrückt in Vollzeitäquivalenten (VZÄ). Dabei sind sowohl festangestellte Beschäftigte als auch regelmäßig eingesetzte freie Mitarbeitende, sofern diese in den Geschäftsbetrieb eingegliedert sind, zu berücksichtigen, wobei Vollzeitkräfte voll, Teilzeitkräfte anteilig gezählt werden. Auszubildende oder Praktikanten werden nicht mitgezählt; - Vor- und Nachname der Fachkraft, - Unternehmen, in dem die Fachkraft tätig ist, - die jeweilige Qualifikation bzw. den Berufsabschluss, - die jeweilige Berufserfahrung im Tätigkeitsbereich der ausgeschriebenen Leistung (Planung von PV- Anlagen) in Jahren. Das Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden. Mindestanforderung: Die Anzahl an Vollzeitstellen (berechnet anhand der jeweiligen Vollzeitäquivalente, VZÄ) an qualifiziertem technischen Fachpersonal muss für eine Bewerbung auf das jeweilige Los mindestens die für dieses Los nachfolgend festgelegte Mindestanzahl erreichen: Los 1: 10 VZÄ Los 2: 14 VZÄ Los 3: 9 VZÄ Los 4: 7 VZÄ Los 5: 14 VZÄ Los 6: 9 VZÄ Los 7: 6 VZÄ Zum qualifizierten technischen Fachpersonal im Sinne der vorstehenden Anforderungen zählen (I.) Elektroplaner/innen bzw. Fachplaner/innen Elektrotechnik (VDE konform), (II.) Tragwerksplaner/innen, (III.) Fachplaner/innen mit Schwerpunkt Technische Ausrüstung nach ALG 4 (Starkstromanlagen), (IV.) Fachplaner/innen mit Schwerpunkt Gebäudetechnik, (V.) Netzanschlussplaner/innen mit Erfahrung im Netzanschluss von Erzeugungsanlagen mit Erfahrung im Bereich der Planung von PV-Anlagen. Für die Erfüllung der Mindestanforderungen muss jede der zuvor genannten Qualifikationen mindestens einmal vorhanden sein. Mehrere Qualifikationen können in einer Person vereint sein. Auf Verlangen sind geeignete Nachweise (z. B. Kopien von Zeugnissen, Lebensläufe etc.) vorzulegen. Bei einer Bewerbung auf mehrere Lose gelten erhöhte Mindestanforderungen an die nachzuweisenden Personalkapazitäten: Bei einer Bewerbung eines Unternehmens/einer Bietergemeinschaft auf zwei Lose muss das jeweilige Unternehmen die VZÄ-Mindestvorgabe des angegebenen Loses mit der höchsten VZÄ-Vorgabe und zusätzlich 50 % der VZÄ-Mindestvorgabe des Loses mit der zweithöchsten VZÄ- Mindestvorgabe erfüllen. Bewirbt sich das Unternehmen auf drei oder mehr Lose muss es außerdem 25 % der VZÄ-Mindestvorgabe des Loses mit der dritthöchsten Mindestumsatzvorgabe erfüllen. Es wird stets auf ganze Zahlen aufgerundet. Beispiel: Bei einer Bewerbung auf Lose 1-3 müsste der Bewerber damit 22 VZÄ nachweisen ((14 VZÄ * 1,00) + (10 VZÄ * 0,50) + (9 VZÄ * 0,25) = 21,25 VZÄ aufgerundet: 22 VZÄ).

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung: Referenzen: Anzugeben sind unternehmensbezogene Referenzen über die Erbringung vergleichbarer Leistungen im Bereich Eignungsprüfung, Planung und Bauüberwachung von PV-Anlagen aus den letzten fünf (5) Jahren. Die Referenzen können von dem Bewerber, einem Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder einem eignungsverleihenden Unterauftragnehmer beigebracht werden. I. Detailanalyse: Eignungsprüfung von Wohn- und Nichtwohngebäuden (mindestens 1.000 qm Dachfläche oder 140 kWp Gesamtnennleistung) für die Planung und Errichtung von Photovoltaik-Anlagen. Eine Leistung ist mit der ausgeschriebenen Detailanalyse (Arbeitspaket 1) vergleichbar, wenn sie die Bewertung der Statik (Ermittlung der Lastreserven für die Installation einer PV-Anlage), der Dachhaut sowie der bestehenden elektrischen Infrastruktur von Bestandsgebäuden für die Errichtung von PV-Anlagen, Prüfung und Bewertung von Belegungsvarianten unter Berücksichtigung der gebäude- /dachspezifischen Rahmenbedingungen und Berechnung/Auslegung von Anlagengrößen mittels Simulationsprogrammen umfasst. II. Liegenschaftsbezogene Fachplanung: Fachplanung Technische Ausrüstung nach §§ 53 ff. HOAI (Anlagengruppe 4 - Starkstromanlagen). Eine Leistung ist mit der ausgeschriebenen liegenschaftsbezogenen Fachplanung (Arbeitspaket 2) vergleichbar, wenn sie die vollständige Planung von PV-Anlagen auf Dächern von Wohn- oder Nichtwohngebäuden (mindestens 1.000 qm Dachfläche oder 140 kWp Gesamtnennleistung), von dem PV-Modul bis über die Einbindung in die elektrische Infrastruktur des Gebäudes hin zum Netzanschluss, samt der Erstellung und Anfertigung aller erforderlichen Planungsunterlagen sowie unter Berücksichtigung der gebäude-/dachspezifischen Gegebenheiten umfasst. III. Bauüberwachung: Bauüberwachung hinsichtlich der Errichtung von Photovoltaik-Anlagen auf Wohn- oder Nichtwohngebäuden (mindestens 1.000 qm Dachfläche oder 140 kWp Gesamtnennleistung). Eine Leistung ist mit der ausgeschriebenen Bauüberwachung (Arbeitspaket 3) vergleichbar, wenn sie in Anlehnung oder Umsetzung der Leistungsphase 8 der HOAI sämtliche organisatorische, technische und dokumentarische Aufgaben umfasste, um eine ordnungs- und vertragsgemäße sowie mangelfreie Errichtung von PV-Anlagen auf Dächern von Wohn- bzw. Nichtwohngebäuden sicherzustellen. Mindestanforderung: Für die Arbeitspakete I. und II. sind jeweils mindestens fünf (5), für das Arbeitspaket III. drei (3) Referenzen über vergleichbare Leistungen einzureichen. Ein einzelnes Referenzprojekt kann, sofern es Leistungen aus mehreren Arbeitspaketen umfasst, für mehrere Arbeitspakete angerechnet werden. Berücksichtigt werden nur Referenzen, die folgende Angaben enthalten: Bezeichnung der Referenz, Name und Anschrift des Auftraggebers der Referenz (Ansprechperson, E-Mail-Adresse und Telefonnummer), Rolle des Bewerbers/Bieters bei der Auftragsausführung (d.h. Hauptauftragnehmer, Mitglied einer Arbeitsgemeinschaft, Eignungsverleiher, Unterauftragnehmer), Zuordnung der Leistungen in die abgefragten Leistungsbereiche (I. - III.), Leistungszeitraum (Beginn und Ende) (von MM /JJJJ bis MM/JJJJ)]. Die Leistung jeder Referenz muss innerhalb der letzten fünf (5) Jahre beendet worden sein, d.h. das Leistungsende jeder Referenz darf nicht mehr als fünf (5) Jahre zurückliegen. Maßgeblich ist der Monat der Absendung der Auftragsbekanntmachung (01 /2026). Das Formblatt Anlage I - Formblatt 3 ist zu verwenden. Auswahlkriterium: Die 3 bis 5 Bewerber, die die meisten Punkte im Rahmen der gesamten Eignungsprüfung auf sich vereinigen können, werden für die Aufforderung zur Angebotsabgabe ausgewählt. Die Bewerber werden anhand der Auswahlkriterien "Umsatz im Tätigkeitsbereich" (25 %) und "Anzahl wertbarer Referenzen" (75 %) ausgewählt. Die Punkte für das Auswahlkriterium "Anzahl wertbarer Referenzen" werden wie folgt vergeben: Der Bewerber mit der höchsten Anzahl Referenzen, die die oben genannten Mindestanforderungen erfüllen, erhält 5 Punkte. Hierbei werden sämtliche vorgelegten Referenzen für alle drei Arbeitspakete berücksichtigt. Die anderen Bewerber erhalten nach Maßgabe der folgenden Formel entsprechend weniger Punkte: Punktzahl (zu bewertender Bewerber) = maximale Punktzahl * (Anzahl Referenzen zu bewertender Bewerber/höchste Referenzanzahl). Die Punktzahl des Bewerbers wird mit 75 % gewichtet. Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen Gewichtung (Prozentanteil, genau): 75 Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Angebotspreis
Beschreibung: Angebotspreis Gewichtung: 50 % mögliche ungewichtete Punkte: 5 Bewertung mittels Dreisatz 5 Punkte erhält das Angebot mit dem jeweils niedrigsten angebotenen Gesamthonorar (Hn). Das Gesamthonorar setzt sich zusammen aus dem Angebotspreis (Gesamtsumme netto laut Preisblatt) für alle Leistungen: - Titel 1: Detailanalyse von Gebäuden auf Liegenschaftsebene, - Titel 2: Liegenschaftsbezogene Planung, - Titel 3: Bauüberwachung und - Titel 4: Einzelfallpauschalvergütung. Das Gesamthonorar wird durch Multiplikation sämtlicher im Preisblatt angegebener Einzelpreise mit der jeweils angegebenen Schätzmenge sowie Summierung der jeweiligen Produkte errechnet (= Gesamtsumme netto laut Preisblatt). 5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Gesamthonorar. Die anderen Angebote erhalten nach Maßgabe der folgenden Formel entsprechend weniger Punkte: Punktzahl (zu bewertendes Gesamthonorar) = maximale Punktzahl * (niedrigstes Gesamthonorar/zu bewertendes Gesamthonorar). Die resultierenden Punktwerte werden auf eine Nachkommastelle kaufmännisch gerundet. Das Preisblatt (Anlage VII – Formblatt 2) wird verbindlicher Bestandteil des Vertrages.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 50,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Personaleinsatzkonzept
Beschreibung: Personaleinsatzkonzept Gewichtung 10 % Mögliche ungewichtete Punkte 5 Relativ-vergleichende Bewertung Die Auftraggeberin erwartet Angaben zur Organisation des Projektteams. Hierzu ist insbesondere die Zusammensetzung des Projektteams, insbesondere Benennung der Projektleitung und stellvertretenden Projektleitung, einschließlich der Entscheidungs- und Vertretungsbefugnisse sowie Aufgabenverteilung darzustellen. Weiter sind die geplanten Verfügbarkeiten und Kapazitäten der maßgeblichen Projektverantwortlichen anzugeben. Die Auslastung dieser Personen durch andere Projekte ist transparent aufzuzeigen. Darüber hinaus ist zu erläutern, wie eine ausreichende Personalredundanz gewährleistet wird, insbesondere zur Sicherstellung der kontinuierlichen Projektbearbeitung bei Personalwechseln, Krankheit und Urlaub. Hierzu sind auch Reservekapazitäten zu beschreiben. Sofern eine Bietergemeinschaft gebildet wird oder Unterauftragnehmer /Eignungsverleiher eingebunden sind, ist die Aufgabenverteilung darzulegen und aufzuzeigen, welche organisatorischen und kommunikativen Maßnahmen eine reibungslose Zusammenarbeit sicherstellen. Ziel der Auftraggeberin ist es, dass eine kontinuierliche, termingerechte und qualitätsgesicherte Leistungserbringung im Rahmen einer klaren Verantwortungsstruktur auch bei personellen Veränderungen sichergestellt ist.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 10,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Projektorganisationskonzept
Beschreibung: Projektorganisationskonzept Gewichtung 15 % Mögliche ungewichtete Punkte 5 Relativ vergleichende Bewertung Die Auftraggeberin erwartet detaillierte Angaben zur Organisation des Projekts, einschließlich der vorgesehenen Arbeitsabläufe sowie der eingesetzten Instrumente und Maßnahmen zur Projektsteuerung und Qualitätssicherung. Insoweit werden auch bestehende Zertifizierungen positiv bewertet. Zudem sind die für die Leistungserbringung vorgesehenen IT-Systeme darzustellen, einschließlich ihrer konkreten Anwendung im Projektverlauf. Ziel der Auftraggeberin ist die kontinuierliche Sicherstellung der Leistungsqualität für die gesamte Leistungserbringung.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 15,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Risikomanagementkonzept
Beschreibung: Risikomanagementkonzept Gewichtung 10 % Mögliche ungewichtete Punkte 5 Relativ-vergleichende Bewertung Die Auftraggeberin erwartet Angaben dazu, wie projektspezifische Risiken erkannt und gesteuert werden. Darzustellen ist die angewandte Methodik des Risikomanagements einschließlich der Vorgehensweise zur Risikoidentifikation, -analyse und -bewertung über alle Projektphasen hinweg. Ferner ist zu erläutern, wie mit dem Fehlen oder der Unsicherheit relevanter Informationen umgegangen wird und welche Maßnahmen zur Minimierung von Projektrisiken vorgesehen sind. Erwartet werden beispielhafte Darstellungen typischer, projektspezifischer Risiken (z. B. zeitlicher, technischer oder organisatorischer Art) sowie geeigneter Gegenmaßnahmen. Darzustellen ist zudem, wie die Bearbeitung und Verfolgung von Risiken im Projektverlauf organisiert wird, einschließlich der vorgesehenen Eskalationswege bei auftretenden Problemstellungen. Ziel der Auftraggeberin ist es, projektspezifische Risiken frühzeitig zu erkennen und daraus resultierende negative Auswirkungen auf Termine, Qualität oder Zusammenarbeit zu vermeiden.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 10,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Kommunikationskonzept
Beschreibung: Kommunikationskonzept Gewichtung 5 % Mögliche ungewichtete Punkte 5 Relativ-vergleichende Bewertung. Die Auftraggeberin erwartet Angaben dazu, wie die Kommunikation des Bieters mit der Auftraggeberin, der Bundeswehr sowie weiterer relevanter Stakeholder strukturiert und organisiert wird. Darzustellen sind insbesondere die vorgesehenen Kommunikationswege, Abstimmungsprozesse und Entscheidungsstrukturen. Erwartet werden Angaben zu Kommunikationsformaten (z. B. Berichte, Besprechungen), deren Frequenz sowie den Instrumenten, die für eine transparente und effiziente Informationsweitergabe genutzt werden sollen. Ferner werden Angaben dazu erwartet, wie der Bieter sicherstellt, dass alle relevanten Stakeholder während des gesamten Projektverlaufs angemessen eingebunden, informiert und in ihrer jeweiligen Rolle berücksichtigt werden. Ziel der Auftraggeberin ist eine effektive Einbindung sowie möglichst reibungslose Zusammenarbeit aller relevanter Stakeholder.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 5,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Persönliche Erfahrung der Projektleitung und Stellvertretung
Beschreibung: Persönliche Erfahrung der Projektleitung und Stellvertretung Gewichtung 5 % Mögliche ungewichtete Punkte 5 Absolute Bewertung. Die persönliche Erfahrung der Projektleitung sowie der stellvertretenden Projektleitung wird jeweils nach folgendem Schema bewertet (max. 2,5 Punkte je Person): Berufserfahrung im Bereich Planung und Errichtung von PV-Anlagen auf Gebäuden: - Mindestens 10 Jahre = 0,5 Punkte - Mindestens 5 Jahre = 0,25 Punkte - Weniger als 5 Jahre = 0 Punkte Persönliche Referenzen als Projektleitung oder Stellvertretung im Bereich Planung von PV-Anlagen auf Gebäuden (Mindestdachfläche 1.000 qm oder 140 kWp Gesamtnennleistung): - Mindestens 10 Referenzen = 1 Punkt - Mindestens 5 Referenzen = 0,5 Punkte - Weniger als 5 Referenzen = 0 Punkte Persönliche Referenzen als Projektleitung im Bereich Bauüberwachung für PV-Anlagen auf Gebäuden (Mindestdachfläche 1.000 qm oder 140 kWp Gesamtnennleistung): - Mindestens 10 Referenzen = 1 Punkt - Mindestens 5 Referenzen = 0,5 Punkte - Weniger als 5 Referenzen = 0 Punkte Die Auftraggeberin erwartet unter Verwendung der Anlage VII – Formblatt 5 Angaben der Bieter zur Berufserfahrung und den persönlichen Referenzen der Projektleitung sowie der stellvertretenden Projektleitung.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 5,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Meilensteinplanung
Beschreibung: Meilensteinplanung Gewichtung 5 % Mögliche ungewichtete Punkte 5 Relativ-vergleichende Bewertung. Die Auftraggeberin erwartet konzeptionelle Angaben der Bieter dazu, wie der Pfad der Planung der PV-Anlagen und die Überwachung ihrer Errichtung unter Berücksichtigung der Vorgaben der Auftraggeberin bis zum Ende des Kalenderjahres 2030 erreicht wird. Es sind insbesondere diejenigen Termine, die für den Projekterfolg von besonderer Bedeutung sind (Meilensteine) anzugeben und dabei Abläufe und Abhängigkeiten aufzuzeigen. Darüber hinaus sind die notwendigen Arbeitsschritte zu plausibilisieren und die vollständige Projektrealisierung unterteilt in Maßnahmenabschnitte sowie monatsscharf darzustellen. Das Konzept muss mindestens die Fertigstellung der liegenschaftsspezifischen Fachplanung als verbindlichen Vertragstermin aufweisen. Ziel der Auftraggeberin ist es, dass ein möglichst plausibles und realistisches Konzept vorgelegt wird, das eine zeitnahe Errichtung der PVAnlagen und eine Inbetriebnahme bis spätestens Ende des Kalenderjahres 2030 vorsieht.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 5,00
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 05/02/2026
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=829715
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen:
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung: 14/04/2026
Bedingungen für die Einreichung:
Obligatorische Angabe der Vergabe von Unteraufträgen: Anteil des Auftrags, den der Bieter im Wege von Unteraufträgen zu vergeben gedenkt
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 16/02/2026 09:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Nachforderung, Vervollständigung oder Korrektur von Unterlagen, Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen und Nachweisen richten sich nach dem § 22 Abs. 6 VSVgV. Hierbei setzt die Auftraggeberin eine angemessene Frist und übt ihr Ermessen unter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes aus. Einen Anspruch auf Nachforderung haben die Bieter nicht.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: a. Der für die Detailanalyse erforderliche Zutritt ist mindestens sechs Wochen vor geplanten Besichtigungen bei der jeweils zuständigen Kasernenkommandantur unter Angabe der zu untersuchenden Gebäude zu beantragen. Dies erfordert die Angabe der amtlichen Kennzeichen der mitgeführten Fahrzeuge als auch Daten des teilnehmenden Personals der Auftragnehmer. Sofern für die Analyse die Erstellung von Bild- oder Filmmaterial erforderlich ist, ist dabei zusätzlich eine Genehmigung bei der Kasernenkommandantur zu beantragen. b. Es dürfen bei der Planung und Durchführung der Leistungen keine Beschäftigten eingesetzt werden, die aus Staaten, in denen nach Feststellung des Bundesministeriums des Innern (BMI) besondere Sicherheitsrisiken festzustellen sind (Staaten gem. § 13 Abs. 1 Nr. 17 SÜG), stammen.
Es ist eine Geheimhaltungsvereinbarung erforderlich: ja
Zusätzliche Angaben zur Geheimhaltungsvereinbarung: Der AN verpflichtet sich und seine Beschäftigten zur Geheimhaltung im Umgang mit Unterlagen der Einstufung VS-NfD (Anlage VII Formblatt 7 der Vergabeunterlagen).
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Finanzielle Vereinbarung: Die elektronische Rechnungsstellung ist verpflichtend.
Vergabe von Unteraufträgen:
Es gilt keine Verpflichtung zur Vergabe von Unteraufträgen.
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes
Informationen über die Überprüfungsfristen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Es gelten die Regelungen der §§ 155 ff. GWB. Insbesondere ist § 160 Abs. 3 GWB zu beachten: Verstöße gegen das Vergaberecht, die aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen hervorgehen, müssen bis zum Ablauf der Angebotsfrist gerügt werden. Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens muss innerhalb einer Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingereicht werden (vgl. § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB).
5.1.
Los: LOT-0004
Titel: Los 4: BwKompZ Düsseldorf (Region Nordrhein-Westfalen)
Beschreibung: Das Gebietslos umfasst 74 Gebäude auf 12 Liegenschaften mit einer durchschnittlichen Dachfläche von 1.176 m².
Interne Kennung: VOEK 629-25, Los 4
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen, 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen, 71318000 Beratungsdienste von Ingenieurbüros, 71631400 Technische Überwachung an Ingenieurbauten
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Es ist grundsätzlich keine Vertragsverlängerungsoption vorgesehen, da der Leistungsabschluss das Vertragsende darstellt. Die Auftraggeberin behält sich jedoch vor, i.R.d. Vergabeverfahrens - insbesondere während der Verhandlungsphase - andere Regelungen hierzu zu treffen.
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Der angegebene Erfüllungsort bezieht sich auf den Sitz der AG, da diese Leistungsempfängerin ist. Die Leistungen sind gleichwohl teilweise an den jeweiligen durch die AG betreuten Gebäuden und Liegenschaften zu erbringen: - Los 4: BwKompZ Düsseldorf (Region Nordrhein-Westfalen)
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/12/2026
Enddatum der Laufzeit: 31/12/2030
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 0
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme#,#Besonders auch geeignet für:other-sme#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Genehmigung oder Mitgliedschaft in einer bestimmten Organisation erforderlich für Dienstleistungsverträge
Beschreibung: Bauvorlageberechtigung: Zum Beleg der Erlaubnis, bei der jeweiligen Bauaufsichtsbehörde einen Bauantrag für die Errichtung oder die Änderung von Bauwerken zu unterschreiben (Bauvorlageberechtigung) haben Bewerber/Bieter, Mitglieder einer Bewerber-/Bietergemeinschaft, Eignungsverleiher (soweit deren Kapazitäten in Bezug auf die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit oder die einschlägige berufliche Erfahrung in Anspruch genommen werden) eine Eigenerklärung vorzulegen, dass mindestens eine der für die Leistungserbringung vorgesehenen Personen bauvorlageberechtigt ist und dass diese Person während der gesamten Laufzeit des Projekts für das Vorhaben eingesetzt wird bzw. dass im Falle des Ausscheidens der bauvorlageberechtigten Person unverzüglich eine gleichwertig bauvorlageberechtigte Person benannt und eingesetzt wird. Das Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden. Die AG behält sich vor, Nachweise über die Bauvorlageberechtigung (z. B. durch Kopie der Kammerurkunde oder Registrierungsnachweis bei der Architekten- /Ingenieurkammer) zu verlangen.

Kriterium: Durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung: Gesamtumsatz und Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Planung von PV-Anlagen) Anzugeben sind der Gesamtumsatz sowie der Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Planung von PV-Anlagen) in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren. Besteht das Unternehmen noch nicht drei Jahre sind entsprechende Angaben für die Jahre des Bestehens anzugeben. Der Umsatz von Bewerber-/Bietergemeinschaften wird kumuliert betrachtet. Das Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden. Mindestanforderung an den Gesamtumsatz: Der jährliche Gesamtumsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (bzw. seit Gründung des Unternehmens, falls der Zeitraum kürzer ist) muss für eine Bewerbung auf das jeweilige Los mindestens den für dieses Los nachfolgend festgelegten durchschnittlichen Mindestjahresumsatz erreichen: Los 1: 4.700.000 Euro netto, Los 2: 6.600.000 Euro netto, Los 3: 3.900.000 Euro netto, Los 4: 3.300.000 Euro netto, Los 5: 6.600.000 Euro netto, Los 6: 4.300.000 Euro netto, Los 7: 2.600.000 Euro netto. Bei einer Bewerbung auf mehrere Lose gelten erhöhte Mindestanforderungen an den nachzuweisenden durchschnittlichen Mindestjahresumsatz: Bei einer Bewerbung eines Unternehmens/einer Bietergemeinschaft auf zwei Lose muss das jeweilige Unternehmen die Mindestumsatzvorgabe des angegebenen Loses mit der höchsten Mindestumsatzvorgabe und zusätzlich 50 % der Mindestumsatzvorgabe des Loses mit der zweithöchsten Mindestumsatzvorgabe erfüllen. Bewirbt sich das Unternehmen auf drei oder mehr Lose muss es außerdem 25 % der Umsatzvorgabe des Loses mit der dritthöchsten Mindestumsatzvorgabe erfüllen. Beispiel: Bei einer Bewerbung auf Lose 1-3 müsste der Bewerber damit einen Umsatz in Höhe von 9.925.000 Euro nachweisen ((6.600.000 Euro * 1,00) + (4.700.000 Euro * 0,50) + (3.900.000 Euro * 0,25)). Der Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags: (Planung von PV- Anlagen) wird allein zur Begrenzung des Teilnehmerkreises herangezogen. Eine Mindestanforderung besteht insoweit nicht. Auswahlkriterium: Die 3 bis 5 Bewerber, die die meisten Punkte im Rahmen der gesamten Eignungsprüfung auf sich vereinigen können, werden für die Aufforderung zur Angebotsabgabe ausgewählt. Die Bewerber werden anhand der Auswahlkriterien "Umsatz im Tätigkeitsbereich" (25 %) und "Anzahl wertbarer Referenzen" (75 %) ausgewählt. Die Punkte für das Auswahlkriterium "Umsatz im Tätigkeitsbereich (Planung von PVAnlagen)" werden wie folgt vergeben: Der Bewerber mit dem höchsten Umsatz im Tätigkeitsbereich erhält 5 Punkte. Die anderen Bewerber erhalten nach Maßgabe der folgenden Formel entsprechend weniger Punkte: Punktzahl (zu bewertender Bewerber) = maximale Punktzahl * (zu bewertender Umsatz/höchster Umsatz). Die Punktzahl des Bewerbers wird mit 25 % gewichtet. Die resultierenden Punktwerte werden auf eine Nachkommastelle kaufmännisch gerundet. Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen. Gewichtung (Prozentanteil, genau): 25 Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung: Beschreibung: Berufshaftpflichtversicherung: Zum Beleg über das Bestehen oder den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung ist eine Eigenerklärung darüber vorzulegen, dass eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer jährlich zweifach maximierten Deckungssumme von mindestens - 5.000.000 Euro für Personenschäden - 5.000.000 Euro für Sachschäden - 5.000.000 Euro für sonstige Schäden bereits abgeschlossen wurde oder im Falle einer Auftragserteilung abgeschlossen wird. Im Falle von Bewerber-/Bietergemeinschaften muss die Eigenerklärung von jedem Mitglied der Bewerber- /Bietergemeinschaften /Bietergemeinschaften abgegeben werden, wenn der Versicherungsschutz die Beteiligung an einer Arbeitsgemeinschaft und die Versicherung aller weiteren Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft erfasst. Das Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden. Das Bestehen des Versicherungsschutzes ist innerhalb von 2 Wochen nach Auftragserteilung durch Vorlage einer aktuellen Versicherungsbestätigung des Versicherungsgebers über den Umfang und die Höhe der Deckung gegenüber der AG nachzuweisen.

Kriterium: Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
Beschreibung: Angaben zum qualifizierten technischen Fachpersonal: Angaben zu qualifiziertem technischen Fachpersonal, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, unabhängig davon, ob dieses dem Bewerber/Bieter angehört oder nicht. Anzugeben sind: - die Gesamtzahl des zur Verfügung stehenden technischen Fachpersonals, ausgedrückt in Vollzeitäquivalenten (VZÄ). Dabei sind sowohl festangestellte Beschäftigte als auch regelmäßig eingesetzte freie Mitarbeitende, sofern diese in den Geschäftsbetrieb eingegliedert sind, zu berücksichtigen, wobei Vollzeitkräfte voll, Teilzeitkräfte anteilig gezählt werden. Auszubildende oder Praktikanten werden nicht mitgezählt; - Vor- und Nachname der Fachkraft, - Unternehmen, in dem die Fachkraft tätig ist, - die jeweilige Qualifikation bzw. den Berufsabschluss, - die jeweilige Berufserfahrung im Tätigkeitsbereich der ausgeschriebenen Leistung (Planung von PV- Anlagen) in Jahren. Das Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden. Mindestanforderung: Die Anzahl an Vollzeitstellen (berechnet anhand der jeweiligen Vollzeitäquivalente, VZÄ) an qualifiziertem technischen Fachpersonal muss für eine Bewerbung auf das jeweilige Los mindestens die für dieses Los nachfolgend festgelegte Mindestanzahl erreichen: Los 1: 10 VZÄ Los 2: 14 VZÄ Los 3: 9 VZÄ Los 4: 7 VZÄ Los 5: 14 VZÄ Los 6: 9 VZÄ Los 7: 6 VZÄ Zum qualifizierten technischen Fachpersonal im Sinne der vorstehenden Anforderungen zählen (I.) Elektroplaner/innen bzw. Fachplaner/innen Elektrotechnik (VDE konform), (II.) Tragwerksplaner/innen, (III.) Fachplaner/innen mit Schwerpunkt Technische Ausrüstung nach ALG 4 (Starkstromanlagen), (IV.) Fachplaner/innen mit Schwerpunkt Gebäudetechnik, (V.) Netzanschlussplaner/innen mit Erfahrung im Netzanschluss von Erzeugungsanlagen mit Erfahrung im Bereich der Planung von PV-Anlagen. Für die Erfüllung der Mindestanforderungen muss jede der zuvor genannten Qualifikationen mindestens einmal vorhanden sein. Mehrere Qualifikationen können in einer Person vereint sein. Auf Verlangen sind geeignete Nachweise (z. B. Kopien von Zeugnissen, Lebensläufe etc.) vorzulegen. Bei einer Bewerbung auf mehrere Lose gelten erhöhte Mindestanforderungen an die nachzuweisenden Personalkapazitäten: Bei einer Bewerbung eines Unternehmens/einer Bietergemeinschaft auf zwei Lose muss das jeweilige Unternehmen die VZÄ-Mindestvorgabe des angegebenen Loses mit der höchsten VZÄ-Vorgabe und zusätzlich 50 % der VZÄ-Mindestvorgabe des Loses mit der zweithöchsten VZÄ- Mindestvorgabe erfüllen. Bewirbt sich das Unternehmen auf drei oder mehr Lose muss es außerdem 25 % der VZÄ-Mindestvorgabe des Loses mit der dritthöchsten Mindestumsatzvorgabe erfüllen. Es wird stets auf ganze Zahlen aufgerundet. Beispiel: Bei einer Bewerbung auf Lose 1-3 müsste der Bewerber damit 22 VZÄ nachweisen ((14 VZÄ * 1,00) + (10 VZÄ * 0,50) + (9 VZÄ * 0,25) = 21,25 VZÄ aufgerundet: 22 VZÄ).

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung: Referenzen: Anzugeben sind unternehmensbezogene Referenzen über die Erbringung vergleichbarer Leistungen im Bereich Eignungsprüfung, Planung und Bauüberwachung von PV-Anlagen aus den letzten fünf (5) Jahren. Die Referenzen können von dem Bewerber, einem Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder einem eignungsverleihenden Unterauftragnehmer beigebracht werden. I. Detailanalyse: Eignungsprüfung von Wohn- und Nichtwohngebäuden (mindestens 1.000 qm Dachfläche oder 140 kWp Gesamtnennleistung) für die Planung und Errichtung von Photovoltaik-Anlagen. Eine Leistung ist mit der ausgeschriebenen Detailanalyse (Arbeitspaket 1) vergleichbar, wenn sie die Bewertung der Statik (Ermittlung der Lastreserven für die Installation einer PV-Anlage), der Dachhaut sowie der bestehenden elektrischen Infrastruktur von Bestandsgebäuden für die Errichtung von PV-Anlagen, Prüfung und Bewertung von Belegungsvarianten unter Berücksichtigung der gebäude- /dachspezifischen Rahmenbedingungen und Berechnung/Auslegung von Anlagengrößen mittels Simulationsprogrammen umfasst. II. Liegenschaftsbezogene Fachplanung: Fachplanung Technische Ausrüstung nach §§ 53 ff. HOAI (Anlagengruppe 4 - Starkstromanlagen). Eine Leistung ist mit der ausgeschriebenen liegenschaftsbezogenen Fachplanung (Arbeitspaket 2) vergleichbar, wenn sie die vollständige Planung von PV-Anlagen auf Dächern von Wohn- oder Nichtwohngebäuden (mindestens 1.000 qm Dachfläche oder 140 kWp Gesamtnennleistung), von dem PV-Modul bis über die Einbindung in die elektrische Infrastruktur des Gebäudes hin zum Netzanschluss, samt der Erstellung und Anfertigung aller erforderlichen Planungsunterlagen sowie unter Berücksichtigung der gebäude-/dachspezifischen Gegebenheiten umfasst. III. Bauüberwachung: Bauüberwachung hinsichtlich der Errichtung von Photovoltaik-Anlagen auf Wohn- oder Nichtwohngebäuden (mindestens 1.000 qm Dachfläche oder 140 kWp Gesamtnennleistung). Eine Leistung ist mit der ausgeschriebenen Bauüberwachung (Arbeitspaket 3) vergleichbar, wenn sie in Anlehnung oder Umsetzung der Leistungsphase 8 der HOAI sämtliche organisatorische, technische und dokumentarische Aufgaben umfasste, um eine ordnungs- und vertragsgemäße sowie mangelfreie Errichtung von PV-Anlagen auf Dächern von Wohn- bzw. Nichtwohngebäuden sicherzustellen. Mindestanforderung: Für die Arbeitspakete I. und II. sind jeweils mindestens fünf (5), für das Arbeitspaket III. drei (3) Referenzen über vergleichbare Leistungen einzureichen. Ein einzelnes Referenzprojekt kann, sofern es Leistungen aus mehreren Arbeitspaketen umfasst, für mehrere Arbeitspakete angerechnet werden. Berücksichtigt werden nur Referenzen, die folgende Angaben enthalten: Bezeichnung der Referenz, Name und Anschrift des Auftraggebers der Referenz (Ansprechperson, E-Mail-Adresse und Telefonnummer), Rolle des Bewerbers/Bieters bei der Auftragsausführung (d.h. Hauptauftragnehmer, Mitglied einer Arbeitsgemeinschaft, Eignungsverleiher, Unterauftragnehmer), Zuordnung der Leistungen in die abgefragten Leistungsbereiche (I. - III.), Leistungszeitraum (Beginn und Ende) (von MM /JJJJ bis MM/JJJJ)]. Die Leistung jeder Referenz muss innerhalb der letzten fünf (5) Jahre beendet worden sein, d.h. das Leistungsende jeder Referenz darf nicht mehr als fünf (5) Jahre zurückliegen. Maßgeblich ist der Monat der Absendung der Auftragsbekanntmachung (01 /2026). Das Formblatt Anlage I - Formblatt 3 ist zu verwenden. Auswahlkriterium: Die 3 bis 5 Bewerber, die die meisten Punkte im Rahmen der gesamten Eignungsprüfung auf sich vereinigen können, werden für die Aufforderung zur Angebotsabgabe ausgewählt. Die Bewerber werden anhand der Auswahlkriterien "Umsatz im Tätigkeitsbereich" (25 %) und "Anzahl wertbarer Referenzen" (75 %) ausgewählt. Die Punkte für das Auswahlkriterium "Anzahl wertbarer Referenzen" werden wie folgt vergeben: Der Bewerber mit der höchsten Anzahl Referenzen, die die oben genannten Mindestanforderungen erfüllen, erhält 5 Punkte. Hierbei werden sämtliche vorgelegten Referenzen für alle drei Arbeitspakete berücksichtigt. Die anderen Bewerber erhalten nach Maßgabe der folgenden Formel entsprechend weniger Punkte: Punktzahl (zu bewertender Bewerber) = maximale Punktzahl * (Anzahl Referenzen zu bewertender Bewerber/höchste Referenzanzahl). Die Punktzahl des Bewerbers wird mit 75 % gewichtet. Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen Gewichtung (Prozentanteil, genau): 75 Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Angebotspreis
Beschreibung: Angebotspreis Gewichtung: 50 % mögliche ungewichtete Punkte: 5 Bewertung mittels Dreisatz 5 Punkte erhält das Angebot mit dem jeweils niedrigsten angebotenen Gesamthonorar (Hn). Das Gesamthonorar setzt sich zusammen aus dem Angebotspreis (Gesamtsumme netto laut Preisblatt) für alle Leistungen: - Titel 1: Detailanalyse von Gebäuden auf Liegenschaftsebene, - Titel 2: Liegenschaftsbezogene Planung, - Titel 3: Bauüberwachung und - Titel 4: Einzelfallpauschalvergütung. Das Gesamthonorar wird durch Multiplikation sämtlicher im Preisblatt angegebener Einzelpreise mit der jeweils angegebenen Schätzmenge sowie Summierung der jeweiligen Produkte errechnet (= Gesamtsumme netto laut Preisblatt). 5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Gesamthonorar. Die anderen Angebote erhalten nach Maßgabe der folgenden Formel entsprechend weniger Punkte: Punktzahl (zu bewertendes Gesamthonorar) = maximale Punktzahl * (niedrigstes Gesamthonorar/zu bewertendes Gesamthonorar). Die resultierenden Punktwerte werden auf eine Nachkommastelle kaufmännisch gerundet. Das Preisblatt (Anlage VII – Formblatt 2) wird verbindlicher Bestandteil des Vertrages.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 50,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Personaleinsatzkonzept
Beschreibung: Personaleinsatzkonzept Gewichtung 10 % Mögliche ungewichtete Punkte 5 Relativ-vergleichende Bewertung Die Auftraggeberin erwartet Angaben zur Organisation des Projektteams. Hierzu ist insbesondere die Zusammensetzung des Projektteams, insbesondere Benennung der Projektleitung und stellvertretenden Projektleitung, einschließlich der Entscheidungs- und Vertretungsbefugnisse sowie Aufgabenverteilung darzustellen. Weiter sind die geplanten Verfügbarkeiten und Kapazitäten der maßgeblichen Projektverantwortlichen anzugeben. Die Auslastung dieser Personen durch andere Projekte ist transparent aufzuzeigen. Darüber hinaus ist zu erläutern, wie eine ausreichende Personalredundanz gewährleistet wird, insbesondere zur Sicherstellung der kontinuierlichen Projektbearbeitung bei Personalwechseln, Krankheit und Urlaub. Hierzu sind auch Reservekapazitäten zu beschreiben. Sofern eine Bietergemeinschaft gebildet wird oder Unterauftragnehmer /Eignungsverleiher eingebunden sind, ist die Aufgabenverteilung darzulegen und aufzuzeigen, welche organisatorischen und kommunikativen Maßnahmen eine reibungslose Zusammenarbeit sicherstellen. Ziel der Auftraggeberin ist es, dass eine kontinuierliche, termingerechte und qualitätsgesicherte Leistungserbringung im Rahmen einer klaren Verantwortungsstruktur auch bei personellen Veränderungen sichergestellt ist.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 10,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Projektorganisationskonzept
Beschreibung: Projektorganisationskonzept Gewichtung 15 % Mögliche ungewichtete Punkte 5 Relativ vergleichende Bewertung Die Auftraggeberin erwartet detaillierte Angaben zur Organisation des Projekts, einschließlich der vorgesehenen Arbeitsabläufe sowie der eingesetzten Instrumente und Maßnahmen zur Projektsteuerung und Qualitätssicherung. Insoweit werden auch bestehende Zertifizierungen positiv bewertet. Zudem sind die für die Leistungserbringung vorgesehenen IT-Systeme darzustellen, einschließlich ihrer konkreten Anwendung im Projektverlauf. Ziel der Auftraggeberin ist die kontinuierliche Sicherstellung der Leistungsqualität für die gesamte Leistungserbringung.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 15,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Risikomanagementkonzept
Beschreibung: Risikomanagementkonzept Gewichtung 10 % Mögliche ungewichtete Punkte 5 Relativ-vergleichende Bewertung Die Auftraggeberin erwartet Angaben dazu, wie projektspezifische Risiken erkannt und gesteuert werden. Darzustellen ist die angewandte Methodik des Risikomanagements einschließlich der Vorgehensweise zur Risikoidentifikation, -analyse und -bewertung über alle Projektphasen hinweg. Ferner ist zu erläutern, wie mit dem Fehlen oder der Unsicherheit relevanter Informationen umgegangen wird und welche Maßnahmen zur Minimierung von Projektrisiken vorgesehen sind. Erwartet werden beispielhafte Darstellungen typischer, projektspezifischer Risiken (z. B. zeitlicher, technischer oder organisatorischer Art) sowie geeigneter Gegenmaßnahmen. Darzustellen ist zudem, wie die Bearbeitung und Verfolgung von Risiken im Projektverlauf organisiert wird, einschließlich der vorgesehenen Eskalationswege bei auftretenden Problemstellungen. Ziel der Auftraggeberin ist es, projektspezifische Risiken frühzeitig zu erkennen und daraus resultierende negative Auswirkungen auf Termine, Qualität oder Zusammenarbeit zu vermeiden.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 10,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Kommunikationskonzept
Beschreibung: Kommunikationskonzept Gewichtung 5 % Mögliche ungewichtete Punkte 5 Relativ-vergleichende Bewertung. Die Auftraggeberin erwartet Angaben dazu, wie die Kommunikation des Bieters mit der Auftraggeberin, der Bundeswehr sowie weiterer relevanter Stakeholder strukturiert und organisiert wird. Darzustellen sind insbesondere die vorgesehenen Kommunikationswege, Abstimmungsprozesse und Entscheidungsstrukturen. Erwartet werden Angaben zu Kommunikationsformaten (z. B. Berichte, Besprechungen), deren Frequenz sowie den Instrumenten, die für eine transparente und effiziente Informationsweitergabe genutzt werden sollen. Ferner werden Angaben dazu erwartet, wie der Bieter sicherstellt, dass alle relevanten Stakeholder während des gesamten Projektverlaufs angemessen eingebunden, informiert und in ihrer jeweiligen Rolle berücksichtigt werden. Ziel der Auftraggeberin ist eine effektive Einbindung sowie möglichst reibungslose Zusammenarbeit aller relevanter Stakeholder.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 5,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Persönliche Erfahrung der Projektleitung und Stellvertretung
Beschreibung: Persönliche Erfahrung der Projektleitung und Stellvertretung Gewichtung 5 % Mögliche ungewichtete Punkte 5 Absolute Bewertung. Die persönliche Erfahrung der Projektleitung sowie der stellvertretenden Projektleitung wird jeweils nach folgendem Schema bewertet (max. 2,5 Punkte je Person): Berufserfahrung im Bereich Planung und Errichtung von PV-Anlagen auf Gebäuden: - Mindestens 10 Jahre = 0,5 Punkte - Mindestens 5 Jahre = 0,25 Punkte - Weniger als 5 Jahre = 0 Punkte Persönliche Referenzen als Projektleitung oder Stellvertretung im Bereich Planung von PV-Anlagen auf Gebäuden (Mindestdachfläche 1.000 qm oder 140 kWp Gesamtnennleistung): - Mindestens 10 Referenzen = 1 Punkt - Mindestens 5 Referenzen = 0,5 Punkte - Weniger als 5 Referenzen = 0 Punkte Persönliche Referenzen als Projektleitung im Bereich Bauüberwachung für PV-Anlagen auf Gebäuden (Mindestdachfläche 1.000 qm oder 140 kWp Gesamtnennleistung): - Mindestens 10 Referenzen = 1 Punkt - Mindestens 5 Referenzen = 0,5 Punkte - Weniger als 5 Referenzen = 0 Punkte Die Auftraggeberin erwartet unter Verwendung der Anlage VII – Formblatt 5 Angaben der Bieter zur Berufserfahrung und den persönlichen Referenzen der Projektleitung sowie der stellvertretenden Projektleitung.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 5,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Meilensteinplanung
Beschreibung: Meilensteinplanung Gewichtung 5 % Mögliche ungewichtete Punkte 5 Relativ-vergleichende Bewertung. Die Auftraggeberin erwartet konzeptionelle Angaben der Bieter dazu, wie der Pfad der Planung der PV-Anlagen und die Überwachung ihrer Errichtung unter Berücksichtigung der Vorgaben der Auftraggeberin bis zum Ende des Kalenderjahres 2030 erreicht wird. Es sind insbesondere diejenigen Termine, die für den Projekterfolg von besonderer Bedeutung sind (Meilensteine) anzugeben und dabei Abläufe und Abhängigkeiten aufzuzeigen. Darüber hinaus sind die notwendigen Arbeitsschritte zu plausibilisieren und die vollständige Projektrealisierung unterteilt in Maßnahmenabschnitte sowie monatsscharf darzustellen. Das Konzept muss mindestens die Fertigstellung der liegenschaftsspezifischen Fachplanung als verbindlichen Vertragstermin aufweisen. Ziel der Auftraggeberin ist es, dass ein möglichst plausibles und realistisches Konzept vorgelegt wird, das eine zeitnahe Errichtung der PVAnlagen und eine Inbetriebnahme bis spätestens Ende des Kalenderjahres 2030 vorsieht.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 5,00
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 05/02/2026
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=829715
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen:
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung: 14/04/2026
Bedingungen für die Einreichung:
Obligatorische Angabe der Vergabe von Unteraufträgen: Anteil des Auftrags, den der Bieter im Wege von Unteraufträgen zu vergeben gedenkt
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 16/02/2026 09:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Nachforderung, Vervollständigung oder Korrektur von Unterlagen, Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen und Nachweisen richten sich nach dem § 22 Abs. 6 VSVgV. Hierbei setzt die Auftraggeberin eine angemessene Frist und übt ihr Ermessen unter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes aus. Einen Anspruch auf Nachforderung haben die Bieter nicht.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: a. Der für die Detailanalyse erforderliche Zutritt ist mindestens sechs Wochen vor geplanten Besichtigungen bei der jeweils zuständigen Kasernenkommandantur unter Angabe der zu untersuchenden Gebäude zu beantragen. Dies erfordert die Angabe der amtlichen Kennzeichen der mitgeführten Fahrzeuge als auch Daten des teilnehmenden Personals der Auftragnehmer. Sofern für die Analyse die Erstellung von Bild- oder Filmmaterial erforderlich ist, ist dabei zusätzlich eine Genehmigung bei der Kasernenkommandantur zu beantragen. b. Es dürfen bei der Planung und Durchführung der Leistungen keine Beschäftigten eingesetzt werden, die aus Staaten, in denen nach Feststellung des Bundesministeriums des Innern (BMI) besondere Sicherheitsrisiken festzustellen sind (Staaten gem. § 13 Abs. 1 Nr. 17 SÜG), stammen.
Es ist eine Geheimhaltungsvereinbarung erforderlich: ja
Zusätzliche Angaben zur Geheimhaltungsvereinbarung: Der AN verpflichtet sich und seine Beschäftigten zur Geheimhaltung im Umgang mit Unterlagen der Einstufung VS-NfD (Anlage VII Formblatt 7 der Vergabeunterlagen).
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Finanzielle Vereinbarung: Die elektronische Rechnungsstellung ist verpflichtend.
Vergabe von Unteraufträgen:
Es gilt keine Verpflichtung zur Vergabe von Unteraufträgen.
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes
Informationen über die Überprüfungsfristen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Es gelten die Regelungen der §§ 155 ff. GWB. Insbesondere ist § 160 Abs. 3 GWB zu beachten: Verstöße gegen das Vergaberecht, die aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen hervorgehen, müssen bis zum Ablauf der Angebotsfrist gerügt werden. Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens muss innerhalb einer Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingereicht werden (vgl. § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB).
5.1.
Los: LOT-0005
Titel: Los 5: BwKompZ Wiesbaden (Region Rheinland-Pfalz, Saarland, Hessen)
Beschreibung: Das Gebietslos umfasst 172 Gebäude auf 17 Liegenschaften mit einer durchschnittlichen Dachfläche von 1.015 m².
Interne Kennung: VOEK 629-25, Los 5
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen, 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen, 71318000 Beratungsdienste von Ingenieurbüros, 71631400 Technische Überwachung an Ingenieurbauten
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Es ist grundsätzlich keine Vertragsverlängerungsoption vorgesehen, da der Leistungsabschluss das Vertragsende darstellt. Die Auftraggeberin behält sich jedoch vor, i.R.d. Vergabeverfahrens - insbesondere während der Verhandlungsphase - andere Regelungen hierzu zu treffen.
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Der angegebene Erfüllungsort bezieht sich auf den Sitz der AG, da diese Leistungsempfängerin ist. Die Leistungen sind gleichwohl teilweise an den jeweiligen durch die AG betreuten Gebäuden und Liegenschaften zu erbringen: - Los 5: BwKompZ Wiesbaden (Region Rheinland-Pfalz, Saarland, Hessen)
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/12/2026
Enddatum der Laufzeit: 31/12/2030
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 0
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme#,#Besonders auch geeignet für:other-sme#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Genehmigung oder Mitgliedschaft in einer bestimmten Organisation erforderlich für Dienstleistungsverträge
Beschreibung: Bauvorlageberechtigung: Zum Beleg der Erlaubnis, bei der jeweiligen Bauaufsichtsbehörde einen Bauantrag für die Errichtung oder die Änderung von Bauwerken zu unterschreiben (Bauvorlageberechtigung) haben Bewerber/Bieter, Mitglieder einer Bewerber-/Bietergemeinschaft, Eignungsverleiher (soweit deren Kapazitäten in Bezug auf die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit oder die einschlägige berufliche Erfahrung in Anspruch genommen werden) eine Eigenerklärung vorzulegen, dass mindestens eine der für die Leistungserbringung vorgesehenen Personen bauvorlageberechtigt ist und dass diese Person während der gesamten Laufzeit des Projekts für das Vorhaben eingesetzt wird bzw. dass im Falle des Ausscheidens der bauvorlageberechtigten Person unverzüglich eine gleichwertig bauvorlageberechtigte Person benannt und eingesetzt wird. Das Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden. Die AG behält sich vor, Nachweise über die Bauvorlageberechtigung (z. B. durch Kopie der Kammerurkunde oder Registrierungsnachweis bei der Architekten- /Ingenieurkammer) zu verlangen.

Kriterium: Durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung: Gesamtumsatz und Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Planung von PV-Anlagen) Anzugeben sind der Gesamtumsatz sowie der Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Planung von PV-Anlagen) in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren. Besteht das Unternehmen noch nicht drei Jahre sind entsprechende Angaben für die Jahre des Bestehens anzugeben. Der Umsatz von Bewerber-/Bietergemeinschaften wird kumuliert betrachtet. Das Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden. Mindestanforderung an den Gesamtumsatz: Der jährliche Gesamtumsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (bzw. seit Gründung des Unternehmens, falls der Zeitraum kürzer ist) muss für eine Bewerbung auf das jeweilige Los mindestens den für dieses Los nachfolgend festgelegten durchschnittlichen Mindestjahresumsatz erreichen: Los 1: 4.700.000 Euro netto, Los 2: 6.600.000 Euro netto, Los 3: 3.900.000 Euro netto, Los 4: 3.300.000 Euro netto, Los 5: 6.600.000 Euro netto, Los 6: 4.300.000 Euro netto, Los 7: 2.600.000 Euro netto. Bei einer Bewerbung auf mehrere Lose gelten erhöhte Mindestanforderungen an den nachzuweisenden durchschnittlichen Mindestjahresumsatz: Bei einer Bewerbung eines Unternehmens/einer Bietergemeinschaft auf zwei Lose muss das jeweilige Unternehmen die Mindestumsatzvorgabe des angegebenen Loses mit der höchsten Mindestumsatzvorgabe und zusätzlich 50 % der Mindestumsatzvorgabe des Loses mit der zweithöchsten Mindestumsatzvorgabe erfüllen. Bewirbt sich das Unternehmen auf drei oder mehr Lose muss es außerdem 25 % der Umsatzvorgabe des Loses mit der dritthöchsten Mindestumsatzvorgabe erfüllen. Beispiel: Bei einer Bewerbung auf Lose 1-3 müsste der Bewerber damit einen Umsatz in Höhe von 9.925.000 Euro nachweisen ((6.600.000 Euro * 1,00) + (4.700.000 Euro * 0,50) + (3.900.000 Euro * 0,25)). Der Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags: (Planung von PV- Anlagen) wird allein zur Begrenzung des Teilnehmerkreises herangezogen. Eine Mindestanforderung besteht insoweit nicht. Auswahlkriterium: Die 3 bis 5 Bewerber, die die meisten Punkte im Rahmen der gesamten Eignungsprüfung auf sich vereinigen können, werden für die Aufforderung zur Angebotsabgabe ausgewählt. Die Bewerber werden anhand der Auswahlkriterien "Umsatz im Tätigkeitsbereich" (25 %) und "Anzahl wertbarer Referenzen" (75 %) ausgewählt. Die Punkte für das Auswahlkriterium "Umsatz im Tätigkeitsbereich (Planung von PVAnlagen)" werden wie folgt vergeben: Der Bewerber mit dem höchsten Umsatz im Tätigkeitsbereich erhält 5 Punkte. Die anderen Bewerber erhalten nach Maßgabe der folgenden Formel entsprechend weniger Punkte: Punktzahl (zu bewertender Bewerber) = maximale Punktzahl * (zu bewertender Umsatz/höchster Umsatz). Die Punktzahl des Bewerbers wird mit 25 % gewichtet. Die resultierenden Punktwerte werden auf eine Nachkommastelle kaufmännisch gerundet. Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen. Gewichtung (Prozentanteil, genau): 25 Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung: Beschreibung: Berufshaftpflichtversicherung: Zum Beleg über das Bestehen oder den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung ist eine Eigenerklärung darüber vorzulegen, dass eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer jährlich zweifach maximierten Deckungssumme von mindestens - 5.000.000 Euro für Personenschäden - 5.000.000 Euro für Sachschäden - 5.000.000 Euro für sonstige Schäden bereits abgeschlossen wurde oder im Falle einer Auftragserteilung abgeschlossen wird. Im Falle von Bewerber-/Bietergemeinschaften muss die Eigenerklärung von jedem Mitglied der Bewerber- /Bietergemeinschaften /Bietergemeinschaften abgegeben werden, wenn der Versicherungsschutz die Beteiligung an einer Arbeitsgemeinschaft und die Versicherung aller weiteren Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft erfasst. Das Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden. Das Bestehen des Versicherungsschutzes ist innerhalb von 2 Wochen nach Auftragserteilung durch Vorlage einer aktuellen Versicherungsbestätigung des Versicherungsgebers über den Umfang und die Höhe der Deckung gegenüber der AG nachzuweisen.

Kriterium: Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
Beschreibung: Angaben zum qualifizierten technischen Fachpersonal: Angaben zu qualifiziertem technischen Fachpersonal, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, unabhängig davon, ob dieses dem Bewerber/Bieter angehört oder nicht. Anzugeben sind: - die Gesamtzahl des zur Verfügung stehenden technischen Fachpersonals, ausgedrückt in Vollzeitäquivalenten (VZÄ). Dabei sind sowohl festangestellte Beschäftigte als auch regelmäßig eingesetzte freie Mitarbeitende, sofern diese in den Geschäftsbetrieb eingegliedert sind, zu berücksichtigen, wobei Vollzeitkräfte voll, Teilzeitkräfte anteilig gezählt werden. Auszubildende oder Praktikanten werden nicht mitgezählt; - Vor- und Nachname der Fachkraft, - Unternehmen, in dem die Fachkraft tätig ist, - die jeweilige Qualifikation bzw. den Berufsabschluss, - die jeweilige Berufserfahrung im Tätigkeitsbereich der ausgeschriebenen Leistung (Planung von PV- Anlagen) in Jahren. Das Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden. Mindestanforderung: Die Anzahl an Vollzeitstellen (berechnet anhand der jeweiligen Vollzeitäquivalente, VZÄ) an qualifiziertem technischen Fachpersonal muss für eine Bewerbung auf das jeweilige Los mindestens die für dieses Los nachfolgend festgelegte Mindestanzahl erreichen: Los 1: 10 VZÄ Los 2: 14 VZÄ Los 3: 9 VZÄ Los 4: 7 VZÄ Los 5: 14 VZÄ Los 6: 9 VZÄ Los 7: 6 VZÄ Zum qualifizierten technischen Fachpersonal im Sinne der vorstehenden Anforderungen zählen (I.) Elektroplaner/innen bzw. Fachplaner/innen Elektrotechnik (VDE konform), (II.) Tragwerksplaner/innen, (III.) Fachplaner/innen mit Schwerpunkt Technische Ausrüstung nach ALG 4 (Starkstromanlagen), (IV.) Fachplaner/innen mit Schwerpunkt Gebäudetechnik, (V.) Netzanschlussplaner/innen mit Erfahrung im Netzanschluss von Erzeugungsanlagen mit Erfahrung im Bereich der Planung von PV-Anlagen. Für die Erfüllung der Mindestanforderungen muss jede der zuvor genannten Qualifikationen mindestens einmal vorhanden sein. Mehrere Qualifikationen können in einer Person vereint sein. Auf Verlangen sind geeignete Nachweise (z. B. Kopien von Zeugnissen, Lebensläufe etc.) vorzulegen. Bei einer Bewerbung auf mehrere Lose gelten erhöhte Mindestanforderungen an die nachzuweisenden Personalkapazitäten: Bei einer Bewerbung eines Unternehmens/einer Bietergemeinschaft auf zwei Lose muss das jeweilige Unternehmen die VZÄ-Mindestvorgabe des angegebenen Loses mit der höchsten VZÄ-Vorgabe und zusätzlich 50 % der VZÄ-Mindestvorgabe des Loses mit der zweithöchsten VZÄ- Mindestvorgabe erfüllen. Bewirbt sich das Unternehmen auf drei oder mehr Lose muss es außerdem 25 % der VZÄ-Mindestvorgabe des Loses mit der dritthöchsten Mindestumsatzvorgabe erfüllen. Es wird stets auf ganze Zahlen aufgerundet. Beispiel: Bei einer Bewerbung auf Lose 1-3 müsste der Bewerber damit 22 VZÄ nachweisen ((14 VZÄ * 1,00) + (10 VZÄ * 0,50) + (9 VZÄ * 0,25) = 21,25 VZÄ aufgerundet: 22 VZÄ).

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung: Referenzen: Anzugeben sind unternehmensbezogene Referenzen über die Erbringung vergleichbarer Leistungen im Bereich Eignungsprüfung, Planung und Bauüberwachung von PV-Anlagen aus den letzten fünf (5) Jahren. Die Referenzen können von dem Bewerber, einem Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder einem eignungsverleihenden Unterauftragnehmer beigebracht werden. I. Detailanalyse: Eignungsprüfung von Wohn- und Nichtwohngebäuden (mindestens 1.000 qm Dachfläche oder 140 kWp Gesamtnennleistung) für die Planung und Errichtung von Photovoltaik-Anlagen. Eine Leistung ist mit der ausgeschriebenen Detailanalyse (Arbeitspaket 1) vergleichbar, wenn sie die Bewertung der Statik (Ermittlung der Lastreserven für die Installation einer PV-Anlage), der Dachhaut sowie der bestehenden elektrischen Infrastruktur von Bestandsgebäuden für die Errichtung von PV-Anlagen, Prüfung und Bewertung von Belegungsvarianten unter Berücksichtigung der gebäude- /dachspezifischen Rahmenbedingungen und Berechnung/Auslegung von Anlagengrößen mittels Simulationsprogrammen umfasst. II. Liegenschaftsbezogene Fachplanung: Fachplanung Technische Ausrüstung nach §§ 53 ff. HOAI (Anlagengruppe 4 - Starkstromanlagen). Eine Leistung ist mit der ausgeschriebenen liegenschaftsbezogenen Fachplanung (Arbeitspaket 2) vergleichbar, wenn sie die vollständige Planung von PV-Anlagen auf Dächern von Wohn- oder Nichtwohngebäuden (mindestens 1.000 qm Dachfläche oder 140 kWp Gesamtnennleistung), von dem PV-Modul bis über die Einbindung in die elektrische Infrastruktur des Gebäudes hin zum Netzanschluss, samt der Erstellung und Anfertigung aller erforderlichen Planungsunterlagen sowie unter Berücksichtigung der gebäude-/dachspezifischen Gegebenheiten umfasst. III. Bauüberwachung: Bauüberwachung hinsichtlich der Errichtung von Photovoltaik-Anlagen auf Wohn- oder Nichtwohngebäuden (mindestens 1.000 qm Dachfläche oder 140 kWp Gesamtnennleistung). Eine Leistung ist mit der ausgeschriebenen Bauüberwachung (Arbeitspaket 3) vergleichbar, wenn sie in Anlehnung oder Umsetzung der Leistungsphase 8 der HOAI sämtliche organisatorische, technische und dokumentarische Aufgaben umfasste, um eine ordnungs- und vertragsgemäße sowie mangelfreie Errichtung von PV-Anlagen auf Dächern von Wohn- bzw. Nichtwohngebäuden sicherzustellen. Mindestanforderung: Für die Arbeitspakete I. und II. sind jeweils mindestens fünf (5), für das Arbeitspaket III. drei (3) Referenzen über vergleichbare Leistungen einzureichen. Ein einzelnes Referenzprojekt kann, sofern es Leistungen aus mehreren Arbeitspaketen umfasst, für mehrere Arbeitspakete angerechnet werden. Berücksichtigt werden nur Referenzen, die folgende Angaben enthalten: Bezeichnung der Referenz, Name und Anschrift des Auftraggebers der Referenz (Ansprechperson, E-Mail-Adresse und Telefonnummer), Rolle des Bewerbers/Bieters bei der Auftragsausführung (d.h. Hauptauftragnehmer, Mitglied einer Arbeitsgemeinschaft, Eignungsverleiher, Unterauftragnehmer), Zuordnung der Leistungen in die abgefragten Leistungsbereiche (I. - III.), Leistungszeitraum (Beginn und Ende) (von MM /JJJJ bis MM/JJJJ)]. Die Leistung jeder Referenz muss innerhalb der letzten fünf (5) Jahre beendet worden sein, d.h. das Leistungsende jeder Referenz darf nicht mehr als fünf (5) Jahre zurückliegen. Maßgeblich ist der Monat der Absendung der Auftragsbekanntmachung (01 /2026). Das Formblatt Anlage I - Formblatt 3 ist zu verwenden. Auswahlkriterium: Die 3 bis 5 Bewerber, die die meisten Punkte im Rahmen der gesamten Eignungsprüfung auf sich vereinigen können, werden für die Aufforderung zur Angebotsabgabe ausgewählt. Die Bewerber werden anhand der Auswahlkriterien "Umsatz im Tätigkeitsbereich" (25 %) und "Anzahl wertbarer Referenzen" (75 %) ausgewählt. Die Punkte für das Auswahlkriterium "Anzahl wertbarer Referenzen" werden wie folgt vergeben: Der Bewerber mit der höchsten Anzahl Referenzen, die die oben genannten Mindestanforderungen erfüllen, erhält 5 Punkte. Hierbei werden sämtliche vorgelegten Referenzen für alle drei Arbeitspakete berücksichtigt. Die anderen Bewerber erhalten nach Maßgabe der folgenden Formel entsprechend weniger Punkte: Punktzahl (zu bewertender Bewerber) = maximale Punktzahl * (Anzahl Referenzen zu bewertender Bewerber/höchste Referenzanzahl). Die Punktzahl des Bewerbers wird mit 75 % gewichtet. Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen Gewichtung (Prozentanteil, genau): 75 Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Angebotspreis
Beschreibung: Angebotspreis Gewichtung: 50 % mögliche ungewichtete Punkte: 5 Bewertung mittels Dreisatz 5 Punkte erhält das Angebot mit dem jeweils niedrigsten angebotenen Gesamthonorar (Hn). Das Gesamthonorar setzt sich zusammen aus dem Angebotspreis (Gesamtsumme netto laut Preisblatt) für alle Leistungen: - Titel 1: Detailanalyse von Gebäuden auf Liegenschaftsebene, - Titel 2: Liegenschaftsbezogene Planung, - Titel 3: Bauüberwachung und - Titel 4: Einzelfallpauschalvergütung. Das Gesamthonorar wird durch Multiplikation sämtlicher im Preisblatt angegebener Einzelpreise mit der jeweils angegebenen Schätzmenge sowie Summierung der jeweiligen Produkte errechnet (= Gesamtsumme netto laut Preisblatt). 5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Gesamthonorar. Die anderen Angebote erhalten nach Maßgabe der folgenden Formel entsprechend weniger Punkte: Punktzahl (zu bewertendes Gesamthonorar) = maximale Punktzahl * (niedrigstes Gesamthonorar/zu bewertendes Gesamthonorar). Die resultierenden Punktwerte werden auf eine Nachkommastelle kaufmännisch gerundet. Das Preisblatt (Anlage VII – Formblatt 2) wird verbindlicher Bestandteil des Vertrages.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 50,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Personaleinsatzkonzept
Beschreibung: Personaleinsatzkonzept Gewichtung 10 % Mögliche ungewichtete Punkte 5 Relativ-vergleichende Bewertung Die Auftraggeberin erwartet Angaben zur Organisation des Projektteams. Hierzu ist insbesondere die Zusammensetzung des Projektteams, insbesondere Benennung der Projektleitung und stellvertretenden Projektleitung, einschließlich der Entscheidungs- und Vertretungsbefugnisse sowie Aufgabenverteilung darzustellen. Weiter sind die geplanten Verfügbarkeiten und Kapazitäten der maßgeblichen Projektverantwortlichen anzugeben. Die Auslastung dieser Personen durch andere Projekte ist transparent aufzuzeigen. Darüber hinaus ist zu erläutern, wie eine ausreichende Personalredundanz gewährleistet wird, insbesondere zur Sicherstellung der kontinuierlichen Projektbearbeitung bei Personalwechseln, Krankheit und Urlaub. Hierzu sind auch Reservekapazitäten zu beschreiben. Sofern eine Bietergemeinschaft gebildet wird oder Unterauftragnehmer /Eignungsverleiher eingebunden sind, ist die Aufgabenverteilung darzulegen und aufzuzeigen, welche organisatorischen und kommunikativen Maßnahmen eine reibungslose Zusammenarbeit sicherstellen. Ziel der Auftraggeberin ist es, dass eine kontinuierliche, termingerechte und qualitätsgesicherte Leistungserbringung im Rahmen einer klaren Verantwortungsstruktur auch bei personellen Veränderungen sichergestellt ist.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 10,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Projektorganisationskonzept
Beschreibung: Projektorganisationskonzept Gewichtung 15 % Mögliche ungewichtete Punkte 5 Relativ vergleichende Bewertung Die Auftraggeberin erwartet detaillierte Angaben zur Organisation des Projekts, einschließlich der vorgesehenen Arbeitsabläufe sowie der eingesetzten Instrumente und Maßnahmen zur Projektsteuerung und Qualitätssicherung. Insoweit werden auch bestehende Zertifizierungen positiv bewertet. Zudem sind die für die Leistungserbringung vorgesehenen IT-Systeme darzustellen, einschließlich ihrer konkreten Anwendung im Projektverlauf. Ziel der Auftraggeberin ist die kontinuierliche Sicherstellung der Leistungsqualität für die gesamte Leistungserbringung.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 15,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Risikomanagementkonzept
Beschreibung: Risikomanagementkonzept Gewichtung 10 % Mögliche ungewichtete Punkte 5 Relativ-vergleichende Bewertung Die Auftraggeberin erwartet Angaben dazu, wie projektspezifische Risiken erkannt und gesteuert werden. Darzustellen ist die angewandte Methodik des Risikomanagements einschließlich der Vorgehensweise zur Risikoidentifikation, -analyse und -bewertung über alle Projektphasen hinweg. Ferner ist zu erläutern, wie mit dem Fehlen oder der Unsicherheit relevanter Informationen umgegangen wird und welche Maßnahmen zur Minimierung von Projektrisiken vorgesehen sind. Erwartet werden beispielhafte Darstellungen typischer, projektspezifischer Risiken (z. B. zeitlicher, technischer oder organisatorischer Art) sowie geeigneter Gegenmaßnahmen. Darzustellen ist zudem, wie die Bearbeitung und Verfolgung von Risiken im Projektverlauf organisiert wird, einschließlich der vorgesehenen Eskalationswege bei auftretenden Problemstellungen. Ziel der Auftraggeberin ist es, projektspezifische Risiken frühzeitig zu erkennen und daraus resultierende negative Auswirkungen auf Termine, Qualität oder Zusammenarbeit zu vermeiden.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 10,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Kommunikationskonzept
Beschreibung: Kommunikationskonzept Gewichtung 5 % Mögliche ungewichtete Punkte 5 Relativ-vergleichende Bewertung. Die Auftraggeberin erwartet Angaben dazu, wie die Kommunikation des Bieters mit der Auftraggeberin, der Bundeswehr sowie weiterer relevanter Stakeholder strukturiert und organisiert wird. Darzustellen sind insbesondere die vorgesehenen Kommunikationswege, Abstimmungsprozesse und Entscheidungsstrukturen. Erwartet werden Angaben zu Kommunikationsformaten (z. B. Berichte, Besprechungen), deren Frequenz sowie den Instrumenten, die für eine transparente und effiziente Informationsweitergabe genutzt werden sollen. Ferner werden Angaben dazu erwartet, wie der Bieter sicherstellt, dass alle relevanten Stakeholder während des gesamten Projektverlaufs angemessen eingebunden, informiert und in ihrer jeweiligen Rolle berücksichtigt werden. Ziel der Auftraggeberin ist eine effektive Einbindung sowie möglichst reibungslose Zusammenarbeit aller relevanter Stakeholder.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 5,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Persönliche Erfahrung der Projektleitung und Stellvertretung
Beschreibung: Persönliche Erfahrung der Projektleitung und Stellvertretung Gewichtung 5 % Mögliche ungewichtete Punkte 5 Absolute Bewertung. Die persönliche Erfahrung der Projektleitung sowie der stellvertretenden Projektleitung wird jeweils nach folgendem Schema bewertet (max. 2,5 Punkte je Person): Berufserfahrung im Bereich Planung und Errichtung von PV-Anlagen auf Gebäuden: - Mindestens 10 Jahre = 0,5 Punkte - Mindestens 5 Jahre = 0,25 Punkte - Weniger als 5 Jahre = 0 Punkte Persönliche Referenzen als Projektleitung oder Stellvertretung im Bereich Planung von PV-Anlagen auf Gebäuden (Mindestdachfläche 1.000 qm oder 140 kWp Gesamtnennleistung): - Mindestens 10 Referenzen = 1 Punkt - Mindestens 5 Referenzen = 0,5 Punkte - Weniger als 5 Referenzen = 0 Punkte Persönliche Referenzen als Projektleitung im Bereich Bauüberwachung für PV-Anlagen auf Gebäuden (Mindestdachfläche 1.000 qm oder 140 kWp Gesamtnennleistung): - Mindestens 10 Referenzen = 1 Punkt - Mindestens 5 Referenzen = 0,5 Punkte - Weniger als 5 Referenzen = 0 Punkte Die Auftraggeberin erwartet unter Verwendung der Anlage VII – Formblatt 5 Angaben der Bieter zur Berufserfahrung und den persönlichen Referenzen der Projektleitung sowie der stellvertretenden Projektleitung.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 5,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Meilensteinplanung
Beschreibung: Meilensteinplanung Gewichtung 5 % Mögliche ungewichtete Punkte 5 Relativ-vergleichende Bewertung. Die Auftraggeberin erwartet konzeptionelle Angaben der Bieter dazu, wie der Pfad der Planung der PV-Anlagen und die Überwachung ihrer Errichtung unter Berücksichtigung der Vorgaben der Auftraggeberin bis zum Ende des Kalenderjahres 2030 erreicht wird. Es sind insbesondere diejenigen Termine, die für den Projekterfolg von besonderer Bedeutung sind (Meilensteine) anzugeben und dabei Abläufe und Abhängigkeiten aufzuzeigen. Darüber hinaus sind die notwendigen Arbeitsschritte zu plausibilisieren und die vollständige Projektrealisierung unterteilt in Maßnahmenabschnitte sowie monatsscharf darzustellen. Das Konzept muss mindestens die Fertigstellung der liegenschaftsspezifischen Fachplanung als verbindlichen Vertragstermin aufweisen. Ziel der Auftraggeberin ist es, dass ein möglichst plausibles und realistisches Konzept vorgelegt wird, das eine zeitnahe Errichtung der PVAnlagen und eine Inbetriebnahme bis spätestens Ende des Kalenderjahres 2030 vorsieht.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 5,00
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 05/02/2026
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=829715
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen:
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung: 14/04/2026
Bedingungen für die Einreichung:
Obligatorische Angabe der Vergabe von Unteraufträgen: Anteil des Auftrags, den der Bieter im Wege von Unteraufträgen zu vergeben gedenkt
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 16/02/2026 09:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Nachforderung, Vervollständigung oder Korrektur von Unterlagen, Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen und Nachweisen richten sich nach dem § 22 Abs. 6 VSVgV. Hierbei setzt die Auftraggeberin eine angemessene Frist und übt ihr Ermessen unter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes aus. Einen Anspruch auf Nachforderung haben die Bieter nicht.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: a. Der für die Detailanalyse erforderliche Zutritt ist mindestens sechs Wochen vor geplanten Besichtigungen bei der jeweils zuständigen Kasernenkommandantur unter Angabe der zu untersuchenden Gebäude zu beantragen. Dies erfordert die Angabe der amtlichen Kennzeichen der mitgeführten Fahrzeuge als auch Daten des teilnehmenden Personals der Auftragnehmer. Sofern für die Analyse die Erstellung von Bild- oder Filmmaterial erforderlich ist, ist dabei zusätzlich eine Genehmigung bei der Kasernenkommandantur zu beantragen. b. Es dürfen bei der Planung und Durchführung der Leistungen keine Beschäftigten eingesetzt werden, die aus Staaten, in denen nach Feststellung des Bundesministeriums des Innern (BMI) besondere Sicherheitsrisiken festzustellen sind (Staaten gem. § 13 Abs. 1 Nr. 17 SÜG), stammen.
Es ist eine Geheimhaltungsvereinbarung erforderlich: ja
Zusätzliche Angaben zur Geheimhaltungsvereinbarung: Der AN verpflichtet sich und seine Beschäftigten zur Geheimhaltung im Umgang mit Unterlagen der Einstufung VS-NfD (Anlage VII Formblatt 7 der Vergabeunterlagen).
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Finanzielle Vereinbarung: Die elektronische Rechnungsstellung ist verpflichtend.
Vergabe von Unteraufträgen:
Es gilt keine Verpflichtung zur Vergabe von Unteraufträgen.
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes
Informationen über die Überprüfungsfristen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Es gelten die Regelungen der §§ 155 ff. GWB. Insbesondere ist § 160 Abs. 3 GWB zu beachten: Verstöße gegen das Vergaberecht, die aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen hervorgehen, müssen bis zum Ablauf der Angebotsfrist gerügt werden. Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens muss innerhalb einer Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingereicht werden (vgl. § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB).
5.1.
Los: LOT-0006
Titel: Los 6: BwKompZ Stuttgart (Region Baden- Württemberg)
Beschreibung: Das Gebietslos umfasst 110 Gebäude auf 10 Liegenschaften mit einer durchschnittlichen Dachfläche von 921 m².
Interne Kennung: VOEK 629-25, Los 6
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen, 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen, 71318000 Beratungsdienste von Ingenieurbüros, 71631400 Technische Überwachung an Ingenieurbauten
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Es ist grundsätzlich keine Vertragsverlängerungsoption vorgesehen, da der Leistungsabschluss das Vertragsende darstellt. Die Auftraggeberin behält sich jedoch vor, i.R.d. Vergabeverfahrens - insbesondere während der Verhandlungsphase - andere Regelungen hierzu zu treffen.
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Der angegebene Erfüllungsort bezieht sich auf den Sitz der AG, da diese Leistungsempfängerin ist. Die Leistungen sind gleichwohl teilweise an den jeweiligen durch die AG betreuten Gebäuden und Liegenschaften zu erbringen: - Los 6: BwKompZ Stuttgart (Region Baden-Württemberg)
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/12/2026
Enddatum der Laufzeit: 31/12/2030
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 0
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme#,#Besonders auch geeignet für:other-sme#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Genehmigung oder Mitgliedschaft in einer bestimmten Organisation erforderlich für Dienstleistungsverträge
Beschreibung: Bauvorlageberechtigung: Zum Beleg der Erlaubnis, bei der jeweiligen Bauaufsichtsbehörde einen Bauantrag für die Errichtung oder die Änderung von Bauwerken zu unterschreiben (Bauvorlageberechtigung) haben Bewerber/Bieter, Mitglieder einer Bewerber-/Bietergemeinschaft, Eignungsverleiher (soweit deren Kapazitäten in Bezug auf die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit oder die einschlägige berufliche Erfahrung in Anspruch genommen werden) eine Eigenerklärung vorzulegen, dass mindestens eine der für die Leistungserbringung vorgesehenen Personen bauvorlageberechtigt ist und dass diese Person während der gesamten Laufzeit des Projekts für das Vorhaben eingesetzt wird bzw. dass im Falle des Ausscheidens der bauvorlageberechtigten Person unverzüglich eine gleichwertig bauvorlageberechtigte Person benannt und eingesetzt wird. Das Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden. Die AG behält sich vor, Nachweise über die Bauvorlageberechtigung (z. B. durch Kopie der Kammerurkunde oder Registrierungsnachweis bei der Architekten- /Ingenieurkammer) zu verlangen.

Kriterium: Durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung: Gesamtumsatz und Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Planung von PV-Anlagen) Anzugeben sind der Gesamtumsatz sowie der Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Planung von PV-Anlagen) in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren. Besteht das Unternehmen noch nicht drei Jahre sind entsprechende Angaben für die Jahre des Bestehens anzugeben. Der Umsatz von Bewerber-/Bietergemeinschaften wird kumuliert betrachtet. Das Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden. Mindestanforderung an den Gesamtumsatz: Der jährliche Gesamtumsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (bzw. seit Gründung des Unternehmens, falls der Zeitraum kürzer ist) muss für eine Bewerbung auf das jeweilige Los mindestens den für dieses Los nachfolgend festgelegten durchschnittlichen Mindestjahresumsatz erreichen: Los 1: 4.700.000 Euro netto, Los 2: 6.600.000 Euro netto, Los 3: 3.900.000 Euro netto, Los 4: 3.300.000 Euro netto, Los 5: 6.600.000 Euro netto, Los 6: 4.300.000 Euro netto, Los 7: 2.600.000 Euro netto. Bei einer Bewerbung auf mehrere Lose gelten erhöhte Mindestanforderungen an den nachzuweisenden durchschnittlichen Mindestjahresumsatz: Bei einer Bewerbung eines Unternehmens/einer Bietergemeinschaft auf zwei Lose muss das jeweilige Unternehmen die Mindestumsatzvorgabe des angegebenen Loses mit der höchsten Mindestumsatzvorgabe und zusätzlich 50 % der Mindestumsatzvorgabe des Loses mit der zweithöchsten Mindestumsatzvorgabe erfüllen. Bewirbt sich das Unternehmen auf drei oder mehr Lose muss es außerdem 25 % der Umsatzvorgabe des Loses mit der dritthöchsten Mindestumsatzvorgabe erfüllen. Beispiel: Bei einer Bewerbung auf Lose 1-3 müsste der Bewerber damit einen Umsatz in Höhe von 9.925.000 Euro nachweisen ((6.600.000 Euro * 1,00) + (4.700.000 Euro * 0,50) + (3.900.000 Euro * 0,25)). Der Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags: (Planung von PV- Anlagen) wird allein zur Begrenzung des Teilnehmerkreises herangezogen. Eine Mindestanforderung besteht insoweit nicht. Auswahlkriterium: Die 3 bis 5 Bewerber, die die meisten Punkte im Rahmen der gesamten Eignungsprüfung auf sich vereinigen können, werden für die Aufforderung zur Angebotsabgabe ausgewählt. Die Bewerber werden anhand der Auswahlkriterien "Umsatz im Tätigkeitsbereich" (25 %) und "Anzahl wertbarer Referenzen" (75 %) ausgewählt. Die Punkte für das Auswahlkriterium "Umsatz im Tätigkeitsbereich (Planung von PVAnlagen)" werden wie folgt vergeben: Der Bewerber mit dem höchsten Umsatz im Tätigkeitsbereich erhält 5 Punkte. Die anderen Bewerber erhalten nach Maßgabe der folgenden Formel entsprechend weniger Punkte: Punktzahl (zu bewertender Bewerber) = maximale Punktzahl * (zu bewertender Umsatz/höchster Umsatz). Die Punktzahl des Bewerbers wird mit 25 % gewichtet. Die resultierenden Punktwerte werden auf eine Nachkommastelle kaufmännisch gerundet. Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen. Gewichtung (Prozentanteil, genau): 25 Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung: Beschreibung: Berufshaftpflichtversicherung: Zum Beleg über das Bestehen oder den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung ist eine Eigenerklärung darüber vorzulegen, dass eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer jährlich zweifach maximierten Deckungssumme von mindestens - 5.000.000 Euro für Personenschäden - 5.000.000 Euro für Sachschäden - 5.000.000 Euro für sonstige Schäden bereits abgeschlossen wurde oder im Falle einer Auftragserteilung abgeschlossen wird. Im Falle von Bewerber-/Bietergemeinschaften muss die Eigenerklärung von jedem Mitglied der Bewerber- /Bietergemeinschaften /Bietergemeinschaften abgegeben werden, wenn der Versicherungsschutz die Beteiligung an einer Arbeitsgemeinschaft und die Versicherung aller weiteren Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft erfasst. Das Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden. Das Bestehen des Versicherungsschutzes ist innerhalb von 2 Wochen nach Auftragserteilung durch Vorlage einer aktuellen Versicherungsbestätigung des Versicherungsgebers über den Umfang und die Höhe der Deckung gegenüber der AG nachzuweisen.

Kriterium: Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
Beschreibung: Angaben zum qualifizierten technischen Fachpersonal: Angaben zu qualifiziertem technischen Fachpersonal, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, unabhängig davon, ob dieses dem Bewerber/Bieter angehört oder nicht. Anzugeben sind: - die Gesamtzahl des zur Verfügung stehenden technischen Fachpersonals, ausgedrückt in Vollzeitäquivalenten (VZÄ). Dabei sind sowohl festangestellte Beschäftigte als auch regelmäßig eingesetzte freie Mitarbeitende, sofern diese in den Geschäftsbetrieb eingegliedert sind, zu berücksichtigen, wobei Vollzeitkräfte voll, Teilzeitkräfte anteilig gezählt werden. Auszubildende oder Praktikanten werden nicht mitgezählt; - Vor- und Nachname der Fachkraft, - Unternehmen, in dem die Fachkraft tätig ist, - die jeweilige Qualifikation bzw. den Berufsabschluss, - die jeweilige Berufserfahrung im Tätigkeitsbereich der ausgeschriebenen Leistung (Planung von PV- Anlagen) in Jahren. Das Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden. Mindestanforderung: Die Anzahl an Vollzeitstellen (berechnet anhand der jeweiligen Vollzeitäquivalente, VZÄ) an qualifiziertem technischen Fachpersonal muss für eine Bewerbung auf das jeweilige Los mindestens die für dieses Los nachfolgend festgelegte Mindestanzahl erreichen: Los 1: 10 VZÄ Los 2: 14 VZÄ Los 3: 9 VZÄ Los 4: 7 VZÄ Los 5: 14 VZÄ Los 6: 9 VZÄ Los 7: 6 VZÄ Zum qualifizierten technischen Fachpersonal im Sinne der vorstehenden Anforderungen zählen (I.) Elektroplaner/innen bzw. Fachplaner/innen Elektrotechnik (VDE konform), (II.) Tragwerksplaner/innen, (III.) Fachplaner/innen mit Schwerpunkt Technische Ausrüstung nach ALG 4 (Starkstromanlagen), (IV.) Fachplaner/innen mit Schwerpunkt Gebäudetechnik, (V.) Netzanschlussplaner/innen mit Erfahrung im Netzanschluss von Erzeugungsanlagen mit Erfahrung im Bereich der Planung von PV-Anlagen. Für die Erfüllung der Mindestanforderungen muss jede der zuvor genannten Qualifikationen mindestens einmal vorhanden sein. Mehrere Qualifikationen können in einer Person vereint sein. Auf Verlangen sind geeignete Nachweise (z. B. Kopien von Zeugnissen, Lebensläufe etc.) vorzulegen. Bei einer Bewerbung auf mehrere Lose gelten erhöhte Mindestanforderungen an die nachzuweisenden Personalkapazitäten: Bei einer Bewerbung eines Unternehmens/einer Bietergemeinschaft auf zwei Lose muss das jeweilige Unternehmen die VZÄ-Mindestvorgabe des angegebenen Loses mit der höchsten VZÄ-Vorgabe und zusätzlich 50 % der VZÄ-Mindestvorgabe des Loses mit der zweithöchsten VZÄ- Mindestvorgabe erfüllen. Bewirbt sich das Unternehmen auf drei oder mehr Lose muss es außerdem 25 % der VZÄ-Mindestvorgabe des Loses mit der dritthöchsten Mindestumsatzvorgabe erfüllen. Es wird stets auf ganze Zahlen aufgerundet. Beispiel: Bei einer Bewerbung auf Lose 1-3 müsste der Bewerber damit 22 VZÄ nachweisen ((14 VZÄ * 1,00) + (10 VZÄ * 0,50) + (9 VZÄ * 0,25) = 21,25 VZÄ aufgerundet: 22 VZÄ).

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung: Referenzen: Anzugeben sind unternehmensbezogene Referenzen über die Erbringung vergleichbarer Leistungen im Bereich Eignungsprüfung, Planung und Bauüberwachung von PV-Anlagen aus den letzten fünf (5) Jahren. Die Referenzen können von dem Bewerber, einem Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder einem eignungsverleihenden Unterauftragnehmer beigebracht werden. I. Detailanalyse: Eignungsprüfung von Wohn- und Nichtwohngebäuden (mindestens 1.000 qm Dachfläche oder 140 kWp Gesamtnennleistung) für die Planung und Errichtung von Photovoltaik-Anlagen. Eine Leistung ist mit der ausgeschriebenen Detailanalyse (Arbeitspaket 1) vergleichbar, wenn sie die Bewertung der Statik (Ermittlung der Lastreserven für die Installation einer PV-Anlage), der Dachhaut sowie der bestehenden elektrischen Infrastruktur von Bestandsgebäuden für die Errichtung von PV-Anlagen, Prüfung und Bewertung von Belegungsvarianten unter Berücksichtigung der gebäude- /dachspezifischen Rahmenbedingungen und Berechnung/Auslegung von Anlagengrößen mittels Simulationsprogrammen umfasst. II. Liegenschaftsbezogene Fachplanung: Fachplanung Technische Ausrüstung nach §§ 53 ff. HOAI (Anlagengruppe 4 - Starkstromanlagen). Eine Leistung ist mit der ausgeschriebenen liegenschaftsbezogenen Fachplanung (Arbeitspaket 2) vergleichbar, wenn sie die vollständige Planung von PV-Anlagen auf Dächern von Wohn- oder Nichtwohngebäuden (mindestens 1.000 qm Dachfläche oder 140 kWp Gesamtnennleistung), von dem PV-Modul bis über die Einbindung in die elektrische Infrastruktur des Gebäudes hin zum Netzanschluss, samt der Erstellung und Anfertigung aller erforderlichen Planungsunterlagen sowie unter Berücksichtigung der gebäude-/dachspezifischen Gegebenheiten umfasst. III. Bauüberwachung: Bauüberwachung hinsichtlich der Errichtung von Photovoltaik-Anlagen auf Wohn- oder Nichtwohngebäuden (mindestens 1.000 qm Dachfläche oder 140 kWp Gesamtnennleistung). Eine Leistung ist mit der ausgeschriebenen Bauüberwachung (Arbeitspaket 3) vergleichbar, wenn sie in Anlehnung oder Umsetzung der Leistungsphase 8 der HOAI sämtliche organisatorische, technische und dokumentarische Aufgaben umfasste, um eine ordnungs- und vertragsgemäße sowie mangelfreie Errichtung von PV-Anlagen auf Dächern von Wohn- bzw. Nichtwohngebäuden sicherzustellen. Mindestanforderung: Für die Arbeitspakete I. und II. sind jeweils mindestens fünf (5), für das Arbeitspaket III. drei (3) Referenzen über vergleichbare Leistungen einzureichen. Ein einzelnes Referenzprojekt kann, sofern es Leistungen aus mehreren Arbeitspaketen umfasst, für mehrere Arbeitspakete angerechnet werden. Berücksichtigt werden nur Referenzen, die folgende Angaben enthalten: Bezeichnung der Referenz, Name und Anschrift des Auftraggebers der Referenz (Ansprechperson, E-Mail-Adresse und Telefonnummer), Rolle des Bewerbers/Bieters bei der Auftragsausführung (d.h. Hauptauftragnehmer, Mitglied einer Arbeitsgemeinschaft, Eignungsverleiher, Unterauftragnehmer), Zuordnung der Leistungen in die abgefragten Leistungsbereiche (I. - III.), Leistungszeitraum (Beginn und Ende) (von MM /JJJJ bis MM/JJJJ)]. Die Leistung jeder Referenz muss innerhalb der letzten fünf (5) Jahre beendet worden sein, d.h. das Leistungsende jeder Referenz darf nicht mehr als fünf (5) Jahre zurückliegen. Maßgeblich ist der Monat der Absendung der Auftragsbekanntmachung (01 /2026). Das Formblatt Anlage I - Formblatt 3 ist zu verwenden. Auswahlkriterium: Die 3 bis 5 Bewerber, die die meisten Punkte im Rahmen der gesamten Eignungsprüfung auf sich vereinigen können, werden für die Aufforderung zur Angebotsabgabe ausgewählt. Die Bewerber werden anhand der Auswahlkriterien "Umsatz im Tätigkeitsbereich" (25 %) und "Anzahl wertbarer Referenzen" (75 %) ausgewählt. Die Punkte für das Auswahlkriterium "Anzahl wertbarer Referenzen" werden wie folgt vergeben: Der Bewerber mit der höchsten Anzahl Referenzen, die die oben genannten Mindestanforderungen erfüllen, erhält 5 Punkte. Hierbei werden sämtliche vorgelegten Referenzen für alle drei Arbeitspakete berücksichtigt. Die anderen Bewerber erhalten nach Maßgabe der folgenden Formel entsprechend weniger Punkte: Punktzahl (zu bewertender Bewerber) = maximale Punktzahl * (Anzahl Referenzen zu bewertender Bewerber/höchste Referenzanzahl). Die Punktzahl des Bewerbers wird mit 75 % gewichtet. Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen Gewichtung (Prozentanteil, genau): 75 Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Angebotspreis
Beschreibung: Angebotspreis Gewichtung: 50 % mögliche ungewichtete Punkte: 5 Bewertung mittels Dreisatz 5 Punkte erhält das Angebot mit dem jeweils niedrigsten angebotenen Gesamthonorar (Hn). Das Gesamthonorar setzt sich zusammen aus dem Angebotspreis (Gesamtsumme netto laut Preisblatt) für alle Leistungen: - Titel 1: Detailanalyse von Gebäuden auf Liegenschaftsebene, - Titel 2: Liegenschaftsbezogene Planung, - Titel 3: Bauüberwachung und - Titel 4: Einzelfallpauschalvergütung. Das Gesamthonorar wird durch Multiplikation sämtlicher im Preisblatt angegebener Einzelpreise mit der jeweils angegebenen Schätzmenge sowie Summierung der jeweiligen Produkte errechnet (= Gesamtsumme netto laut Preisblatt). 5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Gesamthonorar. Die anderen Angebote erhalten nach Maßgabe der folgenden Formel entsprechend weniger Punkte: Punktzahl (zu bewertendes Gesamthonorar) = maximale Punktzahl * (niedrigstes Gesamthonorar/zu bewertendes Gesamthonorar). Die resultierenden Punktwerte werden auf eine Nachkommastelle kaufmännisch gerundet. Das Preisblatt (Anlage VII – Formblatt 2) wird verbindlicher Bestandteil des Vertrages.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 50,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Personaleinsatzkonzept
Beschreibung: Personaleinsatzkonzept Gewichtung 10 % Mögliche ungewichtete Punkte 5 Relativ-vergleichende Bewertung Die Auftraggeberin erwartet Angaben zur Organisation des Projektteams. Hierzu ist insbesondere die Zusammensetzung des Projektteams, insbesondere Benennung der Projektleitung und stellvertretenden Projektleitung, einschließlich der Entscheidungs- und Vertretungsbefugnisse sowie Aufgabenverteilung darzustellen. Weiter sind die geplanten Verfügbarkeiten und Kapazitäten der maßgeblichen Projektverantwortlichen anzugeben. Die Auslastung dieser Personen durch andere Projekte ist transparent aufzuzeigen. Darüber hinaus ist zu erläutern, wie eine ausreichende Personalredundanz gewährleistet wird, insbesondere zur Sicherstellung der kontinuierlichen Projektbearbeitung bei Personalwechseln, Krankheit und Urlaub. Hierzu sind auch Reservekapazitäten zu beschreiben. Sofern eine Bietergemeinschaft gebildet wird oder Unterauftragnehmer /Eignungsverleiher eingebunden sind, ist die Aufgabenverteilung darzulegen und aufzuzeigen, welche organisatorischen und kommunikativen Maßnahmen eine reibungslose Zusammenarbeit sicherstellen. Ziel der Auftraggeberin ist es, dass eine kontinuierliche, termingerechte und qualitätsgesicherte Leistungserbringung im Rahmen einer klaren Verantwortungsstruktur auch bei personellen Veränderungen sichergestellt ist.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 10,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Projektorganisationskonzept
Beschreibung: Projektorganisationskonzept Gewichtung 15 % Mögliche ungewichtete Punkte 5 Relativ vergleichende Bewertung Die Auftraggeberin erwartet detaillierte Angaben zur Organisation des Projekts, einschließlich der vorgesehenen Arbeitsabläufe sowie der eingesetzten Instrumente und Maßnahmen zur Projektsteuerung und Qualitätssicherung. Insoweit werden auch bestehende Zertifizierungen positiv bewertet. Zudem sind die für die Leistungserbringung vorgesehenen IT-Systeme darzustellen, einschließlich ihrer konkreten Anwendung im Projektverlauf. Ziel der Auftraggeberin ist die kontinuierliche Sicherstellung der Leistungsqualität für die gesamte Leistungserbringung.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 15,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Risikomanagementkonzept
Beschreibung: Risikomanagementkonzept Gewichtung 10 % Mögliche ungewichtete Punkte 5 Relativ-vergleichende Bewertung Die Auftraggeberin erwartet Angaben dazu, wie projektspezifische Risiken erkannt und gesteuert werden. Darzustellen ist die angewandte Methodik des Risikomanagements einschließlich der Vorgehensweise zur Risikoidentifikation, -analyse und -bewertung über alle Projektphasen hinweg. Ferner ist zu erläutern, wie mit dem Fehlen oder der Unsicherheit relevanter Informationen umgegangen wird und welche Maßnahmen zur Minimierung von Projektrisiken vorgesehen sind. Erwartet werden beispielhafte Darstellungen typischer, projektspezifischer Risiken (z. B. zeitlicher, technischer oder organisatorischer Art) sowie geeigneter Gegenmaßnahmen. Darzustellen ist zudem, wie die Bearbeitung und Verfolgung von Risiken im Projektverlauf organisiert wird, einschließlich der vorgesehenen Eskalationswege bei auftretenden Problemstellungen. Ziel der Auftraggeberin ist es, projektspezifische Risiken frühzeitig zu erkennen und daraus resultierende negative Auswirkungen auf Termine, Qualität oder Zusammenarbeit zu vermeiden.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 10,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Kommunikationskonzept
Beschreibung: Kommunikationskonzept Gewichtung 5 % Mögliche ungewichtete Punkte 5 Relativ-vergleichende Bewertung. Die Auftraggeberin erwartet Angaben dazu, wie die Kommunikation des Bieters mit der Auftraggeberin, der Bundeswehr sowie weiterer relevanter Stakeholder strukturiert und organisiert wird. Darzustellen sind insbesondere die vorgesehenen Kommunikationswege, Abstimmungsprozesse und Entscheidungsstrukturen. Erwartet werden Angaben zu Kommunikationsformaten (z. B. Berichte, Besprechungen), deren Frequenz sowie den Instrumenten, die für eine transparente und effiziente Informationsweitergabe genutzt werden sollen. Ferner werden Angaben dazu erwartet, wie der Bieter sicherstellt, dass alle relevanten Stakeholder während des gesamten Projektverlaufs angemessen eingebunden, informiert und in ihrer jeweiligen Rolle berücksichtigt werden. Ziel der Auftraggeberin ist eine effektive Einbindung sowie möglichst reibungslose Zusammenarbeit aller relevanter Stakeholder.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 5,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Persönliche Erfahrung der Projektleitung und Stellvertretung
Beschreibung: Persönliche Erfahrung der Projektleitung und Stellvertretung Gewichtung 5 % Mögliche ungewichtete Punkte 5 Absolute Bewertung. Die persönliche Erfahrung der Projektleitung sowie der stellvertretenden Projektleitung wird jeweils nach folgendem Schema bewertet (max. 2,5 Punkte je Person): Berufserfahrung im Bereich Planung und Errichtung von PV-Anlagen auf Gebäuden: - Mindestens 10 Jahre = 0,5 Punkte - Mindestens 5 Jahre = 0,25 Punkte - Weniger als 5 Jahre = 0 Punkte Persönliche Referenzen als Projektleitung oder Stellvertretung im Bereich Planung von PV-Anlagen auf Gebäuden (Mindestdachfläche 1.000 qm oder 140 kWp Gesamtnennleistung): - Mindestens 10 Referenzen = 1 Punkt - Mindestens 5 Referenzen = 0,5 Punkte - Weniger als 5 Referenzen = 0 Punkte Persönliche Referenzen als Projektleitung im Bereich Bauüberwachung für PV-Anlagen auf Gebäuden (Mindestdachfläche 1.000 qm oder 140 kWp Gesamtnennleistung): - Mindestens 10 Referenzen = 1 Punkt - Mindestens 5 Referenzen = 0,5 Punkte - Weniger als 5 Referenzen = 0 Punkte Die Auftraggeberin erwartet unter Verwendung der Anlage VII – Formblatt 5 Angaben der Bieter zur Berufserfahrung und den persönlichen Referenzen der Projektleitung sowie der stellvertretenden Projektleitung.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 5,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Meilensteinplanung
Beschreibung: Meilensteinplanung Gewichtung 5 % Mögliche ungewichtete Punkte 5 Relativ-vergleichende Bewertung. Die Auftraggeberin erwartet konzeptionelle Angaben der Bieter dazu, wie der Pfad der Planung der PV-Anlagen und die Überwachung ihrer Errichtung unter Berücksichtigung der Vorgaben der Auftraggeberin bis zum Ende des Kalenderjahres 2030 erreicht wird. Es sind insbesondere diejenigen Termine, die für den Projekterfolg von besonderer Bedeutung sind (Meilensteine) anzugeben und dabei Abläufe und Abhängigkeiten aufzuzeigen. Darüber hinaus sind die notwendigen Arbeitsschritte zu plausibilisieren und die vollständige Projektrealisierung unterteilt in Maßnahmenabschnitte sowie monatsscharf darzustellen. Das Konzept muss mindestens die Fertigstellung der liegenschaftsspezifischen Fachplanung als verbindlichen Vertragstermin aufweisen. Ziel der Auftraggeberin ist es, dass ein möglichst plausibles und realistisches Konzept vorgelegt wird, das eine zeitnahe Errichtung der PVAnlagen und eine Inbetriebnahme bis spätestens Ende des Kalenderjahres 2030 vorsieht.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 5,00
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 05/02/2026
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=829715
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen:
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung: 14/04/2026
Bedingungen für die Einreichung:
Obligatorische Angabe der Vergabe von Unteraufträgen: Anteil des Auftrags, den der Bieter im Wege von Unteraufträgen zu vergeben gedenkt
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 16/02/2026 09:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Nachforderung, Vervollständigung oder Korrektur von Unterlagen, Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen und Nachweisen richten sich nach dem § 22 Abs. 6 VSVgV. Hierbei setzt die Auftraggeberin eine angemessene Frist und übt ihr Ermessen unter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes aus. Einen Anspruch auf Nachforderung haben die Bieter nicht.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: a. Der für die Detailanalyse erforderliche Zutritt ist mindestens sechs Wochen vor geplanten Besichtigungen bei der jeweils zuständigen Kasernenkommandantur unter Angabe der zu untersuchenden Gebäude zu beantragen. Dies erfordert die Angabe der amtlichen Kennzeichen der mitgeführten Fahrzeuge als auch Daten des teilnehmenden Personals der Auftragnehmer. Sofern für die Analyse die Erstellung von Bild- oder Filmmaterial erforderlich ist, ist dabei zusätzlich eine Genehmigung bei der Kasernenkommandantur zu beantragen. b. Es dürfen bei der Planung und Durchführung der Leistungen keine Beschäftigten eingesetzt werden, die aus Staaten, in denen nach Feststellung des Bundesministeriums des Innern (BMI) besondere Sicherheitsrisiken festzustellen sind (Staaten gem. § 13 Abs. 1 Nr. 17 SÜG), stammen.
Es ist eine Geheimhaltungsvereinbarung erforderlich: ja
Zusätzliche Angaben zur Geheimhaltungsvereinbarung: Der AN verpflichtet sich und seine Beschäftigten zur Geheimhaltung im Umgang mit Unterlagen der Einstufung VS-NfD (Anlage VII Formblatt 7 der Vergabeunterlagen).
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Finanzielle Vereinbarung: Die elektronische Rechnungsstellung ist verpflichtend.
Vergabe von Unteraufträgen:
Es gilt keine Verpflichtung zur Vergabe von Unteraufträgen.
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes
Informationen über die Überprüfungsfristen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Es gelten die Regelungen der §§ 155 ff. GWB. Insbesondere ist § 160 Abs. 3 GWB zu beachten: Verstöße gegen das Vergaberecht, die aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen hervorgehen, müssen bis zum Ablauf der Angebotsfrist gerügt werden. Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens muss innerhalb einer Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingereicht werden (vgl. § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB).
5.1.
Los: LOT-0007
Titel: Los 7: BwKompZ München (Region Bayern)
Beschreibung: Das Gebietslos umfasst 63 Gebäude auf 16 Liegenschaften mit einer durchschnittlichen Dachfläche von 657 m².
Interne Kennung: VOEK 629-25, Los 7
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen, 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen, 71318000 Beratungsdienste von Ingenieurbüros, 71631400 Technische Überwachung an Ingenieurbauten
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Es ist grundsätzlich keine Vertragsverlängerungsoption vorgesehen, da der Leistungsabschluss das Vertragsende darstellt. Die Auftraggeberin behält sich jedoch vor, i.R.d. Vergabeverfahrens - insbesondere während der Verhandlungsphase - andere Regelungen hierzu zu treffen.
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Der angegebene Erfüllungsort bezieht sich auf den Sitz der AG, da diese Leistungsempfängerin ist. Die Leistungen sind gleichwohl teilweise an den jeweiligen durch die AG betreuten Gebäuden und Liegenschaften zu erbringen: - Los 7: BwKompZ München (Region Bayern)
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/12/2026
Enddatum der Laufzeit: 31/12/2030
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 0
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme#,#Besonders auch geeignet für:other-sme#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Genehmigung oder Mitgliedschaft in einer bestimmten Organisation erforderlich für Dienstleistungsverträge
Beschreibung: Bauvorlageberechtigung: Zum Beleg der Erlaubnis, bei der jeweiligen Bauaufsichtsbehörde einen Bauantrag für die Errichtung oder die Änderung von Bauwerken zu unterschreiben (Bauvorlageberechtigung) haben Bewerber/Bieter, Mitglieder einer Bewerber-/Bietergemeinschaft, Eignungsverleiher (soweit deren Kapazitäten in Bezug auf die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit oder die einschlägige berufliche Erfahrung in Anspruch genommen werden) eine Eigenerklärung vorzulegen, dass mindestens eine der für die Leistungserbringung vorgesehenen Personen bauvorlageberechtigt ist und dass diese Person während der gesamten Laufzeit des Projekts für das Vorhaben eingesetzt wird bzw. dass im Falle des Ausscheidens der bauvorlageberechtigten Person unverzüglich eine gleichwertig bauvorlageberechtigte Person benannt und eingesetzt wird. Das Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden. Die AG behält sich vor, Nachweise über die Bauvorlageberechtigung (z. B. durch Kopie der Kammerurkunde oder Registrierungsnachweis bei der Architekten- /Ingenieurkammer) zu verlangen.

Kriterium: Durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung: Gesamtumsatz und Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Planung von PV-Anlagen) Anzugeben sind der Gesamtumsatz sowie der Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Planung von PV-Anlagen) in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren. Besteht das Unternehmen noch nicht drei Jahre sind entsprechende Angaben für die Jahre des Bestehens anzugeben. Der Umsatz von Bewerber-/Bietergemeinschaften wird kumuliert betrachtet. Das Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden. Mindestanforderung an den Gesamtumsatz: Der jährliche Gesamtumsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (bzw. seit Gründung des Unternehmens, falls der Zeitraum kürzer ist) muss für eine Bewerbung auf das jeweilige Los mindestens den für dieses Los nachfolgend festgelegten durchschnittlichen Mindestjahresumsatz erreichen: Los 1: 4.700.000 Euro netto, Los 2: 6.600.000 Euro netto, Los 3: 3.900.000 Euro netto, Los 4: 3.300.000 Euro netto, Los 5: 6.600.000 Euro netto, Los 6: 4.300.000 Euro netto, Los 7: 2.600.000 Euro netto. Bei einer Bewerbung auf mehrere Lose gelten erhöhte Mindestanforderungen an den nachzuweisenden durchschnittlichen Mindestjahresumsatz: Bei einer Bewerbung eines Unternehmens/einer Bietergemeinschaft auf zwei Lose muss das jeweilige Unternehmen die Mindestumsatzvorgabe des angegebenen Loses mit der höchsten Mindestumsatzvorgabe und zusätzlich 50 % der Mindestumsatzvorgabe des Loses mit der zweithöchsten Mindestumsatzvorgabe erfüllen. Bewirbt sich das Unternehmen auf drei oder mehr Lose muss es außerdem 25 % der Umsatzvorgabe des Loses mit der dritthöchsten Mindestumsatzvorgabe erfüllen. Beispiel: Bei einer Bewerbung auf Lose 1-3 müsste der Bewerber damit einen Umsatz in Höhe von 9.925.000 Euro nachweisen ((6.600.000 Euro * 1,00) + (4.700.000 Euro * 0,50) + (3.900.000 Euro * 0,25)). Der Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags: (Planung von PV- Anlagen) wird allein zur Begrenzung des Teilnehmerkreises herangezogen. Eine Mindestanforderung besteht insoweit nicht. Auswahlkriterium: Die 3 bis 5 Bewerber, die die meisten Punkte im Rahmen der gesamten Eignungsprüfung auf sich vereinigen können, werden für die Aufforderung zur Angebotsabgabe ausgewählt. Die Bewerber werden anhand der Auswahlkriterien "Umsatz im Tätigkeitsbereich" (25 %) und "Anzahl wertbarer Referenzen" (75 %) ausgewählt. Die Punkte für das Auswahlkriterium "Umsatz im Tätigkeitsbereich (Planung von PVAnlagen)" werden wie folgt vergeben: Der Bewerber mit dem höchsten Umsatz im Tätigkeitsbereich erhält 5 Punkte. Die anderen Bewerber erhalten nach Maßgabe der folgenden Formel entsprechend weniger Punkte: Punktzahl (zu bewertender Bewerber) = maximale Punktzahl * (zu bewertender Umsatz/höchster Umsatz). Die Punktzahl des Bewerbers wird mit 25 % gewichtet. Die resultierenden Punktwerte werden auf eine Nachkommastelle kaufmännisch gerundet. Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen. Gewichtung (Prozentanteil, genau): 25 Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung: Beschreibung: Berufshaftpflichtversicherung: Zum Beleg über das Bestehen oder den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung ist eine Eigenerklärung darüber vorzulegen, dass eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer jährlich zweifach maximierten Deckungssumme von mindestens - 5.000.000 Euro für Personenschäden - 5.000.000 Euro für Sachschäden - 5.000.000 Euro für sonstige Schäden bereits abgeschlossen wurde oder im Falle einer Auftragserteilung abgeschlossen wird. Im Falle von Bewerber-/Bietergemeinschaften muss die Eigenerklärung von jedem Mitglied der Bewerber- /Bietergemeinschaften /Bietergemeinschaften abgegeben werden, wenn der Versicherungsschutz die Beteiligung an einer Arbeitsgemeinschaft und die Versicherung aller weiteren Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft erfasst. Das Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden. Das Bestehen des Versicherungsschutzes ist innerhalb von 2 Wochen nach Auftragserteilung durch Vorlage einer aktuellen Versicherungsbestätigung des Versicherungsgebers über den Umfang und die Höhe der Deckung gegenüber der AG nachzuweisen.

Kriterium: Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
Beschreibung: Angaben zum qualifizierten technischen Fachpersonal: Angaben zu qualifiziertem technischen Fachpersonal, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, unabhängig davon, ob dieses dem Bewerber/Bieter angehört oder nicht. Anzugeben sind: - die Gesamtzahl des zur Verfügung stehenden technischen Fachpersonals, ausgedrückt in Vollzeitäquivalenten (VZÄ). Dabei sind sowohl festangestellte Beschäftigte als auch regelmäßig eingesetzte freie Mitarbeitende, sofern diese in den Geschäftsbetrieb eingegliedert sind, zu berücksichtigen, wobei Vollzeitkräfte voll, Teilzeitkräfte anteilig gezählt werden. Auszubildende oder Praktikanten werden nicht mitgezählt; - Vor- und Nachname der Fachkraft, - Unternehmen, in dem die Fachkraft tätig ist, - die jeweilige Qualifikation bzw. den Berufsabschluss, - die jeweilige Berufserfahrung im Tätigkeitsbereich der ausgeschriebenen Leistung (Planung von PV- Anlagen) in Jahren. Das Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden. Mindestanforderung: Die Anzahl an Vollzeitstellen (berechnet anhand der jeweiligen Vollzeitäquivalente, VZÄ) an qualifiziertem technischen Fachpersonal muss für eine Bewerbung auf das jeweilige Los mindestens die für dieses Los nachfolgend festgelegte Mindestanzahl erreichen: Los 1: 10 VZÄ Los 2: 14 VZÄ Los 3: 9 VZÄ Los 4: 7 VZÄ Los 5: 14 VZÄ Los 6: 9 VZÄ Los 7: 6 VZÄ Zum qualifizierten technischen Fachpersonal im Sinne der vorstehenden Anforderungen zählen (I.) Elektroplaner/innen bzw. Fachplaner/innen Elektrotechnik (VDE konform), (II.) Tragwerksplaner/innen, (III.) Fachplaner/innen mit Schwerpunkt Technische Ausrüstung nach ALG 4 (Starkstromanlagen), (IV.) Fachplaner/innen mit Schwerpunkt Gebäudetechnik, (V.) Netzanschlussplaner/innen mit Erfahrung im Netzanschluss von Erzeugungsanlagen mit Erfahrung im Bereich der Planung von PV-Anlagen. Für die Erfüllung der Mindestanforderungen muss jede der zuvor genannten Qualifikationen mindestens einmal vorhanden sein. Mehrere Qualifikationen können in einer Person vereint sein. Auf Verlangen sind geeignete Nachweise (z. B. Kopien von Zeugnissen, Lebensläufe etc.) vorzulegen. Bei einer Bewerbung auf mehrere Lose gelten erhöhte Mindestanforderungen an die nachzuweisenden Personalkapazitäten: Bei einer Bewerbung eines Unternehmens/einer Bietergemeinschaft auf zwei Lose muss das jeweilige Unternehmen die VZÄ-Mindestvorgabe des angegebenen Loses mit der höchsten VZÄ-Vorgabe und zusätzlich 50 % der VZÄ-Mindestvorgabe des Loses mit der zweithöchsten VZÄ- Mindestvorgabe erfüllen. Bewirbt sich das Unternehmen auf drei oder mehr Lose muss es außerdem 25 % der VZÄ-Mindestvorgabe des Loses mit der dritthöchsten Mindestumsatzvorgabe erfüllen. Es wird stets auf ganze Zahlen aufgerundet. Beispiel: Bei einer Bewerbung auf Lose 1-3 müsste der Bewerber damit 22 VZÄ nachweisen ((14 VZÄ * 1,00) + (10 VZÄ * 0,50) + (9 VZÄ * 0,25) = 21,25 VZÄ aufgerundet: 22 VZÄ).

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung: Referenzen: Anzugeben sind unternehmensbezogene Referenzen über die Erbringung vergleichbarer Leistungen im Bereich Eignungsprüfung, Planung und Bauüberwachung von PV-Anlagen aus den letzten fünf (5) Jahren. Die Referenzen können von dem Bewerber, einem Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder einem eignungsverleihenden Unterauftragnehmer beigebracht werden. I. Detailanalyse: Eignungsprüfung von Wohn- und Nichtwohngebäuden (mindestens 1.000 qm Dachfläche oder 140 kWp Gesamtnennleistung) für die Planung und Errichtung von Photovoltaik-Anlagen. Eine Leistung ist mit der ausgeschriebenen Detailanalyse (Arbeitspaket 1) vergleichbar, wenn sie die Bewertung der Statik (Ermittlung der Lastreserven für die Installation einer PV-Anlage), der Dachhaut sowie der bestehenden elektrischen Infrastruktur von Bestandsgebäuden für die Errichtung von PV-Anlagen, Prüfung und Bewertung von Belegungsvarianten unter Berücksichtigung der gebäude- /dachspezifischen Rahmenbedingungen und Berechnung/Auslegung von Anlagengrößen mittels Simulationsprogrammen umfasst. II. Liegenschaftsbezogene Fachplanung: Fachplanung Technische Ausrüstung nach §§ 53 ff. HOAI (Anlagengruppe 4 - Starkstromanlagen). Eine Leistung ist mit der ausgeschriebenen liegenschaftsbezogenen Fachplanung (Arbeitspaket 2) vergleichbar, wenn sie die vollständige Planung von PV-Anlagen auf Dächern von Wohn- oder Nichtwohngebäuden (mindestens 1.000 qm Dachfläche oder 140 kWp Gesamtnennleistung), von dem PV-Modul bis über die Einbindung in die elektrische Infrastruktur des Gebäudes hin zum Netzanschluss, samt der Erstellung und Anfertigung aller erforderlichen Planungsunterlagen sowie unter Berücksichtigung der gebäude-/dachspezifischen Gegebenheiten umfasst. III. Bauüberwachung: Bauüberwachung hinsichtlich der Errichtung von Photovoltaik-Anlagen auf Wohn- oder Nichtwohngebäuden (mindestens 1.000 qm Dachfläche oder 140 kWp Gesamtnennleistung). Eine Leistung ist mit der ausgeschriebenen Bauüberwachung (Arbeitspaket 3) vergleichbar, wenn sie in Anlehnung oder Umsetzung der Leistungsphase 8 der HOAI sämtliche organisatorische, technische und dokumentarische Aufgaben umfasste, um eine ordnungs- und vertragsgemäße sowie mangelfreie Errichtung von PV-Anlagen auf Dächern von Wohn- bzw. Nichtwohngebäuden sicherzustellen. Mindestanforderung: Für die Arbeitspakete I. und II. sind jeweils mindestens fünf (5), für das Arbeitspaket III. drei (3) Referenzen über vergleichbare Leistungen einzureichen. Ein einzelnes Referenzprojekt kann, sofern es Leistungen aus mehreren Arbeitspaketen umfasst, für mehrere Arbeitspakete angerechnet werden. Berücksichtigt werden nur Referenzen, die folgende Angaben enthalten: Bezeichnung der Referenz, Name und Anschrift des Auftraggebers der Referenz (Ansprechperson, E-Mail-Adresse und Telefonnummer), Rolle des Bewerbers/Bieters bei der Auftragsausführung (d.h. Hauptauftragnehmer, Mitglied einer Arbeitsgemeinschaft, Eignungsverleiher, Unterauftragnehmer), Zuordnung der Leistungen in die abgefragten Leistungsbereiche (I. - III.), Leistungszeitraum (Beginn und Ende) (von MM /JJJJ bis MM/JJJJ)]. Die Leistung jeder Referenz muss innerhalb der letzten fünf (5) Jahre beendet worden sein, d.h. das Leistungsende jeder Referenz darf nicht mehr als fünf (5) Jahre zurückliegen. Maßgeblich ist der Monat der Absendung der Auftragsbekanntmachung (01 /2026). Das Formblatt Anlage I - Formblatt 3 ist zu verwenden. Auswahlkriterium: Die 3 bis 5 Bewerber, die die meisten Punkte im Rahmen der gesamten Eignungsprüfung auf sich vereinigen können, werden für die Aufforderung zur Angebotsabgabe ausgewählt. Die Bewerber werden anhand der Auswahlkriterien "Umsatz im Tätigkeitsbereich" (25 %) und "Anzahl wertbarer Referenzen" (75 %) ausgewählt. Die Punkte für das Auswahlkriterium "Anzahl wertbarer Referenzen" werden wie folgt vergeben: Der Bewerber mit der höchsten Anzahl Referenzen, die die oben genannten Mindestanforderungen erfüllen, erhält 5 Punkte. Hierbei werden sämtliche vorgelegten Referenzen für alle drei Arbeitspakete berücksichtigt. Die anderen Bewerber erhalten nach Maßgabe der folgenden Formel entsprechend weniger Punkte: Punktzahl (zu bewertender Bewerber) = maximale Punktzahl * (Anzahl Referenzen zu bewertender Bewerber/höchste Referenzanzahl). Die Punktzahl des Bewerbers wird mit 75 % gewichtet. Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen Gewichtung (Prozentanteil, genau): 75 Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Angebotspreis
Beschreibung: Angebotspreis Gewichtung: 50 % mögliche ungewichtete Punkte: 5 Bewertung mittels Dreisatz 5 Punkte erhält das Angebot mit dem jeweils niedrigsten angebotenen Gesamthonorar (Hn). Das Gesamthonorar setzt sich zusammen aus dem Angebotspreis (Gesamtsumme netto laut Preisblatt) für alle Leistungen: - Titel 1: Detailanalyse von Gebäuden auf Liegenschaftsebene, - Titel 2: Liegenschaftsbezogene Planung, - Titel 3: Bauüberwachung und - Titel 4: Einzelfallpauschalvergütung. Das Gesamthonorar wird durch Multiplikation sämtlicher im Preisblatt angegebener Einzelpreise mit der jeweils angegebenen Schätzmenge sowie Summierung der jeweiligen Produkte errechnet (= Gesamtsumme netto laut Preisblatt). 5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Gesamthonorar. Die anderen Angebote erhalten nach Maßgabe der folgenden Formel entsprechend weniger Punkte: Punktzahl (zu bewertendes Gesamthonorar) = maximale Punktzahl * (niedrigstes Gesamthonorar/zu bewertendes Gesamthonorar). Die resultierenden Punktwerte werden auf eine Nachkommastelle kaufmännisch gerundet. Das Preisblatt (Anlage VII – Formblatt 2) wird verbindlicher Bestandteil des Vertrages.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 50,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Personaleinsatzkonzept
Beschreibung: Personaleinsatzkonzept Gewichtung 10 % Mögliche ungewichtete Punkte 5 Relativ-vergleichende Bewertung Die Auftraggeberin erwartet Angaben zur Organisation des Projektteams. Hierzu ist insbesondere die Zusammensetzung des Projektteams, insbesondere Benennung der Projektleitung und stellvertretenden Projektleitung, einschließlich der Entscheidungs- und Vertretungsbefugnisse sowie Aufgabenverteilung darzustellen. Weiter sind die geplanten Verfügbarkeiten und Kapazitäten der maßgeblichen Projektverantwortlichen anzugeben. Die Auslastung dieser Personen durch andere Projekte ist transparent aufzuzeigen. Darüber hinaus ist zu erläutern, wie eine ausreichende Personalredundanz gewährleistet wird, insbesondere zur Sicherstellung der kontinuierlichen Projektbearbeitung bei Personalwechseln, Krankheit und Urlaub. Hierzu sind auch Reservekapazitäten zu beschreiben. Sofern eine Bietergemeinschaft gebildet wird oder Unterauftragnehmer /Eignungsverleiher eingebunden sind, ist die Aufgabenverteilung darzulegen und aufzuzeigen, welche organisatorischen und kommunikativen Maßnahmen eine reibungslose Zusammenarbeit sicherstellen. Ziel der Auftraggeberin ist es, dass eine kontinuierliche, termingerechte und qualitätsgesicherte Leistungserbringung im Rahmen einer klaren Verantwortungsstruktur auch bei personellen Veränderungen sichergestellt ist.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 10,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Projektorganisationskonzept
Beschreibung: Projektorganisationskonzept Gewichtung 15 % Mögliche ungewichtete Punkte 5 Relativ vergleichende Bewertung Die Auftraggeberin erwartet detaillierte Angaben zur Organisation des Projekts, einschließlich der vorgesehenen Arbeitsabläufe sowie der eingesetzten Instrumente und Maßnahmen zur Projektsteuerung und Qualitätssicherung. Insoweit werden auch bestehende Zertifizierungen positiv bewertet. Zudem sind die für die Leistungserbringung vorgesehenen IT-Systeme darzustellen, einschließlich ihrer konkreten Anwendung im Projektverlauf. Ziel der Auftraggeberin ist die kontinuierliche Sicherstellung der Leistungsqualität für die gesamte Leistungserbringung.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 15,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Risikomanagementkonzept
Beschreibung: Risikomanagementkonzept Gewichtung 10 % Mögliche ungewichtete Punkte 5 Relativ-vergleichende Bewertung Die Auftraggeberin erwartet Angaben dazu, wie projektspezifische Risiken erkannt und gesteuert werden. Darzustellen ist die angewandte Methodik des Risikomanagements einschließlich der Vorgehensweise zur Risikoidentifikation, -analyse und -bewertung über alle Projektphasen hinweg. Ferner ist zu erläutern, wie mit dem Fehlen oder der Unsicherheit relevanter Informationen umgegangen wird und welche Maßnahmen zur Minimierung von Projektrisiken vorgesehen sind. Erwartet werden beispielhafte Darstellungen typischer, projektspezifischer Risiken (z. B. zeitlicher, technischer oder organisatorischer Art) sowie geeigneter Gegenmaßnahmen. Darzustellen ist zudem, wie die Bearbeitung und Verfolgung von Risiken im Projektverlauf organisiert wird, einschließlich der vorgesehenen Eskalationswege bei auftretenden Problemstellungen. Ziel der Auftraggeberin ist es, projektspezifische Risiken frühzeitig zu erkennen und daraus resultierende negative Auswirkungen auf Termine, Qualität oder Zusammenarbeit zu vermeiden.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 10,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Kommunikationskonzept
Beschreibung: Kommunikationskonzept Gewichtung 5 % Mögliche ungewichtete Punkte 5 Relativ-vergleichende Bewertung. Die Auftraggeberin erwartet Angaben dazu, wie die Kommunikation des Bieters mit der Auftraggeberin, der Bundeswehr sowie weiterer relevanter Stakeholder strukturiert und organisiert wird. Darzustellen sind insbesondere die vorgesehenen Kommunikationswege, Abstimmungsprozesse und Entscheidungsstrukturen. Erwartet werden Angaben zu Kommunikationsformaten (z. B. Berichte, Besprechungen), deren Frequenz sowie den Instrumenten, die für eine transparente und effiziente Informationsweitergabe genutzt werden sollen. Ferner werden Angaben dazu erwartet, wie der Bieter sicherstellt, dass alle relevanten Stakeholder während des gesamten Projektverlaufs angemessen eingebunden, informiert und in ihrer jeweiligen Rolle berücksichtigt werden. Ziel der Auftraggeberin ist eine effektive Einbindung sowie möglichst reibungslose Zusammenarbeit aller relevanter Stakeholder.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 5,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Persönliche Erfahrung der Projektleitung und Stellvertretung
Beschreibung: Persönliche Erfahrung der Projektleitung und Stellvertretung Gewichtung 5 % Mögliche ungewichtete Punkte 5 Absolute Bewertung. Die persönliche Erfahrung der Projektleitung sowie der stellvertretenden Projektleitung wird jeweils nach folgendem Schema bewertet (max. 2,5 Punkte je Person): Berufserfahrung im Bereich Planung und Errichtung von PV-Anlagen auf Gebäuden: - Mindestens 10 Jahre = 0,5 Punkte - Mindestens 5 Jahre = 0,25 Punkte - Weniger als 5 Jahre = 0 Punkte Persönliche Referenzen als Projektleitung oder Stellvertretung im Bereich Planung von PV-Anlagen auf Gebäuden (Mindestdachfläche 1.000 qm oder 140 kWp Gesamtnennleistung): - Mindestens 10 Referenzen = 1 Punkt - Mindestens 5 Referenzen = 0,5 Punkte - Weniger als 5 Referenzen = 0 Punkte Persönliche Referenzen als Projektleitung im Bereich Bauüberwachung für PV-Anlagen auf Gebäuden (Mindestdachfläche 1.000 qm oder 140 kWp Gesamtnennleistung): - Mindestens 10 Referenzen = 1 Punkt - Mindestens 5 Referenzen = 0,5 Punkte - Weniger als 5 Referenzen = 0 Punkte Die Auftraggeberin erwartet unter Verwendung der Anlage VII – Formblatt 5 Angaben der Bieter zur Berufserfahrung und den persönlichen Referenzen der Projektleitung sowie der stellvertretenden Projektleitung.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 5,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Meilensteinplanung
Beschreibung: Meilensteinplanung Gewichtung 5 % Mögliche ungewichtete Punkte 5 Relativ-vergleichende Bewertung. Die Auftraggeberin erwartet konzeptionelle Angaben der Bieter dazu, wie der Pfad der Planung der PV-Anlagen und die Überwachung ihrer Errichtung unter Berücksichtigung der Vorgaben der Auftraggeberin bis zum Ende des Kalenderjahres 2030 erreicht wird. Es sind insbesondere diejenigen Termine, die für den Projekterfolg von besonderer Bedeutung sind (Meilensteine) anzugeben und dabei Abläufe und Abhängigkeiten aufzuzeigen. Darüber hinaus sind die notwendigen Arbeitsschritte zu plausibilisieren und die vollständige Projektrealisierung unterteilt in Maßnahmenabschnitte sowie monatsscharf darzustellen. Das Konzept muss mindestens die Fertigstellung der liegenschaftsspezifischen Fachplanung als verbindlichen Vertragstermin aufweisen. Ziel der Auftraggeberin ist es, dass ein möglichst plausibles und realistisches Konzept vorgelegt wird, das eine zeitnahe Errichtung der PVAnlagen und eine Inbetriebnahme bis spätestens Ende des Kalenderjahres 2030 vorsieht.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 5,00
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 05/02/2026
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=829715
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen:
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung: 14/04/2026
Bedingungen für die Einreichung:
Obligatorische Angabe der Vergabe von Unteraufträgen: Anteil des Auftrags, den der Bieter im Wege von Unteraufträgen zu vergeben gedenkt
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 16/02/2026 09:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Nachforderung, Vervollständigung oder Korrektur von Unterlagen, Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen und Nachweisen richten sich nach dem § 22 Abs. 6 VSVgV. Hierbei setzt die Auftraggeberin eine angemessene Frist und übt ihr Ermessen unter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes aus. Einen Anspruch auf Nachforderung haben die Bieter nicht.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: a. Der für die Detailanalyse erforderliche Zutritt ist mindestens sechs Wochen vor geplanten Besichtigungen bei der jeweils zuständigen Kasernenkommandantur unter Angabe der zu untersuchenden Gebäude zu beantragen. Dies erfordert die Angabe der amtlichen Kennzeichen der mitgeführten Fahrzeuge als auch Daten des teilnehmenden Personals der Auftragnehmer. Sofern für die Analyse die Erstellung von Bild- oder Filmmaterial erforderlich ist, ist dabei zusätzlich eine Genehmigung bei der Kasernenkommandantur zu beantragen. b. Es dürfen bei der Planung und Durchführung der Leistungen keine Beschäftigten eingesetzt werden, die aus Staaten, in denen nach Feststellung des Bundesministeriums des Innern (BMI) besondere Sicherheitsrisiken festzustellen sind (Staaten gem. § 13 Abs. 1 Nr. 17 SÜG), stammen.
Es ist eine Geheimhaltungsvereinbarung erforderlich: ja
Zusätzliche Angaben zur Geheimhaltungsvereinbarung: Der AN verpflichtet sich und seine Beschäftigten zur Geheimhaltung im Umgang mit Unterlagen der Einstufung VS-NfD (Anlage VII Formblatt 7 der Vergabeunterlagen).
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Finanzielle Vereinbarung: Die elektronische Rechnungsstellung ist verpflichtend.
Vergabe von Unteraufträgen:
Es gilt keine Verpflichtung zur Vergabe von Unteraufträgen.
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes
Informationen über die Überprüfungsfristen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Es gelten die Regelungen der §§ 155 ff. GWB. Insbesondere ist § 160 Abs. 3 GWB zu beachten: Verstöße gegen das Vergaberecht, die aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen hervorgehen, müssen bis zum Ablauf der Angebotsfrist gerügt werden. Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens muss innerhalb einer Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingereicht werden (vgl. § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB).

8. Organisationen

8.1.
ORG-0000
Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Registrierungsnummer: 991-80032-33
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Verdingungsstelle
Telefon: 000
Profil des Erwerbers: https://www.bundesimmobilien.de
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes
Registrierungsnummer: t:022894990
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53113
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender

Informationen zur Bekanntmachung

Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 190afb7f-336c-4903-b7c3-4f80db11d694 - 04
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 18
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 13/01/2026 15:36:39 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 28602-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 10/2026
Datum der Veröffentlichung: 15/01/2026