1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Kreis Gütersloh
Rechtsform des Erwerbers: Lokale Gebietskörperschaft
Der Erwerber ist ein Auftraggeber
2.1.
Verfahren
Titel: Europaweite Markterkundung zur Vorbereitung eines Vergabeverfahrens zur Standortbeschaffung und Realisierung einer Förderschule in Rietberg (modelloffene Projektentwicklung) durch den Kreis Gütersloh
Beschreibung: Der Kreis Gütersloh führt eine unverbindliche europaweite Markterkundung zur Vorbereitung eines Vergabeverfahrens zur Standortbeschaffung und gegebenenfalls auch zur Realisierung einer Förderschule in Rietberg durch. Gegenstand ist eine modelloffene Projektentwicklung zur Zusammenführung zweier Förderschulen an einem neuen Standort. Ziel der Markterkundung ist es, Erkenntnisse zu marktüblichen Projekt-, Vertrags- und Realisierungsmodellen, zur zeitlichen Umsetzbarkeit sowie zu wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen zu gewinnen. Eine Vorfestlegung auf ein bestimmtes Vergabe-, Vertrags- oder Realisierungsmodell erfolgt ausdrücklich nicht. Der Kreis Gütersloh ist Schulträger der Martinschule sowie der Paul-Maar-Schule in 33397 Rietberg, beides Förderschulen mit den Förderschwerpunkten Lernen sowie emotionale und soziale Entwicklung. Beide Schulen sollen an einem neuen Standort zusammengeführt werden, indem die Paul-Maar-Schule organisatorisch aufgelöst und in der erweiterten Martinschule aufgeht. Hintergrund ist die angekündigte Eigennutzung des bisherigen Schulgebäudes der Paul-Maar-Schule durch die Stadt Rietberg sowie die schulorganisatorische Zielsetzung, die Beschulung beider Förderschwerpunkte künftig an einem gemeinsamen Standort zu bündeln und dabei organisatorische sowie pädagogische Synergien zu nutzen. Am neuen Schulstandort sollen künftig insgesamt etwa 275 bis 310 Schülerinnen und Schüler der Primarstufe und der Sekundarstufe I beschult werden. Die Schule umfasst die Klassenstufen 1 bis 10 und wird als offene Ganztagsschule geführt. Der Unterricht orientiert sich an den geltenden Lehrplänen der Grundschule und der Hauptschule. Neben den Anforderungen aus den geltenden Lehrplänen bestehen besondere Bedarfe an individueller Förderung, intensivpädagogischen Angeboten sowie an der Zusammenarbeit multiprofessioneller Teams. Hieraus ergibt sich ein erhöhter Bedarf an differenzierten Lern-, Förder- und Rückzugsflächen sowie an einer klar strukturierten und übersichtlichen Organisation des Schulalltags. Für die erweiterte Martinschule wurde in Abstimmung mit der Schulaufsicht und den Schulleitungen ein detailliertes Raumprogramm entwickelt. Vorgesehen sind Unterrichts-, Differenzierungs- und Gruppenräume für insgesamt 19 Klassen sowie Fachräume für Musik, Kunst, Werken, Naturwissenschaften und Hauswirtschaft. Ergänzt wird das Raumprogramm durch multifunktionale Räume für Förderung, Ganztagsbetrieb und berufliche Orientierung, durch Gemeinschaftsflächen wie Aula, Mensa und Bibliothek sowie durch Verwaltungs-, Team- und Nebenräume. Dabei ist eine funktionale Zuordnung der Räume vorgesehen, die kurze Wege, eine gute Übersichtlichkeit sowie eine klare Trennung unterschiedlicher Nutzungsbereiche ermöglicht. Bestandteil des Vorhabens ist zudem eine barrierefreie und teilbare Zweifach-Sporthalle einschließlich der erforderlichen Nebenräume. Außenflächen für Pausen, Spiel und Sport sowie Flächen für den Schülerbeförderungsverkehr sind ebenfalls erforderlich und sollen den besonderen Bedürfnissen der Schülerschaft Rechnung tragen. Die geplante Bruttogrundfläche des Schulgebäudes beträgt als Orientierungswert, abhängig von der konkreten planerischen Ausgestaltung, rund 6.000 m² zuzüglich der Zweifach-Sporthalle. Die Flächenannahme berücksichtigt den erhöhten Raumbedarf einer Förderschule, insbesondere für Differenzierungs-, Förder- und Ganztagsangebote. Ergänzend sind erforderliche Verkehrs-, Technik- und Außenflächen vorzusehen. Anforderungen an den Standort ergeben sich insbesondere aus der schulischen Nutzung und dem pädagogischen Konzept. Der Standort soll sich im Stadtgebiet Rietberg befinden und eine räumliche Nähe zur Schulstation im Jugendwerk Rietberg aufweisen, da dort ein Teil der Schülerinnen und Schüler intensivpädagogisch betreut wird und Lehrkräfte zwischen den Standorten pendeln. Die Schulstation ist nicht Bestandteil des Raumprogramms des geplanten Schulneubaus. Darüber hinaus sind eine gute Erreichbarkeit aus den relevanten Einzugsbereichen, Schloss Holte-Stukenbrock, Verl, Rietberg, Langenberg und Rheda-Wiedenbrück, eine Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr sowie die Nähe zu infrastrukturellen Angeboten wünschenswert, um mit den Schülerinnen und Schülern Alltagssituationen trainieren zu können. Zugleich sind eine sichere Erschließung des Schulstandorts sowie klar organisierte Bring- und Abholsituationen von besonderer Bedeutung. Das Grundstück muss ausreichend dimensioniert sein, um neben dem Schulgebäude und der Sporthalle auch die erforderlichen Pausen- und Freiflächen, Stellplätze für Lehrkräfte sowie Flächen für den Schülerbeförderungsverkehr aufnehmen zu können. Als Richtwert wird von einem Flächenbedarf von etwa 15.000 bis 20.000 m² ausgegangen. Die Außenflächen sollen sowohl dem pädagogischen Anspruch als auch dem Bewegungs- und Erholungsbedarf der Schülerinnen und Schüler gerecht werden. Die Nutzung von Synergien mit bestehenden Sport- oder Außenanlagen ist erwünscht. Angestrebt wird eine schnellstmögliche Umsetzung des Vorhabens. Diese steht auch unter dem Erfordernis von erforderlichen Gremienentscheidungen. Bestenfalls ist die Nutzung ab dem Schuljahr 2027/2028 möglich.
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Bauleistung
Haupteinstufung (cpv): 45214200 Bauarbeiten für Schulgebäude
Zusätzliche Einstufung (cpv): 45214230 Bau von Sonderschulen, 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen, 70122000 Kauf oder Verkauf von Grundstücken, 70122110 Verkauf von unbebauten Grundstücken, 70130000 Vermietung von Grundstücken im Eigenbesitz
2.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Rietberg
Postleitzahl: 33397
Land, Gliederung (NUTS): Gütersloh (DEA42)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Diese Veröffentlichung ist keine Vorinformation im engen Sinne, sondern dient der Markterkundung. Sie dient der Einholung von Rückmeldungen zur Marktverfügbarkeit, zu Projekt- und Finanzierungsmodellen, zu Miet- und Finanzierungsparametern, zu steuerlichen und baulichen Rahmenbedingungen sowie zu verfahrensbezogenen Aspekten. Der Kreis Gütersloh prüft ergebnisoffen, auf welche Weise das Vorhaben umgesetzt werden kann. Eine Festlegung auf ein bestimmtes Realisierungs-, Vertrags- oder Vergabemodell ist mit dieser Markterkundung ausdrücklich nicht verbunden. Ziel ist es vielmehr, auf Grundlage der dargestellten inhaltlichen und funktionalen Anforderungen Erkenntnisse darüber zu gewinnen, welche Optionen am Markt realistisch verfügbar sind und unter welchen Rahmenbedingungen eine Umsetzung des Vorhabens möglich ist. In Betracht kommen unterschiedliche Modelle der Standortbeschaffung, Planung, Errichtung und Nutzung. Mit der Markterkundung soll ein belastbares Bild der am Markt verfügbaren Optionen gewonnen werden, um auf dieser Grundlage ein sachgerechtes, wirtschaftliches und marktgerechtes Vergabeverfahren vorzubereiten. Die Teilnahme an der Markterkundung ist freiwillig. Die übermittelten Angaben werden vertraulich behandelt und begründen weder einen Anspruch auf Durchführung eines Vergabeverfahrens noch eine Vorentscheidung über dessen Ausgestaltung oder Ausgang. Eine Erstattung von Aufwendungen, die den Interessenten im Zusammenhang mit dieser Markterkundung entstehen, ist ausgeschlossen. Diese Abfrage ist unverbindlich und dient lediglich der Information. Konkrete Angebote sind ausdrücklich nicht erwünscht. Interessierte Marktteilnehmer werden gebeten, spätestens bis zum 16. Januar 2026 eine Rückmeldung zu den nachfolgend dargestellten Fragestellungen zu geben. Die Rückmeldungen dienen ausschließlich der Informationsgewinnung und Vorbereitung eines späteren Vergabeverfahrens. Bitte senden Sie Ihre Rückmeldung über die Kommunikationsfunktion der Deutschen eVergabe oder an die E-Mail-Adresse submission@kreis-guetersloh.de. Wir bitten bei Interesse um Ihre Rückmeldung zum dargestellten Projekt und den Randbedingungen, insbesondere zu folgenden Fragen: I. Allgemeine Fragen 1. Besteht grundsätzliches Interesse am Auftrag? 2. Falls ja, geben Sie bitte Ihre vollständigen Kontaktdaten an (Name, ggf. Firma, Adresse, Ansprechperson, E-Mail und Telefon). 3. Verfügen Sie über ein Grundstück, das den in der Projektbeschreibung genannten Anforderungen entspricht? 4. Falls ja, beschreiben Sie das Grundstück bitte kurz (insbesondere Adresse, Lage, Größe, Eigentumsverhältnisse). II. Form der Überlassung 5. Ist ein Verkauf des Grundstücks an den Kreis Gütersloh ohne Kopplung an Planung, Errichtung oder eine Vermietung möglich oder gewünscht? 6. Welche andere Überlassungsform kommt für Sie in Betracht (z.B. Miete, Erbpacht etc.)? 7. Wenn eine Vermietung für Sie in Betracht kommt, können Sie bereits grob eine Nettokaltmiete pro m² und Nebenkosten pro m² angeben? 8. Welche Mietlaufzeit könnten Sie anbieten? 9. Bestünde die Möglichkeit des Ankaufs des Grundstücks nach Ablauf einer festen Mietzeit? III. Zeitliche Umsetzbarkeit 10. Wann wäre eine Anmietung/Übergabe voraus-sichtlich realisierbar? IV. Rahmenbedingungen 11. Gibt es steuerliche Aspekte, die aus Ihrer Sicht zu beachten wären? Hinweis: Aus Sicht des Kreises Gütersloh muss eine umsatzsteuerfreie Kaltmiete gestaltbar sein. 12. Welche baulichen Standards könnten vereinbart werden? 13. Welche Anforderungen an einen nachhaltigen Betrieb könnten vereinbart werden? 14. Welche Sicherheiten würden Sie ggfs. benötigen und welche könnten der Kreis Gütersloh erhalten? V. Fragestellungen mit Verfahrensbezug 15. Würden Sie sich an der geplanten Ausschreibung beteiligen, würden Sie Nachunternehmer beauftragen oder sich zu einer Bietergemeinschaft zusammenschließen? 16. Verfügen Sie über eine Betriebs- oder Berufshaftpflicht-versicherung (relevant bei Errichtung der Gebäude durch Eigentümer/Dritte) und anschließende Überlassung an den Kreis Gütersloh)? Wir bitten darum, zwischen den Deckungssummen für Personen-, Sach- und Vermögensschäden zu unterscheiden. 17. Verfügen Sie bereits über Referenzen zu vergleichbaren Projekten? Wenn ja, welche? Wir sichern Ihnen Vertraulichkeit bezüglich jeder im Rahmen der Markterkundung unterbreiteten Angaben zu. Wir weisen darauf hin, dass die Teilnahme an der Markterkundung nicht verpflichtend ist. Weder die Teilnahme noch die Nichtteilnahme bedingt eine Vorentscheidung im Hinblick auf die Durchführung oder den Ausgang des anstehenden Vergabeverfahrens. Sofern Rückfragen bestehen, werden wir erneut auf Sie zukommen oder Sie zu einem persönlichen Gespräch einladen. In diesem Fall erfolgt die Kontaktaufnahme unaufgefordert durch uns. Für Ihr Engagement möchten wir uns bereits jetzt bedanken. Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag Anke Dreier Kreis Gütersloh Abteilung Gebäudewirtschaft Abteilungsleitung
Rechtsgrundlage:
Andere
vob-a-eu -
5.1.
Los: LOT-0000
Titel: Europaweite Markterkundung zur Vorbereitung eines Vergabeverfahrens zur Standortbeschaffung und Realisierung einer Förderschule in Rietberg (modelloffene Projektentwicklung) durch den Kreis Gütersloh
Beschreibung: Der Kreis Gütersloh führt eine unverbindliche europaweite Markterkundung zur Vorbereitung eines Vergabeverfahrens zur Standortbeschaffung und gegebenenfalls auch zur Realisierung einer Förderschule in Rietberg durch. Gegenstand ist eine modelloffene Projektentwicklung zur Zusammenführung zweier Förderschulen an einem neuen Standort. Ziel der Markterkundung ist es, Erkenntnisse zu marktüblichen Projekt-, Vertrags- und Realisierungsmodellen, zur zeitlichen Umsetzbarkeit sowie zu wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen zu gewinnen. Eine Vorfestlegung auf ein bestimmtes Vergabe-, Vertrags- oder Realisierungsmodell erfolgt ausdrücklich nicht. Der Kreis Gütersloh ist Schulträger der Martinschule sowie der Paul-Maar-Schule in 33397 Rietberg, beides Förderschulen mit den Förderschwerpunkten Lernen sowie emotionale und soziale Entwicklung. Beide Schulen sollen an einem neuen Standort zusammengeführt werden, indem die Paul-Maar-Schule organisatorisch aufgelöst und in der erweiterten Martinschule aufgeht. Hintergrund ist die angekündigte Eigennutzung des bisherigen Schulgebäudes der Paul-Maar-Schule durch die Stadt Rietberg sowie die schulorganisatorische Zielsetzung, die Beschulung beider Förderschwerpunkte künftig an einem gemeinsamen Standort zu bündeln und dabei organisatorische sowie pädagogische Synergien zu nutzen. Am neuen Schulstandort sollen künftig insgesamt etwa 275 bis 310 Schülerinnen und Schüler der Primarstufe und der Sekundarstufe I beschult werden. Die Schule umfasst die Klassenstufen 1 bis 10 und wird als offene Ganztagsschule geführt. Der Unterricht orientiert sich an den geltenden Lehrplänen der Grundschule und der Hauptschule. Neben den Anforderungen aus den geltenden Lehrplänen bestehen besondere Bedarfe an individueller Förderung, intensivpädagogischen Angeboten sowie an der Zusammenarbeit multiprofessioneller Teams. Hieraus ergibt sich ein erhöhter Bedarf an differenzierten Lern-, Förder- und Rückzugsflächen sowie an einer klar strukturierten und übersichtlichen Organisation des Schulalltags. Für die erweiterte Martinschule wurde in Abstimmung mit der Schulaufsicht und den Schulleitungen ein detailliertes Raumprogramm entwickelt. Vorgesehen sind Unterrichts-, Differenzierungs- und Gruppenräume für insgesamt 19 Klassen sowie Fachräume für Musik, Kunst, Werken, Naturwissenschaften und Hauswirtschaft. Ergänzt wird das Raumprogramm durch multifunktionale Räume für Förderung, Ganztagsbetrieb und berufliche Orientierung, durch Gemeinschaftsflächen wie Aula, Mensa und Bibliothek sowie durch Verwaltungs-, Team- und Nebenräume. Dabei ist eine funktionale Zuordnung der Räume vorgesehen, die kurze Wege, eine gute Übersichtlichkeit sowie eine klare Trennung unterschiedlicher Nutzungsbereiche ermöglicht. Bestandteil des Vorhabens ist zudem eine barrierefreie und teilbare Zweifach-Sporthalle einschließlich der erforderlichen Nebenräume. Außenflächen für Pausen, Spiel und Sport sowie Flächen für den Schülerbeförderungsverkehr sind ebenfalls erforderlich und sollen den besonderen Bedürfnissen der Schülerschaft Rechnung tragen. Die geplante Bruttogrundfläche des Schulgebäudes beträgt als Orientierungswert, abhängig von der konkreten planerischen Ausgestaltung, rund 6.000 m² zuzüglich der Zweifach-Sporthalle. Die Flächenannahme berücksichtigt den erhöhten Raumbedarf einer Förderschule, insbesondere für Differenzierungs-, Förder- und Ganztagsangebote. Ergänzend sind erforderliche Verkehrs-, Technik- und Außenflächen vorzusehen. Anforderungen an den Standort ergeben sich insbesondere aus der schulischen Nutzung und dem pädagogischen Konzept. Der Standort soll sich im Stadtgebiet Rietberg befinden und eine räumliche Nähe zur Schulstation im Jugendwerk Rietberg aufweisen, da dort ein Teil der Schülerinnen und Schüler intensivpädagogisch betreut wird und Lehrkräfte zwischen den Standorten pendeln. Die Schulstation ist nicht Bestandteil des Raumprogramms des geplanten Schulneubaus. Darüber hinaus sind eine gute Erreichbarkeit aus den relevanten Einzugsbereichen, Schloss Holte-Stukenbrock, Verl, Rietberg, Langenberg und Rheda-Wiedenbrück, eine Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr sowie die Nähe zu infrastrukturellen Angeboten wünschenswert, um mit den Schülerinnen und Schülern Alltagssituationen trainieren zu können. Zugleich sind eine sichere Erschließung des Schulstandorts sowie klar organisierte Bring- und Abholsituationen von besonderer Bedeutung. Das Grundstück muss ausreichend dimensioniert sein, um neben dem Schulgebäude und der Sporthalle auch die erforderlichen Pausen- und Freiflächen, Stellplätze für Lehrkräfte sowie Flächen für den Schülerbeförderungsverkehr aufnehmen zu können. Als Richtwert wird von einem Flächenbedarf von etwa 15.000 bis 20.000 m² ausgegangen. Die Außenflächen sollen sowohl dem pädagogischen Anspruch als auch dem Bewegungs- und Erholungsbedarf der Schülerinnen und Schüler gerecht werden. Die Nutzung von Synergien mit bestehenden Sport- oder Außenanlagen ist erwünscht. Angestrebt wird eine schnellstmögliche Umsetzung des Vorhabens. Diese steht auch unter dem Erfordernis von erforderlichen Gremienentscheidungen. Bestenfalls ist die Nutzung ab dem Schuljahr 2027/2028 möglich.
Interne Kennung: Markterkundung
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Bauleistung
Haupteinstufung (cpv): 45214200 Bauarbeiten für Schulgebäude
Zusätzliche Einstufung (cpv): 45214230 Bau von Sonderschulen, 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen, 70122000 Kauf oder Verkauf von Grundstücken, 70122110 Verkauf von unbebauten Grundstücken, 70130000 Vermietung von Grundstücken im Eigenbesitz
5.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Rietberg
Postleitzahl: 33397
Land, Gliederung (NUTS): Gütersloh (DEA42)
Land: Deutschland
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Diese Veröffentlichung ist keine Vorinformation im engen Sinne, sondern dient der Markterkundung. Sie dient der Einholung von Rückmeldungen zur Marktverfügbarkeit, zu Projekt- und Finanzierungsmodellen, zu Miet- und Finanzierungsparametern, zu steuerlichen und baulichen Rahmenbedingungen sowie zu verfahrensbezogenen Aspekten. Der Kreis Gütersloh prüft ergebnisoffen, auf welche Weise das Vorhaben umgesetzt werden kann. Eine Festlegung auf ein bestimmtes Realisierungs-, Vertrags- oder Vergabemodell ist mit dieser Markterkundung ausdrücklich nicht verbunden. Ziel ist es vielmehr, auf Grundlage der dargestellten inhaltlichen und funktionalen Anforderungen Erkenntnisse darüber zu gewinnen, welche Optionen am Markt realistisch verfügbar sind und unter welchen Rahmenbedingungen eine Umsetzung des Vorhabens möglich ist. In Betracht kommen unterschiedliche Modelle der Standortbeschaffung, Planung, Errichtung und Nutzung. Mit der Markterkundung soll ein belastbares Bild der am Markt verfügbaren Optionen gewonnen werden, um auf dieser Grundlage ein sachgerechtes, wirtschaftliches und marktgerechtes Vergabeverfahren vorzubereiten. Die Teilnahme an der Markterkundung ist freiwillig. Die übermittelten Angaben werden vertraulich behandelt und begründen weder einen Anspruch auf Durchführung eines Vergabeverfahrens noch eine Vorentscheidung über dessen Ausgestaltung oder Ausgang. Eine Erstattung von Aufwendungen, die den Interessenten im Zusammenhang mit dieser Markterkundung entstehen, ist ausgeschlossen. Diese Abfrage ist unverbindlich und dient lediglich der Information. Konkrete Angebote sind ausdrücklich nicht erwünscht. Interessierte Marktteilnehmer werden gebeten, spätestens bis zum 16. Januar 2026 eine Rückmeldung zu den nachfolgend dargestellten Fragestellungen zu geben. Die Rückmeldungen dienen ausschließlich der Informationsgewinnung und Vorbereitung eines späteren Vergabeverfahrens. Bitte senden Sie Ihre Rückmeldung über die Kommunikationsfunktion der Deutschen eVergabe oder an die E-Mail-Adresse submission@kreis-guetersloh.de. Wir bitten bei Interesse um Ihre Rückmeldung zum dargestellten Projekt und den Randbedingungen, insbesondere zu folgenden Fragen: I. Allgemeine Fragen 1. Besteht grundsätzliches Interesse am Auftrag? 2. Falls ja, geben Sie bitte Ihre vollständigen Kontaktdaten an (Name, ggf. Firma, Adresse, Ansprechperson, E-Mail und Telefon). 3. Verfügen Sie über ein Grundstück, das den in der Projektbeschreibung genannten Anforderungen entspricht? 4. Falls ja, beschreiben Sie das Grundstück bitte kurz (insbesondere Adresse, Lage, Größe, Eigentumsverhältnisse). II. Form der Überlassung 5. Ist ein Verkauf des Grundstücks an den Kreis Gütersloh ohne Kopplung an Planung, Errichtung oder eine Vermietung möglich oder gewünscht? 6. Welche andere Überlassungsform kommt für Sie in Betracht (z.B. Miete, Erbpacht etc.)? 7. Wenn eine Vermietung für Sie in Betracht kommt, können Sie bereits grob eine Nettokaltmiete pro m² und Nebenkosten pro m² angeben? 8. Welche Mietlaufzeit könnten Sie anbieten? 9. Bestünde die Möglichkeit des Ankaufs des Grundstücks nach Ablauf einer festen Mietzeit? III. Zeitliche Umsetzbarkeit 10. Wann wäre eine Anmietung/Übergabe voraus-sichtlich realisierbar? IV. Rahmenbedingungen 11. Gibt es steuerliche Aspekte, die aus Ihrer Sicht zu beachten wären? Hinweis: Aus Sicht des Kreises Gütersloh muss eine umsatzsteuerfreie Kaltmiete gestaltbar sein. 12. Welche baulichen Standards könnten vereinbart werden? 13. Welche Anforderungen an einen nachhaltigen Betrieb könnten vereinbart werden? 14. Welche Sicherheiten würden Sie ggfs. benötigen und welche könnten der Kreis Gütersloh erhalten? V. Fragestellungen mit Verfahrensbezug 15. Würden Sie sich an der geplanten Ausschreibung beteiligen, würden Sie Nachunternehmer beauftragen oder sich zu einer Bietergemeinschaft zusammenschließen? 16. Verfügen Sie über eine Betriebs- oder Berufshaftpflicht-versicherung (relevant bei Errichtung der Gebäude durch Eigentümer/Dritte) und anschließende Überlassung an den Kreis Gütersloh)? Wir bitten darum, zwischen den Deckungssummen für Personen-, Sach- und Vermögensschäden zu unterscheiden. 17. Verfügen Sie bereits über Referenzen zu vergleichbaren Projekten? Wenn ja, welche? Wir sichern Ihnen Vertraulichkeit bezüglich jeder im Rahmen der Markterkundung unterbreiteten Angaben zu. Wir weisen darauf hin, dass die Teilnahme an der Markterkundung nicht verpflichtend ist. Weder die Teilnahme noch die Nichtteilnahme bedingt eine Vorentscheidung im Hinblick auf die Durchführung oder den Ausgang des anstehenden Vergabeverfahrens. Sofern Rückfragen bestehen, werden wir erneut auf Sie zukommen oder Sie zu einem persönlichen Gespräch einladen. In diesem Fall erfolgt die Kontaktaufnahme unaufgefordert durch uns. Für Ihr Engagement möchten wir uns bereits jetzt bedanken. Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag Anke Dreier Kreis Gütersloh Abteilung Gebäudewirtschaft Abteilungsleitung
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Frist – Eingang der Antworten: 16/01/2026 09:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
8.1.
ORG-0000
Offizielle Bezeichnung: Kreis Gütersloh
Registrierungsnummer: Legal Entity Identifier: 5299004LPAWPFPOQRS43
Abteilung: Zentrale Submissionsstelle
Stadt: Gütersloh
Postleitzahl: 33334
Land, Gliederung (NUTS): Gütersloh (DEA42)
Land: Deutschland
Telefon: +49 5241-851904
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 35a30569-e761-4b90-b92d-6c13f2a999d4 - 01
Formulartyp: Vorankündigung
Art der Bekanntmachung: Bekanntmachung über vorherige Marktkonsultation
Unterart der Bekanntmachung: E1
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 05/01/2026 11:36:54 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 4925-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 3/2026
Datum der Veröffentlichung: 06/01/2026