1. Beschaffer
1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: DRK-Zukunfts-Stiftung Nürtingen-Kirchheim/Teck
Rechtsform des Erwerbers: Von einer regionalen Gebietskörperschaft kontrollierte Einrichtung des öffentlichen Rechts
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Gesundheit
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
Titel: DRK Rettungswache VgV LA - Freianlagenplanung
Beschreibung: Die DRK-Zukunfts-Stiftung beabsichtigt einen Neubau für den Rettungsdienst in Kirchheim unter Teck. Das für den DRK-Rettungsdienst vorgesehene Grundstück an der Nürtinger Straße ist zwischen zwei größeren Grundstücken eingebettet Ziel ist es, für diesen Standort ein qualitätsvolles Gebäude zu realisieren, das neben einer hochwertigen Architektur und unter Berücksichtigung der städtebaulichen Gegebenheiten auch die aktuellen Wirtschaftlichkeits- und Nachhaltigkeitskriterien erfüllt. Für den Neubau der Rettungswache führt die Stadt Kirchheim unter Teck aktuell einen hochbaulichen Realisierungswettbewerb für Architekt/Innen durch. Die Preisgerichtssitzung des hochbauplanerischen Wettbewerbs findet am 13.02.2025 statt. Für die weitere Planung werden nun Fachplaner/Innen für Bereich Freianlagenplanung gemäß §§ 38 - 40 HOAI für LPH 1-8 + 9 gesucht. Die Verhandlungsgespräche mit Fachplaner finden voraussichtlich am 6.05.2025 ganztags statt. Weitere Informationen siehe Punkt 5.1.
Kennung des Verfahrens: 84dd986b-4059-45b4-92b3-c9a3e5d70ee9
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71222000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
2.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Esslingen (DE113)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Die für die Abgabe eines Teilnahmeantrags erforderlichen Unterlagen können mit und ohne Registrierung unter dem unter 5.1.11 angegebenen Link kostenlos angesehen und heruntergeladen werden. Teilnahmeanträge sind ausschließlich elektronisch über die unter 5.1.11 angegebene Vergabeplattform in Textform i.S.v. § 53 Abs 1 VgV einzureichen. Es ist unzulässig, Teilnahmeanträge unmittelbar an die unter 8.1 angegebene Kontaktstelle zu senden. Rückfragen müssen ebenfalls über die unter 5.1.11 angegebene Vergabeplattform gestellt werden. Die - anonymisierten - Rückfragen und Antworten und etwaige Änderungen und Ergänzungen der Unterlagen für das Vergabeverfahren werden nur auf der Vergabeplattform unter dem unter 5.1.11 angegebenen Link zur Verfügung gestellt. Alle Interessenten müssen sich daher regelmäßig selbst unter dem angegebenen Link informieren, ob Rückfragen und Antworten, Änderungen oder Ergänzungen zur Verfügung eingestellt wurden, die dann bei der Erstellung der Teilnahmeanträge zu beachten sind. Für die Erstellung der Teilnahmeanträge wird keine Kostenerstattung gewährt.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Schwere Verfehlung im Rahmen der beruflichen Tätigkeit: Die nachfolgenden Eigenerklärungen sind vom Bewerber, bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft, anzugeben: Eigenerklärung, dass im Fall einer Beauftragung eine Berufshaftpflichtversicherung mit angemessenen Deckungssummen für Personenschäden und für Sach- und Vermögensschäden abgeschlossen wird. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe i.S.v. § 123Abs. 1 bis 3 GWB vorliegen. Eigenerklärung, dass das Unternehmen seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung, soweit es der Pflicht zur Beitragszahlung unterfällt, ordnungsgemäß erfüllt hat (§ 123 Abs. 4 GWB). Angaben zu Insolvenzverfahren und Liquidation (§ 124 Abs. 1Nr. 2GWB). Eigenerklärung, dass bei der Ausführung öffentlicher Aufträge nicht gegen geltende umwelt-, sozialoderarbeitsrechtliche Verpflichtungen verstoßen wurde (§ 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB). Eigenerklärung, dass im Rahmen der beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung begangen wurde, durch die die Integrität des Unternehmens in Frage gestellt wird (§ 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB). Eigenerklärung, dass mit anderen Unternehmen keine Vereinbarungen getroffen oder Verhaltensweisen aufeinander abgestimmt wurden, die eine Verhinderung, eine Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken(§124 Abs. 1 Nr. 4 GWB). Eigenerklärung, dass für das Unternehmen kein Ausschlussgrund i.S.v. § 21 Abs.1 des Arbeitnehmerentsendegesetzes (AEntG), §98c des Aufenthaltsgesetzes(AufenthG), § 19 Abs. 1 des Mindestlohngesetzes (MiLoG) oder § 21 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes(Schwarz-ArbG) vorliegt. Die öffentliche Auftraggeberin behält sich vor, zu prüfen, ob weitere fakultative Ausschlussgründe im Sinne von §§ 124 bis 126 GWB vorliegen, zu denen keine Eigenerklärung gefordert wird, und gegebenenfalls Bewerber/ Bewerbergemeinschaften, bei denen fakultative Ausschlussgründe vorliegen, auszuschließen. Eigenerklärung "Verbot Beteiligung russischer Unternehmen" nach Maßgabe des 5. EU-Sanktionspakets in Verbindung mit Artikel 5k der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr.833/2014. Die Vergabestelle behält sich ferner vor, für Bewerber/Mitglieder von Bewerbergemeinschaften/Nachunternehmer selbst beim Gewerbezentralregister einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister nach § 150 a Abs.1 Nr.4 GewO anzufordern. Der öffentliche Auftraggeber kann den Bewerber auffordern, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise nachzureichen. Alle Nachweise und Erklärungen sind in deutscher Sprache abzufassen (bei fremdsprachigen Dokumenten in deutscher Übersetzung). Bei Bietergemeinschaften sind die Nachweise und Erklärungen von allen Mitgliedern zu erbringen. Erklärungen, Versicherungen und Nachweise, soweit diese auf Verlangen der Vergabestellevorzulegen sind, führen bei Nichtvorlage zum Ausschluss. Die Vergabestelle behält sich vor, die nachträgliche Vorlage von Originalen oder beglaubigten Abschriften zu verlangen.
5. Los
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: DRK Rettungswache VgV LA - Freianlagenplanung gemäß §§ 38 - 40 HOAI / LPH 1-8 + 9
Beschreibung: Das für den Neubau der DRK-Rettungswache vorgesehene Grundstück liegt am südwestlichen Stadtrand von Kirchheim/Teck im Gewerbegebiet „Hegelesberg“. Es ist derzeit unbebaut und umfasst eine Fläche von ca. 1.690,0 m² sowie ein Zufahrtsgrundstück von ca. 275,0 m². Die Topografie des Grundstücks steigt in südlicher Richtung um ca. 2,0 m an. Der Neubau soll aus einer Fahrzeughalle und Nebenräumen bestehen, in denen Aufenthalts-, Lager- und Werkstatträume untergebracht sind. In der Halle werden 5 Großfahrzeuge (jeweils mit einem Stellplatzmaß von ca. 4,50 x 10,00 m) untergebracht. In einem optionalen zweiten Bauabschnitt ist der Neubau bzw. Anbau eines weiteren Stellplatzes sowie eines außenliegenden Waschplatzes vorgesehen. Die gesamte Hauptnutzfläche im Raumprogramm ist mit ca. 700 m² (inklusive 2. Bauabschnitt) vorgegeben. Die Ergebnisse des Hochbauwettbewerbs werden den Bietern voraussichtlich in der 2. Phase zur Verfügung gestellt. Die Ausloberin wünscht sich von den Fachplanerinnen und Fachplanern innovative und funktionale Planungsvorschläge für die beschriebene Aufgabe. Von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Hochbauwettbewerbs werden Entwurfskonzepte erwartet, die unter Berücksichtigung maßgeblicher Umweltbelange und des Klimaschutzes über ein intelligentes Energie- und Ressourcenkonzept eine höchstmögliche Gesamtwirtschaftlichkeit, Gebrauchstauglichkeit und Architekturqualität erzielen. Diese Qualitäten sollen von den Fachplanern berücksichtigt und in die Planung integriert werden. Darüber hinaus ist auf die laufenden Kosten im späteren Betrieb Rücksicht zu nehmen, um die Lebenszykluskosten zu optimieren. Eine nachträgliche Aufstockung des Gebäudes (unter Berücksichtigung der maximal möglichen Gebäudehöhe) soll möglich sein. Zudem wird Wert auf die erwartete Innenraumqualität gelegt, insbesondere auf eine gute Raumluftqualität, die über eine kontrollierte Be- und Entlüftungsanlage sichergestellt werden soll. Ergänzend soll auch eine Fensterlüftung im Lüftungskonzept berücksichtigt werden. Bereits in der Vorplanung ist das Raumklima durch passive Maßnahmen (Bauweise, Speicherfähigkeit der Bauteile, Orientierung, abgestimmter Fensterflächenanteil) weiter zu optimieren. Durch bauliche und technische Maßnahmen soll ein optimiertes Verhältnis von Investitionskosten zu Nutzungskosten erreicht werden. Dabei sind im Entwurfskonzept die Herstellungs-, Betriebs- und Unterhaltskosten durch folgende Maßnahmen zu berücksichtigen: - Angemessenheit der baulichen Maßnahmen (insbesondere Flächeneffizienz, Gebäudeform, Tragwerk, Fassade etc.); - Geringe Energiekosten durch einen reduzierten Energiebedarf und eine optimierte Energiebedarfsdeckung; - Reinigungs- und Instandhaltungsfreundlichkeit der Fassade; - Vermeidung wartungsintensiver Gebäudetechnik. Die weiterführenden Unterlagen (prämierte Arbeiten des Hochbauwettbewerbs, Lageplan, Leitungspläne, Baugrundgutachten, Archäologieberichte etc.) werden den Bewerbern in der zweiten Phase mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt. Für den Neubau der Rettungswache werden Fachplanerinnen für Freianlagen mittels Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb gemäß §§ 38 - 40 HOAI für LPH 1-8 + 9 gesucht. Die Kosten der KG 500 werden auf ca. 420 T EUR netto geschätzt. Es ist geplant, Fördermittel zu beantragen. **** Es ist davon auszugehen, dass vor der Rettungswache eine versiegelte Fläche erstellt werden muss, die mit Einsatzfahrzeugen befahrbar ist (ca. 200 m², Achslast der Fahrzeuge mindestens 5t). Zufahrtswege und Wendekurven sind dabei nicht eingerechnet. Ebenso werden qualitative Aufenthaltsflächen für die Mitarbeiter der Rettungswache gewünscht. Da die Mitarbeiter in 12h Schichten Arbeiten, verbringen diese viel Zeit vor Ort. Somit sollte ein gewisser Wohlfühlfaktor gegeben sein. Östlich an das Wettbewerbsgrundstück anschließend befindet sich das Zufahrtsgrundstück, über das das nördlich gelegene Gebiet erschlossen wird. Dieses Grundstück ist ca. 275 m² groß und könnte im Rahmen des Hochbauwettbewerbs teilweise als Ausweichfläche für Stellplätze oder ähnlichem beplant werden. Insgesamt sollen mindestens 9 PKW-Stellplätze und 5 Fahrradstellplätze errichtet werden. Optional und abhängig vom Entwurf soll in einem zweiten Bauabschnitt die Fahrzughalle um einen zusätzlichen Garagenstellplatz und einen überdachten, außenliegenden Waschplatz erweitert werden. Siehe auch Ziffer 2.1.
Interne Kennung: E24496856
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71222000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Esslingen (DE113)
Land: Deutschland
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme: Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet
Zusätzliche Informationen: #Besonders geeignet für: selbst#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Kriterium:
Art: Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Bezeichnung: insgesamt 20%, 100 mögliche Punkte: Umsätze in den letzten 3 Jahren, Personalstruktur
Beschreibung: Jeder Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und jeder Nachunternehmer im Falle der Eignungsleihe müssen mit dem Teilnahmeantrag folgende Eigenerklärung abgeben: Eigenerklärung über den Umsatz (netto) im Bereich der zu vergebenden Leistungen in den letzten drei Jahren. Eigenerklärung zur durchschnittlichen Anzahl der Mitarbeiter im Bereich der zu vergebenden Leistungen in den letzten drei Jahren.
Anwendung dieses Kriteriums: Verwendet
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Prozentanteil, genau): 20
Kriterium:
Art: Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Bezeichnung: insgesamt 80%, 400 mögliche Punkte. Jeder Bewerber, jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und jeder Nachunternehmer im Falle der Eignungsleihe müssen mit dem Teilnahmeantrag Eigenerklärungen zu Referenzen abgeben.
Beschreibung: Die qualitative Bewertung der technischen Leistungsfähigkeit erfolgt auf Grundlage der vorgelegten Referenzblätter und den Angaben in den Formblättern. Die technische Leistungsfähigkeit wird insgesamt mit 80% gewertet, davon die qualitative Bewertung der Referenzprojekte: max. 200 Punkte für Referenz A (40%) max. 200 Punkte für Referenz B (40%) Insgesamt können bei Berücksichtigung aller Kriterien maximal 500 Punkte erreicht werden. Beschreibung Referenzen allgemein: Es werden zwei Referenzen bewertet. Referenz A muss zwingend nachgewiesen werden, Referenz B ist optional. Für je Referenzen kann jeweils 1 Projekt gewertet werden. Mehrfachnennungen sind nicht möglich. Die Referenzen können als Projektleiter in einem anderen Büro erbracht worden sein. Ein Nachweis über die erbrachten Leistungen sowie eine Bestätigung des Büroleiters sind erforderlich. Für die Wertung der Referenz müssen die Mindestkriterien zwingend nachgewiesen werden. Die Nichterfüllung einer Mindestanforderung bei der zwingenden Referenz (Referenz A) führt zum Ausschluss des Bewerbers aus dem Verfahren (Bewertung der Bewerbung insgesamt: 0 Punkte). Die Nichterfüllung einer Mindestanforderung bei der optionalen Referenz (Referenz B) führt zur Nichtwertung der entsprechenden Referenz (Bewertung der Referenz: 0 Punkte). Jedes Auswahlkriterium wird abhängig von den Angaben des Bewerbers mit 0 bis 5 Punkten bewertet. Die Punktzahl bei einem Kriterium ergibt sich durch Multiplikation der jeweiligen Bewertungsziffer mit der Wichtung des Kriteriums. Die Ge-samtpunktzahl eines Bewerbers wird durch Addition aller erreichten Punktzahlen der Einzelkriterien in der Auswahlphase ermittelt. Die drei Bewerber mit der höchsten Gesamtpunktzahl werden ausgewählt. Erreichen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und führt dies zu einer zu hohen Bewerberzahl nach den zugrunde gelegten Kriterien, kann die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Losverfahren getroffen werden. Darstellung je Referenz auf ein bis zwei Projektblätter DIN A4 oder A3: Aussagekräftige grafische und textliche Erläuterungen zum Projekt und zu projektspezifischen Besonderheiten. Abbildung min. 1 Foto (keine Renderings) des Gebäudes zum Nachweis der Realisierung. Die Bewertung erfolgt durch ein Auswahlgremium. *** Folgende Kriterien gelten für die Referenz A: Fokus: Freianlagen in vergleichbarer Größe für Feuerwehr-, Rettungswache oder vergleichbar Mindestanforderungen: - Neuplanung und Erstellung der Freianlagen vergleichbarer Nutzung (Feuerwache, Rettungswache, Betriebshof, Industrie- oder Logistikbauten); - Kosten (KG 500): mind. 250 T EUR netto; - Leistungszeitraum: 2014–2024, Fertigstellung spätestens 12/2024; - Durchführung der wesentlichen Leistungsphasen (LPH 2-8). Kriterien der Vergleichbarkeit: Erstellung der Außenanlagen in vergleichbarer Größe. (Anmerkung: Große des Planungsgrundstücks in Kirchheim (inkl. Neubau) ist ca. 1.700 m², geplante NUF des Neubaus ca. 700 m².) Erweiterungen oder Anbauten, sofern bei dem neu errichteten Flächen die Mindestkriterien nachgewiesen werden (d. h. exklusive Bestandsflächen). Eine Modernisierung bzw. nachträgliche Erstellung der Außenanlagen kann unter ausführlicher Erläuterung der erfolgten Leistungen sowie Einhaltung der anderen Mindestkriterien (Kosten, Leistungsphasen) gewertet werden. Bewertet werden auch Logistikzentralen oder Projekte mit überdurschnittlichen KfZ – Verkehrsaufkommen (Einsatzfahrzeuge, Busse, LKW) sofern dies explizit erläutert wird. Freianalagen für eine Feuer- oder Rettungswache werden höher gewertet. *** Folgende Kriterien gelten für die Referenz B: Referenz B (optional): Fokus: Freianlagen in vergleichbarer Größe Mindestanforderungen: - Neuplanung und Erstellung der Freianlagen, beliebige Nutzung; - Kosten (KG 500): mind. 200 T EUR netto; - Leistungszeitraum: 2014–2024, Fertigstellung spätestens 12/2024; - Durchführung der wesentlichen Leistungsphasen (LPH 2-8). Kriterien der Vergleichbarkeit: - Erstellung der Außenanlagen in vergleichbarer Größe (Anmerkung: Große des Planungsgrundstücks in Kirchheim (inkl. Neubau) ist ca. 1.700 m², geplante NUF des Neubaus ca. 700 m².) Erweiterungen oder Anbauten, sofern bei dem neu errichteten Flächen die Mindestkriterien nachgewiesen werden (d. h. exklusive Bestandsflächen). Eine Modernisierung bzw. nachträgliche Erstellung der Freianlagen kann unter ausführlicher Erläuterung der erfolgten Leistungen sowie Einhaltung der anderen Mindestkriterien (Kosten, Leistungsphasen) gewertet werden.
Anwendung dieses Kriteriums: Verwendet
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Prozentanteil, genau): 80
Kriterium:
Art: Eignung zur Berufsausübung
Bezeichnung: Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten. Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
Beschreibung: Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Herkunftsstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Landschaftsarchitekten zu führen. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person und der Verfasser der Wettbewerbsarbeit die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden. Arbeitsgemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft teilnahmeberechtigt ist. Mehrfachbewerbungen natürlicher oder juristischer Personen oder von Mitgliedern von Arbeitsgemeinschaften führen zum Ausschluss der Beteiligten.
Anwendung dieses Kriteriums: Verwendet
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Beschreibung: Projektorganisation
Fester Wert (insgesamt): 20
Kriterium:
Art: Qualität
Beschreibung: Projekteinschätzung und Vorgehensweise durch den Projektleiter/in
Fester Wert (insgesamt): 35
Kriterium:
Art: Qualität
Beschreibung: Projektmanagement
Fester Wert (insgesamt): 35
Kriterium:
Art: Kosten
Beschreibung: Honorarangebot
Fester Wert (insgesamt): 10
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 03/03/2025 13:00:00 (UTC+1)
Frist, bis zu der das Angebot gültig sein muss: 3 Monate
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Eine Nachforderung von Unterlagen liegt im Ermessen des Auftraggebers und wird entsprechend VgV festgelegt.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform: Von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft ist dem Teilnahmeantrag eine Erklärung beizulegen, dass die Mitglieder der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haften. Es muss ein allein vertretungsberechtigter bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch eine unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist. Es wird darauf hingewiesen, dass Bietergemeinschaften, deren Mitglieder sich mehrfach - sei es als einzelnes Unternehmen, Bietergemeinschaft oder Nachunternehmer - an diesem Vergabeverfahren beteiligten, wegen Verstoßes gegen das Wettbewerbsprinzip ausgeschlossen werden bzw. aus diesem Grund bereits bei der Aufforderung zur Angebotsabgabe unberücksichtigt bleiben können. Für jeden Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und für jeden Nachunternehmer muss die Verpflichtungserklärung Mindestentgelt nach dem Landestariftreue- und Mindestlohngesetz Baden- Württemberg entweder mit dem Teilnahmeantrag oder spätestens mit dem Erstangebot abgegeben werden.
Informationen über die Überprüfungsfristen: Um eine Korrektur des Vergabeverfahrens zu erreichen, kann ein Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer Baden-Württemberg gestellt werden, solange die Vergabestelle noch keinen wirksamen Zuschlag erteilt hat. Ein wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden, nachdem die Vergabestelle die unterlegenen Bieter über die beabsichtigte Zuschlagserteilung mit den nach § 134 GWB erforderlichen Angaben informiert hat und 15 Kalendertage bzw. bei Versendung der Informationen per Fax oder auf elektronischem Weg 10 Kalendertage vergangen sind ( §§134,135 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, wenn der Antragsteller die geltend gemachten Verstöße gegen Vergabevorschriften bereits vor Einreichend des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber der Vergabestelle nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat bzw. wenn der Antragsteller Vergabeverstöße, die bereits aufgrund der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gerügt hat. Ferner ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§160 Abs. 3 GWB).
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung: Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem: Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
TED eSender: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
8. Organisationen
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: DRK-Zukunfts-Stiftung Nürtingen-Kirchheim/Teck
Registrierungsnummer: 99/545/10999
Postanschrift: Laiblinstegstr. 7
Stadt: Nürtingen
Postleitzahl: 72622
Land, Gliederung (NUTS): Esslingen (DE113)
Land: Deutschland
Kontaktperson: kohler grohe architekten Verfahrensbetreuung/ Eliza Rubena
Telefon: +4971176963939
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Registrierungsnummer: DE811469974
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Stadt: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land, Gliederung (NUTS): Karlsruhe, Stadtkreis (DE122)
Land: Deutschland
Telefon: +49 7219262730
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
11. Informationen zur Bekanntmachung
11.1.
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 52537120-cacd-4f4e-89dd-90f3ba7636a9 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 29/01/2025 17:42:55 (UTC+1)
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
11.2.
Informationen zur Veröffentlichung
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 70270-2025
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 22/2025
Datum der Veröffentlichung: 31/01/2025