NF R5 VE441a Starkstromanlagen Referenznummer der Bekanntmachung: 068-2023-21
Auftragsbekanntmachung
Bauauftrag
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
Postanschrift: Universitätsstraße 25
Ort: Bielefeld
NUTS-Code: DEA41 Bielefeld, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 33615
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Zentrale Beschaffung
E-Mail:
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://www.uni-bielefeld.de/
Abschnitt II: Gegenstand
NF R5 VE441a Starkstromanlagen
VE441a Starkstromanlagen für den Neubau des Gebäudes R.5 für die medizinische Fakultät der Universität Bielefeld
Universität Bielefeld Universitätsstraße 25 33615 Bielefeld Gelände auf dem Campus der Universität Bielefeld
Auf dem Universitätscampus Bielefeld findet die bauliche Realisierung der neu gegründeten medizinischen
Fakultät statt. Das neu zu planende medizinisches Forschungsgebäude R. 5 ist eines
der Gebäude, die auf dem Medizincampus errichtet werden. Der Neubau soll bis zum 2. Quartal 2024
fertiggestellt sein. In dem Gebäude sollen Büroflächen, Praktikumslabore der Chemie und Biologie, Laboratorien
Biologie , Seminarräume , Skills Lab und ein Gastronomiebereich untergebracht werden.
Gegenstand dieser Ausschreibung ist die VE441a Starkstromanlagen u.a.:
Energieversorgung:
Kompakte Mittelspannungsschaltanlage mit Trockentransformatoren. Die Verlegung und Anbindung an den Mittelspannungsring ist nicht Teil des Auftrags AN Starkstrom.
Die Mittelspannungs- und Trafostationen werden als kundeneigene Stationen ausgeführt.
Zur Stromversorgung des Gebäudes sind zwei Trockentransformatoren je 1.600kVA geplant.
Für die IT-Netzwerktechnik sowie die Steuerteile der Automationsstationen werden zwei USV-Anlagen mit einer Leistung von etwa 60 kVA installiert.
Niederspannungshauptverteilung (NSHV): Das elektrische Netz für das Bauvorhaben wird als 400V~TN-C-S-Netz (5-Leiter-System mit zentralem Erdungspunkt ZEP) aufgebaut.
Verlegesysteme: Die horizontale Verlegung von Kabeln/Leitungen erfolgt über Kabeltrassen in Stahl verzinkt mit Abstand zur Rohdecke, Brüstungskanälen und in Einzelverlegung.
Sonnenschutzanlagen / Blendschutz / Beleuchtung
Der elektrisch betriebene Sonnenschutz wird konventionell umgesetzt. Es wird keine EIB/KNX-Technologie eingesetzt.
Die Steuerung der Beleuchtungsanlagen erfolgt ebenfalls konventionell, ohne EIB/KNX/Dali.
PV-Anlage
Ca. 210 Module - 400 Wp; Unterkonstruktion bauseitig
Wartungsarbeiten
Des Weitern sind die Wartungsarbeiten - Wartungsverträge über 4 Jahre- für die zu errichtenden Anlagen Bestandteil des Vergabeverfahrens.
Weiteres entnehmen Sie bitte dem Leistungsverzeichnis.
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
Einzureichende Unterlagen:
- Eigenerklärung über Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen)
- Gewerbeanmeldung (auf Anforderung der Vergabestelle mittels Dritterklärung vorzulegen)
- Eintragung in der Handwerksrolle (Handwerkskarte) bzw. bei der Industrie- und Handelskammer (auf Anforderung der Vergabestelle mittels Dritterklärung vorzulegen)
- Nachweis der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister oder vergleichbares Register (Auszug in Kopie beizufügen)*. Darf nicht älter als 6 Monate. gerechnet ab Datum der Angebotsfrist, sein.
*Für die Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind die jeweiligen Berufs- oder Handelsregister und die Bescheinigungen oder Erklärungen über die Berufsausübung in Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Februar 2014 über die öffentliche Auftragsvergabe und zur Aufhebung der Richtlinie 2004/18/EG (ABl. L 94 vom 28.3.2014, S. 65) aufgeführt.
Einzureichende Unterlagen:
- Eigenerklärung über Betriebshaftpflichtversicherung (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen): Eigenerklärung über das Bestehen einer marktüblichen Betriebshaftpflichtversicherung unter Nennung des Versicherungsgebers sowie der Deckungssummen für Personen und Sachschäden sowie Vermögensschäden
- rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan (falls eine Erklärung über das Vorliegen eines solchen Insolvenzplanes angegeben wurde) (auf Anforderung der Vergabestelle vorzulegen)
- Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse, falls das Unternehmen beitragspflichtig ist (auf Anforderung der Vergabestelle mittels Dritterklärung vorzulegen)
- Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen, falls das Finanzamt eine solche Bescheinigung ausstellt (auf Anforderung der Vergabestelle mittels Dritterklärung vorzulegen)
- Freistellungsbescheinigung nach § 48b Einkommensteuergesetz (auf Anforderung der Vergabestelle mittels Dritterklärung vorzulegen)
- Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen (auf Anforderung der Vergabestelle mittels Dritterklärung vorzulegen)
Einzureichende Unterlagen:
- Erklärung zur Zahl der in den letzten 3 Jahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen, mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal (auf Anforderung der Vergabestelle mittels Eigenerklärung vorzulegen)
Abschnitt IV: Verfahren
Abschnitt VI: Weitere Angaben
Auf Grund von § 6 Abs. 1 Wettbewerbsregistergesetz ist die Universität Bielefeld als öffentliche Auftraggeberin verpflichtet, bei Aufträgen ab einer Höhe von 30.000 Euro netto für die Bieterin/den Bieter, die oder der den Zuschlag erhalten soll, vor Zuschlagserteilung eine Auskunft aus dem Wettbewerbsregister einzuholen. Um eine Informationslücke für die Auftraggeberin zu verhindern, wird die Möglichkeit in Anspruch genommen, das Gewerbezentralregister zusätzlich bei Aufträgen ab einer Höhe von 30.000 Euro netto abzufragen.
Bekanntmachungs-ID: CXS0Y4RY1BNDX6H2
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Ort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland
Der öffentliche Auftraggeber weist darauf hin, dass gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB ein Nachprüfungsantrag vor der o.g. Vergabekammer unzulässig ist, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Auf die prozessualen Vorschriften der §§ 160 ff. GWB wird außerdem hingewiesen.