1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Gemeinschaftskrankenhaus St. Elisabeth/St. Petrus/St. Johannes gGmbH
Rechtsform des Erwerbers: Organisation, die einen durch einen öffentlichen Auftraggeber subventionierten Auftrag vergibt
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Gesundheit
2.1.
Verfahren
Titel: GKH Bonn, Um- und Erweiterung zur Einhäusigkeit
Beschreibung: Objektplanung Gebäude gemäß HOAI LPH 2-8, optional LPH 9 für die Konzentration der beiden Betriebsstellen St. Elisabeth und St. Petrus des Gemeinschaftskrankenhaus Bonn an der aktuellen Betriebsstelle St. Petrus
Kennung des Verfahrens: 0099811a-d4a7-4320-b26d-43d244054b77
Interne Kennung: 0251.11_Objektplanung Gebäude HOAI § 33
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros
2.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Bonner Talweg 4
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53113
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
2.1.3.
Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 5 400 000,00 EUR
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: #Bekanntmachungs-ID: CXP4Y54M27U# Das vorliegende europaweite Vergabeverfahren ist ein zweistufiges Verfahren nach VgV. Die erste Stufe ist der Teilnahmewettbewerb, die zweite Stufe das eigentliche Verhandlungsverfahren, an dem nur noch max. 5 geeignete Bewerber teilnehmen. Es werden Bewerbungsformulare durch den Auftraggeber ausgegeben. Diese sind ausschließlich über das Deutsche Vergabeportal über die genannte Bekanntmachungs-ID erhältlich. Für die Abgabe des Teilnahmeantrags sind zwingend die vorbereiteten Unterlagen zu verwenden und zu verschlüsseln. Der Teilnahmeantrag muss im Bereich "Teilnahmeanträge" fristgerecht hochgeladen werden. Die Angebotsabgabe muss ebenfalls elektronisch über die Vergabeplattform "verschlüsselt" im Bereich "Angebote" hochgeladen werden. Eine Abgabe des TNA und des Angebotes darf nicht per Email oder im Bereich der Kommunikation erfolgen. Dies führt zum Ausschluss aus dem Verfahren. Den höchstens 5 qualifizierten Bewerbern der Stufe 1 werden sodann die Vergabeunterlagen der Stufe 2 bereit gestellt. Die übrigen Bewerber werden entsprechend der vergaberechtlichen Erfordernissen über ihre Nichtberücksichtigung informiert. Übersteigt die Anzahl der geeigneten Bewerber die Höchstzahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber (gem. Teilnahmebedingungen max. 5 Bewerber), wird die Auswahl unter mehreren gleich platzierten Bewerbern durch Los getroffen. Nachfragen werden nur beantwortet, wenn Sie bis spätestens 7 Tage vor dem Schlusstermin zur Abgabe der Teilnahmeanträge elektronisch auf der Plattform www.dtvp.de unter der unten genannten Bekanntmachungs-ID gestellt werden. Ein Wechsel der Projektleitung bzw. der stellvertretenden Projektleitung, die im Teilnahmewettbewerb genannt werden, muss bekannt gegeben werden. Die Qualifikation und Berufserfahrung muss bei der ausgetauschten Person wie beschrieben entsprechen. Hinweis zum Verhandlungsverfahren 2. Stufe: Bewertungsmethode: die Teilnehmer des Bewertungsteams bewerten voneinander unabhängig die vorgegebenen Kriterien. Danach wird aus der Summe der Bewertungen ein Mittelwert gebildet. Dezimalstellen werden kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Ausschlussgründe nach § 123 und § 124 GWB
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: GKH Bonn, Um- und Erweiterung zur Einhäusigkeit
Beschreibung: Die bauliche Maßnahme sieht eine Konzentration der beiden Betriebsstellen St. Elisabeth und St. Petrus des Gemeinschaftskrankenhaus Bonn an der aktuellen Betriebsstelle St. Petrus vor. Zur Umsetzung des Vorhabens sind bauliche Maßnahmen an der Betriebsstelle St. Petrus notwendig, die zum einen die bestehenden Investitionsbedarfe adressieren und zum anderen die notwendigen Kapazitäten für die Etablierung der medizinisch-inhaltlichen Zielstruktur schaffen sowie die Realisierung optimierter Raum- und Flächenstrukturen und die optimale prozessuale Anbindung der Funktionen erlauben. Das Gemeinschaftskrankenhaus Bonn erbringt seine stationären Leistungen derzeit vornehmlich an den beiden Betriebsstellen St. Petrus und St. Elisabeth. Die Betriebsstellen St. Petrus und St. Elisabeth sind in räumlich unmittelbarer Nähe (< 1 km) verortet. Insbesondere im internistischen (LG 1.1) und im chirurgischen (LG 9.1) Bereich werden an beiden Betriebsstellen - wenngleich in Schwerpunkten medizinisch anders ausgerichtet - parallele Strukturen vorgehalten. Der qualitativ hochwertige Betrieb erfordert im Status Quo aufgrund der räumlichen Trennung einen hohen Ressourceneinsatz. Die Konzentration der Betriebsstellen trägt im Sinne der Krankenhausplanung zu einem Abbau von Doppelstrukturen und zu einer Konzentration von Betriebsstellen und Leistungsgruppen bei. Stand der Planungsleistungen 08/2026 mit Gesamtkostenschätzung Planungs- und Konzeptionsgrundlagen Zur Umsetzung einer Einhäusigkeit des medizinischen Leistungsangebots am Standort war zunächst eine umfassende Ermittlung des medizinischen Bedarfs sowie eine darauf aufbauende funktionale Gliederung der einzelnen Fach- und Funktionsbereiche erforderlich. Neben der Berücksichtigung der spezifischen räumlichen Anforderungen der jeweiligen Bereiche wurden insbesondere die Synergien und funktionalen Schnittstellen zwischen den Fachabteilungen untersucht und optimiert. Ziel der konzeptionellen Bearbeitung war es, eine bedarfsgerechte und zukunftsfähige Gesamtstruktur unter konsequenter Nutzung der vorhandenen baulichen Ressourcen zu entwickeln. Der bestehende Gebäudebestand wurde dabei auf seine Eignung für die zukünftige Nutzung geprüft und soweit möglich in das Gesamtkonzept integriert. Bereiche, in denen die vorhandenen baulichen Strukturen den heutigen medizinischen, funktionalen und betrieblichen Anforderungen nicht ausreichend entsprechen, werden durch gezielte bauliche Ergänzungen ertüchtigt. Ein wesentlicher Bestandteil des Gesamtkonzeptes ist daher die Errichtung eines neuen Gebäudetraktes in der Verlängerung des Bauteil C/D. Durch die bauliche Erweiterung können die erforderlichen Flächen und Raumzusammenhänge geschaffen werden, die im vorhandenen Bestand nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Eingriff realisierbar wären. Die Erweiterung ermöglicht damit die Umsetzung der heutigen Anforderungen an Raumgrößen, Funktionalität, Betriebsorganisation und moderne medizinische Versorgung und bildet gleichzeitig eine wesentliche Voraussetzung für die angestrebte Einhäusigkeit. Durch die Verbindung von Bestandsnutzung, bestandsorientierter Anpassung und gezielter baulicher Erweiterung entsteht eine funktional zusammenhängende und langfristig tragfähige Krankenhausstruktur. Die Patienten-, Personal- und Logistikwege können dadurch optimiert, funktionale Schnittstellen reduziert und die Voraussetzungen für einen wirtschaftlichen und leistungsfähigen Krankenhausbetrieb geschaffen werden. Die erforderlichen Kernräume und Anforderungsprofile wurden ermittelt und in ein übergeordnetes Betriebsorganisationskonzept überführt. In enger Zusammenarbeit mit allen Nutzern wurde daraus ein ganzheitliches Planungskonzept entwickelt, das sowohl den medizinischen und betrieblichen Anforderungen als auch den heutigen Anforderungen an ein modernes, leistungsfähiges und zukunftsfähiges Krankenhaus Rechnung trägt. Konzept und Genehmigungsfähigkeit Das im Rahmen der Masterplanstudie entwickelte Konzept wurde hinsichtlich ihrer räumlichen und funktionalen Aussagekraft ausgearbeitet. Die Konzeptplanung dient damit als belastbare Grundlage für die weitere Projektentwicklung und bildet zugleich den planerischen Willen des Bauherrn hinsichtlich der angestrebten baulichen und funktionalen Entwicklung des Standortes ab. Die wesentlichen planerischen und baurechtlichen Rahmenbedingungen wurden bereits mit der zuständigen Baubehörde vorbesprochen. Auf Grundlage der bislang erfolgten Abstimmungen bestehen die Voraussetzungen für eine grundsätzliche Genehmigungsfähigkeit des Vorhabens. Das entwickelte Planungskonzept berücksichtigt die Vorgaben des Bebauungsplans und bewegt sich innerhalb der dort festgelegten planungsrechtlichen Rahmenbedingungen. Die Masterplanstudie stellt damit eine fundierte Grundlage für die weitere Planung und Realisierung des Vorhabens dar und schafft die wesentlichen Voraussetzungen für die bedarfsgerechte, funktionale und zukunftsorientierte Weiterentwicklung des Krankenhausstandortes. Weitere Informationen sind aus der Anlage Bonn_GKH Petrus_VgV Aufgabenbeschreibung zu entnehmen. Gesamtkosten netto gem. Grobkostenschätzung vom August 2026: 1. Grundstück 2. Herrichten erschließen KGr. 200 ca. netto 610.000,00 EUR 3. Baukonstruktion KGr. 300 ca. netto 31.191.000,00 EUR 4. Techn.-Anlagen KGr. 400 ca. netto 35.137.000,00 EUR davon Nutzerspezifische Anlagen KGr. 470 ca. 3.377.100,00 EUR 5. Außenanlagen KGr. 500 ca. netto 1.111.400,00 EUR 6. Ausstattung, KGr. 600 Bestandsübernahme
Interne Kennung: 0251.11_Objektplanung Gebäude HOAI § 33
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Ggfs. zeigt sich während der Auftragsabwicklung, dass besondere Leistungen erforderlich werden.
5.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Bonner Talweg 4
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53113
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Laufzeit: 8 Jahre
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 2
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für den Teilnahmeantrag
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#, #Besonders auch geeignet für:selbst#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bewerber muss in seinem Teilnahmeantrag folgende Anforderungen nachweisen: - Erklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1 und Abs. 4 GWB, § 124 GWB sowie - Erklärung über die ordnungsgemäße Gewerbeanmeldung gemäß § 44 Abs. 1 VgV. - Erklärung der Unabhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen. - Befähigung zur Erlaubnis der Berufsausübung mit Nachweis der Berufszulassung durch Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister gemäß Vorgabe des EU-Staates, in dem der Bewerber tätig ist. - Erklärung über die Einhaltung der Vorgaben des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen TVgG bzw. des ab 01.01.2027 geltenden Tarifentgeltsicherungsgesetzes TESG - Erklärung Russlandsanktionen gem. BMWK Rundschreiben. - Beschreibung der Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität. - Auskunft zur wirtschaftlichen Verknüpfung mit Dritten.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Höchstanzahl erfolgreicher Angebote: 5
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bewerber muss mit seinem Teilnahmeantrag folgende Anforderungen nachweisen. - Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung über mindestens 5,0 Mio. EUR für Personenschäden und 5,0 Mio. EUR für sonstige Schäden oder die Bestätigung mit Unterschrift des Bewerbungsformulares, dass eine entsprechende Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall abgeschlossen wird. - Erklärung über den Gesamtumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren gemäß § 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV, Mindestumsatz 1.000.000,00 EUR netto - Erklärung über den Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags in den letzten 3 Geschäftsjahren gemäß § 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV. - Mitarbeiterstruktur und -anzahl aller Niederlassungen und der bearbeitenden Niederlassung. - fachliche Eignung: die Projektleitung muss mindestens 10 Jahre Berufserfahrung im Fachbereich Objektplanung als Projektleitung haben, die Bauleitung muss mindestens 10 Jahre Berufserfahrung im Fachbereich Objektplanung als Bauleitung haben.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Höchstanzahl erfolgreicher Angebote: 5
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bewerber muss im Referenzblatt I folgende Angaben machen 1. vergleichbares Projekt: Neu-, Umbau, Erweiterung eines Krankenhausgebäudes mit Operations-, Intensivabteilung, Notfallambulanzen, idealerweise mit Parkdeck, Pflegegeschosse, Funktionsabteilung in einem Krankenhausgebäude Versorgungsstufe I/II, gem. HOAI Anl. 10. (Mindestanforderung muss erfüllt sein) 2. Im Referenzprojekt müssen die Leistungsphasen 2-8 gemäß HOAI ausgeführt worden sein. (Mindestanforderung muss erfüllt sein) 3. Fertiggestellt** das Referenzprojektes muss nach 01.01.2017 fertiggestellt sein. (Mindestanforderung muss erfüllt sein) 4. das Investitionsvolumen des Referenzprojektes der Kostengruppe 300 und 400 muss größer gleich 33.000.000 Euro netto betragen. (Mindestanforderung muss erfüllt sein) **Fertiggestellt: Als **fertig gestellt gilt das Projekt nach Fertigstellung und Abnahme der betreffenden Gewerke und Inbetriebnahme des Gebäudes. Das gesamte Investitionsvolumen des jeweiligen Referenzprojekts muss damit abgedeckt sein. Teilabschnitte, die unterhalb des geforderten Investitionsvolumens liegen, können nicht gewertet werden. Referenzblatt I: enthält Mindestanforderungen. Werden die Mindestanforderungen an die Referenz I nicht erfüllt, wird der Bewerber vom weiteren Verfahren ausgeschlossen! Zusatzpunkte Bei der Bewertung der Referenzprojekte kann der Bewerber Zusatzpunkte erhalten. Voraussetzung ist die Erfüllung der Mindestanforderungen an das Projekt. 1. Bauen mit öffentlicher Individualförderung (keine Pauschalförderung) 2. Realisierung in Bauabschnitten bei laufendem Betrieb mit Schaffung von Provisorien Für das Referenzprojekt muss das Referenzdatenblatt I ausgefüllt und als separate Excel-Datei abgegeben werden. Die Bewertung der Referenz erfolgt auf der Grundlage dieses Formblattes durch den Auslober. Die Mindestanforderungen müssen erfüllt sein. Hinweis zu den Zusatzpunkten: Wird ein Kriterium nicht dargestellt, wird es mit 0 Punkten bewertet. Ein Nachfordern von Angaben ist ausgeschlossen
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 100,00
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bewerber muss im Referenzblatt II folgende Angaben machen 1. vergleichbares Projekt: Neubau eines Krankenhauses oder gleichwertig* (Mindestanforderung muss erfüllt sein) 2. Im Referenzprojekt müssen die Leistungsphasen 2-8 gemäß HOAI ausgeführt worden sein. (Mindestanforderung muss erfüllt sein) 3. Fertiggestellt** das Referenzprojektes muss nach 01.01.2017 fertiggestellt sein. (Mindestanforderung muss erfüllt sein) 4. das Investitionsvolumen des Referenzprojektes der Kostengruppe 300 und 400 muss größer gleich 10.000.000 Euro netto betragen. (Mindestanforderung muss erfüllt sein) * Als gleichwertig gilt: gleiche Gebäudestruktur z.B. Krankenhaus, Altenpflegeheim etc. ** Als fertig gestellt gilt das Projekt nach Fertigstellung und Abnahme der betreffenden Gewerke und Inbetriebnahme des Gebäudes. Das gesamte Investitionsvolumen des jeweiligen Referenzprojekts muss damit abgedeckt sein. Teilabschnitte, die unterhalb des geforderten Investitionsvolumens liegen, können nicht gewertet werden Referenzblatt II: enthält Mindestanforderungen. Werden die Mindestanforderungen an die Referenz II nicht eingehalten, wird das Projekt nicht gewertet! Zusatzpunkte Bei der Bewertung der Referenzprojekte kann der Bewerber Zusatzpunkte erhalten. Voraussetzung ist die Erfüllung der Mindestanforderungen an das Projekt. 1. Bauen mit öffentlicher Individualförderung (keine Pauschalförderung) 2. Errichtung einer OP-Abteilung 3. Errichtung einer AEMP Für das Referenzprojekt muss das Referenzdatenblatt II ausgefüllt und als separate Excel-Datei abgegeben werden. Die Bewertung der Referenz erfolgt auf der Grundlage dieses Formblattes durch den Auslober. Die Mindestanforderungen müssen erfüllt sein. Hinweis zu den Zusatzpunkten: wird ein Kriterium nicht dargestellt, so wird es mit 0 Punkten bewertet. Ein Nachfordern von Angaben ist ausgeschlossen. Hinweis: die Anforderungen an Referenz I + II können nicht durch jeweils dasselbe Referenzprojekt abgebildet werden!
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 100,00
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Team / Vertretungsregeln
Beschreibung: Team, das im Fall der Beauftragung zur Realisierung der Bauaufgabe eingesetzt wird. Persönlichkeit der Projektleitung und deren fachliche Kompetenz. Persönlichkeit der Bauleitung und deren fachliche Kompetenz.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 25
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Projektabwicklung / Termine / Kosten / Qualitäten
Beschreibung: Erfahrung zur Bauaufgabe / projektbezogen: Darstellung aller Problemfelder in einem Referenzprojekt des Büros, die der Baumaßnahme möglichst nahe kommen. Planen und Bauen im Bestand, Berücksichtigung und Einbindung vorhandener Bausubstanz und Baumaterialien Darstellung der Arbeitsweise, insbesondere zur Sicherstellung der wirtschaft. Umsetzung der Auftraggeberwünsche. Darstellung von Methoden / Instrumenten zur Kostenplanung, Kostenkontrolle und Kostensteuerung sowie Terminplanung, Terminsteuerung und Terminverfolgung. Sicherstellung von Qualitäten, Darstellung der Methoden / Instrumente zur Qualitätsplanung, Qualitätssteuerung und Qualitätssicherung.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 25
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Kapazität / Leistungsfähigkeit
Beschreibung: Zeitliche Verfügbarkeit und Auslastung der Projektbeteiligten. Darstellung der Mitarbeiterkapazitäten. Darstellung der örtlichen Präsenz bei der Umsetzung der Baumaßnahme.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 20
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Honorar
Beschreibung: Höhe des Honorarangebotes
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 30
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 23/11/2026 23:59:59 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 30/11/2026 12:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: siehe Bewerbungsformular! Es können von der Vergabestelle nicht wertungsrelevante Unterlagen nachgefordert werden.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten. Verweis auf die einschlägige Rechts- o. Verwaltungsvorschrift. Berufl. Qualifikation § 44 VgV i. V. m. § 75 Abs. 1 VgV (Eintragung in ein Berufsregister o. Nachweis eines Abschlusses, bspw. Diplom/Bachelor-Masterurkunde). Teilnahmeberechtigt sind: Natürliche Personen, die gem. Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung d. Berufsbezeichnung "Ingenieur" berechtigt sind. Ist in den jeweil. Heimatstaaten d. Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Anforderungen als ingenieur, wer ü. ein Diplom, Prüfungszeugnis o. sonst. Befähigungsnachweis verfügt, d. Anerkennung n. d. Richtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist. Jurist. Personen, wenn d. satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist + der Planungsaufgabe entspricht + wenn der verantwortl. Verfasser o. der gesetzl. Vertreter d. jurist. Person d. a. d. natürl. Personen gest. Anforderungen erfüllt. Bei AG`s entspr.
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Rheinland c/o Bezierksregierung Köln
Informationen über die Überprüfungsfristen: Die Bieter haben etwaige Verstöße gegen Vergabevorschriften unter Beachtung der Regelungen der Regelungen in § 160 Abs. 3 GWB zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist nach §160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit: 1. Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Gemeinschaftskrankenhaus St. Elisabeth/St. Petrus/St. Johannes gGmbH
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Gemeinschaftskrankenhaus St. Elisabeth/St. Petrus/St. Johannes gGmbH
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Gemeinschaftskrankenhaus St. Elisabeth/St. Petrus/St. Johannes gGmbH
Registrierungsnummer: DE 183 107 621
Postanschrift: Bonner Talweg 4
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53113
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Kontaktperson: HS GmbH Gesellschaft für Projektsteuerung & Baumanagement mbH
Telefon: 061314819600
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: HS GmbH
Registrierungsnummer: DE306947055
Postanschrift: Kurt-Schumacher-Str. 41A
Stadt: Mainz
Postleitzahl: 55124
Land, Gliederung (NUTS): Mainz, Kreisfreie Stadt (DEB35)
Land: Deutschland
Kontaktperson: HS - Gesellschaft für Baumanagement und Projektsteuerung
Telefon: +49 61314819600
Rollen dieser Organisation:
Beschaffungsdienstleister
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland c/o Bezierksregierung Köln
Registrierungsnummer: 05315-03002-81
Postanschrift: Vergabekammer Rheinland c/o Bezirksregierung Köln
Stadt: Köln
Postleitzahl: 50606
Land, Gliederung (NUTS): Köln, Kreisfreie Stadt (DEA23)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Janina Schubbe / Sarah Külgen
Telefon: +49 221 147-3045
Fax: +49 221 147-2889
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0004
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 2a241ddb-5221-4237-9e15-e06a778a8547 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 30/10/2026 16:01:37 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 763221-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 213/2026
Datum der Veröffentlichung: 03/11/2026