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Wülfrath
Wuppertal
Würselen
Xanten
Zülpich

Deutschland – Softwareprogrammierung und -beratung – Spezifisches IT-Projektmanagement für das Informationstechnikzentrum Bund - Los 2

753573-2026 - Wettbewerb
Deutschland – Softwareprogrammierung und -beratung – Spezifisches IT-Projektmanagement für das Informationstechnikzentrum Bund - Los 2
OJ S 211/2026 30/10/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Dienstleistungen

1. Beschaffer

1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium des Innern, vertreten durch das Beschaffungsamt des BMI
Rechtsform des Erwerbers: Zentrale Regierungsbehörde
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung

2. Verfahren

2.1.
Verfahren
Titel: Spezifisches IT-Projektmanagement für das Informationstechnikzentrum Bund - Los 2
Beschreibung: Spezifisches IT-Projektmanagement für das Informationstechnikzentrum Bund - Los 2: Projektleitung sonstige Vorhaben - FTB
Kennung des Verfahrens: 66324423-9d4f-468c-9b29-afc0e0ebc8cd
Interne Kennung: ZIB 15.03 - 99128/25/VV : 2
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 72200000 Softwareprogrammierung und -beratung
Zusätzliche Einstufung (cpv): 72224000 Beratung im Bereich Projektleitung
2.1.2.
Erfüllungsort
Land: Deutschland
Ort im betreffenden Land
Zusätzliche Informationen: Der jeweilige Ort der Leistungserbringung wird in Absprache mit dem jeweiligen Bedarfsträger festgelegt. Grundsätzlich kann die Leistungserbringung deutschlandweit an allen Dienstsitzen der jeweiligen Bedarfsträger erforderlich werden.
2.1.3.
Wert
Höchstwert der Rahmenvereinbarung: 25 800 000,00 EUR
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Im Rahmen der Eignung hat die Vergabestelle insbesondere auch zu prüfen, ob zwingende oder fakultative Ausschlussgründe vorliegen, die zum Ausschluss vom Verfahren führen können bzw. müssen (§§ 123, 124 GWB). Zum Nachweis des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 GWB ist das Dokument "Eigenerklärung Ausschlussgründe" mit dem Angebot einzureichen. Zum Nachweis des Nichtvorliegens eines Ausschlussgrundes nach Artikel 5k der Verordnung (EU) 833/2014 ist das Dokument "Eigenerklärung Sanktionen Russland" mit dem Angebot einzureichen. Bestehen Zweifel an der Richtigkeit der abgegebenen Erklärung, können diese im Einzelfall aufgeklärt und die Vorlage von weiteren Nachweisen (z.B. eines polizeilichen Führungszeugnisses) verlangt werden. Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften ist für jedes Mitglied eine Eigenerklärung vorzulegen. Im Fall einer Eignungsleihe muss die Eigenerklärung des eignungsleihenden Dritten bereits mit dem Teilnahmeantrag bzw. Angebot eingereicht werden. Für sonstige Dritte (Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe) muss die Eigenerklärung spätestens vor der Zuschlagserteilung vom Zuschlagskandidaten vorgelegt werden. Sollte die Eigenerklärung für sonstige Dritte nicht bereits mit dem Teilnahmeantrag bzw. Angebot eingereicht werden, wird die Vergabestelle die Erklärung vor Zuschlagserteilung entsprechend gesondert anfordern. Bitte tragen Sie in das Formular "Anlage Unternehmensdaten" die für Sie zutreffenden Angaben ein und fügen Sie es Ihrem Teilnahmeantrag/Angebot bei. Die Angabe zur Unternehmensgröße dient statistischen Zwecken. Die übrigen Angaben benötigt die Vergabestelle für die vor dem Zuschlag bzw. bei Verfahren mit Teilnahmewettbewerb vor der Aufforderung zur Angebotsabgabe einzuholende Registerauskunft gemäß § 6 Wettbewerbsregistergesetz, § 19 Mindestlohngesetz, § 21 Arbeitsnehmer-Entsendegesetz. Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften ist das Formular für jedes Mitglied einzureichen. Erklären Sie, ob Sie sich als Bietergemeinschaft bewerben oder beabsichtigen, Teile des Auftrags im Wege der Unterauftragsvergabe an Dritte zu vergeben. Legen Sie für diese Fälle die entsprechenden Anlagen "Unteraufträge" bzw. "Bewerber Bietergemeinschaftserklärung" sowie die Anlage "Verpflichtungserklärung Eignungsleihe Unteraufträge" ausgefüllt mit dem Angebot vor.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Nachweis gemäß Vergabeunterlagen

5. Los

5.1.
Los: LOT-0000
Titel: Spezifisches IT-Projektmanagement für das Informationstechnikzentrum Bund - Los 2
Beschreibung: Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind: Spezifisches IT-Projektmanagement für das Informationstechnikzentrum Bund Für die im Rahmen dieses Vergabeverfahrens (99128/25/VV : 1-6) zu erbringenden Leistungen wurde eine geschätzte Menge von 114.000 Personentagen (PT) ermittelt. Diese Mengen beziehen sich auf den maximalen Vertragszeitraum von vier Jahren. Die Gesamtleistung wird in sechs Fach-/Mengenlose aufgeteilt, die aus technischen Gründen in folgenden sechs Verfahren abgebildet werden: 99128/25/VV : 1 - Los 1: Projektleitung Softwareentwicklung - FTB (24.000 PT) 99128/25/VV : 2 - Los 2: Projektleitung sonstige Vorhaben - FTB (24.000 PT) 99128/25/VV : 3 - Los 3: Multiprojekt- und Risikomanagement - FTB (9.000 PT) 99128/25/VV : 4 - Los 4: Betriebsprojektleitung - ITZ 2027 (24.000 PT) 99128/25/VV : 5 - Los 5: Projektleitung sonstige Vorhaben - ITZ 2027 (24.000 PT) 99128/25/VV : 6 - Los 6: Multiprojekt- und Risikomanagement - ITZ 2027 (9.000 PT) Die Höchstmengen entsprechen den geschätzten Werten. Die Bindefrist beginnt am Tag nach Ablauf der Angebotsfrist.
Interne Kennung: LOT-0000
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 72200000 Softwareprogrammierung und -beratung
Zusätzliche Einstufung (cpv): 72224000 Beratung im Bereich Projektleitung
5.1.2.
Erfüllungsort
Land: Deutschland
Ort im betreffenden Land
Zusätzliche Informationen: Der jeweilige Ort der Leistungserbringung wird in Absprache mit dem jeweiligen Bedarfsträger festgelegt. Grundsätzlich kann die Leistungserbringung deutschlandweit an allen Dienstsitzen der jeweiligen Bedarfsträger erforderlich werden.
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Laufzeit: 12 Monate
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 3
Weitere Informationen zur Verlängerung: Sofern die Höchstmenge durch die Bestellungen nicht erreicht wird, verlängert sich die Laufzeit zu gleich bleibenden Konditionen bis zu dreimal um ein Jahr, sofern die Auftraggeberin nicht spätestens drei Monate vor Ablauf der Laufzeit kündigt. Die Laufzeit der Rahmenvereinbarung beträgt insgesamt aber maximal vier Jahre.
5.1.5.
Wert
Höchstwert der Rahmenvereinbarung: 0,00 EUR
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Nicht erforderlich
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme#Das Vergabeverfahren wird in sechs Losen ausgeschrieben. Aus systemtechnischen Gründen wurde aus jedem Los jeweils ein Vergabeverfahren generiert. Die Aufteilung erfolgt in folgende Lose: - ZIB 15.03 - 99128/25/VV : 1 - Los 1: Projektleitung Softwareentwicklung - FTB - ZIB 15.03 - 99128/25/VV : 2 - Los 2: Projektleitung sonstige Vorhaben - FTB - ZIB 15.03 - 99128/25/VV : 3 - Los 3: Multiprojekt- und Risikomanagement - FTB - ZIB 15.03 - 99128/25/VV : 4 - Los 4: Betriebsprojektleitung - ITZ 2027 - ZIB 15.03 - 99128/25/VV : 5 - Los 5: Projektleitung sonstige Vorhaben - ITZ 2027 - ZIB 15.03 - 99128/25/VV : 6 - Los 6: Multiprojekt- und Risikomanagement - ITZ 2027 Die Bieter/die Bietergemeinschaften haben die Möglichkeit sich auf jedes der sechs ausgeschriebenen Lose dieses Vergabeverfahrens zu bewerben. Jedoch besteht die Restriktion, dass jeder Bieter den Zuschlag nur für maximal ein Los erhalten kann (Zuschlagslimitierung gem. § 30 Abs. 1 S. 2 VgV). Weitere Details entnehmen Sie bitte den Vergabeunterlagen. Der jeweilige Ort der Leistungserbringung wird in Absprache mit dem jeweiligen Bedarfsträger festgelegt. Grundsätzlich kann die Leistungserbringung deutschlandweit an allen Dienstsitzen der jeweiligen Bedarfsträger erforderlich werden. Abrufberechtigt sind: Die unmittelbare Bundesverwaltung der Bundesrepublik Deutschland sowie folgende Behörden, Einrichtungen und Organe: - Informationstechnikzentrum Bund
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Erfüllung sozialer Zielsetzungen
Beschreibung: Erklärung zur sozialen Nachhaltigkeit von IT. Dieses Dokument ist ausgefüllt mit dem Angebot einzureichen.
Gefördertes soziales Ziel: Sonstiges
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen
Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des Eignungskriteriums: Bestätigen Sie mittels eines geeigneten Nachweises, dass Ihr Unternehmen die Anforderungen an das Qualitätsmanagement vergleichbar DIN EN ISO 9001:2015 erfüllt und reichen Sie diesen mit dem Angebot ein. Akzeptiert werden: • Gültiges Zertifikat DIN EN ISO 9001:2015 (oder neuer) • Gleichwertiger Nachweis eines vergleichbaren Qualitätsmanagementsystems • Eigenerklärung mit Beschreibung des QM-Systems, sofern kein Zertifikat vorliegt Das Beschaffungsamt behält sich vor, bei fehlender Zertifizierung eine Beschreibung des Qualitätsmanagementsystems nachzufordern.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Stellen Sie Ihre Leistungsfähigkeit für den Auftragsgegenstand "Spezifisches IT-Projektmanagement für das Informationstechnikzentrum Bund" sowie Ihre hierfür relevanten Erfahrungen anhand von drei Referenzen dar. Für die Referenzen kann die Vorlage "Vordruck Referenzen" verwendet werden, welche mit dem Angebot einzureichen ist. Nutzen Sie die Vorlage sofern erforderlich bitte mehrfach. Alternativ können Sie eine selbst erstellte Referenzliste einreichen, wenn die in diesem Vordruck geforderten Angaben enthalten und übersichtlich dargestellt sind. Zu jeder Referenz sind folgende Angaben zu machen: • Projektbezeichnung und kurze Projektbeschreibung: Eine prägnante Kurzbeschreibung des Projektziels, der Projektorganisation und des Leistungsumfangs im Kontext des IT-Projektmanagements. • Beschreibung der ausgeführten Leistungen: Detaillierte Angaben zu den vom Bieter erbrachten Leistungen, insbesondere: o Eingesetzte Methoden und Vorgehensmodelle: Nennen Sie die exakt angewendeten Vorgehensmodelle (z. B. klassisch nach V-Modell XT / V-Modell XT Bund, agil nach Scrum/Kanban oder hybride Vorgehensweisen). o Eingesetzte Projektmanagement- und Kollaborationswerkzeuge: Nennen Sie die eingesetzten Werkzeuge (z. B. Microsoft Project, Atlassian Jira & Confluence, SAP PPM, SAP Solution Manager, ARIS oder BI-/Reporting-Tools wie Tableau bzw. SAP Analytics). o Art der erbrachten Dienstleistungen: Beschreiben Sie genau, welche Rollen und Aufgaben wahrgenommen wurden (z. B. Projektleitung/Projektmanagement, Projektunterstützung/PMO, Multiprojekt- oder Portfoliomanagement, Projektrisikomanagement, Gremien- und Berichtswesen, Steuerung von Arbeitspaketen). o Schnittstellenkoordination und Querschnittsaufgaben: Beschreiben Sie die Koordination von Schnittstellen zu fachlichen Spezialrollen (z. B. IT-Sicherheit, Datenschutz, IT-Betrieb/ITIL, Architektur, Barrierefreiheit/Ergonomie). • Wert/Umfang des Auftrages: Gesamter Auftragswert (Netto) des Projekts oder des vom Bieter erbrachten Leistungsteils in Euro sowie die Anzahl der Personentage (Mindestanforderung: ≥300 PT). • Zeitraum der Leistungserbringung: Exakter Start- und Endtermin der Leistungserbringung (MM/JJJJ - MM/JJJJ). • Angabe der zuständigen Kontaktstelle bei der Auftraggeberin der Referenz: o Vollständiger Name des Unternehmens/der Organisation o Name und Position des Ansprechpartners beim Referenzgeber o Direkte Telefonnummer des Ansprechpartners o E-Mail-Adresse des Ansprechpartners Zusätzliche Anforderungen an die benannten Referenzen: Zeitliche Begrenzung: Die Referenzen dürfen nicht älter als drei Jahre sein (maßgeblich ist das Datum der vollständigen Beendigung der Leistungserbringung - gerechnet bis zum Datum der Veröffentlichung der Auftragsbekanntmachung). Mindestlaufzeit: Das Referenzvorhaben muss eine Mindestlaufzeit von mindestens neun (9) Monaten umfassen (um kurzfristige Mengenspitzen ohne nachhaltige PM-Begleitung auszuschließen). Folgende inhaltliche Mindestanforderungen werden an die zu benennenden Referenzen gestellt (je Referenz): • Mindestumfang: Die Referenz weist einen Leistungsumfang von mindestens 300 PT im einschlägigen Leistungsbereich nach. • Kernleistung IT-Projektmanagement: Nachweis der eigenverantwortlichen Übernahme oder maßgeblichen operativen Unterstützung bei der Leitung, Steuerung, Planung und Kontrolle von IT-Projekten oder Programmen (inkl. Ressourcenplanung, Terminüberwachung, Berichterstattung und Gremienarbeit). • Werkzeugeinsatz: Nachweis des aktiven Einsatzes branchenüblicher Projektmanagement- und Kollaborationswerkzeuge (z. B. MS Project, Jira, Confluence, SAP PPM oder vergleichbare PM-/BI-Tools). Hinweis: Aufgrund der Beschränkung bei der Anzahl an Zeichen, entnehmen Sie weiterführende Anforderungen bitte aus dem Informationsfeld "Referenzen zu bestimmten Lieferungen".

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Lieferungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Zusätzlich sind je Referenz mindestens zwei (2) der folgenden vier (4) Wahlmodule nachzuweisen: 1. Vorgehensmodelle: Anwendung eines standardisierten Vorgehensmodells im Projekt (klassisch nach V-Modell XT / XT Bund bzw. PRINCE2/IPMA und/oder agil nach Scrum, Kanban, SAFe). 2. Agile oder hybride Transition: Steuerung oder methodische Begleitung eines agilen oder hybriden Vorgehens in einem ehemals klassischen Projektumfeld. 3. Risikomanagement und Berichtswesen: Etablierung, Durchführung und Pflege eines strukturierten Projektrisikomanagements und/oder Aufbereitung von entscheidungsrelevanten Statusberichten und Kennzahlen für die Lenkungsebene. 4. Schnittstellenkoordination zu Querschnittsthemen: Koordination und Berücksichtigung von mindestens einem projektbezogenen Querschnittsthema: IT-Sicherheit (z. B. BSI IT-Grundschutz, ISO 27001), Datenschutz (DSGVO), IT-Betriebskonzepte (ITIL), Barrierefreiheit (BITV 2.0) oder Software-/Systemarchitektur (z. B. ARC42). Über alle drei Referenzen zusammen gilt zusätzlich: Alle vier (4) Wahlmodule (1-4) müssen insgesamt mindestens einmal abgedeckt sein (d. h. verteilt über die drei eingereichten Referenzen). Formale Hinweise und Regelungen Es sind nur drei Referenzen gefordert. Es ist Ihnen unbenommen, weitere Referenzen zu benennen. Da das Austauschen einer fehlerhaften Referenz durch eine nach Fristende nachgereichte bedingungsgemäße Referenz nicht möglich ist und in den entsprechenden Fällen den Ausschluss des Bieters nach sich zieht, empfiehlt das Beschaffungsamt des BMI, eine Liste von weiteren als bedingungsgemäß betrachteten Referenzen einzureichen. Das Beschaffungsamt des BMI behält sich vor, die angegebenen Referenzen zu verifizieren. Angaben, die einer Nachprüfung nicht standhalten, können zum Ausschluss vom Vergabeverfahren führen. Sofern Sie aus berechtigten Geheimhaltungsgründen geforderte Angaben nicht machen können, teilen Sie diese Gründe dem Beschaffungsamt mit und legen Sie einen anderen geeigneten Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit vor. Das Beschaffungsamt des BMI entscheidet sodann nach pflichtgemäßem Ermessen über die Anerkennung des Alternativnachweises. Sofern Sie diesbezüglich unsicher sind, kontaktieren Sie das Beschaffungsamt des BMI unbedingt rechtzeitig vor Ablauf der Teilnahme- oder Angebotsfrist in Form einer Bewerber-/Bieterfrage. Ein Nachfordern und Beibringen eines anderen (geeigneteren) Nachweises ist nach dem Angebotsschluss aus vergaberechtlichen Gründen nicht mehr möglich. Bitte berücksichtigen Sie in jedem Fall, dass Sie bei einer Mindestanforderung an den Wert des Auftrags auch Margen angeben können (bspw. > 100.000 € oder zwischen 100.000 und 200.000 €).

Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit ist der jährliche Umsatz (netto) im einschlägigen Tätigkeitsbereich des jeweils angebotenen Loses für die letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre anzugeben. Als einschlägiger Tätigkeitsbereich gilt: • Für Lose 1, 2, 4 und 5: IT-Projektmanagement, IT-Projektleitung, IT-Beratung oder Softwareentwicklung/IT-Betriebsunterstützung. • Für Lose 3 und 6: Multiprojektmanagement, Programm-, Portfoliomanagement oder (übergreifendes) Projektrisikomanagement. Der geforderte Mindestumsatz pro Jahr im einschlägigen Tätigkeitsbereich beträgt in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren bezogen auf das jeweils angebotene Los: • Für Lose 1, 2, 4 und 5: mindestens 5.000.000,00 EUR (netto) pro Geschäftsjahr, • Für Lose 3 und 6: mindestens 2.000.000,00 EUR (netto) pro Geschäftsjahr. Zum Nachweis füllen Sie bitte das Dokument "Unternehmenszahlen" aus und reichen dieses mit Ihrem Angebot über die Vergabeplattform ein. Alternativ übersenden Sie bitte eine Eigenerklärung in Form einer selbsterstellten Liste, welche die jeweiligen Jahreswerte der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre vor dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote ausweist. Regelungen für Bietergemeinschaften und Eignungsleihe: • Bietergemeinschaften: Im Falle von Bietergemeinschaften werden die Umsätze der Mitglieder kumulativ addiert. Übersenden Sie hierzu bitte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft eine eindeutig zuweisbare Eigenerklärung (z. B. ausgefülltes Formblatt "Unternehmenszahlen" oder selbsterstellte Liste). Die Summe der Umsätze muss den für das jeweilige Los geforderten Mindestumsatz erreichen. • Eignungsleihe: Beruft sich ein Bieter zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Eignungsleihe gem. § 47 VgV), werden die entsprechenden Umsätze zusammengerechnet. Voraussetzung hierfür ist die Vorlage einer rechtsverbindlichen Verpflichtungserklärung des Eignungsverleihers sowie dessen Umsatzangaben für die letzten drei Geschäftsjahre. Sofern Sie aus berechtigten Gründen die Unterlagen nicht beibringen können, teilen Sie diese Gründe dem Beschaffungsamt des BMI mit und legen Sie einen anderen geeigneten Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit vor (§ 45 Abs. 5 VgV). Das Beschaffungsamt des BMI entscheidet sodann nach pflichtgemäßem Ermessen über die Anerkennung des Alternativnachweises. Sofern Sie diesbezüglich unsicher sind, kontaktieren Sie das Beschaffungsamt des BMI unbedingt rechtzeitig vor Ablauf der Angebotsfrist in Form einer Bieterfrage. Ein Nachfordern und Beibringen eines anderen (geeigneteren) Nachweises ist nach dem Angebotsschluss aus vergaberechtlichen Gründen nicht mehr möglich. Bitte berücksichtigen Sie in jedem Fall, dass Sie bei einer Mindestanforderung an den Wert des Auftrags auch Margen angeben können (bspw. > 5.000.000 € bzw. > 2.000.000 €).
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Gemäß Vergabeunterlagen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 100
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=903059
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Zulässig
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 03/12/2026 11:30:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 3 Monate
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: siehe Vergabeunterlagen
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 03/12/2026 11:31:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Bundes
Informationen über die Überprüfungsfristen: Unternehmen haben einen Anspruch auf Einhaltung der bieter- und bewerberschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber, Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Beschaffungsamt des BMI (BeschA). Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gegenüber dem BeschA zu rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem BeschA gerügt werden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 und 3 GWB). Teilt das BeschA dem Unternehmen mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer zu stellen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 Abs. 1 GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch das BeschA geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist zehn Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach Absendung der Information durch das BeschA. Ein Antrag auf Nachprüfung ist schriftlich an die Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt, Kaiser-Friedrich-Straße 16, 53113 Bonn zu richten. Hinweis: Das BeschA ist im Falle eines Nachprüfungsantrags verpflichtet, die Vergabeakten, die auch die abgegebenen Angebote enthalten, an die Vergabekammer weiterzuleiten. Die Beteiligten haben ein Recht auf Akteneinsicht. Um Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu wahren, teilen Sie uns konkret mit Bezug auf die entsprechenden Dokumente des Angebotes mit, welche Informationen als Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu behandeln sind.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium des Innern, vertreten durch das Beschaffungsamt des BMI
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium des Innern, vertreten durch das Beschaffungsamt des BMI

8. Organisationen

8.1.
ORG-7001
Offizielle Bezeichnung: Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium des Innern, vertreten durch das Beschaffungsamt des BMI
Registrierungsnummer: t:0049228996100
Postanschrift: Brühler Straße 3
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49 22899610-3535
Fax: +49 2289961087-1000
Internetadresse: http://www.bescha.bund.de
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Zentrale Beschaffungsstelle, die öffentliche Aufträge oder Rahmenvereinbarungen im Zusammenhang mit für andere Beschaffer bestimmten Bauleistungen, Lieferungen oder Dienstleistungen vergibt/abschließt
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1.
ORG-7004
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes
Registrierungsnummer: t:022894990
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Str. 16
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53113
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49 2289499-0
Fax: +49 2289499-163
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-7005
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender

Informationen zur Bekanntmachung

Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 0330b062-2e71-428c-84c9-32ac3e800bfc - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 29/10/2026 13:55:03 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 753573-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 211/2026
Datum der Veröffentlichung: 30/10/2026