See the notice on TED website
1. Beschaffer
1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften - ISAS - e.V.
Rechtsform des Erwerbers: Organisation, die einen durch einen öffentlichen Auftraggeber subventionierten Auftrag vergibt
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Gesundheit
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
Titel: Automatisiertes, modular erweiterbares und flexibles Liquid Handling System (Pipettierroboter)
Beschreibung: Das Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften -ISAS- e.V. beabsichtigt die Beschaffung eines automatisierten, modular erweiterbaren und flexiblen Liquid-Handling-Systems (Pipettierroboter), um die präanalytische Variabilität zu reduzieren, die Bearbeitung klinischer Proben zu standardisie-ren und eine skalierbare, nachvollziehbare Verarbeitung größerer Probenzahlen zu ermöglichen. Die Analyse von Lipiden, Metaboliten und Proteinen aus Blutplasma ist ein zentraler Bestandteil der translationalen und kliniknahen Forschung am ISAS. Sie ermöglicht unter anderem die Identifikation und Validierung von Biomarkern, die Untersuchung krankheitsassoziierter Stoffwechselwege, die Charakterisierung von Therapieeffekten sowie die zukünftige Untersuchung klinischer Kohorten.
Kennung des Verfahrens: f25762f5-ec4c-4332-9679-528dc8b87477
Vorherige Bekanntmachung: 668139-2026
Interne Kennung: V/E736/26
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Lieferleistungen
Haupteinstufung (cpv): 38000000 Laborgeräte, optische Geräte und Präzisionsgeräte (außer Gläser)
2.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Otto-Hahn-Str. 6b
Stadt: Dortmund
Postleitzahl: 44227
Land, Gliederung (NUTS): Dortmund, Kreisfreie Stadt (DEA52)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: #Bekanntmachungs-ID: CXS0Y6KDYHUR3HCC# Die Angebotsunterlagen sind elektronisch über das Vergabemarktportal NRW einzureichen. Postalische Angebotszusendungen werden nicht akzeptiert.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
5. Los
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Automatisiertes, modular erweiterbares und flexibles Liquid Handling System (Pipettierroboter)
Beschreibung: Das System muss als hochintegrierte Automatisierungsplattform ausgeführt sein und eine mög-lichst geringe Stellfläche aufweisen, die nach der initialen Installation nicht mehr erweitert werden kann. Gleichzeitig muss die Plattform so konzipiert sein, dass zukünftige technische Erweiterungen und die Integration zusätzlicher Funktionseinheiten möglichst innerhalb der bestehenden System-fläche realisiert werden können. Dadurch sollen eine langfristige Nutzung der Investition, eine fle-xible Anpassung an zukünftige Anwendungen sowie ein effizienter Umgang mit der verfügbaren La-borfläche gewährleistet werden. Für die initiale Entwicklung der Applikationen auf dem Liquidhandlingsystem soll die primäre Pipet-tiereinheit eine Luftverdrängungspipettierung mit Einwegspitzen ermöglichen, um probenbedingtem Carry-Over und Kreuzkontaminationen sicher auszuschließen. Gleichzeitig besitzt eine solche Ein-heit einen geringen laufenden Wartungsaufwand. Darüber hinaus soll die Plattform über eine weitere Pipettiereinheit mit Flüssigkeitsverdrängung und waschbaren Festnadeln besitzen. Diese Pipettiereinheit ist vorgesehen, um auch anspruchsvolle Flüssigkeiten präzise und reproduzierbar verarbeiten zu können. Gleichzeitig soll dadurch die Mög-lichkeit geschaffen werden, bei geeigneten Anwendungen auf Einwegverbrauchsmaterialien zu ver-zichten und damit nachhaltig Verbrauchs- und Betriebskosten zu reduzieren. Als Fazit wird die Kombination beider Pipettiereinheiten für weit entwickelt Applikationen einen kos-tengünstigen und nachhaltigen Betrieb von Routineapplikationen ermöglichen. Die Automatisierungsplattform muss zudem über eine ausreichend große Arbeitsfläche verfügen, um mindestens zwei Probenvorbereitungs-Workflows gleichzeitig auf der Plattform betreiben und unabhängig voneinander parallelisieren zu können. Hierfür wird eine möglichst hohe Kapazität von nutzbaren Arbeitspositionen benötigt. Um unterschiedliche Prozessschritte und zukünftig hinzukommende Multiomics-Workflows effizient parallelisieren und dadurch den Probendurchsatz erhöhen und gleichzeitig ein kosteneffizientes Arbeiten ermöglichen zu können, ist insbesondere die Möglichkeit des parallelen Betriebs mehrerer unabhängig steuerbarer Transport-, Pipettier- und Greifoperationen erforderlich. Eine Mehrarm-Architektur ermöglicht hierbei eine effizientere Nutzung der Plattform, reduziert Wartezeiten zwi-schen einzelnen Prozessschritten und sorgt im Endeffekt für eine bessere Wirtschaftlichkeit. B. Anforderungen an Probenvorbereitung und Betrieb Das System muss die Verwendung gängiger Laborgefäße und standardisierter Mikrotiterplattenfor-mate unterstützen und diese für die automatisierte Durchführung der Methoden systemseitig ver-walten können. Die Plattform muss darüber hinaus modular konfigurierbar und nachrüstbar sein, sodass bestehende Arbeitsabläufe angepasst und zukünftige Applikationen mit veränderten Anfor-derungen ohne grundlegenden Austausch von Systemkomponenten realisiert werden können. Für die geplanten Multiomics-Probenvorbereitungsverfahren muss das System sowohl automati-sierte Filtrations- und Elutionsschritte unter Verwendung von Überdruck (Positivdruckfiltration) als auch entsprechende Verfahren zur Reduktion des Volumens unter Vakuum (Evaporator) unterstüt-zen. Insbesondere muss die Verarbeitung von 96-Well-Filter- und SPE-Platten automatisiert mög-lich sein. Diese Funktionen sind erforderlich, um unterschiedliche Verfahren zur Aufreinigung, Frak-tionierung und Anreicherung von Analyten in einer gemeinsamen Automatisierungsplattform abbil-den zu können. Zur Minimierung von probenbedingtem Carry-Over und Kreuzkontaminationen muss die primäre Pi-pettiereinheit mit Luftverdrängung und Einwegspitzen arbeiten können. Darüber hinaus muss das System über geeignete technische Maßnahmen zur Vermeidung bzw. frühzeitigen Erkennung einer unbeabsichtigten Kontamination der Pipettiereinheit und weiterer Systemkomponenten verfügen. Dies ist insbesondere bei der Verarbeitung klinischer Proben von Bedeutung, da eine Übertragung von Probenbestandteilen zwischen einzelnen Proben die analytischen Ergebnisse nachfolgender Multiomics-Messungen beeinflussen kann. Die Plattform muss die Integration von Drittgeräten und zusätzlichen Funktionseinheiten ermögli-chen. Hierdurch soll die automatisierte Einbindung weiterer für die Probenvorbereitung relevanter Prozessschritte ermöglicht werden, ohne die gesamte Automatisierungsplattform ersetzen zu müssen. Für die geplante Parallelisierung verschiedener Probenvorbereitungsverfahren muss das System mehrere Transport-, Pipettier- und Greifoperationen unabhängig voneinander ausführen können. Dadurch sollen unterschiedliche Workflows auf einer gemeinsamen Plattform etabliert und parallel betrieben werden können. Dies ermöglicht eine effizientere Nutzung der vorhandenen Infrastruktur, erhöht den möglichen Probendurchsatz und reduziert Stillstands- und Wartezeiten zwischen einzel-nen Prozessschritten. Die Installation, Inbetriebnahme und technische Abnahme des Systems am vorgesehenen Betriebs-ort muss durch qualifiziertes Fachpersonal des Auftragnehmers erfolgen. Hierdurch soll sicherge-stellt werden, dass die konfigurierte Plattform entsprechend den vorgesehenen technischen Spezi-fikationen installiert, funktionsfähig übergeben und für den vorgesehenen Betrieb qualifiziert wird. Zur Sicherstellung einer hohen Pipettiersicherheit muss das System über eine geeignete Flüssig-keitsstandserkennung und Prozessüberwachung verfügen. Hierdurch müssen insbesondere fehlen-de bzw. unzureichende Flüssigkeitsmengen sowie fehlerhafte Aspirationsvorgänge erkannt und entsprechend verarbeitet werden können. Diese Funktion ist für die geplanten Multiomics-Verfahren von besonderer Bedeutung, da insbesondere bei der automatisierten Trennung und Ab-nahme definierter Flüssigkeitsphasen eine reproduzierbare Positionierung der Pipettierspitze und eine sichere Erkennung des Aspirationsvorgangs erforderlich sind. (...)
Interne Kennung: V/E736/26
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Lieferleistungen
Haupteinstufung (cpv): 38000000 Laborgeräte, optische Geräte und Präzisionsgeräte (außer Gläser)
5.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Otto-Hahn-Str. 6b
Stadt: Dortmund
Postleitzahl: 44227
Land, Gliederung (NUTS): Dortmund, Kreisfreie Stadt (DEA52)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Laufzeit: 30 Tage
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Informationen über frühere Bekanntmachungen:
Kennung der vorherigen Bekanntmachung: 668139-2026
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Preis
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 100
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Bezirksregierung Münster
Informationen über die Überprüfungsfristen: Der Ausschreibung unterliegt eine Preisgleitklausel. Bei einer Losaufteilung werden die nachfolgenden Angaben jeweils für jedes Los bekanntgegeben. Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Die o.a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist. Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften - ISAS - e.V.
6. Ergebnisse
Wert aller in dieser Bekanntmachung vergebenen Verträge: Nicht veröffentlicht
Begründungscode: Geschäftliche Interessen eines Wirtschaftsteilnehmers
Begründung für eine spätere Veröffentlichung: Besondere Rabatte
Direktvergabe:
Begründung der Direktvergabe: Der Auftrag kann nur von einem bestimmten Wirtschaftsteilnehmer ausgeführt werden, da aus technischen Gründen kein Wettbewerb vorhanden ist
Sonstige Begründung: Die Analyse von Lipiden, Metaboliten und Proteinen aus Blutplasma ist ein zentraler Bestandteil der translationalen und kliniknahen Forschung am ISAS. Sie ermöglicht unter anderem die Identifikation und Validierung von Biomarkern, die Untersuchung krankheitsassoziierter Stoffwechselwege, die Charakterisierung von Therapieeffekten sowie die zukünftige Untersuchung klinischer Kohorten. Die Qualität der resultierenden Daten hängt dabei maßgeblich von einer standardisierten präanalytischen Verarbeitung der Plasmaproben ab. Bereits geringe Unterschiede bei Pipettiervolumina, Durchmischung, Inkubationszeiten, Temperaturführung, Reihenfolge der Bearbeitung oder Verwechslung der Proben können systematische Verfälschungen verursachen. Dies gilt in besonderem Maße für hochsensitive, massenspektrometrische Verfahren wie die LC-MS/MS-basierte Lipidomik und Metabolomik sowie für proteomische Arbeitsabläufe. Das zu beschaffende Liquidhandling System soll dabei sowohl für die Forschung und Entwicklung neuer bzw. angepasster Methoden für die Probenvorbereitung und Analysen als auch für die standardisierte Durchführung bereits etablierter Verfahren eingesetzt werden. Während etablierte Arbeitsabläufe eine hohe Prozesssicherheit, Reproduzierbarkeit, Parallelisierbarkeit und zuverlässige Skalierbarkeit erfordern, setzt die Methodenentwicklung eine flexible Anpassung von Probenformaten, Volumina, Reagenzien, Pipettierparametern, Inkubationsbedingungen und Prozessschritten voraus. Das einzusetzende Liquid-Handling-System muss daher über eine erhöhte technische und workflowbezogene Flexibilität verfügen, um unterschiedliche Anforderungen innerhalb einer Plattform abbilden und neu entwickelte Verfahren, nach erfolgreicher Validierung, unmittelbar in robuste Routineprozesse überführen zu können. Ein automatisiertes, modular erweiterbares und flexibles Liquid-Handling-System ist daher erforderlich, um die präanalytische Variabilität zu reduzieren, die Bearbeitung klinischer Proben zu standardisieren und eine skalierbare, nachvollziehbare Verarbeitung größerer Probenzahlen zu ermöglichen. Technische Anforderungen / Alleinstellungsmerkmale: Aus dem beschriebenen Bedarf an einer standardisierten, automatisierten und reproduzierbaren Probenvorbereitung für Multiomics-Messungen, insbesondere für klinische Proben, ergeben sich folgende technische Anforderungen an das zu beschaffende System: A. Nachhaltigkeit und Systemarchitektur Das System muss als hochintegrierte Automatisierungsplattform ausgeführt sein und eine möglichst geringe Stellfläche aufweisen, die nach der initialen Installation nicht mehr erweitert werden kann. Gleichzeitig muss die Plattform so konzipiert sein, dass zukünftige technische Erweiterungen und die Integration zusätzlicher Funktionseinheiten möglichst innerhalb der bestehenden Systemfläche realisiert werden können. Dadurch sollen eine langfristige Nutzung der Investition, eine flexible Anpassung an zukünftige Anwendungen sowie ein effizienter Umgang mit der verfügbaren Laborfläche gewährleistet werden. Für die initiale Entwicklung der Applikationen auf dem Liquidhandlingsystem soll die primäre Pipettiereinheit eine Luftverdrängungspipettierung mit Einwegspitzen ermöglichen, um probenbedingtem Carry-Over und Kreuzkontaminationen sicher auszuschließen. Gleichzeitig besitzt eine solche Einheit einen geringen laufenden Wartungsaufwand. Darüber hinaus soll die Plattform über eine weitere Pipettiereinheit mit Flüssigkeitsverdrängung und waschbaren Festnadeln besitzen. Diese Pipettiereinheit ist vorgesehen, um auch anspruchsvolle Flüssigkeiten präzise und reproduzierbar verarbeiten zu können. Gleichzeitig soll dadurch die Möglichkeit geschaffen werden, bei geeigneten Anwendungen auf Einwegverbrauchsmaterialien zu verzichten und damit nachhaltig Verbrauchs- und Betriebskosten zu reduzieren. Als Fazit wird die Kombination beider Pipettiereinheiten für weit entwickelt Applikationen einen kostengünstigen und nachhaltigen Betrieb von Routineapplikationen ermöglichen. Die Automatisierungsplattform muss zudem über eine ausreichend große Arbeitsfläche verfügen, um mindestens zwei Probenvorbereitungs-Workflows gleichzeitig auf der Plattform betreiben und unabhängig voneinander parallelisieren zu können. Hierfür wird eine möglichst hohe Kapazität von nutzbaren Arbeitspositionen benötigt. Um unterschiedliche Prozessschritte und zukünftig hinzukommende Multiomics-Workflows effizient parallelisieren und dadurch den Probendurchsatz erhöhen und gleichzeitig ein kosteneffizientes Arbeiten ermöglichen zu können, ist insbesondere die Möglichkeit des parallelen Betriebs mehrerer unabhängig steuerbarer Transport-, Pipettier- und Greifoperationen erforderlich. Eine Mehrarm-Architektur ermöglicht hierbei eine effizientere Nutzung der Plattform, reduziert Wartezeiten zwischen einzelnen Prozessschritten und sorgt im Endeffekt für eine bessere Wirtschaftlichkeit. B. Anforderungen an Probenvorbereitung und Betrieb Das System muss die Verwendung gängiger Laborgefäße und standardisierter Mikrotiterplattenformate unterstützen und diese für die automatisierte Durchführung der Methoden systemseitig verwalten können. Die Plattform muss darüber hinaus modular konfigurierbar und nachrüstbar sein, sodass bestehende Arbeitsabläufe angepasst und zukünftige Applikationen mit veränderten Anforderungen ohne grundlegenden Austausch von Systemkomponenten realisiert werden können. Für die geplanten Multiomics-Probenvorbereitungsverfahren muss das System sowohl automatisierte Filtrations- und Elutionsschritte unter Verwendung von Überdruck (Positivdruckfiltration) als auch entsprechende Verfahren zur Reduktion des Volumens unter Vakuum (Evaporator) unterstützen. Insbesondere muss die Verarbeitung von 96-Well-Filter- und SPE-Platten automatisiert möglich sein. Diese Funktionen sind erforderlich, um unterschiedliche Verfahren zur Aufreinigung, Fraktionierung und Anreicherung von Analyten in einer gemeinsamen Automatisierungsplattform..
6.1.
Ergebnis, Los-– Kennung: LOT-0001
Status der Preisträgerauswahl: Es wurde mindestens ein Gewinner ermittelt.
6.1.2.
Informationen über die Gewinner
Wettbewerbsgewinner:
Offizielle Bezeichnung: Tecan Deutschland GmbH
Angebot:
Kennung des Angebots: 1
Kennung des Loses oder der Gruppe von Losen: LOT-0001
Wert des Angebots: Nicht veröffentlicht
Begründungscode: Geschäftliche Interessen eines Wirtschaftsteilnehmers
Begründung für eine spätere Veröffentlichung: Besondere Rabatte
Bei dem Angebot handelt es sich um eine Variante: Nicht veröffentlicht
Begründungscode: Geschäftliche Interessen eines Wirtschaftsteilnehmers
Begründung für eine spätere Veröffentlichung: Besondere Rabatte
Vergabe von Unteraufträgen: Nein
Informationen zum Auftrag:
Kennung des Auftrags: 1
Titel: Tecan Deutschland GmbH, 74564 Crailsheim
Datum des Vertragsabschlusses: 23/10/2026
6.1.4.
Statistische Informationen
Eingegangene Angebote oder Teilnahmeanträge:
Art der eingegangenen Einreichungen: Angebote
Anzahl der eingegangenen Angebote oder Teilnahmeanträge: 1
Art der eingegangenen Einreichungen: Angebote auf elektronischem Wege eingereicht
Anzahl der eingegangenen Angebote oder Teilnahmeanträge: 1
Art der eingegangenen Einreichungen: Angebote von Bietern, die in anderen Ländern des Europäischen Wirtschaftsraums registriert sind als dem Land des Beschaffers
Anzahl der eingegangenen Angebote oder Teilnahmeanträge: 0
Art der eingegangenen Einreichungen: Angebote von Bieter aus Ländern außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums
Anzahl der eingegangenen Angebote oder Teilnahmeanträge: 0
Art der eingegangenen Einreichungen: Angebote geprüft und als unzulässig abgewiesen
Anzahl der eingegangenen Angebote oder Teilnahmeanträge: 0
Art der eingegangenen Einreichungen: Angebote geprüft und aufgrund eines ungewöhnlich niedrigen Preises oder aufgrund ungewöhnlich niedriger Kosten als unzulässig abgewiesen
Anzahl der eingegangenen Angebote oder Teilnahmeanträge: 0
Bandbreite der Angebote:
Wert des niedrigsten zulässigen Angebots: 409 726,61 EUR
Wert des höchsten zulässigen Angebots: 409 726,61 EUR
8. Organisationen
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften - ISAS - e.V.
Registrierungsnummer: 05913-99002-22
Postanschrift: Bunsen-Kirchhoff-Str. 11
Stadt: Dortmund
Postleitzahl: 44139
Land, Gliederung (NUTS): Dortmund, Kreisfreie Stadt (DEA52)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Vergabestelle
Telefon: +49 2311392-125
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Bezirksregierung Münster
Registrierungsnummer: 05515-03004-07
Postanschrift: Zum Domplatz 1-3
Stadt: Münster
Postleitzahl: 48143
Land, Gliederung (NUTS): Münster, Kreisfreie Stadt (DEA33)
Land: Deutschland
Telefon: +49 2514110
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Tecan Deutschland GmbH
Größe des Wirtschaftsteilnehmers: Kleines Unternehmen
Registrierungsnummer: 670977 Ulm
Postanschrift: Werner-von-Siemensstr. 23
Stadt: Crailsheim
Postleitzahl: 74564
Land, Gliederung (NUTS): Schwäbisch Hall (DE11A)
Land: Deutschland
Telefon: 07951-9417-0
Rollen dieser Organisation:
Bieter
Wirtschaftlicher Eigentümer:
Staatsangehörigkeit des Eigentümers: Deutschland
Gewinner dieser Lose: LOT-0001
8.1.
ORG-0004
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: c1c80a02-b185-4777-ba92-c97e31f14bb9 - 01
Formulartyp: Ergebnis
Art der Bekanntmachung: Bekanntmachung vergebener Aufträge oder Zuschlagsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 29
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 27/10/2026 09:15:17 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 748358-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 209/2026
Datum der Veröffentlichung: 28/10/2026