1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Stadt Dormagen, vertreten durch den Eigenbetrieb Dormagen
Rechtsform des Erwerbers: Lokale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2.1.
Verfahren
Titel: Planung der Entkernung und Beräumung der Alten Realschule - Schulzentrum Hackenbroich-Dormagen
Beschreibung: Die Stadt Dormagen, vertreten durch den Eigenbetrieb Dormagen, plant den Umbau und die Modernisierung des Bestandsgebäudes der ehemaligen Realschule-Hackenbroich zu einem modernen Schulgebäude für die Nutzung des Leibniz-Gymnasiums. Das Vorhaben dient der Errichtung zukunftsfähiger Lernräume für rund 950 Schülerinnen und Schüler und orientiert sich in der Umsetzung an einem neuen pädagogischen Cluster-Konzept unter Einhaltung der vorgesehenen baulichen Maßnahmen zur energetischen Gebäudesanierung, die im Rahmen des bereits gestellten Förderantrags zum Förderprogramm „Rheinisches Revier“ zum Teil finanziert werden soll. Die Umsetzung des gesamten Projekts erfolgt unter anspruchsvollen Standortrahmenbedingungen, da während der gesamten Projektlaufzeit für das Leibniz-Gymnasium keine Ausweichflächen zur Verfügung stehen. Der Schulbetrieb im derzeitigen Gebäude des Leibniz-Gymnasiums, in dem neu errichteten Realschulgebäude, sowie in der Sporthalle sind kontinuierlich aufrechtzuerhalten. Die ausgeschriebene Leistung umfasst die Planungsleistung „Baufeldfreimachung/ Rückbau“, konkret die kontrollierte Entfernung nichttragender Bauteile ohne Eingriff in das Tragwerk, in Anlehnung an die AHO, Heft 18, die Detailerkundung von Schadstoffen nach VDI und AHO Heft Nr. 43 mit dem Ziel der Ergänzung eines bestehenden Schadstoffkatasters sowie die Erstellung von Abbruch- und Entsorgungskonzepten. Der darüber hinaus benötigten Planungsleistungen für den 1. und 2. Bauabschnitt (Rückbau und Neuaufbau bzw. Umbau) werden separat ausgeschrieben. Die ausgeschriebene Leistung erfolgt ausschließlich im Rahmen des 1.BA (Rückbau) und soll baulich abgeschlossen und abgenommen sein bis spätestens Q2/2028. Für das gesamte Projekt sind Fördermittel nach dem Förderprogramm „Energetische Sanierung kommunaler Gebäude im rheinischen Revier“ beantragt Einzelheiten ergeben sich aus den Vergabeunterlagen.
Kennung des Verfahrens: bd84dd9a-96ad-4a65-8581-85c0b08447bc
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71320000 Planungsleistungen im Bauwesen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
2.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Dormagen
Land, Gliederung (NUTS): Rhein-Kreis Neuss (DEA1D)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: 1. Das Verfahren wird zweistufig als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Von allen Bewerbern, die die Mindestanforderungen an die Eignung erfüllen, werden die besten 5 zur Abgabe eines Erstangebotes aufgefordert, d.h. es werden mindestens ein Bewerber und maximal 5 Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert. Bei mehreren Bewerbern auf dem 5. Platz entscheidet das Los. Mit der Aufforderung zur Abgabe eines Erstangebotes erhalten die Bieter den Vertragstext. In der ersten Runde der Angebotsphase sind von den Bewerbern verbindliche Erstangebote abzugeben; die Auftraggeberin behält sich vor, den Zuschlag ohne Verhandlungen auf das wirtschaftlichste Erstangebot zu erteilen. Sofern die Auftraggeberin sich dafür entscheidet, Verhandlungen durchzuführen, werden alle Bieter, die ein frist- und formgemäßes Erstangebot abgegeben haben, welches keine Ausschlussgründe erfüllt, zu einem Verhandlungsgespräch eingeladen. Die Auftraggeberin behält sich vor, in diesem Fall basierend auf dem Ergebnis der Verhandlungsgespräche die Vergabeunterlagen fortzuschreiben. Nach den Verhandlungsgesprächen erhalten alle Bieter, mit denen ein Verhandlungsgespräch geführt wurde, Gelegenheit zur Abgabe eines Folgeangebotes. Ob im Anschluss eine weitere Verhandlungsrunde durchgeführt wird, wird nach Bedarf entschieden. Wenn sie beabsichtigt, die Verhandlungen abzuschließen, wird die Auftraggeberin die Bieter unterrichten und eine einheitliche Frist für die Abgabe finaler, verbindlicher Angebote festlegen. 2. Eine Kostenerstattung für die Erstellung eines Teilnahmeantrags und/oder Angebots im Verfahren findet nicht statt. 3. Die Vergabeunterlagen für den Teilnahmewettbewerb werden den Bewerbern auf der eVergabe-Plattform barrierefrei zur Verfügung gestellt. Soweit die Auftraggeberin Formblätter vorgegeben hat, sollen diese verwendet werden. Die Formblätter sind an den dafür vorgesehenen Stellen vollständig auszufüllen und in Druckbuchstaben mit dem Namen der erklärenden Person zu versehen (Textform i. S. d. § 126b BGB). Hiervon ausgenommen ist das Formblatt 10 (Verpflichtungserklärung Drittunternehmen). Den Verfügbarkeitsnachweis kann der Bewerber auch in anderer Form erbringen. 4. Die Teilnahmeanträge und Angebote sind elektronisch abzugeben, indem sie auf die eVergabe-Plattform hochgeladen werden. Eine fortgeschrittene oder qualifizierte elektronische Signatur ist dafür nicht erforderlich. 5. Hinweise zu den Vergabeunterlagen (z. B. bei Unklarheiten oder Problemen mit den elektronischen Dokumenten) sowie Fragen sind ausschließlich über den Kommunikationsbereich der Vergabeplattform zu stellen. Mündlich/telefonisch gestellte Fragen werden nicht beantwortet; mündliche/telefonische Auskünfte bzw. Antworten wären, sollten sie doch erteilt werden, nicht verbindlich. Die Vergabestelle behält sich vor, Fragen, die später als 8 Tage vor dem Ablauf der Teilnahmefrist gestellt werden, nicht zu beantworten. 6. Bei fremdsprachigen Bescheinigungen ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen; die Vergabestelle behält sich in diesem Fall vor, die Nachreichung einer Beglaubigung der Übersetzung zu verlangen. 7. Die angegebene geschätzte Dauer des Vertrages bezieht sich auf die Dauer des ersten Bauabschnitts vom Beginn der Vorplanung bis zum Abschluss der baulichen Umsetzung. Mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe wird den ausgewählten Bietern ein Vertragsentwurf mit Regelungen zur Terminschiene zur Verfügung gestellt.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Erforderlich ist eine Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen (Formblatt 3). Im Falle einer Bewerbergemeinschaft oder einer Eignungsleihe muss jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. zusätzlich zu dem Bewerber selbst auch das eignungsleihende Unternehmen eine solche Eigenerklärung abgeben. Erforderlich ist außerdem eine Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 19 MiLoG, § 21 AEntG, § 21 SchwarzArbG und § 22 LkSG vorliegen (Formblatt 4). Im Falle einer Bewerbergemeinschaft oder einer Eignungsleihe muss jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. zusätzlich zu dem Bewerber selbst auch das eignungsleihende Unternehmen eine solche Eigenerklärung abgeben.
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Planung der Entkernung und Beräumung der Alten Realschule - Schulzentrum Hackenbroich-Dormagen
Beschreibung: Die Stadt Dormagen, vertreten durch den Eigenbetrieb Dormagen, plant den Umbau und die Modernisierung des Bestandsgebäudes der ehemaligen Realschule-Hackenbroich zu einem modernen Schulgebäude für die Nutzung des Leibniz-Gymnasiums. Das Vorhaben dient der Errichtung zukunftsfähiger Lernräume für rund 950 Schülerinnen und Schüler und orientiert sich in der Umsetzung an einem neuen pädagogischen Cluster-Konzept unter Einhaltung der vorgesehenen baulichen Maßnahmen zur energetischen Gebäudesanierung, die im Rahmen des bereits gestellten Förderantrags zum Förderprogramm „Rheinisches Revier“ zum Teil finanziert werden soll. Die Umsetzung des gesamten Projekts erfolgt unter anspruchsvollen Standortrahmenbedingungen, da während der gesamten Projektlaufzeit für das Leibniz-Gymnasium keine Ausweichflächen zur Verfügung stehen. Der Schulbetrieb im derzeitigen Gebäude des Leibniz-Gymnasiums, in dem neu errichteten Realschulgebäude, sowie in der Sporthalle sind kontinuierlich aufrechtzuerhalten. Die ausgeschriebene Leistung umfasst die Planungsleistung „Baufeldfreimachung/ Rückbau“, konkret die kontrollierte Entfernung nichttragender Bauteile ohne Eingriff in das Tragwerk, in Anlehnung an die AHO, Heft 18, die Detailerkundung von Schadstoffen nach VDI und AHO Heft Nr. 43 mit dem Ziel der Ergänzung eines bestehenden Schadstoffkatasters sowie die Erstellung von Abbruch- und Entsorgungskonzepten. Der darüber hinaus benötigten Planungsleistungen für den 1. und 2. Bauabschnitt (Rückbau und Neuaufbau bzw. Umbau) werden separat ausgeschrieben. Die ausgeschriebene Leistung erfolgt ausschließlich im Rahmen des 1.BA (Rückbau) und soll baulich abgeschlossen und abgenommen sein bis spätestens Q2/2028. Für das gesamte Projekt sind Fördermittel nach dem Förderprogramm „Energetische Sanierung kommunaler Gebäude im rheinischen Revier“ beantragt Einzelheiten ergeben sich aus den Vergabeunterlagen.
Interne Kennung: LOT-0001 E38778514
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71320000 Planungsleistungen im Bauwesen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Der Auftrag erfolgt stufenweise. Mit Zuschlagserteilung wird zunächst die erste Stufe (LS 0) beauftragt. Die Stufen 2 (LS1-2), 3 (LS 3) und 4 (LS 4) werden optional beauftragt. Zusätzlich werden die Leistungen der Probeentnahme und -analyse betreffend LAGA-Boden und LAGA-Bauschutt optional beauftragt. Bei der Beauftragung handelt es sich um ein einseitiges Recht der Auftraggeberin, der Auftragnehmer hat keinen Anspruch auf die Beauftragung der Stufen 2, 3 und 4 bzw. der sonstigen optionalen Leistungen.
5.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Dormagen
Land, Gliederung (NUTS): Rhein-Kreis Neuss (DEA1D)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Laufzeit: 14 Monate
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Verringerung der Auswirkungen auf die Umwelt
Beschreibung: Die Realisierung des Vorhabens stellt einen wesentlichen Meilenstein bei der Umsetzung des Klimaschutzkonzepts der Stadt Dormagen dar und trägt zugleich dazu bei, die Nutzungsqualität, Energieeffizienz und Zukunftsfähigkeit des Schulcampus nachhaltig zu verbessern.
Konzept zur Verringerung der Umweltauswirkungen: Klimaschutz
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Eignungskriteriums: Im Fall des geplanten Einsatzes von Nachunternehmern ist ein Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen einzureichen (Formblatt 2).
Kriterium: Supply-Chain-Management
Beschreibung des Eignungskriteriums: Erforderlich ist eine Eigenerklärung zur Verordnung EU 2022/576 Russland, Formblatt 5. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft oder Eignungsleihe ist die Eigenerklärung von allen Mitgliedern, bzw. zusätzlich zum Bewerber selbst auch vom eignungsleihenden Unternehmen, abzugeben.
Kriterium: Informationssicherheit
Beschreibung des Eignungskriteriums: Im Fall einer Bewerbergemeinschaft ist eine ausgefüllte Bewerbergemeinschaftserklärung (Formblatt 1) einzureichen, zudem hat jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft die Erklärungen zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (Formblätter 3+4) sowie die Eigenerklärung zur Verordnung EU 2022/576 Russland (Formblatt 5) abzugeben.
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Erforderlich ist eine Eigenerklärung, dass eine den Mindestanforderungen genügende Berufshaftpflichtversicherung besteht oder im Auftragsfall abgeschlossen wird, Formblatt 6. Mindestanforderung: Erforderlich ist eine Berufshafthaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mindestens 1,5 Mio. EUR für Personenschäden und mindestens 1,5 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden, jeweils mindestens zweifach maximiert. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist es ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die geforderte Erklärung erbringt bzw. die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft die Anforderungen gemeinsam erfüllen. Beruft sich ein Bewerber hinsichtlich der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit auf Erklärungen/Nachweise eines Drittunternehmens (Eignungsleihe), muss der Bewerber zusätzlich einen Verfügbarkeitsnachweis des Drittunternehmens (z.B. auf Formblatt 10) beifügen. In diesem Fall wird eine gemeinsame Haftung des Bewerbers und des anderen Unternehmens für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe verlangt. Der Bewerber und das seine Eignung leihende Unternehmen haften in diesem Fall als Gesamtschuldner im Sinne von §§ 421 ff. BGB.
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Erforderlich ist eine Eigenerklärung zum Umsatz mit vergleichbaren Leistungen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, Formblatt 7. Mindestanforderung: Mindestens erforderlich ist ein Umsatz in Höhe von 1,4 Mio. EUR brutto im Bereich Rückbau- und Entkernungsplanung (einschließlich Schadstoffsanierung) im Durchschnitt der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist es ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die geforderte Erklärung erbringt bzw. die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft die Anforderungen gemeinsam erfüllen. Beruft sich ein Bewerber hinsichtlich der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit auf Erklärungen/Nachweise eines Drittunternehmens (Eignungsleihe), muss der Bewerber zusätzlich einen Verfügbarkeitsnachweis des Drittunternehmens (z.B. auf Formblatt 10) beifügen. In diesem Fall wird eine gemeinsame Haftung des Bewerbers und des anderen Unternehmens für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe verlangt. Der Bewerber und das seine Eignung leihende Unternehmen haften in diesem Fall als Gesamtschuldner im Sinne von §§ 421 ff. BGB.
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Eignungskriteriums: Erforderlich ist eine Eigenerklärung über die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl im Durchschnitt der letzten drei Jahre, Formblatt 8. Mindestanforderung: Der Bewerber muss im Durchschnitt der letzten drei Jahre mindestens 15 Vollzeitäquivalente (Full-Time Equivalent – FTE) beschäftigt haben. Davon müssen mindestens 5 FTE im Bereich Rückbauplanung und mindestens 3 FTE im Bereich Bauschadstoffsanierung beschäftigt sein. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist es ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die geforderte Erklärung erbringt bzw. die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft die Anforderungen gemeinsam erfüllen. Beruft sich ein Bewerberhinsichtlich der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit auf Erklärungen/Nachweise eines Drittunternehmens (Eignungsleihe), muss der Bieter zusätzlich einen Verfügbarkeitsnachweis des Drittunternehmens (z.B. auf Formblatt 10) beifügen. In diesem Fall müssen die eignungsverleihenden Unternehmen die Leistungsbestandteile erbringen, für die sie ihre Kapazitäten zur Verfügung stellen.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mindestanforderung: Mindestens erforderlich sind 2 Referenzen zu Rückbauprojekten, im Rahmen derer nichttragende Bauteile ohne Eingriff in das Tragwerk kontrolliert entfernt wurden. Die erbrachte Leistung jeder Referenz muss mindestens die Leistungsstufen 1 bis 4 (entsprechend AHO-Heft Nr. 18) sowie die Leistungsschritte 1 bis 3 (entsprechend AHO-Heft Nr. 43) für Hochbauprojekte umfassen. Die Referenzen müssen innerhalb der letzten fünf Jahre abgeschlossen worden sein (Berechnungszeitraum: bis zum Ende der Teilnahmefrist). Es müssen darüber hinaus außerdem folgende Voraussetzungen erfüllt sein: - Mindestens eine Referenz muss im Rahmen der baulogistischen Anforderung "Im Betrieb und im Bestand" durchgeführt worden sein. - Weiter muss sich mindestens ein Referenzprojekt auf ein Schulgebäude/Gebäude mit vergleichbarer pädagogischer Einrichtung beziehen, das aus einem Baujahr vor 1980 stammt. - Außerdem muss mindestens eines der Referenzprojekte einen Abbruch/Rückbau mit einem Mindestvolumen von 25.000m3 beinhalten und in einem Zeitraum von 12 Monaten vollständig durchgeführt und abgeschlossen worden sein. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist es ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die geforderte Erklärung erbringt bzw. die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft dir Anforderungen gemeinsam erfüllen. Beruft sich ein Bewerber hinsichtlich der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit a Erklärungen/Nachweise eines Drittunternehmens (Eignungsleihe), muss der Bewerber zusätzlich einen Verfügbarkeitsnachweis des Drittunternehmens (z.B. auf Formblatt 10) beifügen. In diesem Fall müssen die eignungsverleihenden Unternehmen die Leistungsbestandteile erbringen, für die sie ihre Kapazitäten zur Verfügung stellen. Kriterien zur Auswahl der Bewerber im Teilnahmewettbewerb: Unter allen Bewerbern, die die Mindestanforderungen erfüllen und nicht aus formalen Gründen auszuschließen sind, erfolgt die Auswahl nach den folgenden Kriterien: Erfüllt eine Referenz über die Mindestanforderungen gemäß dem vorangegangenen Abschnitt hinaus eine oder mehrere der folgenden Anforderungen, erhält die Referenz dafür die angegebene Punktzahl: • Bei dem Projekt wurden alle Leistungsstufen 0 bis 4 (entsprechend AHO-Heft Nr. 18) vollständig erbracht – 1 Punkt • Bei dem Projekt wurden die Leistungsschritte 0 bis 3 (entsprechend AHO-Heft Nr. 43) vollständig erbracht - 1 Punkt. • Für das Projekt wurde die gesamte Projektkoordination, einschließlich der Koordination der beteiligten Fachplaner erbracht - 3 Punkte • Das Projekt wurde an einem Standort mit enger Umgebungsbebauung durchgeführt, sodass bei der Ausführung der Bauleistungen auf das Einfügen in die Umgebung, die Logistik etc. besonders beachtet werden musste - 4 Punkte • Das zweite Referenz betrifft ebenfalls eine Schule oder vergleichbare pädagogische Einrichtung – 2 Punkte Bei Vorlage mehrerer Referenzen werden die im Hinblick auf die beschriebenen Kriterien besten zwei Referenzen bewertet. Maximal sind 10 Punkte pro Referenz, d.h. 20 Punkte insgesamt erreichbar. Bei mehreren Bewerbern mit gleicher Punktzahl auf dem fünften Platz entscheidet das Los.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Beschreibung: Gewichtung: 50 %
Kriterium:
Art: Qualität
Beschreibung: Gewichtung 50 % (aufgeteilt auf die Erfahrung des Kernprojektteams sowie ein Vertragsdurchführungskonzept)
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 26/11/2026 12:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Es gilt § 56 VgV.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform: ARGE (GbR)
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Westfalen
Informationen über die Überprüfungsfristen: Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Bewerber/Bieter sowie die Präklusionsregelungen gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis 4 GWB bzgl. der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin. Die Rügeobliegenheit ist Zulässigkeitsvoraussetzung für die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens (§ 160 Absatz 3 Satz 1 GWB). Durch die Rüge soll dem öffentlichen Auftraggeber die Gelegenheit gegeben werden, die Rechtmäßigkeit seines Vergabeverfahrens überprüfen und etwaige Vergabefehler beheben zu können. Soweit der Bieter/Bewerber Verstöße gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkennt, hat er sie innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber zu rügen. Sind Vergabeverstöße aufgrund der Bekanntmachung erkennbar, sind diese bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung zu rügen. Erkennbare Verstöße in den Vergabeunterlagen müssen spätestens bis zum Ablauf der Angebotsfrist gerügt werden. Teilt der öffentliche Auftraggeber dem Bieter/Bewerber mit, dass seiner Rüge nicht abgeholfen wird, muss der Nachprüfungsantrag innerhalb von 15 Kalendertagen ab Eingang der Mitteilung über die Nichtabhilfe beim Bieter/Bewerber bei der zuständigen Vergabekammer eingereicht werden.
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt: Stadt Dormagen, vertreten durch den Eigenbetrieb Dormagen
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Stadt Dormagen, vertreten durch den Eigenbetrieb Dormagen
Registrierungsnummer: Berichtseinheit-ID 00009917
Postanschrift: Mathias-Giesen-Str. 11
Stadt: Dormagen
Postleitzahl: 41540
Land, Gliederung (NUTS): Rhein-Kreis Neuss (DEA1D)
Land: Deutschland
Kontaktperson: CBH Rechtsanwälte, Habsburgerring 24, 50674 Köln
Telefon: +49 221 9519089
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Westfalen
Registrierungsnummer: 05515-03004-07
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Str. 9
Stadt: Münster
Postleitzahl: 48147
Land, Gliederung (NUTS): Münster, Kreisfreie Stadt (DEA33)
Land: Deutschland
Telefon: +49 251 4111691
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 8fecb75a-25c6-4771-869c-40da1eb4eee6 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 23/10/2026 15:25:24 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 741182-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 208/2026
Datum der Veröffentlichung: 27/10/2026