1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Gelsenkirchener Entwicklungsgesellschaft mbH
Rechtsform des Erwerbers: Von einer regionalen Gebietskörperschaft kontrolliertes öffentliches Unternehmen
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Wohnungswesen und kommunale Einrichtungen
2.1.
Verfahren
Titel: Totalübernehmerleistungen für den Neubau einer 4-Feld-Sporthalle mit Zuschauertribüne und weiteren Sport- und Bewegungsflächen in 45894 Gelsenkirchen
Beschreibung: Der Auftraggeber beabsichtigt, Totalübernehmerleistungen für den Neubau einer 4-Feld-Sporthalle mit Zuschauertribüne und weiteren Sport- und Bewegungsflächen in Holz-Beton-Hybridbauweise einschließlich der erforderlichen Frei- und Außenanlagen in 45894 Gelsenkirchen zu vergeben. Gegenstand des zu vergebenden Auftrags sind alle erforderlichen Objekt- und Fachplanungsleistungen sowie Bauleistungen zur schlüsselfertigen Errichtung der 4-Feld-Sporthalle in Holz-Beton-Hybridbauweise einschließlich der angrenzenden Frei- und Außenanlagen inklusive eines Basketballfeldes und einer Laufbahn. Die neue 4-Feld-Sporthalle ist auf dem Grundstück des angrenzenden Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasiums und des Max-Planck-Gymnasiums an der Goldbergstraße in 45894 Gelsenkirchen zu realisieren. Sie soll sowohl dem schulischen Sportunterricht als auch der Nutzung durch Vereine dienen. Der Auftraggeber beabsichtigt, die Sporthalle mit moderner Ausstattung zu realisieren und durch flexible Abtrennsysteme in verschiedene Nutzungsbereiche zu gliedern. Der Neubau soll die städtebauliche und funktionale Einbindung in die bestehende Schullandschaft berücksichtigen. Im Rahmen der Planung sind auch die unmittelbar an die Sporthalle angrenzenden Frei- und Außenanlagen zu planen und schlüsselfertig zu errichten. Ziel ist eine ansprechende Gestaltung dieser sporthallennahen Flächen mit zusätzlichen, möglichst vielfältigen Sport- und Bewegungsmöglichkeiten, die den Campuscharakter stärkt und eine attraktive Aufenthaltsqualität für Schüler und Vereine bietet. Die Frei- und Außenanlagen dienen als Erweiterung der Sportflächen, Aufenthalts-, Begegnungs- und Rückzugsort sowie für informelles Lernen und Veranstaltungen. Ferner sind die notwendigen Stellplätze für PKW und Fahrräder zu planen und schlüsselfertig zu errichten. Nach dem aktuellen Zeitplan ist die Einreichung des Bauantrags für September 2027 und die betriebsbereite Fertigstellung der Sporthalle inklusive der erforderlichen Außenanlagen für Mitte August 2029 vorgesehen, sodass die Sporthalle zum Schuljahresbeginn 2029/2030 in Betrieb gehen kann. Weitere Details teilt der Auftraggeber den ausgewählten Bewerbern nach Ende des Teilnahmewettbewerbs mit. Die Bieter sollen bereits im Vergabeverfahren Vorschläge zur Realisierung des Bauvorhabens in Form einer Konzeptstudie einreichen. Den Bietern wird im Vorfeld mitgeteilt, welche Vorgaben dabei zu beachten sind. Die Konzeptstudie betrifft Leistungen der wesentlichen Fachplanungsdisziplinen (insbesondere Objektplanung, Tragwerksplanung, TGA-Planung, Freianlagenplanung, Brandschutz, Bauphysik und Raumakustik). Auf Grundlage der Konzeptstudie soll (a) der Auftraggeber ein architektonisches Konzept beauftragen können und (b) die Bieter ein Pauschalfestpreisangebot für die Realisierung des Bauvorhabens kalkulieren können. Den Bietern steht es frei, ob sie sich die bisherige Planung zu eigen machen und diese optimieren oder einen eigenen Vorschlag mit den wesentlichen Planungsideen einbringen. Unterlegene Bieter, die ein endgültiges, wertungsfähiges letztverbindliches Angebot abgeben, erhalten nach Zuschlag auf freiwilliger Basis eine einmalige pauschale Aufwandsentschädigung in Höhe von 5.000 EUR netto für die Teilnahme am Verfahren. Sofern der Auftraggeber den Zuschlag auf die Erstangebote erteilt, steht diese einmalige pauschale Aufwandsentschädigung allen unterlegenen Bietern zu, die ein wertungsfähiges Erstangebot eingereicht haben.
Kennung des Verfahrens: 312d9b82-59f0-4a5e-a6a6-6dc3d4d42c2d
Interne Kennung: GE_SGB_TÜ
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45212225 Bau von Sporthallen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 45210000 Bauleistungen im Hochbau, 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen, 71320000 Planungsleistungen im Bauwesen
2.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Goldbergstraße 91 - 93
Stadt: Gelsenkirchen
Postleitzahl: 45894
Land, Gliederung (NUTS): Gelsenkirchen, Kreisfreie Stadt (DEA32)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: #Bekanntmachungs-ID: CXP4YVCM16G# Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Der Auftraggeber wird zur Auswahl der Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften in 3 Stufen vorgehen: 1) Formelle Prüfung des Teilnahmeantrags, 2) Materielle Prüfung der Eignung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft anhand der in der Bekanntmachung genannten Eignungsanforderungen, 3) Auswahl der Bewerber, die die Eignungskriterien am besten erfüllen: Der Auftraggeber wird zur Abgabe eines Angebotes die Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften auffordern, die die Eignungsanforderungen am besten erfüllen (Ranking). Er behält sich vor, nur die 3 bis 5 besten Bewerber aufzufordern, auch wenn mehr Bewerber die Eignungsanforderungen erfüllen. Bei Ermittlung des Rankings wird der Auftraggeber wie folgt vorgehen: Der Auftraggeber wird bei der Ermittlung des Rankings die von den Bewerbern bzw. Bewerbergemeinschaften genannten Referenzen und deren Vergleichbarkeit mit dem vorliegenden Beschaffungsvorhaben berücksichtigen. Maßgeblich sind die unter Ziffer 5.1.9 (Referenzen zu bestimmten Arbeiten) genannten Angaben und Nachweise. Die Bewertung erfolgt in einem relativen Vergleich der Bewerber miteinander. Dabei gilt: Je mehr und besser mit dem Auftragsgegenstand vergleichbare Referenzen vorliegen, desto mehr Punkte erhält der Bewerber. Die Vergleichbarkeit richtet sich nach den in Ziffer 5.1.9 (Referenzen zu bestimmten Arbeiten) genannten Merkmalen/Besonderheiten. Von Vorteil ist dabei, wenn eine Referenz möglichst viele der genannten Merkmale/Besonderheiten umfasst. Hierbei handelt es sich um Auswahl-, nicht um Zuschlagskriterien.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vob-a-eu -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Betrug: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Korruption: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Zahlungsunfähigkeit: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Totalübernehmerleistungen für den Neubau einer 4-Feld-Sporthalle mit Zuschauertribüne und weiteren Sport- und Bewegungsflächen in 45894 Gelsenkirchen
Beschreibung: Damit Gelsenkirchen weiterhin eine moderne Bildungs- und Sportinfrastruktur sowie kommunale Einrichtungen bieten kann, wird mit der Gelsenkirchener Entwicklungsgesellschaft mbH (GE) nun ein besonderer Fokus auf die Planung, Errichtung, Erweiterung und Sanierung von Bildungsbauten, Sportstätten, Kindertageseinrichtungen und dem gesamten kommunalen Hochbau gelegt. Sie wurde 2024 als Tochter im Konzern Stadt gegründet. Als interne Dienstleisterin der Stadt baut die GE für das städtische Eigentum und auf entwickelten Flächen der Kommune. Die GE steigt ab den ersten Machbarkeitsstudien in den Prozess ein, liefert Konzeptions- und Planungsleistungen, lässt ihre Vorhaben durch den Bauausschuss freigeben und trägt dann Sorge für die Realisierung. Der Auftraggeber beabsichtigt, Totalübernehmerleistungen für den Neubau einer 4-Feld-Sporthalle mit Zuschauertribüne und weiteren Sport- und Bewegungsflächen auf dem Schulcampus des Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasiums und des Max-Planck-Gymnasiums in 45894 Gelsenkirchen als Holz-Beton-Hybridbau einschließlich der erforderlichen Frei- und Außenanlagen zu vergeben. Gegenstand des zu vergebenden Auftrags sind alle erforderlichen Objekt- und Fachplanungsleistungen sowie Bauleistungen zur schlüsselfertigen Errichtung der 4-Feld-Sporthalle einschließlich der angrenzenden Frei- und Außenanlagen inklusive eines Basketballfeldes und einer Laufbahn. Die bisherige Planung sieht vor, die Sporthalle als eingegrabene Vierfeld-Sporthalle mit einer dreiteilbaren Dreifeld-Sporthalle (27 x 45 x 7 m) und einem separat abtrennbaren vierten Hallenteil (27 x 15 x 7 m) auszubilden. Um den Baukörper möglichst harmonisch in den Schulcampus einzubinden, ist die Sporthalle als zweigeschossiger Baukörper mit einem Erdgeschoss als Zugangsebene und einem Untergeschoss als Sportebene geplant. Der Brutto-Rauminhalt beträgt eingegraben rd. 27.200 m3 mit einer Bruttogrundfläche von ca. 3.600 m², wovon ca. 3.280 m² als Nutzungsfläche entfallen. Auf dem Gelände befindet sich aktuell die bestehende Einfeld-Sporthalle mit Gymnastiksaal (Grundfläche ca. 1.185 m²). Der Auftraggeber wird die bestehende Sporthalle voraussichtlich selbst abreißen. Die Abrissarbeiten sind daher voraussichtlich nicht Gegenstand des Vergabeverfahrens. Der Auftraggeber behält sich vor, auch die Abrissarbeiten bei dem Auftragnehmer zu beauftragen. Nach dem aktuellen Zeitplan ist die Einreichung des Bauantrags für September 2027 und die betriebsbereite Fertigstellung der Sporthalle inklusive der erforderlichen Außenanlagen für Mitte August 2029 vorgesehen, sodass die Sporthalle zum Schuljahresbeginn 2029/2030 in Betrieb gehen kann. Für die Sporthalle liegt ein Raumprogramm vor. Dieses umfasst insbesondere: - Geräteräume (ca. 5,5 m Tiefe), - Umkleideräume für Sportler mit Wasch-, Dusch- und WC-Bereich (inklusionsfähig), - Umkleideräume für Lehrkräfte, Schiedsrichter und Trainer sowie eine barrierefreie Behindertenumkleide mit Dusche und WC, - einen Sanitätsraum sowie einen Aufsichts- bzw. Regieraum, - ein Foyer mit Eingangs- und Pausenbereich sowie eine Zuschauertribüne für bis zu 199 Zuschauer, - WC-Anlagen für Sportler und Zuschauer, ein Behinderten-WC sowie Putz-, Haustechnik- und Technikflächen, - ggf. weitere Sportflächen, wie Fitness- und Gymnastikräume. Im Erdgeschoss ist zudem die notwendige Technikzentrale vorgesehen. Bei der Planung sind im Bereich der Außen- und Freianlagen insbesondere eine 100-m-Laufbahn über den erdüberdeckten Geräteräumen, ein Basketballfeld sowie weitere, möglichst vielfältige Sport- und Bewegungsflächen zu berücksichtigen. Vorzusehen ist zudem ein begrüntes Dach mit Photovoltaikanlage und extensiver Dachbegrünung, das zur ökologischen Aufwertung beiträgt und das Regenwasser zurückhält. Das Plangebiet für die Außenanlagen umfasst eine Fläche von ca. 3000 m2. Ferner sind die notwendigen Stellplätze für PKW und Fahrräder zu planen und schlüsselfertig zu errichten. Der Totalübernehmervertrag sieht eine stufenweise Beauftragung des Auftragnehmers vor. Die Stufe 1 soll voraussichtlich alle Leistungen zur Erlangung einer Baugenehmigung umfassen, die Stufe 2 voraussichtlich alle weiteren Leistungen zur schlüsselfertigen Errichtung (ab LPH 5 HOAI sowie den Bau). Die Leistungen werden zu einem Pauschalfestpreis vergeben. Bei der Planung ist das Building Information Modeling (BIM-Methode) anzuwenden. Weitere Details dazu teilt der Auftraggeber nach Ende des Teilnahmewettbewerbs mit. Der Auftraggeber strebt eine DGNB-Zertifizierung der Sporthalle in mindestens der Kategorie Silber an. Zudem muss der Auftragnehmer die Klimaschutzziele der Stadt Gelsenkirchen einhalten und mit dem Gebäude die Effizienzgebäude-Stufe 40 erreichen. Zusätzlich zur DGNB-Zertifizierung beabsichtigt der Auftraggeber voraussichtlich, eine Förderung durch die KfW als klimafreundliches Gebäude mit Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) zu beantragen. Der Auftraggeber legt besonderen Wert auf eine partnerschaftliche Zusammenarbeit, sowohl mit den Bietern im Verfahren als auch mit dem späteren Auftragnehmer. Im Verfahren gibt der Auftraggeber den Bietern deswegen die Möglichkeit, das Verfahren durch Optimierungsvorschläge zum Vertragsentwurf sowie den weiteren Vergabeunterlagen aktiv mitzugestalten. Der Auftraggeber wird die Optimierungsvorschläge und insbesondere den zu schließenden Vertrag mit den Bietern ausführlich verhandeln. Ausdrückliches Ziel ist es, eine für beide Seiten angemessene und insgesamt ausgewogene Risikoverteilung zu erreichen. Der Auftraggeber zeichnet sich durch kurze Entscheidungswege und schnelle Reaktionszeiten aus. Bieterfragen werden zügig beantwortet. Der Auftraggeber bündelt die Nutzeranforderungen und ist für den Auftragnehmer der alleinige Ansprechpartner. Auch während der Bauphase setzt der Auftraggeber auf offene Kommunikation, schnelle Rückmeldungen und kurze Entscheidungswege im Interesse einer zielgerichteten und partnerschaftlichen Zusammenarbeit.
Interne Kennung: GE_SGB_TÜ
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45212225 Bau von Sporthallen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 45210000 Bauleistungen im Hochbau, 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen, 71320000 Planungsleistungen im Bauwesen
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Es sind auch Wartungsleistungen anzubieten. Der Auftraggeber darf die Wartungsleistungen bis zur Abnahme der Leistungen beauftragen. Art und Umfang der Beauftragung von Wartungsleistungen sind Gegenstand der Verhandlungen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Wartungsleistungen nicht oder lediglich teilweise zu beauftragen.
5.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Goldbergstraße 91 - 93
Stadt: Gelsenkirchen
Postleitzahl: 45894
Land, Gliederung (NUTS): Gelsenkirchen, Kreisfreie Stadt (DEA32)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Andere Laufzeit: Unbekannt
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme# 1. Bewerber werden gebeten, Rückfragen zum Teilnahmeantrag ausschließlich über die in Ziffer 5.1.11. genannte Website einzureichen. Der Auftraggeber wird alle Fragen und Antworten auf der in Ziffer 5.1.11. genannten Website anonymisiert zur Verfügung stellen. Bewerbungen für Teilleistungen sind nicht möglich. Fragen können bis 7 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist gestellt werden. 2. Ausreichend ist die Abgabe des Teilnahmeantrages in Textform (§ 126b BGB) über das in Ziffer 5.1.11. genannte Vergabeportal. Nähere Informationen stehen auf der Startseite des in Ziffer 5.1.11. genannten Vergabeportals zur Verfügung. Zur Formwahrung muss die Teilnahmeerklärung die Firma des Bewerbers/ des bevollmächtigten Bewerbergemeinschaftsmitglieds ausweisen. Eine Unterschrift oder Signatur ist nicht erforderlich. Bewerber werden gebeten, im Teilnahmeantrag einen Ansprechpartner mit Namen, Adresse, E-Mail, Telefon- und Faxnummer zu benennen. Die gesamte Kommunikation zwischen Auftraggeber und Bewerbern findet ausschließlich über das in Ziffer 5.1.11. genannte Vergabeportal statt. Der Auftraggeber wird alle Fragen und Antworten auf dem in Ziffer 5.1.11. genannten Vergabeportal anonymisiert zur Verfügung stellen. 3. Mehrfachbewerbungen, als Einzelbewerber sowie als Mitglied einer/ mehrerer Bewerbergemeinschaften (BG) sind nicht zulässig. Soweit mehrere Unternehmen im Rahmen der Vergabe miteinander kooperieren (z. B. über ein gemeinsames Tochterunternehmen, als Nachunternehmer oder im Rahmen einer BG), behält sich der Auftraggeber vor, Nachweise dafür zu fordern, dass die Kooperation als Ganzes sowie die Teilnahme der einzelnen Unternehmen an der Kooperation zulässig ist, insbesondere keine unzulässige wettbewerbsbeschränkende Abrede getroffen wurde. Für jeden Teilnehmer der Kooperation wäre dann zu begründen, inwieweit sein Entschluss zur Teilnahme an der Kooperation eine im Rahmen von zweckmäßigen und kaufmännisch vernünftigen Handelns liegende Entscheidung ist, z. B. weil der jeweilige Teilnehmer zur Zeit der Bildung der Kooperation überhaupt nicht oder jedenfalls zu dieser Zeit nicht über die erforderliche Kapazität zur Durchführung des hier ausgeschriebenen Auftrages verfügt oder aus anderen Gründen erst die Kooperation den jeweiligen Teilnehmer in die Lage versetzt, ein erfolgversprechendes Angebot abzugeben. 4. Die Bildung von BG ist bis zur Abgabe des Teilnahmeantrages möglich. Die Angaben zur Zusammensetzung der BG sind grundsätzlich bindend. Ein Austausch einzelner Mitglieder der BG vor Auftragsvergabe bedarf der Zustimmung des Auftraggebers. Die Abgabe von Angeboten durch BG ist nur bei gesamtschuldnerischer Haftung mit bevollmächtigtem Vertreter möglich. Hierzu ist eine von allen Mitgliedern unterschriebene Vollmacht mittels einer Bewerbergemeinschaftserklärung vorzulegen. Außerdem haben sämtliche Mitglieder der BG namentlich mit Anschrift einen bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren sowie den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu bezeichnen. Der Auftraggeber behält sich ausdrücklich vor, diese Angaben nachzufordern. Bei der Eignungsprüfung wird die BG als Ganzes beurteilt. 5. Der Auftraggeber wird die von dem Bewerber übermittelten Informationen vertraulich behandeln und die anwendbaren Vorschriften zum Datenschutzrecht beachten. Dies gilt insbesondere für personenbezogene Informationen, die im Zusammenhang mit der Angabe von Referenzen an den Auftraggeber weitergegeben werden. 6. Verfahrensablauf: Anhand der im Teilnahmewettbewerb eingereichten Unterlagen und der dort festgelegten Auswahlkriterien wählt der Auftraggeber die aus seiner Sicht geeigneten Bewerber aus und fordert diese zur Abgabe von Erstangeboten auf. Gegenstand der Angebotsaufforderung ist neben der Leistungsbeschreibung der ausformulierte, mit dem obsiegenden Bieter zu schließende Totalübernehmervertrag. Die Bieter haben die Möglichkeit, die Vergabeunterlagen durch die Angabe von Optimierungsvorschlägen mitzugestalten. Im Anschluss an die Prüfung der Erstangebote führt der Auftraggeber Verhandlungsgespräche mit den ausgewählten Bietern durch. Ziel ist es, die Anforderungen an die Totalübernehmerleistungen sowie den zu schließenden Vertrag mit allen Bietern zu verhandeln, so dass am Ende vergleichbare Angebote zu erwarten sind. Nach Abschluss der Verhandlungsgespräche übersendet der Auftraggeber den Bietern die abschließenden Vergabeunterlagen. Da der Auftraggeber u. a. auch die architektonische Gestaltung bewertet, haben die Bieter - wie bereits im Rahmen der Erstangebote - mit ihren letztverbindlichen Angeboten eine Konzeptstudie einzureichen. Den Bietern wird im Vorfeld mitgeteilt, welche Vorgaben zu beachten sind. Auf dieser Grundlage fordert er die Bieter zur Abgabe letztverbindlicher Angebote auf. Nach Angebotsabgabe werden Angebotspräsentationen stattfinden. Der Auftraggeber prüft und bewertet die letztverbindlichen Angebote nach Maßgabe der mitgeteilten Zuschlagskriterien. Dabei wird er auch die Erkenntnisse berücksichtigen, die er im Rahmen der Angebotspräsentationen gewinnen konnte. 7. Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der Erstangebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben. 8. Der Auftraggeber wird den Vorgaben in § 12a EU VOB/A dadurch nachkommen, dass er in dieser Bekanntmachung die wesentlichen Eckpunkte und Besonderheiten der zu erbringenden Leistung skizziert. Da der Auftraggeber wegen nicht abschließend beschreibbarer Leistung ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchführt, erfüllt dies die Anforderungen des § 12a EU VOB/A. Ziel des Verhandlungsverfahrens ist, die konkreten Anforderungen an die Leistung mit den Bietern gemeinsam im Rahmen eines dynamischen Prozesses zu konkretisieren. Zum jetzigen Zeitpunkt stehen deshalb zahlreiche Unterlagen noch nicht fest. 9. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass bereits im Vorfeld ein Unternehmen mit der Erstellung der bisherigen Machbarkeitsstudie vorbefasst war. Die Machbarkeitsstudie bildet die Grundlage für die weitere Planung sowie die Bauleistung. Die Machbarkeitsstudie stellt der Auftraggeber den interessierten Unternehmen über die in Ziffer 5.1.11 genannte Website zur Verfügung. Hierdurch stellt der Auftraggeber sicher, dass der Wettbewerb durch eine etwaige Teilnahme dieses vermeintlich vorbefassten Unternehmens nicht verzerrt wird. 10. Für den Fall, dass ein Bewerber einzelne Unternehmen als Nachunternehmer einsetzen möchte, wird auf die Möglichkeit der Eignungsleihe und die in § 6d EU VOB/A genannten Voraussetzungen hingewiesen. Wenn und soweit sich der Bewerber auf die Eignung des Nachunternehmers beruft, ist mit dem Teilnahmeantrag insbesondere eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers, dass dieser seine Ressourcen und Kapazitäten dem Bewerber im Auftragsfall zur Verfügung stellt, sowie die erforderlichen Referenzen und/oder Nachweise einzureichen. 11. Bewerber sollten die auf der in Ziffer 5.1.11 genannten Website hinterlegten Vordrucke für ihre nach der Bekanntmachung erforderlichen Eigenerklärungen verwenden. Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen im Rahmen des § 16a EU Abs. 3 VOB/A nachzufordern. Hierauf besteht abweichend von § 16a EU Abs. 1 VOB/A kein Rechtsanspruch.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende Unterlagen vorlegen (bei BG von jedem Mitglied): a) Formlose Eigenerklärung, aus der hervorgeht, - dass keine Ausschlussgründe im Sinne des § 6e EU VOB/A vorliegen bzw. erfolgreiche Selbstreinigungsmaßnahmen im Sinne des § 6f EU VOB/A durchgeführt worden sind; - dass der Bewerber in das einschlägige Berufsregister (Handelsregister oder Handwerksrolle) oder ein vergleichbares Register (Standeskammern et cetera) des Herkunftslandes eingetragen ist sowie für seine Berufshaftpflichtversicherung, seine Krankenkasse(n) und seiner Berufsgenossenschaft rückstandslos Beiträge entrichtet hat sowie seinen steuerlichen Verpflichtungen nachgekommen ist. b) Eigenerklärung Russland-Sanktionen nach Artikel 5 k Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833 /2014 in der Fassung des Artikel 1 Ziffer 16 der Verordnung (EU) 2025/2033 des Rates vom 23. Oktober 2025 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage der Ukraine destabilisieren. c) Bewerbergemeinschaften sollen zusätzlich eine Erklärung abgeben, aus der hervorgeht, dass kein Verstoß gegen das Kartellrecht vorliegt, und dass keine unzulässigen wettbewerbsbeschränkenden Absprachen getroffen wurden.
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber (bei BG von jedem Mitglied) eine formlose Eigenerklärung vorlegen, in der der Bewerber erklärt, ob und wie (Nachunternehmer /Zusammenschluss als BG) er im Auftragsfall mit anderen Unternehmen kooperieren will und welches Unternehmen welche Leistungs- und/oder Teilleistungsbereiche im Auftragsfall erbringen wird.
Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber (bei BG von jedem Mitglied) eine formlose Eigenerklärung über die Gesamtumsätze der letzten drei Geschäftsjahre vorlegen. Daraus sollte sich ergeben, dass der Bewerber in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025) jeweils einen Jahresumsatz von 6,5 Mio. EUR (netto) oder mehr erwirtschaftet hat. Bewerbergemeinschaften werden hier als Ganzes betrachtet.
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber (bei BG mindestens ein Mitglied) eine formlose Eigenerklärung vorlegen, aus der hervorgeht, dass der Bewerber eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 5,0 Mio. EUR pro Schadensfall für Sach-, Personen- und Vermögensschäden, 2-fach maximiert, unterhält oder im Falle der Auftragserteilung abschließen wird. Der Auftraggeber behält sich vor, alternativ eine BauKombi-Versicherung abzuschließen.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Eignungskriteriums: a) Referenzen für Sporthallen: Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber eine Liste von maximal 5 Referenzen der vom Bewerber und ggf. der von Nachunternehmern seit Oktober 2021 erbrachten Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, vorlegen mit Angaben 1. zum Jahr der Bauausführung (laufende Ausführung oder Fertigstellung), 2. zur Art des Bauwerks (Nutzungsart), 3. zu den konkret vom Bewerber erbrachten Leistungen, 4. zur Größe des Bauwerks (BGF), 5. zum Bauvolumen (nur Bauleistungen in Euro netto; Baukosten Kostengruppe 300 und 400 nach DIN 276:2018). Der Auftraggeber wird insbesondere die 3 aus seiner Sicht am besten geeigneten Referenzen berücksichtigen. In Summe sollten die Referenzprojekte den folgenden Kriterien genügen: - Bei drei Referenzprojekten sollte es sich um einen Neubau einer mindestens 3-Feld-Sporthalle oder vergleichbaren Einrichtungen in Holz-Beton-Hybridbauweise (bei der das Tragwerk aus einer Hybridkonstruktion aus Holz und Beton besteht; dabei sind reine Tragstrukturen in Stahlbeton-Skelettbauweisen sowie Stahl-Skelettbauweisen nicht zulässig) handeln; bei denen das Bauvolumen (KG 300 und 400 nach DIN 276:2018) jeweils 5 Mio. EUR netto oder mehr beträgt und der Bewerber als Total-/Generalübernehmer oder Total-/Generalunternehmer, privater ÖPP-Partner oder als Auftragnehmer im Schlüsselfertigbau (bei allen: Bau möglichst inkl. Ausführungsplanung) tätig war. Diese Projekte sollen zusätzlich den folgenden Anforderungen genügen: - Bei einem der oben genannten Referenzprojekte sollte es sich um einen Neubau einer Sporthalle mit 4 oder mehr Feldern handeln; - Bei einem der oben genannten Referenzprojekte sollte es sich um einen Neubau einer Sporthalle oder vergleichbaren Einrichtung handeln, die als eingegrabenes (d.h. teilweise in das Erdreich abgesenktes) Objekt mit einem erdberührenden Untergeschoss als Sport- oder vergleichbare Nutzungsebene als Aufenthaltsbereich realisiert wurde. Der Auftraggeber bittet insbesondere um ausführliche Erläuterung zur Tragwerkskonstruktion sowie zur Planung und Errichtung der eingereichten Referenz in Holz-Beton-Hybridbauweise. Der Auftraggeber behält sich vor, diese Angaben nachzufordern. Der Auftraggeber bittet zudem, dem Teilnahmeantrag zu jeder eingereichten Referenz eine Referenzbeschreibung beizufügen, die die oben beschriebenen Angaben beinhaltet. Bewerbergemeinschaften werden als Ganzes betrachtet. Bei den vorgenannten Kriterien handelt es sich um keine Muss-Kriterien. Der Auftraggeber wird die vorgenannten Kriterien gemäß Ziffer 2.1.4 im Rahmen des Rankings berücksichtigen. Es werden ausschließlich Projekte gewertet, bei denen die Gebäudehülle geschlossen ist, d.h. der Rohbau fertiggestellt und die Fassade einschließlich Dach, Fenstern und Außentüren regen- und winddicht hergestellt ist (Erreichen des Zustands "Gebäude dicht"). Sofern erforderlich, um einen ausreichenden Wettbewerb sicherzustellen, wird der Auftraggeber auch einschlägige Bauleistungen berücksichtigen, die mehr als 5 Jahre zurückliegen. b) Referenzen für Frei- und Außenanlagen Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber eine Liste von maximal 3 Referenzen der vom Bewerber und ggf. der von Nachunternehmern seit Oktober 2021 erbrachten Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, vorlegen mit Angaben 1. zum Jahr der Bauausführung (laufende Ausführung oder Fertigstellung), 2. zur Art der Anlage (Nutzungsart), 3. zu den konkret vom Bewerber erbrachten Leistungen, 4. zur Größe der Fläche, 5. zum Bauvolumen (nur Bauleistungen in Euro netto; Außenanlagen Kostengruppe 500 nach DIN 276:2018). Der Auftraggeber wird insbesondere die 3 aus seiner Sicht am besten geeigneten Referenzen berücksichtigen. In Summe sollten die Referenzprojekte den folgenden Kriterien genügen: - Bei den Referenzprojekten sollte es sich um Planung und Bau von Schulhofflächen oder vergleichbaren Flächen handeln; bei denen das Plangebiet für die Außenanlagen eine Fläche von 800m2 oder mehr umfasst und das Bauvolumen (KG 500 nach DIN 276:2018) 0,5 Mio. EUR netto oder mehr beträgt. Diese Projekte sollen zusätzlich den folgenden Anforderungen genügen: - Bei einem der oben genannten Referenzprojekte sollten multifunktionale Sport- und Bewegungsflächen bzw. Pausensport- oder Schulhofflächen mit sportlicher Nutzung oder vergleichbare Mehrzweck-Außensportflächen errichtet worden sein; - Bei einem der oben genannten Referenzprojekte sollte eine Laufbahn mit einer Länge von mindestens 50m errichtet worden sein; - Bei einem der oben genannten Referenzprojekte sollten nachhaltig gestaltete, begrünte Freiflächen mit Regenwasserbewirtschaftung umgesetzt worden sein. Der Auftraggeber bittet zudem, dem Teilnahmeantrag zu jeder eingereichten Referenz eine Referenzbeschreibung beizufügen, die die oben beschriebenen Angaben beinhaltet. Bewerbergemeinschaften werden als Ganzes betrachtet. Bei den vorgenannten Kriterien handelt es sich um keine Muss-Kriterien. Der Auftraggeber wird die vorgenannten Kriterien gemäß Ziffer 2.1.4 im Rahmen des Rankings berücksichtigen. Es werden ausschließlich Projekte gewertet, bei denen mindestens 80 % der KG 500 bereits hergestellt sind. Sofern erforderlich, um einen ausreichenden Wettbewerb sicherzustellen, wird der Auftraggeber auch einschlägige Bauleistungen berücksichtigen, die mehr als 5 Jahre zurückliegen.
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: vorläufiges Kriterium (auch bezüglich Gewichtung). Details werden nach dem Teilnahmewettbewerb bekanntgegeben.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 60
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Qualität der Konzeptstudie
Beschreibung: Im Rahmen des Verhandlungsverfahrens müssen die Bieter eine Konzeptstudie erarbeiten, die der Auftraggeber qualitativ bewerten wird. Diese soll über eine bloße Ideenskizze hinausgehen und bereits konkrete Planungsansätze der wesentlichen Fachplanungsdisziplinen (insbesondere Objektplanung, Tragwerksplanung, TGA-Planung, Freianlagenplanung, Brandschutz, Bauphysik und Raumakustik) entwickeln und weiterführen, sodass eine nachvollziehbare Grundlage für weitere Planung geschaffen wird. Der Auftraggeber wird die Qualität der Konzeptstudie bewerten. Maßgeblich ist hierbei insbesondere, inwieweit die vorgeschlagenen Lösungen den ästhetischen, funktionalen und wirtschaftlichen Anforderungen des Projekts entsprechen. Vorläufiges Kriterium (auch bezüglich Gewichtung). Details werden nach dem Teilnahmewettbewerb bekanntgegeben.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 30
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Qualifikation, Rollenverständnis und Verfügbarkeit des einzusetzenden Schlüsselpersonals
Beschreibung: Qualifikation, Rollenverständnis und Verfügbarkeit des einzusetzenden Schlüsselpersonals - vorläufiges Kriterium (auch bezüglich Gewichtung). Details werden nach dem Teilnahmewettbewerb bekanntgegeben.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 5
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Qualität des Abwicklungskonzepts
Beschreibung: Qualität des Abwicklungskonzepts - vorläufiges Kriterium (auch bezüglich Gewichtung). Details werden nach dem Teilnahmewettbewerb bekanntgegeben.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 5
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 23/11/2026 12:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen im Rahmen des § 16a EU Abs. 3 VOB/A nachzufordern. Auf die Nachforderung besteht abweichend von § 16a EU Abs. 1 VOB/A kein Rechtsanspruch. Bewerber sollten die auf der in Ziffer 5.1.11 genannten Website hinterlegten Vordrucke verwenden.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Die Bedingungen für die Ausführung des Auftrags ergeben sich aus der Bekanntmachung und den Vergabeunterlagen.
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Westfalen
Informationen über die Überprüfungsfristen: Das Verfahren für Verstöße gegen diese Vergabe richtet sich nach den Vorschriften der §§ 160 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zur Wahrung der Fristen wird auf die §§ 160 ff. GWB verwiesen. Insbesondere weisen wir darauf hin, dass der Nachprüfungsantrag gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, zu stellen ist. Vergabeverstöße sind nach § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB vor Einreichen des Nachprüfungsantrags innerhalb von 10 Kalendertagen nachdem der Bieter den Verstoß erkannt hat, beim Auftraggeber zu rügen. Vergabeverstöße, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der Teilnahmefrist nach Ziffer 5.1.12 bei den Auftraggebern zu rügen.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Gelsenkirchener Entwicklungsgesellschaft mbH
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Gelsenkirchener Entwicklungsgesellschaft mbH
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Gelsenkirchener Entwicklungsgesellschaft mbH
Registrierungsnummer: DE31959225779
Postanschrift: Munscheidstraße 14
Stadt: Gelsenkirchen
Postleitzahl: 45886
Land, Gliederung (NUTS): Gelsenkirchen, Kreisfreie Stadt (DEA32)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Vergabestelle Heuking Kühn Lüer Wojtek PartGmbB
Telefon: +49 211 600 55 333
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Westfalen
Registrierungsnummer: 05515-03004-07
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Stadt: Münster
Postleitzahl: 48147
Land, Gliederung (NUTS): Münster, Kreisfreie Stadt (DEA33)
Land: Deutschland
Telefon: +49 251 411 1604
Fax: +49 251 411 2165
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: ac2dbded-d27f-480a-a36e-fb8c87752c95 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 21/10/2026 18:44:44 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 736332-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 206/2026
Datum der Veröffentlichung: 23/10/2026