1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Rems-Murr-Kreis-Immobilien-Management GmbH
Rechtsform des Erwerbers: Von einer regionalen Gebietskörperschaft kontrolliertes öffentliches Unternehmen
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2.1.
Verfahren
Titel: Rems-Murr-Kreis-Immobilien-Management GmbH - Europaweite Vergabe von Planungs- und Bauleistungen für die schlüsselfertige Errichtung des Neubaus Bildungscampus Rainbrunnen in Schorndorf
Beschreibung: Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens ist nun die Beauftragung eines Generalübernehmers mit der Planungsfortschreibung sowie mit der schlüsselfertigen Errichtung des Neubaus des Kinderhauses und der Erweiterung der Fröbelschule einschließlich Mensa sowie der zugehörigen Außen- und Freianlagen auf Grundlage einer funktionalen Leistungsbeschreibung.
Kennung des Verfahrens: 42a7cbd4-6a58-44e5-b2a1-e01c399ab8c1
Interne Kennung: 2026/2579
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45210000 Bauleistungen im Hochbau
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen, 45214000 Bauarbeiten für Schulen oder Forschungsanstalten
2.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Schorndorf
Land, Gliederung (NUTS): Rems-Murr-Kreis (DE116)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: #Bekanntmachungs-ID: CXP4YMZM2PZ#
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vob-a-eu -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Auftragsunterlagen
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Rems-Murr-Kreis-Immobilien-Management GmbH - Europaweite Vergabe von Planungs- und Bauleistungen für die schlüsselfertige Errichtung des Neubaus Bildungscampus Rainbrunnen in Schorndorf
Beschreibung: Das Kinderhaus soll mehrere Kindertagesstätten mit unterschiedlichen pädagogischen Schwerpunkten in 11 Gruppenräumen aufnehmen. Die Erweiterung der Fröbelschule umfasst 10 zusätzliche Klassen- und Fachräume sowie weitere schulische Nutzungen einschließlich einer Mensa. Die Außen- und Freianlagen sind Bestandteil des Vorhabens und vom künftigen Auftragnehmer auf Grundlage der bereits existenten Freianlagenplanung fortzuplanen und mitzuerrichten. Vorgesehen sind insbesondere Außenbereiche für die Kindertagesstätten, schulische Außenbereiche, gemeinschaftlich nutzbare Grünflächen sowie Spiel-, Bewegungs- und Aufenthaltsbereiche. Bei der Planung und Ausführung sind die besonderen Anforderungen des Standorts, die Nachbarschaft, der laufende Schulbetrieb sowie die Anforderungen der künftigen Nutzer zu berücksichtigen. Dies betrifft insbesondere auch die Anforderungen an eine Sonderschule sowie die barrierefreie Erschließung der Freiflächen. Nach derzeitigem Planungsstand ist ein zweigeschossiges Gebäude vorgesehen, das teilweise unterkellert und im Übrigen auf Baupfählen gegründet werden soll. Aufgrund der Baugrundverhältnisse, insbesondere des hohen Grundwasserstands, kommt der Gründung des Vorhabens besondere Bedeutung zu. Die Gründungsarbeiten sollen nicht vorab separat vergeben werden, sondern Bestandteil der ausgeschriebenen Leistungen sein. Hierdurch sollen zusätzliche Schnittstellen vermieden und den Bietern technische sowie wirtschaftliche Optimierungsmöglichkeiten eröffnet werden. Nach der derzeit vorliegenden Kostenberechnung belaufen sich die Kosten der Kostengruppen 200 bis 600 auf rund EUR 19,4 Mio. netto. Das Vorhaben soll zu einem erheblichen Teil über Fördermittel finanziert werden. Das Nachhaltigkeitskonzept des Landkreises (Anlage 2 zu diesem Bewerbermemorandum) ist sowohl bei der Planung als auch bei der Ausführung der Baumaßnahme verbindlich zu beachten und einzuhalten. Für die Realisierung des Vorhabens ist die Durchführung eines europaweiten Verhandlungsverfahrens mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb nach der VOB/A EU vorgesehen. Der Auftraggeber beabsichtigt, die Leistungen als Planen-und-Bauen-Verfahren an einen Generalübernehmer zu vergeben. Der Generalübernehmer soll sämtliche für die Realisierung des Vorhabens erforderlichen Leistungen der Kostengruppen 200 bis 600 ein-schließlich der Montageplanung sowie der erforderlichen Planfortschreibung übernehmen. Ziel der gewählten Beschaffungsstrategie ist es insbesondere, Schnittstellen zwischen Planung und Ausführung sowie zwischen den einzelnen Gewerken zu reduzieren, eine umfassende Gesamtverantwortung zu begründen sowie eine hohe Termin-, Kosten- und Ausführungssicherheit für die Projektumsetzung zu erreichen. Für das Vorhaben wird derzeit eine Planung bis einschließlich Leistungsphase 4 entwickelt. Auf Grundlage dieser Planung soll eine funktionale Leistungsbeschreibung erstellt werden. Die funktionale Leistungsbeschreibung sowie die bis dahin vorliegenden Planungsunterlagen sollen den im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bietern in der Angebotsphase als Grundlage für die Angebotserstellung zur Verfügung gestellt werden. Parallel hierzu soll der Bauantrag eingereicht werden. Die Erteilung der Baugenehmigung wird derzeit für das Frühjahr 2027 erwartet. Die bereits vorliegende bzw. noch zu erstellende Planung soll im Vergabeverfahren als Orientierungsplanung dienen. Auf Grundlage der funktionalen Leistungsbeschreibung sollen die Unternehmen unter Beachtung der zwingenden Vorgaben des Auftraggebers ein Angebot mit dem Ziel erarbeiten, die Orientierungsplanung zu optimieren, damit der Auftraggeber ein funktionales, qualitativ hochwertiges, terminsicheres und zugleich wirtschaftliches Angebot erhält. Ziel des Verfahrens ist es, die technische, wirtschaftliche und planerische Kompetenz der Bieter für das Projekt nutzbar zu machen. Optimierungsvorschläge der Bieter sind im Rahmen des Verhandlungsverfahrens ausdrücklich zugelassen und sollen bei der Angebotswertung berücksichtigt werden. Dies gilt insbesondere für Vorschläge zur wirtschaftlichen, technischen, funktionalen und bauablaufbezogenen Optimierung des Vorhabens sowie für Vorschläge zur Erhöhung des Vor-fertigungsgrades. Soweit Optimierungsvorschläge Anpassungen der Genehmigungsplanung erforderlich machen, soll im Rahmen der vergabe- und öffentlich-rechtlichen Vorgaben grundsätzlich auch die Einreichung einer Tektur ermöglicht werden. Voraussetzung hierfür ist eine vorherige Abstimmung mit dem Auftraggeber. Die Verantwortung und das Risiko für die Genehmigungsfähigkeit sowie für die technische und bauliche Umsetzbarkeit der vorgeschlagenen Lösung sollen dem künftigen Auftragnehmer obliegen. Der nähere Rahmen zulässiger Anpassungen wird in den Vergabeunterlagen (vgl. Anlage 3 des Bewerbermemorandums) festgelegt. Der Auftraggeber strebt eine wirtschaftliche, qualitativ hochwertige und terminsichere Realisierung des Vorhabens an. Nach derzeitigem Projektstand wird die Bauweise wie folgt angestrebt: Die Gründung (Bodenplatte) sowie das Untergeschoss sind in Massivbauweise auszuführen. Sämtliche oberirdischen Geschosse sind in Holzbauweise zu errichten. Als Mindestanforderung gilt, dass die tragende Konstruktion der oberirdischen Bauteile überwiegend aus Holz besteht. Als mögliche Umsetzungsvarianten kommen für die oberirdischen Geschosse insbesondere in Betracht: Holzbauweise, Holzhybridbauweise, Holzmodulbauweise sowie Holzskelettbau-weise. Die Wahl der konkreten Bauweise obliegt dem Auftragnehmer im Rahmen der Vor-gaben der funktionalen Leistungsbeschreibung, soweit die vorgenannten Mindestanforderungen eingehalten werden. Unabhängig von der gewählten Variante wird ein hoher Vorfertigungsgrad angestrebt, soweit dies unter Berücksichtigung der funktionalen, technischen, wirtschaftlichen und terminlichen Anforderungen sinnvoll umgesetzt werden kann.
Interne Kennung: 2026/2579
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45210000 Bauleistungen im Hochbau
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen, 45214000 Bauarbeiten für Schulen oder Forschungsanstalten
5.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Schorndorf
Land, Gliederung (NUTS): Rems-Murr-Kreis (DE116)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Laufzeit: 2 Jahre
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Aktueller Nachweis über die Eintragung des Unternehmens in das Berufs- oder Handelsregister oder in die Handwerksrolle
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Unverbindliche Erklärung eines in der EU niedergelassenen Kreditinstituts, dass dieses im Auftragsfall eine Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 5% der Bruttoauftragssumme stellen wird.
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Nachweis des Abschlusses einer Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personen-, Sach- und Vermögensschäden in Höhe von mindestens EUR 10,0 Mio.
Kriterium: Durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung über den Umsatz des Unternehmens, jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenen Leistung vergleichbar sind, jeweils aufgeschlüsselt nach "Planungsleistungen Gebäude und Innenräume" und "Schlüsselfertiger Bau". Es gilt folgende Mindestanforderung: Der durchschnittliche Gesamtjahresumsatz der vergangenen drei Geschäftsjahre muss mindestens EUR 20 Mio. netto betragen. Hinweis der Vergabestelle: Der geforderte Mindestumsatz ist von Bewerbergemeinschaften in Summe nachzuweisen.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Eignungskriteriums: Folgende Mindestanforderungen sind nachzuweisen: - Angabe von mindestens einer Referenz über die Schlüsselfertige Realisierung von einem Hochbau in Holz-, Holzhybrid-, Holzmodul-, Holzskelettbauweise mit einem Investitionsvolumen (KG 300 und 400 nach DIN 276) von mindestens EUR 8 Mio. netto. Die Abnahme und Inbetriebnahme muss in den letzten fünf Jahren (frühestens 1. Januar 2021) und bis zum Ablauf der Teilnahmefrist stattgefunden haben. Hinweis: Die geforderten Mindestreferenzen sind von Bewerbergemeinschaften nur einmal vorzulegen. - Angabe mindestens einer Referenz über erbrachte Generalplanungsleistungen für einen Hochbau in Holz-, Holzhybrid-, Holzmodul-, Holzskelettbauweise in den Leistungsbildern Gebäude und Innenräume (§ 34 HOAI), Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 1 bis 6 und 8 (§ 55 HOAI) sowie Tragwerksplanung (§ 51 HOAI) in den Leistungsphasen 5 - 8 (für Tragwerksplanung nur bis Leistungsphase 6) mit einem Investitionsvolumen (KG 300 bis 400 nach DIN 276) von mindestens EUR 8 Mio. netto. Die Abnahme und Inbetriebnahme muss in den letzten fünf Jahren (frühestens 1. Januar 2021) und bis zum Ablauf der Teilnahmefrist stattgefunden haben. Hinweis: Die geforderten Mindestreferenzen sind von Bewerbergemeinschaften nur einmal vorzulegen. Für jede Referenz sind unter Verwendung der nachfolgenden Formblätter (als Anlagen B bis E) folgende Angaben einzureichen: - Bezeichnung Referenzprojekt, - Bauherr/Auftraggeber mit Ansprechpartner und Telefonnummer, - Kurze Beschreibung, - Angaben über erbrachte Leistungen, - Gesamtprojektvolumen, - Angaben zum Zeitpunkt der Fertigstellung der Leistung, - ggf. weitere Beschreibung inkl. Bildern Die Vorlage von mehr als drei Referenzen für "Schlüsselfertige Realisierung von einem Hochbau in Holz-, Holzhybrid-, Holzmodul-, Holzskelettbauweise" sowie mehr als einer Referenz für "Generalplanungsleistungen für einen Hochbau in Holz-, Holzhybrid-, Holzmodul-, Holzskelettbauweise" ist nicht gewünscht.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 40,00
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Eignungskriteriums: Die Bewertung der Teilnahmeanträge und somit die Auswahl der Bewerber, die zur Abgabe eines ersten Angebots aufgefordert werden, erfolgt in einem dreistufigen Verfahren. Stufe 1: Zunächst wird geprüft, ob die Teilnahmeanträge den formalen Anforderungen genügen. Unvollständige Teilnahmeanträge, die trotz ggf. erfolgter Nachforderung von Unterlagen weiterhin unvollständig bleiben, können nicht berücksichtigt werden. Stufe 2: Anschließend wird beurteilt, ob der Bewerber nach den vorgelegten Angaben und Nach-weisen grundsätzlich geeignet erscheint, die verfahrensgegenständlichen Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen. Stufe 3: Schließlich wird für den Fall, dass mehr als drei grundsätzlich geeignete Unternehmen sich beworben haben, unter den Bewerbern anhand der Referenzen gem. der Bekanntmachung beurteilt, wer unter den als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern mit Blick auf die zu erbringende Leistung besonders geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt werden soll. Damit eine vorgelegte Referenz im Rahmen der Auswahlentscheidung berücksichtigt wer-den kann, müssen kumulativ folgende Voraussetzungen vorliegen: 1. Die Referenz muss in der Referenztabelle im Teilnahmeformular (vgl. Seite 24 ff.) als priorisiert gekennzeichnet werden. Erfolgt, auch nach ggf. erfolgter Nachforderung, keine Priorisierung durch den Bewerber, so wird die Vergabestelle die Referenzen priorisieren und entsprechend in die Wertung einbeziehen. 2. Die als priorisiert gekennzeichnete Referenz muss die Mindestanforderungen an die Referenz erfüllen. Neben der Mindestreferenz nach Ziffer 4.2.2 im Bereich "Schlüsselfertige Realisierung" sowie im Bereich "Generalplanungsleistungen" werden im Rahmen der Auswahlentscheidung noch bis zu zwei weitere Referenzen im Bereich "Schlüsselfertige Realisierung" (sog. Auswahlreferenzen) bewertet. Diese müssen jeweils folgende Mindestanforderungen erfüllen: - Schlüsselfertige Realisierung von einem Hochbau in Holz-, Holzhybrid-, Holzmodul-, Holzskelettbauweise mit einem Investitionsvolumen (KG 300 und 400 nach DIN 276) von mindestens EUR 8 Mio. netto. Die Abnahme und Inbetriebnahme muss in den letzten fünf Jahren (frühestens 1. Januar 2021) und bis zum Ablauf der Teilnahmefrist stattgefunden haben. Hinweis der Vergabestelle: Die Auswahlreferenzen sind keine Mindestreferenz, die bei Nichtvorlage mit dem Teilnahmeantrag zum Verfahrensausschluss führt. Sie können jedoch im Rahmen der Auswahlentscheidung bei Vorlage zugunsten des Bewerbers berücksichtigt werden. Die Auswahlreferenzen sind von Bewerbergemeinschaften nur einmal vorzulegen. Je Bewerber werden lediglich die drei als priorisiert gekennzeichneten Referenzen für den Bereich "Schlüsselfertige Realisierung" (eine Mindestreferenz sowie bis zu zwei Auswahlreferenzen) sowie eine als priorisiert gegenzeichnete Referenz "Generalplanungsleistungen" (Mindestreferenz) herangezogen. Insgesamt werden also maximal vier Referenzen bewertet. Für den bewerberübergreifenden Vergleich sind nachfolgende Kriterien bei den Referenzen maßgeblich: Mindestreferenz und Auswahlreferenzen "Schlüsselfertige Realisierung" - Bewertet wird die Art der Realisierung des Referenzvorhabens nach folgender Maßgabe: Realisierung eines Hochbaus, aber kein Bildungs-, Betreuungs- oder Schulgebäude 0 Punkte Realisierung eines eingeschossigen Bildungs-, Betreuungs- oder Schulgebäudes: 2 Punkte Realisierung eines mindestens zweigeschossigen Bildungs-, Betreuungs- oder Schulgebäudes: 3 Punkte Realisierung eines mindestens zweigeschossigen Bildungs-, Betreuungs- oder Schulgebäudes mit besonderen nutzungsspezifischen Anforderungen, im Bereich Sonderpädagogik, Inklusion, Ganztagsbetreuung oder Mensa: 4 Punkte - Bewertet wird das Investitionsvolumen in EUR netto (KG 300 und 400 nach DIN 276) nach folgender Maßgabe: EUR 8 Mio. bis EUR 10 Mio.: 0 Punkte > EUR 10 Mio. bis EUR 12 Mio.: 1 Punkt > EUR 12 Mio. bis EUR 15 Mio.: 2 Punkte > EUR 15 Mio.: 3 Punkte - Bewertet wird bei dieser Referenzleistung das Fertigstellungsdatum (Abnahme und Inbetriebnahme) nach folgender Maßgabe: vor dem 1. Januar 2022: 0 Punkte zwischen dem 1. Januar 2022 und dem 31. Dezember 2022: 1 Punkt zwischen dem 1. Januar 2023 und dem 31. Dezember 2024: 2 Punkte ab dem 1. Januar 2025: 3 Punkte Mindestreferenz "Generalplanungsleistungen" - Bewertet wird die Art der Realisierung des Referenzvorhabens nach folgender Maßgabe: Realisierung eines Hochbaus, aber kein Bildungs-, Betreuungs- oder Schulgebäude 0 Punkte Realisierung eines eingeschossigen Bildungs-, Betreuungs- oder Schulgebäudes: 2 Punkte Realisierung eines mindestens zweigeschossigen Bildungs-, Betreuungs- oder Schulgebäudes: 3 Punkte Realisierung eines mindestens zweigeschossigen Bildungs-, Betreuungs- oder Schulgebäudes mit besonderen nutzungsspezifischen Anforderungen, im Bereich Sonderpädagogik, Inklusion, Ganztagsbetreuung oder Mensa: 4 Punkte - Bewertet wird das Investitionsvolumen in EUR netto (KG 300 und 400 nach DIN 276) nach folgender Maßgabe: EUR 8 Mio. bis EUR 10 Mio.: 0 Punkte > EUR 10 Mio. bis EUR 12 Mio.: 1 Punkt > EUR 12 Mio. bis EUR 15 Mio.: 2 Punkte > EUR 15 Mio.: 3 Punkte - Bewertet wird bei dieser Referenzleistung das Fertigstellungsdatum (Abnahme und Inbetriebnahme) nach folgender Maßgabe: vor dem 1. Januar 2022: 0 Punkte zwischen dem 1. Januar 2022 und dem 31. Dezember 2022: 1 Punkt zwischen dem 1. Januar 2023 und dem 31. Dezember 2024: 2 Punkte ab dem 1. Januar 2025: 3 Punkte Im Rahmen der Auswahlentscheidung können maximal 40 Punkte (max. 10 Punkte je Mindestreferenz bzw. Auswahlreferenz) erzielt werden. Für den Fall, dass nach der vorstehend beschriebenen Vorgehensweise durch Punktegleichstand die vorgesehene Anzahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bieter überschritten wird, entscheidet das Los.
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Pauschalfestpreis
Beschreibung: Die für die Angebotsphase ausgewählten Bieter erhalten nähere Informationen zu den Zuschlagskriterien.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 60
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Konzept zu Architektur, Funktionalität und Qualität der angebotenen Lösung einschließlich Vorfertigungsgrad, Bauweise und technische Optimierung für den Bildungscampus Rainbrunnen
Beschreibung: Die für die Angebotsphase ausgewählten Bieter erhalten nähere Informationen zu den Zuschlagskriterien.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 20
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Konzept zur Realisierung, Bauablauf, Termin- und Schnittstellenkoordination
Beschreibung: Die für die Angebotsphase ausgewählten Bieter erhalten nähere Informationen zu den Zuschlagskriterien.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 10
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Personalkonzept
Beschreibung: Die für die Angebotsphase ausgewählten Bieter erhalten nähere Informationen zu den Zuschlagskriterien.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 5
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Mittelstandskonzept
Beschreibung: Die für die Angebotsphase ausgewählten Bieter erhalten nähere Informationen zu den Zuschlagskriterien.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 5
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 06/11/2026 23:59:59 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 16/11/2026 12:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Vergabestelle behält sich vor, von den Bewerbern die Nachreichung, Vervollständigung und/oder Korrektur von Unterlagen im Rahmen des vergaberechtlich Zulässigen zu verlangen. Werden Unterlagen nicht fristgemäß nachgereicht, vervollständigt oder korrigiert, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen. Ein Anspruch auf Nachforderung besteht nicht.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Informationen über die Überprüfungsfristen: Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160 GWB verwiesen. Dieser lautet: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Ein Unternehmen ist nicht antragsbefugt, soweit es sich auf die Unwirksamkeit einer Rechtsverordnung nach § 5 des Bundestariftreuegesetzes beruft, wenn die Unwirksamkeit dieser Rechtsverordnung nicht durch rechtskräftigen Beschluss nach § 98 Absatz 4 Satz 1 des Arbeitsgerichtsgesetzes festgestellt ist. Das Unternehmen hat darzulegen, dass ihm durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind, 5. ein offensichtlicher Missbrauch des Antrags- oder Beschwerderechts gemäß § 180 Absatz 2 vorliegt. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Rems-Murr-Kreis-Immobilien-Management GmbH
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Rems-Murr-Kreis-Immobilien-Management GmbH
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Rems-Murr-Kreis-Immobilien-Management GmbH
Registrierungsnummer: DE247456519
Postanschrift: Mayenner Straße 55
Stadt: Waiblingen
Postleitzahl: 71332
Land, Gliederung (NUTS): Rems-Murr-Kreis (DE116)
Land: Deutschland
Telefon: 071186040461
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Menold Bezler Rechtsanwälte Steuerberater Wirtschaftsprüfer Partnerschaft mbB
Registrierungsnummer: PR 155 (Registergericht Stuttgart)
Postanschrift: Stresemannstr. 79
Stadt: Stuttgart
Postleitzahl: 70191
Land, Gliederung (NUTS): Stuttgart, Stadtkreis (DE111)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Dr. Florian Krumenaker LL.M., Fachanwalt für Vergaberecht
Telefon: 071186040461
Rollen dieser Organisation:
Beschaffungsdienstleister
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Registrierungsnummer: 08-A9866-40
Postanschrift: Kapellenstr. 17
Stadt: Karlsruhe
Postleitzahl: 76131
Land, Gliederung (NUTS): Karlsruhe, Stadtkreis (DE122)
Land: Deutschland
Telefon: +49 721926-8730
Fax: +49 721926-3985
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0004
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 4985968d-5d22-4514-9762-018b5db11144 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 15/10/2026 15:52:14 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 721101-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 202/2026
Datum der Veröffentlichung: 19/10/2026