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Deutschland – Planungsleistungen im Bauwesen – Generalplanungsleistung für Bestandswohnimmobilien OSWO, SDWO, WEWO (Vergabenummer VOEK 394-26)

722040-2026 - Wettbewerb
Deutschland – Planungsleistungen im Bauwesen – Generalplanungsleistung für Bestandswohnimmobilien OSWO, SDWO, WEWO (Vergabenummer VOEK 394-26)
OJ S 202/2026 19/10/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Dienstleistungen

1. Beschaffer

1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Rechtsform des Erwerbers: Von einer zentralen Regierungsbehörde kontrollierte Einrichtung des öffentlichen Rechts
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung

2. Verfahren

2.1.
Verfahren
Titel: Generalplanungsleistung für Bestandswohnimmobilien OSWO, SDWO, WEWO (Vergabenummer VOEK 394-26)
Beschreibung: Die Auftraggeberin plant bundesweite Instandhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an Bestandswohnimmobilien. Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahren ist die Vergabe von Generalplanerleistungen an Wohnbestandsimmobilien und angemieteten Immobilien. Die von der Ausschreibung betroffenen Objekte sind insbesondere in der Auflistung der Objekte nach den jeweiligen Losen aufgeführt (siehe Anlage C-02b). Zum Leistungsgegenstand gehören auch die in den Objektlisten enthaltenen Gewerbe- und Sondergebäude. Die zu vergebenden Generalplanerleistungen umfassen insbesondere folgende Leistungen - Objektplanung Gebäude - Tragwerksplanung - Planung der Technischen Ausrüstung - Planung der Freianlagen - Planung und Beratung Bauphysik - Brandschutz einschl. Brandschutzkonzept - Koordination und Integration Gutachterleistungen - Weitere Leistungen nach Anlage C-01a und c. Je Los ist der Abschluss eines Rahmenvertrags mit zwei Rahmenvertragspartnern mit jeweils dem wirtschaftlichsten und zweitwirtschaftlichsten Bieter geplant, aus denen die Auftraggeberin sukzessiv Einzelaufträge jeweils stufenweise abrufen wird. Der Auftragnehmer hat weder einen Anspruch auf Abruf von Einzelaufträgen noch innerhalb eines vergebenen Einzelauftrags auf den Abruf aller ausgeschriebenen Leistungsphasen. Die konkreten Einzelheiten der Beauftragung ergeben sich aus der Rahmenvereinbarung und den Vereinbarungen zum Einzelauftrag. Der jeweilige Rahmenvertrag wird eine Laufzeit von 2 Jahren haben, wobei die Auftraggeberin nach Maßgabe des Vertrags durch einseitige Erklärung den Rahmenvertrag zweimal um jeweils ein Jahr verlängern kann. Die maximale Vertragslaufzeit beträgt 4 Jahre. Das jeweilige Ende der Laufzeit eines Einzelauftrags bleibt vom Ende der Rahmenvertragslaufzeit unberührt.
Kennung des Verfahrens: 648085e1-bfe6-458f-b22f-31cdc0e25746
Interne Kennung: VOEK 394-26
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71320000 Planungsleistungen im Bauwesen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen, 71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros, 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen, 71242000 Entwurf und Gestaltung, Kostenschätzung, 71244000 Kalkulation und Überwachung der Kosten, 71245000 Genehmigungsvorlagen, Konstruktionszeichnungen und Spezifikationen, 71246000 Festlegung und Aufstellung der für den Bau benötigten Mengen, 71247000 Beaufsichtigung der Bauarbeiten, 71248000 Projektaufsicht und Dokumentation, 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros, 71322000 Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau, 71324000 Baukostenberechnung, 71327000 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung, 71328000 Dienstleistungen für die Prüfung der Tragwerksplanung, 71356400 Technische Planungsleistungen
2.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Bundesweit
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Die von der Ausschreibung betroffenen Liegenschaften wurden nach Regionen gegliedert und die zu vergebenden Leistungen in 10 Lose aufgeteilt. Der Umfang jedes einzelnen Loses ergibt sich aus der Losbeschreibung (Anlage C-02a) und der Auflistung der Objekte (Anlage C-02b). Es werden folgende Lose gebildet: Los 1: OSWO 1 „Berlin“ Los 2: OSWO 2 „Ost“ Los 3: SDWO 1 „Baden-Württemberg 1“ Los 4: SDWO 1 „Baden-Württemberg 2“ Los 5: SDWO 2 „Bayern“ Los 6: WEWO 1 „Nordrhein-Westfalen 1“ Los 7: WEWO 1 „Nordrhein-Westfalen 2“ Los 8: WEWO 2 „Rheinland-Pfalz/Saarland“ Los 9: WEWO 2 „Hessen 1“ Los 10: WEWO 2 „Hessen 2“
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Die Kontaktdaten der Vergabestelle dürfen nur in dem hier benannten Vergabeverfahren verwendet werden, soweit eine Kommunikation über die Vergabeplattform aus von der AG zu vertretenen Gründen oder aus anderen rechtlichen Gründen nicht möglich ist. Einer Speicherung oder Verwendung der Daten für Informationen, Newsletter oder Angebote außerhalb dieses Vergabeverfahrens wird ausdrücklich widersprochen. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass allein der Inhalt der vorliegenden EU-weiten Veröffentlichung maßgeblich ist, wenn die Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlicht wird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig oder verändert wiedergegeben wird. Die enthaltenen Zeitangaben stehen unter dem Vorbehalt der Anpassung und Aktualisierung. Die weibliche/divers Form ist der männlichen Form in dieser Ausschreibung und allen zugehörigen Vergabeunterlagen gleichgestellt; lediglich aus Gründen der Vereinfachung wurde die männliche Form gewählt. 1. Teilnahmeantragslimitierung Pro Einzelbewerber/Bewerbergemeinschaft dürfen Teilnahmeanträge für maximal vier Lose eingereicht werden (Teilnahmeantragslimitierung). Reicht ein Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft Teilnahmeanträge für mehr als vier Lose ein, werden nur die Anträge für die vier Lose mit der niedrigsten Losnummer gewertet. Ein Unternehmen wird für die Limitierung jedem Teilnahmeantrag zugerechnet, an dem es als Einzelbewerber oder BG-Mitglied beteiligt ist; verbundene Unternehmen (§ 15 AktG) werden nicht zusammengerechnet. Die Abgabe eines Teilnahmeantrags / Angebots unter der Bedingung, den Zuschlag für mehrere oder alle Lose zu erhalten, ist unzulässig und führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags / des Angebots für alle Lose. Eine Zuschlagslimitierung besteht demgegenüber nicht. Ein Bieter kann in jedem Los, für das er zur Angebotsabgabe aufgefordert wurde und ein Angebot abgegeben hat, den Zuschlag als erst- oder zweitplatzierter Rahmenvertragspartner erhalten. 2. Zuschlagserteilung Der Bieter ist bis zu dem in den Vergabeunterlagen (Anlage A-01, Ziff. 1.16) genannten Termin (Bindefrist) an sein Angebot gebunden. Wird der Zuschlag rechtzeitig und ohne Änderung erteilt, kommt der Vertrag zu den Vorgaben dieses Verfahrens auf der Grundlage des bezuschlagten Angebots wirksam zustande. Die Auftraggeberin beabsichtigt je Los den Bieter des wirtschaftlichsten Angebotes (Erstplatzierten) sowie den Bieter des zweitwirtschaftlichsten Angebotes (Zweitplatzierten), mithin zwei Bieter, zu bezuschlagen. Für den Fall, dass nur ein Bieter ein zuschlagsfähiges Angebot für ein Los einreicht, behält sich die Auftraggeberin vor, nur einen Bieter für das betroffene Los zu bezuschlagen. Für den Fall, dass der Erst- oder Zweitplatzierte vor vollständiger Leistungserbringung oder Laufzeitende wegen Kündigung, Insolvenz oder aus einem anderen Grund endgültig ausfällt, behält sich die Auftraggeberin vor, die verbleibenden bzw. weiteren Leistungen ohne erneutes Vergabeverfahren an den in der Reihenfolge der finalen Angebotsbewertung an nächster Rangstelle stehenden Bieter aus diesem Verfahren zu vergeben, sofern dieser hierzu bereit ist (Überprüfungsklausel nach § 132 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 Buchst. a i. V. m. Nr. 1 GWB; vgl. § 4 Ziffer 4.6 der Rahmenvereinbarung, Anlage C-01a). Die fortbestehende Eignung weist der nachrückende Bieter durch Erklärung auf einem von der Auftraggeberin bereitgestellten Formular sowie gegebenenfalls durch weitere Nachweise nach. Im Übrigen bleiben die vom nachrückenden Bieter angebotenen Konditionen in vollem Umfang erhalten. Haben sich zwischen dem Ende der Frist zur Abgabe der finalen Angebote und dem Nachrücken gesetzliche Mindestlöhne oder für allgemeinverbindlich erklärte Tarifentgelte erhöht, kann der nachrückende Bieter nach Maßgabe des § 4 Ziffer 4.6 der Rahmenvereinbarung eine Anpassung seiner Stundensätze verlangen. Davon unberührt bleiben evtl. Schadenersatzansprüche der Auftraggeberin gegenüber dem bisherigen Auftragnehmer, wie z.B. Mehrkosten, die unter dem Gesichtspunkt der Ersatzvornahme vom bisherigen Auftragnehmer zu tragen sind. Die Auftraggeberin wird gemäß § 6 Abs. 1 WRegG einen aktuellen Auszug aus dem Wettbewerbsregister über den Bieter anfordern, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll. Die Auftraggeberin behält sich vor nach § 23 Abs. 1 Ziff. 1 GwG Einsicht in das Transparenzregister über das teilnehmende Unternehmen zu nehmen. 3. Prüfung der Teilnahmeanträge Im Teilnahmewettbewerb werden aufgrund der eingereichten Teilnahmeanträge diejenigen geeigneten Bewerber ausgewählt, die zur Abgabe eines Erstangebotes aufgefordert werden. Die Auswahl der Bewerber erfolgt in einem dreistufigen Verfahren. Zunächst wird geprüft, ob die Teilnahmeanträge den in den Vergabeunterlagen festgelegten formalen Anforderungen entsprechen. Dabei überprüft die Auftraggeberin die Vollständigkeit und Richtigkeit des jeweiligen Teilnahmeantrags. Der Teilnahmeantrag muss vollständig sein und alle geforderten Unterschriften, Angaben und Erklärungen enthalten. Ferner werden Teilnahmeanträge ausgeschlossen, die nicht in deutscher Sprache verfasst sind. Im Rahmen der formalen Prüfung werden gemäß § 57 VgV Teilnahmeanträge ausgeschlossen, die nicht den Erfordernissen des § 53 VgV genügen. Der Auftraggeber kann die Bewerber unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, vgl. § 56 VgV. Die Unterlagen sind vom Bewerber nach Aufforderung durch den Auftraggeber innerhalb der festgelegten angemessenen Frist vorzulegen. Ein Anspruch der Bewerber auf eine Nachforderung von Unterlagen besteht nicht. Obwohl die Auftraggeberin bei der Prüfung der Eignung weitgehend Eigenerklärungen als Nachweise anerkennt, behält sie sich vor, im Einzelfall Bescheinigungen der zuständigen öffentlichen Stellen anzufordern. Anschließend werden die Teilnahmeanträge, die den formalen Anforderungen genügen, auf die Erfüllung der bekanntgemachten und in der Bewerberauskunft (Anlage B-04) definierten Eignungs- und Auswahlkriterien geprüft. Nach abschließender Prüfung der Teilnahmeanträge wählt die Auftraggeberin gemäß § 51 VgV anhand der in der Bekanntmachung und der Bewerberauskunft (Anlage B-04) genannten Auswahlkriterien (unter Beachtung der Teilnahmeantragslimitierung) je Los die vier punktbesten Bewerber zur Abgabe eines Erstangebots aus, § 17 Abs. 4 Satz 1, § 52 Abs. 1 VgV. Sofern die Zahl geeigneter Bewerber unter der Zahl von vier (4) liegt, behält sich die Auftraggeberin vor, das Vergabeverfahren fortzuführen, indem sie den oder die Bewerber einlädt, die über die geforderte Eignung verfügen (§ 51 Abs. 3 Satz 2 VgV) und die nicht gemäß der §§ 123, 124 ff. GWB ausgeschlossen wurden. 4. Bewerberreduzierung Zur Bewertung und Gewichtung der Auswahlkriterien wird die Auftraggeberin eine Bewertungsmatrix (vgl. Anlage A-02) verwenden, mittels derer auf Basis der eingereichten Erklärungen/Nachweise/Angaben die Leistungsfähigkeit der Bewerber bewertet wird. Hierbei kann ein Bewerber maximal 100 Punkte erreichen, die sich auf die einzelnen Kriterien (vgl. Anlage A-02) verteilen. Ergebnis der Bewerberreduzierung: Die Auftraggeberin wird auf Grundlage der dargestellten Bewerberreduzierung (unter Beachtung der Teilnahmeantragslimitierung) je Los die vier bestplatzierten Bewerber (also diejenigen mit den höchsten Punktzahlen) zur Angebotsabgabe auffordern. Bei Punktgleichheit erhält der Teilnahmeantrag mit der höchsten Punktzahl für die Referenzen 1 bis 3 (Generalplanung, Ziffer 4.3.2.1 bis 4.3.2.3 der Bewerberauskunft, Anlage B-04) den Vorrang. Bei Punktgleichheit in den Referenzen 1 bis 3 entscheidet das Los. Die übrigen Bewerber nehmen am weiteren Verfahren nicht mehr teil und werden hierüber informiert. Weitere Informationen, wie zu Form, Einreichung, Prüfung und Wertung der Teilnahmeanträge sowie zu Bewerberfragen können den Bewerbungsbedingungen (Anlage A-01) entnommen werden. -- Anfragen zu den Teilnahmeunterlagen sind unter Verwendung des beigefügten Formblatts „FB Frage-Antwort“ ausschließlich über die e-Vergabe-Plattform (www.evergabe-online.de) einzureichen. Anfragen, die auf anderem Weg übermittelt werden, können nicht berücksichtigt werden. Anfragen werden grundsätzlich nur beantwortet, wenn sie bis spätestens zum 05.11.2026 bei der e-Vergabe-Plattform eingehen. Die Auftraggeberin wird den Teilnehmern rechtzeitig angeforderte Auskünfte erteilen, soweit aus der Fragestellung die Relevanz für die Erstellung der Angebote ersichtlich ist. Telefonische Auskünfte werden nicht erteilt. Die Bewerber haben sich zudem selbstständig und regelmäßig bis zum Ablauf der Teilnahmefrist über Änderungen der Vergabeunterlagen sowie die Beantwortung von Fragen durch die Vergabestelle zu informieren und diese im Rahmen ihrer Teilnahmeantrags- und Angebotserstellung zu berücksichtigen. Auf der e-Vergabe-Plattform registrierte Bewerber werden automatisch informiert. Eine Nichtberücksichtigung von Änderungen kann zum Ausschluss des Teilnahmeantrages führen. Bei technischen Fragen zur e-Vergabe-Plattform wenden Sie sich bitte an e-Vergabe HelpDesk: Telefon: +49 (0) 22899 - 610 - 1234, E-Mail: ticket@bescha.bund.de Geschäftszeiten: Montag bis Donnerstag: 08:00 bis 16:00 Uhr, Freitag: 08:00 bis 14:00 Uhr. -- Teilnahmeanträge/Angebote können ausschließlich elektronisch über die e-Vergabe-Plattform des Bundes abgegeben werden. Für die Abgabe eines Teilnahmeantrages oder Angebotes ist die Schaltfläche „Teilnahmeantrag abgeben“/ "Angebot abgeben" zu verwenden. Eine Abgabe über die Schaltfläche „Vergabestelle kontaktieren“ ist unzulässig und führt zum Ausschluss. Eine Abgabe auf postalischem Weg, per E-Mail oder Fax ist unzulässig und führt ebenfalls zum Ausschluss.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.5.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Höchstzahl der Lose, für die ein Bieter Angebote einreichen kann: 4
Auftragsbedingungen:
Höchstzahl der Lose, für die Aufträge an einen Bieter vergeben werden können: 4
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Korruption: Es gelten die §§ 123, 124 GWB.
Betrug: Es gelten die §§ 123, 124 GWB.
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung: Es gelten die §§ 123, 124 GWB.
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten: Es gelten die §§ 123, 124 GWB.
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit: Es gelten die §§ 123, 124 GWB.
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung: Es gelten die §§ 123, 124 GWB.
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter: Es gelten die §§ 123, 124 GWB.
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren: Es gelten die §§ 123, 124 GWB.
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen: Es gelten die §§ 123, 124 GWB.
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels: Es gelten die §§ 123, 124 GWB.
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften: Es gelten die §§ 123, 124 GWB.
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Der Bewerber hat schriftliche Eigenerklärungen (siehe Anlage B-04) folgenden Inhalts und Wortlautes abzugeben: (1) Es wird erklärt, dass keine zwingenden oder fakultativen Ausschlussgründe nach § 123 und § 124 GWB sowie nach § 21 AEntG, § 98c AufenthG, § 19 MiLoG, § 21 SchwarzArbG und § 22 LkSG vorliegen. Für den Fall, dass die vorstehende Erklärung nicht abgegeben werden kann, wird folgendes erklärt: Unser Unternehmen ist gleichwohl aus einem der nachfolgenden Gründe nicht von der Teilnahme an dem Verfahren auszuschließen: - Für den Fall, dass ausschließlich Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 4 GWB vorliegen: Das Unternehmen ist den Verpflichtungen nach § 123 Abs. 4 S. 1 GWB zwischenzeitlich dadurch nachgekommen, dass die Zahlung vorgenommen wurde oder die Verpflichtung zur Zahlung der Steuern, Abgaben und Beiträge zur Sozialversicherung einschließlich Zinsen, Säumnis- und Strafzuschlägen nachweislich eingegangen wurde (§ 123 Abs. 4 S. 2 GWB). - Es wurden folgende Selbstreinigungsmaßnahmen gem. § 125 Abs. 1 GWB ergriffen: Benennung der Maßnahmen durch den Bieter - Ein Ausschluss kommt aus folgenden sonstigen Gründen nicht in Betracht: Erläuterung durch den Bieter (2) Gemäß Art. 5k Abs. 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 in der jeweils geltenden Fassung ist es verboten, öffentliche Aufträge oder Konzessionen an Personen, Organisationen oder Einrichtungen mit Bezug zu Russland im Sinne dieser Vorschrift zu vergeben oder Verträge mit diesen weiterhin zu erfüllen. Dies betrifft nicht nur Bewerber und Bieter, sondern auch Unterauftragnehmer, Lieferanten und Unternehmen, deren Kapazitäten in Anspruch genommen werden (Eignungsleihe), sofern auf sie jeweils mehr als 10 % des Auftragswerts entfällt. Es wird erklärt, dass a) das Unternehmen weder in Russland niedergelassen ist noch – im Fall der Bewerbung als natürliche Person – die russische Staatsangehörigkeit besitzt (Art. 5k Abs. 1 Buchst. a der Verordnung (EU) Nr. 833/2014), b) an dem Unternehmen keine unter Buchst. a genannte Person, Organisation oder Einrichtung unmittelbar oder mittelbar Anteile von mehr als 50 % hält (Art. 5k Abs. 1 Buchst. b der Verordnung (EU) Nr. 833/2014), c) das Unternehmen nicht im Namen oder auf Anweisung einer unter Buchst. a oder Buchst. b genannten Person, Organisation oder Einrichtung handelt (Art. 5k Abs. 1 Buchst. c der Verordnung (EU) Nr. 833/2014), d) für die Ausführung des Auftrags keine Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Unternehmen, deren Kapazitäten in Anspruch genommen werden, eingesetzt werden, die unter einen der vorstehenden Spiegelstriche fallen und auf die jeweils mehr als 10 % des Auftragswerts entfällt. Für den Fall, dass die vorstehende Erklärung kann nicht abgegeben werden wird erklärt: Es liegt jedoch eine Ausnahmegenehmigung der zuständigen Behörde nach Art. 5k Abs. 2 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung der Verordnung (EU) 2022/576 vor. Eine Kopie der Ausnahmegenehmigung ist mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten: Es gelten die §§ 123, 124 GWB.
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren: Es gelten die §§ 123, 124 GWB.
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen: Es gelten die §§ 123, 124 GWB.
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen: Es gelten die §§ 123, 124 GWB.
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern: Es gelten die §§ 123, 124 GWB.
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen: Es gelten die §§ 123, 124 GWB.
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen: Es gelten die §§ 123, 124 GWB.
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs: Es gelten die §§ 123, 124 GWB.
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens: Es gelten die §§ 123, 124 GWB.
Zahlungsunfähigkeit: Es gelten die §§ 123, 124 GWB.

5. Los

5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Generalplanungsleistung für Bestandswohnimmobilien OSWO, SDWO, WEWO, hier: OSWO 1 "Berlin", VOEK 394-26, Los 1
Beschreibung: Die Auftraggeberin plant bundesweite Instandhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an Bestandswohnimmobilien. Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahren ist die Vergabe von Generalplanerleistungen an Wohnbestandsimmobilien und angemieteten Immobilien. Die von der Ausschreibung betroffenen Objekte sind insbesondere in der Auflistung der Objekte nach den jeweiligen Losen aufgeführt (siehe Anlage C-02b). Zum Leistungsgegenstand gehören auch die in den Objektlisten enthaltenen Gewerbe- und Sondergebäude. Die zu vergebenden Generalplanerleistungen umfassen insbesondere folgende Leistungen - Objektplanung Gebäude - Tragwerksplanung - Planung der Technischen Ausrüstung - Planung der Freianlagen - Planung und Beratung Bauphysik - Brandschutz einschl. Brandschutzkonzept - Koordination und Integration Gutachterleistungen - Weitere Leistungen nach Anlage C-01a und c. Je Los ist der Abschluss eines Rahmenvertrags mit zwei Rahmenvertragspartnern mit jeweils dem wirtschaftlichsten und zweitwirtschaftlichsten Bieter geplant, aus denen die Auftraggeberin sukzessiv Einzelaufträge jeweils stufenweise abrufen wird. Der Auftragnehmer hat weder einen Anspruch auf Abruf von Einzelaufträgen noch innerhalb eines vergebenen Einzelauftrags auf den Abruf aller ausgeschriebenen Leistungsphasen. Die konkreten Einzelheiten der Beauftragung ergeben sich aus der Rahmenvereinbarung und den Vereinbarungen zum Einzelauftrag. Der jeweilige Rahmenvertrag wird eine Laufzeit von 2 Jahren haben, wobei die Auftraggeberin nach Maßgabe des Vertrags durch einseitige Erklärung den Rahmenvertrag zweimal um jeweils ein Jahr verlängern kann. Die maximale Vertragslaufzeit beträgt 4 Jahre. Das jeweilige Ende der Laufzeit eines Einzelauftrags bleibt vom Ende der Rahmenvertragslaufzeit unberührt.
Interne Kennung: VOEK 394-26 Los 1
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71320000 Planungsleistungen im Bauwesen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen, 71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros, 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen, 71242000 Entwurf und Gestaltung, Kostenschätzung, 71244000 Kalkulation und Überwachung der Kosten, 71245000 Genehmigungsvorlagen, Konstruktionszeichnungen und Spezifikationen, 71246000 Festlegung und Aufstellung der für den Bau benötigten Mengen, 71247000 Beaufsichtigung der Bauarbeiten, 71248000 Projektaufsicht und Dokumentation, 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros, 71322000 Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau, 71324000 Baukostenberechnung, 71327000 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung, 71328000 Dienstleistungen für die Prüfung der Tragwerksplanung, 71356400 Technische Planungsleistungen
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Der jeweilige Rahmenvertrag wird eine Laufzeit von 2 Jahren haben, wobei die Auftraggeberin nach Maßgabe des Vertrags durch einseitige Erklärung den Rahmenvertrag zweimal um jeweils ein Jahr verlängern kann. Die maximale Vertragslaufzeit beträgt 4 Jahre. Das jeweilige Ende der Laufzeit eines Einzelauftrags bleibt vom Ende der Rahmenvertragslaufzeit unberührt.
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Laufzeit: 2 Jahre
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 2
5.1.5.
Wert
Höchstwert der Rahmenvereinbarung: 26 500 000,00 EUR
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#,#Besonders auch geeignet für:selbst#,#Besonders auch geeignet für:other-sme# Mit Abgabe des Teilnahmeantrags ist die Eignung wie folgt nachzuweisen: Der Bewerber muss zum Nachweis seiner Eignung alle in der EU-Bekanntmachung und nachfolgend geforderten Unterlagen, insbesondere Angaben, Erklärungen oder sonstige Nachweise, mit dem Teilnahmeantrag einreichen. Hierbei sind die den Vergabeunterlagen beigefügten Formblätter zu verwenden. Nach vorläufiger Prüfung kann die Auftraggeberin von den aussichtsreichen Bewerbern innerhalb einer angemessenen Frist folgende Nachweise zu den Eigenerklärungen anfordern. Die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) wird als vorläufiger Beleg der Eignung akzeptiert (§ 50 VgV). Die Angaben zu den Eignungs- und Auswahlkriterien (Anlage B-04) sind auch bei Verwendung der EEE mit dem Teilnahmeantrag auf dem Formblatt B-04 zu machen. Im Übrigen kann die Auftraggeberin Unterlagen nach § 56 VgV nachfordern. Liegen bei einem Unternehmen Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB vor, wird der Teilnahmeantrag nicht vom Verfahren ausgeschlossen, sofern das Unternehmen nachweist, dass es zureichende Maßnahmen der Selbstreinigung gemäß § 125 GWB ergriffen hat. Die Auftraggeberin behält sich vor, einen aktuellen Auszug aus dem Wettbewerbsregister über das teilnehmende Unternehmen beim Bundesamt für Justiz bzw. beim Bundeskartellamt anzufordern. Die Auftraggeberin behält sich vor, zur Prüfung des Ausschlussgrundes nach § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB eine Wirtschaftsauskunft einzuholen; dem Bewerber wird vor einer Entscheidung Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben. Sofern die von der Auftraggeberin geforderten Eignungsnachweise personenbezogene Daten (z.B. von Mitarbeitern eines Referenzauftraggebers) enthalten, erfolgt die diese Daten betreffende Auskunft freiwillig. Eine Pflicht zur Übermittlung personenbezogener Daten besteht nicht. Die personenbezogenen Angaben werden im Rahmen des Vergabeverfahrens den gesetzlichen Anforderungen entsprechend verarbeitet und gespeichert.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Gefordert ist ein aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder vergleichbarer Registerauszug (zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags nicht älter als sechs Monate, Kopie ausreichend). Ausländische Bewerber haben gleichwertige Bescheinigungen nach den Vorschriften ihres Herkunftslandes vorzulegen. Diese sind zwingend ins Deutsche zu übersetzen. Ausnahme: Sollte es sich bei dem Bewerber um einen Unternehmer handeln, der z.B. als Freiberufler weder im Handelsregister / Partnerschaftsregister eingetragen ist, noch eine Gewerbeanmeldung benötigt, wird um einen entsprechenden Nachweis gebeten. a) Mindestanforderung: Keine. b) Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: Keine.

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Berufshaftpflichtversicherung a) Mindestanforderung: Gefordert ist eine Erklärung einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung mit Angabe der folgenden Deckungssummen je Schadensfall (pro Versicherungsfall mindestens zweifach maximiert): - Personenschäden: mindestens 10 Mio. € - Sach- und Vermögensschäden: mindestens 5 Mio. € - Umweltschäden: mindestens 1 Mio. € Die Versicherung muss bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder einem Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen unterhalten werden. Es wird erklärt, dass die Höhe der geforderten Deckungssummen für die jeweiligen Schadensereignisse durch die derzeit abgeschlossene Versicherung des Bewerbers / durch die derzeit abgeschlossenen Versicherungen der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft schon erreicht wird bzw. eine entsprechende Anpassung der Deckungssummen für die Dauer der Verträge unmittelbar nach Zuschlagserteilung vorgenommen wird. Hinweis: Bei Bewerbergemeinschaften sind die Anforderungen an die Berufshaftpflichtversicherung von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Für geplante Unterauftragnehmer muss keine Versicherungsbestätigung vorliegen. Der Nachweis für die bestehende Berufshaftpflichtversicherung ist spätestens drei Wochen nach Zuschlagserteilung unaufgefordert der Auftraggeberin zu übersenden. Sofern die vorstehende Erklärung nicht abgegeben werden kann, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen. b) Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: Keine.

Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft hat eine Erklärung über den Gesamtumsatz abzugeben, jeweils bezogen auf die letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023-2025), jeweils in EUR netto. a) Mindestanforderung: Keine. b) Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: Keine.

Kriterium: Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft hat eine Erklärung über den Umsatz für Leistungen im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Planungsleistungen für Wohnbestandsimmobilien) abzugeben, jeweils bezogen auf die letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023-2025), jeweils in EUR netto. Begriffsbestimmung: Umsatz für Leistungen im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Planungsleistungen für Wohnbestandsimmobilien) ist der Netto-Honorarumsatz aus Planungs- und Überwachungsleistungen (Objekt- und Fachplanung) für die Sanierung, Modernisierung oder Instandsetzung von Wohnbestandsimmobilien. Maßgeblich ist der Honorarumsatz des Unternehmens, nicht die Bauwerkskosten der Projekte. Bei Bewerbergemeinschaften und bei Eignungsleihe werden die Umsätze der beteiligten Unternehmen zusammengerechnet. a) Mindestanforderung: Mindestanforderung ist ein durchschnittlicher Jahresumsatz des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft für Leistungen im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Planungsleistungen für Wohnbestandsimmobilien) von mindestens 500.000,00 EUR netto in den letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023-2025). Die Nichterfüllung der Mindestanforderung führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis: Bei Bewerbergemeinschaften reicht es aus, wenn die Umsatzangaben für die gesamte Bewerbergemeinschaft nur einmalig im Vordruck des bevollmächtigten Mitglieds gemacht werden. b) Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: Keine.

Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft hat eine Erklärung abzugeben über die durchschnittliche Zahl an Beschäftigten (Vollzeitstellen) und an Beschäftigten (Vollzeitstellen) mit einer fachspezifischen Qualifikation (Dipl.-Ing. Uni / FH oder M.Sc. / M.Eng. / M.A. oder B.Sc./ B.Eng. / B.A. in Architektur, Bauingenieurwesen oder vergleichbarer Fachrichtungen), welcher er jeweils in den letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahren beschäftigt hat. a) Mindestanforderung: Mindestanforderung ist eine jährliche Zahl an Beschäftigten mit einer fachspezifischen Qualifikation (Dipl.-Ing. Uni / FH oder M.Sc. / M.Eng. / M.A. oder B.Sc./ B.Eng. / B.A. in Architektur, Bauingenieurwesen oder vergleichbarer Fachrichtungen) des Bewerbers von mindestens 10 Beschäftigten (Vollzeitstellen) in jedem der letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023-2025). Die Nichterfüllung der Mindestanforderung führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Bei einer Bewerbergemeinschaft ist je Jahr die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten jedes Mitglieds der Bewerbergemeinschaft zu addieren; entsprechendes gilt für die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten mit fachspezifischer Qualifikation. b) Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: Keine.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mind. 1, max. 3 Referenzen über an d. Bewerber/Mitglied der BG beauftragte & von diesem erbrachte Generalplanerleistungen (mind. OPl. Gebäude und Innenräume, FPl. Tragwerksplanung, FPl. TGA ) sowie - jeweils 1 Referenzprojekt über an d. Bewerber/Mitglied der BG beauftragte & von diesem erbrachte Planungsleistungen der nachfolgend aufgelisteten Planungsdisziplinen (für die 4 Disziplinen also 4 Referenzprojekte): a) OPl. Gebäude+Innenräume, b) FPl.TWP, c) FPl.TGA HLS, d) FPl. TGA ELT gem. Tabellen der Anlage B-04, Ziff. 4.3.2.1 ff. genannten Mindestanforderungen. Die Nichterfüllung einer o. mehrerer Mindestanforderungen führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis Mehrfachnennung: Dasselbe Referenzprojekt kann sowohl für eine GP-Referenz (nachfolgend Referenzen Nrn. 1-3) als auch für 1 o.mehrere sonstige Planungsreferenzen (nachfolgend Referenzen Nrn. 4-7) genutzt werden, sofern die konkr. Leistungen im selben Referenzprojekt tatsächlich erbracht worden sind. Ein Referenzprojekt über GP-Leistungen darf nicht auf zwei o. mehr GP-Referenzen (Referenzen Nrn. 1-3) verteilt werden. Werden mehr als 3GP-Referenzen o. für 1 Planungsdisziplin (Referenzen Nrn. 4–7) mehr als 1 Referenz benannt, werden nur die jeweils ersten in der Reihenfolge der Nummerierung gewertet. Bei BG reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte BG nur einmalig in der Bewerberauskunft des Mitglieds gemacht werden, der die Referenz erbracht hat. Bewirbt sich der Bewerber/die BG auf mehrere Lose, kann dieselbe Referenz für sämtliche Lose benannt werden. Die Referenzen werden überprüft. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass Angaben korrekt sind + Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger benannt ist, die die Leistung beurteilen kann. Zu Referenz-Nr 1-3: Generalplanung Die Darstellung jeder unternehmensbezogenen Referenz muss folgende Angaben beinhalten: - Name d. Bewerbers/Mitglieds der BG, welcher/s die Referenz erbracht hat - Name d. Referenzauftraggebers - Ansprechperson beim tats. Leistungsempfänger (nicht Auftraggeber im Unterauftragnehmerverhältnis) mit Name,Telefon-Nr., E-Mail - Projektbezeichnung, Lage/Ort - Gebäudetyp, Nutzung+Größe (BGF) - Kurzbeschreibung d. Referenzprojektes a) Mindestanforderungen: Hinweis: Wenn eine der nachfolgenden Mindestbedingungen nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Bei Nichterfüllung der Mindestzahl an Referenzen erfolgt Ausschluss. - (1) Referenzgegenständlich ist die Beauftragung d. Bewerbers mit d. Generalplanung einer Maßnahme an einem Bestandsgebäude (ist Bewerber eine Bewerbergemeinschaft, muss referenzgegenständlich die Beauftragung d. federführenden Mitglieds der Bewerbergemeinschaft, das diese im Auftragsfall gegenüber der Auftraggeberin auch rechtsgeschäftlich als Hauptansprechpartner vertreten wird, gewesen sein): Der referenzgegenständliche Generalplanungsauftrag muss mind. die Beauftragung folgender Leistungen beinhaltet haben: a) die in Eigenleistung erbrachte Vertretung + Projektleitung d. Generalplanungsteams ggü dem Referenzauftraggeber + die Koordination & Integration aller Planungsleistungen d. Generalplanungsteams, sowie b) die gegenüber dem Referenzauftraggeber vertraglich geschuldeten &(nicht notwendig in Eigenleistung, sondern ggf. durch UN/NU oder Bewerbergemeinschaftsmitglieder) erbrachten Leistungen aa) der LPH 2-7 der Objektplanung Gebäude und Innenräume nach §§ 33 ff. HOAI i. V. m. Anlage 10 HOAI, bb) der LPH 2-6 der Tragwerksplanung, §§ 49 ff. HOAI i. V. m. Anlage 14 HOAI, und cc) der Leistungsphasen 2-7 der Planung Technische Ausrüstung nach §§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI. (2) Das referenzauftragsgegenständliche Objekt unterfällt der Mindesthonorarzone III oder höher nach HOAI für das Leistungsbild Objektplanung Gebäude. (3) Baukosten (KG 200-500) gemäß DIN 276:2018-12 der von den referenzgegenständlichen Generalplanungsleistungen betroffenen Maßnahme an einem Bestandsgebäude ≥ 500.000 EUR, netto (4) Die referenzauftragsgegenständlichen Leistungen wurden im Zeitraum von 09/2021 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen (Leistungen können vor 09/2021 begonnen worden sein). Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: (1) Gegenstand des referenzgegenständlichen Generalplanungsauftrags war 1 Maßnahme an einem Bestandswohngebäude (Modernisierung, energetische Ertüchtigung, Instandsetzung und/oder Umbau bestehender Gebäude mit Wohnnutzung), wobei die referenzgegenständlichen Leistungen mindestens 5 Wohneinheiten umfassten: 7 Punkte (2) Beauftragt und erbracht wurden Planungsleistungen über eine energetische Modernisierung des referenzgegenständlichen Bestandswohngebäudes. Energetische Modernisierung in diesem Sinne ist die Planung+Realisierung einer Wärmepumpe u./o. einer Photovoltaikanlage u./o. die Planung und Realisierung der energetischen Modernisierung der Gebäudehülle (Dämmung von Fassade, Dach oder oberster Geschossdecke oder Austausch der Fenster): je Aspekt 1 Punkt, addiert max. 3 Punkte (3) Gegenstand des referenzgegenständlichen Generalplanungsauftrags war auch die Koordination und Integration von Gutachterleistungen für die Sanierung von Schadstoffen in der Bausubstanz an einem vor dem Jahr 1990 errichteten Bestandswohngebäude: 3 Punkte (4) Die Gegenstand des referenzgegenständlichen Generalplanungsauftrags bildenden Maßnahmen an einem Bestandswohngebäude wurden ganz o. überwiegend im bewohnten o. genutzten Zustand erbracht, d.h. ohne vollständigen Freizug d. betroffenen Einheiten während der Bauausführung. Ein überwiegend bewohnter/genutzter Zustand liegt vor, wenn die von der Maßnahme betroffenen Einheiten o. nicht betroffene Einheiten im maßnahmengegenständlichen Bestandswohngebäude im Zeitpunkt der Bauausführung bewohnt/genutzt sind: 6 Punkte Je GP-Referenz (Nrn. 1–3) können höchstens 19 Punkte erreicht werden; die Punkte der bis zu 3 gewerteten GP-Referenzen werden addiert (höchstens 57 Punkte). Die Einzelheiten ergeben sich aus der Bewertungsmatrix (Anlage A-02).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 57,00

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mind. 1, max. 3 Referenzen über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Generalplanerleistungen (mind. OPl. Gebäude und Innenräume, FPl. Tragwerksplanung, FPl. TGA ) sowie - jeweils 1 Referenzprojekt über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Planungsleistungen der nachfolgend aufgelisteten Planungsdisziplinen (für die 4 Disziplinen also 4 Referenzprojekte): a) OPl. Gebäude und Innenräume, b) FPl.Tragwerksplanung, c) FPl.TGA HLS, d) FPl. TGA ELT gem. Tabellen der Anlage B-04, Ziff. 4.3.2.1 ff. genannten Mindestanforderungen. Die Nichterfüllung einer oder mehrerer Mindestanforderungen führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis Mehrfachnennung: Dasselbe Referenzprojekt kann sowohl für eine GP-Referenz (nachfolgend Referenzen Nrn. 1-3) als auch für eine oder mehrere sonstige Planungsreferenzen (nachfolgend Referenzen Nrn. 4-7) genutzt werden, sofern die konkreten Leistungen im selben Referenzprojekt tatsächlich erbracht worden sind. Ein Referenzprojekt über GP-Leistungen darf nicht auf zwei oder mehr GP-Referenzen (Referenzen Nrn. 1-3) verteilt werden. Werden mehr als 3GP-Referenzen oder für eine Planungsdisziplin (Referenzen Nrn. 4–7) mehr als eine Referenz benannt, werden nur die jeweils ersten in der Reihenfolge der Nummerierung gewertet. Bei BG reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte BG nur einmalig in der Bewerberauskunft des Mitglieds gemacht werden, der die Referenz erbracht hat. Bewirbt sich der Bewerber/die BG auf mehrere Lose, kann dieselbe Referenz für sämtliche Lose benannt werden. Die Referenzen werden überprüft. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass die Angaben korrekt sind und eine Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger benannt ist, die die Leistung beurteilen kann. -- Zu Referenz-Nr 4: Objektplanung Gebäude und Innenräume Die Darstellung jeder unternehmensbezogenen Referenz muss folgende Angaben beinhalten: - Name des Bewerbers / Mitglieds der BG, welcher/s die Referenz erbracht hat - Name des Referenzauftraggebers - Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger (nicht Auftraggeber im Unterauftragnehmerverhältnis) mit Name,Telefon-Nr., E-Mail-Adresse - Projektbezeichnung, Lage / Ort - Gebäudetyp, Nutzung und Größe (BGF) - Kurzbeschreibung des Referenzprojektes a) Mindestanforderungen: Hinweis: Wenn eine der nachfolgenden Mindestbedingungen nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Bei Nichterfüllung der Mindestzahl an Referenzen erfolgt der Ausschluss. b) (1) Referenzgegenständlich ist die Beauftragung des Bewerbers (bzw. alternativ eines eignungsleihenden Wirtschaftsteilnehmers, der diese Leistungen im Auftragsfall gegenüber dem AG auch erbringen wird), mit der Objektplanung Gebäude an einem Bestandsgebäude nach §§ 33 ff. HOAI i. V. m. Anlage 10 HOAI, mindestens mit den LPH 2 bis 7; LPH 6/7 kann mittels einzelner Leistungsbeschreibungen (Einzellose) und/oder mittels Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm erbracht sein. (2) Das referenzauftragsgegenständliche Objekt unterfällt der Mindesthonorarzone III oder höher nach HOAI für das Leistungsbild Objektplanung Gebäude. (3) Bauwerkskosten (KG 300 - 400) gemäß DIN 276:2018-12 der von den referenzgegenständlichen Planungsleistungen betroffenen Maßnahmen an einem Bestandsgebäude ≥ 300.000 EUR, netto (4) Die referenzauftragsgegenständlichen Leistungen wurden im Zeitraum von 09/2021 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen (Leistungen können vor 09/2021 begonnen worden sein). Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: (1) Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags war die barrierearme Umgestaltung von Wohneinheiten im maßnahmengegenständlichen Bestandswohngebäude, d. h. die Planung von Maßnahmen zur Beseitigung oder Verringerung von Barrieren innerhalb der Wohneinheiten oder in deren Zugang, beispielsweise Abbau von Schwellen, Verbreiterung von Türöffnungen, barrierefreie Anpassung von Sanitärräumen oder barrierefreie Erschließung des Eingangs zur jeweiligen Wohneinheit: 6 Punkte (2) Die Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags bildenden Maßnahmen an einem Bestandswohngebäude umfassten auch die Erstellung einer standardisierten Ausbau- und Ausstattungsplanung für eine Vielzahl gleichartiger Wohneinheiten, beispielsweise in Form einer Musterwohnung, eines Bemusterungs- oder Ausstattungskonzepts oder wiederkehrender Ausbaudetails: 6 Punkte (3) Das Referenzprojekt ist identisch mit einem Referenzprojekt der Nr. 1 bis 3, d.h. der Referenznehmer ist entweder identisch mit dem Referenznehmer der Referenz der Nr. 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) oder hat mit dem Referenznehmer der Referenz 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) im Generalplanerteam des Referenzprojekts 1 bis 3 die referenzgegenständlichen Leistungen erbracht: 4 Punkte
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 16,00

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mind. 1, max. 3 Referenzen über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Generalplanerleistungen (mind. OPl. Gebäude und Innenräume, FPl. Tragwerksplanung, FPl. TGA ) sowie - jeweils 1 Referenzprojekt über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Planungsleistungen der nachfolgend aufgelisteten Planungsdisziplinen (für die 4 Disziplinen also 4 Referenzprojekte): a) OPl. Gebäude und Innenräume, b) FPl.Tragwerksplanung, c) FPl.TGA HLS, d) FPl. TGA ELT gem. Tabellen der Anlage B-04, Ziff. 4.3.2.1 ff. genannten Mindestanforderungen. Die Nichterfüllung einer oder mehrerer Mindestanforderungen führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis Mehrfachnennung: Dasselbe Referenzprojekt kann sowohl für eine GP-Referenz (nachfolgend Referenzen Nrn. 1-3) als auch für eine oder mehrere sonstige Planungsreferenzen (nachfolgend Referenzen Nrn. 4-7) genutzt werden, sofern die konkreten Leistungen im selben Referenzprojekt tatsächlich erbracht worden sind. Ein Referenzprojekt über GP-Leistungen darf nicht auf zwei oder mehr GP-Referenzen (Referenzen Nrn. 1-3) verteilt werden. Werden mehr als 3GP-Referenzen oder für eine Planungsdisziplin (Referenzen Nrn. 4–7) mehr als eine Referenz benannt, werden nur die jeweils ersten in der Reihenfolge der Nummerierung gewertet. Bei BG reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte BG nur einmalig in der Bewerberauskunft des Mitglieds gemacht werden, der die Referenz erbracht hat. Bewirbt sich der Bewerber/die BG auf mehrere Lose, kann dieselbe Referenz für sämtliche Lose benannt werden. Die Referenzen werden überprüft. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass die Angaben korrekt sind und eine Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger benannt ist, die die Leistung beurteilen kann. -- Zu Referenz-Nr 5: Fachplanung Leistungsbild Tragwerksplanung Die Darstellung jeder unternehmensbezogenen Referenz muss folgende Angaben beinhalten: - Name des Bewerbers / Mitglieds der BG, welcher/s die Referenz erbracht hat - Name des Referenzauftraggebers - Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger (nicht Auftraggeber im Unterauftragnehmerverhältnis) mit Name,Telefon-Nr., E-Mail-Adresse - Projektbezeichnung, Lage / Ort - Gebäudetyp, Nutzung und Größe (BGF) - Kurzbeschreibung des Referenzprojektes a) Mindestanforderungen: Hinweis: Wenn eine der nachfolgenden Mindestbedingungen nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Bei Nichterfüllung der Mindestzahl an Referenzen erfolgt der Ausschluss. (1) Referenzgegenständlich ist die Beauftragung des Bewerbers (bzw. alternativ eines eignungsleihenden Wirtschaftsteilnehmers, der diese Leistungen im Auftragsfall gegenüber dem AG auch erbringen wird), mit der Tragwerksplanung nach §§ 49 ff. HOAI i. V. m. Anlage 14 HOAI an einem Bestandsgebäude mindestens mit den LPH 2 bis 6; LPH 6 kann mittels einzelner Leistungsbeschreibungen (Einzellose) und/oder mittels Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm erbracht sein. (2) Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags war ein Eingriff in die bestehende Tragstruktur des Bestandsgebäudes. (Ein Eingriff in die bestehende Tragstruktur des Bestandswohngebäudes liegt vor bei Durchbrüchen, Deckenöffnungen, Anbau, Aufstockung, Verstärkung oder Austausch tragender Bauteile des Bestandswohngebäudes). (3) Das referenzauftragsgegenständliche Objekt unterfällt der Mindesthonorarzone II oder höher nach HOAI für das Leistungsbild Tragwerksplanung. (4) Bauwerkskosten (KG 300 - 400) gemäß DIN 276:2018-12 der von den referenzgegenständlichen Planungsleistungen betroffenen Maßnahmen an einem Bestandsgebäude ≥ 300.000 EUR netto (5) Die referenzauftragsgegenständlichen Leistungen wurden im Zeitraum von 09/2021 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen (Leistungen können vor 09/2021 begonnen worden sein). Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: (1) Beauftragt und erbracht wurden Planungsleistungen über vorgefertigte Bauelemente (z. B. vorgefertigte Decken-, Wand- oder Treppenelemente, Aufstockungs- oder Raummodule): 4 Punkte (2) Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags waren energetische Modernisierungen am Bestandswohngebäude, welche die Planung von statisch relevanten Eingriffen in die Bausubstanz des Bestandsgebäudes umfassten (bspw. Verstärkung der Dachkonstruktion infolge der Errichtung einer PV-Anlage, Erneuerung des Dachaufbaus mit zusätzlicher Auflast, Montage einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade oder eines Wärmedämmverbundsystems mit statischer Relevanz oder vergleichbar): 4 Punkte (3) Das Referenzprojekt ist identisch mit einem Referenzprojekt der Nr. 1 bis 3, d.h. der Referenznehmer ist entweder identisch mit dem Referenznehmer der Referenz der Nr. 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) oder hat mit dem Referenznehmer der Referenz 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) im Generalplanerteam des Referenzprojekts 1 bis 3 die referenzgegenständlichen Leistungen erbracht: 4 Punkte
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 12,00

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mind. 1, max. 3 Referenzen über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Generalplanerleistungen (mind. OPl. Gebäude und Innenräume, FPl. Tragwerksplanung, FPl. TGA ) sowie - jeweils 1 Referenzprojekt über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Planungsleistungen der nachfolgend aufgelisteten Planungsdisziplinen (für die 4 Disziplinen also 4 Referenzprojekte): a) OPl. Gebäude und Innenräume, b) FPl.Tragwerksplanung, c) FPl.TGA HLS, d) FPl. TGA ELT gem. Tabellen der Anlage B-04, Ziff. 4.3.2.1 ff. genannten Mindestanforderungen. Die Nichterfüllung einer oder mehrerer Mindestanforderungen führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis Mehrfachnennung: Dasselbe Referenzprojekt kann sowohl für eine GP-Referenz (nachfolgend Referenzen Nrn. 1-3) als auch für eine oder mehrere sonstige Planungsreferenzen (nachfolgend Referenzen Nrn. 4-7) genutzt werden, sofern die konkreten Leistungen im selben Referenzprojekt tatsächlich erbracht worden sind. Ein Referenzprojekt über GP-Leistungen darf nicht auf zwei oder mehr GP-Referenzen (Referenzen Nrn. 1-3) verteilt werden. Werden mehr als 3GP-Referenzen oder für eine Planungsdisziplin (Referenzen Nrn. 4–7) mehr als eine Referenz benannt, werden nur die jeweils ersten in der Reihenfolge der Nummerierung gewertet. Bei BG reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte BG nur einmalig in der Bewerberauskunft des Mitglieds gemacht werden, der die Referenz erbracht hat. Bewirbt sich der Bewerber/die BG auf mehrere Lose, kann dieselbe Referenz für sämtliche Lose benannt werden. Die Referenzen werden überprüft. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass die Angaben korrekt sind und eine Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger benannt ist, die die Leistung beurteilen kann. -- Zu Referenz-Nr 6: Fachplanung Leistungsbild Technische Ausrüstung HLS Die Darstellung jeder unternehmensbezogenen Referenz muss folgende Angaben beinhalten: - Name des Bewerbers / Mitglieds der BG, welcher/s die Referenz erbracht hat - Name des Referenzauftraggebers - Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger (nicht Auftraggeber im Unterauftragnehmerverhältnis) mit Name,Telefon-Nr., E-Mail-Adresse - Projektbezeichnung, Lage / Ort - Gebäudetyp, Nutzung und Größe (BGF) - Kurzbeschreibung des Referenzprojektes a) Mindestanforderungen: Hinweis: Wenn eine der nachfolgenden Mindestbedingungen nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Bei Nichterfüllung der Mindestzahl an Referenzen erfolgt der Ausschluss. (1) Referenzgegenständlich ist die Beauftragung des Bewerbers (bzw. alternativ eines eignungsleihenden Wirtschaftsteilnehmers, der diese Leistungen im Auftragsfall gegenüber dem AG auch erbringen wird), mit der Planung der Technischen Gebäudeausrüstung nach §§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI (Anlagengruppen 1 bis 3) an einem Bestandsgebäude mindestens mit den LPH 2 bis 7; für die Leistungsphase 4 nur gefordert für die Anlagengruppen 1 bis 3; LPH 6/7 kann mittels einzelner Leistungsbeschreibungen (Einzellose) und/oder mittels Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm erbracht sein. (2) Das referenzauftragsgegenständliche Objekt unterfällt der Mindesthonorarzone II oder höher nach HOAI für das Leistungsbild Technische Ausrüstung. (3) Bauwerkskosten (KG 400) gem. DIN 276:2018-12 der von den referenzgegenständlichen Planungsleistungen betroffenen Maßnahmen an einem Bestandsgebäude ≥ 150.000 EUR netto (4) Die referenzauftragsgegenständlichen Leistungen wurden im Zeitraum von 09/2021 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen (Leistungen können vor 09/2021 begonnen worden sein). Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: (1) Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags war eine Strangsanierung, d. h. die Erneuerung oder der Austausch der vertikalen Ver- und Entsorgungsleitungen (Trinkwasser, Abwasser, Heizung) einschließlich der hiermit verbundenen Eingriffe in das Bestandswohngebäude: 4 Punkte (2) Das Referenzprojekt ist identisch mit einem Referenzprojekt der Nr. 1 bis 3, d.h. der Referenznehmer ist entweder identisch mit dem Referenznehmer der Referenz der Nr. 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) oder hat mit dem Referenznehmer der Referenz 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) im Generalplanerteam des Referenzprojekts 1 bis 3 die referenzgegenständlichen Leistungen erbracht: 4 Punkte
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 8,00

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mind. 1, max. 3 Referenzen über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Generalplanerleistungen (mind. OPl. Gebäude und Innenräume, FPl. Tragwerksplanung, FPl. TGA ) sowie - jeweils 1 Referenzprojekt über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Planungsleistungen der nachfolgend aufgelisteten Planungsdisziplinen (für die 4 Disziplinen also 4 Referenzprojekte): a) OPl. Gebäude und Innenräume, b) FPl.Tragwerksplanung, c) FPl.TGA HLS, d) FPl. TGA ELT gem. Tabellen der Anlage B-04, Ziff. 4.3.2.1 ff. genannten Mindestanforderungen. Die Nichterfüllung einer oder mehrerer Mindestanforderungen führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis Mehrfachnennung: Dasselbe Referenzprojekt kann sowohl für eine GP-Referenz (nachfolgend Referenzen Nrn. 1-3) als auch für eine oder mehrere sonstige Planungsreferenzen (nachfolgend Referenzen Nrn. 4-7) genutzt werden, sofern die konkreten Leistungen im selben Referenzprojekt tatsächlich erbracht worden sind. Ein Referenzprojekt über GP-Leistungen darf nicht auf zwei oder mehr GP-Referenzen (Referenzen Nrn. 1-3) verteilt werden. Werden mehr als 3GP-Referenzen oder für eine Planungsdisziplin (Referenzen Nrn. 4–7) mehr als eine Referenz benannt, werden nur die jeweils ersten in der Reihenfolge der Nummerierung gewertet. Bei BG reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte BG nur einmalig in der Bewerberauskunft des Mitglieds gemacht werden, der die Referenz erbracht hat. Bewirbt sich der Bewerber/die BG auf mehrere Lose, kann dieselbe Referenz für sämtliche Lose benannt werden. Die Referenzen werden überprüft. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass die Angaben korrekt sind und eine Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger benannt ist, die die Leistung beurteilen kann. -- Zu Referenz-Nr 7: Fachplanung Leistungsbild Technische Ausrüstung ELT Die Darstellung jeder unternehmensbezogenen Referenz muss folgende Angaben beinhalten: - Name des Bewerbers / Mitglieds der BG, welcher/s die Referenz erbracht hat - Name des Referenzauftraggebers - Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger (nicht Auftraggeber im Unterauftragnehmerverhältnis) mit Name,Telefon-Nr., E-Mail-Adresse - Projektbezeichnung, Lage / Ort - Gebäudetyp, Nutzung und Größe (BGF) - Kurzbeschreibung des Referenzprojektes a) Mindestanforderungen: Hinweis: Wenn eine der nachfolgenden Mindestbedingungen nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Bei Nichterfüllung der Mindestzahl an Referenzen erfolgt der Ausschluss. (1) Referenzgegenständlich ist die Beauftragung des Bewerbers (bzw. alternativ eines eignungsleihenden Wirtschaftsteilnehmers, der diese Leistungen im Auftragsfall gegenüber dem Auftraggeber auch erbringen wird) mit der Planung der Technischen Gebäudeausrüstung nach §§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI (Anlagengruppen 4 und 5) an einem Bestandsgebäude, mindestens mit den LPH 2 bis 7; für die Leistungsphase 4 nur gefordert für die Anlagengruppen 4 und 5; LPH 6/7 kann mittels einzelner Leistungsbeschreibungen (Einzellose) und/oder mittels Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm erbracht sein. (2) Das referenzauftragsgegenständliche Objekt unterfällt der Mindesthonorarzone II oder höher nach HOAI für das Leistungsbild Technische Ausrüstung. (3) Bauwerkskosten (KG 400) gemäß DIN 276:2018-12 der von den referenzgegenständlichen Planungsleistungen betroffenen Maßnahme an einem Bestandsgebäude ≥ 150.000 EUR, netto (4) Die referenzauftragsgegenständlichen Leistungen wurden im Zeitraum von 09/2021 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen (Leistungen können vor 09/2021 begonnen worden sein). Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: (1) Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags waren auch die Planung und Integration von Photovoltaikanlagen und/oder von Ladeinfrastruktur für E-Mobilität an/auf dem Bestandswohngebäude: 3 Punkte (2) Das Referenzprojekt ist identisch mit einem Referenzprojekt der Nr. 1 bis 3, d.h. der Referenznehmer ist entweder identisch mit dem Referenznehmer der Referenz der Nr. 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) oder hat mit dem Referenznehmer der Referenz 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) im Generalplanerteam des Referenzprojekts 1 bis 3 die referenzgegenständlichen Leistungen erbracht: 4 Punkte
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 7,00
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 4
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 4
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Wertungspreis brutto
Beschreibung: Details zum Zuschlagskriterium "Wertungspreis" sind der Anlage A-01 (Bewerbungsbedingungen), Ziff. 3.2.1 zu entnehmen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 45
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Leistungserbringungskonzept
Beschreibung: Das Leistungserbringungskonzept ist unterteilt in - organisatorisches Konzept (15 %) - architektonisches und haustechnisches Konzept (25 %) Details zum Zuschlagskriterium "Leistungserbringungskonzept" sind der Anlage A-01 (Bewerbungsbedingungen), Ziff. 3.2.2 zu entnehmen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 40
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Erfahrung des angegebenen Personals (Angaben zum Projektteam)
Beschreibung: Details zum Zuschlagskriterium "Erfahrung des angegebenen Personals (Angaben zum Projektteam)" sind der Anlage A-01 (Bewerbungsbedingungen), Ziff. 3.2.3 zu entnehmen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 15
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 05/11/2026
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=899550
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 23/11/2026 09:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Teilnahmeanträge: Der Auftraggeber kann die Bewerber unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, vgl. § 56 VgV. Die Unterlagen sind vom Bewerber nach Aufforderung durch den Auftraggeber innerhalb der festgelegten angemessenen Frist vorzulegen. Ein Anspruch der Bewerber auf eine Nachforderung von Unterlagen besteht nicht. Angebote: Es gelangen nur vollständige und fristgerecht eingegangene Angebote in die Wertung. Die Nachforderung, Vervollständigung oder Korrektur von Unterlagen richtet sich nach dem § 56 VgV. Angebote, die eines der Ausschlusskriterien des § 57 Abs. 1 VgV erfüllen, werden nicht gewertet.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 2
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Informationen über die Überprüfungsfristen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Hinsichtlich der Einlegung von Rechtsbehelfen wird auf folgende Rechtsvorschriften verwiesen: § 134 GWB Informations- und Wartepflicht, § 135 GWB Unwirksamkeit und § 160 GWB Einleitung, Antrag. Besonders hervorzuheben ist dabei: § 134 Abs. 2 GWB: „Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.“ § 160 GWB: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mittteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt. Es wird hiermit darauf hingewiesen, dass sämtliche vorgenannten Fristen für die Erhebung von vergaberechtlichen Rügen gegenüber dem Auftraggeber und die Fristen für die Wahrung der Zulässigkeit eines Nachprüfungsverfahrens zu beachten sind. Aufgrund der Zeichenbegrenzung im Bekanntmachungsformular gelten hinsichtlich des genauen Wortlauts der vorbenannten gesetzlichen Regelungen im Übrigen die Verfahrensbedingungen.
5.1.
Los: LOT-0002
Titel: Generalplanungsleistung für Bestandswohnimmobilien OSWO, SDWO, WEWO, hier: OSWO 2 "Ost", VOEK 394-26, Los 2
Beschreibung: Die Auftraggeberin plant bundesweite Instandhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an Bestandswohnimmobilien. Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahren ist die Vergabe von Generalplanerleistungen an Wohnbestandsimmobilien und angemieteten Immobilien. Die von der Ausschreibung betroffenen Objekte sind insbesondere in der Auflistung der Objekte nach den jeweiligen Losen aufgeführt (siehe Anlage C-02b). Zum Leistungsgegenstand gehören auch die in den Objektlisten enthaltenen Gewerbe- und Sondergebäude. Die zu vergebenden Generalplanerleistungen umfassen insbesondere folgende Leistungen - Objektplanung Gebäude - Tragwerksplanung - Planung der Technischen Ausrüstung - Planung der Freianlagen - Planung und Beratung Bauphysik - Brandschutz einschl. Brandschutzkonzept - Koordination und Integration Gutachterleistungen - Weitere Leistungen nach Anlage C-01a und c. Je Los ist der Abschluss eines Rahmenvertrags mit zwei Rahmenvertragspartnern mit jeweils dem wirtschaftlichsten und zweitwirtschaftlichsten Bieter geplant, aus denen die Auftraggeberin sukzessiv Einzelaufträge jeweils stufenweise abrufen wird. Der Auftragnehmer hat weder einen Anspruch auf Abruf von Einzelaufträgen noch innerhalb eines vergebenen Einzelauftrags auf den Abruf aller ausgeschriebenen Leistungsphasen. Die konkreten Einzelheiten der Beauftragung ergeben sich aus der Rahmenvereinbarung und den Vereinbarungen zum Einzelauftrag. Der jeweilige Rahmenvertrag wird eine Laufzeit von 2 Jahren haben, wobei die Auftraggeberin nach Maßgabe des Vertrags durch einseitige Erklärung den Rahmenvertrag zweimal um jeweils ein Jahr verlängern kann. Die maximale Vertragslaufzeit beträgt 4 Jahre. Das jeweilige Ende der Laufzeit eines Einzelauftrags bleibt vom Ende der Rahmenvertragslaufzeit unberührt.
Interne Kennung: VOEK 394-26 Los 2
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71320000 Planungsleistungen im Bauwesen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen, 71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros, 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen, 71242000 Entwurf und Gestaltung, Kostenschätzung, 71244000 Kalkulation und Überwachung der Kosten, 71245000 Genehmigungsvorlagen, Konstruktionszeichnungen und Spezifikationen, 71246000 Festlegung und Aufstellung der für den Bau benötigten Mengen, 71247000 Beaufsichtigung der Bauarbeiten, 71248000 Projektaufsicht und Dokumentation, 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros, 71322000 Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau, 71324000 Baukostenberechnung, 71327000 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung, 71328000 Dienstleistungen für die Prüfung der Tragwerksplanung, 71356400 Technische Planungsleistungen
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Der jeweilige Rahmenvertrag wird eine Laufzeit von 2 Jahren haben, wobei die Auftraggeberin nach Maßgabe des Vertrags durch einseitige Erklärung den Rahmenvertrag zweimal um jeweils ein Jahr verlängern kann. Die maximale Vertragslaufzeit beträgt 4 Jahre. Das jeweilige Ende der Laufzeit eines Einzelauftrags bleibt vom Ende der Rahmenvertragslaufzeit unberührt.
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Dresden, Kreisfreie Stadt (DED21)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Das Los 2 umfasst folgende weitere Orte: Finowfurt, Ketzin, Dahlewitz, Zorbau OT Lützen, Weißenberg, Dessau, Niederfinow, Cottbus, Delitzsch, Gera, Frankenberg/Sa., Potsdam, Sonneberg, Erfurt, Eisenach, Geltow, Dresden, Ottendorf-Okrilla, Riesa, Geising, Pirna, Großröhrsdorf, Königsbrück, Bautzen, Löbau, Ebersbach-Neugersdorf, Oybin, Görlitz, Weißwasser, Leipzig, Halle (Saale), Peißen, Jena, Schneeberg, Bad Brambach, Chemnitz, Jöhstadt, Oberwiesenthal, Marienberg, Olbernhau, Großschirma, Teltow, Strausberg, Blankenfelde, Mahlow, Baruth/Mark, Zehdenick, Bad Salzungen, Suhl, St. Kilian, Oberhof, Breitungen, Meiningen, Römhild, Straufhain, Sondershausen, Mühlhausen
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Laufzeit: 2 Jahre
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 2
5.1.5.
Wert
Höchstwert der Rahmenvereinbarung: 17 500 000,00 EUR
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#,#Besonders auch geeignet für:selbst#,#Besonders auch geeignet für:other-sme# Mit Abgabe des Teilnahmeantrags ist die Eignung wie folgt nachzuweisen: Der Bewerber muss zum Nachweis seiner Eignung alle in der EU-Bekanntmachung und nachfolgend geforderten Unterlagen, insbesondere Angaben, Erklärungen oder sonstige Nachweise, mit dem Teilnahmeantrag einreichen. Hierbei sind die den Vergabeunterlagen beigefügten Formblätter zu verwenden. Nach vorläufiger Prüfung kann die Auftraggeberin von den aussichtsreichen Bewerbern innerhalb einer angemessenen Frist folgende Nachweise zu den Eigenerklärungen anfordern. Die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) wird als vorläufiger Beleg der Eignung akzeptiert (§ 50 VgV). Die Angaben zu den Eignungs- und Auswahlkriterien (Anlage B-04) sind auch bei Verwendung der EEE mit dem Teilnahmeantrag auf dem Formblatt B-04 zu machen. Im Übrigen kann die Auftraggeberin Unterlagen nach § 56 VgV nachfordern. Liegen bei einem Unternehmen Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB vor, wird der Teilnahmeantrag nicht vom Verfahren ausgeschlossen, sofern das Unternehmen nachweist, dass es zureichende Maßnahmen der Selbstreinigung gemäß § 125 GWB ergriffen hat. Die Auftraggeberin behält sich vor, einen aktuellen Auszug aus dem Wettbewerbsregister über das teilnehmende Unternehmen beim Bundesamt für Justiz bzw. beim Bundeskartellamt anzufordern. Die Auftraggeberin behält sich vor, zur Prüfung des Ausschlussgrundes nach § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB eine Wirtschaftsauskunft einzuholen; dem Bewerber wird vor einer Entscheidung Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben. Sofern die von der Auftraggeberin geforderten Eignungsnachweise personenbezogene Daten (z.B. von Mitarbeitern eines Referenzauftraggebers) enthalten, erfolgt die diese Daten betreffende Auskunft freiwillig. Eine Pflicht zur Übermittlung personenbezogener Daten besteht nicht. Die personenbezogenen Angaben werden im Rahmen des Vergabeverfahrens den gesetzlichen Anforderungen entsprechend verarbeitet und gespeichert.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Gefordert ist ein aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder vergleichbarer Registerauszug (zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags nicht älter als sechs Monate, Kopie ausreichend). Ausländische Bewerber haben gleichwertige Bescheinigungen nach den Vorschriften ihres Herkunftslandes vorzulegen. Diese sind zwingend ins Deutsche zu übersetzen. Ausnahme: Sollte es sich bei dem Bewerber um einen Unternehmer handeln, der z.B. als Freiberufler weder im Handelsregister / Partnerschaftsregister eingetragen ist, noch eine Gewerbeanmeldung benötigt, wird um einen entsprechenden Nachweis gebeten. a) Mindestanforderung: Keine. b) Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: Keine.

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Berufshaftpflichtversicherung a) Mindestanforderung: Gefordert ist eine Erklärung einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung mit Angabe der folgenden Deckungssummen je Schadensfall (pro Versicherungsfall mindestens zweifach maximiert): - Personenschäden: mindestens 10 Mio. € - Sach- und Vermögensschäden: mindestens 5 Mio. € - Umweltschäden: mindestens 1 Mio. € Die Versicherung muss bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder einem Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen unterhalten werden. Es wird erklärt, dass die Höhe der geforderten Deckungssummen für die jeweiligen Schadensereignisse durch die derzeit abgeschlossene Versicherung des Bewerbers / durch die derzeit abgeschlossenen Versicherungen der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft schon erreicht wird bzw. eine entsprechende Anpassung der Deckungssummen für die Dauer der Verträge unmittelbar nach Zuschlagserteilung vorgenommen wird. Hinweis: Bei Bewerbergemeinschaften sind die Anforderungen an die Berufshaftpflichtversicherung von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Für geplante Unterauftragnehmer muss keine Versicherungsbestätigung vorliegen. Der Nachweis für die bestehende Berufshaftpflichtversicherung ist spätestens drei Wochen nach Zuschlagserteilung unaufgefordert der Auftraggeberin zu übersenden. Sofern die vorstehende Erklärung nicht abgegeben werden kann, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen. b) Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: Keine.

Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft hat eine Erklärung über den Gesamtumsatz abzugeben, jeweils bezogen auf die letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023-2025), jeweils in EUR netto. a) Mindestanforderung: Keine. b) Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: Keine.

Kriterium: Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft hat eine Erklärung über den Umsatz für Leistungen im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Planungsleistungen für Wohnbestandsimmobilien) abzugeben, jeweils bezogen auf die letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023-2025), jeweils in EUR netto. Begriffsbestimmung: Umsatz für Leistungen im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Planungsleistungen für Wohnbestandsimmobilien) ist der Netto-Honorarumsatz aus Planungs- und Überwachungsleistungen (Objekt- und Fachplanung) für die Sanierung, Modernisierung oder Instandsetzung von Wohnbestandsimmobilien. Maßgeblich ist der Honorarumsatz des Unternehmens, nicht die Bauwerkskosten der Projekte. Bei Bewerbergemeinschaften und bei Eignungsleihe werden die Umsätze der beteiligten Unternehmen zusammengerechnet. a) Mindestanforderung: Mindestanforderung ist ein durchschnittlicher Jahresumsatz des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft für Leistungen im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Planungsleistungen für Wohnbestandsimmobilien) von mindestens 500.000,00 EUR netto in den letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023-2025). Die Nichterfüllung der Mindestanforderung führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis: Bei Bewerbergemeinschaften reicht es aus, wenn die Umsatzangaben für die gesamte Bewerbergemeinschaft nur einmalig im Vordruck des bevollmächtigten Mitglieds gemacht werden. b) Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: Keine.

Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft hat eine Erklärung abzugeben über die durchschnittliche Zahl an Beschäftigten (Vollzeitstellen) und an Beschäftigten (Vollzeitstellen) mit einer fachspezifischen Qualifikation (Dipl.-Ing. Uni / FH oder M.Sc. / M.Eng. / M.A. oder B.Sc./ B.Eng. / B.A. in Architektur, Bauingenieurwesen oder vergleichbarer Fachrichtungen), welcher er jeweils in den letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahren beschäftigt hat. a) Mindestanforderung: Mindestanforderung ist eine jährliche Zahl an Beschäftigten mit einer fachspezifischen Qualifikation (Dipl.-Ing. Uni / FH oder M.Sc. / M.Eng. / M.A. oder B.Sc./ B.Eng. / B.A. in Architektur, Bauingenieurwesen oder vergleichbarer Fachrichtungen) des Bewerbers von mindestens 10 Beschäftigten (Vollzeitstellen) in jedem der letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023-2025). Die Nichterfüllung der Mindestanforderung führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Bei einer Bewerbergemeinschaft ist je Jahr die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten jedes Mitglieds der Bewerbergemeinschaft zu addieren; entsprechendes gilt für die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten mit fachspezifischer Qualifikation. b) Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: Keine.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mind. 1, max. 3 Referenzen über an d. Bewerber/Mitglied der BG beauftragte & von diesem erbrachte Generalplanerleistungen (mind. OPl. Gebäude und Innenräume, FPl. Tragwerksplanung, FPl. TGA ) sowie - jeweils 1 Referenzprojekt über an d. Bewerber/Mitglied der BG beauftragte & von diesem erbrachte Planungsleistungen der nachfolgend aufgelisteten Planungsdisziplinen (für die 4 Disziplinen also 4 Referenzprojekte): a) OPl. Gebäude+Innenräume, b) FPl.TWP, c) FPl.TGA HLS, d) FPl. TGA ELT gem. Tabellen der Anlage B-04, Ziff. 4.3.2.1 ff. genannten Mindestanforderungen. Die Nichterfüllung einer o. mehrerer Mindestanforderungen führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis Mehrfachnennung: Dasselbe Referenzprojekt kann sowohl für eine GP-Referenz (nachfolgend Referenzen Nrn. 1-3) als auch für 1 o.mehrere sonstige Planungsreferenzen (nachfolgend Referenzen Nrn. 4-7) genutzt werden, sofern die konkr. Leistungen im selben Referenzprojekt tatsächlich erbracht worden sind. Ein Referenzprojekt über GP-Leistungen darf nicht auf zwei o. mehr GP-Referenzen (Referenzen Nrn. 1-3) verteilt werden. Werden mehr als 3GP-Referenzen o. für 1 Planungsdisziplin (Referenzen Nrn. 4–7) mehr als 1 Referenz benannt, werden nur die jeweils ersten in der Reihenfolge der Nummerierung gewertet. Bei BG reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte BG nur einmalig in der Bewerberauskunft des Mitglieds gemacht werden, der die Referenz erbracht hat. Bewirbt sich der Bewerber/die BG auf mehrere Lose, kann dieselbe Referenz für sämtliche Lose benannt werden. Die Referenzen werden überprüft. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass Angaben korrekt sind + Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger benannt ist, die die Leistung beurteilen kann. Zu Referenz-Nr 1-3: Generalplanung Die Darstellung jeder unternehmensbezogenen Referenz muss folgende Angaben beinhalten: - Name d. Bewerbers/Mitglieds der BG, welcher/s die Referenz erbracht hat - Name d. Referenzauftraggebers - Ansprechperson beim tats. Leistungsempfänger (nicht Auftraggeber im Unterauftragnehmerverhältnis) mit Name,Telefon-Nr., E-Mail - Projektbezeichnung, Lage/Ort - Gebäudetyp, Nutzung+Größe (BGF) - Kurzbeschreibung d. Referenzprojektes a) Mindestanforderungen: Hinweis: Wenn eine der nachfolgenden Mindestbedingungen nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Bei Nichterfüllung der Mindestzahl an Referenzen erfolgt Ausschluss. - (1) Referenzgegenständlich ist die Beauftragung d. Bewerbers mit d. Generalplanung einer Maßnahme an einem Bestandsgebäude (ist Bewerber eine Bewerbergemeinschaft, muss referenzgegenständlich die Beauftragung d. federführenden Mitglieds der Bewerbergemeinschaft, das diese im Auftragsfall gegenüber der Auftraggeberin auch rechtsgeschäftlich als Hauptansprechpartner vertreten wird, gewesen sein): Der referenzgegenständliche Generalplanungsauftrag muss mind. die Beauftragung folgender Leistungen beinhaltet haben: a) die in Eigenleistung erbrachte Vertretung + Projektleitung d. Generalplanungsteams ggü dem Referenzauftraggeber + die Koordination & Integration aller Planungsleistungen d. Generalplanungsteams, sowie b) die gegenüber dem Referenzauftraggeber vertraglich geschuldeten &(nicht notwendig in Eigenleistung, sondern ggf. durch UN/NU oder Bewerbergemeinschaftsmitglieder) erbrachten Leistungen aa) der LPH 2-7 der Objektplanung Gebäude und Innenräume nach §§ 33 ff. HOAI i. V. m. Anlage 10 HOAI, bb) der LPH 2-6 der Tragwerksplanung, §§ 49 ff. HOAI i. V. m. Anlage 14 HOAI, und cc) der Leistungsphasen 2-7 der Planung Technische Ausrüstung nach §§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI. (2) Das referenzauftragsgegenständliche Objekt unterfällt der Mindesthonorarzone III oder höher nach HOAI für das Leistungsbild Objektplanung Gebäude. (3) Baukosten (KG 200-500) gemäß DIN 276:2018-12 der von den referenzgegenständlichen Generalplanungsleistungen betroffenen Maßnahme an einem Bestandsgebäude ≥ 500.000 EUR, netto (4) Die referenzauftragsgegenständlichen Leistungen wurden im Zeitraum von 09/2021 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen (Leistungen können vor 09/2021 begonnen worden sein). Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: (1) Gegenstand des referenzgegenständlichen Generalplanungsauftrags war 1 Maßnahme an einem Bestandswohngebäude (Modernisierung, energetische Ertüchtigung, Instandsetzung und/oder Umbau bestehender Gebäude mit Wohnnutzung), wobei die referenzgegenständlichen Leistungen mindestens 5 Wohneinheiten umfassten: 7 Punkte (2) Beauftragt und erbracht wurden Planungsleistungen über eine energetische Modernisierung des referenzgegenständlichen Bestandswohngebäudes. Energetische Modernisierung in diesem Sinne ist die Planung+Realisierung einer Wärmepumpe u./o. einer Photovoltaikanlage u./o. die Planung und Realisierung der energetischen Modernisierung der Gebäudehülle (Dämmung von Fassade, Dach oder oberster Geschossdecke oder Austausch der Fenster): je Aspekt 1 Punkt, addiert max. 3 Punkte (3) Gegenstand des referenzgegenständlichen Generalplanungsauftrags war auch die Koordination und Integration von Gutachterleistungen für die Sanierung von Schadstoffen in der Bausubstanz an einem vor dem Jahr 1990 errichteten Bestandswohngebäude: 3 Punkte (4) Die Gegenstand des referenzgegenständlichen Generalplanungsauftrags bildenden Maßnahmen an einem Bestandswohngebäude wurden ganz o. überwiegend im bewohnten o. genutzten Zustand erbracht, d.h. ohne vollständigen Freizug d. betroffenen Einheiten während der Bauausführung. Ein überwiegend bewohnter/genutzter Zustand liegt vor, wenn die von der Maßnahme betroffenen Einheiten o. nicht betroffene Einheiten im maßnahmengegenständlichen Bestandswohngebäude im Zeitpunkt der Bauausführung bewohnt/genutzt sind: 6 Punkte Je GP-Referenz (Nrn. 1–3) können höchstens 19 Punkte erreicht werden; die Punkte der bis zu 3 gewerteten GP-Referenzen werden addiert (höchstens 57 Punkte). Die Einzelheiten ergeben sich aus der Bewertungsmatrix (Anlage A-02).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 57,00

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mind. 1, max. 3 Referenzen über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Generalplanerleistungen (mind. OPl. Gebäude und Innenräume, FPl. Tragwerksplanung, FPl. TGA ) sowie - jeweils 1 Referenzprojekt über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Planungsleistungen der nachfolgend aufgelisteten Planungsdisziplinen (für die 4 Disziplinen also 4 Referenzprojekte): a) OPl. Gebäude und Innenräume, b) FPl.Tragwerksplanung, c) FPl.TGA HLS, d) FPl. TGA ELT gem. Tabellen der Anlage B-04, Ziff. 4.3.2.1 ff. genannten Mindestanforderungen. Die Nichterfüllung einer oder mehrerer Mindestanforderungen führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis Mehrfachnennung: Dasselbe Referenzprojekt kann sowohl für eine GP-Referenz (nachfolgend Referenzen Nrn. 1-3) als auch für eine oder mehrere sonstige Planungsreferenzen (nachfolgend Referenzen Nrn. 4-7) genutzt werden, sofern die konkreten Leistungen im selben Referenzprojekt tatsächlich erbracht worden sind. Ein Referenzprojekt über GP-Leistungen darf nicht auf zwei oder mehr GP-Referenzen (Referenzen Nrn. 1-3) verteilt werden. Werden mehr als 3GP-Referenzen oder für eine Planungsdisziplin (Referenzen Nrn. 4–7) mehr als eine Referenz benannt, werden nur die jeweils ersten in der Reihenfolge der Nummerierung gewertet. Bei BG reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte BG nur einmalig in der Bewerberauskunft des Mitglieds gemacht werden, der die Referenz erbracht hat. Bewirbt sich der Bewerber/die BG auf mehrere Lose, kann dieselbe Referenz für sämtliche Lose benannt werden. Die Referenzen werden überprüft. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass die Angaben korrekt sind und eine Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger benannt ist, die die Leistung beurteilen kann. -- Zu Referenz-Nr 4: Objektplanung Gebäude und Innenräume Die Darstellung jeder unternehmensbezogenen Referenz muss folgende Angaben beinhalten: - Name des Bewerbers / Mitglieds der BG, welcher/s die Referenz erbracht hat - Name des Referenzauftraggebers - Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger (nicht Auftraggeber im Unterauftragnehmerverhältnis) mit Name,Telefon-Nr., E-Mail-Adresse - Projektbezeichnung, Lage / Ort - Gebäudetyp, Nutzung und Größe (BGF) - Kurzbeschreibung des Referenzprojektes a) Mindestanforderungen: Hinweis: Wenn eine der nachfolgenden Mindestbedingungen nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Bei Nichterfüllung der Mindestzahl an Referenzen erfolgt der Ausschluss. b) (1) Referenzgegenständlich ist die Beauftragung des Bewerbers (bzw. alternativ eines eignungsleihenden Wirtschaftsteilnehmers, der diese Leistungen im Auftragsfall gegenüber dem AG auch erbringen wird), mit der Objektplanung Gebäude an einem Bestandsgebäude nach §§ 33 ff. HOAI i. V. m. Anlage 10 HOAI, mindestens mit den LPH 2 bis 7; LPH 6/7 kann mittels einzelner Leistungsbeschreibungen (Einzellose) und/oder mittels Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm erbracht sein. (2) Das referenzauftragsgegenständliche Objekt unterfällt der Mindesthonorarzone III oder höher nach HOAI für das Leistungsbild Objektplanung Gebäude. (3) Bauwerkskosten (KG 300 - 400) gemäß DIN 276:2018-12 der von den referenzgegenständlichen Planungsleistungen betroffenen Maßnahmen an einem Bestandsgebäude ≥ 300.000 EUR, netto (4) Die referenzauftragsgegenständlichen Leistungen wurden im Zeitraum von 09/2021 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen (Leistungen können vor 09/2021 begonnen worden sein). Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: (1) Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags war die barrierearme Umgestaltung von Wohneinheiten im maßnahmengegenständlichen Bestandswohngebäude, d. h. die Planung von Maßnahmen zur Beseitigung oder Verringerung von Barrieren innerhalb der Wohneinheiten oder in deren Zugang, beispielsweise Abbau von Schwellen, Verbreiterung von Türöffnungen, barrierefreie Anpassung von Sanitärräumen oder barrierefreie Erschließung des Eingangs zur jeweiligen Wohneinheit: 6 Punkte (2) Die Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags bildenden Maßnahmen an einem Bestandswohngebäude umfassten auch die Erstellung einer standardisierten Ausbau- und Ausstattungsplanung für eine Vielzahl gleichartiger Wohneinheiten, beispielsweise in Form einer Musterwohnung, eines Bemusterungs- oder Ausstattungskonzepts oder wiederkehrender Ausbaudetails: 6 Punkte (3) Das Referenzprojekt ist identisch mit einem Referenzprojekt der Nr. 1 bis 3, d.h. der Referenznehmer ist entweder identisch mit dem Referenznehmer der Referenz der Nr. 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) oder hat mit dem Referenznehmer der Referenz 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) im Generalplanerteam des Referenzprojekts 1 bis 3 die referenzgegenständlichen Leistungen erbracht: 4 Punkte
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 16,00

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mind. 1, max. 3 Referenzen über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Generalplanerleistungen (mind. OPl. Gebäude und Innenräume, FPl. Tragwerksplanung, FPl. TGA ) sowie - jeweils 1 Referenzprojekt über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Planungsleistungen der nachfolgend aufgelisteten Planungsdisziplinen (für die 4 Disziplinen also 4 Referenzprojekte): a) OPl. Gebäude und Innenräume, b) FPl.Tragwerksplanung, c) FPl.TGA HLS, d) FPl. TGA ELT gem. Tabellen der Anlage B-04, Ziff. 4.3.2.1 ff. genannten Mindestanforderungen. Die Nichterfüllung einer oder mehrerer Mindestanforderungen führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis Mehrfachnennung: Dasselbe Referenzprojekt kann sowohl für eine GP-Referenz (nachfolgend Referenzen Nrn. 1-3) als auch für eine oder mehrere sonstige Planungsreferenzen (nachfolgend Referenzen Nrn. 4-7) genutzt werden, sofern die konkreten Leistungen im selben Referenzprojekt tatsächlich erbracht worden sind. Ein Referenzprojekt über GP-Leistungen darf nicht auf zwei oder mehr GP-Referenzen (Referenzen Nrn. 1-3) verteilt werden. Werden mehr als 3GP-Referenzen oder für eine Planungsdisziplin (Referenzen Nrn. 4–7) mehr als eine Referenz benannt, werden nur die jeweils ersten in der Reihenfolge der Nummerierung gewertet. Bei BG reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte BG nur einmalig in der Bewerberauskunft des Mitglieds gemacht werden, der die Referenz erbracht hat. Bewirbt sich der Bewerber/die BG auf mehrere Lose, kann dieselbe Referenz für sämtliche Lose benannt werden. Die Referenzen werden überprüft. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass die Angaben korrekt sind und eine Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger benannt ist, die die Leistung beurteilen kann. -- Zu Referenz-Nr 5: Fachplanung Leistungsbild Tragwerksplanung Die Darstellung jeder unternehmensbezogenen Referenz muss folgende Angaben beinhalten: - Name des Bewerbers / Mitglieds der BG, welcher/s die Referenz erbracht hat - Name des Referenzauftraggebers - Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger (nicht Auftraggeber im Unterauftragnehmerverhältnis) mit Name,Telefon-Nr., E-Mail-Adresse - Projektbezeichnung, Lage / Ort - Gebäudetyp, Nutzung und Größe (BGF) - Kurzbeschreibung des Referenzprojektes a) Mindestanforderungen: Hinweis: Wenn eine der nachfolgenden Mindestbedingungen nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Bei Nichterfüllung der Mindestzahl an Referenzen erfolgt der Ausschluss. (1) Referenzgegenständlich ist die Beauftragung des Bewerbers (bzw. alternativ eines eignungsleihenden Wirtschaftsteilnehmers, der diese Leistungen im Auftragsfall gegenüber dem AG auch erbringen wird), mit der Tragwerksplanung nach §§ 49 ff. HOAI i. V. m. Anlage 14 HOAI an einem Bestandsgebäude mindestens mit den LPH 2 bis 6; LPH 6 kann mittels einzelner Leistungsbeschreibungen (Einzellose) und/oder mittels Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm erbracht sein. (2) Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags war ein Eingriff in die bestehende Tragstruktur des Bestandsgebäudes. (Ein Eingriff in die bestehende Tragstruktur des Bestandswohngebäudes liegt vor bei Durchbrüchen, Deckenöffnungen, Anbau, Aufstockung, Verstärkung oder Austausch tragender Bauteile des Bestandswohngebäudes). (3) Das referenzauftragsgegenständliche Objekt unterfällt der Mindesthonorarzone II oder höher nach HOAI für das Leistungsbild Tragwerksplanung. (4) Bauwerkskosten (KG 300 - 400) gemäß DIN 276:2018-12 der von den referenzgegenständlichen Planungsleistungen betroffenen Maßnahmen an einem Bestandsgebäude ≥ 300.000 EUR netto (5) Die referenzauftragsgegenständlichen Leistungen wurden im Zeitraum von 09/2021 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen (Leistungen können vor 09/2021 begonnen worden sein). Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: (1) Beauftragt und erbracht wurden Planungsleistungen über vorgefertigte Bauelemente (z. B. vorgefertigte Decken-, Wand- oder Treppenelemente, Aufstockungs- oder Raummodule): 4 Punkte (2) Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags waren energetische Modernisierungen am Bestandswohngebäude, welche die Planung von statisch relevanten Eingriffen in die Bausubstanz des Bestandsgebäudes umfassten (bspw. Verstärkung der Dachkonstruktion infolge der Errichtung einer PV-Anlage, Erneuerung des Dachaufbaus mit zusätzlicher Auflast, Montage einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade oder eines Wärmedämmverbundsystems mit statischer Relevanz oder vergleichbar): 4 Punkte (3) Das Referenzprojekt ist identisch mit einem Referenzprojekt der Nr. 1 bis 3, d.h. der Referenznehmer ist entweder identisch mit dem Referenznehmer der Referenz der Nr. 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) oder hat mit dem Referenznehmer der Referenz 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) im Generalplanerteam des Referenzprojekts 1 bis 3 die referenzgegenständlichen Leistungen erbracht: 4 Punkte
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 12,00

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mind. 1, max. 3 Referenzen über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Generalplanerleistungen (mind. OPl. Gebäude und Innenräume, FPl. Tragwerksplanung, FPl. TGA ) sowie - jeweils 1 Referenzprojekt über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Planungsleistungen der nachfolgend aufgelisteten Planungsdisziplinen (für die 4 Disziplinen also 4 Referenzprojekte): a) OPl. Gebäude und Innenräume, b) FPl.Tragwerksplanung, c) FPl.TGA HLS, d) FPl. TGA ELT gem. Tabellen der Anlage B-04, Ziff. 4.3.2.1 ff. genannten Mindestanforderungen. Die Nichterfüllung einer oder mehrerer Mindestanforderungen führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis Mehrfachnennung: Dasselbe Referenzprojekt kann sowohl für eine GP-Referenz (nachfolgend Referenzen Nrn. 1-3) als auch für eine oder mehrere sonstige Planungsreferenzen (nachfolgend Referenzen Nrn. 4-7) genutzt werden, sofern die konkreten Leistungen im selben Referenzprojekt tatsächlich erbracht worden sind. Ein Referenzprojekt über GP-Leistungen darf nicht auf zwei oder mehr GP-Referenzen (Referenzen Nrn. 1-3) verteilt werden. Werden mehr als 3GP-Referenzen oder für eine Planungsdisziplin (Referenzen Nrn. 4–7) mehr als eine Referenz benannt, werden nur die jeweils ersten in der Reihenfolge der Nummerierung gewertet. Bei BG reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte BG nur einmalig in der Bewerberauskunft des Mitglieds gemacht werden, der die Referenz erbracht hat. Bewirbt sich der Bewerber/die BG auf mehrere Lose, kann dieselbe Referenz für sämtliche Lose benannt werden. Die Referenzen werden überprüft. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass die Angaben korrekt sind und eine Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger benannt ist, die die Leistung beurteilen kann. -- Zu Referenz-Nr 6: Fachplanung Leistungsbild Technische Ausrüstung HLS Die Darstellung jeder unternehmensbezogenen Referenz muss folgende Angaben beinhalten: - Name des Bewerbers / Mitglieds der BG, welcher/s die Referenz erbracht hat - Name des Referenzauftraggebers - Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger (nicht Auftraggeber im Unterauftragnehmerverhältnis) mit Name,Telefon-Nr., E-Mail-Adresse - Projektbezeichnung, Lage / Ort - Gebäudetyp, Nutzung und Größe (BGF) - Kurzbeschreibung des Referenzprojektes a) Mindestanforderungen: Hinweis: Wenn eine der nachfolgenden Mindestbedingungen nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Bei Nichterfüllung der Mindestzahl an Referenzen erfolgt der Ausschluss. (1) Referenzgegenständlich ist die Beauftragung des Bewerbers (bzw. alternativ eines eignungsleihenden Wirtschaftsteilnehmers, der diese Leistungen im Auftragsfall gegenüber dem AG auch erbringen wird), mit der Planung der Technischen Gebäudeausrüstung nach §§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI (Anlagengruppen 1 bis 3) an einem Bestandsgebäude mindestens mit den LPH 2 bis 7; für die Leistungsphase 4 nur gefordert für die Anlagengruppen 1 bis 3; LPH 6/7 kann mittels einzelner Leistungsbeschreibungen (Einzellose) und/oder mittels Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm erbracht sein. (2) Das referenzauftragsgegenständliche Objekt unterfällt der Mindesthonorarzone II oder höher nach HOAI für das Leistungsbild Technische Ausrüstung. (3) Bauwerkskosten (KG 400) gem. DIN 276:2018-12 der von den referenzgegenständlichen Planungsleistungen betroffenen Maßnahmen an einem Bestandsgebäude ≥ 150.000 EUR netto (4) Die referenzauftragsgegenständlichen Leistungen wurden im Zeitraum von 09/2021 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen (Leistungen können vor 09/2021 begonnen worden sein). Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: (1) Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags war eine Strangsanierung, d. h. die Erneuerung oder der Austausch der vertikalen Ver- und Entsorgungsleitungen (Trinkwasser, Abwasser, Heizung) einschließlich der hiermit verbundenen Eingriffe in das Bestandswohngebäude: 4 Punkte (2) Das Referenzprojekt ist identisch mit einem Referenzprojekt der Nr. 1 bis 3, d.h. der Referenznehmer ist entweder identisch mit dem Referenznehmer der Referenz der Nr. 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) oder hat mit dem Referenznehmer der Referenz 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) im Generalplanerteam des Referenzprojekts 1 bis 3 die referenzgegenständlichen Leistungen erbracht: 4 Punkte
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 8,00

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mind. 1, max. 3 Referenzen über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Generalplanerleistungen (mind. OPl. Gebäude und Innenräume, FPl. Tragwerksplanung, FPl. TGA ) sowie - jeweils 1 Referenzprojekt über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Planungsleistungen der nachfolgend aufgelisteten Planungsdisziplinen (für die 4 Disziplinen also 4 Referenzprojekte): a) OPl. Gebäude und Innenräume, b) FPl.Tragwerksplanung, c) FPl.TGA HLS, d) FPl. TGA ELT gem. Tabellen der Anlage B-04, Ziff. 4.3.2.1 ff. genannten Mindestanforderungen. Die Nichterfüllung einer oder mehrerer Mindestanforderungen führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis Mehrfachnennung: Dasselbe Referenzprojekt kann sowohl für eine GP-Referenz (nachfolgend Referenzen Nrn. 1-3) als auch für eine oder mehrere sonstige Planungsreferenzen (nachfolgend Referenzen Nrn. 4-7) genutzt werden, sofern die konkreten Leistungen im selben Referenzprojekt tatsächlich erbracht worden sind. Ein Referenzprojekt über GP-Leistungen darf nicht auf zwei oder mehr GP-Referenzen (Referenzen Nrn. 1-3) verteilt werden. Werden mehr als 3GP-Referenzen oder für eine Planungsdisziplin (Referenzen Nrn. 4–7) mehr als eine Referenz benannt, werden nur die jeweils ersten in der Reihenfolge der Nummerierung gewertet. Bei BG reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte BG nur einmalig in der Bewerberauskunft des Mitglieds gemacht werden, der die Referenz erbracht hat. Bewirbt sich der Bewerber/die BG auf mehrere Lose, kann dieselbe Referenz für sämtliche Lose benannt werden. Die Referenzen werden überprüft. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass die Angaben korrekt sind und eine Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger benannt ist, die die Leistung beurteilen kann. -- Zu Referenz-Nr 7: Fachplanung Leistungsbild Technische Ausrüstung ELT Die Darstellung jeder unternehmensbezogenen Referenz muss folgende Angaben beinhalten: - Name des Bewerbers / Mitglieds der BG, welcher/s die Referenz erbracht hat - Name des Referenzauftraggebers - Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger (nicht Auftraggeber im Unterauftragnehmerverhältnis) mit Name,Telefon-Nr., E-Mail-Adresse - Projektbezeichnung, Lage / Ort - Gebäudetyp, Nutzung und Größe (BGF) - Kurzbeschreibung des Referenzprojektes a) Mindestanforderungen: Hinweis: Wenn eine der nachfolgenden Mindestbedingungen nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Bei Nichterfüllung der Mindestzahl an Referenzen erfolgt der Ausschluss. (1) Referenzgegenständlich ist die Beauftragung des Bewerbers (bzw. alternativ eines eignungsleihenden Wirtschaftsteilnehmers, der diese Leistungen im Auftragsfall gegenüber dem Auftraggeber auch erbringen wird) mit der Planung der Technischen Gebäudeausrüstung nach §§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI (Anlagengruppen 4 und 5) an einem Bestandsgebäude, mindestens mit den LPH 2 bis 7; für die Leistungsphase 4 nur gefordert für die Anlagengruppen 4 und 5; LPH 6/7 kann mittels einzelner Leistungsbeschreibungen (Einzellose) und/oder mittels Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm erbracht sein. (2) Das referenzauftragsgegenständliche Objekt unterfällt der Mindesthonorarzone II oder höher nach HOAI für das Leistungsbild Technische Ausrüstung. (3) Bauwerkskosten (KG 400) gemäß DIN 276:2018-12 der von den referenzgegenständlichen Planungsleistungen betroffenen Maßnahme an einem Bestandsgebäude ≥ 150.000 EUR, netto (4) Die referenzauftragsgegenständlichen Leistungen wurden im Zeitraum von 09/2021 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen (Leistungen können vor 09/2021 begonnen worden sein). Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: (1) Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags waren auch die Planung und Integration von Photovoltaikanlagen und/oder von Ladeinfrastruktur für E-Mobilität an/auf dem Bestandswohngebäude: 3 Punkte (2) Das Referenzprojekt ist identisch mit einem Referenzprojekt der Nr. 1 bis 3, d.h. der Referenznehmer ist entweder identisch mit dem Referenznehmer der Referenz der Nr. 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) oder hat mit dem Referenznehmer der Referenz 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) im Generalplanerteam des Referenzprojekts 1 bis 3 die referenzgegenständlichen Leistungen erbracht: 4 Punkte
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 7,00
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 4
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 4
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Wertungspreis
Beschreibung: Details zum Zuschlagskriterium "Wertungspreis" sind der Anlage A-01 (Bewerbungsbedingungen), Ziff. 3.2.1 zu entnehmen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 45
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Leistungserbringungskonzept
Beschreibung: Das Leistungserbringungskonzept ist unterteilt in - organisatorisches Konzept (15 %) - architektonisches und haustechnisches Konzept (25 %) Details zum Zuschlagskriterium "Leistungserbringungskonzept" sind der Anlage A-01 (Bewerbungsbedingungen), Ziff. 3.2.2 zu entnehmen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 40
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Erfahrung des angegebenen Personals (Angaben zum Projektteam)
Beschreibung: Details zum Zuschlagskriterium "Erfahrung des angegebenen Personals (Angaben zum Projektteam)" sind der Anlage A-01 (Bewerbungsbedingungen), Ziff. 3.2.3 zu entnehmen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 15
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 05/11/2026
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=899550
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 23/11/2026 09:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Teilnahmeanträge: Der Auftraggeber kann die Bewerber unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, vgl. § 56 VgV. Die Unterlagen sind vom Bewerber nach Aufforderung durch den Auftraggeber innerhalb der festgelegten angemessenen Frist vorzulegen. Ein Anspruch der Bewerber auf eine Nachforderung von Unterlagen besteht nicht. Angebote: Es gelangen nur vollständige und fristgerecht eingegangene Angebote in die Wertung. Die Nachforderung, Vervollständigung oder Korrektur von Unterlagen richtet sich nach dem § 56 VgV. Angebote, die eines der Ausschlusskriterien des § 57 Abs. 1 VgV erfüllen, werden nicht gewertet.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 2
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Informationen über die Überprüfungsfristen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Hinsichtlich der Einlegung von Rechtsbehelfen wird auf folgende Rechtsvorschriften verwiesen: § 134 GWB Informations- und Wartepflicht, § 135 GWB Unwirksamkeit und § 160 GWB Einleitung, Antrag. Besonders hervorzuheben ist dabei: § 134 Abs. 2 GWB: „Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.“ § 160 GWB: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mittteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt. Es wird hiermit darauf hingewiesen, dass sämtliche vorgenannten Fristen für die Erhebung von vergaberechtlichen Rügen gegenüber dem Auftraggeber und die Fristen für die Wahrung der Zulässigkeit eines Nachprüfungsverfahrens zu beachten sind. Aufgrund der Zeichenbegrenzung im Bekanntmachungsformular gelten hinsichtlich des genauen Wortlauts der vorbenannten gesetzlichen Regelungen im Übrigen die Verfahrensbedingungen.
5.1.
Los: LOT-0003
Titel: Generalplanungsleistung für Bestandswohnimmobilien OSWO, SDWO, WEWO, hier: SDWO 1 "Baden-Württemberg 1", VOEK 394-26, Los 3
Beschreibung: Die Auftraggeberin plant bundesweite Instandhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an Bestandswohnimmobilien. Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahren ist die Vergabe von Generalplanerleistungen an Wohnbestandsimmobilien und angemieteten Immobilien. Die von der Ausschreibung betroffenen Objekte sind insbesondere in der Auflistung der Objekte nach den jeweiligen Losen aufgeführt (siehe Anlage C-02b). Zum Leistungsgegenstand gehören auch die in den Objektlisten enthaltenen Gewerbe- und Sondergebäude. Die zu vergebenden Generalplanerleistungen umfassen insbesondere folgende Leistungen - Objektplanung Gebäude - Tragwerksplanung - Planung der Technischen Ausrüstung - Planung der Freianlagen - Planung und Beratung Bauphysik - Brandschutz einschl. Brandschutzkonzept - Koordination und Integration Gutachterleistungen - Weitere Leistungen nach Anlage C-01a und c. Je Los ist der Abschluss eines Rahmenvertrags mit zwei Rahmenvertragspartnern mit jeweils dem wirtschaftlichsten und zweitwirtschaftlichsten Bieter geplant, aus denen die Auftraggeberin sukzessiv Einzelaufträge jeweils stufenweise abrufen wird. Der Auftragnehmer hat weder einen Anspruch auf Abruf von Einzelaufträgen noch innerhalb eines vergebenen Einzelauftrags auf den Abruf aller ausgeschriebenen Leistungsphasen. Die konkreten Einzelheiten der Beauftragung ergeben sich aus der Rahmenvereinbarung und den Vereinbarungen zum Einzelauftrag. Der jeweilige Rahmenvertrag wird eine Laufzeit von 2 Jahren haben, wobei die Auftraggeberin nach Maßgabe des Vertrags durch einseitige Erklärung den Rahmenvertrag zweimal um jeweils ein Jahr verlängern kann. Die maximale Vertragslaufzeit beträgt 4 Jahre. Das jeweilige Ende der Laufzeit eines Einzelauftrags bleibt vom Ende der Rahmenvertragslaufzeit unberührt.
Interne Kennung: VOEK 394-26 Los 3
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71320000 Planungsleistungen im Bauwesen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen, 71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros, 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen, 71242000 Entwurf und Gestaltung, Kostenschätzung, 71244000 Kalkulation und Überwachung der Kosten, 71245000 Genehmigungsvorlagen, Konstruktionszeichnungen und Spezifikationen, 71246000 Festlegung und Aufstellung der für den Bau benötigten Mengen, 71247000 Beaufsichtigung der Bauarbeiten, 71248000 Projektaufsicht und Dokumentation, 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros, 71322000 Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau, 71324000 Baukostenberechnung, 71327000 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung, 71328000 Dienstleistungen für die Prüfung der Tragwerksplanung, 71356400 Technische Planungsleistungen
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Der jeweilige Rahmenvertrag wird eine Laufzeit von 2 Jahren haben, wobei die Auftraggeberin nach Maßgabe des Vertrags durch einseitige Erklärung den Rahmenvertrag zweimal um jeweils ein Jahr verlängern kann. Die maximale Vertragslaufzeit beträgt 4 Jahre. Das jeweilige Ende der Laufzeit eines Einzelauftrags bleibt vom Ende der Rahmenvertragslaufzeit unberührt.
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Freiburg im Breisgau, Stadtkreis (DE131)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Das Los 3 umfasst folgende weitere Orte: Sigmaringen, Villingen-Schwenningen, Donaueschingen, Singen, Rielasingen-Worblingen, Gottmadingen, Hilzingen, Radolfzell, Öhningen, Gaienhofen, Konstanz, Reichenau, Rottweil, Stühlingen, Jestetten, Lottstetten, Friedrichshafen, Tettnang, Kressbronn, Langenargen, Eriskirch, Lindau, Wasserburg, Weingarten, Laupheim, Freiburg im Breisgau, Breisach, Müllheim, Lörrach, Weil am Rhein, Inzlingen, Rheinfelden, Grenzach-Wyhlen, Bad Säckingen, Waldshut-Tiengen
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Laufzeit: 2 Jahre
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 2
5.1.5.
Wert
Höchstwert der Rahmenvereinbarung: 11 703 487,00 EUR
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#,#Besonders auch geeignet für:selbst#,#Besonders auch geeignet für:other-sme# Mit Abgabe des Teilnahmeantrags ist die Eignung wie folgt nachzuweisen: Der Bewerber muss zum Nachweis seiner Eignung alle in der EU-Bekanntmachung und nachfolgend geforderten Unterlagen, insbesondere Angaben, Erklärungen oder sonstige Nachweise, mit dem Teilnahmeantrag einreichen. Hierbei sind die den Vergabeunterlagen beigefügten Formblätter zu verwenden. Nach vorläufiger Prüfung kann die Auftraggeberin von den aussichtsreichen Bewerbern innerhalb einer angemessenen Frist folgende Nachweise zu den Eigenerklärungen anfordern. Die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) wird als vorläufiger Beleg der Eignung akzeptiert (§ 50 VgV). Die Angaben zu den Eignungs- und Auswahlkriterien (Anlage B-04) sind auch bei Verwendung der EEE mit dem Teilnahmeantrag auf dem Formblatt B-04 zu machen. Im Übrigen kann die Auftraggeberin Unterlagen nach § 56 VgV nachfordern. Liegen bei einem Unternehmen Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB vor, wird der Teilnahmeantrag nicht vom Verfahren ausgeschlossen, sofern das Unternehmen nachweist, dass es zureichende Maßnahmen der Selbstreinigung gemäß § 125 GWB ergriffen hat. Die Auftraggeberin behält sich vor, einen aktuellen Auszug aus dem Wettbewerbsregister über das teilnehmende Unternehmen beim Bundesamt für Justiz bzw. beim Bundeskartellamt anzufordern. Die Auftraggeberin behält sich vor, zur Prüfung des Ausschlussgrundes nach § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB eine Wirtschaftsauskunft einzuholen; dem Bewerber wird vor einer Entscheidung Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben. Sofern die von der Auftraggeberin geforderten Eignungsnachweise personenbezogene Daten (z.B. von Mitarbeitern eines Referenzauftraggebers) enthalten, erfolgt die diese Daten betreffende Auskunft freiwillig. Eine Pflicht zur Übermittlung personenbezogener Daten besteht nicht. Die personenbezogenen Angaben werden im Rahmen des Vergabeverfahrens den gesetzlichen Anforderungen entsprechend verarbeitet und gespeichert.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Gefordert ist ein aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder vergleichbarer Registerauszug (zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags nicht älter als sechs Monate, Kopie ausreichend). Ausländische Bewerber haben gleichwertige Bescheinigungen nach den Vorschriften ihres Herkunftslandes vorzulegen. Diese sind zwingend ins Deutsche zu übersetzen. Ausnahme: Sollte es sich bei dem Bewerber um einen Unternehmer handeln, der z.B. als Freiberufler weder im Handelsregister / Partnerschaftsregister eingetragen ist, noch eine Gewerbeanmeldung benötigt, wird um einen entsprechenden Nachweis gebeten. a) Mindestanforderung: Keine. b) Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: Keine.

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Berufshaftpflichtversicherung a) Mindestanforderung: Gefordert ist eine Erklärung einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung mit Angabe der folgenden Deckungssummen je Schadensfall (pro Versicherungsfall mindestens zweifach maximiert): - Personenschäden: mindestens 10 Mio. € - Sach- und Vermögensschäden: mindestens 5 Mio. € - Umweltschäden: mindestens 1 Mio. € Die Versicherung muss bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder einem Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen unterhalten werden. Es wird erklärt, dass die Höhe der geforderten Deckungssummen für die jeweiligen Schadensereignisse durch die derzeit abgeschlossene Versicherung des Bewerbers / durch die derzeit abgeschlossenen Versicherungen der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft schon erreicht wird bzw. eine entsprechende Anpassung der Deckungssummen für die Dauer der Verträge unmittelbar nach Zuschlagserteilung vorgenommen wird. Hinweis: Bei Bewerbergemeinschaften sind die Anforderungen an die Berufshaftpflichtversicherung von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Für geplante Unterauftragnehmer muss keine Versicherungsbestätigung vorliegen. Der Nachweis für die bestehende Berufshaftpflichtversicherung ist spätestens drei Wochen nach Zuschlagserteilung unaufgefordert der Auftraggeberin zu übersenden. Sofern die vorstehende Erklärung nicht abgegeben werden kann, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen. b) Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: Keine.

Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft hat eine Erklärung über den Gesamtumsatz abzugeben, jeweils bezogen auf die letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023-2025), jeweils in EUR netto. a) Mindestanforderung: Keine. b) Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: Keine.

Kriterium: Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft hat eine Erklärung über den Umsatz für Leistungen im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Planungsleistungen für Wohnbestandsimmobilien) abzugeben, jeweils bezogen auf die letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023-2025), jeweils in EUR netto. Begriffsbestimmung: Umsatz für Leistungen im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Planungsleistungen für Wohnbestandsimmobilien) ist der Netto-Honorarumsatz aus Planungs- und Überwachungsleistungen (Objekt- und Fachplanung) für die Sanierung, Modernisierung oder Instandsetzung von Wohnbestandsimmobilien. Maßgeblich ist der Honorarumsatz des Unternehmens, nicht die Bauwerkskosten der Projekte. Bei Bewerbergemeinschaften und bei Eignungsleihe werden die Umsätze der beteiligten Unternehmen zusammengerechnet. a) Mindestanforderung: Mindestanforderung ist ein durchschnittlicher Jahresumsatz des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft für Leistungen im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Planungsleistungen für Wohnbestandsimmobilien) von mindestens 500.000,00 EUR netto in den letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023-2025). Die Nichterfüllung der Mindestanforderung führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis: Bei Bewerbergemeinschaften reicht es aus, wenn die Umsatzangaben für die gesamte Bewerbergemeinschaft nur einmalig im Vordruck des bevollmächtigten Mitglieds gemacht werden. b) Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: Keine.

Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft hat eine Erklärung abzugeben über die durchschnittliche Zahl an Beschäftigten (Vollzeitstellen) und an Beschäftigten (Vollzeitstellen) mit einer fachspezifischen Qualifikation (Dipl.-Ing. Uni / FH oder M.Sc. / M.Eng. / M.A. oder B.Sc./ B.Eng. / B.A. in Architektur, Bauingenieurwesen oder vergleichbarer Fachrichtungen), welcher er jeweils in den letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahren beschäftigt hat. a) Mindestanforderung: Mindestanforderung ist eine jährliche Zahl an Beschäftigten mit einer fachspezifischen Qualifikation (Dipl.-Ing. Uni / FH oder M.Sc. / M.Eng. / M.A. oder B.Sc./ B.Eng. / B.A. in Architektur, Bauingenieurwesen oder vergleichbarer Fachrichtungen) des Bewerbers von mindestens 10 Beschäftigten (Vollzeitstellen) in jedem der letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023-2025). Die Nichterfüllung der Mindestanforderung führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Bei einer Bewerbergemeinschaft ist je Jahr die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten jedes Mitglieds der Bewerbergemeinschaft zu addieren; entsprechendes gilt für die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten mit fachspezifischer Qualifikation. b) Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: Keine.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mind. 1, max. 3 Referenzen über an d. Bewerber/Mitglied der BG beauftragte & von diesem erbrachte Generalplanerleistungen (mind. OPl. Gebäude und Innenräume, FPl. Tragwerksplanung, FPl. TGA ) sowie - jeweils 1 Referenzprojekt über an d. Bewerber/Mitglied der BG beauftragte & von diesem erbrachte Planungsleistungen der nachfolgend aufgelisteten Planungsdisziplinen (für die 4 Disziplinen also 4 Referenzprojekte): a) OPl. Gebäude+Innenräume, b) FPl.TWP, c) FPl.TGA HLS, d) FPl. TGA ELT gem. Tabellen der Anlage B-04, Ziff. 4.3.2.1 ff. genannten Mindestanforderungen. Die Nichterfüllung einer o. mehrerer Mindestanforderungen führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis Mehrfachnennung: Dasselbe Referenzprojekt kann sowohl für eine GP-Referenz (nachfolgend Referenzen Nrn. 1-3) als auch für 1 o.mehrere sonstige Planungsreferenzen (nachfolgend Referenzen Nrn. 4-7) genutzt werden, sofern die konkr. Leistungen im selben Referenzprojekt tatsächlich erbracht worden sind. Ein Referenzprojekt über GP-Leistungen darf nicht auf zwei o. mehr GP-Referenzen (Referenzen Nrn. 1-3) verteilt werden. Werden mehr als 3GP-Referenzen o. für 1 Planungsdisziplin (Referenzen Nrn. 4–7) mehr als 1 Referenz benannt, werden nur die jeweils ersten in der Reihenfolge der Nummerierung gewertet. Bei BG reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte BG nur einmalig in der Bewerberauskunft des Mitglieds gemacht werden, der die Referenz erbracht hat. Bewirbt sich der Bewerber/die BG auf mehrere Lose, kann dieselbe Referenz für sämtliche Lose benannt werden. Die Referenzen werden überprüft. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass Angaben korrekt sind + Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger benannt ist, die die Leistung beurteilen kann. Zu Referenz-Nr 1-3: Generalplanung Die Darstellung jeder unternehmensbezogenen Referenz muss folgende Angaben beinhalten: - Name d. Bewerbers/Mitglieds der BG, welcher/s die Referenz erbracht hat - Name d. Referenzauftraggebers - Ansprechperson beim tats. Leistungsempfänger (nicht Auftraggeber im Unterauftragnehmerverhältnis) mit Name,Telefon-Nr., E-Mail - Projektbezeichnung, Lage/Ort - Gebäudetyp, Nutzung+Größe (BGF) - Kurzbeschreibung d. Referenzprojektes a) Mindestanforderungen: Hinweis: Wenn eine der nachfolgenden Mindestbedingungen nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Bei Nichterfüllung der Mindestzahl an Referenzen erfolgt Ausschluss. - (1) Referenzgegenständlich ist die Beauftragung d. Bewerbers mit d. Generalplanung einer Maßnahme an einem Bestandsgebäude (ist Bewerber eine Bewerbergemeinschaft, muss referenzgegenständlich die Beauftragung d. federführenden Mitglieds der Bewerbergemeinschaft, das diese im Auftragsfall gegenüber der Auftraggeberin auch rechtsgeschäftlich als Hauptansprechpartner vertreten wird, gewesen sein): Der referenzgegenständliche Generalplanungsauftrag muss mind. die Beauftragung folgender Leistungen beinhaltet haben: a) die in Eigenleistung erbrachte Vertretung + Projektleitung d. Generalplanungsteams ggü dem Referenzauftraggeber + die Koordination & Integration aller Planungsleistungen d. Generalplanungsteams, sowie b) die gegenüber dem Referenzauftraggeber vertraglich geschuldeten &(nicht notwendig in Eigenleistung, sondern ggf. durch UN/NU oder Bewerbergemeinschaftsmitglieder) erbrachten Leistungen aa) der LPH 2-7 der Objektplanung Gebäude und Innenräume nach §§ 33 ff. HOAI i. V. m. Anlage 10 HOAI, bb) der LPH 2-6 der Tragwerksplanung, §§ 49 ff. HOAI i. V. m. Anlage 14 HOAI, und cc) der Leistungsphasen 2-7 der Planung Technische Ausrüstung nach §§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI. (2) Das referenzauftragsgegenständliche Objekt unterfällt der Mindesthonorarzone III oder höher nach HOAI für das Leistungsbild Objektplanung Gebäude. (3) Baukosten (KG 200-500) gemäß DIN 276:2018-12 der von den referenzgegenständlichen Generalplanungsleistungen betroffenen Maßnahme an einem Bestandsgebäude ≥ 500.000 EUR, netto (4) Die referenzauftragsgegenständlichen Leistungen wurden im Zeitraum von 09/2021 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen (Leistungen können vor 09/2021 begonnen worden sein). Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: (1) Gegenstand des referenzgegenständlichen Generalplanungsauftrags war 1 Maßnahme an einem Bestandswohngebäude (Modernisierung, energetische Ertüchtigung, Instandsetzung und/oder Umbau bestehender Gebäude mit Wohnnutzung), wobei die referenzgegenständlichen Leistungen mindestens 5 Wohneinheiten umfassten: 7 Punkte (2) Beauftragt und erbracht wurden Planungsleistungen über eine energetische Modernisierung des referenzgegenständlichen Bestandswohngebäudes. Energetische Modernisierung in diesem Sinne ist die Planung+Realisierung einer Wärmepumpe u./o. einer Photovoltaikanlage u./o. die Planung und Realisierung der energetischen Modernisierung der Gebäudehülle (Dämmung von Fassade, Dach oder oberster Geschossdecke oder Austausch der Fenster): je Aspekt 1 Punkt, addiert max. 3 Punkte (3) Gegenstand des referenzgegenständlichen Generalplanungsauftrags war auch die Koordination und Integration von Gutachterleistungen für die Sanierung von Schadstoffen in der Bausubstanz an einem vor dem Jahr 1990 errichteten Bestandswohngebäude: 3 Punkte (4) Die Gegenstand des referenzgegenständlichen Generalplanungsauftrags bildenden Maßnahmen an einem Bestandswohngebäude wurden ganz o. überwiegend im bewohnten o. genutzten Zustand erbracht, d.h. ohne vollständigen Freizug d. betroffenen Einheiten während der Bauausführung. Ein überwiegend bewohnter/genutzter Zustand liegt vor, wenn die von der Maßnahme betroffenen Einheiten o. nicht betroffene Einheiten im maßnahmengegenständlichen Bestandswohngebäude im Zeitpunkt der Bauausführung bewohnt/genutzt sind: 6 Punkte Je GP-Referenz (Nrn. 1–3) können höchstens 19 Punkte erreicht werden; die Punkte der bis zu 3 gewerteten GP-Referenzen werden addiert (höchstens 57 Punkte). Die Einzelheiten ergeben sich aus der Bewertungsmatrix (Anlage A-02).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 57,00

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mind. 1, max. 3 Referenzen über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Generalplanerleistungen (mind. OPl. Gebäude und Innenräume, FPl. Tragwerksplanung, FPl. TGA ) sowie - jeweils 1 Referenzprojekt über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Planungsleistungen der nachfolgend aufgelisteten Planungsdisziplinen (für die 4 Disziplinen also 4 Referenzprojekte): a) OPl. Gebäude und Innenräume, b) FPl.Tragwerksplanung, c) FPl.TGA HLS, d) FPl. TGA ELT gem. Tabellen der Anlage B-04, Ziff. 4.3.2.1 ff. genannten Mindestanforderungen. Die Nichterfüllung einer oder mehrerer Mindestanforderungen führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis Mehrfachnennung: Dasselbe Referenzprojekt kann sowohl für eine GP-Referenz (nachfolgend Referenzen Nrn. 1-3) als auch für eine oder mehrere sonstige Planungsreferenzen (nachfolgend Referenzen Nrn. 4-7) genutzt werden, sofern die konkreten Leistungen im selben Referenzprojekt tatsächlich erbracht worden sind. Ein Referenzprojekt über GP-Leistungen darf nicht auf zwei oder mehr GP-Referenzen (Referenzen Nrn. 1-3) verteilt werden. Werden mehr als 3GP-Referenzen oder für eine Planungsdisziplin (Referenzen Nrn. 4–7) mehr als eine Referenz benannt, werden nur die jeweils ersten in der Reihenfolge der Nummerierung gewertet. Bei BG reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte BG nur einmalig in der Bewerberauskunft des Mitglieds gemacht werden, der die Referenz erbracht hat. Bewirbt sich der Bewerber/die BG auf mehrere Lose, kann dieselbe Referenz für sämtliche Lose benannt werden. Die Referenzen werden überprüft. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass die Angaben korrekt sind und eine Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger benannt ist, die die Leistung beurteilen kann. -- Zu Referenz-Nr 4: Objektplanung Gebäude und Innenräume Die Darstellung jeder unternehmensbezogenen Referenz muss folgende Angaben beinhalten: - Name des Bewerbers / Mitglieds der BG, welcher/s die Referenz erbracht hat - Name des Referenzauftraggebers - Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger (nicht Auftraggeber im Unterauftragnehmerverhältnis) mit Name,Telefon-Nr., E-Mail-Adresse - Projektbezeichnung, Lage / Ort - Gebäudetyp, Nutzung und Größe (BGF) - Kurzbeschreibung des Referenzprojektes a) Mindestanforderungen: Hinweis: Wenn eine der nachfolgenden Mindestbedingungen nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Bei Nichterfüllung der Mindestzahl an Referenzen erfolgt der Ausschluss. b) (1) Referenzgegenständlich ist die Beauftragung des Bewerbers (bzw. alternativ eines eignungsleihenden Wirtschaftsteilnehmers, der diese Leistungen im Auftragsfall gegenüber dem AG auch erbringen wird), mit der Objektplanung Gebäude an einem Bestandsgebäude nach §§ 33 ff. HOAI i. V. m. Anlage 10 HOAI, mindestens mit den LPH 2 bis 7; LPH 6/7 kann mittels einzelner Leistungsbeschreibungen (Einzellose) und/oder mittels Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm erbracht sein. (2) Das referenzauftragsgegenständliche Objekt unterfällt der Mindesthonorarzone III oder höher nach HOAI für das Leistungsbild Objektplanung Gebäude. (3) Bauwerkskosten (KG 300 - 400) gemäß DIN 276:2018-12 der von den referenzgegenständlichen Planungsleistungen betroffenen Maßnahmen an einem Bestandsgebäude ≥ 300.000 EUR, netto (4) Die referenzauftragsgegenständlichen Leistungen wurden im Zeitraum von 09/2021 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen (Leistungen können vor 09/2021 begonnen worden sein). Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: (1) Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags war die barrierearme Umgestaltung von Wohneinheiten im maßnahmengegenständlichen Bestandswohngebäude, d. h. die Planung von Maßnahmen zur Beseitigung oder Verringerung von Barrieren innerhalb der Wohneinheiten oder in deren Zugang, beispielsweise Abbau von Schwellen, Verbreiterung von Türöffnungen, barrierefreie Anpassung von Sanitärräumen oder barrierefreie Erschließung des Eingangs zur jeweiligen Wohneinheit: 6 Punkte (2) Die Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags bildenden Maßnahmen an einem Bestandswohngebäude umfassten auch die Erstellung einer standardisierten Ausbau- und Ausstattungsplanung für eine Vielzahl gleichartiger Wohneinheiten, beispielsweise in Form einer Musterwohnung, eines Bemusterungs- oder Ausstattungskonzepts oder wiederkehrender Ausbaudetails: 6 Punkte (3) Das Referenzprojekt ist identisch mit einem Referenzprojekt der Nr. 1 bis 3, d.h. der Referenznehmer ist entweder identisch mit dem Referenznehmer der Referenz der Nr. 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) oder hat mit dem Referenznehmer der Referenz 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) im Generalplanerteam des Referenzprojekts 1 bis 3 die referenzgegenständlichen Leistungen erbracht: 4 Punkte
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 16,00

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mind. 1, max. 3 Referenzen über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Generalplanerleistungen (mind. OPl. Gebäude und Innenräume, FPl. Tragwerksplanung, FPl. TGA ) sowie - jeweils 1 Referenzprojekt über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Planungsleistungen der nachfolgend aufgelisteten Planungsdisziplinen (für die 4 Disziplinen also 4 Referenzprojekte): a) OPl. Gebäude und Innenräume, b) FPl.Tragwerksplanung, c) FPl.TGA HLS, d) FPl. TGA ELT gem. Tabellen der Anlage B-04, Ziff. 4.3.2.1 ff. genannten Mindestanforderungen. Die Nichterfüllung einer oder mehrerer Mindestanforderungen führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis Mehrfachnennung: Dasselbe Referenzprojekt kann sowohl für eine GP-Referenz (nachfolgend Referenzen Nrn. 1-3) als auch für eine oder mehrere sonstige Planungsreferenzen (nachfolgend Referenzen Nrn. 4-7) genutzt werden, sofern die konkreten Leistungen im selben Referenzprojekt tatsächlich erbracht worden sind. Ein Referenzprojekt über GP-Leistungen darf nicht auf zwei oder mehr GP-Referenzen (Referenzen Nrn. 1-3) verteilt werden. Werden mehr als 3GP-Referenzen oder für eine Planungsdisziplin (Referenzen Nrn. 4–7) mehr als eine Referenz benannt, werden nur die jeweils ersten in der Reihenfolge der Nummerierung gewertet. Bei BG reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte BG nur einmalig in der Bewerberauskunft des Mitglieds gemacht werden, der die Referenz erbracht hat. Bewirbt sich der Bewerber/die BG auf mehrere Lose, kann dieselbe Referenz für sämtliche Lose benannt werden. Die Referenzen werden überprüft. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass die Angaben korrekt sind und eine Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger benannt ist, die die Leistung beurteilen kann. -- Zu Referenz-Nr 5: Fachplanung Leistungsbild Tragwerksplanung Die Darstellung jeder unternehmensbezogenen Referenz muss folgende Angaben beinhalten: - Name des Bewerbers / Mitglieds der BG, welcher/s die Referenz erbracht hat - Name des Referenzauftraggebers - Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger (nicht Auftraggeber im Unterauftragnehmerverhältnis) mit Name,Telefon-Nr., E-Mail-Adresse - Projektbezeichnung, Lage / Ort - Gebäudetyp, Nutzung und Größe (BGF) - Kurzbeschreibung des Referenzprojektes a) Mindestanforderungen: Hinweis: Wenn eine der nachfolgenden Mindestbedingungen nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Bei Nichterfüllung der Mindestzahl an Referenzen erfolgt der Ausschluss. (1) Referenzgegenständlich ist die Beauftragung des Bewerbers (bzw. alternativ eines eignungsleihenden Wirtschaftsteilnehmers, der diese Leistungen im Auftragsfall gegenüber dem AG auch erbringen wird), mit der Tragwerksplanung nach §§ 49 ff. HOAI i. V. m. Anlage 14 HOAI an einem Bestandsgebäude mindestens mit den LPH 2 bis 6; LPH 6 kann mittels einzelner Leistungsbeschreibungen (Einzellose) und/oder mittels Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm erbracht sein. (2) Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags war ein Eingriff in die bestehende Tragstruktur des Bestandsgebäudes. (Ein Eingriff in die bestehende Tragstruktur des Bestandswohngebäudes liegt vor bei Durchbrüchen, Deckenöffnungen, Anbau, Aufstockung, Verstärkung oder Austausch tragender Bauteile des Bestandswohngebäudes). (3) Das referenzauftragsgegenständliche Objekt unterfällt der Mindesthonorarzone II oder höher nach HOAI für das Leistungsbild Tragwerksplanung. (4) Bauwerkskosten (KG 300 - 400) gemäß DIN 276:2018-12 der von den referenzgegenständlichen Planungsleistungen betroffenen Maßnahmen an einem Bestandsgebäude ≥ 300.000 EUR netto (5) Die referenzauftragsgegenständlichen Leistungen wurden im Zeitraum von 09/2021 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen (Leistungen können vor 09/2021 begonnen worden sein). Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: (1) Beauftragt und erbracht wurden Planungsleistungen über vorgefertigte Bauelemente (z. B. vorgefertigte Decken-, Wand- oder Treppenelemente, Aufstockungs- oder Raummodule): 4 Punkte (2) Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags waren energetische Modernisierungen am Bestandswohngebäude, welche die Planung von statisch relevanten Eingriffen in die Bausubstanz des Bestandsgebäudes umfassten (bspw. Verstärkung der Dachkonstruktion infolge der Errichtung einer PV-Anlage, Erneuerung des Dachaufbaus mit zusätzlicher Auflast, Montage einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade oder eines Wärmedämmverbundsystems mit statischer Relevanz oder vergleichbar): 4 Punkte (3) Das Referenzprojekt ist identisch mit einem Referenzprojekt der Nr. 1 bis 3, d.h. der Referenznehmer ist entweder identisch mit dem Referenznehmer der Referenz der Nr. 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) oder hat mit dem Referenznehmer der Referenz 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) im Generalplanerteam des Referenzprojekts 1 bis 3 die referenzgegenständlichen Leistungen erbracht: 4 Punkte
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 12,00

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mind. 1, max. 3 Referenzen über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Generalplanerleistungen (mind. OPl. Gebäude und Innenräume, FPl. Tragwerksplanung, FPl. TGA ) sowie - jeweils 1 Referenzprojekt über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Planungsleistungen der nachfolgend aufgelisteten Planungsdisziplinen (für die 4 Disziplinen also 4 Referenzprojekte): a) OPl. Gebäude und Innenräume, b) FPl.Tragwerksplanung, c) FPl.TGA HLS, d) FPl. TGA ELT gem. Tabellen der Anlage B-04, Ziff. 4.3.2.1 ff. genannten Mindestanforderungen. Die Nichterfüllung einer oder mehrerer Mindestanforderungen führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis Mehrfachnennung: Dasselbe Referenzprojekt kann sowohl für eine GP-Referenz (nachfolgend Referenzen Nrn. 1-3) als auch für eine oder mehrere sonstige Planungsreferenzen (nachfolgend Referenzen Nrn. 4-7) genutzt werden, sofern die konkreten Leistungen im selben Referenzprojekt tatsächlich erbracht worden sind. Ein Referenzprojekt über GP-Leistungen darf nicht auf zwei oder mehr GP-Referenzen (Referenzen Nrn. 1-3) verteilt werden. Werden mehr als 3GP-Referenzen oder für eine Planungsdisziplin (Referenzen Nrn. 4–7) mehr als eine Referenz benannt, werden nur die jeweils ersten in der Reihenfolge der Nummerierung gewertet. Bei BG reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte BG nur einmalig in der Bewerberauskunft des Mitglieds gemacht werden, der die Referenz erbracht hat. Bewirbt sich der Bewerber/die BG auf mehrere Lose, kann dieselbe Referenz für sämtliche Lose benannt werden. Die Referenzen werden überprüft. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass die Angaben korrekt sind und eine Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger benannt ist, die die Leistung beurteilen kann. -- Zu Referenz-Nr 6: Fachplanung Leistungsbild Technische Ausrüstung HLS Die Darstellung jeder unternehmensbezogenen Referenz muss folgende Angaben beinhalten: - Name des Bewerbers / Mitglieds der BG, welcher/s die Referenz erbracht hat - Name des Referenzauftraggebers - Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger (nicht Auftraggeber im Unterauftragnehmerverhältnis) mit Name,Telefon-Nr., E-Mail-Adresse - Projektbezeichnung, Lage / Ort - Gebäudetyp, Nutzung und Größe (BGF) - Kurzbeschreibung des Referenzprojektes a) Mindestanforderungen: Hinweis: Wenn eine der nachfolgenden Mindestbedingungen nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Bei Nichterfüllung der Mindestzahl an Referenzen erfolgt der Ausschluss. (1) Referenzgegenständlich ist die Beauftragung des Bewerbers (bzw. alternativ eines eignungsleihenden Wirtschaftsteilnehmers, der diese Leistungen im Auftragsfall gegenüber dem AG auch erbringen wird), mit der Planung der Technischen Gebäudeausrüstung nach §§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI (Anlagengruppen 1 bis 3) an einem Bestandsgebäude mindestens mit den LPH 2 bis 7; für die Leistungsphase 4 nur gefordert für die Anlagengruppen 1 bis 3; LPH 6/7 kann mittels einzelner Leistungsbeschreibungen (Einzellose) und/oder mittels Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm erbracht sein. (2) Das referenzauftragsgegenständliche Objekt unterfällt der Mindesthonorarzone II oder höher nach HOAI für das Leistungsbild Technische Ausrüstung. (3) Bauwerkskosten (KG 400) gem. DIN 276:2018-12 der von den referenzgegenständlichen Planungsleistungen betroffenen Maßnahmen an einem Bestandsgebäude ≥ 150.000 EUR netto (4) Die referenzauftragsgegenständlichen Leistungen wurden im Zeitraum von 09/2021 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen (Leistungen können vor 09/2021 begonnen worden sein). Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: (1) Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags war eine Strangsanierung, d. h. die Erneuerung oder der Austausch der vertikalen Ver- und Entsorgungsleitungen (Trinkwasser, Abwasser, Heizung) einschließlich der hiermit verbundenen Eingriffe in das Bestandswohngebäude: 4 Punkte (2) Das Referenzprojekt ist identisch mit einem Referenzprojekt der Nr. 1 bis 3, d.h. der Referenznehmer ist entweder identisch mit dem Referenznehmer der Referenz der Nr. 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) oder hat mit dem Referenznehmer der Referenz 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) im Generalplanerteam des Referenzprojekts 1 bis 3 die referenzgegenständlichen Leistungen erbracht: 4 Punkte
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 8,00

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mind. 1, max. 3 Referenzen über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Generalplanerleistungen (mind. OPl. Gebäude und Innenräume, FPl. Tragwerksplanung, FPl. TGA ) sowie - jeweils 1 Referenzprojekt über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Planungsleistungen der nachfolgend aufgelisteten Planungsdisziplinen (für die 4 Disziplinen also 4 Referenzprojekte): a) OPl. Gebäude und Innenräume, b) FPl.Tragwerksplanung, c) FPl.TGA HLS, d) FPl. TGA ELT gem. Tabellen der Anlage B-04, Ziff. 4.3.2.1 ff. genannten Mindestanforderungen. Die Nichterfüllung einer oder mehrerer Mindestanforderungen führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis Mehrfachnennung: Dasselbe Referenzprojekt kann sowohl für eine GP-Referenz (nachfolgend Referenzen Nrn. 1-3) als auch für eine oder mehrere sonstige Planungsreferenzen (nachfolgend Referenzen Nrn. 4-7) genutzt werden, sofern die konkreten Leistungen im selben Referenzprojekt tatsächlich erbracht worden sind. Ein Referenzprojekt über GP-Leistungen darf nicht auf zwei oder mehr GP-Referenzen (Referenzen Nrn. 1-3) verteilt werden. Werden mehr als 3GP-Referenzen oder für eine Planungsdisziplin (Referenzen Nrn. 4–7) mehr als eine Referenz benannt, werden nur die jeweils ersten in der Reihenfolge der Nummerierung gewertet. Bei BG reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte BG nur einmalig in der Bewerberauskunft des Mitglieds gemacht werden, der die Referenz erbracht hat. Bewirbt sich der Bewerber/die BG auf mehrere Lose, kann dieselbe Referenz für sämtliche Lose benannt werden. Die Referenzen werden überprüft. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass die Angaben korrekt sind und eine Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger benannt ist, die die Leistung beurteilen kann. -- Zu Referenz-Nr 7: Fachplanung Leistungsbild Technische Ausrüstung ELT Die Darstellung jeder unternehmensbezogenen Referenz muss folgende Angaben beinhalten: - Name des Bewerbers / Mitglieds der BG, welcher/s die Referenz erbracht hat - Name des Referenzauftraggebers - Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger (nicht Auftraggeber im Unterauftragnehmerverhältnis) mit Name,Telefon-Nr., E-Mail-Adresse - Projektbezeichnung, Lage / Ort - Gebäudetyp, Nutzung und Größe (BGF) - Kurzbeschreibung des Referenzprojektes a) Mindestanforderungen: Hinweis: Wenn eine der nachfolgenden Mindestbedingungen nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Bei Nichterfüllung der Mindestzahl an Referenzen erfolgt der Ausschluss. (1) Referenzgegenständlich ist die Beauftragung des Bewerbers (bzw. alternativ eines eignungsleihenden Wirtschaftsteilnehmers, der diese Leistungen im Auftragsfall gegenüber dem Auftraggeber auch erbringen wird) mit der Planung der Technischen Gebäudeausrüstung nach §§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI (Anlagengruppen 4 und 5) an einem Bestandsgebäude, mindestens mit den LPH 2 bis 7; für die Leistungsphase 4 nur gefordert für die Anlagengruppen 4 und 5; LPH 6/7 kann mittels einzelner Leistungsbeschreibungen (Einzellose) und/oder mittels Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm erbracht sein. (2) Das referenzauftragsgegenständliche Objekt unterfällt der Mindesthonorarzone II oder höher nach HOAI für das Leistungsbild Technische Ausrüstung. (3) Bauwerkskosten (KG 400) gemäß DIN 276:2018-12 der von den referenzgegenständlichen Planungsleistungen betroffenen Maßnahme an einem Bestandsgebäude ≥ 150.000 EUR, netto (4) Die referenzauftragsgegenständlichen Leistungen wurden im Zeitraum von 09/2021 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen (Leistungen können vor 09/2021 begonnen worden sein). Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: (1) Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags waren auch die Planung und Integration von Photovoltaikanlagen und/oder von Ladeinfrastruktur für E-Mobilität an/auf dem Bestandswohngebäude: 3 Punkte (2) Das Referenzprojekt ist identisch mit einem Referenzprojekt der Nr. 1 bis 3, d.h. der Referenznehmer ist entweder identisch mit dem Referenznehmer der Referenz der Nr. 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) oder hat mit dem Referenznehmer der Referenz 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) im Generalplanerteam des Referenzprojekts 1 bis 3 die referenzgegenständlichen Leistungen erbracht: 4 Punkte
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 7,00
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 4
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 4
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Wertungspreis
Beschreibung: Details zum Zuschlagskriterium "Wertungspreis" sind der Anlage A-01 (Bewerbungsbedingungen), Ziff. 3.2.1 zu entnehmen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 45
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Leistungserbringungskonzept
Beschreibung: Das Leistungserbringungskonzept ist unterteilt in - organisatorisches Konzept (15 %) - architektonisches und haustechnisches Konzept (25 %) Details zum Zuschlagskriterium "Leistungserbringungskonzept" sind der Anlage A-01 (Bewerbungsbedingungen), Ziff. 3.2.2 zu entnehmen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 40
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Erfahrung des angegebenen Personals (Angaben zum Projektteam)
Beschreibung: Details zum Zuschlagskriterium "Erfahrung des angegebenen Personals (Angaben zum Projektteam)" sind der Anlage A-01 (Bewerbungsbedingungen), Ziff. 3.2.3 zu entnehmen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 15
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 05/11/2026
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=899550
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 23/11/2026 09:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Teilnahmeanträge: Der Auftraggeber kann die Bewerber unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, vgl. § 56 VgV. Die Unterlagen sind vom Bewerber nach Aufforderung durch den Auftraggeber innerhalb der festgelegten angemessenen Frist vorzulegen. Ein Anspruch der Bewerber auf eine Nachforderung von Unterlagen besteht nicht. Angebote: Es gelangen nur vollständige und fristgerecht eingegangene Angebote in die Wertung. Die Nachforderung, Vervollständigung oder Korrektur von Unterlagen richtet sich nach dem § 56 VgV. Angebote, die eines der Ausschlusskriterien des § 57 Abs. 1 VgV erfüllen, werden nicht gewertet.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 2
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Informationen über die Überprüfungsfristen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Hinsichtlich der Einlegung von Rechtsbehelfen wird auf folgende Rechtsvorschriften verwiesen: § 134 GWB Informations- und Wartepflicht, § 135 GWB Unwirksamkeit und § 160 GWB Einleitung, Antrag. Besonders hervorzuheben ist dabei: § 134 Abs. 2 GWB: „Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.“ § 160 GWB: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mittteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt. Es wird hiermit darauf hingewiesen, dass sämtliche vorgenannten Fristen für die Erhebung von vergaberechtlichen Rügen gegenüber dem Auftraggeber und die Fristen für die Wahrung der Zulässigkeit eines Nachprüfungsverfahrens zu beachten sind. Aufgrund der Zeichenbegrenzung im Bekanntmachungsformular gelten hinsichtlich des genauen Wortlauts der vorbenannten gesetzlichen Regelungen im Übrigen die Verfahrensbedingungen.
5.1.
Los: LOT-0004
Titel: Generalplanungsleistung für Bestandswohnimmobilien OSWO, SDWO, WEWO, hier: SDWO 1 „Baden-Württemberg 2“, VOEK 394-26, Los 4
Beschreibung: Die Auftraggeberin plant bundesweite Instandhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an Bestandswohnimmobilien. Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahren ist die Vergabe von Generalplanerleistungen an Wohnbestandsimmobilien und angemieteten Immobilien. Die von der Ausschreibung betroffenen Objekte sind insbesondere in der Auflistung der Objekte nach den jeweiligen Losen aufgeführt (siehe Anlage C-02b). Zum Leistungsgegenstand gehören auch die in den Objektlisten enthaltenen Gewerbe- und Sondergebäude. Die zu vergebenden Generalplanerleistungen umfassen insbesondere folgende Leistungen - Objektplanung Gebäude - Tragwerksplanung - Planung der Technischen Ausrüstung - Planung der Freianlagen - Planung und Beratung Bauphysik - Brandschutz einschl. Brandschutzkonzept - Koordination und Integration Gutachterleistungen - Weitere Leistungen nach Anlage C-01a und c. Je Los ist der Abschluss eines Rahmenvertrags mit zwei Rahmenvertragspartnern mit jeweils dem wirtschaftlichsten und zweitwirtschaftlichsten Bieter geplant, aus denen die Auftraggeberin sukzessiv Einzelaufträge jeweils stufenweise abrufen wird. Der Auftragnehmer hat weder einen Anspruch auf Abruf von Einzelaufträgen noch innerhalb eines vergebenen Einzelauftrags auf den Abruf aller ausgeschriebenen Leistungsphasen. Die konkreten Einzelheiten der Beauftragung ergeben sich aus der Rahmenvereinbarung und den Vereinbarungen zum Einzelauftrag. Der jeweilige Rahmenvertrag wird eine Laufzeit von 2 Jahren haben, wobei die Auftraggeberin nach Maßgabe des Vertrags durch einseitige Erklärung den Rahmenvertrag zweimal um jeweils ein Jahr verlängern kann. Die maximale Vertragslaufzeit beträgt 4 Jahre. Das jeweilige Ende der Laufzeit eines Einzelauftrags bleibt vom Ende der Rahmenvertragslaufzeit unberührt.
Interne Kennung: VOEK 394-26 Los 4
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71320000 Planungsleistungen im Bauwesen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen, 71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros, 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen, 71242000 Entwurf und Gestaltung, Kostenschätzung, 71244000 Kalkulation und Überwachung der Kosten, 71245000 Genehmigungsvorlagen, Konstruktionszeichnungen und Spezifikationen, 71246000 Festlegung und Aufstellung der für den Bau benötigten Mengen, 71247000 Beaufsichtigung der Bauarbeiten, 71248000 Projektaufsicht und Dokumentation, 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros, 71322000 Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau, 71324000 Baukostenberechnung, 71327000 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung, 71328000 Dienstleistungen für die Prüfung der Tragwerksplanung, 71356400 Technische Planungsleistungen
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Der jeweilige Rahmenvertrag wird eine Laufzeit von 2 Jahren haben, wobei die Auftraggeberin nach Maßgabe des Vertrags durch einseitige Erklärung den Rahmenvertrag zweimal um jeweils ein Jahr verlängern kann. Die maximale Vertragslaufzeit beträgt 4 Jahre. Das jeweilige Ende der Laufzeit eines Einzelauftrags bleibt vom Ende der Rahmenvertragslaufzeit unberührt.
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Stuttgart, Stadtkreis (DE111)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Das Los 4 umfasst folgende weitere Orte: Stuttgart, Böblingen, Sindelfingen, Ludwigsburg, Freiberg am Neckar, Horb am Neckar, Empfingen, Münsingen, Heroldstatt, Reutlingen, Ellwangen (Jagst), Esslingen am Neckar, Ostfildern, Heilbronn, Bad Friedrichshall, Lauffen am Neckar, Haßmersheim, Niederstetten, Karlsruhe, Mannheim, Heidelberg, Walldorf, Rheinstetten, Rastatt, Iffezheim, Bruchsal
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Laufzeit: 2 Jahre
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 2
5.1.5.
Wert
Höchstwert der Rahmenvereinbarung: 6 796 513,00 EUR
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#,#Besonders auch geeignet für:selbst#,#Besonders auch geeignet für:other-sme# Mit Abgabe des Teilnahmeantrags ist die Eignung wie folgt nachzuweisen: Der Bewerber muss zum Nachweis seiner Eignung alle in der EU-Bekanntmachung und nachfolgend geforderten Unterlagen, insbesondere Angaben, Erklärungen oder sonstige Nachweise, mit dem Teilnahmeantrag einreichen. Hierbei sind die den Vergabeunterlagen beigefügten Formblätter zu verwenden. Nach vorläufiger Prüfung kann die Auftraggeberin von den aussichtsreichen Bewerbern innerhalb einer angemessenen Frist folgende Nachweise zu den Eigenerklärungen anfordern. Die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) wird als vorläufiger Beleg der Eignung akzeptiert (§ 50 VgV). Die Angaben zu den Eignungs- und Auswahlkriterien (Anlage B-04) sind auch bei Verwendung der EEE mit dem Teilnahmeantrag auf dem Formblatt B-04 zu machen. Im Übrigen kann die Auftraggeberin Unterlagen nach § 56 VgV nachfordern. Liegen bei einem Unternehmen Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB vor, wird der Teilnahmeantrag nicht vom Verfahren ausgeschlossen, sofern das Unternehmen nachweist, dass es zureichende Maßnahmen der Selbstreinigung gemäß § 125 GWB ergriffen hat. Die Auftraggeberin behält sich vor, einen aktuellen Auszug aus dem Wettbewerbsregister über das teilnehmende Unternehmen beim Bundesamt für Justiz bzw. beim Bundeskartellamt anzufordern. Die Auftraggeberin behält sich vor, zur Prüfung des Ausschlussgrundes nach § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB eine Wirtschaftsauskunft einzuholen; dem Bewerber wird vor einer Entscheidung Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben Sofern die von der Auftraggeberin geforderten Eignungsnachweise personenbezogene Daten (z.B. von Mitarbeitern eines Referenzauftraggebers) enthalten, erfolgt die diese Daten betreffende Auskunft freiwillig. Eine Pflicht zur Übermittlung personenbezogener Daten besteht nicht. Die personenbezogenen Angaben werden im Rahmen des Vergabeverfahrens den gesetzlichen Anforderungen entsprechend verarbeitet und gespeichert.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Gefordert ist ein aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder vergleichbarer Registerauszug (zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags nicht älter als sechs Monate, Kopie ausreichend). Ausländische Bewerber haben gleichwertige Bescheinigungen nach den Vorschriften ihres Herkunftslandes vorzulegen. Diese sind zwingend ins Deutsche zu übersetzen. Ausnahme: Sollte es sich bei dem Bewerber um einen Unternehmer handeln, der z.B. als Freiberufler weder im Handelsregister / Partnerschaftsregister eingetragen ist, noch eine Gewerbeanmeldung benötigt, wird um einen entsprechenden Nachweis gebeten. a) Mindestanforderung: Keine. b) Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: Keine.

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Berufshaftpflichtversicherung a) Mindestanforderung: Gefordert ist eine Erklärung einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung mit Angabe der folgenden Deckungssummen je Schadensfall (pro Versicherungsfall mindestens zweifach maximiert): - Personenschäden: mindestens 10 Mio. € - Sach- und Vermögensschäden: mindestens 5 Mio. € - Umweltschäden: mindestens 1 Mio. € Die Versicherung muss bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder einem Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen unterhalten werden. Es wird erklärt, dass die Höhe der geforderten Deckungssummen für die jeweiligen Schadensereignisse durch die derzeit abgeschlossene Versicherung des Bewerbers / durch die derzeit abgeschlossenen Versicherungen der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft schon erreicht wird bzw. eine entsprechende Anpassung der Deckungssummen für die Dauer der Verträge unmittelbar nach Zuschlagserteilung vorgenommen wird. Hinweis: Bei Bewerbergemeinschaften sind die Anforderungen an die Berufshaftpflichtversicherung von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Für geplante Unterauftragnehmer muss keine Versicherungsbestätigung vorliegen. Der Nachweis für die bestehende Berufshaftpflichtversicherung ist spätestens drei Wochen nach Zuschlagserteilung unaufgefordert der Auftraggeberin zu übersenden. Sofern die vorstehende Erklärung nicht abgegeben werden kann, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen. b) Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: Keine.

Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft hat eine Erklärung über den Gesamtumsatz abzugeben, jeweils bezogen auf die letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023-2025), jeweils in EUR netto. a) Mindestanforderung: Keine. b) Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: Keine.

Kriterium: Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft hat eine Erklärung über den Umsatz für Leistungen im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Planungsleistungen für Wohnbestandsimmobilien) abzugeben, jeweils bezogen auf die letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023-2025), jeweils in EUR netto. Begriffsbestimmung: Umsatz für Leistungen im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Planungsleistungen für Wohnbestandsimmobilien) ist der Netto-Honorarumsatz aus Planungs- und Überwachungsleistungen (Objekt- und Fachplanung) für die Sanierung, Modernisierung oder Instandsetzung von Wohnbestandsimmobilien. Maßgeblich ist der Honorarumsatz des Unternehmens, nicht die Bauwerkskosten der Projekte. Bei Bewerbergemeinschaften und bei Eignungsleihe werden die Umsätze der beteiligten Unternehmen zusammengerechnet. a) Mindestanforderung: Mindestanforderung ist ein durchschnittlicher Jahresumsatz des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft für Leistungen im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Planungsleistungen für Wohnbestandsimmobilien) von mindestens 500.000,00 EUR netto in den letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023-2025). Die Nichterfüllung der Mindestanforderung führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis: Bei Bewerbergemeinschaften reicht es aus, wenn die Umsatzangaben für die gesamte Bewerbergemeinschaft nur einmalig im Vordruck des bevollmächtigten Mitglieds gemacht werden. b) Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: Keine.

Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft hat eine Erklärung abzugeben über die durchschnittliche Zahl an Beschäftigten (Vollzeitstellen) und an Beschäftigten (Vollzeitstellen) mit einer fachspezifischen Qualifikation (Dipl.-Ing. Uni / FH oder M.Sc. / M.Eng. / M.A. oder B.Sc./ B.Eng. / B.A. in Architektur, Bauingenieurwesen oder vergleichbarer Fachrichtungen), welcher er jeweils in den letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahren beschäftigt hat. a) Mindestanforderung: Mindestanforderung ist eine jährliche Zahl an Beschäftigten mit einer fachspezifischen Qualifikation (Dipl.-Ing. Uni / FH oder M.Sc. / M.Eng. / M.A. oder B.Sc./ B.Eng. / B.A. in Architektur, Bauingenieurwesen oder vergleichbarer Fachrichtungen) des Bewerbers von mindestens 10 Beschäftigten (Vollzeitstellen) in jedem der letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023-2025). Die Nichterfüllung der Mindestanforderung führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Bei einer Bewerbergemeinschaft ist je Jahr die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten jedes Mitglieds der Bewerbergemeinschaft zu addieren; entsprechendes gilt für die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten mit fachspezifischer Qualifikation. b) Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: Keine.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mind. 1, max. 3 Referenzen über an d. Bewerber/Mitglied der BG beauftragte & von diesem erbrachte Generalplanerleistungen (mind. OPl. Gebäude und Innenräume, FPl. Tragwerksplanung, FPl. TGA ) sowie - jeweils 1 Referenzprojekt über an d. Bewerber/Mitglied der BG beauftragte & von diesem erbrachte Planungsleistungen der nachfolgend aufgelisteten Planungsdisziplinen (für die 4 Disziplinen also 4 Referenzprojekte): a) OPl. Gebäude+Innenräume, b) FPl.TWP, c) FPl.TGA HLS, d) FPl. TGA ELT gem. Tabellen der Anlage B-04, Ziff. 4.3.2.1 ff. genannten Mindestanforderungen. Die Nichterfüllung einer o. mehrerer Mindestanforderungen führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis Mehrfachnennung: Dasselbe Referenzprojekt kann sowohl für eine GP-Referenz (nachfolgend Referenzen Nrn. 1-3) als auch für 1 o.mehrere sonstige Planungsreferenzen (nachfolgend Referenzen Nrn. 4-7) genutzt werden, sofern die konkr. Leistungen im selben Referenzprojekt tatsächlich erbracht worden sind. Ein Referenzprojekt über GP-Leistungen darf nicht auf zwei o. mehr GP-Referenzen (Referenzen Nrn. 1-3) verteilt werden. Werden mehr als 3GP-Referenzen o. für 1 Planungsdisziplin (Referenzen Nrn. 4–7) mehr als 1 Referenz benannt, werden nur die jeweils ersten in der Reihenfolge der Nummerierung gewertet. Bei BG reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte BG nur einmalig in der Bewerberauskunft des Mitglieds gemacht werden, der die Referenz erbracht hat. Bewirbt sich der Bewerber/die BG auf mehrere Lose, kann dieselbe Referenz für sämtliche Lose benannt werden. Die Referenzen werden überprüft. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass Angaben korrekt sind + Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger benannt ist, die die Leistung beurteilen kann. Zu Referenz-Nr 1-3: Generalplanung Die Darstellung jeder unternehmensbezogenen Referenz muss folgende Angaben beinhalten: - Name d. Bewerbers/Mitglieds der BG, welcher/s die Referenz erbracht hat - Name d. Referenzauftraggebers - Ansprechperson beim tats. Leistungsempfänger (nicht Auftraggeber im Unterauftragnehmerverhältnis) mit Name,Telefon-Nr., E-Mail - Projektbezeichnung, Lage/Ort - Gebäudetyp, Nutzung+Größe (BGF) - Kurzbeschreibung d. Referenzprojektes a) Mindestanforderungen: Hinweis: Wenn eine der nachfolgenden Mindestbedingungen nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Bei Nichterfüllung der Mindestzahl an Referenzen erfolgt Ausschluss. - (1) Referenzgegenständlich ist die Beauftragung d. Bewerbers mit d. Generalplanung einer Maßnahme an einem Bestandsgebäude (ist Bewerber eine Bewerbergemeinschaft, muss referenzgegenständlich die Beauftragung d. federführenden Mitglieds der Bewerbergemeinschaft, das diese im Auftragsfall gegenüber der Auftraggeberin auch rechtsgeschäftlich als Hauptansprechpartner vertreten wird, gewesen sein): Der referenzgegenständliche Generalplanungsauftrag muss mind. die Beauftragung folgender Leistungen beinhaltet haben: a) die in Eigenleistung erbrachte Vertretung + Projektleitung d. Generalplanungsteams ggü dem Referenzauftraggeber + die Koordination & Integration aller Planungsleistungen d. Generalplanungsteams, sowie b) die gegenüber dem Referenzauftraggeber vertraglich geschuldeten &(nicht notwendig in Eigenleistung, sondern ggf. durch UN/NU oder Bewerbergemeinschaftsmitglieder) erbrachten Leistungen aa) der LPH 2-7 der Objektplanung Gebäude und Innenräume nach §§ 33 ff. HOAI i. V. m. Anlage 10 HOAI, bb) der LPH 2-6 der Tragwerksplanung, §§ 49 ff. HOAI i. V. m. Anlage 14 HOAI, und cc) der Leistungsphasen 2-7 der Planung Technische Ausrüstung nach §§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI. (2) Das referenzauftragsgegenständliche Objekt unterfällt der Mindesthonorarzone III oder höher nach HOAI für das Leistungsbild Objektplanung Gebäude. (3) Baukosten (KG 200-500) gemäß DIN 276:2018-12 der von den referenzgegenständlichen Generalplanungsleistungen betroffenen Maßnahme an einem Bestandsgebäude ≥ 500.000 EUR, netto (4) Die referenzauftragsgegenständlichen Leistungen wurden im Zeitraum von 09/2021 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen (Leistungen können vor 09/2021 begonnen worden sein). Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: (1) Gegenstand des referenzgegenständlichen Generalplanungsauftrags war 1 Maßnahme an einem Bestandswohngebäude (Modernisierung, energetische Ertüchtigung, Instandsetzung und/oder Umbau bestehender Gebäude mit Wohnnutzung), wobei die referenzgegenständlichen Leistungen mindestens 5 Wohneinheiten umfassten: 7 Punkte (2) Beauftragt und erbracht wurden Planungsleistungen über eine energetische Modernisierung des referenzgegenständlichen Bestandswohngebäudes. Energetische Modernisierung in diesem Sinne ist die Planung+Realisierung einer Wärmepumpe u./o. einer Photovoltaikanlage u./o. die Planung und Realisierung der energetischen Modernisierung der Gebäudehülle (Dämmung von Fassade, Dach oder oberster Geschossdecke oder Austausch der Fenster): je Aspekt 1 Punkt, addiert max. 3 Punkte (3) Gegenstand des referenzgegenständlichen Generalplanungsauftrags war auch die Koordination und Integration von Gutachterleistungen für die Sanierung von Schadstoffen in der Bausubstanz an einem vor dem Jahr 1990 errichteten Bestandswohngebäude: 3 Punkte (4) Die Gegenstand des referenzgegenständlichen Generalplanungsauftrags bildenden Maßnahmen an einem Bestandswohngebäude wurden ganz o. überwiegend im bewohnten o. genutzten Zustand erbracht, d.h. ohne vollständigen Freizug d. betroffenen Einheiten während der Bauausführung. Ein überwiegend bewohnter/genutzter Zustand liegt vor, wenn die von der Maßnahme betroffenen Einheiten o. nicht betroffene Einheiten im maßnahmengegenständlichen Bestandswohngebäude im Zeitpunkt der Bauausführung bewohnt/genutzt sind: 6 Punkte Je GP-Referenz (Nrn. 1–3) können höchstens 19 Punkte erreicht werden; die Punkte der bis zu 3 gewerteten GP-Referenzen werden addiert (höchstens 57 Punkte). Die Einzelheiten ergeben sich aus der Bewertungsmatrix (Anlage A-02).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 57,00

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mind. 1, max. 3 Referenzen über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Generalplanerleistungen (mind. OPl. Gebäude und Innenräume, FPl. Tragwerksplanung, FPl. TGA ) sowie - jeweils 1 Referenzprojekt über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Planungsleistungen der nachfolgend aufgelisteten Planungsdisziplinen (für die 4 Disziplinen also 4 Referenzprojekte): a) OPl. Gebäude und Innenräume, b) FPl.Tragwerksplanung, c) FPl.TGA HLS, d) FPl. TGA ELT gem. Tabellen der Anlage B-04, Ziff. 4.3.2.1 ff. genannten Mindestanforderungen. Die Nichterfüllung einer oder mehrerer Mindestanforderungen führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis Mehrfachnennung: Dasselbe Referenzprojekt kann sowohl für eine GP-Referenz (nachfolgend Referenzen Nrn. 1-3) als auch für eine oder mehrere sonstige Planungsreferenzen (nachfolgend Referenzen Nrn. 4-7) genutzt werden, sofern die konkreten Leistungen im selben Referenzprojekt tatsächlich erbracht worden sind. Ein Referenzprojekt über GP-Leistungen darf nicht auf zwei oder mehr GP-Referenzen (Referenzen Nrn. 1-3) verteilt werden. Werden mehr als 3GP-Referenzen oder für eine Planungsdisziplin (Referenzen Nrn. 4–7) mehr als eine Referenz benannt, werden nur die jeweils ersten in der Reihenfolge der Nummerierung gewertet. Bei BG reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte BG nur einmalig in der Bewerberauskunft des Mitglieds gemacht werden, der die Referenz erbracht hat. Bewirbt sich der Bewerber/die BG auf mehrere Lose, kann dieselbe Referenz für sämtliche Lose benannt werden. Die Referenzen werden überprüft. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass die Angaben korrekt sind und eine Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger benannt ist, die die Leistung beurteilen kann. -- Zu Referenz-Nr 4: Objektplanung Gebäude und Innenräume Die Darstellung jeder unternehmensbezogenen Referenz muss folgende Angaben beinhalten: - Name des Bewerbers / Mitglieds der BG, welcher/s die Referenz erbracht hat - Name des Referenzauftraggebers - Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger (nicht Auftraggeber im Unterauftragnehmerverhältnis) mit Name,Telefon-Nr., E-Mail-Adresse - Projektbezeichnung, Lage / Ort - Gebäudetyp, Nutzung und Größe (BGF) - Kurzbeschreibung des Referenzprojektes a) Mindestanforderungen: Hinweis: Wenn eine der nachfolgenden Mindestbedingungen nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Bei Nichterfüllung der Mindestzahl an Referenzen erfolgt der Ausschluss. b) (1) Referenzgegenständlich ist die Beauftragung des Bewerbers (bzw. alternativ eines eignungsleihenden Wirtschaftsteilnehmers, der diese Leistungen im Auftragsfall gegenüber dem AG auch erbringen wird), mit der Objektplanung Gebäude an einem Bestandsgebäude nach §§ 33 ff. HOAI i. V. m. Anlage 10 HOAI, mindestens mit den LPH 2 bis 7; LPH 6/7 kann mittels einzelner Leistungsbeschreibungen (Einzellose) und/oder mittels Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm erbracht sein. (2) Das referenzauftragsgegenständliche Objekt unterfällt der Mindesthonorarzone III oder höher nach HOAI für das Leistungsbild Objektplanung Gebäude. (3) Bauwerkskosten (KG 300 - 400) gemäß DIN 276:2018-12 der von den referenzgegenständlichen Planungsleistungen betroffenen Maßnahmen an einem Bestandsgebäude ≥ 300.000 EUR, netto (4) Die referenzauftragsgegenständlichen Leistungen wurden im Zeitraum von 09/2021 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen (Leistungen können vor 09/2021 begonnen worden sein). Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: (1) Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags war die barrierearme Umgestaltung von Wohneinheiten im maßnahmengegenständlichen Bestandswohngebäude, d. h. die Planung von Maßnahmen zur Beseitigung oder Verringerung von Barrieren innerhalb der Wohneinheiten oder in deren Zugang, beispielsweise Abbau von Schwellen, Verbreiterung von Türöffnungen, barrierefreie Anpassung von Sanitärräumen oder barrierefreie Erschließung des Eingangs zur jeweiligen Wohneinheit: 6 Punkte (2) Die Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags bildenden Maßnahmen an einem Bestandswohngebäude umfassten auch die Erstellung einer standardisierten Ausbau- und Ausstattungsplanung für eine Vielzahl gleichartiger Wohneinheiten, beispielsweise in Form einer Musterwohnung, eines Bemusterungs- oder Ausstattungskonzepts oder wiederkehrender Ausbaudetails: 6 Punkte (3) Das Referenzprojekt ist identisch mit einem Referenzprojekt der Nr. 1 bis 3, d.h. der Referenznehmer ist entweder identisch mit dem Referenznehmer der Referenz der Nr. 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) oder hat mit dem Referenznehmer der Referenz 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) im Generalplanerteam des Referenzprojekts 1 bis 3 die referenzgegenständlichen Leistungen erbracht: 4 Punkte
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 16,00

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mind. 1, max. 3 Referenzen über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Generalplanerleistungen (mind. OPl. Gebäude und Innenräume, FPl. Tragwerksplanung, FPl. TGA ) sowie - jeweils 1 Referenzprojekt über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Planungsleistungen der nachfolgend aufgelisteten Planungsdisziplinen (für die 4 Disziplinen also 4 Referenzprojekte): a) OPl. Gebäude und Innenräume, b) FPl.Tragwerksplanung, c) FPl.TGA HLS, d) FPl. TGA ELT gem. Tabellen der Anlage B-04, Ziff. 4.3.2.1 ff. genannten Mindestanforderungen. Die Nichterfüllung einer oder mehrerer Mindestanforderungen führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis Mehrfachnennung: Dasselbe Referenzprojekt kann sowohl für eine GP-Referenz (nachfolgend Referenzen Nrn. 1-3) als auch für eine oder mehrere sonstige Planungsreferenzen (nachfolgend Referenzen Nrn. 4-7) genutzt werden, sofern die konkreten Leistungen im selben Referenzprojekt tatsächlich erbracht worden sind. Ein Referenzprojekt über GP-Leistungen darf nicht auf zwei oder mehr GP-Referenzen (Referenzen Nrn. 1-3) verteilt werden. Werden mehr als 3GP-Referenzen oder für eine Planungsdisziplin (Referenzen Nrn. 4–7) mehr als eine Referenz benannt, werden nur die jeweils ersten in der Reihenfolge der Nummerierung gewertet. Bei BG reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte BG nur einmalig in der Bewerberauskunft des Mitglieds gemacht werden, der die Referenz erbracht hat. Bewirbt sich der Bewerber/die BG auf mehrere Lose, kann dieselbe Referenz für sämtliche Lose benannt werden. Die Referenzen werden überprüft. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass die Angaben korrekt sind und eine Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger benannt ist, die die Leistung beurteilen kann. -- Zu Referenz-Nr 5: Fachplanung Leistungsbild Tragwerksplanung Die Darstellung jeder unternehmensbezogenen Referenz muss folgende Angaben beinhalten: - Name des Bewerbers / Mitglieds der BG, welcher/s die Referenz erbracht hat - Name des Referenzauftraggebers - Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger (nicht Auftraggeber im Unterauftragnehmerverhältnis) mit Name,Telefon-Nr., E-Mail-Adresse - Projektbezeichnung, Lage / Ort - Gebäudetyp, Nutzung und Größe (BGF) - Kurzbeschreibung des Referenzprojektes a) Mindestanforderungen: Hinweis: Wenn eine der nachfolgenden Mindestbedingungen nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Bei Nichterfüllung der Mindestzahl an Referenzen erfolgt der Ausschluss. (1) Referenzgegenständlich ist die Beauftragung des Bewerbers (bzw. alternativ eines eignungsleihenden Wirtschaftsteilnehmers, der diese Leistungen im Auftragsfall gegenüber dem AG auch erbringen wird), mit der Tragwerksplanung nach §§ 49 ff. HOAI i. V. m. Anlage 14 HOAI an einem Bestandsgebäude mindestens mit den LPH 2 bis 6; LPH 6 kann mittels einzelner Leistungsbeschreibungen (Einzellose) und/oder mittels Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm erbracht sein. (2) Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags war ein Eingriff in die bestehende Tragstruktur des Bestandsgebäudes. (Ein Eingriff in die bestehende Tragstruktur des Bestandswohngebäudes liegt vor bei Durchbrüchen, Deckenöffnungen, Anbau, Aufstockung, Verstärkung oder Austausch tragender Bauteile des Bestandswohngebäudes). (3) Das referenzauftragsgegenständliche Objekt unterfällt der Mindesthonorarzone II oder höher nach HOAI für das Leistungsbild Tragwerksplanung. (4) Bauwerkskosten (KG 300 - 400) gemäß DIN 276:2018-12 der von den referenzgegenständlichen Planungsleistungen betroffenen Maßnahmen an einem Bestandsgebäude ≥ 300.000 EUR netto (5) Die referenzauftragsgegenständlichen Leistungen wurden im Zeitraum von 09/2021 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen (Leistungen können vor 09/2021 begonnen worden sein). Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: (1) Beauftragt und erbracht wurden Planungsleistungen über vorgefertigte Bauelemente (z. B. vorgefertigte Decken-, Wand- oder Treppenelemente, Aufstockungs- oder Raummodule): 4 Punkte (2) Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags waren energetische Modernisierungen am Bestandswohngebäude, welche die Planung von statisch relevanten Eingriffen in die Bausubstanz des Bestandsgebäudes umfassten (bspw. Verstärkung der Dachkonstruktion infolge der Errichtung einer PV-Anlage, Erneuerung des Dachaufbaus mit zusätzlicher Auflast, Montage einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade oder eines Wärmedämmverbundsystems mit statischer Relevanz oder vergleichbar): 4 Punkte (3) Das Referenzprojekt ist identisch mit einem Referenzprojekt der Nr. 1 bis 3, d.h. der Referenznehmer ist entweder identisch mit dem Referenznehmer der Referenz der Nr. 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) oder hat mit dem Referenznehmer der Referenz 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) im Generalplanerteam des Referenzprojekts 1 bis 3 die referenzgegenständlichen Leistungen erbracht: 4 Punkte
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 12,00

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mind. 1, max. 3 Referenzen über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Generalplanerleistungen (mind. OPl. Gebäude und Innenräume, FPl. Tragwerksplanung, FPl. TGA ) sowie - jeweils 1 Referenzprojekt über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Planungsleistungen der nachfolgend aufgelisteten Planungsdisziplinen (für die 4 Disziplinen also 4 Referenzprojekte): a) OPl. Gebäude und Innenräume, b) FPl.Tragwerksplanung, c) FPl.TGA HLS, d) FPl. TGA ELT gem. Tabellen der Anlage B-04, Ziff. 4.3.2.1 ff. genannten Mindestanforderungen. Die Nichterfüllung einer oder mehrerer Mindestanforderungen führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis Mehrfachnennung: Dasselbe Referenzprojekt kann sowohl für eine GP-Referenz (nachfolgend Referenzen Nrn. 1-3) als auch für eine oder mehrere sonstige Planungsreferenzen (nachfolgend Referenzen Nrn. 4-7) genutzt werden, sofern die konkreten Leistungen im selben Referenzprojekt tatsächlich erbracht worden sind. Ein Referenzprojekt über GP-Leistungen darf nicht auf zwei oder mehr GP-Referenzen (Referenzen Nrn. 1-3) verteilt werden. Werden mehr als 3GP-Referenzen oder für eine Planungsdisziplin (Referenzen Nrn. 4–7) mehr als eine Referenz benannt, werden nur die jeweils ersten in der Reihenfolge der Nummerierung gewertet. Bei BG reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte BG nur einmalig in der Bewerberauskunft des Mitglieds gemacht werden, der die Referenz erbracht hat. Bewirbt sich der Bewerber/die BG auf mehrere Lose, kann dieselbe Referenz für sämtliche Lose benannt werden. Die Referenzen werden überprüft. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass die Angaben korrekt sind und eine Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger benannt ist, die die Leistung beurteilen kann. -- Zu Referenz-Nr 6: Fachplanung Leistungsbild Technische Ausrüstung HLS Die Darstellung jeder unternehmensbezogenen Referenz muss folgende Angaben beinhalten: - Name des Bewerbers / Mitglieds der BG, welcher/s die Referenz erbracht hat - Name des Referenzauftraggebers - Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger (nicht Auftraggeber im Unterauftragnehmerverhältnis) mit Name,Telefon-Nr., E-Mail-Adresse - Projektbezeichnung, Lage / Ort - Gebäudetyp, Nutzung und Größe (BGF) - Kurzbeschreibung des Referenzprojektes a) Mindestanforderungen: Hinweis: Wenn eine der nachfolgenden Mindestbedingungen nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Bei Nichterfüllung der Mindestzahl an Referenzen erfolgt der Ausschluss. (1) Referenzgegenständlich ist die Beauftragung des Bewerbers (bzw. alternativ eines eignungsleihenden Wirtschaftsteilnehmers, der diese Leistungen im Auftragsfall gegenüber dem AG auch erbringen wird), mit der Planung der Technischen Gebäudeausrüstung nach §§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI (Anlagengruppen 1 bis 3) an einem Bestandsgebäude mindestens mit den LPH 2 bis 7; für die Leistungsphase 4 nur gefordert für die Anlagengruppen 1 bis 3; LPH 6/7 kann mittels einzelner Leistungsbeschreibungen (Einzellose) und/oder mittels Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm erbracht sein. (2) Das referenzauftragsgegenständliche Objekt unterfällt der Mindesthonorarzone II oder höher nach HOAI für das Leistungsbild Technische Ausrüstung. (3) Bauwerkskosten (KG 400) gem. DIN 276:2018-12 der von den referenzgegenständlichen Planungsleistungen betroffenen Maßnahmen an einem Bestandsgebäude ≥ 150.000 EUR netto (4) Die referenzauftragsgegenständlichen Leistungen wurden im Zeitraum von 09/2021 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen (Leistungen können vor 09/2021 begonnen worden sein). Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: (1) Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags war eine Strangsanierung, d. h. die Erneuerung oder der Austausch der vertikalen Ver- und Entsorgungsleitungen (Trinkwasser, Abwasser, Heizung) einschließlich der hiermit verbundenen Eingriffe in das Bestandswohngebäude: 4 Punkte (2) Das Referenzprojekt ist identisch mit einem Referenzprojekt der Nr. 1 bis 3, d.h. der Referenznehmer ist entweder identisch mit dem Referenznehmer der Referenz der Nr. 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) oder hat mit dem Referenznehmer der Referenz 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) im Generalplanerteam des Referenzprojekts 1 bis 3 die referenzgegenständlichen Leistungen erbracht: 4 Punkte
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 8,00

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mind. 1, max. 3 Referenzen über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Generalplanerleistungen (mind. OPl. Gebäude und Innenräume, FPl. Tragwerksplanung, FPl. TGA ) sowie - jeweils 1 Referenzprojekt über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Planungsleistungen der nachfolgend aufgelisteten Planungsdisziplinen (für die 4 Disziplinen also 4 Referenzprojekte): a) OPl. Gebäude und Innenräume, b) FPl.Tragwerksplanung, c) FPl.TGA HLS, d) FPl. TGA ELT gem. Tabellen der Anlage B-04, Ziff. 4.3.2.1 ff. genannten Mindestanforderungen. Die Nichterfüllung einer oder mehrerer Mindestanforderungen führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis Mehrfachnennung: Dasselbe Referenzprojekt kann sowohl für eine GP-Referenz (nachfolgend Referenzen Nrn. 1-3) als auch für eine oder mehrere sonstige Planungsreferenzen (nachfolgend Referenzen Nrn. 4-7) genutzt werden, sofern die konkreten Leistungen im selben Referenzprojekt tatsächlich erbracht worden sind. Ein Referenzprojekt über GP-Leistungen darf nicht auf zwei oder mehr GP-Referenzen (Referenzen Nrn. 1-3) verteilt werden. Werden mehr als 3GP-Referenzen oder für eine Planungsdisziplin (Referenzen Nrn. 4–7) mehr als eine Referenz benannt, werden nur die jeweils ersten in der Reihenfolge der Nummerierung gewertet. Bei BG reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte BG nur einmalig in der Bewerberauskunft des Mitglieds gemacht werden, der die Referenz erbracht hat. Bewirbt sich der Bewerber/die BG auf mehrere Lose, kann dieselbe Referenz für sämtliche Lose benannt werden. Die Referenzen werden überprüft. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass die Angaben korrekt sind und eine Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger benannt ist, die die Leistung beurteilen kann. -- Zu Referenz-Nr 7: Fachplanung Leistungsbild Technische Ausrüstung ELT Die Darstellung jeder unternehmensbezogenen Referenz muss folgende Angaben beinhalten: - Name des Bewerbers / Mitglieds der BG, welcher/s die Referenz erbracht hat - Name des Referenzauftraggebers - Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger (nicht Auftraggeber im Unterauftragnehmerverhältnis) mit Name,Telefon-Nr., E-Mail-Adresse - Projektbezeichnung, Lage / Ort - Gebäudetyp, Nutzung und Größe (BGF) - Kurzbeschreibung des Referenzprojektes a) Mindestanforderungen: Hinweis: Wenn eine der nachfolgenden Mindestbedingungen nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Bei Nichterfüllung der Mindestzahl an Referenzen erfolgt der Ausschluss. (1) Referenzgegenständlich ist die Beauftragung des Bewerbers (bzw. alternativ eines eignungsleihenden Wirtschaftsteilnehmers, der diese Leistungen im Auftragsfall gegenüber dem Auftraggeber auch erbringen wird) mit der Planung der Technischen Gebäudeausrüstung nach §§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI (Anlagengruppen 4 und 5) an einem Bestandsgebäude, mindestens mit den LPH 2 bis 7; für die Leistungsphase 4 nur gefordert für die Anlagengruppen 4 und 5; LPH 6/7 kann mittels einzelner Leistungsbeschreibungen (Einzellose) und/oder mittels Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm erbracht sein. (2) Das referenzauftragsgegenständliche Objekt unterfällt der Mindesthonorarzone II oder höher nach HOAI für das Leistungsbild Technische Ausrüstung. (3) Bauwerkskosten (KG 400) gemäß DIN 276:2018-12 der von den referenzgegenständlichen Planungsleistungen betroffenen Maßnahme an einem Bestandsgebäude ≥ 150.000 EUR, netto (4) Die referenzauftragsgegenständlichen Leistungen wurden im Zeitraum von 09/2021 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen (Leistungen können vor 09/2021 begonnen worden sein). Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: (1) Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags waren auch die Planung und Integration von Photovoltaikanlagen und/oder von Ladeinfrastruktur für E-Mobilität an/auf dem Bestandswohngebäude: 3 Punkte (2) Das Referenzprojekt ist identisch mit einem Referenzprojekt der Nr. 1 bis 3, d.h. der Referenznehmer ist entweder identisch mit dem Referenznehmer der Referenz der Nr. 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) oder hat mit dem Referenznehmer der Referenz 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) im Generalplanerteam des Referenzprojekts 1 bis 3 die referenzgegenständlichen Leistungen erbracht: 4 Punkte
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 7,00
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 4
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 4
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Wertungspreis
Beschreibung: Details zum Zuschlagskriterium "Wertungspreis" sind der Anlage A-01 (Bewerbungsbedingungen), Ziff. 3.2.1 zu entnehmen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 45
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Leistungserbringungskonzept
Beschreibung: Das Leistungserbringungskonzept ist unterteilt in - organisatorisches Konzept (15 %) - architektonisches und haustechnisches Konzept (25 %) Details zum Zuschlagskriterium "Leistungserbringungskonzept" sind der Anlage A-01 (Bewerbungsbedingungen), Ziff. 3.2.2 zu entnehmen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 40
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Erfahrung des angegebenen Personals (Angaben zum Projektteam)
Beschreibung: Details zum Zuschlagskriterium "Erfahrung des angegebenen Personals (Angaben zum Projektteam)" sind der Anlage A-01 (Bewerbungsbedingungen), Ziff. 3.2.3 zu entnehmen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 15
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 05/11/2026
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=899550
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 23/11/2026 09:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Teilnahmeanträge: Der Auftraggeber kann die Bewerber unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, vgl. § 56 VgV. Die Unterlagen sind vom Bewerber nach Aufforderung durch den Auftraggeber innerhalb der festgelegten angemessenen Frist vorzulegen. Ein Anspruch der Bewerber auf eine Nachforderung von Unterlagen besteht nicht. Angebote: Es gelangen nur vollständige und fristgerecht eingegangene Angebote in die Wertung. Die Nachforderung, Vervollständigung oder Korrektur von Unterlagen richtet sich nach dem § 56 VgV. Angebote, die eines der Ausschlusskriterien des § 57 Abs. 1 VgV erfüllen, werden nicht gewertet.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 2
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Informationen über die Überprüfungsfristen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Hinsichtlich der Einlegung von Rechtsbehelfen wird auf folgende Rechtsvorschriften verwiesen: § 134 GWB Informations- und Wartepflicht, § 135 GWB Unwirksamkeit und § 160 GWB Einleitung, Antrag. Besonders hervorzuheben ist dabei: § 134 Abs. 2 GWB: „Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.“ § 160 GWB: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mittteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt. Es wird hiermit darauf hingewiesen, dass sämtliche vorgenannten Fristen für die Erhebung von vergaberechtlichen Rügen gegenüber dem Auftraggeber und die Fristen für die Wahrung der Zulässigkeit eines Nachprüfungsverfahrens zu beachten sind. Aufgrund der Zeichenbegrenzung im Bekanntmachungsformular gelten hinsichtlich des genauen Wortlauts der vorbenannten gesetzlichen Regelungen im Übrigen die Verfahrensbedingungen.
5.1.
Los: LOT-0005
Titel: Generalplanungsleistung für Bestandswohnimmobilien OSWO, SDWO, WEWO, hier: SDWO 2 „Bayern“, VOEK 394-26, Los 5
Beschreibung: Die Auftraggeberin plant bundesweite Instandhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an Bestandswohnimmobilien. Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahren ist die Vergabe von Generalplanerleistungen an Wohnbestandsimmobilien und angemieteten Immobilien. Die von der Ausschreibung betroffenen Objekte sind insbesondere in der Auflistung der Objekte nach den jeweiligen Losen aufgeführt (siehe Anlage C-02b). Zum Leistungsgegenstand gehören auch die in den Objektlisten enthaltenen Gewerbe- und Sondergebäude. Die zu vergebenden Generalplanerleistungen umfassen insbesondere folgende Leistungen - Objektplanung Gebäude - Tragwerksplanung - Planung der Technischen Ausrüstung - Planung der Freianlagen - Planung und Beratung Bauphysik - Brandschutz einschl. Brandschutzkonzept - Koordination und Integration Gutachterleistungen - Weitere Leistungen nach Anlage C-01a und c. Je Los ist der Abschluss eines Rahmenvertrags mit zwei Rahmenvertragspartnern mit jeweils dem wirtschaftlichsten und zweitwirtschaftlichsten Bieter geplant, aus denen die Auftraggeberin sukzessiv Einzelaufträge jeweils stufenweise abrufen wird. Der Auftragnehmer hat weder einen Anspruch auf Abruf von Einzelaufträgen noch innerhalb eines vergebenen Einzelauftrags auf den Abruf aller ausgeschriebenen Leistungsphasen. Die konkreten Einzelheiten der Beauftragung ergeben sich aus der Rahmenvereinbarung und den Vereinbarungen zum Einzelauftrag. Der jeweilige Rahmenvertrag wird eine Laufzeit von 2 Jahren haben, wobei die Auftraggeberin nach Maßgabe des Vertrags durch einseitige Erklärung den Rahmenvertrag zweimal um jeweils ein Jahr verlängern kann. Die maximale Vertragslaufzeit beträgt 4 Jahre. Das jeweilige Ende der Laufzeit eines Einzelauftrags bleibt vom Ende der Rahmenvertragslaufzeit unberührt.
Interne Kennung: VOEK 394-26 Los 5
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71320000 Planungsleistungen im Bauwesen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen, 71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros, 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen, 71242000 Entwurf und Gestaltung, Kostenschätzung, 71244000 Kalkulation und Überwachung der Kosten, 71245000 Genehmigungsvorlagen, Konstruktionszeichnungen und Spezifikationen, 71246000 Festlegung und Aufstellung der für den Bau benötigten Mengen, 71247000 Beaufsichtigung der Bauarbeiten, 71248000 Projektaufsicht und Dokumentation, 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros, 71322000 Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau, 71324000 Baukostenberechnung, 71327000 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung, 71328000 Dienstleistungen für die Prüfung der Tragwerksplanung, 71356400 Technische Planungsleistungen
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Der jeweilige Rahmenvertrag wird eine Laufzeit von 2 Jahren haben, wobei die Auftraggeberin nach Maßgabe des Vertrags durch einseitige Erklärung den Rahmenvertrag zweimal um jeweils ein Jahr verlängern kann. Die maximale Vertragslaufzeit beträgt 4 Jahre. Das jeweilige Ende der Laufzeit eines Einzelauftrags bleibt vom Ende der Rahmenvertragslaufzeit unberührt.
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): München, Kreisfreie Stadt (DE212)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Herford, Minden, Porta Westfalica, Petershagen, Lemgo, Lage, Paderborn, Gütersloh, Bielefeld, Oerlinghausen, Borgholzhausen, Höxter, Düsseldorf, Hilden, Ratingen, Nettetal, Niederkrüchten, Brüggen, Viersen, Wassenberg, Wuppertal, Dortmund, Herne, Essen, Mülheim an der Ruhr, Datteln, Haltern am See, Waltrop, Gelsenkirchen, Oberhausen, Dorsten, Bocholt, Emmerich am Rhein, Voerde (Niederrhein), Hünxe, Duisburg, Kleve, Goch, Straelen, Krefeld, Willich, Münster, Dülmen, Greven, Rheine, Hörstel, Gronau (Westf.), Westerkappeln, Wetter (Ruhr), Iserlohn, Hemer, Hamm, Ahlen, Unna, Soest, Lippstadt Aschaffenburg, Großwallstadt, Klingenberg am Main, München, Pullach, Gauting, Fürstenfeldbruck, Pöcking, Weilheim in Oberbayern, Murnau am Staffelsee, Garmisch-Partenkirchen, Mittenwald, Oberammergau, Rosenheim, Oberaudorf, Kiefersfelden, Brannenburg, Brannenburg-Weidach, Schechen, Sachrang, Traunstein, Freilassing, Bad Reichenhall, Stanggaß, Bischofswiesen, Bad Tölz, Landshut, Ingolstadt, Pfaffenhofen an der Ilm, Erding, Augsburg, Kleinaitingen, Neuburg an der Donau, Landsberg am Lech, Penzing, Kempten, Sonthofen, Füssen, Ulm, Dornstadt, Neu-Ulm, Nürnberg, Roth, Eggolsheim, Pfofeld, Berching, Dietfurt an der Altmühl, Nabburg, Oberviechtach, Regensburg, Roding, Regen, Bayreuth, Würzburg, Giebelstadt, Dettelbach, Marktbreit, Schwarzach am Main, Schweinfurt, Bad Kissingen, Oerlenbach-Rottershausen, Oerlenbach, Nüdlingen, Hammelburg, Wildflecken, Eußenheim
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Laufzeit: 2 Jahre
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 2
5.1.5.
Wert
Höchstwert der Rahmenvereinbarung: 21 500 000,00 EUR
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#,#Besonders auch geeignet für:selbst#,#Besonders auch geeignet für:other-sme# Mit Abgabe des Teilnahmeantrags ist die Eignung wie folgt nachzuweisen: Der Bewerber muss zum Nachweis seiner Eignung alle in der EU-Bekanntmachung und nachfolgend geforderten Unterlagen, insbesondere Angaben, Erklärungen oder sonstige Nachweise, mit dem Teilnahmeantrag einreichen. Hierbei sind die den Vergabeunterlagen beigefügten Formblätter zu verwenden. Nach vorläufiger Prüfung kann die Auftraggeberin von den aussichtsreichen Bewerbern innerhalb einer angemessenen Frist folgende Nachweise zu den Eigenerklärungen anfordern. Die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) wird als vorläufiger Beleg der Eignung akzeptiert (§ 50 VgV). Die Angaben zu den Eignungs- und Auswahlkriterien (Anlage B-04) sind auch bei Verwendung der EEE mit dem Teilnahmeantrag auf dem Formblatt B-04 zu machen. Im Übrigen kann die Auftraggeberin Unterlagen nach § 56 VgV nachfordern. Liegen bei einem Unternehmen Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB vor, wird der Teilnahmeantrag nicht vom Verfahren ausgeschlossen, sofern das Unternehmen nachweist, dass es zureichende Maßnahmen der Selbstreinigung gemäß § 125 GWB ergriffen hat. Die Auftraggeberin behält sich vor, einen aktuellen Auszug aus dem Wettbewerbsregister über das teilnehmende Unternehmen beim Bundesamt für Justiz bzw. beim Bundeskartellamt anzufordern. Die Auftraggeberin behält sich vor, zur Prüfung des Ausschlussgrundes nach § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB eine Wirtschaftsauskunft einzuholen; dem Bewerber wird vor einer Entscheidung Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben. Sofern die von der Auftraggeberin geforderten Eignungsnachweise personenbezogene Daten (z.B. von Mitarbeitern eines Referenzauftraggebers) enthalten, erfolgt die diese Daten betreffende Auskunft freiwillig. Eine Pflicht zur Übermittlung personenbezogener Daten besteht nicht. Die personenbezogenen Angaben werden im Rahmen des Vergabeverfahrens den gesetzlichen Anforderungen entsprechend verarbeitet und gespeichert.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Gefordert ist ein aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder vergleichbarer Registerauszug (zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags nicht älter als sechs Monate, Kopie ausreichend). Ausländische Bewerber haben gleichwertige Bescheinigungen nach den Vorschriften ihres Herkunftslandes vorzulegen. Diese sind zwingend ins Deutsche zu übersetzen. Ausnahme: Sollte es sich bei dem Bewerber um einen Unternehmer handeln, der z.B. als Freiberufler weder im Handelsregister / Partnerschaftsregister eingetragen ist, noch eine Gewerbeanmeldung benötigt, wird um einen entsprechenden Nachweis gebeten. a) Mindestanforderung: Keine. b) Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: Keine.

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Berufshaftpflichtversicherung a) Mindestanforderung: Gefordert ist eine Erklärung einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung mit Angabe der folgenden Deckungssummen je Schadensfall (pro Versicherungsfall mindestens zweifach maximiert): - Personenschäden: mindestens 10 Mio. € - Sach- und Vermögensschäden: mindestens 5 Mio. € - Umweltschäden: mindestens 1 Mio. € Die Versicherung muss bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder einem Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen unterhalten werden. Es wird erklärt, dass die Höhe der geforderten Deckungssummen für die jeweiligen Schadensereignisse durch die derzeit abgeschlossene Versicherung des Bewerbers / durch die derzeit abgeschlossenen Versicherungen der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft schon erreicht wird bzw. eine entsprechende Anpassung der Deckungssummen für die Dauer der Verträge unmittelbar nach Zuschlagserteilung vorgenommen wird. Hinweis: Bei Bewerbergemeinschaften sind die Anforderungen an die Berufshaftpflichtversicherung von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Für geplante Unterauftragnehmer muss keine Versicherungsbestätigung vorliegen. Der Nachweis für die bestehende Berufshaftpflichtversicherung ist spätestens drei Wochen nach Zuschlagserteilung unaufgefordert der Auftraggeberin zu übersenden. Sofern die vorstehende Erklärung nicht abgegeben werden kann, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen. b) Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: Keine.

Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft hat eine Erklärung über den Gesamtumsatz abzugeben, jeweils bezogen auf die letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023-2025), jeweils in EUR netto. a) Mindestanforderung: Keine. b) Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: Keine.

Kriterium: Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft hat eine Erklärung über den Umsatz für Leistungen im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Planungsleistungen für Wohnbestandsimmobilien) abzugeben, jeweils bezogen auf die letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023-2025), jeweils in EUR netto. Begriffsbestimmung: Umsatz für Leistungen im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Planungsleistungen für Wohnbestandsimmobilien) ist der Netto-Honorarumsatz aus Planungs- und Überwachungsleistungen (Objekt- und Fachplanung) für die Sanierung, Modernisierung oder Instandsetzung von Wohnbestandsimmobilien. Maßgeblich ist der Honorarumsatz des Unternehmens, nicht die Bauwerkskosten der Projekte. Bei Bewerbergemeinschaften und bei Eignungsleihe werden die Umsätze der beteiligten Unternehmen zusammengerechnet. a) Mindestanforderung: Mindestanforderung ist ein durchschnittlicher Jahresumsatz des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft für Leistungen im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Planungsleistungen für Wohnbestandsimmobilien) von mindestens 500.000,00 EUR netto in den letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023-2025). Die Nichterfüllung der Mindestanforderung führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis: Bei Bewerbergemeinschaften reicht es aus, wenn die Umsatzangaben für die gesamte Bewerbergemeinschaft nur einmalig im Vordruck des bevollmächtigten Mitglieds gemacht werden. b) Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: Keine.

Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft hat eine Erklärung abzugeben über die durchschnittliche Zahl an Beschäftigten (Vollzeitstellen) und an Beschäftigten (Vollzeitstellen) mit einer fachspezifischen Qualifikation (Dipl.-Ing. Uni / FH oder M.Sc. / M.Eng. / M.A. oder B.Sc./ B.Eng. / B.A. in Architektur, Bauingenieurwesen oder vergleichbarer Fachrichtungen), welcher er jeweils in den letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahren beschäftigt hat. a) Mindestanforderung: Mindestanforderung ist eine jährliche Zahl an Beschäftigten mit einer fachspezifischen Qualifikation (Dipl.-Ing. Uni / FH oder M.Sc. / M.Eng. / M.A. oder B.Sc./ B.Eng. / B.A. in Architektur, Bauingenieurwesen oder vergleichbarer Fachrichtungen) des Bewerbers von mindestens 10 Beschäftigten (Vollzeitstellen) in jedem der letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023-2025). Die Nichterfüllung der Mindestanforderung führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Bei einer Bewerbergemeinschaft ist je Jahr die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten jedes Mitglieds der Bewerbergemeinschaft zu addieren; entsprechendes gilt für die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten mit fachspezifischer Qualifikation. b) Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: Keine.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mind. 1, max. 3 Referenzen über an d. Bewerber/Mitglied der BG beauftragte & von diesem erbrachte Generalplanerleistungen (mind. OPl. Gebäude und Innenräume, FPl. Tragwerksplanung, FPl. TGA ) sowie - jeweils 1 Referenzprojekt über an d. Bewerber/Mitglied der BG beauftragte & von diesem erbrachte Planungsleistungen der nachfolgend aufgelisteten Planungsdisziplinen (für die 4 Disziplinen also 4 Referenzprojekte): a) OPl. Gebäude+Innenräume, b) FPl.TWP, c) FPl.TGA HLS, d) FPl. TGA ELT gem. Tabellen der Anlage B-04, Ziff. 4.3.2.1 ff. genannten Mindestanforderungen. Die Nichterfüllung einer o. mehrerer Mindestanforderungen führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis Mehrfachnennung: Dasselbe Referenzprojekt kann sowohl für eine GP-Referenz (nachfolgend Referenzen Nrn. 1-3) als auch für 1 o.mehrere sonstige Planungsreferenzen (nachfolgend Referenzen Nrn. 4-7) genutzt werden, sofern die konkr. Leistungen im selben Referenzprojekt tatsächlich erbracht worden sind. Ein Referenzprojekt über GP-Leistungen darf nicht auf zwei o. mehr GP-Referenzen (Referenzen Nrn. 1-3) verteilt werden. Werden mehr als 3GP-Referenzen o. für 1 Planungsdisziplin (Referenzen Nrn. 4–7) mehr als 1 Referenz benannt, werden nur die jeweils ersten in der Reihenfolge der Nummerierung gewertet. Bei BG reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte BG nur einmalig in der Bewerberauskunft des Mitglieds gemacht werden, der die Referenz erbracht hat. Bewirbt sich der Bewerber/die BG auf mehrere Lose, kann dieselbe Referenz für sämtliche Lose benannt werden. Die Referenzen werden überprüft. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass Angaben korrekt sind + Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger benannt ist, die die Leistung beurteilen kann. Zu Referenz-Nr 1-3: Generalplanung Die Darstellung jeder unternehmensbezogenen Referenz muss folgende Angaben beinhalten: - Name d. Bewerbers/Mitglieds der BG, welcher/s die Referenz erbracht hat - Name d. Referenzauftraggebers - Ansprechperson beim tats. Leistungsempfänger (nicht Auftraggeber im Unterauftragnehmerverhältnis) mit Name,Telefon-Nr., E-Mail - Projektbezeichnung, Lage/Ort - Gebäudetyp, Nutzung+Größe (BGF) - Kurzbeschreibung d. Referenzprojektes a) Mindestanforderungen: Hinweis: Wenn eine der nachfolgenden Mindestbedingungen nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Bei Nichterfüllung der Mindestzahl an Referenzen erfolgt Ausschluss. - (1) Referenzgegenständlich ist die Beauftragung d. Bewerbers mit d. Generalplanung einer Maßnahme an einem Bestandsgebäude (ist Bewerber eine Bewerbergemeinschaft, muss referenzgegenständlich die Beauftragung d. federführenden Mitglieds der Bewerbergemeinschaft, das diese im Auftragsfall gegenüber der Auftraggeberin auch rechtsgeschäftlich als Hauptansprechpartner vertreten wird, gewesen sein): Der referenzgegenständliche Generalplanungsauftrag muss mind. die Beauftragung folgender Leistungen beinhaltet haben: a) die in Eigenleistung erbrachte Vertretung + Projektleitung d. Generalplanungsteams ggü dem Referenzauftraggeber + die Koordination & Integration aller Planungsleistungen d. Generalplanungsteams, sowie b) die gegenüber dem Referenzauftraggeber vertraglich geschuldeten &(nicht notwendig in Eigenleistung, sondern ggf. durch UN/NU oder Bewerbergemeinschaftsmitglieder) erbrachten Leistungen aa) der LPH 2-7 der Objektplanung Gebäude und Innenräume nach §§ 33 ff. HOAI i. V. m. Anlage 10 HOAI, bb) der LPH 2-6 der Tragwerksplanung, §§ 49 ff. HOAI i. V. m. Anlage 14 HOAI, und cc) der Leistungsphasen 2-7 der Planung Technische Ausrüstung nach §§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI. (2) Das referenzauftragsgegenständliche Objekt unterfällt der Mindesthonorarzone III oder höher nach HOAI für das Leistungsbild Objektplanung Gebäude. (3) Baukosten (KG 200-500) gemäß DIN 276:2018-12 der von den referenzgegenständlichen Generalplanungsleistungen betroffenen Maßnahme an einem Bestandsgebäude ≥ 500.000 EUR, netto (4) Die referenzauftragsgegenständlichen Leistungen wurden im Zeitraum von 09/2021 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen (Leistungen können vor 09/2021 begonnen worden sein). Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: (1) Gegenstand des referenzgegenständlichen Generalplanungsauftrags war 1 Maßnahme an einem Bestandswohngebäude (Modernisierung, energetische Ertüchtigung, Instandsetzung und/oder Umbau bestehender Gebäude mit Wohnnutzung), wobei die referenzgegenständlichen Leistungen mindestens 5 Wohneinheiten umfassten: 7 Punkte (2) Beauftragt und erbracht wurden Planungsleistungen über eine energetische Modernisierung des referenzgegenständlichen Bestandswohngebäudes. Energetische Modernisierung in diesem Sinne ist die Planung+Realisierung einer Wärmepumpe u./o. einer Photovoltaikanlage u./o. die Planung und Realisierung der energetischen Modernisierung der Gebäudehülle (Dämmung von Fassade, Dach oder oberster Geschossdecke oder Austausch der Fenster): je Aspekt 1 Punkt, addiert max. 3 Punkte (3) Gegenstand des referenzgegenständlichen Generalplanungsauftrags war auch die Koordination und Integration von Gutachterleistungen für die Sanierung von Schadstoffen in der Bausubstanz an einem vor dem Jahr 1990 errichteten Bestandswohngebäude: 3 Punkte (4) Die Gegenstand des referenzgegenständlichen Generalplanungsauftrags bildenden Maßnahmen an einem Bestandswohngebäude wurden ganz o. überwiegend im bewohnten o. genutzten Zustand erbracht, d.h. ohne vollständigen Freizug d. betroffenen Einheiten während der Bauausführung. Ein überwiegend bewohnter/genutzter Zustand liegt vor, wenn die von der Maßnahme betroffenen Einheiten o. nicht betroffene Einheiten im maßnahmengegenständlichen Bestandswohngebäude im Zeitpunkt der Bauausführung bewohnt/genutzt sind: 6 Punkte Je GP-Referenz (Nrn. 1–3) können höchstens 19 Punkte erreicht werden; die Punkte der bis zu 3 gewerteten GP-Referenzen werden addiert (höchstens 57 Punkte). Die Einzelheiten ergeben sich aus der Bewertungsmatrix (Anlage A-02).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 57,00

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mind. 1, max. 3 Referenzen über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Generalplanerleistungen (mind. OPl. Gebäude und Innenräume, FPl. Tragwerksplanung, FPl. TGA ) sowie - jeweils 1 Referenzprojekt über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Planungsleistungen der nachfolgend aufgelisteten Planungsdisziplinen (für die 4 Disziplinen also 4 Referenzprojekte): a) OPl. Gebäude und Innenräume, b) FPl.Tragwerksplanung, c) FPl.TGA HLS, d) FPl. TGA ELT gem. Tabellen der Anlage B-04, Ziff. 4.3.2.1 ff. genannten Mindestanforderungen. Die Nichterfüllung einer oder mehrerer Mindestanforderungen führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis Mehrfachnennung: Dasselbe Referenzprojekt kann sowohl für eine GP-Referenz (nachfolgend Referenzen Nrn. 1-3) als auch für eine oder mehrere sonstige Planungsreferenzen (nachfolgend Referenzen Nrn. 4-7) genutzt werden, sofern die konkreten Leistungen im selben Referenzprojekt tatsächlich erbracht worden sind. Ein Referenzprojekt über GP-Leistungen darf nicht auf zwei oder mehr GP-Referenzen (Referenzen Nrn. 1-3) verteilt werden. Werden mehr als 3GP-Referenzen oder für eine Planungsdisziplin (Referenzen Nrn. 4–7) mehr als eine Referenz benannt, werden nur die jeweils ersten in der Reihenfolge der Nummerierung gewertet. Bei BG reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte BG nur einmalig in der Bewerberauskunft des Mitglieds gemacht werden, der die Referenz erbracht hat. Bewirbt sich der Bewerber/die BG auf mehrere Lose, kann dieselbe Referenz für sämtliche Lose benannt werden. Die Referenzen werden überprüft. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass die Angaben korrekt sind und eine Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger benannt ist, die die Leistung beurteilen kann. -- Zu Referenz-Nr 4: Objektplanung Gebäude und Innenräume Die Darstellung jeder unternehmensbezogenen Referenz muss folgende Angaben beinhalten: - Name des Bewerbers / Mitglieds der BG, welcher/s die Referenz erbracht hat - Name des Referenzauftraggebers - Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger (nicht Auftraggeber im Unterauftragnehmerverhältnis) mit Name,Telefon-Nr., E-Mail-Adresse - Projektbezeichnung, Lage / Ort - Gebäudetyp, Nutzung und Größe (BGF) - Kurzbeschreibung des Referenzprojektes a) Mindestanforderungen: Hinweis: Wenn eine der nachfolgenden Mindestbedingungen nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Bei Nichterfüllung der Mindestzahl an Referenzen erfolgt der Ausschluss. b) (1) Referenzgegenständlich ist die Beauftragung des Bewerbers (bzw. alternativ eines eignungsleihenden Wirtschaftsteilnehmers, der diese Leistungen im Auftragsfall gegenüber dem AG auch erbringen wird), mit der Objektplanung Gebäude an einem Bestandsgebäude nach §§ 33 ff. HOAI i. V. m. Anlage 10 HOAI, mindestens mit den LPH 2 bis 7; LPH 6/7 kann mittels einzelner Leistungsbeschreibungen (Einzellose) und/oder mittels Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm erbracht sein. (2) Das referenzauftragsgegenständliche Objekt unterfällt der Mindesthonorarzone III oder höher nach HOAI für das Leistungsbild Objektplanung Gebäude. (3) Bauwerkskosten (KG 300 - 400) gemäß DIN 276:2018-12 der von den referenzgegenständlichen Planungsleistungen betroffenen Maßnahmen an einem Bestandsgebäude ≥ 300.000 EUR, netto (4) Die referenzauftragsgegenständlichen Leistungen wurden im Zeitraum von 09/2021 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen (Leistungen können vor 09/2021 begonnen worden sein). Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: (1) Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags war die barrierearme Umgestaltung von Wohneinheiten im maßnahmengegenständlichen Bestandswohngebäude, d. h. die Planung von Maßnahmen zur Beseitigung oder Verringerung von Barrieren innerhalb der Wohneinheiten oder in deren Zugang, beispielsweise Abbau von Schwellen, Verbreiterung von Türöffnungen, barrierefreie Anpassung von Sanitärräumen oder barrierefreie Erschließung des Eingangs zur jeweiligen Wohneinheit: 6 Punkte (2) Die Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags bildenden Maßnahmen an einem Bestandswohngebäude umfassten auch die Erstellung einer standardisierten Ausbau- und Ausstattungsplanung für eine Vielzahl gleichartiger Wohneinheiten, beispielsweise in Form einer Musterwohnung, eines Bemusterungs- oder Ausstattungskonzepts oder wiederkehrender Ausbaudetails: 6 Punkte (3) Das Referenzprojekt ist identisch mit einem Referenzprojekt der Nr. 1 bis 3, d.h. der Referenznehmer ist entweder identisch mit dem Referenznehmer der Referenz der Nr. 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) oder hat mit dem Referenznehmer der Referenz 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) im Generalplanerteam des Referenzprojekts 1 bis 3 die referenzgegenständlichen Leistungen erbracht: 4 Punkte
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 16,00

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mind. 1, max. 3 Referenzen über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Generalplanerleistungen (mind. OPl. Gebäude und Innenräume, FPl. Tragwerksplanung, FPl. TGA ) sowie - jeweils 1 Referenzprojekt über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Planungsleistungen der nachfolgend aufgelisteten Planungsdisziplinen (für die 4 Disziplinen also 4 Referenzprojekte): a) OPl. Gebäude und Innenräume, b) FPl.Tragwerksplanung, c) FPl.TGA HLS, d) FPl. TGA ELT gem. Tabellen der Anlage B-04, Ziff. 4.3.2.1 ff. genannten Mindestanforderungen. Die Nichterfüllung einer oder mehrerer Mindestanforderungen führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis Mehrfachnennung: Dasselbe Referenzprojekt kann sowohl für eine GP-Referenz (nachfolgend Referenzen Nrn. 1-3) als auch für eine oder mehrere sonstige Planungsreferenzen (nachfolgend Referenzen Nrn. 4-7) genutzt werden, sofern die konkreten Leistungen im selben Referenzprojekt tatsächlich erbracht worden sind. Ein Referenzprojekt über GP-Leistungen darf nicht auf zwei oder mehr GP-Referenzen (Referenzen Nrn. 1-3) verteilt werden. Werden mehr als 3GP-Referenzen oder für eine Planungsdisziplin (Referenzen Nrn. 4–7) mehr als eine Referenz benannt, werden nur die jeweils ersten in der Reihenfolge der Nummerierung gewertet. Bei BG reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte BG nur einmalig in der Bewerberauskunft des Mitglieds gemacht werden, der die Referenz erbracht hat. Bewirbt sich der Bewerber/die BG auf mehrere Lose, kann dieselbe Referenz für sämtliche Lose benannt werden. Die Referenzen werden überprüft. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass die Angaben korrekt sind und eine Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger benannt ist, die die Leistung beurteilen kann. -- Zu Referenz-Nr 5: Fachplanung Leistungsbild Tragwerksplanung Die Darstellung jeder unternehmensbezogenen Referenz muss folgende Angaben beinhalten: - Name des Bewerbers / Mitglieds der BG, welcher/s die Referenz erbracht hat - Name des Referenzauftraggebers - Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger (nicht Auftraggeber im Unterauftragnehmerverhältnis) mit Name,Telefon-Nr., E-Mail-Adresse - Projektbezeichnung, Lage / Ort - Gebäudetyp, Nutzung und Größe (BGF) - Kurzbeschreibung des Referenzprojektes a) Mindestanforderungen: Hinweis: Wenn eine der nachfolgenden Mindestbedingungen nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Bei Nichterfüllung der Mindestzahl an Referenzen erfolgt der Ausschluss. (1) Referenzgegenständlich ist die Beauftragung des Bewerbers (bzw. alternativ eines eignungsleihenden Wirtschaftsteilnehmers, der diese Leistungen im Auftragsfall gegenüber dem AG auch erbringen wird), mit der Tragwerksplanung nach §§ 49 ff. HOAI i. V. m. Anlage 14 HOAI an einem Bestandsgebäude mindestens mit den LPH 2 bis 6; LPH 6 kann mittels einzelner Leistungsbeschreibungen (Einzellose) und/oder mittels Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm erbracht sein. (2) Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags war ein Eingriff in die bestehende Tragstruktur des Bestandsgebäudes. (Ein Eingriff in die bestehende Tragstruktur des Bestandswohngebäudes liegt vor bei Durchbrüchen, Deckenöffnungen, Anbau, Aufstockung, Verstärkung oder Austausch tragender Bauteile des Bestandswohngebäudes). (3) Das referenzauftragsgegenständliche Objekt unterfällt der Mindesthonorarzone II oder höher nach HOAI für das Leistungsbild Tragwerksplanung. (4) Bauwerkskosten (KG 300 - 400) gemäß DIN 276:2018-12 der von den referenzgegenständlichen Planungsleistungen betroffenen Maßnahmen an einem Bestandsgebäude ≥ 300.000 EUR netto (5) Die referenzauftragsgegenständlichen Leistungen wurden im Zeitraum von 09/2021 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen (Leistungen können vor 09/2021 begonnen worden sein). Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: (1) Beauftragt und erbracht wurden Planungsleistungen über vorgefertigte Bauelemente (z. B. vorgefertigte Decken-, Wand- oder Treppenelemente, Aufstockungs- oder Raummodule): 4 Punkte (2) Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags waren energetische Modernisierungen am Bestandswohngebäude, welche die Planung von statisch relevanten Eingriffen in die Bausubstanz des Bestandsgebäudes umfassten (bspw. Verstärkung der Dachkonstruktion infolge der Errichtung einer PV-Anlage, Erneuerung des Dachaufbaus mit zusätzlicher Auflast, Montage einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade oder eines Wärmedämmverbundsystems mit statischer Relevanz oder vergleichbar): 4 Punkte (3) Das Referenzprojekt ist identisch mit einem Referenzprojekt der Nr. 1 bis 3, d.h. der Referenznehmer ist entweder identisch mit dem Referenznehmer der Referenz der Nr. 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) oder hat mit dem Referenznehmer der Referenz 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) im Generalplanerteam des Referenzprojekts 1 bis 3 die referenzgegenständlichen Leistungen erbracht: 4 Punkte
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 12,00

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mind. 1, max. 3 Referenzen über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Generalplanerleistungen (mind. OPl. Gebäude und Innenräume, FPl. Tragwerksplanung, FPl. TGA ) sowie - jeweils 1 Referenzprojekt über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Planungsleistungen der nachfolgend aufgelisteten Planungsdisziplinen (für die 4 Disziplinen also 4 Referenzprojekte): a) OPl. Gebäude und Innenräume, b) FPl.Tragwerksplanung, c) FPl.TGA HLS, d) FPl. TGA ELT gem. Tabellen der Anlage B-04, Ziff. 4.3.2.1 ff. genannten Mindestanforderungen. Die Nichterfüllung einer oder mehrerer Mindestanforderungen führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis Mehrfachnennung: Dasselbe Referenzprojekt kann sowohl für eine GP-Referenz (nachfolgend Referenzen Nrn. 1-3) als auch für eine oder mehrere sonstige Planungsreferenzen (nachfolgend Referenzen Nrn. 4-7) genutzt werden, sofern die konkreten Leistungen im selben Referenzprojekt tatsächlich erbracht worden sind. Ein Referenzprojekt über GP-Leistungen darf nicht auf zwei oder mehr GP-Referenzen (Referenzen Nrn. 1-3) verteilt werden. Werden mehr als 3GP-Referenzen oder für eine Planungsdisziplin (Referenzen Nrn. 4–7) mehr als eine Referenz benannt, werden nur die jeweils ersten in der Reihenfolge der Nummerierung gewertet. Bei BG reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte BG nur einmalig in der Bewerberauskunft des Mitglieds gemacht werden, der die Referenz erbracht hat. Bewirbt sich der Bewerber/die BG auf mehrere Lose, kann dieselbe Referenz für sämtliche Lose benannt werden. Die Referenzen werden überprüft. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass die Angaben korrekt sind und eine Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger benannt ist, die die Leistung beurteilen kann. -- Zu Referenz-Nr 6: Fachplanung Leistungsbild Technische Ausrüstung HLS Die Darstellung jeder unternehmensbezogenen Referenz muss folgende Angaben beinhalten: - Name des Bewerbers / Mitglieds der BG, welcher/s die Referenz erbracht hat - Name des Referenzauftraggebers - Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger (nicht Auftraggeber im Unterauftragnehmerverhältnis) mit Name,Telefon-Nr., E-Mail-Adresse - Projektbezeichnung, Lage / Ort - Gebäudetyp, Nutzung und Größe (BGF) - Kurzbeschreibung des Referenzprojektes a) Mindestanforderungen: Hinweis: Wenn eine der nachfolgenden Mindestbedingungen nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Bei Nichterfüllung der Mindestzahl an Referenzen erfolgt der Ausschluss. (1) Referenzgegenständlich ist die Beauftragung des Bewerbers (bzw. alternativ eines eignungsleihenden Wirtschaftsteilnehmers, der diese Leistungen im Auftragsfall gegenüber dem AG auch erbringen wird), mit der Planung der Technischen Gebäudeausrüstung nach §§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI (Anlagengruppen 1 bis 3) an einem Bestandsgebäude mindestens mit den LPH 2 bis 7; für die Leistungsphase 4 nur gefordert für die Anlagengruppen 1 bis 3; LPH 6/7 kann mittels einzelner Leistungsbeschreibungen (Einzellose) und/oder mittels Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm erbracht sein. (2) Das referenzauftragsgegenständliche Objekt unterfällt der Mindesthonorarzone II oder höher nach HOAI für das Leistungsbild Technische Ausrüstung. (3) Bauwerkskosten (KG 400) gem. DIN 276:2018-12 der von den referenzgegenständlichen Planungsleistungen betroffenen Maßnahmen an einem Bestandsgebäude ≥ 150.000 EUR netto (4) Die referenzauftragsgegenständlichen Leistungen wurden im Zeitraum von 09/2021 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen (Leistungen können vor 09/2021 begonnen worden sein). Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: (1) Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags war eine Strangsanierung, d. h. die Erneuerung oder der Austausch der vertikalen Ver- und Entsorgungsleitungen (Trinkwasser, Abwasser, Heizung) einschließlich der hiermit verbundenen Eingriffe in das Bestandswohngebäude: 4 Punkte (2) Das Referenzprojekt ist identisch mit einem Referenzprojekt der Nr. 1 bis 3, d.h. der Referenznehmer ist entweder identisch mit dem Referenznehmer der Referenz der Nr. 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) oder hat mit dem Referenznehmer der Referenz 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) im Generalplanerteam des Referenzprojekts 1 bis 3 die referenzgegenständlichen Leistungen erbracht: 4 Punkte
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 8,00

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mind. 1, max. 3 Referenzen über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Generalplanerleistungen (mind. OPl. Gebäude und Innenräume, FPl. Tragwerksplanung, FPl. TGA ) sowie - jeweils 1 Referenzprojekt über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Planungsleistungen der nachfolgend aufgelisteten Planungsdisziplinen (für die 4 Disziplinen also 4 Referenzprojekte): a) OPl. Gebäude und Innenräume, b) FPl.Tragwerksplanung, c) FPl.TGA HLS, d) FPl. TGA ELT gem. Tabellen der Anlage B-04, Ziff. 4.3.2.1 ff. genannten Mindestanforderungen. Die Nichterfüllung einer oder mehrerer Mindestanforderungen führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis Mehrfachnennung: Dasselbe Referenzprojekt kann sowohl für eine GP-Referenz (nachfolgend Referenzen Nrn. 1-3) als auch für eine oder mehrere sonstige Planungsreferenzen (nachfolgend Referenzen Nrn. 4-7) genutzt werden, sofern die konkreten Leistungen im selben Referenzprojekt tatsächlich erbracht worden sind. Ein Referenzprojekt über GP-Leistungen darf nicht auf zwei oder mehr GP-Referenzen (Referenzen Nrn. 1-3) verteilt werden. Werden mehr als 3GP-Referenzen oder für eine Planungsdisziplin (Referenzen Nrn. 4–7) mehr als eine Referenz benannt, werden nur die jeweils ersten in der Reihenfolge der Nummerierung gewertet. Bei BG reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte BG nur einmalig in der Bewerberauskunft des Mitglieds gemacht werden, der die Referenz erbracht hat. Bewirbt sich der Bewerber/die BG auf mehrere Lose, kann dieselbe Referenz für sämtliche Lose benannt werden. Die Referenzen werden überprüft. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass die Angaben korrekt sind und eine Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger benannt ist, die die Leistung beurteilen kann. -- Zu Referenz-Nr 7: Fachplanung Leistungsbild Technische Ausrüstung ELT Die Darstellung jeder unternehmensbezogenen Referenz muss folgende Angaben beinhalten: - Name des Bewerbers / Mitglieds der BG, welcher/s die Referenz erbracht hat - Name des Referenzauftraggebers - Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger (nicht Auftraggeber im Unterauftragnehmerverhältnis) mit Name,Telefon-Nr., E-Mail-Adresse - Projektbezeichnung, Lage / Ort - Gebäudetyp, Nutzung und Größe (BGF) - Kurzbeschreibung des Referenzprojektes a) Mindestanforderungen: Hinweis: Wenn eine der nachfolgenden Mindestbedingungen nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Bei Nichterfüllung der Mindestzahl an Referenzen erfolgt der Ausschluss. (1) Referenzgegenständlich ist die Beauftragung des Bewerbers (bzw. alternativ eines eignungsleihenden Wirtschaftsteilnehmers, der diese Leistungen im Auftragsfall gegenüber dem Auftraggeber auch erbringen wird) mit der Planung der Technischen Gebäudeausrüstung nach §§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI (Anlagengruppen 4 und 5) an einem Bestandsgebäude, mindestens mit den LPH 2 bis 7; für die Leistungsphase 4 nur gefordert für die Anlagengruppen 4 und 5; LPH 6/7 kann mittels einzelner Leistungsbeschreibungen (Einzellose) und/oder mittels Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm erbracht sein. (2) Das referenzauftragsgegenständliche Objekt unterfällt der Mindesthonorarzone II oder höher nach HOAI für das Leistungsbild Technische Ausrüstung. (3) Bauwerkskosten (KG 400) gemäß DIN 276:2018-12 der von den referenzgegenständlichen Planungsleistungen betroffenen Maßnahme an einem Bestandsgebäude ≥ 150.000 EUR, netto (4) Die referenzauftragsgegenständlichen Leistungen wurden im Zeitraum von 09/2021 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen (Leistungen können vor 09/2021 begonnen worden sein). Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: (1) Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags waren auch die Planung und Integration von Photovoltaikanlagen und/oder von Ladeinfrastruktur für E-Mobilität an/auf dem Bestandswohngebäude: 3 Punkte (2) Das Referenzprojekt ist identisch mit einem Referenzprojekt der Nr. 1 bis 3, d.h. der Referenznehmer ist entweder identisch mit dem Referenznehmer der Referenz der Nr. 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) oder hat mit dem Referenznehmer der Referenz 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) im Generalplanerteam des Referenzprojekts 1 bis 3 die referenzgegenständlichen Leistungen erbracht: 4 Punkte
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 7,00
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 4
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 4
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Wertungspreis
Beschreibung: Details zum Zuschlagskriterium "Wertungspreis" sind der Anlage A-01 (Bewerbungsbedingungen), Ziff. 3.2.1 zu entnehmen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 45
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Leistungserbringungskonzept
Beschreibung: Das Leistungserbringungskonzept ist unterteilt in - organisatorisches Konzept (15 %) - architektonisches und haustechnisches Konzept (25 %) Details zum Zuschlagskriterium "Leistungserbringungskonzept" sind der Anlage A-01 (Bewerbungsbedingungen), Ziff. 3.2.2 zu entnehmen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 40
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Erfahrung des angegebenen Personals (Angaben zum Projektteam)
Beschreibung: Details zum Zuschlagskriterium "Erfahrung des angegebenen Personals (Angaben zum Projektteam)" sind der Anlage A-01 (Bewerbungsbedingungen), Ziff. 3.2.3 zu entnehmen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 15
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 05/11/2026
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=899550
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 23/11/2026 09:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Teilnahmeanträge: Der Auftraggeber kann die Bewerber unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, vgl. § 56 VgV. Die Unterlagen sind vom Bewerber nach Aufforderung durch den Auftraggeber innerhalb der festgelegten angemessenen Frist vorzulegen. Ein Anspruch der Bewerber auf eine Nachforderung von Unterlagen besteht nicht. Angebote: Es gelangen nur vollständige und fristgerecht eingegangene Angebote in die Wertung. Die Nachforderung, Vervollständigung oder Korrektur von Unterlagen richtet sich nach dem § 56 VgV. Angebote, die eines der Ausschlusskriterien des § 57 Abs. 1 VgV erfüllen, werden nicht gewertet.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 2
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Informationen über die Überprüfungsfristen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Hinsichtlich der Einlegung von Rechtsbehelfen wird auf folgende Rechtsvorschriften verwiesen: § 134 GWB Informations- und Wartepflicht, § 135 GWB Unwirksamkeit und § 160 GWB Einleitung, Antrag. Besonders hervorzuheben ist dabei: § 134 Abs. 2 GWB: „Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.“ § 160 GWB: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mittteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt. Es wird hiermit darauf hingewiesen, dass sämtliche vorgenannten Fristen für die Erhebung von vergaberechtlichen Rügen gegenüber dem Auftraggeber und die Fristen für die Wahrung der Zulässigkeit eines Nachprüfungsverfahrens zu beachten sind. Aufgrund der Zeichenbegrenzung im Bekanntmachungsformular gelten hinsichtlich des genauen Wortlauts der vorbenannten gesetzlichen Regelungen im Übrigen die Verfahrensbedingungen.
5.1.
Los: LOT-0006
Titel: Generalplanungsleistung für Bestandswohnimmobilien OSWO, SDWO, WEWO, hier: WEWO 1 „Nordrhein-Westfalen 1“, VOEK 394-26, Los 6
Beschreibung: Die Auftraggeberin plant bundesweite Instandhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an Bestandswohnimmobilien. Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahren ist die Vergabe von Generalplanerleistungen an Wohnbestandsimmobilien und angemieteten Immobilien. Die von der Ausschreibung betroffenen Objekte sind insbesondere in der Auflistung der Objekte nach den jeweiligen Losen aufgeführt (siehe Anlage C-02b). Zum Leistungsgegenstand gehören auch die in den Objektlisten enthaltenen Gewerbe- und Sondergebäude. Die zu vergebenden Generalplanerleistungen umfassen insbesondere folgende Leistungen - Objektplanung Gebäude - Tragwerksplanung - Planung der Technischen Ausrüstung - Planung der Freianlagen - Planung und Beratung Bauphysik - Brandschutz einschl. Brandschutzkonzept - Koordination und Integration Gutachterleistungen - Weitere Leistungen nach Anlage C-01a und c. Je Los ist der Abschluss eines Rahmenvertrags mit zwei Rahmenvertragspartnern mit jeweils dem wirtschaftlichsten und zweitwirtschaftlichsten Bieter geplant, aus denen die Auftraggeberin sukzessiv Einzelaufträge jeweils stufenweise abrufen wird. Der Auftragnehmer hat weder einen Anspruch auf Abruf von Einzelaufträgen noch innerhalb eines vergebenen Einzelauftrags auf den Abruf aller ausgeschriebenen Leistungsphasen. Die konkreten Einzelheiten der Beauftragung ergeben sich aus der Rahmenvereinbarung und den Vereinbarungen zum Einzelauftrag. Der jeweilige Rahmenvertrag wird eine Laufzeit von 2 Jahren haben, wobei die Auftraggeberin nach Maßgabe des Vertrags durch einseitige Erklärung den Rahmenvertrag zweimal um jeweils ein Jahr verlängern kann. Die maximale Vertragslaufzeit beträgt 4 Jahre. Das jeweilige Ende der Laufzeit eines Einzelauftrags bleibt vom Ende der Rahmenvertragslaufzeit unberührt.
Interne Kennung: VOEK 394-26 Los 6
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71320000 Planungsleistungen im Bauwesen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen, 71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros, 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen, 71242000 Entwurf und Gestaltung, Kostenschätzung, 71244000 Kalkulation und Überwachung der Kosten, 71245000 Genehmigungsvorlagen, Konstruktionszeichnungen und Spezifikationen, 71246000 Festlegung und Aufstellung der für den Bau benötigten Mengen, 71247000 Beaufsichtigung der Bauarbeiten, 71248000 Projektaufsicht und Dokumentation, 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros, 71322000 Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau, 71324000 Baukostenberechnung, 71327000 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung, 71328000 Dienstleistungen für die Prüfung der Tragwerksplanung, 71356400 Technische Planungsleistungen
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Der jeweilige Rahmenvertrag wird eine Laufzeit von 2 Jahren haben, wobei die Auftraggeberin nach Maßgabe des Vertrags durch einseitige Erklärung den Rahmenvertrag zweimal um jeweils ein Jahr verlängern kann. Die maximale Vertragslaufzeit beträgt 4 Jahre. Das jeweilige Ende der Laufzeit eines Einzelauftrags bleibt vom Ende der Rahmenvertragslaufzeit unberührt.
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Düsseldorf, Kreisfreie Stadt (DEA11)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Das Los 6 umfasst folgende weitere Orte: Herford, Minden, Porta Westfalica, Petershagen, Lemgo, Lage, Paderborn, Gütersloh, Bielefeld, Oerlinghausen, Borgholzhausen, Höxter, Düsseldorf, Hilden, Ratingen, Nettetal, Niederkrüchten, Brüggen, Viersen, Wassenberg, Wuppertal, Dortmund, Herne, Essen, Mülheim an der Ruhr, Datteln, Haltern am See, Waltrop, Gelsenkirchen, Oberhausen, Dorsten, Bocholt, Emmerich am Rhein, Voerde (Niederrhein), Hünxe, Duisburg, Kleve, Goch, Straelen, Krefeld, Willich, Münster, Dülmen, Greven, Rheine, Hörstel, Gronau (Westf.), Westerkappeln, Wetter (Ruhr), Iserlohn, Hemer, Hamm, Ahlen, Unna, Soest, Lippstadt
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Laufzeit: 2 Jahre
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 2
5.1.5.
Wert
Höchstwert der Rahmenvereinbarung: 9 975 959,00 EUR
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#,#Besonders auch geeignet für:selbst#,#Besonders auch geeignet für:other-sme# Mit Abgabe des Teilnahmeantrags ist die Eignung wie folgt nachzuweisen: Der Bewerber muss zum Nachweis seiner Eignung alle in der EU-Bekanntmachung und nachfolgend geforderten Unterlagen, insbesondere Angaben, Erklärungen oder sonstige Nachweise, mit dem Teilnahmeantrag einreichen. Hierbei sind die den Vergabeunterlagen beigefügten Formblätter zu verwenden. Nach vorläufiger Prüfung kann die Auftraggeberin von den aussichtsreichen Bewerbern innerhalb einer angemessenen Frist folgende Nachweise zu den Eigenerklärungen anfordern. Die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) wird als vorläufiger Beleg der Eignung akzeptiert (§ 50 VgV). Die Angaben zu den Eignungs- und Auswahlkriterien (Anlage B-04) sind auch bei Verwendung der EEE mit dem Teilnahmeantrag auf dem Formblatt B-04 zu machen. Im Übrigen kann die Auftraggeberin Unterlagen nach § 56 VgV nachfordern. Liegen bei einem Unternehmen Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB vor, wird der Teilnahmeantrag nicht vom Verfahren ausgeschlossen, sofern das Unternehmen nachweist, dass es zureichende Maßnahmen der Selbstreinigung gemäß § 125 GWB ergriffen hat. Die Auftraggeberin behält sich vor, einen aktuellen Auszug aus dem Wettbewerbsregister über das teilnehmende Unternehmen beim Bundesamt für Justiz bzw. beim Bundeskartellamt anzufordern. Die Auftraggeberin behält sich vor, zur Prüfung des Ausschlussgrundes nach § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB eine Wirtschaftsauskunft einzuholen; dem Bewerber wird vor einer Entscheidung Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben. Sofern die von der Auftraggeberin geforderten Eignungsnachweise personenbezogene Daten (z.B. von Mitarbeitern eines Referenzauftraggebers) enthalten, erfolgt die diese Daten betreffende Auskunft freiwillig. Eine Pflicht zur Übermittlung personenbezogener Daten besteht nicht. Die personenbezogenen Angaben werden im Rahmen des Vergabeverfahrens den gesetzlichen Anforderungen entsprechend verarbeitet und gespeichert.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Gefordert ist ein aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder vergleichbarer Registerauszug (zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags nicht älter als sechs Monate, Kopie ausreichend). Ausländische Bewerber haben gleichwertige Bescheinigungen nach den Vorschriften ihres Herkunftslandes vorzulegen. Diese sind zwingend ins Deutsche zu übersetzen. Ausnahme: Sollte es sich bei dem Bewerber um einen Unternehmer handeln, der z.B. als Freiberufler weder im Handelsregister / Partnerschaftsregister eingetragen ist, noch eine Gewerbeanmeldung benötigt, wird um einen entsprechenden Nachweis gebeten. a) Mindestanforderung: Keine. b) Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: Keine.

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Berufshaftpflichtversicherung a) Mindestanforderung: Gefordert ist eine Erklärung einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung mit Angabe der folgenden Deckungssummen je Schadensfall (pro Versicherungsfall mindestens zweifach maximiert): - Personenschäden: mindestens 10 Mio. € - Sach- und Vermögensschäden: mindestens 5 Mio. € - Umweltschäden: mindestens 1 Mio. € Die Versicherung muss bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder einem Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen unterhalten werden. Es wird erklärt, dass die Höhe der geforderten Deckungssummen für die jeweiligen Schadensereignisse durch die derzeit abgeschlossene Versicherung des Bewerbers / durch die derzeit abgeschlossenen Versicherungen der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft schon erreicht wird bzw. eine entsprechende Anpassung der Deckungssummen für die Dauer der Verträge unmittelbar nach Zuschlagserteilung vorgenommen wird. Hinweis: Bei Bewerbergemeinschaften sind die Anforderungen an die Berufshaftpflichtversicherung von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Für geplante Unterauftragnehmer muss keine Versicherungsbestätigung vorliegen. Der Nachweis für die bestehende Berufshaftpflichtversicherung ist spätestens drei Wochen nach Zuschlagserteilung unaufgefordert der Auftraggeberin zu übersenden. Sofern die vorstehende Erklärung nicht abgegeben werden kann, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen. b) Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: Keine.

Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft hat eine Erklärung über den Gesamtumsatz abzugeben, jeweils bezogen auf die letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023-2025), jeweils in EUR netto. a) Mindestanforderung: Keine. b) Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: Keine.

Kriterium: Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft hat eine Erklärung über den Umsatz für Leistungen im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Planungsleistungen für Wohnbestandsimmobilien) abzugeben, jeweils bezogen auf die letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023-2025), jeweils in EUR netto. Begriffsbestimmung: Umsatz für Leistungen im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Planungsleistungen für Wohnbestandsimmobilien) ist der Netto-Honorarumsatz aus Planungs- und Überwachungsleistungen (Objekt- und Fachplanung) für die Sanierung, Modernisierung oder Instandsetzung von Wohnbestandsimmobilien. Maßgeblich ist der Honorarumsatz des Unternehmens, nicht die Bauwerkskosten der Projekte. Bei Bewerbergemeinschaften und bei Eignungsleihe werden die Umsätze der beteiligten Unternehmen zusammengerechnet. a) Mindestanforderung: Mindestanforderung ist ein durchschnittlicher Jahresumsatz des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft für Leistungen im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Planungsleistungen für Wohnbestandsimmobilien) von mindestens 500.000,00 EUR netto in den letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023-2025). Die Nichterfüllung der Mindestanforderung führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis: Bei Bewerbergemeinschaften reicht es aus, wenn die Umsatzangaben für die gesamte Bewerbergemeinschaft nur einmalig im Vordruck des bevollmächtigten Mitglieds gemacht werden. b) Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: Keine.

Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft hat eine Erklärung abzugeben über die durchschnittliche Zahl an Beschäftigten (Vollzeitstellen) und an Beschäftigten (Vollzeitstellen) mit einer fachspezifischen Qualifikation (Dipl.-Ing. Uni / FH oder M.Sc. / M.Eng. / M.A. oder B.Sc./ B.Eng. / B.A. in Architektur, Bauingenieurwesen oder vergleichbarer Fachrichtungen), welcher er jeweils in den letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahren beschäftigt hat. a) Mindestanforderung: Mindestanforderung ist eine jährliche Zahl an Beschäftigten mit einer fachspezifischen Qualifikation (Dipl.-Ing. Uni / FH oder M.Sc. / M.Eng. / M.A. oder B.Sc./ B.Eng. / B.A. in Architektur, Bauingenieurwesen oder vergleichbarer Fachrichtungen) des Bewerbers von mindestens 10 Beschäftigten (Vollzeitstellen) in jedem der letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023-2025). Die Nichterfüllung der Mindestanforderung führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Bei einer Bewerbergemeinschaft ist je Jahr die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten jedes Mitglieds der Bewerbergemeinschaft zu addieren; entsprechendes gilt für die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten mit fachspezifischer Qualifikation. b) Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: Keine.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mind. 1, max. 3 Referenzen über an d. Bewerber/Mitglied der BG beauftragte & von diesem erbrachte Generalplanerleistungen (mind. OPl. Gebäude und Innenräume, FPl. Tragwerksplanung, FPl. TGA ) sowie - jeweils 1 Referenzprojekt über an d. Bewerber/Mitglied der BG beauftragte & von diesem erbrachte Planungsleistungen der nachfolgend aufgelisteten Planungsdisziplinen (für die 4 Disziplinen also 4 Referenzprojekte): a) OPl. Gebäude+Innenräume, b) FPl.TWP, c) FPl.TGA HLS, d) FPl. TGA ELT gem. Tabellen der Anlage B-04, Ziff. 4.3.2.1 ff. genannten Mindestanforderungen. Die Nichterfüllung einer o. mehrerer Mindestanforderungen führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis Mehrfachnennung: Dasselbe Referenzprojekt kann sowohl für eine GP-Referenz (nachfolgend Referenzen Nrn. 1-3) als auch für 1 o.mehrere sonstige Planungsreferenzen (nachfolgend Referenzen Nrn. 4-7) genutzt werden, sofern die konkr. Leistungen im selben Referenzprojekt tatsächlich erbracht worden sind. Ein Referenzprojekt über GP-Leistungen darf nicht auf zwei o. mehr GP-Referenzen (Referenzen Nrn. 1-3) verteilt werden. Werden mehr als 3GP-Referenzen o. für 1 Planungsdisziplin (Referenzen Nrn. 4–7) mehr als 1 Referenz benannt, werden nur die jeweils ersten in der Reihenfolge der Nummerierung gewertet. Bei BG reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte BG nur einmalig in der Bewerberauskunft des Mitglieds gemacht werden, der die Referenz erbracht hat. Bewirbt sich der Bewerber/die BG auf mehrere Lose, kann dieselbe Referenz für sämtliche Lose benannt werden. Die Referenzen werden überprüft. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass Angaben korrekt sind + Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger benannt ist, die die Leistung beurteilen kann. Zu Referenz-Nr 1-3: Generalplanung Die Darstellung jeder unternehmensbezogenen Referenz muss folgende Angaben beinhalten: - Name d. Bewerbers/Mitglieds der BG, welcher/s die Referenz erbracht hat - Name d. Referenzauftraggebers - Ansprechperson beim tats. Leistungsempfänger (nicht Auftraggeber im Unterauftragnehmerverhältnis) mit Name,Telefon-Nr., E-Mail - Projektbezeichnung, Lage/Ort - Gebäudetyp, Nutzung+Größe (BGF) - Kurzbeschreibung d. Referenzprojektes a) Mindestanforderungen: Hinweis: Wenn eine der nachfolgenden Mindestbedingungen nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Bei Nichterfüllung der Mindestzahl an Referenzen erfolgt Ausschluss. - (1) Referenzgegenständlich ist die Beauftragung d. Bewerbers mit d. Generalplanung einer Maßnahme an einem Bestandsgebäude (ist Bewerber eine Bewerbergemeinschaft, muss referenzgegenständlich die Beauftragung d. federführenden Mitglieds der Bewerbergemeinschaft, das diese im Auftragsfall gegenüber der Auftraggeberin auch rechtsgeschäftlich als Hauptansprechpartner vertreten wird, gewesen sein): Der referenzgegenständliche Generalplanungsauftrag muss mind. die Beauftragung folgender Leistungen beinhaltet haben: a) die in Eigenleistung erbrachte Vertretung + Projektleitung d. Generalplanungsteams ggü dem Referenzauftraggeber + die Koordination & Integration aller Planungsleistungen d. Generalplanungsteams, sowie b) die gegenüber dem Referenzauftraggeber vertraglich geschuldeten &(nicht notwendig in Eigenleistung, sondern ggf. durch UN/NU oder Bewerbergemeinschaftsmitglieder) erbrachten Leistungen aa) der LPH 2-7 der Objektplanung Gebäude und Innenräume nach §§ 33 ff. HOAI i. V. m. Anlage 10 HOAI, bb) der LPH 2-6 der Tragwerksplanung, §§ 49 ff. HOAI i. V. m. Anlage 14 HOAI, und cc) der Leistungsphasen 2-7 der Planung Technische Ausrüstung nach §§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI. (2) Das referenzauftragsgegenständliche Objekt unterfällt der Mindesthonorarzone III oder höher nach HOAI für das Leistungsbild Objektplanung Gebäude. (3) Baukosten (KG 200-500) gemäß DIN 276:2018-12 der von den referenzgegenständlichen Generalplanungsleistungen betroffenen Maßnahme an einem Bestandsgebäude ≥ 500.000 EUR, netto (4) Die referenzauftragsgegenständlichen Leistungen wurden im Zeitraum von 09/2021 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen (Leistungen können vor 09/2021 begonnen worden sein). Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: (1) Gegenstand des referenzgegenständlichen Generalplanungsauftrags war 1 Maßnahme an einem Bestandswohngebäude (Modernisierung, energetische Ertüchtigung, Instandsetzung und/oder Umbau bestehender Gebäude mit Wohnnutzung), wobei die referenzgegenständlichen Leistungen mindestens 5 Wohneinheiten umfassten: 7 Punkte (2) Beauftragt und erbracht wurden Planungsleistungen über eine energetische Modernisierung des referenzgegenständlichen Bestandswohngebäudes. Energetische Modernisierung in diesem Sinne ist die Planung+Realisierung einer Wärmepumpe u./o. einer Photovoltaikanlage u./o. die Planung und Realisierung der energetischen Modernisierung der Gebäudehülle (Dämmung von Fassade, Dach oder oberster Geschossdecke oder Austausch der Fenster): je Aspekt 1 Punkt, addiert max. 3 Punkte (3) Gegenstand des referenzgegenständlichen Generalplanungsauftrags war auch die Koordination und Integration von Gutachterleistungen für die Sanierung von Schadstoffen in der Bausubstanz an einem vor dem Jahr 1990 errichteten Bestandswohngebäude: 3 Punkte (4) Die Gegenstand des referenzgegenständlichen Generalplanungsauftrags bildenden Maßnahmen an einem Bestandswohngebäude wurden ganz o. überwiegend im bewohnten o. genutzten Zustand erbracht, d.h. ohne vollständigen Freizug d. betroffenen Einheiten während der Bauausführung. Ein überwiegend bewohnter/genutzter Zustand liegt vor, wenn die von der Maßnahme betroffenen Einheiten o. nicht betroffene Einheiten im maßnahmengegenständlichen Bestandswohngebäude im Zeitpunkt der Bauausführung bewohnt/genutzt sind: 6 Punkte Je GP-Referenz (Nrn. 1–3) können höchstens 19 Punkte erreicht werden; die Punkte der bis zu 3 gewerteten GP-Referenzen werden addiert (höchstens 57 Punkte). Die Einzelheiten ergeben sich aus der Bewertungsmatrix (Anlage A-02).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 57,00

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mind. 1, max. 3 Referenzen über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Generalplanerleistungen (mind. OPl. Gebäude und Innenräume, FPl. Tragwerksplanung, FPl. TGA ) sowie - jeweils 1 Referenzprojekt über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Planungsleistungen der nachfolgend aufgelisteten Planungsdisziplinen (für die 4 Disziplinen also 4 Referenzprojekte): a) OPl. Gebäude und Innenräume, b) FPl.Tragwerksplanung, c) FPl.TGA HLS, d) FPl. TGA ELT gem. Tabellen der Anlage B-04, Ziff. 4.3.2.1 ff. genannten Mindestanforderungen. Die Nichterfüllung einer oder mehrerer Mindestanforderungen führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis Mehrfachnennung: Dasselbe Referenzprojekt kann sowohl für eine GP-Referenz (nachfolgend Referenzen Nrn. 1-3) als auch für eine oder mehrere sonstige Planungsreferenzen (nachfolgend Referenzen Nrn. 4-7) genutzt werden, sofern die konkreten Leistungen im selben Referenzprojekt tatsächlich erbracht worden sind. Ein Referenzprojekt über GP-Leistungen darf nicht auf zwei oder mehr GP-Referenzen (Referenzen Nrn. 1-3) verteilt werden. Werden mehr als 3GP-Referenzen oder für eine Planungsdisziplin (Referenzen Nrn. 4–7) mehr als eine Referenz benannt, werden nur die jeweils ersten in der Reihenfolge der Nummerierung gewertet. Bei BG reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte BG nur einmalig in der Bewerberauskunft des Mitglieds gemacht werden, der die Referenz erbracht hat. Bewirbt sich der Bewerber/die BG auf mehrere Lose, kann dieselbe Referenz für sämtliche Lose benannt werden. Die Referenzen werden überprüft. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass die Angaben korrekt sind und eine Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger benannt ist, die die Leistung beurteilen kann. -- Zu Referenz-Nr 4: Objektplanung Gebäude und Innenräume Die Darstellung jeder unternehmensbezogenen Referenz muss folgende Angaben beinhalten: - Name des Bewerbers / Mitglieds der BG, welcher/s die Referenz erbracht hat - Name des Referenzauftraggebers - Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger (nicht Auftraggeber im Unterauftragnehmerverhältnis) mit Name,Telefon-Nr., E-Mail-Adresse - Projektbezeichnung, Lage / Ort - Gebäudetyp, Nutzung und Größe (BGF) - Kurzbeschreibung des Referenzprojektes a) Mindestanforderungen: Hinweis: Wenn eine der nachfolgenden Mindestbedingungen nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Bei Nichterfüllung der Mindestzahl an Referenzen erfolgt der Ausschluss. b) (1) Referenzgegenständlich ist die Beauftragung des Bewerbers (bzw. alternativ eines eignungsleihenden Wirtschaftsteilnehmers, der diese Leistungen im Auftragsfall gegenüber dem AG auch erbringen wird), mit der Objektplanung Gebäude an einem Bestandsgebäude nach §§ 33 ff. HOAI i. V. m. Anlage 10 HOAI, mindestens mit den LPH 2 bis 7; LPH 6/7 kann mittels einzelner Leistungsbeschreibungen (Einzellose) und/oder mittels Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm erbracht sein. (2) Das referenzauftragsgegenständliche Objekt unterfällt der Mindesthonorarzone III oder höher nach HOAI für das Leistungsbild Objektplanung Gebäude. (3) Bauwerkskosten (KG 300 - 400) gemäß DIN 276:2018-12 der von den referenzgegenständlichen Planungsleistungen betroffenen Maßnahmen an einem Bestandsgebäude ≥ 300.000 EUR, netto (4) Die referenzauftragsgegenständlichen Leistungen wurden im Zeitraum von 09/2021 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen (Leistungen können vor 09/2021 begonnen worden sein). Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: (1) Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags war die barrierearme Umgestaltung von Wohneinheiten im maßnahmengegenständlichen Bestandswohngebäude, d. h. die Planung von Maßnahmen zur Beseitigung oder Verringerung von Barrieren innerhalb der Wohneinheiten oder in deren Zugang, beispielsweise Abbau von Schwellen, Verbreiterung von Türöffnungen, barrierefreie Anpassung von Sanitärräumen oder barrierefreie Erschließung des Eingangs zur jeweiligen Wohneinheit: 6 Punkte (2) Die Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags bildenden Maßnahmen an einem Bestandswohngebäude umfassten auch die Erstellung einer standardisierten Ausbau- und Ausstattungsplanung für eine Vielzahl gleichartiger Wohneinheiten, beispielsweise in Form einer Musterwohnung, eines Bemusterungs- oder Ausstattungskonzepts oder wiederkehrender Ausbaudetails: 6 Punkte (3) Das Referenzprojekt ist identisch mit einem Referenzprojekt der Nr. 1 bis 3, d.h. der Referenznehmer ist entweder identisch mit dem Referenznehmer der Referenz der Nr. 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) oder hat mit dem Referenznehmer der Referenz 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) im Generalplanerteam des Referenzprojekts 1 bis 3 die referenzgegenständlichen Leistungen erbracht: 4 Punkte
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 16,00

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mind. 1, max. 3 Referenzen über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Generalplanerleistungen (mind. OPl. Gebäude und Innenräume, FPl. Tragwerksplanung, FPl. TGA ) sowie - jeweils 1 Referenzprojekt über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Planungsleistungen der nachfolgend aufgelisteten Planungsdisziplinen (für die 4 Disziplinen also 4 Referenzprojekte): a) OPl. Gebäude und Innenräume, b) FPl.Tragwerksplanung, c) FPl.TGA HLS, d) FPl. TGA ELT gem. Tabellen der Anlage B-04, Ziff. 4.3.2.1 ff. genannten Mindestanforderungen. Die Nichterfüllung einer oder mehrerer Mindestanforderungen führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis Mehrfachnennung: Dasselbe Referenzprojekt kann sowohl für eine GP-Referenz (nachfolgend Referenzen Nrn. 1-3) als auch für eine oder mehrere sonstige Planungsreferenzen (nachfolgend Referenzen Nrn. 4-7) genutzt werden, sofern die konkreten Leistungen im selben Referenzprojekt tatsächlich erbracht worden sind. Ein Referenzprojekt über GP-Leistungen darf nicht auf zwei oder mehr GP-Referenzen (Referenzen Nrn. 1-3) verteilt werden. Werden mehr als 3GP-Referenzen oder für eine Planungsdisziplin (Referenzen Nrn. 4–7) mehr als eine Referenz benannt, werden nur die jeweils ersten in der Reihenfolge der Nummerierung gewertet. Bei BG reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte BG nur einmalig in der Bewerberauskunft des Mitglieds gemacht werden, der die Referenz erbracht hat. Bewirbt sich der Bewerber/die BG auf mehrere Lose, kann dieselbe Referenz für sämtliche Lose benannt werden. Die Referenzen werden überprüft. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass die Angaben korrekt sind und eine Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger benannt ist, die die Leistung beurteilen kann. -- Zu Referenz-Nr 5: Fachplanung Leistungsbild Tragwerksplanung Die Darstellung jeder unternehmensbezogenen Referenz muss folgende Angaben beinhalten: - Name des Bewerbers / Mitglieds der BG, welcher/s die Referenz erbracht hat - Name des Referenzauftraggebers - Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger (nicht Auftraggeber im Unterauftragnehmerverhältnis) mit Name,Telefon-Nr., E-Mail-Adresse - Projektbezeichnung, Lage / Ort - Gebäudetyp, Nutzung und Größe (BGF) - Kurzbeschreibung des Referenzprojektes a) Mindestanforderungen: Hinweis: Wenn eine der nachfolgenden Mindestbedingungen nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Bei Nichterfüllung der Mindestzahl an Referenzen erfolgt der Ausschluss. (1) Referenzgegenständlich ist die Beauftragung des Bewerbers (bzw. alternativ eines eignungsleihenden Wirtschaftsteilnehmers, der diese Leistungen im Auftragsfall gegenüber dem AG auch erbringen wird), mit der Tragwerksplanung nach §§ 49 ff. HOAI i. V. m. Anlage 14 HOAI an einem Bestandsgebäude mindestens mit den LPH 2 bis 6; LPH 6 kann mittels einzelner Leistungsbeschreibungen (Einzellose) und/oder mittels Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm erbracht sein. (2) Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags war ein Eingriff in die bestehende Tragstruktur des Bestandsgebäudes. (Ein Eingriff in die bestehende Tragstruktur des Bestandswohngebäudes liegt vor bei Durchbrüchen, Deckenöffnungen, Anbau, Aufstockung, Verstärkung oder Austausch tragender Bauteile des Bestandswohngebäudes). (3) Das referenzauftragsgegenständliche Objekt unterfällt der Mindesthonorarzone II oder höher nach HOAI für das Leistungsbild Tragwerksplanung. (4) Bauwerkskosten (KG 300 - 400) gemäß DIN 276:2018-12 der von den referenzgegenständlichen Planungsleistungen betroffenen Maßnahmen an einem Bestandsgebäude ≥ 300.000 EUR netto (5) Die referenzauftragsgegenständlichen Leistungen wurden im Zeitraum von 09/2021 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen (Leistungen können vor 09/2021 begonnen worden sein). Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: (1) Beauftragt und erbracht wurden Planungsleistungen über vorgefertigte Bauelemente (z. B. vorgefertigte Decken-, Wand- oder Treppenelemente, Aufstockungs- oder Raummodule): 4 Punkte (2) Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags waren energetische Modernisierungen am Bestandswohngebäude, welche die Planung von statisch relevanten Eingriffen in die Bausubstanz des Bestandsgebäudes umfassten (bspw. Verstärkung der Dachkonstruktion infolge der Errichtung einer PV-Anlage, Erneuerung des Dachaufbaus mit zusätzlicher Auflast, Montage einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade oder eines Wärmedämmverbundsystems mit statischer Relevanz oder vergleichbar): 4 Punkte (3) Das Referenzprojekt ist identisch mit einem Referenzprojekt der Nr. 1 bis 3, d.h. der Referenznehmer ist entweder identisch mit dem Referenznehmer der Referenz der Nr. 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) oder hat mit dem Referenznehmer der Referenz 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) im Generalplanerteam des Referenzprojekts 1 bis 3 die referenzgegenständlichen Leistungen erbracht: 4 Punkte
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 12,00

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mind. 1, max. 3 Referenzen über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Generalplanerleistungen (mind. OPl. Gebäude und Innenräume, FPl. Tragwerksplanung, FPl. TGA ) sowie - jeweils 1 Referenzprojekt über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Planungsleistungen der nachfolgend aufgelisteten Planungsdisziplinen (für die 4 Disziplinen also 4 Referenzprojekte): a) OPl. Gebäude und Innenräume, b) FPl.Tragwerksplanung, c) FPl.TGA HLS, d) FPl. TGA ELT gem. Tabellen der Anlage B-04, Ziff. 4.3.2.1 ff. genannten Mindestanforderungen. Die Nichterfüllung einer oder mehrerer Mindestanforderungen führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis Mehrfachnennung: Dasselbe Referenzprojekt kann sowohl für eine GP-Referenz (nachfolgend Referenzen Nrn. 1-3) als auch für eine oder mehrere sonstige Planungsreferenzen (nachfolgend Referenzen Nrn. 4-7) genutzt werden, sofern die konkreten Leistungen im selben Referenzprojekt tatsächlich erbracht worden sind. Ein Referenzprojekt über GP-Leistungen darf nicht auf zwei oder mehr GP-Referenzen (Referenzen Nrn. 1-3) verteilt werden. Werden mehr als 3GP-Referenzen oder für eine Planungsdisziplin (Referenzen Nrn. 4–7) mehr als eine Referenz benannt, werden nur die jeweils ersten in der Reihenfolge der Nummerierung gewertet. Bei BG reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte BG nur einmalig in der Bewerberauskunft des Mitglieds gemacht werden, der die Referenz erbracht hat. Bewirbt sich der Bewerber/die BG auf mehrere Lose, kann dieselbe Referenz für sämtliche Lose benannt werden. Die Referenzen werden überprüft. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass die Angaben korrekt sind und eine Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger benannt ist, die die Leistung beurteilen kann. -- Zu Referenz-Nr 6: Fachplanung Leistungsbild Technische Ausrüstung HLS Die Darstellung jeder unternehmensbezogenen Referenz muss folgende Angaben beinhalten: - Name des Bewerbers / Mitglieds der BG, welcher/s die Referenz erbracht hat - Name des Referenzauftraggebers - Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger (nicht Auftraggeber im Unterauftragnehmerverhältnis) mit Name,Telefon-Nr., E-Mail-Adresse - Projektbezeichnung, Lage / Ort - Gebäudetyp, Nutzung und Größe (BGF) - Kurzbeschreibung des Referenzprojektes a) Mindestanforderungen: Hinweis: Wenn eine der nachfolgenden Mindestbedingungen nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Bei Nichterfüllung der Mindestzahl an Referenzen erfolgt der Ausschluss. (1) Referenzgegenständlich ist die Beauftragung des Bewerbers (bzw. alternativ eines eignungsleihenden Wirtschaftsteilnehmers, der diese Leistungen im Auftragsfall gegenüber dem AG auch erbringen wird), mit der Planung der Technischen Gebäudeausrüstung nach §§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI (Anlagengruppen 1 bis 3) an einem Bestandsgebäude mindestens mit den LPH 2 bis 7; für die Leistungsphase 4 nur gefordert für die Anlagengruppen 1 bis 3; LPH 6/7 kann mittels einzelner Leistungsbeschreibungen (Einzellose) und/oder mittels Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm erbracht sein. (2) Das referenzauftragsgegenständliche Objekt unterfällt der Mindesthonorarzone II oder höher nach HOAI für das Leistungsbild Technische Ausrüstung. (3) Bauwerkskosten (KG 400) gem. DIN 276:2018-12 der von den referenzgegenständlichen Planungsleistungen betroffenen Maßnahmen an einem Bestandsgebäude ≥ 150.000 EUR netto (4) Die referenzauftragsgegenständlichen Leistungen wurden im Zeitraum von 09/2021 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen (Leistungen können vor 09/2021 begonnen worden sein). Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: (1) Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags war eine Strangsanierung, d. h. die Erneuerung oder der Austausch der vertikalen Ver- und Entsorgungsleitungen (Trinkwasser, Abwasser, Heizung) einschließlich der hiermit verbundenen Eingriffe in das Bestandswohngebäude: 4 Punkte (2) Das Referenzprojekt ist identisch mit einem Referenzprojekt der Nr. 1 bis 3, d.h. der Referenznehmer ist entweder identisch mit dem Referenznehmer der Referenz der Nr. 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) oder hat mit dem Referenznehmer der Referenz 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) im Generalplanerteam des Referenzprojekts 1 bis 3 die referenzgegenständlichen Leistungen erbracht: 4 Punkte
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 8,00

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mind. 1, max. 3 Referenzen über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Generalplanerleistungen (mind. OPl. Gebäude und Innenräume, FPl. Tragwerksplanung, FPl. TGA ) sowie - jeweils 1 Referenzprojekt über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Planungsleistungen der nachfolgend aufgelisteten Planungsdisziplinen (für die 4 Disziplinen also 4 Referenzprojekte): a) OPl. Gebäude und Innenräume, b) FPl.Tragwerksplanung, c) FPl.TGA HLS, d) FPl. TGA ELT gem. Tabellen der Anlage B-04, Ziff. 4.3.2.1 ff. genannten Mindestanforderungen. Die Nichterfüllung einer oder mehrerer Mindestanforderungen führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis Mehrfachnennung: Dasselbe Referenzprojekt kann sowohl für eine GP-Referenz (nachfolgend Referenzen Nrn. 1-3) als auch für eine oder mehrere sonstige Planungsreferenzen (nachfolgend Referenzen Nrn. 4-7) genutzt werden, sofern die konkreten Leistungen im selben Referenzprojekt tatsächlich erbracht worden sind. Ein Referenzprojekt über GP-Leistungen darf nicht auf zwei oder mehr GP-Referenzen (Referenzen Nrn. 1-3) verteilt werden. Werden mehr als 3GP-Referenzen oder für eine Planungsdisziplin (Referenzen Nrn. 4–7) mehr als eine Referenz benannt, werden nur die jeweils ersten in der Reihenfolge der Nummerierung gewertet. Bei BG reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte BG nur einmalig in der Bewerberauskunft des Mitglieds gemacht werden, der die Referenz erbracht hat. Bewirbt sich der Bewerber/die BG auf mehrere Lose, kann dieselbe Referenz für sämtliche Lose benannt werden. Die Referenzen werden überprüft. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass die Angaben korrekt sind und eine Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger benannt ist, die die Leistung beurteilen kann. -- Zu Referenz-Nr 7: Fachplanung Leistungsbild Technische Ausrüstung ELT Die Darstellung jeder unternehmensbezogenen Referenz muss folgende Angaben beinhalten: - Name des Bewerbers / Mitglieds der BG, welcher/s die Referenz erbracht hat - Name des Referenzauftraggebers - Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger (nicht Auftraggeber im Unterauftragnehmerverhältnis) mit Name,Telefon-Nr., E-Mail-Adresse - Projektbezeichnung, Lage / Ort - Gebäudetyp, Nutzung und Größe (BGF) - Kurzbeschreibung des Referenzprojektes a) Mindestanforderungen: Hinweis: Wenn eine der nachfolgenden Mindestbedingungen nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Bei Nichterfüllung der Mindestzahl an Referenzen erfolgt der Ausschluss. (1) Referenzgegenständlich ist die Beauftragung des Bewerbers (bzw. alternativ eines eignungsleihenden Wirtschaftsteilnehmers, der diese Leistungen im Auftragsfall gegenüber dem Auftraggeber auch erbringen wird) mit der Planung der Technischen Gebäudeausrüstung nach §§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI (Anlagengruppen 4 und 5) an einem Bestandsgebäude, mindestens mit den LPH 2 bis 7; für die Leistungsphase 4 nur gefordert für die Anlagengruppen 4 und 5; LPH 6/7 kann mittels einzelner Leistungsbeschreibungen (Einzellose) und/oder mittels Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm erbracht sein. (2) Das referenzauftragsgegenständliche Objekt unterfällt der Mindesthonorarzone II oder höher nach HOAI für das Leistungsbild Technische Ausrüstung. (3) Bauwerkskosten (KG 400) gemäß DIN 276:2018-12 der von den referenzgegenständlichen Planungsleistungen betroffenen Maßnahme an einem Bestandsgebäude ≥ 150.000 EUR, netto (4) Die referenzauftragsgegenständlichen Leistungen wurden im Zeitraum von 09/2021 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen (Leistungen können vor 09/2021 begonnen worden sein). Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: (1) Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags waren auch die Planung und Integration von Photovoltaikanlagen und/oder von Ladeinfrastruktur für E-Mobilität an/auf dem Bestandswohngebäude: 3 Punkte (2) Das Referenzprojekt ist identisch mit einem Referenzprojekt der Nr. 1 bis 3, d.h. der Referenznehmer ist entweder identisch mit dem Referenznehmer der Referenz der Nr. 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) oder hat mit dem Referenznehmer der Referenz 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) im Generalplanerteam des Referenzprojekts 1 bis 3 die referenzgegenständlichen Leistungen erbracht: 4 Punkte
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 7,00
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 4
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 4
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Wertungspreis
Beschreibung: Details zum Zuschlagskriterium "Wertungspreis" sind der Anlage A-01 (Bewerbungsbedingungen), Ziff. 3.2.1 zu entnehmen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 45
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Leistungserbringungskonzept
Beschreibung: Das Leistungserbringungskonzept ist unterteilt in - organisatorisches Konzept (15 %) - architektonisches und haustechnisches Konzept (25 %) Details zum Zuschlagskriterium "Leistungserbringungskonzept" sind der Anlage A-01 (Bewerbungsbedingungen), Ziff. 3.2.2 zu entnehmen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 40
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Erfahrung des angegebenen Personals (Angaben zum Projektteam)
Beschreibung: Details zum Zuschlagskriterium "Erfahrung des angegebenen Personals (Angaben zum Projektteam)" sind der Anlage A-01 (Bewerbungsbedingungen), Ziff. 3.2.3 zu entnehmen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 15
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 05/11/2026
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=899550
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 23/11/2026 09:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Teilnahmeanträge: Der Auftraggeber kann die Bewerber unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, vgl. § 56 VgV. Die Unterlagen sind vom Bewerber nach Aufforderung durch den Auftraggeber innerhalb der festgelegten angemessenen Frist vorzulegen. Ein Anspruch der Bewerber auf eine Nachforderung von Unterlagen besteht nicht. Angebote: Es gelangen nur vollständige und fristgerecht eingegangene Angebote in die Wertung. Die Nachforderung, Vervollständigung oder Korrektur von Unterlagen richtet sich nach dem § 56 VgV. Angebote, die eines der Ausschlusskriterien des § 57 Abs. 1 VgV erfüllen, werden nicht gewertet.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 2
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Informationen über die Überprüfungsfristen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Hinsichtlich der Einlegung von Rechtsbehelfen wird auf folgende Rechtsvorschriften verwiesen: § 134 GWB Informations- und Wartepflicht, § 135 GWB Unwirksamkeit und § 160 GWB Einleitung, Antrag. Besonders hervorzuheben ist dabei: § 134 Abs. 2 GWB: „Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.“ § 160 GWB: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mittteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt. Es wird hiermit darauf hingewiesen, dass sämtliche vorgenannten Fristen für die Erhebung von vergaberechtlichen Rügen gegenüber dem Auftraggeber und die Fristen für die Wahrung der Zulässigkeit eines Nachprüfungsverfahrens zu beachten sind. Aufgrund der Zeichenbegrenzung im Bekanntmachungsformular gelten hinsichtlich des genauen Wortlauts der vorbenannten gesetzlichen Regelungen im Übrigen die Verfahrensbedingungen.
5.1.
Los: LOT-0007
Titel: Generalplanungsleistung für Bestandswohnimmobilien OSWO, SDWO, WEWO, hier: WEWO 1 „Nordrhein-Westfalen 2“, VOEK 394-26, Los 7
Beschreibung: Die Auftraggeberin plant bundesweite Instandhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an Bestandswohnimmobilien. Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahren ist die Vergabe von Generalplanerleistungen an Wohnbestandsimmobilien und angemieteten Immobilien. Die von der Ausschreibung betroffenen Objekte sind insbesondere in der Auflistung der Objekte nach den jeweiligen Losen aufgeführt (siehe Anlage C-02b). Zum Leistungsgegenstand gehören auch die in den Objektlisten enthaltenen Gewerbe- und Sondergebäude. Die zu vergebenden Generalplanerleistungen umfassen insbesondere folgende Leistungen - Objektplanung Gebäude - Tragwerksplanung - Planung der Technischen Ausrüstung - Planung der Freianlagen - Planung und Beratung Bauphysik - Brandschutz einschl. Brandschutzkonzept - Koordination und Integration Gutachterleistungen - Weitere Leistungen nach Anlage C-01a und c. Je Los ist der Abschluss eines Rahmenvertrags mit zwei Rahmenvertragspartnern mit jeweils dem wirtschaftlichsten und zweitwirtschaftlichsten Bieter geplant, aus denen die Auftraggeberin sukzessiv Einzelaufträge jeweils stufenweise abrufen wird. Der Auftragnehmer hat weder einen Anspruch auf Abruf von Einzelaufträgen noch innerhalb eines vergebenen Einzelauftrags auf den Abruf aller ausgeschriebenen Leistungsphasen. Die konkreten Einzelheiten der Beauftragung ergeben sich aus der Rahmenvereinbarung und den Vereinbarungen zum Einzelauftrag. Der jeweilige Rahmenvertrag wird eine Laufzeit von 2 Jahren haben, wobei die Auftraggeberin nach Maßgabe des Vertrags durch einseitige Erklärung den Rahmenvertrag zweimal um jeweils ein Jahr verlängern kann. Die maximale Vertragslaufzeit beträgt 4 Jahre. Das jeweilige Ende der Laufzeit eines Einzelauftrags bleibt vom Ende der Rahmenvertragslaufzeit unberührt.
Interne Kennung: VOEK 394-26 Los 7
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71320000 Planungsleistungen im Bauwesen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen, 71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros, 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen, 71242000 Entwurf und Gestaltung, Kostenschätzung, 71244000 Kalkulation und Überwachung der Kosten, 71245000 Genehmigungsvorlagen, Konstruktionszeichnungen und Spezifikationen, 71246000 Festlegung und Aufstellung der für den Bau benötigten Mengen, 71247000 Beaufsichtigung der Bauarbeiten, 71248000 Projektaufsicht und Dokumentation, 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros, 71322000 Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau, 71324000 Baukostenberechnung, 71327000 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung, 71328000 Dienstleistungen für die Prüfung der Tragwerksplanung, 71356400 Technische Planungsleistungen
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Der jeweilige Rahmenvertrag wird eine Laufzeit von 2 Jahren haben, wobei die Auftraggeberin nach Maßgabe des Vertrags durch einseitige Erklärung den Rahmenvertrag zweimal um jeweils ein Jahr verlängern kann. Die maximale Vertragslaufzeit beträgt 4 Jahre. Das jeweilige Ende der Laufzeit eines Einzelauftrags bleibt vom Ende der Rahmenvertragslaufzeit unberührt.
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Das Los 7 umfasst folgende weitere Orte: Kerpen, Frechen, Brühl, Köln, Leverkusen, Bergisch Gladbach, Gummersbach, Aachen, Herzogenrath, Düren, Geilenkirchen, Gangelt, Bonn, Rheinbach, Bad Honnef, Königswinter, Sankt Augustin, Troisdorf, Euskirchen, Mechernich, Swisttal, Erndtebrück
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Laufzeit: 2 Jahre
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 2
5.1.5.
Wert
Höchstwert der Rahmenvereinbarung: 14 524 041,00 EUR
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#,#Besonders auch geeignet für:selbst#,#Besonders auch geeignet für:other-sme# Mit Abgabe des Teilnahmeantrags ist die Eignung wie folgt nachzuweisen: Der Bewerber muss zum Nachweis seiner Eignung alle in der EU-Bekanntmachung und nachfolgend geforderten Unterlagen, insbesondere Angaben, Erklärungen oder sonstige Nachweise, mit dem Teilnahmeantrag einreichen. Hierbei sind die den Vergabeunterlagen beigefügten Formblätter zu verwenden. Nach vorläufiger Prüfung kann die Auftraggeberin von den aussichtsreichen Bewerbern innerhalb einer angemessenen Frist folgende Nachweise zu den Eigenerklärungen anfordern. Die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) wird als vorläufiger Beleg der Eignung akzeptiert (§ 50 VgV). Die Angaben zu den Eignungs- und Auswahlkriterien (Anlage B-04) sind auch bei Verwendung der EEE mit dem Teilnahmeantrag auf dem Formblatt B-04 zu machen. Im Übrigen kann die Auftraggeberin Unterlagen nach § 56 VgV nachfordern. Liegen bei einem Unternehmen Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB vor, wird der Teilnahmeantrag nicht vom Verfahren ausgeschlossen, sofern das Unternehmen nachweist, dass es zureichende Maßnahmen der Selbstreinigung gemäß § 125 GWB ergriffen hat. Die Auftraggeberin behält sich vor, einen aktuellen Auszug aus dem Wettbewerbsregister über das teilnehmende Unternehmen beim Bundesamt für Justiz bzw. beim Bundeskartellamt anzufordern. Die Auftraggeberin behält sich vor, zur Prüfung des Ausschlussgrundes nach § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB eine Wirtschaftsauskunft einzuholen; dem Bewerber wird vor einer Entscheidung Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben. Sofern die von der Auftraggeberin geforderten Eignungsnachweise personenbezogene Daten (z.B. von Mitarbeitern eines Referenzauftraggebers) enthalten, erfolgt die diese Daten betreffende Auskunft freiwillig. Eine Pflicht zur Übermittlung personenbezogener Daten besteht nicht. Die personenbezogenen Angaben werden im Rahmen des Vergabeverfahrens den gesetzlichen Anforderungen entsprechend verarbeitet und gespeichert.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Gefordert ist ein aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder vergleichbarer Registerauszug (zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags nicht älter als sechs Monate, Kopie ausreichend). Ausländische Bewerber haben gleichwertige Bescheinigungen nach den Vorschriften ihres Herkunftslandes vorzulegen. Diese sind zwingend ins Deutsche zu übersetzen. Ausnahme: Sollte es sich bei dem Bewerber um einen Unternehmer handeln, der z.B. als Freiberufler weder im Handelsregister / Partnerschaftsregister eingetragen ist, noch eine Gewerbeanmeldung benötigt, wird um einen entsprechenden Nachweis gebeten. a) Mindestanforderung: Keine. b) Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: Keine.

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Berufshaftpflichtversicherung a) Mindestanforderung: Gefordert ist eine Erklärung einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung mit Angabe der folgenden Deckungssummen je Schadensfall (pro Versicherungsfall mindestens zweifach maximiert): - Personenschäden: mindestens 10 Mio. € - Sach- und Vermögensschäden: mindestens 5 Mio. € - Umweltschäden: mindestens 1 Mio. € Die Versicherung muss bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder einem Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen unterhalten werden. Es wird erklärt, dass die Höhe der geforderten Deckungssummen für die jeweiligen Schadensereignisse durch die derzeit abgeschlossene Versicherung des Bewerbers / durch die derzeit abgeschlossenen Versicherungen der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft schon erreicht wird bzw. eine entsprechende Anpassung der Deckungssummen für die Dauer der Verträge unmittelbar nach Zuschlagserteilung vorgenommen wird. Hinweis: Bei Bewerbergemeinschaften sind die Anforderungen an die Berufshaftpflichtversicherung von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Für geplante Unterauftragnehmer muss keine Versicherungsbestätigung vorliegen. Der Nachweis für die bestehende Berufshaftpflichtversicherung ist spätestens drei Wochen nach Zuschlagserteilung unaufgefordert der Auftraggeberin zu übersenden. Sofern die vorstehende Erklärung nicht abgegeben werden kann, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen. b) Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: Keine.

Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft hat eine Erklärung über den Gesamtumsatz abzugeben, jeweils bezogen auf die letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023-2025), jeweils in EUR netto. a) Mindestanforderung: Keine. b) Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: Keine.

Kriterium: Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft hat eine Erklärung über den Umsatz für Leistungen im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Planungsleistungen für Wohnbestandsimmobilien) abzugeben, jeweils bezogen auf die letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023-2025), jeweils in EUR netto. Begriffsbestimmung: Umsatz für Leistungen im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Planungsleistungen für Wohnbestandsimmobilien) ist der Netto-Honorarumsatz aus Planungs- und Überwachungsleistungen (Objekt- und Fachplanung) für die Sanierung, Modernisierung oder Instandsetzung von Wohnbestandsimmobilien. Maßgeblich ist der Honorarumsatz des Unternehmens, nicht die Bauwerkskosten der Projekte. Bei Bewerbergemeinschaften und bei Eignungsleihe werden die Umsätze der beteiligten Unternehmen zusammengerechnet. a) Mindestanforderung: Mindestanforderung ist ein durchschnittlicher Jahresumsatz des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft für Leistungen im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Planungsleistungen für Wohnbestandsimmobilien) von mindestens 500.000,00 EUR netto in den letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023-2025). Die Nichterfüllung der Mindestanforderung führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis: Bei Bewerbergemeinschaften reicht es aus, wenn die Umsatzangaben für die gesamte Bewerbergemeinschaft nur einmalig im Vordruck des bevollmächtigten Mitglieds gemacht werden. b) Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: Keine.

Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft hat eine Erklärung abzugeben über die durchschnittliche Zahl an Beschäftigten (Vollzeitstellen) und an Beschäftigten (Vollzeitstellen) mit einer fachspezifischen Qualifikation (Dipl.-Ing. Uni / FH oder M.Sc. / M.Eng. / M.A. oder B.Sc./ B.Eng. / B.A. in Architektur, Bauingenieurwesen oder vergleichbarer Fachrichtungen), welcher er jeweils in den letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahren beschäftigt hat. a) Mindestanforderung: Mindestanforderung ist eine jährliche Zahl an Beschäftigten mit einer fachspezifischen Qualifikation (Dipl.-Ing. Uni / FH oder M.Sc. / M.Eng. / M.A. oder B.Sc./ B.Eng. / B.A. in Architektur, Bauingenieurwesen oder vergleichbarer Fachrichtungen) des Bewerbers von mindestens 10 Beschäftigten (Vollzeitstellen) in jedem der letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023-2025). Die Nichterfüllung der Mindestanforderung führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Bei einer Bewerbergemeinschaft ist je Jahr die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten jedes Mitglieds der Bewerbergemeinschaft zu addieren; entsprechendes gilt für die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten mit fachspezifischer Qualifikation. b) Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: Keine.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mind. 1, max. 3 Referenzen über an d. Bewerber/Mitglied der BG beauftragte & von diesem erbrachte Generalplanerleistungen (mind. OPl. Gebäude und Innenräume, FPl. Tragwerksplanung, FPl. TGA ) sowie - jeweils 1 Referenzprojekt über an d. Bewerber/Mitglied der BG beauftragte & von diesem erbrachte Planungsleistungen der nachfolgend aufgelisteten Planungsdisziplinen (für die 4 Disziplinen also 4 Referenzprojekte): a) OPl. Gebäude+Innenräume, b) FPl.TWP, c) FPl.TGA HLS, d) FPl. TGA ELT gem. Tabellen der Anlage B-04, Ziff. 4.3.2.1 ff. genannten Mindestanforderungen. Die Nichterfüllung einer o. mehrerer Mindestanforderungen führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis Mehrfachnennung: Dasselbe Referenzprojekt kann sowohl für eine GP-Referenz (nachfolgend Referenzen Nrn. 1-3) als auch für 1 o.mehrere sonstige Planungsreferenzen (nachfolgend Referenzen Nrn. 4-7) genutzt werden, sofern die konkr. Leistungen im selben Referenzprojekt tatsächlich erbracht worden sind. Ein Referenzprojekt über GP-Leistungen darf nicht auf zwei o. mehr GP-Referenzen (Referenzen Nrn. 1-3) verteilt werden. Werden mehr als 3GP-Referenzen o. für 1 Planungsdisziplin (Referenzen Nrn. 4–7) mehr als 1 Referenz benannt, werden nur die jeweils ersten in der Reihenfolge der Nummerierung gewertet. Bei BG reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte BG nur einmalig in der Bewerberauskunft des Mitglieds gemacht werden, der die Referenz erbracht hat. Bewirbt sich der Bewerber/die BG auf mehrere Lose, kann dieselbe Referenz für sämtliche Lose benannt werden. Die Referenzen werden überprüft. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass Angaben korrekt sind + Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger benannt ist, die die Leistung beurteilen kann. Zu Referenz-Nr 1-3: Generalplanung Die Darstellung jeder unternehmensbezogenen Referenz muss folgende Angaben beinhalten: - Name d. Bewerbers/Mitglieds der BG, welcher/s die Referenz erbracht hat - Name d. Referenzauftraggebers - Ansprechperson beim tats. Leistungsempfänger (nicht Auftraggeber im Unterauftragnehmerverhältnis) mit Name,Telefon-Nr., E-Mail - Projektbezeichnung, Lage/Ort - Gebäudetyp, Nutzung+Größe (BGF) - Kurzbeschreibung d. Referenzprojektes a) Mindestanforderungen: Hinweis: Wenn eine der nachfolgenden Mindestbedingungen nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Bei Nichterfüllung der Mindestzahl an Referenzen erfolgt Ausschluss. - (1) Referenzgegenständlich ist die Beauftragung d. Bewerbers mit d. Generalplanung einer Maßnahme an einem Bestandsgebäude (ist Bewerber eine Bewerbergemeinschaft, muss referenzgegenständlich die Beauftragung d. federführenden Mitglieds der Bewerbergemeinschaft, das diese im Auftragsfall gegenüber der Auftraggeberin auch rechtsgeschäftlich als Hauptansprechpartner vertreten wird, gewesen sein): Der referenzgegenständliche Generalplanungsauftrag muss mind. die Beauftragung folgender Leistungen beinhaltet haben: a) die in Eigenleistung erbrachte Vertretung + Projektleitung d. Generalplanungsteams ggü dem Referenzauftraggeber + die Koordination & Integration aller Planungsleistungen d. Generalplanungsteams, sowie b) die gegenüber dem Referenzauftraggeber vertraglich geschuldeten &(nicht notwendig in Eigenleistung, sondern ggf. durch UN/NU oder Bewerbergemeinschaftsmitglieder) erbrachten Leistungen aa) der LPH 2-7 der Objektplanung Gebäude und Innenräume nach §§ 33 ff. HOAI i. V. m. Anlage 10 HOAI, bb) der LPH 2-6 der Tragwerksplanung, §§ 49 ff. HOAI i. V. m. Anlage 14 HOAI, und cc) der Leistungsphasen 2-7 der Planung Technische Ausrüstung nach §§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI. (2) Das referenzauftragsgegenständliche Objekt unterfällt der Mindesthonorarzone III oder höher nach HOAI für das Leistungsbild Objektplanung Gebäude. (3) Baukosten (KG 200-500) gemäß DIN 276:2018-12 der von den referenzgegenständlichen Generalplanungsleistungen betroffenen Maßnahme an einem Bestandsgebäude ≥ 500.000 EUR, netto (4) Die referenzauftragsgegenständlichen Leistungen wurden im Zeitraum von 09/2021 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen (Leistungen können vor 09/2021 begonnen worden sein). Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: (1) Gegenstand des referenzgegenständlichen Generalplanungsauftrags war 1 Maßnahme an einem Bestandswohngebäude (Modernisierung, energetische Ertüchtigung, Instandsetzung und/oder Umbau bestehender Gebäude mit Wohnnutzung), wobei die referenzgegenständlichen Leistungen mindestens 5 Wohneinheiten umfassten: 7 Punkte (2) Beauftragt und erbracht wurden Planungsleistungen über eine energetische Modernisierung des referenzgegenständlichen Bestandswohngebäudes. Energetische Modernisierung in diesem Sinne ist die Planung+Realisierung einer Wärmepumpe u./o. einer Photovoltaikanlage u./o. die Planung und Realisierung der energetischen Modernisierung der Gebäudehülle (Dämmung von Fassade, Dach oder oberster Geschossdecke oder Austausch der Fenster): je Aspekt 1 Punkt, addiert max. 3 Punkte (3) Gegenstand des referenzgegenständlichen Generalplanungsauftrags war auch die Koordination und Integration von Gutachterleistungen für die Sanierung von Schadstoffen in der Bausubstanz an einem vor dem Jahr 1990 errichteten Bestandswohngebäude: 3 Punkte (4) Die Gegenstand des referenzgegenständlichen Generalplanungsauftrags bildenden Maßnahmen an einem Bestandswohngebäude wurden ganz o. überwiegend im bewohnten o. genutzten Zustand erbracht, d.h. ohne vollständigen Freizug d. betroffenen Einheiten während der Bauausführung. Ein überwiegend bewohnter/genutzter Zustand liegt vor, wenn die von der Maßnahme betroffenen Einheiten o. nicht betroffene Einheiten im maßnahmengegenständlichen Bestandswohngebäude im Zeitpunkt der Bauausführung bewohnt/genutzt sind: 6 Punkte Je GP-Referenz (Nrn. 1–3) können höchstens 19 Punkte erreicht werden; die Punkte der bis zu 3 gewerteten GP-Referenzen werden addiert (höchstens 57 Punkte). Die Einzelheiten ergeben sich aus der Bewertungsmatrix (Anlage A-02).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 57,00

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mind. 1, max. 3 Referenzen über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Generalplanerleistungen (mind. OPl. Gebäude und Innenräume, FPl. Tragwerksplanung, FPl. TGA ) sowie - jeweils 1 Referenzprojekt über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Planungsleistungen der nachfolgend aufgelisteten Planungsdisziplinen (für die 4 Disziplinen also 4 Referenzprojekte): a) OPl. Gebäude und Innenräume, b) FPl.Tragwerksplanung, c) FPl.TGA HLS, d) FPl. TGA ELT gem. Tabellen der Anlage B-04, Ziff. 4.3.2.1 ff. genannten Mindestanforderungen. Die Nichterfüllung einer oder mehrerer Mindestanforderungen führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis Mehrfachnennung: Dasselbe Referenzprojekt kann sowohl für eine GP-Referenz (nachfolgend Referenzen Nrn. 1-3) als auch für eine oder mehrere sonstige Planungsreferenzen (nachfolgend Referenzen Nrn. 4-7) genutzt werden, sofern die konkreten Leistungen im selben Referenzprojekt tatsächlich erbracht worden sind. Ein Referenzprojekt über GP-Leistungen darf nicht auf zwei oder mehr GP-Referenzen (Referenzen Nrn. 1-3) verteilt werden. Werden mehr als 3GP-Referenzen oder für eine Planungsdisziplin (Referenzen Nrn. 4–7) mehr als eine Referenz benannt, werden nur die jeweils ersten in der Reihenfolge der Nummerierung gewertet. Bei BG reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte BG nur einmalig in der Bewerberauskunft des Mitglieds gemacht werden, der die Referenz erbracht hat. Bewirbt sich der Bewerber/die BG auf mehrere Lose, kann dieselbe Referenz für sämtliche Lose benannt werden. Die Referenzen werden überprüft. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass die Angaben korrekt sind und eine Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger benannt ist, die die Leistung beurteilen kann. -- Zu Referenz-Nr 4: Objektplanung Gebäude und Innenräume Die Darstellung jeder unternehmensbezogenen Referenz muss folgende Angaben beinhalten: - Name des Bewerbers / Mitglieds der BG, welcher/s die Referenz erbracht hat - Name des Referenzauftraggebers - Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger (nicht Auftraggeber im Unterauftragnehmerverhältnis) mit Name,Telefon-Nr., E-Mail-Adresse - Projektbezeichnung, Lage / Ort - Gebäudetyp, Nutzung und Größe (BGF) - Kurzbeschreibung des Referenzprojektes a) Mindestanforderungen: Hinweis: Wenn eine der nachfolgenden Mindestbedingungen nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Bei Nichterfüllung der Mindestzahl an Referenzen erfolgt der Ausschluss. b) (1) Referenzgegenständlich ist die Beauftragung des Bewerbers (bzw. alternativ eines eignungsleihenden Wirtschaftsteilnehmers, der diese Leistungen im Auftragsfall gegenüber dem AG auch erbringen wird), mit der Objektplanung Gebäude an einem Bestandsgebäude nach §§ 33 ff. HOAI i. V. m. Anlage 10 HOAI, mindestens mit den LPH 2 bis 7; LPH 6/7 kann mittels einzelner Leistungsbeschreibungen (Einzellose) und/oder mittels Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm erbracht sein. (2) Das referenzauftragsgegenständliche Objekt unterfällt der Mindesthonorarzone III oder höher nach HOAI für das Leistungsbild Objektplanung Gebäude. (3) Bauwerkskosten (KG 300 - 400) gemäß DIN 276:2018-12 der von den referenzgegenständlichen Planungsleistungen betroffenen Maßnahmen an einem Bestandsgebäude ≥ 300.000 EUR, netto (4) Die referenzauftragsgegenständlichen Leistungen wurden im Zeitraum von 09/2021 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen (Leistungen können vor 09/2021 begonnen worden sein). Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: (1) Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags war die barrierearme Umgestaltung von Wohneinheiten im maßnahmengegenständlichen Bestandswohngebäude, d. h. die Planung von Maßnahmen zur Beseitigung oder Verringerung von Barrieren innerhalb der Wohneinheiten oder in deren Zugang, beispielsweise Abbau von Schwellen, Verbreiterung von Türöffnungen, barrierefreie Anpassung von Sanitärräumen oder barrierefreie Erschließung des Eingangs zur jeweiligen Wohneinheit: 6 Punkte (2) Die Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags bildenden Maßnahmen an einem Bestandswohngebäude umfassten auch die Erstellung einer standardisierten Ausbau- und Ausstattungsplanung für eine Vielzahl gleichartiger Wohneinheiten, beispielsweise in Form einer Musterwohnung, eines Bemusterungs- oder Ausstattungskonzepts oder wiederkehrender Ausbaudetails: 6 Punkte (3) Das Referenzprojekt ist identisch mit einem Referenzprojekt der Nr. 1 bis 3, d.h. der Referenznehmer ist entweder identisch mit dem Referenznehmer der Referenz der Nr. 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) oder hat mit dem Referenznehmer der Referenz 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) im Generalplanerteam des Referenzprojekts 1 bis 3 die referenzgegenständlichen Leistungen erbracht: 4 Punkte
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 16,00

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mind. 1, max. 3 Referenzen über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Generalplanerleistungen (mind. OPl. Gebäude und Innenräume, FPl. Tragwerksplanung, FPl. TGA ) sowie - jeweils 1 Referenzprojekt über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Planungsleistungen der nachfolgend aufgelisteten Planungsdisziplinen (für die 4 Disziplinen also 4 Referenzprojekte): a) OPl. Gebäude und Innenräume, b) FPl.Tragwerksplanung, c) FPl.TGA HLS, d) FPl. TGA ELT gem. Tabellen der Anlage B-04, Ziff. 4.3.2.1 ff. genannten Mindestanforderungen. Die Nichterfüllung einer oder mehrerer Mindestanforderungen führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis Mehrfachnennung: Dasselbe Referenzprojekt kann sowohl für eine GP-Referenz (nachfolgend Referenzen Nrn. 1-3) als auch für eine oder mehrere sonstige Planungsreferenzen (nachfolgend Referenzen Nrn. 4-7) genutzt werden, sofern die konkreten Leistungen im selben Referenzprojekt tatsächlich erbracht worden sind. Ein Referenzprojekt über GP-Leistungen darf nicht auf zwei oder mehr GP-Referenzen (Referenzen Nrn. 1-3) verteilt werden. Werden mehr als 3GP-Referenzen oder für eine Planungsdisziplin (Referenzen Nrn. 4–7) mehr als eine Referenz benannt, werden nur die jeweils ersten in der Reihenfolge der Nummerierung gewertet. Bei BG reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte BG nur einmalig in der Bewerberauskunft des Mitglieds gemacht werden, der die Referenz erbracht hat. Bewirbt sich der Bewerber/die BG auf mehrere Lose, kann dieselbe Referenz für sämtliche Lose benannt werden. Die Referenzen werden überprüft. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass die Angaben korrekt sind und eine Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger benannt ist, die die Leistung beurteilen kann. -- Zu Referenz-Nr 5: Fachplanung Leistungsbild Tragwerksplanung Die Darstellung jeder unternehmensbezogenen Referenz muss folgende Angaben beinhalten: - Name des Bewerbers / Mitglieds der BG, welcher/s die Referenz erbracht hat - Name des Referenzauftraggebers - Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger (nicht Auftraggeber im Unterauftragnehmerverhältnis) mit Name,Telefon-Nr., E-Mail-Adresse - Projektbezeichnung, Lage / Ort - Gebäudetyp, Nutzung und Größe (BGF) - Kurzbeschreibung des Referenzprojektes a) Mindestanforderungen: Hinweis: Wenn eine der nachfolgenden Mindestbedingungen nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Bei Nichterfüllung der Mindestzahl an Referenzen erfolgt der Ausschluss. (1) Referenzgegenständlich ist die Beauftragung des Bewerbers (bzw. alternativ eines eignungsleihenden Wirtschaftsteilnehmers, der diese Leistungen im Auftragsfall gegenüber dem AG auch erbringen wird), mit der Tragwerksplanung nach §§ 49 ff. HOAI i. V. m. Anlage 14 HOAI an einem Bestandsgebäude mindestens mit den LPH 2 bis 6; LPH 6 kann mittels einzelner Leistungsbeschreibungen (Einzellose) und/oder mittels Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm erbracht sein. (2) Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags war ein Eingriff in die bestehende Tragstruktur des Bestandsgebäudes. (Ein Eingriff in die bestehende Tragstruktur des Bestandswohngebäudes liegt vor bei Durchbrüchen, Deckenöffnungen, Anbau, Aufstockung, Verstärkung oder Austausch tragender Bauteile des Bestandswohngebäudes). (3) Das referenzauftragsgegenständliche Objekt unterfällt der Mindesthonorarzone II oder höher nach HOAI für das Leistungsbild Tragwerksplanung. (4) Bauwerkskosten (KG 300 - 400) gemäß DIN 276:2018-12 der von den referenzgegenständlichen Planungsleistungen betroffenen Maßnahmen an einem Bestandsgebäude ≥ 300.000 EUR netto (5) Die referenzauftragsgegenständlichen Leistungen wurden im Zeitraum von 09/2021 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen (Leistungen können vor 09/2021 begonnen worden sein). Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: (1) Beauftragt und erbracht wurden Planungsleistungen über vorgefertigte Bauelemente (z. B. vorgefertigte Decken-, Wand- oder Treppenelemente, Aufstockungs- oder Raummodule): 4 Punkte (2) Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags waren energetische Modernisierungen am Bestandswohngebäude, welche die Planung von statisch relevanten Eingriffen in die Bausubstanz des Bestandsgebäudes umfassten (bspw. Verstärkung der Dachkonstruktion infolge der Errichtung einer PV-Anlage, Erneuerung des Dachaufbaus mit zusätzlicher Auflast, Montage einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade oder eines Wärmedämmverbundsystems mit statischer Relevanz oder vergleichbar): 4 Punkte (3) Das Referenzprojekt ist identisch mit einem Referenzprojekt der Nr. 1 bis 3, d.h. der Referenznehmer ist entweder identisch mit dem Referenznehmer der Referenz der Nr. 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) oder hat mit dem Referenznehmer der Referenz 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) im Generalplanerteam des Referenzprojekts 1 bis 3 die referenzgegenständlichen Leistungen erbracht: 4 Punkte
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 12,00

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mind. 1, max. 3 Referenzen über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Generalplanerleistungen (mind. OPl. Gebäude und Innenräume, FPl. Tragwerksplanung, FPl. TGA ) sowie - jeweils 1 Referenzprojekt über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Planungsleistungen der nachfolgend aufgelisteten Planungsdisziplinen (für die 4 Disziplinen also 4 Referenzprojekte): a) OPl. Gebäude und Innenräume, b) FPl.Tragwerksplanung, c) FPl.TGA HLS, d) FPl. TGA ELT gem. Tabellen der Anlage B-04, Ziff. 4.3.2.1 ff. genannten Mindestanforderungen. Die Nichterfüllung einer oder mehrerer Mindestanforderungen führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis Mehrfachnennung: Dasselbe Referenzprojekt kann sowohl für eine GP-Referenz (nachfolgend Referenzen Nrn. 1-3) als auch für eine oder mehrere sonstige Planungsreferenzen (nachfolgend Referenzen Nrn. 4-7) genutzt werden, sofern die konkreten Leistungen im selben Referenzprojekt tatsächlich erbracht worden sind. Ein Referenzprojekt über GP-Leistungen darf nicht auf zwei oder mehr GP-Referenzen (Referenzen Nrn. 1-3) verteilt werden. Werden mehr als 3GP-Referenzen oder für eine Planungsdisziplin (Referenzen Nrn. 4–7) mehr als eine Referenz benannt, werden nur die jeweils ersten in der Reihenfolge der Nummerierung gewertet. Bei BG reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte BG nur einmalig in der Bewerberauskunft des Mitglieds gemacht werden, der die Referenz erbracht hat. Bewirbt sich der Bewerber/die BG auf mehrere Lose, kann dieselbe Referenz für sämtliche Lose benannt werden. Die Referenzen werden überprüft. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass die Angaben korrekt sind und eine Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger benannt ist, die die Leistung beurteilen kann. -- Zu Referenz-Nr 6: Fachplanung Leistungsbild Technische Ausrüstung HLS Die Darstellung jeder unternehmensbezogenen Referenz muss folgende Angaben beinhalten: - Name des Bewerbers / Mitglieds der BG, welcher/s die Referenz erbracht hat - Name des Referenzauftraggebers - Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger (nicht Auftraggeber im Unterauftragnehmerverhältnis) mit Name,Telefon-Nr., E-Mail-Adresse - Projektbezeichnung, Lage / Ort - Gebäudetyp, Nutzung und Größe (BGF) - Kurzbeschreibung des Referenzprojektes a) Mindestanforderungen: Hinweis: Wenn eine der nachfolgenden Mindestbedingungen nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Bei Nichterfüllung der Mindestzahl an Referenzen erfolgt der Ausschluss. (1) Referenzgegenständlich ist die Beauftragung des Bewerbers (bzw. alternativ eines eignungsleihenden Wirtschaftsteilnehmers, der diese Leistungen im Auftragsfall gegenüber dem AG auch erbringen wird), mit der Planung der Technischen Gebäudeausrüstung nach §§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI (Anlagengruppen 1 bis 3) an einem Bestandsgebäude mindestens mit den LPH 2 bis 7; für die Leistungsphase 4 nur gefordert für die Anlagengruppen 1 bis 3; LPH 6/7 kann mittels einzelner Leistungsbeschreibungen (Einzellose) und/oder mittels Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm erbracht sein. (2) Das referenzauftragsgegenständliche Objekt unterfällt der Mindesthonorarzone II oder höher nach HOAI für das Leistungsbild Technische Ausrüstung. (3) Bauwerkskosten (KG 400) gem. DIN 276:2018-12 der von den referenzgegenständlichen Planungsleistungen betroffenen Maßnahmen an einem Bestandsgebäude ≥ 150.000 EUR netto (4) Die referenzauftragsgegenständlichen Leistungen wurden im Zeitraum von 09/2021 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen (Leistungen können vor 09/2021 begonnen worden sein). Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: (1) Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags war eine Strangsanierung, d. h. die Erneuerung oder der Austausch der vertikalen Ver- und Entsorgungsleitungen (Trinkwasser, Abwasser, Heizung) einschließlich der hiermit verbundenen Eingriffe in das Bestandswohngebäude: 4 Punkte (2) Das Referenzprojekt ist identisch mit einem Referenzprojekt der Nr. 1 bis 3, d.h. der Referenznehmer ist entweder identisch mit dem Referenznehmer der Referenz der Nr. 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) oder hat mit dem Referenznehmer der Referenz 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) im Generalplanerteam des Referenzprojekts 1 bis 3 die referenzgegenständlichen Leistungen erbracht: 4 Punkte
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 8,00

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mind. 1, max. 3 Referenzen über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Generalplanerleistungen (mind. OPl. Gebäude und Innenräume, FPl. Tragwerksplanung, FPl. TGA ) sowie - jeweils 1 Referenzprojekt über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Planungsleistungen der nachfolgend aufgelisteten Planungsdisziplinen (für die 4 Disziplinen also 4 Referenzprojekte): a) OPl. Gebäude und Innenräume, b) FPl.Tragwerksplanung, c) FPl.TGA HLS, d) FPl. TGA ELT gem. Tabellen der Anlage B-04, Ziff. 4.3.2.1 ff. genannten Mindestanforderungen. Die Nichterfüllung einer oder mehrerer Mindestanforderungen führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis Mehrfachnennung: Dasselbe Referenzprojekt kann sowohl für eine GP-Referenz (nachfolgend Referenzen Nrn. 1-3) als auch für eine oder mehrere sonstige Planungsreferenzen (nachfolgend Referenzen Nrn. 4-7) genutzt werden, sofern die konkreten Leistungen im selben Referenzprojekt tatsächlich erbracht worden sind. Ein Referenzprojekt über GP-Leistungen darf nicht auf zwei oder mehr GP-Referenzen (Referenzen Nrn. 1-3) verteilt werden. Werden mehr als 3GP-Referenzen oder für eine Planungsdisziplin (Referenzen Nrn. 4–7) mehr als eine Referenz benannt, werden nur die jeweils ersten in der Reihenfolge der Nummerierung gewertet. Bei BG reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte BG nur einmalig in der Bewerberauskunft des Mitglieds gemacht werden, der die Referenz erbracht hat. Bewirbt sich der Bewerber/die BG auf mehrere Lose, kann dieselbe Referenz für sämtliche Lose benannt werden. Die Referenzen werden überprüft. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass die Angaben korrekt sind und eine Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger benannt ist, die die Leistung beurteilen kann. -- Zu Referenz-Nr 7: Fachplanung Leistungsbild Technische Ausrüstung ELT Die Darstellung jeder unternehmensbezogenen Referenz muss folgende Angaben beinhalten: - Name des Bewerbers / Mitglieds der BG, welcher/s die Referenz erbracht hat - Name des Referenzauftraggebers - Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger (nicht Auftraggeber im Unterauftragnehmerverhältnis) mit Name,Telefon-Nr., E-Mail-Adresse - Projektbezeichnung, Lage / Ort - Gebäudetyp, Nutzung und Größe (BGF) - Kurzbeschreibung des Referenzprojektes a) Mindestanforderungen: Hinweis: Wenn eine der nachfolgenden Mindestbedingungen nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Bei Nichterfüllung der Mindestzahl an Referenzen erfolgt der Ausschluss. (1) Referenzgegenständlich ist die Beauftragung des Bewerbers (bzw. alternativ eines eignungsleihenden Wirtschaftsteilnehmers, der diese Leistungen im Auftragsfall gegenüber dem Auftraggeber auch erbringen wird) mit der Planung der Technischen Gebäudeausrüstung nach §§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI (Anlagengruppen 4 und 5) an einem Bestandsgebäude, mindestens mit den LPH 2 bis 7; für die Leistungsphase 4 nur gefordert für die Anlagengruppen 4 und 5; LPH 6/7 kann mittels einzelner Leistungsbeschreibungen (Einzellose) und/oder mittels Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm erbracht sein. (2) Das referenzauftragsgegenständliche Objekt unterfällt der Mindesthonorarzone II oder höher nach HOAI für das Leistungsbild Technische Ausrüstung. (3) Bauwerkskosten (KG 400) gemäß DIN 276:2018-12 der von den referenzgegenständlichen Planungsleistungen betroffenen Maßnahme an einem Bestandsgebäude ≥ 150.000 EUR, netto (4) Die referenzauftragsgegenständlichen Leistungen wurden im Zeitraum von 09/2021 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen (Leistungen können vor 09/2021 begonnen worden sein). Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: (1) Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags waren auch die Planung und Integration von Photovoltaikanlagen und/oder von Ladeinfrastruktur für E-Mobilität an/auf dem Bestandswohngebäude: 3 Punkte (2) Das Referenzprojekt ist identisch mit einem Referenzprojekt der Nr. 1 bis 3, d.h. der Referenznehmer ist entweder identisch mit dem Referenznehmer der Referenz der Nr. 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) oder hat mit dem Referenznehmer der Referenz 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) im Generalplanerteam des Referenzprojekts 1 bis 3 die referenzgegenständlichen Leistungen erbracht: 4 Punkte
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 7,00
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 4
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 4
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Wertungspreis
Beschreibung: Details zum Zuschlagskriterium "Wertungspreis" sind der Anlage A-01 (Bewerbungsbedingungen), Ziff. 3.2.1 zu entnehmen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 45
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Leistungserbringungskonzept
Beschreibung: Das Leistungserbringungskonzept ist unterteilt in - organisatorisches Konzept (15 %) - architektonisches und haustechnisches Konzept (25 %) Details zum Zuschlagskriterium "Leistungserbringungskonzept" sind der Anlage A-01 (Bewerbungsbedingungen), Ziff. 3.2.2 zu entnehmen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 40
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Erfahrung des angegebenen Personals (Angaben zum Projektteam)
Beschreibung: Details zum Zuschlagskriterium "Erfahrung des angegebenen Personals (Angaben zum Projektteam)" sind der Anlage A-01 (Bewerbungsbedingungen), Ziff. 3.2.3 zu entnehmen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 15
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 05/11/2026
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=899550
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 23/11/2026 09:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Teilnahmeanträge: Der Auftraggeber kann die Bewerber unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, vgl. § 56 VgV. Die Unterlagen sind vom Bewerber nach Aufforderung durch den Auftraggeber innerhalb der festgelegten angemessenen Frist vorzulegen. Ein Anspruch der Bewerber auf eine Nachforderung von Unterlagen besteht nicht. Angebote: Es gelangen nur vollständige und fristgerecht eingegangene Angebote in die Wertung. Die Nachforderung, Vervollständigung oder Korrektur von Unterlagen richtet sich nach dem § 56 VgV. Angebote, die eines der Ausschlusskriterien des § 57 Abs. 1 VgV erfüllen, werden nicht gewertet.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 2
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Informationen über die Überprüfungsfristen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Hinsichtlich der Einlegung von Rechtsbehelfen wird auf folgende Rechtsvorschriften verwiesen: § 134 GWB Informations- und Wartepflicht, § 135 GWB Unwirksamkeit und § 160 GWB Einleitung, Antrag. Besonders hervorzuheben ist dabei: § 134 Abs. 2 GWB: „Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.“ § 160 GWB: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mittteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt. Es wird hiermit darauf hingewiesen, dass sämtliche vorgenannten Fristen für die Erhebung von vergaberechtlichen Rügen gegenüber dem Auftraggeber und die Fristen für die Wahrung der Zulässigkeit eines Nachprüfungsverfahrens zu beachten sind. Aufgrund der Zeichenbegrenzung im Bekanntmachungsformular gelten hinsichtlich des genauen Wortlauts der vorbenannten gesetzlichen Regelungen im Übrigen die Verfahrensbedingungen.
5.1.
Los: LOT-0008
Titel: Generalplanungsleistung für Bestandswohnimmobilien OSWO, SDWO, WEWO, hier: WEWO 2 „Rheinland-Pfalz/Saarland“, VOEK 394-26, Los 8
Beschreibung: Die Auftraggeberin plant bundesweite Instandhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an Bestandswohnimmobilien. Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahren ist die Vergabe von Generalplanerleistungen an Wohnbestandsimmobilien und angemieteten Immobilien. Die von der Ausschreibung betroffenen Objekte sind insbesondere in der Auflistung der Objekte nach den jeweiligen Losen aufgeführt (siehe Anlage C-02b). Zum Leistungsgegenstand gehören auch die in den Objektlisten enthaltenen Gewerbe- und Sondergebäude. Die zu vergebenden Generalplanerleistungen umfassen insbesondere folgende Leistungen - Objektplanung Gebäude - Tragwerksplanung - Planung der Technischen Ausrüstung - Planung der Freianlagen - Planung und Beratung Bauphysik - Brandschutz einschl. Brandschutzkonzept - Koordination und Integration Gutachterleistungen - Weitere Leistungen nach Anlage C-01a und c. Je Los ist der Abschluss eines Rahmenvertrags mit zwei Rahmenvertragspartnern mit jeweils dem wirtschaftlichsten und zweitwirtschaftlichsten Bieter geplant, aus denen die Auftraggeberin sukzessiv Einzelaufträge jeweils stufenweise abrufen wird. Der Auftragnehmer hat weder einen Anspruch auf Abruf von Einzelaufträgen noch innerhalb eines vergebenen Einzelauftrags auf den Abruf aller ausgeschriebenen Leistungsphasen. Die konkreten Einzelheiten der Beauftragung ergeben sich aus der Rahmenvereinbarung und den Vereinbarungen zum Einzelauftrag. Der jeweilige Rahmenvertrag wird eine Laufzeit von 2 Jahren haben, wobei die Auftraggeberin nach Maßgabe des Vertrags durch einseitige Erklärung den Rahmenvertrag zweimal um jeweils ein Jahr verlängern kann. Die maximale Vertragslaufzeit beträgt 4 Jahre. Das jeweilige Ende der Laufzeit eines Einzelauftrags bleibt vom Ende der Rahmenvertragslaufzeit unberührt.
Interne Kennung: VOEK 394-26 Los 8
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71320000 Planungsleistungen im Bauwesen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen, 71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros, 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen, 71242000 Entwurf und Gestaltung, Kostenschätzung, 71244000 Kalkulation und Überwachung der Kosten, 71245000 Genehmigungsvorlagen, Konstruktionszeichnungen und Spezifikationen, 71246000 Festlegung und Aufstellung der für den Bau benötigten Mengen, 71247000 Beaufsichtigung der Bauarbeiten, 71248000 Projektaufsicht und Dokumentation, 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros, 71322000 Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau, 71324000 Baukostenberechnung, 71327000 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung, 71328000 Dienstleistungen für die Prüfung der Tragwerksplanung, 71356400 Technische Planungsleistungen
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Der jeweilige Rahmenvertrag wird eine Laufzeit von 2 Jahren haben, wobei die Auftraggeberin nach Maßgabe des Vertrags durch einseitige Erklärung den Rahmenvertrag zweimal um jeweils ein Jahr verlängern kann. Die maximale Vertragslaufzeit beträgt 4 Jahre. Das jeweilige Ende der Laufzeit eines Einzelauftrags bleibt vom Ende der Rahmenvertragslaufzeit unberührt.
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Koblenz, Kreisfreie Stadt (DEB11)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Das Los 8 umfasst folgende weitere Orte: Trier, Igel, Schweich, Detzem, Bernkastel-Kues, Daun, Baumholder, Koblenz, Kastellaun, Bruttig-Fankel, Traben-Trarbach, Diez, Saarbrücken, Kleinblittersdorf, Großrosseln, St. Ingbert, Homburg, Merzig, Perl, Perl-Eft-Hellendorf, Saarlouis, Überherrn, Kusel, Pfeffelbach, Bruchmühlbach-Miesau, Otterstadt, Speyer, Neustadt an der Weinstraße, Kaiserslautern, Germersheim, Landau, Bad Bergzabern
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Laufzeit: 2 Jahre
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 2
5.1.5.
Wert
Höchstwert der Rahmenvereinbarung: 12 354 145,00 EUR
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#,#Besonders auch geeignet für:selbst#,#Besonders auch geeignet für:other-sme# Mit Abgabe des Teilnahmeantrags ist die Eignung wie folgt nachzuweisen: Der Bewerber muss zum Nachweis seiner Eignung alle in der EU-Bekanntmachung und nachfolgend geforderten Unterlagen, insbesondere Angaben, Erklärungen oder sonstige Nachweise, mit dem Teilnahmeantrag einreichen. Hierbei sind die den Vergabeunterlagen beigefügten Formblätter zu verwenden. Nach vorläufiger Prüfung kann die Auftraggeberin von den aussichtsreichen Bewerbern innerhalb einer angemessenen Frist folgende Nachweise zu den Eigenerklärungen anfordern. Die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) wird als vorläufiger Beleg der Eignung akzeptiert (§ 50 VgV). Die Angaben zu den Eignungs- und Auswahlkriterien (Anlage B-04) sind auch bei Verwendung der EEE mit dem Teilnahmeantrag auf dem Formblatt B-04 zu machen. Im Übrigen kann die Auftraggeberin Unterlagen nach § 56 VgV nachfordern. Liegen bei einem Unternehmen Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB vor, wird der Teilnahmeantrag nicht vom Verfahren ausgeschlossen, sofern das Unternehmen nachweist, dass es zureichende Maßnahmen der Selbstreinigung gemäß § 125 GWB ergriffen hat. Die Auftraggeberin behält sich vor, einen aktuellen Auszug aus dem Wettbewerbsregister über das teilnehmende Unternehmen beim Bundesamt für Justiz bzw. beim Bundeskartellamt anzufordern. Die Auftraggeberin behält sich vor, zur Prüfung des Ausschlussgrundes nach § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB eine Wirtschaftsauskunft einzuholen; dem Bewerber wird vor einer Entscheidung Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben. Sofern die von der Auftraggeberin geforderten Eignungsnachweise personenbezogene Daten (z.B. von Mitarbeitern eines Referenzauftraggebers) enthalten, erfolgt die diese Daten betreffende Auskunft freiwillig. Eine Pflicht zur Übermittlung personenbezogener Daten besteht nicht. Die personenbezogenen Angaben werden im Rahmen des Vergabeverfahrens den gesetzlichen Anforderungen entsprechend verarbeitet und gespeichert.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Gefordert ist ein aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder vergleichbarer Registerauszug (zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags nicht älter als sechs Monate, Kopie ausreichend). Ausländische Bewerber haben gleichwertige Bescheinigungen nach den Vorschriften ihres Herkunftslandes vorzulegen. Diese sind zwingend ins Deutsche zu übersetzen. Ausnahme: Sollte es sich bei dem Bewerber um einen Unternehmer handeln, der z.B. als Freiberufler weder im Handelsregister / Partnerschaftsregister eingetragen ist, noch eine Gewerbeanmeldung benötigt, wird um einen entsprechenden Nachweis gebeten. a) Mindestanforderung: Keine. b) Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: Keine.

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Berufshaftpflichtversicherung a) Mindestanforderung: Gefordert ist eine Erklärung einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung mit Angabe der folgenden Deckungssummen je Schadensfall (pro Versicherungsfall mindestens zweifach maximiert): - Personenschäden: mindestens 10 Mio. € - Sach- und Vermögensschäden: mindestens 5 Mio. € - Umweltschäden: mindestens 1 Mio. € Die Versicherung muss bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder einem Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen unterhalten werden. Es wird erklärt, dass die Höhe der geforderten Deckungssummen für die jeweiligen Schadensereignisse durch die derzeit abgeschlossene Versicherung des Bewerbers / durch die derzeit abgeschlossenen Versicherungen der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft schon erreicht wird bzw. eine entsprechende Anpassung der Deckungssummen für die Dauer der Verträge unmittelbar nach Zuschlagserteilung vorgenommen wird. Hinweis: Bei Bewerbergemeinschaften sind die Anforderungen an die Berufshaftpflichtversicherung von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Für geplante Unterauftragnehmer muss keine Versicherungsbestätigung vorliegen. Der Nachweis für die bestehende Berufshaftpflichtversicherung ist spätestens drei Wochen nach Zuschlagserteilung unaufgefordert der Auftraggeberin zu übersenden. Sofern die vorstehende Erklärung nicht abgegeben werden kann, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen. b) Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: Keine.

Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft hat eine Erklärung über den Gesamtumsatz abzugeben, jeweils bezogen auf die letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023-2025), jeweils in EUR netto. a) Mindestanforderung: Keine. b) Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: Keine.

Kriterium: Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft hat eine Erklärung über den Umsatz für Leistungen im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Planungsleistungen für Wohnbestandsimmobilien) abzugeben, jeweils bezogen auf die letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023-2025), jeweils in EUR netto. Begriffsbestimmung: Umsatz für Leistungen im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Planungsleistungen für Wohnbestandsimmobilien) ist der Netto-Honorarumsatz aus Planungs- und Überwachungsleistungen (Objekt- und Fachplanung) für die Sanierung, Modernisierung oder Instandsetzung von Wohnbestandsimmobilien. Maßgeblich ist der Honorarumsatz des Unternehmens, nicht die Bauwerkskosten der Projekte. Bei Bewerbergemeinschaften und bei Eignungsleihe werden die Umsätze der beteiligten Unternehmen zusammengerechnet. a) Mindestanforderung: Mindestanforderung ist ein durchschnittlicher Jahresumsatz des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft für Leistungen im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Planungsleistungen für Wohnbestandsimmobilien) von mindestens 500.000,00 EUR netto in den letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023-2025). Die Nichterfüllung der Mindestanforderung führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis: Bei Bewerbergemeinschaften reicht es aus, wenn die Umsatzangaben für die gesamte Bewerbergemeinschaft nur einmalig im Vordruck des bevollmächtigten Mitglieds gemacht werden. b) Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: Keine.

Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft hat eine Erklärung abzugeben über die durchschnittliche Zahl an Beschäftigten (Vollzeitstellen) und an Beschäftigten (Vollzeitstellen) mit einer fachspezifischen Qualifikation (Dipl.-Ing. Uni / FH oder M.Sc. / M.Eng. / M.A. oder B.Sc./ B.Eng. / B.A. in Architektur, Bauingenieurwesen oder vergleichbarer Fachrichtungen), welcher er jeweils in den letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahren beschäftigt hat. a) Mindestanforderung: Mindestanforderung ist eine jährliche Zahl an Beschäftigten mit einer fachspezifischen Qualifikation (Dipl.-Ing. Uni / FH oder M.Sc. / M.Eng. / M.A. oder B.Sc./ B.Eng. / B.A. in Architektur, Bauingenieurwesen oder vergleichbarer Fachrichtungen) des Bewerbers von mindestens 10 Beschäftigten (Vollzeitstellen) in jedem der letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023-2025). Die Nichterfüllung der Mindestanforderung führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Bei einer Bewerbergemeinschaft ist je Jahr die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten jedes Mitglieds der Bewerbergemeinschaft zu addieren; entsprechendes gilt für die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten mit fachspezifischer Qualifikation. b) Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: Keine.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mind. 1, max. 3 Referenzen über an d. Bewerber/Mitglied der BG beauftragte & von diesem erbrachte Generalplanerleistungen (mind. OPl. Gebäude und Innenräume, FPl. Tragwerksplanung, FPl. TGA ) sowie - jeweils 1 Referenzprojekt über an d. Bewerber/Mitglied der BG beauftragte & von diesem erbrachte Planungsleistungen der nachfolgend aufgelisteten Planungsdisziplinen (für die 4 Disziplinen also 4 Referenzprojekte): a) OPl. Gebäude+Innenräume, b) FPl.TWP, c) FPl.TGA HLS, d) FPl. TGA ELT gem. Tabellen der Anlage B-04, Ziff. 4.3.2.1 ff. genannten Mindestanforderungen. Die Nichterfüllung einer o. mehrerer Mindestanforderungen führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis Mehrfachnennung: Dasselbe Referenzprojekt kann sowohl für eine GP-Referenz (nachfolgend Referenzen Nrn. 1-3) als auch für 1 o.mehrere sonstige Planungsreferenzen (nachfolgend Referenzen Nrn. 4-7) genutzt werden, sofern die konkr. Leistungen im selben Referenzprojekt tatsächlich erbracht worden sind. Ein Referenzprojekt über GP-Leistungen darf nicht auf zwei o. mehr GP-Referenzen (Referenzen Nrn. 1-3) verteilt werden. Werden mehr als 3GP-Referenzen o. für 1 Planungsdisziplin (Referenzen Nrn. 4–7) mehr als 1 Referenz benannt, werden nur die jeweils ersten in der Reihenfolge der Nummerierung gewertet. Bei BG reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte BG nur einmalig in der Bewerberauskunft des Mitglieds gemacht werden, der die Referenz erbracht hat. Bewirbt sich der Bewerber/die BG auf mehrere Lose, kann dieselbe Referenz für sämtliche Lose benannt werden. Die Referenzen werden überprüft. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass Angaben korrekt sind + Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger benannt ist, die die Leistung beurteilen kann. Zu Referenz-Nr 1-3: Generalplanung Die Darstellung jeder unternehmensbezogenen Referenz muss folgende Angaben beinhalten: - Name d. Bewerbers/Mitglieds der BG, welcher/s die Referenz erbracht hat - Name d. Referenzauftraggebers - Ansprechperson beim tats. Leistungsempfänger (nicht Auftraggeber im Unterauftragnehmerverhältnis) mit Name,Telefon-Nr., E-Mail - Projektbezeichnung, Lage/Ort - Gebäudetyp, Nutzung+Größe (BGF) - Kurzbeschreibung d. Referenzprojektes a) Mindestanforderungen: Hinweis: Wenn eine der nachfolgenden Mindestbedingungen nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Bei Nichterfüllung der Mindestzahl an Referenzen erfolgt Ausschluss. - (1) Referenzgegenständlich ist die Beauftragung d. Bewerbers mit d. Generalplanung einer Maßnahme an einem Bestandsgebäude (ist Bewerber eine Bewerbergemeinschaft, muss referenzgegenständlich die Beauftragung d. federführenden Mitglieds der Bewerbergemeinschaft, das diese im Auftragsfall gegenüber der Auftraggeberin auch rechtsgeschäftlich als Hauptansprechpartner vertreten wird, gewesen sein): Der referenzgegenständliche Generalplanungsauftrag muss mind. die Beauftragung folgender Leistungen beinhaltet haben: a) die in Eigenleistung erbrachte Vertretung + Projektleitung d. Generalplanungsteams ggü dem Referenzauftraggeber + die Koordination & Integration aller Planungsleistungen d. Generalplanungsteams, sowie b) die gegenüber dem Referenzauftraggeber vertraglich geschuldeten &(nicht notwendig in Eigenleistung, sondern ggf. durch UN/NU oder Bewerbergemeinschaftsmitglieder) erbrachten Leistungen aa) der LPH 2-7 der Objektplanung Gebäude und Innenräume nach §§ 33 ff. HOAI i. V. m. Anlage 10 HOAI, bb) der LPH 2-6 der Tragwerksplanung, §§ 49 ff. HOAI i. V. m. Anlage 14 HOAI, und cc) der Leistungsphasen 2-7 der Planung Technische Ausrüstung nach §§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI. (2) Das referenzauftragsgegenständliche Objekt unterfällt der Mindesthonorarzone III oder höher nach HOAI für das Leistungsbild Objektplanung Gebäude. (3) Baukosten (KG 200-500) gemäß DIN 276:2018-12 der von den referenzgegenständlichen Generalplanungsleistungen betroffenen Maßnahme an einem Bestandsgebäude ≥ 500.000 EUR, netto (4) Die referenzauftragsgegenständlichen Leistungen wurden im Zeitraum von 09/2021 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen (Leistungen können vor 09/2021 begonnen worden sein). Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: (1) Gegenstand des referenzgegenständlichen Generalplanungsauftrags war 1 Maßnahme an einem Bestandswohngebäude (Modernisierung, energetische Ertüchtigung, Instandsetzung und/oder Umbau bestehender Gebäude mit Wohnnutzung), wobei die referenzgegenständlichen Leistungen mindestens 5 Wohneinheiten umfassten: 7 Punkte (2) Beauftragt und erbracht wurden Planungsleistungen über eine energetische Modernisierung des referenzgegenständlichen Bestandswohngebäudes. Energetische Modernisierung in diesem Sinne ist die Planung+Realisierung einer Wärmepumpe u./o. einer Photovoltaikanlage u./o. die Planung und Realisierung der energetischen Modernisierung der Gebäudehülle (Dämmung von Fassade, Dach oder oberster Geschossdecke oder Austausch der Fenster): je Aspekt 1 Punkt, addiert max. 3 Punkte (3) Gegenstand des referenzgegenständlichen Generalplanungsauftrags war auch die Koordination und Integration von Gutachterleistungen für die Sanierung von Schadstoffen in der Bausubstanz an einem vor dem Jahr 1990 errichteten Bestandswohngebäude: 3 Punkte (4) Die Gegenstand des referenzgegenständlichen Generalplanungsauftrags bildenden Maßnahmen an einem Bestandswohngebäude wurden ganz o. überwiegend im bewohnten o. genutzten Zustand erbracht, d.h. ohne vollständigen Freizug d. betroffenen Einheiten während der Bauausführung. Ein überwiegend bewohnter/genutzter Zustand liegt vor, wenn die von der Maßnahme betroffenen Einheiten o. nicht betroffene Einheiten im maßnahmengegenständlichen Bestandswohngebäude im Zeitpunkt der Bauausführung bewohnt/genutzt sind: 6 Punkte Je GP-Referenz (Nrn. 1–3) können höchstens 19 Punkte erreicht werden; die Punkte der bis zu 3 gewerteten GP-Referenzen werden addiert (höchstens 57 Punkte). Die Einzelheiten ergeben sich aus der Bewertungsmatrix (Anlage A-02).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 57,00

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mind. 1, max. 3 Referenzen über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Generalplanerleistungen (mind. OPl. Gebäude und Innenräume, FPl. Tragwerksplanung, FPl. TGA ) sowie - jeweils 1 Referenzprojekt über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Planungsleistungen der nachfolgend aufgelisteten Planungsdisziplinen (für die 4 Disziplinen also 4 Referenzprojekte): a) OPl. Gebäude und Innenräume, b) FPl.Tragwerksplanung, c) FPl.TGA HLS, d) FPl. TGA ELT gem. Tabellen der Anlage B-04, Ziff. 4.3.2.1 ff. genannten Mindestanforderungen. Die Nichterfüllung einer oder mehrerer Mindestanforderungen führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis Mehrfachnennung: Dasselbe Referenzprojekt kann sowohl für eine GP-Referenz (nachfolgend Referenzen Nrn. 1-3) als auch für eine oder mehrere sonstige Planungsreferenzen (nachfolgend Referenzen Nrn. 4-7) genutzt werden, sofern die konkreten Leistungen im selben Referenzprojekt tatsächlich erbracht worden sind. Ein Referenzprojekt über GP-Leistungen darf nicht auf zwei oder mehr GP-Referenzen (Referenzen Nrn. 1-3) verteilt werden. Werden mehr als 3GP-Referenzen oder für eine Planungsdisziplin (Referenzen Nrn. 4–7) mehr als eine Referenz benannt, werden nur die jeweils ersten in der Reihenfolge der Nummerierung gewertet. Bei BG reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte BG nur einmalig in der Bewerberauskunft des Mitglieds gemacht werden, der die Referenz erbracht hat. Bewirbt sich der Bewerber/die BG auf mehrere Lose, kann dieselbe Referenz für sämtliche Lose benannt werden. Die Referenzen werden überprüft. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass die Angaben korrekt sind und eine Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger benannt ist, die die Leistung beurteilen kann. -- Zu Referenz-Nr 4: Objektplanung Gebäude und Innenräume Die Darstellung jeder unternehmensbezogenen Referenz muss folgende Angaben beinhalten: - Name des Bewerbers / Mitglieds der BG, welcher/s die Referenz erbracht hat - Name des Referenzauftraggebers - Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger (nicht Auftraggeber im Unterauftragnehmerverhältnis) mit Name,Telefon-Nr., E-Mail-Adresse - Projektbezeichnung, Lage / Ort - Gebäudetyp, Nutzung und Größe (BGF) - Kurzbeschreibung des Referenzprojektes a) Mindestanforderungen: Hinweis: Wenn eine der nachfolgenden Mindestbedingungen nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Bei Nichterfüllung der Mindestzahl an Referenzen erfolgt der Ausschluss. b) (1) Referenzgegenständlich ist die Beauftragung des Bewerbers (bzw. alternativ eines eignungsleihenden Wirtschaftsteilnehmers, der diese Leistungen im Auftragsfall gegenüber dem AG auch erbringen wird), mit der Objektplanung Gebäude an einem Bestandsgebäude nach §§ 33 ff. HOAI i. V. m. Anlage 10 HOAI, mindestens mit den LPH 2 bis 7; LPH 6/7 kann mittels einzelner Leistungsbeschreibungen (Einzellose) und/oder mittels Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm erbracht sein. (2) Das referenzauftragsgegenständliche Objekt unterfällt der Mindesthonorarzone III oder höher nach HOAI für das Leistungsbild Objektplanung Gebäude. (3) Bauwerkskosten (KG 300 - 400) gemäß DIN 276:2018-12 der von den referenzgegenständlichen Planungsleistungen betroffenen Maßnahmen an einem Bestandsgebäude ≥ 300.000 EUR, netto (4) Die referenzauftragsgegenständlichen Leistungen wurden im Zeitraum von 09/2021 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen (Leistungen können vor 09/2021 begonnen worden sein). Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: (1) Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags war die barrierearme Umgestaltung von Wohneinheiten im maßnahmengegenständlichen Bestandswohngebäude, d. h. die Planung von Maßnahmen zur Beseitigung oder Verringerung von Barrieren innerhalb der Wohneinheiten oder in deren Zugang, beispielsweise Abbau von Schwellen, Verbreiterung von Türöffnungen, barrierefreie Anpassung von Sanitärräumen oder barrierefreie Erschließung des Eingangs zur jeweiligen Wohneinheit: 6 Punkte (2) Die Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags bildenden Maßnahmen an einem Bestandswohngebäude umfassten auch die Erstellung einer standardisierten Ausbau- und Ausstattungsplanung für eine Vielzahl gleichartiger Wohneinheiten, beispielsweise in Form einer Musterwohnung, eines Bemusterungs- oder Ausstattungskonzepts oder wiederkehrender Ausbaudetails: 6 Punkte (3) Das Referenzprojekt ist identisch mit einem Referenzprojekt der Nr. 1 bis 3, d.h. der Referenznehmer ist entweder identisch mit dem Referenznehmer der Referenz der Nr. 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) oder hat mit dem Referenznehmer der Referenz 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) im Generalplanerteam des Referenzprojekts 1 bis 3 die referenzgegenständlichen Leistungen erbracht: 4 Punkte
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 16,00

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mind. 1, max. 3 Referenzen über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Generalplanerleistungen (mind. OPl. Gebäude und Innenräume, FPl. Tragwerksplanung, FPl. TGA ) sowie - jeweils 1 Referenzprojekt über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Planungsleistungen der nachfolgend aufgelisteten Planungsdisziplinen (für die 4 Disziplinen also 4 Referenzprojekte): a) OPl. Gebäude und Innenräume, b) FPl.Tragwerksplanung, c) FPl.TGA HLS, d) FPl. TGA ELT gem. Tabellen der Anlage B-04, Ziff. 4.3.2.1 ff. genannten Mindestanforderungen. Die Nichterfüllung einer oder mehrerer Mindestanforderungen führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis Mehrfachnennung: Dasselbe Referenzprojekt kann sowohl für eine GP-Referenz (nachfolgend Referenzen Nrn. 1-3) als auch für eine oder mehrere sonstige Planungsreferenzen (nachfolgend Referenzen Nrn. 4-7) genutzt werden, sofern die konkreten Leistungen im selben Referenzprojekt tatsächlich erbracht worden sind. Ein Referenzprojekt über GP-Leistungen darf nicht auf zwei oder mehr GP-Referenzen (Referenzen Nrn. 1-3) verteilt werden. Werden mehr als 3GP-Referenzen oder für eine Planungsdisziplin (Referenzen Nrn. 4–7) mehr als eine Referenz benannt, werden nur die jeweils ersten in der Reihenfolge der Nummerierung gewertet. Bei BG reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte BG nur einmalig in der Bewerberauskunft des Mitglieds gemacht werden, der die Referenz erbracht hat. Bewirbt sich der Bewerber/die BG auf mehrere Lose, kann dieselbe Referenz für sämtliche Lose benannt werden. Die Referenzen werden überprüft. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass die Angaben korrekt sind und eine Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger benannt ist, die die Leistung beurteilen kann. -- Zu Referenz-Nr 5: Fachplanung Leistungsbild Tragwerksplanung Die Darstellung jeder unternehmensbezogenen Referenz muss folgende Angaben beinhalten: - Name des Bewerbers / Mitglieds der BG, welcher/s die Referenz erbracht hat - Name des Referenzauftraggebers - Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger (nicht Auftraggeber im Unterauftragnehmerverhältnis) mit Name,Telefon-Nr., E-Mail-Adresse - Projektbezeichnung, Lage / Ort - Gebäudetyp, Nutzung und Größe (BGF) - Kurzbeschreibung des Referenzprojektes a) Mindestanforderungen: Hinweis: Wenn eine der nachfolgenden Mindestbedingungen nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Bei Nichterfüllung der Mindestzahl an Referenzen erfolgt der Ausschluss. (1) Referenzgegenständlich ist die Beauftragung des Bewerbers (bzw. alternativ eines eignungsleihenden Wirtschaftsteilnehmers, der diese Leistungen im Auftragsfall gegenüber dem AG auch erbringen wird), mit der Tragwerksplanung nach §§ 49 ff. HOAI i. V. m. Anlage 14 HOAI an einem Bestandsgebäude mindestens mit den LPH 2 bis 6; LPH 6 kann mittels einzelner Leistungsbeschreibungen (Einzellose) und/oder mittels Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm erbracht sein. (2) Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags war ein Eingriff in die bestehende Tragstruktur des Bestandsgebäudes. (Ein Eingriff in die bestehende Tragstruktur des Bestandswohngebäudes liegt vor bei Durchbrüchen, Deckenöffnungen, Anbau, Aufstockung, Verstärkung oder Austausch tragender Bauteile des Bestandswohngebäudes). (3) Das referenzauftragsgegenständliche Objekt unterfällt der Mindesthonorarzone II oder höher nach HOAI für das Leistungsbild Tragwerksplanung. (4) Bauwerkskosten (KG 300 - 400) gemäß DIN 276:2018-12 der von den referenzgegenständlichen Planungsleistungen betroffenen Maßnahmen an einem Bestandsgebäude ≥ 300.000 EUR netto (5) Die referenzauftragsgegenständlichen Leistungen wurden im Zeitraum von 09/2021 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen (Leistungen können vor 09/2021 begonnen worden sein). Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: (1) Beauftragt und erbracht wurden Planungsleistungen über vorgefertigte Bauelemente (z. B. vorgefertigte Decken-, Wand- oder Treppenelemente, Aufstockungs- oder Raummodule): 4 Punkte (2) Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags waren energetische Modernisierungen am Bestandswohngebäude, welche die Planung von statisch relevanten Eingriffen in die Bausubstanz des Bestandsgebäudes umfassten (bspw. Verstärkung der Dachkonstruktion infolge der Errichtung einer PV-Anlage, Erneuerung des Dachaufbaus mit zusätzlicher Auflast, Montage einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade oder eines Wärmedämmverbundsystems mit statischer Relevanz oder vergleichbar): 4 Punkte (3) Das Referenzprojekt ist identisch mit einem Referenzprojekt der Nr. 1 bis 3, d.h. der Referenznehmer ist entweder identisch mit dem Referenznehmer der Referenz der Nr. 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) oder hat mit dem Referenznehmer der Referenz 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) im Generalplanerteam des Referenzprojekts 1 bis 3 die referenzgegenständlichen Leistungen erbracht: 4 Punkte
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 12,00

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mind. 1, max. 3 Referenzen über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Generalplanerleistungen (mind. OPl. Gebäude und Innenräume, FPl. Tragwerksplanung, FPl. TGA ) sowie - jeweils 1 Referenzprojekt über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Planungsleistungen der nachfolgend aufgelisteten Planungsdisziplinen (für die 4 Disziplinen also 4 Referenzprojekte): a) OPl. Gebäude und Innenräume, b) FPl.Tragwerksplanung, c) FPl.TGA HLS, d) FPl. TGA ELT gem. Tabellen der Anlage B-04, Ziff. 4.3.2.1 ff. genannten Mindestanforderungen. Die Nichterfüllung einer oder mehrerer Mindestanforderungen führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis Mehrfachnennung: Dasselbe Referenzprojekt kann sowohl für eine GP-Referenz (nachfolgend Referenzen Nrn. 1-3) als auch für eine oder mehrere sonstige Planungsreferenzen (nachfolgend Referenzen Nrn. 4-7) genutzt werden, sofern die konkreten Leistungen im selben Referenzprojekt tatsächlich erbracht worden sind. Ein Referenzprojekt über GP-Leistungen darf nicht auf zwei oder mehr GP-Referenzen (Referenzen Nrn. 1-3) verteilt werden. Werden mehr als 3GP-Referenzen oder für eine Planungsdisziplin (Referenzen Nrn. 4–7) mehr als eine Referenz benannt, werden nur die jeweils ersten in der Reihenfolge der Nummerierung gewertet. Bei BG reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte BG nur einmalig in der Bewerberauskunft des Mitglieds gemacht werden, der die Referenz erbracht hat. Bewirbt sich der Bewerber/die BG auf mehrere Lose, kann dieselbe Referenz für sämtliche Lose benannt werden. Die Referenzen werden überprüft. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass die Angaben korrekt sind und eine Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger benannt ist, die die Leistung beurteilen kann. -- Zu Referenz-Nr 6: Fachplanung Leistungsbild Technische Ausrüstung HLS Die Darstellung jeder unternehmensbezogenen Referenz muss folgende Angaben beinhalten: - Name des Bewerbers / Mitglieds der BG, welcher/s die Referenz erbracht hat - Name des Referenzauftraggebers - Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger (nicht Auftraggeber im Unterauftragnehmerverhältnis) mit Name,Telefon-Nr., E-Mail-Adresse - Projektbezeichnung, Lage / Ort - Gebäudetyp, Nutzung und Größe (BGF) - Kurzbeschreibung des Referenzprojektes a) Mindestanforderungen: Hinweis: Wenn eine der nachfolgenden Mindestbedingungen nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Bei Nichterfüllung der Mindestzahl an Referenzen erfolgt der Ausschluss. (1) Referenzgegenständlich ist die Beauftragung des Bewerbers (bzw. alternativ eines eignungsleihenden Wirtschaftsteilnehmers, der diese Leistungen im Auftragsfall gegenüber dem AG auch erbringen wird), mit der Planung der Technischen Gebäudeausrüstung nach §§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI (Anlagengruppen 1 bis 3) an einem Bestandsgebäude mindestens mit den LPH 2 bis 7; für die Leistungsphase 4 nur gefordert für die Anlagengruppen 1 bis 3; LPH 6/7 kann mittels einzelner Leistungsbeschreibungen (Einzellose) und/oder mittels Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm erbracht sein. (2) Das referenzauftragsgegenständliche Objekt unterfällt der Mindesthonorarzone II oder höher nach HOAI für das Leistungsbild Technische Ausrüstung. (3) Bauwerkskosten (KG 400) gem. DIN 276:2018-12 der von den referenzgegenständlichen Planungsleistungen betroffenen Maßnahmen an einem Bestandsgebäude ≥ 150.000 EUR netto (4) Die referenzauftragsgegenständlichen Leistungen wurden im Zeitraum von 09/2021 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen (Leistungen können vor 09/2021 begonnen worden sein). Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: (1) Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags war eine Strangsanierung, d. h. die Erneuerung oder der Austausch der vertikalen Ver- und Entsorgungsleitungen (Trinkwasser, Abwasser, Heizung) einschließlich der hiermit verbundenen Eingriffe in das Bestandswohngebäude: 4 Punkte (2) Das Referenzprojekt ist identisch mit einem Referenzprojekt der Nr. 1 bis 3, d.h. der Referenznehmer ist entweder identisch mit dem Referenznehmer der Referenz der Nr. 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) oder hat mit dem Referenznehmer der Referenz 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) im Generalplanerteam des Referenzprojekts 1 bis 3 die referenzgegenständlichen Leistungen erbracht: 4 Punkte
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 8,00

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mind. 1, max. 3 Referenzen über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Generalplanerleistungen (mind. OPl. Gebäude und Innenräume, FPl. Tragwerksplanung, FPl. TGA ) sowie - jeweils 1 Referenzprojekt über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Planungsleistungen der nachfolgend aufgelisteten Planungsdisziplinen (für die 4 Disziplinen also 4 Referenzprojekte): a) OPl. Gebäude und Innenräume, b) FPl.Tragwerksplanung, c) FPl.TGA HLS, d) FPl. TGA ELT gem. Tabellen der Anlage B-04, Ziff. 4.3.2.1 ff. genannten Mindestanforderungen. Die Nichterfüllung einer oder mehrerer Mindestanforderungen führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis Mehrfachnennung: Dasselbe Referenzprojekt kann sowohl für eine GP-Referenz (nachfolgend Referenzen Nrn. 1-3) als auch für eine oder mehrere sonstige Planungsreferenzen (nachfolgend Referenzen Nrn. 4-7) genutzt werden, sofern die konkreten Leistungen im selben Referenzprojekt tatsächlich erbracht worden sind. Ein Referenzprojekt über GP-Leistungen darf nicht auf zwei oder mehr GP-Referenzen (Referenzen Nrn. 1-3) verteilt werden. Werden mehr als 3GP-Referenzen oder für eine Planungsdisziplin (Referenzen Nrn. 4–7) mehr als eine Referenz benannt, werden nur die jeweils ersten in der Reihenfolge der Nummerierung gewertet. Bei BG reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte BG nur einmalig in der Bewerberauskunft des Mitglieds gemacht werden, der die Referenz erbracht hat. Bewirbt sich der Bewerber/die BG auf mehrere Lose, kann dieselbe Referenz für sämtliche Lose benannt werden. Die Referenzen werden überprüft. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass die Angaben korrekt sind und eine Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger benannt ist, die die Leistung beurteilen kann. -- Zu Referenz-Nr 7: Fachplanung Leistungsbild Technische Ausrüstung ELT Die Darstellung jeder unternehmensbezogenen Referenz muss folgende Angaben beinhalten: - Name des Bewerbers / Mitglieds der BG, welcher/s die Referenz erbracht hat - Name des Referenzauftraggebers - Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger (nicht Auftraggeber im Unterauftragnehmerverhältnis) mit Name,Telefon-Nr., E-Mail-Adresse - Projektbezeichnung, Lage / Ort - Gebäudetyp, Nutzung und Größe (BGF) - Kurzbeschreibung des Referenzprojektes a) Mindestanforderungen: Hinweis: Wenn eine der nachfolgenden Mindestbedingungen nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Bei Nichterfüllung der Mindestzahl an Referenzen erfolgt der Ausschluss. (1) Referenzgegenständlich ist die Beauftragung des Bewerbers (bzw. alternativ eines eignungsleihenden Wirtschaftsteilnehmers, der diese Leistungen im Auftragsfall gegenüber dem Auftraggeber auch erbringen wird) mit der Planung der Technischen Gebäudeausrüstung nach §§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI (Anlagengruppen 4 und 5) an einem Bestandsgebäude, mindestens mit den LPH 2 bis 7; für die Leistungsphase 4 nur gefordert für die Anlagengruppen 4 und 5; LPH 6/7 kann mittels einzelner Leistungsbeschreibungen (Einzellose) und/oder mittels Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm erbracht sein. (2) Das referenzauftragsgegenständliche Objekt unterfällt der Mindesthonorarzone II oder höher nach HOAI für das Leistungsbild Technische Ausrüstung. (3) Bauwerkskosten (KG 400) gemäß DIN 276:2018-12 der von den referenzgegenständlichen Planungsleistungen betroffenen Maßnahme an einem Bestandsgebäude ≥ 150.000 EUR, netto (4) Die referenzauftragsgegenständlichen Leistungen wurden im Zeitraum von 09/2021 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen (Leistungen können vor 09/2021 begonnen worden sein). Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: (1) Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags waren auch die Planung und Integration von Photovoltaikanlagen und/oder von Ladeinfrastruktur für E-Mobilität an/auf dem Bestandswohngebäude: 3 Punkte (2) Das Referenzprojekt ist identisch mit einem Referenzprojekt der Nr. 1 bis 3, d.h. der Referenznehmer ist entweder identisch mit dem Referenznehmer der Referenz der Nr. 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) oder hat mit dem Referenznehmer der Referenz 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) im Generalplanerteam des Referenzprojekts 1 bis 3 die referenzgegenständlichen Leistungen erbracht: 4 Punkte
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 7,00
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 4
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 4
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Wertungspreis
Beschreibung: Details zum Zuschlagskriterium "Wertungspreis" sind der Anlage A-01 (Bewerbungsbedingungen), Ziff. 3.2.1 zu entnehmen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 45
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Leistungserbringungskonzept
Beschreibung: Das Leistungserbringungskonzept ist unterteilt in - organisatorisches Konzept (15 %) - architektonisches und haustechnisches Konzept (25 %) Details zum Zuschlagskriterium "Leistungserbringungskonzept" sind der Anlage A-01 (Bewerbungsbedingungen), Ziff. 3.2.2 zu entnehmen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 40
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Erfahrung des angegebenen Personals (Angaben zum Projektteam)
Beschreibung: Details zum Zuschlagskriterium "Erfahrung des angegebenen Personals (Angaben zum Projektteam)" sind der Anlage A-01 (Bewerbungsbedingungen), Ziff. 3.2.3 zu entnehmen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 15
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 05/11/2026
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=899550
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 23/11/2026 09:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Teilnahmeanträge: Der Auftraggeber kann die Bewerber unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, vgl. § 56 VgV. Die Unterlagen sind vom Bewerber nach Aufforderung durch den Auftraggeber innerhalb der festgelegten angemessenen Frist vorzulegen. Ein Anspruch der Bewerber auf eine Nachforderung von Unterlagen besteht nicht. Angebote: Es gelangen nur vollständige und fristgerecht eingegangene Angebote in die Wertung. Die Nachforderung, Vervollständigung oder Korrektur von Unterlagen richtet sich nach dem § 56 VgV. Angebote, die eines der Ausschlusskriterien des § 57 Abs. 1 VgV erfüllen, werden nicht gewertet.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 2
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Informationen über die Überprüfungsfristen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Hinsichtlich der Einlegung von Rechtsbehelfen wird auf folgende Rechtsvorschriften verwiesen: § 134 GWB Informations- und Wartepflicht, § 135 GWB Unwirksamkeit und § 160 GWB Einleitung, Antrag. Besonders hervorzuheben ist dabei: § 134 Abs. 2 GWB: „Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.“ § 160 GWB: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mittteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt. Es wird hiermit darauf hingewiesen, dass sämtliche vorgenannten Fristen für die Erhebung von vergaberechtlichen Rügen gegenüber dem Auftraggeber und die Fristen für die Wahrung der Zulässigkeit eines Nachprüfungsverfahrens zu beachten sind. Aufgrund der Zeichenbegrenzung im Bekanntmachungsformular gelten hinsichtlich des genauen Wortlauts der vorbenannten gesetzlichen Regelungen im Übrigen die Verfahrensbedingungen.
5.1.
Los: LOT-0009
Titel: Generalplanungsleistung für Bestandswohnimmobilien OSWO, SDWO, WEWO, hier: WEWO 2 „Hessen 1“, VOEK 394-26, Los 9
Beschreibung: Die Auftraggeberin plant bundesweite Instandhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an Bestandswohnimmobilien. Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahren ist die Vergabe von Generalplanerleistungen an Wohnbestandsimmobilien und angemieteten Immobilien. Die von der Ausschreibung betroffenen Objekte sind insbesondere in der Auflistung der Objekte nach den jeweiligen Losen aufgeführt (siehe Anlage C-02b). Zum Leistungsgegenstand gehören auch die in den Objektlisten enthaltenen Gewerbe- und Sondergebäude. Die zu vergebenden Generalplanerleistungen umfassen insbesondere folgende Leistungen - Objektplanung Gebäude - Tragwerksplanung - Planung der Technischen Ausrüstung - Planung der Freianlagen - Planung und Beratung Bauphysik - Brandschutz einschl. Brandschutzkonzept - Koordination und Integration Gutachterleistungen - Weitere Leistungen nach Anlage C-01a und c. Je Los ist der Abschluss eines Rahmenvertrags mit zwei Rahmenvertragspartnern mit jeweils dem wirtschaftlichsten und zweitwirtschaftlichsten Bieter geplant, aus denen die Auftraggeberin sukzessiv Einzelaufträge jeweils stufenweise abrufen wird. Der Auftragnehmer hat weder einen Anspruch auf Abruf von Einzelaufträgen noch innerhalb eines vergebenen Einzelauftrags auf den Abruf aller ausgeschriebenen Leistungsphasen. Die konkreten Einzelheiten der Beauftragung ergeben sich aus der Rahmenvereinbarung und den Vereinbarungen zum Einzelauftrag. Der jeweilige Rahmenvertrag wird eine Laufzeit von 2 Jahren haben, wobei die Auftraggeberin nach Maßgabe des Vertrags durch einseitige Erklärung den Rahmenvertrag zweimal um jeweils ein Jahr verlängern kann. Die maximale Vertragslaufzeit beträgt 4 Jahre. Das jeweilige Ende der Laufzeit eines Einzelauftrags bleibt vom Ende der Rahmenvertragslaufzeit unberührt.
Interne Kennung: VOEK 394-26 Los 9
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71320000 Planungsleistungen im Bauwesen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen, 71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros, 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen, 71242000 Entwurf und Gestaltung, Kostenschätzung, 71244000 Kalkulation und Überwachung der Kosten, 71245000 Genehmigungsvorlagen, Konstruktionszeichnungen und Spezifikationen, 71246000 Festlegung und Aufstellung der für den Bau benötigten Mengen, 71247000 Beaufsichtigung der Bauarbeiten, 71248000 Projektaufsicht und Dokumentation, 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros, 71322000 Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau, 71324000 Baukostenberechnung, 71327000 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung, 71328000 Dienstleistungen für die Prüfung der Tragwerksplanung, 71356400 Technische Planungsleistungen
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Der jeweilige Rahmenvertrag wird eine Laufzeit von 2 Jahren haben, wobei die Auftraggeberin nach Maßgabe des Vertrags durch einseitige Erklärung den Rahmenvertrag zweimal um jeweils ein Jahr verlängern kann. Die maximale Vertragslaufzeit beträgt 4 Jahre. Das jeweilige Ende der Laufzeit eines Einzelauftrags bleibt vom Ende der Rahmenvertragslaufzeit unberührt.
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Kassel, Kreisfreie Stadt (DE731)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Das Los 9 umfasst folgende weitere Orte: Kassel, Fuldatal, Wolfhagen, Fritzlar, Marburg, Burgwald, Stadtallendorf, Neustadt (Hessen), Gießen, Wetzlar, Fulda, Hünfeld, Wildeck, Bad Hersfeld, Philippsthal (Werra), Alsfeld, Eschwege, Meinhard, Herleshausen, Oppenheim
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Laufzeit: 2 Jahre
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 2
5.1.5.
Wert
Höchstwert der Rahmenvereinbarung: 2 985 476,00 EUR
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#,#Besonders auch geeignet für:selbst#,#Besonders auch geeignet für:other-sme# Mit Abgabe des Teilnahmeantrags ist die Eignung wie folgt nachzuweisen: Der Bewerber muss zum Nachweis seiner Eignung alle in der EU-Bekanntmachung und nachfolgend geforderten Unterlagen, insbesondere Angaben, Erklärungen oder sonstige Nachweise, mit dem Teilnahmeantrag einreichen. Hierbei sind die den Vergabeunterlagen beigefügten Formblätter zu verwenden. Nach vorläufiger Prüfung kann die Auftraggeberin von den aussichtsreichen Bewerbern innerhalb einer angemessenen Frist folgende Nachweise zu den Eigenerklärungen anfordern. Die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) wird als vorläufiger Beleg der Eignung akzeptiert (§ 50 VgV). Die Angaben zu den Eignungs- und Auswahlkriterien (Anlage B-04) sind auch bei Verwendung der EEE mit dem Teilnahmeantrag auf dem Formblatt B-04 zu machen. Im Übrigen kann die Auftraggeberin Unterlagen nach § 56 VgV nachfordern. Liegen bei einem Unternehmen Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB vor, wird der Teilnahmeantrag nicht vom Verfahren ausgeschlossen, sofern das Unternehmen nachweist, dass es zureichende Maßnahmen der Selbstreinigung gemäß § 125 GWB ergriffen hat. Die Auftraggeberin behält sich vor, einen aktuellen Auszug aus dem Wettbewerbsregister über das teilnehmende Unternehmen beim Bundesamt für Justiz bzw. beim Bundeskartellamt anzufordern. Die Auftraggeberin behält sich vor, zur Prüfung des Ausschlussgrundes nach § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB eine Wirtschaftsauskunft einzuholen; dem Bewerber wird vor einer Entscheidung Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben. Sofern die von der Auftraggeberin geforderten Eignungsnachweise personenbezogene Daten (z.B. von Mitarbeitern eines Referenzauftraggebers) enthalten, erfolgt die diese Daten betreffende Auskunft freiwillig. Eine Pflicht zur Übermittlung personenbezogener Daten besteht nicht. Die personenbezogenen Angaben werden im Rahmen des Vergabeverfahrens den gesetzlichen Anforderungen entsprechend verarbeitet und gespeichert.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Gefordert ist ein aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder vergleichbarer Registerauszug (zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags nicht älter als sechs Monate, Kopie ausreichend). Ausländische Bewerber haben gleichwertige Bescheinigungen nach den Vorschriften ihres Herkunftslandes vorzulegen. Diese sind zwingend ins Deutsche zu übersetzen. Ausnahme: Sollte es sich bei dem Bewerber um einen Unternehmer handeln, der z.B. als Freiberufler weder im Handelsregister / Partnerschaftsregister eingetragen ist, noch eine Gewerbeanmeldung benötigt, wird um einen entsprechenden Nachweis gebeten. a) Mindestanforderung: Keine. b) Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: Keine.

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Berufshaftpflichtversicherung a) Mindestanforderung: Gefordert ist eine Erklärung einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung mit Angabe der folgenden Deckungssummen je Schadensfall (pro Versicherungsfall mindestens zweifach maximiert): - Personenschäden: mindestens 10 Mio. € - Sach- und Vermögensschäden: mindestens 5 Mio. € - Umweltschäden: mindestens 1 Mio. € Die Versicherung muss bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder einem Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen unterhalten werden. Es wird erklärt, dass die Höhe der geforderten Deckungssummen für die jeweiligen Schadensereignisse durch die derzeit abgeschlossene Versicherung des Bewerbers / durch die derzeit abgeschlossenen Versicherungen der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft schon erreicht wird bzw. eine entsprechende Anpassung der Deckungssummen für die Dauer der Verträge unmittelbar nach Zuschlagserteilung vorgenommen wird. Hinweis: Bei Bewerbergemeinschaften sind die Anforderungen an die Berufshaftpflichtversicherung von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Für geplante Unterauftragnehmer muss keine Versicherungsbestätigung vorliegen. Der Nachweis für die bestehende Berufshaftpflichtversicherung ist spätestens drei Wochen nach Zuschlagserteilung unaufgefordert der Auftraggeberin zu übersenden. Sofern die vorstehende Erklärung nicht abgegeben werden kann, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen. b) Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: Keine.

Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft hat eine Erklärung über den Gesamtumsatz abzugeben, jeweils bezogen auf die letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023-2025), jeweils in EUR netto. a) Mindestanforderung: Keine. b) Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: Keine.

Kriterium: Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft hat eine Erklärung über den Umsatz für Leistungen im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Planungsleistungen für Wohnbestandsimmobilien) abzugeben, jeweils bezogen auf die letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023-2025), jeweils in EUR netto. Begriffsbestimmung: Umsatz für Leistungen im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Planungsleistungen für Wohnbestandsimmobilien) ist der Netto-Honorarumsatz aus Planungs- und Überwachungsleistungen (Objekt- und Fachplanung) für die Sanierung, Modernisierung oder Instandsetzung von Wohnbestandsimmobilien. Maßgeblich ist der Honorarumsatz des Unternehmens, nicht die Bauwerkskosten der Projekte. Bei Bewerbergemeinschaften und bei Eignungsleihe werden die Umsätze der beteiligten Unternehmen zusammengerechnet. a) Mindestanforderung: Mindestanforderung ist ein durchschnittlicher Jahresumsatz des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft für Leistungen im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Planungsleistungen für Wohnbestandsimmobilien) von mindestens 500.000,00 EUR netto in den letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023-2025). Die Nichterfüllung der Mindestanforderung führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis: Bei Bewerbergemeinschaften reicht es aus, wenn die Umsatzangaben für die gesamte Bewerbergemeinschaft nur einmalig im Vordruck des bevollmächtigten Mitglieds gemacht werden. b) Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: Keine.

Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft hat eine Erklärung abzugeben über die durchschnittliche Zahl an Beschäftigten (Vollzeitstellen) und an Beschäftigten (Vollzeitstellen) mit einer fachspezifischen Qualifikation (Dipl.-Ing. Uni / FH oder M.Sc. / M.Eng. / M.A. oder B.Sc./ B.Eng. / B.A. in Architektur, Bauingenieurwesen oder vergleichbarer Fachrichtungen), welcher er jeweils in den letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahren beschäftigt hat. a) Mindestanforderung: Mindestanforderung ist eine jährliche Zahl an Beschäftigten mit einer fachspezifischen Qualifikation (Dipl.-Ing. Uni / FH oder M.Sc. / M.Eng. / M.A. oder B.Sc./ B.Eng. / B.A. in Architektur, Bauingenieurwesen oder vergleichbarer Fachrichtungen) des Bewerbers von mindestens 10 Beschäftigten (Vollzeitstellen) in jedem der letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023-2025). Die Nichterfüllung der Mindestanforderung führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Bei einer Bewerbergemeinschaft ist je Jahr die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten jedes Mitglieds der Bewerbergemeinschaft zu addieren; entsprechendes gilt für die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten mit fachspezifischer Qualifikation. b) Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: Keine.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mind. 1, max. 3 Referenzen über an d. Bewerber/Mitglied der BG beauftragte & von diesem erbrachte Generalplanerleistungen (mind. OPl. Gebäude und Innenräume, FPl. Tragwerksplanung, FPl. TGA ) sowie - jeweils 1 Referenzprojekt über an d. Bewerber/Mitglied der BG beauftragte & von diesem erbrachte Planungsleistungen der nachfolgend aufgelisteten Planungsdisziplinen (für die 4 Disziplinen also 4 Referenzprojekte): a) OPl. Gebäude+Innenräume, b) FPl.TWP, c) FPl.TGA HLS, d) FPl. TGA ELT gem. Tabellen der Anlage B-04, Ziff. 4.3.2.1 ff. genannten Mindestanforderungen. Die Nichterfüllung einer o. mehrerer Mindestanforderungen führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis Mehrfachnennung: Dasselbe Referenzprojekt kann sowohl für eine GP-Referenz (nachfolgend Referenzen Nrn. 1-3) als auch für 1 o.mehrere sonstige Planungsreferenzen (nachfolgend Referenzen Nrn. 4-7) genutzt werden, sofern die konkr. Leistungen im selben Referenzprojekt tatsächlich erbracht worden sind. Ein Referenzprojekt über GP-Leistungen darf nicht auf zwei o. mehr GP-Referenzen (Referenzen Nrn. 1-3) verteilt werden. Werden mehr als 3GP-Referenzen o. für 1 Planungsdisziplin (Referenzen Nrn. 4–7) mehr als 1 Referenz benannt, werden nur die jeweils ersten in der Reihenfolge der Nummerierung gewertet. Bei BG reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte BG nur einmalig in der Bewerberauskunft des Mitglieds gemacht werden, der die Referenz erbracht hat. Bewirbt sich der Bewerber/die BG auf mehrere Lose, kann dieselbe Referenz für sämtliche Lose benannt werden. Die Referenzen werden überprüft. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass Angaben korrekt sind + Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger benannt ist, die die Leistung beurteilen kann. Zu Referenz-Nr 1-3: Generalplanung Die Darstellung jeder unternehmensbezogenen Referenz muss folgende Angaben beinhalten: - Name d. Bewerbers/Mitglieds der BG, welcher/s die Referenz erbracht hat - Name d. Referenzauftraggebers - Ansprechperson beim tats. Leistungsempfänger (nicht Auftraggeber im Unterauftragnehmerverhältnis) mit Name,Telefon-Nr., E-Mail - Projektbezeichnung, Lage/Ort - Gebäudetyp, Nutzung+Größe (BGF) - Kurzbeschreibung d. Referenzprojektes a) Mindestanforderungen: Hinweis: Wenn eine der nachfolgenden Mindestbedingungen nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Bei Nichterfüllung der Mindestzahl an Referenzen erfolgt Ausschluss. - (1) Referenzgegenständlich ist die Beauftragung d. Bewerbers mit d. Generalplanung einer Maßnahme an einem Bestandsgebäude (ist Bewerber eine Bewerbergemeinschaft, muss referenzgegenständlich die Beauftragung d. federführenden Mitglieds der Bewerbergemeinschaft, das diese im Auftragsfall gegenüber der Auftraggeberin auch rechtsgeschäftlich als Hauptansprechpartner vertreten wird, gewesen sein): Der referenzgegenständliche Generalplanungsauftrag muss mind. die Beauftragung folgender Leistungen beinhaltet haben: a) die in Eigenleistung erbrachte Vertretung + Projektleitung d. Generalplanungsteams ggü dem Referenzauftraggeber + die Koordination & Integration aller Planungsleistungen d. Generalplanungsteams, sowie b) die gegenüber dem Referenzauftraggeber vertraglich geschuldeten &(nicht notwendig in Eigenleistung, sondern ggf. durch UN/NU oder Bewerbergemeinschaftsmitglieder) erbrachten Leistungen aa) der LPH 2-7 der Objektplanung Gebäude und Innenräume nach §§ 33 ff. HOAI i. V. m. Anlage 10 HOAI, bb) der LPH 2-6 der Tragwerksplanung, §§ 49 ff. HOAI i. V. m. Anlage 14 HOAI, und cc) der Leistungsphasen 2-7 der Planung Technische Ausrüstung nach §§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI. (2) Das referenzauftragsgegenständliche Objekt unterfällt der Mindesthonorarzone III oder höher nach HOAI für das Leistungsbild Objektplanung Gebäude. (3) Baukosten (KG 200-500) gemäß DIN 276:2018-12 der von den referenzgegenständlichen Generalplanungsleistungen betroffenen Maßnahme an einem Bestandsgebäude ≥ 500.000 EUR, netto (4) Die referenzauftragsgegenständlichen Leistungen wurden im Zeitraum von 09/2021 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen (Leistungen können vor 09/2021 begonnen worden sein). Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: (1) Gegenstand des referenzgegenständlichen Generalplanungsauftrags war 1 Maßnahme an einem Bestandswohngebäude (Modernisierung, energetische Ertüchtigung, Instandsetzung und/oder Umbau bestehender Gebäude mit Wohnnutzung), wobei die referenzgegenständlichen Leistungen mindestens 5 Wohneinheiten umfassten: 7 Punkte (2) Beauftragt und erbracht wurden Planungsleistungen über eine energetische Modernisierung des referenzgegenständlichen Bestandswohngebäudes. Energetische Modernisierung in diesem Sinne ist die Planung+Realisierung einer Wärmepumpe u./o. einer Photovoltaikanlage u./o. die Planung und Realisierung der energetischen Modernisierung der Gebäudehülle (Dämmung von Fassade, Dach oder oberster Geschossdecke oder Austausch der Fenster): je Aspekt 1 Punkt, addiert max. 3 Punkte (3) Gegenstand des referenzgegenständlichen Generalplanungsauftrags war auch die Koordination und Integration von Gutachterleistungen für die Sanierung von Schadstoffen in der Bausubstanz an einem vor dem Jahr 1990 errichteten Bestandswohngebäude: 3 Punkte (4) Die Gegenstand des referenzgegenständlichen Generalplanungsauftrags bildenden Maßnahmen an einem Bestandswohngebäude wurden ganz o. überwiegend im bewohnten o. genutzten Zustand erbracht, d.h. ohne vollständigen Freizug d. betroffenen Einheiten während der Bauausführung. Ein überwiegend bewohnter/genutzter Zustand liegt vor, wenn die von der Maßnahme betroffenen Einheiten o. nicht betroffene Einheiten im maßnahmengegenständlichen Bestandswohngebäude im Zeitpunkt der Bauausführung bewohnt/genutzt sind: 6 Punkte Je GP-Referenz (Nrn. 1–3) können höchstens 19 Punkte erreicht werden; die Punkte der bis zu 3 gewerteten GP-Referenzen werden addiert (höchstens 57 Punkte). Die Einzelheiten ergeben sich aus der Bewertungsmatrix (Anlage A-02).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 57,00

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mind. 1, max. 3 Referenzen über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Generalplanerleistungen (mind. OPl. Gebäude und Innenräume, FPl. Tragwerksplanung, FPl. TGA ) sowie - jeweils 1 Referenzprojekt über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Planungsleistungen der nachfolgend aufgelisteten Planungsdisziplinen (für die 4 Disziplinen also 4 Referenzprojekte): a) OPl. Gebäude und Innenräume, b) FPl.Tragwerksplanung, c) FPl.TGA HLS, d) FPl. TGA ELT gem. Tabellen der Anlage B-04, Ziff. 4.3.2.1 ff. genannten Mindestanforderungen. Die Nichterfüllung einer oder mehrerer Mindestanforderungen führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis Mehrfachnennung: Dasselbe Referenzprojekt kann sowohl für eine GP-Referenz (nachfolgend Referenzen Nrn. 1-3) als auch für eine oder mehrere sonstige Planungsreferenzen (nachfolgend Referenzen Nrn. 4-7) genutzt werden, sofern die konkreten Leistungen im selben Referenzprojekt tatsächlich erbracht worden sind. Ein Referenzprojekt über GP-Leistungen darf nicht auf zwei oder mehr GP-Referenzen (Referenzen Nrn. 1-3) verteilt werden. Werden mehr als 3GP-Referenzen oder für eine Planungsdisziplin (Referenzen Nrn. 4–7) mehr als eine Referenz benannt, werden nur die jeweils ersten in der Reihenfolge der Nummerierung gewertet. Bei BG reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte BG nur einmalig in der Bewerberauskunft des Mitglieds gemacht werden, der die Referenz erbracht hat. Bewirbt sich der Bewerber/die BG auf mehrere Lose, kann dieselbe Referenz für sämtliche Lose benannt werden. Die Referenzen werden überprüft. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass die Angaben korrekt sind und eine Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger benannt ist, die die Leistung beurteilen kann. -- Zu Referenz-Nr 4: Objektplanung Gebäude und Innenräume Die Darstellung jeder unternehmensbezogenen Referenz muss folgende Angaben beinhalten: - Name des Bewerbers / Mitglieds der BG, welcher/s die Referenz erbracht hat - Name des Referenzauftraggebers - Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger (nicht Auftraggeber im Unterauftragnehmerverhältnis) mit Name,Telefon-Nr., E-Mail-Adresse - Projektbezeichnung, Lage / Ort - Gebäudetyp, Nutzung und Größe (BGF) - Kurzbeschreibung des Referenzprojektes a) Mindestanforderungen: Hinweis: Wenn eine der nachfolgenden Mindestbedingungen nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Bei Nichterfüllung der Mindestzahl an Referenzen erfolgt der Ausschluss. b) (1) Referenzgegenständlich ist die Beauftragung des Bewerbers (bzw. alternativ eines eignungsleihenden Wirtschaftsteilnehmers, der diese Leistungen im Auftragsfall gegenüber dem AG auch erbringen wird), mit der Objektplanung Gebäude an einem Bestandsgebäude nach §§ 33 ff. HOAI i. V. m. Anlage 10 HOAI, mindestens mit den LPH 2 bis 7; LPH 6/7 kann mittels einzelner Leistungsbeschreibungen (Einzellose) und/oder mittels Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm erbracht sein. (2) Das referenzauftragsgegenständliche Objekt unterfällt der Mindesthonorarzone III oder höher nach HOAI für das Leistungsbild Objektplanung Gebäude. (3) Bauwerkskosten (KG 300 - 400) gemäß DIN 276:2018-12 der von den referenzgegenständlichen Planungsleistungen betroffenen Maßnahmen an einem Bestandsgebäude ≥ 300.000 EUR, netto (4) Die referenzauftragsgegenständlichen Leistungen wurden im Zeitraum von 09/2021 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen (Leistungen können vor 09/2021 begonnen worden sein). Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: (1) Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags war die barrierearme Umgestaltung von Wohneinheiten im maßnahmengegenständlichen Bestandswohngebäude, d. h. die Planung von Maßnahmen zur Beseitigung oder Verringerung von Barrieren innerhalb der Wohneinheiten oder in deren Zugang, beispielsweise Abbau von Schwellen, Verbreiterung von Türöffnungen, barrierefreie Anpassung von Sanitärräumen oder barrierefreie Erschließung des Eingangs zur jeweiligen Wohneinheit: 6 Punkte (2) Die Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags bildenden Maßnahmen an einem Bestandswohngebäude umfassten auch die Erstellung einer standardisierten Ausbau- und Ausstattungsplanung für eine Vielzahl gleichartiger Wohneinheiten, beispielsweise in Form einer Musterwohnung, eines Bemusterungs- oder Ausstattungskonzepts oder wiederkehrender Ausbaudetails: 6 Punkte (3) Das Referenzprojekt ist identisch mit einem Referenzprojekt der Nr. 1 bis 3, d.h. der Referenznehmer ist entweder identisch mit dem Referenznehmer der Referenz der Nr. 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) oder hat mit dem Referenznehmer der Referenz 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) im Generalplanerteam des Referenzprojekts 1 bis 3 die referenzgegenständlichen Leistungen erbracht: 4 Punkte
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 16,00

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mind. 1, max. 3 Referenzen über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Generalplanerleistungen (mind. OPl. Gebäude und Innenräume, FPl. Tragwerksplanung, FPl. TGA ) sowie - jeweils 1 Referenzprojekt über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Planungsleistungen der nachfolgend aufgelisteten Planungsdisziplinen (für die 4 Disziplinen also 4 Referenzprojekte): a) OPl. Gebäude und Innenräume, b) FPl.Tragwerksplanung, c) FPl.TGA HLS, d) FPl. TGA ELT gem. Tabellen der Anlage B-04, Ziff. 4.3.2.1 ff. genannten Mindestanforderungen. Die Nichterfüllung einer oder mehrerer Mindestanforderungen führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis Mehrfachnennung: Dasselbe Referenzprojekt kann sowohl für eine GP-Referenz (nachfolgend Referenzen Nrn. 1-3) als auch für eine oder mehrere sonstige Planungsreferenzen (nachfolgend Referenzen Nrn. 4-7) genutzt werden, sofern die konkreten Leistungen im selben Referenzprojekt tatsächlich erbracht worden sind. Ein Referenzprojekt über GP-Leistungen darf nicht auf zwei oder mehr GP-Referenzen (Referenzen Nrn. 1-3) verteilt werden. Werden mehr als 3GP-Referenzen oder für eine Planungsdisziplin (Referenzen Nrn. 4–7) mehr als eine Referenz benannt, werden nur die jeweils ersten in der Reihenfolge der Nummerierung gewertet. Bei BG reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte BG nur einmalig in der Bewerberauskunft des Mitglieds gemacht werden, der die Referenz erbracht hat. Bewirbt sich der Bewerber/die BG auf mehrere Lose, kann dieselbe Referenz für sämtliche Lose benannt werden. Die Referenzen werden überprüft. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass die Angaben korrekt sind und eine Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger benannt ist, die die Leistung beurteilen kann. -- Zu Referenz-Nr 5: Fachplanung Leistungsbild Tragwerksplanung Die Darstellung jeder unternehmensbezogenen Referenz muss folgende Angaben beinhalten: - Name des Bewerbers / Mitglieds der BG, welcher/s die Referenz erbracht hat - Name des Referenzauftraggebers - Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger (nicht Auftraggeber im Unterauftragnehmerverhältnis) mit Name,Telefon-Nr., E-Mail-Adresse - Projektbezeichnung, Lage / Ort - Gebäudetyp, Nutzung und Größe (BGF) - Kurzbeschreibung des Referenzprojektes a) Mindestanforderungen: Hinweis: Wenn eine der nachfolgenden Mindestbedingungen nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Bei Nichterfüllung der Mindestzahl an Referenzen erfolgt der Ausschluss. (1) Referenzgegenständlich ist die Beauftragung des Bewerbers (bzw. alternativ eines eignungsleihenden Wirtschaftsteilnehmers, der diese Leistungen im Auftragsfall gegenüber dem AG auch erbringen wird), mit der Tragwerksplanung nach §§ 49 ff. HOAI i. V. m. Anlage 14 HOAI an einem Bestandsgebäude mindestens mit den LPH 2 bis 6; LPH 6 kann mittels einzelner Leistungsbeschreibungen (Einzellose) und/oder mittels Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm erbracht sein. (2) Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags war ein Eingriff in die bestehende Tragstruktur des Bestandsgebäudes. (Ein Eingriff in die bestehende Tragstruktur des Bestandswohngebäudes liegt vor bei Durchbrüchen, Deckenöffnungen, Anbau, Aufstockung, Verstärkung oder Austausch tragender Bauteile des Bestandswohngebäudes). (3) Das referenzauftragsgegenständliche Objekt unterfällt der Mindesthonorarzone II oder höher nach HOAI für das Leistungsbild Tragwerksplanung. (4) Bauwerkskosten (KG 300 - 400) gemäß DIN 276:2018-12 der von den referenzgegenständlichen Planungsleistungen betroffenen Maßnahmen an einem Bestandsgebäude ≥ 300.000 EUR netto (5) Die referenzauftragsgegenständlichen Leistungen wurden im Zeitraum von 09/2021 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen (Leistungen können vor 09/2021 begonnen worden sein). Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: (1) Beauftragt und erbracht wurden Planungsleistungen über vorgefertigte Bauelemente (z. B. vorgefertigte Decken-, Wand- oder Treppenelemente, Aufstockungs- oder Raummodule): 4 Punkte (2) Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags waren energetische Modernisierungen am Bestandswohngebäude, welche die Planung von statisch relevanten Eingriffen in die Bausubstanz des Bestandsgebäudes umfassten (bspw. Verstärkung der Dachkonstruktion infolge der Errichtung einer PV-Anlage, Erneuerung des Dachaufbaus mit zusätzlicher Auflast, Montage einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade oder eines Wärmedämmverbundsystems mit statischer Relevanz oder vergleichbar): 4 Punkte (3) Das Referenzprojekt ist identisch mit einem Referenzprojekt der Nr. 1 bis 3, d.h. der Referenznehmer ist entweder identisch mit dem Referenznehmer der Referenz der Nr. 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) oder hat mit dem Referenznehmer der Referenz 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) im Generalplanerteam des Referenzprojekts 1 bis 3 die referenzgegenständlichen Leistungen erbracht: 4 Punkte
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 12,00

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mind. 1, max. 3 Referenzen über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Generalplanerleistungen (mind. OPl. Gebäude und Innenräume, FPl. Tragwerksplanung, FPl. TGA ) sowie - jeweils 1 Referenzprojekt über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Planungsleistungen der nachfolgend aufgelisteten Planungsdisziplinen (für die 4 Disziplinen also 4 Referenzprojekte): a) OPl. Gebäude und Innenräume, b) FPl.Tragwerksplanung, c) FPl.TGA HLS, d) FPl. TGA ELT gem. Tabellen der Anlage B-04, Ziff. 4.3.2.1 ff. genannten Mindestanforderungen. Die Nichterfüllung einer oder mehrerer Mindestanforderungen führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis Mehrfachnennung: Dasselbe Referenzprojekt kann sowohl für eine GP-Referenz (nachfolgend Referenzen Nrn. 1-3) als auch für eine oder mehrere sonstige Planungsreferenzen (nachfolgend Referenzen Nrn. 4-7) genutzt werden, sofern die konkreten Leistungen im selben Referenzprojekt tatsächlich erbracht worden sind. Ein Referenzprojekt über GP-Leistungen darf nicht auf zwei oder mehr GP-Referenzen (Referenzen Nrn. 1-3) verteilt werden. Werden mehr als 3GP-Referenzen oder für eine Planungsdisziplin (Referenzen Nrn. 4–7) mehr als eine Referenz benannt, werden nur die jeweils ersten in der Reihenfolge der Nummerierung gewertet. Bei BG reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte BG nur einmalig in der Bewerberauskunft des Mitglieds gemacht werden, der die Referenz erbracht hat. Bewirbt sich der Bewerber/die BG auf mehrere Lose, kann dieselbe Referenz für sämtliche Lose benannt werden. Die Referenzen werden überprüft. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass die Angaben korrekt sind und eine Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger benannt ist, die die Leistung beurteilen kann. -- Zu Referenz-Nr 6: Fachplanung Leistungsbild Technische Ausrüstung HLS Die Darstellung jeder unternehmensbezogenen Referenz muss folgende Angaben beinhalten: - Name des Bewerbers / Mitglieds der BG, welcher/s die Referenz erbracht hat - Name des Referenzauftraggebers - Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger (nicht Auftraggeber im Unterauftragnehmerverhältnis) mit Name,Telefon-Nr., E-Mail-Adresse - Projektbezeichnung, Lage / Ort - Gebäudetyp, Nutzung und Größe (BGF) - Kurzbeschreibung des Referenzprojektes a) Mindestanforderungen: Hinweis: Wenn eine der nachfolgenden Mindestbedingungen nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Bei Nichterfüllung der Mindestzahl an Referenzen erfolgt der Ausschluss. (1) Referenzgegenständlich ist die Beauftragung des Bewerbers (bzw. alternativ eines eignungsleihenden Wirtschaftsteilnehmers, der diese Leistungen im Auftragsfall gegenüber dem AG auch erbringen wird), mit der Planung der Technischen Gebäudeausrüstung nach §§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI (Anlagengruppen 1 bis 3) an einem Bestandsgebäude mindestens mit den LPH 2 bis 7; für die Leistungsphase 4 nur gefordert für die Anlagengruppen 1 bis 3; LPH 6/7 kann mittels einzelner Leistungsbeschreibungen (Einzellose) und/oder mittels Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm erbracht sein. (2) Das referenzauftragsgegenständliche Objekt unterfällt der Mindesthonorarzone II oder höher nach HOAI für das Leistungsbild Technische Ausrüstung. (3) Bauwerkskosten (KG 400) gem. DIN 276:2018-12 der von den referenzgegenständlichen Planungsleistungen betroffenen Maßnahmen an einem Bestandsgebäude ≥ 150.000 EUR netto (4) Die referenzauftragsgegenständlichen Leistungen wurden im Zeitraum von 09/2021 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen (Leistungen können vor 09/2021 begonnen worden sein). Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: (1) Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags war eine Strangsanierung, d. h. die Erneuerung oder der Austausch der vertikalen Ver- und Entsorgungsleitungen (Trinkwasser, Abwasser, Heizung) einschließlich der hiermit verbundenen Eingriffe in das Bestandswohngebäude: 4 Punkte (2) Das Referenzprojekt ist identisch mit einem Referenzprojekt der Nr. 1 bis 3, d.h. der Referenznehmer ist entweder identisch mit dem Referenznehmer der Referenz der Nr. 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) oder hat mit dem Referenznehmer der Referenz 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) im Generalplanerteam des Referenzprojekts 1 bis 3 die referenzgegenständlichen Leistungen erbracht: 4 Punkte
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 8,00

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mind. 1, max. 3 Referenzen über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Generalplanerleistungen (mind. OPl. Gebäude und Innenräume, FPl. Tragwerksplanung, FPl. TGA ) sowie - jeweils 1 Referenzprojekt über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Planungsleistungen der nachfolgend aufgelisteten Planungsdisziplinen (für die 4 Disziplinen also 4 Referenzprojekte): a) OPl. Gebäude und Innenräume, b) FPl.Tragwerksplanung, c) FPl.TGA HLS, d) FPl. TGA ELT gem. Tabellen der Anlage B-04, Ziff. 4.3.2.1 ff. genannten Mindestanforderungen. Die Nichterfüllung einer oder mehrerer Mindestanforderungen führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis Mehrfachnennung: Dasselbe Referenzprojekt kann sowohl für eine GP-Referenz (nachfolgend Referenzen Nrn. 1-3) als auch für eine oder mehrere sonstige Planungsreferenzen (nachfolgend Referenzen Nrn. 4-7) genutzt werden, sofern die konkreten Leistungen im selben Referenzprojekt tatsächlich erbracht worden sind. Ein Referenzprojekt über GP-Leistungen darf nicht auf zwei oder mehr GP-Referenzen (Referenzen Nrn. 1-3) verteilt werden. Werden mehr als 3GP-Referenzen oder für eine Planungsdisziplin (Referenzen Nrn. 4–7) mehr als eine Referenz benannt, werden nur die jeweils ersten in der Reihenfolge der Nummerierung gewertet. Bei BG reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte BG nur einmalig in der Bewerberauskunft des Mitglieds gemacht werden, der die Referenz erbracht hat. Bewirbt sich der Bewerber/die BG auf mehrere Lose, kann dieselbe Referenz für sämtliche Lose benannt werden. Die Referenzen werden überprüft. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass die Angaben korrekt sind und eine Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger benannt ist, die die Leistung beurteilen kann. -- Zu Referenz-Nr 7: Fachplanung Leistungsbild Technische Ausrüstung ELT Die Darstellung jeder unternehmensbezogenen Referenz muss folgende Angaben beinhalten: - Name des Bewerbers / Mitglieds der BG, welcher/s die Referenz erbracht hat - Name des Referenzauftraggebers - Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger (nicht Auftraggeber im Unterauftragnehmerverhältnis) mit Name,Telefon-Nr., E-Mail-Adresse - Projektbezeichnung, Lage / Ort - Gebäudetyp, Nutzung und Größe (BGF) - Kurzbeschreibung des Referenzprojektes a) Mindestanforderungen: Hinweis: Wenn eine der nachfolgenden Mindestbedingungen nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Bei Nichterfüllung der Mindestzahl an Referenzen erfolgt der Ausschluss. (1) Referenzgegenständlich ist die Beauftragung des Bewerbers (bzw. alternativ eines eignungsleihenden Wirtschaftsteilnehmers, der diese Leistungen im Auftragsfall gegenüber dem Auftraggeber auch erbringen wird) mit der Planung der Technischen Gebäudeausrüstung nach §§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI (Anlagengruppen 4 und 5) an einem Bestandsgebäude, mindestens mit den LPH 2 bis 7; für die Leistungsphase 4 nur gefordert für die Anlagengruppen 4 und 5; LPH 6/7 kann mittels einzelner Leistungsbeschreibungen (Einzellose) und/oder mittels Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm erbracht sein. (2) Das referenzauftragsgegenständliche Objekt unterfällt der Mindesthonorarzone II oder höher nach HOAI für das Leistungsbild Technische Ausrüstung. (3) Bauwerkskosten (KG 400) gemäß DIN 276:2018-12 der von den referenzgegenständlichen Planungsleistungen betroffenen Maßnahme an einem Bestandsgebäude ≥ 150.000 EUR, netto (4) Die referenzauftragsgegenständlichen Leistungen wurden im Zeitraum von 09/2021 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen (Leistungen können vor 09/2021 begonnen worden sein). Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: (1) Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags waren auch die Planung und Integration von Photovoltaikanlagen und/oder von Ladeinfrastruktur für E-Mobilität an/auf dem Bestandswohngebäude: 3 Punkte (2) Das Referenzprojekt ist identisch mit einem Referenzprojekt der Nr. 1 bis 3, d.h. der Referenznehmer ist entweder identisch mit dem Referenznehmer der Referenz der Nr. 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) oder hat mit dem Referenznehmer der Referenz 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) im Generalplanerteam des Referenzprojekts 1 bis 3 die referenzgegenständlichen Leistungen erbracht: 4 Punkte
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 7,00
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 4
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 4
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Wertungspreis
Beschreibung: Details zum Zuschlagskriterium "Wertungspreis" sind der Anlage A-01 (Bewerbungsbedingungen), Ziff. 3.2.1 zu entnehmen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 45
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Leistungserbringungskonzept
Beschreibung: Das Leistungserbringungskonzept ist unterteilt in - organisatorisches Konzept (15 %) - architektonisches und haustechnisches Konzept (25 %) Details zum Zuschlagskriterium "Leistungserbringungskonzept" sind der Anlage A-01 (Bewerbungsbedingungen), Ziff. 3.2.2 zu entnehmen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 40
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Erfahrung des angegebenen Personals (Angaben zum Projektteam)
Beschreibung: Details zum Zuschlagskriterium "Erfahrung des angegebenen Personals (Angaben zum Projektteam)" sind der Anlage A-01 (Bewerbungsbedingungen), Ziff. 3.2.3 zu entnehmen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 15
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 05/11/2026
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=899550
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 23/11/2026 09:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Teilnahmeanträge: Der Auftraggeber kann die Bewerber unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, vgl. § 56 VgV. Die Unterlagen sind vom Bewerber nach Aufforderung durch den Auftraggeber innerhalb der festgelegten angemessenen Frist vorzulegen. Ein Anspruch der Bewerber auf eine Nachforderung von Unterlagen besteht nicht. Angebote: Es gelangen nur vollständige und fristgerecht eingegangene Angebote in die Wertung. Die Nachforderung, Vervollständigung oder Korrektur von Unterlagen richtet sich nach dem § 56 VgV. Angebote, die eines der Ausschlusskriterien des § 57 Abs. 1 VgV erfüllen, werden nicht gewertet.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 2
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Informationen über die Überprüfungsfristen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Hinsichtlich der Einlegung von Rechtsbehelfen wird auf folgende Rechtsvorschriften verwiesen: § 134 GWB Informations- und Wartepflicht, § 135 GWB Unwirksamkeit und § 160 GWB Einleitung, Antrag. Besonders hervorzuheben ist dabei: § 134 Abs. 2 GWB: „Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.“ § 160 GWB: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mittteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt. Es wird hiermit darauf hingewiesen, dass sämtliche vorgenannten Fristen für die Erhebung von vergaberechtlichen Rügen gegenüber dem Auftraggeber und die Fristen für die Wahrung der Zulässigkeit eines Nachprüfungsverfahrens zu beachten sind. Aufgrund der Zeichenbegrenzung im Bekanntmachungsformular gelten hinsichtlich des genauen Wortlauts der vorbenannten gesetzlichen Regelungen im Übrigen die Verfahrensbedingungen.
5.1.
Los: LOT-0010
Titel: Generalplanungsleistung für Bestandswohnimmobilien OSWO, SDWO, WEWO, hier: WEWO 2 „Hessen 2“, VOEK 394-26, Los 10
Beschreibung: Die Auftraggeberin plant bundesweite Instandhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an Bestandswohnimmobilien. Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahren ist die Vergabe von Generalplanerleistungen an Wohnbestandsimmobilien und angemieteten Immobilien. Die von der Ausschreibung betroffenen Objekte sind insbesondere in der Auflistung der Objekte nach den jeweiligen Losen aufgeführt (siehe Anlage C-02b). Zum Leistungsgegenstand gehören auch die in den Objektlisten enthaltenen Gewerbe- und Sondergebäude. Die zu vergebenden Generalplanerleistungen umfassen insbesondere folgende Leistungen - Objektplanung Gebäude - Tragwerksplanung - Planung der Technischen Ausrüstung - Planung der Freianlagen - Planung und Beratung Bauphysik - Brandschutz einschl. Brandschutzkonzept - Koordination und Integration Gutachterleistungen - Weitere Leistungen nach Anlage C-01a und c. Je Los ist der Abschluss eines Rahmenvertrags mit zwei Rahmenvertragspartnern mit jeweils dem wirtschaftlichsten und zweitwirtschaftlichsten Bieter geplant, aus denen die Auftraggeberin sukzessiv Einzelaufträge jeweils stufenweise abrufen wird. Der Auftragnehmer hat weder einen Anspruch auf Abruf von Einzelaufträgen noch innerhalb eines vergebenen Einzelauftrags auf den Abruf aller ausgeschriebenen Leistungsphasen. Die konkreten Einzelheiten der Beauftragung ergeben sich aus der Rahmenvereinbarung und den Vereinbarungen zum Einzelauftrag. Der jeweilige Rahmenvertrag wird eine Laufzeit von 2 Jahren haben, wobei die Auftraggeberin nach Maßgabe des Vertrags durch einseitige Erklärung den Rahmenvertrag zweimal um jeweils ein Jahr verlängern kann. Die maximale Vertragslaufzeit beträgt 4 Jahre. Das jeweilige Ende der Laufzeit eines Einzelauftrags bleibt vom Ende der Rahmenvertragslaufzeit unberührt.
Interne Kennung: VOEK 394-26 Los 10
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71320000 Planungsleistungen im Bauwesen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen, 71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros, 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen, 71242000 Entwurf und Gestaltung, Kostenschätzung, 71244000 Kalkulation und Überwachung der Kosten, 71245000 Genehmigungsvorlagen, Konstruktionszeichnungen und Spezifikationen, 71246000 Festlegung und Aufstellung der für den Bau benötigten Mengen, 71247000 Beaufsichtigung der Bauarbeiten, 71248000 Projektaufsicht und Dokumentation, 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros, 71322000 Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau, 71324000 Baukostenberechnung, 71327000 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung, 71328000 Dienstleistungen für die Prüfung der Tragwerksplanung, 71356400 Technische Planungsleistungen
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Der jeweilige Rahmenvertrag wird eine Laufzeit von 2 Jahren haben, wobei die Auftraggeberin nach Maßgabe des Vertrags durch einseitige Erklärung den Rahmenvertrag zweimal um jeweils ein Jahr verlängern kann. Die maximale Vertragslaufzeit beträgt 4 Jahre. Das jeweilige Ende der Laufzeit eines Einzelauftrags bleibt vom Ende der Rahmenvertragslaufzeit unberührt.
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt (DE712)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Das Los 10 umfasst folgende weitere Orte: Mainz, Frankfurt am Main, Bad Homburg vor der Höhe, Oberursel (Taunus), Offenbach am Main, Langen, Neu-Isenburg, Darmstadt, Pfungstadt, Riedstadt, Gernsheim, Wiesbaden, Hochheim am Main, Kelkheim (Taunus), Hattersheim am Main
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Laufzeit: 2 Jahre
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 2
5.1.5.
Wert
Höchstwert der Rahmenvereinbarung: 9 160 379,00 EUR
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#,#Besonders auch geeignet für:selbst#,#Besonders auch geeignet für:other-sme# Mit Abgabe des Teilnahmeantrags ist die Eignung wie folgt nachzuweisen: Der Bewerber muss zum Nachweis seiner Eignung alle in der EU-Bekanntmachung und nachfolgend geforderten Unterlagen, insbesondere Angaben, Erklärungen oder sonstige Nachweise, mit dem Teilnahmeantrag einreichen. Hierbei sind die den Vergabeunterlagen beigefügten Formblätter zu verwenden. Nach vorläufiger Prüfung kann die Auftraggeberin von den aussichtsreichen Bewerbern innerhalb einer angemessenen Frist folgende Nachweise zu den Eigenerklärungen anfordern. Die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) wird als vorläufiger Beleg der Eignung akzeptiert (§ 50 VgV). Die Angaben zu den Eignungs- und Auswahlkriterien (Anlage B-04) sind auch bei Verwendung der EEE mit dem Teilnahmeantrag auf dem Formblatt B-04 zu machen. Im Übrigen kann die Auftraggeberin Unterlagen nach § 56 VgV nachfordern. Liegen bei einem Unternehmen Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB vor, wird der Teilnahmeantrag nicht vom Verfahren ausgeschlossen, sofern das Unternehmen nachweist, dass es zureichende Maßnahmen der Selbstreinigung gemäß § 125 GWB ergriffen hat. Die Auftraggeberin behält sich vor, einen aktuellen Auszug aus dem Wettbewerbsregister über das teilnehmende Unternehmen beim Bundesamt für Justiz bzw. beim Bundeskartellamt anzufordern. Die Auftraggeberin behält sich vor, zur Prüfung des Ausschlussgrundes nach § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB eine Wirtschaftsauskunft einzuholen; dem Bewerber wird vor einer Entscheidung Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben. Sofern die von der Auftraggeberin geforderten Eignungsnachweise personenbezogene Daten (z.B. von Mitarbeitern eines Referenzauftraggebers) enthalten, erfolgt die diese Daten betreffende Auskunft freiwillig. Eine Pflicht zur Übermittlung personenbezogener Daten besteht nicht. Die personenbezogenen Angaben werden im Rahmen des Vergabeverfahrens den gesetzlichen Anforderungen entsprechend verarbeitet und gespeichert.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Gefordert ist ein aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder vergleichbarer Registerauszug (zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags nicht älter als sechs Monate, Kopie ausreichend). Ausländische Bewerber haben gleichwertige Bescheinigungen nach den Vorschriften ihres Herkunftslandes vorzulegen. Diese sind zwingend ins Deutsche zu übersetzen. Ausnahme: Sollte es sich bei dem Bewerber um einen Unternehmer handeln, der z.B. als Freiberufler weder im Handelsregister / Partnerschaftsregister eingetragen ist, noch eine Gewerbeanmeldung benötigt, wird um einen entsprechenden Nachweis gebeten. a) Mindestanforderung: Keine. b) Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: Keine.

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Berufshaftpflichtversicherung a) Mindestanforderung: Gefordert ist eine Erklärung einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung mit Angabe der folgenden Deckungssummen je Schadensfall (pro Versicherungsfall mindestens zweifach maximiert): - Personenschäden: mindestens 10 Mio. € - Sach- und Vermögensschäden: mindestens 5 Mio. € - Umweltschäden: mindestens 1 Mio. € Die Versicherung muss bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder einem Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen unterhalten werden. Es wird erklärt, dass die Höhe der geforderten Deckungssummen für die jeweiligen Schadensereignisse durch die derzeit abgeschlossene Versicherung des Bewerbers / durch die derzeit abgeschlossenen Versicherungen der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft schon erreicht wird bzw. eine entsprechende Anpassung der Deckungssummen für die Dauer der Verträge unmittelbar nach Zuschlagserteilung vorgenommen wird. Hinweis: Bei Bewerbergemeinschaften sind die Anforderungen an die Berufshaftpflichtversicherung von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Für geplante Unterauftragnehmer muss keine Versicherungsbestätigung vorliegen. Der Nachweis für die bestehende Berufshaftpflichtversicherung ist spätestens drei Wochen nach Zuschlagserteilung unaufgefordert der Auftraggeberin zu übersenden. Sofern die vorstehende Erklärung nicht abgegeben werden kann, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen. b) Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: Keine.

Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft hat eine Erklärung über den Gesamtumsatz abzugeben, jeweils bezogen auf die letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023-2025), jeweils in EUR netto. a) Mindestanforderung: Keine. b) Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: Keine.

Kriterium: Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft hat eine Erklärung über den Umsatz für Leistungen im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Planungsleistungen für Wohnbestandsimmobilien) abzugeben, jeweils bezogen auf die letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023-2025), jeweils in EUR netto. Begriffsbestimmung: Umsatz für Leistungen im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Planungsleistungen für Wohnbestandsimmobilien) ist der Netto-Honorarumsatz aus Planungs- und Überwachungsleistungen (Objekt- und Fachplanung) für die Sanierung, Modernisierung oder Instandsetzung von Wohnbestandsimmobilien. Maßgeblich ist der Honorarumsatz des Unternehmens, nicht die Bauwerkskosten der Projekte. Bei Bewerbergemeinschaften und bei Eignungsleihe werden die Umsätze der beteiligten Unternehmen zusammengerechnet. a) Mindestanforderung: Mindestanforderung ist ein durchschnittlicher Jahresumsatz des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft für Leistungen im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Planungsleistungen für Wohnbestandsimmobilien) von mindestens 500.000,00 EUR netto in den letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023-2025). Die Nichterfüllung der Mindestanforderung führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis: Bei Bewerbergemeinschaften reicht es aus, wenn die Umsatzangaben für die gesamte Bewerbergemeinschaft nur einmalig im Vordruck des bevollmächtigten Mitglieds gemacht werden. b) Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: Keine.

Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft hat eine Erklärung abzugeben über die durchschnittliche Zahl an Beschäftigten (Vollzeitstellen) und an Beschäftigten (Vollzeitstellen) mit einer fachspezifischen Qualifikation (Dipl.-Ing. Uni / FH oder M.Sc. / M.Eng. / M.A. oder B.Sc./ B.Eng. / B.A. in Architektur, Bauingenieurwesen oder vergleichbarer Fachrichtungen), welcher er jeweils in den letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahren beschäftigt hat. a) Mindestanforderung: Mindestanforderung ist eine jährliche Zahl an Beschäftigten mit einer fachspezifischen Qualifikation (Dipl.-Ing. Uni / FH oder M.Sc. / M.Eng. / M.A. oder B.Sc./ B.Eng. / B.A. in Architektur, Bauingenieurwesen oder vergleichbarer Fachrichtungen) des Bewerbers von mindestens 10 Beschäftigten (Vollzeitstellen) in jedem der letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023-2025). Die Nichterfüllung der Mindestanforderung führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Bei einer Bewerbergemeinschaft ist je Jahr die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten jedes Mitglieds der Bewerbergemeinschaft zu addieren; entsprechendes gilt für die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten mit fachspezifischer Qualifikation. b) Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: Keine.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mind. 1, max. 3 Referenzen über an d. Bewerber/Mitglied der BG beauftragte & von diesem erbrachte Generalplanerleistungen (mind. OPl. Gebäude und Innenräume, FPl. Tragwerksplanung, FPl. TGA ) sowie - jeweils 1 Referenzprojekt über an d. Bewerber/Mitglied der BG beauftragte & von diesem erbrachte Planungsleistungen der nachfolgend aufgelisteten Planungsdisziplinen (für die 4 Disziplinen also 4 Referenzprojekte): a) OPl. Gebäude+Innenräume, b) FPl.TWP, c) FPl.TGA HLS, d) FPl. TGA ELT gem. Tabellen der Anlage B-04, Ziff. 4.3.2.1 ff. genannten Mindestanforderungen. Die Nichterfüllung einer o. mehrerer Mindestanforderungen führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis Mehrfachnennung: Dasselbe Referenzprojekt kann sowohl für eine GP-Referenz (nachfolgend Referenzen Nrn. 1-3) als auch für 1 o.mehrere sonstige Planungsreferenzen (nachfolgend Referenzen Nrn. 4-7) genutzt werden, sofern die konkr. Leistungen im selben Referenzprojekt tatsächlich erbracht worden sind. Ein Referenzprojekt über GP-Leistungen darf nicht auf zwei o. mehr GP-Referenzen (Referenzen Nrn. 1-3) verteilt werden. Werden mehr als 3GP-Referenzen o. für 1 Planungsdisziplin (Referenzen Nrn. 4–7) mehr als 1 Referenz benannt, werden nur die jeweils ersten in der Reihenfolge der Nummerierung gewertet. Bei BG reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte BG nur einmalig in der Bewerberauskunft des Mitglieds gemacht werden, der die Referenz erbracht hat. Bewirbt sich der Bewerber/die BG auf mehrere Lose, kann dieselbe Referenz für sämtliche Lose benannt werden. Die Referenzen werden überprüft. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass Angaben korrekt sind + Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger benannt ist, die die Leistung beurteilen kann. Zu Referenz-Nr 1-3: Generalplanung Die Darstellung jeder unternehmensbezogenen Referenz muss folgende Angaben beinhalten: - Name d. Bewerbers/Mitglieds der BG, welcher/s die Referenz erbracht hat - Name d. Referenzauftraggebers - Ansprechperson beim tats. Leistungsempfänger (nicht Auftraggeber im Unterauftragnehmerverhältnis) mit Name,Telefon-Nr., E-Mail - Projektbezeichnung, Lage/Ort - Gebäudetyp, Nutzung+Größe (BGF) - Kurzbeschreibung d. Referenzprojektes a) Mindestanforderungen: Hinweis: Wenn eine der nachfolgenden Mindestbedingungen nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Bei Nichterfüllung der Mindestzahl an Referenzen erfolgt Ausschluss. - (1) Referenzgegenständlich ist die Beauftragung d. Bewerbers mit d. Generalplanung einer Maßnahme an einem Bestandsgebäude (ist Bewerber eine Bewerbergemeinschaft, muss referenzgegenständlich die Beauftragung d. federführenden Mitglieds der Bewerbergemeinschaft, das diese im Auftragsfall gegenüber der Auftraggeberin auch rechtsgeschäftlich als Hauptansprechpartner vertreten wird, gewesen sein): Der referenzgegenständliche Generalplanungsauftrag muss mind. die Beauftragung folgender Leistungen beinhaltet haben: a) die in Eigenleistung erbrachte Vertretung + Projektleitung d. Generalplanungsteams ggü dem Referenzauftraggeber + die Koordination & Integration aller Planungsleistungen d. Generalplanungsteams, sowie b) die gegenüber dem Referenzauftraggeber vertraglich geschuldeten &(nicht notwendig in Eigenleistung, sondern ggf. durch UN/NU oder Bewerbergemeinschaftsmitglieder) erbrachten Leistungen aa) der LPH 2-7 der Objektplanung Gebäude und Innenräume nach §§ 33 ff. HOAI i. V. m. Anlage 10 HOAI, bb) der LPH 2-6 der Tragwerksplanung, §§ 49 ff. HOAI i. V. m. Anlage 14 HOAI, und cc) der Leistungsphasen 2-7 der Planung Technische Ausrüstung nach §§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI. (2) Das referenzauftragsgegenständliche Objekt unterfällt der Mindesthonorarzone III oder höher nach HOAI für das Leistungsbild Objektplanung Gebäude. (3) Baukosten (KG 200-500) gemäß DIN 276:2018-12 der von den referenzgegenständlichen Generalplanungsleistungen betroffenen Maßnahme an einem Bestandsgebäude ≥ 500.000 EUR, netto (4) Die referenzauftragsgegenständlichen Leistungen wurden im Zeitraum von 09/2021 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen (Leistungen können vor 09/2021 begonnen worden sein). Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: (1) Gegenstand des referenzgegenständlichen Generalplanungsauftrags war 1 Maßnahme an einem Bestandswohngebäude (Modernisierung, energetische Ertüchtigung, Instandsetzung und/oder Umbau bestehender Gebäude mit Wohnnutzung), wobei die referenzgegenständlichen Leistungen mindestens 5 Wohneinheiten umfassten: 7 Punkte (2) Beauftragt und erbracht wurden Planungsleistungen über eine energetische Modernisierung des referenzgegenständlichen Bestandswohngebäudes. Energetische Modernisierung in diesem Sinne ist die Planung+Realisierung einer Wärmepumpe u./o. einer Photovoltaikanlage u./o. die Planung und Realisierung der energetischen Modernisierung der Gebäudehülle (Dämmung von Fassade, Dach oder oberster Geschossdecke oder Austausch der Fenster): je Aspekt 1 Punkt, addiert max. 3 Punkte (3) Gegenstand des referenzgegenständlichen Generalplanungsauftrags war auch die Koordination und Integration von Gutachterleistungen für die Sanierung von Schadstoffen in der Bausubstanz an einem vor dem Jahr 1990 errichteten Bestandswohngebäude: 3 Punkte (4) Die Gegenstand des referenzgegenständlichen Generalplanungsauftrags bildenden Maßnahmen an einem Bestandswohngebäude wurden ganz o. überwiegend im bewohnten o. genutzten Zustand erbracht, d.h. ohne vollständigen Freizug d. betroffenen Einheiten während der Bauausführung. Ein überwiegend bewohnter/genutzter Zustand liegt vor, wenn die von der Maßnahme betroffenen Einheiten o. nicht betroffene Einheiten im maßnahmengegenständlichen Bestandswohngebäude im Zeitpunkt der Bauausführung bewohnt/genutzt sind: 6 Punkte Je GP-Referenz (Nrn. 1–3) können höchstens 19 Punkte erreicht werden; die Punkte der bis zu 3 gewerteten GP-Referenzen werden addiert (höchstens 57 Punkte). Die Einzelheiten ergeben sich aus der Bewertungsmatrix (Anlage A-02).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 57,00

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mind. 1, max. 3 Referenzen über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Generalplanerleistungen (mind. OPl. Gebäude und Innenräume, FPl. Tragwerksplanung, FPl. TGA ) sowie - jeweils 1 Referenzprojekt über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Planungsleistungen der nachfolgend aufgelisteten Planungsdisziplinen (für die 4 Disziplinen also 4 Referenzprojekte): a) OPl. Gebäude und Innenräume, b) FPl.Tragwerksplanung, c) FPl.TGA HLS, d) FPl. TGA ELT gem. Tabellen der Anlage B-04, Ziff. 4.3.2.1 ff. genannten Mindestanforderungen. Die Nichterfüllung einer oder mehrerer Mindestanforderungen führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis Mehrfachnennung: Dasselbe Referenzprojekt kann sowohl für eine GP-Referenz (nachfolgend Referenzen Nrn. 1-3) als auch für eine oder mehrere sonstige Planungsreferenzen (nachfolgend Referenzen Nrn. 4-7) genutzt werden, sofern die konkreten Leistungen im selben Referenzprojekt tatsächlich erbracht worden sind. Ein Referenzprojekt über GP-Leistungen darf nicht auf zwei oder mehr GP-Referenzen (Referenzen Nrn. 1-3) verteilt werden. Werden mehr als 3GP-Referenzen oder für eine Planungsdisziplin (Referenzen Nrn. 4–7) mehr als eine Referenz benannt, werden nur die jeweils ersten in der Reihenfolge der Nummerierung gewertet. Bei BG reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte BG nur einmalig in der Bewerberauskunft des Mitglieds gemacht werden, der die Referenz erbracht hat. Bewirbt sich der Bewerber/die BG auf mehrere Lose, kann dieselbe Referenz für sämtliche Lose benannt werden. Die Referenzen werden überprüft. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass die Angaben korrekt sind und eine Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger benannt ist, die die Leistung beurteilen kann. -- Zu Referenz-Nr 4: Objektplanung Gebäude und Innenräume Die Darstellung jeder unternehmensbezogenen Referenz muss folgende Angaben beinhalten: - Name des Bewerbers / Mitglieds der BG, welcher/s die Referenz erbracht hat - Name des Referenzauftraggebers - Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger (nicht Auftraggeber im Unterauftragnehmerverhältnis) mit Name,Telefon-Nr., E-Mail-Adresse - Projektbezeichnung, Lage / Ort - Gebäudetyp, Nutzung und Größe (BGF) - Kurzbeschreibung des Referenzprojektes a) Mindestanforderungen: Hinweis: Wenn eine der nachfolgenden Mindestbedingungen nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Bei Nichterfüllung der Mindestzahl an Referenzen erfolgt der Ausschluss. b) (1) Referenzgegenständlich ist die Beauftragung des Bewerbers (bzw. alternativ eines eignungsleihenden Wirtschaftsteilnehmers, der diese Leistungen im Auftragsfall gegenüber dem AG auch erbringen wird), mit der Objektplanung Gebäude an einem Bestandsgebäude nach §§ 33 ff. HOAI i. V. m. Anlage 10 HOAI, mindestens mit den LPH 2 bis 7; LPH 6/7 kann mittels einzelner Leistungsbeschreibungen (Einzellose) und/oder mittels Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm erbracht sein. (2) Das referenzauftragsgegenständliche Objekt unterfällt der Mindesthonorarzone III oder höher nach HOAI für das Leistungsbild Objektplanung Gebäude. (3) Bauwerkskosten (KG 300 - 400) gemäß DIN 276:2018-12 der von den referenzgegenständlichen Planungsleistungen betroffenen Maßnahmen an einem Bestandsgebäude ≥ 300.000 EUR, netto (4) Die referenzauftragsgegenständlichen Leistungen wurden im Zeitraum von 09/2021 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen (Leistungen können vor 09/2021 begonnen worden sein). Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: (1) Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags war die barrierearme Umgestaltung von Wohneinheiten im maßnahmengegenständlichen Bestandswohngebäude, d. h. die Planung von Maßnahmen zur Beseitigung oder Verringerung von Barrieren innerhalb der Wohneinheiten oder in deren Zugang, beispielsweise Abbau von Schwellen, Verbreiterung von Türöffnungen, barrierefreie Anpassung von Sanitärräumen oder barrierefreie Erschließung des Eingangs zur jeweiligen Wohneinheit: 6 Punkte (2) Die Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags bildenden Maßnahmen an einem Bestandswohngebäude umfassten auch die Erstellung einer standardisierten Ausbau- und Ausstattungsplanung für eine Vielzahl gleichartiger Wohneinheiten, beispielsweise in Form einer Musterwohnung, eines Bemusterungs- oder Ausstattungskonzepts oder wiederkehrender Ausbaudetails: 6 Punkte (3) Das Referenzprojekt ist identisch mit einem Referenzprojekt der Nr. 1 bis 3, d.h. der Referenznehmer ist entweder identisch mit dem Referenznehmer der Referenz der Nr. 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) oder hat mit dem Referenznehmer der Referenz 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) im Generalplanerteam des Referenzprojekts 1 bis 3 die referenzgegenständlichen Leistungen erbracht: 4 Punkte
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 16,00

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mind. 1, max. 3 Referenzen über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Generalplanerleistungen (mind. OPl. Gebäude und Innenräume, FPl. Tragwerksplanung, FPl. TGA ) sowie - jeweils 1 Referenzprojekt über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Planungsleistungen der nachfolgend aufgelisteten Planungsdisziplinen (für die 4 Disziplinen also 4 Referenzprojekte): a) OPl. Gebäude und Innenräume, b) FPl.Tragwerksplanung, c) FPl.TGA HLS, d) FPl. TGA ELT gem. Tabellen der Anlage B-04, Ziff. 4.3.2.1 ff. genannten Mindestanforderungen. Die Nichterfüllung einer oder mehrerer Mindestanforderungen führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis Mehrfachnennung: Dasselbe Referenzprojekt kann sowohl für eine GP-Referenz (nachfolgend Referenzen Nrn. 1-3) als auch für eine oder mehrere sonstige Planungsreferenzen (nachfolgend Referenzen Nrn. 4-7) genutzt werden, sofern die konkreten Leistungen im selben Referenzprojekt tatsächlich erbracht worden sind. Ein Referenzprojekt über GP-Leistungen darf nicht auf zwei oder mehr GP-Referenzen (Referenzen Nrn. 1-3) verteilt werden. Werden mehr als 3GP-Referenzen oder für eine Planungsdisziplin (Referenzen Nrn. 4–7) mehr als eine Referenz benannt, werden nur die jeweils ersten in der Reihenfolge der Nummerierung gewertet. Bei BG reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte BG nur einmalig in der Bewerberauskunft des Mitglieds gemacht werden, der die Referenz erbracht hat. Bewirbt sich der Bewerber/die BG auf mehrere Lose, kann dieselbe Referenz für sämtliche Lose benannt werden. Die Referenzen werden überprüft. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass die Angaben korrekt sind und eine Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger benannt ist, die die Leistung beurteilen kann. -- Zu Referenz-Nr 5: Fachplanung Leistungsbild Tragwerksplanung Die Darstellung jeder unternehmensbezogenen Referenz muss folgende Angaben beinhalten: - Name des Bewerbers / Mitglieds der BG, welcher/s die Referenz erbracht hat - Name des Referenzauftraggebers - Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger (nicht Auftraggeber im Unterauftragnehmerverhältnis) mit Name,Telefon-Nr., E-Mail-Adresse - Projektbezeichnung, Lage / Ort - Gebäudetyp, Nutzung und Größe (BGF) - Kurzbeschreibung des Referenzprojektes a) Mindestanforderungen: Hinweis: Wenn eine der nachfolgenden Mindestbedingungen nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Bei Nichterfüllung der Mindestzahl an Referenzen erfolgt der Ausschluss. (1) Referenzgegenständlich ist die Beauftragung des Bewerbers (bzw. alternativ eines eignungsleihenden Wirtschaftsteilnehmers, der diese Leistungen im Auftragsfall gegenüber dem AG auch erbringen wird), mit der Tragwerksplanung nach §§ 49 ff. HOAI i. V. m. Anlage 14 HOAI an einem Bestandsgebäude mindestens mit den LPH 2 bis 6; LPH 6 kann mittels einzelner Leistungsbeschreibungen (Einzellose) und/oder mittels Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm erbracht sein. (2) Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags war ein Eingriff in die bestehende Tragstruktur des Bestandsgebäudes. (Ein Eingriff in die bestehende Tragstruktur des Bestandswohngebäudes liegt vor bei Durchbrüchen, Deckenöffnungen, Anbau, Aufstockung, Verstärkung oder Austausch tragender Bauteile des Bestandswohngebäudes). (3) Das referenzauftragsgegenständliche Objekt unterfällt der Mindesthonorarzone II oder höher nach HOAI für das Leistungsbild Tragwerksplanung. (4) Bauwerkskosten (KG 300 - 400) gemäß DIN 276:2018-12 der von den referenzgegenständlichen Planungsleistungen betroffenen Maßnahmen an einem Bestandsgebäude ≥ 300.000 EUR netto (5) Die referenzauftragsgegenständlichen Leistungen wurden im Zeitraum von 09/2021 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen (Leistungen können vor 09/2021 begonnen worden sein). Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: (1) Beauftragt und erbracht wurden Planungsleistungen über vorgefertigte Bauelemente (z. B. vorgefertigte Decken-, Wand- oder Treppenelemente, Aufstockungs- oder Raummodule): 4 Punkte (2) Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags waren energetische Modernisierungen am Bestandswohngebäude, welche die Planung von statisch relevanten Eingriffen in die Bausubstanz des Bestandsgebäudes umfassten (bspw. Verstärkung der Dachkonstruktion infolge der Errichtung einer PV-Anlage, Erneuerung des Dachaufbaus mit zusätzlicher Auflast, Montage einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade oder eines Wärmedämmverbundsystems mit statischer Relevanz oder vergleichbar): 4 Punkte (3) Das Referenzprojekt ist identisch mit einem Referenzprojekt der Nr. 1 bis 3, d.h. der Referenznehmer ist entweder identisch mit dem Referenznehmer der Referenz der Nr. 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) oder hat mit dem Referenznehmer der Referenz 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) im Generalplanerteam des Referenzprojekts 1 bis 3 die referenzgegenständlichen Leistungen erbracht: 4 Punkte
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 12,00

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mind. 1, max. 3 Referenzen über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Generalplanerleistungen (mind. OPl. Gebäude und Innenräume, FPl. Tragwerksplanung, FPl. TGA ) sowie - jeweils 1 Referenzprojekt über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Planungsleistungen der nachfolgend aufgelisteten Planungsdisziplinen (für die 4 Disziplinen also 4 Referenzprojekte): a) OPl. Gebäude und Innenräume, b) FPl.Tragwerksplanung, c) FPl.TGA HLS, d) FPl. TGA ELT gem. Tabellen der Anlage B-04, Ziff. 4.3.2.1 ff. genannten Mindestanforderungen. Die Nichterfüllung einer oder mehrerer Mindestanforderungen führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis Mehrfachnennung: Dasselbe Referenzprojekt kann sowohl für eine GP-Referenz (nachfolgend Referenzen Nrn. 1-3) als auch für eine oder mehrere sonstige Planungsreferenzen (nachfolgend Referenzen Nrn. 4-7) genutzt werden, sofern die konkreten Leistungen im selben Referenzprojekt tatsächlich erbracht worden sind. Ein Referenzprojekt über GP-Leistungen darf nicht auf zwei oder mehr GP-Referenzen (Referenzen Nrn. 1-3) verteilt werden. Werden mehr als 3GP-Referenzen oder für eine Planungsdisziplin (Referenzen Nrn. 4–7) mehr als eine Referenz benannt, werden nur die jeweils ersten in der Reihenfolge der Nummerierung gewertet. Bei BG reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte BG nur einmalig in der Bewerberauskunft des Mitglieds gemacht werden, der die Referenz erbracht hat. Bewirbt sich der Bewerber/die BG auf mehrere Lose, kann dieselbe Referenz für sämtliche Lose benannt werden. Die Referenzen werden überprüft. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass die Angaben korrekt sind und eine Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger benannt ist, die die Leistung beurteilen kann. -- Zu Referenz-Nr 6: Fachplanung Leistungsbild Technische Ausrüstung HLS Die Darstellung jeder unternehmensbezogenen Referenz muss folgende Angaben beinhalten: - Name des Bewerbers / Mitglieds der BG, welcher/s die Referenz erbracht hat - Name des Referenzauftraggebers - Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger (nicht Auftraggeber im Unterauftragnehmerverhältnis) mit Name,Telefon-Nr., E-Mail-Adresse - Projektbezeichnung, Lage / Ort - Gebäudetyp, Nutzung und Größe (BGF) - Kurzbeschreibung des Referenzprojektes a) Mindestanforderungen: Hinweis: Wenn eine der nachfolgenden Mindestbedingungen nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Bei Nichterfüllung der Mindestzahl an Referenzen erfolgt der Ausschluss. (1) Referenzgegenständlich ist die Beauftragung des Bewerbers (bzw. alternativ eines eignungsleihenden Wirtschaftsteilnehmers, der diese Leistungen im Auftragsfall gegenüber dem AG auch erbringen wird), mit der Planung der Technischen Gebäudeausrüstung nach §§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI (Anlagengruppen 1 bis 3) an einem Bestandsgebäude mindestens mit den LPH 2 bis 7; für die Leistungsphase 4 nur gefordert für die Anlagengruppen 1 bis 3; LPH 6/7 kann mittels einzelner Leistungsbeschreibungen (Einzellose) und/oder mittels Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm erbracht sein. (2) Das referenzauftragsgegenständliche Objekt unterfällt der Mindesthonorarzone II oder höher nach HOAI für das Leistungsbild Technische Ausrüstung. (3) Bauwerkskosten (KG 400) gem. DIN 276:2018-12 der von den referenzgegenständlichen Planungsleistungen betroffenen Maßnahmen an einem Bestandsgebäude ≥ 150.000 EUR netto (4) Die referenzauftragsgegenständlichen Leistungen wurden im Zeitraum von 09/2021 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen (Leistungen können vor 09/2021 begonnen worden sein). Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: (1) Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags war eine Strangsanierung, d. h. die Erneuerung oder der Austausch der vertikalen Ver- und Entsorgungsleitungen (Trinkwasser, Abwasser, Heizung) einschließlich der hiermit verbundenen Eingriffe in das Bestandswohngebäude: 4 Punkte (2) Das Referenzprojekt ist identisch mit einem Referenzprojekt der Nr. 1 bis 3, d.h. der Referenznehmer ist entweder identisch mit dem Referenznehmer der Referenz der Nr. 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) oder hat mit dem Referenznehmer der Referenz 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) im Generalplanerteam des Referenzprojekts 1 bis 3 die referenzgegenständlichen Leistungen erbracht: 4 Punkte
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 8,00

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mind. 1, max. 3 Referenzen über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Generalplanerleistungen (mind. OPl. Gebäude und Innenräume, FPl. Tragwerksplanung, FPl. TGA ) sowie - jeweils 1 Referenzprojekt über an den Bewerber / das Mitglied der BG beauftragte und von diesem erbrachte Planungsleistungen der nachfolgend aufgelisteten Planungsdisziplinen (für die 4 Disziplinen also 4 Referenzprojekte): a) OPl. Gebäude und Innenräume, b) FPl.Tragwerksplanung, c) FPl.TGA HLS, d) FPl. TGA ELT gem. Tabellen der Anlage B-04, Ziff. 4.3.2.1 ff. genannten Mindestanforderungen. Die Nichterfüllung einer oder mehrerer Mindestanforderungen führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Hinweis Mehrfachnennung: Dasselbe Referenzprojekt kann sowohl für eine GP-Referenz (nachfolgend Referenzen Nrn. 1-3) als auch für eine oder mehrere sonstige Planungsreferenzen (nachfolgend Referenzen Nrn. 4-7) genutzt werden, sofern die konkreten Leistungen im selben Referenzprojekt tatsächlich erbracht worden sind. Ein Referenzprojekt über GP-Leistungen darf nicht auf zwei oder mehr GP-Referenzen (Referenzen Nrn. 1-3) verteilt werden. Werden mehr als 3GP-Referenzen oder für eine Planungsdisziplin (Referenzen Nrn. 4–7) mehr als eine Referenz benannt, werden nur die jeweils ersten in der Reihenfolge der Nummerierung gewertet. Bei BG reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte BG nur einmalig in der Bewerberauskunft des Mitglieds gemacht werden, der die Referenz erbracht hat. Bewirbt sich der Bewerber/die BG auf mehrere Lose, kann dieselbe Referenz für sämtliche Lose benannt werden. Die Referenzen werden überprüft. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass die Angaben korrekt sind und eine Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger benannt ist, die die Leistung beurteilen kann. -- Zu Referenz-Nr 7: Fachplanung Leistungsbild Technische Ausrüstung ELT Die Darstellung jeder unternehmensbezogenen Referenz muss folgende Angaben beinhalten: - Name des Bewerbers / Mitglieds der BG, welcher/s die Referenz erbracht hat - Name des Referenzauftraggebers - Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger (nicht Auftraggeber im Unterauftragnehmerverhältnis) mit Name,Telefon-Nr., E-Mail-Adresse - Projektbezeichnung, Lage / Ort - Gebäudetyp, Nutzung und Größe (BGF) - Kurzbeschreibung des Referenzprojektes a) Mindestanforderungen: Hinweis: Wenn eine der nachfolgenden Mindestbedingungen nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Bei Nichterfüllung der Mindestzahl an Referenzen erfolgt der Ausschluss. (1) Referenzgegenständlich ist die Beauftragung des Bewerbers (bzw. alternativ eines eignungsleihenden Wirtschaftsteilnehmers, der diese Leistungen im Auftragsfall gegenüber dem Auftraggeber auch erbringen wird) mit der Planung der Technischen Gebäudeausrüstung nach §§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI (Anlagengruppen 4 und 5) an einem Bestandsgebäude, mindestens mit den LPH 2 bis 7; für die Leistungsphase 4 nur gefordert für die Anlagengruppen 4 und 5; LPH 6/7 kann mittels einzelner Leistungsbeschreibungen (Einzellose) und/oder mittels Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm erbracht sein. (2) Das referenzauftragsgegenständliche Objekt unterfällt der Mindesthonorarzone II oder höher nach HOAI für das Leistungsbild Technische Ausrüstung. (3) Bauwerkskosten (KG 400) gemäß DIN 276:2018-12 der von den referenzgegenständlichen Planungsleistungen betroffenen Maßnahme an einem Bestandsgebäude ≥ 150.000 EUR, netto (4) Die referenzauftragsgegenständlichen Leistungen wurden im Zeitraum von 09/2021 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen (Leistungen können vor 09/2021 begonnen worden sein). Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: (1) Gegenstand des referenzgegenständlichen Planungsauftrags waren auch die Planung und Integration von Photovoltaikanlagen und/oder von Ladeinfrastruktur für E-Mobilität an/auf dem Bestandswohngebäude: 3 Punkte (2) Das Referenzprojekt ist identisch mit einem Referenzprojekt der Nr. 1 bis 3, d.h. der Referenznehmer ist entweder identisch mit dem Referenznehmer der Referenz der Nr. 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) oder hat mit dem Referenznehmer der Referenz 1 bis 3 (Generalplanungsreferenz) im Generalplanerteam des Referenzprojekts 1 bis 3 die referenzgegenständlichen Leistungen erbracht: 4 Punkte
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 7,00
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 4
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 4
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Wertungspreis
Beschreibung: Details zum Zuschlagskriterium "Wertungspreis" sind der Anlage A-01 (Bewerbungsbedingungen), Ziff. 3.2.1 zu entnehmen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 45
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Leistungserbringungskonzept
Beschreibung: Das Leistungserbringungskonzept ist unterteilt in - organisatorisches Konzept (15 %) - architektonisches und haustechnisches Konzept (25 %) Details zum Zuschlagskriterium "Leistungserbringungskonzept" sind der Anlage A-01 (Bewerbungsbedingungen), Ziff. 3.2.2 zu entnehmen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 40
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Erfahrung des angegebenen Personals (Angaben zum Projektteam)
Beschreibung: Details zum Zuschlagskriterium "Erfahrung des angegebenen Personals (Angaben zum Projektteam)" sind der Anlage A-01 (Bewerbungsbedingungen), Ziff. 3.2.3 zu entnehmen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 15
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 05/11/2026
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=899550
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 23/11/2026 09:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Teilnahmeanträge: Der Auftraggeber kann die Bewerber unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, vgl. § 56 VgV. Die Unterlagen sind vom Bewerber nach Aufforderung durch den Auftraggeber innerhalb der festgelegten angemessenen Frist vorzulegen. Ein Anspruch der Bewerber auf eine Nachforderung von Unterlagen besteht nicht. Angebote: Es gelangen nur vollständige und fristgerecht eingegangene Angebote in die Wertung. Die Nachforderung, Vervollständigung oder Korrektur von Unterlagen richtet sich nach dem § 56 VgV. Angebote, die eines der Ausschlusskriterien des § 57 Abs. 1 VgV erfüllen, werden nicht gewertet.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 2
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Informationen über die Überprüfungsfristen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Hinsichtlich der Einlegung von Rechtsbehelfen wird auf folgende Rechtsvorschriften verwiesen: § 134 GWB Informations- und Wartepflicht, § 135 GWB Unwirksamkeit und § 160 GWB Einleitung, Antrag. Besonders hervorzuheben ist dabei: § 134 Abs. 2 GWB: „Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.“ § 160 GWB: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mittteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt. Es wird hiermit darauf hingewiesen, dass sämtliche vorgenannten Fristen für die Erhebung von vergaberechtlichen Rügen gegenüber dem Auftraggeber und die Fristen für die Wahrung der Zulässigkeit eines Nachprüfungsverfahrens zu beachten sind. Aufgrund der Zeichenbegrenzung im Bekanntmachungsformular gelten hinsichtlich des genauen Wortlauts der vorbenannten gesetzlichen Regelungen im Übrigen die Verfahrensbedingungen.

8. Organisationen

8.1.
ORG-0000
Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Registrierungsnummer: 0204: 991-80032-33
Postanschrift: Ellerstraße 56
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: 000
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Registrierungsnummer: 0204: 991-02380-92
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Straße 16
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53113
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender

Informationen zur Bekanntmachung

Kennung/Fassung der Bekanntmachung: fd973291-1012-4880-9ad1-44556ff7e290 - 03
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 16/10/2026 14:00:42 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 722040-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 202/2026
Datum der Veröffentlichung: 19/10/2026