1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Stadt Freiburg i. Br. - Vergabemanagement
Rechtsform des Erwerbers: Lokale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2.1.
Verfahren
Titel: Gebäudeplanungsleistung, Umbau ehemalige Karlskaserne
Beschreibung: Umbau ehemalige Karlskaserne für die Schulnutzung, Europaplatz 1, 79098 Freiburg. Durch die Wiedereinführung von G9 zum Schuljahr 2025/26 entsteht an den Freiburger Gymnasien ein Mehrbedarf an Klassenräumen der nicht mehr in den bestehenden Strukturen aufgefangen werden kann. Um den zusätzlichen Raumbedarf zu decken, soll die derzeitig als Verwaltungsgebäude genutzte ehemalige Karlskaserne als Außenstelle für Freiburger Gymnasien umgebaut werden. Gegenstand des Verfahrens sind Objektplanungsleistungen Gebäude und Innenräume gem. HOAI, Teil 3, Abschnitt 1, §33 ff. Durchgeführt wird ein Verhandlungsverfahren mit öffentlichem Teilnahmewettbewerb gemäß § 119 Abs. 5 GWB i. V. m. §§ 14 Abs. 3 Nr. 2, 17 Abs. 1 VgV, 74 VgV. Das zweistufige Verfahren beinhaltet den öffentlichen Teilnahmewettbewerb (1. Stufe: Auswahlphase) und das Verhandlungsverfahren (2. Stufe: Angebots- und Verhandlungsphase). Die zu vergebenden Leistungen umfassen: - Leistungsphasen 1 bis 9 gemäß § 34 HOAI, - Besondere Leistungen: Bestandsaufnahme, Betreiben der Projektplattform, Lasten- und Pflichtenheft, Erstellen von Serviceplänen (Reinigungspläne). Mit Vertragsabschluss werden die Leistungsphasen 1 bis 3 beauftragt. Die weiteren Leistungsphasen 4 bis 9 sollen stufenweise beauftragt werden. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung der weiteren bzw. aller Leistungsphasen besteht nicht. Durchführungszeitraum: - Planungsbeginn unmittelbar nach der Beauftragung. - Geplanter Baubeginn: Frühjahr 2028. - Geplante Baufertigstellung: Sommer 2029. Die detaillierte Aufgabenbeschreibung ist in den Vergabeunterlagen aus der Anlage "Verfahrensbeschreibung" zu entnehmen.
Kennung des Verfahrens: 3c5768e7-d930-40a8-885f-1f37bf707b5c
Interne Kennung: 2026004887
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71221000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
2.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Freiburg
Postleitzahl: 79098
Land, Gliederung (NUTS): Freiburg im Breisgau, Stadtkreis (DE131)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Die Abgabe des Teilnahmeantrags darf ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform erfolgen. Dafür ist das vollständig ausgefüllte Bewerbungsformular zusammen mit den zugehörigen Anlagen im Vergabeportal hochzuladen. Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht und werden bei der Wertung nicht berücksichtigt. Fragen können im Vergabeportal über den Schritt „Nachrichten" an die Vergabestelle eingereicht werden. Frist hierzu siehe Nr. 5.1.11. Die Fragen werden in Abhängigkeit von der technischen und/oder (vergabe-)rechtlichen Komplexität baldmöglichst beantwortet. Für die Ausarbeitung der Bewerbungsunterlagen werden den Bewerbern keine Kosten erstattet (in Anlehnung an § 77 Abs. 1 VgV). Zur Beschleunigung des Verfahrens kann in der 2. Stufe die gesetzliche Mindestfrist für die Abgabe der Angebote von 25 Kalendertagen auf mindestens 15 Kalendertage verkürzt werden, sofern die eingeladenen Bewerber zustimmen (§ 17 Abs. 6 und 9 VgV). Hierzu erfolgt im Bewerbungsformular unter Nr. 1.4 eine Abfrage, welche keine Auswirkung auf die Wertung des Teilnahmeantrags hat. Es ist beabsichtigt für die 2. Stufe des Verfahrens insbesondere folgende Unterlagen noch zur Verfügung zu stellen: Machbarkeitsstudie, Mustervertrag über Planungsleistungen, Preisblattformular.
2.1.3.
Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 0,00 EUR
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Gemäß § 123, 124 GWB, § 57, 42 Abs. 1 VgV und § 16 VOB/A
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Gebäudeplanungsleistung, Umbau ehemalige Karlskaserne
Beschreibung: Umbau ehemalige Karlskaserne für die Schulnutzung, Europaplatz 1, 79098 Freiburg. Durch die Wiedereinführung von G9 zum Schuljahr 2025/26 entsteht an den Freiburger Gymnasien ein Mehrbedarf an Klassenräumen der nicht mehr in den bestehenden Strukturen aufgefangen werden kann. Um den zusätzlichen Raumbedarf zu decken, soll die derzeitig als Verwaltungsgebäude genutzte ehemalige Karlskaserne als Außenstelle für Freiburger Gymnasien umgebaut werden. Gegenstand des Verfahrens sind Objektplanungsleistungen Gebäude und Innenräume gem. HOAI, Teil 3, Abschnitt 1, §33 ff. Durchgeführt wird ein Verhandlungsverfahren mit öffentlichem Teilnahmewettbewerb gemäß § 119 Abs. 5 GWB i. V. m. §§ 14 Abs. 3 Nr. 2, 17 Abs. 1 VgV, 74 VgV. Das zweistufige Verfahren beinhaltet den öffentlichen Teilnahmewettbewerb (1. Stufe: Auswahlphase) und das Verhandlungsverfahren (2. Stufe: Angebots- und Verhandlungsphase). Die zu vergebenden Leistungen umfassen: - Leistungsphasen 1 bis 9 gemäß § 34 HOAI, - Besondere Leistungen: Bestandsaufnahme, Betreiben der Projektplattform, Lasten- und Pflichtenheft, Erstellen von Serviceplänen (Reinigungspläne). Mit Vertragsabschluss werden die Leistungsphasen 1 bis 3 beauftragt. Die weiteren Leistungsphasen 4 bis 9 sollen stufenweise beauftragt werden. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung der weiteren bzw. aller Leistungsphasen besteht nicht. Durchführungszeitraum: - Planungsbeginn unmittelbar nach der Beauftragung. - Geplanter Baubeginn: Frühjahr 2028. - Geplante Baufertigstellung: Sommer 2029. Die detaillierte Aufgabenbeschreibung ist in den Vergabeunterlagen aus der Anlage "Verfahrensbeschreibung" zu entnehmen.
Interne Kennung: 7d83ff44-dc5b-4493-bdd5-7401b98b5b68
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71221000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
5.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Freiburg
Postleitzahl: 79098
Land, Gliederung (NUTS): Freiburg im Breisgau, Stadtkreis (DE131)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Andere Laufzeit: Unbekannt
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
Zusätzliche Informationen: Wertungsprüfung gemäß § 51 VgV: Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, welche die Eignungskriterien erfüllen und zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme an den Verhandlungsgesprächen aufgefordert werden. Es sollen mindestens 3 und höchstens 5 Unternehmen für die 2. Stufe des Verfahrens ausgewählt werden. Die Auswahl erfolgt in einem Bewertungsverfahren auf Basis folgender Bewertungskriterien (gemäß Nr. 3 Bewerbungsformular): 1. Wertungskriterium: Referenzprojekte mit 80 % (projektbezogene Erfahrungen). 2. Wertungskriterium: Beschäftigtenzahlen mit 20 % (unternehmensbezogene Leistung). Bestehen bei der Begrenzung der Bewerberhöchstzahl Punktgleichheiten bei der Gesamtpunktzahl, entscheidet zunächst die höhere Punktzahl zu den Referenzen (Wertungskriterium 1), ansonsten erfolgt eine Auslosung entsprechend § 75 Abs. 6 VgV. => 1. Wertungskriterium: Angabe von Referenzprojekten zu Leistungen der Gebäudeplanung mit Gewichtung 80 % (max. 80 Punkte). Referenzprojekt 1 (20%), Mindestanforderung: • Umbau oder die Sanierung eines Bildungsbaus • Einstufung Gebäude mind. HZ III • Übergabe an die Nutzenden ab 10/2019 bis zum Datum der Bekanntmachung • Baukosten KG 300 und 400 mind. 3 Mio. EUR netto • Es wurden mind. 5 Leistungsphasen aus LP 2 - 8 selbst erbracht. Referenzprojekt 2 (20%), Mindestanforderung: • Umbau oder die Sanierung eines Nichtwohngebäudes • Einstufung Gebäude mind. HZ III • Übergabe an die Nutzenden ab 10/2019 bis zum Datum der Bekanntmachung • Baukosten KG 300 und 400 mind. 2 Mio. EUR netto • Es wurden mind. die Leistungsphasen LP 5 - 8 selbst erbracht. Referenzprojekt 3 (20%), Mindestanforderung: • Umbau oder die Sanierung eines denkmalgeschützten Nichtwohngebäudes • Einstufung Gebäude mind. HZ III • Übergabe an die Nutzenden ab 10/2019 bis zum Datum der Bekanntmachung • Baukosten KG 300 und 400 mind. 3 Mio. EUR netto • Es wurden mind. 5 Leistungsphasen aus LP 2 - 8 selbst erbracht. Referenzprojekt 4 (20%), Mindestanforderung: • Beauftragung durch öffentlichen Auftraggeber nach GWB §99 • Einstufung Gebäude mind. HZ III • Übergabe an die Nutzenden ab 10/2019 bis zum Datum der Bekanntmachung • Baukosten KG 300 und 400 mind. 2 Mio. EUR netto • Es wurden mind. die Leistungsphasen LP 4 - 8 selbst erbracht. => 2. Wertungskriterium: Angabe der Beschäftigtenzahl des Unternehmens mit Gewichtung 20 % (max. 20 Punkte). Durchschnittliche Anzahl der fachbezogenen Mitarbeitenden (inkl. Unternehmensleitung) im Bereich Objektplanung Gebäude in den Jahren 2024, 2025, 2026 zum Zeitpunkt der Bekanntmachung. Nicht einzubeziehen sind freie und kaufmännische Mitarbeitende sowie Praktikanten und Hilfskräfte. Fehlende Angaben können nicht nachgefordert und nicht nachgereicht werden. Weitere Einzelheiten zur Bewertungsmethodik können der Anlage „Bewertungsmatrix“ entnommen werden.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Nachweis besondere Berufsqualifikation gemäß § 75 VgV. Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen an die Planungsleistung erfüllen. Als Berufsqualifikation wird der Beruf "Architekt*in" von mindestens einer Person des Unternehmens gefordert (Nachweis durch Eintragung in die Architektenliste einer deutschen Architektenkammer). Die Qualifikation kann vom Projektteam (gemäß Bewerbungsformular Nr. 2.8) erfüllt werden oder einer anderen Person des Unternehmens. Bei natürlichen Personen ist die fachliche Anforderung erfüllt, wenn ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstiger Befähigungsnachweis vorgelegt werden kann, welcher berechtigt, die entsprechende Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden. Juristische Personen sind zugelassen, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der die zuvor genannten Zulassungsvoraussetzungen erfüllt. Nachweis bei Bietern mit Sitz in einem EU-Staat durch Vorlage des nach dem Recht des Herkunftsstaates des Bieters maßgeblichen Dokuments gemäß Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Rangfolge: 1,00
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der öffentliche Teilnahmewettbewerb dient der Auswahl interessierter und geeigneter Bewerber. Die Bewerberauswahl erfolgt nach den in den Vergabeunterlagen festgelegten Eignungs- und Wertungskriterien. Der Nachweis der Eignung des Unternehmens bzw. der Bietergemeinschaft wird anhand der nachfolgend geforderten Erläuterungen und Nachweise geprüft. Bei einer Bietergemeinschaft gelten diese Erklärungen entsprechend für jedes Mitglied. 1. Angaben zum Unternehmen (Name und Rechtsform des Unternehmens, Vertretung, Kontaktdaten). 2. Erklärung zur Zusammensetzung bei einer Bietergemeinschaft (§ 43 VgV). Die Erklärung kann nicht nachgereicht werden. 3. Erklärung zu vorgesehenen Nachunternehmerleistungen, sofern im Auftragsfall Teile des Auftrags als Unterauftrag an Nachunternehmen vergeben werden sollen (§ 36 VgV). 4. Eigenerklärung zu einer beabsichtigten Eignungsleihe, sofern zum Nachweis der Eignung die Leistungsfähigkeit eines anderen Unternehmens in Anspruch genommen wird (§ 47 VgV). Die Erklärung kann nicht nachgereicht werden. 5. Eigenerklärung, dass die Leistungserbringung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt, insbesondere durch wirtschaftliche Verknüpfungen mit anderen Unternehmen und keine Interessen bestehen, die im Widerspruch zur Ausführung des Auftrags stehen oder diese nachteilig beeinflussen könnten (§ 46 Abs. 2 VgV). 6. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (§ 123 und § 124 GWB). 7. Eigenerklärung, dass die Tariftreue- und Mindestentgeltverpflichtungen nach dem Landestariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG) erfüllt werden. 8. Eigenerklärung, dass im Rahmen der Auftragsausführung nur Produkte verwendet werden, die unter Beachtung der in den Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation der Vereinten Nationen (ILO) festgelegten Mindeststandards hergestellt und/oder verarbeitet wurden. 9. Eigenerklärung zur Einhaltung der Sanktionen der EU gegen russische Unternehmen / Personen / Lieferanten (Auftragsverbot). 10. Nachweis, dass das Unternehmen über den gesamten Leistungszeitraum über eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung in Höhe von mind. 2,0 Mio. Euro für Personenschäden und mind. 2,0 Mio. Euro für Sachschäden verfügen. Die Schadensersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Versicherungssumme pro Jahr betragen (§ 45 Abs.1 Nr. 3 und Abs. 4 Nr. 2 VgV). Es kann auch ein Nachweis der Versicherung vorgelegt werden, dass die Versicherungssumme im Auftragsfall entsprechend den Anforderungen angepasst wird. Bei Bietergemeinschaften gilt dieses für jedes Mitglied entsprechend. Eine Eigenerklärung ist nicht ausreichend, es muss eine aktuelle Bescheinigung bzw. Bestätigung der Versicherung (zum Zeitpunkt der Bekanntmachung max.12 Monate alter) vorgelegt werden. >> Fortsetzung Nr. 11ff siehe unten.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Rangfolge: 1,00
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: >> Fortsetzung von oben: 11. Angaben zum vorgesehenen Projektteam (§ 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV). Name, Qualifikation und Berufsjahre der Projektleitung, der Stellvertretenden Projektleitung und der Bauleitung (Eignungsprüfung Projektteam). Als prinzipiell geeignet werden die Personen des genannten Projektteams eingestuft, die folgende Mindestanforderungen einhalten: • Berufsqualifikation: Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis für den Bereich Objektplanung Gebäude nach HOAI §§ 33 ff. • Projektleitung mind. 10 Jahre Berufserfahrung im Bereich Objektplanung Gebäude nach HOAI §§ 33 ff. • Stellvertretenden Projektleitung mind. 7 Jahre Berufserfahrung im Bereich Objektplanung Gebäude nach HOAI §§ 33 ff. • Bauleitung mind. 10 Jahre Berufserfahrung im Bereich Objektplanung Gebäude nach HOAI §§ 33 ff. 12. Angabe von Referenzprojekten (§ 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV). Als geeignet wird eingestuft, wer vergleichbare wesentliche Leistungen entsprechend der abgefragten Referenzprojekte erbracht hat und die jeweiligen Mindestkriterien erfüllt. Diese Referenzen dienen der Feststellung der grundsätzlichen Eignung des Unternehmens bzw. der Bietergemeinschaft und können nicht nachgereicht werden. Doppelnennungen von Referenzprojekten unter den unterschiedlichen Fragestellungen sind möglich. Referenzprojekt 1 (Eignungsprüfung Unternehmen), Mindestkriterien: • Sanierung eines Nicht-Wohngebäudes mit öffentlichem Auftraggeber • Einstufung Gebäude mind. HZ III • Übergabe an die Nutzenden ab 10/2019 bis zum Datum der Bekanntmachung • Baukosten KG 300 und 400 mind. 3 Mio. EUR netto • Vollständig selbst erbrachte Grundleistungen der Leistungsphasen 2 bis 8 nach HOAI. Referenzprojekt 2 (Eignungsprüfung Unternehmen), Mindestkriterien: • Sanierung eines Nicht-Wohngebäudes • Einstufung Gebäude mind. HZ III • Übergabe an die Nutzenden ab 10/2019 bis zum Datum der Bekanntmachung • Baukosten KG 300 und 400 mind. 3 Mio. EUR netto • Vollständig selbst erbrachte Grundleistungen der Leistungsphasen 2 bis 8 nach HOAI. Referenzprojekt 3 (Eignungsprüfung Projektleitung), Mindestkriterien: • Sanierung eines Nicht-Wohngebäudes mit öffentlichem Auftraggeber • Einstufung Gebäude mind. HZ III • Übergabe an die Nutzenden ab 10/2019 bis zum Datum der Bekanntmachung • Baukosten KG 300 und 400 mind. 3 Mio. EUR netto • Vollständig selbst erbrachte Grundleistungen der Leistungsphase 2-8 nach HOAI. Referenzprojekt 4 (Eignungsprüfung Bauleitung), Mindestkriterien: • Sanierung eines Nicht-Wohngebäudes mit öffentlichem Auftraggeber • Einstufung mind. HZ III • Übergabe an die Nutzenden ab 10/2019 bis zum Datum der Bekanntmachung • Baukosten KG 300 und 400 mind. 3 Mio. EUR netto • Vollständig selbst erbrachte Grundleistungen der Leistungsphase 8 nach HOAI. >> Kriterien zur Begrenzung der Anzahl der Bewerber (Wertungsprüfung gemäß § 51 Abs. 1 VgV), siehe Nr. 5.1.6 "Allgemeine Informationen". << Allgemeiner Hinweis: Der Auftraggeber behält sich vor, bis zur Zuschlagserteilung Nachweise der zuständigen Stellen zu verlangen, die bestätigen, dass die gemachten Eigenerklärungen wahrheitsgemäß eingereicht worden sind. Akzeptiert wird auch die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE), soweit darin die geforderten Angaben und Nachweise enthalten sind. Bei ausländischen Unternehmen werden gleichwertige Nachweise zuglassen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Rangfolge: 1,00
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Zuschlags- und Wertungskriterium
Beschreibung: 30 % Honorarangebot – Plausibilität/ Höhe des Honorarangebotes in Relation zum günstigsten Honorarangebot (auf Grundlage des verbindlichen Honorarangebotes).
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 30
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Zuschlags- und Wertungskriterium
Beschreibung: 35 % Qualität der vorgestellten Herangehensweise an die Aufgabenstellung und grundsätzlichen Vorgehensweise zur Umsetzung des vorgesehenen Projekts sowie deren Erläuterungen im Verhandlungsgespräch. 35 % Einschätzung der Fachkompetenz der vorgesehenen verantwortlichen Projektmitarbeitenden und das Zusammenwirken des Projektteams (aufgrund des persönlichen Eindrucks im Verhandlungsgespräch).
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 70
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 03/11/2026 12:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 12/11/2026 10:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Gemäß § 56 Abs. 2 VgV, § 16a Abs. 1 VOB/A-EU. Mögliche Hinweise des Auftraggebers in den Vergabeunterlagen sind zu beachten.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Regierungspräsidium Karlsruhe
Informationen über die Überprüfungsfristen: Der Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren ist nach § 160 Abs. 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen -GWB- unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichung des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nummer 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt. Auf die grundsätzlichen Regelungen zu Nachprüfungsverfahren in den §§ 155 - 184 GWB wird verwiesen.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Stadt Freiburg i. Br. - Vergabemanagement
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Regierungspräsidium Karlsruhe
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Stadt Freiburg i. Br. - Vergabemanagement
Registrierungsnummer: c46cf5d5-78c4-4fd0-acdc-c8c2a83807bf
Abteilung: Vergabemanagement
Postanschrift: Fehrenbachallee 12
Stadt: Freiburg im Breisgau
Postleitzahl: 79106
Land, Gliederung (NUTS): Freiburg im Breisgau, Stadtkreis (DE131)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Vergabemanagement
Telefon: +49 7612014083
Fax: +49 7612014089
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Regierungspräsidium Karlsruhe
Registrierungsnummer: 4ebcde0c-5e1d-420e-b125-cd0393f8dcda
Abteilung: Vergabekammer
Postanschrift: Kapellenstraße 17
Stadt: Karlsruhe
Postleitzahl: 76131
Land, Gliederung (NUTS): Karlsruhe, Stadtkreis (DE122)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Vergabekammer
Telefon: +49 7219268730
Fax: +49 7219263985
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 92580782-63df-47e6-8cbc-78de31f120a2 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 07/10/2026 13:31:30 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 694954-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 195/2026
Datum der Veröffentlichung: 08/10/2026