1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Infrastruktur- und Projektgesellschaft Bergisch Gladbach mbH (IPGL)
Rechtsform des Erwerbers: Öffentliches Unternehmen
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2.1.
Verfahren
Titel: Sanierung der Werkshalle Feuerwehr - Britanniahütte in Bergisch Gladbach
Beschreibung: Die Infrastruktur- und Projektgesellschaft Bergisch Gladbach mbH (IPGL), eine 100% Tochtergesellschaft der Stadt Bergisch Gladbach plant die Errichtung eines Technik-, Ausbildungs- und Logistikzentrum (TALZ) für die Feuerwehr Bergisch Gladbach auf dem Grundstück Britanniahütte 14-16 in 51469 Bergisch Gladbach. Gesucht wird ein Generalplaner. Mit dem im Jahr 2024 erfolgten Kauf des Grundstücks Britanniahütte besteht die Möglichkeit für die Feuerwehr GL, verschiedene Funktionen an einem Standort zu bündeln und damit eine nachhaltige Lösung zu realisieren. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach möchte am Standort Britanniahütte verschiedene Funktionsbereiche zusammenführen, die bisher über das gesamte Stadtgebiet verteilt sind. Ziel ist es, die Organisation der einzelnen Bereiche zu optimieren, Synergieeffekte zu heben und damit die Feuerwehr Bergisch Gladbach zukunftssicher aufzustellen. Die Maßnahme soll während des laufenden Betriebs von Teilen des Gebäudes durchgeführt werden und stellt insoweit besondere Anforderungen an die Konzeption. Einzelheiten ergeben sich aus den Vergabeunterlagen.
Kennung des Verfahrens: e940277b-2c33-402b-bfd8-a9a129d94c8c
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71320000 Planungsleistungen im Bauwesen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros
2.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Bergisch Gladbach
Land, Gliederung (NUTS): Rheinisch-Bergischer Kreis (DEA2B)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: 1. Das Verfahren wird zweistufig als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchgeführt. In der ersten Verfahrensstufe wird die Eignung der Bewerber geprüft, die qualifizierten Bewerber erhalten sodann eine Aufforderung zur Angebotsabgabe. Von allen Bewerbern, die die Mindestanforderungen an die Eignung erfüllen, werden die besten 4 zur Abgabe eines Erstangebotes aufgefordert. Bei mehreren Bewerbern auf dem 4. Platz entscheidet das Los. Nach Aufforderung zur Abgabe eines Erstangebotes ist ein indikatives Angebot einzureichen, ein Zuschlag wird in dieser ersten Runde nicht erteilt. Alle Bieter, die ein form- und fristgerechtes Erstangebot abgegeben haben, werden zu einem Verhandlungsgespräch eingeladen. Im Anschluss an die Gespräche erhalten sie Gelegenheit zur Abgabe eines verbindlichen Folgeangebotes. Gegebenenfalls werden hierfür fortgeschriebene Vergabeunterlagen von Seiten des Auftraggebers zur Verfügung gestellt. Weitere Verhandlungsrunden sind nicht vorgesehen, bleiben für den Bedarfsfall aber vorbehalten. 2. Die Vergabeunterlagen für den Teilnahmewettbewerb werden den Bewerbern auf der eVergabe-Plattform https://www.subreport.de/E21817924 barrierefrei zur Verfügung gestellt. Die für die zweite Verfahrensstufe relevanten Unterlagen (wie insbesondere Vertrag, Preisblatt sowie Bewertungsmatrix) werden den qualifizierten Bewerbern mit der Angebotsaufforderung zur Verfügung gestellt. Soweit die Auftraggeberin Formblätter vorgegeben hat, sollen diese verwendet werden. Diese sind an den dafür vorgesehenen Stellen vollständig auszufüllen und in Druckbuchstaben mit dem Namen der erklärenden Person zu versehen (Textform i.S. d. § 126b BGB). Hiervon ausgenommen ist das Formblatt 10 (Verpflichtungserklärung Drittunternehmen); diesen Verfügbarkeitsnachweis kann der Bewerber auch in anderer Form erbringen. 3. Eine Kostenerstattung für die Erstellung eines Teilnahmeantrages und/oder Angebotes findet nicht statt. 4. Die Teilnahmeanträge und im weiteren Verlauf des Verfahrens die Angebote sind elektronisch abzugeben, indem sie auf die eVergabe Plattform hochgeladen werden. Eine fortgeschrittene oder qualifizierte elektronische Signatur ist dafür nicht erforderlich. 5. Hinweise zu den Vergabeunterlagen (z. B. bei Unklarheiten oder Problemen mit den elektronischen Dokumenten) sowie Fragen sind ausschließlich über den Kommunikationsbereich der Vergabeplattform zu stellen. Mündlich/telefonisch gestellte Fragen werden nicht beantwortet; mündliche/telefonische Auskünfte bzw. Antworten wären, sollten sie doch erteilt werden, nicht verbindlich. Die Vergabestelle behält sich vor, Fragen, die später als 8 Tage vor dem Ablauf der Teilnahmefrist gestellt werden, nicht zu beantworten. 6. Bei fremdsprachigen Bescheinigungen ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen; die Vergabestelle behält sich in diesem Fall vor, die Nachreichung einer Beglaubigung der Übersetzung zu verlangen.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Erforderlich ist eine Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen (Formblatt 1). Im Falle einer Bewerbergemeinschaft oder einer Eignungsleihe muss jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. zusätzlich zu dem Bewerber selbst auch das eignungsleihende Unternehmen eine solche Eigenerklärung abgeben. Erforderlich ist außerdem eine Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 19 MiLoG, § 21 AEntG, § 21 SchwarzArbG und § 22 LkSG und § 14 BTTG vorliegen (Formblatt 2). Im Falle einer Bewerbergemeinschaft oder einer Eignungsleihe muss jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. zusätzlich zu dem Bewerber selbst auch das eignungsleihende Unternehmen eine solche Eigenerklärung abgeben.
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Sanierung der Werkshalle Feuerwehr - Britanniahütte in Bergisch Gladbach
Beschreibung: Die Infrastruktur- und Projektgesellschaft Bergisch Gladbach mbH (IPGL), eine 100% Tochtergesellschaft der Stadt Bergisch Gladbach plant die Errichtung eines Technik-, Ausbildungs- und Logistikzentrum (TALZ) für die Feuerwehr Bergisch Gladbach auf dem Grundstück Britanniahütte 14-16 in 51469 Bergisch Gladbach. Gesucht wird ein Generalplaner. Mit dem im Jahr 2024 erfolgten Kauf des Grundstücks Britanniahütte besteht die Möglichkeit für die Feuerwehr GL, verschiedene Funktionen an einem Standort zu bündeln und damit eine nachhaltige Lösung zu realisieren. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach möchte am Standort Britanniahütte verschiedene Funktionsbereiche zusammenführen, die bisher über das gesamte Stadtgebiet verteilt sind. Ziel ist es, die Organisation der einzelnen Bereiche zu optimieren, Synergieeffekte zu heben und damit die Feuerwehr Bergisch Gladbach zukunftssicher aufzustellen. Die Maßnahme soll während des fortlaufenden Betriebs in Teilen der Gebäude durchgeführt werden. Einzelheiten ergeben sich aus den Vergabeunterlagen.
Interne Kennung: LOT-0001 E21817924
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71320000 Planungsleistungen im Bauwesen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros
5.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Bergisch Gladbach
Land, Gliederung (NUTS): Rheinisch-Bergischer Kreis (DEA2B)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 15/03/2027
Laufzeit: 3 Jahre
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#, #Besonders auch geeignet für:startup#, #Besonders auch geeignet für:other-sme#, #Besonders auch geeignet für:selbst#, 1. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Mit Zuschlag wird zunächst Stufe 1 (Leistungsphasen 1–3 (Grundlagenermittlung bis Entwurfsplanung) beauftragt. Alle folgenden Vertragsstufen können vom Auftraggeber optional abgerufen werden; auf den Abruf besteht auftragnehmerseitig kein Anspruch. Die Stufe 2 umfasst die Leistungsphasen 4-5 nach HOAI. Stufe 3 umfasst die Leistungsphasen 6 und 7 nach HOAI und Stufe 4 die Leistungsphase 8-9. Hintergrund der Beschränkung der Beauftragung zunächst auf Stufe 1 ist, dass nach Vorlage der Kostenberechnung aus LP 3 die politische Zustimmung für die weitere Durchführung des Projekts eingeholt werden muss. Nach LP 4 und 5 kann erst - etwa im Hinblick auf Auflagen zur Baugenehmigung oder sonstige zwischenzeitliche Kostenentwicklungen validiert werden, ob die Ausschreibung der Bauleistungen erfolgt. Erst nach Abschluss der LP 6 und 7 aus Vertragsstufe 3 steht fest, ob das Projekt auch tatsächlich bezugsschlagt werden konnte und zur Durchführung gelangt. Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit kann ein unbedingter Auftrag nur in dem Rahmen erteilt werden, wie die Leistungen sicher benötigt werden. Bei der einzelnen oder zusammengefassten Beauftragung der optionalen Leistungsbestandteile handelt es sich um ein einseitiges Recht des Auftraggebers, der Auftragnehmer hat keinen Anspruch auf die Beauftragung einer oder mehrerer der genannten Stufen. 2. Die unter Ziffer 5.1.3 angegebene geschätzte Dauer bezieht sich auf das Gesamtprojekt von der Beauftragung bis zum Projektabschluss. Bei dem ausgeschriebenen Vertrag handelt es sich um einen Werkvertrag, sodass der Vertragsinhalt nicht über eine feste Laufzeit, sondern über den herbeizuführenden Erfolg definiert wird. Einzelheiten zu den Terminen können den Vergabeunterlagen entnommen werden. 3. Auswahlkriterien: Unter allen Bewerbern, die die Mindestanforderungen erfüllen und nicht aus formalen Gründen auszuschließen sind, erfolgt die Auswahl der 4 Unternehmen die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden nach Maßgabe der besten Referenzen (vgl. insoweit Ziff. 5.1.9 dieser Bekanntmachung, dort "Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen".
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Supply-Chain-Management
Beschreibung des Eignungskriteriums: Erforderlich ist eine Eigenerklärung zur Verordnung EU 2022/576 Russland (Formblatt 3). Im Falle einer Bewerbergemeinschaft oder Eignungsleihe ist die Eigenerklärung von allen Mitgliedern, bzw. zusätzlich zum Bewerber selbst auch vom eignungsleihenden Unternehmen, abzugeben.
Kriterium: Genehmigung oder Mitgliedschaft in einer bestimmten Organisation erforderlich für Dienstleistungsverträge
Beschreibung des Eignungskriteriums: Im Fall einer Bewerbergemeinschaft ist eine ausgefüllte Bewerbergemeinschaftserklärung (Formblatt 8) einzureichen, zudem hat jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft die Erklärungen zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (Formblätter 1+2) sowie die Eigenerklärung zur Verordnung EU 2022/576 Russland (Formblatt 3) abzugeben.
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Eignungskriteriums: Im Fall des geplanten Einsatzes von Nachunternehmern ist ein Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen einzureichen (Formblatt 9).
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Erforderlich ist eine Eigenerklärung über eine bestehende Betriebshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mindestens 1,5 Mio. EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden, jeweils mindestens zweifach maximiert oder alternativ die Abgabe einer Erklärung, dass im Auftragsfall eine entsprechende Betriebshaftpflichtversicherung abgeschlossen wird, Formblatt 4. Der geforderte Nachweis muss im Fall einer Bewerbergemeinschaft durch die Bewerbergemeinschaft insgesamt erbracht werden. Es ist daher ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die geforderten Erklärungen und Nachweise erbringt bzw. die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft die Anforderungen gemeinsam erfüllen. Beruft sich ein Bewerber hinsichtlich der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit auf Erklärungen/Nachweise eines Drittunternehmens (Eignungsleihe), muss der Bewerber zusätzlich einen Verfügbarkeitsnachweis des Drittunternehmens (z.B. auf Formblatt 10) beifügen. In diesem Fall wird eine gemeinsame Haftung des Bewerbers und des anderen Unternehmens für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe verlangt.
Kriterium: Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Erforderlich ist eine Eigenerklärung zum Umsatz mit vergleichbaren Leistungen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, Formblatt 5. Vergleichbar sind Planungsleistungen im Hochbau. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist es ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die geforderte Erklärung erbringt bzw. die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft die Anforderungen gemeinsam erfüllen. Beruft sich ein Bewerber hinsichtlich der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit auf Erklärungen/Nachweise eines Drittunternehmens (Eignungsleihe), muss der Bieter zusätzlich einen Verfügbarkeitsnachweis des Drittunternehmens (z.B. auf Formblatt 10) beifügen. In diesem Fall wird eine gemeinsame Haftung des Bewerbers und des anderen Unternehmens für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe verlangt.
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Eignungskriteriums: Erforderlich ist eine Eigenerklärung über die durchschnittliche Beschäftigtenzahl in den letzten drei Jahren, Formblatt 6.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: 1. Mindestens erforderlich sind zwei Referenzprojekte, bei denen Leistungen der Hochbauplanung erbracht wurden. Die Leistungen des Bewerbers müssen dabei mindestens die Leistungsphasen 2-4 nach HOAI umfasst haben. Die Referenzprojekte müssen jeweils mindestens ein Bauvolumen (KG 300-500 nach DIN 276) von 8 Mio. Euro netto zum Gegenstand gehabt haben. Die maßgeblichen Leistungsphasen 2-4 müssen in den letzten acht Jahren (gerechnet ab dem Ende der Teilnahmefrist) abgeschlossen worden sein. Die Leistungen müssen entweder im Rahmen einer Generalplanung zumindest die Objektplanung, TGA-Planung und Tragwerksplanung umfasst haben; alternativ sind je Referenz auch gesonderte Teil-Referenzen für die drei vorgenannten Planungsgewerke zulässig. 2. Zumindest bei einer Referenz müssen auch die Leistungsphasen 5-8 erbracht worden sein. Zumindest eine Referenz muss eine funktionale Ausschreibung mit Leistungsprogramm betroffen haben. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist es ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die geforderte Erklärung erbringt bzw. die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft die Anforderungen gemeinsam erfüllen. Beruft sich ein Bewerber hinsichtlich der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit auf Erklärungen/Nachweise eines Drittunternehmens (Eignungsleihe), muss der Bieter zusätzlich einen Verfügbarkeitsnachweis des Drittunternehmens (z.B. auf Formblatt 10) beifügen. In diesem Fall müssen die eignungsverleihenden Unternehmen die Leistungsbestandteile erbringen, für die sie ihre Kapazitäten zur Verfügung stellen. Die Auswahl der 4 zur Angebotsabgabe aufgeforderten Unternehmen erfolgt im Hinblick auf die Referenzangaben auf Formblatt 7. Jede den unter vorstehender Ziff. 1 genannten Mindestanforderungen entsprechende Referenz erhält 1,0 Punkte; bei Teilreferenzen nach Planungsgewerken gilt dies für die 3 entsprechenden Teilreferenzen kumuliert. Handelte es sich um eine Sanierung von Bestandsgebäuden oder einen Neubau unter Einbindung bestehender Bausubstanz, erhält die Referenz weitere 0,25 Punkte. Sofern das Gebäude Nutzungen der Feuerwehr oder von vergleichbaren Nutzern wie Rettungsdiensten, Katastrophenschutz u.ä. einbindet oder Sonderbauten nach der jeweiligen Landesbauordnung umfasst, erhält die Referenz weitere 0,25 Punkte. Waren Leistungen nach BIM-Methodik zu erbringen, erhält die Referenz weitere 0,25 Punkte. Wurde das Gebäude nach anerkannten Nachhaltigkeitsstandards wie DGNB oder vergleichbar zertifiziert, erhält die Referenz weitere 0,25 Punkte. Je Referenz können so maximal 2,0 Punkte erzielt werden. Bei Teilreferenzen für einzelne Planungsgewerke werden die vorgenannten Zusatzpunkte nur erreicht, wenn die genannten Voraussetzungen bei allen 3 Teilreferenzen vorlagen. Die 4 besten Referenzen (bzw. die besten 4 aus gewerkeweisen Teilreferenzen gebildeten Gesamtreferenzen) werden gewertet, sodass maximal 8 Punkte insgesamt erreicht werden können. Bei Punktegleichheit auf dem 4. Platz entscheidet das Los.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eine für die Auftragsausführung verantwortliche Person muss nach den Architektengesetzen der Länder berechtigt sein, die Berufsbezeichnung Architekt/in zu tragen oder z.B. nach den EU-Richtlinien, insbesondere den Richtlinien für die gegenseitige Anerkennung der Diplome berechtigt sein, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt/in tätig zu werden. Als Nachweis ist eine Kopie der Mitgliedschaftsurkunde der Architektenkammer vorzulegen.
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 4
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 22/10/2026 11:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 05/11/2026 11:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Es gilt § 56 VgV
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Westfalen
Informationen über die Überprüfungsfristen: Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Bewerber/Bieter sowie die Präklusionsregelungen gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis 4 GWB bzgl. der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin. Die Rügeobliegenheit ist Zulässigkeitsvoraussetzung für die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens (§ 160 Absatz 3 Satz 1 GWB). Durch die Rüge soll dem öffentlichen Auftraggeber die Gelegenheit gegeben werden, die Rechtmäßigkeit seines Vergabeverfahrens überprüfen und etwaige Vergabefehler beheben zu können. Soweit der Bieter/Bewerber Verstöße gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkennt, hat er sie innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber zu rügen. Sind Vergabeverstöße aufgrund der Bekanntmachung erkennbar, sind diese bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung zu rügen. Erkennbare Verstöße in den Vergabeunterlagen müssen spätestens bis zum Ablauf der Angebotsfrist gerügt werden. Teilt der öffentliche Auftraggeber dem Bieter/Bewerber mit, dass seiner Rüge nicht abgeholfen wird, muss der Nachprüfungsantrag innerhalb von 15 Kalendertagen ab Eingang der Mitteilung über die Nichtabhilfe beim Bieter/Bewerber bei der zuständigen Vergabekammer eingereicht werden.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Infrastruktur- und Projektgesellschaft Bergisch Gladbach mbH (IPGL)
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt: Infrastruktur- und Projektgesellschaft Bergisch Gladbach mbH (IPGL)
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Infrastruktur- und Projektgesellschaft Bergisch Gladbach mbH (IPGL)
Organisation, die Angebote bearbeitet: Infrastruktur- und Projektgesellschaft Bergisch Gladbach mbH (IPGL)
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Infrastruktur- und Projektgesellschaft Bergisch Gladbach mbH (IPGL)
Registrierungsnummer: DE435256945
Postanschrift: Paffrather Str. 102-116
Stadt: Bergisch Gladbach
Postleitzahl: 51465
Land, Gliederung (NUTS): Rheinisch-Bergischer Kreis (DEA2B)
Land: Deutschland
Telefon: +49 221 9519089
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
Organisation, die Angebote bearbeitet
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Westfalen
Registrierungsnummer: 05515-03004-07
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Stadt: Münster
Postleitzahl: 48147
Land, Gliederung (NUTS): Münster, Kreisfreie Stadt (DEA33)
Land: Deutschland
Telefon: +49 251 4111691
Fax: +49 251 4112165
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: be63b490-af5e-4814-b6f9-5ada86f2b875 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 06/10/2026 09:07:07 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 689463-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 194/2026
Datum der Veröffentlichung: 07/10/2026