5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Lieferleistungen
Haupteinstufung (cpv): 48000000 Softwarepaket und Informationssysteme
Zusätzliche Einstufung (cpv): 72268000 Bereitstellung von Software, 72263000 Software-Implementierung
5.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Dortmund
Land, Gliederung (NUTS): Dortmund, Kreisfreie Stadt (DEA52)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Andere Laufzeit: Unbekannt
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Eignungskriteriums: Angaben über die Art und Größe des Unternehmens (Anzahl Mitarbeiter/innen und Produktportfolio; Firmenprofil/Selbstdarstellung) in Form der Angabe der Mitarbeiterstruktur- und anzahl des Bewerbers in den letzten drei Jahren, auch in Bezug auf bestimmte Fachdisziplinen. Mindestens 25 Mitarbeitende (im gesamten Unternehmen) im Mittel der letzten drei Jahre, davon insgesamt 13, die jeweils in den folgenden Fachdisziplinen aktiv tätig sind: IAM-Architektur mindestens 2 MA IAM-System-Administration mindestens 2 MA IAM-Consulting mindestens 3 MA IAM-Entwicklung mindestens 3 MA Projektmanagement mindestens 3 MA
Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens, sowie den Umsatz bezüglich der besonderen Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist, jeweils bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre. Umsatz mindestens 2.000.000 EUR netto im Mittel der letzten drei Jahre für die Bereitstellung und Einführung eines Identity & Access Management Systems (ohne Lizenzkosten, ohne Software-Mietkosten (subscription), ohne Wartungskosten und ohne Pflegekosten).
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Eignungskriteriums: Referenz 1: Referenzen über den erfolgreichen produktiven Einsatz der angebotenen on-premises-basierten Software Identity & Access Management Systems inkl. eines Service- und Supportvertrages für mindestens ein Jahr. Das Projekt wurde in den letzten 5 Jahren erfolgreich implementiert und abgeschlossen und ist seit mindestens einem Jahr erfolgreich im produktiven Betrieb. Es bestand ein Service-/Supportvertrag.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Eignungskriteriums: Referenz 2 &3: Zwei Referenzen über den erfolgreichen produktiven Einsatz der angebotenen Software Identity & Access Management Systems inkl. eines Service- und Supportvertrages.
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Eignungskriteriums: Durch die folgenden Kriterien können zusätzliche Punkte im Teilnahmeantrag erreicht werden. - Mitarbeitende im Mittel der letzten drei Jahre mit den Schwerpunkten der o.g. IAM-Fachdisziplinen: 13-16 Mitarbeitende - Mitarbeitende im Mittel der letzten drei Jahre mit den Schwerpunkten der o.g. IAM-Fachdisziplinen: 17-25 Mitarbeitende - Mitarbeitende im Mittel der letzten drei Jahre mit den Schwerpunkten der o.g. IAM-Fachdisziplinen: > 25 Mitarbeitende Es können höchstens drei Punkte erreicht werden. Genauere Informationen können dem Teilnahmeantrag entnommen werden.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 3,00
Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Durch die folgenden Kriterien können zusätzliche Punkte im Teilnahmeantrag erreicht werden. - Umsatz 2.000.000 - 2.500.000 EUR im Mittel insgesamt für die genannte Leistung - Umsatz 2.500.001 - 3.500.000 EUR im Mittel insgesamt für die genannte Leistung - Umsatz > 3.500.000 EUR im Mittel insgesamt für die genannte Leistung Es können höchstens drei Punkte erreicht werden. Genauere Informationen können dem Teilnahmeantrag entnommen werden.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 3,00
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Eignungskriteriums: Durch die folgenden Kriterien können zusätzliche Punkte im Teilnahmeantrag erreicht werden. Referenz 1: - Das Referenzprojekt wurde bei einem öffentlichen Auftraggeber durchgeführt - Das Projektvolumen des Referenzprojektes (Implementierungsleistung ohne Lizenzkosten) umfasst eine Summe i.H.v. von 350.000 EUR netto oder mehr. - Die im Referenzprojekt eingesetzte Software kann von 1000 Nutzer*innen oder mehr gleichzeitig störungsfrei und performant verwendet werden. - Über die im Referenzprojekt eingesetzte Software werden pro Jahr durch den Auftraggeber 12.000 Identitäten oder mehr verwaltet. - Über die im Referenzprojekt eingesetzte Software werden durch den Auftraggeber 500 Geschäftsprofile (Business Roles) oder mehr verwaltet. - Das Referenzprojekt nutzt das Personalwirtschaftssystem SAP HCM via einem Standard-Konnektor als Quellsystem zum IAM des Referenzprojektes. Textbasierte Import-Schnittstellen gelten für die Auftraggeberin nicht als Standard-Konnektor. Es können höchstens 6 Punkte erreicht werden. Genaueres ist den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 6,00
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Eignungskriteriums: Durch die folgenden Kriterien können zusätzliche Punkte im Teilnahmeantrag erreicht werden. Referenz 2 & 3: -Das Projekt wurde in den letzten 5 Jahren erfolgreich implementiert und abgeschlossen und ist seit mindestens einem Jahr erfolgreich im produktiven Betrieb. Es bestand ein Service-/Supportvertrag. - Der Einsatz der Software erfolgt on-premises. - Das Referenzprojekt wurde bei einem öffentlichen Auftraggeber durchgeführt. - Das Projektvolumen des Referenzprojektes (Implementierungsleistung ohne Lizenzkosten) umfasst eine Summe i.H.v. von 350.000 EUR netto oder mehr - Die im Referenzprojekt eingesetzte Software kann von 1000 Nutzer*innen oder mehr gleichzeitig störungsfrei und performant verwendet werden über die im Referenzprojekt eingesetzte Software werden pro Jahr durch den Auftraggeber 12.000 Identitäten oder mehr verwaltet - Über die im Referenzprojekt eingesetzte Software werden pro Jahr durch den Auftraggeber 12.000 Identitäten oder mehr verwaltet. - Über die im Referenzprojekt eingesetzte Software werden durch den Auftraggeber 500 Geschäftsprofile (Business Roles) oder mehr verwaltet. - Das Referenzprojekt nutzt das Personalwirtschaftssystem SAP HCM via einem Standard-Konnektor als Quellsystem zum IAM des Referenzprojektes. Textbasierte Import-Schnittstellen gelten für die Auftraggeberin nicht als Standard-Konnektor. Es können höchstens 16 Punkte erreicht werden. Genaueres kann dem Teilnahmeantrag entnommen werden.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 16,00
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Angaben zur Eintragung in das Berufs- bzw. Handelsregister
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Steuerliche Unbedenklichkeitsbescheinigung des zuständigen Finanzamtes über abgeführte Steuern (nicht älter als 6 Monate)
Kriterium: Zertifikate von unabhängigen Stellen über Qualitätssicherungsstandards
Beschreibung des Eignungskriteriums: Nachweis eines angemessenen Sicherheitsniveaus, insbesondere: - durch eine Zertifizierung nach ISO/IEC 27001 oder - ISO/IEC 27001 auf Basis IT-Grundschutz oder - durch einen dokumentierten und etablierten Prozess zur sicheren Softwareentwicklung (Secure Development Lifecycle) oder - einen gleichwertigen Nachweis.
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Die Wertung erfolgt zu 40 % anhand des Preises.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 40
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Qualität
Beschreibung: Die Wertung erfolgt zu 60 % anhand der Qualität
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 60
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 19/10/2026 23:59:59 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen:
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung: 13/11/2026
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 26/10/2026 20:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Der öffentliche Auftraggeber kann den Bewerber oder Bieter gem. § 56 Abs. 2 Vergabeverordnung unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen. Die Unterlagen sind vom Bewerber oder Bieter gem. § 56 Abs. 4 Vergabeverordnung nach Aufforderung durch den öffentlichen Auftraggeber innerhalb einer von diesem festzulegenden angemessenen, nach dem Kalender bestimmten Frist vorzulegen.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Die Vergabestelle behält sich vor, die abgegebenen Angaben und Erklärungen hinsichtlich der Eignung zu überprüfen. Hierzu verlangt sie vom Bieter die Vorlage entsprechender Bescheinigungen (z.B. von Handwerkskammer, Industrie- und Handelskammer, Finanzamt, Krankenkasse). Kopien der verlangten Bescheinigungen sind zugelassen. Dieses gilt auch, wenn das Original den Vermerk "Nur im Original oder als beglaubigte Kopie" trägt. Präqualifizierte Unternehmen können anstelle der verlangten Unterlagen und Angaben den Namen und das Ordnungsmerkmal angeben, unter der sie bei einer Präqualifizierungsstelle eingetragen sind.
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Schlichtungsstelle: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Münster
Überprüfungsstelle: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Münster
Informationen über die Überprüfungsfristen: Gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) muss ein Nachprüfungsantrag spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der angegebenen Vergabekammer eingereicht werden. Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§168 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich zehn Kalendertage nach Absendung der Information über die Vergabeentscheidung per Fax oder E-Mail und 15 Kalendertage nach Absendung der Information über die Vergabeentscheidung per Post, wobei die Frist jeweils unabhängig vom Zugang der Information beim betroffenen Bewerber oder Bieter am Tag nach Absendung der Information beginnt (§ 134 GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsverfahrens setzt ferner voraus, dass erkannte Vergabeverstöße innerhalb der in § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB genannten Fristen gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Vergabe und Beschaffungszentrum Dortmund
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Münster
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Vergabe und Beschaffungszentrum Dortmund