1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Stadt Titisee-Neustadt
Rechtsform des Erwerbers: Lokale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2.1.
Verfahren
Titel: Gegenstand der Ausschreibung ist die Generalplanung für den Neubau des Hochbehälters Fullberg in Titisee-Neustadt. Es sollen die Planungsbereiche Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung (Hydraulik und EMSR) nach HOAI, Entwurfs- und Bauvermessung sowie Geotechnische Untersuchung und Baugrundgutachten angeboten werden.
Beschreibung: Der bestehende Hochbehälter Fullberg aus dem Jahr 1962 weist erhebliche konstruktive, statische und technische Defizite auf. Im Rahmen der durch das Ingenieurbüro Fritz Planung GmbH durchgeführten Untersuchung wurde festgestellt, dass eine Sanierung des bestehenden Bauwerks nur mit sehr hohem technischem und wirtschaftlichem Aufwand möglich wäre. Das Ingenieurbüro empfiehlt daher ausdrücklich den Ersatzneubau eines Hochbehälters an einem alternativen Standort. Im Zuge der Variantenuntersuchung wurden verschiedene Bauformen betrachtet. Es ist auf Grundlage der Variantenuntersuchung die Ausführung eines konventionellen unterirdischen Stahlbetonbehälter an einem alternativen Standort vorgesehen. Die Kosten für die Ausführung als unterirdischer Stahlbetonbehälter stellen sich gemäß Grobkostenschätzung wie folgt dar: KGR 300: 3,1 Mio. € netto KGR 400: 0,6 Mio. € netto Planungsaufgabe ist es, den neuen Hochbehälter als Generalplanung zu realisieren. Termine - vorläufig - Planung: 1/2027 bis 09/2027 - Ausführung: 04/2028 bis 10/2030 Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Generalplanung zum Neubau des Hochbehälters in Fullberg. In Anlehnung an die HOAI werden folgende Planungsbereiche Bestandteil der angefragten Generalplanung: - Tragwerksplanung, Zuordnung HZ III - Ingenieurbauwerke, Zuordnung HZ III - Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 4, 7.2 und 8, Zuordnung HZ II (die anrechenbaren Kosten aller Anlagengruppen werden zusammengefasst ermittelt) - Entwurfs- und Bauvermessung (Vergütung Pauschal) - Geotechnische Untersuchung und Baugrundgutachten Die Leistungsphase 9 soll in allen Planungsbereichen, bis auf Tragwerksplanung, als besondere Leistung nach Stundenaufwand vergütet werden. Im Bedarfsfall wird die Mangelfeststellung und die Begleitung der Mangelbeseitigung erwartet, die auf Stundennachweis vergütet werden. Der Auftraggeber überträgt dem Auftragnehmer zunächst nur die Leistungsphasen 1 bis 3. Der Auftraggeber beabsichtigt, dem Auftragnehmer die weiteren Leistungsphasen im Ganzen zu übertragen. Die Übertragung erfolgt durch schriftliche Mitteilung. Geplant ist nach Erreichen der Leistungsphase 3 eine Weiterbeauftragung in allen Planungsbereichen. Der Auftraggeber ist in seiner Entscheidung über eine Weiterbeauftragung frei; ein Anspruch auf Übertragung weiterer Leistungsphasen besteht nicht. Besondere Leistungen: - Örtliche Bauüberwachung und Prüfen von Nachträgen (Ingenieurbauwerke) - Nachweis Erdbebensicherung (LPH 4 Bereich Tragwerksplanung) - Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks (LPH 8 Bereich Tragwerksplanung)
Kennung des Verfahrens: e1c46e78-3b2b-4ee1-a43c-2e8a0903dd34
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
2.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Titisee-Neustadt
Land, Gliederung (NUTS): Breisgau-Hochschwarzwald (DE132)
Land: Deutschland
2.1.3.
Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 695 057,00 EUR
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Bewerber-/ Bietergemeinschaft: Im Falle einer Bewerber-/ Bietergemeinschaft ist Anlage 1 der Vergabeunterlagen auszufüllen und hochzuladen. Es sind dort nähere Angaben zu den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft und der Aufgabenteilung zu machen. Eignungsleihe: Im Falle einer Eignungsleihe, ist die Eignung des Eignungsverleihers für den betroffenen Bereich nachzuweisen und eine Verpflichtungserklärung des Eignungsverleihers mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Hierfür ist Anlage 2 der Vergabeunterlagen für jedes Unternehmen, bei dem eine Eignung geliehen werden soll, auszufüllen und hochzuladen. Ein Bewerber oder Bieter kann im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit wie Ausbildungs- und Befähigungsnachweise nach § 46 Absatz 3 Nummer 6 VgV oder die einschlägige berufliche Erfahrung die Kapazitäten anderer Unternehmen nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistung erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden. (§ 47 Absatz 1 Nummer 3 VgV). Der Eignungsverleiher ist in diesem Fall als Nachunternehmen zu beauftragen und in Referenzen genannte Personen sind für die entsprechenden Teilleistungen einzusetzen. Vergabe von Unteraufträgen: Im Falle des Einsatzes von Nachunternehmen ist mit Angebotsabgabe anzugeben, welche Teile des Auftrags als Unteraufträge vergeben werden sollen. Die Benennung der Nachunternehmer mit entsprechender Verpflichtungserklärung ist ebenfalls mit Angebotsabgabe erforderlich (Anlage 3). Der Auftraggeber überprüft vor Zuschlagserteilung, ob die vorgesehenen Nachunternehmen für die zu erbringenden Teilleistungen geeignet sind und ob Gründe für einen Ausschluss vorliegen. Hierfür können weitere Angaben angefordert werden. Die Einzelheiten der zu vergebenden Leistungen ergeben sich aus der EU-Bekanntmachung und den nachfolgend aufgeführten Unterlagen: - Teilnahmeantrag - Verfahrensbeschreibung -- Unterlagen zum Projekt Teilnahmeantrag und Angebot inkl. aller weiteren erforderlichen Nachweise und Unterlagen sind zwingend vor Ablauf der vorgegebenen Einreichungsfrist ausschließlich elektronisch über das Vergabeportal einzureichen. Hierzu ist eine kostenfreie Registrierung auf dem Vergabeportal erforderlich bzw. eine Anmeldung mit der bereits vorhandenen Kennung. Eine Abgabe in Papierform, per E-Mail oder Fax ist nach den Vergabebestimmungen nicht zulässig. Wertungsrelevante Nachweise und Angaben können nicht nachgereicht werden. Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht und werden bei der Wertung nicht berücksichtigt. Die Unterzeichnung des Teilnahmeantrags bzw. Angebots kann entweder mit qualifizierter oder fortgeschrittener Signatur oder in Textform nach § 126b BGB zu erfolgen, dies gilt als Unterschrift für alle Anlagen. Der Einreichungstermin für den Teilnahmeantrag sowie die geltenden Bedingungen bzgl. Nachforderung von Unterlagen sind der Bekanntmachung zu entnehmen. Der Versand der Aufforderung zur Angebotsabgabe mit Termin und Uhrzeit für die Vergabeverhandlungsgespräche erfolgt nach Abschluss der Eignungsprüfung über die Vergabeplattform. Für die Vergabeverhandlungsgespräche ist die Teilnahme der mit Angebotsabgabe benannten Mitglieder des Projektteams (nähere Informationen hierzu siehe Zuschlagskriterien) sowie eines bevollmächtigten Vertreters erforderlich. Im Anschluss an die Gespräche wird zur Einreichung eines überarbeiteten, ggf. finalen und verbindlichen Angebotes aufgefordert. Für die Überarbeitung des Angebots sind ggf. noch weitere Informationen zu berücksichtigen. Für nähere Informationen zu Eignungsprüfung und Zuschlagserteilung siehe Dokument „Verfahrensbeschreibung“. Der Auftraggeber behält sich vor, für die Bieter einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister sowie dem Handels-/ Berufs-/Partnerschaftsregister bei der zuständigen Stelle gemäß den gesetzlichen Bestimmungen anzufordern. Für die Teilnahme am Verfahren werden keine Kosten erstattet. Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des bewerbenden Unternehmens Unklarheiten, Unvollständigkeiten oder Fehler, so ist die Vergabestelle unverzüglich innerhalb der in der Bekanntmachung benannten Frist in Textform darauf hinzuweisen. Diesbezügliche Hinweise sind in Textform über das Vergabeportal unter "Bieterkommunikation“ an die Vergabestelle einzureichen. Hier sind auch alle Antworten einsehbar. Die Fragen bzw. Hinweise werden in Abhängigkeit von der technischen und/oder (vergabe-)rechtlichen Komplexität baldmöglichst anonymisiert beantwortet. Die entsprechenden Antworten werden im Bereich „Vergabeunterlagen“ eingestellt und sind für alle Bewerber einsehbar. Vom Teilnehmer ist sicherzustellen, dass diese Informationen bei der Erstellung des Angebots berücksichtigt werden. Auskünfte und evtl. weitere für das Verfahren relevante Informationen werden nur im Falle einer vorherigen Registrierung an die E-Mail-Adresse versandt, die Sie bei der Registrierung im System hinterlegt haben. Weitere Informationen zur Bedienung des Systems finden sich im Vergabeportal im Bereich „Bedienungsanleitungen“. Bei Fragen zur Bedienung des Systems können Sie sich gerne an die technische Hotline von subreport wenden: 0221 985 78-0.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Gemäß § 122 Abs. 1 GWB dürfen öffentliche Aufträge nur an geeignete Unternehmen vergeben werden, die nicht aufgrund der in § 123 und §124 GWB beschriebenen Gründe ausgeschlossen wurden. Zwingende Ausschlussgründe gemäß § 123 GWB liegen beispielsweise vor, wenn eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, wegen einer Straftat rechtskräftig verurteilt oder gegen das Unternehmen eine Geldbuße rechtskräftig festgesetzt wurde (z.B. wegen Bildung krimineller oder terroristischer Vereinigungen, Geldwäsche, Betrug, Bestechlichkeit, Nichtzahlung von Steuern, Abgaben oder Sozialversicherungsbeiträgen, usw.). Fakultative Ausschlussgründe gemäß § 124 GWB liegen vor, wenn beispielsweise bei der Ausübung öffentlicher Aufträge nachweislich gegen geltende umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche Verpflichtungen verstoßen wurde, ein Insolvenzverfahren oder vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet wurde, nachweislich eine schwere Verfehlung begangen wurde (z.B. Unterschlagung, Erpressung), wettbewerbsbeschränkende Absprachen mit anderen Unternehmen getroffen wurden, usw. Von einem Ausschluss kann abgesehen werden, wenn ein Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung gemäß § 125 GWB vorliegt. Dafür muss das Unternehmen aktiv und umfassend an der Sachverhaltsaufklärung mitwirken, eine Schadenswiedergutmachung betreiben und konkrete technische, organisatorische und personelle Maßnahmen ergreifen, um sicherzustellen, dass vergleichbare Rechtsverstöße in Zukunft vermieden werden.
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren: Gemäß § 46 Abs. 2 VgV kann der öffentliche Auftraggeber die berufliche Leistungsfähigkeit eines Bewerbers oder Bieters verneinen, wenn er festgestellt hat, dass dieser Interessen hat, die mit der Ausführung des öffentlichen Auftrags im Widerspruch stehen und sie nachteilig beeinflussen können.
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Gegenstand der Ausschreibung ist die Generalplanung für den Neubau des Hochbehälters Fullberg in Titisee-Neustadt. Es sollen die Planungsbereiche Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung (Hydraulik und EMSR) nach HOAI, Entwurfs- und Bauvermessung sowie Geotechnische Untersuchung und Baugrundgutachten angeboten werden.
Beschreibung: Der bestehende Hochbehälter Fullberg aus dem Jahr 1962 weist erhebliche konstruktive, statische und technische Defizite auf. Im Rahmen der durch das Ingenieurbüro Fritz Planung GmbH durchgeführten Untersuchung wurde festgestellt, dass eine Sanierung des bestehenden Bauwerks nur mit sehr hohem technischem und wirtschaftlichem Aufwand möglich wäre. Das Ingenieurbüro empfiehlt daher ausdrücklich den Ersatzneubau eines Hochbehälters an einem alternativen Standort. Im Zuge der Variantenuntersuchung wurden verschiedene Bauformen betrachtet. Es ist auf Grundlage der Variantenuntersuchung die Ausführung eines konventionellen unterirdischen Stahlbetonbehälter an einem alternativen Standort vorgesehen. Die Kosten für die Ausführung als unterirdischer Stahlbetonbehälter stellen sich gemäß Grobkostenschätzung wie folgt dar: KGR 300: 3,1 Mio. € netto KGR 400: 0,6 Mio. € netto Planungsaufgabe ist es, den neuen Hochbehälter als Generalplanung zu realisieren. Termine - vorläufig - Planung: 1/2027 bis 09/2027 - Ausführung: 04/2028 bis 10/2030 Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Generalplanung zum Neubau des Hochbehälters in Fullberg. In Anlehnung an die HOAI werden folgende Planungsbereiche Bestandteil der angefragten Generalplanung: - Tragwerksplanung, Zuordnung HZ III - Ingenieurbauwerke, Zuordnung HZ III - Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 4, 7.2 und 8, Zuordnung HZ II (die anrechenbaren Kosten aller Anlagengruppen werden zusammengefasst ermittelt) - Entwurfs- und Bauvermessung (Vergütung Pauschal) - Geotechnische Untersuchung und Baugrundgutachten Die Leistungsphase 9 soll in allen Planungsbereichen, bis auf Tragwerksplanung, als besondere Leistung nach Stundenaufwand vergütet werden. Im Bedarfsfall wird die Mangelfeststellung und die Begleitung der Mangelbeseitigung erwartet, die auf Stundennachweis vergütet werden. Der Auftraggeber überträgt dem Auftragnehmer zunächst nur die Leistungsphasen 1 bis 3. Der Auftraggeber beabsichtigt, dem Auftragnehmer die weiteren Leistungsphasen im Ganzen zu übertragen. Die Übertragung erfolgt durch schriftliche Mitteilung. Geplant ist nach Erreichen der Leistungsphase 3 eine Weiterbeauftragung in allen Planungsbereichen. Der Auftraggeber ist in seiner Entscheidung über eine Weiterbeauftragung frei; ein Anspruch auf Übertragung weiterer Leistungsphasen besteht nicht. Besondere Leistungen: - Örtliche Bauüberwachung und Prüfen von Nachträgen (Ingenieurbauwerke) - Nachweis Erdbebensicherung (LPH 4 Bereich Tragwerksplanung) - Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks (LPH 8 Bereich Tragwerksplanung)
Interne Kennung: LOT-0001 237
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Der Auftraggeber wählt die stufen-/ abschnittsweise Beauftragung: Der Auftraggeber überträgt dem Auftragnehmer zunächst nur die Leistungsphasen 1 bis 3. Der Auftraggeber beabsichtigt, dem Auftragnehmer die weiteren Leistungsphasen im Ganzen zu übertragen. Die Übertragung erfolgt durch schriftliche Mitteilung. Geplant ist nach Erreichen der Leistungsphase 3 eine Weiterbeauftragung in allen Planungsbereichen. Der Auftraggeber ist in seiner Entscheidung über eine Weiterbeauftragung frei; ein Anspruch auf Übertragung weiterer Leistungsphasen besteht nicht.
5.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Titisee-Neustadt
Land, Gliederung (NUTS): Breisgau-Hochschwarzwald (DE132)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Andere Laufzeit: Unbekannt
5.1.5.
Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 695 057,00 EUR
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für den Teilnahmeantrag
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#, #Besonders auch geeignet für:startup#, #Besonders auch geeignet für:other-sme#, #Besonders auch geeignet für:selbst#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Diese Referenz dient der Feststellung der Eignung (K.O.-Kriterium). Wird eine der Mindestanforderungen nicht abgebildet, ist die Eignung nicht gegeben. - Planungsleistungen im Bereich Neubauten von Ingenieurbauwerken, hier Wasserversor-gungsanlagen (HOAI, Anlage 12.2, Gruppe 1) - Referenzprojekt mind. in HZ III gem. HOAI eingeordnet. - Die Inbetriebnahme des Referenzprojektes (Übergabe an die Nutzenden) ist zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Bekanntmachung abgeschlossen und liegt nicht länger als 10 Jahre zurück (09/2016). - Es wurden mind. die Leistungsphasen 2 – 8 vollständig selbst erbracht. - Vergleichbare Größenordnung (anrechenbare Kosten KG 300+400) mind. 1,8 Mio. € netto
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Diese Referenz dient der Feststellung der Eignung (K.O.-Kriterium). Wird eine der Mindestanforderungen nicht abgebildet, ist die Eignung nicht gegeben. - Leistungen der Tragwerksplanung für Ingenieurbauwerken - Referenzprojekt mind. in HZ III gem. HOAI eingeordnet. - Die Inbetriebnahme des Referenzprojektes (Übergabe an die Nutzenden) ist zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Bekanntmachung - abgeschlossen und liegt nicht länger als 5 Jahre zurück (09/2016). - Es wurden mind. die Leistungsphasen 2 – 6 vollständig selbst erbracht. - Vergleichbare Größenordnung (anrechenbare Kosten i.d.R. KG 300+400) mind. 1,8 Mio. € netto.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Diese Referenz dient der Feststellung der Eignung (K.O.-Kriterium). Wird eine der Mindestanforderungen nicht abgebildet, ist die Eignung nicht gegeben. - Planungsleistungen im Bereich Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 7.2 und 8 (Hydraulik und EMSR) - Referenzprojekt mind. in HZ II gem. HOAI eingeordnet. - Die Inbetriebnahme des Referenzprojektes (Übergabe an die Nutzenden) ist zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Bekanntmachung abgeschlossen und liegt nicht länger als 5 Jahre zurück (09/2016). - Es wurden mind. die Leistungsphasen 2 – 8 vollständig selbst erbracht. - Vergleichbare Größenordnung (anrechenbare Kosten KG 470 + 480) mind. 0,25 Mio. € netto.
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen an die Planungsleistung erfüllen. Es gelten folgende fachliche Anforderungen für die Planungsleistungen: Als Berufsqualifikation wird der Beruf "Ingenieur*in", Techniker*in“ oder "Meister*in" von mindestens 3 Personen des Unternehmens gefordert (Nachweis über entsprechende Qualifikation mittels Urkunde oder Zeug-nis). Die Qualifikation kann vom Projektteam erfüllt werden oder einer anderen Person des Unternehmens. Die Qualifikation kann über eine Eignungsleihe erbracht werden. Die Berufsqualifikationen müssen min. wie folgt aufgeteilt sein und nachgewiesen werden: - Bauingenieur*in min. 1 Person - Bauingenieur*in im Bereich konstruktiver Ingenieurbau min. 1 Person - Ingenieur*in oder Techniker*in oder Meister*in im Bereich TA (Anlagengruppe 7.2 und 8) min 1 Person Eine Person im Unternehmen (Eignungsleihe möglich) muss bauvorlageberechtigt nach § 43 LBO B.W. sein. Der Nachweis ist durch Listeneintrag bei der Ingenieurkammer B.W. (oder vergleichbar). Die Qualifikation kann vom Projektteam erfüllt werden oder einer anderen Person des Unternehmens. Juristische Personen sind nur zugelassen, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der die zuvor genannten Zulassungsvoraussetzungen erfüllt. Nachweis bei Bewerbern mit Sitz in einem EU-Staat durch Vorlage des nach dem Recht des Herkunftsstaates des Bewerbers maßgeblichen Dokuments gemäß Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Wird eine der Mindestanforderungen nicht abgebildet, wird die Referenz nicht gewertet. Mindestanforderungen: - Generalplanung eines Ingenieurbauwerkes, speziell Hochbehälter. - Referenzprojekt mind. in HZ III gem. HOAI eingeordnet. - Die Inbetriebnahme des Referenzprojektes (Übergabe an die Nutzenden) ist zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Bekanntmachung abgeschlossen und liegt nicht länger als 10 Jahre zurück (09/2016). - Es wurden mind. die Leistungsphasen 2 – 8 vollständig selbst erbracht. Sonstige Anforderung: - Vergleichbare Größenordnung (KG 300+400) ≥ 3,5 Mio. € netto. Die Wertung erfolgt gemäß der beigefügten Bewertungsmatrix!
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 70,00
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Eignungskriteriums: Durchschnittliche Anzahl der fachbezogenen Mitarbeitenden (inkl. Unternehmensleitung, ohne freie und kaufmännische Mitarbeitende sowie Praktikanten und Hilfskräfte) im Bereich Planung Ingenieurbauwerke und Technische Ausrüstung (in Summe). Die Wertung erfolgt gemäß der beigefügten Bewertungsmatrix! Im Falle einer Bewerber-/Bietergemeinschaft werden die Beschäftigentenzahlen der einzelnen Mitglieder addiert. Bitte dann die Anzahl für jedes Mitglied angeben.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 20,00
Kriterium: Zertifikate von unabhängigen Stellen über Qualitätssicherungsstandards
Beschreibung des Eignungskriteriums: Nachweis eines zertifizierten Qualitätsmanagementsystems (z. B. ISO 9001) mit nachvollziehbaren Qualitätssicherungsprozessen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 10,00
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung, dass das Unternehmen über den gesamten Leistungszeitraum über eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung in Höhe von mind. 3,0 Mio. Euro für Personenschäden und mind. 1,5 Mio. Euro für Sach- und Vermögensschäden verfügt. Die Schadensersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Versicherungssumme pro Jahr betragen (§ 45 Abs.1 Nr. 3 und Abs. 4 Nr. 2 VgV). Bei Bietergemeinschaften gilt dies für jedes Mitglied entsprechend. Vor Zuschlagserteilung muss ein aktueller Nachweis des Versicherungsunternehmens vorgelegt werden, dass eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit den oben genannten Deckungssummen besteht.
Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des Eignungskriteriums: Es ist zu gewährleisten, dass die Ausführung der Leistungen unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt (§ 73 Abs. 3 VgV). Bestehen wirtschaftliche Verknüpfungen mit anderen Unternehmen, so ist zu erläutern, inwiefern die Ausführung der Leistungen trotzdem unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt. Der Nachweis erfolgt über eine Eigenerklärung im Teilnahmeantrag.
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Fachkompetenz der vorgesehenen verantwortlichen Projektmitarbeiter und Zusammenwirken des Projektteams
Beschreibung: Einschätzung der Fachkompetenz der vorgesehenen verantwortlichen Projektmitarbeiter und das Zusammenwirken des Projektteams (aufgrund des persönlichen Eindrucks im Vergabeverhandlungsgespräch). Die Benennung des Projektteams inkl. Qualifikation erfolgt mit Angebotsabgabe über das Formular Honorarberechnung. Doppelbesetzungen sind möglich, jedoch können Koordination Generalplanung und stellvertretende Koordination Generalplanung, Projektleiter*in und stellvertretende/r Projektleiter*in sowie Bauleiter*in und stellvertretende*r Bauleiter*in nicht dieselbe Person sein. Ein Austausch von Teammitgliedern in der Zeit zwischen Angebotsabgabe und den Vergabeverhandlungsgesprächen ist nicht möglich. Zur Bewertung der Zuschlagskriterien 1 und 2 ist es notwendig, dass folgende Mitglieder des Projektteams beim Vergabeverhandlungsgespräch anwesend sind: Koordination Generalplanung, Projektleitung in den Bereichen Ingenieurbauwerke, TA EMSR, TA HLS, Gebäudeplanung sowie Bauleiter*in oder optional jeweils die Stellvertretung. Nicht anwesende Mitglieder des Projektteams können nicht oder nur eingeschränkt beurteilt werden, was zu Punktabzug bei der Bewertung der Zuschlagskriterien führen kann. Aus Gleichbehandlungsgründen hat die Ursache der Abwesenheit hierauf keinen Einfluss. Es wird die Anwesenheit von Vertretern der Freianlagenplanung und der Tragwerksplanung nicht erwartet. Alle Mitglieder des Projektteams sollen einen angemessenen Redeanteil in der Vorstellungsrunde aufweisen. Zur Bewertung werden durch das Gremium jeweils bis zu 5 Wertungspunkte vergeben. Die Bewertung erfolgt anhand der vorgenannten Beurteilungskriterien und im Vergleich zu den Darstellungen der Mitbietenden. Die Vergabe dieser Wertungspunkte erfolgt nach folgendem Bewertungsschema: 5 Punkte: völlig überzeugend, da sehr hohe Qualität der Ausführungen bzw. sehr hohe Kompetenz. 4 Punkte: gut überzeugend, da hohe Qualität der Ausführungen bzw. hohe Kompetenz. 3 Punkte: überzeugend, da mittlere Qualität der Ausführungen bzw. mittlere Kompetenz. 2 Punkte: wenig überzeugend, da geringe Qualität der Ausführungen bzw. geringe Kompetenz. 1 Punkt: sehr wenig überzeugend, sehr geringe Qualität der Ausführungen bzw. keine Kompetenz. 0 Punkte: keine Angabe / nicht wertbar. Die Wertungspunkte werden dann mit dem entsprechenden Gewichtungsfaktor multipliziert, hieraus ergibt sich dann eine Wertungszahl je Kriterium. Die Summe aller Wertungszahlen beträgt maximal 100 Punkte.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 35
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Herangehensweise an die Aufgabenstellung und grundsätzliche Vorgehensweise zur Umsetzung des vorgesehenen Projekts
Beschreibung: Qualität der im Vergabeverhandlungsgespräch vorgestellten Herange-hensweise an die Aufgabenstellung und grundsätzlichen Vorgehensweise zur Umsetzung des vorgesehenen Projekts. Die Benennung des Projektteams inkl. Qualifikation erfolgt mit Angebotsabgabe über das Formular Honorarberechnung. Doppelbesetzungen sind möglich, jedoch können Koordination Generalplanung und stellvertretende Koordination Generalplanung, Projektleiter*in und stellvertretende/r Projektleiter*in sowie Bauleiter*in und stellvertretende*r Bauleiter*in nicht dieselbe Person sein. Ein Austausch von Teammitgliedern in der Zeit zwischen Angebotsabgabe und den Vergabeverhandlungsgesprächen ist nicht möglich. Zur Bewertung der Zuschlagskriterien 1 und 2 ist es notwendig, dass folgende Mitglieder des Projektteams beim Vergabeverhandlungsgespräch anwesend sind: Koordination Generalplanung, Projektleitung in den Bereichen Ingenieurbauwerke, TA EMSR, TA HLS, Gebäudeplanung sowie Bauleiter*in oder optional jeweils die Stellvertretung. Nicht anwesende Mitglieder des Projektteams können nicht oder nur eingeschränkt beurteilt werden, was zu Punktabzug bei der Bewertung der Zuschlagskriterien führen kann. Aus Gleichbehandlungsgründen hat die Ursache der Abwesenheit hierauf keinen Einfluss. Es wird die Anwesenheit von Vertretern der Freianlagenplanung und der Tragwerksplanung nicht erwartet. Alle Mitglieder des Projektteams sollen einen angemessenen Redeanteil in der Vorstellungsrunde aufweisen. Zur Bewertung werden durch das Gremium jeweils bis zu 5 Wertungspunkte vergeben. Die Bewertung erfolgt anhand der vorgenannten Beurteilungskriterien und im Vergleich zu den Darstellungen der Mitbietenden. Die Vergabe dieser Wertungspunkte erfolgt nach folgendem Bewertungsschema: 5 Punkte: völlig überzeugend, da sehr hohe Qualität der Ausführungen bzw. sehr hohe Kompetenz. 4 Punkte: gut überzeugend, da hohe Qualität der Ausführungen bzw. hohe Kompetenz. 3 Punkte: überzeugend, da mittlere Qualität der Ausführungen bzw. mittlere Kompetenz. 2 Punkte: wenig überzeugend, da geringe Qualität der Ausführungen bzw. geringe Kompetenz. 1 Punkt: sehr wenig überzeugend, sehr geringe Qualität der Ausführungen bzw. keine Kompetenz. 0 Punkte: keine Angabe / nicht wertbar. Die Wertungspunkte werden dann mit dem entsprechenden Gewichtungsfaktor multipliziert, hieraus ergibt sich dann eine Wertungszahl je Kriterium. Die Summe aller Wertungszahlen beträgt maximal 100 Punkte.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 35
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Honorarangebot
Beschreibung: Honorarangebot – Plausibilität/ Höhe des Honorarangebotes in Relati-on zum günstigsten Honorarangebot (auf Grundlage des verbindlichen Honorarangebotes) Die Bewertung des günstigsten Honorarangebotes erfolgt mit 5 Punkten, die Bewertung der weiteren Honorarangebote erfolgt linear in Relation zum günstigsten Honorarangebot: (günstigstes Honorarangebot / weiteres Honorarangebot) x 5 Punkte. Zwischenwerte werden auf eine Dezimalstelle interpoliert.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 30
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Zugang zu bestimmten Auftragsunterlagen ist beschränkt
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Zulässig
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 05/10/2026 11:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Bewerber-/ Bietergemeinschaft: Im Falle einer Bewerber-/ Bietergemeinschaft ist Anlage 1 der Vergabeunterlagen auszufüllen und hochzuladen. Es sind dort nähere Angaben zu den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft und der Aufgabenteilung zu machen. Eignungsleihe: Im Falle einer Eignungsleihe, ist die Eignung des Eignungsverleihers für den betroffenen Bereich nachzuweisen und eine Verpflichtungserklärung des Eignungsverleihers mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Hierfür ist Anlage 2 der Vergabeunterlagen für jedes Unternehmen, bei dem eine Eignung geliehen werden soll, auszufüllen und hochzuladen. Ein Bewerber oder Bieter kann im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit wie Ausbildungs- und Befähigungsnachweise nach § 46 Absatz 3 Nummer 6 VgV oder die einschlägige berufliche Erfahrung die Kapazitäten anderer Unternehmen nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistung erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden. (§ 47 Absatz 1 Nummer 3 VgV). Der Eignungsverleiher ist in diesem Fall als Nachunternehmen zu beauftragen und in Referenzen genannte Personen sind für die entsprechenden Teilleistungen einzusetzen. Vergabe von Unteraufträgen: Im Falle des Einsatzes von Nachunternehmen ist mit Angebotsabgabe anzugeben, welche Teile des Auftrags als Unteraufträge vergeben werden sollen. Die Benennung der Nachunternehmer mit entsprechender Verpflichtungserklärung ist ebenfalls mit Angebotsabgabe erforderlich (Anlage 3). Der Auftraggeber überprüft vor Zuschlagserteilung, ob die vorgesehenen Nachunternehmen für die zu erbringenden Teilleistungen geeignet sind und ob Gründe für einen Ausschluss vorliegen. Hierfür können weitere Angaben angefordert werden. Weitere Hinweise zum Verfahren: Die Einzelheiten der zu vergebenden Leistungen ergeben sich aus der EU-Bekanntmachung und den nachfolgend aufgeführten Unterlagen: - Teilnahmeantrag - Verfahrensbeschreibung - Unterlagen zum Projekt Teilnahmeantrag und Angebot inkl. aller weiteren erforderlichen Nachweise und Unterlagen sind zwingend vor Ablauf der vorgegebenen Einreichungsfrist ausschließlich elektronisch über das Vergabeportal einzureichen. Hierzu ist eine kostenfreie Registrierung auf dem Vergabeportal erforderlich bzw. eine Anmeldung mit der bereits vorhandenen Kennung. Eine Abgabe in Papierform, per E-Mail oder Fax ist nach den Vergabebestimmungen nicht zulässig. Wertungsrelevante Nachweise und Angaben können nicht nachgereicht werden. Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht und werden bei der Wertung nicht berücksichtigt. Die Unterzeichnung des Teilnahmeantrags bzw. Angebots kann entweder mit qualifizierter oder fortgeschrittener Signatur oder in Textform nach § 126b BGB zu erfolgen, dies gilt als Unterschrift für alle Anlagen. Der Einreichungstermin für den Teilnahmeantrag sowie die geltenden Bedingungen bzgl. Nachforderung von Unterlagen sind der Bekanntmachung zu entnehmen. Der Versand der Aufforderung zur Angebotsabgabe mit Termin und Uhrzeit für die Vergabeverhandlungsgespräche erfolgt nach Abschluss der Eignungsprüfung über die Vergabeplattform. Für die Vergabeverhandlungsgespräche ist die Teilnahme der mit Angebotsabgabe benannten Mitglieder des Projektteams (nähere Informationen hierzu siehe Zuschlagskriterien) sowie eines bevollmächtigten Vertreters erforderlich. Im Anschluss an die Gespräche wird zur Einreichung eines überarbeiteten, ggf. finalen und verbindlichen Angebotes aufgefordert. Für die Überarbeitung des Angebots sind ggf. noch weitere Informationen zu berücksichtigen. Für nähere Informationen zu Eignungsprüfung und Zuschlagserteilung siehe Dokument „Erläuterung Vergabekriterien“. Der Auftraggeber behält sich vor, für die Bieter einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister sowie dem Handels-/ Berufs-/Partnerschaftsregister bei der zuständigen Stelle gemäß den gesetzlichen Bestimmungen anzufordern. Für die Teilnahme am Verfahren werden keine Kosten erstattet. Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des bewerbenden Unternehmens Unklarheiten, Unvollständigkeiten oder Fehler, so ist die Vergabestelle unverzüglich innerhalb der in der Bekanntmachung benannten Frist in Textform darauf hinzuweisen. Diesbezügliche Hinweise sind in Textform über das Vergabeportal unter "Bieterkommunikation“ an die Vergabestelle einzureichen. Hier sind auch alle Antworten einsehbar. Die Fragen bzw. Hinweise werden in Abhängigkeit von der technischen und/oder (vergabe-)rechtlichen Komplexität baldmöglichst anonymisiert beantwortet. Die entsprechenden Antworten werden im Bereich „Vergabeunterlagen“ eingestellt und sind für alle Bewerber einsehbar. Vom Teilnehmer ist sicherzustellen, dass diese Informationen bei der Erstellung des Angebots berücksichtigt werden. Auskünfte und evtl. weitere für das Verfahren relevante Informationen werden nur im Falle einer vorherigen Registrierung an die E-Mail-Adresse versandt, die Sie bei der Registrierung im System hinterlegt haben. Weitere Informationen zur Bedienung des Systems finden sich im Vergabeportal im Bereich „Bedienungsanleitungen“. Bei Fragen zur Bedienung des Systems können Sie sich gerne an die technische Hotline von subreport wenden: 0221 985 78-0. Die Auftragsausführung muss durch ein Projektteam bestehend aus Koordination Generalplanung, Projektleitung in den Bereichen Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung und TA (Hydraulik und EMSR) sowie Bauleiter*in (jeweils mit Stellvertretung) erfolgen. Die Benennung des Projektteams erfolgt mit Angebotsabgabe. Der Nachweis, dass für die Auftragsausführung im Falle einer Beauftragung ein Projektteam zur Verfügung steht, dass die o.g. Anforderungen erfüllt, erfolgt im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Informationen über die Überprüfungsfristen: : Der Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren ist nach § 160 Abs. 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen -GWB- unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichung des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt. 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind und nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nummer 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt. Auf die grundsätzlichen Regelungen zu Nachprüfungsverfahren in den §§ 155 - 184 GWB wird verwiesen.
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Stadt Titisee-Neustadt
Registrierungsnummer: Berichtseinheit-ID 00008894
Postanschrift: Pfauenstraße 2-4
Stadt: Titisee-Neustadt
Postleitzahl: 79822
Land, Gliederung (NUTS): Breisgau-Hochschwarzwald (DE132)
Land: Deutschland
Telefon: 07651 2060
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Registrierungsnummer: 08-A9866-40
Stadt: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land, Gliederung (NUTS): Karlsruhe, Stadtkreis (DE122)
Land: Deutschland
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 717cf4b9-5865-4544-a88e-531ce3f4e46d - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 03/09/2026 09:37:31 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 613328-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 172/2026
Datum der Veröffentlichung: 07/09/2026