Planungs- und Ingenieurleistungen für die Errichtung einer passiven Netzinfrastruktur (FTTB) für „Weiße Flecken“ in Lorch Referenznummer der Bekanntmachung: 2021-OJS099-261661
Bekanntmachung vergebener Aufträge
Ergebnisse des Vergabeverfahrens
Dienstleistungen
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Lorch
NUTS-Code: DE11D Ostalbkreis
Postleitzahl: 73547
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n):[gelöscht]
E-Mail: [gelöscht]
Telefon: [gelöscht]
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.stadt-lorch.de
Abschnitt II: Gegenstand
Planungs- und Ingenieurleistungen für die Errichtung einer passiven Netzinfrastruktur (FTTB) für „Weiße Flecken“ in Lorch
Planungs- und Ingenieurleistungen für die Errichtung einer passiven NGA- Netzinfrastruktur (FTTB) zur Erschließung unterversorgter Gebiete (Weiße Flecken) sowie einer Schule in der Stadt Lorch, Leistungsphasen 4-9 einschließlich weiterer Leistungen. Das Projekt wird aus Bundes- und Landesmitteln (BW) gefördert.
Überschlägige Mengenangaben der zu planenden Baumaßnahme gemäß Grobplanung:
- Trasse mit befestigter Oberfläche ca. 10.600 m
- Trasse mit unbefestigter Oberfläche ca. 12.500 m
- LWL-Kabeleinzug ca. 700 m
- Technikgebäude PoP/MfG ca. 3 Stück
- Hausanschlüsse ca. 238 Stück
- Vorstreckungen ca. 210 Stück
Stadt Lorch
Die Stadt Lorch beabsichtigt die Errichtung einer passiven NGA-Netzinfrastruktur (FTTB) zur Beseitigung noch vorhandener "weißer Flecken" sowie zur Versorgung einer Schule. Die Stadt Lorch liegt im oberen Remstal im Ostalbkreis (Baden-Württemberg) und zählt ca. 11.000 Einwohner. Sie gehört zur Region Ostwürttemberg und zur Randzone der europäischen Metropolregion Stuttgart.
Hierzu wurde ein Förderantrag für den Ausbau der weißen Flecken und zur Anbindung einer Schule gestellt und bewilligt. Auch wurde schon ein Antrag auf Kofinanzierung beim Land gestellt und bewilligt (siehe Anlagen).
Die Stadt Lorch ist Mitglied der Komm.Pakt.Net (Kommunaler Pakt zum Netzausbau, Kommunale Anstalt des öffentlichen Rechts, Neue Straße 40, 89073 Ulm).
Als Netzbetreiber steht die NetCom BW GmbH, 73479 Ellwangen, Unterer Brühl 2, fest.
Die Stadt Lorch hat bereits eine entsprechende Masterplanung des NGA–Netzes erstellen lassen (Firma TKI). Diese stellt die Grundlage für weitere Planungsphasen dar.
Ebenso hat die Stadt Lorch bereits eine Markterkundung für das Ausbaugebiet erstellen lassen. Die Markterkundung stammt vom 08.01.2020.
Die Planungs- und Ingenieurleistungen für die Grundlagenermittlung, Vorplanung und Entwurfsplanung wurden bereits vom Planungsbüro RBS Wave GmbH (Mittlerer Pfad 2-4, 70499 Stuttgart-Weilimdorf) erbracht und bilden die Grundlage der im beigefügten Leistungsverzeichnis beschriebenen zu vergebenden Leistungen. Die erstellten Planungsunterlagen liegen in Auszügen den Anlagen zur Ausschreibung bei. Eine vollständige Bereitstellung der erstellten Planunterlagen erfolgt mit der Aufforderung zur Einreichung des Erstangebotes bzw. bei Beauftragung.
Das Projekt gemäß der Richtlinie zur Förderung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland beziehungsweise der Verwaltungsvorschrift des Innenministeriums zur Mitfinanzierung der Förderung aus der Richtlinie zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland (VwV Breitbandmitfinanzierung) gefördert werden.
Weiterhin soll ein Objekt nach dem Sonderaufruf für Schulen und Krankenhäuser gemäß der Richtlinie „Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland“ (Förderrichtlinie) des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) oder eine der vorgenannten Richtlinien oder Verwaltungsvorschriften ändernde, ersetzende oder ergänzende Regelung gefördert werden.
Ziel des Ausbauvorhabens ist die Sicherstellung einer homogenen, zukunftsgerichteten und bedarfsgerechten glasfaserbasierten Breitbandversorgung in den „weißen Flecken“, Gewerbe- und Industriegebieten sowie Schulen und Krankenhäusern. Da sich die Stadt Lorch für das Betreibermodell entschieden hat, werden vom Auftraggeber passive FTTx- Breitbandinfrastrukturen aufgebaut, die in dessen Eigentum verbleiben sollen.
Die Planungs- und Ingenieurleistungen umfassen etwa folgenden Umfang:
- Trasse mit befestigter Oberfläche ca. 10.600 m
- Trasse mit unbefestigter Oberfläche ca. 12.500 m
- LWL-Kabeleinzug ca. 700 m
- Technikgebäude PoP/MfG ca. 3 Stück
- Hausanschlüsse ca. 238 Stück
- Vorstreckungen ca. 210 Stück
Die Kostenberechnung vom 09.04.2021 weist Herstellungskosten von netto 5.443.717,00 € aus.
Dabei sind ist folgende Terminplanung zu berücksichtigen:
- Beauftragung der Planungs- und Ingenieurleistungen: August 2021
- Aufforderung zur Abgabe von endgültigen Angeboten für Bauleistungen: Dezember 2021/Januar 2022
- Spatenstich nach dem derzeitigen Zuwendungsbescheid 03.02.2022!
- Abschluss inkl. Dokumentation 30.11.2023
Abschnitt IV: Verfahren
Abschnitt V: Auftragsvergabe
Breitbandausbau Weiße Flecken Lorch 2021, Planungs- und Ingenieurleistungen
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: München
NUTS-Code: DE212 München, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 80539
Land: Deutschland
Abschnitt VI: Weitere Angaben
Die unter II.2.7 benannten Termine für die Laufzeit des Vertrags beziehen sich auf den geplanten Beauftragungszeitpunkt (Beginn) und die geplante Nutzungsaufnahme der Maßnahme (Ende).
Die Leistungen der Mängelbeseitigung, Restabwicklung und Abrechnung der Maßnahme sowie die Erstellung/Übergabe einer vollständigen Dokumentation der erbrachten Planungsleistungen (inkl. Abnahme der Planungsleistungen) müssen bis zur genannten Frist vollumfänglich abgeschlossen sein.
Die Planer sind angehalten Teilabschnitte wo möglich bereits früher fertigzustellen und die entsprechende Dokumentation abzuschließen, mit dem Ziel, diese Teilbereiche vor Abschluss der Gesamtmaßnahme abzurechnen und die entsprechenden Zuschüsse abzurufen.
Je Bewerber ist nur ein Teilnahmeantrag, je Bieter nur ein Angebot zulässig. Mehrfachbewerbungen bzw. Angebote führen zum Ausschluss vom Verfahren. Als Mehrfachbewerbungen/-angebote gelten auch mehrere Bewerbungen/Angebote von Einzelpersonen innerhalb verschiedener Bietergemeinschaften. Bewerber bzw. Bieter übermitteln ihre Teilnahmeanträge bzw. Angebote in Textform nach § 126b des Bürgerlichen Gesetzbuchs ausschließlich mithilfe elektronischer Mittel gemäß § 10 VgV über die genannte Vergabeplattform.
Der Bewerber/Bieter trägt das Risiko der fristgerechten Übermittlung seines Teilnahmeantrags/Angebots.
Zusätzliche bzw. ergänzende Angebotsunterlagen werden nicht berücksichtigt.
Die Vergabeunterlagen stehen auf der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform zum Download zur Verfügung.
Fragen und Anmerkungen zu den Vergabeunterlagen sind über die Kommunikationsebene der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform bis spätestens 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist zu richten. Verbindliche Stellungnahmen werden als Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen auf der Vergabeplattform bis 3 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist veröffentlicht.
Die Bewerber sind verpflichtet, sich bis 3 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist auf der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform/Homepage zu informieren, ob sich Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen in den Vergabeunterlagen ergeben haben. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Notwendigkeit ergeben kann, die Angebotsfrist auch noch innerhalb dieser 3 Kalendertage zu verschieben. In einem solchen Fall wird unverzüglich ebenfalls auf der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform informiert.
Es besteht die Möglichkeit der freiwilligen Registrierung auf der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform. Die Bewerber/Bieter, die sich freiwillig registrieren, werden über die verbindlichen Stellungnahmen auf die eingereichten Fragen und Anmerkungen per E-Mail informiert.
Bei Bietergemeinschaften sind neben der Eigenerklärung gemäß Ziffer III.1.1) auch die weiteren gem. Ziffer III.1.1) bis III.1.3) geforderten Erklärungen und Nachweise von jedem Mitglied gesondert zu erbringen.
Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise gemäß § 56 Abs. 2 VgV nachzufordern.
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberanzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich der Auftraggeber vor, die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern gemäß § 75 Abs. 6 VgV durch Los zu treffen.
Es wird auf die Rügeobliegenheit des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft bzw. des Bieters / der Bietergemeinschaft gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1-4 GWB hingewiesen.
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland
E-Mail: [gelöscht]
Telefon: [gelöscht]
Fax: [gelöscht]
Internet-Adresse: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/abt1/ref15
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland
E-Mail: [gelöscht]
Telefon: [gelöscht]
Fax: [gelöscht]
Internet-Adresse: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/abt1/ref15