Reinigungsleistungen Referenznummer der Bekanntmachung: Z23 / Projekt Reinigungsleistung 2022
Auftragsbekanntmachung
Dienstleistungen
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Eschborn
NUTS-Code: DE71A Main-Taunus-Kreis
Postleitzahl: 65760
Land: Deutschland
E-Mail: [gelöscht]
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://www.bafa.de
Abschnitt II: Gegenstand
Reinigungsleistungen
Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die Erbringung von Reinigungsleistungen in den Räumen des Auftraggebers.
65760 Eschborn und 65936 Frankfurt am Main
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Auftraggeber = AG) hat seinen Dienstsitz seit 1974 am Standort Frankfurter Straße 29-35 (F2935) in 65760 Eschborn. Die Größe der Liegenschaft beträgt ca. 18.000 m2. Der AG unterhält ab 01.03.2022 in der Wilhelm-Fay-Str. 51 (WFS51), 65936 Frankfurt eine Außenstelle mit ca. 210 Beschäftigten. Die Größe der Liegenschaft beträgt ca. 6.500 m2. Die Gebäude befinden sich in einer Entfernung von 600 m zueinander.
Das Gebäude F2935 wird zurzeit brandschutzsaniert und zu einer modernen Arbeitsstätte für ca. 800 Beschäftigte umgestaltet. Die Sanierung wird noch bis Mitte 2024 andauern. Die Gebäude erfordern, dass Reinigung und Pflege als wesentlichen Bestandteil des Werterhalts umgesetzt wird. Unterschied-liche Materialien sowie ihre vielschichtige Pflege erfordern Fachkompetenz und eine darauf abge-stimmte materiell - technische Sicherstellung.
Einzelheiten ergeben sich aus den beigefügten vertraglichen Unterlagen und insbesondere aus der Leistungsbeschreibung.
Nach § 2 Abs. 3 der Anlage „Vertrag“ kann der Auftrag durch einseitige Erklärung des Auftraggebers mehrfach verlängert werden, maximal jedoch bis zu einer Gesamtvertragslaufzeit von 48 Monaten.
Der Auftraggeber prüft die Teilnahmeanträge auf Ausschlussgründe sowie die Einhaltung der für dieses Verfahren geltenden Mindestanforderungen an die Eignung und der sonstigen formalen Anforderungen. Einzelheiten hierzu sind in den Bewerbungsbedingungen für den Teilnahmewettbewerb beschrieben.
Sollten bis zu fünf wertungsfähige Teilnahmeanträge eingehen, so werden alle Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert, die einen wertungsfähigen Teilnahmeantrag eingereicht haben.
Sollten mehr als fünf wertungsfähige Teilnahmeanträge eingehen, so wählt der Auftraggeber fünf Teilnahmeanträge aus.
Es wird folgendes Auswahlkriterium verwendet:
(1) Bewertungsgrundlage: Im Rahmen der Auswahlentscheidung zieht der Auftraggeber den Referenzauftrag als Bewertungsgrundlage heran, der unter den eingereichten Referenzaufträgen die höchste Auftragsnähe ausweist. Es werden nur Angaben herangezogen, die sich aus den Eintragungen des Bieters in der Anlage „Referenzen“ ergeben.
(2) Inhalt des Kriteriums: Auftragsnähe. Der Auftraggeber bewertet die Auftragsnähe der gemäß Ziffer (1) ausgewählten Referenz. Die Bewertung erfolgt anhand einer Gesamtwürdigung der prägenden Eigenschaften des Referenzauftrags. Diese werden mit den prägenden Eigenschaften des vorliegend zu vergebenden Auftrags verglichen. Es werden insbesondere die folgenden Eigenschaften in den Blick genommen:
* Einsatz von Personal, für das eine Sicherheitsüberprüfung nach § 8 SÜG oder nach § 7 LuftSiG erforderlich war;
* Verpflichtung zur umweltschonenden Leistungserbringung und/oder Beratung des Auftraggebers in Umweltaspekten;
Im Rahmen der Gesamtwürdigung kann eine besonders hohe Vergleichbarkeit in einem Aspekt eine weniger ausgeprägte Vergleichbarkeit in anderen Aspekten kompensieren.
Es werden die fünf Bewerber aufgefordert, deren Teilnahmeanträge in der Wertung führen.
Bei Punktgleichheit mehrerer Teilnahmeanträge entscheidet das Los.
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
- Anlage „Eigenerklärung Ausschlussgründe" (betrifft Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB
- Anlage „Eigenerklärung MiLoG" (mit weiteren Erklärungen nach AEntG und SchwarzArbG)
- Anlage „Eigenerklärung VO 2022-833"
(Eigenerklärung zur VO 2022-833 zu restriktiven Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren)
- Anlage „Eigenerklärung Umsatz“
Gesamtumsatz des Unternehmens mit dem Auftrag vergleichbaren Leistungen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren
Mindestanforderungen:
Der Umsatz mit vergleichbaren Leistungen muss in den vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahren jeweils mindestens EUR [Betrag gelöscht] EUR netto betragen haben.
- Anlage „Referenzen"
Gebäudereinigung mit sicherheitsüberprüftem Personal
Mindestanforderungen:
Der Bieter hat mit seinem Angebot die ausgefüllte Anlage „Referenzen“ vorzulegen. Hierin sind zwei Typen von Referenzaufträgen nachzuweisen.
1.1 Referenzauftrag „Gebäudereinigung mit sicherheitsüberprüftem Personal“
Für diesen Referenzauftrags-Typ bestehen die folgenden Mindestanforderungen:
* Auftragsgegenstand des Referenzauftrags müssen Leistungen der Gebäudereinigung sein; und
* Der Referenzauftrag muss den Auftragnehmer verpflichten, für die Durchführung der Leistung müssen mindestens 5 Personen einzusetzen, die nach § 8 SÜG oder nach § 7 LuftSiG sicherheitsüberprüft sind. Die Sicherheitsüberprüfung muss zum Zeitpunkt des Ablaufs der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge für diese mindestens 5 Personen beantragt sein, es ist nicht erforderlich, dass das Ergebnis bereits vorliegt; und
* Die zu reinigende Gebäudefläche muss mindestens 10.000 qm betragen; und
* Falls der Auftrag beendet ist, darf das Ende der Auftragsdurchführung bei Ablauf der Frist zur Abgabe der Teilnahmeanträge nicht länger als drei Jahre zurückliegen. Zur Vermeidung von Zweifeln: Es ist nicht erforderlich, dass der Auftrag beendet ist.
1.2 Referenzauftrag „Allgemeine Gebäudereinigung“
Für diesen Referenzauftrags-Typ bestehen die folgenden Mindestanforderungen:
* Auftragsgegenstand des Referenzauftrags müssen Leistungen der Gebäudereinigung sein; und
* Die zu reinigende Gebäudefläche muss mindestens 10.000 qm betragen; und
* Der Auftrag muss zum Zeitpunkt des Ablaufs der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge mindestens über einen Zeitraum von 12 Monaten ausgeführt worden sein; und
* Falls der Auftrag beendet ist, darf das Ende der Auftragsdurchführung bei Ablauf der Frist zur Abgabe der Teilnahmeanträge nicht länger als drei Jahre zurückliegen. Zur Vermeidung von Zweifeln: Es ist nicht erforderlich, dass der Auftrag beendet ist.
Abschnitt IV: Verfahren
Abschnitt VI: Weitere Angaben
Die Vergabeunterlagen sind unter folgendem Link abrufbar: http://www.evergabe-online.de Die Vergabeunterlagen können gemäß § 41 Abs. 1 VgV unentgeltlich, uneingeschränkt, vollständig und direkt abgerufen werden. Ihre Abrufbarkeit wird an die Verfahrensbesonderheiten und den Verfahrensfortschritt angepasst. Im Übrigen gelten die Vorschriften des 4. Teils des GWB und der VgV. 1) Dieses Vergabeverfahren wird elektronisch über die Vergabeplattform des Bundes www.evergabe-online.de durchgeführt. Der Versand der Vergabeunterlagen und die Kommunikation zwischen Bietern und Vergabestelle erfolgen ausschließlich über die e-Vergabe-Plattformdes BMI. Für die Teilnahme an der elektronischen Auftragsvergabe registrieren Sie sich einmalig
unterwww.evergabe-online.de Informationen über die E-Vergabe und die technischen Voraussetzungen für deren Nutzung erhalten Sie unter www.evergabe-online.info Telefonischen Support zur E-Vergabe-Plattform des BMI leistet die Hotline des BMI, die telefonisch unter der Rufnummer +49(0)228-99610-1234 zu erreichen ist.
In der Angebotsphase ist ein Besichtigungstermin vorgesehen, der für die Bieter verpflichtend ist. Einzelheiten ergeben sich aus den Bewerbungsbedingungen für die zweite Stufe des Verfahrens (Angebotsphase).
Ort: Bonn
Land: Deutschland
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Die Vergabestelle weist rein vorsorglich ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Unternehmen/
Bewerber/ Bieter sowie auf die Präklusionsregelungen gemäß § 160 GWB (Gesetz gegen
Wettbewerbsbeschränkungen) hin. Die Vorschrift des § 160 GWB ist geregelt wie folgt: § 160 Einleitung, Antrag:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein,
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht,
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoßgegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, Einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach
§ 135 Abs. 1 Nr. 2. § 134 Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.