Aarbergen
Abtsteinach
Ahnatal
Allendorf (Eder)
Allendorf (Lumda)
Alsfeld
Amöneburg
Aßlar
Babenhausen
Bad Arolsen
Bad Camberg
Bad Emstal
Bad Endbach
Bad Hersfeld
Bad Homburg vor der Höhe
Bad Karlshafen
Bad König
Bad Nauheim
Bad Orb
Bad Salzschlirf
Bad Schwalbach
Bad Soden am Taunus
Bad Soden-Salmünster
Bad Sooden-Allendorf
Bad Vilbel
Bad Wildungen
Battenberg (Eder)
Baunatal
Bebra
Bensheim
Beselich
Biblis
Bickenbach
Biebergemünd
Biebertal
Biebesheim am Rhein
Biedenkopf
Birkenau
Birstein
Bischoffen
Bischofsheim (Mainspitze)
Borken
Braunfels
Brechen
Brensbach
Breuna
Brombachtal
Bruchköbel
Büdingen
Burgwald
Bürstadt
Buseck
Büttelborn
Butzbach
Calden
Cölbe
Darmstadt
Dieburg
Diemelsee
Diemelstadt
Dietzenbach
Dietzhölztal
Dillenburg
Dornburg
Dreieich
Driedorf
Ebersburg
Echzell
Edermünde
Edertal
Egelsbach
Ehrenberg (Rhön)
Ehringshausen
Eichenzell
Einhausen
Eiterfeld
Eltville am Rhein
Elz
Eppstein
Erbach
Erlensee
Erzhausen
Eschborn
Eschenburg
Eschwege
Fernwald
Flörsheim-Wicker
Florstadt
Frankenberg (Eder)
Frankfurt am Main
Fränkisch-Crumbach
Freigericht
Friedberg
Friedrichsdorf
Fritzlar
Fronhausen
Fulda
Fuldabrück
Fuldatal
Gedern
Geisenheim
Gelnhausen
Gernsheim
Gersfeld
Gießen
Gladenbach
Glashütten (Taunus)
Glauburg
Grävenwiesbach
Greifenstein
Griesheim
Groß-Gerau
Groß-Umstadt
Groß-Zimmern
Großalmerode
Großenlüder
Großkrotzenburg
Grünberg
Gründau
Gudensberg
Guxhagen
Habichtswald
Hadamar
Haiger
Haina
Hainburg
Hammersbach
Hanau
Hasselroth
Hattersheim am Main
Haunetal
Heidenrod
Helsa
Heppenheim
Herborn
Herbstein
Heringen (Werra)
Hessisch Lichtenau
Heuchelheim an der Lahn
Heusenstamm
Hirzenhain
Hochheim am Main
Höchst im Odenwald
Hofbieber
Hofgeismar
Hofheim am Taunus
Hohenahr
Hohenstein
Homberg (Efze)
Homberg (Ohm)
Hosenfeld
Hünfelden
Hungen
Hünstetten
Hüttenberg
Idstein
Karben
Kassel
Kaufungen
Kefenrod
Kelkheim
Kelsterbach
Kiedrich
Kirchhain
Knüllwald
Königstein im Taunus
Korbach
Kriftel
Kronberg im Taunus
Lahnau
Lahntal
Lampertheim
Langen
Langenselbold
Langgöns
Laubach
Lauterbach
Leun
Lich
Liederbach am Taunus
Limburg
Linden
Linsengericht
Lohfelden
Lollar
Lorsch
Mainhausen
Maintal
Marburg
Meinhard
Meißner
Melsungen
Mengerskirchen
Messel
Michelstadt
Mittenaar
Mörlenbach
Mücke-Merlau
Mühlheim am Main
Mühltal
Münchhausen
Münster (Hessen)
Neckarsteinach
Neu-Anspach
Neu-Eichenberg
Neu-Isenburg
Neuenstein
Neuhof (bei Fulda)
Neukirchen
Neustadt (Hessen)
Nidda
Niddatal
Nidderau
Niederaula
Niederdorfelden
Niedernhausen
Niestetal
Ober-Ramstadt
Obertshausen
Oberursel
Oberweser
Oberzent
Oestrich-Winkel
Offenbach am Main
Ortenberg
Ottrau
Pfungstadt
Philippsthal (Werra)
Pohlheim
Raunheim
Rauschenberg
Reichelsheim (Odenwald)
Reichelsheim (Wetterau)
Reinhardshagen
Reinheim
Reiskirchen
Riedstadt
Rockenberg
Rodenbach (Main-Kinzig-Kreis)
Rödermark
Rodgau
Ronshausen
Rosbach vor der Höhe
Roßdorf
Rotenburg an der Fulda
Rüdesheim am Rhein
Runkel
Rüsselsheim am Main
Schlangenbad
Schlitz
Schlüchtern
Schöffengrund
Schöneck
Schotten
Schrecksbach
Schwalbach am Taunus
Schwalmstadt
Seeheim-Jugenheim
Seligenstadt
Selters (Taunus)
Sinn
Söhrewald
Solms
Sontra
Spangenberg
Stadtallendorf
Staufenberg
Steinau an der Straße
Steinbach (Taunus)
Sulzbach
Taunusstein
Trendelburg
Usingen
Vellmar
Viernheim
Villmar
Vöhl
Volkmarsen
Wabern
Wächtersbach
Wald-Michelbach
Waldeck
Waldems
Waldsolms
Walluf
Wanfried
Wehretal
Wehrheim
Weilburg
Weilmünster
Weilrod
Weimar (Lahn)
Weißenborn
Weiterstadt
Wettenberg
Wetter
Wetzlar
Wiesbaden
Wildeck
Willingen
Willingshausen
Witzenhausen
Wölfersheim
Wolfhagen
Zierenberg
Zwingenberg

Deutschland – Softwareprogrammierung und -beratung – Vergabe von IT-Leistungen: WIBank Reporting Plattform

576429-2026 - Wettbewerb
Deutschland – Softwareprogrammierung und -beratung – Vergabe von IT-Leistungen: WIBank Reporting Plattform
OJ S 160/2026 20/08/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Dienstleistungen

1. Beschaffer

1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Landesbank Hessen Thüringen-Girozentrale (Helaba)
Rechtsform des Erwerbers: Öffentliches Unternehmen
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Wirtschaftliche Angelegenheiten

2. Verfahren

2.1.
Verfahren
Titel: Vergabe von IT-Leistungen: WIBank Reporting Plattform
Beschreibung: Es werden IT-Leistungen vergeben. Der Leistungsgegenstand ist die Konzeption, Implementierung, Qualitätssicherung sowie die Unterstützung bei Inbetriebnahme und Betrieb der neuen Reporting-Plattform der WIBank (Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen), einer Anstalt in der Anstalt (AIDA) in der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Darüber hinaus umfasst dieser die laufende Weiterentwicklung der im Rahmen des Projekts entstehenden Plattform. Sämtliche Leistungen sind auf Grundlage einer Rahmenvereinbarung und mithin erst auf gesonderten Abruf/Einzelauftrag hin zu erbringen.
Kennung des Verfahrens: 55bdc43c-6968-4cd6-a4e5-4f3d0bdde05f
Interne Kennung: 384-26
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 72200000 Softwareprogrammierung und -beratung
Zusätzliche Einstufung (cpv): 72210000 Programmierung von Softwarepaketen, 72211000 Programmierung von System- und Anwendersoftware, 72212000 Programmierung von Anwendersoftware
2.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Offenbach am Main, Kreisfreie Stadt (DE713)
Land: Deutschland
2.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt (DE712)
Land: Deutschland
2.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Wiesbaden, Kreisfreie Stadt (DE714)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: A) Ergänzend zu den unter Ziffer 5.1.9 aufgeführten Eignungskriterien sind die nachfolgenden Angaben mit Abgabe des Teilnahmeantrages zu tätigen / Unterlagen einzureichen, sofern nicht ausdrücklich bestimmt ist, dass die Vorlage auf gesonderte Anforderung erfolgt: (1) Eine Unternehmensvorstellung erfolgt für den Bewerber bzw. die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft über die Erklärung zur Eignung (02_Erklärung zur Eignung). (2) Der Nachweis des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen erfolgt für den Bewerber bzw. die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft über die Erklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (07_Erklärung zu Ausschlussgründen). Es ist zu bestätigen, dass keine Ausschlussgründe nach den §§ 123, 124 GWB vorliegen. Sofern ein Ausschlussgrund vorliegen sollte, sind Angaben zu erfolgten Selbstreinigungsmaßnahmen nach § 125 GWB zu tätigen. (3) Zudem wurden am 08.04.2022 auf EU-Ebene umfangreiche Sanktionen gegen Russland normiert. Unter anderem besteht gemäß Art. 5k der Sanktions-Verordnung Nr. 2022/576 ein Zuschlags- und Vertragserfüllungsverbot. Es ist deshalb zu erklären, dass die Bewerber/Bieter nicht zu den in Artikel 5k der Sanktions-Verordnung genannten Personen oder Unternehmen gehören, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen. Hierzu sind die folgenden Erklärungen abzugeben: • Eigenerklärung zu Art. 5k der Sanktions-Verordnung Nr. 2022/576 (08_Formblatt Russland Sanktion). (4) Zudem sind Bewerber verpflichtet, die Anlage 09_Erklärung zu Datenschutz und Verschwiegenheit ausgefüllt mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. (5) Die Bewerber unterliegen der Verpflichtung zur Abgabe einer Eigenerklärung gem. § 10 HVTG. Die Verpflichtungserklärung Tariftreue (10_Verpflichtungserklaerung Tariftreue HVTG) ist von allen Bewerbern / Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft vollständig auszufüllen und mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. (6) Zudem unterliegen tarifgebundene Unternehmen gem. § 10 Abs. 1 Nr. 2 HVTG zur Bewertung der einzuhaltenden Verpflichtungen nach § 4 Abs. 1 oder 5 HVTG der Verpflichtung zur Vorlage einer Bescheinigung eines Arbeitgeberverbandes oder einer Innung über eine bestehende Vollmitgliedschaft. Aus dieser Bescheinigung muss her-vorgehen, an welchen Tarifvertrag das Unternehmen gebunden ist. Im Falle der Bindung an einen Firmentarifvertrag ist eine Bestätigung der Gewerkschaft über die bestehende Tarifbindung unter Benennung des Firmentarifvertrages vorzulegen. Für die Erfüllung der Verpflichtungen nach § 4 Abs. 1 oder 5 ist der Zeitpunkt der Antragstellung maßgebend. Die Bescheinigung des Arbeitgeberverbandes, die Bescheinigung der Innung oder die Bestätigung der Gewerkschaft ist von allen tarifgebundenen Bewerbern / tarifgebundenen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. B) Eignungsleihe Greift ein Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft für den Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit und/oder seiner technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten anderer Unternehmen zurück, so ist durch eine Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens nachzuweisen, dass dem Bewerber die für diesen Auftrag erforderlichen Kapazitäten durch das eignungsleihende Unternehmen tatsächlich zur Verfügung gestellt werden (Formblatt 06_Verpflichtungserklärung). Ferner ist für das eignungsleihende Unternehmen die Eigenerklärung zur Eignung Teil A (Formblatt 02_Erklärung zur Eignung), die Erklärung zu Ausschlussgründen (Formblatt 07), die Erklärung Russlandsanktionen (Formblatt 08) sowie die Erklärung zu Datenschutz und Verschwiegenheit (Formblatt 09) vollständig ausgefüllt einzureichen. Die Eigenerklärung zur Eignung Teil B und der Vordruck Referenzen ist im Rahmen einer Eignungsleihe in dem Umfang ausgefüllt einzureichen, in dem sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft auf den Dritten zum Nachweis der Eignung beruft. Ferner ist die Erklärung zum Einsatz Dritter ausgefüllt einzureichen (Formblatt 05_Erklärung zum Einsatz Dritter). Soweit ein Bieter zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit die Kapazitäten eines Nachunternehmens in Anspruch nimmt, ist zudem eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmens zur Einhaltung der Tariftreue und des Mindestlohnes nach § 5 Abs. 2 HTVG bereits vor Auftragserteilung mit dem Teilnahmeantrag vom Bieter vorzulegen. Der Bewerber kann im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche technische und berufliche Leistungsfähigkeit wie Ausbildungs- und Befähigungsnachweise oder die einschlägige berufliche Erfahrung die Kapazitäten des anderen Unternehmens nur dann in Anspruch nehmen, wenn dieses die Leistung erbringt, für die die Kapazitäten benötigt werden (§ 47 Abs. 1 S. 3 VgV). C) Einsatz Dritter/ Nachunternehmer Ist der Einsatz Dritter/von Nachunternehmen im Rahmen der Auftragsausführung geplant, ohne dass eine Eignungsleihe stattfindet, sind die vorgesehenen Leistungsteile im Formblatt 05_Erklärung zum Einsatz Dritter anzugeben und die insoweit vorgesehenen Unternehmen auf gesonderte Anforderung zu benennen sowie ggf. Unterlagen gem. 4.2 der Bewerber- und Bieterbedingungen zum Nachweis der Eignung für diese/n vorzulegen. Eine weitergehende Prüfung der Eignung für diese Unterauftragnehmer bleibt vorbehalten. D) Bewerber-/Bietergemeinschaften Bei Teilnahmeanträgen von Bewerber- und Bietergemeinschaften muss die „Eigenerklärung der Bewerber- und Bietergemeinschaft“ von allen Mitgliedern der Bewerber-/Bietergemeinschaft vollständig ausgefüllt sein (Formblatt 04_Bewerber-Bietergemeinschaftserklärung). Für alle Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft ist die Eigenerklärung zur Eignung Teil A, die Anlage 09 Erklärung zu Datenschutz und Verschwiegenheit, die Erklärung Russlandsanktionen (Formblatt 08) sowie die Erklärung zu Ausschlussgründen (Formblatt 07) jeweils gesondert ausgefüllt einzureichen. Die geforderten Angaben/Nachweise in der Eigenerklärung zur Eignung Teil B sind durch die Bietergemeinschaft kumuliert, also von jedem Mitglied in dem Umfang beizubringen, wie sich die Bewerber-/Bietergemeinschaft insoweit zum Nachweis der Eignung auf das Mitglied stützt (Formblatt 02_Erklärung zur Eignung). Für jedes Mitglied ist das für das jeweilige Unternehmen soweit relevant ausgefüllte Formblatt 02_Erklärung zur Eignung sowie das Formblatt 03_Vordruck_Referenzen einzureichen.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Korruption:
Betrug:
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung:
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels:
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung:
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten:
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen:
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs:
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten:
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren:
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren:
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens:
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen:
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern:
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit:
Zahlungsunfähigkeit:
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter:
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften:

5. Los

5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Vergabe von IT-Leistungen: WIBank Reporting Plattform
Beschreibung: Der Leistungsgegenstand ist die Konzeption, Implementierung, Qualitätssicherung sowie die Unterstützung bei Inbetriebnahme und Betrieb der neuen Reporting-Plattform der WIBank (Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen), einer Anstalt in der Anstalt (AIDA) in der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Darüber hinaus umfasst dieser die laufende Weiterentwicklung der im Rahmen des Projekts entstehenden Plattform. Das bestehende Infoportal bildet derzeit das zentrale Data-Warehouse- und Berichtssystem der WIBank. Es konsolidiert Daten aus verschiedenen Quellsystemen und stellt darauf basierende Berichte sowie Meldungen für Förderprogramme der Europäischen Union, des Bundes und des Landes Hessen bereit. Gegenstand des Projekts ist die Bereitstellung einer neuen Reporting-Plattform für die Fachbereiche Finanz- und Rechnungswesen, Risikomanagement und Treasury. Hierzu zählen insbesondere die Anbindung von SAP WIBank als initialem operativen Quellsystem, der Aufbau des Data Marts „Meldewesen“, die Übernahme historischer Daten aus dem bestehenden Infoportal sowie die Umsetzung der definierten Zielberichte. Nach Abschluss des Projekts wird die entwickelte Plattform im Rahmen einer kontinuierlichen Weiterentwicklung ausgebaut. Dies umfasst insbesondere die Anbindung weiterer Quellsysteme, den Aufbau zusätzlicher Data Marts sowie die Migration weiterer Berichte aus dem bestehenden Infoportal. Langfristig soll das bestehende Infoportal vollständig abgelöst und außer Betrieb genommen werden. Sämtliche Leistungen sind auf Grundlage einer Rahmenvereinbarung und mithin erst auf gesonderten Abruf/Einzelauftrag hin zu erbringen. Die Obergrenze für Abrufe aus dem Rahmenvertrag beträgt insgesamt EUR 6,5 Mio. (brutto). Für die weiteren Einzelheiten wird auf die Anlage I 02 - Anlage 0_Leistungsbeschreibung verwiesen.
Interne Kennung: 0001
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 72200000 Softwareprogrammierung und -beratung
Zusätzliche Einstufung (cpv): 72210000 Programmierung von Softwarepaketen, 72211000 Programmierung von System- und Anwendersoftware, 72212000 Programmierung von Anwendersoftware
Optionen:
Beschreibung der Optionen: - Revisions-/Prüfbericht, jährlich inkl. quartalsweise follow-up (diese Leistung gilt in Summe als 1 Bericht); - Informationssicherheitsbericht, jährlich; - IT-Risikobericht, jährlich; - Datenschutzbericht, jährlich
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt (DE712)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/01/2027
Enddatum der Laufzeit: 31/12/2028
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 2
Weitere Informationen zur Verlängerung: Der Rahmenvertrag wird befristet geschlossen bis zum 31.12.2028. Optional kann der Rahmenvertrag zweimalig um jeweils ein weiteres Jahr durch die Helaba verlängert werden. Die maximale Vertragslaufzeit beträgt damit 4 Jahre. Die Verlängerungsoption kann von der Helaba bis 6 Monate vor Ablauf der Vertragslaufzeit durch einseitige Erklärung ausgeübt werden.
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Nicht erforderlich
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: nein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Anforderung: Eintragung im einschlägigen Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, der Gemeinschaft oder des Vertragsstaates des EWR Abkommens, in dem das Unternehmen ansässig ist. Hierbei handelt es sich um eine Mindestanforderung an die Eignung. Nachweis: Eigenerklärung, Anlage 02_Erklärung zur Eignung. Zudem ist der Nachweis der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem das Unternehmen ansässig ist, als Anlage beizufügen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: a) Der Bewerber hat eine bestehende und aktuell gültige Betriebshaftpflichtversicherung oder eine vergleichbare marktübliche Versicherung nachzuweisen. Die Versicherung muss eine Deckungssumme von mindestens zusammen 5 Mio. EUR für Personen- und Sachschäden pro Versicherungsjahr aufweisen. b) Der Bewerber hat den Nachweis einer bestehenden und aktuell gültigen Vermögensschadenhaftpflichtversicherung oder einer vergleichbaren marktüblichen Versicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 2 Mio. EUR für Vermögensschäden pro Versicherungsjahr zu erbringen. Besteht eine Versicherung mit den geforderten Deckungssummen derzeit nicht, genügt die Vorlage einer Eigenerklärung (vgl. Anlage 02_Erklärung_zur_Eignung), dass im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung vor Leistungsbeginn abgeschlossen und dem Auftraggeber unverzüglich vorgelegt wird. Hierbei handelt es sich jeweils um Mindestanforderungen an die Eignung.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Es ist eine Eigenerklärung (vgl. Anlage 02_Erklärung_zur_Eignung) mit den folgenden Angaben abzugeben: a) Der jährliche Gesamtumsatz der jeweils letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre. Mindestanforderung: Durchschnittlicher Gesamtjahresumsatz in Höhe von EUR 1.500.000,- brutto b) Die jährlichen Gesamtumsätze in den Geschäftsbereichen des Auftragsgegenstandes bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre. Mindestanforderung: Jährlicher Umsatz in Höhe von EUR 750.000,- brutto pro Jahr.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
Beschreibung des Eignungskriteriums: 1) Anforderung: Der Bewerber muss nachweisen, dass er über hinreichende Anzahl an qualifizierten Fachkräften verfügt, um die Leistungen für die neue WIBank Reporting Plattform zuverlässig und ausfallsicher erbringen zu können. Folgende vier Aufgabenbereiche müssen abgedeckt sein: • DWH-Architektur, Microsoft SQL Server/T-SQL und Datenmodellierung • ETL-/ELT-Entwicklung, Informatica, Schnittstellen und Datenqualität • Power BI, semantische Modelle, Berichtsentwicklung und fachliche Abnahme • CI/CD, Deployment, Sicherheit und Wissenstransfer Sprachliche Anforderung: Fachkräfte in Schlüsselrollen (Projektleitung, fachliche Analyse und Kommunikation mit dem Auftraggeber) müssen über folgende Deutschkenntnisse verfügen: mindestens Muttersprache oder vgl. dt. Sprachdiplom GER Stufe C1 gemäß Europäischem Referenzrahmen. Der Auftraggeber behält sich vor, entsprechende Nachweise (z. B. Zertifikate) gesondert anzufordern. 2) Nachweis: Vorlage einer Eigenerklärung (Anlage 02_Erklärung_zur_Eignung), in der die Anzahl der qualifizierten Fachkräfte getrennt nach den vier Aufgabenbereichen ausgewiesen wird: • DWH-Architektur, Microsoft SQL Server/T-SQL und Datenmodellierung • ETL-/ELT-Entwicklung, Informatica, Schnittstellen und Datenqualität • Power BI, semantische Modelle, Berichtsentwicklung und fachliche Abnahme • CI/CD, Deployment, Sicherheit und Wissenstransfer 3) Auswahlkriterien: Der öffentliche Auftraggeber bewertet die Anzahl der FTE der qualifizierten Fachkräfte quantitativ: Die Bewertung erfolgt in zwei Schritten: Schritt 1 – Mindestbesetzung (Eintrittsbedingung): In jedem der vier Aufgabenbereiche müssen mindestens 2 FTE verfügbar sein. Wird diese Mindestbesetzung in auch nur einem Bereich unterschritten, wird das Kriterium mit 0 Punkten bewertet. Es handelt sich damit nicht um eine Mindestanforderung an die Eignung. Eine Überbesetzung in anderen Bereichen kann eine Lücke nicht ausgleichen. Schritt 2 – Punktebewertung: Sind in allen vier Bereichen mindestens 2 FTE vorhanden, wird die Gesamtkapazität bewertet. Zur Vermeidung einer einseitigen Konzentration auf einen einzelnen Bereich werden je Aufgabenbereich höchstens 5 FTE auf die Bewertung angerechnet; darüberhinausgehende Fachkräfte eines Bereichs bleiben unberücksichtigt. Aus den so gekappten Werten wird die anrechenbare Gesamtzahl gebildet (Maximum 20) und nach der folgenden Staffel bewertet: • Wird die Mindestbesetzung in einem Bereich nicht erfüllt, so erhält der Bewerber 0 Punkte • Werden 8 FTE qualifizierte Fachkräfte (Mindestbesetzung 2 /2 /2 /2 erfüllt) angegeben, so erhält der Bewerber 2 Punkte • Werden 9-11 FTE qualifizierte Fachkräfte (Mindestbesetzung 2 /2 /2 /2 erfüllt) angegeben, so erhält der Bewerber 4 Punkte • Werden 12-15 FTE qualifizierte Fachkräfte (Mindestbesetzung 2 /2 /2 /2 erfüllt) angegeben, so erhält der Bewerber 6 Punkte • Werden 16-19 FTE qualifizierte Fachkräfte (Mindestbesetzung 2 /2 /2 /2 erfüllt) angegeben, so erhält der Bewerber 8 Punkte • Bei Vorliegen von 20 FTE oder mehr qualifizierter Fachkräfte (voll Besetzung 5 /5 /5 /5), erhält der Bewerber die Maximalpunktzahl von 10 Punkten. 4) Gewichtungsfaktor: 2.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Zertifikate von unabhängigen Stellen über Qualitätssicherungsstandards
Beschreibung des Eignungskriteriums: Nachweis der Einhaltung der Sicherheitsstandards nach ISO 27001 bzw. hierzu alternativ des IT-Grundschutzes nach BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) (Nachweis über Vorlage von Kopie/Scan des Zertifikats). Liegt keine Zertifizierung vor, ist der Sicherheitsstandard nach ISO 27001 bzw. die Einhaltung des IT-Grundschutzes nach BSI durch eine Eigenerklärung zu bestätigen, die dem Teilnahmeantrag beizufügen ist. Die Eigenerklärung muss die Versicherung enthalten, dass für alle in der Zuständigkeit des Bieters abgearbeiteten Leistungen der IT-Grundschutz nach BSI bzw. die Einhaltung der Sicherheitsstandards gemäß ISO 27001 gewährleistet werden. Sofern der Bereich, der zur Erbringung der Leistungen herangezogen wird, im betroffenen Unternehmen von anderen, nicht betroffenen Bereichen abgeteilt werden kann, ist nur für diesen Bereich die Einhaltung und die Standards gemäß ISO 27001 bzw. des IT-Grundschutzes nach BSI zu gewährleisten. Hierbei handelt es sich um eine Mindestanforderung an die Eignung.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Allgemeine Hinweise und Bewertungsmaßstab sämtlicher Referenzen (Referenzübergreifend): 1) Bewertung: Je Referenz sind folgende Angaben zu machen: • Bezeichnung der Referenz • Die Auftraggeberorganisation • Der Zeitraum der erbrachten Leistung • Die Rolle des Bewerbers • Beschreibung der Leistungen, besonders im Hinblick auf die für die Eignung und Bewertung spezifischen Erfahrungen • Aufwand zur Umsetzung des Vorhabens beim Bewerber (inkl. Ggf. eingesetzter Nachunternehmer) in Personentagen • Auftragswert des Referenzauftrags in EUR netto • Personalstärke (Anzahl der im Referenzauftrag beschäftigten Mitarbeitenden des Bewerbers) Eine Differenzierung bei der Punktevergabe erfolgt über die Vergleichbarkeit der ausgeführten Referenz mit dem vorliegenden Projekt nach der bewerberseitigen Projektbeschreibung. Dabei wird insbesondere die fachliche Vergleichbarkeit mit der verlangten Leistung einer wertenden Betrachtung nach folgenden Maßstäben unterzogen: 0 Punkte: Referenz nicht vorgelegt oder Referenz betrifft keine vergleichbaren Leistungen 10 Punkte: Die Referenz entspricht den konkret ausgeschriebenen Leistungen oder geht sogar darüber hinaus. Eine Bewertung mit Punkten zwischen 0 und 10 erfolgt entsprechend dem Grad der Vergleichbarkeit der Referenzleistung. Fehlen bei Referenzen bei den Projektbeschreibungen geforderte Angaben, findet dies bei der Wertung Berücksichtigung. Werden nach der Bekanntmachung/dem Vordruck Referenzen Angaben zu zwei Referenzen erwartet, erfolgt je Referenz eine hälftige Teilung der erzielten Punkte, so dass die Maximalpunktzahl nur erreicht werden kann, wenn die erwarteten zwei Referenzen eingereicht werden. Die vorgesehene Gewichtung wird durch entsprechende Multiplikation mit dem Gewichtungsfaktor umgesetzt. Sollten mehr als die vorgegebene Höchstzahl an Referenzen eingereicht werden, so werden die nach Ansicht des Auftraggebers vergleichbarsten Referenzen, die der Höchstzahl entsprechen, gewertet. Es ist zulässig, Referenzen einzureichen, die in Hinblick auf mehrere Referenzenanforderungen Berücksichtigung finden sollen. 2) Mindestanforderung: Es sind - einschließlich der bewerteten Fachkräfte - mindestens 273 Punkte / 70 % zu erzielen (Mindestanforderung). Werden weniger als die vorgenannte Punktzahl erreicht, erfolgt der Ausschluss des Teilnahmeantrages. Hinweis: Soweit nicht vorgelegte/nicht vergleichbare Referenzleistungen zum Ausschluss führen, ist dies gesondert bei dem jeweiligen Referenzkriterium gekennzeichnet.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Nachweis von mindestens einer und möglichst zwei Referenzen für die Erfahrung in der Konzeption, Entwicklung und Betreuung Microsoft-SQL-Server-basierter Enterprise-Data-Warehouse-Architekturen, Anlage 03_Vordruck Referenzen - Ziffer 1.1. a) Anforderung: Der Bewerber muss nachweisen, dass er über praktische Erfahrung in der Konzeption, Entwicklung und Betreuung eines auf Microsoft SQL Server (oder vergleichbar) basierenden Enterprise Data Warehouse verfügt. Hierbei soll der Bewerber praktische Erfahrungen in den folgenden fachlichen beziehungsweise technischen Themenbereichen nachweisen: • Einsatz von Microsoft SQL Server, T-SQL, SQL-Projekten oder Datenbankobjekten oder vergleichbaren Technologien, • Mitwirkung bei der Qualitätssicherung und Übergabe, • Umsetzung von Maßnahmen zur Sicherstellung der Wartbarkeit und Erweiterbarkeit, • Umsetzung von Maßnahmen zur Sicherstellung einer revisionssicheren Nachvollziehbarkeit. b) Nachweis: Eigenerklärung (Anlage 03_Vordruck_Referenzen) zu mindestens einer und möglichst zwei Referenzen über vergleichbare Microsoft-SQL-Server-basierte DWH-Systeme oder Systeme mit vergleichbaren Technologien aus den letzten drei Jahren. Die Referenz(en) sollen Angaben zu folgenden Aspekten enthalten: • Beschreibung der zugrunde liegenden EDWH-Architektur • eingesetzte Technologien, insbesondere Microsoft SQL Server, T-SQL, SQL-Projekte und Datenbankobjekte oder vergleichbare Technologien • Rolle und Beitrag des Bewerbers bei der Konzeption des Enterprise Data Warehouse • Rolle und Beitrag des Bewerbers bei der Entwicklung des Enterprise Data Warehouse • Rolle und Beitrag des Bewerbers bei der Betreuung des Enterprise Data Warehouse • Rolle und Beitrag des Bewerbers bei der Qualitätssicherung und Übergabe • Maßnahmen zur Sicherstellung der Wartbarkeit und Erweiterbarkeit • Maßnahmen zur Sicherstellung einer revisionssicheren Nachvollziehbarkeit c) Gewichtungsfaktor: 5. d) Mindestanforderung: Mindestanforderung an die Eignung ist die Vorlage von mindestens einer Referenz.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Nachweis von einer Referenz für die Erfahrung mit Datenmodellierung, Data Marts und fachlicher Kennzahlenlogik, Anlage 03_Vordruck Referenzen - Ziffer 1.2. a) Anforderung: Der Bewerber soll nachweisen, dass er fundierte Kenntnisse in relationaler Datenmodellierung, integrierten Datenmodellen und Data-Mart-Strukturen für Reporting- und Analysezwecke besitzt. Die Modellierungserfahrung soll Abfrageperformance, fachliche Verständlichkeit, Kennzahlenlogik und Erweiterbarkeit berücksichtigen. Die Erfahrung soll ferner die Ableitung technischer Datenmodelle auf Basis fachlicher Datenmodelle unter Berücksichtigung der Anforderungen der Fachbereiche betreffen. b) Nachweis: Eigenerklärung (Anlage 03_Vordruck_Referenzen) zu einer Referenz über die Umsetzung relationaler Datenmodelle und Data-Mart-Strukturen in einem DWH-/BI-Umfeld aus den letzten drei Jahren. Die Referenz soll Angaben zu folgenden Aspekten enthalten: • Ableitung technischer Datenmodelle aus fachlichen Datenmodellen und den Anforderungen der Fachbereiche • Umsetzung integrierter Datenstrukturen und fachspezifischer Data Marts • Definition und Dokumentation zentraler Kennzahlen, Attribute, Schlüssel und Berechnungslogiken • Berücksichtigung von Abfrageperformance, Modellverständlichkeit, Kennzahlenlogik und Erweiterbarkeit c) Gewichtungsfaktor: 5
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Nachweis von zwei Referenzen für die Erfahrung mit Historisierung, Versionierung und revisionssicherer Datenhaltung, Anlage 03_Vordruck Referenzen - Ziffer 1.3 a) Anforderung: Der Bewerber soll nachweisen, dass er über Erfahrung mit Historisierung, Versionierung und revisionssicherer Datenhaltung im DWH-Umfeld besitzt. Dies umfasst SCD2-ähnliche Historisierung, System-Versioned Temporal Tables oder vergleichbare Verfahren, Snapshot-Historisierung, LOAD_ID-/Batch-basierte Versionierung sowie nachvollziehbare Verarbeitung von Full-, Delta-, Korrektur- und Nachlieferungen. Zudem soll die Erfahrung über die technische Umsetzung der Versionierung über mehrere DWH-Schichten sowie die Dokumentation und Prüfbarkeit historischer Datenstände nachgewiesen werden. b) Nachweis: Eigenerklärung (Anlage 03_Vordruck Referenzen) zu zwei Referenzen über vergleichbare Historisierungs- und Versionierungsanforderungen aus den letzten drei Jahren. Die Referenz(en) sollen Angaben zu folgenden Aspekten enthalten: • eingesetzte Historisierungsverfahren und deren fachliche Begründung • Umgang mit Stichtagen, Gültigkeiten, Full-, Delta-, Korrektur- und Nachlieferungen sowie Revisionsanforderungen • technische Umsetzung der Versionierung über mehrere DWH-Schichten • Dokumentation und Prüfbarkeit historischer Datenstände c) Gewichtungsfaktor: 2
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Nachweis von mindestens einer und möglichst zwei Referenzen für die Erfahrung mit ETL-/ELT-Prozessen auf Basis von Microsoft SQL Server, T-SQL und Informatica, Anlage 03_Vordruck Referenzen - Ziffer 2.1 a) Anforderung: Der Bewerber muss nachweisen, dass er über Erfahrung betreffend Konzeption, Entwicklung, Testung oder Betrieb von Lade-, Prüf- und Transformationsprozessen im Data-Warehouse-Umfeld verfügt. Die eingereichte(n) Referenz(en) soll dabei die folgenden Themenfelder abdecken: • Datenbanknahe Umsetzung von ETL-/ELT-Prozessen mit Microsoft SQL Server und T-SQL, insbesondere unter Verwendung von Stored Procedures, Views oder SQL-Projekten • Werkzeugunterstützte Umsetzung von ETL-/ELT-Prozessen mit Informatica PowerCenter, Informatica CDI-PC oder einer vergleichbaren Enterprise-ETL-Plattform • Verarbeitung von Full- und Delta-Lieferungen einschließlich einer LOAD_ID- oder vergleichbaren laufbezogenen Steuerung • Umsetzung von Fehler-, Reject-, Quarantäne- und Wiederanlaufverfahren • Maßnahmen zur Sicherstellung von Datenqualität, Ladeperformance und Nachvollziehbarkeit • Zentrale Ablaufsteuerung, Orchestrierung und Scheduling, beispielsweise mit Automic oder einem vergleichbaren Werkzeug, einschließlich Abhängigkeiten, Laufplänen, Wiederanlauf und Monitoring b) Nachweis: Eigenerklärung (Anlage 03_Vordruck Referenzen) zu mindestens einer und möglichst zwei Referenzen über vergleichbare ETL-/ELT-Prozesse im Data-Warehouse-Umfeld aus den letzten drei Jahren. Die Referenz(en) muss/ müssen folgende allgemeine Angaben enthalten: • Eingesetzte Technologien, Werkzeuge und Plattformen • Konkrete Aufgaben und Verantwortlichkeiten des Bewerbers beziehungsweise Dienstleisters Zusätzlich soll(en) die Referenz(en) Angaben den folgenden Themenfelder enthalten: • Datenbanknahe Umsetzung von ETL-/ELT-Prozessen mit Microsoft SQL Server und T-SQL, insbesondere unter Verwendung von Stored Procedures, Views oder SQL-Projekten • Werkzeugunterstützte Umsetzung von ETL-/ELT-Prozessen mit Informatica PowerCenter, Informatica CDI-PC oder einer vergleichbaren Enterprise-ETL-Plattform • Verarbeitung von Full- und Delta-Lieferungen einschließlich einer LOAD_ID- oder vergleichbaren laufbezogenen Steuerung • Umsetzung von Fehler-, Reject-, Quarantäne- und Wiederanlaufverfahren • Maßnahmen zur Sicherstellung von Datenqualität, Ladeperformance und Nachvollziehbarkeit • Zentrale Ablaufsteuerung, Orchestrierung und Scheduling, beispielsweise mit Automic oder einem vergleichbaren Werkzeug, einschließlich Abhängigkeiten, Laufplänen, Wiederanlauf und Monitoring c) Gewichtungsfaktor: 5 d) Mindestanforderung: Mindestanforderung an die Eignung ist die Vorlage von mindestens einer Referenz.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Nachweis von zwei Referenzen für die Erfahrung mit SAP-Datenintegration und Datenbereitstellungsvarianten, Anlage 03_Vordruck Referenzen - Ziffer 2.2 a) Anforderung: Der Bewerber soll nachweisen, dass er Erfahrung in der Anbindung von SAP-Systemen oder SAP-nahen Datenquellen an ein Data Warehouse besitzt. Die Erfahrung soll die Bewertung und Umsetzung geeigneter Bereitstellungsvarianten wie Flatfile-Lieferungen, SAP-CDS-Views, Table-Reader-/Connector-Ansätze, TDE oder vergleichbare Verfahren umfassen. Ferner soll die Erfahrung über die fachliche und technische Spezifikation von SAP-Datenobjekten und Lieferumfängen, der Umgang mit Schlüsseln, Delta-/Änderungslogik, Pflichtfeldern, Datentypen und Kontrollinformationen sowie Berechtigungs-, Sicherheits-, Monitoring- und Lineage-Aspekte der SAP-Anbindung nachgewiesen werden. b) Nachweis: Eigenerklärung (Anlage 03_Vordruck Referenzen) zu zwei Referenzen über SAP-Datenintegrationen aus den letzten drei Jahren. Die Referenzen sollen Angaben zu folgenden Aspekten enthalten: • fachliche und technische Spezifikation von SAP-Datenobjekten und Lieferumfängen • Bewertung und Umsetzung von Datenbereitstellungsvarianten • Umgang mit Schlüsseln, Delta-/Änderungslogik, Pflichtfeldern, Datentypen und Kontrollinformationen • Berechtigungs-, Sicherheits-, Monitoring- und Lineage-Aspekte bei der SAP-Anbindung c) Gewichtungsfaktor: 2
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Nachweis von zwei Referenzen für die Erfahrung mit Migration historischer Reporting- oder DWH-Daten, Anlage 03_Vordruck Referenzen - Ziffer 2.3 a) Anforderung: Der Bewerber soll nachweisen, dass er über Erfahrung in der Migration historischer Daten aus einem bestehenden Reporting-, DWH- oder Altsystem in eine neue Plattform verfügt. Die Erfahrung soll Datenprofiling, Migrationslogik, Datenqualitätsprüfung, Nachvollziehbarkeit, fachliche Abnahme und Parallelbetrieb oder schrittweise Ablösung umfassen. Zudem soll die Erfahrung über das Mapping historischer Datenbestände sowie den Umgang mit Qualitätsproblemen, Lücken und Korrekturen nachgewiesen werden. b) Nachweis: Eigenerklärung (Anlage 03_Vordruck Referenzen) zu zwei Referenzen über vergleichbare Datenmigrationen aus den letzten drei Jahren. Die Referenz(en) sollen Angaben zu folgenden Aspekten enthalten: • Art und Umfang der migrierten historischen Datenbestände • Datenprofiling, Mapping, Migrationslogik, Datenqualitätsprüfung und Nachvollziehbarkeit historischer Datenbestände • Umgang mit Qualitätsproblemen, Lücken, Korrekturen und fachlichen Abnahmen • Parallelbetrieb, Cutover oder schrittweise Umschaltung von Berichten/Schnittstellen c) Gewichtungsfaktor: 2
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Nachweis von mindestens einer und möglichst zwei Referenzen für die Erfahrung in der Entwicklung von Power-BI-Berichten, semantischen Modellen und Dashboards sowie alternativen Berichtskanälen, Anlage 03_Vordruck Referenzen - Ziffer 3.1 a) Anforderung: Der Bewerber muss über Erfahrung in der Entwicklung von Power-BI-Berichten, semantischen Modellen und Dashboards sowie alternativen Berichtskanälen verfügen. Die eingereichte(n) Referenz(en) soll(en) dabei die folgenden Themenfelder abdecken: • Entwicklung und Qualitätssicherung von BI-Lösungen, • Aufbau und Governance von BI- und Reporting-Strukturen, • Bereitstellung und Betrieb von Berichten. b) Nachweis: Eigenerklärung (Vordruck Referenzen) zu mindestens einer und möglichst zwei Referenzen betreffend die Entwicklung von Power-BI-Berichten, semantischen Modellen und Dashboards sowie alternativen Berichtskanälen aus den letzten drei Jahren. Die Referenz(en) soll(en) Angaben zu den folgenden Themenfeldern enthalten: • Entwicklung und Qualitätssicherung von BI-Lösungen • Aufbau und Governance von BI- und Reporting-Strukturen • Bereitstellung und Betrieb von Berichten c) Gewichtungsfaktor: 5 d) Mindestanforderung: Mindestanforderung an die Eignung ist die Vorlage von mindestens einer Referenz.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Nachweis von zwei Referenzen für die Erfahrung mit Metadaten, Logging, Monitoring und Data Lineage, Anlage 03_Vordruck Referenzen - Ziffer 4.1 a) Anforderung: Der Bewerber soll nachweisen, dass er über Erfahrung in der Konzipierung und Umsetzung zentraler Metadaten-, Steuerungs-, Logging-, Monitoring- oder Lineage-Strukturen im DWH-/BI-Umfeld verfügt. Die Erfahrung soll Laufsteuerung, LOAD_ID-/Batch-Informationen, technische und fachliche Fehlerprotokolle, Datenqualitätsprüfungen und Nachvollziehbarkeit von Quelllieferungen bis Zielbereitstellung umfassen. Ferner soll die Erfahrung über die Unterstützung von Fehleranalysen, den Wiederanlauf sowie die Korrektur- und Nachlieferungsverarbeitung und die Nutzbarkeit der Protokollierung für Fachbereich, Entwicklung und Betrieb nachgewiesen werden. b) Nachweis: Eigenerklärung (Vordruck Referenzen) zu zwei Referenzen über vergleichbare Metadaten-, Steuerungs-, Monitoring-, Logging- oder Lineage-Umsetzungen aus den letzten drei Jahren. Die Referenzen sollen Angaben zu folgenden Aspekten enthalten: • Art der META-, Steuerungs-, Logging-, Monitoring- oder Lineage-Komponenten • Laufsteuerung, LOAD_ID-/Batch-Informationen, technische und fachliche Fehlerprotokolle, Datenqualitätsprüfungen und Nachvollziehbarkeit von Quelllieferungen bis Zielbereitstellung • Transparenz über Prozessstatus, Ausführungsinformationen, Fehler, DQ-Ergebnisse und Lineage • Unterstützung von Fehleranalyse, Wiederanlauf, Korrektur- und Nachlieferungsverarbeitung • Nutzbarkeit der Protokollierung für Fachbereich, Entwicklung und Betrieb c) Gewichtungsfaktor: 2
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Nachweis von einer Referenz für die Erfahrung mit Test, Qualitätssicherung und Wiederanlauf im DWH-/BI-Umfeld, Anlage 03_Vordruck Referenzen - Ziffer 4.2 a) Anforderung: Der Bewerber soll nachweisen, dass er technische Tests, Datenqualitätstests, Performance-Tests, Wiederanlauftests und Migrationstests für DWH-/BI-Plattformen geplant, durchgeführt und dokumentiert hat. b) Nachweis: Eigenerklärung (Anlage 03_Vordruck Referenzen) zu einer Referenz über vergleichbare Qualitätssicherungs- und Testaktivitäten aus den letzten drei Jahren. Die Referenz(en) sollen Angaben zu folgenden Aspekten enthalten: • Testarten, Testumfang, Testdaten und Nachweisführung • fachliche und technische Datenqualitätsprüfungen • Wiederanlauf-, Fehlerbehandlungs- und Recovery-Tests • Einbindung von Fachbereich, Entwicklung und Abnahmeprozessen c) Gewichtungsfaktor: 2
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Nachweis von zwei Referenzen zur Informationssicherheit, Berechtigungen und sichere technische Umsetzung, Anlage 03_Vordruck Referenzen - Ziffer 4.3 a) Anforderung: Der Bewerber soll nachweisen, dass er über Erfahrung in der Umsetzung von DWH-/BI-Plattformen unter Vorgaben zu Datenschutz, Informationssicherheit, rollenbasierten Berechtigungsmodellen und bankfachlichen IT-Anforderungen verfügt. Dies umfasst technische Trennung von Schichten, Active-Directory-/Entra-ID-Integration, SSO, sichere Kommunikationsstrecken sowie nachvollziehbare Protokollierung. Zudem soll die Erfahrung im Schutz technischer Metadaten sowie der Abstimmung mit Architektur, Informationssicherheit und Datenschutz nachgewiesen werden. b) Nachweis: Eigenerklärung (Anlage 03_Vordruck Referenzen) zu zwei Referenzen über vergleichbare sichere DWH-/BI-Umsetzungen aus den letzten drei Jahren. Die Referenzen sollen Angaben zu folgenden Aspekten enthalten: • rollenbasierte Berechtigungsmodelle, Single Sign-on (SSO) und Integration mit Verzeichnisdiensten • technische Trennung von Schichten, Schutz technischer Metadaten und Protokollierung • Sicherheitsmaßnahmen für Datenübertragung, HTTPS/TLS, SFTP/SSH oder vergleichbar • Abstimmung mit Architektur, Informationssicherheit und Datenschutz c) Gewichtungsfaktor: 2.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Nachweis von zwei Referenzen für die Erfahrung mit DWH-/BI im Banken- und Förderbankenumfeld, Anlage 03_Vordruck Referenzen - Ziffer 5.1 a) Anforderung: Der Bewerber soll nachweisen, dass er über Erfahrung in der fachlichen und technischen Konzeption, Umsetzung oder Steuerung von Data-Warehouse- oder Business-Intelligence-Plattformen im Bankenbereich verfügt, bevorzugt mit Schwerpunkt Förderbanken, Meldewesen, Finanz-/Rechnungswesen, Risiko-Management oder Treasury. b) Nachweis: Eigenerklärung (Anlage 03_Vordruck Referenzen) zu zwei Referenzen über vergleichbare DWH-/BI-Erfahrungen aus den letzten drei Jahren. Die Referenzen sollen Angaben zu folgenden Aspekten enthalten: • Art der Zusammenarbeit mit Fachbereichen, Architektur, Betrieb, Informationssicherheit und Datenschutz • Branchenerfahrung im Banken- oder Förderbankenumfeld • Nähe zu Meldewesen, Finanz-/Rechnungswesen, Risiko-Management oder Treasury • fachlich-technische Koordination, Anforderungsanalyse und Abnahmeunterstützung c) Gewichtungsfaktor: 3
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Nachweis von zwei Referenzen für die Erfahrung mit CI/CD, versionierter Entwicklung und Deployment im DWH-/BI-Umfeld, Anlage 03_Vordruck Referenzen - Ziffer 5.2 a) Anforderung: Der Bewerber soll nachweisen, dass er über Erfahrung in der Umsetzung der versionierten, qualitätsgesicherten Entwicklung und des automatisierten Deployments von Datenbank- und Integrationsartefakten im DWH-/BI-verfügt. Dies umfasst Versionsverwaltung (z. B. Bitbucket oder gleichwertig), Feature-Branch- und Pull-Request-Workflows, verpflichtende Code Reviews nach dem Vier-Augen-Prinzip, reproduzierbare Builds aus Quellcode sowie DACPAC-basierte Datenbank-Deployments und dokumentierte Deployment-, Rollback- und Release-Verfahren. b) Nachweis: Eigenerklärung (Anlage 03_Vordruck Referenzen) zu zwei Referenzen über vergleichbare CI/CD- und Deployment-Umsetzungen im DWH-/BI-Umfeld aus den letzten drei Jahren. Die Referenzen sollen Angaben zu folgenden Aspekten enthalten: • eingesetzte Versionsverwaltung, Branch-/Merge-Strategie und Pull-Request-Prozesse • verpflichtende Code Reviews nach dem Vier-Augen-Prinzip und Qualitätssicherung im Entwicklungsprozess • reproduzierbare Builds sowie DACPAC-basierte Datenbank-Deployments je DWH-Schicht • Deployment-, Rollback- und Release-Verfahren einschließlich Bezug auf Commit, Pull Request, Build-Lauf und Artefakt • Deployment- und Konfigurationsartefakte für werkzeuggestützte ETL-Komponenten (z. B. Informatica) oder gleichwertig c) Gewichtungsfaktor: 2
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Begründung, warum die Gewichtung der Zuschlagskriterien nicht angegeben wurde: Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen aufgeführt
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen:
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung: 09/10/2026
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 18/09/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Bitte beachten: Um einen eventuellen Ausschluss des Teilnahmeantrags zu vermeiden, legen Sie bitte die mit dem Teilnahmeantrag geforderten Nachweise und Erklärungen dem Teilnahmeantrag unbedingt vollständig bei.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung, teilweise mit erneutem Aufruf zum Wettbewerb, teilweise ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Hessen
Informationen über die Überprüfungsfristen: (1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen. (2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. (3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. (4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Leinemann & Partner Rechtsanwälte mbB
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Landesbank Hessen Thüringen-Girozentrale (Helaba)

8. Organisationen

8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Landesbank Hessen Thüringen-Girozentrale (Helaba)
Registrierungsnummer: 10184
Postanschrift: Neue Mainzer Straße 52-58
Stadt: Frankfurt am Main
Postleitzahl: 60311
Land, Gliederung (NUTS): Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt (DE712)
Land: Deutschland
Telefon: +49 69913201
Internetadresse: https://www.helaba.com/
Profil des Erwerbers: https://www.deutsche-evergabe.de
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Hessen
Registrierungsnummer: 176a89e7-cc9e-4e82-bf67-cdc10ad3e062
Postanschrift: Luisenplatz 2
Stadt: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land, Gliederung (NUTS): Darmstadt, Kreisfreie Stadt (DE711)
Land: Deutschland
Telefon: +49 6151126603
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Leinemann & Partner Rechtsanwälte mbB
Registrierungsnummer: ba880025-477f-4be2-a3c8-d304e4ae1288
Postanschrift: Alte Jakobstraße 83-84
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 10179
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
Telefon: +49 302064190
Rollen dieser Organisation:
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0004
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender

Informationen zur Bekanntmachung

Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 55bdc43c-6968-4cd6-a4e5-4f3d0bdde05f - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 18/08/2026 18:55:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 576429-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 160/2026
Datum der Veröffentlichung: 20/08/2026