5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71356200 Technische Hilfe
5.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: bundesweit
Postleitzahl: bundesweit
Land, Gliederung (NUTS): Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt (DE712)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/09/2026
Enddatum der Laufzeit: 31/08/2027
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 2
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Vollständig ausgefüllte Bietererklärung einschließl.Auskunft zur Kartellprävention(Insolvenz, Eintragung ins Gewerbezentralregister oder: Versicherung, dass über dasVermögen des Unternehmens kein Insolvenzverfahren oder kein vergleichbares gesetzlichesVerfahren eröffnet ist, die Eröffnung weder beantragt noch ein Antrag mangels Masseabgelehnt worden ist; - Erklärung, dass sich das Unternehmen nicht in Liquidationbefindet; - Erklärung über Einträge im Gewerbezentralregister; - Erklärung, ob Verfahrenanhängig ist/sind oder war(en), das/die noch zu einer Eintragung in dasGewerbezentralregisterführen kann/können; Hinweis: Eine vertiefte Eignungsprüfung ist die Folge Versicherung,dass das Unternehmen sein Gewerbe ordnungsgemäß angemeldet hat und – sofern nachMaßgabeder Vorschriften des HGB eintragungspflichtig – im Handelsregister eingetragen ist;- Versicherung, dass das Unternehmen bei der Ausführung öffentlicher Aufträge nichtgegen geltende umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche Verpflichtungen, z.B. gegendie in § 21 Arbeitnehmer-Entsendegesetz, § 98c Aufenthaltsgesetz, § 19 Mindestlohngesetzoder § 21 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz genannten Vorschriften, verstoßen hat;Versicherung,dass das Unternehmen seinen Pflichten zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie zurZahlung der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung (Kranken-, Pflege-, Unfall-,Renten- und Arbeitslosenversicherung) nachgekommen ist; - Erklärungen zurkartellrechtlichenCompliance und Korruptionsprävention: a) Erklärung, dass das Unternehmen in Bezugauf die Vergabe - und darüber hinaus auch in den vergangenen drei Jahren - keine unzulässigewettbewerbsbeschränkende Abrede getroffen hat. Unzulässige wettbewerbsbeschränkendeAbreden in diesem Sinne sind insbesondere Verstöße gegen die kartellrechtlichenKernbeschränkungeni.S.v. Art. 101 AEUV, § 1 GWB sowie sonstige Vereinbarungen mit anderen Unternehmen,die eine Verhinderung, Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oderbewirken können. b) Erklärung, dass das Unternehmen sich zu einem unbeschränktenWettbewerbund zur Korruptionsprävention bekennt und sichergestellt hat, dass sich dieUnternehmensführungder Bedeutung bewusst ist, die der Beachtung aller geltenden Wettbewerbs- undKorruptionsgesetzezukommt. — Erklärung, dass das Unternehmen bei der Ausführung eines früheren Auftragsoder Konzessionsvertrages bei der Deutsche Bahn AG oder einem mit ihr gemäß §§ 15ff. AktG verbundenen Unternehmen keine wesentliche Anforderung erheblich oder fortdauerndmangelhaft erfüllt hat; — Erklärung, dass: a) das Unternehmen in Bezug aufAusschlussgründeim Sinne von §§ 123 f. GWB oder Eignungskriterien nach § 122 GWB keine Täuschung begangenund auch keine Auskünfte zurückgehalten hat und b) das Unternehmen stets in der Lageist, geforderte Nachweise in Bezug auf die §§ 122 bis 124 GWB zu übermitteln. - Erklärung,dass das Unternehmen zu keinem Zeitpunkt in einem Vergabeverfahren der Deutsche BahnAG oder eines mit ihr gemäß §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmens: a) versucht hat,die Entscheidungsfindung in unzulässiger Weise zu beeinflussen, b) versucht hat, vertraulicheInformationen zu erhalten, durch die es unzulässige Vorteile beim Vergabeverfahrenerlangen könnte, oder c) irreführende Informationen übermittelt hat, die dieVergabeentscheidungbeeinflussen konnte bzw. dies versucht hat. - Erklärung, ob das Unternehmen schwereVerfehlungen begangen hat und ggf. welche, die seine Zuverlässigkeit als Bewerberoder Bieter in Frage stellt (§ 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB); - Erklärung, ob: a) eine Person,deren Verhalten gemäß § 123 Abs. 3 GWB dem Unternehmen zuzurechnen ist, rechtskräftigwegen einer der in § 123 Abs. 1 Nrn. 1 bis 10 GWB genannten Tatbestände verurteiltist oder b) eine Geldbuße im Sinne des § 30 OWiG gegen das Unternehmen wegen einerder in § 123 Abs. 1 Nrn. 1 bis 10 GWB genannten Tatbestände rechtskräftig festgesetztwurde. Hinweis: Einevertiefte Eignungsprüfung ist die Folge. Restriktive Maßnahmenangesichts der Handlungen Russlands in der Ukraine - Ich versichere entsprechend derfür mich national geltenden Rechtsakte, dass das Unternehmen auf keiner Sanktionslisteaufgrund einer EU-Verordnung oder aufgrund sonstiger anwendbarer nationaler, europäischeroder internationaler Embargo- und Außenwirtschaftsvorschriften geführt wird und keinensonstigen wirtschaftlichen Sanktionsmaßnahmen unterliegt. Ich versichere auch unterBeachtung der EU-Blocking Verordnung, dass das Unternehmen auf keiner US-amerikanischenoder britischen Sanktionsliste geführt wird oder sonstigen US-amerikanischen oderbritischen wirtschaftlichen Sanktionsmaßnahmen unterliegt. Ich versichere außerdem, dass das Unter-nehmen nicht unmittelbar oder mittelbar im mehrheitlichen Eigentum einer natürlichen oder juristischen Person steht, die auf einer der genannten Sanktionslistengeführt wird oder die sonstigen wirtschaftlichen Sanktionsmaßnahmen unterliegt. -Ich versichere, dass ich kein russischer Staatsangehöriger und keine in Russlandniedergelassene natürliche Person bin bzw. das Unternehmen keine in Russland niedergelassene juristische Person, Organisation oder Einrichtung ist. - Ich versichere, dass eine unter Anstrich1 fallende natürliche oder juristische Person, Organisation oder Einrichtung wederunmittelbar noch mittelbar mehr als 50 Prozent der Anteile am Unternehmen hält. -Ich versichere, dass ich bzw. mein Unternehmen weder im Namen noch auf Anweisung einer unter Anstrich 1 fallenden natürlichen oder juristischen Person, Organisation oder Einrichtung handele bzw. handelt. - Ich versichere, dass natürliche oder juristische Personen, Organisationen oder Einrichtungen im Sinne von lit. b zu nicht mehr als zehn Prozent am zu vergebenen Auftrag beteiligt sein werden, sei es als Unterauftragnehmer, Lieferanten oder als Unternehmen im Rahmen einer Eignungsleihe gemäß § 47 SektVO.
Kriterium: Finanzkennzahlen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Vollständig ausgefüllte Lieferantenauskunft, oder: -Angabe des jährlichen Gesamtumsatzes der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre - Angabe des jährlichen Umsatzes in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren soweit dieser Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenen Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils der mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen, Anzahl der Mitarbeiter der jeweils letzten3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, Anzahl der Mitarbeiter der jeweils letzten 3abgeschlossenenGeschäftsjahre, soweit diese Leistungen betreffen, die mit der zu vergebenen Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils der mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen, Angabe des Unternehmensgewinns der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre. Ggf. Bietergemeinschaftserklärung.
Kriterium: Versorgungssicherheit
Beschreibung des Auswahlkriteriums: — Nachweis über das Vorhandensein eines Qualitätsmanagements nach DIN EN ISO 9001:2015oder vergleichbar — Mindestmenge an gelieferten und getränkten Eichenschwellen i.H.v.2000m³ innerhalb der letzten 2 Jahren. Eigenerklärung mit Referenznachweise (Abnehmer und Anzahl) - Für für die in den Ausschreibungsunterlagen bezeichneten Lose 4 und 7 gilt: - Angabe, ob eine Herstellerbezogene Produktqualifikation (HPQ) der DB bereits vorliegt. Wenn eine HPQ noch nicht vorliegt, muss der Bewerber erklären, dass er im Rahmen des Zumutbaren alles Erforderliche tun wird, um die HPQ schnellstmöglich zu erhalten. Hinweis: Die HPQ ist eine Liefervoraussetzung. Ohne diese kann kein Abruf erfolgen.
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Preis
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 100
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 03/07/2026 18:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen:
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung: 14/08/2026
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Beschreibung der finanziellen Sicherheit: Sicherheiten gemäß Vergabeunterlagen
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 13/07/2026 10:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Gemäß § 51 Abs. 2 SektVO, § 16a Abs. 1 VOB/A-EU. Mögliche Hinweise des Auftraggebers in den Vergabeunterlagen sind zu beachten.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Entfällt
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Finanzielle Vereinbarung: Die Zahlungsbedingungen gelten gemäß Vergabeunterlagen.
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung mit erneutem Aufruf zum Wettbewerb
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Bundes
Informationen über die Überprüfungsfristen: Wenn der Zuschlag bereits wirksam erteilt worden ist, kann dieser nicht mehr vor der Vergabekammer angegriffen werden (§ 168 Abs. 2 Satz 1 GWB). Der Zuschlag darf erst 10 Kalendertage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder per E-Mail bzw. 15 Kalendertage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post erteilt werden (§ 134 Abs. 2 GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis 3 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Des Weiteren wird auf die in § 135 Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: DB InfraGO AG – Geschäftsbereich Fahrweg (Bukr 16)
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Vergabekammer des Bundes