5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 79100000 Dienstleistungen im juristischen Bereich
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Der Vertrag kann vom Auftraggeber optional 1x um weitere 12 Monate verlängert werden. Die Vertragsverlängerung zeigt der Auftraggeber spätestens 3 Monate vor dem Vertragsende an. Der AN wird darauf hingewiesen, dass eine etwaige Verlängerung durch den AG voraussichtlich nur abgerufen werden wird, wenn noch Leistungen des AN im Hinblick auf den Verwendungsnachweis erforderlich werden. Der Vertrag endet somit nach maximal 7 Jahren zum 31.07.2033 oder bei Erreichen des maximalen Vergabevolumens von 10.500 h über die gesamte Vertragslaufzeit inkl. der Option.
5.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Planckstr. 1
Stadt: Darmstadt
Postleitzahl: 64291
Land, Gliederung (NUTS): Darmstadt, Kreisfreie Stadt (DE711)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/10/2026
Enddatum der Laufzeit: 31/07/2033
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 1
Weitere Informationen zur Verlängerung: Der Vertrag kann vom Auftraggeber optional 1x um weitere 12 Monate verlängert werden. Die Vertragsverlängerung zeigt der Auftraggeber spätestens 3 Monate vor dem Vertragsende an. Der AN wird darauf hingewiesen, dass eine etwaige Verlängerung durch den AG voraussichtlich nur abgerufen werden wird, wenn noch Leistungen des AN im Hinblick auf den Verwendungsnachweis erforderlich werden. Der Vertrag endet somit nach maximal 7 Jahren zum 31.07.2033 oder bei Erreichen des maximalen Vergabevolumens von 10.500 h über die gesamte Vertragslaufzeit inkl. der Option.
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für den Teilnahmeantrag
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Informationen über frühere Bekanntmachungen:
Kennung der vorherigen Bekanntmachung: 321831-2026
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#, #Besonders auch geeignet für:selbst#, #Besonders auch geeignet für:other-sme#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: 1.4. Eigenerklärung Betriebs-/Berufshaftpflicht (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Der Bewerber verfügt über eine Haftpflichtversicherungsschutz mit einem Deckungsumfang von mindestens 5 Millionen EUR, zweifach maximiert im Versicherungsjahr bei einem zum Geschäftsbetrieb in der EU zugelassenen Versicherungsunternehmen. Als Formblatt der Datei 05 Teilnahmewettbewerb und Eignung
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: 1.11 Eigenerklärung Bietergemeinschaft (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Dritterklärung): BGB-Gesellschaft mit gesamtschuldnerischer Haftung mit Listung aller Mitglieder und deren bevollmächtigter Vertreter inkl. Nennung eines bevollmächtigten Vertreters, der die Arbeitsgemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Mit dem Teilnahmeantrag / Angebot ist eine von allen Gemeinschaftsmitgliedern rechtsverbindlich unterschriebene Erklärung abzugeben, dass die federführende Firma als bevollmächtigter Vertreter die aufgeführten Gemeinschaftsmitglieder gegenüber dem Auftraggeber vertritt und mit Wirkung für jedes Mitglied für die vertragsgemäße Ausführung der Leistung als Gesamtschuldner haftet. Als Formblatt der Datei 05 Teilnahmewettbewerb und Eignung
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: 1.12 Eigenerklärung Unterauftragnehmer (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Nur auszufüllen, sofern Teilleistungen an Unterauftragnehmer weitergegeben werden oder sofern sich der Bewerber bzw. Bieter für den Eignungsnachweis auf einen Unterauftragnehmer beruft. In diesem Fall ist eine Abgabe zusammen mit dem Teilnahmeantrag bzw. Angebot erforderlich! Weiterhin ist im Falle der Eignungsleihe eine Verfügbarkeitserklärung (siehe Formblatt Verfügbarkeitserklärung) vom Unterauftragnehmer bereits mit dem Teilnahmeantrag bzw. Angebot einzureichen. Im Falle der Ausführung von Teilen des Auftrags wird diese vor Zuschlagserteilung nachgefordert. Als Formblatt der Datei 05 Teilnahmewettbewerb und Eignung
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: 1.6 Eigenerklärung zur Verordnung (EU) 833/2014 (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Am 08.04.2022 hat der Rat der Europäischen Union die Verordnung (EU) 2022/576 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren, erlassen. Diese ist am 09.04.2022 in Kraft getreten. Sie entfaltet als Verordnung unmittelbare Rechtswirkung in den Mitgliedstaaten und hat direkte Auswirkungen auf die Vergabe öffentlicher Aufträge und Konzessionen. Als Formblatt der Datei 05 Teilnahmewettbewerb und Eignung
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: 1.10 Referenzen (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Für die vom Bewerber gem.1.9 Auftragsausführende Personen zum Nachweis seiner Eignung benannten fünf Anwälte/Anwältinnen hat der Bewerber jeweils mindestens eine Referenz pro Anwalt/Anwältin vorzulegen, aus der sich eine wesentliche Projektbeteiligung (punktuelle Tätigkeiten oder Vertretungen reichen nicht aus) bei einem Projekt mit den nachfolgend benannten Anforderungen und einem Bauvolumen von zumindest 100 Millionen EUR, ergibt. Eingereichte Referenzen dürfen nicht älter als fünf Jahre sein. Sie dürfen sich auf noch laufende Projekte beziehen. Auch kann in den Referenzen für mehrere Anwälte/Anwältinnen auf dasselbe Projekt Bezug genommen werden, wenn die Anwälte/Anwältinnen in demselben Projekt gearbeitet haben. Die Projektbeteiligung muss sich auf Tätigkeiten im Bereich des Bau- und Architektenrechts, des Verwaltungsrechts oder Vergaberechts im Sinne von 1.9 beziehen und eine Tätigkeit in einem der drei nachfolgend benannten Projekttypologien zum Gegenstand haben: a) bei einem Hochbauprojekt im Bereich der technischen Infrastruktur oder Forschungseinrichtung mit einem öffentlichen oder diesem vergaberechtlich gleichgestellten Auftraggeber oder b) bei einem Hochbauprojekt unter Verwendung von Bundesmitteln und/oder sonstigen Fördermitteln oder c) bei einem Hochbauprojekt mit einer Einbindung in eine komplexe Projektstruktur mit einem Vertragsmanagement, eine Einkaufsabteilung, einer Rechtsabteilung, einem zuständigen Landes- und/oder Bundesministerium. Das jeweilige Bauvolumen ist anhand der Kostengruppen 200-700 nach DIN 276 zu benennen (Abschätzung zulässig). Als Formblatt der Datei 05 Teilnahmewettbewerb und Eignung
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: 1.8.Unternehmensdarstellung (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Mindestumsatz von 2 Millionen EUR (netto) pro Geschäftsjahr erwirtschaftet. a) Unternehmensdaten allgemein b) Umsätze der letzten 3 Jahre in EURO Als Formblatt der Datei 05 Teilnahmewettbewerb und Eignung
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: 1.13 Verfügbarkeitserklärung (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Nur parallel zur "Erklärung Unterauftragnehmer" auszufüllen und vom Unterauftragnehmer zu unterzeichnen, sofern Teilleistungen an Unterauftragnehmer weitergegeben werden (Leistungsausführung durch Unterauftragnehmer) oder sofern sich der Bewerber bzw. Bieter für den Eignungsnachweis auf einen Unterauftragnehmer beruft (Eignungsleihe - siehe Formblatt Unterauftragnehmer). Sollen mehrere Unterauftragnehmer eingesetzt werden, so ist dieses Formblatt mehrfach zu verwenden. Pro einzusetzendem Unterauftragnehmer ist je eine Verpflichtungserklärung abzugeben. Als Formblatt der Datei 05 Teilnahmewettbewerb und Eignung
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: 1.5 Weitere Angaben zum Bieter (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Im Zuge der Einführung neuer Anforderungen für EU-weit vergebene Aufträge (sog. eForms) sind öffentliche Auftraggeber ab dem 25.10.2023 verpflichtet, in Vergabebekanntmachungen (bisher Bekanntmachung über vergebene Aufträge) die unten aufgeführten Angaben zu den Auftragnehmern veröffentlichen. Vor diesem Hintergrund sind für jeden Bieter und bei Bietergemeinschaften für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft die im entsprechenden Formblatt aufgeführten Angaben zu machen und mit dem Angebot, im Fall vorgelagerter Teilnahmewettbewerbe mit dem Teilnahmewettbewerb einzureichen. Als Formblatt der Datei 05 Teilnahmewettbewerb und Eignung
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: 1.7 Eigenerklärung Zulassung Rechtsanwaltsgesellschaft (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Das Unternehmen des Bewerbers ist als Rechtsanwaltsgesellschaft zugelassen. Der AG behält sich eine Nachforderung des Nachweises offen. Als Formblatt der Datei 05 Teilnahmewettbewerb und Eignung
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: 1.9 Auftragsausführende Personen (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Der Bewerber hat in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren mindestens fünf Anwälte/Anwältinnen beschäftigt, wobei hiervon mindestens zwei Anwälte/Anwältinnen mit Fachanwaltszulassung im Bau- und Architektenrecht zugelassen sein müssen, mindestens ein/eine weitere(r) Anwalt/Anwältin mit Fachanwaltszulassung im Verwaltungsrecht zugelassen ist. Eine einschlägige Berufserfahrung von mind. 10 Jahren ist erforderlich. Im Übrigen muss zumindest ein Anwalt/eine Anwältin über eine vergaberechtliche Berufserfahrung von mindestens zehn Jahren verfügen. Ein weiterer Anwalt/eine Anwältin muss in einem dieser Rechtsgebiete Bau- und Architektenrecht, Verwaltungsrecht oder Vergaberecht über eine einschlägige Berufserfahrung von mindestens zehn Jahren verfügen. Die jeweiligen Urkunden zum Fachanwalt sind dem Teilnahmeantrag beizulegen. Der Bewerber erklärt, dass die zu vorgenannten Personen für die Bearbeitung des Auftrages zur Verfügung gestellt werden und die einschlägige Berufserfahrung gemäß Eigenerklärung vorliegt. Als Formblatt der Datei 05 Teilnahmewettbewerb und Eignung
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Mindestanforderungen an die auftragsausführenden Personen, vgl. Z 1.9 im Teilnahmeantrag (Wiederholung) - Der Bewerber hat in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren mindestens fünf Anwälte/Anwältinnen beschäftigt, wobei hiervon mindestens zwei Anwälte/Anwältinnen mit Fachanwaltszulassung im Bau- und Architektenrecht zugelassen sein müssen, mindestens ein/eine weitere(r) Anwalt/Anwältin mit Fachanwaltszulassung im Verwaltungsrecht zugelassen ist. Eine einschlägige Berufserfahrung von mind. 10 Jahren ist erforderlich. Im Übrigen muss zumindest ein Anwalt/eine Anwältin über eine vergaberechtliche Berufserfahrung von mindestens zehn Jahren verfügen. Ein weiterer Anwalt/eine Anwältin muss in einem dieser Rechtsgebiete Bau- und Architektenrecht, Verwaltungsrecht oder Vergaberecht über eine einschlägige Berufserfahrung von mindestens zehn Jahren verfügen. Die jeweiligen Urkunden zum Fachanwalt sind dem Teilnahmeantrag beizulegen. Der Bewerber erklärt, dass die zu vorgenannten Personen für die Bearbeitung des Auftrages zur Verfügung gestellt werden und die einschlägige Berufserfahrung gemäß Eigenerklärung vorliegt.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Wertung der Teilnahmeanträge / Auswahlkriterien - Die Vergabestelle prüft in einem ersten Schritt die Vollständigkeit der Be-standteile des Teilnahmeantrages sowie die Einhaltung der Mindestanforderungen (siehe unter 0.1 Checkliste Mindestanforderungen im Dokument 06 Bewerbungsbedingungen). In Bezug auf die Referenzen erfolgt neben den Mindestanforderungen eine Bewertung (Auswahl) der Referenzen wie folgt: Für die vom Bewerber gem. Z. 1.9 Auftragsausführende Personen im Dokument "05 Teilnahmeantrag und Eignung" zum Nachweis seiner Eignung benannten fünf Anwälte/Anwältinnen hat der Bewerber jeweils mindestens eine Referenz pro Anwalt/Anwältin vorzulegen, aus der sich eine wesentliche Projektbeteili-gung (punktuelle Tätigkeiten oder Vertretungen reichen nicht aus) bei einem Projekt mit den nachfolgend benannten Anforderungen und einem Bauvolumen von zumindest 100 Millionen EUR netto, ergibt. Eingereichte Referenzen dürfen nicht älter als fünf Jahre sein. Sie dürfen sich auf noch laufende Projekte beziehen. Auch kann in den Referenzen für mehrere Anwälte/Anwältinnen auf dasselbe Projekt Bezug genommen werden, wenn die Anwälte/Anwältinnen in demselben Projekt gearbeitet haben. Die Projektbeteiligung muss sich auf Tätigkeiten im Bereich des Bau- und Architektenrechts, des Verwaltungsrechts oder Vergaberechts im Sinne der Z. 1.9 im Dokument "05 Teilnahmeantrag und Eignung" beziehen und eine Tätigkeit in einem der drei nachfolgend benannten Projekttypologien zum Gegenstand haben: a) bei einem Hochbauprojekt im Bereich der technischen Infrastruktur oder Forschungseinrichtung mit einem öffentlichen oder diesem vergaberechtlich gleichgestellten Auftraggeber oder b) bei einem Hochbauprojekt unter Verwendung von Bundesmitteln und/oder sonstigen Fördermitteln oder c) bei einem Hochbauprojekt mit einer Einbindung in eine komplexe Projekt-struktur mit einem Vertragsmanagement, eine Einkaufsabteilung, einer Rechts-abteilung, einem zuständigen Landes- und/oder Bundesministerium. Das jeweilige Bauvolumen ist anhand der Kostengruppen 200-700 nach DIN 276 zu benennen (Abschätzung zulässig). Soweit mehr als drei Bieter die vorgenannten Mindestanforderungen erfüllen, findet eine Bewertung nach Punkten (Auswahlkriterium) der mit den Teilnah-meanträgen genannten Referenzen wie folgt statt: Bauvolumen (Kostengruppen 200-700 nach DIN 276) in netto: unter 100 Mio. Euro = Ausschluss über 100 Mio. Euro = 20 Punkte über 350 Mio. Euro = 50 Punkte über 500 Mio. Euro = 100 Punkte über 750 Mio. Euro = 150 Punkte über 900 Mio. Euro = 200 Punkte Die drei geeigneten Bewerber mit der höchsten aufaddierten Punktzahl aus dem zuvor beschriebenen Auswahlkriterium (es wird jeweils der höchste Wert aus den eingereichten Referenzen des jeweiligen Anwalts gewertet) werden im weiteren Verfahren zur Angebotsabgabe aufgefordert. Bei Punktegleichheit in Bezug auf alle eingereichten Referenzen für alle Projekte zu Ziffer 2a-2c, ent-scheidet die Summe der Punkte des Auswahlkriteriums zu Ziffer 2.c. (Hochbau-Projekt mit einer Einbindung in eine komplexe Projektstruktur). Sollte danach immer noch Punktegleichstand bestehen, entscheidet das Los.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 1 000,00
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Preiskriterium für "Preis-Quotient-Methode"
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 70
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Auftragsabwicklungskonzept
Beschreibung: Das Konzept hat in formaler Hinsicht aus einer Präsentation auf Grundlage von MS-PowerPoint (oder vergleichbar) zu bestehen. Die Folien der Präsentation sind als Datei im pdf-Format mit dem Angebot zu übergeben. Die Folien sollen möglichst nicht aus Fließtext bestehen, sondern sollen die Inhalte möglichst im Präsentationsstil (Sätze bzw. Halbsätze möglichst mit Spiegelstrichen/Gliederungsebenen) vermitteln. Schaubilder, Graphiken, Skizzen etc. sind zugelassen. Die Schriftgröße darf 8 Punkte nicht unterschreiten. Der Umfang des Konzeptes darf 10 Seiten Präsentation nicht übersteigen. Pro Seite ist eine Folie vorzusehen. Sollte das Konzept die vorgegebene Seitenzahl übersteigen, werden ausschließlich Inhalte der ersten 10 Seiten bzw. Folien gewertet, weitere Seiten bzw. Folien bleiben bei der Wertung unberücksichtigt. Inhaltliche Anforderungen: In dem "Auftragsabwicklungskonzept" hat der Bieter darzulegen, auf welche Art und Weise er beabsichtigt, die hier ausgeschriebene Leistung abzuwickeln. In dem Konzept hat der Bieter insbesondere die in den Vergabeunterlagen gemachten Angaben zu dem Projekt sowie Art und Umfang der vorliegend zu vergebenden Leistungen bei seinen Darstellungen zu berücksichtigen. Die Darstellung des Bieters soll insbesondere folgende Themenkomplexe beschreiben: a) Darstellung der auftragsnehmerseitigen Organisationsstruktur unter Benennung der einzusetzenden Anwälte/ Anwältinnen und deren geplante zeitliche Ressourcen; b) Benennung des Hauptansprechpartners/-partnerin und dessen/deren Vertretung; c) Darstellung der Stellvertretungs- und Nachfolgeregelung bei Urlaub, Krankheit oder sonstiger Personalveränderungen bei dem Auftragnehmer d) Darstellung von Reaktionszeiten (zum Beispiel unter Berücksichtigung von Vor-Ort-Abstimmungsterminen, vgl. Vertrag §6 (1) etc.) e) Eingesetzte IT-Lösung und Umgang mit Datenschutz Bei der Bewertung des Auftragsabwicklungskonzeptes können max. 10 Punkte erreicht werden. Die Vergabe dieser Punkte durch die Vergabestelle erfolgt nach einem umgekehrten Schulnotensystem, vgl. Punkt 4.3 in dem Dokument "Bewerbungsbedingungen". Es werden nur ganze Punkte vergeben.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 30
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 22/06/2026 23:59:59 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen:
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung: 10/07/2026
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 30/06/2026 10:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: GSI/FAIR behält sich eine einmalige Nachforderung von Unterlagen innerhalb einer im Nachforderungsschreiben festzusetzenden Frist gemäß § 56 VgV vor. Die Bewerber können sich auf eine Nachforderung aber nicht verlassen. Letztendlich unvollständige Teilnahmeanträge werden ausgeschlossen (§ 57 Abs. 1 Nr. 2, Abs. 3 VgV)
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Einzureichende Unterlagen: Datei "05 Teilnahmeantrag und Eignung" mit den darin enthaltenen Formblättern: 1.1 Teilnahmeantrag für 42f/2600036292FAIR - Erbringung von vergabe-, vertrags- (bau- und architektenrechtlichen) und verwaltungsrechtlichen Beratungsleistungen 1.2 Eigenerklärung zur Eignung nach §§ 123, 124 GWB 1.3 Eigenerklärung MiLoG 1.4 Eigenerklärung Betriebs-/Berufshaftpflicht 1.5 Weitere Angaben zum Bieter 1.6 Eigenerklärung zur Verordnung (EU) 833/2014 1.7 Eigenerklärung Zulassung Rechtsanwaltsge 1.8 Unternehmensdarstellung 1.9 Auftragsausführende Personen 1.10 Referenzen 1.11 Eigenerklärung Bietergemeinschaft 1.12 Eigenerklärung Unterauftragnehmer 1.13 Verfügbarkeitserklärung
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung mit erneutem Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Begründung der Laufzeit der Rahmenvereinbarung: Für die Ausschreibung von Rechtsanwaltsleistungen gilt eine Sonderregelung. Diese befindet sich in Abschnitt 3 der VgV, den besonderen Vorschriften für die Vergabe von sozialen und anderen besonderen Dienstleistungen. Gemäß § 64 VgV sind davon die in § 130 GWB benannten Dienstleistungen umfasst. Dazu gehören wiederum die Rechtsanwaltsleistungen. Die ergänzenden Verfahrensregelungen in § 65 Abs.2 VgV sehen vor, dass die Laufzeit einer Rahmenvereinbarung abweichend von 21 Absatz 6 VgV höchstens sechs Jahre betragen soll. Es gilt daher nicht eine Höchstfrist von 4, sondern bereits von einer Basishöchstfrist von 6 Jahren. Diese kann auch nach dem Wortlaut des § 65 Abs.2 VgV verlängert werden ,wenn ein im Gegenstand der Rahmenvereinbarung begründeter Sonderfall vorliegt.
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Bundes
Informationen über die Überprüfungsfristen: Die zuständige Nachprüfungsbehörde ist die Vergabekammer des Bundes Villemombler Straße 76 53123 Bonn Tel.: 0228 9499-0 Fax: 0228 9499-163 E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de Internet: http://www.bundeskartellamt.de/SharedDocs/Kontaktdaten/DE/Vergabekammern.html Der Bewerber / Bieter wird aufgefordert, die Teile seines Teilnahmeantrags (und später ggf. seines Angebots), die ein Betriebs- oder Geschäftsgeheimnis beinhalten, deutlich zu kennzeichnen. Geschieht dies nicht, kann die Vergabekammer im Falle eines Nachprüfungsverfahrens gegebenenfalls von einer Zustimmung auf Einsicht in seine Unterlagen ausgehen (§ 165 Abs. 3 GWB). Die FAIR ist als Vergabestelle bei der Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens dazu verpflichtet, die Vergabeakten der Vergabekammer sofort zur Verfügung zu stellen (§ 163 Abs. 2 Satz 3 GWB). Bewerber / Bieter haben einen Anspruch auf Einhaltung der bieterschützenden Best-immungen über das Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber (§ 97 Abs. 6 GWB). Sieht sich ein am Auftrag interessierter Bewerber / Bieter durch Nichtbeach-tung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb von zehn Kalendertagen bei der FAIR zu rügen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Abga-be der Bewerbungen (bzw. Angebote) gegenüber der FAIR geltend gemacht werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 - 3 GWB). Teilt die FAIR dem Bewerber / Bieter mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der o.g. Vergabekammer zu stellen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertrage nach Absendung dieser Information durch die FAIR geschlossen wer-den. Bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist zehn Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach Absendung der Information durch die FAIR. Nach Ablauf dieser Frist ist ein Zuschlag möglich, auch wenn eine Frist nach § 160 Abs. 3 GWB noch nicht verstrichen sein sollte. Ein Nachprüfungsantrag müsste daher zur Verhinderung eines Zuschlags vor Ablauf der Frist nach § 134 GWB der FAIR durch die Vergabekammer zugestellt worden sein. Die Unwirksamkeit einer Beauftragung kann gemäß § 135 Abs. 1 und 2 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprü-fungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Information über den Vertragsab-schluss, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalen-dertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union. Informationen gemäß Art. 13 DSGVO zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten im Rahmen unserer Geschäftsbeziehung erhalten Sie unter: www.gsi.de/datenschutzhinweise
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: FAIR - Facility for Antiproton and Ion Research in Europe GmbH
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Vergabekammer des Bundes
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: FAIR - Facility for Antiproton and Ion Research in Europe GmbH