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1. Beschaffer
1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: DB InfraGO AG – Geschäftsbereich Fahrweg (Bukr 16)
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
Titel: Hauptbauleistungen Generalsanierung Hamburg-Berlin, Abschnitt Hamburg Rothenburgsort(e)–Büchen(e)
Beschreibung: Die Beschaffung umfasst ein breites Spektrum an Leistungen in den Bereichen Oberbau, Kabeltiefbau, Freianlagen, KIB, Oberleitung, EEA 50Hz, Verkehrsstationen, TK, und LST. Diese Leistungen werden im Rahmen der Generalsanierung der Strecke Hamburg-Berlin in der Totalsperrung vom 01.08.2025 - 30.04.2026 erbracht. Die anstehenden Maßnahmen sind im Folgenden aufgeführt: 1. Weichenerneuerungen 2. Neubau von Weichenverbindungen 3. Bau neuer Überleitstellen 4. Dazugehörige elektrische Energieanlagen (EEA) / Telekommunikation 5. Neubau von Weichenheizstationen 6. Anpassung und Neubau von Oberleitungsanlagen 7. Kabeltiefbau 8. Gleiserneuerungen und Schienenerneuerungen inklusive LST-Begleitarbeiten 9. Erneuerung eines Durchlasses 10. Neubau bzw. Rückbau von Bahnsteigen 11. Bahnsteigverlängerungen 12. Ersatz von bestehenden Lärmschutzwänden (LSW) 13. Maßnahmen Freianlagen für ESTW Modulgebäude
Kennung des Verfahrens: 275e2912-6a66-4011-a926-78c49002c05c
Interne Kennung: 24FEI78269
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45234116 Gleisbauarbeiten
Zusätzliche Einstufung (cpv): 34944000 Weichenheizsystem, 45213300 Mit dem Transportwesen verbundene Gebäude, 45230000 Bauarbeiten für Rohrleitungen, Fernmelde- und Stromleitungen, für Autobahnen, Straßen, Flugplätze und Eisenbahnen; Nivellierungsarbeiten, 45234113 Rückbau von Gleisen, 45234160 Fahrleitungsbauarbeiten
2.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Strecke 6100 Hamburg - Berlin, Abschnitt Hamburg Rothenburgsort(e)–Büchen(e)
Postleitzahl: 20537
Land, Gliederung (NUTS): Hamburg (DE600)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Bei Durchführung eines Verhandlungsverfahrens behält sich der Auftraggeber die Möglichkeit vor, den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten. Für den Fall, dass die Bieter im Rahmen einer Verhandlung zur Abgabe eines preislich modifizierten Angebots aufgefordert werden, behält das Angebot der 1. Angebotseröffnung einschl. der Nebenangebote weiterhin Gültigkeit. Das gilt sowohl für den Fall, dass der Bieter fristgemäß ein modifiziertes Angebot vorlegt, als auch für den Fall, dass der Bieter ein modifiziertes Angebot nicht oder nicht fristgemäß vorlegt. Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot (des Bestbieters) erteilt. HINWEIS: Diese Informationen beziehen sich auf die Vergabebekanntmachung: Der Wert des Ergebnisses wird gemäß § 38 Abs. 6 SektVO nicht veröffentlicht, da hiervon Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse des Auftragnehmers betroffen wären und die Offenlegung dieser Angabe dessen berechtigten geschäftlichen Interessen schädigen würde. Zudem würde die Angabe den lauteren Wettbewerb zwischen Wirtschaftsteilnehmern beeinträchtigen.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/25/EU
sektvo -
5. Los
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Vergabelos 6.2: Oberbau HLK
Beschreibung: Neubau Weichen, Erneuerung Weichen, Erneuerung Gleis, Neubau Gleis, Schienenerneuerung, Durcharbeitung, Gleisabschlüsse, Bremsprellbock Typ 4 (St GEA), Weichenerneuerung teilweise mit PSS, Demontage von LST Komponenten im Zusammenhang mit den Oberbauarbeiten ****** Weichenerneuerung: 39 Stück; Gleiserneuerung: ca. 55 km.
Interne Kennung: 9fc4097d-9402-42c9-be01-ee331062e4e4
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45234116 Gleisbauarbeiten
5.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Strecke 6100 Hamburg - Berlin, Abschnitt Hamburg Rothenburgsort(e)–Büchen(e)
Postleitzahl: 20537
Land, Gliederung (NUTS): Hamburg (DE600)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 23/05/2025
Enddatum der Laufzeit: 30/05/2027
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 0
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Zusätzliche Informationen: Ergänzend zur vorstehenden Beschreibung der wesentlichen Leistungen stellen wir Ihnen weitere Unterlagen zur Verfügung, die für die Entscheidung zur Teilnahme am Vergabeverfahren benötigt werden. Bitte downloaden Sie sich die Dateien: Leistungsbeschreibung öT.zip sowie Vertragsunterlagen öT.zip. Angaben zum Ort der Ablage dieser Unterlagen: siehe Ziffer 5.1.11 dieser Veröffentlichung. ****** Für folgende Leistungen muss das für die Ausführung vorgesehene Unternehmen in einem Präqualifikationsverfahren bei der Deutschen Bahn AG präqualifiziert sein. Eine dementsprechende Erklärung ist im Offenen Verfahren mit dem Angebot und bei einem Aufruf zum Teilnahmewettbewerb mit dem Teilnahmeantrag abzugeben. Zusätzliche Unterlagen sind nicht erwünscht. Angaben zu den Teilnahmebedingungen und zum Präqualifikationsverfahren sind den Bewerbungsbedingungen Ziff. 17 und Besonderen Vertragsbedingungen zu entnehmen: - Oberbau Gleise konventionell – Schotter; - Oberbau Weichen konventionell – Schotter; - Oberbau Instandsetzung konventionell - Schotter; - Montage- u. LST-Begleitarbeiten an LST-Außenanlagen (Leit- und Sicherungstechnik) ****** Bei Durchführung eines Verhandlungsverfahrens behält sich der Auftraggeber die Möglichkeit vor, den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten. Für den Fall, dass die Bieter im Rahmen einer Verhandlung zur Abgabe eines preislich modifizierten Angebots aufgefordert werden, behält das Angebot der 1. Angebotseröffnung einschl. der Nebenangebote weiterhin Gültigkeit. Das gilt sowohl für den Fall, dass der Bieter fristgemäß ein modifiziertes Angebot vorlegt, als auch für den Fall, dass der Bieter ein modifiziertes Angebot nicht oder nicht fristgemäß vorlegt. Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot (des Bestbieters) erteilt. ****** Nach der Verordnung (EU) 2022/2560 ist die EU-Kommission befugt, finanzielle Zuwendungen aus Drittstaaten für in der Europäischen Union tätige Unternehmen zu prüfen. Stellt sie binnenmarktverzerrende drittstaatliche Subventionen fest, kann die EU-Kommission gegen die durch sie entstehenden Verzerrungen vorgehen („Foreign Subsidies Regulation“). Die Bewerber/Bieter zum Vergabelos 6.2 (Oberbau HLK) sind verpflichtet, in diesem Vergabeverfahren eine Meldung oder Erklärung zu drittstaatlichen finanziellen Zuwendungen im Sinne des Art. 29 der genannten Verordnung abzugeben. Weitere Informationen finden Sie unter https://lieferanten.deutschebahn.com/lieferanten/Bedarfe-der-DB/Was-wir-brauchen/OeffentlicheAusschreibungen/EU-Verordnung-ueber-Subventionen-aus-Drittstaaten-11341426.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Entfällt
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Finanzielle Vereinbarung: Die Zahlungsbedingungen gelten gemäß Vergabeunterlagen.
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Bundes
Informationen über die Überprüfungsfristen: Die Geltendmachung der Unwirksamkeit einer Auftragsvergabe in einem Nachprüfungsverfahren ist fristgebunden. Es wird auf die in § 135 Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen. Nach § 135 Abs. 2 S. 2 GWB endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union. Nach Ablauf der jeweiligen Frist kann eine Unwirksamkeit nicht mehr festgestellt werden.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: DB InfraGO AG – Geschäftsbereich Fahrweg (Bukr 16)
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Vergabekammer des Bundes
6. Ergebnisse
Wert aller in dieser Bekanntmachung vergebenen Verträge: 0,00 EUR
6.1.
Ergebnis, Los-– Kennung: LOT-0001
6.1.2.
Informationen über die Gewinner
Wettbewerbsgewinner:
Offizielle Bezeichnung: Schweerbau Gesellschaft mit beschrä - Haftung und Co. KG. Bauunternehmen
Angebot:
Kennung des Angebots: 2025047791 - Los: 8
Kennung des Loses oder der Gruppe von Losen: LOT-0001
Wert der Ausschreibung: 0,00 EUR
Das Angebot wurde in die Rangfolge eingeordnet: ja
Rang in der Liste der Gewinner: 1
Vergabe von Unteraufträgen: Noch nicht bekannt
Informationen zum Auftrag:
Kennung des Auftrags: CON-0001 - Schweerbau Gesellschaft mit beschrä - Haftung und Co. KG. Bauunternehmen
Datum der Auswahl des Gewinners: 05/05/2025
Datum des Vertragsabschlusses: 06/05/2025
7. Änderung
7.1.
Änderung
Kennzeichnung der vorherigen Vertragsvergabebekanntmachung: b895abca-5f61-4367-bb89-dc73d4996689-01
Identifikator des geänderten Vertrags: CON-0001
Grund für die Änderung: Bedarf an zusätzlichen Bauleistungen, Dienstleistungen oder Lieferungen durch den ursprünglichen Auftragnehmer.
Beschreibung: 0025/020 Die Änderung war erforderlich, da die ursprünglich vorgesehene Neuschotterbelieferung aus dem Lieferwerk Lüptitz auf Veranlassung des Auftraggebers entfiel. Infolge dieser geänderten Vorgabe mussten die Liefer- und Logistikkonzepte angepasst und alternative Lieferwerke eingebunden werden. Durch den Wegfall des ursprünglich zugrunde gelegten Lieferwerks ergaben sich Abweichungen vom vorgesehenen Bauablauf, die zusätzliche organisatorische und logistische Maßnahmen erforderlich machten. Die Änderung diente der Sicherstellung der Materialversorgung und eines geordneten Bauablaufs unter den geänderten Rahmenbedingungen. Leistungsanteile, die auf Eigeninitiativen oder Anfragen des Auftragnehmers beruhen, sind im Nachtrag gesondert darzustellen und zu bewerten. // 0029/024 Die Änderung ergibt sich aus der Anforderung des Auftraggebers zum zusätzlichen Einsatz von zwei Facharbeitern zur Durchführung von Bohrungen an Blindgängerverdachtspunkten auf der Strecke 6100. Die ursprünglich vertraglich geschuldeten Leistungen und die zugrunde gelegte Kalkulation sahen einen solchen zusätzlichen Personaleinsatz nicht vor. Die Anforderung des Auftraggebers machte eine kurzfristige Anpassung des Bauablaufs erforderlich, um die angeordneten Arbeiten technisch ordnungsgemäß und fristgerecht durchführen zu können. Die hierdurch entstandenen zusätzlichen Aufwendungen stehen in unmittelbarem ursächlichen Zusammenhang mit der Veranlassung des Auftraggebers und waren zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe nicht vorhersehbar. // 0031/026 Die Änderung wurde erforderlich, da im Zuge der Ausführung festgestellt wurde, dass die ursprünglich geplante Ausführung im Bereich der GE Gleis 710 und des Einbaus der Weiche 711 technisch nicht regelkonform herstellbar war. Der erforderliche Mindestabstand von TH-Stößen war in der Planung nicht berücksichtigt, sodass ein regelkonformer und betriebssicherer Zustand in der vorgesehenen Ausführung nicht erreicht werden konnte. Zur Einhaltung der technischen Regelwerke sowie zur Herstellung eines lückenlos verschweißten und betriebssicheren Gleises waren daher zusätzliche Schienen mit erforderlichen Mindestlängen, zusätzliche Schweißungen sowie die Herstellung eines zusätzlichen Isolierstoßes erforderlich. Die Leistungen waren bei Vertragsschluss nicht vorhersehbar und ergaben sich erst im Zuge der Ausführung.
7.1.1.
Änderung
Beschreibung der Änderungen: 0025/020 Im Rahmen der Ausführung der Oberbauarbeiten im Vergabelos 6.2 war die Lieferung von Neuschotter aus dem Lieferwerk Lüptitz vorgesehen und in der ursprünglichen Bauablauf- und Logistikplanung entsprechend berücksichtigt. Die Transportwege, Liefermengen sowie die zeitliche Abfolge der Anlieferungen basierten auf dieser Annahme. Im Zuge der Logistikbesprechung vom 03.09.2025 wurde durch den Auftraggeber mitgeteilt, dass die geplanten Neuschotterlieferungen aus dem Lieferwerk Lüptitz entfallen. Stattdessen sollten alternative Lieferwerke herangezogen werden. Infolge dieser geänderten Vorgabe war es erforderlich, die bestehende Liefer- und Abfuhrplanung zu überarbeiten und die Transportorganisation an die neuen Rahmenbedingungen anzupassen. Durch den Wegfall des ursprünglich vorgesehenen Lieferwerks mussten bereits geplante Transportleistungen storniert und neu organisiert werden. Dies betraf insbesondere die Anpassung der Transportwege, die Abstimmung mit alternativen Lieferwerken sowie die Neuorganisation der logistischen Abläufe, teilweise unter Einbindung weiterer Transportdienstleister. Die Änderungen führten zu einem zusätzlichen Koordinations- und Organisationsaufwand innerhalb der Baustellenlogistik. Die geänderte Lieferkonzeption wich vom ursprünglich zugrunde gelegten Bauablauf ab und machte zusätzliche Maßnahmen im Bereich der Transport- und Logistikplanung erforderlich. Diese Maßnahmen waren in dieser Form im ursprünglichen vertraglichen Leistungsumfang nicht vorgesehen und ergaben sich unmittelbar aus der Änderung der Vorgaben zur Neuschotterbelieferung. Die beschriebenen Änderungen stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit der Anpassung der Lieferstrategie und dienten der Sicherstellung der kontinuierlichen Materialversorgung und des Bauablaufs unter den geänderten Voraussetzungen. Soweit einzelne Anpassungen auf Eigeninitiativen oder Anfragen des Auftragnehmers zurückzuführen sind, sind diese gesondert darzustellen und im Rahmen der Nachtragsbearbeitung entsprechend abzugrenzen. // 0029/024 Abweichend vom ursprünglich vertraglich zugrunde gelegten Leistungsumfang wurde auf Anforderung und in Abstimmung mit dem Auftraggeber zusätzlicher Personaleinsatz zur Durchführung von Bohrungen an Blindgängerverdachtspunkten erforderlich. Die Leistungen wurden auf der Strecke 6100 in den Bereichen km 280,3 und km 279,45 in den Zeiträumen 18.–19.09.2025 sowie 22.–23.09.2025 ausgeführt. Der Einsatz von zwei zusätzlichen Facharbeitern stellte eine Änderung gegenüber der vertraglich vorgesehenen Leistung dar, da derartige personelle Unterstützungsleistungen für Bohrarbeiten an Blindgängerverdachtspunkten in dieser Form nicht Bestandteil des vertraglich geschuldeten Bau-Solls waren. Die ursprüngliche Kalkulation und Bauablaufplanung basierten auf einem Leistungsumfang ohne zusätzliche personelle Vorhaltungen oder Einsätze über den vereinbarten Umfang hinaus. Die Anforderung des zusätzlichen Personals erfolgte durch den Auftraggeber und war zur ordnungsgemäßen Durchführung der angeforderten Arbeiten technisch erforderlich. Die Bohrungen dienten der Bearbeitung von Blindgängerverdachtspunkten und mussten unter den gegebenen örtlichen und zeitlichen Randbedingungen kurzfristig durchgeführt werden. Ohne den zusätzlichen Personaleinsatz wäre eine sach- und fristgerechte Ausführung der angeforderten Leistungen nicht möglich gewesen. Durch den zusätzlichen Personaleinsatz ergaben sich Abweichungen vom ursprünglich vorgesehenen Bauablauf sowie ein erhöhter organisatorischer Aufwand. Diese Abweichungen waren zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe und der vertraglichen Kalkulation nicht absehbar und resultieren unmittelbar aus der Anforderung des Auftraggebers. Die beschriebenen Änderungen stehen in einem unmittelbaren ursächlichen Zusammenhang mit der Anforderung des Auftraggebers und waren zur ordnungsgemäßen Umsetzung der angeordneten Leistungen erforderlich. Eine Bewertung der hierdurch entstandenen Mehrkosten der Höhe nach ist nicht Gegenstand dieser Beschreibung der Änderung und bleibt einer gesonderten Prüfung vorbehalten. // 0031/026 Im Rahmen der Ausführung der Gleiserneuerung (GE) im Gleis 710 sowie des Einbaus der Weiche 711 wurde festgestellt, dass die ursprünglich geplante Ausführung technisch nicht regelkonform herstellbar war. Bei der Planung zur GE Gleis 710 wurde der erforderliche Mindestabstand von TH-Stößen nicht berücksichtigt. In der vorgesehenen Ausführung wäre der zulässige Mindestabstand unterschritten worden, wodurch ein regelkonformer und betriebssicherer Zustand nicht hätte hergestellt werden können. Zur Einhaltung der technischen Regelwerke und zur Herstellung eines durchgehend verschweißten Gleises war daher der Einbau zusätzlicher Schienen mit der erforderlichen Mindestlänge notwendig. Diese Schienen waren in der ursprünglich geplanten Konfiguration nicht vorgesehen und mussten zusätzlich vom Lagerplatz Maschen beschafft, zum Baufeld transportiert und eingebaut werden. Aufgrund der geänderten Schienenanordnung waren zudem zusätzliche Schweißarbeiten erforderlich. Zur Herstellung des lückenlos verschweißten Gleises mussten zwei zusätzliche Schweißungen ausgeführt werden, die in der ursprünglichen Planung und Kalkulation nicht enthalten waren. Darüber hinaus war im Bereich des Weichenendes der Weiche 711 die Herstellung eines zusätzlichen, örtlich hergestellten Isolierstoßes erforderlich. Diese Leistung war ursprünglich nicht vorgesehen, wurde jedoch aufgrund der erforderlichen Freimeldung der Weiche und der geänderten betrieblichen Randbedingungen notwendig. Ohne die Herstellung des Isolierstoßes wäre eine sichere Inbetriebnahme der Weiche nicht möglich gewesen. Die beschriebenen Leistungen waren bei Vertragsschluss nicht vorgesehen und nicht kalkulierbar. Sie ergaben sich erst im Zuge der Ausführung und waren technisch zwingend erforderlich, um einen regelkonformen, betriebssicheren und funktionsfähigen Zustand der Gleis- und Weichenanlage herzustellen.
8. Organisationen
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes
Registrierungsnummer: 0a9ea480-08e4-4ab6-bf12-d722d0ad54b6
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Straße 16
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53113
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49 22894990
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: DB InfraGO AG – Geschäftsbereich Fahrweg (Bukr 16)
Registrierungsnummer: fb197f94-7578-4673-8a57-4642ae120532
Postanschrift: Adam-Riese-Straße 11-13
Stadt: Frankfurt Main
Postleitzahl: 60327
Land, Gliederung (NUTS): Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt (DE712)
Land: Deutschland
Telefon: +49 3029755936
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Schweerbau Gesellschaft mit beschrä - Haftung und Co. KG. Bauunternehmen
Registrierungsnummer: bdd827aa-d439-4e73-a4a8-bfd0edd28486
Postanschrift: Industriestraße 12
Stadt: Stadthagen
Postleitzahl: 31655
Land, Gliederung (NUTS): Schaumburg (DE928)
Land: Deutschland
Telefon: +49
Rollen dieser Organisation:
Bieter
Gewinner dieser Lose: LOT-0001
8.1.
ORG-0004
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 663a3aae-f477-4fc5-8111-780cf256d532 - 01
Formulartyp: Auftragsänderung
Art der Bekanntmachung: Bekanntmachung der Auftragsänderungen
Unterart der Bekanntmachung: 39
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 21/04/2026 11:34:40 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 275785-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 78/2026
Datum der Veröffentlichung: 22/04/2026