1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: DFS Deutsche Flugsicherung GmbH
Rechtsform des Erwerbers: Gruppe öffentlicher Stellen
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Öffentliche Ordnung und Sicherheit
2.1.
Verfahren
Titel: Generalplanungsleistung für einen Neubau der ASMR-Bodenradaranlage am Flughafen Frankfurt
Beschreibung: Die DFS plant den Neubau einer Bodenradaranlage (ASMR) am Flughafen Frankfurt. Die bauliche Anlage besteht aus einem Antennenträger (Stahlbeton, H= ca.65 m, inkl. Aufzug und Gestellraum unter dem Turmkopf) und einem Bodengebäude mit Büro- und Besprechungsflächen sowie gebäudenahe Außenanlagen (Zuwegung, Parkplätze, etc.). Inhalt der Generalplanung sind Leistungen der Lph 1 bis 8 nach HOAI 2021 für einen Neubau auf einem Grundstück am Flughafen Frankfurt (FRAPORT) mit ca. 400 m² NF Büro- und Besprechungsfläche. Eine Garage und Lagerflächen (ca. 50 m² NF) sind zu integrieren. Unter Berücksichtigung von Erschließungs-Technik und weiteren Nebennutzflächen ergibt sich eine Gesamtfläche (BGF) von ca. 750 m². Der Neubau soll im zugangsbeschränktem Bereich - nicht Sicherheitsbereich - der FRAPORT errichtet und angebunden werden. Alle Flächen sind bedarfsgerecht zu klimatisieren. Die wesentlichen Medien zum Heizen, Kühlen und der USV-Stromversorgung sollen im Gebäude bedarfsgerecht geplant und bereitgestellt werden. Eine Normalstrom- und Netzersatzanlagenstromanbindung erfolgt durch die FRAPORT. Die Anbindung an die Gebäudeversorgung erfolgt in einem entsprechenden Übergaberaum. Die Sicherheitstechnik (§53 HOAI, Anlagengruppe 5) und Gebäudeautomation (§53 HOAI, Anlagengruppe 8) muss an die bestehenden Systeme angebunden werden. In den Leistungen des §53 HOAI, Anlagengruppe 5 ist eine strukturierte IT-Planung und Planung von IT-Büroinfrastruktur durchzuführen. Dieses Bauvorhaben soll mittels eines im Rahmen der Generalplanung koordinierten 3-D Modells geplant und dem AG über eine .ifc Schnittstelle zur Verfügung gestellt werden. Die Generalplanerleistung umfasst Grund- und besondere Leistungen der Leistungsbilder Objektplanung (Gebäude, raumbildende Ausbauten), Freianlagenplanung, Fachplanungen (Tragwerksplanung und Technische Ausrüstung (AG 1 bis 6 und 8) sowie Leistungen der Bauphysik. Alle Leistungsbilder sind in Anlehnung an die §§ 3, 34, 39, 51, 55 und Anlage 1 der HOAI 2021 und Heft 28 AHO zu bearbeiten. Die Koordination der Planungsleistung umfasst neben den grundsätzlichen Generalplanerleistungen auch die Koordination des 3-D Modells und eine erhöhte Präsenz der Objektüberwachung.
Kennung des Verfahrens: 7bdb5e80-4a39-4bd7-86d9-4e1fa42c143f
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
2.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt (DE712)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Bitte beachten Sie: Ihnen liegt hier die vollständige Auftragsbekanntmachung mit allen aktuellen Informationen vor. Die Nummerierung ist nicht fortlaufend. Dieser Fehler kann auf Grund der vorgegebenen EU-Eingabemaske aktuell nicht behoben werden. 2. Hinweis zu den Vergabeunterlagen: Es handelt sich hier um ein Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb gemäß VgV §17. Die vollständigen Vergabe- und Vertragsunterlagen werden nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs zur Verfügung gestellt.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: 1. Vorlage einer Eigenerklärung des Bewerbers, dass die in § 123 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) genannten Ausschlussgründe nicht zutreffen und dass die Voraussetzungen gemäß § 124 GWB nicht vorliegen. 2. Einreichung der in den Vergabeunterlagen beigefügten Erklärung des Bewerbers, dass die in Verordnung (EU) 2022/576 "EU-Sanktionsverordnung gegen Russland" genannten Ausschlussgründe nicht zutreffen und dass die Voraussetzungen gemäß Verordnung (EU) 2022/576 nicht vorliegen. Hinweis: Beachten Sie hierzu die Auflistung unter Ziffer 5.1.9 (Eignungskriterien "Eignung zur Berufsausübung"
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Generalplanungsleistung für einen Neubau der ASMR-Bodenradaranlage am Flughafen Frankfurt
Beschreibung: Die DFS plant den Neubau einer Bodenradaranlage (ASMR) am Flughafen Frankfurt. Die bauliche Anlage besteht aus einem Antennenträger (Stahlbeton, H= ca.65 m, inkl. Aufzug und Gestellraum unter dem Turmkopf) und einem Bodengebäude mit Büro- und Besprechungsflächen sowie gebäudenahe Außenanlagen (Zuwegung, Parkplätze, etc.). Inhalt der Generalplanung sind Leistungen der Lph 1 bis 8 nach HOAI 2021 für einen Neubau auf einem Grundstück am Flughafen Frankfurt (FRAPORT) mit ca. 400 m² NF Büro- und Besprechungsfläche. Eine Garage und Lagerflächen (ca. 50 m² NF) sind zu integrieren. Unter Berücksichtigung von Erschließungs-Technik und weiteren Nebennutzflächen ergibt sich eine Gesamtfläche (BGF) von ca. 750 m². Der Neubau soll im zugangsbeschränktem Bereich - nicht Sicherheitsbereich - der FRAPORT errichtet und angebunden werden. Alle Flächen sind bedarfsgerecht zu klimatisieren. Die wesentlichen Medien zum Heizen, Kühlen und der USV-Stromversorgung sollen im Gebäude bedarfsgerecht geplant und bereitgestellt werden. Eine Normalstrom- und Netzersatzanlagenstromanbindung erfolgt durch die FRAPORT. Die Anbindung an die Gebäudeversorgung erfolgt in einem entsprechenden Übergaberaum. Die Sicherheitstechnik (§53 HOAI, Anlagengruppe 5) und Gebäudeautomation (§53 HOAI, Anlagengruppe 8) muss an die bestehenden Systeme angebunden werden. In den Leistungen des §53 HOAI, Anlagengruppe 5 ist eine strukturierte IT-Planung und Planung von IT-Büroinfrastruktur durchzuführen. Dieses Bauvorhaben soll mittels eines im Rahmen der Generalplanung koordinierten 3-D Modells geplant und dem AG über eine .ifc Schnittstelle zur Verfügung gestellt werden. Die Generalplanerleistung umfasst Grund- und besondere Leistungen der Leistungsbilder Objektplanung (Gebäude, raumbildende Ausbauten), Freianlagenplanung, Fachplanungen (Tragwerksplanung und Technische Ausrüstung (AG 1 bis 6 und 8) sowie Leistungen der Bauphysik. Alle Leistungsbilder sind in Anlehnung an die §§ 3, 34, 39, 51, 55 und Anlage 1 der HOAI 2021 und Heft 28 AHO zu bearbeiten. Die Koordination der Planungsleistung umfasst neben den grundsätzlichen Generalplanerleistungen auch die Koordination des 3-D Modells und eine erhöhte Präsenz der Objektüberwachung.
Interne Kennung: LOT-0001 17211
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt (DE712)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 03/08/2026
Enddatum der Laufzeit: 30/06/2028
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: nein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eignung zur Berufsausübung: 1. Vorlage einer Unternehmensdarstellung des Bewerbers bezüglich der ausgeschriebenen Leistungsart: Vorstellung des Unternehmens, u.a. historische Entwicklung, Organisation, Eigentums- und Beteiligungsstrukturen, etc. Darstellung der Kernkompetenzen / des Schwerpunktes der Geschäftstätigkeit, sowie die Bedeutung des entsprechenden Geschäftsfeldes bezüglich der ausgeschriebenen Leistungsart. 2. Nachweis der Berufszulassung als Architekt bzw. Ingenieur gemäß § 75 VgV. 3. Vorlage einer Eigenerklärung des Bewerbers, dass die in § 123 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) genannten Ausschlussgründe nicht zutreffen und dass die Voraussetzungen gemäß § 124 GWB nicht vorliegen. 4. Vorlage der Nachweise einer bestehenden Haftpflichtversicherung (z.B. Unternehmenshaftpflichtversicherung) unter Angabe der Deckungssummen. 5. Erklärung, dass die abgefragten Dienstleistungen, Leistungen unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgen. 6. Selbstauskunft, ob und auf welche Art wirtschaftliche Verknüpfungen mit anderen Unternehmen bestehen, und ob und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet. 7. Vorlage einer Eigenerklärung des Bewerbers, ob er beabsichtigt Unteraufträge zu erteilen. Wenn ja: Aussage, für welche Leistungen Unteraufträge eingesetzt werden sollen. Wenn nein: Aussage, dass er nicht beabsichtigt Unteraufträge zu erteilen oder dies zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehbar ist. 8. Vorlage einer schriftlichen Erklärung des Bewerbers, ob Unbedenklichkeitsbescheinigungen in Form von Zuverlässigkeitsüberprüfungen gemäß § 7 Luftsicherheitsgesetz für Mitarbeiter vorliegen bzw. Vorlage einer schriftlichen Erklärung des Bewerbers zur Bereitschaft zu deren Durchführung. Hinweis: Der Auftrag kann nur von Personal durchgeführt werden, für welches eine Zuverlässigkeitsüberprüfung gemäß §7 Luftsicherheitsgesetz (LuftSiG) vorliegt. 9. Vorlage des Nachweises von mindestens einem Architekten bzw. Ingenieur mit Bauvorlageberechtigung. 10. Vorlage der unterzeichneten Vertraulichkeitsvereinbarung "Generalplanungsleistung für einen Neubau der ASMR-Bodenradaranlage am Flughafen Frankfurt". 11. Vorlage einer Eigenerklärung des Bewerbers, dass die in Verordnung (EU) 2022/576 „EU-Sanktionsverordnung gegen Russland“ genannten Ausschlussgründe nicht zutreffen und dass die Voraussetzungen gemäß Verordnung (EU) 2022/576 nicht vorliegen. Hinweis: Bitte nutzen Sie für die Punkte 10 und 11 ausschließlich die vorgegebenen Formulare auf der Vergabeplattform (Vergabeunterlagen).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit Beschreibung: Bewertungskriterien und Gewichtung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit (kaufmännische Bewertung) - Gesamtgewichtung 30%, Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien: 1. Bonitätsbewertung: Ein Bonitätsrating des Bewerbers der Fa. Creditreform wird durch die Vergabestelle eingeholt. Ist der Bewerber nicht bei der Fa. Creditreform gelistet, so ist er verpflichtet, ein Bonitätsrating einer vergleichbaren Wirtschaftsauskunft einzureichen (die Überprüfung, ob ein Bewerber gelistet ist, hat durch den Bewerber selbst zu erfolgen), (geht zu 60% in die kaufmännische Bewertung mit ein). 2. Umsatzentwicklung: Vorlage einer Eigenerklärung des Bewerbers zu den Umsätzen der vergangenen drei Geschäftsjahre bezogen auf die ausgeschriebene Leistungsart (geht zu 40% in die kaufmännische Bewertung mit ein). Allgemeiner Hinweis: 1. Die aufgestellte Forderung bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre stellt keine Mindestanforderung im Hinblick auf die Dauer der Geschäftstätigkeit dar. Unternehmen, die kürzer als drei Jahre existieren, machen diese Angaben bitte nur bezogen auf die Dauer ihrer Geschäftstätigkeit. 2. Beachten Sie hierzu auch die Ausführungen unter "Zusätzliche Informationen".
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Beschreibung: Bewertungskriterien und Gewichtung der Technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit (fachliche Bewertung) - Gesamtgewichtung 70%, Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien: Mindestkriterien: 1. Mindestens eine Referenz als Generalplaner vorhanden (Architekt und Fachplaner Technische Ausrüstung mindestens eine AG) 2. Fachplaner müssen Referenzen über die Anlagengruppen 1 bis 6 und 8 nachweisen. 3. Alle Referenzen müssen sich nachweislich in Ausführung (Lph 8) befinden oder abgeschlossen sein und nicht vor 2020 gestartet sein. 1. Referenzen: Darstellung von realisierten Aufträgen des Bewerbers (Generalplaner/Architekt) in vergleichbarer Größenordnung und vergleichbarer Leistungsart (z.B: Funk- oder Fernmeldetürme sowie Gebäude mit hohem Anteil der Gebäudetechnik, unter Nennung von Projektname, Art / Nutzungszweck des Objektes, Ort, Größe (m² HNF), erbrachte Leistungsphasen in Anlehnung an die HOAI, Realisierungszeitraum und Nennung von Auftraggebern sowie Auftragswerten (Flächen). • Referenzen wurden als Generalplanung umgesetzt. • Die Referenzen für Planung und Ausführung berücksichtigen Einschränkungen des Gebäudes im zugangsbeschränkten Bereich. • Es wurde ein Brandschutzkonzept erstellt (geht zu 60 % in die fachliche Bewertung ein). 2. Referenzen Fachplaner: Darstellung von realisierten Aufträgen des Bewerbers in vergleichbarer Größenordnung und vergleichbarer Leistungsart (Anlagengruppen 1 bis 6 und 8), unter Nennung von Projektname, Art / Nutzungszweck des Objektes, Ort, Größe (m² HNF), erbrachte Leistungsphasen, Honorarzone in Anlehnung an die HOAI, Realisierungszeitraum und Nennung von Auftraggebern sowie Auftragswerten (Flächen). • Referenzen wurden im laufenden Betrieb an vorhandene technische Systeme angebunden (AG 1 bis 6 und 8) (geht zu 30 % in die fachliche Bewertung ein). 3. Mitarbeiterqualifikation: Allgemeine Aussagen des Bewerbers zur Mitarbeiterqualifikation im Hinblick auf die ausgeschriebene Leistungsart. Im Mittel der letzten 3 Jahre weist der Bewerber mindestens 3 Architekten und Ingenieure nach. (geht zu 10 % in die fachliche Bewertung ein).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen:
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung: 19/05/2026
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 04/05/2026 14:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: 1. Eignungsleihe (§ 47 VgV): Plant ein Bewerber die Eignungsleihe, so sind die geforderten Angaben/Informationen/ Unterlagen (Eignung zur Berufsausübung und wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit) auch von den "anderen" Unternehmen im Sinne des § 47 Abs. I VgV einzureichen. Zusätzlich ist eine unterzeichnete Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen einzureichen, die eine verbindliche Aussage über die Bereitstellung der erforderlichen Mittel / Ressourcen zur Erfüllung im Auftragsfall beinhaltet. Für die Eignungsleihe gelten die Bestimmungen von § 47 Abs. 1 S.3 und Abs. 3 VgV. Sofern ein Bewerber die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch nimmt, so wird eine gemeinsame Haftung des Bewerbers oder Bieters und des anderen Unternehmens für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe verlangt. Die entsprechende Verpflichtungserklärung, aus der sich ergibt, dass das andere Unternehmen im Falle der Auftragsvergabe an den Bieter mit diesem gemeinsam gegenüber dem Auftraggeber für die Auftragsausführung haftet, ist mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. 2. Bewerbergemeinschaften: Bewerbergemeinschaften müssen mit Ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der gesamtschuldnerischen Haftung abgeben. 3. Die Korrespondenz im Rahmen des Vergabeverfahrens erfolgt ausschließlich in deutscher oder englischer Sprache und ausschließlich über das System subreport Elvis. 4. Ebenfalls sind die Teilnahmeanträge und späteren Angebote ausschließlich nur elektronisch via: https://www.subreport.de/E45416585 einzureichen. Die Abgabe der Teilnahmeanträge und der späteren Angebote erfolgt ausschließlich über die Funktion "Teilnahmeanträge" / "Angebote" "abgeben". Die Einreichung von Teilnahmeanträgen und Angeboten über die Funktion "Kommunikation" oder anderes führt zum direkten Ausschluss vom Wettbewerb. 5. Bei technischen Störungen oder Fragen zur Handhabung des Systems wenden Sie sich bitte direkt an subreport unter +49 221 985 78-0 bzw. info@subreport.de. 6. Für die Erstellung der Teilnahmeanträge und der späteren Angebote erhält der Bewerber / Bieter keine Kostenerstattung. 7. Folgende Phasen sind für das Vergabeverfahren vorgesehen: Eingang und Bewertung der Teilnahmeanträge, Festlegung des potenziellen Bieterkreises, Aufforderung zur Angebotsabgabe, Eingang und Bewertung der Angebote, Verhandlung, BAFO, Abschließende Bewertung der Angebote, Zuschlagsentscheidung.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Ja
Es ist eine Geheimhaltungsvereinbarung erforderlich: ja
Zusätzliche Angaben zur Geheimhaltungsvereinbarung: Die unterzeichnete Vertraulichkeitsvereinbarung ist dem Teilnahmeantrag beizufügen.
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Bundes
Informationen über die Überprüfungsfristen: Bitte beachten Sie die Regelungen des § 160 GWB: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: DFS Deutsche Flugsicherung GmbH
Registrierungsnummer: Leitweg-ID 993-80165-64
Postanschrift: Am DFS-Campus 10
Stadt: Langen
Postleitzahl: 63225
Land, Gliederung (NUTS): Offenbach, Landkreis (DE71C)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Ines Müller
Telefon: +49 6103 707 4601
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes
Registrierungsnummer: t:022894990
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Str. 16
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53113
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49 228949-0
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 6a8fe1e7-28c8-4ae8-a2e6-dfb7b185e2f8 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 26/03/2026 14:06:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 215169-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 62/2026
Datum der Veröffentlichung: 30/03/2026