1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Stadtwerke Hanau GmbH
Rechtsform des Erwerbers: Öffentliches Unternehmen
Tätigkeit des Auftraggebers: Erzeugung, Fortleitung oder Abgabe von Gas oder Wärme
2.1.
Verfahren
Titel: Planungs- und Bauleistungen zur Errichtung eines Multifunktionsgebäudes für die Stadtwerke Hanau GmbH
Beschreibung: An dem Standort der Stadtwerke Hanau GmbH (Leipziger Straße 17, 63450 Hanau) befand sich für knapp 100 Jahre (1848-1945) ein Gaswerk, das 1871 von der Stadt Hanau übernommen und im zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Seit diesem Zeitpunkt befindet sich auf dem Grundstück unter anderem der Hauptsitz der Stadtwerke Hanau GmbH sowie Parkplätze, Lagergebäude und sonstige Nebenanlagen. Ziel des Auftraggebers ist es, auf einem Teil des Grundstücks ein industrielles Multifunktionsgebäude zur Lagerung von Groß- und Kleinteilen zu errichten, die zur Erfüllung der Versorgungsaufgaben der Stadtwerke Hanau GmbH und deren Tochtergesellschaft Hanau Netz GmbH benötigt werden. Das Multifunktionsgebäude soll dabei auch über Anbauten für Büro- und Aufenthaltsräume, Sanitäranlagen, Fahrzeuglager, Werkstatt sowie eine Leitwarte der Hanau Netz GmbH verfügen. In einem ersten Schritt wurden bereits die notwendigen Leistungen für den Erd- und Gründungsbau vergeben, sodass in dem hier verfahrensgegenständlichen zweiten Schritt die Bauleistungen zur Errichtung des Multifunktionsgebäudes nebst Anbauten vergeben werden. Gegenstand des Vergabeverfahrens sind die notwendigen Planungs- und Bauleistungen zur Errichtung eines industriell genutzten Multifunktionsgebäudes mit Büro- und Aufenthaltsräumen, Sanitäranlagen, Werkstatt sowie einer Leitwarte für die Stadtwerke Hanau GmbH. Die Planungsleistungen umfassen die Grundleistungen und Besonderen Leistungen in den Leistungsbildern Gebäude und Innenräume in den Leistungsphasen 5 bis 9 gemäß § 34 Abs. 4 i.V.m. Anlage 10.1 HOAI 2021, Tragwerksplanung in den Leistungsphasen 3 sowie 5 bis 9 gemäß § 51 Abs. 5 i.V.m. Anlage 14.1 HOAI 2021 und Technische Ausrüstung der Anlagengruppen von § 53 Abs. 2 Nr. 1 bis 4 und Nr. 6 bis 8, § 55 Abs. 3 i.V.m. Anlage 15.1 HOAI 2021. Mit dem Vergabeverfahren soll ein fachkundiger und leistungsfähiger (geeigneter) Auftragnehmer ausgewählt werden, der die verfahrensgegenständlichen Planungs- und Bauleistungen wirtschaftlich, ordnungsgemäß und termingerecht erbringt. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass die Erteilung des Zuschlags unter dem Vorbehalt des Erlasses einer bereits beantragten Baugenehmigung für die Errichtung des Multifunktionsgebäudes steht. Einzelheiten ergeben sich aus der Aufgaben- und Projektbeschreibung (Nr. 6 der Vergabeunterlagen).
Kennung des Verfahrens: 771e4712-c18d-4eab-a682-d2d139ae64cc
Interne Kennung: 10-2026
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45213000 Bauarbeiten für kommerzielle Gebäude, Lagerhallen und Industriegebäude, Bauten in Verbindung mit dem Transportwesen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 45210000 Bauleistungen im Hochbau, 45213200 Bauarbeiten für Lagerhäuser und Industriebauten, 45213221 Bau von Lagerhallen, 45211350 Bau von Mehrzweckgebäuden, 45220000 Ingenieur- und Hochbauarbeiten, 45000000 Bauarbeiten
2.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Main-Kinzig-Kreis (DE719)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Leipziger Straße 17, 63450 Hanau
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/25/EU
sektvo -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Der Auftraggeber prüft das Vorliegen von Ausschlussgründen. Zwingende Ausschlussgründe ergeben sich aus § 46 Abs. 2 Satz 1 SektVO i.V.m. § 123 GWB. Von einem Ausschluss nach § 123 GWB kann ggf. unter den Voraussetzungen der § 123 Abs. 4 Satz 2, § 123 Abs. 5, § 125, § 126 Nr. 1 GWB abgesehen werden. Weitere, jedoch nicht zwingende, sondern fakultative Ausschlussgründe enthält § 124 GWB. Von einem Ausschluss nach § 46 Abs. 1 SektVO i.V.m. § 124 GWB kann ggf. unter den Voraussetzungen der § 125, § 126 Nr. 2 GWB abgesehen werden. Die Ausschlussgründe nach § 123 GWB und § 124 GWB finden zu jedem Zeitpunkt des Vergabeverfahrens Anwendung. Der Auftraggeber prüft, ob Bieter und Bietergemeinschaften einen Bezug zu Russland im Sinne der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren, aufweisen.
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Planungs- und Bauleistungen zur Errichtung eines Multifunktionsgebäudes für die Stadtwerke Hanau GmbH
Beschreibung: An dem Standort der Stadtwerke Hanau GmbH (Leipziger Straße 17, 63450 Hanau) befand sich für knapp 100 Jahre (1848-1945) ein Gaswerk, das 1871 von der Stadt Hanau übernommen und im zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Seit diesem Zeitpunkt befindet sich auf dem Grundstück unter anderem der Hauptsitz der Stadtwerke Hanau GmbH sowie Parkplätze, Lagergebäude und sonstige Nebenanlagen. Ziel des Auftraggebers ist es, auf einem Teil des Grundstücks ein industrielles Multifunktionsgebäude zur Lagerung von Groß- und Kleinteilen zu errichten, die zur Erfüllung der Versorgungsaufgaben der Stadtwerke Hanau GmbH und deren Tochtergesellschaft Hanau Netz GmbH benötigt werden. Das Multifunktionsgebäude soll dabei auch über Anbauten für Büro- und Aufenthaltsräume, Sanitäranlagen, Fahrzeuglager, Werkstatt sowie eine Leitwarte der Hanau Netz GmbH verfügen. In einem ersten Schritt wurden bereits die notwendigen Leistungen für den Erd- und Gründungsbau vergeben, sodass in dem hier verfahrensgegenständlichen zweiten Schritt die Bauleistungen zur Errichtung des Multifunktionsgebäudes nebst Anbauten vergeben werden. Gegenstand des Vergabeverfahrens sind die notwendigen Planungs- und Bauleistungen zur Errichtung eines industriell genutzten Multifunktionsgebäudes mit Büro- und Aufenthaltsräumen, Sanitäranlagen, Werkstatt sowie einer Leitwarte für die Stadtwerke Hanau GmbH. Die Planungsleistungen umfassen die Grundleistungen und Besonderen Leistungen in den Leistungsbildern Gebäude und Innenräume in den Leistungsphasen 5 bis 9 gemäß § 34 Abs. 4 i.V.m. Anlage 10.1 HOAI 2021, Tragwerksplanung in den Leistungsphasen 3 sowie 5 bis 9 gemäß § 51 Abs. 5 i.V.m. Anlage 14.1 HOAI 2021 und Technische Ausrüstung der Anlagengruppen von § 53 Abs. 2 Nr. 1 bis 4 und Nr. 6 bis 8, § 55 Abs. 3 i.V.m. Anlage 15.1 HOAI 2021. Mit dem Vergabeverfahren soll ein fachkundiger und leistungsfähiger (geeigneter) Auftragnehmer ausgewählt werden, der die verfahrensgegenständlichen Planungs- und Bauleistungen wirtschaftlich, ordnungsgemäß und termingerecht erbringt. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass die Erteilung des Zuschlags unter dem Vorbehalt des Erlasses einer bereits beantragten Baugenehmigung für die Errichtung des Multifunktionsgebäudes steht. Einzelheiten ergeben sich aus der Aufgaben- und Projektbeschreibung (Nr. 6 der Vergabeunterlagen).
Interne Kennung: LOT-0001 10-2026
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45213000 Bauarbeiten für kommerzielle Gebäude, Lagerhallen und Industriegebäude, Bauten in Verbindung mit dem Transportwesen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 45210000 Bauleistungen im Hochbau, 45213200 Bauarbeiten für Lagerhäuser und Industriebauten, 45213221 Bau von Lagerhallen, 45211350 Bau von Mehrzweckgebäuden, 45213250 Bauarbeiten für Industriebauten, 45220000 Ingenieur- und Hochbauarbeiten, 45000000 Bauarbeiten
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Main-Kinzig-Kreis (DE719)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Leipziger Straße 17, 63450 Hanau
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Andere Laufzeit: Unbekannt
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 0
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#, #Besonders auch geeignet für:startup#, #Besonders auch geeignet für:other-sme#, #Besonders auch geeignet für:selbst#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Auftraggeber hat sich entschlossen, die Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden sollen, nach Maßgabe von § 45 Abs. 3 SektVO auf höchstens fünf zu begrenzen. Für die Auswahl der Bewerber, die zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert werden, ist der Inhalt der Referenzen maßgeblich. Es werden maximal sechs die Mindestanforderungen erfüllende (wertungsfähige) Referenzen bewertet, die der Bewerber unter Angabe einer Referenznummer in den Angaben und Erklärungen zum Nachweis der Eignung (Nr. 2 der Vergabeunterlagen) und einer so gebildeten Reihenfolge einreicht. Die Referenzen sind wertungsfähig, wenn die jeweiligen Mindestanforderungen erfüllt sind. Anhand dieser Referenzen wertet der Aufraggeber die Teilnahmeanträge und bildet eine Rangfolge nach den folgenden Auswahlkriterien (1) bis (4): (1) Anzahl an Referenzen: 4 Referenzen = 1 Punkt; 5 Referenzen =2 Punkte; 6 Referenzen = 3 Punkte. (2) Mehrere Funktionsbereiche je Referenz: Errichtung einer gewerblichen oder industriellen Lager-, Produktions- oder Werkstätte oder vergleichbar (1 Funktionsbereich) = 1 Punkt; Errichtung einer gewerblichen oder industriellen Lager- und/oder Produktions- und/oder Werkstätte oder vergleichbar (2 Funktionsbereiche) = 2 Punkte; Errichtung einer gewerblichen oder industriellen Lager-, Produktions- und Werkstätte oder vergleichbar (3 Funktionsbereiche) = 3 Punkte. (3) Zusätzliche Funktionsbereiche (Büro, Leitwarte) je Referenz: Errichtung einer gewerblichen oder industriellen Lager-, Produktions- oder Werkstätte oder vergleichbar mit Büro = 1 Punkt; Errichtung einer gewerblichen oder industriellen Lager-, Produktions- oder Werkstätte oder vergleichbar mit Leitwarte (z.B. Feuerwache) = 2 Punkte; Errichtung einer gewerblichen oder industriell genutzten Liegenschaft Lager-, Produktions- oder Werkstätte oder vergleichbar mit Büro und Leitwarte = 3 Punkte. (4) Auftragsvolumen je Referenz: EUR 5.000.000,00 (netto) bis EUR 6.499,99 (netto) = 1 Punkt; ab EUR 6.500.000,00 (netto) bis EUR 7.999.999,99 (netto) = 2 Punkte; > EUR 8.000.000,00 (netto) = 3 Punkte. Danach können maximal 57 Punkte erreicht werden. Der Auftraggeber fordert diejenigen Bewerber zur Abgabe eines Angebotes auf, die in der gebildeten Rangfolge auf den Rängen 1 bis 5 liegen. Für den Fall, dass hiernach mehrere Bewerber punktgleich auf dem fünften Rang liegen, werden alle Bewerber, die mit gleicher Punktzahl auf dem fünften Rang liegen, zur Angebotsabgabe aufgefordert. Sollte sich bei der Eignungsprüfung der Teilnahmeanträge herausstellen, dass weniger als fünf Bewerber für die zu vergebenden Leistungen geeignet sind, werden diese Bewerber für das weitere Verfahren ausgewählt.
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat nach Maßgabe von § 46 Abs. 1 SektVO einen aktuellen Auszug aus dem Handelsregister vorzulegen. Der Auszug ist aktuell, wenn er nicht älter ist als sechs Monate, gerechnet von dem Ende der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge.
Kriterium: Durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Die Angaben zum Jahresumsatz sind von jedem Bewerber und jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorzulegen, wobei es ausreichend ist, dass die Anforderungen von einem Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder von den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft gemeinsam erfüllt sind. Im Falle einer Eignungsleihe sind die geforderten Erklärungen und Nachweise vom Eignungsgeber gesondert vorzulegen. Der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft hat nach Maßgabe von § 46 Abs. 1 SektVO ihren Gesamtumsatz in den letzten drei Geschäftsjahren (2025, 2024, 2023) nachzuweisen. Der Gesamtumsatz muss mindestens EUR 10.000.000,00 pro Geschäftsjahr betragen (Mindestanforderung). Für Unternehmen, die weniger als drei Jahre bestehen, sind die Erklärungen jeweils nur bezogen auf die bislang abgeschlossenen Geschäftsjahre abzugeben.
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Die Angaben zur Betriebs- oder Berufshaftpflichtversicherung sind von jedem Bewerber und jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorzulegen, wobei es ausreichend ist, dass die Anforderungen von einem Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder von den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft gemeinsam erfüllt sind. Im Falle einer Eignungsleihe sind die geforderten Erklärungen und Nachweise vom Eignungsgeber gesondert vorzulegen Der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft hat nach Maßgabe von § 46 Abs. 1 SektVO den Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung durch Vorlage einer Versicherungsbestätigung in Kopie nachzuweisen. Die Betriebs- oder Berufshaftpflichtversicherung muss eine Deckungssumme von mindestens EUR 10.000.000,00 für Personenschäden und EUR 10.000.000,00 für Sach- und Vermögensschäden aufweisen und jährlich zweifach zur Verfügung stehen (Mindestanforderung). Alternativ kann eine unwiderrufliche Deckungszusage eines Versicherungsgebers vorgelegt werden, die bescheinigt, dass im Fall der Zuschlagserteilung eine Versicherung mit den genannten Mindestsummen und der genannten Maximierung abgeschlossen werden wird. Der Nachweis darf nicht älter sein als sechs Monate, gerechnet von dem Ende der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Die Referenzen sind von jedem Bewerber und jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorzulegen, wobei es ausreichend ist, dass die Anforderungen von einem Mitglied der Bewerbergemeinschaft erfüllt sind. Im Falle einer Eignungsleihe sind die geforderten Erklärungen und Nachweise vom Eignungsgeber gesondert vorzulegen. Der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft hat nach Maßgabe von § 46 Abs. 1 SektVO drei Referenzen anzugeben (Mindestanforderung). Die Referenzen müssen hinsichtlich Art, Umfang sowie Komplexität des Vorhabens vergleichbar sein. Eine Vergleichbarkeit der Referenzen ist gegeben, wenn folgenden Mindestanforderungen (1) bis (3) je Referenz erfüllt sind: (1) Planungs- und Bauleistungen für die Errichtung einer gewerblich- oder industriell genutzten Liegenschaft (Lager-, Produktions- oder Werkstätte oder vergleichbare Liegenschaft); (2) Auftragsvolumen von mindestens EUR 5.000.000 (netto) und (3) Nicht älter als sechs Jahre, d.h. die Leistungen müssen im Zeitraum der letzten sechs Jahre, gerechnet von dem Ende der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge, erbracht worden sein. Darüber hinaus haben die Bewerber oder die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft folgende Angaben zu den Referenzen zu machen: Projektbezeichnung (Projektname oder Kurzbeschreibung); Auftraggeber mit Kontaktdaten (Name, Ansprechpartner Telefon, E-Mail); Anschrift des Auftraggebers (Straße, PLZ, Ort, Staat) sowie Beschreibung der erbrachten Leistungen, insbesondere zu Art der Planungs- und Bauleistungen (etwa nach Maßgabe der HOAI), zu den zusätzlichen Funktionsbereichen (Büro, Leit-warte) und sonstigen Merkmalen des Bauvorhabens, um die Referenzleistungen nachvollziehen zu können. Die geforderten Angaben zu den Referenzen sind vollständig zu erbringen. Ein Verweis auf die Geschäftsgeheimnisse, Vertraulichkeit oder Datenschutz ist unzulässig.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Versorgungssicherheit
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft hat nach Maßgabe von § 46 Abs. 1 SektVO die Implementierung eines Systems nachzuweisen, mit dem die Lieferketten von der Beschaffung von Produkten über die Logistik bis hin zur Verwendung auf der Baustelle kontrolliert sowie Störungen erkannt und entgegengewirkt werden kann, etwa ein BIM-System oder sonstiges Lieferkettenmanagementsystem (Mindestanforderung).
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft hat nach Maßgabe von § 46 Abs. 1 SektVO anzugeben, welche Teile des Auftrags an (eignungsleihende) Unterauftragnehmer vergeben werden sollen.
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 20/04/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen. Die Nachforderung von Unterlagen erfolgt nach Maßgabe von § 51 Abs. 2 und 3 SektVO. Die Nachforderungsfrist wird angemessen festgelegt.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Es gelten die vertraglichen Bedingungen des Auftraggebers.
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Finanzielle Vereinbarung: Es gelten die vertraglichen Bedingungen des Auftraggebers.
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Schlichtungsstelle: Vergabekammer des Landes Hessen
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Hessen
Informationen über die Überprüfungsfristen: Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen. In diesem Zusammenhang wird auf die §§ 160 Abs. 3 GWB, 134 hingewiesen, die nachfolgend in ihrem Wortlaut aufgeführt ist: § 160 Abs. 3 GWB: Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt. § 134 Abs. 1, Abs. 2 GWB: (1) Öffentliche Auftraggeber haben die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. (2) Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Stadtwerke Hanau GmbH
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt: Stadtwerke Hanau GmbH
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Stadtwerke Hanau GmbH
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Stadtwerke Hanau GmbH
Registrierungsnummer: DE113524844
Postanschrift: Leipziger Str. 17
Stadt: Hanau
Postleitzahl: 63450
Land, Gliederung (NUTS): Main-Kinzig-Kreis (DE719)
Land: Deutschland
Telefon: +4961813656233
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Hessen
Registrierungsnummer: DE812056745
Postanschrift: Luisenplatz 2
Stadt: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land, Gliederung (NUTS): Darmstadt, Kreisfreie Stadt (DE711)
Land: Deutschland
Telefon: +49 6151126603
Fax: +49 611327648534
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
Schlichtungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: e6625b8b-7cc8-49a8-bb6f-b8cd52168297 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 17
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 18/03/2026 11:07:12 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 194318-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 56/2026
Datum der Veröffentlichung: 20/03/2026