Aarbergen
Abtsteinach
Ahnatal
Allendorf (Eder)
Allendorf (Lumda)
Alsfeld
Amöneburg
Aßlar
Babenhausen
Bad Arolsen
Bad Camberg
Bad Emstal
Bad Endbach
Bad Hersfeld
Bad Homburg vor der Höhe
Bad Karlshafen
Bad König
Bad Nauheim
Bad Orb
Bad Salzschlirf
Bad Schwalbach
Bad Soden am Taunus
Bad Soden-Salmünster
Bad Sooden-Allendorf
Bad Vilbel
Bad Wildungen
Battenberg (Eder)
Baunatal
Bebra
Bensheim
Beselich
Biblis
Bickenbach
Biebergemünd
Biebertal
Biebesheim am Rhein
Biedenkopf
Birstein
Bischoffen
Bischofsheim (Mainspitze)
Borken
Braunfels
Brechen
Brensbach
Breuna
Brombachtal
Bruchköbel
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Burgwald
Bürstadt
Buseck
Büttelborn
Butzbach
Calden
Cölbe
Darmstadt
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Diemelstadt
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Dietzhölztal
Dillenburg
Dornburg
Dreieich
Driedorf
Ebersburg
Echzell
Edermünde
Edertal
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Ehrenberg (Rhön)
Ehringshausen
Eichenzell
Einhausen
Eiterfeld
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Eltville am Rhein
Elz
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Frankenberg (Eder)
Frankfurt am Main
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Freigericht
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Fuldabrück
Fuldatal
Gedern
Geisenheim
Gelnhausen
Gernsheim
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Gießen
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Glashütten (Taunus)
Glauburg
Grävenwiesbach
Greifenstein
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Groß-Gerau
Groß-Umstadt
Groß-Zimmern
Großalmerode
Großenlüder
Großkrotzenburg
Grünberg
Gründau
Gudensberg
Guxhagen
Habichtswald
Hadamar
Haiger
Haina
Hainburg
Hammersbach
Hanau
Hasselroth
Hattersheim am Main
Haunetal
Heidenrod
Helsa
Heppenheim
Herborn
Herbstein
Heringen (Werra)
Hessisch Lichtenau
Heuchelheim an der Lahn
Heusenstamm
Hirzenhain
Hochheim am Main
Höchst im Odenwald
Hofbieber
Hofgeismar
Hofheim am Taunus
Hohenahr
Hohenstein
Homberg (Efze)
Homberg (Ohm)
Hosenfeld
Hungen
Hünstetten
Hüttenberg
Idstein
Karben
Kassel
Kaufungen
Kefenrod
Kelkheim
Kelsterbach
Kiedrich
Kirchhain
Knüllwald
Königstein im Taunus
Korbach
Kriftel
Kronberg im Taunus
Lahnau
Lahntal
Lampertheim
Langen
Langenselbold
Langgöns
Laubach
Lauterbach
Leun
Lich
Liederbach am Taunus
Limburg
Linden
Linsengericht
Lohfelden
Lollar
Lorsch
Mainhausen
Maintal
Marburg
Meinhard
Meißner
Melsungen
Mengerskirchen
Messel
Michelstadt
Mittenaar
Mörlenbach
Mücke-Merlau
Mühlheim am Main
Mühltal
Münchhausen
Münster (Hessen)
Neckarsteinach
Neu-Anspach
Neu-Eichenberg
Neu-Isenburg
Neuenstein
Neuhof (bei Fulda)
Neukirchen
Neustadt (Hessen)
Nidda
Niddatal
Nidderau
Niederaula
Niederdorfelden
Niedernhausen
Niestetal
Ober-Ramstadt
Obertshausen
Oberursel
Oberweser
Oberzent
Oestrich-Winkel
Offenbach am Main
Ortenberg
Ottrau
Pfungstadt
Philippsthal (Werra)
Pohlheim
Raunheim
Rauschenberg
Reichelsheim (Odenwald)
Reichelsheim (Wetterau)
Reinhardshagen
Reinheim
Reiskirchen
Riedstadt
Rockenberg
Rodenbach (Main-Kinzig-Kreis)
Rödermark
Rodgau
Ronshausen
Rosbach vor der Höhe
Roßdorf
Rotenburg an der Fulda
Rüdesheim am Rhein
Runkel
Rüsselsheim am Main
Schlangenbad
Schlitz
Schlüchtern
Schöffengrund
Schöneck
Schotten
Schrecksbach
Schwalbach am Taunus
Schwalmstadt
Seeheim-Jugenheim
Seligenstadt
Selters (Taunus)
Sinn
Söhrewald
Solms
Sontra
Spangenberg
Stadtallendorf
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Steinbach (Taunus)
Sulzbach
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Weilrod
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Weiterstadt
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Wetter
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Wildeck
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Wolfhagen
Zierenberg
Zwingenberg

Deutschland – Dienstleistungen von Architekturbüros – Zweiphasiger Realisierungswettbewerb „Neues Senckenberg Naturmuseum Frankfurt“ - Denkmalgerechte Generalsanierung und Erweiterung Senckenberg Naturmuseum und Forschungsinstitut Frankfurt am Main

165423-2026 - Wettbewerb
Deutschland – Dienstleistungen von Architekturbüros – Zweiphasiger Realisierungswettbewerb „Neues Senckenberg Naturmuseum Frankfurt“ - Denkmalgerechte Generalsanierung und Erweiterung Senckenberg Naturmuseum und Forschungsinstitut Frankfurt am Main
OJ S 48/2026 10/03/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Dienstleistungen

1. Beschaffer

1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
Rechtsform des Erwerbers: Organisation, die einen durch einen öffentlichen Auftraggeber subventionierten Auftrag vergibt
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Bildung

2. Verfahren

2.1.
Verfahren
Titel: Zweiphasiger Realisierungswettbewerb „Neues Senckenberg Naturmuseum Frankfurt“ - Denkmalgerechte Generalsanierung und Erweiterung Senckenberg Naturmuseum und Forschungsinstitut Frankfurt am Main
Beschreibung: Die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung beabsichtigt, das denkmalgeschützte Hauptgebäude des Senckenberg Forschungsinstituts und Naturmuseums Frankfurt umzugestalten. Neben der denkmalgerechten Generalsanierung des bestehenden Gebäudes ist geplant, einen Erweiterungsbau auf dem Gelände unterzubringen. . Die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung ist eine Forschungseinrichtung der Leibniz-Gemeinschaft. Heute arbeiten bei Senckenberg ca. 900 Mitarbeiter*innen in acht Instituten in Deutschland. Am Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt sind seit jeher die Forschungsabteilungen mit den Museumsteilen eng verzahnt. Mit der zukünftigen Erweiterung soll diese Verbindung noch weiter gestärkt werden. . Das Hauptgebäude des Senckenberg Forschungsinstituts und Naturmuseum Frankfurt ist ein sehr qualitäts- und prachtvoll gestaltetes historistisches Bauwerk, ein Wahrzeichen und eines der bedeutendsten Kulturdenkmale der Stadt Frankfurt am Main. Allerdings ist das Gebäude in funktionaler Hinsicht in die Jahre gekommen und repräsentiert Senckenberg heute nicht in der Art und Weise, wie es für eine Einrichtung dieses Ranges und Namens angemessen wäre. Der Bestand weist erhebliche bauliche und strukturelle Mängel auf. Die Bedarfe von Senckenberg nach neuen Forschungs-, Ausstellungs- und Sammlungsflächen können nur mit einem Bestandsumbau nicht gedeckt werden. Zeitgemäße Flächen für die Forschung und Bildungsvermittlung sollen hinzukommen. . Hierzu soll ein zweiphasiger Realisierungswettbewerb durchgeführt werden. . Das Neue Senckenberg Naturmuseum Frankfurt hat eine Gesamtfläche von ca. 34.480m² BGF - aufgeteilt auf das bestehende Hauptgebäude mit einer ermittelten BGF von ca. 20.267 m² und den Neubau mit einer BGF von ca. 14.213 m². . Der Wettbewerb wird als interdisziplinärer, zweiphasiger, nicht offener Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 – „Richtlinien für Planungswettbewerbe“ –, mit vorgeschaltetem Auswahlverfahren, mit 30 Teilnehmenden in der 1. Phase und mind. 15 Teilnehmenden in der 2. Phase ausgelobt. Die Ausloberin wählt 8 Teilnehmende vorab aus. Das Verfahren ist anonym (§ 1 Absatz 4 RPW 2013) und wird in deutscher Sprache durchgeführt (§ 5 Absatz Anlage I Nummer 20 RPW 2013). . Gegenstand des Wettbewerbs sind Leistungen nach HOAI eines denkmalgerechten Generalsanierungs- und Erweiterungskonzepts mit Bearbeitung der Bauwerksplanung für die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung. . Teilnahmeberechtigt sind Architekt*innen in Bewerberteams mit Landschaftsarchitekt*innen sowie Ingenieur*innen der Fachrichtung Tragwerksplanung. Es ist gewünscht, dass der Architekt*in federführend im Verfahren tätig ist. . Weitere Informationen entnehmen Sie bitte 5.1. der Bekanntmachung und der angefügten Kurzinformation.
Kennung des Verfahrens: 2744a1bf-1291-4d80-b73c-cd4fb4c046b1
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71327000 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung, 71420000 Landschaftsgestaltung
2.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt (DE712)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Zusätzliche Informationen zum Teilnahmewettbewerb. . Die für die Abgabe eines Teilnahmeantrags erforderlichen Unterlagen können mit und ohne Registrierung unter dem angegebenen Link kostenlos angesehen und heruntergeladen werden. Teilnahmeanträge sind ausschließlich über die unter 5.1.12 angegebene Vergabeplattform einzureichen. Die Unterzeichnung erfolgt in Textform i.S.v. § 11 EU Abs. 4 VOB/A, § 126b BGB. Es ist unzulässig, Teilnahmeanträge unmittelbar an die angegebene Kontaktstelle zu senden. Rückfragen zum Teilnahmewettbewerb sind mindestens 10 Tage vor Bewerbungsschluss über die Vergabeplattform zu stellen. Die - anonymisierten - Rückfragen und Antworten und etwaige Änderungen und Ergänzungen der Unterlagen für das Vergabeverfahren werden nur auf der Vergabeplattform unter dem angegebenen Link zur Verfügung gestellt. Alle Interessenten müssen sich daher regelmäßig selbst unter dem angegebenen Link informieren, ob Rückfragen und Antworten, Änderungen oder Ergänzungen zur Verfügung eingestellt wurden, die dann bei der Erstellung der Teilnahmeanträge zu beachten sind.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs: Die nachfolgenden Eigenerklärungen sind von der Bewerber*in, bei Bewerberteams von jedem Mitglied des Bewerberteams, abzugeben: . Eigenerklärung, dass im Fall einer Beauftragung eine Berufshaftpflichtversicherung mit angemessenen Deckungssummen für Personenschäden und für Sach- und Vermögensschäden abgeschlossen wird. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. . Eigenerklärung, dass das Unternehmen nicht zahlungsunfähig ist, dass ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren weder beantragt noch eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt wurde und sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet. . Eigenerklärung, dass keine rechtskräftige Verurteilung einer Person, deren Verhalten nach § 123 Abs. 3 GWB dem Unternehmen zuzurechnen ist, wegen einer Straftat im Sinne von § 123 Abs. 1 GWB, vorliegt und keine rechtskräftige Festsetzung einer Geldbuße nach § 30 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten gegen das Unternehmen wegen einer Straftat im Sinne von § 123 Abs. 1 GWB, vorliegt; einer Verurteilung oder der Festsetzung einer Geldbuße im Sinne von § 123 Abs. 1 GWB stehen eine Verurteilung oder die Festsetzung einer Geldbuße nach den vergleichbaren Vorschriften anderer Staaten gleich. . Eigenerklärung, dass das Unternehmen bei der Ausführung öffentlicher Aufträge nicht gegen geltende umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche Verpflichtungen verstoßen hat (§ 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB). . Eigenerklärung, dass das Unternehmen im Rahmen der beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung begangen hat, durch die die Integrität des Unternehmens in Frage gestellt wird (§ 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB). . Eigenerklärung, dass das Unternehmen mit anderen Unternehmen keine Vereinbarungen getroffen oder Verhaltensweisen aufeinander abgestimmt hat, die eine Verhinderung, Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken (§ 124 Abs. 1 Nr. 4 GWB). . Eigenerklärung, dass für das Unternehmen kein Ausschlussgrund im Sinne von § 21 Abs. 1 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes (AEntG), § 98c des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG), § 21 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes oder § 19 Abs. 1 des Mindestlohngesetzes (MiLoG) vorliegt. . Eigenerklärung, dass das Unternehmen seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung, soweit es der Pflicht zur Beitragszahlung unterfällt, ordnungsgemäß erfüllt hat (§§ 123 Abs. 4 GWB). . Eigenerklärung, dass die Vorgaben des öffentlichen Auftraggebers zur Eignung erfüllt werden mit Blick auf: . a. Befähigung zur Berufsausübung, . b. die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (erfüllt durch die einzureichenden Referenzen und durch Eigenerklärung) sowie . c. die technische und berufliche Leistungsfähigkeit (erfüllt durch die einzureichenden Referenzen). . Eigenerklärung "Russland-Sanktionen" nach Artikel 5 k) Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 20 der Verordnung (EU) 2023/2878 des Rates vom 18. Dezember 2023 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren. . Die Nachweise, dass die Eignungskriterien erfüllt werden, müssen jederzeit vom Unternehmen vorgelegt werden können. . Der öffentliche Auftraggeber kann den Bewerbenden auffordern, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise nachzureichen. Alle Nachweise und Erklärungen sind in deutscher Sprache abzufassen. Bei Bewerberteams, bzw. Bietergemeinschaften sind die Nachweise und Erklärungen von allen Mitgliedern zu erbringen. Erklärungen, Versicherungen und Nachweise, soweit diese auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen sind, können bei Nichtvorlage zum Ausschluss führen.

5. Los

5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Zweiphasiger Realisierungswettbewerb „Neues Senckenberg Naturmuseum Frankfurt“ - Denkmalgeschützte Generalsanierung und Erweiterung Senckenberg Naturmuseum und Forschungsinstitut Frankfurt am Main
Beschreibung: Die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung beabsichtigt, das denkmalgeschützte Hauptgebäude des Senckenberg Forschungsinstituts und Naturmuseums Frankfurt umzugestalten. Neben der denkmalgerechten Generalsanierung des bestehenden Gebäudes ist geplant, einen Erweiterungsbau auf dem Gelände unterzubringen. . Die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung ist eine Forschungseinrichtung der Leibniz-Gemeinschaft. Heute arbeiten bei Senckenberg ca. 900 Mitarbeiter*innen in acht Instituten in Deutschland. Am Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt sind seit jeher die Forschungsabteilungen mit den Museumsteilen eng verzahnt. Mit der zukünftigen Erweiterung soll diese Verbindung noch weiter gestärkt werden. . Der Standort Frankfurt ist Gründungsstandort der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung. Die 1817 als Senckenbergische Naturforschende Gesellschaft gegründete Einrichtung hat eine lange und bewegte Geschichte. Der heutige Standort besteht seit 1907 und hat seit seiner Entstehung Kriegsschäden im Zweiten Weltkrieg erlitten sowie mehrere Umgestaltungen und Erweiterungen durchlaufen. Das dort ansässige Naturmuseum ist räumlich und inhaltlich integraler Bestandteil des Senckenberg Forschungsinstituts und Naturmuseums Frankfurt und ist heute eines der bedeutendsten Naturkundemuseen in ganz Europa. . Das Naturmuseum versteht sich als aktive Plattform der Wissens- und Forschungsvermittlung. Sonderausstellungen und Dauerpräsentationen werden von Naturwissenschaftler*innen und Museolog*innen gemeinsam konzipiert und repräsentieren neueste Forschungsergebnisse. . Das Hauptgebäude des Senckenberg Forschungsinstituts und Naturmuseum Frankfurt ist ein sehr qualitäts- und prachtvoll gestaltetes historistisches Bauwerk, ein Wahrzeichen und eines der bedeutendsten Kulturdenkmale der Stadt Frankfurt am Main. Allerdings ist das Gebäude in funktionaler Hinsicht in die Jahre gekommen und repräsentiert Senckenberg heute nicht in der Art und Weise, wie es für eine Einrichtung dieses Ranges und Namens angemessen wäre. Der Bestand weist erhebliche bauliche und strukturelle Mängel auf. Die Bedarfe von Senckenberg nach neuen Forschungs-, Ausstellungs- und Sammlungsflächen können nur mit einem Bestandsumbau nicht gedeckt werden. Zeitgemäße Flächen für die Forschung und Bildungsvermittlung sollen hinzukommen. Im Bestandsbau sind zentrale Themen derzeit aus Platzmangel nicht darstellbar. Neben der denkmalgerechten Generalsanierung des bestehenden, zu großen Teilen denkmalgeschützten Gebäudes soll ein Erweiterungsbau entwickelt werden. In dem so entstehenden Gebäudeensemble sollen alle notwendigen Funktionen aufgenommen und der aktuelle und auch notwendige Bedarf gedeckt werden. . Das umgestaltete Gebäudeensemble soll sich harmonisch in das Umfeld einfügen und maßgeblich zur urbanen Vielfalt und Lebensqualität beitragen und die Stadt bereichern. Attraktive und öffentlich zugänglichen begrünte Räume sollen auch der gesamten Stadtbevölkerung zur Verfügung stehen und von allen genutzt werden können. . Im Rahmen des Wettbewerbs ist ein zukunftsweisendes städtebauliches und architektonisches Konzept für das neue Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt zu entwickeln. Das umgestaltete Forschungs- und Museumsgebäude soll ein offener, identitätsstiftender Ort sein, der wissenschaftliche und museale Anforderungen vereint. Es soll für diesen Standort ein qualitativ hochwertiges und funktionales, wirtschaftliches und nachhaltiges Gebäudeensemble unter Erhalt der qualitätsvollen denkmalgeschützten Bauwerke entstehen, das auf die städtebaulichen und funktionalen Anforderungen sensibel und angemessen antwortet. . Ziel ist es, ein Gebäudeensemble zu schaffen, das bereits in der frühen Planungsphase anspruchsvolle Zielvorgaben zum energieeffizienten, nachhaltigen und denkmalgerechten Bauen berücksichtigt. Das Projekt ist so zu planen und umzusetzen, dass mindestens der Zertifizierungsstandard DGNB Gold erreicht wird. . Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der angefügten Kurzinformation.
Interne Kennung: LOT-0001 E51628482
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71327000 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung, 71420000 Landschaftsgestaltung
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt (DE712)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Andere Laufzeit: Unbekannt
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: nein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#, #Besonders auch geeignet für:startup#, #Besonders auch geeignet für:other-sme#, #Besonders auch geeignet für:selbst#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: AUSWAHLKRITERIEN Architekt A Nachweis eines Wettbewerbserfolgs (Preis, Anerkennung) in einem regelgerechten Hochbau-Wettbewerb (nach RPW oder vergleichbar mit Angaben zur Vergleichbarkeit), z.B. durch eine „Wettbewerbe Aktuell“-Dokumentation. Es kann auch ein Projekt eingereicht werden, das als verantwortliche Projektleitung in einem anderen Büro selbständig abgewickelt wurden, wenn dies die Büroinhaber*innen bestätigen. Mindestanforderungen: Einzureichen ist ein Wettbewerbserfolg in einem regelgerechten Wettbewerb (Preis, Anerkennung) nach RPW oder vergleichbar mit Angaben zur Vergleichbarkeit. B Nachweis eines (durch ein Fachgremium) ausgezeichneten realisierten Projektes, z.B. durch Auszeichnung einer Architektenkammer wie beispielsweise Vorbildliche Bauten, Beispielhaftes Bauen, Hugo-Häring-Auszeichnung, BDA-Plakette etc. Es kann auch ein Projekt eingereicht werden, das als verantwortliche Projektleitung in einem anderen Büro selbständig abgewickelt wurden, wenn dies die Büroinhaber*innen bestätigen. - Formblatt DIN A4 mit Daten der Referenz: Bezeichnung, Art der Auszeichnung, Bauherr, Verfasser*in (= Name der/des sich Bewerbenden) - Darstellung je Referenz auf max. 2 DIN A4 Seiten: Zeichnungen, Abbildungen, Erläuterungen. Mindestanforderung: Einzureichen ist eine Auszeichnung (durch ein Fachgremium) eines realisierten Projektes mit Nachweis. C Architektur: Nachweis eines realisierten Projektes – Umbau eines Gebäudes Es kann auch ein Projekt eingereicht werden, das als verantwortliche Projektleitung in einem anderen Büro selbständig abgewickelt wurde, wenn dies die Büroinhaber*innen bestätigen. - Formblatt DIN A4 mit Daten der Referenz: Bezeichnung, Bauherrschaft, Verfasser*in (= Name der/des sich Bewerbenden), Monat/Jahr der Fertigstellung, bearbeitete Leistungsphasen nach HOAI, Erstellungskosten. - Darstellung auf max. 2 DIN A4 Seiten: Zeichnungen, Abbildungen, Erläuterungen. Mindestanforderung: Einzureichen ist ein realisiertes Projekt „Umbau, Sanierung, Modernisierung oder bauliche Veränderung eines bestehenden Gebäudes mind. 50 Jahre alt oder denkmalgeschützt“ mit Nachweis: - KG 300-400: mind. 20 Mio. €, brutto (bei Einreichung eines Umbaus mit Erweiterung sind die reinen „Umbau-Kosten“ zu benennen) - Vollständige und abgeschlossene Durchführung der wesentlichen Leistungsphasen (mind. LPH 2 - 8). D Architektur: Nachweis eines realisierten Projektes – Neubau Es kann auch ein Projekt eingereicht werden, das als verantwortliche Projektleitung in einem anderen Büro selbständig abgewickelt wurden, wenn dies die Büroinhaber*innen bestätigen. - Formblatt DIN A4 mit Daten der Referenz: Bezeichnung, Bauherrschaft, Verfasser*in (= Name der/des sich Bewerbenden), Monat/Jahr der Fertigstellung, bearbeitete Leistungsphasen nach HOAI, Erstellungskosten. - Darstellung auf max. 2 DIN A4 Seiten: Zeichnungen, Abbildungen, Erläuterungen. Mindestanforderung: Einzureichen ist ein realisiertes Projekt „Neubau“ mit Nachweis: - KG 300-400: mind. 50 Mio. €, brutto (bei Einreichung eines Umbaus mit Erweiterung sind die reinen „Neubau-Kosten“ zu benennen) - Vollständige und abgeschlossene Durchführung der wesentlichen Leistungsphasen (mind. LPH 2 - 8). AUSWAHL Den Nachweis der fachlichen Eignung und Kompetenz erbringen die Bewerbenden anhand von Nachweisen, Erklärungen und Referenzen in Form von Projektblättern, in denen sie darlegen, inwieweit die Mindestkriterien erfüllt sind. Die Vorprüfung überprüft anhand der Projektblätter die dort dargestellten Referenzen. Eine Nachforderung von Unterlagen steht im Ermessen des Auftraggebers und wird entsprechend VgV und RPW umgesetzt. Fehlende Nachweise können zur Nichtberücksichtigung der Bewerbung führen. Bewerbende Architekt*innen, die die Mindestkriterien aller zwingend erforderlichen eingereichten Referenzen erfüllen, sind als Teilnehmende des Planungswettbewerbs qualifiziert. Dabei ist aus den Bereichen A oder B und C und D jeweils eine Referenz nachzuweisen. Mehrfachnennungen sind möglich, d.h. ein Referenzprojekt, das z.B. als Referenz A dargestellt wurde, kann auch als Referenz aus den Bereichen B und C, oder D, verwendet werden. Alle Teilnehmenden des Bewerberteams müssen die jeweilig angegebenen Mindestkriterien nachweisen, um sich als Team zu qualifizieren. Bei mehr als 22 qualifizierten Bewerbungen entscheidet das Los.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: AUSWAHLKRITERIEN Tragwerksplanung E Tragwerksplanung: Nachweis eines realisierten Projektes (Tragwerksplanung) Die Referenz muss im Büro der Bewerber*in erbracht worden sein. - Formblatt DIN A4 mit Daten der Referenz: Bezeichnung, Bauherrschaft, Verfasser*in (= Name der/des sich Bewerbenden), Monat/Jahr der Fertigstellung, bearbeitete Leistungsphasen nach HOAI, Erstellungskosten. - Darstellung auf max. 2 DIN A4 Seiten: Zeichnungen, Abbildungen, Erläuterungen. Mindestanforderung: Einzureichen ist ein realisiertes Projekt „Neubau“ (Rohbau fertiggestellt) mit Nachweis: - KG 300-400: mind. 30 Mio. €, brutto (bei Einreichung eines Umbaus mit Erweiterung sind die reinen „Neubau-Kosten“ zu benennen) - Vollständige und abgeschlossene Durchführung der wesentlichen Leistungsphasen (mind. LPH 2 – 6). AUSWAHL Den Nachweis der fachlichen Eignung und Kompetenz erbringen die Bewerbenden anhand von Nachweisen, Erklärungen und Referenzen in Form von Projektblättern, in denen sie darlegen, inwieweit die Mindestkriterien erfüllt sind. Die Vorprüfung überprüft anhand der Projektblätter die dort dargestellten Referenzen. Eine Nachforderung von Unterlagen steht im Ermessen des Auftraggebers und wird entsprechend VgV und RPW umgesetzt. Fehlende Nachweise können zur Nichtberücksichtigung der Bewerbung führen. Bewerbende Ingenieur*innen der Fachrichtung Tragwerksplanung, die die Mindestkriterien der erforderlichen eingereichten Referenz E erfüllen, sind als Teilnehmende des Planungswettbewerbs qualifiziert. Alle Teilnehmenden des Bewerberteams müssen die jeweilig angegebenen Mindestkriterien nachweisen, um sich als Team zu qualifizieren. Bei mehr als 22 qualifizierten Bewerbungen entscheidet das Los.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: AUSWAHLKRITERIEN Freianlagen F Nachweis eines realisierten Projektes (Landschaftsarchitektur) Es kann auch ein Projekt eingereicht werden, das als verantwortliche Projektleitung in einem anderen Büro selbständig abgewickelt wurden, wenn dies die Büroinhaber*innen bestätigen. - Formblatt DIN A4 mit Daten der Referenz: Bezeichnung, Bauherrschaft, Verfasser*in (= Referenzgeber/-in), Monat/Jahr der Fertigstellung, bearbeitete Leistungsphasen nach HOAI, Erstellungskosten. - Darstellung auf max. 2 DIN A4 Seiten: Zeichnungen, Abbildungen, Erläuterungen. Mindestanforderung: Einzureichen ist ein realisiertes Projekt: Freiraumplanung im Kontext einer öffentlichen Nutzung oder parkähnliche Freianlage mit Nachweis: - KG 500: mind. 0,5 Mio. €, brutto - Vollständige und abgeschlossene Durchführung der wesentlichen Leistungsphasen (mind. LPH 2 - 8). AUSWAHL Den Nachweis der fachlichen Eignung und Kompetenz erbringen die Bewerbenden anhand von Nachweisen, Erklärungen und Referenzen in Form von Projektblättern, in denen sie darlegen, inwieweit die Mindestkriterien erfüllt sind. Die Vorprüfung überprüft anhand der Projektblätter die dort dargestellten Referenzen. Eine Nachforderung von Unterlagen steht im Ermessen des Auftraggebers und wird entsprechend VgV und RPW umgesetzt. Fehlende Nachweise können zur Nichtberücksichtigung der Bewerbung führen. Bewerbende Landschaftsarchitekt*innen, die die Mindestkriterien der erforderlichen eingereichten Referenz F erfüllen, sind als Teilnehmende des Planungswettbewerbs qualifiziert. Alle Teilnehmenden des Bewerberteams müssen die jeweilig angegebenen Mindestkriterien nachweisen, um sich als Team zu qualifizieren. Bei mehr als 22 qualifizierten Bewerbungen entscheidet das Los.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Teilnahmeberechtigt sind Architekt*innen in Bewerberteams mit Landschaftsarchitekt*innen sowie Ingenieur*innen der Fachrichtung Tragwerksplanung. Es ist gewünscht, dass der Architekt*in federführend im Verfahren tätig ist. Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Herkunftsstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Architekt*in / Landschaftsarchitekt*in / Ingenieur*in der Fachrichtung Fachplanung Tragwerksplanung oder eine vergleichbare Qualifikation zu führen. Ist in dem Herkunftsstaat des Bewerbenden die Berufsbezeichnung nicht gesetzlich geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Master, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung gemäß der Richtlinie 2005/36/EG – „Berufsanerkennungsrichtlinie“ – gewährleistet ist. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn der/die bevollmächtigte Vertreter*in der juristischen Person und der/die Verfasser*in der Wettbewerbsarbeit die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden. Die entsprechenden Nachweise zur Erfüllung der Eignungskriterien können von den Bewerber*innen auf Nachfrage jederzeit vorgelegt werden. Die Beteiligung von Fachingenieur*innen der Fachrichtung HLS als Beratende wird von der Ausloberin ausdrücklich empfohlen. Die Leistungen der HLS-Planung sind in der Preisgeldsumme berücksichtigt. Darüber hinaus wird die Mitwirkung von Fachplaner*innen der nachfolgenden Fachrichtungen als Beratende empfohlen: - Brandschutz, - Akustik-Fachplanung, - Museumsplanung, - Laborplanung. Bewerberteams natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bewerberteams teilnahmeberechtigt ist. Mehrfachbewerbungen natürlicher oder juristischer Personen oder von Mitgliedern von Bewerberteams führen zum Ausschluss der Beteiligten. Teilnahmehindernisse sind in § 4 (2) RPW beschrieben.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Für die Beauftragung muss eine Berufshaftpflichtversicherung mit angemessenen Deckungssummen für Personenschäden und für Sach- und Vermögensschäden vorhanden sein. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Der Nachweis erfolgt im Teilnahmeantrag in Form einer Eigenerklärung. Die Versicherungsbescheinigung muss spätestens mit Angebotsabgabe vorgelegt werden.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 30
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 30
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Wettbewerbsergebnis
Beschreibung: Bei einer Bewertung mit 1 - 5 Punkten können bei diesem Kriterium bei einer Gewichtung von 50% insgesamt zwischen 50 und 250 Punkte erreicht werden (1. Preis: 250 Punkte, 2. Preis: 200 Punkte und 3. Preis: 150 Punkte,...)
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 50,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Weiterentwicklungsfähigkeit des Wettbewerbsergebnisses (gem. Beurteilungskriterien des Wettbewerbs)
Beschreibung: Bei einer Bewertung mit 1 - 5 Punkten können bei diesem Kriterium bei einer Gewichtung von 30% insgesamt zwischen 30 und 150 Punkte erreicht werden. Beurteilungskriterien des Wettbewerbs: - Qualität des städtebaulichen und freiräumlichen Konzepts, Leitidee, - Qualität des architektonischen und gestalterischen Konzepts, - Erfüllung der funktionalen Anforderungen und des Raumprogramms, - Anpassungsfähigkeit / Flexibilität des Entwurfs, - Umgang mit dem denkmalgeschützten Gebäudebestand, - Funktionalität (Sicherheit*, Erschließung, Barrierefreiheit*, Kommunikationszonen), - Nutzungskomfort und Gesundheit - Wirtschaftlichkeit (Lebenszykluskosten*, Flächen- und Volumeneffizienz, Anpassungsfähigkeit*), - Konstruktive Qualität des vorgeschlagenen Tragwerks*, - Ressourcen und Energie *erst in Phase 2 beurteilbar.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 30,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Leistungsfähigkeit des Projektteams
Beschreibung: Bei einer Bewertung mit 1 - 5 Punkten können bei diesem Kriterium bei einer Gewichtung von 10% insgesamt zwischen 10 und 50 Punkte erreicht werden.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 10,00
Kriterium:
Art: Kosten
Bezeichnung: Honorarangebot
Beschreibung: Bei einer Bewertung mit 1 - 5 Punkten können bei diesem Kriterium bei einer Gewichtung von 10% insgesamt zwischen 10 und 50 Punkte erreicht werden. Die Ermittlung der Punkte des Angebots erfolgt auf Basis der vom Bietenden/der Bietergemeinschaft gemachten Angaben und der daraus resulierenden Brutto-Gesamthonorarsumme nach der folgenden linearen Berechnungsmethode: Das Angebot mit der niedrigsten Brutto-Gesamthonorarsumme erhält 5 Punkte. Alle anderen Angebote werden hierzu ins Verhältnis gesetzt.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 10,00
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.subreport.de/E51628482
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.subreport.de/E51628482
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 07/04/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Eine Nachforderung von Unterlagen steht im Ermessen des Auftraggebers und wird entsprechend VgV und RPW umgesetzt.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Hessen
Informationen über die Überprüfungsfristen: Das deutsche Vergaberecht regelt die Frist für die Einlegung von Rechtsbehelfen in §160 Absatz 3 GWB wie folgt: Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: kohler grohe architekten, Verfahrensbetreuung
Organisation, die Angebote bearbeitet: kohler grohe architekten, Verfahrensbetreuung

8. Organisationen

8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
Registrierungsnummer: Berichtseinheit-ID 00006395
Postanschrift: Senckenberganlage 25
Stadt: Frankfurt
Postleitzahl: 60325
Land, Gliederung (NUTS): Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt (DE712)
Land: Deutschland
Kontaktperson: kohler grohe architekten, Verfahrensbetreuung, Kontakt: Christine Marquardt, Jana Mauser
Telefon: +49 711 769639 30
Internetadresse: https://www.senckenberg.de
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Hessen
Registrierungsnummer: DE 812 056 745
Stadt: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land, Gliederung (NUTS): Darmstadt, Kreisfreie Stadt (DE711)
Land: Deutschland
Telefon: +49 6151 12-6603
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: kohler grohe architekten, Verfahrensbetreuung
Registrierungsnummer: DE227280524
Postanschrift: Löffelstr. 4
Stadt: Stuttgart
Postleitzahl: 70597
Land, Gliederung (NUTS): Stuttgart, Stadtkreis (DE111)
Land: Deutschland
Kontaktperson: kohler grohe architekten, Christine Marquardt, Jana Mauser
Telefon: +49 711 76963930
Rollen dieser Organisation:
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
Organisation, die Angebote bearbeitet
8.1.
ORG-0004
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender

Informationen zur Bekanntmachung

Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 2bddc124-342c-43e9-a539-5c1c6361e12d - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 07/03/2026 13:16:41 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 165423-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 48/2026
Datum der Veröffentlichung: 10/03/2026