5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 72200000 Softwareprogrammierung und -beratung
Zusätzliche Einstufung (cpv): 72211000 Programmierung von System- und Anwendersoftware, 72210000 Programmierung von Softwarepaketen
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt (DE712)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/01/2027
Enddatum der Laufzeit: 31/12/2029
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 1
Weitere Informationen zur Verlängerung: Der Rahmenvertrag wird befristet geschlossen bis zum 31.12.2029. Optional kann der Rahmenvertrag einmalig um ein weiteres Jahr durch die Helaba verlängert werden. Die maximale Vertragslaufzeit beträgt damit 4 Jahre. Die Verlängerungsoption kann von der Helaba bis 6 Monate vor Ablauf der Vertragslaufzeit durch einseitige Erklärung ausgeübt werden
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Nicht erforderlich
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: nein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Anforderung: Eintragung im einschlägigen Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, der Gemeinschaft oder des Vertragsstaates des EWR Abkommens, in dem das Unternehmen ansässig ist. Hierbei handelt es sich um eine Mindestanforderung an die Eignung. Nachweis: Eigenerklärung, Anlage 02_Erklärung zur Eignung. Zudem ist der Nachweis der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem das Unternehmen ansässig ist, als Anlage beizufügen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: a) Der Bewerber hat eine bestehende und aktuell gültige Betriebshaftpflichtversicherung oder eine vergleichbare marktübliche Versicherung nachzuweisen. Die Versicherung muss eine Deckungssumme von mindestens 10 Mio. EUR für Personen- und Sachschäden pro Versicherungsjahr aufweisen. b) Der Bewerber hat den Nachweis einer bestehenden und aktuell gültigen Vermögensschadenhaftpflichtversicherung oder einer vergleichbaren marktüblichen Versicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 5 Mio. EUR für Vermögensschäden pro Versicherungsjahr zu erbringen. Besteht eine Versicherung mit den geforderten Deckungssummen derzeit nicht, genügt die Vorlage einer Eigenerklärung (vgl. Anlage 02_Erklärung_zur_Eignung), dass im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung vor Leistungsbeginn abgeschlossen und dem Auftraggeber unverzüglich vorgelegt wird. Hierbei handelt es sich jeweils um Mindestanforderungen an die Eignung.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es ist eine Eigenerklärung (vgl. Anlage 02_Erklärung_zur_Eignung) mit den folgenden Angaben abzugeben: a) Der jährliche Gesamtumsatz der jeweils letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre. Mindestanforderung: Durchschnittlicher Gesamtjahresumsatz in Höhe von EUR 6.000.000,- brutto b) Die jährlichen Gesamtumsätze in den Geschäftsbereichen des Auftragsgegenstandes bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre. Mindestanforderung: Jährlicher Umsatz in Höhe von EUR 3.000.000,- brutto pro Jahr.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: 1) Anforderung: Der Bewerber muss nachweisen, dass er über hinreichende, verfügbare und qualifizierte Fachkräfte verfügt, um die Pflege, Wartung und Weiterentwicklung der SAP-basierten Backoffice-Anwendungen im Kontext der Landwirtschaftsförderung zuverlässig und dauerhaft erbringen zu können. Es wird erwartet, dass der Bewerber über qualifizierte Fachkräfte in den für den Leistungsgegenstand relevanten Rollen verfügt. Hierzu zählen insbesondere folgende Rollenprofile: • SAP-Entwicklung und Umsetzung (SAP ABAP-OO-Entwickler für SAP S/4HANA mit Kenntnissen in der Umsetzung fachlich komplexer Logiken, der Entwicklung und Pflege von Schnittstellen sowie der Durchführung von Entwicklungs-, Integrations- und Regressionstests einschließlich Fehleranalyse, Wartung und Qualitätssicherung) • Fachliche Analyse und Anforderungsmanagement (Business-Analysten mit Domänenkenntnissen im Umfeld landwirtschaftlicher Förderverfahren und EU-regulierter Verwaltungsprozesse, insbesondere zur Analyse, Dokumentation und Modellierung fachlicher Anforderungen, zur Übersetzung in technische Spezifikationen sowie zur Unterstützung von Tests und fachlichen Abnahmen, z. B. User-Acceptance-Tests) • Projekt- und Anforderungsmanagement (Projektmanager und Anforderungsmanager mit Erfahrung in der Steuerung von SAP-Projekten, der fachlichen und technischen Abstimmung mit Auftraggebern und Fachbereichen, der Anwendung agiler und klassischer Vorgehensmodelle sowie dem Einsatz gängiger Projekt- und Ticketing-Tools, z. B. Jira, REMUS, MS Project oder gleichwertig) • Technische Leitung und Architektur (Technische Leitung und/oder Solution Architect für SAP S/4HANA mit Verantwortung für Architekturentscheidungen, technische Steuerung, Qualitätssicherung, Entwicklungsgovernance sowie die Sicherstellung einer konsistenten technischen Dokumentation) Sprachliche Anforderungen: Der Bewerber hat sicherzustellen, dass die in Schlüsselrollen eingesetzten Personen über folgende Deutschkenntnisse verfügen: Muttersprache oder vgl. dt. Sprachdiplom GER Stufe B2/C1 gem. Europäischem Referenzrahmen. Die fachliche Kommunikation, die Abstimmung mit Fachbereichen sowie die Erstellung von Konzepten, Dokumentationen und Berichten erfolgen in deutscher Sprache. Der Auftraggeber behält sich vor, entsprechende Nachweise (z.B. Zertifikate) gesondert anzufordern. Mindestanforderung an die Gesamtzahl der verfügbaren Fachkräfte (Vollzeitäquivalente, FTE): mindestens 20 FTE – Hinweis: Alle vorstehend definierten Rollen müssen besetzt sein. 2) Nachweis: Vorlage einer Eigenerklärung (Anlage 02_Erklärung zur Eignung), die die Anzahl der verfügbaren Fachkräfte in „Vollzeitäquivalenten“ (FTE) ausweist. Die Eigenerklärung muss folgende Mindestangaben enthalten: • Gesamtzahl der qualifizierten Fachkräfte. • Bestätigung, dass diese Fachkräfte über Kenntnisse in den relevanten Aufgaben (SAP ABAP-OO-Entwicklung für SAP S/4HANA, fachliche Analyse und Anforderungsmanagement, Projekt- und Anforderungsmanagement sowie technische Leitung und Architektur jeweils gemäß vorgenannter Definition) verfügen. Fachkräfte in Schlüsselpositionen verfügen über muttersprachliche Deutschkenntnisse oder vergleichbare Deutschkenntnisse (B2/C1 nach dem gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen. 3) Auswahlkriterien: Auswahlkriterien: Der öffentliche Auftraggeber bewertet die Anzahl der FTE der qualifizierten Fachkräfte quantitativ: • Werden 20-29 FTE qualifizierte Fachkräfte angegeben, so erhält der Bewerber 5 Punkte. • Werden 30-39 FTE qualifizierte Fachkräfte angegeben, so erhält der Bewerber 8 Punkte. • Bei Vorliegen von 40 oder mehr FTE qualifizierter Fachkräfte, erhält der Bewerber die Maximalpunktzahl von 10 Punkten. 4) Gewichtungsfaktor: 20.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Zertifikate von unabhängigen Stellen über Qualitätssicherungsstandards
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis der Einhaltung der Sicherheitsstandards nach ISO 27001 mit Geltungsbereich Softwareentwicklung bzw. hierzu alternativ des IT-Grundschutzes nach BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) (Nachweis über Vorlage von Kopie/Scan des Zertifikats). Liegt keine Zertifizierung vor, ist der Sicherheitsstandard nach ISO 27001 bzw. die Einhaltung des IT-Grundschutzes nach BSI durch eine Eigenerklärung zu bestätigen, die dem Teilnahmeantrag beizufügen ist. Die Eigenerklärung muss die Versicherung enthalten, dass für alle in der Zuständigkeit des Bieters abgearbeiteten Leistungen der IT-Grundschutz nach BSI bzw. die Einhaltung der Sicherheitsstandards gemäß ISO 27001 gewährleistet werden. Sofern der Bereich, der zur Erbringung der Leistungen herangezogen wird, im betroffenen Unternehmen von anderen, nicht betroffenen Bereichen abgeteilt werden kann, ist nur für diesen Bereich die Einhaltung und die Standards gemäß ISO 27001 bzw. des IT-Grundschutzes nach BSI zu gewährleisten. Hierbei handelt es sich um eine Mindestanforderung an die Eignung.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Allgemeine Hinweise und Bewertungsmaßstab sämtlicher Referenzen (Referenzübergreifend): 1) Eine Referenz ist nur vollständig und im Rahmen der Eignungsprüfung verwendbar, wenn diese alle (!) abgefragten Angaben enthält. Geforderte Beschreibung der jeweiligen Referenz: (i) Benennung der Referenz (ii) Benennung der Auftraggeberorganisation (iii) Zeitraum der erbrachten Leistung (iv) Beschreibung der Leistungen, besonders im Hinblick auf die für die Eignung und Bewertung spezifischen Erfahrungen. Siehe hierzu die je Referenzkriterium genannten Aspekte in der Auftragsbekanntmachung. (v) Aufwand zur Umsetzung des Vorhabens beim Bewerber (inkl. ggf. eingesetzter Nachunternehmer) in Personentagen ca. (vi) Auftragswert des Referenzauftrags in EUR netto (vii) Personalstärke (Anzahl der im Referenzauftrag beschäftigten Mitarbeitenden des Bewerbers). 2) Sollten mehr als die vorgegebene Höchstzahl an Referenzen eingereicht werden, so werden die nach Ansicht des Auftraggebers vergleichbarsten Referenzen, die der Höchstzahl entsprechen, gewertet. Es ist zulässig, Referenzen einzureichen, die in Hinblick auf mehrere Referenzenanforderungen Berücksichtigung finden sollen. 3) Bewertung: Eine Differenzierung bei der Punktevergabe erfolgt über die Vergleichbarkeit der ausgeführten Referenz mit dem vorliegenden Projekt nach der bewerberseitigen Projektbeschreibung. Dabei werden insbesondere die fachliche und aufwandsbezogene Vergleichbarkeit mit der verlangten Leistung einer wertenden Betrachtung nach folgenden Maßstäben unterzogen. 0 Punkte: Referenz nicht vorgelegt oder Referenz betrifft keine vergleichbaren Leistungen 10 Punkte: Die Referenz entspricht den konkret ausgeschriebenen Leistungen oder geht sogar darüber hinaus. Eine Bewertung mit Punkten zwischen 0 und 10 erfolgt entsprechend dem Grad der Vergleichbarkeit der Referenzleistung. Werden nach der Bekanntmachung/dem Vordruck Referenzen Angaben zu zwei Referenzen erwartet, erfolgt je Referenz eine hälftige Teilung der erzielten Punkte, so dass die Maximalpunktzahl nur erreicht werden kann, wenn die erwarteten zwei Referenzen eingereicht werden. Die in der Bewertungsmatrix Eignung vorgesehene Gewichtung wird durch entsprechende Multiplikation mit dem Gewichtungsfaktor umgesetzt. 4) Mindestanforderung: Es sind mindestens 700 Punkte / 70 % zu erzielen (Mindestanforderung). Werden weniger als die vorgenannte Punktzahl erreicht, erfolgt der Ausschluss des Teilnahmeantrages. Hinweis: Soweit nicht vorgelegte/nicht vergleichbare Referenzleistungen zum Ausschluss führen, ist dies gesondert bei dem jeweiligen Referenzkriterium gekennzeichnet.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis von zwei Referenzen für die Erfahrung in der Entwicklung mit SAP S/4HANA im Förderumfeld, Anlage 03_Vordruck Referenzen - Ziffer 1.1. a) Anforderung: Der Bewerber muss nachweisen, dass er über umfassende praktische Erfahrung in der Konzeption und Implementierung komplexer Logiken und -Prozesse im öffentlichen Fördergeschäft auf Basis von SAP S/4HANA verfügt. b) Nachweis: Eigenerklärung (Anlage 03_Vordruck_Referenzen) zu möglichst zwei Referenzen aus den letzten fünf Jahren, die die in technologischer Hinsicht (SAP S/4HANA) mit dem Auftragsgegenstand vergleichbar sind und im öffentlichen Fördergeschäft liegen. Sollten mehr als zwei Referenzen eingereicht werden, so werden die zwei nach Ansicht des Auftraggebers vergleichbarsten Referenzen gewertet. c) Gewichtungsfaktor: 15.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis von zwei Referenzen für die Erfahrung in Projekt-, Anforderungsmanagement und technischer Steuerung von SAP S/4HANA-Projekten im Förderumfeld, Anlage 03_Vordruck Referenzen - Ziffer 1.2. a) Anforderung: Der Bewerber muss nachweisen, dass er über umfassende praktische Erfahrung in der fachlichen und technischen Steuerung von SAP-S/4HANA-Projekten im Umfeld öffentlicher Förderverfahren verfügt, insbesondere in den Bereichen Projekt- und Anforderungsmanagement, fachlich-technische Koordination sowie architekturbezogene Steuerung. b) Nachweis: Eigenerklärung (Anlage 03_Vordruck_Referenzen) zu möglichst zwei Referenzen aus den letzten fünf Jahren, die in organisatorischer und technologischer Hinsicht (SAP S/4HANA) mit dem Auftragsgegenstand vergleichbar sind. Sollten mehr als zwei Referenzen eingereicht werden, so werden die zwei nach Ansicht des Auftraggebers vergleichbarsten Referenzen gewertet. c) Gewichtungsfaktor: 10.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis mindestens einer Referenz für die Fachliche Expertise in der Umsetzung von EU-Agrarförderprogrammen, Anlage 03_Vordruck Referenzen - Ziffer 1.3. a) Anforderung: Der Bewerber muss nachweisen, dass er über fundierte Kenntnisse und praktische Projekterfahrung bei der technischen Umsetzung der Fachanforderungen aus dem Bereich der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP), insbesondere des Integrierten Verwaltungs- und Kontrollsystems (InVeKoS), verfügt. b) Nachweis: Eigenerklärung (Anlage 03_Vordruck_Referenzen) zu mindestens einer Referenz aus den letzten fünf Jahren, welche die erfolgreiche Umsetzung von GAP- und/oder InVeKoS-konformen Fachanwendungen belegt. Sollte mehr als eine Referenz eingereicht werden, so wird die nach Ansicht des Auftraggebers vergleichbarste Referenz gewertet. c) Gewichtungsfaktor: 15. d) Mindestanforderung an die Eignung ist die Vorlage mindestens einer Referenz.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis von möglichst einer Referenz für die Erfahrung in der Weiterentwicklung von Agrarförderung in Deutschland (z.B. HALM, FAKT, KULAP), Anlage 03_Vordruck Referenzen - Ziffer 1.4. a) Anforderung: Der Bewerber muss nachweisen, dass er Erfahrung in der technischen Umsetzung oder Weiterentwicklung von spezifischen Agrarförderprogrammen eines deutschen Bundeslandes, des Bundes oder einer vergleichbaren EU-Zahlstelle besitzt. b) Nachweis: Eigenerklärung (Anlage 03_Vordruck_Referenzen) zu möglichst einer Referenz aus den letzten fünf Jahren über die Weiterentwicklung von Agrarförderung eines deutschen Bundeslandes, des Bundes oder einer vergleichbaren EU-Zahlstelle (z.B. HALM, KULAP, FAKT oder fachlich gleichwertig). Sollte mehr als eine Referenz eingereicht werden, so wird die nach Ansicht des Auftraggebers vergleichbarste Referenz gewertet. c) Gewichtungsfaktor: 5.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis von einer Referenz für die Erfahrung in der Entwicklung von Data-Warehouse- und PowerBI-Lösungen, Anlage 03_Vordruck Referenzen - Ziffer 2.1. a) Anforderung: Der Bewerber muss nachweisen, dass er über umfassende Expertise in der Weiterentwicklung und Wartung von komplexen Data-Warehouse-Systemen (DWH) verfügt, inklusive der Konzeption und Umsetzung von ETL-Prozessen zur Datenkonsolidierung und der Erstellung von analytischen Berichten (Business Intelligence) auf Basis von Microsoft Power BI. b) Nachweis: Eigenerklärung (Anlage 03_Vordruck_Referenzen) zu möglichst einer Referenz aus den letzten drei Jahren, die den Einsatz von DWH- und Power-BI-Technologien zur Lösung komplexer Reportinganforderungen belegt. Die Referenz muss sich auf produktive Einsatzszenarien in komplexen organisatorischen oder fachlichen Umfeldern beziehen. Sollte mehr als eine Referenz eingereicht werden, so wird die nach Ansicht des Auftraggebers vergleichbarste Referenz gewertet. c) Gewichtungsfaktor: 20.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis von einer Referenz für die Erfahrung in der Erstellung und Pflege von Software-Stücklisten (SBOM), Anlage 03_Vordruck Referenzen - Ziffer 3.1. a) Anforderung: Der Bewerber muss nachweisen, dass er über praktische Erfahrung in der Erstellung, Verwaltung und Auslieferung von Software Bill of Materials (SBOM) in einem standardisierten, maschinenlesbaren Format verfügt. b) Nachweis: Eigenerklärung (Anlage 03_Vordruck_Referenzen) zu möglichst einer Referenz aus den letzten drei Jahren, in welchem SBOMs erstellt und als Teil des Release-Prozesses bereitgestellt wurden. Sollte mehr als eine Referenz eingereicht werden, so wird die nach Ansicht des Auftraggebers vergleichbarste Referenz gewertet. c) Gewichtungsfaktor: 5.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: 1) Anforderung: Der Bewerber muss nachweisen, dass er über hinreichende Kapazität an verfügbaren qualifizierten Fachkräften verfügt, um die Leistungen im Bereich Data Warehouse, ETL und BI-Reporting zuverlässig erbringen zu können. Die folgenden Aufgabenbereiche müssen vom Bewerber abgedeckt werden: • Data-Warehouse- und BI-nahe Aufgaben, • ETL- und Datenintegrationsaufgaben, • Aufgaben im Bereich Reporting und Analyse (z. B. BI-Reporting). Mindestanforderung an die Gesamtzahl der verfügbaren Fachkräfte (Vollzeitäquivalente, FTE): mindestens 5 FTE – Hinweis: Alle definierten Aufgabenbereiche müssen besetzt sein. 2) Nachweis: Vorlage einer Eigenerklärung (Anlage 02_Erklärung zur Eignung), die die Anzahl der verfügbaren Fachkräfte in „Vollzeitäquivalenten“ (FTE) ausweist. Die Eigenerklärung muss folgende Mindestangaben enthalten: • Gesamtzahl der qualifizierten Fachkräfte. • Bestätigung, dass diese Fachkräfte über Kenntnisse in den relevanten Aufgaben (Data Warehouse, ETL-/Datenintegration sowie BI-Reporting) verfügen. 3) Auswahlkriterien: Auswahlkriterien: Der öffentliche Auftraggeber bewertet die Anzahl der FTE der qualifizierten Fachkräfte quantitativ: • Werden 5-8 FTE qualifizierte Fachkräfte angegeben, so erhält der Bewerber 5 Punkte. • Werden 9-11 FTE qualifizierte Fachkräfte angegeben, so erhält der Bewerber 8 Punkte. • Bei Vorliegen von 12 oder mehr FTE qualifizierter Fachkräfte, erhält der Bewerber die Maximalpunktzahl von 10 Punkten. 4) Gewichtungsfaktor: 10.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Begründung, warum die Gewichtung der Zuschlagskriterien nicht angegeben wurde: Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen aufgeführt
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 31/03/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Bitte beachten: Um einen eventuellen Ausschluss des Angebotes zu vermeiden, legen Sie bitte die geforderten Nachweise und Erklärungen dem Angebot unbedingt vollständig bei.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung, teilweise mit erneutem Aufruf zum Wettbewerb, teilweise ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Hessen
Informationen über die Überprüfungsfristen: (1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen. (2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. (3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. (4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Leinemann & Partner Rechtsanwälte mbB
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Landesbank Hessen Thüringen-Girozentrale (Helaba)