Aarbergen
Abtsteinach
Ahnatal
Allendorf (Eder)
Allendorf (Lumda)
Alsfeld
Amöneburg
Aßlar
Babenhausen
Bad Arolsen
Bad Camberg
Bad Emstal
Bad Endbach
Bad Hersfeld
Bad Homburg vor der Höhe
Bad Karlshafen
Bad König
Bad Nauheim
Bad Orb
Bad Salzschlirf
Bad Schwalbach
Bad Soden am Taunus
Bad Soden-Salmünster
Bad Sooden-Allendorf
Bad Vilbel
Bad Wildungen
Battenberg (Eder)
Baunatal
Bebra
Bensheim
Beselich
Biblis
Bickenbach
Biebergemünd
Biebertal
Biebesheim am Rhein
Biedenkopf
Birstein
Bischoffen
Bischofsheim (Mainspitze)
Borken
Braunfels
Brechen
Brensbach
Breuna
Brombachtal
Bruchköbel
Büdingen
Burgwald
Bürstadt
Buseck
Büttelborn
Butzbach
Calden
Cölbe
Darmstadt
Dieburg
Diemelsee
Diemelstadt
Dietzenbach
Dietzhölztal
Dillenburg
Dornburg
Dreieich
Driedorf
Ebersburg
Echzell
Edermünde
Edertal
Egelsbach
Ehrenberg (Rhön)
Ehringshausen
Eichenzell
Einhausen
Eiterfeld
Elbtal
Eltville am Rhein
Elz
Eppstein
Erbach
Erlensee
Erzhausen
Eschborn
Eschenburg
Eschwege
Fernwald
Flörsheim-Wicker
Florstadt
Frankenberg (Eder)
Frankfurt am Main
Fränkisch-Crumbach
Freigericht
Friedberg
Friedrichsdorf
Fritzlar
Fronhausen
Fulda
Fuldabrück
Fuldatal
Gedern
Geisenheim
Gelnhausen
Gernsheim
Gersfeld
Gießen
Gladenbach
Glashütten (Taunus)
Glauburg
Grävenwiesbach
Greifenstein
Griesheim
Groß-Gerau
Groß-Umstadt
Groß-Zimmern
Großalmerode
Großenlüder
Großkrotzenburg
Grünberg
Gründau
Gudensberg
Guxhagen
Habichtswald
Hadamar
Haiger
Haina
Hainburg
Hammersbach
Hanau
Hasselroth
Hattersheim am Main
Haunetal
Heidenrod
Helsa
Heppenheim
Herborn
Herbstein
Heringen (Werra)
Hessisch Lichtenau
Heuchelheim an der Lahn
Heusenstamm
Hirzenhain
Hochheim am Main
Höchst im Odenwald
Hofbieber
Hofgeismar
Hofheim am Taunus
Hohenahr
Hohenstein
Homberg (Efze)
Homberg (Ohm)
Hosenfeld
Hungen
Hünstetten
Hüttenberg
Idstein
Karben
Kassel
Kaufungen
Kefenrod
Kelkheim
Kelsterbach
Kiedrich
Kirchhain
Knüllwald
Königstein im Taunus
Korbach
Kriftel
Kronberg im Taunus
Lahnau
Lahntal
Lampertheim
Langen
Langenselbold
Langgöns
Laubach
Lauterbach
Leun
Lich
Liederbach am Taunus
Limburg
Linden
Linsengericht
Lohfelden
Lollar
Lorsch
Mainhausen
Maintal
Marburg
Meinhard
Meißner
Melsungen
Mengerskirchen
Messel
Michelstadt
Mittenaar
Mörlenbach
Mücke-Merlau
Mühlheim am Main
Mühltal
Münchhausen
Münster (Hessen)
Neckarsteinach
Neu-Anspach
Neu-Eichenberg
Neu-Isenburg
Neuenstein
Neuhof (bei Fulda)
Neukirchen
Neustadt (Hessen)
Nidda
Niddatal
Nidderau
Niederaula
Niederdorfelden
Niedernhausen
Niestetal
Ober-Ramstadt
Obertshausen
Oberursel
Oberweser
Oberzent
Oestrich-Winkel
Offenbach am Main
Ortenberg
Ottrau
Pfungstadt
Philippsthal (Werra)
Pohlheim
Raunheim
Rauschenberg
Reichelsheim (Odenwald)
Reichelsheim (Wetterau)
Reinhardshagen
Reinheim
Reiskirchen
Riedstadt
Rockenberg
Rodenbach (Main-Kinzig-Kreis)
Rödermark
Rodgau
Ronshausen
Rosbach vor der Höhe
Roßdorf
Rotenburg an der Fulda
Rüdesheim am Rhein
Runkel
Rüsselsheim am Main
Schlangenbad
Schlitz
Schlüchtern
Schöffengrund
Schöneck
Schotten
Schrecksbach
Schwalbach am Taunus
Schwalmstadt
Seeheim-Jugenheim
Seligenstadt
Selters (Taunus)
Sinn
Söhrewald
Solms
Sontra
Spangenberg
Stadtallendorf
Staufenberg
Steinau an der Straße
Steinbach (Taunus)
Sulzbach
Taunusstein
Trendelburg
Usingen
Vellmar
Viernheim
Villmar
Vöhl
Volkmarsen
Wabern
Wächtersbach
Waldeck
Waldems
Waldsolms
Walluf
Wanfried
Wehretal
Wehrheim
Weilburg
Weilmünster
Weilrod
Weimar (Lahn)
Weißenborn
Weiterstadt
Wettenberg
Wetter
Wetzlar
Wiesbaden
Wildeck
Willingen
Willingshausen
Witzenhausen
Wölfersheim
Wolfhagen
Zierenberg
Zwingenberg

Deutschland – Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen – ROV/PFV (HYKA, HYSO)

92443-2026 - Wettbewerb
Deutschland – Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen – ROV/PFV (HYKA, HYSO)
OJ S 27/2026 09/02/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Dienstleistungen

1. Beschaffer

1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: GASCADE Gastransport GmbH
Tätigkeit des Auftraggebers: Erzeugung, Fortleitung oder Abgabe von Gas oder Wärme

2. Verfahren

2.1.
Verfahren
Titel: ROV/PFV (HYKA, HYSO)
Beschreibung: Die GASCADE Gastransport GmbH plant in den nächsten Jahren die Durchführung von zwei (2) Bauvorhaben. Dazu werden Ingenieurleistungen für die Erstellung von Unterlagen und Durchführung von Raumordnungs- und Planfeststellungsverfahren benötigt. Im Bauvorhaben "HYKA" werden Ingenieurleistungen für ein Raumordnungs- und Planfeststellungsverfahren benötigt. Im Bauvorhaben "HYSO" entfällt das Raumordnungsverfahren, somit werden nur Ingenieurleistungen für ein Planfeststellungsverfahren benötigt. Die GASCADE Gastransport GmbH plant die o.g. Leistungen in zwei (2) Losen zu vergeben. Die o.g. Leistungen für jeweils ein Bauprojekt bilden ein Los und werden zusammen vergeben.
Kennung des Verfahrens: 04942cb5-bd40-486a-a2e4-159df1c16977
Interne Kennung: 2026-001
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
2.1.2.
Erfüllungsort
Land: Deutschland
Ort im betreffenden Land
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: #Bekanntmachungs-ID: CXVHYH0YTUKZKY7F# siehe Verfahrensunterlagen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/25/EU
sektvo -
2.1.5.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Höchstzahl der Lose, für die ein Bieter Angebote einreichen kann: 2
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: siehe Verfahrensunterlagen
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung: siehe Verfahrensunterlagen
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten: siehe Verfahrensunterlagen
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung: siehe Verfahrensunterlagen
Betrug: siehe Verfahrensunterlagen
Korruption: siehe Verfahrensunterlagen
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels: siehe Verfahrensunterlagen
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern: siehe Verfahrensunterlagen
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen: siehe Verfahrensunterlagen
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen: siehe Verfahrensunterlagen
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen: siehe Verfahrensunterlagen
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen: siehe Verfahrensunterlagen
Zahlungsunfähigkeit: siehe Verfahrensunterlagen
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter: siehe Verfahrensunterlagen
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit: siehe Verfahrensunterlagen
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften: siehe Verfahrensunterlagen
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten: siehe Verfahrensunterlagen
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs: siehe Verfahrensunterlagen
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren: siehe Verfahrensunterlagen
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens: siehe Verfahrensunterlagen
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen: siehe Verfahrensunterlagen
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren: siehe Verfahrensunterlagen

5. Los

5.1.
Los: LOT-0001
Titel: HYKA
Beschreibung: Das am 24.11.2024 von der Bundesnetzagentur genehmigte Wasserstoffkernnetz ist die Ba-sis zum Aufbau einer zukunftssicheren Wasserstoffversorgung in Deutschland. Als An-kerstruktur zentraler Verbindungsleitungen soll es deutschlandweit Industriestandorte, Spei-cher, Kraftwerke und Importkorridore an das Wasserstoffkernnetz anbinden und ist Aus-gangspunkt für einen flächendeckenden Netzausbau. Im Zuge dessen ist der Bau einer neuen Wasserstoffleitung mit der Auslegung DN 800 und bis zu 90 bar Betriebsdruck geplant, welche durch den Vorhabensträger GASCADE den Pro-jektnamen "HYKA" bekommen hat. Der Name dieser Wasserstofftransportleitung leitet sich aus den Begriffen Hydrogen und dem Zielpunkt Karlsruhe ab. Die Wasserstoffleitung HYKA von Ludwigshafen nach Karlsruhe mit der Antrags-ID KLN014-01 ist Bestandteil des Wasser-stoff-Kernnetzes. Diese Leitung soll nördlich von Ludwigshafen an einer Absperrstation einbinden, zu der auch die geplante H2-Neubauleitung "HYLU" von Lampertheim nach Ludwigshafen führen soll (Hydrogen Leitung nach Ludwigshafen). Die "HYKA" soll im Süden an das Kraftwerk der EnBW im Rheinhafen Karlsruhe in Baden-Württemberg anbinden. Die geplante Trasse verläuft überwiegend linksrheinisch im Bundes-land Rheinland-Pfalz. Erst im Süden bei Karlsruhe soll der Rhein und gleichzeitig die Landes-grenze zu Baden-Württemberg gequert werden. Ziel ist die Anbindung von KWK-Anlagen (EnBW) und weiterer energieintensiver Industrien (Raffinerie, Papierfabrik und andere). Die neu zu errichtende Leitung soll von Frankenthal bis Wörth weitgehend in Parallellage zu der bestehenden Doppelleitung LUKA (Eigentum der BASF SE) und EPS (Eigentum der EPS Ethylen-Pipeline-Süd GmbH & Co. KG), Produktenleitungen zum Transport von Ethylen- und Propylen 2 x DN 250, geplant werden. Dabei soll ein Achsabstand von 6 bis 10 m zur nächst-gelegenen Bestandsleitung eingehalten werden. Dies ist ggf. aufgrund von Bebauungen, Fremdleitungen, Baumbeständen und Schutzgebieten nicht immer möglich, sodass kleinräu-mige Trassenvarianten betrachtet werden müssen. Die Gesamtlänge der geplanten Wasserstoffleitung von Ludwigshafen nach Karlsruhe ist nach derzeitiger Planung ca. 79 km. Im Jahr 2025 wurde die Trasse entwickelt und mehrere Trassenvarianten wurden untersucht und abgeschichtet. Anhand einer Auswertung räumlicher Nutzungen, planungsrechtlicher Ausweisungen und örtlicher Begehungen wurde bereits eine Vorzugstrasse ausgearbeitet. Gemäß den Festlegungen zum Wasserstoffkernnetz ist die GASCADE Gastransport GmbH mit dem Bau und Betrieb der H2-Leitung von Ludwigshafen nach Karlsruhe beauftragt. Gegenstand der Ausschreibung ist die Erbringung von Ingenieurleistungen und einer faunisti-schen Kartierung für die Erstellung von Unterlagen zur Durchführung von Raumordnungs- und Planfeststellungsverfahren nach den Vorgaben des § 43 EnWG. Aufgrund der Leitungsführung durch zwei Bundesländer gibt es zwei getrennte Planfeststel-lungsabschnitte mit jeweils einer zuständigen Planfeststellungsbehörde. Nach derzeitigem Kenntnisstand ist im Bundesland Rheinland-Pfalz ein Verfahren zur Raum-verträglichkeitsprüfung (sogenanntes Raumordnungsverfahren) durchzuführen, in Baden-Württemberg wird auf ein Verfahren zur Raumverträglichkeitsprüfung verzichtet. Erstellung der Antragsunterlagen für die Raumverträglichkeitsprüfung (RVP) - Raumverträglichkeitsuntersuchung - UVP-Bericht Stufe 1 im Rahmen des RVP - Natura 2000-Verträglichkeitsstudien im Rahmen der RVP - Artenschutzrechtliche Ersteinschätzung im Rahmen der RVP - Fachbeitrag Wasserrahmenrichtlinie im Rahmen der RVP Erstellung der Antragsunterlagen für das Planfeststellungsverfahren (PFV) - Scopingunterlagen - Vorbereitung und Begleitung von Scopingterminen - Planungsraumanalyse - Erläuterungsberichte - UVP-Bericht - Landschaftspflegerischer Begleitplan - Natura-2000-Verträglichkeitsprüfungen im Rahmen des PFV - Faunistische Kartierungen - Spezielle artenschutzrechtliche Prüfung - Fachbeiträge zur Wasserrahmenrichtlinie - Forstrechtliche Anträge - Wasserrechtliche Anträge - Verfahrensbetreuung vor und nach Einreichung der Antragsunterlagen für die Raum-verträglichkeitsprüfung (RVP) und für das Planfeststellungsverfahren (PFV). Die genaue Leistungsbeschreibung ist in der Anlage B.1 zu finden.
Interne Kennung: 1
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Ludwigshafen am Rhein, Kreisfreie Stadt (DEB34)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: DE122
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Andere Laufzeit: Unbekannt
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 0
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Nicht erforderlich
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 GWB (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): PL2: Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 GWB. Der Nachweis von Selbstreinigungsmaßnahmen nach § 125 GWB ist möglich.

Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung zur Verordnung (EU) 2022/576 (Sanktionen Russland) (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): PL3: Eigenerklärung zur Verordnung (EU) 2022/576 (Sanktionen Russland)

Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): PL1: Nachweis der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem der Bieter ansässig ist (in nicht beglaubigter Kopie), sofern der Bieter in das Berufs- oder Handelsregister eingetragen ist Für den Fall der Nichteintragung: Die Vorlage einer Gewerbeanmeldung (für ausländische Bieter: Oder vergleichbar). Der Nachweis muss mindestens die vertretungsberechtigten Personen ausweisen. Der Nachweis kann in (nicht beglaubigter) Fotokopie/Ablichtung (PDF) vorgelegt wer-den, muss jedoch eindeutig lesbar sein. Der Nachweis darf zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung nicht älter als 12 Monate sein.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Referenzen - TL1: Angaben über die Ausführung einschlägiger und vergleichbarer Leistungen (Re-ferenzen), die nach Art, Umfang und Schwierigkeit, mit der hier zu vergebenden Leis-tung vergleichbar sind. Eine Vergleichbarkeit setzt voraus, dass die aufgeführten Referenzen sowohl leis-tungs- als auch themenspezifisch mit dem geforderten Leistungspaket vergleichbar sind. Vergleichbar ist eine Referenz insbesondere dann, wenn es sich um Leistungen handelt, die hinsichtlich Größe und Komplexität auf eine entsprechende Eignung des Bewerbers schließen lassen. Die Referenz muss zum Nachweis der Vergleichbarkeit mindestens folgende Anga-ben enthalten: 1. Referenztitel 2. Auftraggeber (siehe Hinweis Datenschutz zur Angabe des Auftraggebers in der Anlage A.4) (Sollte der Auftraggeber aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht benannt werden dürfen, so genügt eine Kategorisierung des Auftraggebers (Industrie, andere Sektorenauftraggeber).) 3. Ansprechpartner inkl. Kontaktdaten (siehe Hinweis Datenschutz zur Angabe des Auftraggebers in der Anlage A.4, z.B. E-Mail, Telefonnummer) (Sollte der Ansprechpartner aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht be-nannt werden dürfen, so genügt eine Kategorisierung des Auftraggebers (In-dustrie, andere Sektorenauftraggeber).) 4. Kurzbeschreibung der ausgeführten Leistung zzgl. Nennung von Medium, Lei-tungslänge und zuständiger Genehmigungsbehörde 5. Auftragswert in EUR (netto) 6. Ausführungszeitraum (Auftrags- und Lieferdatum tagesgenau angeben) Mindestanforderungen an Referenzen (Nichterfüllung führt zum Ausschluss): Es ist wegen der Referenzlage nachzuweisen: 1. mindestens drei (3) vergleichbare und einschlägige Referenzen, in denen das Refe-renzprojekt folgende Punkte erfüllt: - planerische Projektbearbeitung im Bereich erdverlegte Leitungsinfrastruktur und - planerische Begleitung eines Vorhabenträgers/einer Vorhabenträgerin der leitungs-gebundenen Energiewirtschaft (Erdgas, Wasserstoff, Strom) 2. der Start der Leistungserbringung darf nicht vor dem 01.01.2020 liegen 3. mindestens eine (1) der Referenzen muss Erfahrungen mit den in der Bundesre-publik Deutschland verantwortlichen Planfeststellungsbehörden für Erdgas- oder Was-serstoffleitungen im Zuge von planerischer Projektbearbeitung oder Projektbegleitung nachweisen. Um die Richtigkeit der gemachten Angaben zu gewährleisten, behält sich der Auftrag-geber vor, die Referenzen nachzuprüfen. Siehe Anlage A.1 Vordrucke und Nachweise (Eignung), Vordruck 7.

Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung über den Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 (drei) abgeschlossenen Geschäftsjahren - WL1: Eigenerklärung über den Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 (drei) ab-geschlossenen Geschäftsjahren Sofern ein Unternehmen erst innerhalb der letzten drei Jahre gegründet wurde und daher noch keine drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre aufweist, legt es für die fehlenden Jahre eine Unternehmensplanung für die Zukunft unter Angabe der erwar-teten Jahresumsätze vor. Mindestanforderung (Nichterfüllung führt zum Ausschluss): Der Umsatz aus vergleichbaren Tätigkeiten muss für jedes der letzten 3 (drei) abge-schlossenen Geschäftsjahre, getrennt je Los, für - Los 1 in EUR (netto) mindestens 3,5 Mio. betragen. - Los 2 in EUR (netto) mindestens 500.000 betragen. Der Nachweis ist für jedes Los getrennt zu erbringen. Wünscht der Bewerber für meh-rere Lose einen Teilnahmeantrag abzugeben, so sind die Mindestanforderungen ku-mulativ zu erfüllen. Das hieße bei einem Teilnahmeantrag für alle zwei (2) Lose müss-te ein durchschnittlicher Umsatz i.H.v. EUR 4 Mio. (netto) für jedes der letzten 3 (drei) abgeschlossenen Geschäftsjahre nachgewiesen werden. Siehe Anlage A.1 Vordrucke und Nachweise (Eignung), Vordruck 6.

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung oder eine vergleichbare marktübliche Versicherung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden - WL2: Eigenerklärung über das Bestehen einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversi-cherung oder einer vergleichbaren marktüblichen Versicherung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Beizufügen ist ein Nachweis einer bestehenden Berufs- oder Betriebshaftpflichtversi-cherung oder einer vergleichbaren marktüblichen Versicherung für Personen- und Sach- und Vermögensschäden. Mindestanforderung (Nichterfüllung führt zum Ausschluss): Mit der Eigenerklärung bestätigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft, dass die Haftpflichtdeckungshöhe für Personen-, Sach- und Vermögensschäden mindestens EUR 10 Mio. je Versicherungsjahr beträgt. Falls eine Versicherung mit diesen Deckungshöhen derzeit nicht besteht, bestätigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft, dass im Auftragsfall eine entsprechende Versi-cherung abgeschlossen wird. Die Vorlage eines Versicherungsnachweises ist erst in der Angebotsphase notwendig. Sollte ein entsprechender Versicherungsnachweis in der Angebotsphase nicht vorzu-legen sein, so sind dann folgende Erklärungen beizubringen: 1. einer Eigenerklärung des Bieters, dass er im Auftragsfall bereit ist, ei-ne entsprechende Versicherung auf erstes Anfordern des Auftragge-bers abzuschließen und 2. die unwiderrufliche Erklärung eines Versicherers (in nicht beglaubigte Kopie), dass dieser zum Abschluss einer entsprechenden Versiche-rung bereit ist. Siehe Anlage A.1 Vordrucke und Nachweise (Eignung), Nachweis 2.
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 26/02/2026 23:59:59 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXVHYH0YTUKZKY7F/documents
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen:
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung: 16/03/2026
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 10/03/2026 12:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen nach § 51 Abs. 2 oder 3 SektVO nachzufordern. Die nachgeforderten Unterlagen sind von dem betroffenen Bieter innerhalb der vom Auftraggeber gesetzten Frist vorzulegen. Ein Anspruch auf Nachforderung besteht nicht.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: siehe Verfahrensunterlagen
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein
Finanzielle Vereinbarung: siehe Verfahrensunterlagen
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Bundes
Informationen über die Überprüfungsfristen: § 160 GWB Einleitung, Antrag (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: GASCADE Gastransport GmbH
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: GASCADE Gastransport GmbH
5.1.
Los: LOT-0002
Titel: HYSO
Beschreibung: Das am 24.11.2024 von der Bundesnetzagentur genehmigte Wasserstoffkernnetz ist die Ba-sis zum Aufbau einer zukunftssicheren Wasserstoffversorgung in Deutschland. Als An-kerstruktur zentraler Verbindungsleitungen soll es deutschlandweit Industriestandorte, Spei-cher, Kraftwerke und Importkorridore an das Wasserstoffkernnetz anbinden und ist Aus-gangspunkt für einen flächendeckenden Netzausbau. Im Zuge dessen ist der Bau einer neuen Wasserstoffleitung mit der Auslegung DN 1200 und bis zu 90 bar Betriebsdruck geplant, welche durch den Vorhabensträger GASCADE den Pro-jektnamen "HYSO" bekommen hat. Der Name dieser Wasserstofftransportleitung leitet sich aus den Begriffen Hydrogen und dem Zielpunkt "Schwedt an der Oder" ab. Im Kernnetz und in der Studie zur Trassenentwicklung ist der Durchmesser DN 800 benannt. Vorsorglich soll jedoch aufgrund potenziell höherer H2-Transportkapazitäten in DN 1200 geplant werden. Im Rahmen des Programms "Flow - making hydrogen happen" soll ein durchgehender Transportkorridor für Wasserstoff von der Ostsee bis zu den Verbrauchsschwerpunkten in Südwestdeutschland geschaffen werden. Der Abschnitt zwischen der Ostsee bis zum Netzknotenpunkt Radeland in Baruth/Mark süd-lich von Berlin, wird durch die Umstellung der Ferngasleitung OPAL von CH4 auf H2 reali-siert. Diese Umstellung ist mit den Antrags-ID KLU013-01 und KLU014-01 Teil des genehmig-ten Wasserstoff-Kernnetzes. Der Name OPAL-Nord wurde inzwischen geändert in "HYOS". Um von der HYOS (ehemals OPAL-Nord) im Raum Uckermark aus in östlicher Richtung industrielle Bedarfe in Schwedt, insbesondere die PCK Raffinerie GmbH zu versorgen, ist der Bau der Wasserstoffleitung Schönermark - Schwedt (Antrags-ID KLN074-01) erforderlich. Die "HYSO" soll nordwestlich der Ortslage Schönermark (Brandenburg) an einer bestehen-den Station an die HYOS anbinden. Der geplante Trassenverlauf orientiert sich nach Osten und erfasst Flächen der Gemeinde Schwedt/Oder in Brandenburg. Ziel ist die Anbindung des Industrieparks Schwedt (PCK-Raffinerie) in Schwedt/Oder und einer dort geplanten H2-Erzeugungsanlage. Die PCK-Raffinerie plant sowohl die Einspeisung, als auch die Ausspei-sung von Wasserstoff. Die neu zu errichtende Leitung soll ausgehend vom Startpunkt an der Fernleitung HYOS möglichst geradlinig in östlicher Richtung verlaufen und abschnittsweise in Parallellage zur bestehenden 380-kV-Höchstpannungsfreileitung Neuenhagen - Bertikow/Vierraden - Krajnik (PL) geführt werden. Die Länge der geplanten Wasserstoffleitung HYSO beträgt nach derzeitiger Planung ca. 13 km. Im Jahr 2025 wurde die Trasse entwickelt und mehrere Trassenvarianten wurden untersucht und abgeschichtet. Anhand einer Auswertung räumlicher Nutzungen, planungsrechtlicher Ausweisungen und örtlicher Begehungen wurde eine Vorzugstrasse ausgearbeitet. Aufgrund der Leitungsführung durch nur ein Gemeindegebiet wird seitens der oberen Lan-desplanungsbehörde auf die Durchführung eines Verfahrens zur Raumverträglichkeitsprü-fung verzichtet. Für das Leitungsprojekt HYSO ist ein Planfeststellungsverfahren nach den Vorgaben des § 43 EnWG durchzuführen. Gemäß den Festlegungen zum Wasserstoffkernnetz ist die GASCADE Gastransport GmbH mit dem Bau und Betrieb der H2-Leitung von Schönermark nach Schwedt beauftragt. Gegenstand der Ausschreibung ist die Erbringung von Ingenieurleistungen und einer faunisti-schen Kartierung für die Erstellung von Unterlagen zur Durchführung eines Planfeststellungs-verfahrens nach den Vorgaben des § 43 EnWG. Eine Raumverträglichkeitsprüfung ist für dieses Projekt nicht durchzuführen. Die Projektinformationen zur Durchführung eines Scopingverfahrens zur Festlegung des Un-tersuchungsumfanges für die Planfeststellung (sogenannte Tischvorlage) liegt bereits vor. Erstellung der Antragsunterlagen für das Planfeststellungsverfahren (PFV) - Vorbereitung und Begleitung von Scopingterminen - Projektsteuerung und Verfahrensbegleitung - Erläuterungsbericht - UVP-Bericht - Landschaftspflegerischer Begleitplan - Natura-2000-Verträglichkeitsprüfungen im Rahmen des PFV - Faunistische Kartierungen - Spezielle artenschutzrechtliche Prüfung - Fachbeitrag zur Wasserrahmenrichtlinie - Forstrechtliche Anträge - Wasserrechtliche Anträge - Verfahrensbetreuung vor und nach Einreichung der Antragsunterlagen für das Plan-feststellungsverfahren (PFV). Die genaue Leistungsbeschreibung ist in der Anlage B.2 zu finden.
Interne Kennung: 2
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Uckermark (DE40I)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: DE40A
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Andere Laufzeit: Unbekannt
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 0
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Nicht erforderlich
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 GWB (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): PL2: Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 GWB. Der Nachweis von Selbstreinigungsmaßnahmen nach § 125 GWB ist möglich.

Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung zur Verordnung (EU) 2022/576 (Sanktionen Russland) (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): PL3: Eigenerklärung zur Verordnung (EU) 2022/576 (Sanktionen Russland)

Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): PL1: Nachweis der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem der Bieter ansässig ist (in nicht beglaubigter Kopie), sofern der Bieter in das Berufs- oder Handelsregister eingetragen ist Für den Fall der Nichteintragung: Die Vorlage einer Gewerbeanmeldung (für ausländische Bieter: Oder vergleichbar). Der Nachweis muss mindestens die vertretungsberechtigten Personen ausweisen. Der Nachweis kann in (nicht beglaubigter) Fotokopie/Ablichtung (PDF) vorgelegt wer-den, muss jedoch eindeutig lesbar sein. Der Nachweis darf zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung nicht älter als 12 Monate sein.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Referenzen - TL1: Angaben über die Ausführung einschlägiger und vergleichbarer Leistungen (Re-ferenzen), die nach Art, Umfang und Schwierigkeit, mit der hier zu vergebenden Leis-tung vergleichbar sind. Eine Vergleichbarkeit setzt voraus, dass die aufgeführten Referenzen sowohl leis-tungs- als auch themenspezifisch mit dem geforderten Leistungspaket vergleichbar sind. Vergleichbar ist eine Referenz insbesondere dann, wenn es sich um Leistungen handelt, die hinsichtlich Größe und Komplexität auf eine entsprechende Eignung des Bewerbers schließen lassen. Die Referenz muss zum Nachweis der Vergleichbarkeit mindestens folgende Anga-ben enthalten: 1. Referenztitel 2. Auftraggeber (siehe Hinweis Datenschutz zur Angabe des Auftraggebers in der Anlage A.4) (Sollte der Auftraggeber aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht benannt werden dürfen, so genügt eine Kategorisierung des Auftraggebers (Industrie, andere Sektorenauftraggeber).) 3. Ansprechpartner inkl. Kontaktdaten (siehe Hinweis Datenschutz zur Angabe des Auftraggebers in der Anlage A.4, z.B. E-Mail, Telefonnummer) (Sollte der Ansprechpartner aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht be-nannt werden dürfen, so genügt eine Kategorisierung des Auftraggebers (In-dustrie, andere Sektorenauftraggeber).) 4. Kurzbeschreibung der ausgeführten Leistung zzgl. Nennung von Medium, Lei-tungslänge und zuständiger Genehmigungsbehörde 5. Auftragswert in EUR (netto) 6. Ausführungszeitraum (Auftrags- und Lieferdatum tagesgenau angeben) Mindestanforderungen an Referenzen (Nichterfüllung führt zum Ausschluss): Es ist wegen der Referenzlage nachzuweisen: 1. mindestens drei (3) vergleichbare und einschlägige Referenzen, in denen das Refe-renzprojekt folgende Punkte erfüllt: - planerische Projektbearbeitung im Bereich erdverlegte Leitungsinfrastruktur und - planerische Begleitung eines Vorhabenträgers/einer Vorhabenträgerin der leitungs-gebundenen Energiewirtschaft (Erdgas, Wasserstoff, Strom) 2. der Start der Leistungserbringung darf nicht vor dem 01.01.2020 liegen 3. mindestens eine (1) der Referenzen muss Erfahrungen mit den in der Bundesre-publik Deutschland verantwortlichen Planfeststellungsbehörden für Erdgas- oder Was-serstoffleitungen im Zuge von planerischer Projektbearbeitung oder Projektbegleitung nachweisen. Um die Richtigkeit der gemachten Angaben zu gewährleisten, behält sich der Auftrag-geber vor, die Referenzen nachzuprüfen. Siehe Anlage A.1 Vordrucke und Nachweise (Eignung), Vordruck 7.

Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung über den Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 (drei) abgeschlossenen Geschäftsjahren - WL1: Eigenerklärung über den Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 (drei) ab-geschlossenen Geschäftsjahren Sofern ein Unternehmen erst innerhalb der letzten drei Jahre gegründet wurde und daher noch keine drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre aufweist, legt es für die fehlenden Jahre eine Unternehmensplanung für die Zukunft unter Angabe der erwar-teten Jahresumsätze vor. Mindestanforderung (Nichterfüllung führt zum Ausschluss): Der Umsatz aus vergleichbaren Tätigkeiten muss für jedes der letzten 3 (drei) abge-schlossenen Geschäftsjahre, getrennt je Los, für - Los 1 in EUR (netto) mindestens 3,5 Mio. betragen. - Los 2 in EUR (netto) mindestens 500.000 betragen. Der Nachweis ist für jedes Los getrennt zu erbringen. Wünscht der Bewerber für meh-rere Lose einen Teilnahmeantrag abzugeben, so sind die Mindestanforderungen ku-mulativ zu erfüllen. Das hieße bei einem Teilnahmeantrag für alle zwei (2) Lose müss-te ein durchschnittlicher Umsatz i.H.v. EUR 4 Mio. (netto) für jedes der letzten 3 (drei) abgeschlossenen Geschäftsjahre nachgewiesen werden. Siehe Anlage A.1 Vordrucke und Nachweise (Eignung), Vordruck 6.

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung oder eine vergleichbare marktübliche Versicherung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden - WL2: Eigenerklärung über das Bestehen einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversi-cherung oder einer vergleichbaren marktüblichen Versicherung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Beizufügen ist ein Nachweis einer bestehenden Berufs- oder Betriebshaftpflichtversi-cherung oder einer vergleichbaren marktüblichen Versicherung für Personen- und Sach- und Vermögensschäden. Mindestanforderung (Nichterfüllung führt zum Ausschluss): Mit der Eigenerklärung bestätigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft, dass die Haftpflichtdeckungshöhe für Personen-, Sach- und Vermögensschäden mindestens EUR 10 Mio. je Versicherungsjahr beträgt. Falls eine Versicherung mit diesen Deckungshöhen derzeit nicht besteht, bestätigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft, dass im Auftragsfall eine entsprechende Versi-cherung abgeschlossen wird. Die Vorlage eines Versicherungsnachweises ist erst in der Angebotsphase notwendig. Sollte ein entsprechender Versicherungsnachweis in der Angebotsphase nicht vorzu-legen sein, so sind dann folgende Erklärungen beizubringen: 1. einer Eigenerklärung des Bieters, dass er im Auftragsfall bereit ist, ei-ne entsprechende Versicherung auf erstes Anfordern des Auftragge-bers abzuschließen und 2. die unwiderrufliche Erklärung eines Versicherers (in nicht beglaubigte Kopie), dass dieser zum Abschluss einer entsprechenden Versiche-rung bereit ist. Siehe Anlage A.1 Vordrucke und Nachweise (Eignung), Nachweis 2.
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 26/02/2026 23:59:59 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXVHYH0YTUKZKY7F/documents
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen:
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung: 16/03/2026
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 10/03/2026 12:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen nach § 51 Abs. 2 oder 3 SektVO nachzufordern. Die nachgeforderten Unterlagen sind von dem betroffenen Bieter innerhalb der vom Auftraggeber gesetzten Frist vorzulegen. Ein Anspruch auf Nachforderung besteht nicht.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: siehe Verfahrensunterlagen
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein
Finanzielle Vereinbarung: siehe Verfahrensunterlagen
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Bundes
Informationen über die Überprüfungsfristen: § 160 GWB Einleitung, Antrag (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: GASCADE Gastransport GmbH
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: GASCADE Gastransport GmbH

8. Organisationen

8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: GASCADE Gastransport GmbH
Registrierungsnummer: DE 815 216 431
Postanschrift: Kölnische Str. 108-112
Stadt: Kassel
Postleitzahl: 34119
Land, Gliederung (NUTS): Kassel, Kreisfreie Stadt (DE731)
Land: Deutschland
Telefon: +49 561934-0
Internetadresse: https://www.gascade.de
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes
Registrierungsnummer: +49 22894990
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49 22894990
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender

Informationen zur Bekanntmachung

Kennung/Fassung der Bekanntmachung: b1ef5d13-3111-480c-9c0f-c8e1ed588b3c - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 17
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 06/02/2026 10:30:16 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 92443-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 27/2026
Datum der Veröffentlichung: 09/02/2026