5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 72222300 Informationstechnologiedienste
Zusätzliche Einstufung (cpv): 72250000 Systemdienstleistungen und Unterstützungsdienste, 72268000 Bereitstellung von Software
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 1
Weitere Informationen zur Verlängerung: Der Vertrag wird befristet geschlossen bis zum 31.12.2029. Optional kann der Vertrag einmalig um ein weiteres Jahr durch die Helaba verlängert werden. Die maximale Vertragslaufzeit beträgt damit 4 Jahre. Die Verlängerungsoption kann von der Helaba bis 6 Monate vor Ablauf der Vertragslaufzeit durch einseitige Erklärung ausgeübt werden
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Nicht erforderlich
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: nein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Anforderung: Eintragung im einschlägigen Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, der Gemeinschaft oder des Vertragsstaates des EWR Abkommens, in dem das Unternehmen ansässig ist. Hierbei handelt es sich um eine Mindestanforderung an die Eignung. Nachweis: Eigenerklärung, Anlage 02_Erklärung zur Eignung. Zudem ist der Nachweis der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem das Unternehmen ansässig ist, als Anlage beizufügen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: a) Der Bewerber hat eine bestehende und aktuell gültige Betriebshaftpflichtversicherung oder eine vergleichbare marktübliche Versicherung nachzuweisen. Die Versicherung muss eine Deckungssumme von mindestens 10 Mio. EUR für Personen- und Sachschäden pro Versicherungsjahr aufweisen. b) Der Bewerber hat den Nachweis einer bestehenden und aktuell gültigen Vermögensschadenhaftpflichtversicherung oder einer vergleichbaren marktüblichen Versicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 5 Mio. EUR für Vermögensschäden pro Versicherungsjahr zu erbringen. Besteht eine Versicherung mit den geforderten Deckungssummen derzeit nicht, genügt die Vorlage einer Eigenerklärung (vgl. Anlage 02_Erklärung_zur_Eignung), dass im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung vor Leistungsbeginn abgeschlossen und dem Auftraggeber unverzüglich vorgelegt wird. Hierbei handelt es sich jeweils um Mindestanforderungen an die Eignung.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es ist eine Eigenerklärung (vgl. Anlage 02_Erklärung_zur_Eignung) mit den folgenden Angaben abzugeben: a) Der jährliche Gesamtumsatz der jeweils letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre. Mindestanforderung: Durchschnittlicher Gesamtjahresumsatz in Höhe von EUR 8.000.000,- brutto. b) Die jährlichen Gesamtumsätze in den Geschäftsbereichen des Auftragsgegenstandes bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre. Mindestanforderung: Jährlicher Umsatz in Höhe von EUR 4.000.000,- brutto pro Jahr.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: 1) Der Bewerber muss nachweisen, dass er über hinreichende Kapazität an qualifiziertem Fachpersonal verfügt, um die geforderten Leistungen im Bereich des Anwendungs- und Infrastrukturbetriebs auch bei urlaubs- oder krankheitsbedingten Ausfällen sicherzustellen zu können. Es wird erwartet, dass die folgenden Rollenprofile abgedeckt werden: • SAP-Basis-Administratoren, • Datenbank-Administratoren, • Container-Experten, GIS-Spezialisten, • Netzwerk-Administratoren, • Service-Manager sowie • Support-Mitarbeiter. Der Bewerber muss belegen, dass die eingesetzten Personen über die erforderlichen fachlichen Qualifikationen und Berufserfahrung verfügen. Mindestanforderung an die Gesamtzahl FTE der qualifizierten Spezialisten / Administratoren: 15. 2) Nachweis: Vorlage einer Eigenerklärung, die die Anzahl der verfügbaren Fachkräfte in „Vollzeitäquivalenten“ (FTE) für den Bereich Infrastruktur- und Anwendungsbetrieb zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags ausweist. Die Eigenerklärung muss folgende Mindestangaben erhalten: • Gesamtzahl der qualifizierten Administratoren/Spezialisten im Unternehmen (bzw. im für den Auftrag zuständigen Geschäftsbereich). • Bestätigung, dass diese Mitarbeiter über Kenntnisse in den relevanten Aufgaben (SAP-Basis-Administratoren, Datenbank-Administratoren, Container-Experten, GIS-Spezialisten, Netzwerk-Administratoren, Service-Manager sowie Support-Mitarbeiter) verfügen. 3) Auswahlkriterien: Der öffentliche Auftraggeber bewertet die Anzahl der FTE der qualifizierten Beschäftigten quantitativ: • Werden 15-24 FTE qualifizierte Beschäftigte angegeben, so erhält der Bewerber 5 Punkte. • Werden 25-34 FTE qualifizierte Beschäftigte angegeben, so erhält der Bewerber 8 Punkte. • Bei Vorliegen von 35 oder mehr FTE qualifizierter Beschäftigten, erhält der Bewerber die Maximalpunktzahl von 10 Punkten 4) Gewichtungsfaktor: 10
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Zertifikate von unabhängigen Stellen über Qualitätssicherungsstandards
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis der Einhaltung Qualitätsmanagementstandards nach ISO 9001 sowie zusätzlich der Sicherheitsstandards nach ISO 27001 bzw. hierzu alternativ des IT-Grundschutzes nach BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) (Nachweis über Vorlage von Kopie/Scan des Zertifikats). Liegt jeweils keine Zertifizierung vor, ist der Qualitätsmanagementstandard nach ISO 9001 und/oder der Sicherheitsstandard nach ISO 27001 bzw. die Einhaltung des IT-Grundschutzes nach BSI durch eine Eigenerklärung zu bestätigen, die dem Teilnahmeantrag beizufügen ist. Die Eigenerklärung muss die Versicherung enthalten, dass für alle in der Zuständigkeit des Bieters abgearbeiteten Leistungen der Qualitätsmanagementstandard nach ISO 9001 und der IT-Grundschutz nach BSI bzw. die Einhaltung der Sicherheitsstandards gemäß ISO 27001 gewährleistet werden. Sofern der Bereich, der zur Erbringung der Leistungen herangezogen wird, im betroffenen Unternehmen von anderen, nicht betroffenen Bereichen abgeteilt werden kann, ist nur für diesen Bereich die Einhaltung der Qualitätsmanagementstandard nach ISO 9001 und die Standards gemäß ISO 27001 bzw. des IT-Grundschutzes nach BSI zu gewährleisten. Hierbei handelt es sich um eine Mindestanforderung an die Eignung.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Allgemeine Hinweise und Bewertungsmaßstab sämtlicher Referenzen (Referenzübergreifend): 1) Eine Referenz ist nur vollständig und im Rahmen der Eignungsprüfung verwendbar, wenn diese alle (!) abgefragten Angaben enthält. Geforderte Beschreibung der jeweiligen Referenz: (i) Benennung der Referenz (ii) Benennung der Auftraggeberorganisation (iii) Zeitraum der erbrachten Leistung (iv) Beschreibung der Leistungen, besonders im Hinblick auf die für die Eignung und Bewertung spezifischen Erfahrungen. Siehe hierzu die je Referenzkriterium unter "b) Nachweis" genannten Aspekte in der Auftragsbekanntmachung sowie der Anlage 03_Vordruck_Referenzen je Kriterium (iv) Aufwand zur Umsetzung des Vorhabens beim Bewerber (inkl. ggf. eingesetzter Nachunternehmer) in Personentagen ca. (v) Auftragswert des Referenzauftrags in EUR netto (vi) Personalstärke (Anzahl der im Referenzauftrag beschäftigten Mitarbeitenden des Bewerbers). 2) Sollten mehr als die vorgegebene Höchstzahl an Referenzen eingereicht werden, so werden die nach Ansicht des Auftraggebers vergleichbarsten Referenzen, die der Höchstzahl entsprechen, gewertet. 3) Bewertung: Eine Differenzierung bei der Punktevergabe erfolgt über die Vergleichbarkeit der ausgeführten Referenz mit dem vorliegenden Projekt nach der bewerberseitigen Projektbeschreibung. Dabei werden insbesondere die fachliche und aufwandsbezogene Vergleichbarkeit mit der verlangten Leistung einer wertenden Betrachtung nach folgenden Maßstäben unterzogen. 0 Punkte: Referenz nicht vorgelegt oder Referenz betrifft keine vergleichbaren Leistungen 10 Punkte: Die Referenz entspricht den konkret ausgeschriebenen Leistungen oder geht sogar darüber hinaus. Eine Bewertung mit Punkten zwischen 0 und 10 erfolgt entsprechend dem Grad der Vergleichbarkeit der Referenzleistung. Werden nach der Bekanntmachung/dem Vordruck Referenzen Angaben zu zwei Referenzen erwartet, erfolgt je Referenz eine hälftige Teilung der erzielten Punkte, so dass die Maximalpunktzahl nur erreicht werden kann, wenn die erwarteten zwei Referenzen eingereicht werden. Die in der Bewertungsmatrix Eignung vorgesehene Gewichtung wird durch entsprechende Multiplikation mit dem Gewichtungsfaktor umgesetzt. 4) Mindestanforderung: Es sind mindestens 600 Punkte / 60 % zu erzielen (Mindestanforderung). Werden weniger als die vorgenannte Punktzahl erreicht, erfolgt der Ausschluss des Teilnahmeantrages. Hinweis: Soweit nicht vorgelegte/nicht vergleichbare Referenzleistungen zum Ausschluss führen, ist dies gesondert bei dem jeweiligen Referenzkriterium gekennzeichnet.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis von mindestens einer Referenz für die Erfahrung mit EU-Agrarförderungsprozessen oder vergleichbaren fördermittelverwaltenden Fachverfahren, Anlage 03_Vordruck Referenzen - Ziffer 1.1. a) Anforderung: Der Bewerber muss über Erfahrung im IT-Betrieb von Systemen in der Finanzbranche verfügen, die EU-Agrarförderungsprozesse unterstützen, oder über vergleichbare Erfahrung mit fördermittelverwaltenden Fachverfahren. Die Kompetenz muss das Verständnis für fachliche Stichtage, Antragsprozesse, Verwaltungskontrollen, EU-Berichtspflichten oder LPIS-Anforderungen umfassen. Der Bewerber muss nachweisen, dass er die Besonderheiten zeitkritischer Förderprozesse mit gesetzlichen Fristen kennt und in der Lage ist, den Betrieb entsprechend zu priorisieren. b) Nachweis: Eigenerklärung (Anlage 03_Vordruck_Referenzen) zu mindestens einer Referenz aus den letzten fünf Jahren, in der IT-Systeme für Agrarförderung, EU-Fördermittelverwaltung oder vergleichbare fördermittelverwaltende Fachverfahren betrieben wurden. Die Referenz muss den Fachkontext (z. B. GAP, LPIS, InVeKoS), betriebene Systeme auch mit Blick auf die unter vorstehend lit. a aufgestellten Anforderungen beschreiben. Sollte mehr als eine Referenz eingereicht werden, so wird die nach Ansicht des Auftraggebers vergleichbarste Referenz gewertet. c) Gewichtungsfaktor: 15. d) Mindestanforderung: Mindestanforderung an die Eignung ist die Vorlage von mindestens einer Referenz.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis von zwei Referenzen für die SAP-Basis und SAP HANA-Kompetenz, Anlage 03_Vordruck Referenzen - Ziffer 2.1. a) Anforderung: Der Bewerber muss nachweisen, dass er über fundierte Erfahrung im Betrieb von SAP S/4HANA-Systemen verfügt, insbesondere in den Bereichen SAP-Basis-Administration, SAP HANA In-Memory-Datenbank-Management, Transportwesen zwischen Mandanten sowie Performance-Optimierung. Die Erfahrung soll die Verwaltung von möglichst einem produktiven SAP S/4HANA-System mit vergleichbarer Komplexität umfassen, einschließlich HANA System Replication. b) Nachweis: Eigenerklärung (Anlage 03_Vordruck_Referenzen) zu möglichst zwei Referenzprojekten aus den letzten drei Jahren, in denen SAP S/4HANA-Systeme im Produktivbetrieb administriert wurden. Jede Referenz muss die Systemgröße (Anzahl Nutzer, Datenvolumen) und eingesetzte SAP-Technologien benennen. Sollten mehr als zwei Referenzen eingereicht werden, so werden die zwei nach Ansicht des Auftraggebers vergleichbarsten Referenzen gewertet. c) Gewichtungsfaktor: 20.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis von mindestens einer Referenz für die Geodaten- und GIS-Kompetenz, Anlage 03_Vordruck Referenzen - Ziffer 2.2. a) Anforderung: Der Bewerber muss über nachgewiesene Erfahrung im Betrieb von Geodatensystemen und GIS-Anwendungen verfügen, insbesondere im Kontext von Land Parcel Identification Systems (LPIS) oder vergleichbaren flächenbezogenen Fachverfahren. Die Kompetenz muss räumliche Datenbanktechnologien wie PostGIS oder Oracle Spatial, die Administration von Kartenservern (z. B. GeoServer, MapServer) sowie die Performance-Optimierung räumlicher Verschneidungen und Indizes umfassen. Der Bewerber muss die Fähigkeit nachweisen, große Geodatenbestände mit mehreren hunderttausend Geometrien zu verwalten und performant bereitzustellen. b) Nachweis: Eigenerklärung (Anlage 03_Vordruck_Referenzen) zu mindestens einer Referenz aus den letzten fünf Jahren, die den Betrieb eines GIS-basierten Fachverfahrens oder Geodatendienstes beschreibt. Die Referenz muss den Technologie-Stack (Datenbank, Kartenserver) und Größenordnung (Anzahl Geometrien, Nutzer) benennen. Sollte mehr als eine Referenz eingereicht werden, so wird die nach Ansicht des Auftraggebers vergleichbarste Referenz gewertet. c) Gewichtungsfaktor: 10. d) Mindestanforderung: Mindestanforderung an die Eignung ist die Vorlage von mindestens einer Referenz.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis von einer Referenz für die Container- Technologie und Orchestrierung, Anlage 03_Vordruck Referenzen - Ziffer 2.3. a) Anforderung: Der Bewerber muss über praktische Erfahrung im Betrieb containerbasierter Anwendungen verfügen, insbesondere mit Docker, OpenShift oder Kubernetes. Die Kompetenz soll Cluster-Management, Container-Registry-Verwaltung, Deployment-Strategien wie Blue-Green oder Rolling Updates, Auto-Scaling sowie Health-Check-Mechanismen umfassen. Der Bewerber soll nachweisen, dass er ein produktives Kubernetes- oder OpenShift-Cluster mit mehreren Anwendungen betrieben hat und dabei Performance, Verfügbarkeit und Sicherheit gewährleistet hat. b) Nachweis: Eigenerklärung (Anlage 03_Vordruck_Referenzen) zu möglichst einer Referenz aus den letzten drei Jahren, in der ein produktives Cluster betrieben wurde. Die Referenz muss die Anzahl der Nodes und Container, Deployment-Strategien und Monitoring-Ansätze beschreiben. Sollten mehr als eine Referenz eingereicht werden, so wird die nach Ansicht des Auftraggebers vergleichbarste Referenz gewertet c) Gewichtungsfaktor: 5.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis von einer Referenz betreffend Data Warehouse und Business Intelligence , Anlage 03_Vordruck Referenzen - Ziffer 2.4. a) Anforderung: Der Bewerber muss Erfahrung im Betrieb von Data-Warehouse-Systemen und Business-Intelligence-Plattformen nachweisen, insbesondere mit Technologien wie Microsoft Power BI, Microsoft SQL Server, Apache Airflow, dbt oder vergleichbaren ETL-Orchestrierungswerkzeugen. Der Bewerber soll die Fähigkeit nachweisen, eine komplexe Analyseumgebungen performant bereitzustellen. b) Nachweis: Eigenerklärung (Anlage 03_Vordruck_Referenzen) zu möglichst einer Referenz aus den letzten drei Jahren, die den Betrieb eines Data Warehouse oder einer BI-Plattform beschreibt. Die Referenz muss eingesetzte Technologien (ETL, BI-Tools), Datenvolumen und Nutzergruppen benennen. Sollte mehr als eine Referenz eingereicht werden, so wird die nach Ansicht des Auftraggebers vergleichbarste Referenz gewertet. c) Gewichtungsfaktor: 5.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis von zwei Referenzen betreffend Datenbank- Administration für heterogene Umgebungen, Anlage 03_Vordruck Referenzen - Ziffer 2.5. a) Anforderung: Der Bewerber muss über fundierte Erfahrung in der Administration heterogener Datenbank-Landschaften verfügen, insbesondere mit Oracle Enterprise, PostgreSQL (inkl. PostGIS), Microsoft SQL Server und SAP HANA. Die Kompetenz soll Installation, Konfiguration, Performance-Tuning, Backup/Recovery sowie die Verwaltung von Datenbank-Clustern und -Replikationen umfassen. Der Bewerber soll nachweisen, dass er mehrere dieser Datenbanktechnologien parallel in produktiven Umgebungen betrieben hat. b) Nachweis: Eigenerklärung (Anlage 03_Vordruck_Referenzen) zu möglichst zwei Referenzprojekten aus den letzten drei Jahren, in denen mindestens zwei der genannten Datenbanktechnologien (Oracle, PostgreSQL, MS SQL Server, SAP HANA) im Produktivbetrieb administriert wurden. Jede Referenz muss Datenbanktechnologien und Größenordnung (Datenvolumen, Transaktionsrate) beschreiben. Sollten mehr als zwei Referenzen eingereicht werden, so werden die zwei nach Ansicht des Auftraggebers vergleichbarsten Referenzen gewertet. c) Gewichtungsfaktor: 10.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis von einer Referenz betreffend Incident und Problem Management, Anlage 03_Vordruck Referenzen - Ziffer 3.1. a) Anforderung: Der Bewerber muss über nachgewiesene Erfahrung im 2nd- und 3rd-Level-Support für komplexe IT-Systeme verfügen, einschließlich Incident Management, Problem Management und Eskalationsmanagement. Die Kompetenz soll strukturierte Störungsbehandlung, Priorisierung nach Geschäftskritikalität, Root-Cause-Analyse, Lösungsdokumentation sowie die Bereitstellung von Rufbereitschaft (insbesondere während kritischer Betriebsphasen) umfassen. Der Bewerber soll nachweisen, dass er Service-Desk-Leistungen für geschäftskritische Systeme mit definierten Reaktionszeiten erfolgreich erbracht hat. b) Nachweis: Eigenerklärung (Anlage 03_Vordruck_Referenzen) zu möglichst einer Referenz aus den letzten drei Jahren, in der 2nd- oder 3rd-Level-Support für IT-Systeme erbracht wurde. Die Referenz muss die Anzahl betreuter Systeme, Anzahl bearbeiteter Incidents und Verfügbarkeit (z. B. 24/7-Support) beschreiben. Sollte mehr als eine Referenz eingereicht werden, so wird die nach Ansicht des Auftraggebers vergleichbarste Referenz gewertet. c) Gewichtungsfaktor: 5.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis von einer Referenz betreffend Informationssicherheit und Compliance, Anlage 03_Vordruck Referenzen - Ziffer 3.2. a) Anforderung: Der Bewerber muss nachweisen, dass er über Erfahrung hinsichtlich der Implementierung eines bestehenden Informationssicherheits-Managementsystems unter Beachtung von Compliance Anforderungen verfügt. Die Kompetenz soll Firewall-Management, Zugriffskontrollen, Patch-Management, Schwachstellenmanagement, Schlüsselmanagement, Verschlüsselung sowie die Einhaltung von Datenschutzanforderungen (DSGVO) umfassen. Der Bewerber soll belegen, dass er Sicherheitskonzepte für Systeme mit Compliance-Anforderungen erfolgreich implementiert und auditiert hat. b) Nachweis: Eigenerklärung (Anlage 03_Vordruck_Referenzen) zu möglichst einer Referenz aus den letzten drei Jahren, in der Sicherheitskonzepte für Compliance-Umgebungen (z. B. DSGVO, Finanzdaten) implementiert wurden unter Beschreibung des Informationssicherheits-Managementsystems. Die Referenz muss implementierte Sicherheitsmaßnahmen, ggf. durchgeführte Audits sowie das Informationssicherheits-Managementsystem benennen. Sollte mehr als eine Referenz eingereicht werden, so wird die nach Ansicht des Auftraggebers vergleichbarste Referenz gewertet. c) Gewichtungsfaktor: 10.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis von zwei Referenzen betreffend Netzwerk- und Citrix Kompetenz , Anlage 03_Vordruck Referenzen - Ziffer 3.3. a) Anforderung: Der Bewerber muss über nachgewiesene Erfahrung im Betrieb von Netzwerkinfrastrukturen verfügen, einschließlich LAN/WAN-Management, VPN-Anbindungen für mehrere Standorte, Load-Balancing sowie der Bereitstellung und Administration von Citrix-Umgebungen für Fernzugriff und Application Delivery verfügen. Die Kompetenz soll Netzwerksegmentierung, Firewall-Konfiguration, DNS/DHCP-Services, Router- und Switch-Management sowie Citrix-Session-Management umfassen. Der Bewerber soll nachweisen, dass er Netzwerkinfrastrukturen für verteilte Nutzergruppen mit hoher Verfügbarkeit betrieben hat. b) Nachweis: Eigenerklärung (Anlage 03_Vordruck_Referenzen) zu möglichst zwei Referenzen aus den letzten drei Jahren, in denen Netzwerkinfrastrukturen und Citrix-Umgebungen für verteilte Standorte betrieben wurden. Die Referenz muss die Anzahl der Standorte, Netzwerktechnologien und Citrix-Komponenten (z. B. Virtual Apps, NetScaler) beschreiben. Sollten mehr als zwei Referenzen eingereicht werden, so werden die zwei nach Ansicht des Auftraggebers vergleichbarsten Referenzen gewertet. c) Gewichtungsfaktor: 10.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen:
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung: 16/03/2026
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 23/02/2026 12:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Bitte beachten: Um einen eventuellen Ausschluss des Angebotes zu vermeiden, legen Sie bitte die geforderten Nachweise und Erklärungen dem Angebot unbedingt vollständig bei.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Hessen
Informationen über die Überprüfungsfristen: (1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen. (2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. (3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. (4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Leinemann & Partner Rechtsanwälte mbB
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Landesbank Hessen Thüringen-Girozentrale (Helaba)