Post- und Kurierdienstleistungen Referenznummer der Bekanntmachung: 12-2023-00001
Auftragsbekanntmachung
Dienstleistungen
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Frankfurt am Main
NUTS-Code: DE712 Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 60313
Land: Deutschland
E-Mail: [gelöscht]
Telefon: [gelöscht]
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.vergabe.stadt-frankfurt.de
Adresse des Beschafferprofils: www.vergabe.stadt-frankfurt.de
Abschnitt II: Gegenstand
Post- und Kurierdienstleistungen
Post- und Kurierdienst für das Bürgeramt, Statistik und Wahlen inkl. Außenstellen
Dienststellen der Stadt Frankfurt am Main verteilt über das gesamte Stadtgebiet
Post- und Kurierdienstleistungen im Bürgeramt, Statistik und Wahlen
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
-Erklärung des Bieters, dass das Unternehmen nicht wegen einer in § 42 Abs 1 VgV i.V.m. § 123 Abs. 1 - 4 GWB genannten Vorschrift verurteilt ist und dass keine Ausschlussgründe nach § 42 Abs. 1 VgV i.V.m. § 124 GEWB vorliegen (Siehe Verzeichnis Erklärungen und Nachweise Punkt 1.1/ Anlage 1)
-Erklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt (Siehe Verzeichnis Erklärungen und Nachweise Punkt 1.2)
-Kopie der Anmeldungs- bzw. Eintragungsbescheinigungen zum Nachweis der ordnungsgemäßen Gewerbeanmeldung / Gewerbeummeldung bzw. Eintragung ins Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Herkunftslandes oder vergleichbarer Nachweis für die Existenz und den Gegenstand des Unternehmens
Hinweise: der Auszug aus dem Handelsregister / vergleichbare Nachweis darf zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Angebote nicht älter als 6 Monate sein; bei Bietergemeinschaften ist dieser Nachweis von jedem Mitglied der Gemeinschaft abzugeben (Siehe Verzeichnis Erklärungen und Nachweise Punkt 1.3)
-Angaben des Bieters über den Gesamtumsatz sowie über den Umsatz seines Unternehmens aus Post- und Kurierdienstleistungen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (Siehe Verzeichnis Erklärungen und Nachweise Punkt 1.4/ Anlage 2)
-Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung und Bestätigung der Versicherung, dass im Falle der Zuschlagserteilung die Anpassung der Haftpflichtversicherung mit mindestens folgenden Haftungsmindestbeträgen vorgenommen wird:
€ 2.500.000 Personen- und Sachschäden 2fach maximiert per anno
€ 250.000 Verlust von Schlüsseln
€ 250.000 Vermögensschäden sowie Schäden gemäß Bundesdatenschutzgesetz
€ 1.000.000 Persönlichkeitsrechtsverletzungen
Hinweis
Die Bestätigung darf zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Angebote nicht älter als 6 Monate sein. (Siehe Verzeichnis Erklärungen und Nachweise Punkt 1.5)
-Formblatt "Erklärung Bietergemeinschaft" (Siehe Verzeichnis Erklärungen und Nachweise Punkt 1.9/ Anlage 5)
-Erklärung über die Anzahl des Gesamtpersonals der letzten drei Geschäftsjahre und die Anzahl der Mitarbeitenden, die in den letzten drei Geschäftsjahren für Post- und Kurierdienstleistungen eingesetzt worden sind. (Siehe Verzeichnis Erklärungen und Nachweise Punkt 1.6/ Anlage 3)
-Nachweis über die gesetzliche Unfallversicherung z. B. durch die Unbedenklichkeitsbe-scheinigung der Berufsgenossenschaft oder vergleichbarer nationaler oder europäischer Einrichtungen (Siehe Verzeichnis Erklärungen und Nachweise Punkt 1.7)
-Angaben zu mind. 3 vergleichbaren Referenzen in den letzten drei Jahren
Als vergleichbar werden Referenzen angesehen, die einen Auftragszeitraum von mindestens 1 Jahr, einen Auftragswert von mindestens [Betrag gelöscht] EUR pro Jahr umfassen.(Siehe Verzeichnis Erklärungen und Nachweise Punkt 1.8/ Anlage 4)
Abschnitt IV: Verfahren
entfällt
Abschnitt VI: Weitere Angaben
Das Formblatt ''Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz'' ist mit den Angebotsunterlagen einzureichen. Ist der Einsatz von Nachunternehmern vorgesehen, sind sowohl für den Bieter als auch für jeden einzelnen Nachunternehmer Verpflichtungserklärungen vorzulegen.
-Erklärungen und Nachweise zur Eignungsleihe
Der Bieter kann sich gemäß § 47 VgV bei der Erfüllung der Eignungsanforderungen der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen und zwar ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem Unternehmen bestehenden Verbindung (Eignungsleihe).
Die Ausgestaltung der "Eignungsleihe", die Art der Erklärung, der Verpflichtung, der Haftung als auch der Eignungsanforderungen und der damit verbundenen etwaigen Ausschlussregelungen richten sich nach § 47 VgV und sind in Form von Eigen- und Verpflichtungserklärungen abzugeben. (Siehe Verzeichnis Erklärungen und Nachweise Punkt 1.10)
-Erklärung und Nachweise zum Einsatz von Unterauftragnehmern.
Ist beabsichtigt, Teile der Leistung von Unterauftragnehmern im Wege der Unterauftragsvergabe ausführen zu lassen, muss gemäß § 36 VgV der Bieter in seinem Angebot die Art und den Umfang der von dem Unterauftragnehmer übernommenen Teilleistungen zweifelsfrei angeben. Es wird darauf hingewiesen, dass ein Unterauftragnehmer für die von ihm zu übernehmenden Teile der Leistung in fachlicher, persönlicher und wirtschaftlicher Hinsicht denselben Eignungsanforderungen zu genügen hat wie der Bieter für jenen Leistungsteil (OLG Düsseldorf, Beschl. vom 16.11.2011 - Verg 60/11). Die Ausgestaltung der "Unterauftragsvergabe", die Art der Erklärung, der Verpflichtung, der Haftung als auch der Eig-nungsanforderungen und der damit verbundenen etwaigen Ausschlussregelungen richten sich nach § 36 VgV und sind in Form von Eigen- und Verpflichtungserklärungen abzugeben. (Siehe Verzeichnis Erklärungen und Nachweise Punkt 1.11/ Anlage 6)
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland
E-Mail: [gelöscht]
Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist gem. § 160 GWB unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens zum Zwecke der Aufhebung des Zuschlages ist außerdem unzulässig, wenn ein wirksamer Zuschlag erteilt wurde (§ 168 Abs. 2 GWB).