Putz-, Trockenbau-, Maler- und Bodenbelagsarbeiten für Bauabschnitt BR3-Projekt BS-TGA Referenznummer der Bekanntmachung: 61/50072006
Bekanntmachung einer Änderung
Änderung eines Vertrags/einer Konzession während der Laufzeit
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Darmstadt
NUTS-Code: DE711 Darmstadt, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 64291
Land: Deutschland
E-Mail: [gelöscht]
Telefon: [gelöscht]
Fax: [gelöscht]
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.gsi.de
Abschnitt II: Gegenstand
Putz-, Trockenbau-, Maler- und Bodenbelagsarbeiten für Bauabschnitt BR3-Projekt BS-TGA
Putz-, Trockenbau-, Maler- und Bodenbelagsarbeiten für Bauabschnitt BR3 – Projekt BS-TGA.
In einem Gebäudeteil wird eine Etage für einen Neuausbau komplett entkernt. Im Rahmen der hier ausgeschriebenen Leistungen wird der Innenausbau der entkernten Etage neu hergestellt. In 3 weiteren Etagen werden Teilsanierungen (WC-Bereiche, Brandschutzmaßnahmen) durchgeführt.
Die Leistungen beginnen anschließend an die Abbruch- und Rohbauarbeiten und enthalten im Wesentlichen folgende Leistungen:
— Einbau einer Innendämmung an der StB-Fassade, ca. 410 m2;
— Herstellen Nichttragende Innenwände aus GK-Platten, ca. 1 000 m2;
— Herstellen von Abhangdecken aus GK-Platten, ca. 125 m2;
— Herstellen von Metalldecke (Flur- und Raumdecke), ca. 750 m2;
— Brandschutzarbeiten (Schottungen, Fugen, usw.), ca. 50 St., ca. 250 m;
— Bodenbelagsarbeiten (Linoleum, Bodenbeschichtungen), ca. 750 m2;
— Putzarbeiten aller Art, ca. 900 m2;
— Malerarbeiten Wände und Decken.
Weiterhin: verschiedene Leistungen in jeweils geringem Umfang aus den Gewerken Maler-, Trockenbau-, Putz- und Bodenbelagsarbeiten.
Die genauen Leistungen und Massen sind dem Leistungsverzeichnis zu entnehmen.
Abschnitt IV: Verfahren
Abschnitt V: Auftragsvergabe/Konzessionsvergabe
Putz-, Trockenbau-, Maler- und Bodenbelagsarbeiten für Bauabschnitt BR3-Projekt BS-TGA
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Frankfurt am Main
NUTS-Code: DE712 Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 60594
Land: Deutschland
Abschnitt VI: Weitere Angaben
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
Die zuständige Nachprüfungsbehörde ist die Vergabekammer des Bundes, Villemombler Straße 76, 53123 Bonn, Tel.: 0228 9499-0, Fax: 02[gelöscht], E-Mail: [gelöscht] , Internet: http://www.bundeskartellamt.de/SharedDocs/Kontaktdaten/DE/Vergabekammern.html
Der Bewerber/Bieter wird aufgefordert, die Teile seines Angebots, die ein Betriebs- oder Geschäftsgeheimnis beinhalten, deutlich zu kennzeichnen. Geschieht dies nicht, kann die Vergabekammer im Falle eines Nachprüfungsverfahrens gegebenenfalls von einer Zustimmung auf Einsicht in seine Unterlagen ausgehen (§165 Abs. 3 GWB). Die GSI ist als Vergabestelle bei der Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens dazu verpflichtet, die Vergabeakten der Vergabekammer sofort zur Verfügung zu stellen (§ 163 Abs. 2 Satz 3 GWB).
Bieter haben einen Anspruch auf Einhaltung der bieterschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber (§ 97 Abs. 6 GWB). Sieht sich ein am Auftrag interessierter Bieter durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb von zehn Kalendertagen bei der GSI zu rügen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB).
Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Abgabe der Angebote gegenüber der GSI geltend gemacht werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2-3 GWB).
Teilt die GSI dem Bieter mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der o. g. Vergabekammer zu stellen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).
Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertrage nach Absendung dieser Information durch die GSI geschlossen werden. Bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist zehn Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach Absendung der Information durch die GSI. Nach Ablauf dieser Frist ist ein Zuschlag möglich, auch wenn eine Frist nach § 160 Abs. 3 GWB noch nicht verstrichen sein sollte. Ein Nachprüfungsantrag müsste daher zur Verhinderung eines Zuschlags vor Ablauf der Frist nach § 134 GWB der GSI durch die Vergabekammer zugestellt worden sein.
Die Unwirksamkeit einer Beauftragung kann gemäß § 135 Abs. 1 und 2 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Information über den Vertragsabschluss, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
Abschnitt VII: Änderungen des Vertrags/der Konzession
Auftragserweiterung zu bauablaufbedingten Änderungen:
NA02: Verschließung der Fugen nach Fertigstellung der PCB-Sanierungsarbeiten
NA07: Abbruch der Maschinenfundamente und Erneuerung der Bodenbeschichtung
NA08: Herstellung des Deckenschotts als tragendes Bauteil für die angrenzenden Metalldecken
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Frankfurt am Main
NUTS-Code: DE711 Darmstadt, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 60594
Land: Deutschland
NA02: Im Verlauf der Abbrucharbeiten wurden PCB-haltige Fugenfüllungen zwischen den Betonfertigteilen festgestellt. Nach Fertigstellung der PCB-Sanierungsarbeiten waren die Fugen wieder zu verschließen. Kenntnisse über PCB-haltige Fugenmaterialien lagen zum Zeitpunkt der Ausschreibung nicht vor.
NA07: Nach der Demontage der alten Lüftungsanlagen wurden Maschinenfundamente im Bereich der Aufstellflächen der neuen Anlagen festgestellt. Im Bereich der alten Aufstellflächen war teilweise keine Bodenbeschichtung oder eine defekte Altbeschichtung vorhanden. Die Maschinenfundamente waren abzubrechen sowie die Bodenbeschichtung zu ergänzen.
NA08: Nach dem Abbruch der alten Deckenbekleidung wurde festgestellt, dass der Installationsgrad im Deckenzwischenraum für die geplante Ausführung eines Deckenschotts und der unabhängig vom Deckenschott abgehängten Decke bereichsweise technisch nicht herstellbar war. Die Abhangdecken müssen beidseitig am Deckenschott befestigt werden. Dies bedingt war die Herstellung des Deckenschotts als tragendes Bauteil für die angrenzenden Metalldecken erforderlich.
Die Erforderlichkeit der zusätzlichen Leistungen wurde erst im Verlauf der Abbruch- und Demontagearbeiten festgestellt. Zum Zeitpunkt der ursprünglichen Ausschreibung konnten die erforderliche Arbeiten noch nicht im vollem Umfang erfasst werden und waren daher in der Sanierungsplanung nicht berücksichtigt.Aus bauablauftechnischer Sicht wäre ein Auftragnehmerwechsel mit Bauzeitverzögerung und beträchtlichen Mehrkosten verbunden. Eine Trennung der Nachtrags-Maßnahmen vom Hauptauftrag ist weiterhin im Hinblick auf die zwingend erforderliche Gesamt-Gewährleistung als auch in Bezug auf das beengte Baufeld nicht möglich.