1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: ENTEGA AG
Rechtsform des Erwerbers: Öffentliches Unternehmen
Tätigkeit des Auftraggebers: Erzeugung, Fortleitung oder Abgabe von Gas oder Wärme
2.1.
Verfahren
Titel: Los 2.2: Tragwerksplanung inkl. Planung Bauphysik Grundleistungen der Tragwerksplanung, Leistungsbild nach HOAI §51, sowie die Grundleistungen der Bauphysik, Leistungsbild nach HOAI-Anlage 1.2, sowie optionale besondere Leistungen.
Beschreibung: Die ENTEGA AG („Auftraggeber“ oder „AG“) ist Eigentümerin und Betreiberin des Fernwärmenetzes im Darmstädter Stadtteil Eberstadt und des dort ansässigen Heizkraftwerks, von wo aus die Haushalte des Fernwärmesatzungsgebietes und die wenigen Anschlüsse außerhalb des Satzungsgebietes versorgt werden. Ebenso ist die ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG die Betreiberin des Klärwerks Süd in Eberstadt. Für die Transformation des Fernwärmenetzes hin zu einer treibhausgasneutralen Wärmeversorgung (Dekarbonisierung) strebt der AG die Erlangung von Fördermitteln aus dem Fördermittelprogramm „Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW)“ an. Als erster Schritt zur Dekarbonisierung wurde bereits mit Fördermitteln aus dem BEW Modul I eine Transformationsplanung angelehnt an die LPH 1 der HOAI für das Fernwärmenetz durchgeführt. Die Transformationsplanung kommt zu dem Ergebnis, dass die thermische Nutzung von Abwasser mittels einer Wärmepumpenanlage an der Kläranlage in Eberstadt eine kosteneffiziente und geeignete Option darstellen kann, den geforderten Erneuerbaren Energien Anteil ab 2030 bereitzustellen. Das abgeschätzte nutzbare Wärmepotential, welches mittels Wärmepumpen aus dem anfallendem Klärwasser gehoben werden kann, liegt bei nahezu 20 GWh pro Jahr bei einer thermischen Nennleistung der Wärmepumpe von ca. 3 MWth. Die Wärmepumpe soll in der Nähe des örtlichen Klärwerks auf einem noch zu erschließenden Flurstück platziert werden. Die Erschließung des Flurstücks als Baugrundstück wird von dem gesondert vom AG mit der Objektplanung beauftragten Architekten geplant. Die Planung der Abwasserwärme in diesem Bereich mitsamt Anbindung/Einbindung der Wärmepumpe in das Fernwärmenetz gehört mit zur vorliegenden Beauftragung. Erste Prüfungen zur Eignung des Standortes führen zu dem vorläufigen Ergebnis, dass eine entsprechende Bebauung des Flurstücks möglich ist. Weitere Prüfungen müssen in den Planungsphasen entsprechend ihrer Relevanz und der behördlichen Vorgaben durchgeführt werden. Die Planungen für das Gesamtkonzept der neuen Wärmeversorgung sind in diesem Zusammenhang unterteilt in „Anlagentechnik zur Wärmegewinnung“, „Neubau einer Energiezentrale (Gebäude und Außenanlagen)“ und „Rohrleitung zur Anbindung an das Fernwärmenetz“. Die hier angefragte Leistung betrifft ausschließlich die Tragwerksplanung inkl. Planung Bauphysik für den „Neubau einer Energiezentrale (Gebäude)“. Die ENTEGA AG plant auf dem oben beschriebenem Grundstück den Neubau einer Energiezentrale zum Betrieb einer Wärmepumpenanlage. Das Baugrundstück mit einer Fläche von ca. 3282 m² befindet sich planungsrechtlich im Außenbereich. Das Gebäude mit ca. 930 m² BGF beinhaltet im Wesentlichen Technikräume zur Aufnahme der Anlagentechnik und einige weitere Funktionsräume, dauerhafte Arbeitsplätze sind nicht vorgesehen, die Anlage wird fernüberwacht. Die Gebäudeplanung ist im Auftragsfall in enger Abstimmung mit der Anlagenplanung für den gedachten Zweck zu optimieren. Das Gebäude ist prinzipiell in vier Zonen unterschiedlicher Nutzung unterteilt: -Wärmeerzeugung (Standort der Wärmepumpen) ca. 600 m² BGF. -Wärmeverteilung (Pumpen und Leitungsverteilungen) ca. 175 m² BGF -Stromübergabe und -Regelung (Trafo-Standort und Schaltanlagen) ca. 125 m² BGF -Nebenräume (WC, Lager, Büro) ca. 30 m² BGF Für den Auftraggeber ist es dabei von Bedeutung, dass unter Berücksichtigung einer wirtschaftlich optimierten Herangehensweise durch die Gestaltung des Gebäudes die besonderen Unternehmenswerte der ENTEGA AG - Innovation, Ökologie, Klimaneutralität, Effizienz und Nachhaltigkeit - angemessen zum Ausdruck gebracht werden. Dies soll insbesondere auch durch die verwendeten Baustoffe erfolgen. Die Unternehmenswerte Ökologie und Nachhaltigkeit sind auch bei der Planung der Freiflächen zugrunde zu legen, die in den Nutzflächenbereichen pflegeleicht und in begrünten Bereichen möglichst naturnah ausgeführt werden sollen. Angefragt werden die Grundleistungen der Tragwerksplanung, Leistungsbild nach HOAI §51, sowie die Grundleistungen der Bauphysik, Leistungsbild nach HOAI-Anlage 1.2. Leistungsumfang sind jeweils die Grundleistungen der HOAI-Leistungsphasen 2 bis 6, sowie optionale besondere Leistungen. Entsprechend den Leistungsphasen nach HOAI werden Arbeitspakete eingeteilt, die stufenweise im Sinne einer Erweiterung des Vertrages entsprechend § 315 BGB durch den AG beauftragt werden. Der AG beauftragt den AN mit Abschluss dieses Vertrages zunächst mit folgenden Leistungsphasen/Leistungsstufen: Stufe 1 – HOAI - Leistungsphasen 2 bis 4 Für die Weiterbeauftragung sind folgende Stufen vorgesehen: Stufe 2 – HOAI - Leistungsphase 5 Stufe 3 – HOAI - Leistungsphase 6 Die Stufen gelten gleichermaßen für Tragwerksplanung inkl. Planung Bauphysik. Der Auftraggeber macht an dieser Stelle darauf aufmerksam, dass für das Vorhaben in relevantem Umfang Fördermittel beantragt und erwartet werden. Der Prozess der Fördermittelbeantragung findet parallel zum Vergabevorhaben statt. Aus diesem Grund wird auf folgendes hingewiesen: Sollten die erwarteten Fördermittel nicht erteilt werden, wird der Auftraggeber von einem Vertragsschluss absehen und das Vorhaben nicht in der geplanten Form realisieren. Vor diesem Hintergrund wird im Fall der Nichterteilung der Fördermittel das laufende Vergabeverfahren aufgehoben werden. Aus der Beauftragung der ersten Stufe leitet sich keine Verpflichtung ab weitere Stufen zu beauftragen.
Kennung des Verfahrens: 75dd1007-0369-4191-ae2c-95177dfadf89
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
2.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Darmstadt, Kreisfreie Stadt (DE711)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Zur Abgabe des Teilnahmeantrages sind zwingend die vom Auftraggeber bereitgestellten Formblätter zu verwenden. Diese können über den Download (vgl. 5.1.11) abgerufen werden. Auskünfte werden grundsätzlich nur auf solche Fragen erteilt, die bis spätestens 24.11.2026, 09:00 Uhr beim Auftraggeber eingegangen sind. Später eingehende Auskunftsersuchen werden nicht bearbeitet. Mündliche/telefonische Anfragen werden nicht beantwortet. Auskunftsersuchen sind ausschließlich über die Vergabeplattform Subreport ELViS zu stellen und werden nur über die Vergabeplattform beantwortet. Dafür ist es notwendig, dass sich die Bieter auf der Vergabeplattform registrieren. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass Informationen zu Antworten auf Bieterfragen nur registrierten Bietern zur Verfügung gestellt werden können. Nicht registrierte Bieter sind selbst dafür verantwortlich, auf der Vergabeplattform regelmäßig zu prüfen, ob neue Nachrichten vorliegen. Das Risiko der vollständigen und lesbaren Übermittlung des Auskunftsersuchens trägt der anfragende Bieter.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/25/EU
sektvo -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach §§123, 124 GWB vorliegen.
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Los 2.2: Tragwerksplanung inkl. Planung Bauphysik Grundleistungen der Tragwerksplanung, Leistungsbild nach HOAI §51, sowie die Grundleistungen der Bauphysik, Leistungsbild nach HOAI-Anlage 1.2, sowie optionale besondere Leistungen.
Beschreibung: Die ENTEGA AG („Auftraggeber“ oder „AG“) ist Eigentümerin und Betreiberin des Fernwärmenetzes im Darmstädter Stadtteil Eberstadt und des dort ansässigen Heizkraftwerks, von wo aus die Haushalte des Fernwärmesatzungsgebietes und die wenigen Anschlüsse außerhalb des Satzungsgebietes versorgt werden. Ebenso ist die ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co KG die Betreiberin des Klärwerks Süd in Eberstadt. Für die Transformation des Fernwärmenetzes hin zu einer treibhausgasneutralen Wärmeversorgung (Dekarbonisierung) strebt der AG die Erlangung von Fördermitteln aus dem Fördermittelprogramm „Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW)“ an. Als erster Schritt zur Dekarbonisierung wurde bereits mit Fördermitteln aus dem BEW Modul I eine Transformationsplanung angelehnt an die LPH 1 der HOAI für das Fernwärmenetz durchgeführt. Die Transformationsplanung kommt zu dem Ergebnis, dass die thermische Nutzung von Abwasser mittels einer Wärmepumpenanlage an der Kläranlage in Eberstadt eine kosteneffiziente und geeignete Option darstellen kann, den geforderten Erneuerbaren Energien Anteil ab 2030 bereitzustellen. Das abgeschätzte nutzbare Wärmepotential, welches mittels Wärmepumpen aus dem anfallendem Klärwasser gehoben werden kann, liegt bei nahezu 20 GWh pro Jahr bei einer thermischen Nennleistung der Wärmepumpe von ca. 3 MWth. Die Wärmepumpe soll in der Nähe des örtlichen Klärwerks auf einem noch zu erschließenden Flurstück platziert werden. Die Erschließung des Flurstücks als Baugrundstück wird von dem gesondert vom AG mit der Objektplanung beauftragten Architekten geplant. Die Planung der Abwasserwärme in diesem Bereich mitsamt Anbindung/Einbindung der Wärmepumpe in das Fernwärmenetz gehört mit zur vorliegenden Beauftragung. Erste Prüfungen zur Eignung des Standortes führen zu dem vorläufigen Ergebnis, dass eine entsprechende Bebauung des Flurstücks möglich ist. Weitere Prüfungen müssen in den Planungsphasen entsprechend ihrer Relevanz und der behördlichen Vorgaben durchgeführt werden. Die Planungen für das Gesamtkonzept der neuen Wärmeversorgung sind in diesem Zusammenhang unterteilt in „Anlagentechnik zur Wärmegewinnung“, „Neubau einer Energiezentrale (Gebäude und Außenanlagen)“ und „Rohrleitung zur Anbindung an das Fernwärmenetz“. Die hier angefragte Leistung betrifft ausschließlich die Tragwerksplanung inkl. Planung Bauphysik für den „Neubau einer Energiezentrale (Gebäude)“. Die ENTEGA AG plant auf dem oben beschriebenem Grundstück den Neubau einer Energiezentrale zum Betrieb einer Wärmepumpenanlage. Das Baugrundstück mit einer Fläche von ca. 3282 m² befindet sich planungsrechtlich im Außenbereich. Das Gebäude mit ca. 930 m² BGF beinhaltet im Wesentlichen Technikräume zur Aufnahme der Anlagentechnik und einige weitere Funktionsräume, dauerhafte Arbeitsplätze sind nicht vorgesehen, die Anlage wird fernüberwacht. Die Gebäudeplanung ist im Auftragsfall in enger Abstimmung mit der Anlagenplanung für den gedachten Zweck zu optimieren. Das Gebäude ist prinzipiell in vier Zonen unterschiedlicher Nutzung unterteilt: -Wärmeerzeugung (Standort der Wärmepumpen) ca. 600 m² BGF. -Wärmeverteilung (Pumpen und Leitungsverteilungen) ca. 175 m² BGF -Stromübergabe und -Regelung (Trafo-Standort und Schaltanlagen) ca. 125 m² BGF -Nebenräume (WC, Lager, Büro) ca. 30 m² BGF Für den Auftraggeber ist es dabei von Bedeutung, dass unter Berücksichtigung einer wirtschaftlich optimierten Herangehensweise durch die Gestaltung des Gebäudes die besonderen Unternehmenswerte der ENTEGA AG - Innovation, Ökologie, Klimaneutralität, Effizienz und Nachhaltigkeit - angemessen zum Ausdruck gebracht werden. Dies soll insbesondere auch durch die verwendeten Baustoffe erfolgen. Die Unternehmenswerte Ökologie und Nachhaltigkeit sind auch bei der Planung der Freiflächen zugrunde zu legen, die in den Nutzflächenbereichen pflegeleicht und in begrünten Bereichen möglichst naturnah ausgeführt werden sollen. Angefragt werden die Grundleistungen der Tragwerksplanung, Leistungsbild nach HOAI §51, sowie die Grundleistungen der Bauphysik, Leistungsbild nach HOAI-Anlage 1.2. Leistungsumfang sind jeweils die Grundleistungen der HOAI-Leistungsphasen 2 bis 6, sowie optionale besondere Leistungen. Entsprechend den Leistungsphasen nach HOAI werden Arbeitspakete eingeteilt, die stufenweise im Sinne einer Erweiterung des Vertrages entsprechend § 315 BGB durch den AG beauftragt werden. Der AG beauftragt den AN mit Abschluss dieses Vertrages zunächst mit folgenden Leistungsphasen/Leistungsstufen: Stufe 1 – HOAI - Leistungsphasen 2 bis 4 Für die Weiterbeauftragung sind folgende Stufen vorgesehen: Stufe 2 – HOAI - Leistungsphase 5 Stufe 3 – HOAI - Leistungsphase 6 Die Stufen gelten gleichermaßen für Tragwerksplanung inkl. Planung Bauphysik. Der Auftraggeber macht an dieser Stelle darauf aufmerksam, dass für das Vorhaben in relevantem Umfang Fördermittel beantragt und erwartet werden. Der Prozess der Fördermittelbeantragung findet parallel zum Vergabevorhaben statt. Aus diesem Grund wird auf folgendes hingewiesen: Sollten die erwarteten Fördermittel nicht erteilt werden, wird der Auftraggeber von einem Vertragsschluss absehen und das Vorhaben nicht in der geplanten Form realisieren. Vor diesem Hintergrund wird im Fall der Nichterteilung der Fördermittel das laufende Vergabeverfahren aufgehoben werden. Aus der Beauftragung der ersten Stufe leitet sich keine Verpflichtung ab weitere Stufen zu beauftragen.
Interne Kennung: LOT-0001 E34799564
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Stufenweise Beauftragung: - Leistungsphasen 2 bis 4 (= Stufe 1). Die Weiterbeauftragung erfolgt jeweils durch einseitige schriftliche Erklärung (Einzelbeauftragung) des AG gegenüber dem AN nach Maßgabe des Verfahrens nach Ziff. 4 ZVB_Architekten- und Ingenieurverträge. Diese ist in folgenden Stufen vorgesehen: - Leistungsphasen 5 bis 7 (= Stufe 2) - Leistungsphase 8 (= Stufe 3) - Leistungsphase 9 (= Stufe 4) Optionale Leistungen: - Planung zwei weiterer Wärmeerzeuger - Planung Umzug Gaskessel
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Darmstadt, Kreisfreie Stadt (DE711)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Andere Laufzeit: Unbekannt
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 0
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Nicht erforderlich
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#, #Besonders auch geeignet für:startup#, #Besonders auch geeignet für:other-sme#, #Besonders auch geeignet für:selbst#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: 1. Existenznachweis Der Bieter/die Bietergemeinschaft (alle Mitglieder) hat eine Kopie der Anmeldungs- bzw. Eintragungsbescheinigung ins Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Heimatlandes; andernfalls vergleichbarer Nachweis für die Existenz und den Gegenstand des Unternehmens des Bieters. Der Auszug aus dem Handelsregister/vergleichbarer Nachweis darf zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge nicht älter als 6 Monate sein. 2. Eigenerklärungen, dass für den Bieter/die Mitglieder der Bietergemeinschaft keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen (Formblatt Bieterbogen) 3. ggf. Bietergemeinschaftserklärung Bietergemeinschaften müssen sich bereits als solche bewerben. Die nachträgliche Bildung einer Bietergemeinschaft ist nicht möglich. Falls sich eine Bietergemeinschaft bewirbt, ist eine Erklärung einzureichen, aus der sich die Mitglieder der Bietergemeinschaft, die Absicht ihres Zusammenschlusses zu einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfalle, die gesamtschuldnerische Haftung der Bietergemeinschaft sowie der bevollmächtigte Vertreter Bietergemeinschaft ergeben. (Formblatt Bietergemeinschaftserklärung) 4. ggf. Erklärung zum Nachunternehmereinsatz Falls der Bieter/die Bietergemeinschaft Nachunternehmen einsetzen wird, muss vom Bieter/von der Bietergemeinschaft erklärt werden, welcher Nachunternehmer für welche Leistung eingesetzt wird. (Formblatt Nachunternehmereinsatzerklärung) 5. ggf. Nachunternehmerverpflichtungserklärung Falls der Bieter/die Bietergemeinschaft Nachunternehmen einsetzen wird, muss vom jeweils einzusetzenden Nachunternehmer erklärt werden, welche Leistung er erbringt, dass er die technischen, personellen und wirtschaftlichen Mittel zur vertragsgerechten Erbringung der Leistung zur Verfügung steht, die Eignungsleihe erklärt wird (sofern einschlägig) und dass beim Nachunternehmer keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen. (Formblatt Nachunternehmerverpflichtungserklärung)
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Versicherungsbestätigung (Formblatt Bieterbogen) Der Bieter/die Bietergemeinschaft muss eine Eigenerklärung über Bestehen einer Haftpflichtversicherung für Sach-, Personen- und Vermögensschäden mit einer Deckungssumme je Schadensfall (jährlich 2-fach maximiert) von jeweils mindestens - 3,0 Mio. € für Personenschäden, - 2,5 Mio. € für Sach- und Vermögensschäden, bzw. Eigenerklärung über die Bereitschaft des Bieters/der Bietergemeinschaft eine Haftpflichtversicherung mit den vorgenannten Deckungssummen im Auftragsfall für die Dauer seiner/ihrer Verpflichtungen aus dem Vertrag abzuschließen. Das Einreichen einer Versicherungsbescheinigung ist nicht erforderlich
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Umsätze mit vergleichbaren Leistungen (Formgebundene Anlage Bieterbogen) Angabe des Nettogesamtumsatzes des Bieters/der Bietergemeinschaft mit vergleichbaren Leistungen (Tragwerksplanung von Gebäuden) in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren. Ein abgeschlossenes Geschäftsjahr liegt vor, wenn es beendet ist. MINDESTKRITERIEN: Für den Umsatz mit vergleichbaren Leistungen (Tragwerksplanung von Gebäuden) ist mindestes ein durchschnittlicher Umsatz von 200.000,00€ pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren nachzuweisen. Bei einer Bieter- oder Bietergemeinschaft zählt der durchschnittliche Jahresumsatz der Gemeinschaft.
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Eignungskriteriums: Personellen Kapazität des Bieters (Formgebundene Anlage Bieterbogen) Angaben der personellen Kapazität des Bieters/der Bietergemeinschaft in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren. Ein abgeschlossenes Geschäftsjahr liegt vor, wenn dieses beendet ist. MINDESTKRITERIEN: Im Durchschnitt der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre mindestens 3 Ingenieure. Bei einer Bieter- oder Bietergemeinschaft zählen die Mitarbeiter der Gemeinschaft. Hierzu sind folgende Angaben zu machen: - Gesamtzahl der Mitarbeiter (je Geschäftsjahr), - Anzahl der Ingenieure (je Geschäftsjahr).
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: 1. Referenzen Tragwerksplanung (Formblatt Bieterbogen) Darstellung von min. 3 vergleichbaren Referenzen des Bieters/der Bietergemeinschaft für Tragwerksplanungsleistungen (Neubau oder Umbau) von Gebäuden mit einer Mindestfläche von jeweils 500 m² BGF, die in den letzten 10 Jahren fertig gestellt wurden. Die Referenzen müssen jeweils ein abgeschlossenes Projekt für mindestens die Leistungsphasen 2-6 beinhalten. - davon muss eine Referenz muss die Tragwerksplanung mit weit gespannten Tragwerken (mind. 10 m) in Skelettbauweise beinhalten. - davon muss eine Referenz muss die Tragwerksplanung für ein Gebäude mit Anlagen-Einbringelasten von mind. 5 to. beinhalten Zu den Referenzen sind folgende Angaben zu machen: - Welches Unternehmen hat die Referenz erbracht - Kurze Beschreibung des Referenzprojekts - Name des Referenzauftraggebers sowie Benennung eines Ansprechpartners mit Telefonnummer oder E-Mail-Adresse beim Referenzauftraggeber - Zeitraum der erbrachten Planungsleistungen (Beginn und Ende mit Monat und Jahr) - Angabe zur Größe des Bauvorhabens in m² BGF - Umfang der erbrachten Leistungen unter Angabe der erbrachten HOAI-Leistungsphasen - In Rechnung gestelltes Honorarvolumen (netto) - Beinhaltet die Referenz die Tragwerksplanung mit weit gespannten Tragwerken (mind. 10 m) in Skelettbauweise (ja/nein) - Beinhaltet die Referenz die Tragwerksplanung für ein Gebäude mit Anlagen-Einbringelasten von mind. 5 to. (ja/nein) Hinweis zu den geforderten Referenzen: Fehlt einer der geforderten Angaben zu den Referenzen bzw. den persönlichen Referenzen, wird die jeweilige Referenz nicht gewertet. 2. Referenz Bauphysik (Formblatt Bieterbogen) Darstellung von einer vergleichbaren Referenzen des Bieters/der Bietergemeinschaft für Bauphysik mit dem Schwerpunkt Schallschutz (Neubau oder Umbau) von Gebäuden mit einer Mindestfläche von jeweils 500 m² BGF, die in den letzten 10 Jahren fertig gestellt wurden. Die Referenzen müssen jeweils ein abgeschlossenes Projekt für mindestens die Leistungsphasen 2-6 beinhalten. Zu den Referenzen sind folgende Angaben zu machen: - Welches Unternehmen hat die Referenz erbracht - Kurze Beschreibung des Referenzprojekts - Name des Referenzauftraggebers sowie Benennung eines Ansprechpartners mit Telefonnummer oder E-Mail-Adresse beim Referenzauftraggeber - Zeitraum der erbrachten Planungsleistungen (Beginn und Ende mit Monat und Jahr) - Angabe zur Größe des Bauvorhabens in m² BGF - Umfang der erbrachten Leistungen unter Angabe der erbrachten HOAI-Leistungsphasen - In Rechnung gestelltes Honorarvolumen (netto) - Umfang der erbrachten Leistungen unter Angabe der erbrachten HOAI-Leistungsphasen - In Rechnung gestelltes Honorarvolumen (netto) Hinweis zu den geforderten Referenzen: Fehlt einer der geforderten Angaben zu den Referenzen bzw. den persönlichen Referenzen, wird die jeweilige Referenz nicht gewertet. 3. Persönliche Qualifikationen und Referenzen (Formblatt Bieterbogen) Namentliche Benennung des für die Auftragsdurchführung vorgesehenen Projektleiters, dessen Stellvertreters sowie Nennung deren beruflicher Qualifikation und persönlicher vergleichbarer Referenzprojekte (Tragwerksplanung von Gebäuden) aus den letzten 10 Jahren. Angabe der einschlägigen Berufserfahrung des vorgesehenen Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters. MINDESTKRITERIEN: - mindestens 10 Jahre einschlägige Berufserfahrung des Projektleiters - mindestens 5 Jahre einschlägige Berufserfahrung des stellvertretenden Projektleiters - Nennung von jeweils mindestens 3 entsprechenden Referenzen. Zu den persönlichen Referenzen sind folgende Angaben zu machen: - kurze Beschreibung des Referenzprojektes, - Name des Referenzauftraggebers sowie Benennung eines Ansprechpartners mit Telefonnummer oder E-Mail-Adresse beim Referenzauftraggeber, - Zeitraum und Umfang der persönlich erbrachten Leistungen - Angaben der Größe des Bauvorhabens in m² BGF Hinweis zu den geforderten Referenzen: Fehlt einer der geforderten Angaben zu den Referenzen bzw. den persönlichen Referenzen, wird die jeweilige Referenz nicht gewertet.
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: 1. Einhaltung der Russland Sanktionen (Formblatt Bieterbogen) Der Bieter / Bietergemeinschaft hat die Einhaltung der Russlandsanktionen zu bestätigen.
Kriterium: Sicherheit bei der Verarbeitung, Speicherung und Übermittlung von klassifizierten Informationen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Vertraulichkeitsvereinbarung Während der Auftragsausführung werden vertrauliche Unterlagen ausgetauscht. Der Bieter / Bietergemeinschaft hat die Vertraulichkeitsvereinbarung unterzeichnet mit dem Angebot einzureichen. (Formgebundene Anlage Vertraulichkeitsvereinbarung)
Kriterium: Informationssicherheit
Beschreibung des Eignungskriteriums: Informationssicherheit Der Bieter / die Bietergemeinschaft muss mit dem Teilnahmeantrag die Umsetzung der technischen und organisatorischen Maßnahmen für die Informationssicherheit, die Verarbeitung von Daten bestätigen. (Formgebundene Anlage Informationssicherheit)
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Preis
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 70
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Konzeptionelle Herangehensweise Tragwerksplanung
Beschreibung: Konzeptionelle Herangehensweise Tragwerksplanung
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 20
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Personaleinsatzkonzept
Beschreibung: Personaleinsatzkonzept
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 10
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 01/12/2026 09:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 59 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Nachforderung erfolgt gem. §51 SektVO.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 01/12/2026 09:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Sämtliche Anforderungen der Vergabeunterlagen sind zu erfüllen.
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Finanzielle Vereinbarung: -
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Informationen über die Überprüfungsfristen: Ein Nachprüfungsantrag zur Vergabekammer ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Erkennt ein Bewerber Verstöße gegen Vergabevorschriften, so hat er diese innerhalb von 10 Tagen nach Kenntniserlangung gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. §§ 134 und 160 Abs. 3 GWB bleiben unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: ENTEGA AG
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: ENTEGA AG
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: ENTEGA AG
Registrierungsnummer: Berichtseinheit-ID 00003606
Postanschrift: Frankfurter Straße 110
Stadt: Darmstadt
Postleitzahl: 64293
Land, Gliederung (NUTS): Darmstadt, Kreisfreie Stadt (DE711)
Land: Deutschland
Telefon: 000
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Registrierungsnummer: 06151 12-6603
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstr. 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Stadt: Darmstadt
Postleitzahl: 64293
Land, Gliederung (NUTS): Darmstadt, Kreisfreie Stadt (DE711)
Land: Deutschland
Telefon: +49 6151126603
Fax: +49 611327648534
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: f0e763c6-8709-4955-8790-cfc783c2b1a0 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 17
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 30/10/2026 15:34:14 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 762051-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 213/2026
Datum der Veröffentlichung: 03/11/2026