Aarbergen
Abtsteinach
Allendorf (Eder)
Allendorf (Lumda)
Alsfeld
Amöneburg
Aßlar
Babenhausen
Bad Arolsen
Bad Camberg
Bad Endbach
Bad Hersfeld
Bad Homburg vor der Höhe
Bad Karlshafen
Bad König
Bad Nauheim
Bad Schwalbach
Bad Soden am Taunus
Bad Soden-Salmünster
Bad Vilbel
Bad Wildungen
Baunatal
Bebra
Bensheim
Beselich
Biblis
Bickenbach
Biebergemünd
Biebertal
Biebesheim am Rhein
Biedenkopf
Birkenau
Birstein
Bischofsheim (Mainspitze)
Braunfels
Brechen
Brensbach
Breuna
Brombachtal
Bruchköbel
Büdingen
Burgwald
Bürstadt
Buseck
Büttelborn
Butzbach
Cölbe
Darmstadt
Dieburg
Diemelsee
Diemelstadt
Dietzenbach
Dietzhölztal
Dillenburg
Dornburg
Dreieich
Ebersburg
Echzell
Edermünde
Edertal
Egelsbach
Ehringshausen
Einhausen
Eiterfeld
Eltville am Rhein
Eppstein
Erlensee
Erzhausen
Eschborn
Eschenburg
Eschwege
Fernwald
Flörsheim-Wicker
Frankenberg (Eder)
Frankfurt am Main
Freigericht
Friedberg
Friedrichsdorf
Fronhausen
Fulda
Fuldabrück
Fuldatal
Gedern
Geisenheim
Gelnhausen
Gernsheim
Gießen
Gladenbach
Glashütten (Taunus)
Glauburg
Greifenstein
Griesheim
Groß-Gerau
Groß-Umstadt
Großalmerode
Großenlüder
Großkrotzenburg
Grünberg
Gründau
Habichtswald
Hadamar
Haiger
Haina
Hainburg
Hammersbach
Hanau
Hasselroth
Hattersheim am Main
Heidenrod
Helsa
Heppenheim
Herborn
Herbstein
Heringen (Werra)
Hessisch Lichtenau
Heuchelheim an der Lahn
Heusenstamm
Hochheim am Main
Höchst im Odenwald
Hofheim am Taunus
Hohenstein
Homberg (Efze)
Homberg (Ohm)
Hosenfeld
Hünfelden
Hungen
Hünstetten
Hüttenberg
Karben
Kassel
Kaufungen
Kefenrod
Kelkheim
Kelsterbach
Kiedrich
Kirchhain
Königstein im Taunus
Korbach
Kronberg im Taunus
Lahnau
Lahntal
Lampertheim
Langen
Langgöns
Laubach
Lauterbach
Lich
Limburg
Linden
Linsengericht
Lohfelden
Lollar
Lorsch
Maintal
Marburg
Meinhard
Meißner
Melsungen
Mengerskirchen
Messel
Michelstadt
Mittenaar
Mühlheim am Main
Münster (Hessen)
Neu-Anspach
Neu-Isenburg
Neuhof (bei Fulda)
Neukirchen
Neustadt (Hessen)
Nidda
Niederaula
Niederdorfelden
Niedernhausen
Niestetal
Obertshausen
Oberursel
Oberweser
Oberzent
Oestrich-Winkel
Offenbach am Main
Ortenberg
Pfungstadt
Philippsthal (Werra)
Pohlheim
Raunheim
Rauschenberg
Reichelsheim (Odenwald)
Reichelsheim (Wetterau)
Reinheim
Reiskirchen
Rodenbach (Main-Kinzig-Kreis)
Rödermark
Rodgau
Rosbach vor der Höhe
Roßdorf
Rotenburg an der Fulda
Runkel
Rüsselsheim am Main
Schlitz
Schlüchtern
Schöffengrund
Schöneck
Schotten
Schwalbach am Taunus
Schwalmstadt
Seeheim-Jugenheim
Seligenstadt
Selters (Taunus)
Sinn
Söhrewald
Solms
Sontra
Spangenberg
Stadtallendorf
Staufenberg
Steinau an der Straße
Steinbach (Taunus)
Stockstadt am Rhein
Sulzbach
Taunusstein
Trendelburg
Usingen
Vellmar
Viernheim
Villmar
Volkmarsen
Wabern
Wächtersbach
Wald-Michelbach
Waldeck
Waldems
Waldsolms
Walluf
Wanfried
Wehretal
Wehrheim
Weilburg
Weimar (Lahn)
Weißenborn
Weiterstadt
Wettenberg
Wetzlar
Wiesbaden
Willingen
Witzenhausen
Wölfersheim
Wolfhagen
Zierenberg
Zwingenberg

Deutschland – Umwelttechnische Beratung – Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme Wiesbaden-Ostfeld; Leistungen zur Erstellung eines Umweltberichts für die verbindliche Bauleitplanung eines zentralen Behördenstandorts für das BKA in WI-Erbenheim

732490-2026 - Wettbewerb
Deutschland – Umwelttechnische Beratung – Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme Wiesbaden-Ostfeld; Leistungen zur Erstellung eines Umweltberichts für die verbindliche Bauleitplanung eines zentralen Behördenstandorts für das BKA in WI-Erbenheim
OJ S 205/2026 22/10/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Dienstleistungen

1. Beschaffer

1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: SEG Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH
Rechtsform des Erwerbers: Lokale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung

2. Verfahren

2.1.
Verfahren
Titel: Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme Wiesbaden-Ostfeld; Leistungen zur Erstellung eines Umweltberichts für die verbindliche Bauleitplanung eines zentralen Behördenstandorts für das BKA in WI-Erbenheim
Beschreibung: Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme Wiesbaden-Ostfeld; Leistungen zur Erstellung eines Umweltberichts für die verbindliche Bauleitplanung eines zentralen Behördenstandorts für das BKA in WI-Erbenheim
Kennung des Verfahrens: 711e3a0f-9f2d-452c-9ece-ea096d217878
Interne Kennung: 2026-VgV-SEG-Ostfeld-UB-BKA
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71313000 Umwelttechnische Beratung
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71313400 Umweltfolgenabschätzung im Bau, 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
2.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Wiesbaden
Postleitzahl: 65205
Land, Gliederung (NUTS): Wiesbaden, Kreisfreie Stadt (DE714)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Die SEG Wiesbaden hat ihre Schwestergesellschaft, die städtische WiBau Gesellschaft mbH (WiBau) mit der Durchführung des hier ausgeschriebenen Vergabeverfahrens beauftragt. Sämtliche Kommunikation im Vergabeverfahren ist daher mit der WiBau zu führen. Das gesamte Verfahren inkl. Kommunikation wird elektronisch in Textform, möglichst über das Bietercockpit der Vergabeplattform e-HAD (elektronische Hessische Ausschreibungsdatenbank) oder per E-Mail an vergabe@wibau-wiesbaden.de unter Angabe der Dokumentenbezeichnung und Gliederungsnummer der Vergabeunterlagen abgewickelt. Angebote sind ausschließlich elektronisch über das Bietercockpit der Vergabeplattform e-HAD einzureichen. Dies erfordert eine kostenfreie Registrierung. Wenn Sie sich registriert haben werden Sie aktiv informiert, sobald eine neue Version der Unterlagen von der Vergabestelle veröffentlicht wird oder sobald die Vergabestelle neue Nachrichten zum Verfahren verschickt. Angebote, die schriftlich in Papierform oder auf anderem elektronischen Wege sowie welche, die nach der Angebotsfrist eingehen, werden von der Wertung ausgeschlossen. Verwendung der Vergabeunterlagen: Die Vergabeunterlagen und alle Informationen, die die Bewerber im Rahmen des Vergabeverfahrens erhalten, sind nur für dieses Vergabeverfahren zu verwenden. Die Nutzung der Vergabeunterlagen für andere Zwecke ist nicht gestattet.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften:
Korruption:
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung:
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs:
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen:
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung:
Betrug:
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels:
Zahlungsunfähigkeit:
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen:
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter:
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren:
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren:
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens:
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten:
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen:
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen:
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern:
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten:
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Darüber hinaus gelten sämtliche in den Vergabeunterlagen genannten Ausschlussgründe, insbesondere die gesetzlichen Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB.

5. Los

5.1.
Los: LOT-0000
Titel: Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme Wiesbaden-Ostfeld; Leistungen zur Erstellung eines Umweltberichts für die verbindliche Bauleitplanung eines zentralen Behördenstandorts für das BKA in WI-Erbenheim
Beschreibung: 1.Veranlassung und Zielsetzung: Im Süden der Landeshauptstadt Wiesbaden befindet sich der Entwicklungsbereich der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme Ostfeld. Das rund 450 Hektar große Areal (Abbildung 1) ist als langfristige Entwicklungsfläche der Landeshauptstadt Wiesbaden definiert und soll sowohl für den Wohnungsbau als auch für Dienstleistungs- und Gewerbenutzungen städtebaulich entwickelt werden. In einem ersten Schritt beabsichtigt die Landeshauptstadt Wiesbaden für das nördliche Areal des städtebaulichen Entwicklungsbereichs einen Bebauungsplan aufzustellen. Auf diesen hauptsächlich landwirtschaftlich genutzten Flächen im Wiesbadener Stadtteil Erbenheim soll ein zentraler Behördenstandort für das Bundeskriminalamt (BKA) entstehen, das derzeit verschiedene Liegenschaften im Stadtgebiet nutzt. Der Aufstellungsbeschluss des Bebauungsplans "Bundeskriminalamt" wurde am 02.04.2025 gefasst. Der Flächennutzungsplan in diesem Bereich wird im Parallelverfahren geändert. Innerhalb des rd. 66 ha großen Geltungsbereichs des geplanten Bebauungsplans (Abbildung 2) ist der Neu- und Ausbau von Straßen und Wegen, die Errichtung eines Umspannwerks, die Bebauung eines rd. 33 ha großen Baufeldes sowie verschiedene Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege vorgesehen. Nach aktuellem Planungsstand soll das Planungsgebiet als sonstiges Sondergebiet festgesetzt werden. Entsprechend der vorläufigen Nutzungskonzeption sind innerhalb des Baufeldes Büro- und Laborgebäude, Parkierungsanlagen und Logistikflächen, Sportstätten und Trainingsflächen, sowie umfangreiche Sicherungseinrichtungen vorgesehen. Die Liegenschaft soll über zwei neu zu errichtende Erschließungsstraßen an das öffentliche Straßennetz angebunden werden. Hierfür werden Umbaumaßnahmen am Siegfriedring sowie am Knotenpunkt Erbenheim-Nord der B 455 erforderlich. Die landwirtschaftliche Nutzung auf den verbleibenden Flächen soll nahezu vollständig erhalten bleiben. Der aktuelle Planungsstand des Bebauungsplans sieht eine hohe bauliche Ausnutzbarkeit vor (GRZ 0,8). Für die Aufstellung des Bebauungsplans ist ein Umweltbericht gemäß § 2a BauGB i.V.m. Anlage 1 zu § 2 Abs. 4 sowie §§ 2a und 4c BauGB zu erstellen. 2. Aktueller Planungsstand: Die Planungen zum Wiesbadener Ostfeld dauern bereits seit 2014 an. Am 2. April 2025 wurde der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan "Bundeskriminalamt" gefasst. Für das Bebauungsplanverfahren wurde bereits im Jahr 2024 ein Auftrag zur Erstellung eines Umweltberichts vergeben. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt liegt ein Gutachtenstand vor, der sich auf den Planstand zum Zeitpunkt der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit und der Träger öffentlicher Belange nach §§ 3(1), 4(1) BauGB bezieht. Das Auftragsbudget ist ausgeschöpft, sodass für die Erstellung des Umweltberichts für die anstehende Entwurfserstellung und die Öffentlichkeits- sowie die Trägerbeteiligung nach §§ 3(2), 4(2) BauGB ein neuer Auftrag vergeben werden soll. 3.Leistungsgegenstand: Gegenstand der vorliegenden Leistungsbeschreibung ist die Erstellung eines Umweltberichts inkl. Umweltprüfung nach BauGB, die kontinuierliche Fortschreibung in Abhängigkeit des Planungsfortschritts, die Beratung des Auftraggebers und Begleitung der Beteiligungsverfahren nach §§ 3 und 4 BauGB (und ggf. § 4a Abs. 3 BauGB) bis zum Satzungsbeschluss. Der Umweltbericht ist Teil der Begründung des späteren Bebauungsplanes. Für die Erstellung des Umweltberichts ist die Word-Vorlage des Umweltamtes der Landeshauptstadt Wiesbaden zu verwenden (siehe Anlage 1). Die Leistungen ergeben sich aus dem in Kapitel 5 beschriebenen Leistungsumfang (vgl. Seite 5) und abschließend aus dem beigefügten Preisblatt. Zu Beginn der Leistungserbringung ist die frühzeitige Beteiligung kurz vor dem Abschluss. Es liegen ein Planentwurf des Bebauungsplans, der Umweltbericht zum Stand der frühzeitigen Beteiligung, Gutachten zu allen abwägungsrelevanten Fachthemen vor. Voraussichtlich zwei Wochen später stehen die Stellungnahmen aus §§ 3(1), 4(1) BauGB zur Verfügung. Der Auftragnehmer hat sich mit den vorliegenden Planungen und Unterlagen vollständig vertraut zu machen, den vorhandenen Umweltbericht und die zugrunde liegenden Fachinformationen fachlich zu prüfen und zu validieren sowie den Auftraggeber bei der Abwägung der eingegangenen Stellungnahmen fachlich zu beraten und zu unterstützen und entsprechende Planungshinweise zu geben. Das Ergebnis der Abwägung wird in einen neuen Planentwurf überführt. Dieser Entwurf ist Grundlage für die Erstellung des Umweltberichts. Aktualisierte Fachgutachten Dritter sind vom Auftragnehmer auszuwerten und in den Umweltbericht einzuarbeiten. Der Auftragnehmer hat die bisherigen Ergebnisse eigenverantwortlich auf Plausibilität, Aktualität und Verwendbarkeit zu prüfen. Für das weitere Bauleitplanverfahren ist ein eigenständiger, in sich geschlossener und fachlich belastbarer Umweltbericht zu erstellen. Weitere Angaben/Vorgaben zu - 4. Vorliegende Unterlagen, - 5. Leistungsumfang, - 6. Besonderheiten der Projektbarbeitung, - 7. Geheimschutz / Umgang mit Verschlusssachen - sowie 8. Bebarbeitsungszeitraum gem. Anlage "Leistungsbeschreibung_Umweltbericht". Vorbefasste Bieter: In dem hier ausgeschriebenen Projekt gibt es vorbefasste Unternehmen, die sich möglicherweise an diesem Vergabeverfahren beteiligen werden. Der Auftraggeber ergreift gem. § 7 VgV angemessene Maßnahmen, um sicherzustellen, dass der Wettbewerb durch eine möglicherweise stattfindende Teilnahme dieser Unternehmen nicht verzerrt wird. Zu diesen Maßnahmen gehören: Die Festlegung einer verlängerten Frist für den Eingang der Angebote.
Interne Kennung: LOT-0000
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71313000 Umwelttechnische Beratung
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71313400 Umweltfolgenabschätzung im Bau, 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
5.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Wiesbaden
Postleitzahl: 65205
Land, Gliederung (NUTS): Wiesbaden, Kreisfreie Stadt (DE714)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/02/2027
Enddatum der Laufzeit: 31/12/2028
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#, #Besonders auch geeignet für:selbst#, #Besonders auch geeignet für:other-sme#Für detailiertere Angaben zu den Mindestkriterien wird neben dieser Bekanntmachung auf folgende Dokumente verwiesen: - Formblatt REF - Formblatt Erklärung_Anforderungen - Formblatt Zuschlagskriterien Zuschlagskriterien: Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot i.S.v. § 127 Abs. 1 GWB gemäß § 58 VgV unter Berücksichtigung folgender Wertungskriterien in folgender Gewichtung ermittelt: 1. Preis 40 % 2. Qualität der projektbezogenen Konzeption und Herangehensweise 60 % 2. Erläuterung zu den Zuschlagskriterien: Die eingereichten Angebote werden nach Maßgabe der angegebenen prozentualen Gewichtung zunächst für jedes Einzelkriterium und dann insgesamt, bewertet. 2.1 Bewertungsrahmen: Für die Wertung wird folgender Rahmen zugrunde gelegt: 1. Projektbezogene Konzeption und Herangehensweise zu 60%, 2. Preis zu 40%. Maximal werden je Einzelkriterium 100 Punkte vergeben, die dann mit der Gewichtung multipliziert werden. Somit errechnet sich die Punktzahl für das konkrete Angebot auf Ebene der Einzelkriterien. Aufsummiert ergibt sich die Gesamtpunktzahl für das Angebot (maximal 100 Punkte). Das Angebot des Bieters mit der höchsten Punktzahl nach den bekannt gemachten Kriterien stellt das wirtschaftlichste Angebot dar. 2.2 Bewertung der Einzelkriterien: Die Bewertung der Einzelkriterien erfolgt nach folgender Maßgabe: 2.2.1 Zuschlagskriterium Preis Das Angebot wird anhand der Gesamtangebotssumme für die abgefragten Leistungen inkl. Nebenkosten, nach Nachlass bewertet. Der Bieter mit dem insgesamt geringsten angebotenen Honorar für die ausgeschriebenen Leistungen einschließlich aller genannten Leistungen, erhält 100 Punkte. Die ermittelten Angebotssummen der übrigen Angebote werden linear im Verhältnis zu den Kosten des günstigsten Bieters bewertet. Die Berechnung erfolgt dabei nach der Vorgabe: Berechnung siehe Anlage Zuschlagskriterien. 2.2.2 Qualität der projektbezogenen Konzeption und Herangehensweise Die Ausführungen zur projektbezogenen Konzeption und Herangehensweise sind vom Bieter formlos zu erstellen und mit dem Angebot einzureichen. Die Ausführungen zu dem Zuschlagskriterium können nicht nachgefordert werden! Das Nichteinreichen der Ausarbeitung zu diesem Wertungskriterium begründet gemäß § 57 Abs. 2 VgV i.V.m. § 56 Abs. 3. einen Ausschluss aus dem weiteren Verfahren! Bei dem Vorhaben handelt es sich um eine städtebaulich und umweltfachlich hochkomplexe Planung. Zur Bewertung der Qualität der angebotenen Leistung ist mit dem Angebot eine projektbezogene Konzeption zur vorgesehenen Bearbeitung einzureichen. Bewertet wird, wie nachvollziehbar, fachlich fundiert und projektspezifisch der Bieter die ausgeschriebene Leistung bearbeiten will. Erwartet werden keine vorweggenommenen Gutachtenergebnisse, sondern die Darstellung der methodischen und fachlichen Herangehensweise. Die Konzeption darf maximal 6 DIN-A4-Seiten umfassen. Darüber hinausgehende Seiten sowie Anlagen zur Konzeption werden bei der Wertung nicht berücksichtigt. Die Konzeption soll sich konkret auf die ausgeschriebene Aufgabenstellung beziehen. Es ist insbesondere darzustellen, wie vorhandene Erkenntnisse und Vorarbeiten übernommen, fachlich geprüft und möglichst ohne Wissensverlust weitergeführt werden und wie die im Angebot benannten Mitglieder des Projektteams in die jeweiligen Arbeitsschritte eingebunden werden. Die Bewertung erfolgt anhand der nachfolgend aufgeführten Unterkriterien a - c: a. Erstellung des Umweltberichts und Übernahme des Bearbeitungsstands: Leitfrage: Wie wird der vorhandene Bearbeitungsstand des Umweltberichts geprüft und übernommen? Erläuterung und Aufgabenstellung: Zu Beginn der Leistungserbringung werden dem Auftragnehmer eine Vielzahl an Unterlagen zur Verfügung gestellt. Der Bieter beschreibt, mit welchen Maßnahmen und Methoden er sich in die Planungssituation einarbeitet. Darzustellen ist die Herangehensweise, bei - der Auseinandersetzung mit den vorhandenen Gutachten und dem vorliegenden Umweltbericht, - der Prüfung relevanter Planungsinformationen und Gutachtenergebnisse auf Vollständigkeit, Plausibilität, Aktualität und fachliche Verwendbarkeit. Darzustellen ist, wie zwischen weiterverwendbaren und erneut bzw. vertieft zu untersuchenden Sachverhalten unterschieden wird, wie Abweichungen und offene Punkte dokumentiert werden und wie die Ergebnisse in einen eigenständigen Umweltbericht überführt werden. b. Komplexe bzw. konfliktträchtige umweltfachliche Planungssituation: Leitfrage: Wie werden fachliche Widersprüche aufgelöst und wie kommt es zu einer belastbaren Gesamtbewertung? Aufgabenstellung: Im Projekt sind zahlreiche fachlich unterschiedlich ausgerichtete Untersuchungen und Bewertungen zusammenzuführen. Hierzu gehören bspw. die Eingriffs- und Ausgleichsbilanzierung nach HeKompV, artenschutzrechtliche Belange, Boden und Bodenschutz, Wasser, Klima, Landschaftsbild usw. Die Fachbeiträge können auf unterschiedlichen Planungsständen beruhen und sowohl überschneidende als auch widersprüchliche Ergebnisse beinhalten. Der Bieter beschreibt schrittweise, wie er mit einer solchen Situation umgehen würde. Darzustellen ist insbesondere, wie - unterschiedliche oder widersprüchliche Aussagen erkannt werden, - Abhängigkeiten und Wechselwirkungen zwischen den Umweltbelangen berücksichtigt werden, - wann eine fachliche Klärung durch den jeweiligen Fachgutachter, den Auftraggeber oder andere Projektbeteiligte erforderlich wird. Außerdem ist darzustellen, wie aus den einzelnen Fachbeiträgen eine fachlich konsistente und nachvollziehbare Gesamtbewertung für den Umweltbericht entwickelt wird. c. Fortschreibung, Beteiligungsverfahren und Qualitätssicherung: Leitfrage: Wie bleibt der Umweltbericht bei Änderungen, Beteiligungen und unter Zeitdruck konsistent und verfahrensfest? Erläuterung und Aufgabenstellung: Während der Auftragsbearbeitung ist mit Änderungen des Bebauungsplanentwurfs, aktualisierten Fachgutachten sowie Stellungnahmen aus den Beteiligungsverfahren zu rechnen. Änderungen können mehrere Umweltbelange gleichzeitig betreffen und kurzfristige Anpassungen des Umweltberichts erforderlich machen. Der Bieter beschreibt, wie er in einer solchen Bearbeitungssituation die Aktualisierung und Fortschreibung des Umweltberichts organisiert. Darzustellen ist insbesondere, wie Änderungen des Planungsstands, neue Gutachtenergebnisse und Stellungnahmen erfasst und den betroffenen Teilen des Umweltberichts zugeordnet werden. Wie geprüft wird, welche Folgeänderungen sich für andere Umweltbelange, Bewertungen, Maßnahmen, Karten oder sonstige Bestandteile des Umweltberichts ergeben und wie eine konsistente Fortschreibung des Gesamtwerks sichergestellt wird. Der Bieter erläutert außerdem seine interne Qualitätssicherung, insbesondere hinsichtlich der Übereinstimmung von Text, Bewertungen, Maßnahmen und Plandarstellungen, der Versionierung und Nachvollziehbarkeit von Änderungen sowie der fachlichen Prüfung vor Übergabe einer Berichtsfassung. Die Aufgabenverteilung innerhalb des angebotenen Projektteams und die Organisation kurzfristiger Abstimmungsbedarfe sind ebenfalls darzustellen. Die Punkte a. - c. stellen jeweils ein Unterkriterium dar. Bewertung: 5 Punkte - sehr gut: Die Herangehensweise erfüllt die Anforderungen der Stufe "sehr gut" vollständig. Sie setzt sich besonders vertieft mit den projektspezifischen Herausforderungen auseinander, erkennt auch komplexe Wechselwirkungen und Risiken und beschreibt konkrete, fachlich plausible Lösungs- und Qualitätssicherungsansätze. 4 Punkte - gut: Die Herangehensweise ist vollständig, konkret projektbezogen, fachlich schlüssig und nachvollziehbar. Die wesentlichen Herausforderungen werden erkannt und überzeugend behandelt. 3 Punkte - befriedigend: Die Herangehensweise ist insgesamt schlüssig und geeignet. Die wesentlichen Herausforderungen werden erkannt; einzelne Aspekte bleiben jedoch weniger konkret oder vertieft. 2 Punkte - ausreichend: Die Herangehensweise ist grundsätzlich nachvollziehbar, bleibt jedoch in mehreren relevanten Punkten allgemein, unvollständig oder methodisch nicht ausreichend konkret. 1 Punkt - mangelhaft: Wesentliche Teile der Aufgabenstellung werden nicht behandelt oder die dargestellte Herangehensweise ist nicht nachvollziehbar bzw. fachlich ungeeignet. 0 Punkte - ungenügend / nicht bewertbar: Die Aufgabenstellung wird nicht beantwortet oder die Darstellung ist für die Bewertung der Aufgabenstellung praktisch nicht verwertbar. Hierbei geht der AG zunächst davon aus, dass die Bieter, eine gute (4 Punkte) Ausarbeitung des Konzepts einreichen. Wird diese Erwartungshaltung übertroffen, vergibt der AG mehr Punkte und begründet dies. Bleiben die Ansätze und Ideen hinter diesen Erwartungen des AG vergibt er weniger Punkte und begründet dies ebenfalls. Nach konkreter Sachlage werden auch Zwischenwerte (z.B. 1,5 Punkte) vergeben. Maximal können je Unterkriterium 5 Punkte erzielt werden. Diese werden mit dem entsprechenden Faktor multipliziert ((a) Erstellung des Umweltberichts und Übernahme des Bearbeitungsstands: Faktor 8 - max. 40 Punkte, (b) komplexe/ konfliktträchtige umweltfachliche Planungssituation: Faktor - max. 20 Punkte, (c) Fortschreibung, Beteiligungsverfahren und Qualitätssicherung: Faktor 8 - max. 40 Punkte). Die Produkte der einzelnen Unterkriterien werden addiert (max. 100 Punkte). Aus dem Produkt Punktzahl Einzelkriterium x Gewichtung des Wertungskriteriums folgt die erzielte Punktzahl.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Wir bitten Sie uns mindestens zwei und maximal fünf Referenzprojekte nachweisen, die innerhalb der letzten sieben Jahre (2020-2026) bearbeitet bzw. begonnen wurden und mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind. Mindestkriterien: Mindestens zwei Referenzen müssen die Erstellung oder wesentliche Fortschreibung eines Umweltberichts einschließlich Umweltprüfung im Rahmen eines Bauleitplanverfahrens umfassen. Über die eingereichten Referenzprojekte müssen insgesamt mindestens drei der folgenden Merkmale nachgewiesen werden: a. Schnittstelle zum Städtebau, b. Begleitung von und Beratung bei Bauleitplanverfahren, c. Neuplanung eines Quartiers, Stadtteils oder Baugebiets bzw. einer Entwicklung "auf der grünen Wiese", d. Planungsgebiet mit einer Größe von mehr als 20 ha, e. Projekte in baulich oder funktional stark verdichteten Räumen bzw. Agglomerationsräumen mit mehreren relevanten Umwelt- und Nutzungskonflikten. Für jedes Referenzprojekt sind mindestens anzugeben: - Projektbezeichnung, - Auftraggeber, - Bearbeitungszeitraum, - Größe des Planungsgebiets, - kurze Leistungsbeschreibung und Leistungsumfang. Hinweis: • Die Bewertung der Vergleichbarkeit erfolgt anhand der Leistungsbeschreibung des vorliegenden Vergabeverfahren. • Die benannten Referenzen dienen dem Nachweis der "technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit" (Eignungsprüfung) des Bieters und fließen nicht in die Bewertung gem. Zuschlagskriterien ein. • Die eingereichten Referenzprojekte für die Eignungsprüfung und für die Bewertung gem. Zuschlagskriterien können sich unterscheiden, müssen aber nicht. Wir bitten Sie uns mindestens zwei Referenzprojekte zu nennen, die in die Eignungsprüfung einfließen sollen. Die Bewertung der Vergleichbarkeit erfolgt anhand der mit der Leistungsbeschreibung zur Verfügung gestellten Projektbeschreibung für die hier ausgeschriebene Leistung. .

Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Eignungskriteriums: 1: Nennung der Befähigung und Nachweis der Qualifikation und Angabe verantwortliches Personal. Es ist ein Projektteam zu benennen, das aus mindestens 2 Personen besteht (Projektleitung und Stellvertretung). Für Projektleitung sowie stellvertretende Projektleitung sind anzugeben/nachzuweisen: • Name • Lebenslauf • Berufserfahrung in Jahren; die Projektleitung muss eine einschlägige Berufserfahrung von mindestens 5 Jahren vorweisen. (Mindestkriterium!) Falls darüber hinaus ein Projektteam vorgesehen ist, sind folgende Angaben zu tätigen: • Name • Qualifikation, nachzuweisen über Lebensläufe • Berufserfahrung in Jahren • Rolle und Funktion Weitere Mindestkriterien: 2: In dem Projektteam müssen mindestens folgende Kompetenzbereiche abgedeckt sein: a. Umwelt- / Landschaftsplanung: Nachzuweisen durch einen einschlägigen Hochschulabschluss im Bereich Landschaftsplanung, Landschaftsarchitektur, Umweltplanung, Umweltwissenschaften, oder einer vergleichbaren Fachrichtung mit Bezug zur ausgeschriebenen Leistung. b. Bauleitplanung / Umweltprüfung: Mindestens eine Person des Projektteams muss praktische Erfahrung in der Erstellung oder Fortschreibung von Umweltberichten einschließlich Umweltprüfung im Rahmen von Bauleitplanverfahren sowie in der fachübergreifenden Auswertung und Integration von Fachgutachten nachweisen. Nachzuweisen durch eine Eigenerklärung. Die beiden Kompetenzbereiche können durch unterschiedliche Personen oder durch eine Person abgedeckt werden, sofern die jeweiligen Qualifikationen und Erfahrungen nachgewiesen werden. Die im Angebot benannten Personen sind bei der Bearbeitung des Auftrags einzusetzen. Im Falle eines Personalwechsels hat der Auftragnehmer sicherzustellen, dass das neue Personal über eine gleichwertige fachliche Qualifikation und einschlägige Berufserfahrung verfügt. Es ist sicherzustellen, dass die beiden vorgenannten Kompetenzbereiche dauerhaft im Projektteam abgedeckt sind.

Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Eignungskriteriums: Gem. Formblatt 124: Bestätigung, dass die für die Ausführung der Leistungen erforderlichen Beschäftigten zur Verfügung stehen.

Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Eignungskriteriums: Erklärung, welche Teile des Auftrages der Bewerber unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt.

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Nachweis oder die Erklärung über den beabsichtigten Abschluss einer dauerhaft gültige Berufshaftpflichtversicherung mit den Mindestdeckungssummen für Personenschäden 3.000.000 € sowie Sach- und Vermögensschäden 2.000.000 € (jeweils 2-fach maximiert).

Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Gem. Formblatt 124: Umsätze innerhalb der letzten drei Geschäftsjahre für Leistungen, die mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind (§ 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV).

Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eine Eintragung im Berufsregister, nicht älter als 01.01.2026 oder einer Erklärung, dass das Unternehmen zu keiner Eintragung in das genannte Register verpflichtet ist.

Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: 1. Bei juristischen Personen ist ein Auszug, nicht älter als 01.01.2026, aus dem Handelsregister oder sonstigen einschlägigen Berufsregister (s.o.) vorzulegen. (Kopie ausreichend). 2. Bei natürlichen Personen: Aktueller Nachweis der Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister; nicht älter als 01.01.2026. Die Angaben nach Ziffer 1 bis 2 sind auch von einem Nachunternehmer zu erbringen, wenn dieser zur Eignungsleihe eingesetzt wird. Für Bietergemeinschaften gilt, dass jedes Mitglied die Nachweise nach Ziffer 1 bis 2 vorzulegen hat. Ausländische Bieter haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorzulegen sowie eine Bescheinigung des zuständigen Versicherungsträgers, jeweils in deutscher Sprache.
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Qualität der projektbezogenen Konzeption und Herangehensweise
Beschreibung: siehe Erläuterungen zu den Zuschlagskriterien
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 60
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: siehe Erläuterung zu den Zuschlagskriterien
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 40
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Zulässig
Adresse für die Einreichung: https://www.had.de
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 26/11/2026 10:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 2 Monate
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Nachforderungsbedingungen gem. § 56 VgV. Der Auftraggeber ist entsprechend § 57 Abs. 1 Nr. 2 VgV verpflichtet, Bieter, die die nachgeforderten Erklärungen und/oder Nachweise nicht vollständig innerhalb der festgelegten Frist vorgelegt haben, vom weiteren Verfahren auszuschließen.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 26/11/2026 10:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Ort des Eröffnungstermins: Elektronisch über die eHAD
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: siehe Vergabeunterlagen
Elektronische Rechnungsstellung: Nicht zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Schlichtungsstelle: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Informationen über die Überprüfungsfristen: Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB)
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: SEG Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: SEG Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH

8. Organisationen

8.1.
ORG-7001
Offizielle Bezeichnung: SEG Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH
Registrierungsnummer: DE210576339
Postanschrift: Konrad-Adenauer-Ring 11
Stadt: Wiesbaden
Postleitzahl: 65187
Land, Gliederung (NUTS): Wiesbaden, Kreisfreie Stadt (DE714)
Land: Deutschland
Kontaktperson: WiBau GmbH
Telefon: +49 6112623930
Fax: +49 61126239319
Profil des Erwerbers: www.wibau-wiesbaden.de
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1.
ORG-7004
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Registrierungsnummer: 06-2261630029-17
Postanschrift: Wilhelminenstraße 1 - 3
Stadt: Darmstadt
Postleitzahl: 64295
Land, Gliederung (NUTS): Darmstadt, Kreisfreie Stadt (DE711)
Land: Deutschland
Telefon: +49 6151126603
Fax: +49 6151125816
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-7005
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Registrierungsnummer: 06-2261630029-17
Postanschrift: Dienstgebäude: Hilpertstraße 31; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Stadt: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land, Gliederung (NUTS): Darmstadt, Kreisfreie Stadt (DE711)
Land: Deutschland
Telefon: +49 6151125816
Fax: +49 222333666
Rollen dieser Organisation:
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-7006
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Registrierungsnummer: 06-2261630029-17
Postanschrift: Wilhelminenstraße 1 - 3
Stadt: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land, Gliederung (NUTS): Darmstadt, Kreisfreie Stadt (DE711)
Land: Deutschland
Telefon: +49 6151125816
Fax: +49 222333666
Rollen dieser Organisation:
Schlichtungsstelle
8.1.
ORG-7007
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender

Informationen zur Bekanntmachung

Kennung/Fassung der Bekanntmachung: e0e4f059-99a3-4f1e-890d-5408b43512b6 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 21/10/2026 12:20:34 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 732490-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 205/2026
Datum der Veröffentlichung: 22/10/2026