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1. Beschaffer
1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Land Hessen, vertreten durch die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung
Rechtsform des Erwerbers: Regionale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
Titel: Unterstützungsleistungen im polizeilichen Umfeld in 7 Losen
Beschreibung: Die HZD erbringt -speziell der Bereich Anwendungsmanagement Polizei – den technischen Betrieb für alle zentralisierten Verfahren der Hessischen Polizei. Hierfür werden verschiedene Dienstleistungen ausgeschrieben.
Kennung des Verfahrens: c7ec5a12-fa81-4339-93f2-a3ccce2d9b5d
Interne Kennung: VG-3000-2026-0055
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 72000000 IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
2.1.2.
Erfüllungsort
Land: Deutschland
Ort im betreffenden Land
2.1.3.
Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 70 607 200,00 EUR
Höchstwert der Rahmenvereinbarung: 84 728 640,00 EUR
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Ein Bieter kann den Nachweis seiner Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen ganz oder teilweise durch die Teilnahme an Präqualifikationssystemen erbringen. Neben den in Ziffer 5.1.9 dieser EU-Bekanntmachung geforderten Unterlagen zu Beleg der Eignung haben die Bieter zusätzlich die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise mit dem Angebot einzureichen: (1) Eigenerklärungen zu Ausschlussgründen §§ 123, 124 GWB (Dateien "Eigenerklaerung_Par_123_GWB" und "Eigenerklaerung_Par_124_GWB"). Bei Bietergemeinschaften hat jedes Mitglied der Bietergemeinschaft die Erklärungen in der entsprechenden Form einzureichen. Bei Einsatz von (eignungsrelevanten) Unterauftragnehmern hat jeder Unterauftragnehmer die Erklärungen in der entsprechenden Form einzureichen. (2) Eigenerklärung Artikel 5k EU-Verordnung 833/2014 Der Bieter hat die Eigenerklärung zum Artikel 5k der EU-Verordnung 833/2014 (Datei "Eigenerklaerung Artikel 5k EU-Verordnung 833-2014") ausgefüllt mit seinem Angebot einzureichen. Bei Bietergemeinschaften hat jedes Mitglied der Bietergemeinschaft die Erklärung in der entsprechenden Form einzureichen. (3) Erklärung Unternehmensdaten (Datei "Erklaerung_Unternehmensdaten"). Diese Erklärung dient lediglich statistischen Zwecken. Sie stellt kein Eignungskriterium dar. (4) Verpflichtungserklärung nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG): Bieter, jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft sowie (eignungsrelevante) Unterauftragnehmer (§§ 4, 5 HVTG) haben die erforderliche Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestlohn nach § 10 HVTG abzugeben (Datei "Verpflichtungserklaerung_oeff_AG"). (5) Der Auftragnehmer wird personenbezogene Daten im Auftrag verarbeiten. Hierzu wird eine Vereinbarung über die Auftragsverarbeitung je Los geschlossen (Datei "Vereinbarung_Auftragsverarbeitung_Los 1", "Vereinbarung_Auftragsverarbeitung_Los 2", "Vereinbarung_Auftragsverarbeitung_Los 3" usw.). Der Bieter füllt die mit den Vergabeunterlagen veröffentlichte Vereinbarung über die Auftragsverarbeitung je Los an den vorgesehenen Stellen aus (gelb markiert); insbesondere legt der Bieter die erforderlichen technisch-organisatorischen Maßnahmen dar, in dem er diese entweder in Anlage 1 der Vereinbarung einträgt oder diese als gesonderte Unterlage seinem Angebot beifügt. In diesem Auftrag werden keine besonderen technisch-organisatorischen Maßnahmen gefordert. (6) Hinweis der Vergabestelle zu den Kompetenzprofilen: Mit dem Angebot sind noch keine konkreten Personen zu benennen und für diese die Kompetenzprofile ausgefüllt einzureichen. Die Kompetenzprofile dienen der Überprüfung der in der Leistungsbeschreibung festgelegten Mindestqualifikationen an das einzusetzende Personal. Sie werden nach Abschluss der Rahmenvereinbarung und vor Abschluss eines Einzelabrufs von dem Auftragnehmer zum Nachweis angefordert, dass das angebotenen Personal die Mindestqualifikationen erfüllt.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.5.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Höchstzahl der Lose, für die ein Bieter Angebote einreichen kann: 7
Auftragsbedingungen:
Höchstzahl der Lose, für die Aufträge an einen Bieter vergeben werden können: 7
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften: Siehe Dateien "Eigenerklaerung_Par_123_GWB" und "Eigenerklaerung_Par_124_GWB"
Korruption: Siehe Dateien "Eigenerklaerung_Par_123_GWB" und "Eigenerklaerung_Par_124_GWB"
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung: Siehe Dateien "Eigenerklaerung_Par_123_GWB" und "Eigenerklaerung_Par_124_GWB"
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs: Siehe Dateien "Eigenerklaerung_Par_123_GWB" und "Eigenerklaerung_Par_124_GWB"
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen: Siehe Dateien "Eigenerklaerung_Par_123_GWB" und "Eigenerklaerung_Par_124_GWB"
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung: Siehe Dateien "Eigenerklaerung_Par_123_GWB" und "Eigenerklaerung_Par_124_GWB"
Betrug: Siehe Dateien "Eigenerklaerung_Par_123_GWB" und "Eigenerklaerung_Par_124_GWB"
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels: Siehe Dateien "Eigenerklaerung_Par_123_GWB" und "Eigenerklaerung_Par_124_GWB"
Zahlungsunfähigkeit: Siehe Dateien "Eigenerklaerung_Par_123_GWB" und "Eigenerklaerung_Par_124_GWB"
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen: Siehe Dateien "Eigenerklaerung_Par_123_GWB" und "Eigenerklaerung_Par_124_GWB"
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter: Siehe Dateien "Eigenerklaerung_Par_123_GWB" und "Eigenerklaerung_Par_124_GWB"
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren: Siehe Dateien "Eigenerklaerung_Par_123_GWB" und "Eigenerklaerung_Par_124_GWB"
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren: Siehe Dateien "Eigenerklaerung_Par_123_GWB" und "Eigenerklaerung_Par_124_GWB"
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens: Siehe Dateien "Eigenerklaerung_Par_123_GWB" und "Eigenerklaerung_Par_124_GWB"
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten: Siehe Dateien "Eigenerklaerung_Par_123_GWB" und "Eigenerklaerung_Par_124_GWB"
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen: Siehe Dateien "Eigenerklaerung_Par_123_GWB" und "Eigenerklaerung_Par_124_GWB"
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen: Siehe Dateien "Eigenerklaerung_Par_123_GWB" und "Eigenerklaerung_Par_124_GWB"
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen: Siehe Dateien "Eigenerklaerung_Par_123_GWB" und "Eigenerklaerung_Par_124_GWB"
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit: ---Siehe Dateien "Eigenerklaerung_Par_123_GWB" und "Eigenerklaerung_Par_124_GWB"
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern: Siehe Dateien "Eigenerklaerung_Par_123_GWB" und "Eigenerklaerung_Par_124_GWB"
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten: Siehe Dateien "Eigenerklaerung_Par_123_GWB" und "Eigenerklaerung_Par_124_GWB"
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Siehe Dateien "Eigenerklaerung_Par_123_GWB" und "Eigenerklaerung_Par_124_GWB"
5. Los
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: POLAS
Beschreibung: Die derzeit ca. 65.000 PC-Arbeitsplätze sind mit Hardware unterschiedlicher Firmen und in den meisten Fällen mit Betriebssystemen sowie Bürokommunikations-Software der Firma Microsoft ausgestattet. Daneben werden zentral vorgehaltene Applikationen und Dienste genutzt wie eine zentrale E-Mail-Plattform, Portale auf Basis von SAP Netweaver, ein mit Drupal realisiertes Informationsportal und ein Dokumentenmanagementsystem. Applikationen werden zum Teil auf der Basis von Windows Terminal Servern betrieben. Als Datenbanken werden bis auf wenige Ausnahmen die Produkte der Firmen Oracle und Microsoft verwendet. Die Arbeitsplätze sind in ein einheitliches Directory eingebettet und in ein zentrales Exchange-System integriert. Für die Arbeitsabläufe sind die veröffentlichten Landesstandards sowie die HZD-seitigen Standards in der jeweils gültigen Fassung verbindlich anzuwenden. Hierzu gehören insbesondere die basierend auf ITIL standardisierten Betriebsprozesse des IT-Service Managements. Im Fokus bzgl. der ausgeschriebenen Leistungen stehen die Prozesse zum Service-Delivery, namentlich das Incident-, Problem-, Change- und Release Management. Eingebettet in diesen Rahmen erbringt die HZD - und hier speziell der Bereich Anwendungsmanagement Polizei - den technischen Betrieb für alle zentralisierten Verfahren der Hessischen Polizei. Aufgrund des hohen Zentralisierungsgrades ist eine hohe Verfügbarkeit der von der HZD zentral betriebenen polizeilichen Anwendungen von äußerster Wichtigkeit für den Einsatz der Polizisten. Ein Großteil der Verfahren dient der Polizei zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung und hilft dabei Schäden an Leib und Leben von Bürgern sowie Polizisten zu vermeiden. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass die Einführung neuer Verfahren (von der Planung bis zur vollständigen Betriebseinführung) und die Umsetzung von gravierenden Verfahrensupdates bzw. Upgrades am effektivsten mit einem Team erfolgen, dass über aktuellstes Software KnowHow und langjährige Erfahrung verfügt. Dieser Bedarf wird auch für die kommenden Jahre in entsprechend angepasster Form erwartet. Außerdem müssen verstärkt landespolitische als auch bundespolitische Forderungen umgesetzt bzw. integriert werden. Da der erforderliche Personalbedarf nicht in jedem Fall zeitnah in ausreichender Kapazität und Qualität durch interne Mitarbeiter abgedeckt werden kann, beabsichtigt der Auftraggeber, das Land Hessen, vertreten durch die HZD, den Abschluss eines Rahmenvertrages mit einem Unternehmen gemäß § 21 Abs. 3 VgV, über den Leistungen bis zur vollständigen Betriebseinführung der neuen Verfahren im Umfeld des Anwendungsmanagement Polizei und verbundener Kooperationen und Resorts beauftragt werden können. Die sog. "POLAS-Anwendungsfamilie" beinhaltet einerseits das Landesdatenhaltungssystem für polizeilich relevante Daten und wird als browserbasierte Online-WEB-An-wendung im 24-Stunden-Betrieb zur Verfügung gestellt. Andererseits wird das Lan-desdatenhaltungssystem durch mehr als 50 Teilverfahren ergänzt. Die POLAS-An-wendungsfamilie dient im Wesentlichen der vorbeugenden Bekämpfung und Verfol-gung von Straftaten, der Strafvollstreckung, der Gefahrenabwehr sowie der Amtshilfe. Konkret wird die Pflege und Abfrage von polizeilich relevanten Personendaten, Fahn-dungs-, Haft-, Alias- und Erkennungsdienstdaten, Kriminalaktennachweise, personen-gebundene Hinweise, Fall-, Sachfahndungs- und Sachbeschreibungsdaten ermöglicht. Das POLAS Teilverfahren INPOL-Land ist ein Kooperationsprodukt der Länder Hessen, Hamburg, Baden-Württemberg sowie Brandenburg und wird in Teilen oder in Gänze in vielen anderen Bundesländern (sog. "Teilnehmerländer") eingesetzt. Die Teilnehmerländer haben nur ein sehr eingeschränktes Mitbestimmungsrecht und wir-ken nicht bei Pflege- und Weiterentwicklung der Software mit. Die Anwendung ist hochverfügbar und wird auf einer Hyperkonventen Virtualisierungsplattform in einem 2-Raum Konzept betrieben. Dabei wird zwischen Produktiv-, Referenz- und Entwicklungsumgebung unterschieden. Insgesamt sind mehr als 18.000 Anwender an das System angebunden und greifen auf die in 21 Oracle-Datenbanken vorhandenen Daten mit ca. 6 TB Datenvolumen zu. Die Anwendung ist hochverfügbar und wird auf der Verfahrenscloud-Hessen mit ins-gesamt etwa 80 VMs betrieben. Dabei wird zwischen Produktiv-, Referenz-, Entwicklungs- und Schulungsumgebung unterschieden. Insgesamt sind mehr als 18.000 An-wender an das System angebunden und greifen auf die in etwa 45 Oracle-Datenbanken vorhandenen Daten mit ca. 42 TB Datenvolumen zu. Im Fachgebiet POLAS erbringt der Auftragnehmer Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Administration der Fachverfahren der POLAS-Familie. Es werden zwei Rollenprofile ausgeschrieben ("Verfahrensspezialist POLAS" nach Ziffer 4.3.1 der Leistungsbeschreibung und "Senior Verfahrensspezialist POLAS" nach Ziffer 4.3.3 der Leistungsbeschreibung). Die Mindestanforderungen an die Qualifikationen sind den Ziffern 4.3.2.1 und 4.3.4.1 der Leistungsbeschreibung zu entnehmen. Von folgenden Schätzmengen wird ausgegangen: Verfahrensspezialist POLAS ca. 9 Personenjahre pro Jahr / 36 Personenjahre insgesamt (Mindestabnahme: 1 Personenjahr pro Jahr) Senior Verfahrensspezialist POLAS ca. 3 Personenjahre pro Jahr / 12 Personenjahre insgesamt (Mindestabnahme: 1 Personenjahr pro Jahr)
Interne Kennung: LOT-0001
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 72000000 IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit verlängert sich der Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr (max. 48 Monate).
5.1.2.
Erfüllungsort
Land: Deutschland
Ort im betreffenden Land
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 12/02/2027
Enddatum der Laufzeit: 11/02/2029
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 2
5.1.5.
Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 10 533 600,00 EUR
Höchstwert der Rahmenvereinbarung: 12 640 320,00 EUR
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Nicht erforderlich
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme#Die Leistungen aus der Rahmenvereinbarung können bis zu einem Höchstwert von 12.640.320,00 Euro (netto) bei einer maximalen Laufzeit von vier Jahren abgerufen werden. Ist dieser Höchstwert erreicht, endet die Rahmenvereinbarung, ohne dass es einer gesonderten Kündigung bedarf.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Es sind pro Los mind. 3 geeignete Referenzen aus den letzten 3 Jahren (Stichtag "Ablauf der Angebotsfrist") einzureichen, die nach Art und Umfang den unter Ziff. 2.3 der Ausschreibungsbestimmungen bzw. im jeweiligen Referenzformular aufgeführten Anforderungen je Los entsprechen (Mindestanforderungen). Los 1: Art: Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist POLAS. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Es werden im Referenzformular 13 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis 13 mehr als 2 Fragen mit "Nein" beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien "Referenzen_Los 1"; Ziff. 2.3.1 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 2: Art: Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist ComVor. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 12 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden in den Positionen 6 bis 12 mehr als 2 Fragen mit "Nein" beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien "Referenzen_Los 2"; Ziff. 2.3.2 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 3: Art: Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist Querschnittsthemen. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 13 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine der Referenztätigkeiten in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis mehr als 2 Fragen mit "Nein" beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien "Referenzen_Los 3"; Ziff. 2.3.3 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 4: Art: Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist IZEMA. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 9 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 4 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine der Referenztätigkeiten in den Positionen 1 bis 4 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 5 bis 9 mehr als 2 Fragen mit "Nein" beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien "Referenzen_Los 4"; Ziff. 2.3.4 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 5: Art: Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist Webbasierte Polizeianwendungen. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 14 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine der Referenztätigkeiten in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis 14 mehr als 2 Fragen mit "Nein" beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien "Referenzen_Los 5"; Ziff. 2.3.5 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 6: Art: Unterstützungsleistungen Problemmanager. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 16 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 6 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 6 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 7 bis 16 mehr als 2 Fragen mit "Nein" beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien "Referenzen_Los 6"; Ziff. 2.3.6 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 7: Art: Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist EAS. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 12 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis 12 mehr als 2 Fragen mit "Nein" beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien "Referenzen_Los 7"; Ziff. 2.3.7 der Ausschreibungsbestimmungen). Die aufgestellten Mindestanforderungen an die technische und berufliche Leistungsfähigkeit des jeweiligen Loses sind zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderungen nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen.
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: In wirtschaftlicher und finanzieller Hinsicht wird von den Bietern zum Nachweis ihrer Leistungsfähigkeit Folgendes verlangt: Los 1 (POLAS): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 16.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei "Abfrage Mindestumsatz_Los 1") Los 2 (ComVor): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 9.500.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens . Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leis-tungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei "Abfrage Mindestumsatz_Los 2") Los 3 (Querschnittsthemen): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 17.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens . Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei "Abfrage Mindestumsatz_Los 3") Los 4 (IZEMA): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 6.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei "Abfrage Mindestumsatz_Los 4") Los 5 (Webbasierte Polizeianwendungen): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 16.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leis-tungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei "Abfrage Mindestumsatz_Los 5") Los 6 (Problemmanagement): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 15.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei "Abfrage Mindestumsatz_Los 6") Los 7 (EAS): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 30.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. (Datei "Abfrage Mindestumsatz_Los 7") Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit je Los ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen.
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Der Preis ist das einzige Zuschlagskriterium.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 100
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Zulässig
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 06/11/2026 10:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 4 Monate
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Nachforderung von Unterlagen erfolgt nach den Regeln des § 56 Abs. 2 S. 1, Abs. 3 VgV.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 06/11/2026 10:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Es wird darauf hingewiesen, dass die Bieter sowie deren Nachunternehmen und Verleihunternehmen, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, die erforderlichen Verpflichtungserklärungen (Datei "Verpflichtungserklaerung_oeff_AG") zur Tariftreue und zum Mindestentgelt nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 17. Juni 2026 (GVBl. 2026 Nr. 40) mit dem Angebot abzugeben haben. Die Verpflichtungserklärung bezieht sich nicht auf Beschäftigte, die bei einem Bieter, Nachunternehmer und Verleihunternehmen im EU-Ausland beschäftigt sind und die Leistung im EU-Ausland erbringen.
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Informationen über die Überprüfungsfristen: § 160 GWB (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Ein Unternehmen ist nicht antragsbefugt, soweit es sich auf die Unwirksamkeit einer Rechtsverordnung nach § 5 des Bundestariftreuegesetzes beruft, wenn die Unwirksamkeit dieser Rechtsverordnung nicht durch rechtskräftigen Beschluss nach § 98 Absatz 4 Satz 1 des Arbeitsgerichtsgesetzes festgestellt ist. Das Unternehmen hat darzulegen, dass ihm durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind, 5. ein offensichtlicher Missbrauch des Antrags- oder Beschwerderechts gemäß § 180 Absatz 2 vorliegt. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Land Hessen, vertreten durch die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Land Hessen, vertreten durch die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung
5.1.
Los: LOT-0002
Titel: ComVor
Beschreibung: Die derzeit ca. 65.000 PC-Arbeitsplätze sind mit Hardware unterschiedlicher Firmen und in den meisten Fällen mit Betriebssystemen sowie Bürokommunikations-Software der Firma Microsoft ausgestattet. Daneben werden zentral vorgehaltene Applikationen und Dienste genutzt wie eine zentrale E-Mail-Plattform, Portale auf Basis von SAP Netweaver, ein mit Drupal realisiertes Informationsportal und ein Dokumentenmana-gementsystem. Applikationen werden zum Teil auf der Basis von Windows Terminal Servern betrieben. Als Datenbanken werden bis auf wenige Ausnahmen die Produkte der Firmen Oracle und Microsoft verwendet. Die Arbeitsplätze sind in ein einheitliches Directory eingebettet und in ein zentrales Exchange-System integriert. Für die Arbeitsabläufe sind die veröffentlichten Landesstandards sowie die HZD-seitigen Standards in der jeweils gültigen Fassung verbindlich anzuwenden. Hierzu gehören insbesondere die basierend auf ITIL standardisierten Betriebsprozesse des IT-Service Managements. Im Fokus bzgl. der ausgeschriebenen Leistungen stehen die Prozesse zum Service-Delivery, namentlich das Incident-, Problem-, Change- und Release Management. Eingebettet in diesen Rahmen erbringt die HZD - und hier speziell der Bereich Anwendungsmanagement Polizei - den technischen Betrieb für alle zentralisierten Verfahren der Hessischen Polizei. Aufgrund des hohen Zentralisierungsgrades ist eine hohe Verfügbarkeit der von der HZD zentral betriebenen polizeilichen Anwendungen von äußerster Wichtigkeit für den Einsatz der Polizisten. Ein Großteil der Verfahren dient der Polizei zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung und hilft dabei Schäden an Leib und Leben von Bürgern sowie Polizisten zu vermeiden. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass die Einführung neuer Verfahren (von der Planung bis zur vollständigen Betriebseinführung) und die Umsetzung von gravierenden Verfahrensupdates bzw. Upgrades am effektivsten mit einem Team erfolgen, dass über aktuellstes Software KnowHow und langjährige Erfahrung verfügt. Dieser Bedarf wird auch für die kommenden Jahre in entsprechend angepasster Form erwartet. Außerdem müssen verstärkt landespolitische als auch bundespolitische Forderungen umgesetzt bzw. integriert werden. Da der erforderliche Personalbedarf nicht in jedem Fall zeitnah in ausreichender Kapazität und Qualität durch interne Mitarbeiter abgedeckt werden kann, beabsichtigt der Auftraggeber, das Land Hessen, vertreten durch die HZD, den Abschluss eines Rahmenvertrages mit einem Unternehmen gemäß § 21 Abs. 3 VgV über den Leistungen bis zur vollständigen Betriebseinführung der neuen Verfahren im Umfeld des Anwendungsmanagement Polizei und verbundener Kooperationen und Resorts beauftragt werden können. "ComVor" ist die zentrale Fachanwendung für die Erfassung von Vorgangsdaten der hessischen Polizei auf Formularbasis. Diese Daten werden je nach Anforderungen der verschiedenen Anwendungen EBV, ETB, EUSka, ComVor-Index, KLB, POLAS, Staatsanwaltschaften, Crime, ELS, Massenschnittstelle, Onlinewache über Schnitt-stellen exportiert oder importiert. Zurzeit arbeiten ca. 15.000 User mit der Anwendung. ComVor ist eine Kooperation aus den Bundesländern Baden-Württemberg, Brandenburg, Hamburg und Hessen und wird von diesen weiterentwickelt und betrieben. Die MSSQL-Datenbanken für ComVor, BV, ETB und EUSka in den Produktions- und Preproduktionsumgebungen werden auf einem hochverfügbaren Microsoft Cluster mit SAN-Anbindung betrieben. Das Datenvolumen beträgt mehr als 1,5 TB. Alle Applikationen in der Produktion müssen 24x7 verfügbar sein. Die ComVor-Familie beinhaltet eine Produktions-, eine Pre-Prod- sowie vier QS-Umgebungen. Gleiches gilt für die entsprechenden Querschnittsthemen (Mini-Verfahren), so dass eine hohe Betriebssicherheit und Verfügbarkeit gewährleistet werden kann. Diese werden für Migrationstests, Patch-/Fachanwendungsfixeinspielungen, Schnittstellentests in den verschiedensten Kombinationen der, in der Verfahrensbeschreibung gelisteten, Fachanwendungen benötigt. Die Datenbankserver werden auf physikalischer Hardware betrieben, während Middleware-, Geo- und Schnittstellenserver mittels MS HyperV Technologie virtuell betrieben werden. Die MSSQL-Datenbanken für ComVor, BV, ETB und EUSka in der Produktions- und Preproduktionsumgebung werden auf einem hochverfügbaren Microsoft 4 Node-Clus-ter mit SAN-Anbindung betrieben. Das Datenvolumen beträgt mehr als 1,5 TB. Alle Applikationen in der Produktion müssen 24x7 verfügbar sein. Die ComVor-Familie be-inhaltet eine Produktions-, eine PreProd- sowie vier QS-Umgebungen. Diese werden für Migrationstests, Patch-/Fachanwendungsfixeinspielungen, Schnittstellentests in den verschiedensten Kombinationen der, in der Verfahrensbeschreibung gelisteten, Fachanwendungen benötigt. Die Datenbankserver werden auf physikalischer Hardware betrieben, während Middleware-, Geo- und Schnittstellenserver mittels MS Hy-per-V Technologie virtuell betrieben werden. Im Fachgebiet ComVor erbringt der Auftragnehmer Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Administration der Fachverfahren der ComVor Familie. Es werden zwei Rollenprofile ausgeschrieben ("Verfahrensspezialist ComVor" nach Ziffer 4.3.1 der Leistungsbeschreibung und "Senior Verfahrensspezialist ComVor" nach Ziffer 4.3.3 der Leistungsbeschreibung). Die Mindestanforderungen an die Qualifikationen sind den Ziffern 4.3.2.1 und 4.3.4.1 der Leistungsbeschreibung zu entnehmen. Von folgenden Schätzmengen wird ausgegangen: Verfahrensspezialist ComVor ca. 4 Personenjahre pro Jahr / 16 Personenjahre insgesamt (Mindestabnahme: 1 Personenjahr pro Jahr) Senior Verfahrensspezialist ComVor ca. 3 Personenjahre pro Jahr / 12 Personenjahre insgesamt (Mindestabnahme: 1 Personenjahr pro Jahr)
Interne Kennung: LOT-0002
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 72000000 IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit verlängert sich der Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr (max. 48 Monate).
5.1.2.
Erfüllungsort
Land: Deutschland
Ort im betreffenden Land
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 12/02/2027
Enddatum der Laufzeit: 11/02/2029
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 2
5.1.5.
Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 6 283 200,00 EUR
Höchstwert der Rahmenvereinbarung: 7 539 840,00 EUR
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Nicht erforderlich
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme#Die Leistungen aus der Rahmenvereinbarung können bis zu einem Höchstwert von 7.539.840,00 Euro (netto) bei einer maximalen Laufzeit von vier Jahren abgerufen werden. Ist dieser Höchstwert erreicht, endet die Rahmenvereinbarung, ohne dass es einer gesonderten Kündigung bedarf.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Es sind pro Los mind. 3 geeignete Referenzen aus den letzten 3 Jahren (Stichtag "Ablauf der Angebotsfrist") einzureichen, die nach Art und Umfang den unter Ziff. 2.3 der Ausschreibungsbestimmungen bzw. im jeweiligen Referenzformular aufgeführten Anforderungen je Los entsprechen (Mindestanforderungen). Los 1: Art: Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist POLAS. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Es werden im Referenzformular 13 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis 13 mehr als 2 Fragen mit "Nein" beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien "Referenzen_Los 1"; Ziff. 2.3.1 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 2: Art: Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist ComVor. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 12 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden in den Positionen 6 bis 12 mehr als 2 Fragen mit "Nein" beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien "Referenzen_Los 2"; Ziff. 2.3.2 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 3: Art: Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist Querschnittsthemen. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 13 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine der Referenztätigkeiten in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis mehr als 2 Fragen mit "Nein" beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien "Referenzen_Los 3"; Ziff. 2.3.3 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 4: Art: Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist IZEMA. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 9 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 4 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine der Referenztätigkeiten in den Positionen 1 bis 4 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 5 bis 9 mehr als 2 Fragen mit "Nein" beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien "Referenzen_Los 4"; Ziff. 2.3.4 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 5: Art: Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist Webbasierte Polizeianwendungen. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 14 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine der Referenztätigkeiten in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis 14 mehr als 2 Fragen mit "Nein" beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien "Referenzen_Los 5"; Ziff. 2.3.5 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 6: Art: Unterstützungsleistungen Problemmanager. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 16 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 6 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 6 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 7 bis 16 mehr als 2 Fragen mit "Nein" beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien "Referenzen_Los 6"; Ziff. 2.3.6 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 7: Art: Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist EAS. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 12 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis 12 mehr als 2 Fragen mit "Nein" beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien "Referenzen_Los 7"; Ziff. 2.3.7 der Ausschreibungsbestimmungen). Die aufgestellten Mindestanforderungen an die technische und berufliche Leistungsfähigkeit des jeweiligen Loses sind zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderungen nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen.
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: In wirtschaftlicher und finanzieller Hinsicht wird von den Bietern zum Nachweis ihrer Leistungsfähigkeit Folgendes verlangt: Los 1 (POLAS): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 16.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei "Abfrage Mindestumsatz_Los 1") Los 2 (ComVor): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 9.500.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens . Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leis-tungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei "Abfrage Mindestumsatz_Los 2") Los 3 (Querschnittsthemen): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 17.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens . Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei "Abfrage Mindestumsatz_Los 3") Los 4 (IZEMA): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 6.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei "Abfrage Mindestumsatz_Los 4") Los 5 (Webbasierte Polizeianwendungen): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 16.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leis-tungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei "Abfrage Mindestumsatz_Los 5") Los 6 (Problemmanagement): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 15.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei "Abfrage Mindestumsatz_Los 6") Los 7 (EAS): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 30.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. (Datei "Abfrage Mindestumsatz_Los 7") Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit je Los ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen.
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Der Preis ist das einzige Zuschlagskriterium.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 100
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Zulässig
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 06/11/2026 10:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 4 Monate
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Nachforderung von Unterlagen erfolgt nach den Regeln des § 56 Abs. 2 S. 1, Abs. 3 VgV.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 06/11/2026 10:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Es wird darauf hingewiesen, dass die Bieter sowie deren Nachunternehmen und Verleihunternehmen, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, die erforderlichen Verpflichtungserklärungen (Datei "Verpflichtungserklaerung_oeff_AG") zur Tariftreue und zum Mindestentgelt nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 17. Juni 2026 (GVBl. 2026 Nr. 40) mit dem Angebot abzugeben haben. Die Verpflichtungserklärung bezieht sich nicht auf Beschäftigte, die bei einem Bieter, Nachunternehmer und Verleihunternehmen im EU-Ausland beschäftigt sind und die Leistung im EU-Ausland erbringen.
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Informationen über die Überprüfungsfristen: § 160 GWB (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Ein Unternehmen ist nicht antragsbefugt, soweit es sich auf die Unwirksamkeit einer Rechtsverordnung nach § 5 des Bundestariftreuegesetzes beruft, wenn die Unwirksamkeit dieser Rechtsverordnung nicht durch rechtskräftigen Beschluss nach § 98 Absatz 4 Satz 1 des Arbeitsgerichtsgesetzes festgestellt ist. Das Unternehmen hat darzulegen, dass ihm durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind, 5. ein offensichtlicher Missbrauch des Antrags- oder Beschwerderechts gemäß § 180 Absatz 2 vorliegt. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Land Hessen, vertreten durch die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Land Hessen, vertreten durch die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung
5.1.
Los: LOT-0003
Titel: Querschnittsthemen
Beschreibung: Die derzeit ca. 65.000 PC-Arbeitsplätze sind mit Hardware unterschiedlicher Firmen und in den meisten Fällen mit Betriebssystemen sowie Bürokommunikations-Software der Firma Microsoft ausgestattet. Daneben werden zentral vorgehaltene Applikationen und Dienste genutzt wie eine zentrale E-Mail-Plattform, Portale auf Basis von SAP Netweaver, ein mit Drupal realisiertes Informationsportal und ein Dokumentenmana-gementsystem. Applikationen werden zum Teil auf der Basis von Windows Terminal Servern betrieben. Als Datenbanken werden bis auf wenige Ausnahmen die Produkte der Firmen Oracle und Microsoft verwendet. Die Arbeitsplätze sind in ein einheitliches Directory eingebettet und in ein zentrales Exchange-System integriert. Für die Arbeitsabläufe sind die veröffentlichten Landesstandards sowie die HZD-seitigen Standards in der jeweils gültigen Fassung verbindlich anzuwenden. Hierzu gehören insbesondere die basierend auf ITIL standardisierten Betriebsprozesse des IT-Service Managements. Im Fokus bzgl. der ausgeschriebenen Leistungen stehen die Prozesse zum Service-Delivery, namentlich das Incident-, Problem-, Change- und Release Management. Eingebettet in diesen Rahmen erbringt die HZD - und hier speziell der Bereich Anwendungsmanagement Polizei - den technischen Betrieb für alle zentralisierten Verfahren der Hessischen Polizei. Aufgrund des hohen Zentralisierungsgrades ist eine hohe Verfügbarkeit der von der HZD zentral betriebenen polizeilichen Anwendungen von äußerster Wichtigkeit für den Einsatz der Polizisten. Ein Großteil der Verfahren dient der Polizei zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung und hilft dabei Schäden an Leib und Leben von Bürgern sowie Polizisten zu vermeiden. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass die Einführung neuer Verfahren (von der Planung bis zur voe Querschnittsthemen umfassen eigenständige Anwendungen, welche u.a.mit einer eigenen Citrix-Server-Farm oder einer Webserverfarm, in die Systemlandschaft der Hessischen Polizei (z. Bsp.: Active Directory im Bereich der Hessischen Polizei, den Clients, den Oracle Server) vollständig integriert sind. Im Fachgebiet Querschnittsthemen erbringt der Auftragnehmer Tätigkeiten im Zusam-menhang mit der Administration des diverser kleiner Fachverfahrens (u.a. SOLA oder VDI (Virtual Desktop Infrastructure)).llständigen Betriebseinführung) und die Umsetzung von gravierenden Verfahrensupdates bzw. Upgrades am effektivsten mit einem Team er-folgen, dass über aktuellstes Software KnowHow und langjährige Erfahrung verfügt. Dieser Bedarf wird auch für die kommenden Jahre in entsprechend angepasster Form erwartet. Außerdem müssen verstärkt landespolitische als auch bundespolitische For-derungen umgesetzt bzw. integriert werden. Da der erforderliche Personalbedarf nicht in jedem Fall zeitnah in ausreichender Kapazität und Qualität durch interne Mitarbeiter abgedeckt werden kann, beabsichtigt der Auftraggeber, das Land Hessen, vertreten durch die HZD, den Abschluss eines Rahmenvertrages mit einem Unternehmen gemäß § 21 Abs. 3 VgV über den Leistungen bis zur vollständigen Betriebseinführung der neuen Verfahren im Umfeld des Anwendungsmanagement Polizei und verbunde-ner Kooperationen und Resorts beauftragt werden können. Unter "Querschnittsverfahren" versteht man verschiedene Anwendungen, die auf Grund ihrer Größe nicht als getrennte Verfahren geführt werden sowie Verfahrens-übergreifende Infrastruktur für Überwachung, IT-Service-Management, Sicherheit, Compliance, Lizenz- & Update-Management (z.Bsp. SCOM, Trellix, KMS, WSUS). Die Querschnittsthemen umfassen eigenständige Anwendungen, welche u.a. mit einer eigenen Citrix- Server- Farm oder einer Webserverfarm, in die Systemlandschaft der Hessischen Polizei (z. Bsp.: Active Directory im Bereich der Hessischen Polizei, den Clients, den Oracle Server) vollständig integriert sind. Es werden zwei Rollenprofile ausgeschrieben ("Verfahrensspezialist Querschnittsthemen" nach Ziffer 4.3.1 der Leistungsbeschreibung und "Senior Verfahrensspezialist Querschnittsthemen" nach Ziffer 4.3.3 der Leistungsbeschreibung). Die Mindestanforderungen an die Qualifikationen sind den Ziffern 4.3.2.1 und 4.3.4.1 der Leistungsbeschreibung zu entnehmen. Von folgenden Schätzmengen wird ausgegangen: Verfahrensspezialist Querschnittsthemen ca. 10 Personenjahre pro Jahr / 40 Personenjahre insgesamt (Mindestabnahme: 1 Personenjahr pro Jahr) Senior Verfahrensspezialist Querschnittsthemen ca. 3 Personenjahre pro Jahr / 12 Personenjahre insgesamt (Mindestabnahme: 1 Personenjahr pro Jahr)
Interne Kennung: LOT-0003
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 72000000 IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit verlängert sich der Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr (max. 48 Monate).
5.1.2.
Erfüllungsort
Land: Deutschland
Ort im betreffenden Land
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 12/02/2027
Enddatum der Laufzeit: 11/02/2029
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 2
5.1.5.
Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 11 383 680,00 EUR
Höchstwert der Rahmenvereinbarung: 13 660 416,00 EUR
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Nicht erforderlich
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme#Die Leistungen aus der Rahmenvereinbarung können bis zu einem Höchstwert von 13.660.416,00 Euro (netto) bei einer maximalen Laufzeit von vier Jahren abgerufen werden. Ist dieser Höchstwert erreicht, endet die Rahmenverein-barung, ohne dass es einer gesonderten Kündigung bedarf.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Es sind pro Los mind. 3 geeignete Referenzen aus den letzten 3 Jahren (Stichtag "Ablauf der Angebotsfrist") einzureichen, die nach Art und Umfang den unter Ziff. 2.3 der Ausschreibungsbestimmungen bzw. im jeweiligen Referenzformular aufgeführten Anforderungen je Los entsprechen (Mindestanforderungen). Los 1: Art: Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist POLAS. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Es werden im Referenzformular 13 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis 13 mehr als 2 Fragen mit "Nein" beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien "Referenzen_Los 1"; Ziff. 2.3.1 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 2: Art: Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist ComVor. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 12 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden in den Positionen 6 bis 12 mehr als 2 Fragen mit "Nein" beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien "Referenzen_Los 2"; Ziff. 2.3.2 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 3: Art: Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist Querschnittsthemen. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 13 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine der Referenztätigkeiten in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis mehr als 2 Fragen mit "Nein" beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien "Referenzen_Los 3"; Ziff. 2.3.3 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 4: Art: Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist IZEMA. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 9 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 4 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine der Referenztätigkeiten in den Positionen 1 bis 4 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 5 bis 9 mehr als 2 Fragen mit "Nein" beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien "Referenzen_Los 4"; Ziff. 2.3.4 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 5: Art: Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist Webbasierte Polizeianwendungen. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 14 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine der Referenztätigkeiten in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis 14 mehr als 2 Fragen mit "Nein" beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien "Referenzen_Los 5"; Ziff. 2.3.5 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 6: Art: Unterstützungsleistungen Problemmanager. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 16 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 6 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 6 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 7 bis 16 mehr als 2 Fragen mit "Nein" beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien "Referenzen_Los 6"; Ziff. 2.3.6 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 7: Art: Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist EAS. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 12 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis 12 mehr als 2 Fragen mit "Nein" beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien "Referenzen_Los 7"; Ziff. 2.3.7 der Ausschreibungsbestimmungen). Die aufgestellten Mindestanforderungen an die technische und berufliche Leistungsfähigkeit des jeweiligen Loses sind zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderungen nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen.
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: In wirtschaftlicher und finanzieller Hinsicht wird von den Bietern zum Nachweis ihrer Leistungsfähigkeit Folgendes verlangt: Los 1 (POLAS): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 16.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei "Abfrage Mindestumsatz_Los 1") Los 2 (ComVor): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 9.500.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens . Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leis-tungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei "Abfrage Mindestumsatz_Los 2") Los 3 (Querschnittsthemen): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 17.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens . Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei "Abfrage Mindestumsatz_Los 3") Los 4 (IZEMA): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 6.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei "Abfrage Mindestumsatz_Los 4") Los 5 (Webbasierte Polizeianwendungen): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 16.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leis-tungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei "Abfrage Mindestumsatz_Los 5") Los 6 (Problemmanagement): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 15.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei "Abfrage Mindestumsatz_Los 6") Los 7 (EAS): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 30.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. (Datei "Abfrage Mindestumsatz_Los 7") Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit je Los ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen.
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Der Preis ist das einzige Zuschlagskriterium.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 100
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Zulässig
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 06/11/2026 10:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 4 Monate
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Nachforderung von Unterlagen erfolgt nach den Regeln des § 56 Abs. 2 S. 1, Abs. 3 VgV.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 06/11/2026 10:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Es wird darauf hingewiesen, dass die Bieter sowie deren Nachunternehmen und Verleihunternehmen, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, die erforderlichen Verpflichtungserklärungen (Datei "Verpflichtungserklaerung_oeff_AG") zur Tariftreue und zum Mindestentgelt nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 17. Juni 2026 (GVBl. 2026 Nr. 40) mit dem Angebot abzugeben haben. Die Verpflichtungserklärung bezieht sich nicht auf Beschäftigte, die bei einem Bieter, Nachunternehmer und Verleihunternehmen im EU-Ausland beschäftigt sind und die Leistung im EU-Ausland erbringen.
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Informationen über die Überprüfungsfristen: § 160 GWB (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Ein Unternehmen ist nicht antragsbefugt, soweit es sich auf die Unwirksamkeit einer Rechtsverordnung nach § 5 des Bundestariftreuegesetzes beruft, wenn die Unwirksamkeit dieser Rechtsverordnung nicht durch rechtskräftigen Beschluss nach § 98 Absatz 4 Satz 1 des Arbeitsgerichtsgesetzes festgestellt ist. Das Unternehmen hat darzulegen, dass ihm durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind, 5. ein offensichtlicher Missbrauch des Antrags- oder Beschwerderechts gemäß § 180 Absatz 2 vorliegt. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Land Hessen, vertreten durch die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Land Hessen, vertreten durch die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung
5.1.
Los: LOT-0004
Titel: IZEMA
Beschreibung: Die derzeit ca. 65.000 PC-Arbeitsplätze sind mit Hardware unterschiedlicher Firmen und in den meisten Fällen mit Betriebssystemen sowie Bürokommunikations-Software der Firma Microsoft ausgestattet. Daneben werden zentral vorgehaltene Applikationen und Dienste genutzt wie eine zentrale E-Mail-Plattform, Portale auf Basis von SAP Netweaver, ein mit Drupal realisiertes Informationsportal und ein Dokumentenmana-gementsystem. Applikationen werden zum Teil auf der Basis von Windows Terminal Servern betrieben. Als Datenbanken werden bis auf wenige Ausnahmen die Produkte der Firmen Oracle und Microsoft verwendet. Die Arbeitsplätze sind in ein einheitliches Directory eingebettet und in ein zentrales Exchange-System integriert. Für die Arbeitsabläufe sind die veröffentlichten Landesstandards sowie die HZD-seitigen Standards in der jeweils gültigen Fassung verbindlich anzuwenden. Hierzu gehören insbesondere die basierend auf ITIL standardisierten Betriebsprozesse des IT-Service Managements. Im Fokus bzgl. der ausgeschriebenen Leistungen stehen die Prozesse zum Service-Delivery, namentlich das Incident-, Problem-, Change- und Release Management. Eingebettet in diesen Rahmen erbringt die HZD - und hier speziell der Bereich Anwendungsmanagement Polizei - den technischen Betrieb für alle zentralisierten Verfahren der Hessischen Polizei. Aufgrund des hohen Zentralisierungsgrades ist eine hohe Verfügbarkeit der von der HZD zentral betriebenen polizeilichen Anwendungen von äußerster Wichtigkeit für den Einsatz der Polizisten. Ein Großteil der Verfahren dient der Polizei zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung und hilft dabei Schäden an Leib und Leben von Bürgern sowie Polizisten zu vermeiden. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass die Einführung neuer Verfahren (von der Planung bis zur vollständigen Betriebseinführung) und die Umsetzung von gravierenden Verfahrensupdates bzw. Upgrades am effektivsten mit einem Team erfolgen, dass über aktuellstes Software KnowHow und langjährige Erfahrung verfügt. Dieser Bedarf wird auch für die kommenden Jahre in entsprechend angepasster Form erwartet. Außerdem müssen verstärkt landespolitische als auch bundespolitische Forderungen umgesetzt bzw. integriert werden. Da der erforderliche Personalbedarf nicht in jedem Fall zeitnah in ausreichender Kapazität und Qualität durch interne Mitarbeiter abgedeckt werden kann, beabsichtigt der Auftraggeber, das Land Hessen, vertreten durch die HZD, den Abschluss eines Rahmenvertrages mit einem Unternehmen gemäß § 21 Abs. 3 VgV über den Leistungen bis zur vollständigen Betriebseinführung der neuen Verfahren im Umfeld des Anwendungsmanagement Polizei und verbundener Kooperationen und Resorts beauftragt werden können. Unter "IZEMA" versteht man das Integrierte Zeitmanagement der Hessischen Polizei. Die hessische Polizei nutzt dazu die Zeitmanagementsoftware SP-EXPERT. Diese Software soll unter anderem dafür sorgen, dass alle Dienststellen in Hessen unter glei-chen Bedingungen ihre Dienstzeit und Bezüge berechnen. Gleichzeitig werden die Planungskomponenten sehr umfangreich genutzt. IZEMA ist als eigenständige Anwendung, mit einer eigenen Citrix-Server-Farm und einer Webserverfarm, in die Systemlandschaft der Hessischen Polizei (z. Bsp.: Active Directory im Bereich der Hessischen Polizei, den Clients, den Oracle Server) vollständig integriert. Unter IZEMA versteht man das Integrierte ZEitMAnagement der Hessischen Polizei. Die hessische Polizei nutzt dazu die Zeitmanagementsoftware SP-EXPERT. Diese Software soll unter anderem dafür sorgen, dass alle Dienststellen in Hessen unter glei-chen Bedingungen ihre Dienstzeit und Bezüge berechnen. Gleichzeitig werden die Planungskomponenten sehr umfangreich genutzt. IZEMA ist als eigenständige Anwendung, mit einer eigenen Citrix-Server-Farm und einer Webserverfarm, in die Systemlandschaft der Hessischen Polizei (z. Bsp.: Active Directory im Bereich der Hessischen Polizei, den Clients, den Oracle Server) vollständig integriert. Im Fachgebiet IZEMA erbringt der Auftragnehmer Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Administration des Fachverfahrens IZEMA. Es werden zwei Rollenprofile ausgeschrieben ("Verfahrensspezialist IZEMA" nach Ziffer 4.3.1 der Leistungsbeschreibung und "Senior Verfahrensspezialist IZEMA" nach Ziffer 4.3.3 der Leistungsbeschreibung). Die Mindestanforderungen an die Qualifikationen sind den Ziffern 4.3.2.1 und 4.3.4.1 der Leistungsbeschreibung zu entnehmen. Von folgenden Schätzmengen wird ausgegangen: Verfahrensspezialist IZEMA ca. 2 Personenjahre pro Jahr / 8 Personenjahre insgesamt Senior Verfahrensspezialist IZEMA ca. 2 Personenjahre pro Jahr / 8 Personenjahre insgesamt (Mindestabnahme: 1 Personenjahr pro Jahr)
Interne Kennung: LOT-0004
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 72000000 IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit verlängert sich der Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr (max. 48 Monate).
5.1.2.
Erfüllungsort
Land: Deutschland
Ort im betreffenden Land
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 12/02/2027
Enddatum der Laufzeit: 11/02/2029
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 2
5.1.5.
Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 3 917 760,00 EUR
Höchstwert der Rahmenvereinbarung: 4 701 312,00 EUR
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Nicht erforderlich
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme#Die Leistungen aus der Rahmenvereinbarung können bis zu einem Höchstwert von 4.701.312,00 Euro (netto) bei einer maximalen Laufzeit von vier Jahren abgerufen werden. Ist dieser Höchstwert erreicht, endet die Rahmenverein-barung, ohne dass es einer gesonderten Kündigung bedarf.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Es sind pro Los mind. 3 geeignete Referenzen aus den letzten 3 Jahren (Stichtag "Ablauf der Angebotsfrist") einzureichen, die nach Art und Umfang den unter Ziff. 2.3 der Ausschreibungsbestimmungen bzw. im jeweiligen Referenzformular aufgeführten Anforderungen je Los entsprechen (Mindestanforderungen). Los 1: Art: Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist POLAS. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Es werden im Referenzformular 13 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis 13 mehr als 2 Fragen mit "Nein" beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien "Referenzen_Los 1"; Ziff. 2.3.1 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 2: Art: Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist ComVor. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 12 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden in den Positionen 6 bis 12 mehr als 2 Fragen mit "Nein" beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien "Referenzen_Los 2"; Ziff. 2.3.2 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 3: Art: Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist Querschnittsthemen. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 13 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine der Referenztätigkeiten in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis mehr als 2 Fragen mit "Nein" beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien "Referenzen_Los 3"; Ziff. 2.3.3 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 4: Art: Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist IZEMA. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 9 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 4 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine der Referenztätigkeiten in den Positionen 1 bis 4 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 5 bis 9 mehr als 2 Fragen mit "Nein" beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien "Referenzen_Los 4"; Ziff. 2.3.4 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 5: Art: Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist Webbasierte Polizeianwendungen. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 14 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine der Referenztätigkeiten in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis 14 mehr als 2 Fragen mit "Nein" beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien "Referenzen_Los 5"; Ziff. 2.3.5 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 6: Art: Unterstützungsleistungen Problemmanager. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 16 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 6 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 6 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 7 bis 16 mehr als 2 Fragen mit "Nein" beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien "Referenzen_Los 6"; Ziff. 2.3.6 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 7: Art: Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist EAS. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 12 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis 12 mehr als 2 Fragen mit "Nein" beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien "Referenzen_Los 7"; Ziff. 2.3.7 der Ausschreibungsbestimmungen). Die aufgestellten Mindestanforderungen an die technische und berufliche Leistungsfähigkeit des jeweiligen Loses sind zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderungen nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen.
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: In wirtschaftlicher und finanzieller Hinsicht wird von den Bietern zum Nachweis ihrer Leistungsfähigkeit Folgendes verlangt: Los 1 (POLAS): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 16.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei "Abfrage Mindestumsatz_Los 1") Los 2 (ComVor): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 9.500.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens . Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leis-tungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei "Abfrage Mindestumsatz_Los 2") Los 3 (Querschnittsthemen): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 17.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens . Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei "Abfrage Mindestumsatz_Los 3") Los 4 (IZEMA): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 6.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei "Abfrage Mindestumsatz_Los 4") Los 5 (Webbasierte Polizeianwendungen): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 16.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leis-tungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei "Abfrage Mindestumsatz_Los 5") Los 6 (Problemmanagement): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 15.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei "Abfrage Mindestumsatz_Los 6") Los 7 (EAS): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 30.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. (Datei "Abfrage Mindestumsatz_Los 7") Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit je Los ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen.
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Der Preis ist das einzige Zuschlagskriterium.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 100
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Zulässig
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 06/11/2026 10:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 4 Monate
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Nachforderung von Unterlagen erfolgt nach den Regeln des § 56 Abs. 2 S. 1, Abs. 3 VgV.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 06/11/2026 10:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Es wird darauf hingewiesen, dass die Bieter sowie deren Nachunternehmen und Verleihunternehmen, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, die erforderlichen Verpflichtungserklärungen (Datei "Verpflichtungserklaerung_oeff_AG") zur Tariftreue und zum Mindestentgelt nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 17. Juni 2026 (GVBl. 2026 Nr. 40) mit dem Angebot abzugeben haben. Die Verpflichtungserklärung bezieht sich nicht auf Beschäftigte, die bei einem Bieter, Nachunternehmer und Verleihunternehmen im EU-Ausland beschäftigt sind und die Leistung im EU-Ausland erbringen.
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Informationen über die Überprüfungsfristen: § 160 GWB (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Ein Unternehmen ist nicht antragsbefugt, soweit es sich auf die Unwirksamkeit einer Rechtsverordnung nach § 5 des Bundestariftreuegesetzes beruft, wenn die Unwirksamkeit dieser Rechtsverordnung nicht durch rechtskräftigen Beschluss nach § 98 Absatz 4 Satz 1 des Arbeitsgerichtsgesetzes festgestellt ist. Das Unternehmen hat darzulegen, dass ihm durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind, 5. ein offensichtlicher Missbrauch des Antrags- oder Beschwerderechts gemäß § 180 Absatz 2 vorliegt. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Land Hessen, vertreten durch die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Land Hessen, vertreten durch die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung
5.1.
Los: LOT-0005
Titel: Webbasierte Polizeianwendungen
Beschreibung: Die derzeit ca. 65.000 PC-Arbeitsplätze sind mit Hardware unterschiedlicher Firmen und in den meisten Fällen mit Betriebssystemen sowie Bürokommunikations-Software der Firma Microsoft ausgestattet. Daneben werden zentral vorgehaltene Applikationen und Dienste genutzt wie eine zentrale E-Mail-Plattform, Portale auf Basis von SAP Netweaver, ein mit Drupal realisiertes Informationsportal und ein Dokumentenmana-gementsystem. Applikationen werden zum Teil auf der Basis von Windows Terminal Servern betrieben. Als Datenbanken werden bis auf wenige Ausnahmen die Produkte der Firmen Oracle und Microsoft verwendet. Die Arbeitsplätze sind in ein einheitliches Directory eingebettet und in ein zentrales Exchange-System integriert. Für die Arbeitsabläufe sind die veröffentlichten Landesstandards sowie die HZD-seitigen Standards in der jeweils gültigen Fassung verbindlich anzuwenden. Hierzu gehö-ren insbesondere die basierend auf ITIL standardisierten Betriebsprozesse des IT-Service Managements. Im Fokus bzgl. der ausgeschriebenen Leistungen stehen die Pro-zesse zum Service-Delivery, namentlich das Incident-, Problem-, Change- und Release Management. Eingebettet in diesen Rahmen erbringt die HZD - und hier speziell der Bereich Anwendungsmanagement Polizei - den technischen Betrieb für alle zentralisierten Verfahren der Hessischen Polizei. Aufgrund des hohen Zentralisierungsgrades ist eine hohe Verfügbarkeit der von der HZD zentral betriebenen polizeilichen Anwendungen von äußerster Wichtigkeit für den Einsatz der Polizisten. Ein Großteil der Verfahren dient der Polizei zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung und hilft dabei Schäden an Leib und Leben von Bürgern sowie Polizisten zu vermeiden. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass die Einführung neuer Verfahren (von der Planung bis zur vollständigen Betriebseinführung) und die Umsetzung von gravierenden Verfahrensupdates bzw. Upgrades am effektivsten mit einem Team erfolgen, dass über aktuellstes Software KnowHow und langjährige Erfahrung verfügt. Dieser Bedarf wird auch für die kommenden Jahre in entsprechend angepasster Form erwartet. Außerdem müssen verstärkt landespolitische als auch bundespolitische Forderungen umgesetzt bzw. integriert werden. Da der erforderliche Personalbedarf nicht in jedem Fall zeitnah in ausreichender Kapazität und Qualität durch interne Mitarbeiter abgedeckt werden kann, beabsichtigt der Auftraggeber, das Land Hessen, vertreten durch die HZD, den Abschluss eines Rahmenvertrages mit einem Unternehmen gemäß § 21 Abs. 3 VgV über den Leistungen bis zur vollständigen Betriebseinführung der neuen Verfahren im Umfeld des Anwendungsmanagement Polizei und verbundener Kooperationen und Resorts beauftragt werden können. Unter dem Begriff "Webbasierte Polizeianwendungen" sind alle Inter- und Intranet gestützte Polizeianwendungen zusammengefasst worden, auch in Kooperation mit anderen Bundesländern betriebene Anwendungen. Die verschiedenen Anwendungen und Verfahren sind in die Systemlandschaft der Hessischen Polizei (z. Bsp.: Active Directory im Bereich der Hessischen Polizei, den Clients, den SQL Server) integriert. Als Softwarekomponenten sind MS SQL, Apache, JBOSS und ICContent vorrangig zu nennen. Alles wird auf Basis von MS Server Betriebssystemen und MS SQL Datenbanken betrieben. Im Fachgebiet Webbasierte Polizeianwendungen erbringt der Auftragnehmer Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Administration des Fachverfahrens Webbasierte Polizeianwendungen. Unter dem Begriff Webbasierte Polizeianwendungen sind alle Inter- und Intranet gestützte Polizeianwendungen zusammengefasst worden, auch in Kooperation mit anderen Bundesländern betriebene Anwendungen. Die verschiedenen Anwendungen und Verfahren sind in die Systemlandschaft der Hessischen Polizei (z. Bsp.: Active Directory im Bereich der Hessischen Polizei, den Clients, den SQL Server) integriert. Als Softwarekomponenten sind MS SQL, Apache, JBOSS und ICContent vorrangig zu nennen. Alles wird auf Basis von MS Server Betriebssystemen und MS SQL Datenbanken betrieben. Es werden zwei Rollenprofile ausgeschrieben ("Verfahrensspezialist Webbasierte Polizeianwendungen" nach Ziffer 4.3.1 der Leistungsbeschreibung und "Senior Verfahrensspezialist Webbasierte Polizeianwendungen" nach Ziffer 4.3.3 der Leistungsbeschreibung). Die Mindestanforderungen an die Qualifikationen sind den Ziffern 4.3.2.1 und 4.3.4.1 der Leistungsbeschreibung zu entnehmen. Von folgenden Schätzmengen wird ausgegangen: Verfahrensspezialist Webbasierte Polizeianwendungen ca. 8 Personenjahre pro Jahr / 32 Personenjahre insgesamt (Mindestabnahme: 1 Personenjahr pro Jahr) Senior Verfahrensspezialist Webbasierte Polizeianwendungen ca. 4 Personenjahre pro Jahr / 16 Personenjahre insgesamt (Mindestabnahme: 1 Personenjahr pro Jahr)
Interne Kennung: LOT-0005
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 72000000 IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit verlängert sich der Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr (max. 48 Monate).
5.1.2.
Erfüllungsort
Land: Deutschland
Ort im betreffenden Land
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 12/02/2027
Enddatum der Laufzeit: 11/02/2029
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 2
5.1.5.
Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 10 644 480,00 EUR
Höchstwert der Rahmenvereinbarung: 12 773 376,00 EUR
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Nicht erforderlich
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme#Die Leistungen aus der Rahmenvereinbarung können bis zu einem Höchstwert von 12.773.376,00 Euro (netto) bei einer maximalen Laufzeit von vier Jahren abgerufen werden. Ist dieser Höchstwert erreicht, endet die Rahmenverein-barung, ohne dass es einer gesonderten Kündigung bedarf.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Es sind pro Los mind. 3 geeignete Referenzen aus den letzten 3 Jahren (Stichtag "Ablauf der Angebotsfrist") einzureichen, die nach Art und Umfang den unter Ziff. 2.3 der Ausschreibungsbestimmungen bzw. im jeweiligen Referenzformular aufgeführten Anforderungen je Los entsprechen (Mindestanforderungen). Los 1: Art: Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist POLAS. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Es werden im Referenzformular 13 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis 13 mehr als 2 Fragen mit "Nein" beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien "Referenzen_Los 1"; Ziff. 2.3.1 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 2: Art: Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist ComVor. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 12 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden in den Positionen 6 bis 12 mehr als 2 Fragen mit "Nein" beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien "Referenzen_Los 2"; Ziff. 2.3.2 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 3: Art: Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist Querschnittsthemen. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 13 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine der Referenztätigkeiten in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis mehr als 2 Fragen mit "Nein" beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien "Referenzen_Los 3"; Ziff. 2.3.3 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 4: Art: Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist IZEMA. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 9 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 4 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine der Referenztätigkeiten in den Positionen 1 bis 4 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 5 bis 9 mehr als 2 Fragen mit "Nein" beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien "Referenzen_Los 4"; Ziff. 2.3.4 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 5: Art: Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist Webbasierte Polizeianwendungen. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 14 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine der Referenztätigkeiten in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis 14 mehr als 2 Fragen mit "Nein" beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien "Referenzen_Los 5"; Ziff. 2.3.5 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 6: Art: Unterstützungsleistungen Problemmanager. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 16 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 6 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 6 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 7 bis 16 mehr als 2 Fragen mit "Nein" beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien "Referenzen_Los 6"; Ziff. 2.3.6 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 7: Art: Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist EAS. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 12 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis 12 mehr als 2 Fragen mit "Nein" beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien "Referenzen_Los 7"; Ziff. 2.3.7 der Ausschreibungsbestimmungen). Die aufgestellten Mindestanforderungen an die technische und berufliche Leistungsfähigkeit des jeweiligen Loses sind zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderungen nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen.
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: In wirtschaftlicher und finanzieller Hinsicht wird von den Bietern zum Nachweis ihrer Leistungsfähigkeit Folgendes verlangt: Los 1 (POLAS): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 16.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei "Abfrage Mindestumsatz_Los 1") Los 2 (ComVor): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 9.500.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens . Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leis-tungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei "Abfrage Mindestumsatz_Los 2") Los 3 (Querschnittsthemen): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 17.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens . Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei "Abfrage Mindestumsatz_Los 3") Los 4 (IZEMA): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 6.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei "Abfrage Mindestumsatz_Los 4") Los 5 (Webbasierte Polizeianwendungen): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 16.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leis-tungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei "Abfrage Mindestumsatz_Los 5") Los 6 (Problemmanagement): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 15.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei "Abfrage Mindestumsatz_Los 6") Los 7 (EAS): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 30.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. (Datei "Abfrage Mindestumsatz_Los 7") Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit je Los ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen.
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Der Preis ist das einzige Zuschlagskriterium.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 100
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Zulässig
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 06/11/2026 10:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 4 Monate
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Nachforderung von Unterlagen erfolgt nach den Regeln des § 56 Abs. 2 S. 1, Abs. 3 VgV.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 06/11/2026 10:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Es wird darauf hingewiesen, dass die Bieter sowie deren Nachunternehmen und Verleihunternehmen, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, die erforderlichen Verpflichtungserklärungen (Datei "Verpflichtungserklaerung_oeff_AG") zur Tariftreue und zum Mindestentgelt nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 17. Juni 2026 (GVBl. 2026 Nr. 40) mit dem Angebot abzugeben haben. Die Verpflichtungserklärung bezieht sich nicht auf Beschäftigte, die bei einem Bieter, Nachunternehmer und Verleihunternehmen im EU-Ausland beschäftigt sind und die Leistung im EU-Ausland erbringen.
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Informationen über die Überprüfungsfristen: § 160 GWB (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Ein Unternehmen ist nicht antragsbefugt, soweit es sich auf die Unwirksamkeit einer Rechtsverordnung nach § 5 des Bundestariftreuegesetzes beruft, wenn die Unwirksamkeit dieser Rechtsverordnung nicht durch rechtskräftigen Beschluss nach § 98 Absatz 4 Satz 1 des Arbeitsgerichtsgesetzes festgestellt ist. Das Unternehmen hat darzulegen, dass ihm durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind, 5. ein offensichtlicher Missbrauch des Antrags- oder Beschwerderechts gemäß § 180 Absatz 2 vorliegt. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Land Hessen, vertreten durch die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Land Hessen, vertreten durch die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung
5.1.
Los: LOT-0006
Titel: Problemmanagement
Beschreibung: Die derzeit ca. 65.000 PC-Arbeitsplätze sind mit Hardware unterschiedlicher Firmen und in den meisten Fällen mit Betriebssystemen sowie Bürokommunikations-Software der Firma Microsoft ausgestattet. Daneben werden zentral vorgehaltene Applikationen und Dienste genutzt wie eine zentrale E-Mail-Plattform, Portale auf Basis von SAP Netweaver, ein mit Drupal realisiertes Informationsportal und ein Dokumentenmana-gementsystem. Applikationen werden zum Teil auf der Basis von Windows Terminal Servern betrieben. Als Datenbanken werden bis auf wenige Ausnahmen die Produkte der Firmen Oracle und Microsoft verwendet. Die Arbeitsplätze sind in ein einheitliches Directory eingebettet und in ein zentrales Exchange-System integriert. Für die Arbeitsabläufe sind die veröffentlichten Landesstandards sowie die HZD-seitigen Standards in der jeweils gültigen Fassung verbindlich anzuwenden. Hierzu gehören insbesondere die basierend auf ITIL standardisierten Betriebsprozesse des IT-Service Managements. Im Fokus bzgl. der ausgeschriebenen Leistungen stehen die Prozesse zum Service-Delivery, namentlich das Incident-, Problem-, Change- und Release Management. Eingebettet in diesen Rahmen erbringt die HZD - und hier speziell der Bereich Anwendungsmanagement Polizei - den technischen Betrieb für alle zentralisierten Verfahren der Hessischen Polizei. Aufgrund des hohen Zentralisierungsgrades ist eine hohe Verfügbarkeit der von der HZD zentral betriebenen polizeilichen Anwendungen von äußerster Wichtigkeit für den Einsatz der Polizisten. Ein Großteil der Verfahren dient der Polizei zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung und hilft dabei Schäden an Leib und Leben von Bürgern sowie Polizisten zu vermeiden. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass die Einführung neuer Verfahren (von der Planung bis zur vollständigen Betriebseinführung) und die Umsetzung von gravierenden Verfahrensupdates bzw. Upgrades am effektivsten mit einem Team erfolgen, dass über aktuellstes Software KnowHow und langjährige Erfahrung verfügt. Dieser Bedarf wird auch für die kommenden Jahre in entsprechend angepasster Form erwartet. Außerdem müssen verstärkt landespolitische als auch bundespolitische For-derungen umgesetzt bzw. integriert werden. Da der erforderliche Personalbedarf nicht in jedem Fall zeitnah in ausreichender Kapazität und Qualität durch interne Mitarbeiter abgedeckt werden kann, beabsichtigt der Auftraggeber, das Land Hessen, vertreten durch die HZD, den Abschluss eines Rahmenvertrages mit einem Unternehmen gemäß § 21 Abs. 3 VgV über den Leistungen bis zur vollständigen Betriebseinführung der neuen Verfahren im Umfeld des Anwendungsmanagement Polizei und verbundener Kooperationen und Resorts beauftragt werden können. Das Problemmanagement umfasst die strategische und operative Steuerung von Störungen und Problemen für alle polizeilichen Verfahren. Das Problemmanagement etabliert organisatorische Rahmenbedingungen, um einen reibungslosen Betrieb sowie kontinuierliche Verbesserungen zu gewährleisten. Das Problemmanagement plant, optimiert und steuert die Prozesse des Incident- und Problemmanagements, unterstützt bei der Eskalation und überwacht die Einhaltung von SLAs. Im Problemmanagement werden verfahrens- und abteilungsübergreifende Entstörungsmaßnahmen, auch in Zusammenarbeit mit der Polizei koordiniert. Zu den Aufgaben gehören auch die selbstständige und strukturierte Analyse und Beseitigung komplexer Betriebsstörungen sowie die Durchführung qualitätssichernder Maßnahmen. Das Problemmanagement stimmt sich mit externen Dienstleistern und Herstellern ab, ggf. auch in englischer Sprache, koordiniert die Störungsanalyse und nachgelagerte Maßnahmen und entwickelt Prozeduren zur proaktiven Fehlervermeidung und Optimierung der Architektur. Einsatzumfeld ist das VPN der hessischen Polizei mit mehr als 16.000 Benutzern und mehr als 250 Server (virtuelle und physische) im Einsatz sowie den dazugehörigen Softwarekomponenten und Betriebssystemen. Schnittstellen der Verfahren untereinander und die sichere Verbindung an externe Komponenten (u.a. Kommunikation mit den anderen Verwaltungseinheiten). Es werden zwei Rollenprofile ausgeschrieben ("Problemmanager" nach Ziffer 4.3.1 der Leistungsbeschreibung und "Senior Problemmanager" nach Ziffer 4.3.3 der Leistungsbeschreibung). Die Mindestanforderungen an die Qualifikationen sind den Ziffern 4.3.2.1 und 4.3.4.1 der Leistungsbeschreibung zu entnehmen. Von folgenden Schätzmengen wird ausgegangen: Problemmanager ca. 3 Personenjahre pro Jahr / 12 Personenjahre insgesamt Senior Problemmanager ca. 6 Personenjahre pro Jahr / 24 Personenjahre insgesamt (Mindestabnahme: 1 Personenjahr pro Jahr) Im Incident- und Problemmanagement ist die Bereitstellung von 2nd-Level Verfahrenssupport in Form von reaktiven Wochenrufbereitschaften außerhalb der Servicezeiten der HZD mit der Mindestbesetzung von einer Person zu erbringen. Aufgrund der großen Bandbreite der möglicherweise auftretenden Fragestellungen ist die Besetzung durch einen Senior Problemmanager zwingend erforderlich. Damit ist die Bereitschaft zur Teilnahme an einer alternierenden Rufbereitschaft (i.d.R. in zweiwöchigem Rhythmus) durchgehende Anforderung für alle Senior Problemmanager. Diese Rufbereitschaften werden von der Gesamtbetriebsleitung angeordnet. Die Gesamtbetriebsleitung kann auch über längere Zeit zusätzliche Rufbereitschafts-zeiten auf Wochenbasis für Senior Verfahrensspezialisten einrichten.
Interne Kennung: LOT-0006
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 72000000 IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit verlängert sich der Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr (max. 48 Monate).
5.1.2.
Erfüllungsort
Land: Deutschland
Ort im betreffenden Land
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 12/02/2027
Enddatum der Laufzeit: 11/02/2029
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 2
5.1.5.
Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 9 623 200,00 EUR
Höchstwert der Rahmenvereinbarung: 11 547 840,00 EUR
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Nicht erforderlich
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme#Die Leistungen aus der Rahmenvereinbarung können bis zu einem Höchstwert von 11.547.840,00 Euro (netto) bei einer maximalen Laufzeit von vier Jahren abgerufen werden. Ist dieser Höchstwert erreicht, endet die Rahmenvereinbarung, ohne dass es einer gesonderten Kündigung bedarf.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Es sind pro Los mind. 3 geeignete Referenzen aus den letzten 3 Jahren (Stichtag "Ablauf der Angebotsfrist") einzureichen, die nach Art und Umfang den unter Ziff. 2.3 der Ausschreibungsbestimmungen bzw. im jeweiligen Referenzformular aufgeführten Anforderungen je Los entsprechen (Mindestanforderungen). Los 1: Art: Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist POLAS. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Es werden im Referenzformular 13 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis 13 mehr als 2 Fragen mit "Nein" beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien "Referenzen_Los 1"; Ziff. 2.3.1 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 2: Art: Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist ComVor. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 12 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden in den Positionen 6 bis 12 mehr als 2 Fragen mit "Nein" beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien "Referenzen_Los 2"; Ziff. 2.3.2 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 3: Art: Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist Querschnittsthemen. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 13 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine der Referenztätigkeiten in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis mehr als 2 Fragen mit "Nein" beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien "Referenzen_Los 3"; Ziff. 2.3.3 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 4: Art: Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist IZEMA. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 9 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 4 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine der Referenztätigkeiten in den Positionen 1 bis 4 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 5 bis 9 mehr als 2 Fragen mit "Nein" beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien "Referenzen_Los 4"; Ziff. 2.3.4 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 5: Art: Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist Webbasierte Polizeianwendungen. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 14 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine der Referenztätigkeiten in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis 14 mehr als 2 Fragen mit "Nein" beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien "Referenzen_Los 5"; Ziff. 2.3.5 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 6: Art: Unterstützungsleistungen Problemmanager. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 16 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 6 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 6 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 7 bis 16 mehr als 2 Fragen mit "Nein" beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien "Referenzen_Los 6"; Ziff. 2.3.6 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 7: Art: Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist EAS. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 12 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis 12 mehr als 2 Fragen mit "Nein" beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien "Referenzen_Los 7"; Ziff. 2.3.7 der Ausschreibungsbestimmungen). Die aufgestellten Mindestanforderungen an die technische und berufliche Leistungsfähigkeit des jeweiligen Loses sind zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderungen nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen.
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: In wirtschaftlicher und finanzieller Hinsicht wird von den Bietern zum Nachweis ihrer Leistungsfähigkeit Folgendes verlangt: Los 1 (POLAS): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 16.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei "Abfrage Mindestumsatz_Los 1") Los 2 (ComVor): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 9.500.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens . Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leis-tungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei "Abfrage Mindestumsatz_Los 2") Los 3 (Querschnittsthemen): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 17.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens . Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei "Abfrage Mindestumsatz_Los 3") Los 4 (IZEMA): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 6.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei "Abfrage Mindestumsatz_Los 4") Los 5 (Webbasierte Polizeianwendungen): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 16.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leis-tungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei "Abfrage Mindestumsatz_Los 5") Los 6 (Problemmanagement): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 15.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei "Abfrage Mindestumsatz_Los 6") Los 7 (EAS): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 30.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. (Datei "Abfrage Mindestumsatz_Los 7") Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit je Los ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen.
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Der Preis ist das einzige Zuschlagskriterium.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 100
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Zulässig
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 06/11/2026 10:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 4 Monate
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Nachforderung von Unterlagen erfolgt nach den Regeln des § 56 Abs. 2 S. 1, Abs. 3 VgV.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 06/11/2026 10:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Es wird darauf hingewiesen, dass die Bieter sowie deren Nachunternehmen und Verleihunternehmen, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, die erforderlichen Verpflichtungserklärungen (Datei "Verpflichtungserklaerung_oeff_AG") zur Tariftreue und zum Mindestentgelt nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 17. Juni 2026 (GVBl. 2026 Nr. 40) mit dem Angebot abzugeben haben. Die Verpflichtungserklärung bezieht sich nicht auf Beschäftigte, die bei einem Bieter, Nachunternehmer und Verleihunternehmen im EU-Ausland beschäftigt sind und die Leistung im EU-Ausland erbringen.
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Informationen über die Überprüfungsfristen: § 160 GWB (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Ein Unternehmen ist nicht antragsbefugt, soweit es sich auf die Unwirksamkeit einer Rechtsverordnung nach § 5 des Bundestariftreuegesetzes beruft, wenn die Unwirksamkeit dieser Rechtsverordnung nicht durch rechtskräftigen Beschluss nach § 98 Absatz 4 Satz 1 des Arbeitsgerichtsgesetzes festgestellt ist. Das Unternehmen hat darzulegen, dass ihm durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind, 5. ein offensichtlicher Missbrauch des Antrags- oder Beschwerderechts gemäß § 180 Absatz 2 vorliegt. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Land Hessen, vertreten durch die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Land Hessen, vertreten durch die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung
5.1.
Los: LOT-0007
Titel: EAS
Beschreibung: Die derzeit ca. 65.000 PC-Arbeitsplätze sind mit Hardware unterschiedlicher Firmen und in den meisten Fällen mit Betriebssystemen sowie Bürokommunikations-Software der Firma Microsoft ausgestattet. Daneben werden zentral vorgehaltene Applikationen und Dienste genutzt wie eine zentrale E-Mail-Plattform, Portale auf Basis von SAP Netweaver, ein mit Drupal realisiertes Informationsportal und ein Dokumentenmana-gementsystem. Applikationen werden zum Teil auf der Basis von Windows Terminal Servern betrieben. Als Datenbanken werden bis auf wenige Ausnahmen die Produkte der Firmen Oracle und Microsoft verwendet. Die Arbeitsplätze sind in ein einheitliches Directory eingebettet und in ein zentrales Exchange-System integriert. Für die Arbeitsabläufe sind die veröffentlichten Landesstandards sowie die HZD-seitigen Standards in der jeweils gültigen Fassung verbindlich anzuwenden. Hierzu gehö-ren insbesondere die basierend auf ITIL standardisierten Betriebsprozesse des IT-Service Managements. Im Fokus bzgl. der ausgeschriebenen Leistungen stehen die Prozesse zum Service-Delivery, namentlich das Incident-, Problem-, Change- und Release Management. Eingebettet in diesen Rahmen erbringt die HZD - und hier speziell der Bereich Anwendungsmanagement Polizei - den technischen Betrieb für alle zentralisierten Verfahren der Hessischen Polizei. Aufgrund des hohen Zentralisierungsgrades ist eine hohe Verfügbarkeit der von der HZD zentral betriebenen polizeilichen Anwendungen von äußerster Wichtigkeit für den Einsatz der Polizisten. Ein Großteil der Verfahren dient der Polizei zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung und hilft dabei Schäden an Leib und Leben von Bürgern sowie Polizisten zu vermeiden. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass die Einführung neuer Verfahren (von der Planung bis zur vollständigen Betriebseinführung) und die Umsetzung von gravierenden Verfahrensupdates bzw. Upgrades am effektivsten mit einem Team erfolgen, dass über aktuellstes Software KnowHow und langjährige Erfahrung verfügt. Dieser Bedarf wird auch für die kommenden Jahre in entsprechend angepasster Form erwartet. Außerdem müssen verstärkt landespolitische als auch bundespolitische Forderungen umgesetzt bzw. integriert werden. Da der erforderliche Personalbedarf nicht in jedem Fall zeitnah in ausreichender Kapazität und Qualität durch interne Mitarbeiter abgedeckt werden kann, beabsichtigt der Auftraggeber, das Land Hessen, vertreten durch die HZD, den Abschluss eines Rahmenvertrages mit einem Unternehmen gemäß § 21 Abs. 3 VgV über den Leistungen bis zur vollständigen Betriebseinführung der neuen Verfahren im Umfeld des Anwendungsmanagement Polizei und verbunde-ner Kooperationen und Resorts beauftragt werden können. Unter EAS versteht man die elektronische Akte in Strafsachen eine vermittelnde Schnittstelle, die den rechtskonformen und sicheren Austausch von Strafsachen zwischen Polizei und Justiz ermöglicht. Die HZD stellt dieses Verfahren für 10 Landespolizeibehörden, das Bundeskriminalamt, die Bundespolizei, das Zollkriminalamt sowie die Polizei des Deutschen Bundestags bereit. Das Rechenzentrum des Landes Hessen besteht aus mehr als 2.800 (virtuelle und physische) Servern und den dazugehörigen Softwarekomponenten und Betriebssystemen mit über 75.000 Benutzern. Es existieren weiterhin viele Schnittstellen der Verfahren untereinander und gesicherte Verbindung zu externen Komponenten (u.a. Kommunikation abgeschotteter Netzwerke der Polizei). Unter EAS versteht man die elektronische Akte in Strafsachen eine vermittelnde Schnittstelle, die den rechtskonformen und sicheren Austausch von Strafsachen zwi-schen Polizei und Justiz ermöglicht.Die HZD stellt dieses Verfahren für 10 Landespolizeibehörden, das Bundeskriminalamt, die Bundespolizei, das Zollkriminalamt sowie die Polizei des Deutschen Bundestags bereit. Das Rechenzentrum des Landes Hessen besteht aus mehr als 2.800 (virtuelle und physische) Servern und den dazugehörigen Softwarekomponenten und Betriebssystemen mit über 75.000 Benutzern. Es existieren weiterhin viele Schnittstellen der Verfahren untereinander und gesicherte Verbindung zu externen Komponenten (u.a. Kommunikation abgeschotteter Netzwerke der Polizei). Es werden zwei Rollenprofile ausgeschrieben ("Verfahrensspezialist EAS" nach Ziffer 4.3.1 der Leistungsbeschreibung und "Senior Verfahrensspezialist EAS" nach Ziffer 4.3.3 der Leistungsbeschreibung). Die Mindestanforderungen an die Qualifikationen sind den Ziffern 4.3.2.1 und 4.3.4.1 der Leistungsbeschreibung zu entnehmen. Von folgenden Schätzmengen wird ausgegangen: Verfahrensspezialist EAS ca. 9 Personenjahre pro Jahr / 36 Personenjahre insgesamt (Mindestabnahme: 1 Personenjahr pro Jahr) Senior Verfahrensspezialist EAS ca. 11 Personenjahre pro Jahr / 44 Personenjahre insgesamt (Mindestabnahme: 1 Personenjahr pro Jahr)
Interne Kennung: LOT-0007
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 72000000 IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit verlängert sich der Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr (max. 48 Monate).
5.1.2.
Erfüllungsort
Land: Deutschland
Ort im betreffenden Land
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 12/02/2027
Enddatum der Laufzeit: 11/02/2029
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 2
5.1.5.
Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 18 221 280,00 EUR
Höchstwert der Rahmenvereinbarung: 21 865 536,00 EUR
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Nicht erforderlich
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme#Die Leistungen aus der Rahmenvereinbarung können bis zu einem Höchstwert von 21.865.536,00 Euro (netto) bei einer maximalen Laufzeit von vier Jahren abgerufen werden. Ist dieser Höchstwert erreicht, endet die Rahmenvereinbarung, ohne dass es einer gesonderten Kündigung bedarf.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Es sind pro Los mind. 3 geeignete Referenzen aus den letzten 3 Jahren (Stichtag "Ablauf der Angebotsfrist") einzureichen, die nach Art und Umfang den unter Ziff. 2.3 der Ausschreibungsbestimmungen bzw. im jeweiligen Referenzformular aufgeführten Anforderungen je Los entsprechen (Mindestanforderungen). Los 1: Art: Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist POLAS. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Es werden im Referenzformular 13 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis 13 mehr als 2 Fragen mit "Nein" beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien "Referenzen_Los 1"; Ziff. 2.3.1 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 2: Art: Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist ComVor. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 12 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden in den Positionen 6 bis 12 mehr als 2 Fragen mit "Nein" beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien "Referenzen_Los 2"; Ziff. 2.3.2 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 3: Art: Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist Querschnittsthemen. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 13 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine der Referenztätigkeiten in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis mehr als 2 Fragen mit "Nein" beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien "Referenzen_Los 3"; Ziff. 2.3.3 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 4: Art: Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist IZEMA. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 9 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 4 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine der Referenztätigkeiten in den Positionen 1 bis 4 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 5 bis 9 mehr als 2 Fragen mit "Nein" beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien "Referenzen_Los 4"; Ziff. 2.3.4 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 5: Art: Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist Webbasierte Polizeianwendungen. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 14 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine der Referenztätigkeiten in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis 14 mehr als 2 Fragen mit "Nein" beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien "Referenzen_Los 5"; Ziff. 2.3.5 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 6: Art: Unterstützungsleistungen Problemmanager. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 16 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 6 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 6 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 7 bis 16 mehr als 2 Fragen mit "Nein" beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien "Referenzen_Los 6"; Ziff. 2.3.6 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 7: Art: Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist EAS. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 12 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis 12 mehr als 2 Fragen mit "Nein" beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien "Referenzen_Los 7"; Ziff. 2.3.7 der Ausschreibungsbestimmungen). Die aufgestellten Mindestanforderungen an die technische und berufliche Leistungsfähigkeit des jeweiligen Loses sind zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderungen nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen.
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: In wirtschaftlicher und finanzieller Hinsicht wird von den Bietern zum Nachweis ihrer Leistungsfähigkeit Folgendes verlangt: Los 1 (POLAS): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 16.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei "Abfrage Mindestumsatz_Los 1") Los 2 (ComVor): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 9.500.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens . Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leis-tungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei "Abfrage Mindestumsatz_Los 2") Los 3 (Querschnittsthemen): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 17.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens . Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei "Abfrage Mindestumsatz_Los 3") Los 4 (IZEMA): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 6.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei "Abfrage Mindestumsatz_Los 4") Los 5 (Webbasierte Polizeianwendungen): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 16.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leis-tungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei "Abfrage Mindestumsatz_Los 5") Los 6 (Problemmanagement): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 15.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei "Abfrage Mindestumsatz_Los 6") Los 7 (EAS): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 30.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. (Datei "Abfrage Mindestumsatz_Los 7") Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit je Los ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen.
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Der Preis ist das einzige Zuschlagskriterium.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 100
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Zulässig
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 06/11/2026 10:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 4 Monate
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Nachforderung von Unterlagen erfolgt nach den Regeln des § 56 Abs. 2 S. 1, Abs. 3 VgV.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 06/11/2026 10:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Es wird darauf hingewiesen, dass die Bieter sowie deren Nachunternehmen und Verleihunternehmen, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, die erforderlichen Verpflichtungserklärungen (Datei "Verpflichtungserklaerung_oeff_AG") zur Tariftreue und zum Mindestentgelt nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 17. Juni 2026 (GVBl. 2026 Nr. 40) mit dem Angebot abzugeben haben. Die Verpflichtungserklärung bezieht sich nicht auf Beschäftigte, die bei einem Bieter, Nachunternehmer und Verleihunternehmen im EU-Ausland beschäftigt sind und die Leistung im EU-Ausland erbringen.
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Informationen über die Überprüfungsfristen: § 160 GWB (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Ein Unternehmen ist nicht antragsbefugt, soweit es sich auf die Unwirksamkeit einer Rechtsverordnung nach § 5 des Bundestariftreuegesetzes beruft, wenn die Unwirksamkeit dieser Rechtsverordnung nicht durch rechtskräftigen Beschluss nach § 98 Absatz 4 Satz 1 des Arbeitsgerichtsgesetzes festgestellt ist. Das Unternehmen hat darzulegen, dass ihm durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind, 5. ein offensichtlicher Missbrauch des Antrags- oder Beschwerderechts gemäß § 180 Absatz 2 vorliegt. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Land Hessen, vertreten durch die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Land Hessen, vertreten durch die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung
8. Organisationen
8.1.
ORG-7001
Offizielle Bezeichnung: Land Hessen, vertreten durch die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung
Registrierungsnummer: 06-25153000-14
Postanschrift: Mainzer Straße 29
Stadt: Wiesbaden
Postleitzahl: 65185
Land, Gliederung (NUTS): Wiesbaden, Kreisfreie Stadt (DE714)
Land: Deutschland
Telefon: +49 611340 0
Fax: +49 611340 1150
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Zentrale Beschaffungsstelle, die öffentliche Aufträge oder Rahmenvereinbarungen im Zusammenhang mit für andere Beschaffer bestimmten Bauleistungen, Lieferungen oder Dienstleistungen vergibt/abschließt
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1.
ORG-7004
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Registrierungsnummer: DE 812 056 745
Postanschrift: Wilhelminenstraße 1 - 3
Stadt: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land, Gliederung (NUTS): Darmstadt, Kreisfreie Stadt (DE711)
Land: Deutschland
Telefon: +49 6151 126603
Fax: +49 611 327648534
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-7005
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 4ea4f484-c7e3-4060-9616-68ddd7bfd83f - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 06/10/2026 08:59:48 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 689519-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 194/2026
Datum der Veröffentlichung: 07/10/2026