5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Es ist eine stufenweise Beauftragung der Leistungen vorgesehen, abhängig von der weiteren Genehmigung zur Umsetzung des Projekts durch den Vorstand. Mit Vertragsabschluss ist die Vergabe der Leistungsphasen 1 und 2 nach HOAI, einschließlich der Architektur-, Hochbau- und TGA-Planung für Heizung, Klima, Lüftung, Sanitär und Elektro vorgesehen.
5.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Leibnizstraße 10
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 10625
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: nein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme#Ergänzung zu Einungskriterien 1) Eignung zur Berufsausübung => Eigenerklärung zu Eintragungen im Wettbewerbsregister über den Bewerber (bei ausländischen Bewerbern Unterlagen gemäß Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU) oder falls vorhanden Auszug aus dem Wettbewerbszentralregister - ggf. auch Kopie (Vordruck "Teilnahmeantrag" als Anlage B1 zur Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb enthalten). Bei Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Erklärungen und Nachweise jeweils von jedem einzelnen Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, zur ergänzenden Aufklärung über die Eignung des Bewerbers bzw. der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft und zur Bestätigung von Eigenerklärungen weitere Unterlagen zu fordern. Hierzu zählen die Abfrage des Wettbewerbsregisters nach § 6 WReG. Sämtliche geforderten Erklärungen und Nachweise sind Mindestbedingungen der Eignung. 2) Eignung zur Berufsausübung => Ausschlussgründe GWB Erklärung zur Eignung des Bieters, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen oder Selbstreinigungsmaßnahmen nach § 125 GWB erfolgt sind (Vordruck "Ergänzende Eigenerklärung zur Eignung" als Anlage B3 zur Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb enthalten). Bei Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Erklärungen und Nachweise jeweils von jedem einzelnen Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, zur ergänzenden Aufklärung über die Eignung des Bewerbers bzw. der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft und zur Bestätigung von Eigenerklärungen weitere Unterlagen zu fordern. Hierzu zählen die Abfrage des Wettbewerbsregisters nach § 6 WReG. Sämtliche geforderten Erklärungen und Nachweise sind Mindestbedingungen der Eignung. 3) Eignung zur Berufsausübung => Eigenerklärung EU-Verordnung Russland Eigenerklärung in Bezug auf Artikel 5 k) Abs. 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 i. d. Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 08.04.2022 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren. (Vordruck "Eigenerklärung EU-Verordnung Russland" als Anlage B5 zur Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb enthalten) Bei Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Erklärungen und Nachweise jeweils von jedem einzelnen Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, zur ergänzenden Aufklärung über die Eignung des Bewerbers bzw. der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft und zur Bestätigung von Eigenerklärungen weitere Unterlagen zu fordern. Hierzu zählen die Abfrage des Wettbewerbsregisters nach § 6 WReG. Sämtliche geforderten Erklärungen und Nachweise sind Mindestbedingungen der Eignung.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Nachweis der Berechtigung der Berufsbezeichnung „Architekt“ gemäß § 75 Abs. 1 VgV und „Beratender Ingenieur / Ingenieur“ gemäß § 75 Abs. 2 VgV Bei Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Erklärungen und Nachweise jeweils von jedem einzelnen Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, zur ergänzenden Aufklärung über die Eignung des Bewerbers bzw. der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft und zur Bestätigung von Eigenerklärungen weitere Unterlagen zu fordern. Hierzu zählen die Abfrage des Wettbewerbsregisters nach § 6 WReG. Sämtliche geforderten Erklärungen und Nachweise sind Mindestbedingungen der Eignung.
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung über die Eintragung im Berufsregister mit Angabe der Registernummer, ggf. Kopie der Eintragung beifügen (für inländische Bewerber mit Firmensitz in Deutschland mittels Auszug aus dem Handelsregister bzw. Handwerksrolle, für ausländische Bewerber mittels Unterlagen gemäß § 44 VgV) . Bei Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Erklärungen und Nachweise jeweils von jedem einzelnen Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, zur ergänzenden Aufklärung über die Eignung des Bewerbers bzw. der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft und zur Bestätigung von Eigenerklärungen weitere Unterlagen zu fordern. Hierzu zählen die Abfrage des Wettbewerbsregisters nach § 6 WReG. Sämtliche geforderten Erklärungen und Nachweise sind Mindestbedingungen der Eignung.
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung über den Umsatz des Bewerbers (bzw. der Bewerbergemeinschaft in Summe) in € (netto), der in den letzten 3 Jahren (2023, 2024, 2025) mit vergleichbaren Projekten erzielt wurde. Die Vergleichbarkeit der Projekte wird nach den nachfolgenden Kriterien bewertet: (Hinweis nur für Umsätze: Es müssen mindestens drei der aufgeführten Kriterien erfüllt sein.) - Leistungsphasen 1-8 nach HOAI mit Leistungsbild Objektplanung Gebäude - Leistungsphasen 1-8 nach HOAI TGA-Sanierung im Bestandsgebäude mit Schwerpunkt Sanitär-technik - Gesamtbaukosten der KG 300 und 400 nach DIN 276 mind. 4 Mio. € netto - Sanierung erfolgte im laufenden Betrieb des Gebäudes - Projekt beinhaltet ein Objekt mit Sicherheitsanforderungen (Objektschutz / Personenkontrolle) Bei Bewerbergemeinschaften sind die Umsätze aller Mitglieder der Gemeinschaft zu addieren und als Gesamtsummen anzugeben. Die geforderten Erklärungen und Nachweise sind in diesem Fall für die Gemeinschaft als Ganzes abzugeben. Der Auftraggeber behält sich vor, zur ergänzenden Aufklärung über die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Bewerbers und zur Bestätigung von Eigenerklärungen weitere Unterlagen zu fordern oder Informationen einzuholen (z. B. Creditreform-Auskunft). Sämtliche geforderten Erklärungen und Nachweise sind Mindestbedingungen der Eignung.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Prozentanteil, genau): 15,00
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Deckungssummen: - mind. 3 Mio € je Schadensereignis für Personenschäden und - mind. 3 Mio € je Schadensereignis für sonstige Schäden Die Maximierung der Ersatzleistungen muss mindestens das Zweifache der vorgenannten Deckungssummen je Versicherungsjahr betragen. Dem gleichgesetzt ist eine Bestätigung des Versicherers, dass die Deckungssummen im Auftragsfall ohne Bedingungen auf die geforderten Deckungssummen erhöht werden. Falls auch freie Mitarbeiter („Freelancer“) für den Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft im Rahmen des vorliegenden Bauprojekts als Erfüllungsgehilfen eingesetzt werden sollen, ist der Nachweis zu erbringen, dass auch sämtliche (Teil-) Leistungen der freien Mitarbeiter von der Berufshaftpflichtversicherung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft vollumfänglich mitversichert und mit vorgenannten Schadensarten und Deckungssummen abgedeckt sind. Eine zusätzliche (eigene) Berufshaftpflichtversicherung der freien Mitarbeiter ist nicht ausreichend. Bei Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Bescheinigungen jeweils von jedem einzelnen Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, zur ergänzenden Aufklärung über die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Bewerbers und zur Bestätigung von Eigenerklärungen weitere Unterlagen zu fordern oder Informationen einzuholen (z. B. Creditreform-Auskunft). Sämtliche geforderten Erklärungen und Nachweise sind Mindestbedingungen der Eignung.
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung zum Einsatz von Nachunternehmern Sofern bestimmte (Teil-) Leistungen übertragen werden sollen, gelten diese als Nachunternehmer. Die auf Nachunternehmer zu über-tragenden (Teil-) Leistungen sind in diesem Fall mit dem Teilnahme-antrag anzugeben. Die namentliche Benennung der im Auftragsfall vorgesehenen Nachunternehmer und die Einreichung entsprechender Referenzen und Bescheinigungen kann bereits mit dem Teilnahmeantrag erfolgen. Ansonsten werden diese im weiteren Verlauf des Vergabeverfahrens nachgefordert. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Mitarbeiterzahlen der einzelnen Mitglieder der Gemein-schaft zu addieren und als Gesamtsummen anzugeben. Die geforderten Erklärungen und Nach-weise sind in diesem Fall für die Gemeinschaft als Ganzes abzugeben. Der Auftraggeber behält sich vor, zur ergänzenden Aufklärung über die technische und berufliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers und zur Bestätigung von Eigenerklärungen weitere Unterlagen zu fordern oder Informationen einzuholen. Sämtliche geforderten Erklärungen und Nachweise sind Mindestbedingungen der Eignung.
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung zur Gesamtanzahl der für den Bewerber (bzw. der Bewerbergemeinschaft in Summe) während der letzten drei Jahre (2023, 2024, 2025) tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über alle Berufsgruppen hinweg (d.h. Architekten/Ingenieure, Techniker/CAD-Kräfte, Office): Falls in den angegebenen Mitarbeiterzahlen auch regelmäßig tätige freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter („Freelancer“) enthalten sind, ist deren Anzahl während der letzten drei Jahre (2023, 2024, 2025) anzugeben: Definition „Freelancer“: Nicht sozialversicherungspflichtig beschäftigte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die regelmäßig für den Bewerber bzw. ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft in dessen Büroräumen tätig sind und keine eigenen Angestellten haben. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Mitarbeiterzahlen der einzelnen Mitglieder der Gemeinschaft zu addieren und als Gesamtsummen anzugeben. Die geforderten Erklärungen und Nach-weise sind in diesem Fall für die Gemeinschaft als Ganzes abzugeben. Der Auftraggeber behält sich vor, zur ergänzenden Aufklärung über die technische und berufliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers und zur Bestätigung von Eigenerklärungen weitere Unterlagen zu fordern oder Informationen einzuholen. Sämtliche geforderten Er-klärungen und Nachweise sind Mindestbedingungen der Eignung.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Prozentanteil, genau): 10,00
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung Darstellung vergleichbarer Referenzprojekte P1 und P2 Durch den Bewerber sind mindestens 2 und maximal 4 Referenzprojekte aus den letzten 7 Jahren anzugeben. Alle Referenzprojekte sind mittels einem frei gestaltbaren Layout darzustellen. Der Umfang pro Referenzprojekt darf hierbei maximal 2 Seiten im Format DIN A4 betragen (digital als pdf-Datei). Jeweils pro Referenzprojekt sind eine Kurzbeschreibung der durchgeführten Maßnahmen und folgende Projektdaten anzugeben: - Bezeichnung des Bauvorhabens und Lage des Objekts - Name des Projektleiters bzw. der Projektleiterin des Bewerbers - Honorarzone und erbrachte Leistungsphasen nach HOAI - Projektlaufzeit von Planungsbeginn bis Baufertigstellung - Bausumme aus KG 300 und KG 400 nach DIN 276 in € netto - Brutto-Grundfläche nach DIN 277 des Gesamtobjekts - Angabe des Auftraggebers sowie die Kontaktdaten von zwei Ansprechpartnern mit Namen, Telefonnummer und optional Email-Adresse Die vorgestellten Referenzprojekte werden durch den Auftraggeber hinsichtlich der Vergleichbarkeit mit dem geplanten Projekt qualitativ bewertet. Die objektive Vergleichbarkeit wird nach den unter dem Kriterium "Spezifischer Jahresumsatz" genannten Kriterien bewertet. Hierfür werden 2 Referenzprojekte jedes Bewerbers ausgewählt und überprüft. Falls mehr als 2 Referenzprojekte eingereicht wer-den, werden die 2 Referenzprojekte mit der höchsten Vergleichbarkeit ausgewählt. Bei Bewerbergemeinschaften können Referenzprojekte von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft eingereicht werden, die maximale Zahl der einzureichenden Referenzprojekte bleibt aber auf vier (P1 und P2) bzw. zwei (P3) beschränkt. Die Referenzprojekte müssen den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft stets eindeutig zuzuordnen sein. Der Auftraggeber behält sich vor, zur ergänzenden Aufklärung über die technische und berufliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers und zur Bestätigung von Eigenerklärungen weitere Unterlagen zu fordern oder Informationen einzuholen. Sämtliche geforderten Erklärungen und Nachweise sind Mindestbedingungen der Eignung.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Prozentanteil, genau): 50,00
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung Darstellung vergleichbares Referenzprojekt P3 Durch den Bewerber ist mindestens 1 und maximal 2 Referenzprojekt(e) aus den letzten 7 Jahren mit öffentlichem Auftraggeber als Bauherr anzugeben: Alle Referenzprojekte sind mittels einem frei gestaltbaren Layout vorzustellen. Der Umfang pro Referenzprojekt darf hierbei maximal 2 Seiten im Format DIN A4 betragen (digital als pdf-Datei). Jeweils pro Referenzprojekt sind eine Kurzbeschreibung der durchgeführten Maßnahmen und folgende Projektdaten anzugeben: - Bezeichnung des Bauvorhabens und Lage des Objekts - Name des Projektleiters bzw. der Projektleiterin des Bewerbers - Honorarzone und erbrachte Leistungsphasen nach HOAI - Projektlaufzeit von Planungsbeginn bis Baufertigstellung - Bausumme aus KG 300 und KG 400 nach DIN 276 in € netto - Brutto-Grundfläche nach DIN 277 des Gesamtobjekts - Angabe des öffentlichen Auftraggebers sowie die Kontaktdaten von zwei Ansprechpartnern mit Namen, Telefonnummer und optional Email-Adresse Das vorgestellte Referenzprojekt wird durch den Auftraggeber hinsichtlich der Vergleichbarkeit mit dem geplanten Projekt qualitativ bewertet. Die objektive Vergleichbarkeit wird nach den unter dem Kriterium "Spezifischer Jahresumsatz" genannten Kriterien bewertet. Hierfür wird 1 Referenzprojekt mit öffentlichem Auftraggeber jedes Bewerbers ausgewählt und überprüft. Falls mehr als 1 Referenzprojekt eingereicht wird, wird das Referenzprojekt mit der höchsten Vergleichbarkeit ausgewählt. Bei Bewerbergemeinschaften können Referenzprojekte von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft eingereicht werden, die maximale Zahl der einzureichenden Referenzprojekte bleibt aber auf vier (P1 und P2) bzw. zwei (P3) beschränkt. Die Referenzprojekte müssen den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft stets eindeutig zuzuordnen sein. Der Auftraggeber behält sich vor, zur ergänzenden Aufklärung über die technische und berufliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers und zur Bestätigung von Eigenerklärungen weitere Unterlagen zu fordern oder Informationen einzuholen. Sämtliche geforderten Erklärungen und Nachweise sind Mindestbedingungen der Eignung.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Prozentanteil, genau): 25,00
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 6
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen:
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung: 04/12/2026
Sicherheitsüberprüfung ist erforderlich
Beschreibung: Der Auftraggeber ist eine sicherheitsempfindliche oberste Bundesbehörde. Die Tätigkeit von Personen im Dienstgebäude und den gesicherten Objektbereichen wird daher vom Ergebnis einer Zuverlässigkeitsüberprüfung abhängig gemacht. Zu diesem Zweck ist vom Auftragnehmer eine Einwilligungserklärung zur Durchführung der Zuverlässigkeits-überprüfung seiner zum Einsatz kommenden Firmenmitarbeiter abzugeben. Grundsätzlich erhalten nur die Mitarbeiter von Firmen den Zutritt in das Dienstgebäude und die gesicherten Objektbereiche / Baustellenbereiche deren Personalien durch das Landeskriminalamt überprüft wurden und die keine Eintragungen im Bundeszentralregister haben.
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 23/10/2026 11:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Es gelten die Regelungen des § 56 VgV.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Informationen über die Überprüfungsfristen: Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160 GWB verwiesen. Dieser lautet: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Hinsichtlich der Information nicht berücksichtigter Bieter und Bewerber gelten die §§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt: Bieter deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Das gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung per Telefax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Deutsche Bundesbank, Zentralbereich Beschaffungen
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt: Deutsche Bundesbank, Zentralbereich Beschaffungen
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Deutsche Bundesbank, Zentralbereich Beschaffungen