1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Stadt Osnabrück - FD Öffentliche Aufträge
Rechtsform des Erwerbers: Lokale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2.1.
Verfahren
Titel: Generalplanungsleistungen für die Sanierung des Kulturgeschichtlichen Museums und des Felix-Nussbaum-Hauses in Osnabrück
Beschreibung: Gegenstand des Auftrags sind die Planungsleistungen der - Objektplanung für Gebäude und Innenräume gemäß §§ 33 ff. HOAI i. V. m. Anlage 10.1, Leistungsphasen 1 bis 9, - Fachplanung der Technische Ausrüstung (HLS/ELT) gemäß §§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15, Leistungsphasen 1 bis 9 für die Anlagengruppen 1 - 5, 7, 8, - Beratungsleistung Bauphysik Wärmeschutz und Energiebilanzierung gemäß § 3 Abs. 1 HOAI i. V. m. Anlage 1, Ziffer 1.2.1, Abs. 2, Ziffer 1.2.2, Leistungsphasen 1 bis 7 - Betonsanierungskonzept mit detaillierter Bestandaufnahme (FNH) - Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination (SiGeKo) gemäß Baustellen-verordnung, Planungs- und Ausführungsphase. - Lichtplanung Tageslichtdecke, Leistungsphasen 1 bis 9 - Fassaden- und Verglasungsplanung, Leistungsphasen 1 bis 9
Kennung des Verfahrens: 088ba514-7818-4cc2-938d-469d10ecac6b
Interne Kennung: 2026-VGV-23/5-003
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
2.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Felix-Nussbaum-Haus, Kulturgeschichtliches Museum; Lotter Straße 2
Stadt: Osnabrück
Postleitzahl: 49078
Land, Gliederung (NUTS): Osnabrück, Kreisfreie Stadt (DE944)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: #Bekanntmachungs-ID: CXTBYY6DYH7N418G# Fragen oder Hinweise der Bieter zu den Vergabeunterlagen oder zum Vergabeverfahren sind im Vergabeportal bis zum 20.11.2026 zu stellen. Bitte nur diesen Kommunikationsweg nutzen! Auskunftsersuchen, die nicht bis zu dem genannten Termin vorliegen, werden nicht beantwortet.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Ausschlussgründe nach § 42 VgV i.V.m. §§ 123, 124 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen, 19 Mindestlohngesetz, 21 Arbeitnehmerentsendegesetz, 98c Aufenthaltsgesetz, 21 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz, 22 Lieferkettensorgfaltspflichtgesetz, 4 und 8 NTVergG werden dem nationalen Recht entsprechend geprüft.
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung:
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten:
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung:
Betrug:
Korruption:
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen:
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen:
Zahlungsunfähigkeit:
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter:
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit:
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften:
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten:
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs:
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren:
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens:
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen:
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren:
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Generalplanungsleistungen für die Sanierung des Kulturgeschichtlichen Museums und des Felix-Nussbaum-Hauses in Osnabrück
Beschreibung: Die Stadt Osnabrück beabsichtigt die Teilsanierung des Kulturgeschichtlichen Museums (KGM) und Felix-Nussbaum-Haus (FNH). Eine bauliche Umsetzung der Teilsanierung beider Häuser ist ab 2030 nach dem Jubiläumsprogramm zum 125. Geburtstag von Felix Nussbaum geplant. 1998 wurde das Felix-Nussbaum-Haus (FNH) als Museum für die weltweit größte Sammlung von Bildern des Osnabrücker Malers Felix-Nussbaum eröffnet. In diesem Zuge wurde auch das anschließende und Ende des 19. Jahrhunderts erbaute Kulturgeschichtliche Museum (KGM) umgebaut. Das FNH ist ein Schlüsselwerk dekonstruktivistischer Architektur und erstes umgesetztes Bauwerk des Studio Daniel Libeskind (New York). Eine Bewahrung der Architektur, Innenarchitektur und Außenanlagen ist aufgrund seiner herausragenden lokalen, nationalen, internationalen und mittlerweile architekturhistorischen Bedeutung für die Stadt Osnabrück von großem Interesse. Die notwendigen Eingriffe an diesem Aushängeschild für die Stadt sind behutsam, unsichtbar, sowie mit unbedingtem Erhalt der hohen konstruktiven und gestalterischen Qualität des Bestandes zu planen und auszuführen. Obwohl der Bau bisher nicht unter Denkmalschutz steht, sind vor dem Hintergrund der herausragen-den Stellung des Baus die gleichen Ansprüche an eine Sanierung zu stellen. Das mit dem FNH verbundene KGM gehört zu den wenigen Museumsbauten des 19. Jahrhunderts, die den 2. Weltkrieg in ihrem ursprünglichen Zustand überstanden haben. Aufgrund des Denkmalschutzes für diesen Bau aus dem Historismus ergeben sich auch hier besondere Ansprüche und ein dem FNH entsprechender Anspruch an einer Sanierung. Beide Bauten bilden das Zentrum des Museumsquartiers Osnabrück (MQ4), wurden durch den 2011 eröffneten Erweiterungsbau des FNH technisch, organisatorisch und räumlich weiter "verzahnt". Die vor bald 30 Jahren installierten raumlufttechnischen Anlagen in beiden Häusern sind nun technisch überholt und erreichen das Ende ihrer Lebenszeit. Die Dächer beider Häuser sind schadhaft. Aus diesem Grund wurde ein Maßnahmenkatalog über die not-wendigen Schritte erstellt, der Grundlage für die nun anstehende Entwurfsplanung für eine Teilsanierung darstellt.
Interne Kennung: 2026-VGV-23/5-003
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Der Auftraggeber beauftragt zunächst nur die Leistungsphasen 1 bis 3 gemäß HOAI und behält sich vor, die weiteren Leistungsphasen im Einzelnen oder im Ganzen weiter zu beauftragen. Es besteht kein Anspruch auf weitere Beauftragung, noch können daraus sonstige vertragliche Verpflichtungen für den Auftraggeber entstehen. Der Auftragnehmer ist im Falle des Abrufs verpflichtet, die Leistungen, ggfs. auch stufenweise bzw. im Einzelnen oder im Ganzen, zu erbringen.
5.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Felix-Nussbaum-Haus, Kulturgeschichtliches Museum; Lotter Straße 2
Stadt: Osnabrück
Postleitzahl: 49078
Land, Gliederung (NUTS): Osnabrück, Kreisfreie Stadt (DE944)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Laufzeit: 42 Monate
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Nicht erforderlich
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Haftpflichtversicherung (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Erklärung über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung oder Abschluss einer entsprechenden Haftpflichtversicherung im Auftragsfall mit folgenden Haftungssummen: - mindestens 2,0 Mio. EUR für Personenschäden, - mindestens 2,0 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden. Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens das Zweifache der o. g. Deckungssummen pro Jahr betragen. Bei einer Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen. Hinweis: Es sind formlose Eigenerklärungen ausreichend. In den beigefügten Vordrucken für den Teilnahmeantrag sind die entsprechenden Erklärungen enthalten. Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften sind die entsprechenden Erklärungen durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaft beizubringen.
Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Angabe Gesamtumsatz (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025). Hinweis: Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften ist der Gesamtumsatz für je-des Mitglied der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft einzeln und für die Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft insgesamt darzustellen. Gleiches gilt in Bezug auf Umsätze anderer Unternehmen, deren (wirtschaftliche und finanzielle) Leistungsfähigkeit im Wege der Eignungsleihe berücksichtigt werden soll.
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Eignungskriteriums: Belegschaft (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Anzahl der in den letzten drei Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025) jahresdurchschnittlich sowie aktuell im auftragsrelevanten Bereich (Planungsleistungen) be-schäftigten Personen, gegliedert nach: a) Geschäftsführer*innen / Inhaber*innen b) Architekten*innen / Ingenieur*innen c) Sonstige Mitarbeiter*innen mit akademischer Ausbildung d) Sonstige Mitarbeiter*innen Hinweis: Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften ist die Personalübersicht für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft einzeln und für die Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft insgesamt darzustellen. Gleiches gilt in Bezug auf die Personalübersicht anderer Unternehmen, deren (technische und berufliche) Leistungsfähigkeit im Wege der Eignungsleihe berücksichtigt werden soll.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Referenzen (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Erfahrungsnachweis des Bewerbers (des/der Büros) in Form der Benennung von mindestens drei Referenzprojekten für das Leistungsbild Objektplanung Gebäude und Innenräume (§§ 33 ff. HOAI) innerhalb der letzten fünf Jahre (ab 01.01.2021), welche im Hinblick auf die Anforderungen an das vorliegende Projekt vergleichbar sind. Es sind mindestens drei Referenzprojekte zu benennen, um die Mindestanforderungen zu erfüllen. Es werden drei Referenzprojekte bei der Auswahl der Bewerber berücksichtigt (vgl. XIII der Vergabeunterlagen). Es gelten folgende Mindestanforderungen für die Vergleichbarkeit: - Es muss sich um eine Fassadenplanung (inkl. Verglasung) handeln. - Bei mindestens einer Referenz muss der Bauherr ein öffentlicher Auftraggeber im Sinne des § 99 GWB sein. - Bei mindestens einer Referenz muss es sich um eine Sanierung von denkmalgeschützten Bestandsgebäuden handeln. - Bei allen Referenzen müssen die Leistungsphasen 2 - 3; 5 - 6 und 8 des Leistungsbilds der Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß §§ 33 ff. HOAI vollständig erbracht worden sein. - Vergleichbar sind nur innerhalb des Referenzzeitraums abgeschlossene Referenzprojekte. Die Bauleistungen müssen nach dem 01.01.2019 und spätestens vor dem Ablauf der Frist zur Abgabe des Teilnahmeantrags ab-genommen sein und das Objekt von den Nutzer*innen in Betrieb genommen worden sein. Im Rahmen der Benennung der Referenzprojekte sind folgende Angaben notwendig: - Auftraggeber (Name, Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer, E-Mail-Adresse) - Art der Maßnahme (Sanierung im Bestand, Umbau im Bestand, Neubau, Er-weiterung) - Art der Nutzung (Museumsbauten, Ausstellungshäuser, Sonstige) - Angabe zur Fassadenplanung - Angabe Baudenkmal/Denkmalschutz - Kurze Beschreibung des Projekts mit Angabe zu den geplanten Nutzungen - Honorarzone - Angabe der erbrachten Leistungen (Leistungsphasen) - Baukosten KG 300 + 400 (brutto) - Projektzeitraum (Beauftragung / Bauantrag / Baubeginn / Abnahme) Angaben in TT/MM/JJJJ. Erfahrungsnachweis des Bewerbers (des/der Büros) in Form der Benennung von mindestens drei Referenzprojekten für das Leistungsbild Fachplanung der Technische Ausrüstung (HLS/ELT) gemäß §§ 53 ff. HOAI innerhalb der letzten fünf Jahre (ab 01.01.2021), welche im Hinblick auf die Anforderungen an das vorliegende Projekt vergleichbar sind. Es sind mindestens drei Referenzprojekte zu benennen, um die Mindestanforderungen zu erfüllen. Es werden drei Referenzprojekte bei der Auswahl der Bewerber berücksichtigt (vgl. XIII der Vergabeunterlagen). Es gelten folgende Mindestanforderungen für die Vergleichbarkeit: - Es muss sich um Raumlufttechnik für Museen, Ausstellungsbauten oder vergleichbarer Bauten mit hohen klimatischen Anforderungen handeln. - Bei mindestens einer Referenz muss der Bauherr ein öffentlicher Auftraggeber im Sinne des § 99 GWB sein. - Bei mindestens einer Referenz muss es sich um eine Sanierung von denkmalgeschützten Bestandsgebäuden handeln. - Bei allen Referenzen müssen die Leistungsphasen 2 - 3 und 5 - 6 und 8 des Leistungsbilds der Technischen Ausrüstung (HLS/ELT) gemäß §§ 53 ff. HOAI vollständig erbracht worden sein. - Vergleichbar sind nur innerhalb des Referenzzeitraums abgeschlossene Referenzprojekte. Die Bauleistungen müssen nach dem 01.01.2021 und spätestens vor dem Ablauf der Frist zur Abgabe des Teilnahmeantrags ab-genommen sein und das Objekt von den Nutzer*innen in Betrieb genom-men worden sein. Im Rahmen der Benennung der Referenzprojekte sind folgende Angaben not-wendig: - Auftraggeber (Name, Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer, E-Mail-Adresse) - Art der Maßnahme (Sanierung im Bestand, Umbau im Bestand, Neubau, Er-weiterung) - Angabe zur Raumlufttechnik - Art der Nutzung (Museumsbauten, Ausstellungshäuser, Sonstige) - Angabe Baudenkmal - Kurze Beschreibung des Projekts mit Angabe zu den geplanten Nutzungen - Honorarzone - Angabe der erbrachten Leistungen (Leistungsphasen) - Baukosten KG 400 (brutto) - Projektzeitraum (Beauftragung / Bauantrag / Baubeginn / Abnahme) Angaben in TT/MM/JJJJ. Bei einer Reduzierung des Bewerberkreises werden die vorgelegten Referenzen bewertet. Die drei Referenzen mit der besten Bewertung gehen in die Bewertung ein (vgl. Ziff. XIII. Auswahl der Bewerber).
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Referenzen - Mit dem Teilnahmesantrag sind Erfahrungsnachweis des Bewerbers (des/der Büros) in Form der Benennung von mindestens drei Referenzprojekten für das Leistungsbild Objektplanung Gebäude und Innenräume (§§ 33 ff. HOAI) innerhalb der letzten fünf Jahre (ab 01.01.2021), welche im Hinblick auf die Anforderungen an das vorliegende Projekt vergleichbar sind. Es sind mindestens drei Referenzprojekte zu benennen, um die Mindestanforde-rungen zu erfüllen. Es werden drei Referenzprojekte bei der Auswahl der Bewer-ber berücksichtigt (vgl. XIII der Vergabeunterlagen). Es gelten folgende Mindestanforderungen für die Vergleichbarkeit: - Es muss sich um eine Fassadenplanung (inkl. Verglasung) handeln. - Bei mindestens einer Referenz muss der Bauherr ein öffentlicher Auftrag-geber im Sinne des § 99 GWB sein. - Bei mindestens einer Referenz muss es sich um eine Sanierung von denkmalgeschützten Bestandsgebäuden handeln. - Bei allen Referenzen müssen die Leistungsphasen 2 - 3; 5 - 6 und 8 des Leistungsbilds der Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß §§ 33 ff. HOAI vollständig erbracht worden sein. - Vergleichbar sind nur innerhalb des Referenzzeitraums abgeschlossene Referenzprojekte. Die Bauleistungen müssen nach dem 01.01.2019 und spätestens vor dem Ablauf der Frist zur Abgabe des Teilnahmeantrags ab-genommen sein und das Objekt von den Nutzer*innen in Betrieb genom-men worden sein. Im Rahmen der Benennung der Referenzprojekte sind folgende Angaben not-wendig: ? Auftraggeber (Name, Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer, E-Mail-Adresse) ? Art der Maßnahme (Sanierung im Bestand, Umbau im Bestand, Neubau, Er-weiterung) ? Art der Nutzung (Museumsbauten, Ausstellungshäuser, Sonstige) ? Angabe zur Fassadenplanung ? Angabe Baudenkmal/Denkmalschutz ? Kurze Beschreibung des Projekts mit Angabe zu den geplanten Nutzungen ? Honorarzone ? Angabe der erbrachten Leistungen (Leistungsphasen) ? Baukosten KG 300 + 400 (brutto) ? Projektzeitraum (Beauftragung / Bauantrag / Baubeginn / Abnahme) Angaben in TT/MM/JJJJ. 3.3 Erfahrungsnachweis des Bewerbers (des/der Büros) in Form der Benennung von mindestens drei Referenzprojekten für das Leistungsbild Fachplanung der Tech-nische Ausrüstung (HLS/ELT) gemäß §§ 53 ff. HOAI innerhalb der letzten fünf Jahre (ab 01.01.2021), welche im Hinblick auf die Anforderungen an das vorlie-gende Projekt vergleichbar sind. Es sind mindestens drei Referenzprojekte zu benennen, um die Mindestanforde-rungen zu erfüllen. Es werden drei Referenzprojekte bei der Auswahl der Bewer-ber berücksichtigt (vgl. XIII der Vergabeunterlagen). Es gelten folgende Mindestanforderungen für die Vergleichbarkeit: - Es muss sich um Raumlufttechnik für Museen, Ausstellungsbauten oder vergleichbarer Bauten mit hohen klimatischen Anforderungen handeln. - Bei mindestens einer Referenz muss der Bauherr ein öffentlicher Auftrag-geber im Sinne des § 99 GWB sein. - Bei mindestens einer Referenz muss es sich um eine Sanierung von denkmalgeschützten Bestandsgebäuden handeln. - Bei allen Referenzen müssen die Leistungsphasen 2 - 3 und 5 - 6 und 8 des Leistungsbilds der Technischen Ausrüstung (HLS/ELT) gemäß §§ 53 ff. HOAI vollständig erbracht worden sein. - Vergleichbar sind nur innerhalb des Referenzzeitraums abgeschlossene Referenzprojekte. Die Bauleistungen müssen nach dem 01.01.2021 und spätestens vor dem Ablauf der Frist zur Abgabe des Teilnahmeantrags ab-genommen sein und das Objekt von den Nutzer*innen in Betrieb genom-men worden sein. Im Rahmen der Benennung der Referenzprojekte sind folgende Angaben not-wendig: ? Auftraggeber (Name, Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer, E-Mail-Adresse) ? Art der Maßnahme (Sanierung im Bestand, Umbau im Bestand, Neubau, Er-weiterung) ? Angabe zur Raumlufttechnik ? Art der Nutzung (Museumsbauten, Ausstellungshäuser, Sonstige) ? Angabe Baudenkmal ? Kurze Beschreibung des Projekts mit Angabe zu den geplanten Nutzungen ? Honorarzone ? Angabe der erbrachten Leistungen (Leistungsphasen) ? Baukosten KG 400 (brutto) ? Projektzeitraum (Beauftragung / Bauantrag / Baubeginn / Abnahme) Angaben in TT/MM/JJJJ. Bei einer Reduzierung des Bewerberkreises werden die vorgelegten Referenzen bewertet. Die drei Referenzen mit der besten Bewertung gehen in die Bewertung ein (vgl. Ziff. XIII. Auswahl der Bewerber).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 1 000,00
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Erklärung über das Bestehen einer Berufshaftpflichtvericherung
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 20/11/2026 23:59:59 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen:
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung: 16/12/2026
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 01/12/2026 08:30:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Fehlende Unterlagen, deren Vorlagen mit Teilnahmeantrag/Angebotsabgabe gefordert war, werden nachgefordert.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Keine Angaben
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Informationen über die Überprüfungsfristen: Auf die Frist nach § 160 Abs. 3 Satz1 Nr. 4 GWB, wonach ein Nachprüfungsantrag spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden muss, wird hingewiesen.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Stadt Osnabrück - FD Öffentliche Aufträge
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Stadt Osnabrück - FD Öffentliche Aufträge
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Stadt Osnabrück - FD Öffentliche Aufträge
Registrierungsnummer: 034040000000-0-45
Postanschrift: Luisenstrasse 18, 2. OG
Stadt: Osnabrück
Postleitzahl: 49074
Land, Gliederung (NUTS): Osnabrück, Kreisfreie Stadt (DE944)
Land: Deutschland
Telefon: +49 5413233213
Fax: +49 5413234326
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Registrierungsnummer: t:04131153308
Postanschrift: Auf der Hude 2
Stadt: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land, Gliederung (NUTS): Lüneburg, Landkreis (DE935)
Land: Deutschland
Telefon: +49 413115-1334
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 48e4a41f-ffbb-4789-8115-ed96b09578da - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 30/10/2026 10:10:45 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 758821-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 212/2026
Datum der Veröffentlichung: 02/11/2026