5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
5.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Carl-Neuberg-Straße 1
Stadt: Hannover
Postleitzahl: 30625
Land, Gliederung (NUTS): Region Hannover (DE929)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 14/12/2026
Enddatum der Laufzeit: 29/04/2031
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
Zusätzliche Informationen: ACHTUNG: WEITERE UNTERLAGEN WERDEN AUF GESONDERTES VERLANGEN DER BIETER ÜBERMITTELT: Die Bieter erhalten zunächst nur die Anlagen 00 - 11 als Vergabeunterlagen. Die Anlage 12 bis 28 enthalten geheime und vertrauliche Informationen und dürfen nur zur Angebotserstellung und ggf. (bei Zuschlag) zur Auftragsausführung verwendet werden. Sofern die Bieter ein Angebot erstellen wollen, muss zunächst die Anlage 9 MHH Vertraulichkeitsvereinbarung ausgefüllt und unterzeichnet eingereicht werden. Die Bieter werden in diesem Zusammenhang gebeten, diese Anlage entsprechend ausgefüllt über die Kommunikationsfunktion der Vergabeplattform einzureichen und eine Empfänger E-Mail-Adresse zu benennen. Die Anlagen 12 bis 28 werden sodann über einen entsprechenden Cloudlink übermittelt.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen
Kriterium: Genehmigung oder Mitgliedschaft in einer bestimmten Organisation erforderlich für Dienstleistungsverträge
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der für die Ausführung vorgesehene Projektleiter und der stellvertretende Projektleiter müssen berechtigt sein, die Berufsbezeichnung "Architekt" oder "Ingenieur" rechtmäßig zu führen. Bei ausländischen Bietern gilt die Gleichwertigkeit nach der Richtlinie 2005/36/EG. Erforderlicher Nachweis: Vorlage der Urkunde über die Kammereintragung (Architekten- oder Ingenieurkammer) oder ein gleichwertiger Nachweis des Herkunftslandes für den Projektleiter und den stellvertretenden Projektleiter. Vgl. im Übrigen die Eigenerklärung zur Eignung sowie die Eignungs-Zuschlagsmatrix
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bieter muss ordnungsgemäß im Berufs- oder Handelsregister seines Sitzes eingetragen sein. Erforderlicher Nachweis: Auszug aus dem Handels- oder Berufsregister (nicht älter als 6 Monate zum Schlusstermin der Angebotsabgabe) Vgl. im Übrigen die Eigenerklärung zur Eignung sowie die Eignungs-Zuschlagsmatrix
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Nachweis einer bestehenden oder im Auftragsfall abzuschließenden Berufshaftpflichtversicherung mit einer Midestdeckungshöhe von: 3,0 Mio. EUR für Personenschäden und 5,0 Mio. EUR für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden). Die Versicherung muss die Haftung für alle Fachplanungs-Nachunternehmer ausdrücklich mitabdecken. Erforderlicher Nachweis: Kopie der Versicherungspolice oder einer rechtsverbindliche Erklärung des Versicherers, dass die Deckungssummen im Auftragsfall auf die geforderten Beträge erhöht oder neu abgeschlossen werden. Vgl. im Übrigen die Eigenerklärung zur Eignung sowie die Eignungs-Zuschlagsmatrix
Kriterium: Durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Jahresumsatz, den der Bieter mit vergleichbaren Leistungen (Leistungen als Generalplaner) erwirtschaftet hat, muss in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023 - 2025) mindestens 1,5 Mio. EUR p. a. netto betragen. Erforderlicher Nachweis: Eigenerklärung über den spezifischen Jahresumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre (2023-2025) bezogen auf vergleichbare Leistungen (Leistungen als Generalplaner) anhand der Anlage 01 Eigenerklärung zur Eignung. Vgl. im Übrigen die Eigenerklärung zur Eignung sowie die Eignungs-Zuschlagsmatrix
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Eignungskriteriums: mind.4 fest angestellte Dipl.- Ing. Architektur und/ oder (Hoch-) Bauingenieure in Vollzeit in dem Bereich Generalplanung, davon mindestens 2 Beschäftigte, Architekten oder (Hoch-) Bauingenieure, die bauvorlagenberechtigt sind Erforderlicher Nachweis: Eigenerklärung über die Mitarbeiteranzahl anhand der Anlage 01 Eigenerklärung zur Eignung Vgl. im Übrigen die Eigenerklärung zur Eignung sowie die Eignungs-Zuschlagsmatrix
Kriterium: Zertifikate von unabhängigen Stellen über Qualitätssicherungsstandards
Beschreibung des Eignungskriteriums: Nachweis, dass der Bieter ein internes Qualitätssicherungssystem installiert und betreibt. Erforderlicher Nachweis: Vorlage einer gültigen Zertifizierung oder einer textlichen Darstellung des QS-Systems (möglichst nicht länger als 2 DIN A4-Seiten, Arial, Schriftgröße 11 pt, einzeiliger Zeichenabstand) Vgl. im Übrigen die Eigenerklärung zur Eignung sowie die Eignungs-Zuschlagsmatrix
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eignungsprüfung anhand von Einreichung von max. drei Unternehmensreferenzen mit vergleichbaren Anforderungen. Folgende Mindestanforderungen müssen hinsichtlich der eingereichten Referenzen erfüllt sein: - Es handelt sich um ein Referenzprojekt aus dem Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) - mindestens zwei Referenzprojekte sind abgeschlossen und nicht älter als 10 Jahre (Stichtag: Ende der Angebotsfrist) - mindestens eine Referenz weist eine Planung der Modernisierung oder des Umbaus eines Lehr-, Hörsaal-, Kongress- oder Veranstaltungsgebäudes auf - mindestens eine Erstellung der Leistungsphasen 1-8 gemäß HOAI im Paket als Generalplaner oder federführender Partner -das Referenzprojekt ist mindestens in die Honorarzone IV gemäß HOAI eingestuft - mindestens ein Referenzprojekt muss im Auftrag eines öffentlichen Auftraggebers erbracht worden sein - mindestens ein Referenzprojekt beinhaltet die Integration einer komplexen Medientechnik /AV Infrastruktur - mindestens ein Referenzprojekt beinhaltet die Durchführung der Maßnahme im Bestand unter Aufrechterhaltung des restlichen Lehr-/Gebäudebetriebes Vgl. im Übrigen die Eigenerklärung zur Eignung sowie die Eignungs-Zuschlagsmatrix
Kriterium: Informationssicherheit
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung zum 5. EU-Sanktionspaket - RUS?Sanktionen und dem dort enthaltenen Verbot von Auftragserteilungen an russische Staatsangehörige/Unternehmen/Lieferanten gemäß Artikel 5k Absatz 1 VO (EU) 833/2014, in der jeweils geltenden Fassung über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren. Die VO gilt unmittelbar (d.h. ohne nationalen Umsetzungsakt) und ab sofort (die VO ist bereits am 09.04.2022 in Kraft getreten). i.Ü. siehe Formblatt Eigenerklärung Sanktionsvereinbarung EU
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Honorar
Beschreibung: Grundlage für die Bewertung ist das ausgefüllte Honorarangebot (Anlage 00b GP Honorar) des Bieters. Hinweis: Es werden auch die Stundensätze für den Fall der Vereinbarung von Nachweisleistungen gemäß fiktiver Stundenkontingente gewertet und zur Angebotssumme addiert (s. Anlage (Honorarblatt) GP_Honorar_I02B2602_I02B2619.xlsx, kein Anspruch auf Beauftragung). Die fiktiven Stundenkontingente dienen ausschließlich der Wertung und Vergleichbarkeit. Das für die Wertung relevante Honorarangebot ergibt sich daher aus folgender Summe: Honorarsumme des Bieters (vgl. Honorarblatt, Mappe GP Honorar mit Std.) = Honorar Leistungstufe 1- 5 GP Honorar inkl. Nebenkosten mit Berücksichtigung der (fiktiven) Stundenzahl für Nachweisleistungen. Die Honorarsumme (gem. Honorarformblatt) wird mit bis zu 5 Punkten bewertet: Das Angebot mit der nach Prüfung der Angemessenheit niedrigsten Honorarsumme erhält die volle Punktzahl; Angebote mit dem 2-fachen der niedrigsten Summe oder darüber hinaus erhalten 0 Punkte. Der Punktwert der dazwischenliegenden Angebote wird durch eine lineare Interpolation, mit zwei Stellen nach dem Komma ermittelt.(max. Punkte 5, Gewichtung 40 %, maximal gewichtete Punkte 200) (i.Ü. vgl. Zuschlagsmatrix)
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 40
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Organigramm - Personalorganisation
Beschreibung: Der Bieter hat mit seinem Angebot ein Organigramm des vorgesehenen Projektteams samt Erläuterungsbericht und einer Darstellung der Herangehensweise an die Aufgabe vorzulegen. (formlos, max. bitte 10 DIN-A4-Seiten, in Arial, einfacher Zeilenabstand, Schriftgröße 11 pt). (max. 5 Punkte, Gewichtung 15 %, max. gewichtete Punkte 75), vgl. im Übrigen wird auf die Eignungs- und Zuschlagsmatrix verwiesen (Anlage 11). Mindestanforderung hinsichtlich des darzustellenden Projektleitungsteams: - Das Projektleitungsteam ist namentlich zu benennen. Der Projektleiter und der stellvertretende Projektleiter müssen personenverschieden sein. - Der Projektleiter und der stellvertretende Projektleiter müssen festangestellte Mitarbeiter (oder Geschäftsführer) des Bieters sein. - Der Projektleiter oder der stellvertretende Projektleiter müssen berechtigt sein, die Berufsbezeichnung "Architekt" oder "Ingenieur" zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland als "Architekt" oder "Ingenieur" tätig zu werden. - Der Projektleiter muss über min. fünf Jahre Berufserfahrung im Bereich der Generalplanung der Modernisierung oder des Umbaus eines Lehr-, Hörsaal-, Kongress- oder Veranstaltungsgebäudes seit dem Hochschulabschluss verfügen. - Der stellvertretende Projektleiter muss über min. drei Jahre Berufserfahrung im Bereich der Generalplanung der Modernisierung oder des Umbaus eines Lehr-, Hörsaal-, Kongress- oder Veranstaltungsgebäudes seit dem Hochschulabschluss verfügen. - Sowohl vom Projektleiter als auch vom stellvertretenden Projektleiter ist jeweils ein Lebenslauf beizufügen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 15
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Herangehensweise - Innovation
Beschreibung: Auftragsbezogens Konzept - Innovationskonzept für Hörsäle + Kurslabore Teil1 Innovationskonzept für die Hörsäle mit detaillierter Darstellung, welcher Hörsaal, mit welcher Lehrform, für die Medizintechnik der Zukunft ausgestattet werden sollte. Das Konzept inkludiert auch die dazu erforderliche Medientechnik (formlos, max. bitte 8 DIN-A4-Seiten, in Arial, einfacher Zeilenabstand, Schriftgröße 11 pt). Skizzen und Bilder können zur Visualisierung in das Innovationskonzept integriert werden. Teil 2 Innovationskonzept für die Kurslabore, in dem die Ansätze aus dem Hörsäle-Konzept sich in den Kurslaboren fortführt und die erforderliche Medientechnik inkludiert (formlos, max. bitte 4 DIN-A4-Seiten, in Arial, einfacher Zeilenabstand, Schriftgröße 11 pt). Skizzen und Bilder können zur Visualisierung in das Innovationskonzept integriert werden. (max. Punkte 5, Gewichtung 15 %, max. gewichtete Punkte 75). Im Übrigen wird auf die Eignungs- und Zuschlagsmatrix verwiesen (Anlage 11)
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 15
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Berufserfahrung des Projektleiters
Beschreibung: Berufserfahrung des Projektleiters: Es wird die Dauer der Berufserfahrung als Projektleiter in vergleichbaren Projekten (Generalplanung der Modernisierung oder des Umbaus eines Lehr-, Hörsaal-, Kongress- oder Veranstaltungsgebäudes) bewertet. Die Bewertung erfolgt wie folgt: - Weniger als 5 Jahre = Ausschluss. - Mehr als 5 Jahre und weniger als 7 Jahre = 1 Punkt. - Ab 7 Jahren, aber weniger als 9 Jahre = 2 Punkte. - Ab 9 Jahren, aber weniger als 11 Jahre = 3 Punkte. - Ab 11 Jahren, aber weniger als 13 Jahre = 4 Punkte. - Ab 13 Jahren = 5 Punkte. (max. Punkte 5, Gewichtung 7,5, max. gewichtete Punkte 37,50). Im Übrigen vgl. Eignungs- Zuschlagsmatrix (Anlage 11).
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 7,5
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Persönliche Referenz des Projektleiters (Teil I)
Beschreibung: Der Projektleiter muss mindestens ein vergleichbares Referenzprojekt zum Nachweis der Erfahrung bei der Erbringung von Leistungen als Generalplaner bei einer Modernisierung oder eines Umbaus eines Lehr-, Hörsaal-, Kongress- oder Veranstaltungsgebäudes innerhalb des europäischen Wirtschaftsraums LP 1 - 8 (abgeschlossen), in den letzten zehn Jahren (Stichtag: Ende der Angebotsfrist) mit einer Bausumme i. H. v. mindestens 10 Mio. EUR netto (KG 200 - 600 gemäß DIN 276) vorweisen. Die Referenz muss mindestens folgende Fachbereiche umfassen Objektplanung, Technische Gebäudeausrüstung, Tragwerksplanung. Der Bieter bestätigt, dass der Projektleiter in den jeweiligen Fachgebieten der jeweiligen Projektstufen vergleichbar umfangreiche Leistungen erbracht hat, wie sie in den Anlagen Leistungsbilder abgefordert werden. Darüber hinaus gehende Leistungen werden wie folgt bewertet: Leistungsinhalt der persönlichen Referenz des Projektleiters und Bewertung Teil 1: Die Leistungen des angebotenen Projektleiters umfassen im jeweils benannten Referenzprojekt auch Leistungen aus den anderen Fachgebieten, welche auch in diesem Projekt Gegenstand sind: Brandschutzgutachter, Bauphysik - Bau- und Raumakustik, Schadstoffgutachter, Sicherheits- und Gesundheitskoordination. Für die Bewertung wendet die Auftraggeberin folgendes Punktesystem an: - ein weiteres Fachgebiet enthalten = 2 Punkte - zwei weitere Fachgebiete enthalten = 3 Punkte - drei weitere Fachgebiete enthalten = 4 Punkte - vier weitere Fachgebiete enthalten = 5 Punkte (max. 5 Punkte, Gewichtung 7,5, max, gewichtete Punkte 37,50). Im Übrigen vgl. Eignungs- und Zuschlagsmatrix (Anlage 11).
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 7,5
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Persönliche Referenz des Projektleiters (Teil 2)
Beschreibung: Leistungsinhalt der persönlichen Referenz des Projektleiters und Bewertung Teil 2 Enthält die Referenz eine Bausumme, welche die geforderte Mindestsummen übersteigt, erhält die Referenz weitere Wertungspunkte. Für die Bewertung wendet die Auftraggeberin folgendes Punktesystem bezogen auf die KG 200 - 600 gemäß DIN 276 an: - < 10 Mio. EUR netto = 0 Punkte. - > 10 Mio. EUR netto = 1 Punkt. - > 15 Mio. EUR netto = 2 Punkte. - > 20 Mio. EUR netto = 3 Punkte. - > 25 Mio. EUR netto = 4 Punkte. - > 30 Mio. EUR netto = 5 Punkte. (max. 5 Punkte, Gewichtung 5 %, max. gewichtete Punkte 25). Im Übrigen vgl. Eignungs- und Zuschlagsmatrix (Anlage 11).
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 5
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Berufserfahrung des stellvertretenden Projektleiters:
Beschreibung: Es wird die Dauer der Berufserfahrung als Projektleiter in vergleichbaren Projekten (Generalplanung der Modernisierung oder des Umbaus eines Lehr-, Hörsaal-, Kongress- oder Veranstaltungsgebäudes) bewertet. Die Bewertung erfolgt wie folgt: - Weniger als 3 Jahre = Ausschluss. - Mehr als 3 Jahre und weniger als 5 Jahre = 1 Punkt. - Ab 5 Jahren, aber weniger als 7 Jahre = 2 Punkte. - Ab 7 Jahren, aber weniger als 9 Jahre = 3 Punkte. - Ab 9 Jahren, aber weniger als 11 Jahre = 4 Punkte. - Ab 11 Jahren = 5 Punkte. (max. Punkte 5, Gewichtung 2,5 %, max. gewichtete Punkte 12,50). Im Übrigen vgl. Eignungs- und Zuschlagsmatrix (Anlage 11).
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 2,5
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Persönliche Referenz des stellvertretenden Projektleiters (Teil I)
Beschreibung: Der stellv. Projektleiter muss mindestens ein vergleichbares Referenzprojekt zum Nachweis der Erfahrung bei der Erbringung von Leistungen als Generalplaner bei bei einer Modernisierung oder eines Umbaus eines Lehr-, Hörsaal-, Kongress- oder Veranstaltungsgebäudes innerhalb des europäischen Wirtschaftsraums LP 1 - 8 (abgeschlossen), in den letzten zehn Jahren (Stichtag: Ende der Angebotsfrist) mit einer Bausumme i. H. v. mindestens 5 Mio. EUR netto (KG 200 - 600 gemäß DIN 276) vorweisen. Die Referenz muss mindestens folgende Fachbereiche umfassen: Objektplanung, Technische Gebäudeausrüstung,Tragwerksplanung. Der Bieter bestätigt, dass der stellvertr. Projektleiter in den jeweiligen Fachgebieten der jeweiligen Projektstufen vergleichbar umfangreiche Leistungen erbracht hat, wie sie in den Anlagen Leistungsbilder abgefordert werden. Darüber hinaus gehende Leistungen werden wie folgt bewertet: Leistungsinhalt der persönlichen Referenz des stellv. Projektleiters und Bewertung Teil 1 Die Leistungen des angebotenen stellv. Projektleiters umfassen im jeweils benannten Referenzprojekt auch Leistungen aus den anderen Fachgebieten, welche auch in diesem Projekt Gegenstand sind: Brandschutzgutachter, Bauphysik - Bau- und Raumakustik, Schadstoffgutachter, Sicherheits- und Gesundheitskoordination. Für die Bewertung wendet die Auftraggeberin folgendes Punktesystem an: - ein weiteres Fachgebiet enthalten = 2 Punkte - zwei weitere Fachgebiete enthalten = 3 Punkte - drei weitere Fachgebiete enthalten = 4 Punkte - vier weitere Fachgebiete enthalten = 5 Punkte (max. 5 Punkte, Gewichtung 5%, max. gewichtete Punkte 25). Im Übrigen vgl. Eignungs- und Zuschlagsmatrix (Anlage 11).
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 5
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Persönliche Referenz des stellvertretenden Projektleiters (Teil II)
Beschreibung: Leistungsinhalt der persönlichen Referenz des stellv. Projektleiters und Bewertung Teil 2 Enthält die Referenz eine Bausumme, welche die geforderte Mindestsummen übersteigt, erhält die Referenz weitere Wertungspunkte. Für die Bewertung wendet die Auftraggeberin folgendes Punk-tesystem bezogen auf die KG 200 - 600 gemäß DIN 276 an: - < 5 Mio. EUR netto = 0 Punkte. - > 5 Mio. EUR netto = 1 Punkt. - > 10 Mio. EUR netto = 2 Punkte. - > 15 Mio. EUR netto = 3 Punkte. - > 20 Mio. EUR netto = 4 Punkte. - > 25 Mio. EUR netto = 5 Punkte. (max. 5 Punkte, Gewichtung 2,5 %, max. gewichtete Punkte 12,50). Im Übrigen vgl. Eignungs- und Zuschlagsmatrix (Anlage 11).
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 2,5
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 26/10/2026 23:59:59 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 03/11/2026 12:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 60 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Auf die Regelung des § 56 VgV wird in Bezug auf Nachforderungen verwiesen.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 03/11/2026 12:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung
Informationen über die Überprüfungsfristen: Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen. In diesem Zusammenhang sei auf die § 160 Abs. 3, § 134 GWB hingewiesen, die nachfolgend in ihrem Wortlaut aufgeführt ist: § 160 Abs. 3 GWB: Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt. § 134 Abs. 1, Abs. 2 GWB: (1) Öffentliche Auftraggeber haben die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. (2) Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Medizinische Hochschule Hannover
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Medizinische Hochschule Hannover