1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Gemeinde Hatten
Rechtsform des Erwerbers: Lokale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2.1.
Verfahren
Titel: Neubau Grundschule Kirchhatten
Beschreibung: Gegenstand des hier zu vergebenen Auftrages sind Planungsleistungen und Bauleistungen (Totalunternehmerleistung) basierend auf einer funktionalen Leistungsbeschreibung. Inhalt der ausgeschriebenen Leistung ist der Neubau der Grundschule Kirchhatten. Gegenstand des Projekts ist die Planung und Errichtung eines Neubaus für die Grundschule Kirchhatten auf dem hierfür vorgesehenen Grundstück (zukünftig Schulstraße 9a, Kirchhatten). Auftraggeber des Projekts ist die Gemeinde Hatten. Nach einer intensiven Vorberatung hat der Rat der Gemeinde Hatten in seiner Sitzung am 13.10.2022 beschlossen, die Grundschule Kirchhatten neu zu errichten. Hintergrund dieser Entscheidung ist der bauliche und funktionale Zustand der bestehenden Schule, die den aktuellen Anforderungen an einen zeitgemäßen und ganztags geeigneten Grundschulbetrieb nur noch eingeschränkt gerecht wird. Insbesondere im Hinblick auf den künftig erforderlichen Ganztagsbetrieb besteht Anpassungsbedarf, dem mit dem Neubau Rechnung getragen werden soll. Hintergrund ist der ab dem Schuljahr 2026/2027 stufenweise eingeführte Rechtsanspruch auf ganztägige Förderung für Kinder im Grundschulalter, der bundesrechtlich geregelt ist und in Niedersachsen maßgeblich durch Ganztagsgrundschulen umgesetzt wird. Hieraus ergeben sich für den Schulträger erhöhte Anforderungen an das Raumangebot, die Aufenthaltsqualität sowie an die Organisation von Bildung, Betreuung und Verpflegung. Die Maßnahme umfasst den Neubau (inkl. fester Möblierung gem. Ausstattungslisten) auf dem dem Bestand benachbarten ehemaligen Sportplatz, die notwendige Erschließung, die Pausenhofgestaltung sowie den Umzug von Möbeln aus dem Bestand in den Neubau. Maßnahmen an den Bestandsgebäuden sind nicht beinhaltet. Der Schulneubau umfasst eine Programmfläche von ca. 1.750 m² gemäß Raumprogramm der Phase 0. Hinzu kommen Nebenflächen mit einem Ansatz von bis zu 39 % der Programmfläche sowie Konstruktionsgrundflächen mit einem Ansatz von ca. 15 % der Programm- und Nebenflächen. Der Neubau ist als vollständiger Ersatzneubau vorgesehen und soll zeitgemäße Unterrichtsräume, Fachräume, Verwaltungsflächen sowie Gemeinschaftsflächen mit Essenseinnahmefläche und Küche enthalten. Das im Raumprogramm definierte Nutzungsspektrum umfasst insbesondere Bereiche für den allgemeinen Unterricht sowie den Fachunterricht einschließlich Kunst, Musik und Theater, Werken sowie Experimentieren, jeweils mit zugehörigen Sammlungs- und Nebenflächen. Ergänzend sind Funktions- und Gemeinschaftsflächen für den Ganztagsbetrieb sowie Lehrkräfte- und Verwaltungsbereiche vorgesehen. Im Zuge der Ausrichtung als ganztags geeignete Grundschule ist zudem ein Essensbereich mit Mensabetrieb Bestandteil des Raumprogramms; die Küche wird durch den Auftragnehmer für die spätere Einrichtung einer Aufwärm- oder Mischküche vorgerüstet. Bestandteil des Schulgebäudes ist darüber hinaus eine Pausen- und Mehrzweckhalle, die sowohl für den regulären Schulbetrieb als auch durch den Auftraggeber bzw. öffentlich im außerschulischen Betrieb genutzt werden soll. Mit dem Schulneubau sollen pädagogisch hochwertige, flexible Flächen für die Schulgemeinschaft geschaffen werden. Es wird ein architektonisch ansprechendes Gebäude erwartet, welches sich in die Umgebung des Standorts einfügt. Der Hauptzugang des neuen Schulgebäudes soll in Richtung Schulstraße angeordnet werden. Die Aula muss auch getrennt von außen zugänglich sowie im Innenbereich von den schulinternen Nutzungen abtrennbar sein, ohne die Flucht- und Rettungswege einzuschränken. Das für den Schulneubau vorgesehene Grundstück liegt nordöstlich in unmittelbarer Nähe der bestehenden Grundschule Kirchhatten und weist eine Gesamtfläche von rund 14.000 m² auf (Plangebiet des Bebauungsplans 8a für Gemeinbedarf Sport/Schule). Als nutzbare Pausenhoffläche sind mindestens 2.200 m² zu gestalten. Die Lage des Grundstücks erfordert eine angemessene Berücksichtigung der angrenzenden Nutzungen sowie eine verträgliche Einbindung des Schulneubaus und der Außenanlagen in das bestehende Umfeld. Die Freianlagen umfassen unter anderem den Schulhof mit Grün- und Bewegungsflächen, Kfz und Fahrradstellplätze sowie alle betriebsrelevanten Zu , Umfahrten und Aufstellflächen einschließlich sportlicher Nutzungen. Für die Umsetzung werden Fördermittel des Landes Niedersachsen für die Ganztagsgestaltung angestrebt. Die vorhandene Bestandsschule kann während der gesamten Bauzeit weiter betrieben werden. Die Herstellung von Ausweich- oder Interimsflächen ist nicht erforderlich. Bei der Baustellenlogistik ist zu beachten, dass der Schulbetrieb nicht eingeschränkt wird; es sind besonders geräuscharme Maschinen und Geräte einzusetzen. Aufgabe des Auftragnehmers ist die Planung und Errichtung eines anforderungskonformen Schulgebäudes einschließlich der zugehörigen Freianlagen auf Basis der funktionalen Leistungsbeschreibung. Dem Auftragnehmer werden Verantwortlichkeiten und Risiken für Planung und Ausführung übertragen; er dient dem Auftraggeber als zentraler Ansprechpartner. Neben den Planungs und Bauleistungen umfasst der Leistungsumfang die Koordination und Durchführung eines Grobumzugs sowie Wartungs- und Instandhaltungsleistungen für einen Zeitraum von vier Jahren. Für die terminliche Abwicklung sind verbindliche Meilensteine bis zur Übergabe des Gebäudes einschließlich Grobumzug bis zum 03.08.2028 sowie der Fertigstellung der Außenanlagen bis spätestens 30.08.2028 einzuhalten. Wegen der weiteren Einzelheiten wird auf die Zusammenfassung der funktionalen Leistungsbeschreibungen (9 – VOB/A EU - TNW) verwiesen. Die vollständige funktionale Leistungsbeschreibung wird in der Erstangebotsphase zur Verfügung gestellt.
Kennung des Verfahrens: b1000000-c0de-4000-a000-00d461422306
Interne Kennung: 2026032-1
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45214210 Bau von Grundschulen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71221000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden, 71222000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen, 71321000 Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen, 71327000 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
2.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Schulstraße 9a
Stadt: Hatten
Postleitzahl: 26209
Land, Gliederung (NUTS): Oldenburg, Landkreis (DE94D)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Unternehmen (Bewerber/Nachunternehmer/Eignungsleihe), die in den Präqualifizierungsdatenbank – etwa PQ – bzw. einer anderen für den öffentlichen Auftraggeber kostenfreien Datenbank innerhalb der EU registriert sind, können dies bei Abgabe eines Teilnahmeantrages durch Angabe der Registrierungsnummer angeben. Sofern vom Auftraggeber mit dem Teilnahmeantrag Nachweise gefordert werden, die nicht in den v. g. Datenbanken enthalten sind, sind diese ergänzend mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Als vorläufiger Nachweis der Eignung für die zu vergebene Leistung kann mit dem Angebot eine Einheitlich Europäische Eigenerklärung (EEE) abgegeben werden.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vob-a-eu - § 3b Abs. 3 VOB/A EU
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 6e Abs. 1 Nr. 1 VOB/A EU
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 6e Abs. 1 Nr. 1 VOB/A EU
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 6e Abs. 1 Nr. 2 und Nr. 3 VOB/A EU
Betrug: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 6e Abs. 1 Nr. 4 und Nr. 5 VOB/A EU
Korruption: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 6e Abs. 1 Nr. 6 bis Nr. 9 VOB/A EU
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 6e Abs. 1 Nr. 10 VOB/A EU
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 6e Abs. 6 Nr. 1 VOB/A EU
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 6e Abs. 2 Nr. 1 VOB/A EU
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 6e Abs. 2 Nr. 1 VOB/A EU
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 6e Abs. 6 Nr. 1 VOB/A EU
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 6e Abs. 6 Nr. 1 VOB/A EU
Zahlungsunfähigkeit: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 6e Abs. 6 Nr. 2 VOB/A EU
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 6e Abs. 6 Nr. 2 VOB/A EU
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 6e Abs. 6 Nr. 2 VOB/A EU
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 6e Abs. 6 Nr. 3 VOB/A EU
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 6e Abs. 6 Nr. 4 VOB/A EU
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 6e Abs. 6 Nr. 5 VOB/A EU
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 6e Abs. 6 Nr. 6 VOB/A EU
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 6e Abs. 6 Nr. 7 VOB/A EU
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 6e Abs. 6 Nr. 8 VOB/A EU
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Eigenerklärung entsprechend dem BMWK-Rundschreiben vom 14.04.2022 über die Einhaltung der Sanktionen gegen die Russische Föderation (sog. "Russlanderklärung").
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Neubau Grundschule Kirchhatten
Beschreibung: (Beschreibung siehe Ziff. 2.1 dieser Auftragsbekanntmachung) Gegenstand des Projekts ist die Planung und Errichtung (Totalunternehmerleistung) eines Neubaus für die Grundschule Kirchhatten auf dem hierfür vorgesehenen Grundstück (zukünftig Schulstraße 9a, Kirchhatten). Wegen der weiteren Einzelheiten wird auf die Zusammenfassung der funktionalen Leistungsbeschreibungen (9 – VOB/A EU - TNW) verwiesen. Die vollständige funktionale Leistungsbeschreibung wird in der Erstangebotsphase zur Verfügung gestellt.
Interne Kennung: 2026032-1
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Zusätzliche Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45214210 Bau von Grundschulen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71221000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden, 71222000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen, 71321000 Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen, 71327000 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
5.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Schulstraße 9a
Stadt: Kirchhatten
Postleitzahl: 26209
Land, Gliederung (NUTS): Oldenburg, Landkreis (DE94D)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 16/11/2026
Enddatum der Laufzeit: 03/08/2028
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: nein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Verringerung der Auswirkungen auf die Umwelt
Beschreibung: Siehe Zuschlagskriterien (Nachhaltigkeitskonzept)
Konzept zur Verringerung der Umweltauswirkungen: Sonstiges
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Auftraggeber bewertet die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit anhand des vorliegenden Umsatzes (netto) der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemein-sam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen, gemäß § 6a EU Nr. 2 c) VOB/A.
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Auftraggeber bewertet die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit anhand des Vorliegens bzw. der verbindlichen Abschlusserklärung einer Betriebs- und Berufshaftpflichtversicherung. Folgende Deckungssummen sind im Sinne von Mindestanforderungen an die Leistungsfähigkeit nachzuweisen: - Betriebshaftpflichtversicherung mit mindestens 10 Mio. EUR je Verstoß (pauschal) für Personen- und Sachschäden - Berufshaftpflichtversicherung (Alternativ Nachweis durch Nachunternehmer) mit: - mindestens 5,0 Mio. € für Personenschäden sowie - mindestens 3,0 Mio. € für sonstige Schäden (Sachschäden und echte/unechte Vermögensschäden) Die Gesamtleistung des Versicherers innerhalb eines Versicherungsjahres muss mindestens das Doppelte dieser Deckungssumme betragen. Sofern ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne (noch) nicht besteht, ist eine Eigenerklärung des Bewerbers ausreichend, wonach im Auftragsfall ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne erfolgen kann. Bei Bewerbergemeinschaften ist die Möglichkeit einer Projektversicherung eröffnet. Wird für die Planungsleistungen auf Nachunternehmer zurückgegriffen ist für diese auf gesonderte Anforderung eine Berufshaftpflichtversicherung von Architekten bzw. Ingenieuren mit nachfolgenden Mindestversicherungen nachzuweisen: - mindestens 5,0 Mio. € für Personenschäden sowie - mindestens 3,0 Mio. € für sonstige Schäden (Sachschäden und echte/unechte Vermögensschäden) Die Gesamtleistung des Versicherers innerhalb eines Versicherungsjahres muss mindestens das Doppelte dieser Deckungssummen betragen. Sofern ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne (noch) nicht besteht, ist eine Eigenerklärung des Bewerbers ausreichend, wonach im Auftragsfall ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne erfolgen kann. Achtung: Wir bitten, keine Versicherungsbestätigung oder Police unaufgefordert einzureichen; die Anforderung wird bei Bedarf vorbehalten.
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: - Eigenerklärung zur beruflichen Befähigung gemäß § 6a Nr. 1 VOB/A EU zur Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister oder der Handwerksrolle ihres Sitzes oder Wohnsitzes bzw. Eintragung bei der Industrie- und Handelskammer (je nachdem, was auf das Unternehmen zutrifft). - Eigenerklärung zur beruflichen Befähigung gemäß § 75 Abs. 1 - 3 VgV für Bewerber, die die Planungsleistungen selbst ausführen. Wird für die Planungsleistungen auf einen Dritten zurückgegriffen ist für diesen der Nachweis der beruflichen Befähigung gemäß § 75 Abs. 1- 3 VgV zu erbringen.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Auftraggeber bewertet die technische Leistungsfähigkeit auch anhand der Unternehmenserfahrung. Hierzu bewertet er die Anzahl der geeigneten Referenzen über früher ausgeführte Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Damit eine Unternehmensreferenz berücksichtigt wird, muss diese folgende Anforderungen erfüllen: - zeitlicher Rahmen: Es werden Referenzleistungen berücksichtigt, die nicht mehr als 5 bzw. 7 Jahre zurückliegen. Als Referenzzeitpunkt für die Bestimmung des Jahres-Korridors wird der Tag der Teilnahmefrist festgelegt. Die Vorgabe des jeweiligen Jahres-Korridors (5 oder 7 Jahre) ist den Unterkriterien zu entnehmen - Referenzbeschreibung: Zu jeder Referenz ist vom Bewerber eine individuelle Referenzbeschreibung beizufügen, aus der die wesentlichen Referenzinhalte hervorgehen. Daneben gelten inhaltliche Anforderungen an die Vergleichbarkeit wie folgt: Die inhaltliche Erfahrung wird in unterschiedlichen Bereichen überprüft. Hierzu werden Unterkriterien gebildet. Eine Referenzleistung kann auch mehrere Unterkriterien erfüllen. Neben den zuvor aufgestellten Anforderungen muss je Unterkriterium nachfolgende Anzahl an Referenzleistungen als Mindestanforderung eingereicht werden: Es werden mindestens 3 Referenzleistungen für das Leistungsbild Objektplanung Gebäude und Innenräume gefordert. Für die Wertbarkeit der Referenzleistungen müssen nachfolgende Anforderungen erfüllt werden: - abgeschlossene Referenzleistung innerhalb der 5 Jahre - Mindestens Leistungsphase 2-8 erbracht - Einrichtung im Bereich „Ausbildung/Wissenschaft/Forschung“ gemäß Anlage 10.2 (zu § 34 Absatz 4, § 35 Absatz 7) HOAI, Kindergärten, Museen oder Bibliotheken - Mindestens HZ III gemäß Anlage 10.2 (zu § 34 Absatz 4, § 35 Absatz 7) HOAI - Mindestens brutto Baukosten der Kostengruppe 300-400 mindestens in Höhe von 7 Mio. € Es werden mindestens 2 Referenzleistungen für das Leistungsbild Technische Gebäudeausrüstung gefordert. Für die Wertbarkeit der Referenzleistungen müssen nachfolgende Anforderungen erfüllt werden: - abgeschlossene Referenzleistung innerhalb der 5 Jahre - Mindestens Leistungsphase 2-8 erbracht - Mindestens eine Referenz HLS sowie mindestens eine Referenz Elektro einschlägig - Mindestens HZ II gemäß Anlage 15.2 (zu § 55 Absatz 3, § 56 Absatz 3) HOAI - Mindestens brutto Baukosten der Kostengruppe 400 mindestens in Höhe von 2 Mio. € Es werden mindestens 3 Referenzen zu vergleichbaren Bauleistungen (abgeschlossenes Hochbauprojekt) gefordert. Für die Wertbarkeit der Referenzleistungen müssen nachfolgende Anforderungen erfüllt werden: - abgeschlossene Referenzleistung innerhalb der 7 Jahre - Bauwerkskosten KGr 300-400 netto ≥ 6 Mio. € - Bezug Schul- oder Kinderbetreuungseinrichtung gem. Ziff. 4100-4400 Bauwerkszuordnungskatalog RBBau Es muss mindestens eine eingereichte Referenzleistung (der oben aufgeführten Referenzleistungen) für einen öffentlichen Auftraggeber i.S.d. § 99 GWB erbracht worden sein. Es ist hierzu ausreichend, dass in dem Referenzdeckblatt angekreuzt wird, dass die Referenzleistung für einen öffentlichen Auftraggeber erbracht wurde. Für die Auswahlkriterien im Teilnahmewettbewerb gilt: Es werden zur Konkretisierung Unterkriterien gebildet. Die Gewichtung von 100 für das Oberkriterium wird hierbei auf die einzelnen Unterkriterien aufgeteilt. Es findet also keine zusätzliche Gewichtung der Unterkriterien statt. Es gelten nachfolgende Unterkriterien: - Planung, Objektplanung Gebäude und Innenräume (Gewichtung 20) - Planung, Technische Gebäudeausrüstung (Gewichtung 15) - Bauleistung (abgeschlossenes Hochbauprojekt) (Gewichtung 25) - Totalunternehmerleistung (Gewichtung 40) Erläuterung „Planung, Objektplanung Gebäude und Innenräume“ (s.o.). Werden 3 wertbare Referenzen eingereicht, erfolgt die Einordnung in den EG 1. Werden 7 oder mehr wertbare Referenzen eingereicht erfolgt die Einordnung in den EG 3. Werden mehr als 3 und weniger als 7 Referenzen eingereicht, erfolgt die Einordnung nach der linearen Interpolation. Erläuterung Unterkriteriums „Planung, Technische Gebäudeausrüstung“ (s.o.). Werden 2 wertbare Referenzen eingereicht, erfolgt die Einordnung in den EG 1. Werden 5 oder mehr wertbare Referenzen eingereicht erfolgt die Einordnung in den EG 3. Werden mehr als 2 und weniger als 5 Referenzen eingereicht, erfolgt die Einordnung nach der linearen Interpolation. Erläuterung „Bauleistung (abgeschlossenes Hochbauprojekt)“ (s.o.). Werden 3 wertbare Referenzen eingereicht, erfolgt die Einordnung in den EG 1. Werden 7 oder mehr wertbare Referenzen eingereicht erfolgt die Einordnung in den EG 3. Werden mehr als 3 und weniger als 7 Referenzen eingereicht, erfolgt die Einordnung nach der linearen Interpolation. Für das Unterkriterium „Totalunternehmerreferenz“ gilt: Es kommt dem AG bei diesem Auswahlkriterium darauf an, dass das Bewerberunternehmen über Erfahrung als Auftragnehmer einer TU-Leistung verfügt. Für die Wertbarkeit einer Totalunternehmerreferenz kommt es darauf an, dass der Bewerber eine TU-Leistung selbst federführend als Auftragnehmer erbracht hat. Es kommt bei diesem Kriterium nicht darauf an, dass die Teilleistungen im Bereich der Planungsleistungen durch den Bewerber selbst erbracht wurden; diese können auch durch Nachunternehmer erbracht worden sein. Als Mindestanforderung für die Wertbarkeit gelten nachfolgende Anforderungen: - abgeschlossene Referenzleistung innerhalb der letzten 7 Jahre - im Bereich Schul- oder Kinderbetreuungseinrichtung gem. Ziff. 4100-4400 Bauwerkszuordnungskatalog RBBau - mindestens Baukosten der Kostengruppen 300-400 in Höhe von mindestens 6 Mio. € netto aufweisen muss Wird 1 wertbare Referenz eingereicht, erfolgt die Einordnung in den EG 1. Werden 5 oder mehr wertbare Referenzen eingereicht erfolgt die Einordnung in den EG 3. Werden mehr als 1 und weniger als 5 Referenzen eingereicht, erfolgt die Einordnung nach der linearen Interpolation.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 100,00
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eine Auflistung der Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte gegliedert nach Lohngruppen mit extra ausgewiesenem technischen Leitungspersonal.
Kriterium: Techniker oder technische Stellen für die Qualitätskontrolle
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen, unabhängig davon, ob sie dem Unternehmen angehören oder nicht, und zwar insbesondere derjenigen, die mit der Qualitätskontrolle beauftragt sind, und derjenigen, über die der Unternehmer für die Errichtung des Bauwerks verfügt.
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Sofern der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft beabsichtigt, Nachunternehmer zur Auftragsdurchführung einzusetzen, hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag anzugeben, welche Teile des Auftrags er/sie als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt (Nachunternehmererklärung) (bei einer Bewerbergemeinschaft reicht die Beibringung durch die Bewerbergemeinschaft als solche). Die Bewerber/Bewerbergemeinschaft, die für die Aufforderung zur Angebotsabgabe vorgesehen sind, haben auf gesondertes Anfordern durch den Auftraggeber im Teilnahmewettbewerb die Nachunternehmer namentlich zu benennen und nachzuweisen, dass ihnen der jeweilig benannte Nachunternehmer für die Auftragsdurchführung zur Verfügung stehen wird. Dieser Nachweis ist durch Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers zu führen. Der Auftraggeber überprüft, ob Gründe für den Ausschluss des Nachunternehmers vorliegen sowie die Eignung. Im Rahmen der Eignungsprüfung des vorgesehenen Nachunternehmers sind auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers die folgenden Nachweise an die Eignungsanforderungen beizubringen: - Eigenerklärung Umsatz des Nachunternehmers in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen. Für das Einreichen der Eigenerklärung ist die Anlage 6a – VOB /A EU – TNW zu verwenden. - Referenznachweise entsprechend der Anforderungen an die Bewerber für die einschlägige Teilleistung als Nachweis dafür, dass in den letzten fünf abgeschlossenen Kalenderjahren vergleichbare Leistungen ausgeführt wurden (Planungsleistungen). Um einen ausreichenden Wettbewerb sicherzustellen, wird darauf hingewiesen, dass für die Referenz „Bauleistung“ auch einschlägige Leistungen berücksichtigt werden, die in den letzten 7 Jahren ausgeführt wurden. Es werden nur Referenzen berücksichtigt, die nicht länger als max. 5 (Bauleistung 7) Jahre zurückliegen. Ausgangspunkt für die Berechnung des Jahres-Korridors ist der Tag des Ablaufs der Abgabefrist der Teilnahmeanträge. Taugliche Referenzleistungen sind grds. nur solche Leistungen, die nicht nur beauftragt, sondern auch bereits erbracht wurden. Noch nicht abgeschlossene Leistungen sind daher grds. keine tauglichen Referenzen. Für das Einreichen der Eigenerklärung ist die Anlage 6a – VOB /A – TNW zu verwenden. - Eine Auflistung (Eigenerklärung) der Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte gegliedert nach Lohngruppen mit extra ausgewiesenem technischen Leitungspersonal. - Eigenerklärung zur Gewerbeanmeldung, eines Handelsregisterauszugs oder einer Eintragung in der Handwerksrolle (Handwerkskarte) bzw. bei der Industrie- und Handelskammer bzw. berufliche Befähigung zum Architekten/Ingenieur (je nachdem, was auf das Unternehmen zutrifft). - Eigenerklärung, dass nachweislich keine Ausschlussgründe begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Nachunternehmer in Frage stellt (Anlage 6a.1 – VOB/A EU – TNW). - Eigenerklärung zum Vorliegen einer Betriebshaftpflichtversicherung mit folgenden Spezifikationen (Mindestanforderungen): - mindestens 10 Mio. EUR (pauschal) für Personen- und Sachschäden Die Gesamtleistung des Versicherers innerhalb eines Versicherungsjahres muss mindestens das Doppelte dieser Deckungssummen betragen. Sofern ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne noch nicht oder nicht in der geforderten Höhe besteht, ist eine Eigenerklärung ausreichend, wonach im Auftragsfall eine Betriebshaftpflicht mit den o.g. Spezifikationen abgeschlossen wird. Für Nachunternehmerleistungen die sich auf Planungsleistungen beziehen gelten nachfolgende Spezifikationen (Mindestanforderungen) für das Bestehen oder den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung: - mindestens 5,0 Mio. € für Personenschäden sowie - mindestens 3,0 Mio. € für sonstige Schäden (Sachschäden und echte/unechte Vermögensschäden) Die Gesamtleistung des Versicherers innerhalb eines Versicherungsjahres muss mindestens das Doppelte dieser Deckungssummen betragen. (Anlage 6a.4 – VOB/A – TNW). - Angabe der technischen Fachkräfte/technischen Stellen Hinweis: Die an die Eignung gestellten Mindestanforderungen gelten für die Nachunternehmer, die für die jeweiligen Teile des Auftrags vorgesehen sind, ausgenommen der Mindestanzahl der einzureichenden Referenzen sowie das Erfordernis einer Referenzleistung, die für einen öffentlichen Auftraggeber erbracht wurde. Für die Nachweise sollen die entsprechenden Muster der Ausschreibung verwendet werden (vgl. „6a-VOB/A-TNW EU – Erklärungen Nachunternehmer_Eignungsleihe (Drittunternehmen)“).
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eignungsleihe: Ein Bewerber kann sich (auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) zum Nachweis seiner Eignung in Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und berufliche Leistungsfähigkeit anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem Unternehmen bestehenden Verbindung. Hierzu ist mit dem Teilnahmeantrag beizubringen: - Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen Der Bewerber hat auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle zu einem von ihr bestimmten Zeitpunkt im Teilnahmewettbewerb nachzuweisen, dass ihm die erforderlichen Kapazitäten der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, indem er eine entsprechende Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen vorlegt. Der Auftraggeber überprüft somit im Rahmen der Eignungsprüfung, ob die Unternehmen, deren Kapazitäten der Bewerber oder Bieter für die Erfüllung bestimmter Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, die entsprechenden Eignungskriterien erfüllen und ob Ausschlussgründe vorliegen. Entsprechende Nachweise sind auf gesondertes Anfordern der Vergabestelle beizubringen. Nimmt der Bewerber im Hinblick auf die Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit im Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, müssen diese gemeinsam für die Auftragsausführung entsprechend des Umfangs der Eignungsleihe haften. Nimmt der Bewerber im Hinblick auf die Kriterien erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit wie Studien- und Befähigungsnachweise nach § 6a Abs. 1 Nr. 3 e) VOB/A EU oder die einschlägige berufliche Erfahrung (Referenzen) nach § 6a Abs. 1 Nr. 3 a) VOB/A EU oder technische Fachkräfte oder der technischen Stellen nach § 6a Abs. 1 Nr. 3 b) VOB/A EU die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, müssen die Arbeiten ausführen, für die diese Kapazitäten benötigt werden, d.h. Nachunternehmer sein. Für die Nachweise sollen die entsprechenden Muster der Ausschreibung genommen werden („Anlage 6a-VOB/A EU-TNW – Erklärungen Nachunternehmer/Eignungsleihe (Drittunternehmen)“). Diese können bereits mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden. Die Erklärungen sind spätestens auf gesonderte Anforderung des Auftraggebers im Teilnahmewettbewerb einzureichen.
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Beschreibung der anzuwendenden Methode, wenn die Gewichtung nicht durch Kriterien ausgedrückt werden kann: siehe Vergabeunterlagen
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 27/05/2026 23:59:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Auf gesonderte Anforderung sind die Eignungs- und Verpflichtungserklärungen für Drittunternehmen (Nachunternehmer, Eignungsleihe) einzureichen. Diese können auch bereits mit dem Teilnahmeantrag freiwillig eingereicht werden.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Bauen
Informationen über die Überprüfungsfristen: Der Antrag (auf Nachprüfung) ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Gemeinde Hatten
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt: Gemeinde Hatten
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Bauen
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Gemeinde Hatten
Organisation, die Angebote bearbeitet: Gemeinde Hatten
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Gemeinde Hatten
Registrierungsnummer: 034580009009-0-87
Postanschrift: Hauptstraße 21
Stadt: Hatten, Oldenburg
Postleitzahl: 26209
Land, Gliederung (NUTS): Oldenburg, Landkreis (DE94D)
Land: Deutschland
Telefon: +49 4482 922-0
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
Organisation, die Angebote bearbeitet
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Bauen
Registrierungsnummer: t: 04131153308
Abteilung: Vergabekammer
Postanschrift: Auf der Hude 2
Stadt: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land, Gliederung (NUTS): Lüneburg, Landkreis (DE935)
Land: Deutschland
Telefon: +49 (4131)15-3306
Fax: +49 (4131)15-2943
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: e850e06c-c8d7-42cb-9c18-5a619f96f13a - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 30/04/2026 17:19:52 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 306411-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 86/2026
Datum der Veröffentlichung: 05/05/2026