1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE)
Rechtsform des Erwerbers: Öffentliches Unternehmen
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Umweltschutz
2.1.
Verfahren
Titel: Beratungsleistungen für die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des Öffentlichkeitsbeteiligungsverfahren zur Stilllegung des ERA Morsleben
Beschreibung: Fachlich-redaktionelle Unterstützung bei der Erstellung, der für die Öffentlichkeitsbeteiligung erforderlichen Unterlagen sowie bei der strategischen und psychologischen Vorbereitung und Begleitung der BGE während des Erörterungstermins. Hinweis: Das Vergabeverfahren folgt auf die vorab durchgeführten Markterkundung für Beratungsleistungen im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung und des Erörterungstermins im kerntechnischen Umfeld.
Kennung des Verfahrens: 068069d0-ade4-44ec-ae09-75e1b54ef08e
Interne Kennung: EMOVGV3T-26-02-SL
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 79416200 Beratung im Bereich Öffentlichkeitsarbeit
2.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Börde (DEE07)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Auftragsunterlagen
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Beratungsleistungen für die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des Öffentlichkeitsbeteiligungsverfahren zur Stilllegung des ERA Morsleben
Beschreibung: Das Endlager für radioaktive Abfälle Morsleben wurde im ehemaligen Kali- und Steinsalzbergwerk Bartensleben errichtet. Die Einlagerung von radioaktiven Abfällen begann im Jahr 1971 und endete im Jahr 1998. In diesem Zeitraum wurden ca. 37.000 m³ schwach- und mittelradioaktive Abfälle eingelagert. Die Stilllegung wurde bereits in den 90er Jahren beim Ministerium für Umwelt und Naturschutz des Landes Sachsen-Anhalt beantragt. Hierzu wird ein Planfeststellungsverfahren durchgeführt. Bereits in der Vergangenheit wurde ein Öffentlichkeitsbeteiligungsverfahren mit Scopingverfahren im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt. Ein Erörterungstermin fand im Jahr 2011 statt. Aufgrund von Änderungen im Umweltrecht ist zur Erlangung des Planfeststellungsbeschlusses für die Stilllegung des Endlagers Morsleben erneut ein Öffentlichkeitsbeteiligungsverfahren durchzuführen. In diesem Zusammenhang benötigt die BGE fachlich-redaktionelle Unterstützung bei der Erstellung, der für die Öffentlichkeitsbeteiligung erforderlichen Unterlagen sowie bei der strategischen und psychologischen Vorbereitung und Begleitung während des Erörterungstermins.
Interne Kennung: LOT-0001 EMOVGV3T-26-02-SL
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 79416200 Beratung im Bereich Öffentlichkeitsarbeit
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Börde (DEE07)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 26/10/2026
Andere Laufzeit: Unbekannt
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#, #Besonders auch geeignet für:startup#, #Besonders auch geeignet für:other-sme#, #Besonders auch geeignet für:selbst#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Auftragsunterlagen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Zuschlagskriteriums „Preis“
Beschreibung: Das Zuschlagskriteriums „Preis“ geht mit maximal 30 Punkten in die Gesamtbewertung ein. Für die preisliche Angebotsbewertung wird eine Punkteskala von 0 bis 30 Punkten festgelegt. 30 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Angebotspreis. 0 Punkte erhält ein Angebot mit dem 1,8-fachen des niedrigsten Angebotspreises. Die Punktebewertung für die dazwischenliegenden Angebotspreise erfolgt über eine lineare Interpolation und wird auf zwei Stellen nach dem Komma kaufmännisch gerundet. -------------------------------------------------------------------- Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot unter Anwendung der folgenden Kriterien mit den folgenden Anteilen erteilt: 30 v.H. Preis 50 v.H. Personal 20 v.H. Konzept Die maximal erreichbare Gesamtpunktzahl beträgt 100 Punkte. Den Zuschlag erhält das Angebot mit der höchsten Gesamtpunktzahl aus P(Gesamt ) = P_Preis+ P_Personal+ P_Konzept Details siehe Unterlage: 4__EMOVGV3T-26-02-SL_Zuschlagskriterien
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 30
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Zuschlagskriterium „Personal“
Beschreibung: Das Zuschlagskriterium berücksichtigt die Qualifikation und Erfahrung des mit der Ausführung des Auftrags betrauten Mitarbeiters/in (§ 58 Abs. 2 Satz 2 VgV) und setzt sich aus der erreichten Punktzahl der jeweiligen Unterkriterien: • Personal 2.1 Berufserfahrung (Dauer) & fachliche Ausbildung • Personal 2.2 Spezifische Mitarbeiter-Referenzen & Methodenkompetenz (Leistung) • Personal 2.3 Präsentation des Konzeptes mit Vorstellung durch den/die zur Leistungserbringung vorgesehenen Mitarbeiter/in zusammen. Hintergrund der Gewichtung ist, dass die Stilllegung des Endlagers für radioaktive Abfälle Morsleben neben der Qualität der eingereichten Unterlagen, von der Beratung/ Unterstützung der BGE im Öffentlichkeitsbeteiligungsverfahren abhängt. Damit einhergehend von der fachlichen Expertise und der psychologischen Kompetenz des/der eingesetzten Mitarbeiters/in. -------------------------------------------------------------------- Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot unter Anwendung der folgenden Kriterien mit den folgenden Anteilen erteilt: 30 v.H. Preis 50 v.H. Personal 20 v.H. Konzept Die maximal erreichbare Gesamtpunktzahl beträgt 100 Punkte. Den Zuschlag erhält das Angebot mit der höchsten Gesamtpunktzahl aus P(Gesamt ) = P_Preis+ P_Personal+ P_Konzept Details siehe Unterlage: 4__EMOVGV3T-26-02-SL_Zuschlagskriterien
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 50
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Zuschlagskriteriums „Konzept“
Beschreibung: Das Zuschlagskriteriums „Konzept“ geht mit maximal 20 Punkten in die Gesamtbewertung ein. Vom Bieter ist ein Konzept zu übergeben. Darin ist nachvollziehbar darzustellen, wie der Bieter beabsichtigt die Aufgaben gemäß Leistungsbeschreibung umzusetzen, d.h. es beschreibt das methodische Vorgehen zur Unterstützung der BGE im Rahmen des Öffentlichkeitsbeteiligungsverfahren. Es wird erwartet, dass die wesentlichen Problemstellungen erkannt werden (u.a. Aufwände und Vorgehensweisen bei einem Erörterungstermin im Präsenzformat oder als Onlinekonsultation) und vom Bieter im Hinblick darauf in seinem Konzept Umsetzungsstrategien und Lösungsmöglichkeiten genannt werden, die eine bestmöglichen Abarbeitung der Gesamtaufgabe plausibel erscheinen lassen. Der Bieter hat darauf zu achten, eindeutige Formulierungen zu verwenden. Unklarheiten gehen zu Lasten der Konzeptbewertung. -------------------------------------------------------------------- Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot unter Anwendung der folgenden Kriterien mit den folgenden Anteilen erteilt: 30 v.H. Preis 50 v.H. Personal 20 v.H. Konzept Die maximal erreichbare Gesamtpunktzahl beträgt 100 Punkte. Den Zuschlag erhält das Angebot mit der höchsten Gesamtpunktzahl aus P(Gesamt ) = P_Preis+ P_Personal+ P_Konzept Details siehe Unterlage: 4__EMOVGV3T-26-02-SL_Zuschlagskriterien
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 20
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 18/05/2026 14:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Der Auftraggeber behält sich vor Unterlagen nachzufordern
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Bundes
Informationen über die Überprüfungsfristen: Hinsichtlich der Einlegung von Rechtsbehelfen wird auf folgende Rechtsvorschriften verwiesen: - § 134 GWB Informations- und Wartepflicht - § 135 GWB Unwirksamkeit - § 160 GWB Einleitung, Antrag Zur Einlegung von Rechtsbehelfen und der Präklusionswirkung ist der nachfolgend zitierte § 160 GWB zu beachten: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegen über dem Auftraggeber gerügt werden, 3.Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,4.mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt. Es wird hiermit darauf hingewiesen, das sämtliche vorgenannten Fristen für die Erhebung von vergaberechtlichen Rügen gegenüber dem Auftraggeber und die Fristen für die Wahrung der Zulässigkeit eines Nachprüfungsverfahren zu beachten sind.
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE)
Organisation, die Angebote bearbeitet: Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE)
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE)
Registrierungsnummer: Leitweg-ID 992-80101-41
Postanschrift: Eschenstr. 55
Stadt: Peine
Postleitzahl: 31224
Land, Gliederung (NUTS): Peine (DE91A)
Land: Deutschland
Telefon: 0 51 71430
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
Organisation, die Angebote bearbeitet
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes
Registrierungsnummer: 022894990
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53113
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +4922894990
Fax: +49 228 9499-163
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: d64cdf34-a82d-4346-8e17-151f1db7cb3a - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 17/04/2026 08:05:43 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 266738-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 76/2026
Datum der Veröffentlichung: 20/04/2026