5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros, 71500000 Dienstleistungen im Bauwesen
5.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Zur Emsschleuse
Stadt: Herbrum
Postleitzahl: 26871
Land, Gliederung (NUTS): Emsland (DE949)
Land: Deutschland
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:selbst#,#Besonders auch geeignet für:other-sme#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angabe zur Eintragung in das Handeslregister unter Angabe der HR-Nr..
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bewerber kann nach § 47 VgV (Eignungsleihe) im Hinblick auf seine erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie auf seine erforderliche technische und berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen (Nachunternehmer) in Anspruch nehmen, wenn er nachweist, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem er eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen (Nachunternehmerverpflichtungserklärung) jeweils vorlegt. Der Bewerber, muss angeben dass er von der vorstehend dargestellten Möglichkeit der Inanspruchnahme von Kapazitäten anderer Unternehmen Gebrauch macht und beabsichtigt im Falle der Aufforderung zur Angebotsabgabe und im Falle der späteren Zuschlagserteilung Nachunternehmern für anzugebende Teilleistungen beauftragt.
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Entsprechend der Verordnung (EU) 2022/576 dürfen öffentliche Aufträge und Konzessionen nach dem 9. April 2022 nicht an Personen oder Unternehmen vergeben werden, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen. Dies umfasst sowohl unmittelbar als Bewerber, Bieter oder Auftragnehmer auftretende Personen oder Unternehmen als auch mittelbar, mit mehr als zehn Prozent, gemessen am Auftragswert, beteiligte Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher. Bereits vor dem 9. April 2022 geschlossene Verträge mit solchen Personen oder Unternehmen mit Bezug zu Russland dürfen nur bis zum 10. Oktober 2022 fortgeführt werden. Ein Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift besteht a) durch die russische Staatsangehörigkeit des Bewerbers/Bieters oder die Niederlassung des Bewerbers/Bieters in Russland, b) durch die Beteiligung einer natürlichen Person oder eines Unternehmens, auf die eines der Kriterien nach Buchstabe a zutrifft, am Bewerber/Bieter über das Halten von Anteilen im Umfang von mehr als 50 Prozent, c) durch das Handeln der Bewerber/Bieter im Namen oder auf Anweisung von Personen oder Unternehmen, auf die die Kriterien der Buchstaben a und/oder b zutreffen. 1) Der Bewerber erklärt, dass für sein Unternehmen keiner der in den Buchstaben a) bis c) genannten Fälle zutrifft. 2) Der Bewerber erklärt, dass er zur Ausführung des Auftrags für Teile der Leistung - nicht die Kapazitäten der in den Buchstaben a) bis c) genannten Personen oder Unternehmen in Anspruch nehmen wird / genommen hat (Eignungsleihe). - folgende Kapazitäten der in den Buchstaben a) bis c) genannten Personen oder Unternehmen in Anspruch nehmen wird / genommen hat (Eignungsleihe). und - keine der in den Buchstaben a) bis c) genannten Personen oder Unternehmen als Nachunternehmen beauftragt / beauftragt hat. - folgende der in den Buchstaben a) bis c) genannten Personen oder Unternehmen als Nachunternehmen beauftragen wird / beauftragt hat. und - keine der in den Buchstaben a) bis c) genannten Personen oder Unternehmen als Lieferanten beauftragt / beauftragt hat. - folgende der in den Buchstaben a) bis c) genannten Personen oder Unternehmen als Lieferanten beauftragen wird /beauftragt hat.
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Zur Erklärung der wirtschaftlichen Stabilität und finanziellen Leistungsfähigkeit gemäß § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV in Verbindung mit § 122 Abs. 2 GWB ist vom Bewerber/von der Bewerbergemeinschaft der spezifische Umsatz für die nachstehend aufgeführten relevanten Leistungsbereiche in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren in der nachfolgenden Tabelle anzugeben. Dabei muss ein Mindestumsatz von jährlich mindestens 5 Mio. € netto erreicht worden sein. Bewerber/ Bewerbergemeinschaften, die diesen Mindestumsatz nicht nachweisen können oder deren Angaben unvollständig oder formell mangelhaft sind, können gem. § 57 Abs. 1 Nr. 1 und Nr. 4 VgV vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen werden. Relevante Leistungsbereiche: - Objektplanung Ingenieurbauwerke (gem. HOAI § 43), - Tragwerksplanung (HOAI § 49), - Entwurfs- und Genehmigungsplanung für Stahlwasserbauten - Tragwerksplanung von Portalen, Führungseinrichtungen, Hydraulikplattformen, - Oberflächenschutzplanung, - Fachplanung planungsbegleitende Vermessung und Bauvermessung - Fachplanung Spezialtiefbau - BIM-gestützte Planungsleistungen für Infrastrukturprojekte, - Koordinations- und Steuerungsleistungen in der Generalplanung - Schnittstellenmanagement (Massivbau-, Elektro- und Steuerungstechnik), - Montageplanung, Hebenachweise sowie Prüf- und Abnahmepläne. Ergänzender Hinweis: - Umsätze aus nicht relevanten Bereichen (z. B. Wohn- oder Gewerbebau, reine Bauüberwachung, Consulting ohne Planungsverantwortung) werden NICHT berücksichtigt.
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Zur Erklärung der wirtschaftlichen Stabilität und finanziellen Leistungsfähigkeit gemäß § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV in Verbindung mit § 122 Abs. 2 GWB erklärt der Bewerber/das Mitglied der Bewerbergemeinschaft in Form einer Eigenerklärung, dass eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung besteht, die folgende Mindestinhalte aufweist: Es liegt eine Versicherung vor, die sämtliche vom Bewerber/Mitglied der Bewerbergemeinschaft im Rahmen des VP 1 zu erbringenden Leistungen der Generalplanung abdeckt und die Deckungssummen von mindestens: - 1,5 Mio. € für Personenschäden je Schadensfall - 1,5 Mio. € für Sach- und Vermögensschäden je Schadensfall beträgt. Die Versicherungssumme muss zweifach maximiert sein, d. h. die genannten Summen müssen mindestens zweimal pro Versicherungsjahr zur Verfügung stehen (sog. Jahres-Höchstleistung). Besteht zum Zeitpunkt der Bewerbung keine Police mit den vorgenannten Anforderungen, ist durch den Bewerber zu erklären, dass im Falle der Zuschlagserteilung eine Versicherung mit den genannten Mindestanforderungen abgeschlossen wird.
Kriterium: Werkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Gemäß § 122 GWB in Verbindung mit § 46 VgV ist der öffentliche Auftraggeber berechtigt, von den Bewerbern Nachweise über deren technische und berufliche Leistungsfähigkeit zu verlangen, sofern diese zur ordnungsgemäßen Ausführung der ausgeschriebenen Leistungen erforderlich sind. Vor diesem Hintergrund hat der Bewerber im Rahmen seines Teilnahmeantrages zu erklären, dass ihm die zur Ausführung der ausgeschriebenen Leistungen erforderliche technische Ausstattung sowie eine geeignete Produktions- und Planungsinfrastruktur dauerhaft zur Verfügung stehen. Der Bewerber erklärt, dass ihm gem. § 122 GWB in Verbindung mit § 46 VgV die zur Ausführung der ausgeschriebenen Leistungen erforderliche technische Ausstattung sowie eine geeignete Produktions- und Planungsinfrastruktur dauerhaft zur Verfügung stehen. Die Erklärung bezieht sich insbesondere auf die folgenden Bereiche: Digitale Planungsumgebung: - Vorhandensein leistungsfähiger CAD- und BIM-Arbeitsplätze mit BIM-fähiger Software (z. B. Revit, Allplan, AutoCAD Civil, Desite, Solibri, Navisworks). - Nutzung leistungsfähiger 2D-/3D-CAD- und FEM-Systeme für die Tragwerks- und Detailplanung (z. B. Autodesk Inventor, Siemens NX, SCIA Engineer o. ä.) - Softwareumgebungen zur Bewegungssimulationen und Prüfung der Schnittstellen zu SPS-/SCADA-Logik - Workflow zur Modellkoordination, Attributierung und Qualitätssicherung in einer Common Data Environment (CDE) - Fähigkeit zur Datenübergabe gem. IFC-Standard, BAP-konformer Modellstrukturierung sowie zur Anwendung der Auftraggeber-Informationsanforderungen (AIA) - Tools zur Erstellung und Bearbeitung von Leistungsverzeichnissen und Stücklisten mit automatisierter Ableitung aus dem digitalen Modell Fachsoftware für Ingenieurplanung: - Erd- und Spezialtiefbau (z. B. PLAXIS, GGU-Software, GEO5) - Baugrubenbemessung (z. B. RIB GEO, DC-Software) - Hydraulik und Wasserbau (z. B. Hydro_AS-2, MIKE21) - Massiv- und Stahlbau (z. B. SOFiSTiK, Dlubal, Idea StatiCa) - Verkehrsplanung / Infrastruktur (z. B. CARD/1, iTWO civil) - Ingenieurvermessung (z.B. AutoCAD, QGIS, RM-Data) IT-Infrastruktur und Datenmanagement: - Eigene Server- oder Cloud-basierte Lösungen zur Modell- und Datenhaltung, inklusive Replikations- und Backupsystemen. - Nutzung zertifizierter Sicherheitsstandards (z. B. ISO 27001) für Datenhaltung, insbesondere beim Umgang mit bauherrenseitigen Plattformen. Hinweis für Bewerbergemeinschaften: Im Falle einer Bewerbung durch eine Bewerbergemeinschaft gemäß § 43 VgV gilt die Erklärung dieses Kapitels für die Bewerbergemeinschaft.
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Die Erklärung zur personellen Leistungsfähigkeit des Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft stellt ein zentrales Element der technischen Eignung im Sinne von § 122 Abs. 2 GWB i. V. m. § 46 VgV dar. Mindestanforderungen: Die Erklärung zum Personalbestand ist zwingend in Vollzeitäquivalenten (VZÄ) abzugeben, um unterschiedliche Beschäftigungsmodelle (z. B. Teilzeit, freie Mitarbeit) vergleichbar zu machen. Die Mindestanforderungen umfassen: Erforderliche Gesamtmindestgröße des Bewerbers: 10 VZÄ im Bereich der Planung, der Projektsteuerung, der Terminplanung, der Abrechnung sowie Projektleitung für Planungsleistungen für Infrastrukturvorhaben mit dem Leistungsschwerpunkt des VP 1. - Es sind ausschließlich dauerhaft beschäftigte, qualifizierte Fachkräfte zu berücksichtigen. - Die Darstellung hat unternehmensweit und unter Berücksichtigung der jeweiligen VZÄ-Faktoren (bei Teilzeitmodellen, projektbezogenen Einsätzen oder Werkverträgen) zu erfolgen. Fachlich differenzierter Mindestpersonalbestand: Die personelle Leistungsfähigkeit umfasst folgende Kernbereiche, die mit entsprechender Fachkompetenz und personeller Tiefe abgedeckt werden müssen: - Objektplanung Ingenieurbauwerke: Entwicklung funktionaler Entwurfs- und Ausführungsplanungen für wasserbauliche Ingenieurbauwerke, insbesondere Schleusenanlagen, Böschungen, Durchlässe und Verkehrsbauwerke - Planungskompetenz in Hydromechanik sowie Stahlwasserbau / konstruktiver Stahlbau - Tragwerksplanung: Erarbeitung statischer Vor- und Entwurfsnachweise für massive Schleusenkammern, Häupter, Sohlkonstruktionen sowie gegebenenfalls tragende Stahlbaukonstruktionen (z. B. Portale, Wartungsbühnen) sowie Erstellung prüffähiger statischer Berechnungen inkl. Bauzustandsnachweise (z. B. für Bauphasen, Bauhilfskonstruktionen) - Spezialtiefbauplanung: Bemessung und Planung von Verbaukonstruktionen (Spundwände, Verpressanker, Aussteifungen, Sohlabdichtungen), Entwicklung technischer Lösungen für die Gründung und Baugrubensicherung bei schwierigen Grundwasserverhältnissen sowie Bewertung von Setzungsrisiken und Interaktion Boden-Bauwerk (Baugrube/Kammer) - Planungskoordination / BIM-Management / Schnittstellenmanagement - Oberflächenschutz und Korrosionsschutz - Baulogistik / temporäre Bauzustände Zugrundeliegende Umrechnung von Teilzeitkräften (40h/Woche): 30 Stunden = 0,75 VZÄ 25 Stunden = 0,625 VZÄ 20 Stunden = 0,5 VZÄ 15 Stunden = 0,375 VZÄ 10 Stunden = 0,25 VZÄ Hinweis für Bewerbergemeinschaften: Im Falle einer Bewerbung durch eine Bewerbergemeinschaft gemäß § 43 VgV sind die personellen Kapazitäten der einzelnen Mitglieder additiv zu berücksichtigen. Rechtlicher Hinweis: Gemäß § 57 Abs. 1 Nr. 4 VgV können Angebote vom weiteren Verfahren ausgeschlossen werden, wenn die in der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen geforderten Nachweise und Erklärungen – hier zur personellen Leistungsfähigkeit – nicht vollständig und formgerecht erbracht werden. Nachforderungen der Vergabestelle sind nur im Rahmen des § 56 Abs. 2 VgV möglich und zulässig. Der Auftraggeber weist ausdrücklich darauf hin, dass ein Bewerber, der die vorstehend beschriebenen Mindestanforderungen jedenfalls auch nach einer ggf. zulässigen Nachforderung nicht nachweisen kann oder will, vom Vergabeverfahren ausgeschlossen wird.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Die Auswahlentscheidung basiert auf einer gewichteten Bewertung zusätzlicher Eignungskriterien, die über die bloße Erfüllung der Mindestvoraussetzungen hinausgehen (§ 51 Abs. 2 VgV). Ziel dieses Verfahrensschritts ist es, diejenigen Bewerber zu identifizieren, die im Hinblick auf die spezifischen Anforderungen des Projekts „Ersatz der Schleuse Herbrum“ die höchste Leistungsfähigkeit erwarten lassen. Der Bewerber erklärt anhand von drei geeigneten Projektreferenzen entsprechend § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV seine technische und berufliche Leistungsfähigkeit, die über die Mindestanforderungen hinausgeht. Diese Referenzen werden inhaltlich und qualitativ bewertet. Die Beurteilung erfolgt anhand einer einheitlichen Bewertungsmatrix (siehe Anlage 260324_HER_VG_VP1_Auswahlmatrix Eignungskriterien). Mindestanforderungen: Es sind mindestens und höchstens drei (3) technisch einschlägige und eigenständig erbrachte Referenzprojekte einzureichen. Jedes Referenzprojekt muss in den letzten zehn (10) Jahren (zwischen dem 01.03.2016 und 01.03.2026) abgeschlossen oder im Wesentlichen abgeschlossen worden sein (maßgeblich: Fertigstellung oder Inbetriebnahme). - Jede Referenz muss mindestens zwei (2) der folgenden 5 Teilleistungen umfassen: 1) Spezialtiefbau (z. B. Verbau, Spundwände, Tiefgründungen), 2) Maschinenbau 3) Stahlwasserbau 4) Erd- und Wasserbau (z. B. Sohlsicherungen, Bauwerke im tidebeeinflussten Bereich), 5) Tragwerksplanung von wasserbaulichen Großbauwerken (z. B. Schleusen, Sperrwerke, Dämme). Insgesamt müssen mit den drei vorzulegenden Referenzen alle fünf (5) Teilleistungen mindestens 1-mal abgedeckt werden. Die Konstellation mit welcher Referenz, welche und wie viele Teilleistungen abgedeckt werden, ist dabei variabel. Das heißt, sollte eine Referenz bereits alle 5 Teilleistungen abbilden, wäre diese Anforderung erfüllt. Die Anforderung, dass jede der drei Referenzen mindestens zwei (2) der Teilleistungen umfassen muss, bleibt davon unberührt. - Das Projekt muss in einem wasserbaulichen Kontext realisiert worden sein (z. B. Schleusen, Wehranlagen, Sperrwerke, Hafeninfrastruktur), idealerweise mit Integration in bestehende Bauwerke oder bei laufendem Betrieb. - Die wesentlichen Leistungen (mindestens Spezialtiefbau und Tragwerksplanung) müssen vom Bewerber selbst oder in einer führenden Rolle (z. B. als Generalunternehmer, ARGE-Führer) erbracht worden sein. Reine Teilleistungen im Unterauftrag ohne Gesamtverantwortung reichen nicht aus. - Das an den Bewerber vergebene Auftragsvolumen (Gesamtplanungsleistung) muss je Referenzprojekt mindestens 2 Mio. € netto betragen haben. Für die Erklärung der Projektreferenzen sind die nachfolgenden Referenzformblätter zu nutzen. § 50 Abs. 2 VgV bleibt unberührt. Bewertungssystematik: Jede der drei eingereichten Referenzen wird separat bewertet. Der Gesamtwert ergibt sich aus der Summe der Einzelbewertungen; insgesamt können maximal 288 Punkte erreicht werden. - Die Bewertung erfolgt projektbezogen. Jedes eingereichte Projekt wird anhand der u. g. Kriterien einzeln bewertet. - Die Referenzen müssen in die nachfolgenden Referenzformblätter eingetragen werden. § 50 Abs. 2 VgV bleibt unberührt. - Für Unterkriterien ohne klare Beschreibung (z. B. nur Behauptung) wird kein Punkt vergeben. - Bei widersprüchlichen oder nicht belegbaren Angaben erfolgt Abwertung auf 0 Punkte im Teilkriterium. - Zur Angebotsabgabe werden die Bewerber mit den höchsten Gesamtpunktzahlen eingeladen. Die Anzahl der Einzuladenden ist in der Bekanntmachung gemäß § 51 Absatz 2 VgV bereits bekanntgegeben. Bei Punktgleichheit entscheidet das Los (§ 75 Abs. 6 VgV). Die folgenden Eignungskriterien gehen mit differenzierter Gewichtung in die Bewertung ein: K1 Technische Vergleichbarkeit (max. 20 Punkte) Bewertet wird die technische Übereinstimmung der Referenzprojekte mit dem ausgeschriebenen Projekt. Relevante Vergleichsparameter sind u.a. der Bauwerkstyp, die funktionale Ausrichtung, die wasserbaulichen bzw. hydraulischen Randbedingungen sowie die angewandten Konstruktions- und Bauverfahren. Punkte werden verteilt für: K1.1 Bauwerkstyp (z. B. Schleuse, Wehr, Sperrwerk) ist vergleichbar. - 4 Pkt. K1.2 Hydraulische Randbedingungen (tideabhängig, Hochwasser, Binnenwasserstraße, Grundwasser); hydraulisch betriebene Antriebssysteme wurden geplant und koordiniert. - 4 Pkt. K1.3 Spezialtiefbau- oder Wasserbauanteile prägen das Projekt; Zusätzlich umfasst das Referenzprojekt Stahlwasserbauten mit beweglichen Verschlussorganen (z.B. Hubtore, Stemmtore, Schütze) - 4 Pkt. K1.4 Das Projekt beinhaltete die Planung und Integration von maschinentechnischen Komponenten (z. B. Pumpen, Zylinder, Aggregate). - 4 Pkt. K1.5 Eingliederung in Bestand / wasserbauliche Infrastruktur (z. B. Schleusenmodernisierung, Ersatzteilumbauten) - 4 Pkt. K2 – Komplexitätsgrad des Projekts: (max. 15 Punkte) Die Bewertung erfolgt auf Grundlage des Komplexitätsgrads der Referenzprojekte. Bewertungsrelevant sind insbesondere geotechnische, hydraulische, logistische oder genehmigungsrechtliche Herausforderungen sowie Anforderungen an die Planung unter Betrieb oder unter beengten Rahmenbedingungen. Punkte werden verteilt für: K2.1 Schwierige geotechnische Rahmenbedingungen (gem. geotechnischer Kategorie 3 nach DIN 4020) - 5 Pkt. K2.2 Bau unter Betrieb oder eingeschränkten Randbedingungen; es bestanden hohe Anforderungen an Betriebssicherheit, Verfügbarkeit oder Redundanz (z. B. bei Hauptschleusen). - 5 Pkt. K2.3 Umwelt-, Sicherheits- oder behördliche Anforderungen erhöhten die Komplexität - 5 Pkt.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: K3 – Erbrachte Planungsphase (max. 15 Punkte) Gegenstand der Bewertung ist der Umfang der im Referenzprojekt erbrachten Planungsleistungen. Berücksichtigt werden die Leistungsphasen gemäß HOAI oder gleichwertige Phasenmodelle, einschließlich ergänzender Leistungen wie Bauüberwachung oder Objektbetreuung. Punkte werden verteilt für: K3.1 LPH 3 - 6 Pkt. K3.2 LPH 4 - 3 Pkt. K3.3 LPH 5 - 4 Pkt. K3.4 LPH 8 (inkl. Überwachung Montageplanung, Hebenachweise oder Abnahmeplanung und örtliche Bauüberwachung.) - 2 Pkt. K4 - Planungsanteil am Gesamtvolumen (max. 10 Punkte) Bewertet wird die wirtschaftliche Relevanz des Referenzprojekts (Projektvolumen) und die Position des Bewerbers innerhalb der Projektorganisation. Punkte werden verteilt für: K4.1 Anteil am Projektvolumen <= 2,5 Mio. € netto - 2 Punkte Anteil am Projektvolumen <= 7,5 Mio. € netto - 3 Punkte Anteil am Projektvolumen <= 12,5 Mio. € netto - 4 Punkte Anteil am Projektvolumen <= 20 Mio. € netto - 5 Punkte Anteil am Projektvolumen > 20 Mio. € netto - 6 Punkte K5 – Vertrags- und Organisationsform / IPA-Erfahrung (max. 20 Punkte) Gegenstand der Bewertung ist die Form der Projektabwicklung, nach der das Referenzprojekt durchgeführt wurde, sowie die Rolle und Verantwortung des Bewerbers in dieser Struktur. Die Bewertung berücksichtigt sowohl klassische als auch kooperative/integrierte Modelle. Projekte mit IPA-Merkmalen werden vorrangig bewertet. Die Bewertung erfolgt projektbezogen, mehrere Unterkriterien können kumulativ erfüllt werden. Punkte werden verteilt für: K5.1 - Vertragsstruktur: IPA / Allianzmodell: Projekt wurde im Rahmen eines IPA- oder Allianzmodells mit Mehrparteienvertrag abgewickelt (gemeinsame Zielverfolgung und geteilte Verantwortung) - 5 Pkt. - Kooperationsstruktur bei klassischen Modellen: Projekt wurde in einem GU-, TU- oder ARGE-Modell mit interner Koordination und Schnittstellensteuerung durch den Bewerber durchgeführt - 2 Pkt. - Einzelvergabe / konventionelle Abwicklung: Projekt wurde in klassischer Einzelvergabe durchgeführt, der Bewerber agierte als Einzelauftragnehmer mit Standard-HOAI-Regelwerk 1 Pkt. K5.2 Zielkostenmodell / anreizbasierte Vergütung: Beteiligung an Zielkostenmodell, Bonus-Malus-Regelungen, Deckungsbeitragsvereinbarungen oder Leistungsteilung - 4 Pkt. K5.3 Gemeinsames Projektcontrolling und Risiko-/Kostenmanagement: Nachweis projektintern abgestimmter Controllingstrukturen, gemeinsames Risikobudget, Open-Book-Kalkulation oder Lean-Methoden - 3 Pkt. K5.4 Best-for-Project-Prinzip / kollektive Entscheidungsfindung: Gemeinsame Entscheidungen (z. B. im PMT) statt Einzelentscheidungen, Projektziele im Mittelpunkt des Handelns - 2 Pkt. K5.5 Verantwortung für externe Schnittstellen / Behörden / AG-Kommunikation: Bewerber war primärer Ansprechpartner für den AG und koordinierte externe Abstimmungen (z. B. BAW, WSV, Gutachter, Genehmigungsbehörden) - 1Pkt. K6 – Integration mehrerer Fachdisziplinen (max. 5 Punkte) Dieses Kriterium bewertet die Fähigkeit des Bewerbers, in interdisziplinären Zusammenhängen zu arbeiten. Gemeint ist hier insbesondere die Abstimmung mit benachbarten Gewerken wie Massivbau, Maschinenbau, Stahlwasserbau oder Planungspartnern im Rahmen komplexer Infrastrukturbauten. Punkte werden verteilt für: K6.1 Mind. drei Disziplinen wurden hausintern koordiniert (z. B. Wasserbau, Tragwerk, Geotechnik, Mechanik, Korrosionsschutz) - 4 Pkt. K6.2 Beschreibung enger, nicht hausinterner Koordination mit mindestens zwei angrenzenden Gewerken (z.B.: In einer ARGE) - 1 Pkt.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: K7 – Digitale Methoden & BIM (max. 10 Punkte) Im Rahmen des integrierten Projektabwicklungsmodells (IPA) für das Vorhaben Ersatz der Schleuse Herbrum misst der öffentliche Auftraggeber dem Einsatz digitaler Methoden zur Prozessoptimierung im Planungs- und Bauablauf eine besondere Bedeutung bei. Dies betrifft sowohl den planungsbegleitenden Einsatz modellbasierter Werkzeuge als auch die strukturierte Anwendung digitaler Systeme zur Bauausführung und -überwachung. Im Rahmen der Wertung dient dieses Kriterium der qualitativen Beurteilung, inwieweit der Bewerber über nachweisbare Kompetenz und praktische Erfahrung in der Anwendung digitaler Werkzeuge und Methoden verfügt. Bewertet wird insbesondere die Fähigkeit, digitale Technologien wie Bauablaufsimulationen (4D-Simulationen), digitale Baustellendokumentation, systemgestütztes Mängelmanagement sowie modellgestützte Koordinierungs- und Prüfprozesse (z. B. digitale Kollisionsprüfungen) effektiv, nachvollziehbar und in projektspezifischer Weise einzusetzen. Zudem wird die Verfügbarkeit und Anwendung von digitalen Planungsmethoden wie Building Information Modeling (BIM) einschließlich der Nutzung von 3D-/4D-Modellen, simulationsgestützten Planungselementen und der Integration modellbasierter Daten in den Gesamtprozess der Planung und Ausführung (z. B. durch CDE – Common Data Environments) berücksichtigt. Voraussetzung für eine positive Bewertung ist, dass der Einsatz dieser Methoden plausibel beschrieben, durch geeignete Referenzprojekte oder Systemnachweise belegt und im Sinne einer integrativen Projektabwicklung schlüssig auf das konkrete Projekt bezogen wird. K7.1 Modellbasierte Planung und Koordination (BIM): Nutzung von BIM-Methoden zur geometrischen und funktionalen Modellierung der Ingenieurbauwerke (z. B. Schleusenkammer, Häupter, Baugrube) sowie zur funktionsbasierten Modellierung von Toren, Antriebskomponenten, Führungssystemen oder Plattformen, einschließlich Darstellung von Bauwerksgeometrien, Bauzuständen, Attributierung technischer Bauteile (z. B. Materialien, Einbauteile) und technischer Merkmale (Werkstoffe, Toleranzen, Korrosionsschutz). Nachweis der Integration in CDE-Systeme und Durchführung modellbasierter Kollisionsprüfungen sowie Fachkoordinationsprozesse. - 4 Pkt. K7.2 Simulations- und Analysewerkzeuge in der Planung: Anwendung spezialisierter digitaler Werkzeuge zur Vorbereitung und Validierung der Planung, z. B. für Baugrubenstabilität, Setzungsverhalten, Gründungsverfahren oder Tragverhalten sowie zur Berechnung, Auslegung und Nachweisführung z. B. für Strukturverformung, Hydrauliksysteme, Hubelemente, Festigkeits- und Schwingungsanalysen. Beispiele: PLAXIS, SOFiSTiK, AxisVM, ANSYS, Abaqus, WinMOD, Matlab/Simulink, GEO5, DC-Software, GGU. Die Ergebnisse sollen als Grundlage für Entscheidungen oder Bemessungen nachgewiesen sein. - 3 Pkt. K7.3 Digitale Qualitätssicherung und Planprüfung: Einsatz digitaler Systeme zur technischen Planprüfung (z. B. BIMcollab, Desite, Solibri), zum Abgleich von Planständen sowie zur Unterstützung bei Genehmigungs- und Freigabeprozessen (digitale Abnahmepläne, Checklisten, Fertigungsfreigaben). Verknüpfung mit Aufgabenlisten, Prüfstatus und Mängellisten. Anbindung an digitale Bauakte oder Prüfdatenbanken. - 2 Pkt. K7.4 Dokumentation und digitale Nachweissysteme: Verwendung von Plattformen zur strukturierten Dokumentation der Planung und deren Fortschritt (z. B. Thinkproject, PlanRadar, DocuWare). Nachverfolgbarkeit von Entscheidungen, Versionen, Kommentaren und Schnittstellenabstimmungen. Prüfung und Abnahme von technischen Unterlagen (z. B. Werkstattzeichnungen, Prüfprotokolle, Korrosionsschutzkonzepte, Fertigungsfreigaben) - 1 Pkt. K8 - Projektkoordination und Steuerungskompetenz (max. 5 Punkte) Bewertet wird die Rolle des Bewerbers in Bezug auf die Gesamtkoordination des Projekts. Maßgeblich sind Funktionen wie Generalplanung, Koordination von Nachunternehmern, Termin- und Kostensteuerung sowie das Management von Schnittstellen zu externen Projektbeteiligten. Punkte werden verteilt für: K8.1 Bewerber hatte eine zentrale Steuerungsfunktion im Referenzprojekt (z. B. GP, federführend in ARGE) - 3 Pkt. K8.2 Abstimmung mit externen Akteuren (z. B. Behörden, Anwohner, Nutzer) erfolgte strukturiert (Stichwort: Share- und Stakeholdermanagement) - 1 Pkt. K8.3 Der Bewerber hat die Terminplanung und Kostenermittlung im Referenzprojekt übernommen - 1 Pkt. K9 – Aktualität der Referenz (max. 5 Punkte) Bewertet die Referenz hinsichtlich ihrer Aktualität, um den Stand der Technik im umgesetzten Projekt zu berücksichtigen. Das Referenzprojekt muss abgeschlossen oder im Wesentlichen abgeschlossen worden sein (maßgeblich: Fertigstellung oder Inbetriebnahme). Punkte werden verteilt für: K9.1: - Abschluss des Referenzprojektes vor 10 bis 6 Jahren (zwischen 01.03.2016 und 29.02.2020) - 1 Pkt. - Abschluss des Referenzprojektes vor 3 bis 6 Jahren (zwischen 01.03.2020 und 28.02.2023) - 3 Pkt. - Abschluss des Referenzprojektes in den letzten 3 Jahren (zwischen 01.03.2023 und 01.03.2026) - 5 Pkt.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Beschreibung der anzuwendenden Methode, wenn die Gewichtung nicht durch Kriterien ausgedrückt werden kann: A.1 Personal- und Organisationkonzept - 8,75% A.2 Planungs- und Managementkonzepte - 21,25% B Kooperations- & Kollaborationskultur (Assessment Center) - 20% C.1 Beteiligungsquote – 10,00% C.2 Deckungsbeitrag (AGK + G) – 17,50% C.3 Verhältnis BQ zu DB (BQ/DB) – 8,50% C.4 Stundensatz – 4,00% C.5 BGL Satz – 10,00% Eine detaillierter Aufstellung der Zuschlagskriterien ist in den Vergabeunterlagen zu finden (siehe Dokument: 260324_HER_VG_VP1_Wertungsmatrix Zuschlagskriterien)
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen:
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung: 11/06/2026
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 04/05/2026 11:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Nachforderung richtet sich nach § 56 Abs. 2 VgV.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Bundeskartellamt - Vergabekammer des Bundes -
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt: Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Ems-Nordsee
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Ems-Nordsee
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Ems-Nordsee
Organisation, die Angebote bearbeitet: Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Ems-Nordsee