1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Gemeinde Wietze
Rechtsform des Erwerbers: Lokale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2.1.
Verfahren
Titel: ÖPP-Projekt: Neubau Feuerwehr Wietze
Beschreibung: Die Gemeinde Wietze plant den Neubau des Feuerwehrhauses Wietze im Rahmen eines ÖPP-Verfahrens zu realisieren. Ziel des Vorhabens ist der Neubau eines modernen, funktionalen und zukunftsfähigen Feuerwehrhauses für die Ortsfeuerwehr Wietze auf Grundlage aktueller Anforderungen an Technik, Einsatzabläufe und Arbeitsbedingungen. Die Planung, Errichtung, Möblierung, Finanzierung und teilweise der Betrieb (z.B. Wartung, Instandhaltung) sollen im Rahmen eines Öffentlich-Privaten Partnerschaftsmodells (ÖPP) im Inhabermodell erfolgen. Für den Neubau müssen zunächst die auf dem gemeindeeigenen 4.038 m² großen Grundstück in der Nienburger Str. 19 in 29323 Wietze befindlichen Bestandsgebäude abgerissen werden. Neben dem bestehenden Feuerwehrhaus sind auch das 2,5-geschossige Mehrfamilienhaus mit Keller, das 2,5-geschossige Nutzgebäude mit Aufenthaltsräumen und Keller sowie ein kleiner Garagenkomplex zurückzubauen. Inwiefern der Betrieb des bestehenden Feuerwehrhauses während der Bauphase aufrechterhalten werden kann, ist im Rahmen des Vergabeverfahrens zu prüfen. Sollte sich eine Interimslösung als unumgänglich erweisen, wird der Auftraggeber diese umsetzen. Das angedachte 2-geschossige Feuerwehrhaus soll auf ca. 1.300 m² BGF eine Fahrzeughalle mit 6 Stellplätzen und Räumen zur Dekontamination, Grobwäsche und Trocknung sowie Räume für die Übungs- und Einsatzabwicklung, Räume für Ausbildung, Aufenthalt und Verwaltung und Werkstätten- und Lagerräume beinhalten. Technik-, Verkehrs- und sonstige Flächen sind gem. Raumprogramm umzusetzen. In den Außenanlagen sind neben den erforderlichen Flächen wie Stauraum vor den Toren, Alarmparkplätze und Übungsflächen auch Gefahrstofflager, frostfreie Außenlagerflächen sowie ein Übungsturm vorzusehen. Sofern die notwendigen Stell- und Funktionsflächen auf dem Grundstück nicht dargestellt werden können, muss die angrenzende öffentliche Fläche "Droschkenplatz", ein ehemaliges Bahngelände, in die Projektplanung mit einbezogen werden. Der Droschkenplatz liegt rückwärtig zum geplanten Feuerwehrhausgrundstück und kann als kombinierte Verkehrs-, Abstell- und Funktionsfläche entwickelt werden. Der Droschkenplatz soll perspektivisch auch Parkplätze für die benachbarte Kita aufnehmen, um auch deren Bedarf an Stellplätzen zu decken.
Kennung des Verfahrens: c846f53e-b7e1-431c-950c-d143dd7df54b
Interne Kennung: 5379
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
Zentrale Elemente des Verfahrens: Interessierte Unternehmen sind in der aktuell laufenden Phase 1 zur Beteiligung am Teilnahmewettbewerb aufgefordert.Gemäß der im Bewerbermemorandum genannten Bedingungen werden unter allen grundsätzlich geeigneten Bewerbern im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs drei bis maximal fünf Unternehmen ausgewählt, die zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden. Die Vergabeunterlagen werden den drei bis maximal fünf zur Abgabe eines ersten indikativen Angebots aufgeforderten Teilnehmern zeitgleich zur Verfügung gestellt. Es ist geplant, die Bewerber Ende März 2026 zur Abgabe eines indikativen Angebots aufzufordern. Der geforderte Inhalt der Angebote ist in den Vergabeunterlagen dargestellt, die den im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten und zur Abgabe eines ersten indikativen Angebots aufgeforderten Bewerbern zugehen werden. Auf Grundlage dieser Unterlagen erarbeiten die Bieter ein erstes indikatives Angebot. Die Angebote werden auf Grundlage der Zuschlagskriterien, die den für das Verhandlungsverfahren ausgewählten Bewerbern mitgeteilt werden, bewertet. Auf dieser Grundlage wird ein Bieterranking erstellt. Die Vergabestelle behält sich vor, im Rahmen des an die erste Wertung anschließenden Verhandlungsverfahrens sukzessive weniger gut platzierte Bieter auszuscheiden, nur mit einzelnen anhand der Wertung besser platzierten Bietern in (weitere) Verhandlungen zu treten und Endverhandlungen nur mit einem Unternehmen zu führen. Die Vergabestelle behält sich vor, schon auf Grundlage des ersten Angebots entsprechend zu verfahren oder ohne weitere Verhandlungen den Zuschlag zu erteilen. Über das Verhandlungsverfahren soll die annehmbarste, d.h. die wirtschaftlich, technisch/funktional und gestalterisch beste Lösung gefunden werden. Nach ggf. erfolgter Durchführung der Verhandlungen sowie Prüfung und Wertung der Angebote wird der Zuschlag an den Bieter erteilt, der das wirtschaftlichste Angebot (höchste Kennzahl in der Leistungs-Preis-Bewertung) gelegt hat.
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45000000 Bauarbeiten
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
2.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Nienburger Str. 19
Stadt: Wietze
Postleitzahl: 29323
Land, Gliederung (NUTS): Celle (DE931)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: #Bekanntmachungs-ID: CXP4DMZMMJM# Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen: a) Die Eignung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft gesondert nachzuweisen. Soweit nachfolgend nichts Abweichendes geregelt wird, sind daher alle Eignungsnachweise von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorzulegen. b) Ist ein Unternehmen - sei es als Bewerber, Mitglied einer Bewerbergemeinschaft oder im Wege der Eignungsleihe - an mehreren Bewerbungen beteiligt, so kann dies zum Verfahrensausschluss aller Bewerber/Bewerbergemeinschaften, bei denen das jeweilige Unternehmen beteiligt bzw. im Wege der Eignungsleihe einbezogen ist, führen. c) Ein Bewerber kann sich zum Nachweis seiner Eignung auf andere Unternehmen stützen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem Unternehmen bestehenden Verbindungen (Eignungsleihe, vgl. § 6d EU VOB/A). In diesem Fall ist der Vergabestelle mit Einreichung des Teilnahmeantrags nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen, indem beispielsweise die diesbezüglichen verpflichtenden Zusagen der Unternehmen vorgelegt werden. Die Unternehmen, auf die sich ein Bewerber zum Nachweis seiner Eignung stützt, müssen die Eignung nach den "Bedingungen" der Auftragsbekanntmachung hinsichtlich derjenigen Eignungskriterien erfüllen, zu deren Nachweis sich der Bewerber auf die Eignung des Unternehmens stützt. Zudem sind die Erklärungen über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 6e EU Abs. 1 bis Abs. 4 VOB/A und § 6e EU Abs. 6 VOB/A vorzulegen. Werden die vorstehend dargestellten Eignungsanforderungen nicht erfüllt oder liegen Ausschlussgründe gemäß § 6e EU Abs. 1 bis 4 VOB/A vor, so ist das Unternehmen auf Anforderung der Vergabestelle innerhalb einer von dieser vorgegebenen Frist zu ersetzen. Liegen Ausschlussgründe nach § 6e EU Abs. 6 VOB/A vor, so kann die Vergabestelle verlangen, dass der Bewerber das Unternehmen ersetzt. Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die Bewertung der Teilnahmeanträge und somit die Auswahl der Bewerber, die zur Abgabe eines ersten Angebots aufgefordert werden, erfolgt in einem dreistufigen Verfahren. Stufe 1: Zunächst wird geprüft, ob die Teilnahmeanträge den formalen Anforderungen genügen. Unvollständige Teilnahmeanträge, die trotz ggf. erfolgter Nachforderung von Unterlagen weiterhin unvollständig bleiben, können nicht berücksichtigt werden. Stufe 2: Anschließend wird beurteilt, ob der Bewerber nach den vorgelegten Angaben und Nachweisen grundsätzlich geeignet erscheint, die verfahrensgegenständlichen Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen. Stufe 3: Schließlich wird - sofern mehr als maximal fünf geeignete Bewerber sich am Verfahren beteiligt haben - unter den Bewerbern anhand der Referenzen beurteilt, wer unter den als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern besonders geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt werden soll. Für die Auswahl wird nur die als priorisiert gekennzeichnete Referenz für "Schlüsselfertige Bauleistung" berücksichtigt. Hierzu ist die Referenz durch den Bewerber zu priorisieren. Erfolgt, auch nach ggf. erfolgter Nachforderung, keine Priorisierung durch den Bewerber, so wird die Vergabestelle die Referenzen priorisieren und entsprechend in die Wertung einbeziehen. Folgende Mindestanforderungen sind nachzuweisen: - Vorlage mindestens eines Referenzobjekts über schlüsselfertige Bauleistungen im Bereich "Hochbau" mit einem Projektvolumen (KG 200 ? 700, ohne KG 600 nach DIN 276 in aktueller Fassung) von mind. EUR 2,0 Mio. brutto, mit Fertigstellung, Abnahme und Inbetriebnahme in den letzten fünf Jahren (d.h. ab dem 01.01.2021, jedoch spätestens bis Ablauf der Frist zur Abgabe der Teilnahmeanträge). Die Referenz "Schlüsselfertige Bauleistung wird mit maximal 10 Punkten wie folgt bewertet: Zeitpunkt der Inbetriebnahme: - Inbetriebnahme zwischen dem 01.01.2021 und dem 25.01.2023: 1 Punkt - Inbetriebnahme ab dem 26.01.2023: 2 Punkte Bauvolumen: - Zwischen EUR 2,0 Mio. und EUR 3,0 Mio. brutto Bauvolumen (KG 200 - 700, exkl. KG 600 nach DIN 276): 1 Punkt - Zwischen EUR 3,0 Mio. und EUR 4,5 Mio. brutto Bauvolumen (KG 200 - 700, exkl. KG 600 nach DIN 276): 2 Punkte - Über EUR 4,5 Mio. brutto Bauvolumen (KG 200 - 700, exkl. KG 600 nach DIN 276): 3 Punkte Gebäudeart: - Verwaltungsgebäude:1 Punkt - Gewerbliches Gebäude: 2 Punkte - Feuerwehrgebäude: 3 Punkte Bauweise: - Konventionelle Bauweise: 1 Punkt - Vorgefertigte Bauweise: 2 Punkte Für den Fall, dass nach der vorstehend beschriebenen Vorgehensweise durch Punktegleichstand die vorgesehene Anzahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bieter überschritten wird, führen jüngere Referenzen (späterer Inbetriebnahmezeitpunkt) bei den schlüsselfertigen Bauleistungen zur Bevorzugung eines Bewerbers. Bei gleichen Abnahmezeitpunkten entscheidet ggf. das Los.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vob-a-eu -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Vom Verfahren werden diejenigen Unternehmen ausgeschlossen, bei denen Ausschlussgründe nach §123 und §124 GWB vorliegen. Öffentliche Aufträge werden nur an fachkundige und leistungsfähige (geeignete) Unternehmen vergeben, die nicht nach den §§ 123 oder 124 GWB ausgeschlossen worden sind. Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen in Bezug auf Ausschlussgründe einzureichen: (1) Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe des § 6e EU Abs. 1 bis Abs. 4 VOB/A nicht vorliegen; (2) Eigenerklärung über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 6e EU Abs. 6 VOB/A;
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: ÖPP-Projekt: Neubau Feuerwehr Wietze
Beschreibung: Über das Ausschreibungsverfahren soll unter den gegebenen Voraussetzungen die annehmbarste, d.h. die wirtschaftlich, technisch, funktional und gestalterisch beste Lösung zur schnellstmöglichen Umsetzung der Baumaßnahmen gefunden werden. Für die Realisierung des Neubaus ist ein Pauschalfestpreisangebot zu legen, das sämtliche Baunebenkosten der Objekt- und Fachplanung, sowie etwaige Baukostensteigerungen bis zur Gesamtfertigstellung der beschriebenen Leistung beinhaltet. Mit Durchführung der gesamthaften Vergabe von Planung, Errichtung, Möblierung, Finanzierung und teilweise dem Betrieb (z.B. Wartung, Instandhaltung) erwartet sich die Gemeinde Wietze ein planerisch, baulich und wirtschaftlich abgestimmtes Angebot, welches bereits zu einem frühen Zeitpunkt Kosten- und Terminsicherheit sowie ein inhaltlich abgestimmtes Angebot für den Neubau des Feuerwehrhauses gewährleistet. Das Pauschalfestpreisangebot muss hierzu auch sämtliche Baunebenkosten der Objekt- und Fachplanung, sowie etwaige Baukostensteigerungen bis zur Gesamtfertigstellung der beschriebenen Leistung beinhalten. Die Teilnehmer werden angehalten, den Leistungszeitraum unter Ziffer 1.1 einzuhalten und zu optimieren, sodass eine Fertigstellung bis Ende Mai 2028 erreicht werden kann.
Interne Kennung: 5379
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45000000 Bauarbeiten
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
5.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Nienburger Str. 19
Stadt: Wietze
Postleitzahl: 29323
Land, Gliederung (NUTS): Celle (DE931)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 02/11/2026
Enddatum der Laufzeit: 31/05/2028
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: nein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Vorzulegende Nachweise der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung: Aktueller Nachweis über die Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister oder in die Handwerksrolle.
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Unverbindliche Erklärung eines in der EU niedergelassenen Kreditinstituts, dass dieses im Auftragsfall eine Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 10 % der Bruttoauftragssumme stellen wird. Dieser Nachweis ist bei Bewerbergemeinschaften nur einmal vorzulegen.
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung über den Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personen-, Sach- und Vermögensschäden in Höhe von mindestens EUR 5,0 Mio. oder Eigenerklärung, im Auftragsfall Versicherungsschutz in der geforderten Höhe zu stellen. Diese Eigenerklärung ist bei Bewerbergemeinschaften nur einmal vorzulegen.
Kriterium: Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung über den Umsatz des Unternehmens, jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, jeweils aufgeschlüsselt nach schlüsselfertige Bauleistungen im Bereich "Hochbau" und Planung "Gebäude und Innenräume".
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angaben über die Ausführung vergleichbarer Leistungen im Bereich "schlüsselfertige Bauleistungen im Bereich Hochbau" Für die Referenz sind unter Verwendung des Formblatts im Teilnahmeformular folgende Angaben einzureichen: - Projektbezeichnung, - Bauherr/Auftraggeber mit Ansprechpartner und Telefonnummer, - Beschreibung, - Leistungsumfang, - Angaben über erbrachte Leistungen (Aufteilung siehe jeweiligen Referenzbereich) - Herstellkosten (spezifische KG siehe jeweiligen Referenzbereich) in EUR brutto, - Zeitraum der Bau- bzw. Planungsleistungen, - Zeitpunkt Inbetriebnahme / Abnahme, - ggf. weitere Beschreibung inkl. Bildern - ggf. Referenzschreiben des Bauherrs/Auftraggebers Die Vorlage von mehr als drei Referenzen über schlüsselfertige Bauleistungen im Bereich "Hochbau" und Planungsleistungen ist nicht erwünscht. Im Falle der Vorlage von mehreren Referenzen ist das Referenzblatt jeweils als weitere Anlage D dem Teilnahmeantrag beizufügen. Bitte beachten Sie: Um die Wertungskriterien der Referenz "Schlüsselfertige Bauleistung" nachzuweisen, darf der Bieter nur eine priorisierte Referenz einreichen, welche in die Wertung einfließt. Folgende Mindestanforderungen sind nachzuweisen: - Vorlage mindestens eines Referenzobjekts über schlüsselfertige Bauleistungen im Bereich "Hochbau" mit einem Projektvolumen (KG 200 - 700, ohne KG 600 nach DIN 276 in aktueller Fassung) von mind. EUR 2,0 Mio. brutto, mit Fertigstellung, Abnahme und Inbetriebnahme in den letzten fünf Jahren (d.h. ab dem 01.01.2021, jedoch spätestens bis Ablauf der Frist zur Abgabe der Teilnahmeanträge). Die Referenz "Schlüsselfertige Bauleistung wird mit maximal 10 Punkten wie folgt bewertet: Zeitpunkt der Inbetriebnahme: - Inbetriebnahme zwischen dem 01.01.2021 und dem 25.01.2023: 1 Punkt - Inbetriebnahme ab dem 26.01.2023: 2 Punkte Bauvolumen: - Zwischen EUR 2,0 Mio. und EUR 3,0 Mio. brutto Bauvolumen (KG 200 - 700, exkl. KG 600 nach DIN 276): 1 Punkt - Zwischen EUR 3,0 Mio. und EUR 4,5 Mio. brutto Bauvolumen (KG 200 - 700, exkl. KG 600 nach DIN 276): 2 Punkte - Über EUR 4,5 Mio. brutto Bauvolumen (KG 200 - 700, exkl. KG 600 nach DIN 276): 3 Punkte Gebäudeart: - Verwaltungsgebäude:1 Punkt - Gewerbliches Gebäude: 2 Punkte - Feuerwehrgebäude: 3 Punkte Bauweise: - Konventionelle Bauweise: 1 Punkt - Vorgefertigte Bauweise: 2 Punkte Für den Fall, dass nach der vorstehend beschriebenen Vorgehensweise durch Punktegleichstand die vorgesehene Anzahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bieter überschritten wird, führen jüngere Referenzen (späterer Inbetriebnahmezeitpunkt) bei den schlüsselfertigen Bauleistungen zur Bevorzugung eines Bewerbers. Bei gleichen Inbetriebnahmezeitpunkten entscheidet ggf. das Los.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 10
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung Russland-Sanktionen nach Artikel 5 k Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Artikel 1 Ziffer 20 der Verordnung (EU) 2023/2878 des Rates vom 18. Dezember 2023 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage der Ukraine destabilisieren (Formblatt "Eigenerklärung Russland-Sanktionen").
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung des Bewerbers gemäß § 4 Abs. 1 NTVergG, seinen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im Sinne des § 22 des Mindestlohngesetzes (MiLoG) vom 11. August 2014 (BGBl. I S. 1348), geändert durch Artikel 2 Abs. 10 des Gesetzes vom 17. Februar 2016 (BGBl. I S. 203), in der jeweils geltenden Fassung, mindestens ein Mindestentgelt nach den Vorgaben des Mindestlohngesetzes zu zahlen und seinen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die von Regelungen nach § 1 Abs. 3 MiLoG, insbesondere von Branchentarifverträgen, die nach den Vorgaben des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes vom 20. April 2009 (BGBl. I S. 799) - AEntG -, zuletzt geändert durch Artikel 2 Abs. 11 des Gesetzes vom 17. Februar 2016 (BGBl. I S. 203), in der jeweils geltenden Fassung, bundesweit zwingend Anwendung finden, erfasst werden, mindestens ein Mindestentgelt nach den Vorgaben dieser Regelungen zu zahlen. Diese Erklärung ist auch von Nachunternehmern abzugeben.
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Städtebau / Architektur
Beschreibung: Wertigkeit 40% Weitere Informationen sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt.
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Funktionalität
Beschreibung: Wertigkeit 40% Weitere Informationen sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt.
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Qualität
Beschreibung: Wertigkeit 20% Weitere Informationen sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt.
Beschreibung der anzuwendenden Methode, wenn die Gewichtung nicht durch Kriterien ausgedrückt werden kann: Die Bewertung der Angebote erfolgt nach der sogenannten Richtwertmethode. Das wirtschaftlichste Angebot wird durch ein Leistungs-Preis-Verhältnis ermittelt. Die Kennzahl (Z) zur Leistungs-Preis-Bewertung wird aus dem Quotienten der Leistungspunktzahl des Angebots und dem Angebotspreis berechnet. Die Kennzahl Z wird mit dem Faktor 10.000 multipliziert. Die Angebote werden nach dem Wert von Z in absteigender Reihenfolge sortiert. Das Angebot mit der größten Kennzahl Z ist das wirtschaftlichste Angebot. Die Bepunkung der Angebote erfolgt durch Bewertung der qualitativen Zuschlagskriterien auf einer Notenskala von 1 bis 10. Die ermittelten Leistungspunkte bei den einzelnen Leistungskriterien werden mit einem Gewichtungsfaktor multipliziert und im Anschluss addiert, so dass maximal 1.000 Punkte erreichbar sind. Der Angebotspreis (P) ist der angebotene Pauschalfestpreis auf Grundlage des ÖPP-Vertrags sowie der angebotenen Preise für die Baufinanzierung und die Wartung für 10 Jahre.
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 14/02/2026 23:59:59 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
Name: Deutsches Vergabeprotal (dtvp)
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen:
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung: 20/03/2026
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 26/02/2026 12:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: gemäß Vorgaben VOB/A, 2. Abschnitt
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Für Bewerbergemeinschaften gilt: Es gibt keine Vorgabe hinsichtlich der Rechtsform. Erforderlich ist die Einreichung einer von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichneten Erklärung folgenden Inhalts: (1) plausible Darstellung der Aufgabenteilung innerhalb der Bewerbergemeinschaft, (2) Benennung des bevollmächtigten Vertreters der Bewerbergemeinschaft, (3) Erklärung, dass dieser Vertreter die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft während des gesamten Verfahrens rechtsverbindlich vertritt, (4) Erklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter berechtigt ist, mit uneingeschränkter Wirkung für jedes Mitglied Zahlungen anzunehmen, (5) Erklärung, dass alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft im Vergabeverfahren sowie im Auftragsfall gesamtschuldnerisch haften.
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Bauen
Informationen über die Überprüfungsfristen: Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160 GWB verwiesen. Dieser lautet: Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Hinsichtlich der Information nicht berücksichtigter Bieter und Bewerber gelten die §§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt: Bieter deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Das gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung per Telefax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Gemeinde Wietze
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Gemeinde Wietze
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Gemeinde Wietze
Registrierungsnummer: 033510023023-0-70
Postanschrift: Neue Mitte 1-3
Stadt: Wietze
Postleitzahl: 29323
Land, Gliederung (NUTS): Celle (DE931)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Verfahrensbetreuung CPM GmbH, Maximilian Jacobi
Telefon: +49 711203780
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Bauen
Registrierungsnummer: t:04131153308
Postanschrift: Auf der Hude 2
Stadt: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land, Gliederung (NUTS): Lüneburg, Landkreis (DE935)
Land: Deutschland
Telefon: +49 4131153308
Fax: +49 4131152943
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: bc150b13-d783-4cdd-9ebb-687a1213417c - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 26/01/2026 10:23:30 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 57344-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 18/2026
Datum der Veröffentlichung: 27/01/2026