Software EMPIC MED - Software Pflege und Wartung - Unterstützung Systemumstellung Referenznummer der Bekanntmachung: 2022 Z12-1034-Flugmed/2016
Freiwillige Ex-ante-Transparenzbekanntmachung
Dienstleistungen
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Braunschweig
NUTS-Code: DE911 Braunschweig, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 38108
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n):[gelöscht]
E-Mail: [gelöscht]
Telefon: [gelöscht]
Fax: [gelöscht]
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.lba.de
Abschnitt II: Gegenstand
Software EMPIC MED - Software Pflege und Wartung - Unterstützung Systemumstellung
Branchenlösung im Bereich Flugmedizin Referat L6
Wartung und Pflege des Bestandsystems EMPIC-MED
Unterstützung bei der Systemumstellung auf Folgelösung
Sonstige Leisungen im Zusammenhang mit dem eingesetzten MED-Modul
Luffahrt-Bundesamt Zentrale Braunschweig
Branchenlösung im Bereich Flugmedizin Referat L6
Wartung und Pflege des Bestandsystems EMPIC-MED
Unterstützung bei der Systemumstellung auf Folgelösung
Sonstige Leisungen im Zusammenhang mit dem eingesetzten MED-Modul
Abschnitt IV: Verfahren
- Die Bauleistungen/Lieferungen/Dienstleistungen können aus folgenden Gründen nur von einem bestimmten Wirtschaftsteilnehmer ausgeführt werden:
- nicht vorhandener Wettbewerb aus technischen Gründen
- Dringende Gründe im Zusammenhang mit für den öffentlichen Auftraggeber unvorhersehbaren Ereignissen, die den strengen Bedingungen der Richtlinie genügen
§ 14 Abs.4 Nr.2 VgV
Es handelt sich um eine Interimsvergabe bis zum Start des Produktivbetriebes der Folgelösung.
Die Veröffentlichung für APPL 2.0 (Folgelösung) ist Anfang des Jahres 2023 geplant.
Die hier bekannt gemachte Leistung umfasst die Fortsetzung der Pflege aus dem laufenden Bestandsvertrag mit der EMPIC GmbH sowie ergänzend etwaige Leistungen, die technisch zum Übergang auf die Nachfolge-Lösung APPL 2.0 des künftigen Auftragnehmers erforderlich werden. Diese Leistungen kann aus technischen Gründen ausschließlich der Bestandsanbieter erbringen.
Abschnitt V: Auftragsvergabe/Konzessionsvergabe
Vereinbarung zur Fortführung des EVB-IT Erstellungsvertrages "Z12-10304-Flugmed/2016"
Ort: Erlangen
NUTS-Code: DE252 Erlangen, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 91052
Land: Deutschland
Abschnitt VI: Weitere Angaben
Die Laufzeit des Vertrages kann nicht vollumfänglich bestimmt werden, weil
diese von dem Ausgang der Vergabe der Folgelösung "APPL 2.0" und der damit verbundenen Systemumstellung abhängig ist.
Im Vertrag sind Leistungen zur Unterstützung der Systemumstellugn enthalten.
Die künftigen Umstände sind nicht präzise zu prognostizieren und können
mehrere Jahre beanspruchen.
Die Auftragswertschätzung geht von circa 3 Jahren plus 10 % Puffer für Leistungen nach Aufwand aus. Eine Überschreitung aber auch deutliche Unterschreitung ist möglich.
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
E-Mail: [gelöscht]
Telefon: [gelöscht]
Fax: [gelöscht]
Internet-Adresse: https://www.bundeskartellamt.de/SharedDocs/Kontaktdaten/DE/Vergabekammern.html
Die Einlegung von Rechtsbehelfen richtet sich nach § 160 GWB. Nach § 160 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Hierbei ist nach § 160 Abs. 2 GWB jedes Unternehmen antragsbefugt, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schadenentstanden ist oder zu entstehen droht.
Die Regelung des § 160 Abs. 3 GWB zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB.
Nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB ist ein öffentlicher Auftrag von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist.
Nach § 135 Abs. 2 kann die Unwirksamkeit nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB nur festgestellt werden, wenn sie in einem Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Nach § 135 Abs. 3 GWB tritt die Unwirksamkeit nach Abs. 1 Nr. 2 tritt nicht ein, wenn:
1) der öffentliche Auftraggeber der Ansicht ist, dass die Auftragsvergabe ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zulässig ist;
2) der öffentliche Auftraggeber eine Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht hat, mit der er die Absicht bekundet, den Vertrag abzuschließen, und;
3) der Vertrag nicht vor Ablauf einer Frist von mindestens 10 Kalendertagen, gerechnet ab dem Tag nach der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung, abgeschlossen wurde.
Die Bekanntmachung nach Satz 1 Nummer 2 muss den Namen und die Kontaktdaten des öffentlichen Auftraggebers, die Beschreibung des Vertragsgegenstands, die Begründung der Entscheidung des Auftraggebers, den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zu vergeben, und den Namen und die Kontaktdaten des Unternehmens, das den Zuschlag erhalten soll, umfassen. Bei der unter der o. g. Referenznummer veröffentlichten Ex-ante-Transparenzbekanntmachung handelt es sich um eine solche Bekanntmachung. Die Zuschlagserteilung soll nach Ablauf der 10-Tage-Frist des § § 135 Abs. 3 Satz 1 Nummer 2 erfolgen.
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
E-Mail: [gelöscht]
Telefon: [gelöscht]
Fax: [gelöscht]
Internet-Adresse: https://www.bundeskartellamt.de/SharedDocs/Kontaktdaten/DE/Vergabekammern.html