Betriebsführung Soltau Therme Referenznummer der Bekanntmachung: ST_BF_2022
Auftragsbekanntmachung
Dienstleistungen
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Soltau
NUTS-Code: DE938 Heidekreis
Postleitzahl: 29614
Land: Deutschland
E-Mail: [gelöscht]
Telefon: [gelöscht]
Fax: [gelöscht]
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://www.sw-soltau.de
Abschnitt II: Gegenstand
Betriebsführung Soltau Therme
Leistungen der Betriebsführung für die Soltau Therme
in den Vergabeunterlagen aufgeführt
Die Stadtwerke Soltau GmbH & Co. KG (nachfolgend „SWS“) ist Eigentümerin der Soltau Therme, Mühlenweg 17, 29614 Soltau. Die Soltau Therme ist ein Sole- und Allwetterbad in Soltau im Heidekreis, Niedersachsen. Es verfügt über Sauna- und Wellnessangebote sowie Gastronomie.
Die SWS beabsichtigen, mit diesem Verfahren Leistungen der kaufmännischen und technischen Betriebsführung des Bades für zunächst vier Jahre zu vergeben. Es besteht zudem seitens der SWS die zweimalige Option, den Betriebsführungsvertrag um jeweils zwei weitere Jahre zu verlängern. Optional soll zudem die Baubegleitung einer anstehenden Sanierung und Erweiterung beauftragt werden. Der genaue Umfang und Zeitpunkt der Sanierung und Erweiterung stehen jedoch noch nicht fest.
Die SWS suchen einen Auftragnehmer, der die kaufmännische und technische Betriebsführung der Therme übernimmt. Die Betriebsführung ist so auszurichten, dass die Betriebsführung wirtschaftlich, markt- und zielgruppenorientiert erfolgt. Die Anlage ist mit allen Betriebsteilen und Außenanlagen so zu führen, dass sie als öffentliche Einrichtung grundsätzlich von jedermann in Anspruch genommen werden kann. Der Auftragnehmer muss mit der SWS eng und vertrauensvoll zusammenarbeiten.
Die Betriebsführung erfolgt teilweise mit Personal des Auftraggebers. Alle übrigen, derzeit beschäftigten Mitarbeiter sind beim bislang tätigen Betriebsführer angestellt. Der Auftragnehmer stellt einen Betriebsleiter/Badleiter (w/m/d). Der Auftragnehmer stellt ferner einen Projektleiter (w/m/d) zur Festlegung der notwendigen Maßnahmen für die Betriebsführung in Abstimmung mit der Geschäftsführung und die Überwachung der Umsetzung. Ferner erbringt er übergeordnete Leistungen.
Weitere CPV-Codes: 92000000, 92600000, 98330000
Der Auftraggeber kann den Auftrag einseitig zweimal um jeweils weitere 2 Jahre verlängern. Ein Anspruch auf Vertragsverlängerung besteht für den Auftragnehmer nicht.
Falls nach der Eignungsprüfung mehr als drei Bewerber geeignet sein sollten, findet die Auswahl der Bewerber anhand von Auswahlkriterien statt (§ 51 VgV). Maximal erreichbar sind 1.500 Punkte. Bewertet werden folgende Kriterien mit je bis zu 5 Wertungspunkten und der jeweils angegebenen Gewichtung:
1.1 Anzahl der in den letzten 5 Jahren erbrachten Referenzprojekte. Gewertet werden Referenzprojekte, bei denen der Betrieb oder die Betriebsführung eines Bades oder einer Therme mit jährlich mindestens 180.000 Besuchern, davon mindestens 45.000 Saunagäste, sowie einem gastronomischen Umsatz von jährlich mindestens EUR 300.000,00 netto, erbracht wurden. Das Bad oder die Therme muss mindestens ein Schwimmbad, einen Saunabereich, einen Wellnessbereich und eine Gastronomie haben. Die geforderte Mindestanzahl der Besucher und Saunagäste sowie der gastronomische Umsatz muss mindestens in 2 der letzten 5 Jahre erfüllt worden sein. Das jeweilige Referenzprojekt muss noch nicht abgeschlossen sein, allerdings müssen mindestens 2 Leistungsjahre vollständig in den letzten 5 Jahren gelegen haben.
Erforderlich ist jeweils die Angabe der Projektbezeichnung und des Ortes des Auftrags, der Auftragsart (insbesondere ob es sich um einen öffentlichen oder privaten Auftraggeber handelte), eine ausführliche Beschreibung der Leistungen des Unternehmens, der Benennung des Auftraggebers und der Position einer Ansprechperson (zum Beispiel Fachbereichsleiter) mit Telefonnummer, des Bearbeitungszeitraumes (von-bis, Monat/Jahr), die Anzahl der Besucher und Saunagäste pro Jahr, der jährliche gastronomische Umsatz, der Ausstattung des Bades und des eigenen Rechnungswertes. Zeitlich entscheidend ist der in der Auftragsbekanntmachung genannte Abgabetermin des Teilnahmeantrages. - Gewichtung 120
1.2 Anzahl Referenzprojekte über Leistungen, die Ziffer 1.1 entsprechen, aber mit jährlich mindestens 300.000 Besuchern, davon mindestens 80.000 Saunagäste, sowie einem gastronomischen Umsatz von jährlich mindestens EUR 400.000,00 netto. Die geforderte Mindestanzahl der Besucher und Saunagäste sowie der gastronomische Umsatz muss mindestens in 2 der letzten 5 Jahre erfüllt worden sein. - Gewichtung 50
1.3 Anzahl Referenzen über Leistungen, die Ziffer 1.1 entsprechen und die für einen öffentlichen Auftraggeber erbracht wurden. - Gewichtung 30
2. Durchschnittlicher Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Betrieb oder Betriebsführung eines Bades oder einer Therme) der letzten drei Geschäftsjahre, netto. - Gewichtung 50
3. Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten einschließlich Führungskräfte der letzten drei Jahre. - Gewichtung 50
Weitere Einzelheiten der Bewertung ergeben sich aus der Bewertungsmatrix Auswahlkriterien (Anlage 5 der Vergabeunterlagen). Die erreichte Gesamtpunktzahl (Gewichtung x Wertungspunktzahl) für die Kriterien 1.1 bis 3. ist entscheidend. Die drei Bewerber mit den höchsten Gesamtpunktzahlen werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl auch nach Auswahl entsprechend den zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern nach der höchsten Punktzahl bei Kriterium 1.1 getroffen, bei weiterer Punktgleichheit Ziffer 1.2, dann in der Reihenfolge 1.3, 2. und 3. Sind alle Werte identisch, entscheidet der höchste durchschnittliche Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Betrieb oder Betriebsführung eines Bades oder einer Therme) der letzten drei Geschäftsjahre.
Der Auftraggeber kann den Auftrag einseitig zweimal um jeweils weitere 2 Jahre verlängern. Ferner kann er den Auftragnehmer zusätzlich mit der Baubegleitung gemäß Leistungsbeschreibung/Vertrag beauftragen (keine HOAI-Leistungen). Ein Anspruch auf Vertragsverlängerung und die Beauftragung der Baubegleitung besteht für den Auftragnehmer nicht.
Der Auftraggeber wird ab einer Auftragssumme von mehr als EUR 30.000,00 für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, zur Bestätigung der Erklärung nach § 19 Abs. 3 Mindestlohngesetz („MiLoG“) einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister einholen (§ 19 Abs. 4 MiLoG). Negative Eintragungen in dem Auszug können zum Ausschluss führen.
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
1. Angabe des vollständigen Namens des Bewerbers bzw. des jeweiligen Mitglieds der Bewerbergemeinschaft unter Nennung von: Firmenbezeichnung, Anschrift, Kontaktperson mit Telefon- und Faxnummer, E-Mail und Homepage, Rechtsform des Bewerbers, Jahr der Unternehmensgründung, Tätigkeitsschwerpunkt des Unternehmens und Angabe zu KMU,
2. Eigenerklärung zur Unabhängigkeit von Interessen und zu Beteiligungen/wirtschaftlichen Verknüpfungen,
3. Eigenerklärung, ob und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet,
4. Eigenerklärung zu zwingenden Ausschlussgründen gem. § 123 GWB, also über das Nichtvorliegen von Verurteilungen im Sinne von § 123 Abs. 1 bis 3 GWB sowie Erklärung zum Nachkommen der Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung,
5. Eigenerklärung zu fakultativen Ausschlussgründen gem. § 124 GWB, Eintrag im Gewerbezentralregister, Verpflichtungen nach MiLoG,
6. Eigenerklärung zur Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft,
7. Eigenerklärung zur Eintragung in ein Handels- oder Partnerschaftsregister. Ist der Bewerber im Handels- oder Partnerschaftsregister oder einem vergleichbaren Register des Herkunftslandes des Bewerbers eingetragen, ist über die Eintragung ein Nachweis des Registers beizufügen (z.B. Handels- oder Partnerschaftsregisterauszug, Kopie ausreichend, aktueller Stand). Ausländische Bieter haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes in einer amtlich beglaubigten Übersetzung vorzulegen.
Die Vergabestelle stellt für die Erklärungen, aber nicht für den geforderten Nachweis, Musterformulare über das Vergabeportal zur Verfügung. Bewirbt sich eine Bewerbergemeinschaft, müssen alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag alle vorgenannten Erklärungen abgeben und – wenn einschlägig – den Nachweis nach vorstehender Ziffer 7 vorlegen.
Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft, sich zum Nachweis der Eignung und zugleich zur Leistungserbringung der Fähigkeiten und Ressourcen von Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen zu bedienen (sog. Eignungsleihe), sind auch von diesen namentlich zu benennenden Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen die vorgenannten Erklärungen und Nachweise nach den Ziffern 1 bis 7 vorzulegen. Von dem Bewerber/ der Bewerbergemeinschaft ist außerdem nachzuweisen, dass ihm/ihr die Ressourcen des Drittunternehmens für die Auftragsausführung in tatsächlich geeigneter Weise zur Verfügung stehen (z.B. Verpflichtungserklärung).
1. Nachweis einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung (ausgestellt vom Versicherer oder einem Versicherungsmakler, nicht älter als 12 Monate und noch gültig, Kopie ausreichend) mit Deckungssummen von mindestens EUR 5,0 Mio. für Personen-, Sach- und Vermögensschäden (jährlich mindestens zweifach maximiert). Alternativ Nachweis durch Bestätigung eines Versicherers (nicht eines Versicherungsmaklers, nicht älter als 12 Monate und noch gültig, Kopie ausreichend), im Auftragsfall einen entsprechenden Versicherungsschutz sicherzustellen. Bei Bewerbergemeinschaften ist jeweils einer der vorgenannten Nachweise von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen.
2. Eigenerklärung über den Gesamtumsatz und den Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Betrieb oder Betriebsführung eines Bades oder einer Therme) der letzten drei Geschäftsjahre, sofern entsprechende Angaben verfügbar sind. Alle Werte sind netto anzugeben, also ohne Umsatzsteuer und sollen nicht gerundet werden.
Die Vergabestelle stellt für die Erklärungen, aber nicht für den geforderten Nachweis, Musterformulare über das Vergabeportal zur Verfügung.
Bewirbt sich eine Bewerbergemeinschaft, müssen alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag alle vorgenannten Erklärungen abgeben und den Nachweis nach vorstehender Ziffer 1 vorlegen.
Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft, sich zum Nachweis der Eignung und zur Leistungserbringung der Fähigkeiten und Ressourcen von Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen zu bedienen (sog. Eignungsleihe), sind auch von diesen namentlich zu benennenden Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen die vorgenannten Erklärungen und Nachweise nach den Ziffern 1 und 2 vorzulegen.
Mindestanforderungen sind:
Nachweis einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung (ausgestellt vom Versicherer oder einem Versicherungsmakler, nicht älter als 12 Monate und noch gültig, Kopie ausreichend) mit Deckungssummen von mindestens EUR 5,0 Mio. für Personen-, Sach- und Vermögensschäden (jährlich mindestens zweifach maximiert). Alternativ Nachweis durch Bestätigung eines Versicherers (nicht eines Versicherungsmaklers, nicht älter als 12 Monate und noch gültig, Kopie ausreichend), im Auftragsfall einen entsprechenden Versicherungsschutz sicherzustellen. Bei Bewerbergemeinschaften ist jeweils einer der vorgenannten Nachweise von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen.
1. Liste der in den letzten 5 Jahren erbrachten Referenzprojekte, bei denen der Betrieb oder die Betriebsführung eines Bades oder einer Therme mit jährlich mindestens 180.000 Besuchern, davon mindestens 45.000 Saunagäste, sowie einem gastronomischen Umsatz von jährlich mindestens EUR 300.000,00 netto, erbracht wurden. Das Bad oder die Therme muss mindestens ein Schwimmbad, einen Saunabereich, einen Wellnessbereich und eine Gastronomie haben. Die geforderte Mindestanzahl der Besucher und Saunagäste sowie der gastronomische Umsatz muss mindestens in 2 der letzten 5 Jahre erfüllt worden sein. Das jeweilige Referenzprojekt muss noch nicht abgeschlossen sein, allerdings müssen mindestens 2 Leistungsjahre vollständig in den letzten 5 Jahren gelegen haben.
Erforderlich ist jeweils die Angabe der Projektbezeichnung und des Ortes des Auftrags, der Auftragsart (insbesondere ob es sich um einen öffentlichen oder privaten Auftraggeber handelte), eine ausführliche Beschreibung der Leistungen des Unternehmens, der Benennung des Auftraggebers und der Position einer Ansprechperson (zum Beispiel Fachbereichsleiter) mit Telefonnummer, des Bearbeitungszeitraumes (von-bis, Monat/Jahr), die Anzahl der Besucher und Saunagäste pro Jahr, der jährliche gastronomische Umsatz, der Ausstattung des Bades und des eigenen Rechnungswertes. Zeitlich entscheidend ist der in der Auftragsbekanntmachung genannte Abgabetermin des Teilnahmeantrages.
2. Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl der Führungskräfte (alle umgerechnet auf Vollzeitstellen) der letzten drei Jahre und aktuell ersichtlich ist;
3. Angabe, welche Teile des Auftrags der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt, möglichst unter Angabe des Unterauftragnehmers.
Die Vergabestelle stellt für die Erklärungen Musterformulare über das Vergabeportal zur Verfügung.
Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft, sich zum Nachweis der Eignung und zur Leistungserbringung der Fähigkeiten und Ressourcen von Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen zu bedienen (sog. Eignungsleihe), sind auch von diesen namentlich zu benennenden Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen die vorgenannten Erklärungen und Angaben nach den Ziffern 1 bis 3 vorzulegen.
Bewirbt sich eine Bewerbergemeinschaft, müssen alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft die vorgenannten Angaben machen, bei den Referenzen nach Ziffer 1 jedoch nur für den Leistungsteil, den das Bewerbergemeinschaftsmitglied im Auftragsfall übernehmen wird.
Mindestanforderungen sind:
Mindestens drei Referenzprojekte aus den letzten 5 Jahren, bei denen der Betrieb oder die Betriebsführung eines Bades oder einer Therme mit jährlich mindestens 180.000 Besuchern, davon mindestens 45.000 Saunagäste, sowie einem gastronomischen Umsatz von jährlich mindestens EUR 300.000,00 netto, erbracht wurden. Das Bad oder die Therme muss mindestens ein Schwimmbad, einen Saunabereich, einen Wellnessbereich und eine Gastronomie haben. Die geforderte Mindestanzahl der Besucher und Saunagäste sowie der gastronomische Umsatz muss mindestens in 2 der letzten 5 Jahre erfüllt worden sein. Das jeweilige Referenzprojekt muss noch nicht abgeschlossen sein, allerdings müssen mindestens 2 Leistungsjahre vollständig in den letzten 5 Jahren gelegen haben.
Erforderlich ist jeweils die Angabe der Projektbezeichnung und des Ortes des Auftrags, der Auftragsart (insbesondere ob es sich um einen öffentlichen oder privaten Auftraggeber handelte), eine ausführliche Beschreibung der Leistungen des Unternehmens, der Benennung des Auftraggebers und der Position einer Ansprechperson (zum Beispiel Fachbereichsleiter) mit Telefonnummer, des Bearbeitungszeitraumes (von-bis, Monat/Jahr), die Anzahl der Besucher und Saunagäste pro Jahr, der jährliche gastronomische Umsatz, der Ausstattung des Bades und des eigenen Rechnungswertes. Zeitlich entscheidend ist der in der Auftragsbekanntmachung genannte Abgabetermin des Teilnahmeantrages.
Abgabe Erklärung zu § 4 Abs. 1 NTVergG
Abschnitt IV: Verfahren
Abschnitt VI: Weitere Angaben
1. Der Teilnahmeantrag und im weiteren Verfahrensverlauf bei entsprechender Aufforderung Angebote sind in elektronischer Form über das Vergabeportal einzureichen. Eine Abgabe des Teilnahmeantrages oder von Angeboten schriftlich, per Telefax bzw. E-Mail oder die Nachrichtenfunktion des Vergabeportals ist ausgeschlossen. Es werden nur Teilnehmeranträge berücksichtigt, die fristgerecht eingereicht werden.
2. Macht der Bewerber von einem registrierungsfreien Zugang Gebrauch, ohne seine Kontaktdaten zu registrieren, ist er gehalten, bis zum Termin für den Eingang der Teilnahmeanträge zu kontrollieren, ob die Vergabestelle eine Änderung der Vergabeunterlagen, Fragen- und Antwortenkataloge oder Terminverschiebungen mitgeteilt hat.
3. Bitte beachten Sie, dass Sie für die Abgabe aller notwendigen Erklärungen für den Teilnahmeantrag die bereit gestellten Musterformulare verwenden sollten. Dies erleichtert die Prüfung und stellt sicher, dass der Teilnahmeantrag vollständig ist.
4. Die Vergabestelle behält sich vor, den Zuschlag bereits auf Grundlage der Erstangebote zu erteilen, § 17 Abs. 11 VgV. Es sind in der zweiten Phase des Verhandlungsverfahrens mit den aufgeforderten Bietern Präsentations- und Verhandlungstermine in Soltau vorgesehen, wenn nicht der Zuschlag bereits auf Grundlage der Erstangebote erteilt werden soll. Präsentations- und Verhandlungstermine sollen voraussichtlich am 18.05.2022 stattfinden. Im Anschluss erhalten die Bieter Gelegenheit zur Abgabe eines finalen Angebotes. Weitere Verhandlungsrunden sind nicht vorgesehen, bleiben aber vorbehalten.
5. Zum Schutz aller vor den mit der Verbreitung von COVID-19 einhergehenden Gesundheitsgefahren behält sich die Vergabestelle vor, die Präsentations- und Verhandlungstermine nicht als Präsenztermine durchzuführen, sondern z. B. per Videokonferenzschaltung.
6. Weitere Informationen ergeben sich aus den weiter zur Verfügung gestellten Unterlagen.
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Lüneburg
Postleitzahl: D-21339
Land: Deutschland
E-Mail: [gelöscht]
Telefon: [gelöscht]
Fax: [gelöscht]
Ein zulässiger Nachprüfungsantrag kann bei der unter Ziffer VI.4.1 genannten Stelle bis zur wirksamen Zuschlagserteilung gestellt werden. Auf die Rügepflichten des Bewerbers/Bieters gemäß § 160 Abs. 3 GWB wird hingewiesen.
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt; die in § 134 Abs. 2 GWB genannte Frist von 10 bzw. 15 Kalendertagen läuft auch dann ab, wenn der Antragsteller einen Vergaberechtsverstoß gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 GWB gerügt hat.
Ferner wird auf § 135 GWB hingewiesen.