5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Region Hannover (DE929)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Andere Laufzeit: Unbekannt
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für den Teilnahmeantrag
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung: Der mittlere Jahresumsatz, den der Bewerber mit vergleichbaren Leistungen (Generalplanungsleistungen im Krankenhausbau bzw. hinsichtlich eines vergleichbar komplexen Objekts - Sonderbauten, mindestens Honorarzone IV) erwirtschaftet hat, muss in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2021-2023) mindestens 5,0 Mio. Euro p. a. netto betragen.
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung: Die Bewerber haben nachzuweisen, dass sie im Auftragsfall eine Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personenschäden in Höhe von 5 Mio. Euro, 2-fach maximiert und für sonstige Schäden (insbes. primäre Vermögensschäden und Sachschäden) in Höhe von 5 Mio. Euro, 2-fach maximiert abschließen werden oder bereits abgeschlossen haben. Eine entsprechende Zusicherung der Versicherung bzw. ein entsprechender Versicherungsnachweis ist als Anlage beizufügen. (Hinweis: Unabhängig von dieser Mindestanforderung wird die Auftraggeberin den Abschluss einer Projektversicherung anstreben, an deren Kosten sich der/die späteren Auftragnehmer mit einem seinem Risiko angemessenen Anteil beteiligen muss/müssen.)
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung: Nachstehend sind die von den Bewerbern nachzuweisenden Referenzprojekte dargestellt. Hierbei gilt zu beachten, dass solche Referenzen, die als "Mindestanforderung" beschrieben sind, zwingend nachzuweisen sind. Solche Teilnahmeanträge, die die zur Erfüllung der Mindestanforderungen erforderlichen Referenznachweise nicht aufweisen, werden, ggf. nach Nachforderung, ausgeschlossen. Referenzen, die als "reduzierungsrelevant" beschrieben sind, werden dann, wenn mehr als acht Bewerber die Mindestanforderungen erfüllen, gemäß den Festlegungen auch inhaltlich bewertet, um eine Bewerberrangfolge zu ermitteln. Referenzen (Mindestanforderung und reduzierungsrelevant) Mindestens zwei vergleichbare Referenzprojekte in der Objektplanung für Gebäude und Innenräume (mindestens vollständige Erbringung der Leistungsphasen 3 und 5 und 8 gemäß HOAI) im somatischen Krankenhausneubau (bzw. hinsichtlich eines vergleichbar komplexen Objekts - Sonderbauten, mindestens Honorarzone IV) in den letzten zehn Jahren (Stichtag: Ende der Teilnahmefrist) mit einer Bausumme i. H. v. mindestens 50 Mio. Euro netto (KG 200-600 gemäß DIN 276). Mindestens ein BIM Referenzprojekt (mindestens bis zum Abschluss der Leistungsphase 8 gemäß HOAI) in den letzten zehn Jahren (Stichtag: Ende der Teilnahmefrist) betreffend ein Referenzobjekt mit einer Bausumme i. H. v. mindestens 50 Mio. Euro netto (KG 200-600 gemäß DIN 276), die mindestens die folgenden Leistungen umfassen: - fachdisziplinübergreifender Austausch von 3D-Modellen im herstellerneutralen IFC-Format (Open BIM) + BCF zwischen mind. 3 verschiedenen Fachdisziplinen über eine gemeinsame Datenumgebung (Common Data Environment = CDE) - Ableitung von 2D-Plänen aus Modellen und - modellbasierte Ermittlung und Prüfung von Mengen und Kosten Mindestens zwei vergleichbare Referenzprojekte in der Tragwerksplanung inkl. Baugrube (mindestens vollständige Erbringung der Leistungsphasen 3 - 6 gemäß HOAI) im Krankenhausneubau (bzw. hinsichtlich eines vergleichbar komplexen Objekts - Sonderbauten, mindestens Honorarzone IV) in den letzten zehn Jahren (Stichtag: Ende der Teilnahmefrist) mit einer Bausumme i. H. v. mindestens 50 Mio. Euro netto (KG 200-600 gemäß DIN 276). Mindestens zwei vergleichbare Referenzprojekte in der Technischen Gebäudeausrüstung, Anlagengruppen 1-3 und 7 (Gase) (mindestens vollständige Erbringung der Leistungsphasen 2, 3 und 5 - 8 gemäß HOAI) im somatischen Krankenhausneubau (bzw. hinsichtlich eines vergleichbar komplexen Objekts - Sonderbauten, Honorarzone III) in den letzten zehn Jahren (Stichtag: Ende der Teilnahmefrist) mit einer Bausumme i. H. v. mindestens 50 Mio. Euro netto (KG 200-600 gemäß DIN 276). Mindestens zwei vergleichbare Referenzprojekte in der Planung der Technischen Gebäudeausrüstung, Anlagengruppen 4-6 (mindestens vollständige Erbringung der Leistungsphasen 3 und 5 - 8 gemäß HOAI) im somatischen Krankenhausneubau (bzw. hinsichtlich eines vergleichbar komplexen Objekts - Sonderbauten, Honorarzone III) in den letzten zehn Jahren (Stichtag: Ende der Teilnahmefrist) mit einer Bausumme i. H. v. mindestens 50 Mio. Euro netto (KG 200-600 gemäß DIN 276). Mindestens zwei vergleichbare Referenzprojekte in der Planung der Gebäudeautomation (mindestens vollständige Erbringung der Leistungsphasen 2 - 8 gemäß HOAI) im somatischen Krankenhausneubau (bzw. hinsichtlich eines vergleichbar komplexen Objekts - Sonderbauten, Honorarzone III) in den letzten zehn Jahren (Stichtag: Ende der Teilnahmefrist) mit einer Bausumme i. H. v. mindestens 50 Mio. Euro netto (KG 200-600 gemäß DIN 276). 1.1.3.2 Referenzen (Mindestanforderung und nicht reduzierungsrelevant) Mindestens eine Referenz über ein fahrerloses Transportsystem (FTS) im Krankenhausbau.
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung: - Mittlerer Jahresumsatz des Bewerbers mit vergleichbaren Leistungen in den letzten drei Geschäftsjahren in EUR (netto) (max. 10 Punkte) Für die Bewertung wendet der Auftraggeber folgendes Punktesystem an: < 7,0 Mio. = 0 Punkte >?7,0 Mio. = 5 Punkte >14,0 Mio. = 10 Punkte - Besondere Erfahrungen des Bewerbers / Organisation (max. 5) Die Auftraggeberin erwartet den Nachweis, dass der Bewerber ein internes Qualitätssicherungssystem installiert hat und betreibt. Der Nachweis kann durch Vorlage einer gültigen Zertifizierung oder einer textlichen Darstellung des QS-Systems (möglichst nicht länger als zwei DIN-A4 Seiten, Schriftgröße 11 pt und einfacher Zeilenabstand) erbracht werden.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 15
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung: -Vergleichbarkeit des Referenzobjekts (max. 33 Punkte) Referenzen, die Planungsleistungen für einen Krankenhausneubau betreffen mit 12 Funktionsstellen, erhalten Wertungspunkte - Vergleichbarkeit der Objektgröße (max. 33 Punkte) Referenzen, die ein vergleichsweises großes Krankenhausneubauprojekt zum Gegenstand hatten, erhalten Wertungspunkte. Für die Bewertung wendet der Auftraggeber folgendes Punktesystem an: > 10.000 m² BGF = 1 Punkt je Referenz > 20.000 m² BGF = 2 Punkte je Referenz > 30.000 m² BGF = 3 Punkte je Referenz - Leistungsumfang (max. 22 Punkte) Referenzen, die einen vergleichbaren Leistungsumfang (Leistungsphasen 2-8/für Tragwerk Leistungsphase 2 - 6 HOAI beauftragt und abgeschlossen) aufweisen, erhalten Wertungspunkte. - Erfahrungen in der Generalplanung (max. 22 Punkte) Referenzen, die als oder für einen Generalplaner (= mind. Objektplanung Gebäude und Innenräume sowie Tragwerksplanung und Technische Ausrüstung mit mind. 6 Anlagengruppen) erbracht wurden, erhalten Wertungspunkte. - Building Information Modeling (BIM) (max. 33 Punkte) Referenzen, die ein fortgeschrittenes BIM-Level aufweisen, erhalten Wertungspunkte. - Kostenkontrolle (max. 33 Punkte) Referenzen, im Rahmen derer das vom Bauherrn vorgegebene Budget und/oder die vorgegebene Baukostenobergrenze im Rahmen der Kostenberechnung KG 300/400 (gem. Leistungsphase 3 HOAI) eingehalten wurde, erhalten Wertungspunkte. - Nachweis Nachhaltigkeit / schonender Umgang mit Ressourcen (max. 33 Punkte) Referenzen, die nachhaltiges Bauen zum Gegenstand hatten, erhalten, in Anlehnung an das Zertifizierungssystem der DGNB Wertungspunkte. - Projektleiter- sowie Bauleiterkompetenz (max. 30 Punkte) Darstellung der Projektleiter- sowie Bauleiterkompetenz anhand bereits realisierter Projekte: - Neubau - Krankenhaus - In den letzten 10 Jahren - Mindestens 12 Funktionsstellen - > 10.000 m² BGF - LPH 3, LPH 5 und LPH 8 in Person erbracht - Kapazitätendarstellung (max. 10 Punkte) Darstellung der zur Verfügung stehenden Kapazitäten des Projektteams in Tabellenform mit einschlägigen Summen (Personaleinsatzplan) inkl. Präsenzzeiten in situ (Hannover/ Großburgwedel): - Für die gesamte Projektlaufzeit - Nach Personen und Funktionen - je Monat
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 249
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Erschließung, Städtebau und Gesamtkonzept:
Beschreibung: Mit der Ausarbeitung Ihres konzeptionellen Lösungsansatzes ist ein städtebauliches Gesamtkonzept abzubilden. Es werden zur Prüfung dieser Anforderung folgende Bewertungsaspekte betrachtet: - Umsetzung der externen Erschließung (Zugänglichkeit in und aus dem öffentlichen Raum) - Das Konzept der inneren Erschließung/ Wegeführung (Patientenwege/Personal/Besucher/Logistik, horizontal und vertikal) - Umsetzungsansatz, Positionierung der Baumassenverteilung auf dem Baufeld - Umsetzungsansatz zur Quartiersbildung (Klinikneubau, Parkplatz (-deck), Hubschrauberlandeplatz, DRK Rettungswache (ca. 670 qm BGF), Anbindungsmöglichkeit MVZ) - Umsetzungsansatz von Erweiterungsmöglichkeiten des Klinikums auf den in der Anlage 20240206_Grundstückssituation aktuell dargestellten Erweiterungsflächen (Grundstücke der Region Hannover) - Flexibilität in der Nutzung und Nachnutzung von Funktionsbereichen und Räumen
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 10
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Patientenzimmer Allgemeinpflege
Beschreibung: Entwickeln Sie eigene Lösungsansätze. Ziel des zu erarbeitenden Lösungsansatzes ist die Realisierung eines innovativen Patientenzimmertyps unter Berücksichtigung folgender Bewertungsaspekte: - Flexibilität (1- und 2-Bettzimmer) - Hygiene (Bereiche getrennt für Personal / Patient, Patient / Patient, Besucher) - Sanitärbereiche (Nutzung gemeinschaftlich / getrennt) - Stellen Sie daraus folgende Grundrisskonfigurationen dar und bewerten Sie diese in einer Gegenüberstellung ihrer Vor- und Nachteile. In Bezug auf: Konstruktionsraster, Fassadenabwicklung / -fläche, Clusterung / Stationsgröße (inkl. Darstellung Stützpunkt), Gemeinschaftsflächen / Synergien, Laufwege Personal (I Stützpunkt zum entferntesten Patientenzimmer, II Längster Weg vom Patientenzimmer zum AR unrein und III Längster Weg zwischen den entferntesten Betten)
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 10
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Systemische Schichtung (Funktionsbereiche und Funktionsstellen, Nahtstellen A-OP, Z-OP)
Beschreibung: Stellen Sie in ihrem konzeptionellen Lösungsansatz die Funktionsbereiche und Funktionsstellen innerhalb der Gebäudekubatur dar. Nehmen Sie hierbei Bezug auf die Vorgaben aus dem vorliegenden Raum- und Funktionsprogramm, Affinitätenmatrix und der als Anlage 1352.02.13 Ebenenunabha?ngige Funktionszusammenha?nge - GBW 240712 TF beigefügten "Darstellung der (ebenenunabhängigen) Funktionszusammenhänge". Stellen Sie insbesondere die in der Anlage genannten Ein- und Ausgänge mit ihren Funktionen dar. Im Raum- und Funktionsprogramms sind die beiden Ambulanz-OP´s sowie der HKL und die vier Zentral-OP´s als eigene Einheit dargestellt. Beide Einheiten unterscheiden sich deutlich in ihren Prozessabläufen. Betrachten und bewerten Sie mögliche Schnittstellen und die Verortung der A-OP´s und Z-OP´s aus prozessualer Sicht, insbesondere im Hinblick auf ihre Nahtstelle zur INKA (Aufnahme- und Kurzliegerstation) und einer möglichen Erweiterbarkeit um einen zweiten HKL. - Bewerten Sie in einer Gegenüberstellung die Vor- und Nachteile von möglichen vertikalen und horizontalen Schnittstellen bei Positionierung von A-OP´s und Z-OP´s auf einer bzw. auf verschiedenen Ebenen. Stellen Sie die von Ihnen präferierte Konstellation als Schichtenmodell dar und erläutern Sie diese.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 10
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Umsetzungs- und Realisierungskonzept
Beschreibung: Bei der Ausarbeitung des konzeptionellen Lösungsansatzes werden insbesondere folgende Bewertungsaspekte zur Prüfung betrachtet: - Planerische Darstellung der Funktionenbereiche und Funktionsstellen des Betriebs- und Organisationskonzepts - Innere und äußere Gestaltung des Baukörpers - Konzeptionelle Umsetzung der Technikflächen und -schächte - Konzeptionelle Darstellung der Außenanlagen
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 20
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: ZNA (Verortung, Erweiterungs- und Veränderungsoptionen) Erarbeiten Sie einen konzeptionellen Lösungsansatz für die ZNA:
Beschreibung: Die ZNA wird in ihrer Entwicklung auch in Zukunft weiteren medizinischen Fortschritten unterliegen, die den Bedarf verändern werden. Aktuell ist festzustellen, dass insbesondere durch den Entfall der "Kassenärztlichen Notfallsprechstunde" und ambulanter Versorgung in Großburgwedel mit potentiell steigenden Fallzahlen in der ZNA zu rechnen ist. Die Steuerung der Notfälle soll über das "Ein-Tresen-Modell" und über ein "offenes Konzept" erfolgen. - Stellen Sie ihren konzeptionellen Lösungsansatz ZNA insbesondere vor dem Hintergrund der kurzfristigen Erweiterbarkeit und der Aus- und Umbaumöglichkeiten dar.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 10
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Energie, Raumklima und Nachhaltigkeit
Beschreibung: Energie, Raumklima und Nachhaltigkeit Das Gebäude und die technischen Anlagen sollen innovative Ansätze verfolgen, um modernen Anforderungen gerecht zu werden. Bitte berücksichtigen Sie in ihrem konzeptionellen Lösungsansatz die nachfolgenden Aspekte zur Nachhaltigkeit in Bezug auf: - Bauweise a) Nachhaltiger CO²-neutraler Einsatz von Baustoffen b) Einsatz von recycelten Baustoffen - Gebäude a) Modulare Bauweise b) Holzbau oder Holz-Hybridbau insbesondere unter Berücksichtigung der Vorfertigung - Technische Anlagen und Betrieb Bedarfsgerechte Anpassung der Warmwasserversorgung zentral, dezentral mit Zirkulationsleitungen, Kaltwassernetz mit Durchlauferhitzer / Kleinspeicher. Erstellen Sie eine Matrix zur Ableitung energetischer Synergien zur optimierten Nutzung des technischen System-/Anlageneinsatzes in einem Krankenhaus. Es soll anhand eines Schemas aufgezeigt werden, wie die unvermeidbare Abwärme aus technischen Systemen in einem Energiekreislauf nutzbar gemacht werden kann. Zum Beispiel: Nutzung der Abwärme des Abwassers, Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung als Kreislaufverbundsystem, Abwärmenutzung aus der Drucklufterzeugung, Nutzung von Regenwasser zur adiabatischen Abluftkühlung, Einsatz von KWK-Anlagen zur Optimierung des Wärme- und Kältebedarfs, Nutzung von freier Kühlung, Erdwärmekollektoren und Grundwasserpumpen zur nachhaltigen Wärme- und Kälteerzeugung, usw. Stellen Sie Systemdienstleistungen (regelbare Lasten) dar, die sich positiv auf den Einsatz von erneuerbaren Energien auswirken: Einsatz von Hybrid Energiespeicher (Stromspeicher), um ein Lastverschiebepotenzial zu erreichen und die Einbindung erneuerbarer Energien zu fördern. Stellen Sie schematisch dar, wie der Energiekreislauf und die Kommunikation zwischen den verschiedenen Systemen, mittels einer digitalen Energieüberwachungstechnik (KI-basierte) kontinuierlich überwacht und protokolliert werden kann.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 10
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Darstellung der Methodik zur Termin- und Kostenkontrolle nach Genehmigung FA-Bau.
Beschreibung: Vorlage eines Grobterminplans für den Projektverlauf und einer Grobkostenschätzung.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 5
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Honorarangebot
Beschreibung: Honorarangebot mit Honorarberechnung gem. Angebotsformblatt des Auftraggebers
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 25
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 05/05/2025 12:00:00 (UTC+2)
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Siehe die gesetzlichen Bestimmungen, insb. § 56 VgV
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung: Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem: Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Niedersachsen
Informationen über die Überprüfungsfristen: Das deutsche Vergaberecht enthält Rügeobliegenheiten der Bewerber*innen, deren Verletzung zur Unzulässigkeit von Nachprüfungsanträgen führt. In § 160 Abs. 3 GWB heißt es: "(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkenn-bar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkenn-bar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Klinikum Region Hannover GmbH
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Leinemann & Partner Rechtsanwälte mbB
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Klinikum Region Hannover GmbH