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Realisierungswettbewerb Kulturpark / Landratsamt Dienststelle Strausberg Referenznummer der Bekanntmachung: 2020 - WB - 01

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Bekanntmachung der Wettbewerbsergebnisse

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Landkreis Märkisch-Oderland
Postanschrift: Puschkinplatz 12
Ort: Seelow
NUTS-Code: DE409 Märkisch-Oderland
Postleitzahl: 15306
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): BSG Brandenburgische Stadterneuerungsgesellschaft mbH
E-Mail:
Telefon: +49 331-271680
Fax: +49 331-2716830
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.maerkisch-oderland.de
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Stadt Strausberg
Postanschrift: Hegermühlenstraße 58
Ort: Strausberg
NUTS-Code: DE409 Märkisch-Oderland
Postleitzahl: 15344
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Fachbereich Technische Dienste Fachgruppe Stadtplanung
E-Mail:
Telefon: +49 3381-381326
Fax: +49 3381-381431
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.stadt-strausberg.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Wettbewerb betrifft eine gemeinsame Beschaffung
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Realisierungswettbewerb Kulturpark / Landratsamt Dienststelle Strausberg

Referenznummer der Bekanntmachung: 2020 - WB - 01
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros
71222000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Gemeinsam lobten die Stadt Strausberg und der Landkreis Märkisch-Oderland einen Realisierungswettbewerb mit Ideenteil zur Neugestaltung des am Ufer des Straussees gelegenen Kulturparks und der von der Stadtmauer umfassten Freiflächen am Landratsamt, Dienststelle Strausberg, aus.

Die Neu- bzw. Umgestaltung des Kulturparks (im Eigentum der Stadt Strausberg) zum attraktiven Aufenthalts- und Erlebnisbereich dient der Weiterentwicklung als Ort der Begegnung, für Freizeit, Sport und Erholung. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Kulturpark betreibt der Landkreis Märkisch-Oderland in der Klosterstraße 14 einen Verwaltungsstandort, die Dienststelle Strausberg. Die Freiflächen der Liegenschaft des Landratsamtes bedürfen der umfassenden, konzeptionellen Neugestaltung. Bisher un- bzw. unternutzte Potenziale der Liegenschaft sind zu aktivieren, um eine Öffnung des Standorts zwischen Strausberger Altstadt und Kulturpark zu ermöglichen. Im Zuge eines Realisierungswettbewerbs mit Ideenteil waren durch die Wettbewerbsteilnehmer*innen Lösungen zu entwickeln, die den Kulturpark und die Außenanlagen des Landratsamtes, Dienststelle Strausberg, in ihrer Attraktivität und Funktionalität sowie ihrem Erscheinungsbild aufwerten und zur verbesserten Wahrnehmbarkeit des Stadt- und Freiraums beitragen. Die Anbindung an die benachbarten Grün- und Freiräume sowie Wegeverbindungen zwischen der Altstadt, dem Kulturpark und der Liegenschaft des Landkreises sind auszubauen und die Erholungsfunktion zu qualifizieren.

Die Stadt Strausberg und der Landkreis Märkisch-Oderland beabsichtigen den ersten Preisträger unter Würdigung der Bewertung durch das Preisgericht mit der weiteren Bearbeitung der Planungsaufgaben „Objekt- und Freianlagenplanung Kulturpark (Realisierungsteil 1)“ sowie „Objekt- und Freianlagenplanung Außenanlagen Landratsamt, Dienstort Strausberg, Klosterstraße 14 (Realisierungsteil 2)“ in den Leistungsphasen 2-9 gemäß § 39 HOAI, in stufenweiser Beauftragung vertraglich zu binden. Die Auslober beabsichtigen, jeder für seinen Leistungsteil, mit dem Wettbewerbssieger gemäß § 80 (1) VgV unter Berücksichtigung § 70 (2) VgV in das Verhandlungsverfahren zur Auftragsvergabe einzutreten. Die weitere Beauftragung steht unter Finanzierungsvorbehalt.

Der Wettbewerb wurde als nichtoffener Wettbewerb mit vorgeschaltetem EU-weitem Bewerbungsverfahren nach den Richtlinien für Planungswettbewerbe RPW 2013 und der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (Vergabeverordnung – VgV 2016) ausgelobt. An der Vorbereitung und Auslobung des Wettbewerbs wirkte die Architektenkammer Brandenburg beratend mit. Die Auslobung ist dort unter der Nummer W W2020/07 Wettbewerb „Kulturpark Strausberg“ registriert.

Drei Preisträger wurden in der Preisgerichtssitzung am 25.3.2021 gekürt und ein Preisgeld von insgesamt 60 000 EUR einschließlich Bearbeitungshonroaren an die Wettbewerbsteilnehmer ausgekehrt.

1. Preis – Franz Reschke Landschaftsarchitektur GmbH, 10961 Berlin

Entwurfsverfasser: Franz Reschke

Mitarbeit: Frederik Springer, Suzan Schwaner, Hendrik Bartelt, Bérengére Chauffeté, Lichtplaner: Anselm von Held.

2. Preis – WES GmbH Landschaftsarchitektur mit H.-H. Krafft, 10999 Berlin

Entwurfsverfasser: Henrike Wehberg-Krafft

Mitarbeit: Stefan S. Weber, Charlotte Kuphal, Lukas Bucher, Michael Echardt, Tim Keller, Alieksandra Dalmatara, Christina von Reth, Visualisierung: LOOMN.

3. Preis – Planorama Landschaftsarchitektur, 13353 Berlin

Entwurfsverfasser: Maik Böhmer

Mitarbeit: Fabian Karle, Mareen Leek, Ulrike Börst, Perspektiven: Adrian Calitz Visual.

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
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Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.2)Art des Wettbewerbs
Nichtoffen
IV.1.9)Kriterien für die Bewertung der Projekte:

Das Preisgericht legte bei der Bewertung und Beurteilung der Wettbewerbsarbeiten die folgenden Kriterien zugrunde. Die Reihenfolge stellt keine Rangfolge oder Gewichtung dar, die Darstellung der Kriterien ist nicht abschließend:

— Städtebauliches Gesamtkonzept,

— Nutzungs- und Funktionskonzept,

— Freiraumkonzept: Verkehr, Erschließung, ruhender Verkehr, Darstellung der Wegebeziehungen,

— Organisation und Detailplanung (gestalterische Qualität),

— Art des Umgangs mit Bestand und Denkmalschutz,

— Nachhaltigkeit, Ökologie und Umweltverträglichkeit.

IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2020/S 185-447361

Abschnitt V: Wettbewerbsergebnisse

Der Wettbewerb endete ohne Vergabe: nein
V.3)Zuschlag und Preise
V.3.1)Datum der Entscheidung des Preisgerichts:
25/03/2021
V.3.2)Angaben zu den Teilnehmern
Anzahl der in Erwägung gezogenen Teilnehmer: 10
Anzahl der beteiligten KMU: 10
Anzahl der ausländischen Teilnehmer: 1
V.3.3)Namen und Adressen der Gewinner des Wettbewerbs
Offizielle Bezeichnung: Franz Reschke Landschaftsarchitektur GmbH
Postanschrift: Gneisenaustraße 42
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE300 Berlin
Postleitzahl: 10961
Land: Deutschland
Internet-Adresse: www.franzrescheke.de
Der Gewinner ist ein KMU: ja
V.3.4)Höhe der Preise

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:

Bekanntmachungs-ID: CXP9YHRRCDN

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Energie
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Ort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Gemäß § 160 Abs.3 Nr.1 GWB müssen bekannte Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb von 10 Kalendertagen nach dem Bekanntwerden bei der Vergabestelle gerügt werden. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in Bewerbungsunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabestelle des Landes Brandenburg (siehe VI.3.1) innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Andernfalls ist der Nachprüfungsantrag unzulässig. Die Vergabestelle weist ferner auf die Vorschriften den § 134 GWB (Informations- u.

Wartepflicht) und den § 135 GWB (Unwirksamkeit) hin. Insbesondere sind die Fristenregelungen in § 135 Abs. 2 GWB zur Geltendmachung der in § 134 Abs. 1 GWB genannten Verstöße zu beachten.

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
29/04/2021
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