5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71350000 Wissenschaftliche und technische Dienstleistungen im Ingenieurwesen, 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
5.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Friedrich-Ebert-Str. 79/81
Stadt: Potsdam
Postleitzahl: 14469
Land, Gliederung (NUTS): Potsdam, Kreisfreie Stadt (DE404)
Land: Deutschland
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Der angebotene Preis wird fließt mit 40% in die Gesamtbewertung ein.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 40
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Berufserfahrung und Qualifikation Projektleiter*in
Beschreibung: Die ausgeschriebenen Leistungen umfassen sowohl landschaftsplanerische als auch umweltfachliche Aufgaben. Während die landschaftsplanerischen Leistungen vor allem auf die Entwicklung von Zielen und Maßnahmen zur Erhaltung und Entwicklung von Natur und Landschaft abzielen, beeinhalten die umweltfachlichen Leistungen die umfassende Erfassung und Bewertung der Umweltauswirkungen von Planungen. Beide Aspekte sind für eine ganzheitliche und nachhaltige Planung erforderlich und müssen Berücksichtigung finden. Aufgrund der Komplexität der Aufgabe und zur Bewertung der Berufserfahrung und der Qualifikation muss der Projektleiter/die Projektleiterin daher über nachweisbare Erfahrung und Fachkenntnisse in der Erstellung von landschaftsplanerischen und umweltfachlichen Leistungen verfügen. Der Bieter muss daher einen Nachweis über insgesamt zwei (2) personenbezogene Referenzen aus den letzten drei Jahren (rückwirkend ab Ende der Angebotsfrist) einreichen, welche mit dem Auftraggegenstand vergleichbar sind. Vergleichbar meint die abgeschlossene Erstellung von einer (1) landschaftsplanerischen Leistung (z.B. Landschaftsplan, Landschaftsrahmenplan, Grünordnungsplan, landschaftspflegerischer Begleitplan, Pflege- und Entwicklungsplan) sowie die abgeschlossene Erstellung von mindestens einer (1) umweltfachlichen Leistung (z.B. Umweltbericht zu einem Flächennutzungsplan oder Bebauungsplan, Umweltverträglichkeitsprüfungen). Die Nachweise sind mit dem Angebot einzureichen. Die eingereichten Referenzen müssen abgeschlossen sein. Die o.g. erbrachten landschaftsplanerischen und umweltfachlichen Leistungen können auch innerhalb eines Projektes realisiert worden sein. Dazu ist das Formblatt 4.7 Referenzen Beschäftigte auszufüllen. Zudem ist die mindestens 5-jährige Beruferfahrung des Projektleiters/ der Projektleiterin, als auch ein fachlich entsprechender Berufsabschluss als Dipl. Ing./Master in den Fachrichtungen Landschaftsplanung, Landschaftsarchitektur, Ökologie, Umweltwissenschaften, Stadtplanung/Städtebau u.ä. nachzuweisen. Die Berufserfahrung soll in Form einer Kurzvita mit entsprechenden Nachweisen/Zeugnissen (Kopie genügt) vom Bieter selbst erstellt werden.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 12
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Berufserfahrung und Qualifikation des Projektteams
Beschreibung: Für die Bewertung der Berufserfahrung und der Qualifikationen des Projektteams sind pro Teammitglied jeweils 1 personenbezogene Referenz aus den letzten 3 Jahren (rückwirkend ab Ende der Angebotsfrist) gefordert, die mit dem Auftragsgegenstand vergleichbar ist. Es sind mindestens zwei Projektmitarbeitende gefordert. Vergleichbar meint hier auf dem Gebiet landschaftsplanerischer (z.B. Landschaftsplan, Landschaftsrahmenplan, Grünordnungsplan, landschaftspflegerischer Begleitplan, Pflege- und Entwicklungsplan) oder umweltfachlicher Leistungen (z.B. Umweltbericht zum Flächennutzungsplan oder Bebauungsplan, Umweltverträglichkeitsprüfungen). Die eingereichten Referenzen müssen abgeschlossen sein. Dazu ist das Formblatt 4.7 Referenzen Beschäftigte auszufüllen. Für die Gesamtbewertung des Kriteriums 2.2 wird der Durchschnittswert aus den eingereichten Referenzen für das Projektteam gebildet. Für die Projektmitarbeitenden ist eine mindestens 3-jährige Berufserfahrung, sowie fachlich entsprechende Berufsabschlüsse als bspw. Dipl.-Ing./Master/Bachelor in den Fachrichtungen Landschaftsplanung, Landschaftsarchitektur, Ökologie, Umweltwissenschaften, Stadtplanung/Städtebau u.ä. anhand einer Kurzvita, die vom Bieter selbst zu erstellen ist, mit entsprechenden Nachweisen/Zeugnissen (Kopie genügt) nachzuweisen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 12
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Bearbeitungskonzept
Beschreibung: Mit dem Angebot ist ein Bearbeitungskonzept zur Herangehensweise an die Planungsleistung einzureichen. Das Konzept ist inhaltlich entsprechend der weitergehenden Erläuterungen in der Bewertungsmatrix auszurichten und in die nachfolgenden Kriterien aufzugliedern (siehe Ziffer 2.3). Die Auftraggeberin bewertet, ob und in welchem Maße die Ausführungen und Darstellungen eine fachgerechte Erfüllung der Leistung zur Erstellung eines Landschaftsplans mit Umweltbericht zum Flächennutzungsplan in der ausgeschriebenen Qualität und einen termingerechten und reibungslosen Maßnahmenablauf erwarten lassen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 36
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz
Informationen über die Überprüfungsfristen: Die Vergabestelle weist nachfolgend auf die zulässigen Rechtsbehelfe und durch einen Bieter einzuhaltenden Fristen hin. Statthafte Rechtsbehelfe sind gem. §§ 160 ff. GWB die Rüge sowie der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer. Eine Rüge ist an die genannte Vergabestelle zu richten. §160 GWB: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Landeshauptstadt Potsdam, Bereich Vergabemanagement