1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Landesamt für Umwelt
Rechtsform des Erwerbers: Regionale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Umweltschutz
2.1.
Verfahren
Titel: Mühlberg Teilobjekt 4 - Leistungen LP 1 bis 9 (HOAI), Vermessung, örtl. Bauüberwachung, Umweltbaubegleitung, SiGeKo, naturschutzrechtliche Bearbeitung und Baugrunduntersuchung
Beschreibung: Das Landesamt für Umwelt (LfU) des Landes Brandenburg ist zuständig für die Planung und Umsetzung von Hochwasserschutzmaßnahmen an Gewässern I. Ordnung in Brandenburg. Somit fällt auch die Elbe im Landkreis Elbe-Elster bei Mühlberg in den Zuständigkeitsbereich des LfU. Das Untersuchungsgebiet befindet sich im Bundesland Brandenburg, im Landkreis Elbe-Elster, in der Gemarkung Mühlberg/Elbe. Oberhalb von Mühlberg/Elbe im Bereich Borschütz am rechtsseitigen Deich der Elbe zwischen Fluss-km 121 und 126. Das LfU beabsichtigt das vorhandene Teilobjekt 4 auf einer Länge von ca. 3,5 km zu verstärken. Zudem liegt dem LfU eine Ordnungsverfügung des Landkreises Elbe-Elster vor, welche die unverzügliche bauliche Umsetzung fordert. Die Ordnungsverfügung des LK E-E begründet sich auf Grundlage des schlechten Zustands der Deiche im Teilobjekt 4, diese entsprechen nicht den a.a.R.d.T und sind im HW-Fall größtenteils mit entsprechender Technik nicht zu erreichen und zu verteidigen. Die Erreichbarkeit und Verteidigungsfähigkeit der HWS-Anlage zwischen OT Gaitzsch und dem Industriehafen ist durch geeignete Maßnahmen unverzüglich herzustellen, die sofortige Vollziehung wurde angeordnet. Die Ordnungsverfügung ist die Genehmigung zum Bau.
Kennung des Verfahrens: b432eb9e-39e2-4378-a55e-7822f06e92a0
Interne Kennung: VB-26-092
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
Zentrale Elemente des Verfahrens: Das offene Verfahren ist gemäß § 119 Abs. 2 GWB, § 14 Abs. 2 VgV eines der Regelverfahren für die Vergabe öffentlicher Aufträge oberhalb der Schwellenwerte. Mit dem offenen Verfahren wendet sich der Auftraggeber auf Grundlage einer europaweiten Bekanntmachung an eine unbeschränkte Zahl von Unternehmen mit der Aufforderung, nach Abruf der Vergabeunterlagen Angebote einzureichen (§ 15 Abs. 1 VgV). Jedes interessierte Unternehmen ist somit berechtigt, ein Angebot abzugeben. Hierdurch soll dem Wettbewerbsprinzip in besonderem Maße Geltung verschafft werden, da beim offenen Verfahren gerade keine vorherige Einengung des Bewerberkreises möglich ist und somit ein breitestmöglicher Wettbewerb sichergestellt wird. Insgesamt handelt es sich um ein Verfahren, das den größtmöglichen Wettbewerb und die Gleichbehandlung aller potenziellen Bewerber gewährleisten soll, weshalb etwa Angebote, welche die Vergabeunterlagen ändern, vom Vergabewettbewerb auszuschließen sind (§ 57 Abs. 1 Nr. 4 VgV).
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen, 71250000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie Vermessungsdienste
2.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Seeburger Chaussee 2
Stadt: Potsdam OT Groß Glienicke
Postleitzahl: 14476
Land, Gliederung (NUTS): Potsdam, Kreisfreie Stadt (DE404)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Abweichend vom Haupterfüllungsort, an dem das Leistungsergebnis zu übergeben ist, befindet sich das Untersuchungsgebiet im Landkreis Elbe-Elster, in der Gemarkung Mühlberg/Elbe. Oberhalb von Mühlberg/Elbe im Bereich Borschütz am rechtsseitigen Deich der Elbe zwischen Fluss-km 121 und 126.
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: #Bekanntmachungs-ID: CXP9YY4HNPM# Ergänzende Hinweise: I. Es wird darauf aufmerksam gemacht, dass Bewerber/ Bieter, welche sich für den Zugriff auf die Vergabeunterlagen nicht registriert haben, bei Änderungen oder sonstigen Informationen, eine automatische Benachrichtigung bzw. Nachsendung nicht erhalten. Die Pflicht zur Informationsbeschaffung obliegt dem Bewerber/ Bieter. II. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sämtliche Kommunikationen zur Ausschreibung (z.B. Nachfragen, Hinweise, Bekanntmachung usw.) elektronisch über den Vergabemarktplatz Brandenburg abgewickelt werden. Wichtige Auskünfte sowie zusätzliche sachdienliche Auskünfte werden grundsätzlich nur auf Fragen erteilt, die spätestens bis zu dem in der Aufforderung zur Abgabe eines Teilnahmeantrages bzw. eines Angebotes festgelegten Zeitpunkt bei der Zentralen Vergabestelle elektronisch über den Kommunikationsbereich des Vergabemarktplatzes Brandenburg eingegangen sind. Die Beantwortung erfolgt ebenso ausschließlich im Internet über den Kommunikationsbereich des Vergabemarktplatzes Brandenburg. III. § 5 der Allgemeinen Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B) ist zu beachten. IV. Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, in der Reihenfolge des Ausschreibungsergebnisses die Ausführung der Leistungen geeigneten Bietern anzutragen, die in dem Vergabeverfahren ein wirtschaftlich annehmbares Angebot abgegeben haben, wenn der Auftragnehmer wegen Kündigung oder aus einem anderen Grund endgültig ausfällt. V. Für den Fall, dass sich der Bieter zum Nachweis seiner wirtschaftlichen, finanziellen oder technischen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten eines anderen Unternehmens berufen will, sind die unter Eignung genannten Nachweise und Erklärungen auf besonderes Verlangen auch für dieses Unternehmen einzureichen. Zudem hat der Bieter bis zur Zuschlagserteilung dem Auftraggeber gegenüber mit einer Verpflichtungserklärung nachzuweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel des Unternehmens, auf dessen Kapazitäten er sich beruft, bei der Erfüllung des Auftrages zur Verfügung stehen. Eine Bietergemeinschaft hat ihre Mitglieder sowie eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu benennen. VI. Werden keine geeigneten Nachweise für die Zuschlagskriterien bei der Angebotsabgabe eingereicht werden, wird das Angebot gemäß § 57 Vergabeverordnung ausgeschlossen.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Auftragsunterlagen
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Mühlberg Teilobjekt 4 - Leistungen LP 1 bis 9 (HOAI), Vermessung, örtl. Bauüberwachung, Umweltbaubegleitung, SiGeKo, naturschutzrechtliche Bearbeitung und Baugrunduntersuchung
Beschreibung: Unter Berücksichtigung der örtlichen Randbedingungen besteht insbesondere im Abschnitt von den "Wilden Häusern" bis zur Zufahrt zum Industriehafen die Notwendigkeit zur Herstellung eines Deichverteidigungsweges mit Anbindung an das vorhandene Wegenetz. In Auswertung bekannter Baugrundangaben und entsprechender Standsicherheitsbetrachtungen wird aus baufachlicher Sicht die Herstellung einer landseitigen Böschungsanpassung auf 1:2,5 und einer landseitigen Deichanschüttung in Form einer Berme (siehe DIN 19712, Punkt 7.2.3) als Vorzugsvariante empfohlen. In die Berme muss unter Berücksichtigung der filtertechnischen Anforderungen ein Filterprisma angeordnet werden. Weiterhin ist eine Potentialentlastung in Form von Entlastungsbrunnen oder Entlastungsschlitze erforderlich. Die Berme ist für eine reduzierte Verkehrslast von 16 kN/m² (SLW 30) bei einem Wasserstand in der Elbe von HW100 zu bemessen. Die landseitige Pappelreihe muss entfernt werden, ebenso die Wurzeln im zu überbauenden Untergrund. Die Planung für die Holzungsarbeiten muss als erstes vorgenommen werden, um eine Umsetzung zwischen Oktober 2026 und Februar 2027 sicherzustellen. Eine Vermessung und Baugrunduntersuchung zwischen Borschütz und Industriehafen soll mit der Planung beauftragt und durchgeführt werden. Zwischen Borschütz und Industriehafen liegt im Untergrund eine Gasleitung, der Eigentümer/Betreiber muss angefragt werden um entsprechende Forderungen/Vorgaben bei der Planung und Umsetzung zu berücksichtigen. Die naturschutzrechtliche Bearbeitung erfolgt im Rahmen dieses Auftrags als Eingriff-/Ausgleichsplan (s. 4.2.3.), der mit der UNB abzustimmen und von dieser zu genehmigen ist.
Interne Kennung: VB-26-092
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen, 71250000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie Vermessungsdienste
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Bitte entnehmen Sie die optionalen Vertragsbestandteile der Leistungsbeschreibung.
5.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Seeburger Chaussee 2
Stadt: Potsdam OT Groß Glienicke
Postleitzahl: 14476
Land, Gliederung (NUTS): Potsdam, Kreisfreie Stadt (DE404)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Abweichend vom Haupterfüllungsort, an dem das Leistungsergebnis zu übergeben ist, befindet sich das Untersuchungsgebiet im Landkreis Elbe-Elster, in der Gemarkung Mühlberg/Elbe. Oberhalb von Mühlberg/Elbe im Bereich Borschütz am rechtsseitigen Deich der Elbe zwischen Fluss-km 121 und 126.
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Andere Laufzeit: Unbekannt
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Verringerung der Auswirkungen auf die Umwelt
Beschreibung: Die strategische Auftragsvergabe profitiert erheblich von der Digitalisierung und dem Einsatz moderner Kommunikationstechnologien, was zur Vermeidung von Umweltverschmutzung beiträgt. Durch die digitale Übergabe von Daten wird der Papierverbrauch drastisch reduziert, was nicht nur die Umwelt schont, sondern auch die Effizienz der Prozesse steigert. Die zentrale Bereitstellung aller relevanten Informationen und Unterlagen auf Plattformen ermöglicht einen schnellen und einfachen Zugriff für alle Beteiligten, wodurch der Verwaltungsaufwand erheblich gesenkt wird. Die Übergabe der Daten erfolgt digital, nicht analog. Die digitale Übergabe von Daten ist ein wesentlicher Schritt zur Optimierung der Prozesse. Durch den Einsatz von Plattformen können alle relevanten Informationen und Unterlagen für die Beratungen zentral bereitgestellt werden. Dies ermöglicht einen schnellen und einfachen Zugriff für alle Beteiligten und reduziert den Verwaltungsaufwand erheblich. Die elektronische Kommunikation zwischen Auftraggeber und künftigem Auftragnehmer ist nicht nur effizienter, sondern auch transparenter und weniger fehleranfällig. Beratungen werden überwiegend per Videokonferenz oder Telefon durchgeführt. Die elektronische Kommunikation zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer ist nicht nur effizienter, sondern auch transparenter und weniger fehleranfällig. Dies reduziert den Bedarf an physischen Treffen und damit den CO2-Ausstoß, der durch Reisen verursacht wird. Beratungen werden per Videokonferenz oder Telefon durchgeführt, was eine flexible und kosteneffiziente Möglichkeit bietet, den erforderlichen Informationsaustausch im Projekt auch über große Distanzen hinweg zu gewährleisten. Diese Praxis hat sich insbesondere in Zeiten von Reise- und Kontaktbeschränkungen bewährt.
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Erfüllung sozialer Zielsetzungen
Beschreibung: Zahlung des Mindestentgelts nach dem BbgVergG: Es wird beim Vergabemindestentgelt darauf hingewiesen wird, dass dieses derzeit nicht zum Tragen kommt, die Vereinbarungen nach BbgVergG aber dennoch abgeschlossen werden, um die Beachtung des Vergabemindestentgelts nach einer evtl. noch erfolgenden Erhöhung (über den Mindestlohn) wieder aufleben zu lassen.
Konzept zur Verringerung der Umweltauswirkungen: Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung
Gefördertes soziales Ziel: Faire Arbeitsbedingungen
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angabe der technischen Fachkräfte gem. § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen Mittels Eigenerklärung Der Bieter hat die für die Ausführung des Auftrags vorgesehenen Fachkräfte gem. § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV zu benennen. Mindestanforderungen sind: - Benennung einer Person als Projektleitung sowie einer Vertretung mit Hochschuloder Fachhochschulabschluss im Bauingenieurwesen o. ä. - Benennung einer für die Objektplanung Ingenieurbauwerke LPH 1-7 zuständigen Person sowie einer Vertretung mit Hochschul- oder Fachhochschulabschluss im Bauingenieurwesen o. ä. - Benennung einer für die Tragwerksplanung zuständigen Person sowie einer Vertretung mit Hochschul- oder Fachhochschulabschluss im Bauingenieurwesen o. ä. - Benennung einer für die öBü/ BOL zuständigen Person sowie einer Vertretung mit Hochschul- oder Fachhochschulabschluss im Bauingenieurwesen o. ä. - Benennung einer für die Fachplanung naturschutzrechtliche Bearbeitung zuständigen Person sowie einer Vertretung mit abgeschlossenem Studium in Biologie, Geografie, Geoökologie, Gewässerökologie, Agrarwissenschaften, Landschaftsplanung, -ökologie, -architektur o. ä. sowie mindestens 5 Jahren Berufserfahrung - Benennung einer für die UBB zuständigen Person sowie einer Vertretung mit abgeschlossenem Studium in Biologie, Geografie, Geoökologie, Gewässerökologie, Agrarwissenschaften, Landschaftsplanung, -ökologie, -architektur o. ä., Abschlüssen oder Zertifikaten für Umweltbaubegleiten, bspw. von Umweltinstituten oder der Deutsche Bahn AG sowie mindestens 5 Jahren Berufserfahrung Für jede benannte Fachkraft sind anzugeben: - Name und Funktion im Projekt - Studienabschluss (Fachrichtung, Abschlussart) - und, soweit für die Funktion erforderlich, Abschlüsse/ Zertifikate und einschlägige Berufserfahrung Sofern fachlich vertretbar, kann eine Person mehrere im Rahmen der Eignung geforderte Funktionen übernehmen. Voraussetzung ist, dass die benannte Person die jeweils geforderten Qualifikationen erfüllt und die gleichzeitige Wahrnehmung der Aufgaben nachvollziehbar dargestellt wird. Die Benennung unterschiedlicher Personen für einzelne Funktionen ist nicht zwingend erforderlich.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Unternehmensreferenzen gem. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV Mittels Eigenerklärung Es sind mindestens drei (3) geeignete Referenzen über in den letzten höchsten zehn Kalenderjahre (2017 - 2026) erbrachte wesentlichen Dienstleistungen in Form einer Liste mit Angabe des Werts, des Erbringungszeitpunkts sowie des öffentlichen oder privaten Empfängers gem. gem. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV mit dem Angebot einzureichen. Eine Referenz ist wesentlich, wenn sie die folgenden projektspezifischen Angagen erfüllt: Deich entspricht Deichklasse I (DIN 19712) HWS-Anlage als Erdbaudeich HWS-Anlage mit einer Länge >= 200m LB 211-01 Erdbau Eine Referenz gilt als erbracht, wenn der Auftrag vom zugehörigen öffentlichen oder privaten Empfänger bereits abgenommen oder abgerechnet wurde.
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Angebotspreis
Beschreibung: Das Zuschlagskriterium Honorar/Preis wird insgesamt mit 60% gewichtet. Die Angebotssumme ist Netto zuzügl. Nebenkosten und der vom Auftraggeber zu tragenden Umsatzsteuer anzugeben. Die Punktermittlung für das zu bewertende Angebot erfolgt nach linearer Interpolation. Sollte das so ermittelte Ergebnis im negativen Zahlenbereich (Minuswert) liegen, wird das Angebot in dieser Kategorie mit 0 Punkten gewertet.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 60
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Organisation, Erfahrung der Bearbeiter
Beschreibung: 2.1 Darstellung der Projektorganisation 10% Projektorganisation, Arbeitsorganisation und Sicherstellung einer sozial nachhaltigen Projektbearbeitung: Bewertet wird die Qualität der vom Bieter dargestellten personenbezogenen Projektorganisation einschließlich der Arbeits- und Kommunikationsorganisation, insbesondere im Hinblick auf: die Sicherstellung einer kontinuierlichen und verlässlichen Projektbearbeitung, die organisatorische Absicherung bei Ausfällen oder Belastungsspitzen, eine sachgerechte, sozial nachhaltige Arbeitsorganisation im Projektteam, eine effiziente und belastbare Kommunikation innerhalb des Projektteams sowie mit dem Auftraggeber. Ziel des Zuschlagskriteriums ist es, die Qualität der Leistungserbringung unter Berücksichtigung stabiler Arbeitsbedingungen und einer nachhaltigen Projektbearbeitung zu bewerten. Der Bieter hat seine Projektorganisation mindestens anhand folgender Inhalte darzustellen: a) Interne Projektorganisation des Auftragnehmers Projektorganigramm mit vollständiger Benennung des für die Ausführung des Auftrags vorgesehenen Personals und Zuordnung der jeweiligen Aufgaben zu den beauftragten Leistungsbildern Darstellung der Vertretungsregelung für die wesentlichen Bearbeiter (Sicherstellung der Leistungserbringung bei Ausfall einzelner Projektmitglieder) Angaben zum kalkulierten Personaleinsatz der wesentlichen Bearbeiter (qualitative Darstellung der Ressourcenzuordnung, keine Stunden- oder Entgeltangaben) Aussagen zu Kommunikationswegen und Kommunikationsmitteln innerhalb des Projektteams Darstellung der vorgesehenen Qualitätssicherungsmaßnahmen Darstellung der Arbeitsorganisation im Projektteam, insbesondere: Organisation von Abstimmungen und Erreichbarkeiten, Umgang mit projektbedingten Belastungsspitzen (z. B. bei Termindruck), organisatorische Maßnahmen zur Sicherstellung der Projektkontinuität bei Abwesenheiten b) Organisation der Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber Organisation der Ansprechpartner und Schnittstellen zum Auftraggeber Darstellung der vorgesehenen Kommunikationswege und -mittel mit dem Auftraggeber sowie des Austauschs von Unterlagen Darstellung, wie die Teilnahme an kurzfristigen Terminen im Projektgebiet und/oder beim Auftraggeber in Potsdam organisatorisch sichergestellt wird, ohne die Kontinuität der Projektbearbeitung zu beeinträchtigen Zur Sicherstellung der Vergleichbarkeit der Angebote gelten folgende formale Vorgaben: Für das Projektorganigramm ist ein Umfang von maximal einer Seite im Format A3 vorgesehen. Für die weiteren Darstellungen gemäß Ziffer 2 (Vertretungsregelungen, Personaleinsatz, Arbeitsorganisation, Kommunikation, Qualitätssicherung) ist ein Umfang von bis zu drei Seiten im Format A4 vorgesehen. Die genannten Seitenumfänge stellen Höchstgrenzen dar. Inhalte, die über die genannten Seitenumfänge hinausgehen, werden bei der Wertung nicht berücksichtigt. Die Verantwortung für eine übersichtliche, strukturierte und vollständige Darstellung innerhalb der genannten Seitenumfänge liegt beim Bieter. Die Bewertung erfolgt ausschließlich auf Grundlage der innerhalb der vorgegebenen Seitenumfänge dargestellten Inhalte. Die formalen Vorgaben zum Umfang dienen der Vergleichbarkeit der Angebote und stellen kein eigenständiges Zuschlagskriterium dar. 2.2 Erfahrungen (Referenzen) der Mitglieder des Projektteams 30% Unter diesem Wertungskriterium bewertet der Auftraggeber, ob und in welchem Maß die konkrete Erfahrung aus Referenzprojekten des mit der Auftragsausführung betrauten Personals eine fachgerechte Erfüllung der Planungsleistungen in der ausgeschriebenen Qualität und einen reibungslosen Maßnahmenablauf erwarten lässt. Die Bewertung erfolgt anhand vom Bieter anzugebender Referenzen entsprechend "LB_Anlage_06_Qualifikation, Erfahrung, Referenzen". Für die Leistungen: der Projektleitung der Objektplanung LPH 1-7 Ingenieurbauwerke der Fachplanung Tragwerksplanung der öBü BOL der Fachplanung naturschutzrechtliche Bearbeitung der Umweltbaubegleitung sind Angaben zu den Referenzen und den Referenzinhalten erforderlich. Die Auswertung der Referenzen erfolgt nach Punkten entsprechend: "LB_Anlage_07_Bewert.matrix_Referenzen" der Bearbeiter. In der Tabelle sind die Eigenschaften der Referenzen mit Ihrem Bewertungsgewicht enthalten. Es werden maximal die in Anlage 06 anzugebenden 3 Referenzen je Bearbeiter der letzten 10 Jahre gewertet. Werden für einzelne Leistungsbilder mehrere Bearbeiter eingesetzt wird der Mittelwert der Bearbeiter gebildet. Die Erfahrung möglicher Ersatzmitglieder wird nicht gewertet. Für die Bewertung wendet der Auftraggeber folgendes Punktesystem an: Die maximal möglichen Punkte der Referenzen (66,0) werden mit 5 Punkten bewertet. Der fiktive Wert von 0 Referenzpunkten erhält Null Bewertungspunkte. Die Berechnung der Bewertungspunkte der einzelnen Bieter erfolgt über lineare Interpolation (eine Dezimalstelle). Werden keine geeigneten Nachweise für die Zuschlagskriterien bei der Angebotsabgabe eingereicht werden, wird das Angebot gemäß § 57 Vergabeverordnung ausgeschlossen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 40
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 20/05/2026 23:59:59 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
Name: Es wird darauf hingewiesen, dass sämtliche Kommunikation zur Vergabe (Bieteranfragen, Bekanntmachung, Nachforderungen, Aufklärung etc.) ausschließlich elektronisch über den VMP abgewickelt wird. Zusätzl. sachdienl. Auskünfte über die Vergabeunterlagen werden grundsätzlich nur auf Fragen erteilt, die spätestens bis zur "Frist zur Einreichung von Aufklärungsfragen" bei der Vergabestelle eingehen.
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 27/05/2026 08:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 46 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Vergabestelle hält sich vor fehlende Nachweis nach zu fordern. Die Unterlagen sind vom Bewerber oder Bieter nach Aufforderung durch den öffentlichen Auftraggeber innerhalb einer von diesem festzulegenden angemessenen, nach dem Kalender bestimmten Frist vorzulegen. (§ 56 Abs. 4 VgV) Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht für Preisangaben, wenn es sich um unwesentliche Einzelpositionen handelt, deren Einzelpreise den Gesamtpreis nicht verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb nicht beeinträchtigen. (§ 56 Abs. 3 VgV). Werden keine geeigneten Nachweise für die Zuschlagskriterien bei der Angebotsabgabe eingereicht werden, wird das Angebot gemäß § 57 Vergabeverordnung ausgeschlossen.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 27/05/2026 08:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Ort des Eröffnungstermins: Landesamt für Umwelt (LfU), Seeburger Chaussee 2, Haus 2
Eröffnungstermin — Beschreibung: Die elektronische Öffnung der Angebote erfolgt durch mindestens zwei Vertreter des Auftraggebers gemeinsam an einem festgelegten Öffnungstermin, der unverzüglich nach Ablauf der Angebotsfrist stattfindet. Bis zu diesem Termin müssen die elektronischen Angebote gekennzeichnet und verschlüsselt aufbewahrt werden. Der Verhandlungsleiter überprüft, ob die Angebote verschlüsselt sind, und öffnet sie im Öffnungstermin. Über den Öffnungstermin wird eine Niederschrift in elektronischer Form erstellt, die die Namen und Anschriften der Bieter, die Endbeträge der Angebote, Preisnachlässe ohne Bedingungen und die Anzahl der Nebenangebote enthält. Diese Niederschrift darf nicht veröffentlicht werden.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Darüber hinaus sind mit dem Angebot die folgenden Unterlagen, Erklärungen und Nachweise einzureichen: - Eigenerklärung zu Ausschlussgründen (Formular 4.1 EU), - bei Bietergemeinschaften die unterschriebene Bietergemeinschaftserklärung (Formular 4.2 EU), - bei Unteraufträgen/Eignungsleihe die Erklärung Bieter Unteraufträge/Eignungsleihe (Formular 4.3 EU) sowie die Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen (Formular 4.4 EU), - Vereinbarung zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz (Formular 5.3 EU), - Vereinbarung zwischen dem Bieter/ Auftragnehmer/ Nachunternehmer/ Verleiher von Arbeitskräften und (ggf. weiteren) Nachunternehmer oder Verleiher zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz (Formular 5.4 EU) - CSX 59 - Eigenerklärung Informationen zum Bieter.docx - Eigenerklärung: Sonderformular Russland- Embargo_Vergabeverfahren (Stand 06.2022)
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Finanzielle Vereinbarung: Die wesentlichen Zahlungsbedingungen ergeben sich aus § 17 der beigefügten Allgemeinen Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (Teil B der Verdingungsordnung für Leistungen - VOL/B).
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Schlichtungsstelle: Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz (MLEUV) des Landes Brandenburg
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Energie
Informationen über die Überprüfungsfristen: Für die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer müssen die Vorgaben des § 160 GWB beachtet werden. Die Vergabestelle weist ausdrücklich aus die Rügeobliegenheit sowie die Präklusionsregeln des § 160 Abs. 3 S.1 Nr. 1-4 GWB hin: Der Antrag (auf Nachprüfung) ist unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Landesamt für Umwelt
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Landesamt für Umwelt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Landesamt für Umwelt
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Landesamt für Umwelt
Registrierungsnummer: 12-121304900588392-28
Postanschrift: Seeburger Chaussee 2
Stadt: Potsdam OT Groß Glienicke
Postleitzahl: 14476
Land, Gliederung (NUTS): Potsdam, Kreisfreie Stadt (DE404)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Referat S6 - Zentrale Vergabestelle
Telefon: +49 332014420
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Landesamt für Umwelt
Registrierungsnummer: 12-121304900588392-28
Postanschrift: Seeburger Chaussee 2
Stadt: Potsdam OT Groß Glienicke
Postleitzahl: 14476
Land, Gliederung (NUTS): Potsdam, Kreisfreie Stadt (DE404)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Referat S6 - Zentrale Vergabestelle
Rollen dieser Organisation:
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Energie
Registrierungsnummer: t:03318661719
Postanschrift: Heinrich - Mann - Allee 107
Stadt: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land, Gliederung (NUTS): Potsdam, Kreisfreie Stadt (DE404)
Land: Deutschland
Telefon: +49 331866-1719
Fax: +49 331866-1652
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0004
Offizielle Bezeichnung: Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz (MLEUV) des Landes Brandenburg
Registrierungsnummer: t:03318667237
Postanschrift: Henning-von-Tresckow-Straße 2-13 Haus S
Stadt: Potsdam
Postleitzahl: 14467
Land, Gliederung (NUTS): Potsdam, Kreisfreie Stadt (DE404)
Land: Deutschland
Telefon: +49 331866-7232
Fax: +49 331866-7060
Rollen dieser Organisation:
Schlichtungsstelle
8.1.
ORG-0005
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 1da861d9-fcb0-4814-8171-edd64ea3f69e - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 21/04/2026 14:16:06 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 273608-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 78/2026
Datum der Veröffentlichung: 22/04/2026