5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 72000000 IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Zusätzliche Einstufung (cpv): 48800000 Informationssysteme und Server, 50312000 Wartung und Reparatur von Computeranlagen, 72222300 Informationstechnologiedienste, 72224000 Beratung im Bereich Projektleitung, 72510000 Mit der Datenverarbeitung verbundene Verwaltungsdienste
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Der abzuschließende Rahmenvertrag und die einzelnen Leistungsscheine (Los 1, Los 2) bzw. einzelne Verträge (Los 3) enthalten in Bezug auf Leistungsinhalte sowie zu liefernde Mengen, Qualitäten und Laufzeiten Optionen. Eine Übersicht über die Inhalte des Rahmenvertrages sowie der Leistungsscheine und Einzelverträge enthält die Projektskizze (Anlage 2). Der Rahmenvertrag sowie die Leistungsscheine und die Einzelverträge werden mit Aufforderung zur Angebotsabgabe bereitgestellt.
5.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Steinstraße 104-106, Haus 14
Stadt: Potsdam
Postleitzahl: 14480
Land, Gliederung (NUTS): Potsdam, Kreisfreie Stadt (DE404)
Land: Deutschland
5.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Alt-Friedrichsfelde 60, Haus 3
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 10315
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
5.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Tranitzer Straße 16, Haus 1
Stadt: Cottbus
Postleitzahl: 03048
Land, Gliederung (NUTS): Cottbus, Kreisfreie Stadt (DE402)
Land: Deutschland
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 4
Weitere Informationen zur Verlängerung: Die Vertragslaufzeit kann bis zu 4 mal um jeweils 12 Monate verlängert werden. Maximale Gesamtlaufzeit inkl. Optionen: 96 Monate.
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Nicht erforderlich
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#, #Besonders auch geeignet für:selbst#, #Besonders auch geeignet für:other-sme# Die von den Auftragnehmern zu erbringenden Leistungen umfassen die Verarbeitung, Speicherung und den Betrieb hochsensibler statistischer Einzelangaben. Diese unterliegen der statistischen Geheimhaltung nach dem Bundesstatistikgesetz und den einschlägigen Datenschutzanforderungen der DSGVO. Die Projektskizze (Anlage 2) des Auftraggebers stellt ausdrücklich klar, dass aufgrund dieser Anforderungen ausschließlich Rechenzentrumsstandorte in Deutschland für die Datenhaltung und verarbeitung in Betracht kommen. Die Verarbeitung statistischer Einzelangaben erfolgt im IT-Verbund der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder, der auf gemeinsamen Fachanwendungen, hohen Geheimhaltungsstandards sowie der Nutzung besonders gesicherter Verwaltungsnetze beruht (z.?B. Netz des Bundes - NdB-VN). Diese Netzinfrastrukturen werden ausschließlich in Deutschland betrieben und setzen voraus, dass alle angebundenen Rechenzentren unter deutscher Hoheitsgewalt und der ausschließlichen Kontrolle deutscher Aufsichtsbehörden (Datenschutz, BSI) stehen. Eine Verarbeitung in Rechenzentren außerhalb Deutschlands ist mit den besonderen Sicherheitsanforderungen des Auftraggebers - insbesondere den Vorgaben zu Informationssicherheit und Datenschutz, wie in der Projektskizze (Anlage 02) dokumentiert - nicht vereinbar. Weiterhin schützt das Bundesstatistikgesetz (BStatG) die statistischen Einzelangaben in besonderem Maße und verpflichtet die Statistikbehörden zu strengster Vertraulichkeit und Geheimhaltung. Nur eine Verarbeitung innerhalb der Bundesrepublik Deutschland gewährleistet die vollständige Anwendung des BStatG, der DSGVO sowie der landesrechtlichen Datenschutzregelungen ohne zusätzliche Risiken aus internationalen Datenzugriffen. Es werden nur geeignete Bewerber zum weiteren Verfahren der Angebotsaufforderung und Verhandlung zugelassen. Die Prüfung und Wertung der eingegangenen Teilnahmeanträge erfolgt nach den einschlägigen Vorschriften des GWB durch den Auftraggeber nach folgendem Prozedere: 1. Prüfung der Teilnahmeanträge auf Einhaltung der Formalien (insbesondere form-und fristgerechte Übermittlung und Einreichung). 2. Prüfung der Teilnahmeanträge auf Vorliegen der geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise und Entscheidung über etwaige Nachforderungen gemäß § 56 Abs. 2 ff. VgV. 3. Prüfung der Teilnahmeanträge auf Vorliegen von Ausschlussgründen (§§ 123, 124 GWB; § 19 Abs. 1 MiLoG und Erfüllung von Mindestanforderungen gemäß 5.1.9. der Auftragsbekanntmachung). 4. Prüfung der Eignung des Unternehmens gemessen an der zu vergebenden Leistung anhand der vom Unternehmen eingereichten Angaben, Erklärungen und Nachweise. 5. Sollten danach mehr als drei (3) Bewerber jeweils für Los 1 und Los 2 und fünf (5) Bewerber für Los 3 die geforderten Eignungsvoraussetzungen erfüllen, so wird der Auftraggeber die Bewerber je Los auswählen, die die geforderten Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen ("Abschichtung im Teilnahmewettbewerb"). Zur Ermittlung dieser am besten geeigneten Bewerber wird der Auftraggeber die vom Bewerber zu 5.1.9. der Auftragsbekanntmachung eingereichten Angaben, Erklärungen und Nachweise anhand der zugehörigen losabhängigen Eignungswertungsmatrix (Anlagen 03, 04 und 05) bewerten. Die Bewerber, die die höchste Punktzahl erzielen, werden für das weitere Verfahren ausgewählt. Sollten mehrere Bewerber auf einem der ersten Ränge gemäß der Eignungsbewertungsmatrix punktgleich sein und dadurch gemeinsam die Höchstzahl von drei (Los 1, Los 2) bzw. fünf Bewerbern (Los 3) erreichen, können alle punktgleichen und besseren Bewerber zum weiteren Verfahren eingeladen werden. In diesem Fall kann die Zahl der ausgewählten Bewerber die ursprünglich vorgesehene Höchstgrenze von fünf überschreiten. Bewerber auf nachfolgenden Rängen werden in diesem Fall nicht mehr berücksichtigt. der Auftraggeber kann aber auch entscheiden, die punktgleichen Bewerber nicht mehr zuzulassen und die Auswahl auf die besseren Bewerber zu beschränken, sofern die festgelegte Mindestzahl geeigneter Bewerber erreicht wurde. 6. Der Auftraggeber wird die Bewerber, deren Teilnahmeanträge abgelehnt wurden, über die Ablehnung informieren.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Vorformulierter Teilnahmeantrag (Los 1) - Anlage 06 (Mit dem Teilnahmeantrag; Keine oder anderweitige Formerfordernis): Das Dokument betrifft neben dem Bereich "Berufliche Risikohaftpflichtversicherung" weitere Eignungskriterien. Systembedingt sind jedoch keine weiteren Bereiche auswählbar. Weitere Bereiche sind: - Gesamtumsatz - Mindestjahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des ausgeschriebenen Auftrages (Mindestanforderung) - Zertifizierungen oder Eigenerklärung (Mindestanforderung) a) BSI-IT-Grundschutz- und/oder EN ISO/IEC 27001 BSI Nachweis der Zertifizierung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft gemäß BSI-IT-Grundschutz- und/oder EN ISO/IEC 27001 BSI (Mindestanforderung) b) IT-Service-Management (ITSM) EN ISO 20000 Nachweis der Zertifizierung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft gemäß IT-Service-Management (ITSM) ISO/IEC 20000 oder Eigenerklärung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft, dass er/sie die Anforderungen IT-Service-Management (ITSM) ISO/IEC 20000 einhält. c)Qualitätsmanagementsystem nach EN ISO 9001 Nachweis der Zertifizierung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft gemäß Qualitätsmanagementsystem nach EN ISO 9001 oder Eigenerklärung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft, dass er/sie die Anforderungen des Qualitätsmanagementsystems nach EN ISO 9001 einhält. - Projektsprache (Mindestanforderung) Eigenerklärung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft, dass alle Mitarbeitenden, die mit dem Auftraggeber in Kommunikation treten, die deutsche Sprache mindestens auf dem Sprachniveau C1 nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen beherrschen. - Datenverarbeitung (Mindestanforderung) a) Eigenerklärung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft, dass Leistungen der Datenverarbeitung seit mindestens drei (3) Jahren in Deutschland erbracht werden. Datenverarbeitung in diesem Sinne ist u.a. die Speicherung, Veränderung, Nutzung und Übermittlung gewonnener Daten. b) Eigenerklärung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft, dass im Auftragsfall sämtliche Leistungen, die in einem Rechenzentrum erbracht werden müssen und die Datenhaltung/-verarbeitung betreffen, in Deutschland durchgeführt werden. Datenverarbeitung in diesem Sinne ist u.a. die Speicherung, Veränderung, Nutzung und Übermittlung gewonnener Daten. - Rechenzentrum (Mindestanforderung) Eigenerklärung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft, dass er/sie über mindestens zwei (2) Rechenzentren in Deutschland verfügt/verfügen, die die Anforderungen an Tier-3-Rechenzentren gemäß DIN EN 50600 und/oder ISO/IEC 22237 sowie äquivalenten Schutzklassen erfüllen und die Kriterien für die Standortwahl von Rechenzentren gemäß der Standort-Kriterien RZ Version 2.1 (Stand: 12/2024) des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik erfüllen. - Externe Netze (Mindestanforderung) Eigenerklärung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft, dass er/sie im Rahmen der Projektdurchführung fähig und bereit ist/sind, sich an die Netze des Auftraggebers zu koppeln. - Service Level Gold (Zeitraum) (Mindestanforderung) Eigenerklärung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft, dass er/sie im Rahmen der Projektdurchführung fähig und bereit ist/sind, für von dem Auftraggeber ausgewählte Service / Serviceobjekte für einen Zeitraum von einer (1) Woche Leistungen im Service Level Gold gemäß Projektskizze (Einsatzfall: Wahlen) zu erbringen. - Leistungsspektrum (Mindestanforderung) Eigenerklärung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft, dass das Leistungsspektrum mindestens in dem Umfang der Leistungsscheine C01 bis C19, C21 bis C 23 (gemäß Projektskizze) erbracht werden kann. - ITIL (Information Technology Infrastructure Library) zertifizierte Mitarbeitenden (Eignungsbewertungskriterium 5%) Eigenerklärung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft, zum Anteil der nach ITIL (Information Technology Infrastructure Library) zertifizierten und über eine gültige Zertifizierung verfügenden Mitarbeitenden in Prozent. - Cloudlösungen (Eignungsbewertungskriterium 5%) Eigenerklärung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft, ob - Enterprise Cloud-Management-Leistungen und - die Administration von Cloud-Infrastruktur, -Plattformen und -Anwendungen im Sinne des Leistungsscheins C20 (gemäß Projektskizze) erbracht und grundsätzlich angeboten werden. - Partnerprogramme und Stufen (Eignungsbewertungskriterium 40%) a) Hardware (20 %) Eigenerklärung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft über die Mitgliedschaft/Teilnahme an Partnerprogrammen durch Angabe der betreffenden Partnerprogramme und der Stufen: - Server, - Speicher, - Netzwerk, - Firewall und - Client-PC. b) Software (30%) Eigenerklärung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft über die Mitgliedschaft/Teilnahme an Partnerprogrammen durch Angabe der betreffenden Partnerprogramme und der Stufen: - Desktop- und Anwendungsvirtualisierung, - Servervirtualisierung und - Containerisierung. c) Microsoft, Datenbanken und weitere Software-Produkte (50%) Eigenerklärung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft über die Mitgliedschaft/Teilnahme an Partnerprogrammen durch Angabe der betreffenden Partnerprogramme und der Stufen: - Microsoft, - Oracle, - Atlassian und - NextCloud. - Referenzen (Eignungsbewertungskriterium 50% ) Aufgrund der systembedingten Zeichenbegrenzung wird auf die Eignungsbewertungsmatrix Los 1 (Anlage 03) verwiesen.
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Vorformulierter Teilnahmeantrag (Los 2) - Anlage 07 (Mit dem Teilnahmeantrag; Keine oder anderweitige Formerfordernis): Das Dokument betrifft neben dem Bereich "Berufliche Risikohaftpflichtversicherung" weitere Eignungskriterien. Systembedingt sind jedoch keine weiteren Bereiche auswählbar. Weitere Bereiche sind: - Gesamtumsatz - Mindestjahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des ausgeschriebenen Auftrages (Mindestanforderung) - Zertifizierungen oder Eigenerklärung a) BSI-IT-Grundschutz- und/oder EN ISO/IEC 27001 BSI Nachweis der Zertifizierung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft gemäß BSI-IT-Grundschutz- und/oder EN ISO/IEC 27001 BSI oder Eigenerklärung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft, dass er/sie die Anforderungen BSI-IT-Grundschutz- und/oder EN ISO/IEC 27001 BSI einhält. (Mindestanforderung) b) Qualitätsmanagementsystem nach EN ISO 9001 Nachweis der Zertifizierung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft gemäß Qualitätsmanagementsystem nach EN ISO 9001 oder Eigenerklärung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft, dass er/sie die Anforderungen des Qualitätsmanagementsystems nach EN ISO 9001 einhält. - Projektsprache (Mindestanforderung) Eigenerklärung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft, dass alle Mitarbeitenden, die mit dem Auftraggeber in Kommunikation treten, die deutsche Sprache mindestens auf dem Sprachniveau C1 nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen beherrschen. - Standortabdeckung (Mindestanforderung) Eigenerklärung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft, dass eine vollständige und verlässliche Standortabdeckung (siehe dazu Projektskizze - Anlage 2) für alle Standorte des AfS gewährleistet ist. Hierzu zählen der Hauptsitz des AfS in Potsdam sowie die weiteren Standorte in Berlin und Cottbus. - Datenverarbeitung (Mindestanforderung) Eigenerklärung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft, dass Leistungen der Datenverarbeitung seit mindestens drei (3) Jahren in Deutschland erbracht werden. Datenverarbeitung in diesem Sinne ist u.a. die Speicherung, Veränderung, Nutzung und Übermittlung gewonnener Daten. - Leistungsspektrum (Mindestanforderung) Eigenerklärung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft, dass das Leistungsspektrum mindestens in dem Umfang des Leistungsscheines C24 (gemäß Projektskizze) erbracht werden kann. - Ausbildung und Zertifizierung Mitarbeitenden (Eignungsbewertungsktierium 70% von insgesamt 50%) Eigenerklärung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft, zum Anteil an Mitarbeitenden aus dem Bereich IT-Support und/oder IT-Techniker, die: a) eine abgeschlossene Ausbildung im IT-Bereich vorweisen können, z. B. als Fachinformatiker:in für Systemintegration oder eine vergleichbare Qualifikation, b) sich derzeit in einer Ausbildung im IT-Bereich befinden, z. B. als Fachinformatiker:in für Systemintegration oder eine vergleichbare Qualifikation, c) über eine anerkannte Zertifizierung wie CompTIA A+ oder eine vergleichbare Zertifizierung (z. B. technologiebezogen gemäß DIN EN 50600 oder ISO/IEC 22237 für IT-Support oder IT-Technik) verfügen. - Partnerprogramme (Eignungsbewertungskriterium 30 % von insgesamt 50%) Eigenerklärung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft über die Mitgliedschaft/Teilnahme an Partnerprogrammen, durch Angabe der betreffenden Partnerprogramme und der Stufen in folgenden Bereichen (oder vergleichbare Programme): - Endgerätehersteller Client-PC (z. B. HP Partner First (HP Accredited Platform Specialist), Dell Technologies Partner, Lenovo Partner Engage), - Mobile Endgeräte (z. B. Apple Authorized Service Provider (AASP), Samsung Knox Partner Program), - Client-Betriebssystem (z. B. Microsoft Certified: Modern Desktop Administrator Associate, Microsoft Partner Network - Partnerstufe für Microsoft 365). - Referenzen (Eignungsbewertungskriterium 50%) Referenzen Mit dem Teilnahmeantrag hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft Eigenerklärungen über bis zu vier (4) früher erbrachte Aufträge vorzulegen, die Leistungen umfassten, die mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind (Referenzen). Zu den Referenzen sind folgende Angaben zu machen: - Name, Anschrift und Art des Auftraggebers, - Auftragswert in EUR (netto) ggfs. in Spannen, - Leistungszeitraum (MM.JJJJ bis MM.JJJJ), - Leistungsinhalt und Leistungsumfang mit Angaben: a) zur Anzahl der betreuten IT-Nutzer des Auftraggebers und deren Standorte, b) ob und inwieweit die erbrachten Leistungen in Art und Umfang dem Leistungsschein gemäß Projektskizze entsprechen. Je Referenz ist eine zusätzliche Beschreibung des Projekts (max. 1 DIN A4 Seiten) beizufügen, die auch geeignete bildliche Darstellungen/Skizzen zur Veranschaulichung des Referenzprojektes beinhalten kann. Die Referenzen werden allein anhand der Angaben in den Vordrucken und der zusätzlichen Beschreibungen beurteilt. Aufgrund der systembedingten Zeichenbegrenzung wird auf die Eignungsbewertungsmatrix Los 2 (Anlage 04) verwiesen.
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Vorformulierter Teilnahmeantrag (Los 3) - Anlage 08 (Mit dem Teilnahmeantrag; Keine oder anderweitige Formerfordernis): Das Dokument betrifft neben dem Bereich "Berufliche Risikohaftpflichtversicherung" weitere Eignungskriterien. Systembedingt sind jedoch keine weiteren Bereiche auswählbar. Weitere Bereiche sind: - Gesamtumsatz - Mindestjahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des ausgeschriebenen Auftrages (Mindestanforderung) - Zertifizierungen oder Eigenerklärung a) BSI-IT-Grundschutz- und/oder EN ISO/IEC 27001 BSI Eigenerklärung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft, dass er/sie die Anforderungen BSI-IT-Grundschutz- und/oder EN ISO/IEC 27001 BSI einhält. (Mindestanforderung) b) Qualitätsmanagementsystem nach EN ISO 9001 Nachweis der Zertifizierung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft gemäß Qualitätsmanagementsystem nach EN ISO 9001 oder Eigenerklärung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft, dass er/sie die Anforderungen des Qualitätsmanagementsystems nach EN ISO 9001 einhält. - Projektsprache (Mindestanforderung) Eigenerklärung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft, dass alle Mitarbeiter, die mit dem Auftraggeber in Kommunikation treten, die deutsche Sprache mindestens auf dem Sprachniveau C1 nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen beherrschen. - Datenverarbeitung (Mindestanforderung) Eigenerklärung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft, dass Leistungen der Datenverarbeitung seit mindestens drei (3) Jahren in Deutschland erbracht werden. Datenverarbeitung in diesem Sinne ist u.a. die Speicherung, Veränderung, Nutzung und Übermittlung gewonnener Daten. - Leistungsspektrum (Mindestanforderung) Eigenerklärung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft, dass das Leistungsspektrum mindestens in dem Umfang der Umsetzung von Projekten und Innovationen (gemäß Projektskizze) erbracht werden kann. - Zertifizierte Mitarbeitenden (Eignungsbewertungskriterium 50%) Eigenerklärung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft, zum Anteil der zertifizierten Mitarbeitenden in Prozent, die über eine der nachstehenden anerkannten Zertifizierungen oder vergleichbare Nachweise verfügen: a) Agile Methoden, z. B. Scrum Master, PMI-ACP, SAFe Agilist oder vergleichbar, und/oder b) Klassisches Projektmanagement, z. B. PRINCE2, PMP, IPMA oder vergleichbar, und/oder c) Innovationsmanagement (IT-spezifisch), z. B. Design Thinking, Business Model Innovation, CIP oder vergleichbar, und/oder d) Technisches Fachwissen, z. B. TOGAF, ArchiMate, Programmierkenntnisse (Java, Python) oder vergleichbar. - Referenzen(Eignungsbewertungskriterium 50%) Referenzen Mit dem Teilnahmeantrag hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft Eigenerklärungen über bis zu vier (4) früher erbrachte Aufträge vorzulegen, die Leistungen umfassten, die mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind (Referenzen). Zu den Referenzen sind folgende Angaben zu machen: - Name, Anschrift und Art des Auftraggebers, - Auftragswert in EUR (netto) ggfs. in Spannen, - Leistungszeitraum (MM.JJJJ bis MM.JJJJ), - Leistungsinhalt und Leistungsumfang mit Angaben zur Integration von Innovationen und zur Umsetzung von Projekten, einschließlich der Förderung von Automatisierungspotenzialen, der Entwicklung und Einführung von Lösungen auf Basis Künstlicher Intelligenz (KI) sowie der zielgerichteten Digitalisierung von Prozessen und Arbeitsmethoden in den Bereichen IT, Datenverarbeitung und statistische Auswertungen. a) Durchführung von Initiativen, Pilotprojekten oder Proof of Concepts (PoCs) im Bereich Datenmanagement, Data Analytics, Visualisierung sowie Prozessdigitalisierung, b) Projektmanagement, einschließlich Planung, Steuerung, Qualitätssicherung und Reporting im Sinne eines strukturierten Innovationsprozesses, c) Prozessanalyse und -optimierung im Kontext datengetriebener Abläufe, einschließlich der Einführung neuer Technologien, Methoden oder Werkzeuge im Bereich Datenbanken, Analyseplattformen oder Visualisierungstools, d) Nutzung moderner Technologien zur Optimierung von Datenverarbeitung, Datenbereitstellung und Dashboards sowie zur Automatisierung wiederkehrender Prozesse, e) Koordination interner und externer Ressourcen im Rahmen datengetriebener Innovationsvorhaben, f) Konzeption, Entwicklung und Einführung innovativer Lösungen in der IT, wie z. B. Automatisierungstechnologien, KI-basierte Werkzeuge sowie digitale Plattformen zur Optimierung von Prozessen, Arbeitsweisen und der internen Kommunikation, g) Einsatz moderner Analysemethoden und statistischer Verfahren zur datenbasierten Identifikation von Optimierungspotentialen sowie zur Entwicklung von datengetriebenen Entscheidungsmodellen, h) Entwicklung, Implementierung und Optimierung von KI-gestützten Lösungen sowie von Verfahren zur prozessübergreifenden Digitalisierung in den Bereichen IT, Datenverarbeitung und statistische Auswertungen, i) Förderung der Zusammenarbeit und der Methodenentwicklung in interdisziplinären Teams zur Realisierung digitaler Innovationen. Je Referenz ist eine zusätzliche Beschreibung des Projekts (max. 2 DIN A4 Seiten) beizufügen, die auch geeignete bildliche Darstellungen/Skizzen zur Veranschaulichung des Referenzprojektes beinhalten kann. Die Referenzen werden allein anhand der Angaben in den Vordrucken und der zusätzlichen Beschreibungen beurteilt. Aufgrund der systembedingten Zeichenbegrenzung wird auf die Eignungsbewertungsmatrix Los 3 (Anlage 05) verwiesen.
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 27/03/2026 23:59:59 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen:
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung: 08/05/2026
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 15/04/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge auf Vollständigkeit und Fehlerlosigkeit prüfen. Soweit sich daraus ergibt, dass geforderte Erklärungen oder Nachweise fehlen und dass der Teilnahmeantrag nicht auszuschließen ist, verlangt der Auftraggeber die fehlenden Erklärungen oder Nachweise nach pflichtgemäßem Ermessen nach. Dieses Recht zur Nachforderung begründet indes keine Verantwortung des Auftraggebers für die Vollständigkeit der Teilnahmeanträge. Jeder Bewerber bleibt für den Nachweis seiner Eignung und die Vollständigkeit und Fehlerlosigkeit seines Teilnahmeantrags allein verantwortlich. Erklärungen oder Nachweise, die vom Auftraggeber nach Abgabe der Teilnahmeanträge verlangt werden, sind zu dem von dem Auftraggeber bezeichneten Zeitpunkt einzureichen. Verlangt der Auftraggeber gesondert Bestätigungen/Nachweise zu geforderten Eigenerklärungen, müssen diese innerhalb der gesetzten Frist vorgelegt werden.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Siehe Projektskizze (Anlage 2)
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 5
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Energie
Informationen über die Überprüfungsfristen: Für die Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen Vergabebestimmungen ist zuständig: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Energie Heinrich-Mann-Allee 107 Potsdam 14473 Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen und Rügen ergeben sich insbesondere aus § 160 Abs. 3 GWB. Dieser lautet: Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt. Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten darüber hinaus die Regelungen der §§ 134, 135, 160 GWB.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Energie
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg