Objektplanung Stufe 2 bis 5, Neues Palais, Abschluss Dachsanierung

Bekanntmachung vergebener Aufträge

Ergebnisse des Vergabeverfahrens

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
Postanschrift: Allee nach Sanssouci 6
Ort: Potsdam
NUTS-Code: DE404 Potsdam, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 14471
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Vergabestelle
E-Mail:
Telefon: +49 3319694-0
Fax: +49 3319694-373
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://spsg.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Freizeit, Kultur und Religion

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Objektplanung Stufe 2 bis 5, Neues Palais, Abschluss Dachsanierung

II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71320000 Planungsleistungen im Bauwesen
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Im Rahmen des Sonderinvestitionsprogramms 2 vom Bund, Land Berlin und Land Branden-burg ist die Dachsanierung des Neuen Palais vorgesehen. Hierzu gehören sämtliche Dach-flächen, außer dem bereits sanierten Dach des Theaterflügels und den Dächern der drei Kuppeln. Die Balustrade mit dem darauf befindlichen Skulpturenschmuck und das unter der Balustrade befindliche Hauptgesims sind ebenfalls zu sanieren bzw. zu restaurieren.

Bis 2018 wurde bereits ein erster Bauabschnitt im Sonderinvestitionsprogramm 1 realisiert, der die Dachsanierung nur eines Schlossflügels (sogenannter Theaterflügel) umfasste, ein-schließlich der Maßnahmen zur Dekontamination und Sanierung der Dachkonstruktion oberhalb des Bühnenbereiches des Schlosstheaters (Schnürboden).

Seit 2019 wurde eine Entwurfsplanung erstellt, die nun im März 2023 als EW-Bau "Neues Palais Sanssouci, Abschluss Dachsanierung 2. BA" zur Prüfung und Genehmigung einge-reicht wurde.

der die Dachsanierung nur eines Schlossflügels (sogenannter Theaterflügel) umfasste, ein-schließlich der Maßnahmen zur Dekontamination und Sanierung der Dachkonstruktion oberhalb des Bühnenbereiches des Schlosstheaters (Schnürboden).

Seit 2019 wurde eine Entwurfsplanung erstellt, die nun im März 2023 als EW-Bau "Neues Palais Sanssouci, Abschluss Dachsanierung 2. BA" zur Prüfung und Genehmigung einge-reicht wurde.

Im Rahmen des Projektes sollen nunmehr die bislang nicht umgesetzten Maßnahmen für die gesamten restlichen Dachflächen des Neuen Palais umgesetzt werden. Dazu gehören die Dachhaut, das Dachtragwerk mit den bekannten Kontaminationen und die haustechnischen Installationen.

Die umlaufenden Dachbalustraden mit dem Skulpturenschmuck und das Hauptgesims wa-ren im 1. Bauabschnitt noch nicht Bestandteil der Maßnahme. In dem 2. Bauabschnitt und Abschluss der Dachsanierung ist nun auch eine Instandsetzung des gesamten Hauptgesim-ses, der Balustrade und der Attikaskulpturen vorgesehen. Das Hauptgesims ist infolge ver-schiedener Schadensursachen soweit geschädigt, dass sofortige, grundlegende Maßnah-men zur Standsicherheit unabweisbar sind. Die Balustrade ist ebenfalls in weiten Teilen stark geschädigt. Ein Teil der Attikaskulpturen wurde in einer Restaurierungsmaßnahme von 2006 bis 2011 bearbeitet, die übrigen müssen dringend restauriert werden.

Die Blitzschutzanlage wurde im Jahr 2016 bereits einmal vollständig erneuert. Nach der Dachinstandsetzung ist diese wieder zu verwenden.

II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7)Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.)
Wert ohne MwSt.: [Betrag gelöscht] EUR
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE404 Potsdam, Kreisfreie Stadt
Hauptort der Ausführung:

Neues Palais im Park Sanssouci Am Neuen Palais 14469 Potsdam

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Derzeit wird die Genehmigungsplanung erstellt und der Bauantrag soll noch im März 2023 eingereicht werden. Damit sind die Leistungen der Objektplanung Gebäude der Stufe 1 des RBBau-Mustervertrags abgegolten.

Der nun ausgeschriebene Leistungsumfang der Objektplanung entspricht den Stufen 2 bis 5 Leistungen des RBBau-Mustervertrags Objektplanung Gebäude bzw. den Leistungsphasen 5 bis 9 HOAI (siehe Anlage VM2-2 - spezifische Leistungspflichten).

Für den Aufgabenschwerpunkt Naturstein-Bauteile (Hauptgesims und Balustrade) der Grund-leistungen muss der Objektplaner Gebäude die Eignung mittels eines Fachplaners für Natur-stein in seinem Büro oder mittels eines Nachauftragnehmer nachweisen.

Die Abteilung Restaurierung der SPSG übernimmt die restauratorische Fachplanung für die Attikaskulpturen und Kuppel-Bekrönungen: Die Restaurierungsplanung der Skulpturen über-nimmt der Fachbereich Skulpturen und die Restaurierungsplanung der Adler und Vergoldun-gen auf den beiden Kuppeln der Seitenflügel übernimmt der Fachbereich Metall.

Die Fachplanungen TGA und Freianlagen werden gemäß Leistungsbild HOAI/RBBau an frei-beruflich Tätige vergeben.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Preis
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Auftragsvergabe ohne vorherige Bekanntmachung eines Aufrufs zum Wettbewerb im Amtsblatt der Europäischen Union (für die unten aufgeführten Fälle)
  • Dringende Gründe im Zusammenhang mit für den öffentlichen Auftraggeber unvorhersehbaren Ereignissen, die den strengen Bedingungen der Richtlinie genügen
Erläuterung:

Planerwechsel

IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.8)Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9)Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Bezeichnung des Auftrags:

Auftragsvergabe AXEL SEEMANN - Planung in der Denkmalpflege

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2)Auftragsvergabe
V.2.1)Tag des Vertragsabschlusses:
21/07/2023
V.2.2)Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 4
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 4
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3)Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: AXEL SEEMANN - Planung in der Denkmalpflege
Postanschrift: Kollwitzstraße 54
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE300 Berlin
Postleitzahl: 10405
Land: Deutschland
E-Mail:
Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja
V.2.4)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: [Betrag gelöscht] EUR
V.2.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:

Bekanntmachungs-ID: CXURYYDYDYR

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Ort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland
Telefon: +49 331866-1719
Fax: +49 331866-1652
Internet-Adresse: https://mwae.brandenburg.de/
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Mit der Abgabe eines Angebotes unterliegt der Bieter/die Bieterin den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote gemäß § 62 VgV.

Vergaberechtsverstöße sind vom Antragsteller eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer gegenüber der Vergabestelle zu rügen. Gemäß §160 (3) GWB ist ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

5) Gemäß §135 (2) GWB kann eine Unwirksamkeit eines Vertrages nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
Postanschrift: Allee nach Sanssouci 6
Ort: Potsdam
Postleitzahl: 14471
Land: Deutschland
E-Mail:
Fax: +49 3319694-373
Internet-Adresse: https://spsg.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
21/07/2023

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