1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr
Rechtsform des Erwerbers: Zentrale Regierungsbehörde
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Verteidigung
2.1.
Verfahren
Titel: RV über die Herstellung und Lieferung von bis zu 3.700 Tankcontainern Kraftstoffe (TCK) 9 m³
Beschreibung: Es wird beabsichtigt, eine Rahmenvereinbarung (RV) mit einem Unternehmen über die Herstellung und Lieferung von bis zu 3.700 Tankcontainern Kraftstoffe (TCK) 9 m³ zu schließen inklusive Sonderwerkzeugsatz, Mess- und Prüfmittel, Ersatzteilerstbedarf, Einsatzvorrat an Ersatz- und Austauschteilen (ET/ AT) 30 Tage Landesverteidigung/ Bündnisverteidigung (LV/BV), Dokumentation inklusive nachbaufähigen Zeichnungsunterlagen sowie Erstausbildung von Ausbildungs- und Instandsetzungspersonal und Unterstützungsleistungen. Es ist eine Gesamtvergabe vorgesehen. Die Laufzeit der Rahmenvereinbarung soll 15 Jahre betragen. Bei den TCK 9 m³ handelt es sich um eine Gefahrgutum-schließung, die der Lagerung, dem Transport und Umschlag von Kraftstoffen dient. Im Verbund mit geeigneten Mobilitätsträgern (geländegängige vierachsige-Lastkraftwagen der Zuladungs-klasse 15 t, mit ADR- Zulassung und Twist-Lock-Aufnahme und / oder Hakenliftsystem) dient der TCK 9 m³ zur Versorgung von Endverbrauchern in urbanen und schwer zugänglichen Geländeabschnitten mit Kraftstoffen unter gleichzeitiger Einhaltung aller umweltrechtlichen Auflagen. Der TCK 9 m³ kann sowohl im aufgesetzten (auf Lkw) als auch im abgesetzten Betrieb (als autarkes Stand-Alone-Gerät) betrieben werden. Der TCK 9 m³ besteht aus einem doppelwandigem Tankkörper, einer Kraftstoffpumpanlage mit zwei Abgabeeinrichtungen, einem Stromerzeugeraggregat, sowie der rechtlich vorgeschriebenen Gefahrgutausstattung, die in einem 20 Fuß-ISO-Rahmen integriert ist. Bei Vertragsschluss sollen 602 EA fest beauftragt werden. Es ist ein Vorseriengerät TCK 9 m³ zu liefern. Die Lieferung des Vorseriengeräts TCK 9 m³ ist innerhalb von 9 Monaten nach Vertragsschluss zur Durchführung der Integrierten Nachweisführung vorgesehen. Zudem wird in der Rahmenvereinbarung die Lieferung folgender Leistungen vereinbart: - Muster-Sonderwerkzeugsatz - Ersatzteilerstbedarf - Einsatzvorrat an Ersatz- und Austauschteilen (ET/AT) LV/BV (30 Tage) - notwendige Mess- und Prüfmittel - Materialgrundlagen; hierzu zählen Sicherheitsdatenblätter, Stücklisten, nachbaufähige Zeichnungsunterlagen, Artikelstammdaten, Interaktive Elektronische Technische Dokumentation - Ausbildungsunterlagen - Prüf-/Abnahmedokumentation - Managementleistungen - Personalausbildung - Begleitung der Integrierten Nachweisführung Die TCK 9 m³ müssen für den Bundeswehr-Einsatz im Wesentlichen die nachfolgenden Forderungen erfüllen. Diese Übersicht dient dabei nur einer ersten Projektvorstellung. Die genauen Spezifikationen werden den Bietern nach erfolgreichem Nachweis der Eignung und Zulassung zur Angebotsphase übermittelt: - Kraftstoffnutzvolumen Tankkörper mindestens 9.000 Liter - Zulässige Gesamtmasse: 15.000 Kilogramm - Länge/Breite/Höhe: 20 Fuss / 8 Fuss / kleiner gleich 8 Fuss - Doppelwandiger Tankkörper mit Leckageüberwachung - Integrierte Kraftstoffpumpanlage mit zwei Abgabeeinrichtungen und einer Schlauchlänge von jeweils 20 Metern - Volumenstrom an den beiden Abgabeeinrichtungen mindestens 120 Liter pro Minute bei gleichzeitiger Abgabe -Befüll-/Entleeranschluss über 3 Zoll Industrietrockenkupplung gemäß STANAG 3756 - Uneingeschränkte Transportierbarkeit per Land-, Schienen- und Seeweg im befüllten Zustand - Transport-/Umschlagmöglichkeit mit in der Bundeswehr eingeführten Trägerfahrzeuge (20 Fuß Twist-Locks und/oder LKW mit Hakenliftsystem nach DIN 30722-2) - Zulassung für den Transport und Umschlag der Kraftstoffe F-34, F-35, F-63, F-75, F-44 und handelsüblicher Dieselkraftstoff nach DIN EN 590 bzw. F54 - uneingeschränkter Einsatz in Gebieten der Klimazonen A1 bis A3, B1 bis B3, C0 bis C1 gemäß STANAG 4370 i. V. m. AECTP-230 -Ausführliche Bedienungs-, Wartungs- und Instandsetzungsdokumentation als Interaktive Elektronische Technische Dokumentation
Kennung des Verfahrens: 5dad629c-37f7-4c8a-8533-49b6e95c96b0
Interne Kennung: Q/U2BP/R9471
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Lieferleistungen
Haupteinstufung (cpv): 44610000 Tanks, Sammelbehälter, Container und Druckbehälter
2.1.2.
Erfüllungsort
Land: Deutschland
Ort im betreffenden Land
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: A. Technische Informationen: Die zur Nutzung der e-Vergabe-Plattform einzusetzenden elektronischen Mittel sind die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Diese werden über die mit "Anwendungen" bezeichneten Menüpunkte auf www.evergabe-online.de zur Verfügung gestellt. Hierzu gehören für Unternehmen der Angebots-Assistenten (AnA) und der Signatur-Client für Bieter (Sig-Client) für elektronische Signaturen sowie das LV-Cockpit (www.lv-cockpit.de). Die technischen Parameter zur Einreichung von Teilnahmeanträgen, Angeboten und Interessensbestätigungen verwendeten elektronischen Mittel sind durch die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform bestimmt. Verwendete Verschlüsselungs-und Zeiterfassungsverfahren sind Bestandteil der Clients der e-Vergabe-Plattform sowie der Plattform selber und der elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Weitergehende Informationen stehen auf https:// www.evergabe-online.info bereit. B. Teilnahmeanträge: Teilnahmeanträge sind in elektronischer Form über die e-Vergabe-Plattform innerhalb der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge hochzuladen. Auf anderem Wege (z.B. per Post, Fax, Nachricht über E-Vergabeplattform oder E-Mail) eingehende Teilnahmeanträge werden nicht berücksichtigt. Die Kommunikation und die Übermittlung von Informationen in diesem Teilnahmewettbewerb erfolgen elektronisch über die e-Vergabe-Plattform. Der Teilnahmeantrag muss vollständig sein und insbesondere alle Unterlagen enthalten, die zur Eignungsprüfung erforderlich sind. Insoweit wird auch auf die beigefügte "Checkliste" verwiesen. Von jedem Bewerber bzw. jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft ist ein formloses Anschreiben mit Nennung der Ansprechpartner unter Angabe von Telefonnummer und E-Mail-Adresse vorzulegen. Die Bewerber haben zu beachten, dass der Teilnahmeantrag unterzeichnet ist (fortgeschrittene Signatur oder Textform (eingescannte Unterschrift)). Im Falle der Beteiligung als Bewerbergemeinschaft ist der Teilnahmeantrag entweder von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft oder dem bevollmächtigten Vertreter zu unterzeichnen (fortgeschrittene Signatur oder Textform (eingescannte Unterschrift)). Sofern ein bevollmächtigter Vertreter unterzeichnet, ist bzw. sind die Vollmacht/en der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft beizufügen. Eine Bewerber-/Bietergemeinschaft hat das Formular B-V 047 (Erklärung betreffend der Gründung einer Bewerber-/Bietergemeinschaft) vorzulegen. C. Bewerberfragen: Die Übermittlung von Bewerberfragen hat ausschließlich über die e-Vergabe-Plattform zu erfolgen. Auskünfte werden grundsätzlich nur auf solche Fragen erteilt, die bis spätestens 8 Tage vor Ablauf des Schlusstermins für die Einreichung des Teilnahmeantrages eingegangen sind. Mündliche Anfragen werden nicht beantwortet. D. Sonstiges: Die Bewerber werden darauf hingewiesen, dass alle mit dem Teilnahmeantrag eingereichten Angaben auch für das ggf. einzureichende Angebot Geltung haben sollen. Sofern sich im weiteren Verfahren Änderungen gegenüber dem Teilnahmeantrag ergeben, muss die Vergabestelle zu späterer Zeit ggf. erneut in eine Beurteilung der Eignung eintreten. Die in dieser Bekanntmachung enthaltenen Informationen dienen allein dem Zweck, den Interessenten einen Eindruck zu verschaffen und eine Entscheidung über die Teilnahme am Verfahren zu ermöglichen. Spezifizierungen im Rahmen der Verhandlungen bleiben vorbehalten. Die Finanzierung der Bestellabrufe (3.098 EA TCK 9 m³) ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sichergestellt und steht in Abhängigkeit von der Bereitstellung entsprechender Mittel durch den Bundeshaushalt. E. Bedient sich der Bewerber bzw. ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft für die Leistungserbringung im Rahmen einer Eignungsleihe eines Unterauftragnehmers/Dritten, so sind die Angaben, Erklärungen und Nachweise gemäß Eignungskriterien "Eintragung in das Handelsregister" sowie das Formular BAAINBw-B-V 034 (jedoch ohne Überprüfung nach § 6 Abs. 1 S. 1 WRegG), die unterzeichnete Eigenerklärung EU-Russland-Sanktionen und ggf. das Formular BAAINBw - B-V 047 sowie die Eigenerklärung, dass dieser mit den erforderlichen Mitteln für das Erbringen der Leistungen (z.B. durch eine Verpflichtungserklärung) zur Verfügung steht ebenfalls bezogen auf den Unterauftragnehmer/Dritten mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Sofern hingegen kein Fall einer Eignungsleihe vorliegt, ist es den Bewerbern freigestellt, bereits mit dem Teilnahmeantrag Informationen über die beabsichtigte Beauftragung von Unterauftragnehmern bereitzustellen. Es wird insofern darauf hingewiesen, dass spätestens mit dem Erstangebot auch durch diese Unterauftragnehmer mindestens die Erklärungen BAAINBw B-V 034 (jedoch ohne Überprüfung nach § 6 Abs. 1 S. 1 WRegG) und die Eigenerklärung EU-Russland-Sanktionen abgegeben werden müssen. Unterauftragnehmer im hiesigen Sinne sind juristische oder natürliche Personen, denen vom Auftragnehmer die Ausführung eines Teils der von ihm geschuldeten Leistungen übertragen wird. Juristische oder natürliche Personen, von denen der Auftragnehmer zur Erbringung der dem Auftraggeber geschuldeten Leistung bspw. Komponenten oder Bauteile bezieht (Lieferanten bzw. Zulieferer), sind keine Unterauftragnehmer in diesem Sinne. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zugelassen. Die nachstehenden Angaben, Erklärungen und Nachweise sind ebenfalls von den Bewerbern bzw. jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft, vorzulegen: F. Bei Beauftragung von Unterauftragnehmern: Die mittels fortgeschrittener Signatur oder Textform (eingescannte Unterschrift) vom Unterauftragnehmer unterzeichnete Eigenerklärung, dass dieser mit den erforderlichen Mitteln für das Erbringen der Leistungen (z.B. durch eine Verpflichtungserklärung) zur Verfügung steht. Diese Erklärung ist von jedem einzelnen Unterauftragnehmer gesondert abzugeben. G. Formlose Eigenerklärung, dass die gesamte Korrespondenz, Dokumentation und Unterlagen in deutscher Sprache erfolgt. H. Checkliste, Anlage 1 zur Bekanntmachung ist als Anlage mit entsprechenden Angaben in der Spalte "Beigefügt: ja/nein" vorzulegen . I. Formlose Eigenerklärung mittels fortgeschrittener Signatur oder Textform (eingescannte Unterschrift) unterzeichnet, dass für den gesamten Zeitraum beginnend mit der Angebotsphase bis hin zum Ende der Nutzung, immer erreichbare Ansprechpartner zur Verfügung stehen, die die deutsche Sprache beherrschen (Nennung eines Ansprechpartners, Angabe einer Telefonnummer und einer E-Mail-Adresse zur Erreichbarkeit).
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2009/81/EG
vsvgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften:
Korruption:
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung:
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs:
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen:
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung:
Betrug:
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels:
Zahlungsunfähigkeit:
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen:
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter:
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren:
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren:
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens:
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten:
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen:
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen:
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern:
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten:
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Die Ausschlussgründe ergeben sich aus den gesetzlichen Bestimmungen, insb. §§ 123 ff. GWB. Der Bewerber bzw. jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft muss mit seinem Teilnahmeantrag die unterzeichnete Erklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (BAAINBw-B-V 034) abgeben. Die Erklärung hat alle Ausschlussgründe des § 123 und § 124 GWB zu umfassen. Es ist auch die beigefügte Erklärung im Hinblick auf Art. 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/ 2014 zu Russland-Sanktionen im Bereich der öffentlichen Beschaffung abzugeben. Die Vorlage dieser obligatorischen Erklärungen mittels BAAINBw-B-V 034 und der Erklärung zu Art. 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 dient der Bewertung des jeweiligen Wirtschaftsteilnehmers zum Nicht-Vorliegen von Ausschlussgründen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Angaben durch Einsichtnahme in das Wettbewerbsregister zu überprüfen.
5.1.
Los: LOT-0000
Titel: RV über die Herstellung und Lieferung von bis zu 3.700 Tankcontainern Kraftstoffe (TCK) 9 m³
Beschreibung: Gesamtmenge: Insgesamt sollen bis zu 3.700 EA TCK 9 m³ beschafft werden. Davon werden 602 bei Vertragsschluss fest beauftragt. Die restlichen bis zu 3.098 TCK 9 m³ können vom Auftragnehmer als mögliche Bestellleistungen abgerufen werden. Diese Mengen verteilen sich mithin wie folgt auf: - Festbeauftragung: 602 EA - Geschätzte Abrufmenge: 427 EA - Obergrenze RV inkl. Festbeauftragung: 3.700 EA Darüber hinaus sollen einmalig folgende Leistungen vereinbart werden: - Muster-Sonderwerkzeugsatz, - Ersatzteilerstbedarf, - 30 Tage Einsatzvorrat LV/BV, - notwendige Mess- und Prüfmittel (1 Satz), - Materialgrundlagen; hierzu zählen Sicherheitsdatenblätter, Stücklisten, Zeichnungen, Artikelstammdaten, Interaktive Elektronische Technische Dokumentation, nachbaufähige Zeichnungsunterlagen, - Ausbildungsunterlagen, - Prüf-/Abnahmedokumentation, - Managementleistungen, - Personalausbildung, - Begleitung der Integrierten Nachweisführung.
Interne Kennung: LOT-0000
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Lieferleistungen
Haupteinstufung (cpv): 44610000 Tanks, Sammelbehälter, Container und Druckbehälter
5.1.2.
Erfüllungsort
Land: Deutschland
Ort im betreffenden Land
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Laufzeit: 180 Monate
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 0
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Nicht erforderlich
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Werkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Die nachstehenden Angaben, Erklärungen und Nachweise sind von den Bewerbern bzw. jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft, vorzulegen: 1. Der künftige Auftragnehmer muss in der Lage sein, das Tankcontainer-Gesamtsystem virtuell (in 3D) am aktuellen Konstruktionsstand nach den Vorgaben des Auftraggebers gemäß Leistungsbeschreibung darzustellen und zu konfigurieren. Nachträgliche Anpassungen müssen am 3D-Modell abbildbar und bewertbar sein. Ergänzender Hinweis zu dieser Eignungsforderung: Bereits mit dem indikativen Angebot ist ein erster Entwurf des CAD-Modells gemäß den Forderungen der Leistungsbeschreibung (wird mit den Vergabeunterlagen veröffentlicht) bildhaft vorzulegen. Der Nachweis ist in Form einer unterzeichneten Eigenerklärung (fortgeschrittene Signatur oder Textform (eingescannte Unterschrift)) zu erbringen. Mit der Eigenerklärung muss folgendes erklärt werden: a. Dass der Bewerber über die technischen Möglichkeiten (Hardware und Software) verfügt, das von ihm anzubietende Tankcontainer-Gesamtsystem virtuell abzubilden, dass die genutzte Software die Möglichkeit abbildet, nachträgliche Anpassungen am 3D-Modell vorzunehmen. b. Die Software muss benannt werden. c. Dass der Bewerber von der beabsichtigten Forderung, dass bereits mit dem indikativen Angebot ein CAD-Modell gemäß den Forderungen der Leistungsbeschreibung vorzulegen ist, Kenntnis genommen hat. 2. Nachweis über das Vorhandensein von Niederlassungen oder vertraglich gebundenen Servicepartnern in Deutschland zur Durchführung von Service- und Wartungsarbeiten für die Tankcontainer Kraftstoffe bis einschließlich Instandhaltungsstufe 4. Besteht ein solches Servicenetzwerk noch nicht, hat der Bewerber mit dem Teilnahmeantrag die Bereitschaft zur Einrichtung einer Niederlassung in Deutschland oder Einrichtung eines vertraglich gebundenen qualifizierten Servicepartners zu erklären. Der Bewerber erklärt damit, spätestens ab Lieferung der ersten Seriengeräte eine für Instandhaltungsstufe 4 Leistungen geeignete Service- und Instandhaltungskapazität im Bundesgebiet vorzuhalten. Der Nachweis ist in Form einer unterzeichneten Eigenerklärung (fortgeschrittene Signatur oder Textform (eingescannte Unterschrift)) zu erbringen - soweit möglich unter Nennung des Standortes bzw. der Standorte (ggf. des Unterauftragnehmers). 3. Nachweis über die Befähigung zur Erstellung einer interaktiven elektronischen technischen Dokumentation in elektronischer Form (IETD) unter Berücksichtigung der AECMA Spec 1000D Version 2.3 in Verbindung mit dem National Style Guide (Ausgabe 3.4) und der AECMA Spec 2000M (Version 4.0) in Verbindung mit der DBSPEC 2000M. Der Nachweis muss anhand geeigneter Referenzen über früher ausgeführte Liefer- und Dienstleistungsaufträge in Form einer Liste der in den letzten fünf Jahren erbrachten wesentlichen Liefer- und Dienstleistungen mit Angabe des Wertes, des Liefer- bzw. Erbringungszeitpunktes sowie des öffentlichen oder privaten Empfängers erfolgen. Diese Anforderung ist erfüllt, wenn mindestens ein Referenzprojekt binnen der letzten fünf Jahre nachgewiesen wird. Der Nachweis kann durch unterzeichnete Eigenerklärung (fortgeschrittene Signatur oder Textform (eingescannte Unterschrift)) geführt werden. Hinsichtlich der Einhaltung von Verschwiegenheits- und Geheimhaltungsverpflichtungen gelten die oben genannten Ausführungen hier gleichermaßen. Der Bewerber/ bzw. jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft kann sich zum Nachweis der vorgenannten Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen, sog. Eignungsleihe (§ 26 Abs. 3 VSVgV). Im Falle einer Eignungsleihe muss der Bewerber/das Mitglied der Bewerbergemeinschaft diese Dritten in seinem Teilnahmeantrag benennen und die in der Bekanntmachung genannten Angaben /Erklärungen / Nachweise für diesen Dritten in dem Umfang vorlegen, in dem er/es sich auf dessen Fähigkeiten beruft. Zudem ist der Nachweis zu erbringen, dass ihm dieser Dritte mit den erforderlichen Mitteln zur Verfügung steht (Verpflichtungserklärung).
Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des Eignungskriteriums: Die nachstehenden Angaben, Erklärungen und Nachweise sind von den Bewerbern bzw. jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft, vorzulegen: 1. Ein Nachweis eines Qualitätsmanagementsystems nach AQAP 2110, in der Ausgabe D, Juni 2016 - Qualitätssicherungsanforderungen für Entwicklung, Konstruktion und Produktion (aktuelle Ausgabe) oder vergleichbar in Form einer unterzeichneten Eigenerklärung (fortgeschrittene Signatur oder Textform (eingescannte Unterschrift)). Bei Nutzung eines vergleichbaren Qualitätsmanagementsystems ist dessen Inhalt ausführlich darzustellen. Besteht ein solches Qualitätssicherungssystem noch nicht, hat der Bewerber mit dem Teilnahmeantrag die Bereitschaft zur Einrichtung eines solchen Qualitätssicherungssystem zu erklären. Der Bewerber erklärt damit, bis zum Vertragsschluss eine abgeschlossene Zertifizierung nachweisen zu können. Der Nachweis erfolgt auch insoweit durch formlose unterzeichnete und gescannte oder elektronisch signierte (mindestens fortgeschrittene Signatur) Eigenerklärung. 2. Ein Eignungsnachweis für das Schweißen von Tankkörper von der zuständigen Behörde oder durch die von dieser Behörde benannte Stelle gemäß ADR Kap. 6.8.2.1.23 in Form einer unterzeichneten Eigenerklärung (fortgeschrittene Signatur oder Textform (eingescannte Unterschrift)). Der Bewerber/ bzw. jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft kann sich zum Nachweis der vorgenannten Fähigkeiten (a. - c.) anderer Unternehmen bedienen, sog. Eignungsleihe (§ 26 Abs. 3 VSVgV). Im Falle einer Eignungsleihe muss der Bewerber/das Mitglied der Bewerbergemeinschaft diese Dritten in seinem Teilnahmeantrag benennen und die in der Bekanntmachung genannten Angaben /Erklärungen / Nachweise für diesen Dritten in dem Umfang vorlegen, in dem er/es sich auf dessen Fähigkeiten beruft. Zudem ist der Nachweis zu erbringen, dass ihm dieser Dritte mit den erforderlichen Mitteln zur Verfügung steht (Verpflichtungserklärung).
Kriterium: Zertifikate von Qualitätskontrollinstituten
Beschreibung des Eignungskriteriums: Die nachstehenden Angaben, Erklärungen und Nachweise sind von den Bewerbern bzw. jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft, vorzulegen: 1. Ein Nachweis eines Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001 in Form eines Standardzertifikates. Das Standardzertifikat muss zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang des Teilnahmeantrags gültig sein und zwingend vom Bewerber bzw. von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorgelegt werden. Hinweis: Eine Eignungsleihe ist bzgl. des Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001 ausgeschlossen. 2. Ein Nachweis in Form eines Standardzertifikates der Qualifizierung nach DIN EN ISO 3834 oder DIN 2303 für Schweißtechniken. Das Zertifikat muss zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge noch gültig sein. Hinweis: Ein Nachweis in Form eines Standardzertifikates der Qualifizierung nach DIN EN ISO 9606 ist nicht ausreichend. Der Bewerber/ bzw. jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft kann sich zum Nachweis der vorgenannten Fähigkeit 2. anderer Unternehmen bedienen, sog. Eignungsleihe (§ 26 Abs. 3 VSVgV). Im Falle einer Eignungsleihe muss durch den Bewerber eine Eigenerklärung mit eigenhändiger Unterschrift (fortgeschrittene Signatur oder Textform (eingescannte Unterschrift)) bestätigt werden, dass der Unterauftragnehmer/Dritte, von dem die geforderte Zertifizierung stammt, die Schweißarbeiten im Rahmen des Herstellungsprozesses im Rahmen des Projekts tatsächlich erbringt. Ebenso muss der Bewerber/das Mitglied der Bewerbergemeinschaft diese Dritten in seinem Teilnahmeantrag benennen und die in der Bekanntmachung genannten Angaben /Erklärungen / Nachweise für diesen Dritten in dem Umfang vorlegen, in dem er/es sich auf dessen Fähigkeiten beruft. Zudem ist der Nachweis zu erbringen, dass ihm dieser Dritte mit den erforderlichen Mitteln zur Verfügung steht (Verpflichtungserklärung).
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Lieferungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Die nachstehenden Angaben, Erklärungen und Nachweise sind von den Bewerbern bzw. jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft, vorzulegen: 1. Nachweis in Form einer Auflistung von in den letzten 5 Jahren europaweit erbrachten Lieferungen von doppelwandigen Tankcontainern für die Lagerung, Transport und Umschlag von Kraftstoffen mit entsprechender BAM-Zulassung der Gefahrgutumschließungen. Anzugeben sind jeweils die Art und die Anzahl der gefertigten Tankcontainer sowie der jeweilige Auftraggeber. Weiterhin eine kurze technische Beschreibung mit Bildmaterial der entsprechenden Vorhaben/Referenzen. o In Umfang erfüllt, wenn mindestens 50 doppelwandige Tankcontainer Kraftstoff binnen 5 Jahren (an militärische oder zivile Auftraggeber) geliefert wurden. o In Art erfüllt, wenn 50 gleichartige Systeme binnen 5 Jahren (an militärische oder zivile Auftraggeber) geliefert wurden, welche der gleichen Leistungsklasse entsprechen, welche hier gefordert wird (doppelwandige Tankcontainer für die Lagerung, Transport und Umschlag von Kraftstoffen mit einem Nutzvolumen von >1000 Liter und BAM-Zulassung) o Folgende Nachweise sind vorzulegen: Zulassungsunterlagen der Gefahrgutumschließung(en) Nutzvolumen des Tankcontainers Anzahl der gelieferten Gefahrgutumschließungen Tankcontainer Kraftstoff Lieferscheine und Nachweis über die Abnahmereife der Tankcontainer. Hinweis: Kann zum Abgabetermin der Teilnahmeanträge noch keine ausreichende Anzahl an Tankcontainern Kraftstoffe nachgewiesen werden, müssen diese Nachweise bis spätestens zur Abgabe des Indikativen Angebots vorliegen. Bewerber, die aufgrund von Verschwiegenheitspflichterklärungen oder Auflagen zur Geheimhaltung keine technische Beschreibung mit Bildmaterial der entsprechenden Vorhaben vorlegen können oder keine Angaben zum Auftraggeber machen können, müssen dies plausibel darlegen. Soweit diese Gründe dem Verlangen, Unterlagen und Bildmaterial vorzulegen, entgegenstehen, ist eine Projektdarstellung in "anonymisierter" und abstrakter Form (ggf. durch Schwärzung) zulässig. 2. Der Bewerber muss plausibel nachweisen, dass er dem Auftraggeber bis spätestens Ende 2029 insgesamt 602 EA zugelassene Tankcontainer Kraftstoffe 9 m³ fertigen und liefern könnte. Dafür wird eine detaillierte Beschreibung der vorhandenen und potentiell geplanten Produktionskapazitäten getrennt für das Gesamtsystem Tankcontainer Kraftstoffe 9 m³ und jeweils die Hauptbaugruppen doppelwandiger Tankkörper, Containerrahmen, Kraftstoffpumpanlage inklusive Abgabeeinrichtungen und Stromerzeugeraggregat gefordert. Die Beschreibung der Produktionskapazitäten muss folgende Punkte beinhalten: - Zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses zur Verfügung stehendes Fertigungspersonal in Umfang und Qualifikation, - Zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses zur Verfügung stehende technische Infrastruktur (Fertigungshallen, Arbeitsplätze, Fertigungsmaschinen). Zur Verfügung stehendes Bildmaterial ist der Beschreibung hinzuzufügen. Sollte die Herstellung und Lieferung einzelner Hauptbaugruppen durch einen oder mehrere UAN erfolgen, ist neben der oben geforderten Beschreibung durch den Bewerber jeweils eine schriftliche Bestätigung vorzulegen, dass der jeweilige UAN die Hauptbaugruppe in der Menge 602 EA bis 2029 dem Bewerber liefern kann. Zusätzlich zur Beschreibung erklärt der Bewerber in einer unterzeichneten Eigenerklärung (fortgeschrittene Signatur oder Textform (eingescannte Unterschrift)), mit den dargestellten Kapazitäten den Auftrag über die Herstellung und Lieferung von insgesamt 602 EA Tankcontainer Kraftstoffe 9 m³ in Kapazität und technischer Ausstattung bis Ende 2029 erfüllen zu können. Der Bewerber/ bzw. jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft kann sich zum Nachweis der vorgenannten Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen, sog. Eignungsleihe (§ 26 Abs. 3 VSVgV). Im Falle einer Eignungsleihe muss der Bewerber/das Mitglied der Bewerbergemeinschaft diese Dritten in seinem Teilnahmeantrag benennen und die in der Bekanntmachung genannten Angaben /Erklärungen / Nachweise für diesen Dritten in dem Umfang vorlegen, in dem er/es sich auf dessen Fähigkeiten beruft. Zudem ist der Nachweis zu erbringen, dass ihm dieser Dritte mit den erforderlichen Mitteln zur Verfügung steht (Verpflichtungserklärung).
Kriterium: Versorgungssicherheit
Beschreibung des Eignungskriteriums: Die nachstehenden Angaben, Erklärungen und Nachweise sind von den Bewerbern bzw. jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft, vorzulegen: 1. Der Auftraggeber beabsichtigt, sich bis spätestens neun Monate nach Vertragsschluss ein erstes Vorseriengerät gemäß Leistungsbeschreibung mit Zulassung nach DIBt sowie ADR/IMDG/RID 6.7 als ortsbeweglicher Tank zur Durchführung der Integrierten Nachweisführung und Qualifizierung liefern zu lassen. Der Bewerber bzw. jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft erklärt die Kenntnisnahme dieser beabsichtigten Forderung und erklärt darüber hinaus, technisch und beruflich grundsätzlich in der Lage zu sein, diese Forderung umsetzen zu können. Die Kenntnisnahme ist in Form einer unterzeichneten Eigenerklärung (fortgeschrittene Signatur oder Textform (eingescannte Unterschrift)) zu erklären. 2. Der künftige Auftragnehmer muss die Versorgungssicherheit der angebotenen Produkte sicherstellen. Hierzu hat der Bewerber nachzuweisen, dass Organisation, geografische Struktur und Absicherung seiner Lieferketten für das Gesamtsystem und die wesentlichen Hauptbaugruppen - doppelwandiger Tankkörper - Containerrahmen - Kraftstoffpumpanlage inklusive Abgabeeinrichtungen und - Stromerzeugeraggregat eine vertragskonforme Herstellung, Ersatzteilversorgung und Instandhaltung auch unter Krisenbedingungen ermöglichen. Hierfür sind insbesondere Produktionsstandorte, wesentliche Zulieferer, Abhängigkeiten von Drittstaaten, alternative Bezugsquellen, Bevorratungskonzepte und Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Produktionskapazität darzustellen. Der Nachweis ist in Form einer Auflistung der jeweiligen Hauptbaugruppen und o.g. Informationen zu erbringen (unterzeichnet mittels fortgeschrittener Signatur oder Textform (eingescannte Unterschrift)). Sollte zum Fristende zur Abgabe der Teilnahmeanträge noch keine konkrete Auflistung möglich sein, ist der Nachweis in Form einer unterzeichneten Eigenerklärung (fortgeschrittene Signatur oder Textform (eingescannte Unterschrift)) zu erbringen, mit der bestätigt wird, dass die Versorgungssicherheit für das Gesamtsystem und die Hauptbaugruppen gewährleistet wird. Spätestmöglicher Zeitpunkt für die Einreichung des Nachweises gemäß Absatz 1 (konkrete Auflistung) ist jedoch der Termin zur Einreichung des Best-and-Final-Offers (BAFO). 3. Der Auftraggeber beabsichtigt den Erwerb nachbaufähiger Konstruktions- und Zeichnungsunterlagen. Hieran wäre dem Auftraggeber ein nicht ausschließliches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht einzuräumen. Der Auftragnehmer hat sicherzustellen, dass er über sämtliche Rechte verfügt bzw. verfügen wird, die erforderlich sind, um dem Auftraggeber die in den Vergabeunterlagen konkret bezeichneten Nutzungsrechte einzuräumen. Der Bewerber bzw. jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft erklärt die Kenntnisnahme dieser beabsichtigten Forderung und erklärt darüber hinaus, grundsätzlich dazu bereit zu sein. Die Kenntnisnahme ist in Form einer unterzeichneten Eigenerklärung (fortgeschrittene Signatur oder Textform (eingescannte Unterschrift)) zu erklären. Der Bewerber/ bzw. jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft kann sich zum Nachweis der vorgenannten Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen, sog. Eignungsleihe (§ 26 Abs. 3 VSVgV). Im Falle einer Eignungsleihe muss der Bewerber/das Mitglied der Bewerbergemeinschaft diese Dritten in seinem Teilnahmeantrag benennen und die in der Bekanntmachung genannten Angaben /Erklärungen / Nachweise für diesen Dritten in dem Umfang vorlegen, in dem er/es sich auf dessen Fähigkeiten beruft. Zudem ist der Nachweis zu erbringen, dass ihm dieser Dritte mit den erforderlichen Mitteln zur Verfügung steht (Verpflichtungserklärung).
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Die nachstehenden Angaben, Erklärungen und Nachweise sind von den Bewerbern bzw. jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft, vorzulegen: 1. Eine aktuelle formlose Bankerklärung (nicht älter als 6 Monate gerechnet ab dem Datum der Veröffentlichung der Bekanntmachung) zur finanziellen/wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Hauptauftragnehmers bzw. jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft. Diese Erklärung muss Informationen zu folgenden Punkten beinhalten: a. Geschäftsverbindung /Kontoführung b. finanzielle und wirtschaftliche Verhältnisse c. Kreditbeurteilung d. Zahlungsverhalten. Die Bankerklärung ist im eingescannten Original in deutscher Sprache vorzulegen. Bei fremdsprachigen Bankerklärungen ist eine einfache deutsche Übersetzung ausreichend; einer Beglaubigung bedarf es nur nach ausdrücklicher Anforderung durch die Vergabestelle; das eingescannte Original ist beizufügen. Der Auftraggeber behält sich vor, eine Wirtschaftsauskunft über den Bewerber einzuholen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Bankerklärung vorzulegen 2. Eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des zuständigen Finanzamtes (oder der entsprechenden Steuerbehörde des Herkunfts- oder Niederlassungsstaates) im eingescannten Original.
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Die nachstehenden Angaben, Erklärungen und Nachweise sind von den Bewerbern bzw. jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft, vorzulegen: 1. Aktueller Handels-, Partnerschafts- oder Berufsregisterauszug oder ein gleichwertiges Dokument bei ausländischen Bewerbern (jeweils nicht älter als 6 Monate gerechnet ab dem Datum der Veröffentlichung der Bekanntmachung). Sofern im Land des Gesellschaftssitzes keine Registrierungspflicht besteht: Nennung der Gesellschafts- bzw. Organisationsform sowie vergleichbare Daten wie sie sich bei registrierten Gesellschaftsformen aus dem Registerauszug ergeben. 2. Angaben zur Eigentümerstruktur, formlos als Eigenerklärung. Bedient sich der Bewerber bzw. ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft für die Leistungserbringung im Rahmen einer Eignungsleihe eines Unterauftragnehmers/Dritten, so sind die vorgenannten Angaben, Erklärungen und Nachweise ebenfalls bezogen auf den Unterauftragnehmer/Dritten mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zugelassen.
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 100
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Zugang zu bestimmten Auftragsunterlagen ist beschränkt
Begründung für die Beschränkung des Zugangs zu bestimmten Auftragsunterlagen: Schutz besonders sensibler Informationen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Obligatorische Angabe der Vergabe von Unteraufträgen: Anteil des Auftrags, den der Bieter im Wege von Unteraufträgen zu vergeben gedenkt
Elektronische Einreichung: Zulässig
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 19/10/2026 13:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Nachforderung auf Grundlage der gesetzlichen Vorgaben
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Zum Vergabeverfahren zugelassen werden nach § 11 Abs. 1 BwBBG nur Bewerber, die in einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union ansässig sind. Bewerbergemeinschaften, bei denen ein Mitglied Drittstaatler im Sinne der Norm ist, werden nicht zugelassen. Auch bei der Eignungsleihe darf sich nicht auf Dritte bezogen werden, die Drittstaatler im Sinne der Norm sind. - im Angebot sind nach § 11 Abs. 3 BwBBG keine Unterauftragnehmer vorzusehen, die in einem Staat außerhalb der Europäischen Union ansässig sind. - es sind nach § 11 Abs. 4 BwBBG keine Unterauftragnehmer zu beauftragen, die in einem Staat außerhalb der Europäischen Union ansässig sind. § 11 Abs. 5 bleibt hiervon unberührt
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein
Finanzielle Vereinbarung: Gemäß Bewerbungsbedingungen (Abschlags- und Schlusszahlungen im Rahmen der Verdingungsordnung für Leistungen Teil B (VOL/B))
Vergabe von Unteraufträgen:
Der Auftragnehmer muss alle Änderungen der Unterauftragnehmer angeben, die sich während der Auftragsausführung ergeben.
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 99
Begründung der Laufzeit der Rahmenvereinbarung: Abweichend von § 14 Abs. 6 VSVgV wird vorliegend die vertragliche Laufzeit 15 Jahre betragen. Hiernach kann von der Laufzeit abgewichen werden, wenn aufgrund der zu erwartenden Nutzungsdauer der gelieferten Güter, Anlagen oder Systeme und der durch einen Wechsel des Unternehmens entstehenden technischen Schwierigkeiten eine längere Laufzeit gerechtfertigt ist. Eine längere Dauer kann beispielsweise durch die Erforderlichkeit erheblicher Aufwendungen bei der Entwicklung des Vertragsgegenstandes gerechtfertigt werden, wenn dem Auftragnehmer mit Rücksicht darauf eine Amortisation zugestanden werden soll. Dies kann insbesondere mit der Nutzungsdauer der TCK 9 m³ begründet werden. Maßgeblich hierfür sind die vorgesehene Nutzungsdauer von 15 Jahren und das Bedürfnis des Auftraggebers, während dieses Zeitraumes über eine einheitliche Flotte von TCK 9 m³ zu verfügen und deren Bestand kurzfristig und flexibel erhöhen zu können. Die hier genannte Nutzungsdauer von 15 Jahren ist hierbei jedoch nicht gleichzusetzen mit dem Nutzungs-dauerende (NDE), welches anhand des letzten ausgelieferten TCK 9 m³ berechnet wird. Laut aktueller Planung erfolgt die Auslieferung des letzten im Rahmen der Festbeauftragung vorgesehenen TCK 9 m³ Ende 2032, sodass das Nutzungsdauerende frühestens im Jahr 2047 liegt. Bei der Beschaffung der TCK 9 m³ ist es zwingend erforderlich, dass über einen Zeitraum von 15 Jahren eine einheitliche TCK 9 m³-Flotte aufgebaut wird. Die Nutzung unterschiedlicher Gesamtsysteme soll unbedingt vermieden werden, denn bei unterschiedlichen TCK 9 m³ ist die intuitive Handhabung der Funktionalitäten (insbesondere Bedienkonzept im Bereich der Kraftstoffpumpanlage und Verstauungskonzept des Zubehörs) nicht sicher gegeben. Unterschiedliche TCK 9 m³ weichen auch im verlasteten Zustand auf in der Bw eingeführten Trägerfahrzeugen in ihren Fahreigenschaften ab. Da der TCK 9 m³ zum Umschlagen und Lagern von Diesel, Kerosin und gemäß Single-Fuel Policy kerosinen Kraftstoffen dient, kommt es im Ernstfall auf die sichere Bedienung der Fahrzeuge und des Tankcontainers an, um die Landsysteme sicher zu betanken und keine Umweltschäden mit Kraftstoffen (Gefahrgut) zu verursachen. Darüber hinaus werden Gefahren für Leib und Leben des Bedienpersonals und umstehende Personen aufgrund des Gefahrguts (Brand- und Explosionsgefahr) minimiert. Das Risiko der Fehlbedienung kann nur durch Bauteilgleichheit aller Bedieneinheiten der TCK 9 m³ minimiert werden. Eine Vielzahl an unterschiedlichem Gerät führt zu einer Erhöhung der Fehlerhäufigkeit durch Fehlbedienung. Stresslagen in Einsatzsituationen fördern diese Fehlerhäufigkeit zusätzlich. Dementsprechend kann vorliegend eine Laufzeit von 15 Jahren vereinbart werden
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Bundeskartellamt - Vergabekammer Bund
Informationen über die Überprüfungsfristen: § 160 GWB Einleitung, Antrag (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt. § 134 GWB Informations- und Wartepflicht https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__134.html § 135 GWB Unwirksamkeit https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__135.html
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr
8.1.
ORG-7001
Offizielle Bezeichnung: Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr
Registrierungsnummer: 991-19518-88
Postanschrift: Ferdinand-Sauerbruch-Straße 1
Stadt: Koblenz
Postleitzahl: 56073
Land, Gliederung (NUTS): Koblenz, Kreisfreie Stadt (DEB11)
Land: Deutschland
Kontaktperson: BAAINBw Abt U2.2 (AIN)
Telefon: +49 261 400 0
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1.
ORG-7004
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt - Vergabekammer Bund
Registrierungsnummer: t:022894990
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Str. 16
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-7005
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 9064fef8-44a9-45f0-8afc-b6f1dc65cac4 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 18
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 14/09/2026 16:01:10 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 636825-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 179/2026
Datum der Veröffentlichung: 16/09/2026